Wurzelbehandelte ZähneKrank durch wurzelbehandelte Zähne

Dr. Karlheinz Graf
Zahnarzt und Heilpraktiker
Dr. Karlheinz Graf
Zahnarzt und Heilpraktiker
Wurzelbehandlungen sind oft das letzte Mittel, um einen Zahn zu erhalten. Dazu Zahnarzt Dr. Graf: „In jedem wurzelbehandelten Zahn verbleiben Reste von Gewebe und Bakterien. Diese belasten den Organismus in vielfacher Weise."
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Wurzelbehandlung zur "Rettung" toter Zähne

Während früher abgestorbene oder in ihrem Inneren entzündlich veränderte Zähne einfach gezogen wurden, können sie heute in vielen Fällen mit Hilfe einer Wurzelbehandlung erhalten werden. Was viele nicht wissen: Wurzelbehandelte Zähne sind eine dauerhafte Belastung für den ganzen Organismus und können mitunter für schwere Erkrankungen verantwortlich sein. Mehr dazu im Artikel von Dr. Graf, ganzheitlich arbeitender Zahnarzt und Heilpraktiker.

Auch wenn man es ihnen von außen nicht ansieht: Zähne sind keine toten Objekte, sondern in ihrem Inneren voll mit Leben: Nerven, Blutgefäße und Bindegewebe durchziehen den Zahn von der Höhle in seinem Zentrum, der Pulpa, bis in die Wurzelspitze, wo sie aus dem Zahn austreten. Dabei verzweigen sich wenige Hauptäste in immer feinere Verzweigungen – ähnlich der Wurzel eines Baumes, die sich immer weiter verzweigt.

Durch Unfälle und andere mechanische Belastungen, durch eingedrungene Bakterien, übermäßige Reizung des Nervs beim Ausbohren und Befüllen tiefer kariöser Defekte und chemische Substanzen, z.B. aus Zahnfüllmaterialien, kann der Zahnnerv absterben.

Dass der Zahn tot ist, merkt der Patient bisweilen daran, dass nach einer mitunter sehr schmerzhaften Absterbephase, endlich Ruhe einkehrt. Das ist jedoch kein Grund zur Freude, sondern erst Recht ein Grund, den Zahnarzt aufzusuchen, um einen Vitalitätstest durchführen zu lassen. Dabei übt der Zahnarzt gezielt einen Kältereiz auf den Zahn aus. Spürt der Patient den Kältereiz nicht, wird der Zahn für „nervtot“ erklärt. Nicht selten bemerkt der Patient allerding nicht einmal das Absterben des Zahnes.

Bleibt der tote Zahn unversorgt, beginnt sich das Gewebe im Zahninneren langsam zu zersetzen. Die daran beteiligten Bakterien und Giftstoffe belasten ständig den Körper. Um dem entgegen zu wirken, wurde die Wurzelbehandlung entwickelt.

Was ist eine Wurzelbehandlung?

Um möglichst viel Zahnsubstanz erhalten zu können, wird häufig versucht, nervtote Zähne durch eine Wurzelbehandlung – oder genauer gesagt eine Wurzelkanalbehandlung – zu „retten“. Bei einer solchen Wurzelbehandlung wird zunächst das Gewebe im Inneren des Zahnes so weit wie möglich entfernt. Der Nerv wird gezogen, die Hauptkanäle werden möglichst gründlich von Geweberesten gereinigt und dann mit Füllmaterial verschlossen. Im Idealfall können so aufbereitete Zähne noch über Jahrzehnte ihre Kaufunktion erfüllen.

Wie wurzelbehandelte Zähne den Körper belasten

Bei der Wurzelbehandlung können lediglich die Hauptkanäle gereinigt werden. Das riesige verzweigte Netz feinster Kanäle im Zahn (Abb. 2) bleibt dabei für die Reinigung unzugänglich. Durch vielfältige Methoden, wie z.B. der Reinigung der Kanäle unter dem Mikroskop, der Bedampfung mit Ozon oder Laserbestrahlung, kann man zwar zusätzliches Gewebe entfernen und Bakterien abtöten, doch kann beides aufgrund der feinen Verzweigung nie vollständig gelingen. Folglich verbleiben in jedem nervtoten (devitalen) und wurzelbehandelten Zahn Reste von Gewebe und Bakterien. Diese belasten den Organismus in 5-facher Weise:

1. Entstehung von Giftstoffen beim Gewebszerfall

Beim Gewebszerfall, insbesondere dem Zerfall von Eiweißen, entstehen zahlreiche Giftstoffe. Hierzu gehören vor allem Leichengifte, die durch die feinsten Kanälchen in den Körper gelangen und ihn erheblich belasten können. Diese haben eine giftige Wirkung auf Nerven (neurotoxisch) wirken degenerativ.

Verbinden sich solche Eiweißstoffe mit Quecksilber, das z.B. aus (früheren) Amalgamfüllungen in das Zahnmaterial eingewandert ist oder sich aus verschiedenen Quellen im Organismus abgelagert hat, entsteht über Mercaptan schließlich das extrem giftige Dimethylquecksilber. Dimethylquecksilber ist eines der stärksten Nervengifte, das zudem leicht die das Gehirn schützende Blut-Hirnschranke durchdringt.

Interessant sind Versuche, in denen wurzelbehandelte Zähne von chronisch Kranken sterilisiert und dann unter die Haut von Kaninchen eingepflanzt wurden. Das erschreckende Ergebnis: Nach kurzer Zeit litten die Kaninchen unter den gleichen Beschwerden wie die chronisch kranken Spender der wurzelbehandelten Zähne. Nachdem die Zähne wieder entfernt worden waren, wurden auch die Kaninchen wieder gesund. Da die wurzelbehandelten Zähne vor der Transplantation sterilisiert worden waren, waren offensichtlich nicht Keime für die „Übertragung der Beschwerden“ verantwortlich, sondern Giftstoffe aus den wurzelbehandelten Zähnen. Da Antibiotika ebenfalls nur Bakterien töten, aber keine Giftstoffe entfernen können, können auch sie die krankmachende Wirkung wurzelbehandelter Zähne nicht verhindern.

2. Giftstoffe aus Zahnfüllmaterialien

Auch wenn man bemüht ist, möglichst unschädliche Zahnfüllmaterialien einzusetzen, muss man wissen: Unschädliche Materialien für Zahnwurzelfüllungen gibt es nicht! Alle Füllmaterialien (sog. Sealersysteme) sind mehr oder minder

  • gewebsreizend,
  • allergen,
  • zytotoxisch (d.h. sie wirken giftig auf die Zelle) und
  • regulationshemmend.

Die speziell für Milchzähne verwendeten Füllmaterialien haben zwar auf den ersten Blick weniger schädliche Effekte, dafür aber ein anderes Handycap: Bevor die Milchzähne ausfallen, wird die Zahnwurzel resorbiert, um das Ausfallen der ersten Zähne zu erleichtern. Wird nun aber die Wurzel eines wurzelbehandelten Zahnes resorbiert, können die Füllmaterialien ungehindert in den Organismus übergehen.

3. Bakterien in allen wurzelbehandelten Zähnen

Alle toten Zähne – und das gilt auch für alle wurzelbehandelten Zähne – sind permanent mit Bakterien infiziert. Da das Zahninnere nicht mehr durch Blutgewebe mit Sauerstoff versorgt wird, entsteht ein sauerstofffreies (anaerobes) Milieu, in dem sich abseits jeder körpereigenen Abwehr anaerobe Bakterien tummeln können. All diese krankmachenden Bakterien bilden extrem hohe Mengen an Giftstoffen (Toxinen), die den Körper belasten.

An den Wurzelspitzen wurzelbehandelter Zähne, wo die Bakterien noch auf durchblutetes Gewebe stoßen, kommt es zudem zu einer Abwehrreaktion. Hier lassen sich Entzündungsreaktionen nachweisen.

4. Belastung des ganzen Körpers

Jeder wurzelbehandelte Zahn ist ein Infektionsherd mit hauptsächlich anaeroben, d.h. in Abwesenheit von Sauerstoff lebenden Bakterien. Diese Infektion führt dazu, dass an der Spitze des wurzelbehandelten Zahns Entzündungen des umgebenden Knochengewebes entstehen (apikale Ostitis, Abb. 3). Durch die permanente Belastung können diese Entzündungen nicht ausheilen.

5. Energetische Belastung aus wurzelbehandelten Zähnen

Unsere Zähne sind nicht isolierter Bestandteil unseres Mundes. Seit langem ist bekannt, dass Zähne Wechselwirkungen zu Meridianen der Traditionellen Chinesischen Medizin  und Organen aufweisen. Ein aus diesen Zusammenhängen entwickeltes Zahnschema finden Sie hier. Auf diesen Zusammenhängen basiert u.a. die von Dr. Jochen Gleditsch entwickelte Mundakupunktur. Wurzelbehandelte Zähne stören uns sowohl auf informativer als auch auf energetischer Ebene und können so zu Beschwerden an den unterschiedlichsten Stellen in unserem Körper führen. So können z.B. Magenschmerzen im Einzelfall auf einen wurzelbehandelten Backenzahn zurückgehen.

Löst die Wurzelspitzenresektion das Problem?

Wenn sich an der Wurzelspitze eines wurzelbehandelten Zahns eine Entzündung gebildet hat, wird häufig eine Wurzelspitzenresektion durchgeführt. Dabei verschafft man sich von der Seite her durch den Kiefernknochen Zugang zur Wurzelspitze und schneidet diese ab.

Das Problem dabei: Bei jeder Wurzelspitzenresektion gelangen aus der Schnittstelle Eiweißgifte und Wurzelfüllmaterial in das umliegende Gewebe. Konnte der Körper das Problem bis dahin noch halbwegs lokal in Form einer lokalen Enzündung (Granulom) begrenzen, werden diese Abwehrversuche des Körpers nun zunichte gemacht.

Wann wird der wurzelbehandelte Zahn zum Problem?

Wann bzw. bei wem ein wurzelbehandelter Zahn zum gesundheitlichen Problem lässt sich nicht immer sicher vorhersagen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Frage, welchen Belastungen der Mensch über welchen Zeitraum insgesamt ausgesetzt war/ist.

Um die Zusammenhänge zu veranschaulichen benutze ich gerne das Bild vom „Fass der Belastungen“. Jeder Mensch kommt mit einem unterschiedlich großen Fass der Belastungen auf die Welt. Im Laufe der Zeit wird es nach und nach durch die zahlreichen Belastungen gefüllt, denen wir ausgesetzt sind. Zugleich verfügt jeder Mensch über eine individuelle, z.T. genetisch festgelegte Entgiftungskapazität, die durch äußere Maßnahmen wie ausreichendes Trinken von klarem Wasser, Sport usw. unterstützt werden kann.

Unsere heutigen Belastungen reichen vom Stress, über Schadstoffe aus Umwelt und Nahrung bis hin zu chronischen Entzündungen wie z.B. Nasennebenhöhlenentzündungen (Sinusitis), Zahnherden usw. Diese Belastungen addieren sich jedoch nicht einfach. Gerade in der Umweltmedizin können verschiedene Schadstoffe in Kombination leicht deutlich stärkere Wirkung haben (überadditiver Effekt). So wird aus 1 und 1 leicht mal Faktor 15 statt 2.

Das Problem bei den meisten Umweltbelastungen ist Folgendes: Sie erreichen uns in unterschwelligen Dosen. Unser Körper merkt also zunächst nichts davon und leitet auch keine Abwehrmaßnahmen ein. Im Laufe der Zeit sammeln sich immer weitere Belastungen, vor allem in Form von Schadstoffen, in unserem Körper an und hinterlassen ihre Spuren. Das Fass der Belastungen füllt sich immer weiter – bis es schließlich überquillt. In diesem Stadium werden die Selbstheilungskräfte des Körpers überfordert. Erste Symptome machen sich breit.

Wo genau diese Beschwerden auftreten, hängt von den individuellen Schwachpunkten eines Menschen ab. Während der eine eher zu Magenschmerzen neigt, leidet der andere unter Kopfschmerzen, Infekten usw. Alle diese Beschwerden sollten, insbesondere wenn sie häufiger auftreten oder gar chronisch werden, unbedingt ernst genommen werden. Durch ein individuell angepasstes, ganzheitliches Sanierungskonzept können die Belastungen bei den meisten Menschen gesenkt und im Idealfall wieder unter die Schwelle des überlaufenden Fasses zurückgebracht werden.

Wurzelbehandelter Zahn: Ziehen oder drin lassen?

Fakt ist: Jeder nervtote Zahn belastet das Immunsystem in mehrfacher Weise. Inwieweit so ein Zahn dann tatsächlich zu einem Gesundheitsproblem wird, hängt von der individuellen Kompensationsfähigkeit ab.

Das bedeutet:

  • Bei einem chronisch Kranken sehe ich einen wurzeltoten Zahn als Kontra-Indikation an (das Fass läuft bereits über).
  • Bei einem Gesunden ist das Fass noch nicht randvoll – eine immunologische Belastung durch einen nervoten Zahn kann also noch kompensiert werden. Das Immunsystem wird aber auf jeden Fall geschwächt und eine Anfälligkeit zu chronischen Erkrankungen erhöht.

Entzündungen bei wurzelbehandelten Zähnen – Helfen Antibiotika?

Ein vitaler Organismus reagiert auf Bakterien und „Leichengifte“ (aus einem nervtoten Zahn) immer mit einer Entzündung. Diese kann chronisch sein (Zahn tut nicht weh) oder subakut bis akut (Schmerzintervalle bis Dauerschmerz).

Eine Röntgenaufnahme zeigt nie eine Entzündung, sondern nur einen Knochenabbau durch eine Entzündung. Dieser Knochenabbau ist die Folge einer Entzündung und muss sich nicht zwangsläufig auf einer Röntgenaufnahme darstellen lassen.

Antibiotika bekämpfen ausschließlich Bakterien, sind aber kein Gegenmittel (Antidot) gegen Leichengifte. Wenn die Elimination von Bakterien an devitalen, d.h. toten Zähnen dazu führt, dass dieser Zahn nicht mehr schmerzt, bedeutet das nicht, dass dieser Zahn entzündungsfrei ist.

 

Fazit

Jeder wurzelbehandelte Zahn beeinträchtigt unseren Organismus auf fünffache Weise:

  1. durch giftige Eiweißzerfallsprodukte aus dem Kanalsystem des Zahnes
  2. durch die Wurzelfüllmaterialien im Zentralkanal
  3. durch die in jedem wurzelbehandelten Zahn vorhandene bakterielle Infektion
  4. durch die daraus resultierende Entzündung an der Wurzelspitze
  5. als informatorisches und energetisches Störfeld.

Führt eine Wurzelbehandlung immer zu Beschwerden?

Inwieweit diese Belastung zu Beschwerden führt, hängt von der Gesamtbelastung und Regulationsfähigkeit des jeweiligen Menschen ab. Ziel muss es daher sein, die Gesamtbelastungen möglichst gering zu halten und im Einzelfall abzuwägen, inwieweit die zusätzliche Belastung durch einen wurzelbehandelten Zahn noch toleriert werden kann. Diese Abwägung fällt bei einem chronisch Kranken anders aus als bei einem Gesunden. Entsprechend individuell sollte die Entscheidung für oder gegen eine Wurzelbehandlung gefällt werden.

Welche Alternativen zur Wurzelbehandlung gibt es?

Leider sind auch die Alternativen zur Wurzelbehandlung wie Implantate und Brücken nicht frei von Belastungen, die stets in die Überlegung mit einbezogen werden müssen.

Wann wird der wurzelbehandelte Zahn zum Problem? Wann sollen wurzelbehandelte Zähne gezogen werden?

Auch wenn Alternativen wie Implantate und Brücken nicht frei von Schwierigkeiten sind, sollten chronisch Kranke nach meiner Erfahrung keine Wurzelbehandlung durchführen lassen und bereits vorhandene wurzelbehandelte Zähne im Zweifelsfall lieber entfernen lassen.

Sollten sich früher oder später nach einer Wurzelbehandlung neue Beschwerden einstellen oder andere verschlechtern, sollte man den wurzelbehandelten Zahn immer als mögliche (Mit-)Ursache mit im Hinterkopf behalten und ihn ggf. entfernen.

  • Baehr von, V: Moderne Labordiagnostik von Unverträglichkeiten auf Zahnersatzmaterialien; Vortrag beim GZM-Netzwerkkongress München 31.05.2008
  • Graf, K.: Störfeld Zahn  – der Einfluss von Zähnen und zahnärztlichen Werkstoffen auf die Gesundheit, Elsevier/Urban & Fischer, München 2010
  • Graf, K.: Der nervtote Zahn. Co´Med 01/2005. 12-14.
  • Graf, K.: Umweltzahnmedizin, KIM Komplement. Integr. Med. 05/2008. 46-52
  • Graf K.: Zahnherde als Gesundheitsrisiko und Therapiebremse. Co´Med 08/2008; 42-44
  • Lechner, J.: Störfelder im Trigeminusbereich und Systemerkrankungen  – Ein ganzheitsmedizinisches Lehrbuch zur Theorie und Praxis der Sanierung odontogener Störfelder. Verlag f. ganzheitliche Medizin 1999, Kötzting
  • Lechner, J.: Der Feind in meinem Mund. Eigenverlag: München 2006
  • Meinig George:Root Canal Cover up - Damage to your Health. Bion-Verlag, Ojaj, California, 1993, ISBN.Nr.: 0-945196-19-9.
  • Schäfer E.: Bewertung aktuelle Wurzelkanalfüllmaterialien, ZM 2003;93, Nr. 1, S. 24 – 28
Autor/en dieses Beitrages:
Dr. med. dent. Karlheinz Graf, aus Straubing

Redaktion: Dr. rer. nat. Inge Ziegler

Kommentare
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  • Dr. Johanna Graf, am 28.05.2021
    Liebe Akua,
    eine CFS entwickelt sich im Lauf von vielen Jahren und hat viele verschiedene Ursachen, die teils untereinander verstärkend auf Ihre Krankheit einwirken können. Aus diesem Grund wäre es schon vor Jahren sinnvoll gewesen, Ihr Immunsystem zu entlasten wo immer das möglich ist.
    Unter diesem Aspekt wäre auch eine Diagnostik und Therapie von einem erfahrenen und umwelt-zahnmedizinisch geschulten Zahnarzt, der nach ganzheitlich-biologischen Kriterien arbeitet, sinnvoll.

    Mit lieben Grüßen aus Straubing
    Johanna Graf
    • Dr. Johanna Graf, am 31.05.2021
      Liebe Akua,
      was von der Krankenkasse übernommen wird, kann Ihnen Ihr Behandler sagen.
      Ärztlich könnte ich mir vorstellen, dass ein Chelat-Therapeut, also ein Arzt, der sich in der Metalltoxikologie auskennt, seinen Teil bei der Therapie beitragen könnte.

      Ich wünsche Ihnen eine gute Besserung

      Mit lieben Grüßen aus Straubing
      Johanna Graf
    • Akua, am 29.05.2021
      Vielen Dank für Ihre Antwort! Den ganzheitlich arbeitenden Zahnarzt werde ich mir nun suchen,wird er/sie eigentlich auch von der Krankenkasse übernommnen? Und welcher Therapeut kann mir helfen,das Immunsystem zu entlasten? Viele Dank nochmal!
  • Akua, am 28.05.2021
    Vielen Dank für obigen Artikel.
    Vor ca.35Jahren bekam ich ein Kunststoffinlay in den 36er,1999 dann dort Wurzelbehandlung mit Krone. Ansonsten viel Amalgam im Mund aus der Kindheit,der mit den Jahren teilweise stückchenweise mit Keramikfüllungen ausgetauscht wurde.
    Ich habe seit ca. 30 Jahren CFS,eine immer schlechter werende Niere,jetzt gfr bei 62,und bin immer schlapp und müde. Seit 1 Jahr kam Panikstörung mit Heisshungerattacken dazu,seit 17.12.2020 eine leichte Entzündung im Körper unbekannter Ursache mit leicht erhöhter Temperatur und Schwitzen.Kann das zusammenhängen? Der 36er bekam im November 2020 eine Wurzelspitzenresektion,im März wurde er gezogen,weil er ganz entzündet war. Danben ist noch ein Toter Zahn,es steht eine Wurzelbehandlung an. Welche Alternative gibt es denn ??Lg Akua
  • Sarah, am 09.04.2021
    Ich habe seit geraumer Zeit Zahnschmerzen auf einer Seit und ein tiefes Loch bis in den Kieferknochen, da ein wurzelbehandelter Zahn auseinanderbrach, auf der anderen Seite. Da die Spritze zur Lokalanästhesie bei mir kaum Wirkung Zeigt wird die Entfernung der Rest des wurzelbehandelten Zahnes ein ziemliches Problem werden und womöglich nur in Narkose gelingen. Da ich solche Probleme nicht noch einmal möchte, will ich den schmerzenden Zahn nicht "retten" lassen. Ziehen wäre mir lieber. Allerdings zweifle ich daran, ob man mir den richtigen Zahn ziehen wird. Auf dem Röntgen hat ein Zahn augescheinlich viel Karies. Dieser soll nun nicht mehr mit einer normalen Füllung behandelt werden, weil ja bereits Schmerzen da sind und man bezweifelt, dass eine Füllung alleine nicht später in einer Wurzelbehandlung enden wird. Das möchte ich natürlich auch nicht, aber der Zahn davor ist meiner Meinung nach der für den Schmerz verantwortliche Zahn. Man sieht zwar nur wenig Karies, aber seit dieser Zahn eine Füllung bekam schmerzte er immer.
    Nun bin ich mir nicht mehr sicher. Am Ende wird mir der falsche Zahn gezogen und ich muss den anderen dann auch noch ziehen lassen. Wie kann ich bei zwei nebeneinanderliegenden Zähnen überprüfen, welcher Zahn die Schmerzen verursacht?
    Und soll ich die Wurzelbehandlung vehement ablehnen und auf's Ziehen bestehen, wenn ich mit der letzten Wurzelbehandlung bereits Probleme hatte? Kein Zahn ist doch sicher gesünder als ein toter Zahn. Ein Implantat kann ich mir nicht leisten. Aber ich habe lieber eine Lücke als Schmerzen.
    • Dr. Johanna Graf, am 09.04.2021
      Liebe Sarah,
      Ihrer Beschreibung nach haben Sie offensichtlich mehrere „Baustellen“ in Ihrem Mund. Ohne Befund und Röntgen kann ich Ihnen aus der Ferne leider keine Tipps geben. Sie sollten einen Zahnarzt Ihres Vertrauens aufsuchen und eine Gesamtplanung mit entsprechender Therapie durchführen lassen. Implantate sind dabei nicht zwingend notwendig.
      Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
      Johanna Graf
  • Maria, am 04.03.2021
    Hallo, ich hätte eine Frage. Ende März lasse ich mir von meinem Zahnarzt einen wurzelbehandelten Zahn ziehen der mir Probleme macht. Ich habe immer über dem Zahn eine kleine Ausbuchtung die bei Druck schmerzt. Wahrscheinlich eine Entzündung? Muss ich irgendwas beachten wenn der Zahnarzt den Zahn entfernt? Kann ich davon ausgehen dass er diese Entzündung sieht und alles gut reinigt oder verschwindet das dann mit Entfernen des Zahnes automatisch mit der Zeit? Mein Zahnarzt ist kein Mensch der vielen Worte und es muss immer alles recht schnell gehen. Von ihm kann ich mir leider keine Tipps und Antworten auf meine Fragen erwarten. Vielen Dank für Ihre Zeit. Liebe Grüße, Streicher
    • Maria, am 14.03.2021
      Es ist nun 3 Tage her dass mir der Zahn entfernt wurde. Während der Entfernung ist mir so ein derart unangenehmer Geschmack in bis in den Hals gekommen dass ich dachte ich müsste mich übergeben. Der Zahnarzt meinte dass an der Wurzel eine Entzündung ist um dass es unangenehm riecht. Sonst hätte er nichts an den Zahn gegeben was so stinken könnte. Erschreckend eigentlich. Heute habe ich, weil ich immer wider diesen üblen Geschmack im Mund hatte ganz vorsichtig mit einem Wattestäbchen über die Wunde gerollt und es roch dann ganz ganz übel. Irgendwie verbrannt und einfach ekelhaft. Und an der Einstixhstelle von der Betäubung hat sich eine Schwellung gebildet. Wenn ich von außen an die Wange drücke tut es weh.
      Ich sollte es wohl kontrollieren lassen oder? Das dürfte noch entzündet sein nehme ich an?! Ich bin so froh dass ich hier Hilfe bekomme. Morgen wäre ich mit meinem Sohn bei einer ganzheitlich arbeitenden Zahnärztin. Ich rufe vorher an und frage ob sie auch kurz einen Blick auf meine Wunde werfen kann.
    • Dr. Johanna Graf, am 09.03.2021
      Liebe Frau Streicher,
      es sollte eigentlich selbtsverständlich sein, dass die Wunde nach Zahnentfernung zumindest mit einem sog. scharfen Löffel gesäubert wird.

      Gute Heilung schon mal.

      Herzliche Grüße
      Johanna Graf
    • Maria, am 09.03.2021
      Liebe Frau Graf, das ist ja nett dass Sie so schnell geantwortet haben. Ich hab gleich eine Dosis Vitamin D3K2 genommen ;-) Mängel dürfte ich da aber ohnehin nicht haben. Aber eine Frage habe ich noch. Säubert jeder Zahnarzt die Wunde automatisch oder muss ich ihn darauf ansprechen dass er nicht nur den Zahn zieht sondern auch gut säubert. Ich könnte den Termin auf Mitte März vorverschieben und bin dadurch schon etwas nervös. Bin so froh wenn der Zahn weg ist und möchte dass dann wirklich alles richtig gemacht wird.
      Danke! LG, Maria
    • Dr. Johanna Graf, am 08.03.2021
      Sehr geehrte Frau Streicher,
      nach einer Zahnentfernung sollte eine Kontrollröntgenaufnahme erstellt werden um sicherzugehen, dass der Zahn inkl. möglicher überstopfter Wurzelfüllmaterialen vollständig entfernt ist. Außerdem sollte das Zahnfach gut, entweder mit Ultraschall oder manuell, gesäubert werden und bestenfalls mit Ozon oder einem Laser begast werden. Drei Wochen davor und 4 Wochen danach sollten Sie täglich hochdosiert Vitamin D3, Vitamin K2, C und Magnesium einnehmen, um eine gute Wund- und Knochenheilung zu erreichen.

      Freundliche Grüße
      Johanna Graf
  • Andante, am 02.01.2021
    Sehr geehrte Frau Dr. Graf, frohes neues Jahr! Gesundheit und Glück! Bei mir wurden am 30.12. 3 Wurzelbehandelte Zehe, 2 Metallimplantate und eine alte Metallkrone entfernt. 2 tote Zähne waren total entzündet und unter den Implantaten war auch eine Entzündung. Das ist ein Hammer!Jetzt warte ich sehnssüchtig, dass das eine deutliche Besserung für Meine Allgemeinzustand bringt. Wegen den Feiertagen wollte ich damit anfangen, jetzt werden 3 Amalgamfüllungen entfernt (unter dem 7 Fachschutz). Danach wird direkt mit der Ausleitung begonnen - beim Arzt, und nicht bei HP. Das Dig. Röntgen hat gezeigt, dass ich auch mit größte Wahrscheinlichkeit e. Nico habe. Was mich etwas irritiert, dass das noch bei der HP kienesiologisch abgeklärt sein sollte, damit wir das nicht umsonst aufschneiden. Ich will das Ding sofort raushaben und nicht warten. Meine Frage bezieht sich auf die Vorbereitung und Nachsorge der o.g. Massnahmen. Welche Protokolle empfehlen Sie in Ihrer Klinik? Worauf sollte man generell achten? Vielen Dank vorab und beste Grüße, Elena
    • Dr. Johanna Graf, Zahnärztin, am 05.01.2021
      Sehr geehrte/r Andante (Elena),

      auch Ihnen ein gesundes neues Jahr!
      Sie haben sich für einen Therapeuten Ihres Vertrauens entschieden und ich denke, Sie sollten dann auch dem Konzept Ihres Therapeuten vertrauen.

      Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
      Johanna Graf
  • Dr. Johanna Graf, am 28.12.2020
    Sehr geehrte/r Andante,
    die von Ihnen vorgeschlagenen Maßnahmen sind als Ergänzung immer sinnvoll.
    Ich habe ihnen die Reihenfolge geschrieben, wie wir üblicherweise Sanierungen in unserer Praxis der Reihenfolge nach vornehmen. Bei uns hat sich das bewährt. Andere Therapeuten können natürlich andere Wege gehen. Es hängt auch von der Art und vom Grad Ihrer Metall-Intoxikation ab, welche Ausleitungsverfahren angewandt werden müssten. Sollte eine Chelat-Therapie sinnvoll sein, dann dürfte diese meines Wissens nach ein HP nicht durchführen.
    Ohne Befunde kann ich Ihnen aus der Ferne leider keine individuellen Ratschläge erteilen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Johanna Graf
  • Andante, am 25.12.2020
    Sehr geehrte Frau Dr. Graf,
    zuerst Frohe Weihnachten! Herzlichen Dank für die prompte Antwort. Ich wollte mit der Entfernung der toten Zähnen am 30.12. anfangen, da über die Feiertage keine HP für Ausleitung nach der Amalgamentfernung zu finden sind. Ist das absolut kontraproduktiv? Ich wollte so schnell wie möglich loslegen. In Bezug auf die Sofort-Implantate: welche Keramik würden Sie mir empfehlen? - auch für die Kronen. Diesmal will ich das sauberste Material haben. Bei mir liegt Schwermetall- , Pestizidenbelastung vor, das Immunsystem wird gerade auch hochgefahren und Entzündungen behandelt. Was halten Sie davon, dass ich parallel andere Entgiftungmaßnahmen vornehme - Morgens Öl-Ziehen, danach Zeolith, nachts Huminsäuren wegen den Darm.
    Besten Dank vorab
  • Dr. Johanna Graf, am 23.12.2020
    Sehr geehrte/r Andante,
    eine Sanierung nach umwelt-zahnmedizinischen Aspekten sollte immer in einer bestimmten Reihenfolge vorgenommen werden, wobei die Amalgam-Sanierung immer oberste Priorität hat. Nach der Amalgam-Sanierung kann dann mit der Ausleitung begonnen werden.
    Als Nächstes werden dann in unserer Praxis die wurzelbehandelten Zähne saniert. Falls Sie Keramik-Implantate haben wollen, würde sich bei Ihren Werten eine Sofort-Implantation anbieten (hätte Vorteile zu einer Spät-Implantation).
    Während der Einheilungsphase kann dann die weitere Metall-Sanierung stattfinden. Es sollte auch überprüft werden, ob bei Ihnen Nicos (Osteonekrosen) vorliegen.

    Mit freundlichen Grüßen und eine frohe Weihnacht aus Straubing
    Johanna Graf
  • Andante, am 23.12.2020
    Sehr geehrter Dr. Graf, vielen dank für Ihre Arbeit und die Aufklärung! Ich bin proaktiv geworden, was meine Gesundheit angeht. Durch die Behandlung in der Spezialklinik Neukirchen (Umweltmedizin) bin ich auf das Thema "Wurzelbehandelte Zähne" gekommen. Nächste Woche werden mir 2 WZ gezogen und die Metallkronen rausgenommen. Als Nächstes sollen 3 Amalgamfüllungen raus. Meine Frage bezieht sich auf die nächste Schritte nach der Entfernung der Zähnen und den Kronen. Soll ich danach direkt ausleihen? Worauf soll ich vor und nach dem Termin achten. Jetzt, vor den Feiertagen erreicht man die Praxis nicht, aber man hat keine Ruhe und viele Fragen...Am Rande: mein Vit D-Spiegel ist aktuell ziemlich hoch - 90; Mineralstoff/Vitaminspiegel ziemlich ok - Selen, Zink, B12 sogar hoch. Worauf soll ich achten? Besten dank vorab und schöne Grüße aus Köln. Frohe Weihnachten!
  • Dr. Johanna Graf, am 31.10.2020
    Sehr geehrte Frau Rapp,
    wie Sie aus dem Film meines Vaters erfahren konnten, wird ein nervtoter Zahn spätestens dann ein Problem, wenn Ihr Fass überläuft, d.h. wenn Sie auf eine chronische Krankheit zusteuern.
    Das bedeutet zwar nicht, dass vor einer chronischen Erkrankung ein nervtoter Zahn keine Belastung darstellt, aber bei guter Gesundheit kann Ihr Immunsystem diese Belastung noch kompensieren, was bei chronisch Kranken anders aussieht.

    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Johanna Graf
  • Anna Rapp, am 30.10.2020
    Sehr geehrter Herr Graf, ich bin 38 Jahre alt und habe einen Eckzahn der gemäss Zahnarzt wahrscheinlich als Spätfolge Zahnspange abgestorben ist, von aussen ist er komplett intakt. Er soll nun geöffnet, gereinigt, gebleicht und gefüllt werden. Lese ich ihre Berichte und wäre ich etwas älter und wäre ein Backenzahn betroffen, wäre ich inzwischen überzeugt ein Implantat wäre die bessere Variante. Wie sehen sie das aber für einen Eckzahn in meinem Alter? Freundliche Grüsse
  • Dr. Johanna Graf, am 27.10.2020
    Sehr geehrter Martin,
    es gibt eine Reihe von Zahnstörfeldern, die sich ungünstig auf die Gesundheit auswirken – wurzelbehandelte Zähne gehören mit dazu, sind aber nicht die einzigen.
    Ohne Befund und ohne Röntgenaufnahme kann ich deshalb aus der Ferne nicht beurteilen, welche zahnmedizinischen Problemfelder bei Ihnen eine Rolle spielen könnten.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Johanna Graf
  • Martin, am 27.10.2020
    Sehr geehrter Dr. Graf
    Habe seit mehreren Jahren schmerzen in den Beinen und bin antriebslos. War schon bei allen möglichen Ärzte leider ohne Erfolg. Da ich im Internet mehrerer beitrage gefunden habe dass Tode Zähne krank machen. Habe ich meine 2 wurzelbehandelte Zähne ziehen lassen und Implantate machen lassen. Haben sie Erfahrung mit solchen Symptome und wenn die Zähne dass Problem wären wann wurde ich eine Besserung spüren. Mit freundlichen Grüßen Martin.
  • Dr. Johanna Graf, am 14.10.2020
    Sehr geehrte Johanna,
    zur immunologischen Wirkung von wurzelbehandelten Zähnen und auch zum Nutzen einer Wurzelspitzenresektion ist im Artikel meines Vaters alles erklärt und geschrieben. Bitte lesen Sie das nochmals aufmerksam durch.
    Wenn Sie an einer chronischen Erkrankung leiden, dann ist nach meiner Auffassung ein wurzelbehandelter Zahn eine Kontra-Indikation.
    Keramik ist als Nichtmetall elektromagnetisch inert, also unbedenklich. Wenn Sie sich zu einem Vollkeramik-Implantat entschließen, dann wäre wahrscheinlich wegen der Nähe zur Kieferhöhle eine Sofort-Implantation die sinnvollere Variante.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Johanna Graf
  • Johanna, am 14.10.2020
    Noch eine Frage zu dem Fall eben: Sind denn Implantate aus Keramik unbeddenklich was Strahlung/ also Technomantie mit elektromagentischen wellen etc. betrifft? Titan und anderes kommt für mich nicht in Frage.
  • Johanna, am 14.10.2020
    Hallo,
    ich habe vor 20 Jahren eine Wurzelbehnaldung an Zahn 17 gehabt. Nun schmerzte er vor1 Woche und auf dem Bild ist der Knochenverfall an der Wurzelspitze zu sehen. also bereits an 2 Wurzelspitzen. Nach vielem hin und her habe ich mich entschieden die Wurzelfüllung noch mal zu machen, dabei wurde ein 4ter damals aber unbehandelter Kanal entdeckt, udn nun natürlich mit behandelt. Nun habe ich heute zum 2ten male ein medikament gespritzt bekommen. Das Prozedere soll nun noch 1 oder 2x gehen. Jetzt soll erst mal 2 Wochen abgewartet werden. Die OP zur Wurzelspitzenresektion habe ich abgesagt. Ich spüre den Eingriff jetzt bis in die rechte Körperseite, im wahrsten Sinne, als ob etwas abgeschnitten wurde. Hat der Zahn denn noch eine Chance so? Mir sträubt sich alles gegen die OP. Ich muss dazu sagen, dass seit einigen Jahren eine monoklonale Gammopathie bei mir besteht deren ursache unklar ist. Ich fühle mich nicht fit. Hatte auch ständige Erkältungen. Besteht da ein Zusammenhang mit meinem Immunsystem? Mein Stresslevel im Alltag ist sehr hoch. Ich überlege den Zahn zu ziehen, jedoch ist ein Implantat für mich keine Option. Und eine Brücke geht nur, wenn ein weitere Zahn überkront würde, da der Zahn vor dem 17 schon eine Krone hat.... es ist wirklich kompliziert. Der Biss des bereits überkronten Zahnes mit dem darunter ist auch nicht so optimal. Was können Sie mir raten? Kann eine Wurzelspitzenresektion sinnvoll sein? Ist noch abzuwarten wie die Behnadlung jetzt verläuft? Seit der behandlung des 4ten Kanales habe ich auch Magenschmerzen. Vl. können Sie mir antworten. herzlichen Dank. MfG
  • Dr. Karlzheinz Graf, am 08.09.2020
    Sehr geehrte/r omann,
    für rechtliche Ansprüche sind wir der falsche Ansprechpartner.

    Mit freundlichen Grüßen
    Karlheinz Graf
  • omann, am 07.09.2020
    sehr geehrter herr dr. graf,vielen dank fuer ihre gestrige antwort auf meine anfrage bezueglich einer endodontischen neuversorgung. gibt es eine art anspruch auf eine solche neuversorgung? denn wie gesagt sieht man auf roentgenbildern keine schmerzen. da diese jedoch auffaelligerweise vorhanden sind, wuerde ich davon ausgehen, dass ich sehr wohl einen anspruch auf hilfeleistung eines zahnrztes habe.herr k.
  • Dr. Karlheinz Graf, am 06.09.2020
    Liebe/r Omann,
    alles, was Sie über die immunologischen Wirkungen eines nervtoten Zahnes wissen sollten steht in meinem Artikel und wird im Film dargelegt.
    Wenn Sie den Versuch einer Zahnerhaltung machen wollen, dann wäre wohl eine endodontische Neuversorgung angemessen – mit ungewissem Ausgang.

    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf
  • omann, am 04.09.2020
    sehr geehrter herr dr. graf,

    nach vor 1.5 jahren erfolgter uebersiedlung nach prag aus persoenlichen gruenden (schwest erkrankter vater), unterzog ich mich nach einem fuer ca. 2 jahre geoffneten und unbehandeltem zahn (entzuendete pulpa) also einer wurzelbehandlung in meiner heimatstadt.
    die wurzelbehandlung lief schief, das aus folgendem grund:
    unmittelbar nach dieser behandlung traten schmerzen rund um den zahn auf, d.h. unangenehmer und ekelhaft empfundener schmerz, der sich bis in den hinterkopf zieht, auch auf der rechten kopfseite und sogar im hinteren kopfbereich bemerkbar macht. selbst nach einnahme von bis zu 4 schmerztabletten (paracetamol/panadol) ist der schmerz noch zu spueren. dieser ist nicht nur unangenehm, sondern auch eine ablenkung bei wichtigen beschaeftigungen (wie selbststaendiger arbeit, oder coputerarbeit, etc.), eine ablenkung die nicht akzeptierbar ist.
    wie ich auf dieser seite lese und bereits leider auch ueber andere aerzte erfahren habe, ist eine nicht erfolgreiche wurzelbehandlung bzw. entsprechende symptome dafuer nicht zwangslaeufig auf einem roentgenbild zu sehen.
    nun handelt es sich allerdings um einen ueberaus unangenehmen schmerz, der sich ca. alle 2 - 3 tage bemerkbar macht - der wie bereits erwaehnt - mit der nicht tolerierbaren einnahme von schmerzstillenden mitteln einhergeht. das heißt, ich empfinde es als unausgesprochen unangenehme angelegenheit, die mir insbesondere in einem solchen ausmaße bislang unbekannt war - nach z.b. zwei erfolgreichen endodontischen eingriffen in deutschland und anderen zahnmedizinischen behandlungen. das heißt, es waere eine ausgesprochen wichtige angelegenheit, die vorerst abgeklaert werden muesste, um klarheit zu schaffen, um dann weitere medizinische moeglichkeiten, die zu einer heilung der zahnes und zahngewebes fuehren, aufzunehmen bzw. weitere schritte zu planen, die professioneller natur sind und dann letztendlich helfen.
    zusaetzlich zahnarzttermine habe ich bereits ueber mich ergehen lassen (bei zwei dieser wurden roentgenbilder angefertigt). allerdings erfolgte dies ohne einen direkten hinweis auf einen konkreten zusammenhang zwischen der besprochenen behandlung des zahnes und der ausbreitung des schmerzes herum um den herd zu liefern. dieser jedoch (schmerz) folgte nachweislich direkt nach der zahnbehandlung. es ist also schwer vorstellbar, dass es hierbei keinen zusammenhang gibt. es wurde mir bei einem dieser termine mitgeteilt, dass es sein koennte, es handele sich um eine neuralgie, und zwei ´loecher´ im oberen kieferbereich waeren fuer eine ausbreitung des schmerzes und die entzuendung zustaendig. das wohl eher aus unwissenheit und verlegenheit ueber den status selbst.
    mein naechster plan war eigentlich die anfertigung eines gesamtkopf-ct´s, um eventuell die ausbreitung aufzuzeigen, wenn dies denn - hoffentlich - geht. also habe ich mir beim zahnarzt die bestaetigung geben lassen, dass ein roentgen nichts derartiges aufzeigt und mich beraten lassen, sodass ich mittlerweile wenigstens weiß, dass ich hier analog zu deutschland, zuerst zum allgemeinarzt gehen muesste, um dann zum ct ueberwiesen zu werden.
    frage hier: gibt es eine moeglichkeit, eine sog. re-endodontie einzuleiten, ohne den unbedingten nachweis durch ein roentgen? bzw. welche kriterien muessen erfuellt sein, um eine re-endodontie einzuleiten? das ziehen des zahnes waere wahrscheinlich mit aehnlichen schwierigkeiten und vor allem mit unnoetigen unakzeptablen mehrkosten verbunden. ich denke, das waere die einzige plausible, vernuenftige vorgehensweise, um den zahn, und damit auch das umgebende gewebe zu retten. mein bauchgefuehl sagt mir, dass der behandelnde zahnarzt, welcher den zahn versorgt hat, trotz moderner methodik und moderner intrumente nicht wirklich in der lage war, eine angemessene behandlung durchzufuehren, nicht nur aufgrund seiner unmoeglichen persoenlichen reaktion. eine beschwerde an die hiesige zahnaerztekammer habe ich, leider nicht nur fuer diesen arzt, sondern auch wegen anderer nicht ´abkoemmlicher´ aerzte bereits uebersetzen lassen sowie in die wege geleitet. es ist mehr als schockierend und enttaeuschend, wie leichtfueßig mit prekaeren angelegenheiten und grundnotwendigen (nicht einmal rueckmeldung seitens mehrerer, unbekannter zahnaerzte) behandlungen und situationen umgegangen wird.

    ich hoffe also sehr, sie koennen mir bei dieser angelegenheit helfen.

    persoenliche meinung: ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass es bei den hiesigen ausstatungen und trotz der auch hier hier vorhandenen, modernen methodik, nicht moeglich sein sollte, einen termin zur abklaerung und natuerlich dann auch zur erfolgreichen behandlung des zahnes zu organisieren. es geht ja auch um schmerzen, dazu sind diese schmerzen im kopfbereich, also eine prekaere region. vielleicht geht es ja auch in kombination mit tcm, oder anderen traditionellen behandlungesmethoden.

    ich bin dazu selbstheiler (meditation, und weitestgehend medikamentenfrei) und habe selbst laengere zeit im medizinischen sektor gearbeitet, um wenigstens einen guten ueberblick ueber die allgemeinen medizinischen voraussetzungen zu haben.

    ich freue mich sehr auf ihre rueckmeldung.
  • Dr. Johanna Graf, am 31.07.2020
    Liebe Murmel,
    wenn es Ihnen gesundheitlich gut geht, dann bedeutet das, dass Ihr Immunsystem gut arbeitet und mit diesen Belastungen fertig wird. Nachdem Ihr „Faß“ aber nicht nur von Zahntoxinen, sondern durch eine Vielzahl von Faktoren gefüllt (belastet) wird, sollten Sie im Wesentlichen aufpassen, dass das Fass nicht überläuft, also bewußt und sparsam mit Belastungen umgehen.
    Spätestens wenn Sie einmal chronisch gesundheitliche Probleme bekommen sollten (wenn das Faß überläuft) sollten Sie daran gehen, das Faß zu leeren – und spätestens dann würde auch Ihr wurzelbehandelter Zahn ein Thema werden.

    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Johanna Graf
  • murmel, am 30.07.2020
    Hallo liebe Frau Dr. Graf,

    ich habe vor ca. 35 Jahren (als Kind), an einem meiner Schneidezähne eine Wurzelbehandlung bekomemn müssen.
    Ich habe keine Probleme mit diesem betroffenen Zahn, auch habe ich sonst
    das, was man gute Zähne nennt. Da bin ich wirklich dankbar.
    Der Zahn hat sich auch bis jetzt kaum in der Farbe verändert, nur am unmittelbar angrenzendem Zahnfleisch sehe ich seit einiger Zeit, dass es ETWAS dunkler geworden ist.
    Was soll ich denn nun tun?
    Ich möchte natürlich nicht, dass ich durch diesen Zahn vielleicht "vergiftet" werde, ohne etwas zu merken...
    Da ich aber wie oben schon geschrieben keinerlei Probleme sonst habe, bin ich mir völlig unsicher, was die richtige Entscheidung ist.
    Zumal das ja keine Behandlung ist, auf die man sich freuen kann -auch weil es sich ja um einen gut sichtbaren Schneidezahn handelt.

    Was meinen denn Sie dazu?

    Vielen Dank für die Antwort, die hoffentlich kommt.
  • Dr. Johanna Graf, am 27.07.2020
    Liebe Julia,
    um Ihnen Konkreteres sagen zu können, bräuchte ich eine Röntgen-Übersichtsaufnahme und eine präzisere Anamnese. Zu dem was Sie schreiben, wäre aber zu bemerken:
    Bei einem nervtoten Zahn sollte es keinen empfindlichen Zahnhals geben.
    Sicher ist auch, dass ein nervtoter Zahn sehr indifferente Beschwerden bis hin zu chronischen Krankheiten auslösen kann. Und eine Autoimmunerkrankung kann eine Kontra-Indikation für einen nervtoten Zahn sein. Es könnten bei Ihnen aber zudem auch noch chronische Osteolysen im Kiefer (Nikos) vorliegen (siehe dazu: https://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis-z/osteolyse-im-kiefer-nico.html).
    Eine zahnärztliche Untersuchung bei einem Kollegen, der sich wirklich gut im Fachgebiet Umwelt-Zahnmedizin und biologische Zahnmedizin auskennt, wäre in Ihrem Fall sicher nicht verkehrt.

    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Johanna Graf
  • Julia, am 27.07.2020
    Hallo Frau Dr. Graf,

    seit ca. 3 Monaten geht es mir nicht gut - vorher war ich fit und habe viel Sport gemacht. Es fing an mit Kopfschmerzen über dem rechten Auge, Sehstörungen, erhöhte Temperatur; Müdigkeit, Abgeschlagenheit, heißes Gesicht und einem Druck über dem rechten Auge wie auch im Bereich des rechten Kiefers. Der Hausarzt schickte mich zum HNO wg Verdacht Nasennebenhöhlenentzündung. Lt. HNO alles i.O. aufgrund der Sehstörungen verwies der HNO mich an einen Augenarzt. Der Augenarzt wies mich in eine Augenklinik ein weil man was am Sehnerv sehe... lt. Augenklinik aber alles ok. (Sehstörungen habe ich immer noch - sehr nervig und störend während meiner Arbeit am PC und schränkt mich im Alltag sehr ein). Dann sollte ein MRT von meinem Kopf gemacht werden ob ggf. etwas am rechten Gesichtsnerv ist. Nervenschmerzen habe ich nicht, nur ein durchgehendes ziehen in der rechten Gesichtshälfte was mal mehr mal weniger vorhanden ist. Lt. MRT alles ok. Sollte dann noch zum Orthopäden - dieser verwies mich an einen Zahnarzt mit Verdacht CMD und verschrieb mir Massagen fürs Gesicht. Beim Zahnarzt wurde mir eine Spange für Nachts aufgeschrieben weil ich ggf. in der Nacht knirsche. Dies ist mir bislang aber nicht aufgefallen. CMD habe ich nicht. Anfang des Jahres wurde eine Röntgenaufnahme beim Zahnarzt gemacht da ich den Zahnarzt aufgrund Umzug gewechselt habe - dort war soweit alles ok.War auch beim Neurologen da ich eine Autoimmunkrankheit habe, die sich auf die Nerven auswirkt. Hat aber damit nichts zutun. Lt. Blutbild welches kürzlich gemacht wurde auch alles ok. Keine hohen Entzündungswerte. Bin bei einer Heilpraktikerin die mich fragte ob ich einen toten Zahn hätte und mich ein wenig dazu aufgeklärt hat. Tatsächlich habe ich einen wurzelbehandelten Zahn rechts oben. Kurz bevor meine Beschwerden anfingen war ich bei meiner jährlichen Zahnreinigung. Kann es damit zusammenhängen? Das ziehen ist im ganzen Gesicht aber das Druckgefühl tatsächlich genau über diesem Zahn im oberen Kiefer. Der Zahnhals liegt etwas frei und ist sehr empfindlich..darf das überhaupt bei einem "toten" Zahn sein? Und können durch einen entzündeten Zahn Sehstörungen auftreten? Bislang habe ich immer mal Ibuprofen genommen aber das mache ich sehr ungern und ist ja langfristig auch nicht sinnvoll.. zusätzlich hatte ich 3 Tage Cortison um zu testen ob es besser wird. Am zweiten Tag nach Einnahme wurde es besser. Es wurde danach aber schnell wieder schlechter. Können meine Beschwerden davon kommen oder ist es eher unwahrscheinlich bzw. ausgeschlossen? Bin mittlerweile etwas verzweifelt. Vielen Dank.
  • Dr. Johanna Graf, am 06.07.2020
    Liebe H.K.,
    es ist gut möglich, dass ihr Schub durch die toxischen „Leichengifte“ und die Bakterien im Zahn ausgelöst wurde.
    Der Zahn kann jederzeit entfernt werden.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Johanna Graf
  • H.K., am 05.07.2020
    Ich hätte eine Frage. Ich habe MS. Ende April bekam ich eine Wurzelbehandlung. Jetzt habe ich einen Schub. Der Zahn musste auch jetzt nochmal geöffnet und behandelt werden. Könnte das den Schub ausgelöst haben. Wann kann man den Zahn entfernen? Gleich oder muss man warten bis der Schub vorbei ist.
  • Dr. Johanna Graf, am 12.06.2020
    Liebe Alina,
    es könnte sein, dass Ihre Karies aufgrund der Nähe zum Zahnnerv diesen entzündet oder bereits hat absterben lassen. Beide Fälle sind ungünstig, denn die Konsequenz wäre
    - entweder Zahnerhaltung durch eine Wurzelbehandlung mit der beschriebenen Problematik, oder
    - Zahnentfernung, was aber eine prothetische Behandlung nach sich zieht.
    Was Sie durchführen lassen wollen ist Ihre Entscheidung.
    „Zeit zu schinden bis nach der Schwangerschaft“, wie Sie es ausdrücken, können Sie auf jeden Fall durch eine Wurzelbehandlung.

    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Johanna Graf
  • Alina, am 10.06.2020
    Sehr geehrter Herr Dr. Graf,

    im Sommer 2019 wurde bei mir eine tiefe Karies im Backenzahn festgestellt. Sie blieb leider sehr lange unbemerkt, da sie zwischen zwei Zähnen lag. Erst als ich über Kälteempfindlichkeit klagte, wurde die Karies vom Zahnarzt diagnostiziert.
    Er sagte seiner Zeit, dass die Karies sehr nah an der Wurzel läge - er dennoch erstmal keine Wurzelbehandlung durchführen würde. Nur bei weiteren Beschwerden, kämen wir nicht mehr drum herum...

    Ich bin nun im 7ten Monat Schwanger und habe plötzlich unfassbar starke Druckschmerzen in diesem Bereich. Es tut der gesamte obere Zahnbereich vom hintersten Backenzahn bis fast zu den Schneidezähnen weh...
    Die Schmerzen treten sehr plötzlich auf und tun höllisch weh.

    Röntgenaufnahmen kommen für mich in der Schwangerschaft nicht in Frage.

    Ich wollte ebenso unbedingt eine Wurzelbehandlung unbedingt umgehen bzw. einen Zahnarzt aufsuchen, der sich auf biologische ganzheitliche Zahnheilkunde spezialisiert hat.
    Ich habe ohnehin schon erhebliche Unterleibsprobleme - lt. Homöopathin stehen Zähne oft im unmittelbaren Zusammenhang damit. Ich möchte keineswegs dieses Problem nun noch verschlimmern.

    Nun habe ich leider erstmal nur einen Termin bei meinem "normalen" Zahnarzt bekommen. Ich hoffe er kann den Schmerzen irgendwie Abhilfe schaffen.
    Bleibt eine Alternative zu einer Wurzelbehandlung um etwas Zeit zu schinden bis nach der Schwangerschaft?
  • Dr. Johanna Graf, am 24.05.2020
    Liebe Sonja,
    die Wunde könnte sofort nach der Extraktion mit Ozon begast werden.
    Mundspülungen sind bei intaktem Immunsystem nicht sinnvoll und bezüglich der Giftstoffe würde ich erst einmal durch einen Provokationstest eine Analyse durchführen, was alles an Toxinen im Körper angereichert ist, um eine Hierarchie der Ausleitung festzulegen.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Johanna Graf
  • Sonja, am 23.05.2020
    Hallo, mir wird demnächst ein toter, entzündeter Zahn gezogen und eine Zyste entfert. Mit was könnte ich danach meinen Mund spülen und eventuelle Giftstoffe ausleiten? Liebe Grüße von Sonja aus Sachsen-Anhalt.
  • Dr. Johanna Graf, am 20.05.2020
    Liebe Agnes,
    ohne Sie zu kennen und ohne Befund Ihres Zustandes und Ihrer Zähne ist es mir unmöglich, etwas zu Ihrem Problem und Ihren Beschwerden sagen zu können.
    Mit freundlichen Grüßen
    Johanna Graf
  • Agnes, am 19.05.2020
    Sehr geehrter Herr Dr. Graf,
    Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen denn zur Zeit befinde ich mich in einem gewaltigen Teufelskreis. Ich bin 36 Jahre alt und seitdem ich 30 bin leide ich unter freien Zahnhälsen und an paradonthose. Mittlerweile habe ich 8 Wurzelbehandlungen hinter mir sowie 2 Wurzelspitzen Resektionen an den Backenzähnen die nochmal wiederholt werden mussten. Ich bekomme trotz Mundhygiene immer wieder Karies und Wurzelentzündungen. Meine Zahnärztin meint, es liegt an der Genetik und der Speichelflora sowie an den tiefen Füllungen. Sobald an einem Zahn eine Wurzelbehandlung durchgeführt wird, entzündet sich sofort der nächste Zahn. Eine Art Domino Effekt. Des weiteren sind alle Zähne Kälte und Hitze empfindlich durch die freien Zahnhälse. Das Thema Zähne wird für mich zur Belastung. Momentan sehe ich den Zahnarzt wöchentlich. Ich möchte einfach nur wissen warum sich alle Wurzeln schlagartig entzünden und weshalb die Zähne keine Schutzschicht mehr haben. Ich überlege wirklich, alle ziehen zu lassen um endlich beschwerdefrei zu sein und mit einer Vollprothese weiter zu leben. Davon rät mir mein Zahnarzt aber ab. Ich weiß mittlerweile nicht wohin ich noch gehen kann um endlich die Antwort für den Auslöser zu bekommen bzw. eine adäquate Behandlung. Haben Sie einen Tipp für mich worauf ich mich fokussieren sollte? Ich Klage über Ganzkörper Schmerzen, blasen und Magen Schmerzen, Müdigkeit und Antriebslosigkeit sowie Benommenheit. Ich habe eine Sinusitis bds. sowie Tinnitus und hatte 2 Hörsturze innerhalb von 4 Wochen. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
    LG Agnes
  • Dr. Johanna Graf, am 18.05.2020
    Liebe Maria,
    wenn Schmerzen so lange anhalten, dann könnte es sich bei Ihrem Zahn um eine hartnäckige chronische Entzündung handeln, verursacht durch die Leichengifte und die Bakterien.
    Das Weitere müssen Sie mit Ihrem Zahnarzt vereinbaren.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Johanna Graf
  • mariapl, am 15.05.2020
    Sehr geehrter Herr Dr. Graf!
    Mein Name ist Maria und ich bin 17 Jahre alt! Vor einem Jahr wurde bei mir eine Karies entdeckt unter der ich schon länger leidete! Mein Zahnarzt füllte den Zahn (rechter Oberkiefer,1 Mahlzahn) , doch am selben Abend bekam ich höllische Schmerzen! Ein paar Tage später macht der Arzt ein Röntgenbild und stellte fest, dass die Füllung die Wurzel berühre, also führte er eine Wurzelbehandlung durch. Einen Monat später begannen die Schmerzen, ich ging zu Zahnarzt und er merkte, dass sich der Zahn entzündet hatte also reinigte und desinfiziert er ihn! Doch danach traten immer häufiger Schmerzen auf, doch er sah im Röntgen keine erneute Entzündung. Er hat den Zahn schon öfter geöffnet (nach 1 Jahr noch immer eine provisorische Füllung) und desinfiziert doch es hat bis jetzt nicht geholfen. Seit 2 Monaten treten jetzt immer häufiger Schmerzen im rechten Trigeminusbereich auf! An manchen Tagen habe ich keine Schmerzen aber anderen muss ich Schmerzmittel nehmen, da der Schmerz so stark ist! Mein Hausarzt hat schone in vollständiges Blutbild gemacht und konnte nichts feststellen! Ich habe auch keine anderen Erkrankungen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Schmerzen ihren Ursprung bei diesem Wurzelbehandelten Zahn haben. Was soll ich tun? Was würden sie mir empfehlen?
    Mit freundliche Grüßen
    Maria
  • Dr. Johanna Graf, am 14.05.2020
    Liebe Erika,
    es sieht so aus, als würde manches bei Ihnen schief laufen:
    Ein Epikutan-Test und ein LTT ist nur ein Allergietest – Ihre Problematik ist vermutlich aber toxischer Natur, und damit bringt Sie dieser Test nicht weiter, weil er nicht aussagefähig ist.
    Was ist ferner ein „Dentaltoxikologe“? Toxikologie ist etwas Anderes als Allergie – und wie Sie schreiben wurden dort wieder nur Allergietests gemacht. Was hat der Ihnen und warum empfohlen? Einen Test für eine toxische Belastung gibt es nämlich leider nicht.
    Ich empfehle Ihnen, bei Ihrer vorliegenden gesundheitlichen Problematik eine konsequente Behandlung nach umwelt-zahnmedizinischen Kriterien im Sinn einer biologischen Zahnmedizin. Das heißt: Immunologische Entlastung wo immer möglich, konsequente Ausleitungen und biologische Alternativen.
    Suchen Sie sich dafür einen Behandler mit dem nötigen Wissen.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Johanna Graf
  • Erika, am 13.05.2020
    Sehr geehrter Herr Dr. Graf!
    Nach jahrelangem Metallgeschmack und Schmerzen vom oberen Kiefer ausgehend wegen einer Zahnbrücke mit Metall Inlay (Bekannte Allergien im EPK-Test: Amalgam; Nickel; Palladium; Zink; verschiedene Methylacrylate; Platin; Eugenol-Unverträglichkeiten Typ IV), wurde 2018 der Zahnbalken 14, auf dem die Brücke saß, Wurzel behandelt, da nach mehrmaligem Röntgen "endlich" eine Entzündung festgestellt wurde. (Wurzelfüllung: Baseliner, Multicore Flow und Kleber Exite ergab im Test Unverträglichkeit). Diese Brücke wurde 2019 entfernt. Da der Zahnbalken 14 zu kurz ist, wurde nun ein Palladium Stiftstumpf Aufbau gemacht und darauf eine Zircon Brücke gesetzt. Nun muss diese Brücke und der Stift samt Zahn entfernt werden, weil meine symptomatischen Beschwerden immer intensiver werden. Ich war im Januar in einer Hautklinik in Leutenberg, die mich mit Infusionen aufgebaut haben, aber darauf hinwiesen, dass der Stift raus muss, ansonsten die Beschwerden wiederkommen. Und so ist es auch. Auf Veranlassung meines Zahnarztes habe ich im März nochmal einen EPK-Test bei einer Hautärztin machen lassen, der wieder hochallergische Reaktionen gegen Kunststoffe und Palladium, Nickel zeigte. Im April war ich über Recherche im Internet bei einem Dental-Toxikologen in Bayern zur Beratung und nochmaligen EPK-Test. Nach Seiner Auswertung (allergische Reaktionen auf EGDMA; TEGDMA; BUDMA; HEMA; EMA; HPMA; Melamin-Harz; Zink; Platin, aber diesmal nicht auf Palladium, sonst immer), empfahl er mir zwei alternative Zahnmaterialien: Enamel Plus HRI Bio von Fa. Micerium oder ELS Extra Low Shrinkage von Fa. Saremco und den dazu gehörigen Kleber oder auch den Harvard-Zement. Weil mein Zahnarzt nach der Extraktion des Zahnbalkens 14 den Zahn 15 schleifen will, dieser aber eine Kunststofffüllung hat, dessen MATERIAL Unverträglichkeit nachgewiesen ist und mit dem vom Dental-Toxikologen empfohlenen Zahnmaterial ausgetauscht werden muss, bin ich sehr unsicher, einen solchen Zahn unter einer Brücke zu haben. Als weitere Alternative empfahl er mir das Implantat Titan oder Zircon. Titan würde ich nicht nehmen, weil 2 Stifte meine Zahnwurzeln zersetzt hatten. Meine Frage: Kann ich nach der Extraktion von Zahn 14 anschließend ein Zircon Implantat ohne Bedenken einsetzen lassen oder lieber nicht oder vorher einen LTT-Test machen, um Verträglichkeit festzustellen? Vielen Dank Für eine Empfehlung.
  • Dr. Johanna Graf, am 07.05.2020
    Lieber Herr Bellmann,
    Sie scheinen eine Vielfachproblematik zu haben und Ihre Zähne und Zahnmaterialien könnten dabei durchaus mit eine Rolle spielen.
    Ich würde Ihnen raten, sich einen Zahnarzt zu suchen, der fit ist in der Umwelt-Zahnmedizin und in der biologischen Zahnheilkunde.

    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Johanna Graf
  • Reinhard Bellmann, am 07.05.2020
    Guten Tag, mein zunehmendes Problem: zunehmender bitterer, metallischer Mundgeschmack inkl. Mundgeruch, alles schmeckt bitter oder salzig, vor allem in den Mundecken. Mittlerweile läuft es auch den Rachen bitter runter. Ich habe 5 wurzelbehandelte Zähne ((der am längsten tote Zahn ist seit mehr als 25 Jahren tot). Dazu kommt ein Titanimplantat mit Titanplattenabdeckung, da der Zahnersatz noch mehr Probleme machte (Aphten, Entzündungen). Seit 2 Monaten keine Amalgamfüllungen mehr. Wenn ich nicht ständig was trinke oder esse, wird mir aus meinem Mundraum heraus sehr sehr übel. Die Mandeln wurden vor einem Jahr entfernt, weil ich nur noch krank war. Kann das alles von meinen toten Zähnen kommen? Sowohl mein HNO als auch mein Zahnarzt können es sich nicht erklären. Ich bin am Ende meines Lateins, die Beschwerden sind immens !!! Vielleicht können Sie mir eine Hilfestellung geben, womit ich ansetzen kann? Vielen Herzlichen Dank!
  • Dr. Johanna Graf, am 20.04.2020
    Lieber Beni,
    wenn Sie den Film gesehen und den Artikel gelesen haben, dann sollten Sie informiert sein über das Problem „wurzelbehandelter Zahn“. Auch wenn röntgenologisch nichts sichtbar zu sein scheint, so haben Sie auf jeden Fall dadurch eine chronische (unterschwellige) Entzündung und vor allem auch das Problem der Leichengifte, die in Minidosen aus den wurzelbehandelten Zähnen in den Körper abgegeben werden. Das bedeutet also: Dauerstress für Ihr Immunsystem.
    Solange Sie gesund und fit sind, ist eine Wurzelbehandlung ein Weg, einen kaputten Zahn zu erhalten – nicht, weil er dann das Immunsystem nicht belastet, sondern weil der Organismus mit dieser Belastung noch fertig wird, sie also kompensieren kann. Das ändert sich spätestens, wenn chronische Krankheiten beginnen. Dann läuft Ihr Fass über und sollte so gut wie möglich geleert werden.
    Da ich weder Sie, noch Ihren Befund, noch Ihre Röntgenaufnahme vorliegen habe, kann ich nicht mehr dazu sagen. Ich würde an Ihrer Stelle aber mal einen Zahnarzt aufsuchen, der sich auf dem Gebiet der biologischen Zahnmedizin und der Umwelt-Zahnmedizin auskennt.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Johanna Graf
  • Beni, am 20.04.2020
    Guten Tag
    ch hatte vor ca. 7-8 Jahren eine beidseitige Wurzelbehandlung und jetzt Ihren Bericht gelesen.
    Leider habe ich seit etwa 3 Jahren auf der einen Seite oben immer wieder Probleme, es sind zwar keine Schmerzen, aber es fühlt sich einfach merkwürdig an, irgendwie teilweise auch etwas geschwollen bis zum Auge
    Ich fühle mich auch oft körperlich nicht wirklich 100% top, es ist ein ständiger Kampf. Gehe sehr stark davon aus, dass es von den Zähnen stammt, da ich sonst gesund bin :)
    Der "alte" Zahnarzt meinte dann, dass mir der Stift vom wurzelbehandelten Zahn auf den Knochen drückt- er unternahm aber nichts.
    Ich besuchte dann im Dezember 2019 eine moderne Klinik mit 3D Röntgen etc., sie meinte dann, da muss eine Krone drauf, ich habe nun eine Krone, aber das Problem ist immer noch vorhanden.
    Ich nehme an, dass der Stift vielleicht auch noch immer in dem Zahn ist ?! Muss ich sonst nochmals anfragen.
    Rechts konnte man keine Krone anbringen da die Wurzelbehandlung schlecht gemacht sei.
    Ich habe aber zum Glück auf der Seite nicht so grosse Probleme.
    Wenn ich mit der Zunge an die Krone "drücke" oder herumfahre fühlt es sich etwas merkwürdig an.
    Ich war nun bereits 3x nochmals in der Klinik und sie meinten es sei alles in Ordnung, es wurde auch alles geröntgt.
    Sie wollen nun noch eine Nachtspange anbringen, da ich evtl. "knirsche"
    Das Problem habe ich aber leider den ganzen Tag, ich befürchte es wird wohl nichts nützen...
    Ich habe auch noch alle Weisheitszähne drin, der "alte" Zahnarzt meinte, es könnte evtl. nützen wenn man die zieht, die neue Klinik meinte "alles gut"...
    Es ist halt sehr unangenehm und lenkt mich den ganzen Tag ab (auch oft unangenehm in der Nacht), hätten Sie mir vielleicht einen Ratschlag ?
    Soll ich sonst die Weisheitszähne mal entfernen lassen und falls es nichts nützt halt die 2 wurzelbehandelten Zähnen ?
    In den anderen Zähnen habe ich nur Füllungen und die sind auch nicht kaputt, wurde alles geröntgt.
    Vielen Dank !

    Beni
  • MD, am 12.03.2020
    Sehr geehrter Herr Dr. Graf
    dank Ihres Artikels, habe ich mich vor einem Monat entschlossen einen wurzelreseziertern Backenzahn entfernen zu lassen. Mir ging es zuvor sehr schlecht, mein Allgemeinbefinden war eine Katastrophe,von Müdigkeit und Abgeschlagenheit über allegemeine Niedergeschlagenheit bis zu Symptomen wie Gelenkschmerzen in den Knien und Hüfte war alles dabei. Es hat sich nicht mehr alles wirklich Lebenswert angefühlt. Nach der Entfernung ging es sprunghaft wieder besser. Es ist wirklich unglaublich, wie mich der wurzelbehandelte Zahn über ein Jahr lang eingeschränkt hat. Den Zahn selber habe ich als Andenken aufbewahrt, in Erinnerung an schlechte Zeiten. Übrigens habe ich ihn mal gefärbt und nicht nur, dass er voller Risse ist, auch an jeder Wurzelspitze, gibt es noch eine Menge kleiner Öffnungen, welche erst in der Färbung und unter dem Mikroskop sichtbar sind. Richtig schön gestunken hat er auch, direkt nach der Extraktion. Also vielen Dank noch mal an Sie, dass Sie hier diese Perspektive auf die Probleme durch wurzelbehandelte Zähne veröffentlicht haben!
  • Dr. Johanna Graf, am 03.03.2020
    Antwort zum Leserbrief von Assad, 23.02.2020

    Lieber Assad,
    das ist ja ein ganzer Fragenkatalog, den Sie mir da stellen!
    Ohne Ihren genauen Befund zu kennen, kann ich Ihnen leider keine individuellen Tipps geben. Sie können sich aber zu allen Themen, die Sie angesprochen haben, sehr gezielt auf unserer Homepage www.praxis-dr-graf.de informieren.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf

    Antwort zum Leserbrief von Peter, 23.02.2020

    Lieber Peter,
    Kunststofffüllungen können hormonaktive Wirkungen haben, ein wurzelbehandelter Zahn wirkt in mehrfacher Hinsicht immunologisch belastend, die beste Füllung bestünde aus Keramik, Zement ist aber auch weniger belastend als Amalgam oder Kunststoff, hält aber nicht so lange und eine Ausleitung sollte von einem erfahrenen Umwelt-Mediziner durchgeführt werden.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf

    Antwort zum Leserbrief von Andreas, 27.02.2020

    Lieber Andreas,
    Ohne Röntgenaufnahme kann ich schlecht zu Ihren Problemen Stellung beziehen. Es dürfte sich bei Ihnen um eine Mehrfachproblematik, bestehend aus nervtoten Zähnen (siehe Ausführungen im Naturheiljournal) und Amalgam handeln. Jede dieser Problemfelder ist immunologisch belastend, beide zusammen über sogar einen sog. „Potenzierungseffekt“ aus, das bedeutet, dass beide zusammen in Ihrer Wirkung noch schlimmer sind. Das bedürfte bei Ihnen aber einer individuellen Beratung.
    Zu Ihrer Frage:
    Ja, ein keramisches Implantat kann gemacht werden.
    Zur Wurzelfüllung siehe Ausführungen im Naturheilmagazin.

    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf
  • Online-Redaktion, am 28.02.2020
    Lieber Andreas,
    Adressen von ganzheitlich arbeitenden Zahnärzten finden Sie bei uns unter https://www.naturheilmagazin.de/zahnaerzte.html
    Viel Erfolg wünscht Ihnen
    Ihre Online-Redaktion
  • Andreas, am 27.02.2020
    Sehr geehrter Herr Graf,
    ihre Perspektive erscheint mir sehr sinnvoll und ich such nun nach einer Strategie...Vor einigen Wochen brach mein 35 ab. Dabei wurde beim überkronten 36 am Kontaktpunkt eine Karies direkt unter der Krone entdeckt. Diese wurde ohne Rücksprache mit mir mit einer Amalgamfüllung (seitlich über Eck) versorgt - trotz meiner sichtbaren Amalgamsanierung! Auf meine Nachfrage, antwortete sie, dass es bei den Kaubelastungen unter der Krone keine Alternative gibt. Seit dem schmerzte mein Zahn bis hin zu extremen Druckschmerzen, so dass Wurzkanal durch die Krone geöffnet wurde. Es war ordentlich "Druck auf dem Kessel...". Meine Wange schwoll vom Kieferknochen her an und die Schmerzen namen ab. Heute, 4 Tage später sind die Schmerzen fast verschwunden, die Backe ist immernoch etwas geschwollen. Seit drei Tagen habe ich teilweise starken Kopfschmerz (vom Hinterkopf) gehabt, der jetzt latent leicht drückt. Der Wurzelkanal ist offen bzw. durch Watte geschlossen. Nun empfahl mir mein Zahnarzt Penecilin zu nehmen, wenn die Wange nicht abschwillt. Ist das nötig oder kann ich ihr noch etwas Zeit geben?Mein Zahnarzt empfahl mir eine WSR, welche Alternative könnte noch in Betracht gezogen werden?Kann ein Keramikimplantat direkt in eine solche frisch abklingende Entzündung gelegt werden?Für den Fall des Auffüllens der Wurzelkanäle, welches Material ist aus ihrer Sicht der 'sinnvollste' Kompromiss?Ich überlege eine Praxis mit ganzheitlicher Perspektive im 80 Kilometer entfernten Berlin aufzusuchen, denn jetzt habe ich die Zeit gerade gewonnen.Danke für ihre Arbeit!Herzlichst,Andreas
  • Peter, am 23.02.2020
    Worauf sollte man achten wenn man sich einen wurzelbehandelten Zahn ziehen lässt? Und sind Kunststoffüllungen an den Zähnen genau so schädlich wie ein wurzelbehandelter Zahn für den Organismus? Wenn ja welche Füllungen außer Keramik wäre die weniger schädlichste und womit könnte man den Körper entgiften von den Giftten nachdem man wurzelbehandelte Zähne gezogen hat?
  • Assad, am 23.02.2020
    Hallo herr Graf.

    Ich bin seit Jahren chronisch Krank hab Magenprobleme seit meiner Kindheit und viele andere Probleme mit meiner Gesundheit. Von Körperschmerzen bishin zu Halsentzündungen und und und... Ich hab viele Jahre in meiner Kindheit mehrere amalgam Füllungen gehabt habe diese dann ersetzt durch Kunststofffüllungen(ca vor 6 Jahren) und vor 3 jahren hatte ich dann eiben von Kariesbeschädigten Backenzahn rechts oben der mit einer Amalgamfüllung behandekt wurde, was nichts brachte da der Zahn nach 2 Jahren Tod war somit wurde er Wurzelbehandelt.Mir ging es davor schon ziemlich schlecht und war dauerhaft immer Krank und seit der Wurzelbehandlung gehts mir richtig schlecht hab sehr starke Magenschmerzen mein Magn ist verhärtet und hab jeine Ruhe und fühle mich Allgemein sehr schlecht. Ich habe durch ihre zahlreichen Infos mich dafür entschieden den Zahn ziehen zu lassen. Ich Danke ihnen für Alles und die wichtigen Informationen ich würde mich sehr freuen wenn sie mir eine gute Lösung empfehlen würde worauf ich beim ziehen lassen achten sollte und was ich mit den anderen Zähnen am besten machen sollte die mit einer Kunsttoffüllung besetzt sind, sind diese genau so giftig und schädlich wie ein wurzelbehandelter Zahn oder kann man das noch durchgehen lassen? Hatte vor sie zu wechseln mit neuen kunststoffüllungen oder würden sie mir auch da anderes empfehlen ich bitte um Eine Lösung ich danke ihnen!
  • Dr. Karlheinz Graf, am 03.02.2020
    Antwort zum Leserbrief von Linda aus Peine, 03.02.2020

    Liebe Linda,
    wie Sie aus dem Film erfahren haben, belastet ein wurzelbehandelter Zahn den Körper in mehrfacher Weise. Aus der Naturheilkunde ist wiederum bekannt, dass der Körper auch über die Haut Schadstoffe ausleiten kann.
    Es wäre deshalb nicht unmöglich, dass Ihr „grauer Zahn“ eine Mitursache Ihrer Neurodermitis darstellt.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf
  • Linda aus Peine, am 02.02.2020
    Hallo Herr Graf, ich habe eine Frage bezüglich eines wurzelbehandelten Backenzahnes. Seit meiner Kindheit leide ich unter Neurodermitis (in jungen Jahren sehr stark, mittlerweile nur noch in Stresssituationen bis kaum noch).Außer auf der Gesichtshälfte des Zahnes mit der Wurzelbehandlung. Genau an der Stelle wo der Zahn sitzt, ist die Neurodermitis am stärksten. Mittlerweile zieht sich die Partei bis zum Auge hoch. Der Zahn ist seit ca. 15 Jahren tot, bereitet sonst auch keine Probleme, ist aber auch schon recht grau.Ich probiere seit Jahren alles mögliche aus und frage mich mittlerweile, ob der Auslöser für die Neurodermitis im Gesicht (auch auf der Halsseite mit einem leicht geschwollenen Lymphknoten) der Zahn ist. Ich freue mich auf Ihre Meinung.Viele GrüßeLinda
  • Dr. Johanna Graf, am 22.01.2020
    Antwort zum Leserbrief von Anna aus Dresden, 22.01.2020

    Liebe Anna,
    vorausgesetzt Sie haben eine leitlinienkonforme Wurzelfüllung an diesem Zahn, dann könnten Sie den Zahn durch eine sog. „Wurzelspitzenresektion“ erhalten. Diesen Eingriff zahlt die gesetzliche Krankenkasse zu 100 %.
    Die immunologische Problematik dieses Zahnes bleibt damit aber erhalten. Nachdem Sie an keiner chronischen Erkrankung leiden, wäre das für Sie aber ein gangbarer Weg.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Johanna Graf
  • Anna aus Dresden, am 22.01.2020
    Hallo, ich habe zwei wurzelbehandelte Zähne. An einem wurde durch Röntgen ein Entzündungsherd an der Wurzel festgestellt (ein kleinerer dunkler Fleck). Ich selbst habe keine Schmerzen an dieser Stelle und auch sonst leide ich unter keinen chronischen Erkrankungen. Der Arzt möchte nun den Zahn aufbohren, um dann zu entscheiden: Zahnerhalt oder Ersatz (Brücke/Implantat). Ich bin unsicher, ob ich das über mich ergehen lassen sollte, zumal das auch nicht günstig ist. Ich habe obigen Artikel mit Interesse gelesen, und bin daher skeptisch, was den Behandlungserfolg angeht, zumal diese Behandlung nicht günstig ist und die Krankenkasse sich nur minimal beteiligt an den Kosten, wenn man sich für ein Implantat entscheiden sollte. Was meinen Sie dazu?
  • Dr. Johanna Graf, am 17.12.2019
    Antwort zum Leserbrief von Lisa, 16.12.2019

    Liebe Lisa,
    Ozon desinfiziert die Wurzelkanäle nur, reinigt sie aber nicht! Durch die Anwendung von Ozon kann es somit im wurzelbehandelten Zahn zu einer größeren Bakterienarmut (nicht: -freiheit!!) kommen. Auf die toxischen Eiweißzerfallsprodukte hat Ozon jedoch überhaupt keinen Einfluss – und die sind leider das immunologische Hauptproblem.
    Die Behauptung Ihres Zahnarztes ist deshalb falsch.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Johanna Graf
  • Lisa, am 16.12.2019
    Sehr geehrter Herr Dr Graf,
    Ich leide seit ca 10 Jahren an Rheuma. Etwa ein Jahr zuvor ist bei mir die erste Zahnwurzelbehandlung durchgeführt worden. In den letzten 3 Jahren folgten drei weitere. Nun habe ich ständig erhöhte Streptokokkenwerte und durchgängig mittlere bis starke Schmerzen in den Hand- und Fußgelenken. Zwei wurzelbehandelte Zähne sind mir schon gezogen worden, wodurch es zu einer Verbesserung der Blutwerte und der Beschwerden kam. Da auf dem Röntgenbild des letzten wurzelbehandelten Zahnes keine Entzündung sichtbar ist, finde ich keinen Zahnarzt, der mir den Zahn zieht.
    Die Wurzelbehandlung wurde mittels Ozon durchgeführt, dadurch, so der Zahnarzt, seien alle Kanäle komplett gereinigt worden und der Zahn könne sich somit nicht toxisch auf den Körper auswirken. Sehen Sie das auch so?
    Mit freundlichen Grüßen
    Lisa
  • Dr. Johanna Graf, am 14.11.2019
    Antwort zum Leserbrief von Alma, 012. Und 13.11.2019

    Liebe Alma,
    zu Ihrem besseren Verständnis möchte ich das im Naturheilmagazin ausgeführte Problem nochmals zentrieren:
    Eine chronische Krankheit entsteht, weil aufgrund von Vielfachbelastungen das Immunsystem irgendwann so überfordert ist, dass es seiner Aufgabe der Krankheitsabwehr nicht mehr nachkommen kann. Die Folge davon ist der allmähliche Beginn einer chronischen Erkrankung. Häufige immunologische Belastungen resultieren aus der Lebensart (z.B. Stress, Ernährung, Reizüberflutung, Traumen, Bewegungsarmut etc.) und aus der belasteten Umwelt mit seinen vielfachen toxischen Problemen in Luft, Nahrung, Dingen des täglichen Gebrauchs etc. Diese toxische Problematik wirkt bewiesenermaßen nicht summierend (1+1=2 +1=3 +1=4 ….) sondern potenzierend (1+1=2 +1= 15 +1=99 +1=216), ist deshalb auch in Minidosen sehr nachhaltig und sollte bei der Therapie chronisch Kranker immer beachtet werden. Es gibt somit viele verschiedene Ansatzpunkte einer Therapie chronisch Kranker zur Entlastung des Immunsystems.

    Nervtote Zähne sind immer ein Depot von abgestorbenem Eiweiß, die in Minidosen in den Körper gelangen. Im Zusammenspiel mit anderen Schadstoffen (z.B. aus Umwelt, Amalgam! etc.) können diese Minidosen von totem Eiweiß als Potenzierungsfaktoren wirken und so Mitverursacher von chronischen Krankheiten sein.

    Wenn sich ein chronisch Kranker dazu entschließt, einen nervtoten Zahn entfernen zu lassen, dann wird das (zumindest in unserer Praxis) so atraumatisch wie möglich durchgeführt. Vielfach wird vom Patienten ein sofortiger Zahnersatz mit einem keramischen Sofort-Implantat gewünscht, so dass ein maximaler Erhalt von Kieferknochen in dieser Region notwendig ist – Knochen auszufräsen ist deshalb fehl am Platz!

    Mit freundlichen Grüßen
    Johanna Graf
  • Alma, am 13.11.2019
    Wenn Sie über Google die entsprechenden Begriffe eingeben, werden Sie auf tausende Einträge stoßen, in denen die Opfer dieser meist sinnlosen Operationen über ihre Folgeschäden berichten. Es gibt in fast allen Ländern, die eine moderne Zahnmedizin haben, Verfahren, mit denen eine atraumatische Behandlung solcher Zähne erfolgen kann. In Deutschland findet das nicht statt, weil die Zahnärzte mit atraumatischen Behandlungen zu wenig verdienen. Deshalb kümmern sie sich nicht um den Zahnerhalt. Es gibt das Benex-Verfahren oder das Ögram-Verfahren, das vor allem in den USA angewendet wird. Der Arzt, der hier vehement das altgriechische Amputationsverfahren propagiert, hat kein Interesse am Erhalt der Breite Ihres Kieferknochens. Wenn Sie aber irgendwann eine Zahnprothese benötigen, dann kann es sein, dass Sie diese nicht tragen können weil der Kieferknochen zu dünn geworden ist. Dann werden Ihnen die Befürworter der recht schmerzhaften und gefährlichen Amputation weitere gefährliche Eingriffe andrehen, die darauf abzielen Ihren Kieferknochen künstlich zu vergrößern. Damit verdienen die dann noch mehr. Der unter Krebsverdacht stehende Sinuslift bringt den Amputationsbefürwortern noch mehr Knete ein. Lesen Sie selbst über Fragen der atraumatischen Zahnentfernung, warum das auch in der BRD wenige Ärzte befürworten. Lesen Sie nach, ob Sie sich mit Chemie und weiteren Operationen Ihren Kieferknochen wirklich erweitern lassen wollen oder besser darauf achten keine Zähne zu verlieren, wenn das nicht unbedingt notwendig ist.
  • Sarah, am 13.11.2019
    Hallo Alma,
    bei mir wurden auch schon mehrere Zähne gezogen. Als Kind im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung, weil zu wenig Platz war, vor einigen Jahren ein Weißheitszahn, weil er von Karies zerstört war und zuletzt auch ein wurzelbehandelter Zahn, der zu einer Kiefernhöhlenentzündung geführt hatte. Alles ohne Fräsen und Skalpell. Einfach nur gezogen. Der Kiefer hat das meines Wissens prima überstanden.
    Natürlich bin ich kein Fachmann, aber deine "mittelalterliche" Darstellung scheint mir wenig mit der Realität zu tun zu haben.
    Nicht für ungut.
    Sarah
  • Alma, am 12.11.2019
    Und dann raten Sie zur Verstümmelung von Menschen mit Fräsen, Bohrern und Skalpellen, mit denen dann der "Oralchirurg" den Zahn herausreißt und dabei gleich den Kiefer so zerstört, dass er wenige Wochen nach diesem mittelalterlichen Gemetzel so zusammenfällt, dass er für nichts mehr gut ist. Menschenskinder was laufen in diesem Land für Leute herum. Wenn ein "toter" Zahn tatsächlich Gift verbreitet, dann ist das so gering, dass es den Körper nicht stört. Die Evolution hätte kaum funktioniert, wenn bis zu den alten Griechen jeder Mensch an kranken Zähnen noch kränker geworden wäre. Ihre Argumentation st erheblich unlogisch. Sorry. Allerdings verteidige ich auch nicht Ihre Kollegen, die flächendeckend zum Gelderwerb Zahnwurzeln absägen. Die Zahnmedizin, insbesondere die in Deutschland, ist ziemlich rückständig. Und dass Sie als Arzt gleich zum Messer und zur Flexsäge greifen lassen wollen, find eich höchst bedenklich.
  • Dr. Johanna Graf, am 11.11.2019
    Antwort zum Leserbrief von Gabi 09.11.2019

    Liebe Gabi,
    wie Sie aus dem Film/Artikel meines Vaters erfahren konnten, ist jeder wurzelbehandelte Zahn eine Mehrfachbelastung für Ihr Immunsystem. Behandlungsrelevant wird diese Belastung spätestens mit dem Eintreten von chronischen Krankheiten.
    Nachdem eine Parodontitis (chronische Zahnfleischentzündung) verschiedenste Ursachen haben kann, ist es für mich aus der Ferne und ohne dem Vorliegen des Zahn-, Regulations- und Gesundheits-Befundes praktisch unmöglich, Ihre Frage konkret zu beantworten.
    Eine Röntgenaufnahme ist, wie schon im Artikel angemerkt, nicht aussagekräftig, denn chronische Entzündungen an der Zahnwurzel müssen, trotz deren Existenz, dort nicht unbedingt zu sehen sein.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Johanna Graf
  • Gabi, am 09.11.2019
    Guten Abend Dr. Graf,
    mit Interesse habe ich die ausführlichen Informationen zum Thema Wurzelbehandlung gelesen und habe nun eine Frage.

    Wissen Sie ev. ob es einen Zusammenhang zwischen einer chronischen Zahnfleischentzündung und einem wurzelbehandelten Zahn geben kann?
    Bei mir wurde der Zahn 26 in den letzten 5 Jahren 8 x wurzelbehandelt (bei 3 verschiedenen Zahnärzten) und vor 1 Jahr überkront.Wurzelbehandelt wurde er wegen einem permanentem leichten Ziehen im Zahn.Nach der Wurzelbehandlung entzündete sich das Zahnfleisch aussen am Zahn 26 und innen ab 26 bis zum ersten Eckzahn. Dort brennt es dauerhaft und es ist gerötet.
    Ich reinige meine Zähne mit einer elektrischen Zahnbürste, benutze Zahnseide und lasse alle 3 Monate eine prof. Zahnreinigung durchführen. Anfangs besserte sich die Entzündung nach der Reinigung und war teilweise sogar ganz weg. Nach den Wurzelbehandlungen hatte ich auch immer einige Wochen Ruhe bis es wieder losging.
    Vor 3 Wochen hat mein Zahnarzt eine Parodontosebehandlung an allen Zähnen durchgeführt (am Zahn 26 lag die Taschentiefe 4 vor, an den anderen Zähnen lag die Tiefe zwischen 2 und 3,5 an 4 Stellen 4). Es hat sich überhaupt keine Besserung des brennenden Schmerzes am Zahnfleisch am li.Oberkiefer ergeben. Kein Zahnarzt kann sich die Ursache für die dauerhafte Entzündung erklären. Im rechten Kiefer habe ich überhaupt keine Entzündungen und im li. Kiefer unten auch nicht. Daher überlege ich nun, ob ev. der wurzelbehandelte Zahn die Ursache sein könnte. Das Röntgenbild ergab keinen Befund. Es wurde der komplette Kiefer geröngt. Es war alles unauffällig. Ich wäre für einen Rat sehr dankbar.
    Herzlichen Dank und freundliche Grüße,
    Gabi
  • Dr. Johanna Graf, am 07.10.2019
    Antwort zum Leserbrief von Volker., 06.10.2019

    Lieber Volker,
    Ihre mechanistische „Methode“ wäre, wenn sie durchführbar wäre, sehr aufwändig und damit sicher teurer als ein keramisches Implantat, aber mit wahrscheinlich schlechterer Prognose. Diese „Methode“ einer Zahnerhaltung um jeden Preis könnte aber nur dann funktionieren, wenn der Zahnhalteapparat eine Maschine wäre, an der man mühelos und ungestraft manipulieren kann. Sie lassen bei Ihren Gedankenspielen leider außer acht, dass jede Therapie biologische Reaktionen hervorruft und Ihre „Methode“ wäre somit sehr schnell an den Grenzen angelangt.
    Sie sollten bei Ihren Gedankenspielen immer überlegen: Was ist gesundheitlich und funktionell sinnvoll – und das ist Ihre „Methode“ sicher nicht.
    Mit freundlichen Grüßen
    Johanna Graf
  • Volker, am 07.10.2019
    Zu kommentar von gestern 6.10.10 Ergänzung (Teil3)
    Wenn man es schafft das Zahnimplantat statt in den Kieferknochen zu implantieren, es in eine verbleibende dünne Hülle des toten Zahnes passgenau einzufügen, dann kann man über die Technik dann vielleicht erstmals auch einen Zahn mit gebrochener Zahnwurzel retten. Weil der ja komplett mit "Implantat" gefüllt. Und eventuell auch in gesunde Position -wie ohne Bruch- wieder angepasst werden kann. Für Bakterien, und Wurzelkanäle wäre dann kein Platz (Siehe Teil 1 Ausführung vom 6.10.). Vorausgesetzt (keine Ahnung, leider.) Der Zahnhalteaparat ist beim Bruch der Zahnwurzel nicht irreparabel entzündlich beschädigt worden.

    B.
    Vielleicht kann man durch einen leichten Unterdruck die zu kleinen toten Wurzelkanäle von außen und innen von totem Nerv und Bakterien freisaugen. Und mit Wasserstoffperoxid oder Ozon die Verstopfung zum besseren Absaugen zersetzen. ?
    Das senkt die verbleibende(?) Giftbelastung vielleicht um weitere 50% oder mehr?
    Mit freundlichen Grüßen
    Volker
  • Volker, am 06.10.2019
    Ergänzung zu Kommentar von Eben Heute 06.10.2019 = Teil 2Wenn der bis auf eine Fassade auszufräsende tote Zahn rundliche Wurzelverläufe hat, wird ein Keramikblock zum Füllen nicht funktionieren. In dem Fall kann man für die Wurzelrundung für untere Teilrundung und obere Teilrundung zwei Blöcke nehmen die verbunden werden.und auf die über die Wurzel ein weiterer Teil kommt.Der Zahn Könnte an drei Punkten mit eingebohrte Fixierstifte für eine automatische Computerberechnete Präzisionsausfräsung -genau und zeitsparend- behandelbar gemacht werden.Der Patient kann eventuell (vermutlich teurer) dennoch auch in die Keramik "Wurzel" Kanäle bis zur Zahnwurzel vorsehen. Das macht Sinn wenn zu einem Späteren Zeitpunkt sich unter dem Zahn (Was dann eigentlich nicht mehr sein sollte, aber Altlasten...,) eine Entzündung bildet die man so am natürlichsten ohne weitere OP oder Verletzungen, und gegen Keimeindringen am Besten geschützt, behandeln kann. ZB reinigen und mit säurereduzierende Salze örtlich einwirken, eventuell alle Wochen wechseln. Quasie wie bei Wurzelbehandlung.Ich denke das es die dazu notwendige Technik im Grunde gibt. (Keramikblöcke werden auch gefräßt) Es muss nur etwas verändert werden um statt außerhalbt, dann jetzt im Mund des Patienten maßgenau automatisch unterstützt arbeiten zu können.Ich hoffe das falls es soetwas noch nicht irgendwo schon gibt, dann doch bald geben können wird. Wenn ich biologisch, zahnmedizinisch nicht etwas sehr Wesentliches übersehen habe. Mit freundlichen GRüßenVolker
  • Dr. Johanna Graf, am 03.10.2019
    Antwort zum Leserbrief von Volker., 01.10.2019

    Lieber Volker,
    Ihre Überlegung ist interessant, leider aber nicht ganz richtig:
    Zu einer Verengung (Verkalkung, wie Sie es nennen) des Hauptkanals einer vitalen Zahnwurzel durch Hartsubstanzbildung kommt es durch ein Eindringen von Bakterien aus dem kariösen Defekt in das Nervengewebe. Das kann so weit gehen, dass selbst der Hauptkanal so verengt wird, dass eine anschließende Wurzelbehandlung nicht mehr möglich ist. Dieser Vorgang ist aber beendet, sobald der Nerv abgestorben ist, weil der Zahn dann nicht mehr durchblutet werden kann und so nicht weiter mit Mineralien versorgt wird. Ab diesem Zeitpunkt fängt das Nervengewebe in den Haupt- und Seitenkanälen an zu „faulen“ mit all seiner Problematik durch Leichengifte.
    Eine „Versiegelung“ von außen durch Kalkeinlagerungen ist mit keiner Methode möglich. Sie können lediglich durch eine sog. Iontophorese mittels Strom eine bessere Bakterienarmut im toten Zahn erreichen – die verbleibenden Leichengifte können Sie so aber nicht eliminieren.
    Es wäre deshalb für Jeden wichtig, durch gesunde Ernährung, regelmäßige Zahnarztkontrollen und beste Zahnpflege die Vitalität eines jeden Zahnes ein Leben lang zu erhalten. Das Immunsystem würde es Ihnen durch hohe Leistungsfähigkeit danken.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf
  • Volker, am 01.10.2019
    Sehr geehrter Dr. Graf,
    der ist-Zustand von wurzelbehandelten Zähnen nach aktueller Methodig ist -vermutlich unstrittig- nicht zufrieden stellend. Bestenfalls hier und da noch ausreichend. Da einen Zucker,und Situationen umgeben die Zahnschäden fast unumgänglich machen wird vermutlich jeder das Problem früher oder später bekommen. Das Hauptproblem bei den auch behandelten Wurzeltoten Zähnen sind die verbliebenen kleinen nicht behandelten Wurzelkanäle, die chronische Entzündungen unterhalten.
    Meine gedankliche Ausrichtung,
    hier Anregung, und Frage
    geht in die Richtung,
    dieses verbliebene Einfallstor für Krankheit zu schließen.
    Zumindest dahin einen merklichen Schritt weiter zu kommen.
    Vor Jahrzehnten wurde oben links bei mir ein toter Zahn entdeckt und Wurzelbehandelt. Dabei bekam der Zahnarzt mit seiner Reinigungsnadel nicht die Kurve durch den Wurzelkanal und durchstach den Zahn nach außen. Der Kieferchirug ließ mich Wochenlang mit Termin warten. Und als ich dran kam begann der Körper bereits den Zahn abzustoßen, so das er nur gezogen werden konnte.
    Aber was ich nicht vergessen habe und was man vielleicht zu eine Heilmethode weiter entwickeln könnte (Leider bin ich weder Zahnarzt noch Biologe und mir sind die Hände so gebunden.) Das ist das der Zahnnerv in dem Zahn bereits weitestgehend oder ganz abgebaut war. Und sich der Nervenkanal durch Verkalkung ganz natürlich zu verschließen begann. (Was bei der beabsichtigten unnatürlichen = zahnärztlichen Wurzelkanalfüllung auch eine Erschwernis war.)
    Ich weiß nicht ob schon einmal untersucht wurde wie viele tote Zähne sich durch Verkalkung wurzelgefüllt haben, und wie lückenhaft oder vollständig eine solche Verkalkung wird. Und ob soetwas (vermutlich selten) in wie weit mit einer Zahnärztlichen Wurzelfüllung Bakteriell usw. mithalten kann.
    Meine Überlegung ist die,
    Die insbesondere heute nicht behandelbaren feinen toten Wurzelkanäle werden systematisch angeregt vollständig zu verkalken. Dadurch werden diese verschlossen und versiegelt, und die den toten Zahn umgebende Chronische Entzündung wird entweder abgeschafft oder messbar stark verringert. Damit lässt sich der tote Zahn bioverträglicher und beschwerdefreier erhalten. Zumal anders als bei Zahnimplantaten der Zahnhalteapparat/Gewebe erhalten wird und einen Schutz gegen einfallende Bakterien in den Kieferknochen, Zahnfleisch ... darstellt, den es bei Zahnimplantaten bisher nicht gibt.

    Um den Zahn gezielt und schnell zu verkalken dachte ich daran dem Mund biologisch gebundenen Kalk zuzuführen der dann zum Einbau ausreichend durch Spülen von Außen zur Verfügung steht. Zugleich müsste der zu behandelnde Tote-Zahn-Bereich diese Kalkpartikel in die Außenkapilare einführen. Um das zu erreichen müsste der Zahn eine(ähnlich Batteriemethode/oder wie positiv geladene Farbstäube negativ geladene Autokarosserien färben...)mit Schwachstrom geschaffene Sogwirkung auf die Kalkpartikel bewirken um die Kapilare zu füllen.
    Vielleicht kann man im Toten Zahn den Stromimpuls so anlegen das er nur oder verstärkt durch die äußeren Kapilare austritt um den Kalk gezielt in die zu verschließenden feinen Wurzelkanäle hineinzusaugen.
    SOWEIT meine IDEE.
    Vielleicht kann man das Biophysikalisch überprüfen ob das machbar ist.

    Soweit bei einem frisch toten Zahn die feinen Wurzelkanäle noch mit totem Eiweis bis Bakterien verstopft sind, stellt sich die Frage, ob man mit Strom und Stromrichtung diese zersetzen und vorrübergehend Zwecks Behandlung herraussaugen kann. (Ich meine Bäume können den Pflanzensaftvon der Wurzel auch bis zur Baumkrone befördern, ohne Pumpe, nur durch Strom wenn ich mich nicht irre.)
    Ich bin leider nur Laie, aber
    Ich würde mir wünschen das es bald eine neue bessere Generation von Zahnwurzelbehandlung gibt, um Zahnprothesen zu verhindern.
    Denn der Druck der Zahnprothese auf das Zahnfleisch befördert den Abbau des Kieferknochen darunter.
    Die beste Krankheit taugt nichts.

    Ich empfinde den Stand der Zahnmedizin ab dem tot von einem. erst recht von mehreren Zähnen, als verbesserungswürdig.

    Was meinen Sie,
    hat eine künstlich geförderte Verschließung der feinen äußeren toten Wurzelkanäle,durch Verkalkung, eine Möglichkeit Wirklichkeit zu werden?

    Mit freundlichen Grüßen
    Volker
  • Dr. Karlheinz Graf, am 23.07.2019
    Dr. Karlheinz Graf, 23.07.2019:
    Antwort zum Leserbrief von Stefan L., 22.07.2019

    Lieber Stefan L.,
    die Probleme können nicht wegen eines kariösen Zahnes, sondern aus der immunologischen Mehrfachbelastung aus einem nervtoten Zahn erwachsen. Möglicherweise hat dieser Zahn jetzt „Ihr Fass“ zum Überlaufen gebracht.

    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf
  • Stefan L., am 22.07.2019
    Lieber Herr Graf
    Mir wurde vor 3 Wochen ein Backenzahn Wurzelbehandelt. Seit dem würde schon 2 mal die profisorische Füllung neu gemacht und gereinigt da immer wieder Schmerzen auftraten.
    Ich glaube mich zu erinnern das ich denn Zahn schon seit einigen Monaten wenn nicht ein Jahr immer wieder spürte aber dann wieder wegging...
    Ich bin seit einigen Monaten immer oft sehr müde, abgaschlagen, krankheitsgefühl und Kopfweh....
    Und seit einigen Monaten auch glutenunverträglich.
    Meine Frage kann das alles mit einem Kariösen Zahn zusammenhängen?
    Und ich tändiere sehr stark dazu mir den Zahn ziehen zu lassen da ich das Gefühl habe seit dem Wurzelbehandeln keine Besserung zu spüren.
    Was würde Sie mir raten?
    Vielen Dank mit freundlichen Grüßen
    Stefan L.
  • Online-Redaktion, am 19.07.2019
    Liebe Danae,
    ausführliche Informationen zu den Alternativen bei Zahnverlust finden Sie bei uns unter https://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/zahnmedizin/zahnersatz.html. Darüber hinaus dürfte Sie unser Beitrag zu den Zahnersatzmaterialien interessieren: https://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/zahnmedizin/zahnersatz-material.html
    Alles Gute wünscht Ihnen
    Ihre Online-Redaktion
  • Dr. Johanna Graf, am 19.07.2019
    Antwort zum Leserbrief von Danae, 19.07.2019

    Liebe Danae,
    eine (Selbst-)Heilung des Zahnes, wie Sie es gerne hätten, ist leider unmöglich. Sie haben zur Behandlung eines devitalen Zahnes nur die Alternativen: Zahn erhalten mit Wurzelfüllung, oder Zahn ziehen.
    Sind Sie gesund, dann können Sie den Zahn mit einer Wurzelbehandlung sicher noch eine Zeit lang erhalten. Der damit entstehende Dauerstress für Ihr Immunsystem kann bei Gesunden in der Regel kompensiert werden.
    Wenn Sie sich für eine Zahnentfernung mit entsprechendem festsitzenden Zahnersatz entscheiden sollten, dann kann in der Regel eine Brücke gemacht werden, wobei aber mindestens 2 Pfeilerzähne überkront werden müssen, oder ein Implantat.
    Nachdem der Werkstoff „Titan“, aus dem die Implantate in der Regel sind, immunologisch auch problematisch sein kann (https://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/zahnmedizin/titan.html), empfehlen wir in unserer Praxis Implantate aus Vollkeramik. Diese sind mit Sicherheit kein größeres Störfeld als nervtote Zähne, wie Sie befürchten.

    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Johanna Graf
  • Danae, am 19.07.2019
    Guten Tag, Und erst mal vielen Dank fuer die tollen Informationen, die hier so kompetent zusammengetragen werden.
    Ich habe 6 Wochen meinen Zahn zu retten, die Wurzelspitze ist entzuendet, mir wurde das Fuellmaterial, dass evtl. den Zahn gestoert hat, mit Kofferdamm entfernt. Jetzt ist Zement drinne, da ich die Aerztin bat, meinem Zahn Zeit zu geben sich zu heilen. Sie riet mir den Zahnnerv zu ziehen. Wenn ich den Artikel lese, wird mir nun ganz anders. Was sind die Alternativen zum Nervziehen, den ganzen Zahn entfernen? Und dann? Sind Implantate wirklich besser und nicht evtl. noch ein groesseres Stoerfeld. Was sind unsere Alternativen, die wirklich aus ganzheitlicher Sicht den Koerper nicht belasten oder am geringsten belasten? Die Idee von Implantaten liegt mir noch weniger aus irgendeinem Grund. Vielen Dank & Ihnen allen noch gute Gesundheit!
  • Dr. Johanna Graf, am 15.07.2019
    Antwort zum Leserbrief von Yannick, 13.07.2019

    Lieber Yannick,
    welche Belastungen von einem wurzelbehandelten Zahn ausgehen, können Sie aus dem Artikel und dem Interview meines Vaters ersehen. Welche Symptome damit einhergehen können ist sehr verschieden und kann meist nicht im voraus abgeklärt werden. Es geht dabei aber nicht nur, um die Aussagen Ihres Kieferchirurgen zu relativieren, um die (radiologisch sichtbare) Entzündung an Ihrem Zahn, sondern vor allem auch um die toxischen und bakteriellen Belastungen aus ihrem Zahn, welche auf einer Röntgenaufnahme ja nicht sichtbar sind. Diese Mehrfachbelastungen bedeuten Dauerstress für Ihr Immunsystem und diese können so, zusammen mit anderen Belastungen, für Ihren Organismus irgendwann durchaus zu viel werden, diese zu kompensieren. Erst dann wird Ihr Körper mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben. Möglicherweise ist dieser Punkt jetzt bei Ihnen erreicht.

    Ihre weiteren Fragen sind spezifisch zahnärztlich, die ohne Befund und aus der Ferne nicht zu beantworten sind. Die von Ihnen aufgeworfenen Fragen können Sie aber sicherlich mit dem Zahnarzt Ihres Vertrauens klären.

    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Johanna Graf
  • Yannick, am 13.07.2019
    Hallo Herr Dr. Graf,mein Backenzahn wurde vor 5 Jahren wurzelbehandelt. Letztes Weihnachten hat sich bei einem zähen Stück Fleisch die Füllung gelöst. Seit dem bekam ich Schmerzen beim Kauen. Die Füllung wurde erneuert und ein Röntgenbild gemacht. Die Wurzelspitze ist entzündet. 2 Wochen nach der neuen Füllung habe ich eine Faszialparese (Gesichtslähmung) bekommen für 12 Wochen. Noch heute, 7 Monate später habe ich Nervenzuckungen in der betroffenen Gesichtshälfte, kann das Gesicht aber normal bewegen. Der Kieferchirurg konnte nur sagen das seiner Einschätzung nach die Entzündung gering ist und er den Zahn im Kiefer lassen würde. Ich spüre, dass der Zahn mich energetisch belastet. Ich spüre einen Druck in der rechten Schläfe, der sich hoch bis in den oberen Kopfbereich bildet. Ich bin ansonsten kerngesund mit 38 Jahren und meine restlichen Zähne sind gut. Ich möchte den Zahn nun loswerden und möchte eine Prothese bekommen. Welchen Nachteil hat eine Prothese im oberen ersten Backenzahn? Bildet eine Prothese auch viele Bakterien während des Tragens? Ich habe im Unterkiefer vorne eine Prothese weil sich das erste Implantat dort vor vielen Jahren gelöst hat und ich die anderen Zähne erhalten wollte (Krone). Ich bin eigentlich zufrieden mit der Prothese. In Asien habe ich mir eine kleinere machen lassen weil in Deutschland eine Mindestbreite eingehalten werden muss, wegen Gefahr des Verschluckens. Je kleiner sie ist desto weniger bemerkt man sie. Wie würden Sie vorgehen? Schöne Grüße!
  • Dr. Johanna Graf, am 26.06.2019
    Antwort zum Leserbrief von Lisa, 25.06.2019

    Liebe Lisa,
    eine Nico kann für eine Reihe von Beschwerden mitverantwortlich sein. Lesen Sie dazu bitte meine Ausführungen unter https://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis-z/osteolyse-im-kiefer.html.
    Amalgam und wurzelbehandelte Zähne belasten ebenfalls Ihr Immunsystem und potenzieren die Wirkungen von Schadstoffbelastungen und von Entzündungen um ein Vielfaches.
    Bei chronischen Krankheiten sollte deshalb genau überlegt werden, inwiefern immunologische Belastungen dieser Art Bestand haben sollen.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Johanna Graf
  • lisa, am 25.06.2019
    Sehr geehrter Herr Graf,
    Können nicos... für einseitige gelenkbeschwerden sorgen?
    Und ich habe noch amalganfüllungen die werden am 7.8 +den nicos entfernt unter der einen Füllung von den amalgan zähnen ist eine wurzelkaries wie würdens sie vor gehen?erhalten oder Ziehen
  • Dr. Karlheinz Graf, am 20.06.2019
    Antwort zum Leserbrief von „Fragender“, 19.06.2019

    Lieber Mr. „Anonym“,
    ich gehe davon aus, dass der bei Ihnen durchgeführte Test auf Mercaptan/Thioäther entweder ein LTT (Lymphozyten-Transformationstest = Allergietest) oder eine sog. „Effektortypisierung“ (= Test auf Entzündungsmediatoren) war. Beide Tests zeigen leider nicht die toxische Komponente der Leichegifte.
    Einen Test zum Nachweis einer chronisch toxischen Belastung auf Mercaptane/Thioäther gibt es leider nicht – aber gerade diese Komponente wäre die wichtigste Wirkungsrichtung bei chronischen Erkrankungen.
    Bedenken sollten Sie auch, dass nicht alle gesundheitlichen Probleme ausschließlich auf die Zähne zurückzuführen sind, auch wenn diese enormes Potenzierungspotenzial haben.
    Lesen Sie nochmals meinen Artikel, vielleicht wird Ihnen dann die Problematik etwas klarer.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf
  • Fragender, am 19.06.2019
    Hallo,
    ich habe noch einen wurzelgefüllten Zahn (7er im OK). Aufgrund div. Beschwerden wurden mir einige Zähne entfernt u.a. auch ein 8er, der ein Granulom aufwies. Allerdings alles ohne Besserung des allg. Zustandes (Schwindel,Herzprobleme (abgeklärt)"Rücken" ) Test auf Mercaptan/Thioether war negativ. Wie kann ich jetzt herausfinden, ob nicht doch dieser wurzelgefüllte Zahn ein ernstes Störfeld darstellt? Vielen Dank für eine Antwort.
  • Dr. Graf Karlheinz, am 07.06.2019
    Antwort zum Leserbrief von Cindy 06.06.2019

    Liebe Cindy,

    unabhängig davon, ob eine Wurzelfüllung „sauber“ ist oder nicht – eine chronische (schmerzfreie) Entzündung und damit Dauerstress für Ihre Immunsystem haben Sie an jedem wurzelbehandelten Zahn.
    Wenn Sie bei einem wurzelbehandeten Zahn Schmerzen bekommen, bedeutet das, dass aus einer chronischen Entzündung eine akute oder subakute Entzündung entstanden ist.
    Solange Sie gesund sind, wird dieser Dauerstess Ihres Immunsystems noch durch Ihre natürlichen Abwehrkräfte kompensiert – in so einem Fall können Sie überlegen, durch eine Wiederholung Ihrer Wurzelfüllung eine Schmerzfreiheit zu erreichen. Den Dauerstress für Ihr Immunsystem eliminieren Sie damit allerdings nicht.
    Wurzelbehandelte Zähne und NICOs können durchaus für eine Reihe von allgemeinen Symptomen, wie z.B. Darmproblemen, rheumische Beschwerden, Autoimmunerkrankungen, Hautproblemen etc. mitverantwortlich sein.

    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf
  • Cindy, am 06.06.2019
    Hallo,ich habe folgendes Problem.. vor über 10 Jahren bekam ich 2 Wurzelbehandlungen... die eine ist sauber der Zahn macht auch keine Probleme.. beim anderen Zahn dagegen habe ich seither immer wieder mal schmerzen (was ja eigentlich nicht sein kann denn er ist ja "tot") naja jedenfalls macht der Zahn seit ca. 1 Jahr wieder mehr probleme ich bekomme alle paar wochen oberhalb vom Zahn eine Aphte und auch so macht er sich inzwischen täglich bemerkbar.. nun hätte ich eigentlich im August die vorderen 4 Zähne überkront bekommen sollen.. ( 2 davon sind wurzelbehandelt) nun war ich nochmals beim zahnarzt und wir haben beschlossen das wir das so nicht machen können und uns erst um den wurzelbehandelten Zahn (und nächstes jahr die 4 Kronen) kümmern müssen.. wir haben den Termin für August für die erneute aufbereitung der wurzelbehandlung gelassen.. nun habe ich aber täglich schmerzen und mein zahnarzt hat 2 Wochen Urlaub... morgen habe ich beim vertretungs Zahnarzt einen Termin bekommen.. da ich in 2 Wochen in den Urlaub fliege möchte ich natürlich bis dahin schmerzfrei sein... Meine eigentliche Frage dazu ist... Ich habe nun seit ca. 5 Jahren Colitis Ulcerosa (Ursache bei der Krankheit ja unbekannt) und seit ein paar Monaten ( der Zahn macht erst seit ein paar Monaten wieder richtig Probleme) habe ich absolut schlechte Haut im Gesicht viele Pickel/Unreinheiten.. kann eine Wurzelbehandlung auch eine Ursache für gewisse Dinge sein!? Ich habe hier so einiges gelesen und mein Arbeitskollege der bei dem zahnarzt wo ich morgen hin muss ist hatte dasselbe problem. Er hatte auf einmal 1,5 Jahre eine glutenunverträglichkeit sein leben lang keine probleme und der zahnarzt stellte fest das der wurzelbehandelte zahn die Ursache war.. vielleicht bekäme ich damit auch meine anderen Beschwerden etwas in Griff.. Vielen Dank für Ihre Antwort..Mit freundlichen Grüßen
  • Online-Redaktion, am 27.05.2019
    Sehr geehrter Herr K.,
    den von Herrn Dr. Graf angesprochenen Artikel zu Titan finden Sie hier: https://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/zahnmedizin/titan.html
    Mit besten Grüßen
    Ihre Online-Redaktion
  • Dr. Karlheinz Graf, am 27.05.2019
    Antwort zum Leserbrief von Herr K., 23.05.2019

    Lieber Herr K.,
    ein wurzelbehandelter Zahn kann durchaus auch Mit-Ursache für Hauterkrankungen sein. Dabei ist es unwesentlich, ob der Zahn eine röntgenologisch auffällige Entzündung aufweist, oder röntgenologisch unauffällig ist. Ich hoffe also, dass Sie nur diesen einen erwähnten nervtoten Zahn haben.
    3 Monate Ausheilzeit ist in der Regel mehr als ausreichend.
    Wenn Implantate gesetzt werden, dann werden in der Regel welche aus Titan verwendet. Titan ist allerdings ein unedles Metall, das sich im Kiefer erwiesenermaßen zersetzt (korrodiert). Lesen Sie dazu auch den Artikel über Titan-Implantate hier im NHM. Aus diesem Grund würde ich Ihnen Implantate aus Keramik empfehlen.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf

    Antwort zum Leserbrief von Sara, 23.05.2019

    Liebe Sara,
    es bleibt der Diagnostik des Zahnarztes vorbehalten zu unterscheiden, ob die Ursache Ihrer Schmerzen von der Kieferhöhle oder vom wurzelbehandelten Zahn ausgehen.
    Ein Antibiotikum kann nur gegen die bakterielle Belastung aus einem nervtoten Zahn etwas ausrichten, nicht jedoch gegen die toxische Belastung durch die Leichengifte.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf
  • Sarah, am 24.05.2019
    Sehr geehrter Herr Dr. Graf,
    Montag wurde mein wurzelbehandelter Zahn extrem klopf- und druckschmerzhaft. Die Zahnärztin säuberte am Tag drauf eine Tasche, woraufhin der Schmerz am Zahn selbst (inkl. Druckschmerz) rapide nachgelassen hat. Allerdings bekam ich Mi Fieber, nehme jetzt (neben Homöopathie) Ibuprofen. Der Kieferknochen oberhalb des Zahns ist schmerzhaft, im entsprechenden Nasenloch nehme ich einen sehr unangenehmen Geruch wahr, auch als Geschmack im Mund. Im Röntgenbild war die Wurzel am Mo noch unnauffällig, sie geht aber sehr nah an die Kiefernhöhle ran. Wie kann ich unterscheiden, ob jetzt die Kiefernhöhle oder die Wurzel betroffen ist? Ist ein Antibiotikum unverzichtbar?
    Vielen Dank schon im Voraus.
    Sarah
  • Herr K. aus Landsberg am Lech, am 23.05.2019
    Sehr geehrter Herr Dr. Graf!
    Ich habe seit ca. 4 Monaten einen Hautausschlag. Da der Behandlungserfolg meiner Hautärztin nicht vollständig eingetreten ist, hat sie mir eine Untersuchung der Zähne empfohlen. Im Rahmen dieser Untersuchung (Rötgenbild) wurde festgestellt, dass es tatsächlich einen auffälligen, wurzelbehandelten Zahn gibt, unter dem sich eine erkennbare Infektion gebildet hat. Der Zahnarzt möchte nun den Zahn ziehen und nach ca. 3 Monaten ein Implantat einsetzen. Meine Fragen hierzu: Aus welchem Material sollte das Implantat nach Ihrer Meinung sein? Ist die Wartezeit von 3 Monaten ausreichend, damit die Infektion ausheilen kann? Kann ein wurzelbehandelter Zahn überhaupt Ursache für einen Hautausschlag sein?
    Viele Grüße aus Oberbayern
  • Dr. Karlheinz Graf, am 11.05.2019
    Dr. Karlheinz Graf, 11.05.2019:
    Antwort zum Leserbrief von Kai, 11.05.2019

    Lieber Kai,
    wenn Sie in diesem Bereich einen wurzelbehandelten (nervtoten) Zahn haben, dann könnte das der Grund dafür sein.

    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf
  • Kai, am 11.05.2019
    Sehr geehrter Herr Dr. Graf,
    ich würde mich freuen Ihre Meinung zu meinem Zahnproblem zu hören.
    Schon als Jugendlicher hatte ich im linken Oberkiefer, 16, 17 Bereich, eine eitrige Entzündung. Damals wurde der Zahn gezogen und es ging wieder gut. Ca. 10 Jahre später hatte ich starke Schmerzen im gleichen Bereich und bekam eine Wurzelbehandlung. Ca. 3 Jahre später hatte ich dort wieder eine Entzündung. Es hat sich innen eine riesige Eiterbeule gebildet, die nach dem ausdrücken und mit Antibiotika wieder abgeheilt ist. Jetzt, nach nochmal ca. 1,5 jahren habe ich schon wieder eine Entzündung, die man auch im Röntgen an der Wurzel erkennen kann. Schmerzen habe ich keine und nehme seit 1 Woche Antibiotika, was bis jetzt noch nicht viel bringt.
    Könnte es ein Grund geben, warum ich immer wieder an der gleichen Stelle eine Entzündung bekomme? Sollte ich den Zahn einfach ziehen lassen? Meine Befürchtung ist, dass wie beim ersten mal, die Entzündung einfach trotz des Zahn ziehens wieder kommt.
    Danke für Ihre Antwort.
    Grüße Kai
  • Taza Sossamon, am 04.05.2019
    Sehr geehrter Herr Dr. Graf, danke für Ihren Artikel.

    Ich habe bereits vor 3-4 Monaten einen Artikel über die gesundheitlichen Auswirkungen von wurzelbehandelten Zähnen gelesen und seitdem werde mein Gefühl nicht mehr los, und möchte Sie um Ihre Meinung bitten.

    Angefangen hat alles vor ca. 29 J. mit einer Wurzelbehandlung meines linken Schneidezahns. Nach ungefähr 2 1/2 Monaten, bei einer Gesundenuntersuchung, waren meine Blutwerte (ASL u. Leukozyten) über das 3fache erhöht. Weitere Untersuchungen (Nasennebenhöhlen, Antibiotikum, etc.) folgten, ohne Ergebnis. Daraufhin wurden meine Mandeln entfernt... und die Werte verbesserten sich etwas nach ca. 2 Monaten, blieben aber trotzdem über das 2fache erhöht. Nach genau einem Jahr meiner Mandel-OP, waren die Werte so hoch wie noch nie gestiegen!! Erst nach 9 Jahren sanken die Werte, aber sind knapp über den Normalbereich geblieben.

    Danke für Ihre Antwort, mit freundlichen Grüßen Taza S.
  • Dr. Karlheinz Graf, am 18.04.2019
    Antwort zum Leserbrief von aleyna, 17.04.2019

    Liebe Aleyna,

    Sie können beruhigt sein: Wenn die Ursache der Entzündung entfernt wird, dann heilt auch die Entzündung aus.

    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf
  • Dr. Karlheinz Graf, am 17.04.2019
    Antwort zum Leserbrief von didisun, 18.03.2019

    Liebe/r Didisun,

    mit einer Wurzelspitzenresektion werden Sie, wie Sie aus dem Artikel ersehen können, Ihr Problem nicht lösen. Auch wenn mit einer Röntgenaufnahme keine Entzündung zu sehen ist, heißt das nicht, dass Sie keine haben. Chronische Entzündungen sind Bestandteil einer jeden Wurzelfüllung, das ist auch schulmedizinisch Fakt.

    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf
  • Aleyna, am 17.04.2019
    Hallo, ich bin 43 und habe leider mehrere Wurzelbehandlungen bereits gehabt. Gestern war ich wieder beim Zahnarzt zur Untersuchung. Man hat einen Röntgenbild gemacht und dabei hat sich herausgestellt, dass ich eine große Entzündung an einem wurzelbehandelten Zahn habe! Der Zahn soll jetzt gezogen werden und Entzündung behandelt, natürlich habe ich jetzt große Angst, dass die Entzündung nicht ganz verschwinden würde oder die anderen wurzelbehandelten Zähne auch sich entzünden würden.....LG
  • didisun aus Bad Tölz, am 18.03.2019
    Lieber Dr. Graf,
    sehr interessante Informationen.
    Bei einem meiner Backenzähne (Nr 26) wurde 1992 eine Wurzelbehandlung gemacht. Jetzt habe ich genau auf dieser Seite seit 1 Jahr eine Kieferhöhlenentzündung die nicht weggeht (nach einer Erkältung mit Nebenhöhlenentszündung). Ich behandle mich ganzheitlich ohne Kortison oder Antibiotika und habe diese entzündung auch so weg bekommen.(Amalganausleitung schon gemacht und vieles mehr). Der HNO Arzt hat mich zum Kieferchrirurgen gesendet der jetzt eine Wurzelspitzenresektion an dem Zahn machen möchte. Bin jetzt unsicher ob das was bringt. Was habe ich für Altenrativen? Ich bekomme die leichte Entzündung nicht weg. Man sieht es exakt auf den Aufnahmen dass alles sauber ist ausser dem Bereich links über den Zahnwurzeln links oben wo ich den ganzen Tag weissen Schleim rausziehen kann. Schmerzen habe ich nur ganz leichte bei Belastung. Da spüre ich dann die Zahnwurzeln links oben. Bin eigentlich gegen den Eingriff, aber den Zahn ziehen zu lassen bei meinem Kreuzbiss, (4er wurde schon entfernt in der Jugend wegen Spange und Weisheitszähne sind auch raus) ist auch nicht optimal. Was raten sie mir? Wurzelspitzenresektion oder Zahn ziehen oder weiter so leben ?
  • Dr. Karlheinz Graf aus Straubing, am 18.02.2019
    Antwort zum Leserbrief von Natascha, 15.02.2019

    Liebe Natascha,
    es könnte durchaus sein, dass sich an dieser Stelle eine Entzündung eingekapselt hat. Es würde sich dann um eine sogenannte NICO handeln, die mit einer üblichen Röntgenaufnahme in der Regel nicht zu diagnostizieren ist. Dazu bedarf es primär des Wissens über die Existenz dieser Knochenerweichung, weil diese schulmedizinisch noch eher umstritten ist, und einer speziellen räumlichen Röntgenaufnahme, eine sogenannten DVT (digitale Volumen Tomografie), die das Ausmaß der Knochenerweichung sicher feststellen lässt.
    Mehr dazu können Sie in einem Beitrag meiner Tocher lesen unter https://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis-z/osteolyse-im-kiefer.html
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf
  • Natascha, am 15.02.2019
    Lieber Dr. Graf,

    ich bewundere Ihren ganzheitlichen Ansatz und wünschte einen Arzt wie Sie in meiner Nähe zu haben.
    Ich hatte Probleme mit einem Backenzahn, es wurden drei Wurzelkanalbehandlungen an diesem Zahn durchgeführt, danach wurde der Zahn entfernt, weil sich alles entzündete - jedoch war das auf meinen Wunsch. Die Zahnextraktion fand im März 2018 statt und mein Zahnfleisch ging starkt zurück.
    Ich habe das Gefühl, dass ich immernoch Schmerzen an der Stelle habe. Leider wurde mir gesagt, wenn der Zahn gezogen wurde, kann dort nichts mehr sein.
    Ich frage mich jedoch, ob es trotzdem sein kann, dass noch Bakterien in dem Bereich befinden könnten?

    Liebe Grüße
    Natascha
  • Online-Redaktion, am 15.02.2019
    Liebe Frau Schaman,
    weitere Informationen zur "Amalgamvergiftung" finden Sie unter https://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/zahnmedizin/amalgam/amalgamvergiftung.html.
    Über die Amalgamsanierung informieren wir Sie unter https://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/zahnmedizin/amalgam.html.
    Alles Gute wünscht IhnenIhre Online-Redaktion
  • Online-Redaktion, am 15.02.2019
    Liebe Susanne,
    den von Herrn Dr. Graf angesprochenen Artikel zu Titan finden Sie unter https://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/zahnmedizin/titan.html. Darüber hinaus hat sich die Zahnärztin Dr. Nadj-Papp in dem Beitrag https://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/zahnmedizin/zahnersatz-material.html mit den Vor- und Nachteilen verschiedener Materialien auseinandergesetzt.
    Alles Gute wünscht Ihnen
    Ihre Online-Redaktion
  • Dr. Karlheinz Graf aus Straubing, am 15.02.2019
    Antwort zum Leserbrief von Mara Schaman, 12.02.2019

    Liebe Mara Schaman,
    wenn ich Sie richtig verstehe, dann steht bei Ihnen erst noch eine ganzheitliche Zahnsanierung mit Amalgam und wurzelbehandelten Zähnen an?
    Amalgam ist ein Potenzierungsfaktor für die Toxizität der Leichengifte aus nervtoten Zähnen, denn die Leichengifte binden das Quecksilber aus Amalgam und es entsteht Dimethyl-Quecksilber, ein Stoff, der bis zu 200 Enzyme in ihrer Wirkung beeinträchtigt.
    Das bedeutet: Zuerst den Quecksilber-Nachschub stoppen (Amalgam-Sanierung mit Ausleitung) dann Sanierung der nervtoten Zähne. Möglicherweise ist nach der Extraktion Ihres „durchlöcherten“ Zahnes auch eine degenerative Osteolyse (NICO) entstanden, die Ihr Immunsystem ebenfalls beeinträchtigen könnte (nur durch eine DVT diagnostizierbar!).
    Unterstützen können Sie Ihren Körper bis zu Ihrem Zahnarzttermin mit einer gesunden, überwiegend vegetarischen Ernährung aus biologischem Anbau, Minimierung Ihres persönlichen Stresses und Minimierung von Umweltgiften.
    Weitere Unterstützung würde Ihr Körper z.B. durch die Einnahme von hochwertigen Vitamin-Kombipräparaten erfahren, was Sie zum Teil ja schon beherzigen.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf
  • Dr. Karlheinz Graf aus Straubing, am 12.02.2019
    Antwort zum Leserbrief von Susanne vom 12.02.2019

    Liebe Susanne,
    es könnte gut sein, dass mehrere Faktoren zusammen (z.B. auch Stress, Ernährung, Umwelt etc.) ihre Symptome ausgelöst haben. Wie Sie aus dem Film über wurzelbehandelte Zähne und dem zughörigen Artikel aber erfahren konnten, sind nervtote Zähne immer auch eine Mehrfachbelastung für Ihr Immunsystem, die mit dazu beitragen können, Ihr „Fass“ zum Überlaufen zu bringen. Es wäre für mich somit auch nicht verblüffend, wenn Ihr seit Jahren verdickter Lymphknoten mit Ihrem wurzelgefüllten Zahn zusammen hängt.
    Nachdem mehrere Faktoren zusammen Ihr Immunsystem überfordern könnten, könnten Sie evtl. auch auf mehreren Ebenen mit der Entlastung Ihres Immunsystems beginnen. Lassen Sie aber auf jeden Fall alle Ihre Zähne auf deren Vitalität überprüfen.
    Sollten Sie sich für ein Zahn-Implantat entscheiden, dann sollten Sie vielleicht besser auch vorher den Beitrag über Titan im Naturheilmagazin lesen. Es gäbe die Möglichkeit, ein vollkeramisches Implantat sofort mit der Extraktion eines Zahnes zu setzen. Das würde Ihnen - gerade im Frontzahnbereich – ein herausnehmbares Provisorium mit Gaumenplatte als Übergangslösung und auch einige Zeit bis zur endgültigen Versorgung ersparen.

    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf
  • Mara Schaman, am 12.02.2019
    Sehr geehrter Herr Dr. Graf,

    ich leide an vielen Symptomen und vor allem an Kribbeln und Taubheit in den Gliedmasen sowie starke Müdigkeit. Ein umfangreiches Laborergebnis zeigte einen RANTES Wert von über 70, was ja auf Zahnherde schliessen lässt. In der Tat begann mein Leiden, nachdem ein Notfall Zahnarzt bei einer Wurzelbehandlung den Wuzelkanal durchbohrte. Mein Hauszahnarzt zeigte mir das Loch, nachdem der Zahn extrahiert wurde, allerdings erst ein halbes Jahr später. Somit hatten die Toxine freies Spiel.

    Ich habe erst in zwei Monaten einen Termin bei einem ganzheitlichen Zahnarzt. Ich nehme Nahrungsergänzungsmittel, die mir sehr helfen, vor allem Spritze ich B12. Die Toxine hatten ja alle Vitaminspeicher geleert. Ich nehme auch Mittel zur Unterstützung der Mitochondrien in Form von Q10, PQQ, UMP.

    Jetzt meine Frage. Was kann ich tun bis zum Zahnarzttermin, wo die Entfernung von Amalgam und anderen wurzelbehandelten Zähnen Erfolg, damit ich meinen Körper bis dahin gut unterstützen kann, da erst in einigen Monaten begonnen wird ? Wäre hier Grapefruitkernextrakt für die Toxine und Bakterien ratsam sowie Antioxidantien, in welcher Form?

    Herzlichen Dank, Sie sind enorm wichtig für viele Menschen mit unbekannten Diagnose!

    Mara Schaman, 47
  • Susanne, am 12.02.2019
    Sehr geehrter Herr Dr.,ich bin 39 Jahre alt.Seit gut drei Monaten bin ich ständig erschöpft, habe Sehstörungen, Kopfschmerzen,oft Fieberblasen, bin schwindelig und habe tlw. einen sehr hohen Puls,auch in der Ruhe, bis hin zu Herzrasen. Bin schlank und sehr sportlich und bis vor drei Monaten hatte ich das Gefühl, Bäume ausreißen zu können. Meine Hausärztin schob meine Symptome auf Stress und überwies mich an eine Psychotherpeuthin.Jetzt war ich gestern beim Zahnarzt, weil mir ein Schneidezahn im Oberkiefer (2er rechts) beim Kauen und Berührung weh tat und der Zahnarzt stellte fest, dass dieser tot sei und zudem wackle. Auch der zweite 2er wackelt (warum,kann sich der Arut nicht erklären),tut aber nicht weh, und bei beiden ist offenbar die Wurzel extrem kurz (das sah sogar ich als Laie am Röntgenbild). Der Zahnarzt empfahl mir, die Zähne zu ziehen, bevor sie früher oder später von selbst rausfallen und Implantate zu setzen. Des weiteren hab ich einen vor ca. 15 Jahren wurzelbehandelten Backenzahn im re. Unterkiefer. Da fällt mir auch noch auf, dass der Lymphknoten re. am Hals seit vielen Jahren dauerhaft vergrößert ist. Könnte einer dieser toten Zähne für meine Beschwerden verantwortlich sein und was würden Sie mir empfehlen? Wie bekomme ich die Giftstoffe aus meinem Körper, mit dem Reißen der Zähne ist es ja wahrscheinlich nicht getan? Was empfehlen Sie mir?Danke für Ihre Antwort.
  • Dr. Karlheinz Graf aus Straubing, am 11.02.2019
    Antwort zum Leserbrief von Andreas 05.02.2019

    Lieber Andreas,
    aus der Praxiserfahrung heraus würde ich bei Ihrer Beschreibung meinen, dass es sich nicht ausschließlich um ein zahnmedizinisches Problem, sondern um Vielfachbelastungen verschiedenster Art handeln könnte.
    Sie haben bei Ihrer Problematik bestimmt nichts verkehrt gemacht, wenn Sie sich die nervtoten Zähne wegen deren Mehrfachbelastungen auf Ihr Immunsystem entfernen ließen. Inwieweit zahnmedizinisch bei Ihnen bereits alle Stressfaktoren behandelt wurden, kann ich aus der Ferne nicht beurteilen. Möglicherweise sind in Ihrem Kiefer jedoch nach Ihren Extraktionen noch eingekapselte Entzündungsbezirke vorhanden.
    Diese degenerativen Osteolysen (alter Name: NICO) sind lokale Knochenerweichungen und damit sogenannte stumme Entzündungsbezirke, die knöchern nicht komplett ausgeheilt sind. Über eine herkömmliche Röntgenaufnahme sind diese schwer bis nicht zu entdecken. Ein Fachmann, der sich auf diesem Gebiet auskennt, kann aber diese durch eine DVT (digitale Volumen Tomografie) sicher diagnostizieren.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf
  • Andreas, am 05.02.2019
    Habe 24 Jahre lang 12 wurzelgefüllte Zähne gehabt. Die ersten Probleme gab es schon gleich kurz danach, als ich Fußball spielen wollte. Plötzlich war Rennen für mich nicht mehr möglich. Ich war bei vielen verschiedenen Neurologen, doch keiner konnte mir helfen. Zuerst dachte ich, dass ein Autounfall, den ich im selben Jahr hatte, die Ursache für mein Problem ist. Nach zehn Jahren bekam ich dann die Diagnose MS, was ich für einen schlechten Scherz hielt. Aber gleichzeitig begannen höllische Rückenschmerzen, die dazu führten, dass ich seit zehn Jahren Rentner bin, im Alter von 44 Jahren. Schulmedizinisch gelte ich als austherapiert. D.h. ab jetzt musste ich für meine Gesundheit selbst aufkommen, so dass ich bei verschiedenen Alternativmedizinern war. Ein Heilpraktiker äußerte die Vermutung, dass mein Problem die Zähne sind. So stellte man fest, dass mein Biss falsch eingestellt war und zwei gesunde Zähne dadurch kaputt gegangen waren. Außerdem knackt mein Kiefergelenk auf der einen Seite sehr stark. Zusätzlich hat der Heilpraktiker in meinem Mund Ströme gemessen, die durch verschiedene, nicht zusammen passende Materialien verursacht wurden. Nachdem ich all diese Probleme gelöst hatte, ging es mir jedoch immer noch nicht besser. Deshalb habe ich mir alle zwölf wurzelgefüllten Zähne vor einem Jahr entfernen lassen. Die Kieferchirurgin informierte mich darüber, dass die Zähne alle porös waren, die sie entfernt hat. Doch noch ist leider keine Besserung für mich eingetreten. Auf Fleisch und sonstige belastenden Lebensmittel versuche ich möglichst zu verzichten. Doch meine Beine wurden vor zehn Jahren immer unbeweglicher, so dass ich teilweise nur noch im Rollstuhl mich bewegen konnte. Seit einem halben Jahr habe ich meine Wohnung nicht mehr verlassen können und hoffe immer noch auf Heilung, da ich mir heute sehr sicher bin, dass die wurzelgefüllten Zähne wirklich die Ursache meiner Probleme sind. Doch leider weiß ich nicht und kenne auch niemanden, der mir sagen kann, was ich jetzt noch tun kann. Vielleicht liest dies ja jemand, der einen Tipp für mich hat. Ich würde mich sehr freuen.
  • Dr. Karlheinz Graf, am 05.01.2019
    Antwort zum Leserbrief von Henning 04.01.2019

    Lieber Henning,
    ich freue mich über Ihre positiven gesundheitlichen Erfahrungen, die Sie durch die Entfernung Ihrer beherdeten Zähne erfahren haben. Wie Sie aus Ihren persönlichen Erfahrungen selbst ersehen, ist es das Wichtigste, den „Nachschub“ der verschiedenen Belastungen durch einen wurzelbehandelten Zahn zu eliminieren. Dadurch hat sich bei Ihnen schon viel getan.
    Um Ihren Organismus weiter zu stärken können Sie Ihre Entgiftungsorgane Leber, Niere, Lymphe, Lunge und Haut über Phytotherapie oder Homöopathie funktionell positiv beeinflussen. Besonders wichtig wäre das, falls Sie zu der (Patienten-)Gruppe der „schlechten Entgifter“ zählen sollten.
    Über bioenergetische Tests könnten Sie außerdem mehr Informationen bekommen, auf welcher Ebene noch Handlungsbedarf besteht, und welche Arznei Ihnen gut täte.
    Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
    Karlheinz Graf
  • Henning, am 04.01.2019
    Ich hatte ca. 30 Jahre lang drei wurzelbehandelte Zähne. Den letzten habe ich mir vor 5 Jahren ziehen lassen. Unmittelbar danach hat sich mein Immunsystem verbessert, ich bin wieder voller Energie, Rücken- und Knieschmerzen sind verschwunden und viele weitere positive Effekte. Das in meinem Körper angesammelte Gift habe ich durch Ölziehen und Rhyzinusölkuren versucht, wieder auszuscheiden. Seit einem halben Jahr fühle ich mich wieder clean, davor hatte ich mit Ausschlägen und rissigen Fingern zu kämpfen. Kaffee ist immer noch kontraproduktiv, den lasse ich im Alltag weg und trinke nur noch entkoffeinierten Kaffee. Was ist Ihr Tipp, um die durch wurzelbehandelte Zähne im Körper deponierten Gifte zu entfernen ?
  • Dr. Karlheinz Graf, am 26.11.2018
    Antwort zum Leserbrief von Elmar Mungenast aus 6460 Imst/Tirol/Österreich,, 26.11.2018

    Lieber Herr Mungenast,
    ohne klinischem Befund und Röntgenaufnahme kann ich wenig zu Ihrer Situation sagen, aber:
    Sollte Ihr Zahn wirklich noch eindeutig vital sein und der Wurzelkanal durch die Fraktur wirklich auch nicht eröffnet worden sein, dann wäre zumindest eine Krone über diesen Zahn notwendig.

    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing/Niederbayern
    Karlheinz Graf
  • Elmar Mungenast, am 26.11.2018
    Sehr geehrter Herr Doktor! Vielen Dank für die schnelle Antwort auf meine Anfrage vom 19.11.2018! Ich möchte noch kurz ergänzen, dass mein besagter Zahn (Zahnhälfte zur Backe hin nach Längsspaltung) NICHT nervtot ist (Vitalitätstest). Ändert das die ganze Behandlungssituation! Vielen Dank im Voraus! Schöne Grüße Elmar Mungenast
  • Dr. Karlheinz Graf, am 19.11.2018
    Antwort zum Leserbrief von Elmar Mungenast aus 6460 Imst/Tirol/Österreich,, 19.11.2018

    Lieber Herr Mungenast,
    der Zahn hat sich wahrscheinlich deshalb gespalten, weil er schon längere Zeit nervtot ist und deshalb nicht mehr durchblutet wurde. So konnte er auch nicht versorgt werden und wurde spröde (was häufig bei nervtoten Zähnen vorkommt).
    Bei einem nervtoten Zahn gibt es nur zwei Behandlungsalternativen:
    - Wurzelbehandlung oder
    - Extraktion
    Warten Sie nicht zu lange mit einer Behandlung – es könnte sonst unangenehm werden für Sie.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing/Niederbayern
    Karlheinz Graf
  • Elmar Mungenast, am 19.11.2018
    Vor ca. 3 Wochen hat sich bei mir der 6er Zahn oben rechts (vorletzter Backenzahn gespalten). Der wacklige Teil zum Gaumen hin wurde gezogen, die andere Hälfte zur Backe hin nicht (musste eine Risikoerklärung unterschreiben). Dieser Zahn hat noch nie eine Wurzelbehandlung gehabt. Eine Wurzelbehandlung für die noch feste Zahnhälfte lehne ich ab. Frage: Habe ich jetzt einen offenen Zahnwurzelkanal? Kann ich das Risiko eingehen einfach nichts zu tun. Ich habe momentan überhaupt keine Probleme beim Kauen,auch die vorhergehende Entzündung ist fast gänzlich weggegangen! Sollte die Sache nicht gut laufen, dann lasse ich mir einfach diese Zähnhälfte ziehen. Ab welchem Zeitpunkt wäre das dringend anzuraten? Könnte man den Wurzelkanal auch ohne Zahnwurzelbehandlung schließen? Ganz herzlichen Dank für Ihre Antwort!!!
  • Dr. Karlheinz Graf, am 19.11.2018
    Antwort zum Leserbrief von Ingrid Stephani aus Koblenz, 19.11.2018

    Liebe Ingrid Stephani,
    es kann durchaus sein, dass ihre nervtoten Zähne eine Mitursache Ihrer Beschwerden darstellen und eine Entfernung dieser Zähne ist sicherlich eine Entlastung für ihr Immunsystem.
    Es könnte aber auch sein, dass sich im Lauf von 40 Jahren Ihr Gesundheitsproblem bereits verselbständigt hat.
    Vom gesundheitlichen Aspekt ist eine Entfernung dieser Zähne sicherlich nicht verkehrt.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf

    Antwort zum Leserbrief von patrick scholten aus heilbronn, 19.11.2018

    Lieber Patrick Scholten,
    wie Sie aus dem Film erfahren haben, ist jeder wurzelbehandelter Zahn eine Mehrfachbelastung für Ihr Immunsystem. Gesundheitliche Probleme sind in der Regel aber immer ein Zusammenspiel von mehreren Belastungsfaktoren.
    Mag sein, dass die Behandlung an diesem Zahn Ihr „Fass“ zum Überlaufen gebracht hat. Ich kann das aus der Ferne und ohne Gesamtbefund schlecht beurteilen.
    Ich würde an Ihrer Stelle deshalb einen Zahnarzt aufsuchen, der in ganzheitlich-systemischer Zahnmedizin ausgebildet ist. Vielleicht kann Ihnen dieser weiter helfen.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf
  • Ingrid Stephani, am 16.11.2018
    Hallo,
    ich habe mit sehr viel Interesse den gesamten Artikel gelesen und jetzt zu meinem Problem.
    Ich habe seit langer Zeit Probleme mit Gelenken, Magen und Darm. Auch war meine Psyche angegriffen. Bei meiner letzten Zahnärztlichen Untersuchung wurde mir dann geraten alle vier Frontzähne (12 - 22) zu entfernen. Diese Zähne wurden in meiner Jugend wegen eines Fahrradunfalls wurzelbehandelt.
    Meine HP ist jetzt der Meinung das meine Beschwerden von diesen toten Zähne ausgeht. Ich bekomme diese Zähne jetzt entfernt und mit einer Sofortimplantation versorgt.
    Kann es wirklich sein das diese Probleme von den vor ca. 40 Jahren wurzelbehandelten Zähne kommen kann.

    Mit freundlichen Grüßen

    I. Stephani
  • patrick scholten, am 15.11.2018
    Hallo, ich heiße Patrick und bin 21 Jahre alt

    am 24. April 2018 hatte ich ein Füllungstermin beim ZA im Backenzahn nr. 15. nah am Nerv, ein Tag später hat das ganze angefangen und ich fühlte mich richtig schlecht, extremer Schwindel wie Benommenheit, eben wie ein Kater, und extreme Schmerzen beim aufbeißen. Ich Rauche nicht nehme keine Drogen und trinke maximal einmal im Jahr Alkohol. Ich dachte das ich krank werde bin trotzdem ins Krankenhaus um alles abzuchecken, MRT Kopf, CT Kopf, Blutabnahme auch großes Blutbild alles ok. 1 Monat später haben auch meine kleinen Finger und Ringfinger angefangen zu kribbeln erstmal allerdings nur auf der linken Hand. Es wurde auch eine Nervenbahnmessung gemacht alles ohne Befund, Allergie Tests wurden gemacht auch ohne Befund. Dann habe ich trotzdem die Füllung wechseln lassen doch auch beim Wechsel wurde mir gesagt man bekomme nicht alles zu 100 Prozent wieder raus auch weil die Füllung sehr nah am Nerv liegt, auch auf die Schmerzen hieß es der Zahn sei in Ordnung, es war eine weiche Karies. Der Schmerz ließ irgendwann nach doch der Schwindel und die Benommenheit nicht es wurde kein Tag besser und war auch konstant immer da, irgendwann wurde auch die linke Hand chronisch und ging nicht mehr weg. Nachdem dann allerdings die Füllung gewechselt wurde wurde die linke Hand etwas besser allerdings kam paar Tage später die Rechte Hand dazu und stärker als die Linke. erst als es plötzlich hieß das ich 2 Wurzelkanäle habe und evtl eine Wurzel tot ist, wurde dann eine Wurzelbehandlung gemacht vor ca. 4 Wochen allerdings nur provisorisch gefüllt um einen Allergietest auf die nächste Füllung zu machen, die Hände sind zwar etwas Besser allerdings der Schwindel nicht wirklich. Soll ich den Zahn ziehen lassen ?. Ich habe auch eine Chronische Sinusitis aber nur eine leichte und die auch schon fast mein ganzes Leben diese hat mir NIE auch nur ansatzweiße diese Beschwerden gegeben. Habe jetzt schon des Öfteren gelesen das dieser Zahn mit den Nasennebenhölen, sowie Nacken und Elenbogen zusammenhängt könnte das der Grund für die Starken Symptome sein ? Es wird immer belächelt wenn ich meine Symptome anspreche und mir wird eingeredet das ich mir das einbilde. Ich bin 21 und war kerngesund bis zu diesem Zahnarzttermin seitdem genieße ich mein Leben überhaupt nicht mehr ! Ich habe keinerlei Probleme im sozialen Umfeld, super Eltern, Freundin, Freunde, keine finanziellen Probleme und auch kaum Stress also lass ich mir das mit der Psyche bestimmt nicht einreden. Soll ich den Zahn einfach ziehen lassen? und wenn ja erstmal 1 Jahr warten und ist ein Implantat eine gute Idee ?
  • Dr. Karlheinz Graf, am 30.10.2018
    Antwort zum Leserbrief von Chr. Kölbel aus Gera, 30.10.2018

    Lieber Frau Kölbel,
    lesen Sie den Artikel im NHM nochmals durch!
    Der Zahn ist zwar tot, Ihr Organismus reagiert aber auf die Mehrfachbelastung eines wurzelbehandelten Zahns nicht mit einer chronischen Entzündung, wie meistens, sondern scheinbar mit einer subakuten Entzündung. Deshalb können auch bei einem nervtoten Zahn durchaus Schmerzen auftreten.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing/NIederbayern
    Karlheinz Graf
  • Christiane Kölbel, am 30.10.2018
    Hallo,

    ich hatte mich im August schon mal gemeldet...
    Mein Backenzahn wurde nun inzwischen 3mal "wurzelkanalbehandelt" und müsste nun normalerweise Ruhe geben. Er wurde jetzt mit Zement verschlossen. Leider habe ich noch immer Beschwerden, die weiterhin ins Ohr und in die Kieferhöhle ziehen. An was kann das liegen und warum spüre ich noch immer Schmerzen, wenn der Zahn doch tot ist? Was kann ich selber noch tun?
  • Dr. Karlheinz Graf, am 03.09.2018
    Antwort zum Leserbrief von J.Alt aus Bremen, 03.09.2018

    Lieber Herr Alt,
    leider bin ich der verkehrte Ansprechpartner für Ihre Frage einer ev. Berufsunfähigkeit und kann sie Ihnen deshalb nicht beantworten.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf
  • j. alt, am 03.09.2018
    Hallo.
    Bin 33 und habe 5 Wurzelbehandelte Zähne mit Kronen drauf.
    Die Wurzelkanäle wurde nicht tief genug behandelt
    und es haben sich Entzündungen gebildet...
    Habe keine Energie und permanent müde...
    Oft Schmerzen und immer ein Druck im Kiefer
    und unter den Kronen...
    Bin überhaupt nicht belastbar
    und kann max 1,5 Std am Stück Arbeiten...
    Wenn ich unter Stress stehe
    oder das Immunsystem Angegriffen wird,
    werden die Schmerzen schlimmer.
    Bin so komplett Erwerbunfähig
    und überlege Frührente zu beantragen...
    So eine Kiefer/wurzelentüsung
    kann ja auch Lebensbedrohend sein...
    Jedenfalls sind die Einschnitte ins Leben extrem...
    Wie ist das geregelt wenn man nicht mehr Arbeiten kann durch Chronische Zahnprobleme?
    mfg
  • Dr. Karlheinz Graf, am 31.08.2018
    Antwort zum Leserbrief von Artur Krzeczkowski aus Hamburg, 30.08.2018

    Lieber Herr Krzeczkowski,
    Ihre beschriebenen Probleme kann ich aus der Ferne schlecht beantworten – diese sollten Sie besser mit Ihrem Zahnarzt besprechen, insbesondere wegen der von Ihnen vorgetragenen Eiterbildung.
    Es ist wirklich die Frage, ob unter diesen Umständen Ihre Zähne noch erhalten werden können.
    Leistungseinbußen durch beherdete Zähne sind möglich.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf
  • Artur Krzeczkowski, am 30.08.2018
    Hallo danke für den super Artikel.
    Bei mir würde vor etwa einen Jahr Kronen auf die backen zehne Gesetz, direkt nach der behandlung hat sich bei drei der Zehne eine entzündet gebildet.
    Die behandelte zahnärztin hat mich zur eine wurzelspitzenresektion überwiesen, die aber nicht wirklich was gebracht hat denn die Zehne habe sich direckt nach der ganzen wurzelspitzenresektion wider entzündet.

    Jetzt lauffe ich praktisch mit eine Dauer entzündet rum, und nach jeder Mahlzeit kommt Eiter das sich bildet  an der Seite aus den Zahnfleisch immer wider raus , bei jedem Zahn einzeln.

    Ich bin Leistungs sportlier und merke das ich nicht wie früher voll Gas geben kann, klar liegt das sich auch an meinen Alter aber ich hab das Gefühl das ich durch diese entzündung auch geschwächt bin.

    Ich weiß langsam nicht mehr weiter, soll ich mir jetzt diese Zähne ziehen lassen? Um wider gesund zu werden.

    Kann es den sein , dass der Zahn irgendwie unter der Krone noch offen liegt und eigentlich der Zahnarzt das wieder neu machen müsste damit keine Bakterien rein kommen?

    Mfg Artur
  • Dr. Karlheinz Graf, am 28.08.2018
    Antwort zum Leserbrief von Christiane Kölbel, 26.08.2018

    Liebe Frau Kölbel,
    wenn ein Zahnnerv bereits infiziert ist und abstirbt (oder schon abgestorben ist), dann hilft zur Zahnerhaltung nur eine Wurzelbehandlung mit all seinen Nachteilen für das Immunsystem. Diese Nachteile sind aber in erster Linie für chronisch Kranke zu hinterfragen.
    Lehnen Sie eine Wurzelbehandlung ab, dann riskieren Sie langfristig eine Extraktion des Zahnes.
    Mit lieben Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf

    Antwort zum Leserbrief von Andreas Blum, 26.08.2018

    Lieber Herr Blum,
    niemand kann vorhersagen, welche systemischen Symptome im Speziellen ein wurzelbehandelter Zahn macht. Ich würde beim bei Ihnen vorliegenden Krankheitsbild aber erst noch andere Möglichkeiten in Betracht ziehen und ausloten.
    Mit lieben Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf
  • Andreas Blum, am 26.08.2018
    Hallo Herr Graf,

    seit ca. 4 Monaten habe ich Beschwerden (Leichte Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Benommenheit). Es fühlt sich am ehesten wie ein Grippaler Infekt an aber das ist es nicht. Ich wurde bei Hausarzt, HNO, Pneumologen untersucht mit Blutbild, Rachenabstrich etc. wobei nichts festgestellt wurde. Ich habe einen Toten Wurzelbehandelten überkronten Zahn den ich Röntgen habe lassen. Es ist nichts auffälliges festgestellt worden. Können solch unspezifische Symptome mit einem Toten Zahn in Verbindung gebracht werden?

    Freundliche Grüße

    Andreas Blum
  • Christiane Kölbel, am 26.08.2018
    Sehr geehrter Herr Dr. Graf,

    was gibt es für eine Alternative, wenn man sich dagegen entscheidet, den "Nerv ziehen" zu lassen. Ich habe seit Monaten Schmerzen, die Karies zwischen den 2 Backenzähnen wurde jedoch erst jetzt entdeckt. Mittlerweile strahlt es bis ins Ohr...

    Herzliche Grüße

    Christiane K. aus Thüringen
  • Dr. Karlheinz Graf, am 23.08.2018
    Antwort zum Leserbrief von T. Flacke, 22.08.2018

    Liebe/r Frau/Herr Flacke,
    es wird Ihnen niemand sagen können, ob Ihre beschriebenen Probleme sich bessern werden, wenn Sie sich Ihren wurzelbehandelten Zahn entfernen lassen. In der Regel sind, wie im Film und im Artikel beschrieben, meist mehrere Faktoren zusammen dafür ausschlaggebend, chronisch krank zu werden. EINER dieser Faktoren könnte die Mehrfachbelastung des Immunsystems durch Ihren wurzelbehandelten Zahn sein. Einen verlässlichen Test über die Höhe der toxischen Belastung aus diesem Zahn gibt es leider nicht.
    Wie Sie schon richtig schreiben, benutzen wir in unserer Praxis ausschließlich Implantate aus Vollkeramik, da wir der gleichen Meinung sind wie Dr. Mutter.
    Die zu erwartenden Kosten dafür sind kaum höher als die bei einem herkömmlichen Implantat aus Titan. Ein für Sie unverbindlicher Heil- und Kostenplan dazu wird nach der Untersuchung von uns vorab an Sie gesandt werden.
    Es muss zuerst ein Informations-, Untersuchungs- und Planungstermin (1 Termin) vereinbart werden, in der Sie u.a. auch über die Vortherapie (probiotisches Konzept) informiert werden. Bereits beim 2. Termin kann dann die Implantation erfolgen.
    Mit lieben Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf
  • T. Flacke, am 22.08.2018
    Sehr geehrter Herr Dr. Graf,
    ich habe auch einen wurzelbehandelten Zahn, der so keine Problem bereitet. Dennoch musste ich inzwischen feststellen, dass ich beim Sprechen von Sätzen stellenweise die Worte nicht richtig herausbringe bzw. nur unverständlich und dass ich stelleweise Wörter im Satzbau auch verdrehe. Laut Dr. Mutter deutet dies auch auf Leichengifte des wurzelbehandelten Zahns hin. Wie sehen Sie dies? Des Weiteren die Frage: Sie sprechen von einem direkten Austausch des zu ziehenden Zahns gegen ein Implantat aus Vollkeramik. Wird bei diesem Austausch ein Titanstift verwandt? Laut Herrn Dr. Mutter soll das Titan aber ebenfalls gesundheitsschädlich sein. Wie sehen Sie das? Wo liegen die Kosten für den Austausch des wurzelbehandelten Zahns gegen ein Vollkeramikimplantat? Wie lange würde diese Behandlung dauern? Mit Bitte um Antwort.
  • Dr. Karlheinz Graf, am 20.08.2018
    Antwort zum Leserbrief von Volkan, 19.08.2018

    Liebe/r Frau/Herr Volkan,
    egal ob Sie den Film anschauen, den Artikel lesen oder auch die verschiedenen Leserbriefe studieren: Sie werden immer wieder darauf hingewiesen, dass ein wurzelbehandelter Zahn eine Mehrfachbelastung für das Immunsystem darstellt und deshalb verschiedenste gesundheitliche Probleme auslösen kann.
    Wenn Sie den Zahn entfernen lassen wollen, dann käme als festsitzender Zahnersatz eine Brücke oder ein Implantat in Frage. Wir praktizieren in unserer Praxis überwiegend ein probiotisches Konzept und eine Sofort-Implantation eines keramischen Implantats unmittelbar mit der Zahnentfernung.
    Sie sollten Ihre persönliche Problematik deshalb mit Ihrem Zahnarzt besprechen.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf
  • Volkan, am 19.08.2018
    Hallo und vielen Dank den Artikel. Ich war als kleines Kind (9-10 Jahre) vom Fahrrad gestürzt und brach mir den linken Schneidezahn, wodurch dieser gestorben und der Zahn mittels einer Wurzelbehandlung erhalten geblieben ist. Als 16 Jähriger hatten ich höllische Schmerzen, weil sich Eiter im Zahn gebildet hatten, die bei einem Arztbesuch entfernt wurden. Mir ist bewusst, dass dieser ein Stressor für den gesamten Organismus darstellt. Ich kämpfe mit allgemeinen gesundheitlichen Problemen und vermute, dass der tote Zahn als Stressor eine der Ursachen ist. Was gibt es für alternativen um den toten Zahn zu ersetzen? Ist ein Zahnersatz mit einem natürlichen Zahn vergleichbar, bzw. leidet die Gesundheit darunter, wenn man den toten Zahn ziehen lässt auf einen Zahnersatz setzt? Ich bin jetzt 27 Jahre alt würde mich gerne behandeln lassen.
  • Dr. Karlheinz Graf, am 16.08.2018
    Lieber Herr Wagner,
    Sie wären nicht der 1. Patient in unserer Praxis, bei dem durch wurzelbehandelte Zähne rheumatoide Beschwerden ausgelöst wurden.
    Wenn Sie ein Implantat anstatt Ihres wurzelbehandelten Zahnes bevorzugen sollten, empfehlen wir in unserer Praxis eine Sofort-Implantation mit einem vollkeramischen Implantat. Warum, das können Sie im Naturheilmagazin unter Titan nachlesen. Dazu sollte der Zahn erst mal im Kiefer belassen werden, bis die Vorbehandlung (probiotisches Konzept) greift und die Extraktion zusammen mit der Implantation vorgenommen werden kann.
    Gerne stehen wir Ihnen für tiefere Informationen zur Verfügung.
    Mit lieben Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf
  • Andreas Wagner, am 15.08.2018
    Sehr geehrter Herr Dr.Graf.Bei meinem abgestorbenen Backenzahn soll eine Revision des Wurzelkanals durchgeführt werden. Die Wurzelbehandlung liegt ca.17 Jahre zurück. Es hat sich mittlerweile eine Zyste unterhalb der Wurzel gebildet. Mein Zahnarzt ist immer noch der Meinung das eine Revision die richtige Entscheidung ist, obwohl er mich NICHT über die Möglichkeit eines Implantates aufgeklärt hat. Vielleicht hat es mit der Privatrechnung von ca. 1500 Euro für diesen Zahn zu tun. Ich bin Beihilfeberechtigt (FAMK) und Zusatzversichert, aber hier macht die Kasse nicht mit. Zurecht?Mittlerweile mache ich mir Gedanken über meine erhöhten Rheumawerte dahergehend mit Schmerzen in Hüfte und Beinen. Kann hier ein Zusammenhang bestehen? Frage: Die erste Sitzung der Revision ist bereits erfolgt. Kann trotzdem der Zahn gezogen werden?Frage: Würden Sie aufgrund meiner Schilderungen ein Implantat bevorzugen?Frage: Ich bin in der zweiten Septemberhälfte im Raum Straubing. Ist ein Termin bei Ihnen möglich?Besten Dank , Andreas Wagner
  • Dr. Karlheinz Graf, am 01.08.2018
    Antwort zu den Leserbrief von Maren Meier, 31.7.2018

    Liebe Frau Meier,
    wie im Artikel dargestellt, hat jeder Zahn als Immunantwort auf die Mehrfachbelastungen eine chronische Entzündung. Diese tut in der Regel nicht weh und sie muss auch nicht auf einer Röntgenaufnahme sichtbar sein.
    Wenn es „sogar weh tut am toten Zahn“, dann wurde aus der chronischen Entzündung vorübergehend eine subakute Entzündung. Als Reaktion auf diese Entzündung kann auch der Lymphknoten verdickt und schmerzhaft sein. Das wären alles lokale Reaktionen.
    Nach den Erfahrungen aus unserer Praxis können aber auch systemische Reaktionen mit verschiedenster Symptomatik auftreten. Spätestens dann wäre zu überlegen, ob dieser Zahn noch immer mit allen Mitteln erhalten werden soll.
    Wenn Sie den Zahn entfernen lassen möchten, sollten Sie vorab noch klären, ob Sie den Verlust durch eine Brücke, eine Prothese oder ein Sofort-Implantat ersetzen möchten.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing/Niederbayern
    Karlheinz Graf


    Antwort zu den Leserbrief von Andrea, 31.7.2018

    Liebe Andrea,
    ein wurzelbehandelter Zahn kann lokale, aber auch systemische Beschwerden auslösen. Wenn dieser Zahn entfernt wird, müssen nicht zwangsläufig diese Beschwerden vorbei sein – es sollte aber eine allmähliche Besserung eintreten.
    Wenn diese ausbleibt, die Heilung der Extraktionswunde aber in Ordnung ist, war das alleine vielleicht noch nicht ausreichend. In so einem Fall wäre zu überlegen, ob eine Therapieschiene durch einen sogenannten Biofeedback-Test gefunden werden kann.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing/Niederbayern
    Karlheinz Graf
  • Andrea, am 31.07.2018
    Hallo und guten Abend,meine Beschwerden (Kieferverspannung, Kopfdruck, Muskelbrennen) begannen letztes Jahr im Juli parallel mit Zahnschmerzen (Zahn Nr. 27) die nach 2 Wochen in einer unsauber (was sich später herausstellte) ausgeführten Wurzelbehandlung „endeten". Ich lief fast ein Jahr mit einem ungefüllten Kanal und einem halb gefüllten herum (es wurde im Juni eine Revision beim gleichen zahnarzt durchgeführt, der dann - oh wunder - den 4. kanal fand. Allerdings ohne mikroskop etc.) Der Zahn bereitete mir immer wieder Schmerzen. Parallel verschlimmerten sich meine anderen Symptome, die ich mit allen möglichen Behandlungen versuchte zu kurieren (Osteophatie, Chiropraktik, Einlagesohlen, Aufbissschiene, CMD Physio, Meditation). Nichts half, nach der Revision wurde es noch schlimmer. Dann stieß ich auf das Meridian System mit Störfeldern/Zusammenhängen von Zähnen und anderen Leiden und siehe da, Nr. 27 ist verantwortlich für den Kiefer, das Kiefergelenk, die Kieferhöhle etc. Ich war erleichtert, also raus mit dem Zahn. Nun ist er seit 4 Wochen raus und nichts ist besser, eher im Gegenteil. Es gab auch Komplikationen (Blutung hörte nicht auf) und mein Kopfdruck und Muskelbrennen ist schlimmer denn je (zwischendurch gabs Tage da ging es). Aktuell habe ich auch ein Stechen und habe ein schlechtes Gefühl.Meine Frage ist nun, ob die Beschwerden auch mit der Zeit abklingen können wenn die Störquelle entfernt ist. Oder wurde beim Zahnziehen etwas Entscheidendes übersehen? Müsste es mir sofort besser gehen? Ich war so sicher die Ursache gefunden zu haben - bin ich doch quasi austherapiert. Und nein, ich habe sonst ein gutes Leben und keine Depressionen. Langsam könnte ich die aber bekommen, denn ich habe keine Idee mehr.Ich würde mich freuen, von einem ganzheitlich denkenden und handelnden Spezialisten eine Meinung zu hören, denn ich war bisher nur bei den klassischen Ärzten . Dort hatte mir noch niemand davon erzählt, dass tote Zähne Beschwerden verurschen können. Es ist zum Haare raufen.Vielen Dank!
  • maren meier, am 31.07.2018
    Ich habe seit letztem Jahr in Abständen von 6 Monaten immer wieder Schmerzen am Hals an einem Lymphknoten. Es strahlt in den Hals, ich habe Kopfschmerzen und immer wieder tut mein vor 20 Jahren wurzelbehandelter,überkronter,toter Zahn weh.Jetzt sind die Abstände sogar kürzer geworden und ich habe in den letzten zwei Monaten öfter wieder diese Symtome. Ich fühle mich auch schlapp. Die Entzündungswerte sind auch hoch. Das kann doch nur der Zahn sein oder?Ist doch komisch,dass es sogar weh tut am toten Zahn. Das muss doch das Gewebe sein oder? Beim letzten Rö-Bild letztes Jahr meinte der Arzt,alles in Ordnung,allerdings war da die Entzündung auch schon abgeklungen durch Ibuprofen. Beim letzten Besuch vor wenigen Wochen hat die Ärztin kein Bild gemacht und sich auf das Rö-Bild vom letzten Jahr bezogen. Geht gar nicht. Am Ende hatte ich ein Rezept für die Physio.
  • Dr. Karlheinz Graf, am 25.07.2018
    Antwort zu den Leserbrief von Maria, 22.7.2018

    Liebe Maria,
    meiner Meinung nach hätten in Ihrem Fall bereits vor einer Nierentransplantation Ihre immunologischen Problemzähne entfernt werden sollen, um eine Infektionsquelle weniger zu haben. Es ist aber nie zu spät dazu!
    Ob Sie die zu entfernenden Zähne dann mit einer provisorischen Sofortprothese (die vor Ihrer Extraktion angefertigt werden könnte und sofort nach der Extraktion eingesetzt werden kann) und nach der Abheilungsphase mit Brücken, oder ob Sie eine Lösung mit Sofort-Implantaten bevorzugen ist letztendlich Ihre persönliche Entscheidung.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf


    Antwort zu den Leserbrief von Maria, 22.7.2018

    Lieber Herr Schillgalies,
    die chronische Entzündung durch einen wurzelbehandelten Zahn kann nach unserer Praxis-Erfahrung die verschiedensten Symptome auslösen; Symptome, die auch nach einer Entfernung der möglichen Ursache (wurzelbehandelter Zahn) nicht sofort nach der Extraktion verschwinden müssen.
    Mit freundlichen Grüßen aus Straubing
    Karlheinz Graf
  • Maria, am 22.07.2018
    Sehr geehrter Herr Dr. Graf,
    mit großem Interesse habe ich die Kommentare gelesen, denn auch ich habe zwei wurzelbehandelte Zähne und noch zwei weitere Zähne sollen gezogen werden,da die Wurzeln betroffen sind, wie mir mein neuer Zahnarzt mitteilte, die mir auch vor einem Jahr eine DROS-Schiene anfertigte, mit der ich sehr zufrieden bin, da meine Verspannungen verschwanden: Da ich seit 2011 nierentransplantiert bin, rät mein neuer Zahnarzt zu einer baldigen Extraktion der Zähne. Mir ist klar: Alle Zähne müssen gezogen werden, nur stellen sich mir folgende Fragen: Soll ich alle vier Zähne möglichst schnell ziehen lassen? Wie kann ich dann noch essen, da zwei Backenzähne betroffen sind (jeweils auf beiden Seiten, der jeweils vorletzte)? Mein Zahnarzt und auch der Nephrologe raten zur Einnahme von Antibiotika vor und nach der jeweiligen Extraktion, was ich auch tun werde, aber was ist noch zu tun, damit das erkrankte Gewebe abgetragen bzw. behandelt wird und was kann ich noch tun, um die Heilung zu fördern, damit ich nicht drei Monate "schwer kauen muss" und zu welchem Ersatz raten Sie mir: Mein Zahnarzt hat mir bisher nur zu Brücken geraten. Ich las, dass Sie Sofortimplantate aus Keramik empfehlen. Was würden Sie mir empfehlen als Zahnersatz?
    Ich freue mich auf Ihre Antwort.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Maria
  • Patrick Schillgalies, am 22.07.2018
    Guten Abend,
    vor über 10 Jahren mit ungefähr 14 Jahren wurde bei mir eine Wurzelbehandlung durchgeführt und auch gefüllt. Erstmal war das Thema für mich erledigt. Doch nach und nach wurde ich immer müder und mein Nackenschmerzte sehr oft. Mein Lymphknoten war sehr oft dick und schmerzte. Aus einem Energiebündel und Leistungssportler wurde ein 140 Kilo Mensch der durch seine starken Schmerzen schon fast ans Bett gebunden war. Jeder Schritt und jeder Tag war für mein Körper zu viel. Ich war bei unzähligen Ärzten und sagte auch dass ich glaube der Schnerz geht von dem Zahn aus. Über mehrere Jahre wurde nie etwas festgestellt. Die Schmerzen wurden aber immer schlimmer und manchmal auch kurzzeitig etwas besser in diesen Phasen konnte ich auch sofort 40 Kilo abnehmen und wieder normal leben. Doch leider kamen die Schmerzen zurück, dieses Mal mit Lähmungserscheinungen und Druck hinter dem Auge mit flackern im Sichtfeld. Ich könnte so nicht einmal mehr arbeiten und versuchte alles, um eine Lösung zu finden. Ich machte immer wieder auf den Zahn aufmerksam und nie wurde etwas gefunden. Die Krankenkasse nötigte mich sogar psychiatrisch alles abklären zu lassen. Ich ließ mir vorsorglich alle Weißheitszähne entfernen und nichts änderte sich. Diesen Monat wollte ich einfach nur meine Füllung bei einem neuen Zahnarzt auffrischen lassen und sofort erkannte er auf dem Röntgenbild zwei Zysten an dem behandelten Zahn. Auf Grund der ganzen Probleme ließ ich mir den Zahn ziehen.
    Zu meiner Frage: Ist es möglich Nackenschmerzen und die ganzen anderen Symptome durch die entzündete Zahnwurzel bzw. die Zysten zu bekommen?
  • Dr. Karlheinz Graf, am 15.06.2018
    Antwort zu den Leserbrief von Patrizia Santomauro, 13.6.2018

    Liebe Frau Santomaro,
    Auf einer Röntgenaufnahme kann man keine Entzündung als solche, sondern nur die Folgen einer Entzündung erkennen: Die Folge einer jeden Zahnwurzelbehandlung ist eine chronische, in der Regel nicht schmerzhafte Entzündung im umgebenden Knochenbereich. Die Folge dieser Entzündung ist Knochenabbau im entzündeten Gebiet. War eine Zahnwurzelentzündung also lange und intensiv genug, dann hat sich nach einiger Zeit so viel Knochen abgebaut, dass der Defekt dann auch auf der Röntgenaufnahme erkennbar ist. Man sieht auf einer Röntgenaufnahme somit nicht die Entzündung selbst, sondern nur eine Folge der Entzündung.
    Für Sie bedeutet das: Sie haben auf jeden Fall eine Entzündung im Bereich des wurzelbehandelten Zahnes mit schon möglichen sichtbaren Folgen am Knochen. Sofern Sie gesund sind, kann unter diesen Bedingungen (Schmerzfreiheit) Ihr Zahn bleiben.
    Strengere Regeln sollten Sie allerdings anlegen, wenn Sie chronisch gesundheitliche Beschwerden haben.
    Mit lieben Grüßen aus Straubing/Niederbayern
    Karlheinz Graf



    Antwort zu den Leserbrief von Barbara aus Österreich, 13.6.2018

    Liebe Barbara,
    Leider muss ich Sie enttäuschen: Zahnmedizin ist auf Werkstoffe angewiesen und es gibt leider keinen absolut biologischen Werkstoff. Es gilt in der Regel patientenkonform (Gesundheitszustand) „das geringste Übel“ zu wählen.
    Wenn Ihr Kind gesund ist, werden bei Milchzähnen in der Regel Kunststoff- oder Zementfüllungen gemacht. Die toxische Belastung aus diesen Materialien ist auch bei Kindern vertretbar.
    Keramikfüllungen werden eher bei bleibenden Zähnen angewandt.
    Mit lieben Grüßen aus Straubing/Niederbayern
    Karlheinz Graf
  • Barbara, am 13.06.2018
    Sehr geehrter Herr Dr. Graf,
    meinem Sohn (7,5 Jahre) steht leider die erste Milchzahnfüllung bevor und es scheint so, als würde sich kein Zahnarzt für die Verträglichkeit interessieren.
    Haben Sie eine Empfehlung für eine verträgliche Milchzahnfüllung? Kunststoff ist alles andere als gesund, und bestimmte Zemente geben Fluoride ab und halten zudem nicht lange. Gibt es für Kinder denn Keramikfüllungen? Hier kommt man aber auch dem Kleber nicht aus. Wir sind ratlos.
    Vielen Dank und freundliche Grüße,
    Barbara
  • Patrizia Santomauro, am 13.06.2018
    Sehr geehrter Herr Dr. Graf,
    danke für die Ausführungen. Die Thematik ist mir bewusst.
    Ich habe folgende Frage: vor einem Jahr wurde bei mir der 2.7
    wurzelbehandelt. Jetzt im Urlaub tat dieser Zahn sehr weh - bei jeder Berührung...Ich ging dort zum Zahnarzt. Er machte ein Röntgenbild und stellte eine Entzündung fest. Er gab mir Antibiotikum und bot mir an den Zahn zu ziehen, falls diese nicht anschlüge. Da es tat, blieb der Zahn drin und nach einer Woche war ich schmerzfrei. Zuhause ließ sich mein Zahnarzt das Bild schicken und konnte eine Entzündung nicht eindeutig erkennen. Er ließ ein 2. Bild machen und auch dieses ließ keine Entzündung am wurzelbehandelten und umliegende Zähnen erkennen. Was tun? Warten? Was könnte es sein? Entzündungen auf dem Röntgenbild zu erkennen, ist wohl schwierig. Kann ich etwas tun? Danke. Patrizia
  • Dr. Karlheinz Graf, am 04.06.2018
    Antwort zu den Leserbriefen von Robert, 18.5. und 20.05.2018

    Lieber Robert,
    gerne versuche ich, Ihre Fragen zu beantworten:
    1. Wird ein Zahn nervtot, dann baut sich das Gewebe nicht ab, sondern um, im Wesentlichen zu Mercaptan und Thioäther (Leichengifte), die hochtoxisch auf unseren Organismus wirken. Die Minidosen, die der Körper dadurch stetig erfährt dürften lebenslang anhalten. Exakte Untersuchungen dazu gibt es aber nicht.
    2. Siehe 1. Der Zahn zersetzt sich in der Regel nicht, wird aber spröde.
    3. Ein unbehandelter Zahn hat mengenmäßig deutlich mehr abgestorbenes Gewebe in den Wurzelkanälen und -kanälchen als ein wurzelbehandelter.
    4. Jeder nervtote Zahn, unabhängig davon, ob schmerzhaft oder nicht, weist auch eine Entzündung (ursächlich bakteriell und toxisch) auf, die Knochenabbau im entzündeten Gebiet hervorruft. Besteht diese Entzündung lange genug, dann wird irgendwann so viel Knochen abgebaut sein, dass dieses Resultat der Entzündung auch auf einer Röntgenaufnahme zu sehen ist. Das heißt: Nicht jede Entzündung ist auf einer Röntgenaufnahme zu sehen!
    5. Welche „innere Versiegelung“ meinen Sie?? Wichtig wäre eine „Versiegelung“ zwischen Wurzelaußenseite und Kieferknochen, um die Leichengifte und Bakterien am Übertritt in den Organismus zu hindern. Das ist aber nicht möglich.

    Mit lieben Grüßen aus Niederbayern
    Karlheinz Graf
  • Robert, am 20.05.2018
    Sehr geehrter Herr Dr. Graf,
    mit Interesse habe ich Ihren Film gesehen.
    Dabei taten sich einige Fragen für mich auf.
    Es wäre sehr nett, wenn Sie mir diese beantworten könnten:
    1. Wie lange dauert es (Monate, Jahre?), bis alles Gewebe im Inneren des abgestorbenen, NICHT wurzelbehandelten Zahnes von den Bakterien abgebaut wird?
    2. Wenn alles Gewebe abgebaut ist, wird dann auch die verbleibende Zahnstruktur des NICHT wurzelbehandelten Zahnes zersetzt? Falls ja, welche Gifte entstehen dabei?
    3. Wie hoch ist die Belastung des Organismus durch einen unbehandelten toten Zahn im Vergleich zu einem wurzelbehandelten toten Zahn?
    4. Kann eine Entzündung, hervorgerufen durch einen toten Zahn, grundsätzlich IMMER auf dem Röntgenbild erkannt werden?
    Für Ihre Antwort bedanke ich mich im voraus.
  • Robert, am 18.05.2018
    Guten Tag,
    besteht ein Unterschied in der Belastung zwischen einem toten Zahn und einem toten und wurzelbehandelten Zahn? Ist aufgrund der inneren Versiegelung des wurzelbehandelten Zahns die Belastung nicht deutlich geringer? Danke und Grüsse
  • Dr. Karlheinz Graf, am 16.05.2018
    Antwort zum Leserbrief von Karin, 13.05.2018

    Liebe Karin,
    vorausgesetzt Ihr empfindlicher Zahn ist vital – und das kann leicht überprüft werden – dann könnte es sich um eine vorübergehende Überempfindlichkeit handeln, die sich in der Regel wieder gibt.

    Mit lieben Grüßen aus Niederbayern
    Karlheinz Graf
  • Dr. Karlheinz Graf, am 16.05.2018
    Antwort zum Leserbrief von Tabea Olfert, 10.05.2018

    Liebe Frau Olfert,
    Ihr bedauerlicher Gesundheitszustand dürfte nicht alleine auf eine einzige Ursache zurück zu führen sein. Ihr Zahn ist aber sicherlich ein Hemmnis für Ihr Immunsystem. Insofern stimme ich Ihrem Chiropraktiker zu. Eine Zahnentfernung müsste jeder zahnärztlich-chirurgisch tätige Zahnarzt durchführen können.

    Wenn Sie eine Implantatversorgung für diese Lücke anstreben, dann wäre ein nichtmetallisches Implantat sicherlich die bessere Alternative. Zu beachten ist aber bei einer bestehenden Chemikalien-Unverträglichkeit, dass auch Befestigungszemente, mit denen ja dann eine Krone am Implantat befestigt werden muss, aus Chemikalien bestehen, die vertragen werden.

    Mit lieben Grüßen aus Niederbayern
    Karlheinz Graf
  • Karin, am 13.05.2018
    Nach einer Wurzelbehandlung am unteren Backenzahn habe ich nun an einem Zahn in der oberen Zahnreihe das Problem das dieser auf Kälte und Wärme empfindlich reagiert. Kann ich davon ausgehen, das sich das wieder legt bis der wurzelbehandelte Zahn vollständig erholt hat oder kann es sein, das mir nun das Gleiche mit dem oberen Zahn bevorsteht?
  • Tabea Olfert, am 10.05.2018
    Sehr geehrter Dr. Graf,
    ich bin seit kurzem bei einem amerikanischen Chiropraktiker in Behandlung, der mir dringend dazu rät, mir meinen wurzel behandelten Backenzahn entfernen zu lassen. Im Jahr 2009 wurde die Wurzelbehandlung durchgeführt. Seit 2012 habe ich jeden Monat um meine Regel herum oder bei kleinstem Stress Schübe, die ca. 2 Wochen andauern mit völliger Erschöpfung und ein sehr schwaches Immunsystem. Vor der Erkrankung hatte ich ein sehr starkes Immunsystem und war auch sehr Leistungsfähig. Ich bin 31 Jahre alt und seit 4 Jahren arbeitsunfähig und bekomme seit 1 Jahr die Rente.
    Ich würde den Zahn gerne entfernen lassen. Sollte ich da einen Spezialisten aufsuchen? Muss bei der Entfernung bzg. Bakterien usw. etwas beachtet werden? Mundhygiene? Muss ich bevor /nachdem der Zahn gezogenen wurde etwas beachten? Mein Chiropraktiker empfiehlt mir ein Implantat aus Zirkon. Ist das aus Ihrer Sicht zu empfehlen? Oder soll ich lieber eine Zahnlücke in Kauf nehmen, da es eh der hintere vorletzte Zahn ist. Ich habe außerdem auch eine Chemikalienunverträglichkeit.
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
    Mit freundlichem Gruß
    Tabea Olfert
  • Edith Nadj-Papp, am 08.05.2018
    Liebe Gabriele,
    Implantate legen wir erst im Erwachsenenalter. D.h. frühestens ab 18 bei Mädchen (bei Jungs würde ich bis 21 warten). Ich würde mich mit dem Kieferothopäden beraten; es spricht einiges dafür, die Lücke zu schließen. Dennoch würde ich mir Gedanken machen, wie es zu so einem gravierenden Zahnschaden in so jungen Jahren kommen konnte. Bitte Ernährung und Pflege überprüfen. Es geht auch um die anderen Zähne, die man möglichst lange erhalten möchte. Die ganzheitliche Zahnmedizin legt in erster Linie Wert auf Vorbeugung, denn Schäden zu reparieren ist immer mit Kompromissen verbunden.
    Herzlichst,
    Ihre Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
  • Gabriele, am 07.05.2018
    Guten Tag,meine Tochter 13 Jahre alt soll am oberen Backenzahn eine Wurzelbehandlung bekommen. Aus den zuvor genannten Gruenden kommt diese Behandlung nicht in Frage. Ist es moeglich die Luecke mit einem Keramikimplantat zu schliessen und ist eine Zahnspange noetig? Beste Gruesse
  • Dr. Karlheinz Graf, am 06.05.2018
    Antwort zum Leserbrief von Nadia M., 04.05.2018

    Liebe Nadia M.,
    Sie haben ja gelesen (und im Film gesehen), welche Mehrfachbelastungen man sich mit einem wurzelbehandelten Zahn „einkauft“. So lange Sie keine chronische Krankheit haben, kann so ein Zahn aber durchaus mit dieser Methode noch erhalten werden.
    Wenn Sie lieber eine Extraktion des Zahnes möchten und statt dessen ein Implantat, so ist auch das machbar. Sie sollten sich aber besser vorher noch unter http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/zahnmedizin/titan.html über diese Problematik informieren.

    Mit lieben Grüßen aus Niederbayern
    Karlheinz Graf
  • Nadia M., am 04.05.2018
    Hallo Dr. med. dent. Graf,
    mir steht eine Wurzelkanalbehandlung des rechten unteren Backenzahns bevor. Dieser war von innen heraus kariös, bis irgendwann ca. 1/4 des Zahns wegbrach. Da es mir vorerst keine größeren Beschwerden bereitete, ließ ich alles so, da ich Angst hatte damit zum Zahnarzt zu gehen, weil ich wusste, dass mir nur eine WKB blühen würde. Vor 2 Wochen fing der Zahn nun doch an zu Schmerzen. Die Schmerzen wurden dann so schlimm, dass ich zum Zahnarzt (und vorher in die Notaufnahme) musste. Der Zahn ist jetzt "provisorisch" verarztet. Das obere entzündete Gewebe wurde entfernt und die offene Stelle verschlossen.
    Nun bin ich am überlegen, ob ich den Zahn u.U. gleich komplett ziehen lasse, da der Zahnarzt sagte, dass der Zahn komplett tot ist. Meine Ansicht ist, warum sich erst der WKB unterziehen, die das Risiko einer späteren Entzündung offen lässt und damit eine weitere Behandlung (Resektion) erforderlich macht, als gleich den Zahn zu ziehen und Ruhe zu haben. (und evtl ein Implantant setzen zu lassen?)
    Wie sehen Sie meinen Fall?
    Ich werde auch noch einmal meinen behandelnden Zahnarzt (Uni-Professor) dazu fragen. Gern würde ich aber auch eine Zweitmeinung eines anderen Zahnarztes wissen, der auch im Gebiet der Naturheilkunde aktiv ist.

    Vielen Dank im Voraus.
    Mit freundlichen Grüßen
    Nadia M.
  • Dr. Karlheinz Graf, am 06.04.2018
    Antwort zum Leserbrief von Franz, 05.04.2018

    Lieber Franz,
    die Leichengifte aus einem wurzelbehandelten Zahn können sich leicht mit Quecksilber (z. B. aus Amalgam-Füllungen oder anderen Umweltgiften) verbinden und es entsteht dadurch Dimethyl-Quecksilber – ein Schadstoff, der bis zu 200 Enzyme im Organismus blockieren kann. Es ist somit immunologisch immer noch ungünstiger als ohnehin schon, Amalgam-Füllungen und wurzelbehandelte Zähne im Mund zu haben.

    Ein umwelt-zahnmedizinisch korrektes Vorgehen wäre deshalb:
    1. Schonende Amalgam-Entfernung mit metallfreier Zwischenversorgung,
    2. längere Amalgam-Ausleitung (zur Leerung der Körperdepots)
    3. metallfreie Endversorgung nach mehreren Monaten bis Jahren (je nach Belastung)

    Metalle im Mund, auch wenn sie unter einer Porzellanverblendung sind, sind aus mehreren Gründen immunologisch ungünstig.

    Beim Vorliegen von chronisch-gesundheitlichen Problemen, unabhängig von der Symptomatik, sollte auch immer der Sinn einer Erhaltung von wurzelbehandelten Zähnen hinterfragt werden.

    Mit lieben Grüßen aus Niederbayern
    Karlheinz Graf
  • Franz, am 05.04.2018
    Habe seit meiner wurzelbehandlung umd anschliessnder überkronung mit einer Keramikzahnkrohne mit Metalluntergrund probleme auf dem rechten Ohr, permanenter Tinnitus, zudem leicht angeschlagen und appetitlos.
    Wurzelbehandlung war zwar links oben vor ca. 4 Wochen.
    Weiter wurde noch vorne eine 6er Brücke aus Zirkon ohne wurzelbehandlung gemacht.
    Besteht die möglichkeit eines zusammenhanges zwischen dem Tinnitus und diesem toten Zahn?
    Könnte dieser tote neu überkronte Zahn in 2 Wochen schon gezogen werden?
    Klar steht für mich ein zusammenhang zwischen dieser Behandlung und vorallem dem Tinnitus.
    Werde mir in 2 Wochen 2 Amalgamfüllungen entfernen lassen und diese überkronen lassen. Dabei besteht die möglichkeit den toten Zahn zu bearbeiten.
    Danke im voraus und freundliche Grüsse
  • Dr. Karlheinz Graf, am 16.03.2018
    Antwort zum Leserbrief von Monika, 14.03.2018

    Liebe Monika,

    wenn Sie Ihre nervtoten Zähne entfernen möchten, dann entlasten Sie damit Ihr Immunsystem. Es wäre nicht das erste Mal, wenn es damit auch zur Verbesserung von chronischen Leiden kommt. Das hängt aber von verschiedenen Voraussetzungen ab. Eine chronische Krankheit (wie z.B. Rheuma) ist nach den Erfahrungen in unserer Praxis eine Kontra-Indikation für wurzelbehandelte Zähne.
    Wenn Sie sich Sofort-Implantate setzen lassen wollen, dann würden Sie nach dem probiotischen Konzept in unserer Praxis ca. 2 Wochen lang primär immunologisch stabilisiert, bevor die zerstörten Zähne entfernt und die vollkeramischen Implantate eingebracht werden. Eine immunologische Stabilisierung sollte eigentlich auch Ihre Probleme mit Herpes, Aphten, chronischen Halsschmerzen etc. positiv beeinflussen. Bezüglich Ihres Mundbrennens sollte vielleicht auch noch überprüft werden, ob dafür Empfindlichkeiten z.B. auf zahnärztliche Werkstoffe mitverantwortlich sein könnten.
    Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
    Karlheinz Graf


    Karlheinz Graf Dr. aus 94315 Straubing, 15.03.2018:
    Antwort zum Leserbrief von Melanie aus Frankfurt, 13.03.2018

    Liebe Melanie,
    wie Sie dem Video entnehmen konnten, hat jeder wurzelbehandelte Zahn immunologische „Nebenwirkungen“. Diese kann wiederum eine individuell höchst verschiedenartiger Symptomatik hervorrufen.
    Inwieweit Ihr Zahn für Ihre gesundheitlichen Probleme mit verantwortlich ist kann ich aus der Ferne nicht beurteilen – es wäre aber nicht das erste Mal, dass nervtote Zähne mitverantwortlich sind für chronisch-gesundheitliche Probleme.

    Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
    Karlheinz Graf
  • Monika, am 14.03.2018
    Sehr geehrter Herr Dr. Graf,

    vielen Dank für den tollen Artikel.
    Ich habe auch 2 wurzelbehandelte Zähne, einer davon ist seit 24 Jahren wurzelgefüllt, die ich gern durch Sofortimplantate ersetzen ließe.
    Ich habe seit mehreren Jahren Rheuma und seit mehreren Monaten Probleme mit Herpes, Aphten, Mundbrennen, chronischen Halsschmerzen.
    Das alles obwohl ich schon lange mein Immunsystem mit sehr guten Nahrungsergänzungsmitteln und Vitamin D stärke, auf Anraten meines Heilpraktikers.
    Können all diese Beschwerden von den toten Zähnen kommen?
    Meine wichtigste Frage:
    Stören denn Herpes und Aphten sowie das Mundbrennen das Einheilen von Sofortimplantaten? Ist das eine Kontraindikation?
    Es könnte zwar sehr gut passieren, dass nach der Entfernung der toten Zähne die Beschwerden weggehen, sicher bin ich mir aber nicht.
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

    Gruß
    Monika
  • Melanie, am 13.03.2018
    Hallo Herr Dr. Graf,
    ich wäre Ihnen mehr als dankbar für einen Rat. Im September 2017 habe ich mich einer Wurzelbehandlung unterzogen (großer Backenzahn unten, linke Seite). Während der Behandlung hat der Zahn bereits Probleme gemacht. Bis heute fühlt er sich so an, als würde er nicht zu mir gehören, wodurch darauf beißen oder schlafen unmöglich ist. Seit dem o.g. Zeitpunkt der Behandlung leide ich unter starkem Harndrang. Urologen, Hausarzt und Gynäkologe konnten nichts finden. Keine Bakterien waren nachzuweisen und die Organe sind gesund. Lediglich das Blutbild zeigt, dass mein Körper gegen etwas ankämpft. Antibiotika greifen nicht. Ich war gestern bei meiner Zahnärztin. Röntgen hat nichts ergeben und sie streitet ab, dass Zähne etwas mit dem Rest des Körpers zu tun haben. Ich möchte den Zahn entfernen lassen, habe jedoch Angst davor. Vor allem, weil die Zahnärztin so strikt dagegen ist. Was denken Sie? Könnte ich Recht damit haben, dass es der Zahn ist? Wenn ich auf diesen beiße fühlt es sich so an, als würde ein Stift darin stecken. Absolut fremd also. Ich weiß mir einfach keinen Rat mehr und war dankbar, auf Ihr Video zu stoßen. Daher wäre ich für Ihren Rat dankbar.
    Vielen Dank vorab!
    Viele Grüße, Melanie
  • Karlheinz Graf Dr., am 11.03.2018
    Antwort zum Leserbrief von Ina aus Plaidt, 07.03.2018

    Liebe Ina,

    ein keramisches Sofort-Implantat wird, wie der Name schon sagt, sofort nach einer Zahnextraktion in die offene Zahnwunde eingebracht.
    Es muss mit einer bestimmten Primärfestigkeit im Kiefer festgeschraubt werden.

    Damit ein Implantat ohne Antibiotika und Cortison eingebracht werden kann, bedarf es einer Ozonbehandlung der Wunde und einer probiotischen Vortherapie von bestimmten Nahrungsergänzungen. Nur so wird der Organismus voll auf Heilung getrimmt und auf diese Art kommt es nur sehr selten zu einer Nicht-Einheilung eines vollkeramischen Implantats.

    Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
    Karlheinz Graf
  • Ina, am 07.03.2018
    Guten Tag,
    auch ich möchte mich für diesen sehr aufschlussreichen Beitrag und die Antworten auf vorherige Kommentare bedanken - sie konnten mir schon einige Fragen beantworten. Ich befinde mich im Moment mitten in einer Stiftzahn-Behandlung eines nun wurzeltoten Zahnes und gedenke eventuell doch zu einem Keramik-Implantat zu greifen.
    Wie wird eine (Sofort)Implantat befestigt- mit Zahnzement?
    Was tun, wenn das Implantat nicht einheilt und raus muss?
    Vielen Dank im Vorraus
  • Dr. Karlheinz Graf, am 23.02.2018
    Antwort zum Leserbrief von Tanja, 16.02.2018

    Liebe Tanja,
    aufgrund der Mehrfachbelastungen, die von jedem wurzeltoten Zahn auf das Immunsystem ausgehen, ist es immer eine sehr individuelle Entscheidung für den Patienten: Zahnerhalt um den Preis eines möglichen immunologischen Defizits – oder Zahnextraktion mit metallfreiem Zahnersatz.
    Nach meiner persönlichen Praxiserfahrung sollte sich jeder Patient bei einer chronischen Erkrankung, wo ja das individuelle Immunsystem besonders gebraucht wird, sich diese Frage stellen. Der Preis für einen Zahnerhalt um jeden Preis kann manchmal hoch sein.
    Sehr wichtig wäre bei der Entscheidung für eine Zahnentfernung auch die Entscheidung für einen metallfreien Zahnersatz, ob Implantat-, Brücken- oder Prothesenversorgung.
    Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
    Karlheinz Graf
  • Dr. Karlheinz Graf, am 23.02.2018
    Antwort zum Leserbrief von Theresa, 14.01.2018

    Liebe Theresa,
    ohne zahnärztlichen Befund ist es schwierig, auf Ihre Frage einzugegen:
    Vielleicht haben Sie noch einen Zahn, von dem die Mercapatane her kommen, vielleicht noch eine NICO von einem ehemals beherdeten Zahn. Ich kann es nur aufgrund Ihrer Aussagen so nicht sagen.
    Chemisch neutralisieren kann man, soweit ich es weiß, Mercaptan nicht.
    Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
    Karlheinz Graf
  • Tanja T., am 16.02.2018
    Sehr geehrter Herr Dr. Graf,
    Ihr Beitrag hat mir Angst gemacht, aber auch Hoffnung. Vor über 30 Jahren wurden die Wurzeln einiger meiner Zähne behandelt. Vor ca. 4 Jahren hat sich mein Zahnfleisch an einem toten Zahn entzündet. Da es nicht weh tat, ließ ich mir viel zu lange Zeit zum Zahnarzt zu gehen. Gestern begann die erste Wurzelbehandlung. Heute habe ich Ihr Video gehört und ich frage mich natürlich, ob es nicht Sinn machen würde, den toten Zahn zu entfernen - denn: Mein Körper ist seit genau dieser Zeit, der letzten 4 Jahre, an einigen Stellen zerstört. Ich frage mich und speziell Sie, ob es tatsächlich damit zusammenhängen könnte. Das schlimmste ist die Atrophie meines linken Temporallappens und die zunehmende Aufweitung des ipsilateralen Temporalhorns (das ist über meinem toten Zahn und der zerstörten Zahnwurzel). Zusätzlich habe ich Lymphknotenschwellungen unter den Achseln (nur dort). Sollten diese Dinge tatsächlich mit meinen Zähnen zusammenhängen, würde ich mir alle sofort rausreißen lassen, den nichts ist so tragisch wie die Wortfindungsstörungen, die sehr plötzlich und zu gleichen Zeit aufgetreten sind und natürlich immer schlimmer werden. Ich wäre sehr, sehr dankbar von Ihnen zu hören.
    Mit freundlichem GrußTanja
  • Theresa, am 14.01.2018
    Sehr geehrter Herr Dr. Graf!
    Ihr Video hat mich sehr angesprochen. Ich darf Ihnen daher eine Frage dazu stellen. Ich habe vor 20 Jahren mein Gebiß von Quecksilber befreien und mit Keramik und Gold versorgen lassen. Anscheinend aufgrund eines zu steilen Bisses habe ich mir 3 von 4 Prämolaren zu Tode gepresst. Diese wurden, da sie sich nicht wurzelfüllen ließen, wurzelspitzenreseziert, dann in weitere Folge aber gezogen, da die Schmerzen nicht weggingen und sich auch jeweils Ostidien im Kieferknochen gebildet hatten. Diese wurden sowohl bei den WSR als auch bei der Zahnextraktion mitrausoperiert. Des Weiteren wurden auch die zwei noch verbleibenden beherdeten 8er entfernt. Es wurde also schon Viel getan. Derzeit wird aber noch bei dem zuletzt operierten Zahn Mercaptan getestet. Die Frage ist, ob das ein Überbleibsel ist oder ob leider doch noch eine Entzündung des Kieferknochens besteht. Wir leiten mit Chlorella, MSM etc derzeit aus. Ich bin leider nicht chemisch bewandert, aber vielleicht wissen Sie das: Kann man Leichengift im Kieferknochen mit Injektion eines bestimmten Mittels neutralisieren? Es müsste doch irgendetwas geben, was das Mercaptan bindet, oder. Danke für Ihre Antwort, schöne Grüße Theresa
  • Dr. Karlheinz Graf, am 04.01.2018
    Antwort zum Leserbrief von Holger, 30.12.2017
    Lieber Holger,
    natürlich sind immer mehrere Ursachen zusammen die Ursache für schlechtes Immunsystem und ein Krebsgeschehen. Bei einer so schweren Vorerkrankung wie der Ihren sind meiner Meinung nach Ihre vielfachen wurzelbehandelten Zähne aufgrund der Mehrfachbelastung daraus für Ihr Immunsystem mit (mit der Betonung auf MIT) ein Grund dafür. Lassen Sie sich von einem erfahrenen Arzt einmal ganzheitlich beraten. Dieser sollte aber auch Ihre Zähne mit im Visier haben.
    Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
    Karlheinz Graf
  • Online-Redaktion, am 31.12.2017
    Liebe Holger,
    vielen Dank für Ihren Bericht. Vor jeder Therapie steht die genaue - schulmedizinisch oder naturheilkundliche - Diagnose. Eine solche lässt sich aber gerade bei komplexen und chronischen Erkrankungen nur auf Basis einer sorgfältigen körperlichen Untersuchung + Anamnese erstellen. Falls Sie hierfür einen ganzheitlichen Therapeuten suchen, finden Sie in unserer Arztsuche entsprechende Adressen:
    Ärzte: http://www.naturheilmagazin.de/aerzte.html
    Heilpraktiker: http://www.naturheilmagazin.de/therapeuten.html
    Ganzheitliche Zahnärzte: http://www.naturheilmagazin.de/zahnaerzte.html
    Viel Erfolg wünscht Ihnen
    Ihre Online-Redaktion
  • Holger, am 30.12.2017
    Ich habe aufgrund von einer zurückliegenden Chemotherapie und Bestrahlung kein Backenzähne mehr die noch Gesund sind bzw. alle einer Wurzelkanalbehandlung unterzogen wurden. Teilweise auch schon seit Jahren überkront. Einer dieser wurde mir Anfang Dezember gezogen, da ich hier schon über längere Zeit Schmerzen hatte. Nachdem er gezogen wurde, sah man an dem Zahn deutlich das sich zwischen den Wurzel ein weiß aussehende rundes (Entzündung) gebildet hatte. Der Zahn reichte auch in die Kieferhöhle da der "Atemtest" durch die Nase es belegte. Der Zahnarzt hat es nähen müssen, allerdings ist noch ein kleines Loch im Zahnfleisch zu fühlen. Ich hoffe dieser Zahn erklärt auch mein Nasenbluten was ich auf der linken Seite oftmals hatte und der HNO nichts finden konnte.
    Nun seit ca. 3 Jahren und einem Coxsacki Virus habe ständig neue Entzündungen im Körper (Magenschleimhautentzündung, Blasenentzündung, aktuell gerade Bronchitis). Alleine in diesem Jahr war ich 5 mal Krank geschrieben. Aktuell nehme ich nach einem einfachen Husten, der nicht wegging und sich auf die Bronchien legte das dritte Antibiotikum um das Fieber in den Griff zu bekommen. Ansonsten fühle ich ständig abgeschlagen, schwindelig und kann mich schlecht konzentrieren. Ich bin mir nun nicht sicher was ich tun soll bzw. welche Alternativen es gibt.
  • Karlheinz Graf Dr., am 19.12.2017
    Antwort zum Leserbrief von Gabi Schreiber vom 13.12.2017:

    Liebe Anja,

    zuallererst müsste Ihre Problematik von einem fachspezifischen Orthopäden untersucht werden.

    Kommt der Orthopäde zu keinem eindeutigen Befund, dann wäre die von Ihnen aufgezeigten Zusammenhänge mit einem wurzelbehandelten Zahn nach unseren Erfahrungen durchaus denkbar. Leider ist ein eindeutiger Beweis für diesen Zusammenhang aber kaum zu erbringen.

    Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
    Karlheinz Graf
  • Anja, am 13.12.2017
    Ich habe seit ca. 2 Jahren zunehmende Schmerzen in beiden Händen. V.a. Handflexoren und Handballen. Ich belaste meine Hände zwar berufsbedingt schon sehr (Physiotherapeutin), finde die Symptomatik mit Mitte 30 jedoch schon ausergewöhnlich. Zeitweise behindern mich die Schnerzen so stark, das ich mir Gedanken über eine Umschulung gemacht habe. Das möchte ich aber unter alles Umständen vermeiden.
    Nun ist mir aufgefallen, das tatsächlich ein halbes Jahr vor Beginn dieser Beschwerden eine Wurzelbehandlung stattfand. Kann das wirklich die Ursache für meine Schmerzen sein? Sollte ich das abklären oder ist es zu weit hergeholt und doch eher belastungsbedingt?
    Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
    Beste Grüße
  • Karlheinz Graf Dr., am 06.12.2017
    Karlheinz Graf Dr. aus D-94315 Straubing, 06.12.2017:
    Antwort zum Leserbrief von Gabi Schreiber vom 06.12.2017:

    Sehr geehrte Frau Schreiber,

    ein wurzelbehandelter Zahn kann durchaus neuralgiforme Beschwerden, in Ausnahmefällen auch Taubheitsgefühle auslösen. Die normale Röntgenaufnahme muss dabei nicht unbedingt einen Befund zeigen. In so einem Fall sollte an eine Extraktion gedacht werden.

    In Ihrem Fall sollten Sie aber unbedingt auch noch abklären lassen, ob eine NICO eventuell der Verursacher Ihrer Beschwerden ist. NICOs sind nekrotische Kavernen im Kieferknochen, die bestimmte Entzüdungsmediatoren (Botenstoffe) beinhalten. Auch diese Knochenbefunde können in der Regel nicht durch eine normale Röntgenaufnahme, sondern nur durch eine DVT oder Magnet-Resonanz hinreichend sicher diagnostiziert werden.

    Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
    Karlheinz Graf
  • Gabi Schreiber, am 06.12.2017
    Sehr geehrter Dr. Graf,
    mit großem Interesse habe ich Ihr Video angeschaut. Seit 4 Jahren in Folge quäle ich mich mit Taubheitsgefühlen in der rechten Gesichtshälfte herum. Heute stellte meine Hausärztin fest, dass es eine Entzündung im Oberkiefer sein könnte. Dort befindet sich ein Zahn , der vor ca. 5 Jahren eine Wurzelbehandlung erhielt. Sofort lAs ich im Internet nach und fand Ihren sehr aufschlussreichen Artikel. Irgendwie weiß ich nicht, wie ich mich nun verhalten soll. Röntgenaufnahmen beim meinem Zahnarzt brachten das Ergebnis: alles in Ordnung. Das war vor einigen Monaten. Am liebsten würde ich den Zahn sofort ziehen lassen. Bin aber unsicher,da es keine klare Diagnose gibt. Ist es ratsam, dem Zahnarzt diesen Vorschlag zu machen?
    Mit freundlichen Grüßen Frau Schreiber
  • Karlheinz Graf Dr., am 27.11.2017
    Antwort zum Leserbrief von Lili vom 25.11.2017:

    Liebe Lili,

    Ihre Fragen können schnell beantwortet werden:
    Als festsitzenden Ersatz eines verloren gegangenen Zahnes gibt es 2 Varianten: Brücke oder Implantat. Ein Implantat ist also nicht zwingend nötig.

    Wenn Sie ein Implantat machen lassen möchten, dann ist die weitere Überlegung:
    Aus welchem Material soll das Implantat sein – dazu gibt es 3 Möglichkeiten:
    1. Aus Titan: Lesen Sie dazu http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/zahnmedizin/titan.html
    2. Aus Kunststoff: Es gibt kaum noch Langzeiterfahrungen mit Kunststoff-Implantaten. Prinzipiell gilt aber, dass es meiner Kenntnis nach keinen Kunststoff gibt, der (wegen möglicher Korrosion) keine toxische (giftige) Komponente hat – ich wäre deshalb eher sehr vorsichtig mit diesem Material
    3. Aus Vollkeramik: Das ist meiner Meinung nach die beste, weil biologischste Variante

    Als weitere Frage gilt es dann zu klären: Spät- oder Sofort-Implantat:
    Aus den Erfahrungen aus unserer Praxis hat ein Sofort-Implantat aus Keramik mehrere überzeugende Vorteile zu einer Spätimplantation.
    Die wesentlichsten sind: Ein üblicher Knochenschwund nach einer Extraktion kann kaum stattfinden, so dass eventuelle (teure) Knochenaufbauten überflüssig werden und:
    Sie haben mindestens 3 Monate früher Ihre Gesamtversorgung abgeschlossen.
    Aus diesen Gründen bevorzugen wir in unserer Praxis zu 98 % die Sofortimplantationen.

    Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
    Karlheinz Graf
  • Dr. Edith Nadj-Papp, am 26.11.2017
    Hallo Lili!
    Nach Stand der Wissenschaft und langjähriger Erfahrung würde ich ausschließlich zu Zirkon-Implantaten raten. Diese sind biologisch unbedenklich, ästhetisch, hygienisch und stabil. Auch aus der Sicht der chinesischen Medizin (Meridiane) können Sie beruhigt sein.
    Mit freundlichen Grüßen aus Ditzingen
    Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA
  • Lili, am 25.11.2017
    Hallo
    Ich werde demnächst ein wurzelbehandelter Zahn ziehen, der ein Störfeld darstellt.
    Kopf/Nackenschmerzen.
    Ist es sinnvoll ein Kunstoffimplantat einzusetzen wenn man bedenkt, das dann der Meridian auch gestört werden kann? Sofortimplantat oder später?
  • Karlheinz Graf Dr., am 25.11.2017
    Antwort zum Leserbrief von S. aus Berlin vom 20.11.2017:

    Sehr geehrte Frau S.,

    es war sicher richtig, dass Sie Ihr Kind lange gestillt haben – etwas besseres konnten Sie für Ihr Kind nicht tun. Die Süße der Muttermilch ist sicher kein Problem für die Gesundheit Ihres Kindes!

    Es ist sicher auch nicht falsch gewesen, Ihrem Kind nur wenig Kuhmilch zu geben. Kuhmilch ist nicht der Kalziumspender, wie es uns die Werbung glauben machen will.

    Wichtig, nicht nur für Ihr Kind, wäre eine ausgewogene vitalstoffreiche Vollwertkost mit viel knackig gedünstetem Gemüse ergänzt mit unterschiedlichen Vollgetreidesorten wie z.B. Vollreis, Hirse, Quinoa, Dinkel, Hafer etc. und Kartoffeln, alles möglichst aus biologischem Anbau wegen der Schadstoffarmut in diesen Lebensmitteln. Damit sichern sie dem Körper eine ausreichenden Zuführung von Vitaminen und Spurenelementen in biologisch verwertbarer Form.
    Wichtig wäre auch eine ausreichend gute Zerkleinerung der Nahrung durch gute Kauarbeit, damit die Speisen gut verdaut werden können. Insbesondere das Buch „Unsere Nahrung – unser Schicksal“ von Dr. Bruker (EMU-Verlag) würde Ihnen bei diesem Thema gut weiter helfen.

    Wenn Süßigkeiten (als Ausnahme) bei Kindergeburtstagen oder ähnlichen Gegebenheiten genascht werden, ist das dann unter diesen Ernährungsvoraussetzungen sicherlich kein Problem für die Gesundheit Ihres Kindes. Der rote Faden in der Ernährung (wie oben beschrieben) sollte aber stimmen, das wäre wichtig. So wäre dann auch der Säure-Basen-Haushalt besser im Lot und damit der gesamte Stoffwechsel.

    Übrigens: Zahnseide könnte auch bei Ihrer Tochter angewandt werden. Wichtig ist aber vor allem eine gründliche Zahnpflege nach jeder Mahlzeit, nicht nur abends.

    Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
    Karlheinz Graf
  • Frau S., am 20.11.2017
    Sehr geehrter Herr Dr. Karlheinz Graf,
    Herzlichen Dank für Ihre Antwort. Ich werde mir die Bücher besorgen.
    Dennoch hätte ich einige Fragen an Sie.
    Meine Tochter Ernährt sich ausgewogen. Sie ist selltend Süssigkeiten. Schokolade mag Sie nicht.
    Ich habe Sie bis zum 2 Lebensjahr gestillt. Wir haben Abends Zähne geputzt, aber in der Nacht ist Sie öffters wieder an die Brust gegangen. Nach dem ich abgestillt habe, haben wir Ihr seltend Milch gegeben. Sie hat eher Milchprodukte bekommen, wie Schafskäse oder Joghurt. Weil wir gelesen hatten, dass Milchprodukte gesünder sind als Milch selber. Doch heute ist meine Frage war das lange Stillen falsch für die Zähne, da Muttermilch auch Zucker hat. Und könnte es sein, dass unser Kind zu wenig Kalzium bekommen hat, weil Sie nicht regelmäßig Milch getrunken hat?
    Soll Sie täglich Milch trinken?
    Ich traue mich nicht mit Zahnseide an die Zähne meiner Tochter zu gehen. Sollte ich das? Soll Sie garkeine Süssigkeiten mehr essen? Bei Geburtstagen der Freunde ist es unvermeidlich.

    Vielen Dank für Ihre Kostbare Zeit.
    Viele liebe Grüsse aus Berlin.

    Frau S.
  • Karlheinz Graf Dr., am 16.11.2017
    Antwort zum Leserbrief von Frau S. aus Berlin vom 14.11.2017:

    Sehr geehrte Frau S.,

    wenn Ihr Kind schon in so jungen Jahren so kaputte Milchzähne hat, dass mehrere zur Erhaltung wurzelbehandelt werden mussten, dann liegt hier mit großer Wahrscheinlichkeit ein sehr großes Ernährungsproblem vor, was auf Dauer mit Sicherheit die Gesundheit Ihres Kindes beeinflussen wird. Ich würde deshalb als allererste Maßnahme Ihnen empfehlen, Ihr Kind auf eine gesunde Vitalkost umzustellen. Informative Bücher dazu erhalten Sie aus dem EMU-Verlag, Lahnstein.

    Bezüglich der wurzelbehandelten Milchzähne wäre zur weiteren Beurteilung wichtig, ob Ihr Kind eher kerngesund ist, oder eher kränkelnd. Ist es kerngesund, dann sind die wurzelbehandelten Zähne ein temporäres, zeitlich sehr begrenztes Problem, das sich durch das „Herausfallen“ von selbst erledigen wird, vorausgesetzt die bleibenden Zähne bleiben durch gute Zahnpflege und gesunder Ernährung gesund.
    Ist Ihr Kind eher kränkelnd, dann wäre wirklich an eine Entfernung der wurzelbehandelten Milchzähne mit der Option eines Platzhalters zu denken, auch wenn dieser aus Metall ist.

    Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
    Karlheinz Graf
  • Frau S., am 14.11.2017
    Lieber Herr Dr. Graf,
    ich bin schwer beeindruckt von Ihrem Beitrag. Herzlichen Dank für Ihre ausführliche Aufklärung über einen toten Zahn. Würden Sie in Berlin wohnen, würde ich morgen zu Ihnen rennen. Meine Tochter ist 7 Jahre alt und hat leider mit 5 Jahren 3 Wurzelkanalbehandlungen mit Kronen bekommen. (Wir wollten keine Vollnarkose es war mit Sedierung) Dazu hat Sie auch links oben zwei Zähne nebeneinader vor zwei Jahren Füllüng bekommen gehabt. Nun ist die Füllung der beiden Zähne gefallen und Sie soll jetzt ein Zahn gefüllt bekommen und der andere wieder Wurzelkanalbehandlung mit Krone. Nachdem ich Ihren Beitrag gelesen habe überlege ich Ihr Zahn ziehen zu lassen und Platzhalter reinsetzen zu lassen. Doch Platzhalter ist auch Metall und wird neben den beiden Zähnen befestigt. Ist es dennoch gesünder? Empfehlen Sie es? Ist die Kunststofffüllung für den anderen Zahn auch toxisch?
    Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Hilfe?
    Ganz liebe Grüsse aus Berlin, Frau S.
  • Renate Kremer, am 13.11.2017
    Hallo alle miteinander, ich bin sehr erstaun was ich da alles gelessen habe. und mir wird immer mehr bewusst,was ein toter Zahn für Auswirkungen mit sich bringt, jetzt kann ich mir gut vorstellen von wo ich meine schmerzen her habe,das heißt auf jedenfall das ich meinen letzten Toten Zahn circa 25 Jahre, auch ziehen lassen werde. ich Franke mich de noch warum machen die Zahnärzte das mit uns???? Die sind für unser Wohlbefinden verantwortlich, Mann sollte darauf aufmerksam gemacht werden, was ein toter Zahn verursachen kann. liebe Zahnärzte seit ehrlich zu euern Patienten. Gruss hanny
  • Karlheinz Graf Dr., am 25.10.2017
    Antwort zum Leserbrief von Nicole aus München, 23.10.2017:

    Liebe Nicole,
    Ihre Behandlung scheint recht unglücklich gelaufen zu sein mit dem Ergebnis, dass Sie jetzt einen nervtoten Zahn mit einer Mehrfachbelastung für Ihr Immunsystem haben. Eine Wurzelspitzenresektion löst Ihr immunologisches Problem („Leichengifte“ und Bakterieninfektion in den Seitenkanälen des Zahnes) wohl eher nicht.
    Es ist sehr schwierig, Ihnen aus der Ferne einen Rat zu geben. Falls Sie gesund sind, könnten Sie evtl. abwarten, ob sich Ihre Probleme auch ohne Wurzelspitzenresektion erledigen, falls Sie chronisch krank sind, sollten Sie ernsthaft überlegen, ob Sie diesen Zahn noch weiter erhalten wollen.

    Mit lieben Grüßen aus Niederbayern
    Karlheinz Graf
  • Karlheinz Graf Dr., am 25.10.2017
    Antwort zum Leserbrief von Jana Schweizer aus Rems Murr Kreis, 23.10.2017:

    Liebe Frau Schweizer,
    die „Leichengifte“ und die Bakterien in den toten Zähnen sind stets eine Mehrfachbelastung für Ihr Immunsystem. Man weiß u.a. auch, dass „Leichengifte“ neurotoxisch sind und insbesondere in Kombination mit Amalgam starke Enzymgifte sein können.
    Unsere Praxiserfahrung zeigt, dass ein toter Zahn, auch wenn er keine Schmerzen bereitet, prinzipiell jedes Symptom mit auslösen kann, je nachdem, wie „voll“ bereits ihr „Fass“ ist.

    Mit lieben Grüßen aus Niederbayern
    Karlheinz Graf
  • Nicole, am 23.10.2017
    Sehr geehrte Damen und Herren Doktoren,
    ich habe mir im März prophylaktisch eine alte Krone erneuern lassen.
    Nach dieser harmlosen Behandlung hatte ich leichte Zahnschmerzen und war wärmeempfindlich. Die neue Krone wurde nun so arg runtergeschliffen, dass ich die Zunge ein Stück zwischen die Zähne schieben kann. Weiterhin leichte Schmerzen. Nicht schlimm, auszuhalten, aber doch störend.
    8 Wochen später wurde dann eine Wurzelbehandlung gemacht. Zahn soll nun tot sein. Leider noch immer das gleiche Gefühl. Es hat sich nichts verändert. Jetzt, vier Monate später war ich bei einem Kieferchirurgen und habe mir ein 3D-Bild machen lassen. Es heißt es muss eine Wurzelspitzenresektion gemacht werden. Alternativ muss der Zahn raus und eine Brücke oder Implantat rein. Alles nur wegen einer Prophylaktischen-Manahme...
    Ich bin sehr unsicher, denn mein Bauchgefühl sagt mir "raus mit dem Zahn".
    Wenn ich aber an die Kosten denke, hab ich doch jetzt schon für die neue Krone, die Wurzelbehandlung und das 3D-Bild bereits 1.160 € gezahlt. Eine neue Brücke kostet ja auch noch ein paar Tausend.
    Es ist der dritte Zahn von hinten (unten). Meinen sie ich kann auch mit Zahnlücke leben? Mir wurde gesagt das ginge nicht, da ich sonst die Zähe von oben kaputt machen würde.
    Ich empfinde eine Wurzelspitzenresektion als echt brutalen Eingriff und würde das ganz gerne vermeiden.
    Können Sie mir bitte einen Tipp geben.
    Herzlichen Dank
    Nicole
  • Jana Schweizer, am 23.10.2017
    Sehr geehrter Damen und Herrn! Ich bin Jana und seit 2013 Jahr habe ich symptomatischer Krankheit und habe ein Toter Zahn ohne Schmerzen. Wirkt Toter Zahn auf symptomatischer Körper ( ohne auf Organen angriffen) wie Nervenerkrankung aus? Vielen Danke auf Antwort im Voraus! Vielen Grüße Jana Schweizer
  • Dr. Edith Nadj-Papp, am 13.10.2017
    Sehr geehrte Frau Bullinger,
    bei dieser Verfärbungen ist die bestmögliche Behandlung die mechanische Entfernung. Sicherlich ist eine elektrische Zahnbürste hilfreich, da sie effektiver reinigt als die manuelle Zahnbürste.
    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. (Med. Univ. Pudapest) Edith Nadj-Papp
  • Maria Bullinger, am 04.10.2017
    Hallo zusammen,
    meine beiden Kinder 4 und 7 leiden an den sogenannten Chrombakterien (schwarze Verfärbungen an den Zähnen, KEIN KARIES), Black Stain oder Melanodontie genannt. Ich habe bisher außer eine Zahnreinigung nichts hilfreiches gefunden, um diese furchtbar aussehenden Bakterien langfristig zu entfernen. Meine Kinder leiden sehr darunter. Ich bitte alle, die dazu Tips haben oder bewährte Mittel dies gerne mitzuteilen, ich bin inzwischen wirklich sehr verzweifelt und hoffe so sehr, dass jemand etwas gefunden hat, was meine Kids endlich hilft.
  • Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, am 14.09.2017
    Sehr geehrte Frau Linder,

    ohne eine ausführliche Anamnese und eine klinsiche und röntgenologische Untersuchung eine Diagnose zu stellen, ist fast nicht möglich. Die Ursache kann im Zahn, Kiefer, Zahnfleisch oder Muskeln liegen. Fakt ist, dass wurzelkanalbehandelte Zähne sehr wohl Schmerzen auslösen können, nämlich, wenn sie eine Knochenentzündung verursachen. Ihr Zahnarzt wird Sie sicherlich heute bestens beraten und eine Lösung finden.

    Mit herzlichen Grüßen
    Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
  • Andrea Lindner, am 13.09.2017
    Hallo,
    bin verzweifelt. Habe seit 3 Tagen totale Zahnschmerzen, nehme alle 4 Stunden IBO 600 sonst würde ich wahnsinnig werden. Beim Zahnarzt war ich schon 3 mal und es wird nichts besser. Das Problem ist, dass meine Schmerzen genau in der Mitte meiner Brücke ausstrahlen wo kein Zahn ist. Der hinterste Zahn und der 3. letzte Zahn tut mir nicht weg, auch wenn der Arzt darauf klopft. Jetzt hat er mir schon 3 mal den Brückenrand gesäubert und die Schmerzen lassen nicht nach. Heute hat er noch ein kleines Samenkorn gefunden, dass seiner Meinung eventuell Schuld sein kann, wobei ich ihm aber gesagt habe, dass das wahrscheinlich vom Frühstück ist. Er möchte die Brücke nicht abnehmen, weil er meint, da kann nichts sein, weil beide Zähne wurzelbehandelt sind. Auch kein Karies! HILFE ich weiß nicht mehr weiter, hab morgen wieder einen Termin :-(
  • Karlheinz Graf Dr., am 04.09.2017
    Antwort zum Leserbrief von Christian Kellner aus Wildeshausen:

    Sehr geehrter Herr Kellner,

    wenn Sie bereits mit 18 Jahren so „zusammengeknirschte“ Zähne hatten, dass diese wurzelbehandelt werden mussten, dann scheinen Sie ein sogenannter „Stresstyp“ zu sein – und Stresstypen sind leider prädestiniert für Magen/Darm-Probleme. Stress – und diesen haben Sie ja augenblicklich leider immer noch bedingt durch Ihr kompetitives Studium und erhofften Berufseinstieg ins Consulting - belastet das Immunsystem enorm!

    Erschreckend ist für mich zudem, dass Sie bereits 16 wurzelbehandelte Zähne haben, die, wie Sie aus dem Film aus dem NHJ und dem zugehörigen Text erfahren konnten, weitere massive Stressoren für Ihr Immunsystem sind.
    Ein wurzelbehandelter Zahn, auch wenn die Behandlung von einem Fachmann durchgeführt wurde, ist immer eine Mehrfachbelastung für Ihr Immunsystem, denn Sie erreichen auch bei optimaler Durchführung nie eine Bakterienfreiheit und eine Freiheit von Mercaptanen (Leichengiften) im Kanalsystem, was insbesondere bei chronisch Kranken relevant ist.
    Eine Entfernung von 1 oder 2 wurzelbehandelten Zähnen wird deshalb Ihr Immunsystem wohl nur wenig, meiner Meinung nach zu wenig, entlasten.

    Überlegenswert wäre in Ihrem Fall, so weit ich es aus der Ferne beurteilen kann,
    - massive Stressreduktion verbunden mit ev. psychotherapeutischer Hilfe
    - Biofeedback-Tests zur Erkennung und Stärkung von individuellen Schwachpunkten
    - Falls notwendig: immunologische Stressreduktion durch die Entfernung der devitalen Zähne und eventueller anderer dentalen Stressoren

    Sollte eine Extraktion von Zähnen notwendig werden, wäre ein Ersatz durch keramische Sofort-Implantate (von Implantaten aus Titan rate ich dringend ab!) als Halteelemente für einen biologischen Zahnersatz mit hohem Tragekomfort die optimale Entscheidung.

    Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
    Karlheinz Graf
  • Christian Kellner, am 28.08.2017
    Sehr geehrter Herr Dr. Graf,

    ich wende mich ähnlich wie der vorherige Kommentar an Sie, da ich nicht mehr weiter weiß. Ich habe 16 wurzelbehandelte Zähne, darunter u.a. die Backenzähne. Die Geschichte wie es dazu gekommen ist, spar ich jetzt mal aus. Nur so viel: Meine Zähne waren völlig gesund, lediglich stark abgeknirscht, daher ist das Ganze umso trauriger. Die meisten Wurzelbehandlungen wurden zwischen meinem 18. und 19. Lebensjahr durchgeführt.

    Alle Zähne waren aufgrund schlechter Wurzelbehandlung zunächst extrem entzündet. Der Arzt, der die Entzündungen schließlich entdeckt hat, kommentierte, dass wenn ich nicht so jung wäre, wäre ich schon tot. Bei Entdeckung dieser Tatsache wurden alle Zähne von einem Top 3 Endodontologen in Deutschland neu behandelt. Seitdem sind die Zähne auf dem Röntgenbild unauffällig und die Entzündungen ausgeheilt.

    Nichtdestotrotz habe ich mittlerweile einen extremen Reizdarm und eine Fruktoseintoleranz entwickelt (Beginn etwa 1/2 Jahre nach der allerersten ehemals erfolglosen Wurzelbehandlung). Dieser Reizdarm hat sich leider auch seit der Sanierung der wurzelbehandelten Zähne nicht zurückentwickelt. Mein Reizdarm ist so schlimm, dass ich nur mit schwachen Opiaten (Kratom) dem Alltag nachgehen kann. Entspannungstechniken, Probiotika, Sport, und gesundes Essen verschaffen nur minimale Abhilfe (max. 20% Verringerung der Beschwerden) und sind den Aufwand kaum wert. Ohne Opiate habe ich konstant Durchfall und grundsätzlich leide ich unter extremen Blähungen, egal welches Essen. Ich versuche seit mittlerweile zwei Jahren meinen Reizdarm in den Griff zu bekommen, ohne Erfolg. Leider habe ich auch sonst kein stressfreies Leben bedingt durch ein kompetitives Studium und erhofften Berufseinstieg ins Consulting.

    Da ich wegen des Reizdarms bei Gastroenterologen, Alternativmedizinern und Ernährungsberatern war, ohne dass sich ein ansatzweiser signifikanter Erfolg eingestellt hat, erwäge ich es nun ein paar der wurzelbehandelten Zähne ziehen zu lassen (möglicherweise die Backenzähne, die nach der Meridianlehre ja mit dem Darm zusammenhängen sollen). Trotzdem beunruhigt es mich, dass die Meridianlehre nie durch die wissenschaftliche Methode bestätigt wurde. Ich möchte nicht nich mehr zerstören und die neuen Wurzelbehandlungen wurden wirklich von einem Top Arzt durchgeführt. Letztendlich war ich ein relativ fitter Teenager als meine Zähne zunächst nacheinander wurzelbehandelt wurden. Seitdem hat sich meine Gesundheit jedoch drastisch verschlechtert. Ich leide zusätzlich unter starker Müdigkeit und regelmäßig auftretender Migräne. Seit der Sanierung hat sich, wie gesagt, bis auf meine Müdigkeit leider keines der Symptome deutlich zurückentwickelt.

    Was ist Ihre konkrete Empfehlung (so gut es bei so einer Ferndiagnose geht)?
    Ich denke nicht, dass es Sinn macht Hals über Kopf alle wurzelbehandelten Zähne zu ziehen. Aber womöglich 1-2, um dann abzuwarten, ob sich eine Besserung einstellt? Ich weiß wirklich nicht mehr weiter.
  • Karlheinz Graf, am 02.07.2017
    Antwort zum Leserbrief von Silvia Glück aus A- Mauerkirchen:

    Liebe Frau Glück,
    wie Sie bereits aus dem obigen Film erfahren konnten, ist jeder wurzelbehandelte Zahn eine mehrfache immunologische Belastung für den Organismus, die verschiedenste Symptome auslösen kann.
    Bei Ihrem Sohn Bernhard wurde nun auch noch zusätzlich eine Allergie auf das verwendete Wurzelfüllmaterial festgestellt, das sogar durch Überstopfung in den Kieferknochen gelangt zu sein scheint.

    Es wäre ein schwieriges und aufwändiges Unterfangen, dieses Material chirurgisch aus dem Kiefer und endodontisch aus der Zahnwurzel wieder zu entfernen. Es ist auch die große Unwägbarkeit, ob das restlos gelingen kann.
    Selbst wenn es gelingen sollte, hat Ihr Sohn mit der Mehrfachbelastung durch den wurzelbehandelten Zahn dann immer noch weiterhin ein immunologisches Mehrfach-Problem und damit möglicherweise eine anhaltende Beeinträchtigung seiner Gesundheit.

    Als Therapeut würde ich in so einem Fall aus gesundheitlichen Gründen die Entfernung dieser Zähne und des Wurzelfüllmaterials im Kieferknochen vorschlagen und in der gleichen Behandlungssitzung keramische Sofortimplantate im Bereich der gezogenen Zähne einbringen. Implantate aus Titan wären nach meinem Dafürhalten wegen der Korrosionsgefahr im Kieferknochen dafür nicht geeignet. Damit hätte Ihr Sohn ein immunologisches Problem weniger und eine feste und stabile Sofortversorgung, die nach ca. 3 Monaten mit Kronen versorgt werden kann.

    Stehe für ev. Rückfragen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
    Karlheinz Graf
  • Silvia Glück, am 30.06.2017
    Sehr geehrter Herr Dr. Graf!
    Wir wenden uns in dieser Form an Sie, da wir keinen Rat mehr wissen.
    Es geht um unseren Sohn Bernhard geb. 1990.
    Seit Jänner zeigten sich bei ihm unklare Beschwerden, die medizinisch und internistisch genau abgeklärt wurden, ohne Ergebnis. Er wäre organisch gesund, fühlt sich aber hundeelend (extreme Müdigkeit, Sehstörungen, Schwindel, Herzrasen, Ohrensausen, Kreislaufschwäche, Muskel-Gelenkschmerzen …).
    Im Zuge dessen ließ er auch seine Zähne kontrollieren. Der Arzt stellte bei 4 Zähnen im Oberkiefer eine Wurzelüberfüllung und eine hochgradige Allergie auf das Rohguttapercha (Wurzelfüllmaterial-LTT Nachweis vom IMD Labor)fest. (1 Zahn wurde 2015 saniert, 3 Zähne wurden erst im März gemacht. Seit dieser Zeit zeigten sich die Beschwerden noch deutlicher.)
    Wir haben schon mehrere gute Zahnärzte konsultiert, die sind aber ratlos und wissen keinen Weg, wie unser Sohn dieses Material wieder aus den Wurzel rausbekommt. Sie sagen, sie hätten so etwas noch nicht gesehen, wollen aber die gute Arbeit des Zahnarztes nicht zerstören.
    Unserem Sohn geht es immer schlechter, deshalb unsere Bitte, ob Sie ihn nicht untersuchen können und eine Lösung für sein Problem wissen.
  • Karlheinz Graf Dr., am 12.05.2017
    Sehr geehrte Frau Christine Wölfinger aus 55118 mainz,

    wie Sie aus dem Artikel und dem Film schon erfahren haben, sind wurzelbehandelte Zähne immer eine Dauerbelastung für Ihr Immunsystem, was bedeutet, dass Sie mit einer Entfernung von wurzelbehandelten Zähnen dieses entlasten, so wie es sein soll.
    In der Folge kommt es dann oft zu Besserungen der chronischen Erkrankung wie z.B. in Ihrem Fall der Gelenksprobleme. Wenn nicht, was Ihnen keiner versprechen kann, haben Sie zwar Ihr Immunsystem entlastet, aufgrund der vielfachen Ursachen, die Ihr Fass zum Überlaufen gebracht haben, war das aber ev. noch zu wenig und es müßte weiter "geleert" werden. Hinterfragen müssten Sie dazu z.B. die Art der Ernährung, die Stressbelastung, Ihr Säure- Basenhaushalt, Umwelteinflüsse etc.
    Wenn Sie nervtote Zähne entfernen lassen sollten Sie gerade bei rheumatischen Symptomen immer darauf achten, dass ein eventuell notwendig werdender Zahnersatz metallfrei sein sollte.

    Mit lieben Grüßen aus Niederbayern
  • Christine Wölfinger, am 11.05.2017
    Sehr geehrter Herr Dr. Graf, danke für Ihren Artikel und das Kurzvideo. Kurze Frage: Habe seit über 30 J. nur noch die tote Wurzel des linken Schneidezahns drin, mit einem Stiftzahn, vielleicht noch andere "tote" Zähne, weiß nicht genau. Seit 3 Jahren habe ich zunehmende Gelenkprobleme, Schmerzen in der Hüfte, Knien, Hand- und Fingergelenken, keine genet. Disposition, immer gesunde Lebensführung, bin 60 J. alt. Bin total verzweifelt wegen der zunehmenden und nicht beherrschbaren orthopädischen Beschwerden trotz Nahrungsergänzungsmittel aller Art. Was soll ich tun? Danke für Ihre Antwort, mit freundlichen Grüßen Christine Wölfinger
  • Karlheinz Graf Dr., am 11.05.2017
    Karlheinz Graf Dr. aus 94315 Straubing:

    Sehr geehrte Frau Selina Liebel aus Esslingen:
    Sie haben eine chronische Erkrankung, so dass Sie Ihr "Fass der Belastungen" so gut wie möglich leeren sollten. Nachdem wurzelbehandelte Zähne stets eine Dauerbelastung für das Immunsystem darstellen sollten Sie ernsthaft überlegen, ob Sie diese Zähne auf Dauer erhalten wollen.
    Sollten Sie sich zu einer Entfernung der Zähne entschließen, muss eine prothetische Versorgung der Lücken wohl durchdacht sein und sollte auf jeden Fall unter umwelt-zahnmedizinischen Kriterien erfolgen. Eine metallfreie Versorgung wäre in Ihrem Fall das Mittel der Wahl. Diese Empfehlung gilt auch bei einer eventuell angedachten Versorgung durch Implantate.
    Herzliche Grüße aus Niederbayern!
  • selina liebel, am 10.05.2017
    hallo, ich wäre sehr dankbar um eine Antwort zu meiner Frage: ich habe 3 wurzelbehandelte Zähne, die in den letzten 3 jahren erst gemacht wurden. teilweise sind sie zwar verfärbt aber ich habe keine schmerzen und das röntgenbild sieht auch gut (ohne entzündungen) aus angeblich. ich habe allerdings seit über zwanzig jahren diabetes2 und hashimoto. beides konnte ich ohne medikamente über sehr gesunde lebensweise in den griff bekommen. nun allerdings sind die schilddrüsenwerte wieder schlecht. diabetes ist bei mir auch direkt damit verbunden. ich möchte aber keine medikamente nehmen da ich es erfolgreich so lange geschafft habe mit urkost und bewusster lebensweise. zur frage: sollen die drei zähne raus? ich denke das fass ist stark übervoll. danke im voraus für eine ehrliche antwort :-)
  • Online-Redaktion, am 08.05.2017
    Liebe Frau Zurmühlen,
    wenn ein Zahn intervallartig Schmerzen bereitet, muss natürlich erst einmal geschaut werden, was dahinter steckt. Ist es der Zahn selbst, der Nerv, das Zahnfleisch ...? Bei bestimmten Erkrankungen bzw. in einem gewissem Stadium (irreparabel erkrankter bzw. entzündeter oder gar toter Zahn, der immer wieder zu Beschwerden führt), bleibt in der Regel tatsächlich nur die Wahl zwischen Wurzbehandlung und Ziehen des Zahns. - Ob das in Ihrem Fall nötig ist, kann allein der behandelnde Zahnarzt entscheiden. Leider ist es tatsächlich so, dass sich die eigenen Zähne nicht immer erhalten lassen - auch wenn es noch so wünschenswert wäre. Was Sie anschließend tun können, zeigt Ihnen unser Beitrag zum Thema Zahnersatz: http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/zahnmedizin/zahnersatz.html
    Alles Gute für Ihre (Zahn-) Gesundheit wünscht Ihnen
    Ihre Online-Redaktion
  • Anneliese Zurmühlen, am 07.05.2017
    Wenn Wurzel(kanal)behandlungen und Wurzelspitzenresektionen bzw. entsprechend behandelte Zähne den Organismus schädigen [könnnen], welche Alternative gibt es denn dann überhaupt noch zur Behandlung eines (intervallartige) Schmerzen bereitenden Zahnes - außer der Extraktion bzw. der operativen Entfernung desselben ??
  • Karlheinz Graf Dr., am 07.03.2017
    Sehr geehrter Herr Gerting,

    aus Ihren Zeilen scheint hervorzugehen, dass Sie ein sehr kariesanfälliges Gebiss haben - das ist meist genetisch bedingt. Die Karies ist aber eine Zivilisationserkrankung, d.h. ernährungsbedingt. Ich würde Ihnen also als Erstes zur Vermeidung von weiteren gravierenden Zahnschäden den Tipp geben, diesen Punkt zu überprüfen und sich diesbezüglich auch ganzheitlich zu informieren.

    Die Folgen der Karies mit ihren tiefen "Löchern" sind dann oft leichte bis stärkere Schmerzen (je nach Tiefe der Karies und damit Nähe zum Zahnnerv) und dann weiter, als therapeutische Schmerzbeseitigung und zur Erhaltung des Zahnes, eine Wurzelbehandlung mit all ihren möglichen gesundheitlichen Nebenwirkungen.

    So lange Sie sich gesund fühlen, kann eine Wurzelfüllung zum Zahnerhalt sinnvoll sein. Das bedeutet zwar nicht, dass beim Gesunden ein wurzelbehandelter Zahn keine immunologische Belastung darstellt - das Immunsystem eines Gesunden kann aber diese Belastungen in der Regel noch gut kompensieren. Grenzwertig wird die Lage dann, wenn wurzelbehandelte Zähne wieder schmerzhaft werden oder sich stumme Entzündungen bilden. Wurzelspitzenresektionen sind als Therapie dann oft nur Verzögerungen von notwendigen Extraktionen, denn die Ursachen der Entzündungen werden damit nicht eliminiert.

    Anders stellt sich die Situation aber dar, wenn ein Patient bereits chronisch krank ist. Insbesondere bei schwer chronisch Kranken ist die Mehrfach-Belastung durch einen wurzelbehandelten Zahn für das Immunsystem oft nicht mehr kompensierbar und so sollte in diesen Fällen ein diesbezüglicher Zahn zur Entlastung des Immunsystems besser obligat entfernt werden.

    Bei Zahnverlust wiederum muss in der Regel aus funktionellen Gründen ein prothetischer Ersatz geschaffen werden, der je nach Umfang entweder herausnehmbar (Prothese), oder festsitzend (Brücke oder Implantat) gestaltet werden kann. Bei einer Brücke sollte die Wunde erst vollständig abheilen (ca. 3 Monate), bevor diese angefertigt wird, bei einer Versorgung mit Implantaten kann in den meisten Fällen eine festsitzende Sofortversorgung vorgenommen werden. Wir empfehlen in diesen Fällen aber dann aus umwelt-zahnmedizinischen Gründen speziell Implantate aus Vollkeramik und nicht aus Titan, da Titan im Kiefer korrodiert.

    Dr. Karlheinz Graf, 94315 Straubing
  • kai gerting, am 02.03.2017
    Lieber Dr. Graf,

    ich bin 34Jahre alt, mir wurden schon 3 Zaehne gezogen, einer davon wurde "ueberbrueckt", also 2 weitere dafuer abgeschliffen (die ersten backenzaehne rechts oben, 14-16). Die anderen 2 die ersten beiden backenzaehne links oben(24, 25). Nun habe ich noch ein paar andere wurzelbehandelte zahne. Einen frisch rechts unten, 2. Backenzahn (44?). Auf der linken Seite reagiert nun schon seit Monaten der naechste Backenzahn (der an die loecher grenzt, 26)auf Druck beim Kauen, sowie auf Kaelte. Roentgenbilder sowie 3D roentgen ergaben, dass dort eine leichte Entzuendung in der Gegend ist, vermutlich als Reaktion auf die gezogenen Zaehne. Die Fluorzahncreme hilft nicht wirklich.. evt reagiert er auch langsam auch auf (laue) Waerme. Ich sehe es kommen, dass man mir nahelegen wird, ihn wurzelzubehandeln..
    Seit einigen (10?) Jahren folgt eine Zahnbaustelle auf die andere. Karies, Wurzelbehandlung, drei Wurzelspitzenresektionen und offenbar beginnt nun das Ziehen der Zaehne, was ja womñglich, nachdem was Sie schreiben "gut" ist, aber ich habe das Gefuehl es bleiben bald keine Zaehne mehr uebrig und ich fuehle mich dafuer zu jung.. ausserdem scheinen mir "Loesungen" wie Bruecken fuer mich nicht geeignet, da mein Koerper die "Traumata" scheinbar nicht bewaeltigen kann: seit ich die Bruecke habe (ca.2-3 Jahre) ich Schwierigkeiten: Erst hatte ich monatelang starke Schmerzen im rechten Kieferbereich. Roentgenbilder ergaben nichts, eine Schiene fuer die Nacht auch nicht und als ich schliesslich vor Schmerzen nicht mehr konnte wurde eine Wurzelspitzenresektion vorgenommen, bei dem Eingriff musste ich weinen und konnte nicht mehr aufhoeren (ich erwaehne das, weil ich das sehr ungewoehnlich fand und das noch nie erlebt habe, aber vlt war es auch einfach der Stress dieses ewigen Hin und Hers..) seither habe ich eine taube Stelle in der Gegend und der Schmerz hat langsam aber stetig nachgelassen. Doch gab es anschliessend eine Entzuendung, bis heute. Besonders deutlich bei Druck von der Seite aufs Zahnfleisch. Die Entzuendung wurde 2016 einmal rausgeschnitten, und ist nun nicht so stark wie vorher, aber wieder da. Der Zahnarzt meinte damals, dass der Zahn gezogen werden muesste, wenn die Entzuendung wieder kommt. Damit waere dann die Bruecke hinfaellig..
    Ich bin etwas verzweifelt, da ich das Gefuehl habe, ich verliere einen Zahn nach dem anderen und ich weiss nicht, woran es liegt. So schlecht putze ich meine Zaehne nicht und doch gab es haeufiger Karies (unter Fuellungen). Sind es denn die Nachwirkungen der zahnaerztlichen Arbeiten? Da diese Geschichte langwierig ist und gefuehlt "immer schlimmer" wurde, habe ich oefter den Zahnarzt gewechselt, in der Hoffnung, dass ich einen finde, der das Drama stoppen kann. Der letzte, dem ich einigermassen vertraut habe, hat mir dann versehentlich den falschen Zahn gezogen und es bestritten (obwohl der tote, durchgebrochene Zahn ganz offensichtlich noch im Kiefer steckte und der gesunde daneben fehlte..).
    Nun wohne ich in Mittelamerika, die Zahnaerzte hier kenne ich noch viel weniger, sie werden allg als eher inkompetent beschrieben (von Europaern, was also auch ein Vorurteil sein kann, allerdings bin ich jetzt auch hier schon beim dritten Arzt, da die ersten beiden das nervenberuhigende Medikament nicht/zu wenig aufgetragen haben und es so zur Wurzelentfernung und schliesslich NachentZuendung kam) und ich werde (teilweise) natuerlich auch hier als "Goldgrube" verstanden. Darum suche ich Rat um einigermassen gut meine Entscheidungen zu treffen.. Andere koerpeliche Symptome die mich in den letzten Jahren begleitet haben, sind Migraene, Knie- und Rueckenschmerzen. Die Migraene ist allerdings deutlich zurueckgegangen seit Magnesiumeinnahme und Knie- u Rueckenprobleme ebenso seit Yoga.. Es waere toll, wenn Sie einmal Ihre Meinung dazu formulieren koennten!
    Vielen Dank und mit freundlichen Gruessen,
    Kai Gerting
  • Halit, am 18.01.2017
    Hallo,
    mir wurden vor knapp einem Jahr zwei Zähne wurzelbehandelt und seitdem geht es mir oft schlecht. Will beide Zähne ziehen lassen.

    Kennt jemand in Köln oder Umgebung einen Zahnarzt der das macht?
  • Petra Wagner, am 18.01.2017
    Werter Dr.Graf,
    ich bin inzwischen schon ein paar Schritte weiter,nämlich im letzten halben Jahr habe ich 6 wurzelbehandelte Zähne entfernen lassen (4 oben rechts,2 oben links)
    Jetzt habe ich Ihre Seite hier gefunden,als ich auf der Suche danach war,wie es weitergehen soll:
    Ich hatte letzten Sommer massive Beschwerden,hauptsächlich Schmerzen in den Händen plus taube Finger,Schmerzen in Armmuskeln,geschwollene Füße.Letzteres schob ich auf beginnende Wechseljahre.Das andere habe ich von allen denkbaren Ärzten untersuchen lassen,incl.Rheumatologen (Fingerschmerzen),Orthopäde (Nerv eingeklemmt?)bis Physiotherapie (Arme,Hände,Rücken) u.beim Neurologen Diagnose Karpaltunnelsyndrom mit sofortiger OP-Empfehlung.
    Bis ein Arzt mal fragte,ob ich "einen toten Zahn hätte"?
    Es waren dann SECHS u.alle Beschwerden offenbar Vergiftungserscheinungen (und KEIN Rheuma,Lupus o.ä.,wo schon Immunsupressiva vorgeschlagen wurden)
    Ich entschloß mich zur Zahnentfernung,welche nun in 3 Schritten hinter mir liegt,plus 1 weiterer Zahn plus Anfertigung einer Flexitprothese als Übergangslösung bis evtl.Implantatlösung.
    Nun bin ich an einem Punkt angelangt,wo ich mir nichtmehr sicher bin,ob das die richtigen Schritte waren....
    Obwohl letztenendes meine Beschwerden,Schmerzen weg waren,auch das Taubheitsgefühl in den Händen zu ca.90%,komme ich nun mit dem Einsetzen der Prothese nicht klar,benutze sie fast nie,da ich damit nicht sprechen kann,habe aber jeden Tag im Beruf mit Kundschaft zu sprechen...Seit 1 Woche habe ich wieder beginnende Schmerzen in den Händen u.leicht taube Finger,Schmerzen in beiden Daumen.Meine Zähne sind (seit 7.Zahn gezogen)extrem kalt-heiß-empfindlich,also bei heißen Getränken oder Zähneputzen mit Leirungswasser,beides unmöglich.
    Ich weiß,daß mein Kieferknochen mehrere Monate (?)erstmal heilen muß,ebenso das entzündete Zahnflwisch.Ich nehme Antioxidantien u.versuche mit Meereskoralle den Mund zu spülen.
    Ich bin übrigens "hochsensitiv"
  • Karlheinz Graf Dr., am 16.01.2017
    Antwort zum Leserbrief von Melanie Alonso aus Madrid, 14.01.2017:

    Um gesund zu bleiben muss jeder für sich das "Fass der Belastungen" (siehe Text am Anfang der Spalte) so gut wie möglich leeren, oder besser, es gar nicht erst voll werden zu lassen. Dabei sind nicht nur die Zähne von Bedeutung.
    Hinsichtlich Ihres Zahnproblemes bleibt aber festzustellen, dass ein nervtoter Zahn ein sehr massives Störfeld für die Gesundheit darstellt und zusammen mit anderen Belastungen prizipiell jedes Symptom auslösen kann. Warum, ist im Textbeitrag ausfürlich erläutert.
  • Karlheinz Graf Dr., am 16.01.2017
    Zum Leserbrief von Margret Emmert aus Köln 57690, 14.01.2017:

    Sehr geehrte Frau Emmert,
    das Problem, das Sie schildern ist nicht durch ein "Festwachsen" des Zahnes am Knochen zu erklären. In Ihrem Fall liegt sicher eine chronische Entzündung des wurzelbehandelten Zahnes vor, die auch durch eine Röntgenaufnahme nicht immer sicher diagnostiziert werden kann.
    Üblicherweise wird in so einem Fall schulmedizinisch eine Wurzelspitzenresektion vorgeschlagen, welche zwar die Schmerzproblematik lindern kann, das Problem an sich aber nicht wirklich löst (siehe Film und Text am Anfang dieser Spalte).
  • Melanie Alonso, am 14.01.2017
    Sehr geehrter Herr Dr. Heißmeyer, sehr geehrte Redaktion,
    ich habe ebenso vor 2 Monaten eine Wurzelbehandlung machen lassen. Grund war ein Karies. Der Zahn ist schon etwas grau, und ich habe nach allem Berichteten ein ungutes Gefühl. Ich würde gerne Ihre Meinung wissen zum möglichen Zusammenhang mit anderen Symptomen: Ich habe schon etwas länger, auch vor der Behandlung, Kopfschmerzen und einen verspannten Nacken. Außerdem hat mir mein rechtes Auge ganz selten weh getan (Zahn 45, rechter Unterkiefer). Als mir der Zahn stark anfing zu schmerzen, schmerzte das Auge ebenfalls sehr (Druckgefühl, manchmal sieht es sogar etwas kleiner aus). Als der Nerv getötet wurde bei der Behandlung war auch schlagartig der Druck auf dem Auge weg. Weshalb ich hier einen Zusammenhang sehe. Seither habe ich nun aber immer wieder ein Druckgefühl auf dem Auge, nach wie vor Kopf- und Nackenschmerzen, und ein "Schlappheitsgefühl", Konzentrationsstörungen. Das einzige was mich verwirrt: Dass ich die Symptome teilweise auch schon davor hatte-kann das evtl. auf die vorangegangene Karies zurückgeführt werden? Und monatelang davor (ich war schwanger, es fing am Ende der Schwangerschaft an). Denn ich habe das Gefühl es hängt alles zusammen, und finde keine andere Ursache, und bin kurz davor, den Zahn ziehen zu lassen.

    Nun folgende noch konkretere Fragen:
    - da die Wurzelbehandlung gerade vor 2 Monaten gemacht wurde: Soll ich den Zahn so schnell wie möglich ziehen, oder ist es besser, zu warten, wg. der Verheilung?
    - ist Ihnen ein naturheilkundlich arbeitender Arzt bekannt in Madrid? Falls nicht: Wie kann ich darauf achten, dass der Arzt - wie Sie schreiben - auch wirklich alles Schlechte "wegschneidet"?
    -Wenn der Zahn "freigelegt" ist, sterben die Bakterien in den Kanälen dann quasi ab? Ich erkläre mir nicht ganz den Vorteil bezüglich der Kanäle-hinsichtlich des toten Zahngewebes schon.

    Wahrscheinlich haben Sie sehr viele Anfragen. Ich wäre Ihnen dennoch tausendfach dankbar für eine Hilfestellung, da ich nicht weiß an wen ich mich wenden kann (ich war in Madrid in einer naturheilkundlich ausgerichteten Praxis, diese hätte aber ebenso eine Wurzelbehandlung gemacht, wohl nur mit einem bioverträglicherem Füllmaterial - bei mir wurde "normal" gefüllt).
    Mit den allerbesten Grüßen aus Madrid.
  • Margret Emmert, am 14.01.2017
    Ich habe einen Wurzelbehandelten Zahn der mir Schmerzen bereitet im oder am Knochen dazu folgendes dieser Zahn dient als halterung einer Krone der ist abgeschliefen und auch abgebrochen zur stabeliesirung der Krone wurde ein Stift eingesetzt schon beim einsetzen des Stiftes hatte der Zahn weh getan, jedesmal wenn ich zum Zahnarzt gehe und sage dieser Zahn tut weh und das der Schmerz das Auge in mitleidenschaft zieht und auch Kopfschmerzen verursacht, scheint es mir so als glauben die mir nicht weil der Zahn ja Tod ist. Meine eigentliche Frage ist durch welche Methode kann man erkennen ob der Zahn am Knochen festgewachsen ist Röntgen, CT, Ultaschall, oder sonstiges ich bitte Sie mir zu helfen den ich habe wirklich Schmerzen auch wenn der Zahn Tod ist.
  • Karlheinz Graf Dr., am 13.01.2017
    Zum Leserbrief von Joel aus Herne, 18.12.2016:

    Liebe Joel,
    es sollte zuerst einmal klar diagnostiziert werden, ob die Zähne,oder vielleicht das Zahnfleisch oder die Kieferhöhle die Ursache dieser beschriebenen Beschwerden sind. Sollten es die Zähne sein und diese aber noch eindeutig vital sein, sollte mit aller Kraft (z.B. durch Einlagen, Injektionen etc.) versucht werden, diese (wahrscheinliche) Entzündung der Zahnpulpa (Zahnnerv) wieder abklingen zu lassen. Erst wenn das nicht möglich ist und der Zahnnerv abstirbt, haben wir die (vorab im Film beschriebene) Problematik des nervtoten Zahnes. Bei Gesunden muss es dabei nicht unbedingt eine Zahnextraktion sein, um schmerzfrei zu werden.
  • Karlheinz Graf Dr., am 13.01.2017
    Zum Leserbrief von Erica Walser aus Liechtenstein, 18.11.2016:

    Von Dr. Karlheinz Graf, 94315 Straubing
    Hallo, Frau Walser,
    jeder wurzelbehandelte Zahn ist eine chronische (Dauer-)Belastung für das Immunsystem. Solange diese Belastung durch den Organismus kompensiert werden kann, funktionieren die Selbstheilungskräfte und der Zahn stellt (noch) kein Gesundheitsproblem dar.
    Anders sieht es aus, wenn eine Person bereits ein chronisches Gesundheitsproblem hat, denn dann sollte ja das Immunsystem eher ent- als weiter be-lastet werden. Beim chronisch Kranken gelten deshalb deutlich strengere Maßstäbe, die es zu berücksichtigen gilt!
  • Online-Redaktion, am 30.12.2016
    Lieber Matthias,
    einen guten Zahnarzt zu finden, ist wahrlich nicht so leicht. Dabei ist gerade die Zahnheilkunde ein Bereich, der sehr viel Vertrauen erfordert. Auf offene Ohren dürften Sie hinsichtlich der Problematik der wurzelbehandelten Zähne vor allem bei ganzheitlich orientierten Zahnärzten stoßen. Eine große Auswahl entsprechend arbeitender Zahnärzte finden Sie bei uns unter http://www.naturheilmagazin.de/zahnaerzte.html
    Viel Erfolg wünscht Ihnen
    Ihre Online-Redaktion
  • Matthias, am 29.12.2016
    Guten Tag,
    ich suche händeringend einem vertrauensvollen und erfahrenen Zahnarzt, der einen ganzheitlichen und möglichst biologischen Ansatz verfolgt. Im Raum Berlin/ nördliches Brandenburg wäre toll.

    Eine kurze Geschichte zu mir: ich habe schlechte Zähne, schon immer. Nachdem ich mittlerweile im mittleren Alter bin, macht sich das deutlich bemerkbar. Ich habe seit einigen Jahren imonatlich neue Beschwerden und es folgten unter anderem Wurzelbehandlungen, kürzlich die operative Entfernung einer Zyste etc etc
    Dazu kommt noch meine chronische Erkrankung, Diabetes Typ 1 seit Jugendalter.

    Ich bin zufällig auf dieser Seite gelandet. Die Inhalte im Text oben und die Erfahrungsberichte haben mich schockiert und sehr verunsichert - für mich ist das alles ganz neu und KEIN Zahnarzt hat mir dazu je etwas erzählt...

    Vielen Dank im Voraus (für die Aufklärung und einen Tip)!
  • Joel, am 18.12.2016
    Hallo,
    Ich habe seit Jahren Zahnprobleme, bin erst 26 Jahre und mir fehlen schon 4 Zähne, alle davon waren wurzelbehandelt. Ich hatte immer Probleme mit den Wurzelbehandelten Zähnen bis ich sie mir ziehen ließ. Seit dem bin ich auf der linken Seite Beschwerdefrei. Jetz das gleiche Problem im rechten Oberkiefer, es ist immer wieder ein Druck im Gesicht, Ohr und Schläfe, die Zähne kribbeln beim draufdrücken, genau so war es auch auf der anderen Seite, allerdings sind die jetz auf der linken Seite nicht Wurzelbehandelten. Ich war bei sehr vielen Ärtzten und alle wollten mir erzählen das die Zähne nicht entzündet sind, das gleiche sagten sie auch vorher auf der rechten Seite, komischerweise hörten die Schmerzen dort auf als sie gezogen wurden. Das Problem ist das die im rechten Oberkiefer noch nicht Wurzelbehandelt sind und mir Sie so keiner ziehen würde, bei einem Zahn spüre ich besonders dass er entzündet ist, ich habe allen Ärtzten gesagt,dass er gezogen werden soll aber keiner von ihnen hat es getan. Wie kann ich es schaffen oder jemanden klar machen das dieser zahn raus soll?? Es muss doch eine Lösung geben. Ich laufe seit Jahren mit Schmerzen durch die Gegend, ich weiss einfach nicht mehr weiter.
  • Dr. Karlheinz Graf, am 16.12.2016
    Liebe Anna,

    so lange ein wurzelbehandelter Zahn im Kiefer steht, so lange liegt auch eine Mehrfachbelastung für das Immunsystem, verursacht von diesem Zahn, vor. Das ist für gesunde Patienten in der Regel kein vordergründiges Problem. Liegen jedoch chronisch gesundheitliche Probleme, egal welcher Symptomatik, vor, müssen strengere Kriterien angesetzt werden, da ja spätestens dann das individuelle "Fass der Belastungen" geleert werden muss.

    Es ist deshalb nie zu spät, unter diesen Voraussetzungen einen wurzelbehandelten Zahn entfernen zu lassen - das Immunsystem wird damit auf jeden Fall entlastet. Liegen chronische Krankheiten jedoch schon längere Zeit vor, kann es sein, dass diese Maßnahme allein nicht ausreichend ist. Es bleibt deshalb abzuwarten, wie Ihre vorliegende Gesundheitsproblematik auf die Entfernung des wurzelbehandelten Zahnes reagiert.
    Ist die gesundheitliche Besserung nur unzureichend, könnten durch ein Biofeedback-Screening weitere Schwachpunkte erfasst und ev. stabilisiert werden.
    Sollten Sie einen (sofortigen oder späteren) Ersatz dieses Zahnes erwägen, sollte auch hierzu eine Planung nach biologischen Gesichtspunkten erfolgen, um nicht wieder eine neue Belastungssituation zu schaffen.
  • Anna, am 08.12.2016
    Hallo,
    meine Wurzelbehandlung ist 19 Jahre her. Schon einige Zeit danach kamen die ersten Beschwerden...Tinnitus, erhöhtere Cholersterinwerte, Infektanfälligkeit, vor paar Jahren eine Autoimmunkrankheit, Probleme mit Darm. Seit dem Suche ich nach Hilfe, Antworten, Ursache...Kein Zahnarzt hat mich bis jetzt nach meinen toten Zahn gefragt und ob ich irgendwelche Beschwerden habe. Auch andere Ärzte, die ich besuchte habe nie nach meinen Zähnen gefragt!, Per Zufall habe ich den Artikel gefunden und mir ist einiges Klar geworden. Ich habe mir Termin bei meinem Zahnarzt gemacht und habe vor ihn auf dieses Thema anzusprechen. Macht es Sinn, auch nach so vielen Jahren den toten Zahn zu entfernen? Ich möchte, dass endlich Ruhe einkehrt und ich
  • Online-Redaktion, am 19.11.2016
    Liebe Frau Carstensen,
    die von Dr. Frey angesprochenen Bezüge zwischen Zähnen und Organen finden Sie bei uns im Portal auf der Seite http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/zahnmedizin/ganzheitliche-zahnmedizin/zahnschema.html Die Bezüge zur Psyche sind dort nicht berücksichtigt, ergeben sich aber z.T. über die Organbezüge (mehr dazu finden Sie z.B. in der Literatur von Rüdiger Dahlke).
    Ihre Online-Redaktion
  • Bernhard Dr. Frey, am 19.11.2016
    Sehr geehrte Frau Maike Carstensen,

    mir fehlen fast Die Worte, wenn ich höre,
    wie sehr Sie zu all dem, was Sie ohnehin schon
    gesundheitlich heimsucht, jetzt noch zusätzlich
    durch Ihre Zahnerkrankungen zu leiden haben.

    Den Ausführungen von Frau Dr. Ziegler und Herrn Dr. Graf
    zu dem Thema der wurzelkanalbehandelten (toten) Zähnen
    ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen.
    Eines vielleicht.
    Der Mensch besteht wesentlich aus Körper - Seele - Geist.
    Zwischen diesen Ebenen geschehen vielfältige Wechselwirkungen.
    So kann man auch annehmen, dass körperliche Symptome (auch an den Zähnen)
    in die Körperlichkeit projizierte Störungen des Gesamtsystems Mensch
    sind. Alarmsignale auch für Dysharmonien im Seelisch-geistigen.
    Und der Mund-Kiefer-Zahnbereich hat über die ja individuell jedem Meridianpaar (Funktionskreis) zugehörige Psychosomatik eine enorme symbolische Bedeutung.
    Das betrifft die Zähne, den Kiefer als Organ/Gewebeschicht an sich
    und jeden einzelnen Zahn für sich nochmals.
    Bleibt nun diese Thematik/Problematik auf diesen Ebenen im Hintergrund bestehen, wenn auf der materiellen Ebene behandelt wird (z.B. Zahnbehandlung), könnte man sich modellhaft sehr wohl erklären, wie es zu solchen "Zahnkarieren" kommt: Karies - Sekundärkaries - Krone - Wurzelkanalbehandlung - Wurzelspitzenresektion - Extraktion - schlecht ausheilende Wunde - Narben- und Kieferstörfeld - Implantatmisserfolg??.
    Wirklich ganzheitliche Zahnheilkunde bezieht diese Ebenen mit ein in die
    Therapie. Das trifft in der Regel auf wirklich ganzheitliche, konstitutionelle Therapieverfahren zu. Oder die Therapie wird ergänzt durch Therapieverfahren, die diese Ebenen mit einbeziehen.
    Derer gibt es gar nicht so wenige: konstitutionelle Akupunktur,
    konstitutionelle Homöopathie, Bachblütentherapie, Radionik und viele andere, was letztlich auch in ein Coaching bezüglich Lebensführung, Lebensstil - Seele - Geist - münden kann.
    Dies alles ersetzt aber nicht die Behandlung auf der strukturellen
    Ebene von Zähnen und Kiefer!!

    Möglicherweise habe ich jetzt mehr neue Fragen aufgeworfen als beantwortet. Leben ist aber komplex.

    "Wahre Menschenheilkunde kann sich nicht auf die biologische Ebene beschränken, weil der Mensch im Bios nur wurzelt, nicht wipfelt".
    (Herbert Fritsche 1979, zit. nach Alexander Rossaint, 'Medizinische Kinesiologie, Physioenergetik und ganzheitliche Zahnheilkunde'.
    Dr. Bernhard Frey, Zahnarzt in Marbach am Neckar
  • Erica Walser, am 18.11.2016
    Habe seit 3 Jahren chronische Dünndarmentzündung mit sehr starker Übelkeit und Bauchschmerzen. Vor etwa einem halben Jahr wurde dann Morbus Crohn diagnostiziert. Nehme seit 2 1/2 Jahren Cortison und seit einem halben Jahr Biologika (Remicade). Vor einer Woche hat mein Zahnarzt per Zufall herausgefunden, dass mein Zahn, C6, (Zahn Nr. 36) tot ist. Jetzt habe ich einen Termin zur Wurzelbehandlung. Bin aber nicht mehr sicher, ob dies die richtige Behandlung ist. Kann meine Beschwerden wirklich von diesem Zahn aus sein??????
  • Karlheinz Graf Dr., am 18.11.2016
    Sehr geehrte Frau Walther,
    sie haben die Problematik auf den Punkt gebracht, allerdings gibt es mittlerweile in der biologischen Zahnmedizin Abhilfe dafür:
    Die von Ihnen angesprochene Implantatproblematik unterteilt sich in 2 Problembereiche, nämlich
    - die Fremdkörperwirkung und
    - die Materialproblematik.
    Während die Fremdkörperproblematik für alle Implantate zutrifft (aber auch z.B. für Brückenversorgungen), trifft die Materialproblematik insbesondere auf den Werkstoff "Titan" zu, woraus üblicherweise die Zahnimplantate bestehen.
    Ein wesentlich biologischeres Material ist die Vollkeramik. Diese korrodiert (im Gegensatz zu Titan) nicht und wird somit im Kiefer bestens integriert - und zwar so gut, dass wir in unserer Praxis mittlerweile überwiegend die Sofortimplanation praktizieren. Das heißt: Zahn raus - Implantat sofort rein und provisorisch versorgt.
    Der Vorteil einer Sofortimplantation liegt auf der Hand:
    - kein herausnehmbares Provisorium, sondern provisorisch-festsitzende Sofortversorgung
    - kein Knochenschwund durch die Heilungsphase und damit günstige Voraussetzung für einen kosmetisch optimalen Ersatz
    - kein Abwarten der Heilungsphase, was die Behandlungszeit um ca. 3 Monate verkürzt
    - optimale knöcherne Integration dank biologisch günstiger Materialauswahl.
  • Silvia Walther, am 16.11.2016
    Danke für dieses interessante Video.
    Mein wurzelbehandelter Zahn, der mir Probleme bereitet liegt im Frontbereich im Oberkiefer. Da fällt die Entscheidung zum Ziehen des Zahnes schon schwerer. Bei einer Brückenversorgung müssen gesunde Zähne abgeschliffen werden und Implantate sind ja energetisch auch nicht so gut .
    Kann mir jemand eine Empfehlung geben ?
  • maike carstensen, am 14.11.2016
    hallo,mein name ist maike
    ich habe seid september 2011 eine kronisch myeloische leukämie uns seid 1995 meine vier schneidezähne(überkront)nun dachte ich mir ....die Kronen sehen nicht mehr schön aus,das material ist am zahnhals zu sehen und noch einmal schicke zähne haben...das war mein traum wer weiß wie alt ich noch werden darf
    april 2013 fing alles an...ich bekomme die vier kronen abgeschliffen und vier schöne vollkeramikkronen gesetzt....ein traum für ein halbe jahr....dann fing der linke schneidezahn an ärger zu machen(es ist ja nur noch ein stift)also meinte meine zahnärztin-da müssen wir eine wurzelresektion machen da der nerv ja schon vor langer zeit gezogen wurde...ok...machen wir...gesagt getan...diese behandlung war für mich extrem schrecklich aber ich habe es geschafft und war für 3 monate schmerzfrei dann kam der schmerz wieder und mir wurde der zahn gezogen....ein halber jahr provisorium und danach wurden auch meine schönen neuen stiftzähne abgeschliffen um eine dreier brücke einzusetzen....im dez.2014 fing dann der rechte schneidezahn an ärger zu machen...gleiches spiel....wurzelbehandlung-wurzelresektion-zahn ziehen...nun mussten meine eckzähne abgeschliffen werden damit die neue brücke auch einen halt hat,wir haben jetzt mai 2015 und ich bin sehr,sehr viel geld losgeworden.....jetzt das schlimme.... bei meinen eckzähnen musste meine zahnärztin schon die nerven ziehen da ich nur schmerzen hatte und nun fängt alles von vornr an...der rechte zahn macht mich wahnsinnig vor schmerzen aber alle tabletten(dolomin,und 7 tage 3 mal täglich metronidazol)haben nichts geholfen und meine zahnärztin will eine wurzelrsetion durchführen....soll ich oder nicht????wird dann auch noch mein eckzahn gezogen und das spiel hört nicht auf????das war ein langer text und ich hoffe man hat mich verstanden....DANKE was soll ich machen?????ich bin so traurig..hat das alles mit meiner erkrankung zu tun?ich bekomme von niemanden eine antwort...das ist frustrierend
  • Petra Wagner, am 12.10.2016
    Aufgrund großen Leidensdrucks bin ich diesen Sommer auf das Thema "Entfernen toter Zähne"gestoßen. Bei mir betrifft es 6 Zähne, 4 wurden bereits in den letzten 5Wochen entfernt... Da es mir mit der Besserung meiner Beschwerden (Hauptproblem taube Finger/Hände) noch nicht vorangeht, habe ich im Internet gesucht u. bin hier gelandet.
    Meine mich unterstützenden Ärzte sind Dr. Pöhlmann, Oldisleben sowie der Zahnarzt Dr. Peterseim, Mühlhausen. Dies für alle, die im Raum Thüringen nach"guten"Ärzten suchen.
  • Madlen Schwarzer, am 16.08.2016
    Hallo

    Ich habe eine Frage, aktuell habe ich ein geschwollene Gesichtshälfte und keiner weiß woher.

    2013 Zahn 22 tot gefüllt mit einem Glasfieberstift und Krone drauf. Alles gut perfekt.

    2.8.2016 Zahn 22 bricht mir im Urlaub ab. Krone ab Stift durch gebrochen.
    Ich konnte ihn aber immer wieder raufschieben.
    Solange bis ich aus Italien wieder zu Hause war. Keine Schmerzen....
    12.08.2016 zu meinen Zahnarzt.
    Alles sauber gemacht Reste Stift entfernt , Neuer Stift rein Krone drauf fertig perfekt.
    13.08 merkte ich nachts das plötzlich mein Gesicht anschwoll. Sehr böse dicke Lippe bis hoch zum Auge.
    Antibiotikum angefangen.
    15.08.2916 ab zum Zahnarzt Röntgen , nichts zu sehen. Der Zahn alles perfekt.
  • Anne Reuß, am 06.08.2016
    Mich betrifft diese Thematik bei vier Backenzähnen, einen davon will ich - gegen zuerst Widerstand - von meinem normalen Zahnarzt (und Implantologen) jetzt Ende Aug. ziehen lassen. Gut, dass ich Ihre Seite noch gefunden habe und die vielen erschütternden Kommentare lesen konnte. Man kann von Glück sagen, wenn einem die richtigen Empfehlungen zum richtigen Zeitpunkt begegnen!
    Ich bin schon seit langem immer auf der Suche nach Alternativen. So rette ich mich mit Vit. C-Infusionen à 7,5 g Vit.C [...], weil meine Hausärztin versteht, dass meine Knöchel dadurch immer wieder abschwellen (=Entgiftung!). Um den Körper zu remineralisiern und die Knochen stabil zu halten, hilft die regelmäßige Einnahme von Schindeles Mineralien (wenn man sie im Handel findet, es wird immer schwerer gemacht, da sie so gut wirken); sie enthalten auch Kieselsäure, dessen Mangel Vereiterungen auslöst. [...]
  • Dirk Heißmeyer, am 14.07.2016
    Liebe Frau Ratayczak,

    danke für Ihren Bericht und Ihre Anfrage. Bedauerlicherweise geht es es vielen so wie Ihnen nach einer Wurzelbehandlung. Andererseits ist das auch nicht ganz verwunderlich bei über 6 Millionen durchgeführter Wurzelbehandlungen in Deutschland – und das jedes Jahr!

    Nico ist ein nicht zu unterschätzendes Risiko, nicht zuletzt auch wegen der möglichen Förderung einer Krebserkrankung. Dass so wenige Zahnärzte davon wissen liegt daran, dass diese Thema – ähnlich wie fast die gesamte ganzheitliche Zahnmedizin – an der Uni nicht gelehrt wird.

    Persönlich habe ich schon viele tote Zähne saniert ( = fachmännisch entfernt unter bestmöglichen Schutz- und Begleitmaßnahmen.

    Auch bei Zähnen, wo man auf dem 3D-Röntgen nichts Auffälliges sieht, kann man bei den gezogenen Zähnen eine Veränderung um die Wurzel sehen und bei jeder histologischen Untersuchung habe ich einen krankhaften Befund bekommen vom Pathologen. Dies ist leider bei Zahnärzten oft nicht bekannt oder einfach ignoriert. Das liegt auch daran, dass Zahnärzte fast immer zu einer Krone auf einen toten Zahn raten und daran gut verdienen.

    Die Giftstoffe der toten Zähne bereiten sich besonders gut im Zwischenzellgewebe im ganzen Körper aus. Dadurch kann jede Körperzelle in Mitleidenschaft gezogen werden und es u.a. zu den von Ihnen aufgezählten Symptomen kommen.

    Deshalb ist es besser, sich von toten Zähnen zu trennen, auch wenn es noch nicht zu so schwerwiegenden Beschwerden wie bei Ihnen gekommen ist.

    Immer wieder bekomme ich Anfragen, ob ich nicht einen entsprechenden Zahnarzt in der Nähe der Patienten kenne. Das ist leider meistens nicht der Fall. Ihnen würde ich aber Frau Dr. Maubach-Chandra in Mönchengladbach empfehlen. Ich kenne sie persönlich und sie arbeitet auch ganzheitlich. Alles Gute und

    Herzliche Grüße nach Aachen

    Dirk Heißmeyer
  • Betina Ratayczak, am 10.07.2016
    Ich bin zufällig auf diese Seite geraten weil ich verzweifelt nach einem Zahnarzt suche der mir mal zuhört. Dass es so viele Leute gibt die auch hilflos mit ihren Zahnproblemen allein gelassen werden von den Zahnärzten finde ich furchtbar. Es sollte mehr Wert auf den Einzelfall gelegt werden und nicht so sehr auf Massenabfertigung. Auch ich bin ratlos. 5 Zähne habe ich mir ziehen lassen müssen. 2 auf der re.Seite und 3 auf der li. Seite im Oberkiefer weil meine Zähne von innen her sich entzündet haben. Also von den Wurzeln aus?! Der re. Oberkieferknochen ist nun ok...aber die linke Seite schmerzt wenn ich mit dem Finger drauf drücke. Es scheint eine Entzündung drin zu sein die aber auf einem 3D Röntgenbild auch nicht zu sehen ist. Trotzdem schmerzt der Bereich und der dritte Zahn musste vor 4 Wochen raus weil die Wurzel sich wieder entzündet hatte....so einfach entzündet sich doch keine Wurzel von innen her!? Meine Vermutung ist dass die andauerd fortschreitende Kieferentzündung auf die gesunden Zähne übergreift. Ich habe im Internet gesucht und es gibt für diese Art der Kieferentzündung eine Bezeichnung: NICO..Neuralgie induzierende Kavitäten bildende Osteolyse.....kein normaler Zahnarzt kennt das und ich werde ausgelacht und als Psycho abgestempelt. Ich bin ratlos und habe keine Kraft mehr mich bei den Aerzten durchzufragen und durchzusetzen. Wirklich...ich werde nicht für voll genommen. Aber ich habe immer vermutet dass all meine Beschwerden vom Kiefer kommen. Und als der letzte entzündete Zahn gezogen wurde fühlte ich mich nach ca. 5 Tagen alsob ich Bäume ausreissen könnte und vorher war ich schlapp, kraftlos, hatte Sekundenschwindel, Darmprobleme usw.
    Sorry für diesen langen Beitrag und auch sorry für evtl. Tippfehler.
    Vielleicht kann mir jemand einen Tip geben oder eine Arztempfehlung.
    Vielen Dank.
  • Giuseppe, am 12.06.2016
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Ich habe insgesamt 3 wurzelbehandelete Zähne von denen einer nun gezogen wurde (unterer rechter Backenzahn). Dieser war derart entzündet das er seitlich am Zahnfleisch direkt unter dem Zahn eine Zyste die sich wie eine Kugel nach außen formte gebildet hatte. Die Entzündung hat sehr viel Knochensubstanz gefordert. Der Implantologe bei dem ich bin sagte mir das die Wunde nun abheilen muß und wir dann schauen ob ein Implantat möglich ist.

    1. Wie weiß ich ob der Zahnarzt den infizierten Knochenbereich komplett abgetragen hat bzw. er nicht auf einen noch belasteten Knochen das Implantat setzt?
    2. Was wäre die Konsequenz daraus wenn er auf einen belasteten Knochen das Implantat setzt?
    3.Welches Material würden Sie empfehlen?-Zirkonium/Zirkonokzid Keramikoder-Peek?
    4.Gibt es noch irgendetwas zu beachten beim setzen des Implantats was ein konventionell arbeitender Implantologie meistens nicht beachtet oder berücksichtigt?
    5. Was gibt es für Möglichkeiten wenn ein Implantat aufgrund der fehlenden Knochensubstanz nicht möglich ist? Eine Brücke mache keinen Sinn so mein Zahnarzt da die umliegenden Zähne noch "zu gesund/vollständig" sind und diese durch die Brücke stark bearbeitet werden müßten.

    In Danke Ihnen vielmals im Voraus
  • Selma, am 16.05.2016
    Hallo,

    mir wurde einen wurzelbehandlung durchgeführt und der zahn wurde entzündet und brecht ab und der zahn schadigt nachbar zahn und der nachbar zahn ist auch bischen abgebrochen.Der arzt hat mir einen antibotik aufgeschrieben.nach dem Medikamentien annhemen wird mein zahn gezogen.Wollte fragen ob man doch nicht irgend wie noch das zahn retten kann.Bis das Antibotik angenohmmen habe bleibt beim zahn nichts mehr übrig.Muss ich sofort zum zahnarzt gehen oder ab wahrten bis Antibotik eingenommen habe.
  • Heike, am 12.05.2016
    Hallo und guten Tag, ich benötige Ihre Hilfe. Ich leide seit ca. 4 Jahren unter chronischen Beschwerden (Unterleibsschmerzen, Pilzinfektionen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Muskelticks, Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen u.v.m). Eine Heilpraktikerin gab mir dann den Tipp, mein Amalgam entfernen zu lassen, was ich auch habe machen lassen. Man hat mir Kunststofffüllungen eingesetzt. Danach habe ich noch eine homöopatische Entgiftung gemacht, wobei ich jetzt im nachhinein denke, dass diese viel zu schwach war. Dann hat meine Heilpraktikerin noch eine "alte Borreliose" festgestellt, woraufhin ich auch eine längere Antibiotikatherapie gemacht habe. Die Borreliose wurde vom Arzt noch durch einen LTT-Test bestätigt und nach der Antibiotikatherapie als "schulmedizinisch nicht mehr nachweisbar" bestätigt. Dieser Arzt hat mir dann auch noch weitere Entgiftungsmaßnahmen für das Amalgam verordnet.
    Ca. 1/2 Jahr nach der Amalgamentfernung fing es mit den Zahnschmerzen an. Der Arzt hat dann wiederum einen LTT-Test gemacht und eine Allergie auf "BIS-GMA" festgestellt und mir empfohlen, die Kunststofffüllungen entfernen zu lassen und meine insgesamt 3 wurzeltoten Zähne.
    Ich bin nun mit den 2 wurzeltoten Zähnen vorne angefangen, wobei ich sagen muss, dass die Schmerzen im Prinzip schlimmer geworden sind. Der ganze Ober- und Unterkiefer schmerzt, bis hin den den Weißheitszähnen (die alle 4 entfernt wurden, aber bis dahin schmerzt es) und teilweise zieht es bis zu den Ohren und ich habe ein Engegefühl im Hals, bzw. als wenn jemand den Hals zuschnürt.
    Die Entfernung dieser beiden Zähne ist jetzt ca. 2 Monate her. Der Zahnarzt rät mir nun bzw. meint, dass der letzte wurzelbehandelte Zahn dies noch alles verursachen kann. Ich bin mir so unsicher und würde mich über eine Rückinfo freuen. Denn ich habe unendliche Angst, dass danach noch alles schlimmer ist. Lt. Hausarzt gibt es ansonsten keine Werte die nicht in Ordnung sind, alles ok, außer der Eisenwert ist niedrig.
    Vielen Dank. Gruß Heike
  • Walter Krohn, am 03.05.2016
    Hallo Herr Winkler,
    alle von den Kollegen vorgetragenen Fakten und Argumente sind richtig und treffen dann zu, wenn der Zahn als Störfeld reaktiv die neurologische Störung an der Schläfe auslöst. Sie sollten aber nicht vergessen, dass bei einer ganzheitlichen Betrachtungsweise alle anderen körperlichen Ursachen mit abgewogen werden müssen. So gehört eine allgemeine Anamnese mit zeitlicher Einbeziehung des Auftretens der Taubheit genau so dazu, wie eine Darstellung der bereits erhobenen ärztlichen (insbes.neurologischen) Befunde.
    Diese Daten sollten Sie dem behandelnden Zahnarzt zwecks Prüfung zur Verfügung stellen.
    Er könnte vor der Entfernung des Zahnes u.a. eine Überprüfung des Störfeldes und seine temporäre Beseitigung durch z.B. eine Umspritzung mit Procain testen.
    Eine Testung am zugehörigen Meridian ist ebenfalls möglich.
    Das gibt ihm und Ihnen mehr Sicherheit bei der Entscheidung..
    Denn es sind differenzialdiagnostisch auch andere lokale Ursachen für die Taubheit möglich. So ist z.B. an eine Erkrankung des Kiefergelenkes durch eine Craniomandibuläre Dysfunktion (nächtliches Zähneknirschen) zu denken, da der
    motorische N. facialis auch sensible Fasern führt (wenn auch nur wenige) und in der Nähe des Kiefergelenkes aber auch entlang des Mittelohres (Entzündung, Corda tympani) verläuft.
    Bitte bedenken Sie bei der Wahl des Zahnarztes, dass wir alle klinisch auf Zahnerhaltung getrimmt wurden und daher viele Schwierigkeiten beim "Umdenken" haben. Daraus resultiert die Angst einen Zahn fehlerhaft und auf Patientenwunsch zu ziehen, wo sich nach dem Abklingen der Betäubung herausstellen könnte, dass die Symptome fortbestehen....
    Ist der Zusammenhang aber sicher, sollte mit der Therapie nicht gezögert werden. Maßnahmen, um aus einem bestehenden Störfeld keine weiteres ("narbiges") Störfeld entstehen zu lassen, sind in diesem Zusammenhang sehr willkommen und müssen mit dem Behandler besprochen werden.
    Viel Erfolg: Dr. Krohn
  • Karlheinz Dr. Graf, am 26.04.2016
    Hallo Marc,
    das, was der Kollege Heißmeyer empfiehlt wäre der Platinstandard einer Behandlung, schießt aber in den allermeisten Fällen ziemlich über das Ziel hinaus und produziert Kosten, die beim "Normalpatienten" nicht erforderlich sind. Entscheidend ist immer eine auf die persönlich-individuellen Probleme abgestimmte Diagnostik. Wenn es ausschließlich nur um eine Zahnextraktion geht ist eine "Ausfräsung" des Knochens nur dann indiziert, wenn es bereits zu Erweichungen gekommen ist, und dann nur in sehr eingeschränktem Umfang. Die Toxine von den Leichengiften sitzen beileibe nicht nur in der Umgebung des Zahnes! Durch entsprechende Vor- und Begleit-Behandlung kann dieses Problem anders angegangen werden. Und dann gälte es auch noch zu überlegen, ob der dadurch zu erwartende Knochenschwund nicht besser durch ein keramisches Sofort-Implantat deutlich minimiert werden kann und soll. Das angesprochene PEEK ist Kunststoff, und es gibt meines Wissens nach keinen Kunststoff ohne toxische Komponente. Ganzheitlich-systemische Zahnmedizin sollte eine sehr individuelle, nach den persönlichen Notwendigkeiten des Patienten ausgerichtete Zahnmedizin sein.
  • Zahnarzt Dirk Heißmeyer, am 26.04.2016
    Antwort auf die Frage von Marc vom 20.3.2016

    Hallo Marc,

    es ist sicher nicht ausreichend, den Zahn einfach nur zu ziehen. Ein toter Zahn ist durch seine feinen Kanälchen mit dem umgebenden Knochen verbunden. Diese Kanäle machen durchaus mehrere Kilometer Gesamtlänge aus. Durch diese Kanäle wandern die Bakterien und Giftstoffe bis in den angrenzenden Knochen. Das Gewebe um den Zahn ist dadurch durchseucht von giftigen zerfallenen Eiweißen und von Bakterien. Deshalb ist eine entsprechende Abtragung um die Alveole zwingend erforderlich. Von Vorteil ist ein speicheldichter Verschluss der Extraktionswunde durch entsprechenden chirurgischem Eingriff während bzw. direkt nach dem Zahnziehen. Außerdem fällt man oft in ein "Loch" direkt hinter der Knochenwand des Zahnfaches. Hier findet man degeneriertes Fettgewebe. Das Vorhandensein dieses ostitischen Areals lässt sich vorher testen mittels Cavitat-Test oder bioenergetischer Untersuchung auf Kombinationstestung von Ampullen von dem entsprechenden Zahn auf fettige Kieferostitis. Ich habe diesbezüglich Testampullen verschiedener Hersteller getestet. Und ich verwende die meiner Erfahrung nach am exaktesten testenden Ampullen.
    Der Körper sollte funktionell und energetisch auf die Operation der Zahnentfernung eingestellt werden. Die Gifte der toten Zähne stören u.a. erheblich die lebensnotwendigen Enzyme im Körper.
    Grundsätzlich kommt es nach dem Ziehen des Zahnes zu einer erheblichen Störung im energetischen System. Deshalb ist eine Nachbehandlung genauso wichtig unter Berücksichtigung des 5-Elemente-Systems, des Meridians des Zahnes, des zugehörigen Organs. Weiter ist ausreichender Lymphabfluss und die Verhinderung eines Narbenstörfeldes entscheidend.
    Unterstützend hilft eine aufbauende sowie entgiftende Infusion während des Eingriffs.
    Wenn man an die Stelle des toten Zahnes später bzw. zeitnah ein Implantat haben möchte, ist eine der besten und verträglichsten Lösungen ein individuell hergestelltes, exakt in das Zahnfach passende Implantat aus dem Spezialkunststoff PEEK. Dieses Material hat sich seit 20 Jahren in der Chirurgie bewährt. Aber genau wie alle Materialien sollte natürlich auch PEEK auf Verträglichkeit getestet werden.
    Die Erläuterung der sinnvollen Maßnahmen für eine möglichst biologisch optimal ausgeheilte Extraktionswunde ohne Bildung eines neuen Störfeldes ist sicher nicht abschließend.
    Ein "guter Zahnarzt" im biologischen Sinne sollte zumindest einige der aufgezählten Punkte von sich aus in die Aufklärung einbeziehen. Wenn man als Patient alles zäh nachfragen muss, hat man wahrscheinlich nicht den passenden Zahnarzt gefunden.
    Ich wünsche Ihnen baldige Genesung.
    Dirk Heißmeyer
  • maik winkler, am 25.04.2016
    Ich habe seit drei Monaten eine taube Stelle rechts an der Schläfe,plus ständig Druck auf dem Ohr.
    War schon bei diversen Fachärzten alles bislang ohne Befund.
    Kann es sein das mein wurzelbehandelter und schon wieder entzündeter Backenzahn oben rechts mir diese Probleme bereitet?
  • Mia, am 22.04.2016
    Hallo,
    Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen...ich habe vor 2jahren einen Weisheitszahn gezogen bekommen wo eine MAV entstand...zwei Wochen später wurde an der gleichen Seite eine tiefe Karies entfernt (was ziemlich schmerzhaft war) könnte dann auf dieser seit ein paar Wochen lang nicht ordentlich kauen...seid da hab ich Probleme mit der rechten nebenhöle (ständig verstopft, teilweise Druck, komischer Geruch und Geschmack in Mund und Nase)
    Ich war bei mehreren Ärzte/ Heilpraktikern/Kinesiologen usw. niemand kann mir helfen...quecksilbertest, stuhlprobe, Blutuntersuchung usw. hab ich hinter mir...jetzt bleibt mir nur ein CT... Aber ich habe Angst, dass man darauf auch nichts erkennt...oder aber sie mich gleich zur OP schicken...mein Gefühl sagt mir es kommt von den Zähnen (diese reagieren manchmal auf Kälte manchmal nicht) auch der Zahnarzt weiß nicht weiter... Vielleicht hat hier jemand einen Rat!?
  • Mark, am 20.03.2016
    Hallo,

    ich möchte meine beiden wurzelbehandelten Zähne entfernen lassen, da ich eine Vielzahl an chronischen Beschwerden habe.
    Muss dabei der Zahn "nur" gezogen werden oder bedarf es weiterer Maßnahmen (z.b. Abfräsen der toten Wurzeln)?
    Da ich aktuell auf der Suche nach einem passenden Zahnarzt bin, würde es mir helfen wenn ich wissen würde, woran ich einen guten Zahnarzt erkennen kann, wenn ich ihn frage wie er die Prozedur durchführen würde.
    Besten Dank.
  • Dr. Karlheinz Graf, am 26.02.2016
    Sehr geehrte Frau Kanobaire,
    so, wie Sie mir Ihren "Fall" schildern haben Sie sicherlich eine Mehrfachbelastung des Immunsystems, evtl. sogar kombiniert mit einer eher ungünstigen körperlichen Konstitution (ererbte Schwächen). Demzufolge müssten bei Ihnen nicht nur die wurzelbehandelten Zähne hinterfragt werden, sondern auch die Materialien in Ihrem Mund, Ihre Zähne, Ihre Ernährung, Ihr Lebensumfeld etc. Die Messung einer eventuellen Amalgam-Restbelastung im Organismus würde weitere Aufschlüsse bringen. Eventuell ist auch ein Ganzkörperscreening (wir praktizieren in unserer Praxis dazu das SCIO-Eductor-System) sinnvoll, mit dem eine ganzheitliche Belastungsanalyse und eine Stabilisierung Ihrer ererbten Schwächen erfolgen kann. Letzteres geschieht vielfach mit Homöopathie oder anderen naturheilkundlichen Arzneien.
    Um etwas individueller auf Ihre Problematik eingehen zu können, wäre ein Telefonat sicher ergiebiger.
    Ich wünsche Ihnen das Erreichen einer guten Gesundheit.
    Ihr Karlheinz Graf
  • Olga Kanobaire, am 24.02.2016
    Hallo Dr. med. dent. Graf,ich bin heute auf diese Seite gekommen, weil mir eine Bekannte gesagt hat, dass Wurzelbehandlungen sehr ungesund seien. Das ist eine völlig neue Erkenntnis für mich!Nun, ich beginne mal mit der Zeit, als ich 5 war. Da wurden mir sämtliche Backenzähne und Eckzähne aufgebohrt und offen gelassen. Angeblich, weil es so sein müsse.Diese haben sich schrecklich entzündet und mussten unter Vollnarkose gezogen werden.Ich hatte Eiter im gesamten Kiefer und konnte monatelang nichts mehr essen.Ab da fing es an, meine schlimme Odyssee mit zahnärztlichen Behandlungen und Kieferorthopädie.Mittlerweile bin ich 33, habe 10 Kronen (und wir sind noch laaange net fertig), Schulden ohne Ende, zig Wurzelbehandlungen und eine Wurzelspitzenresektion.Mir geht es schon schlecht, seit ich 5 bin. Ich hatte immer Schmerzen, die mir niemand glauben wollte und ich wurde als wehleidig abgestempelt.Ich habe die Diagnose Fibromylagie und Sponylarthrose im 2. und 3. Nackenwirbel Anfang 2009 bekommen.Dazu leide ich noch unter vielen anderen Symptomen, die mir kein Mediziner je genau erklären konnte.Bisher konnte mir keine Behandlung helfen und auch zig Nahrungsergänzungsmittel schlugen fehl. Ich habe dauernd Entzündungen im Rachenraum mit unangenehmem Geruch und meine Mandeln sind völlig überfordert und es bilden sich immer wieder Mandelsteine.Dazu habe ich mehrfach im Jahr Bronchitis und Nasennebenhöhlenentzündung und Asthma. Meine Galle wurde vor etlichen Monaten entfernt und meine Haare fallen nun seit einigen Jahren auch aus und auch mein Darm spinnt, ich habe die Diagnose Reizdarmsyndrom im Jahr 2006 erhalten.Sie sehen also, dass ich eine Menge in meinem Fass drin habe und leider musste ich mir alle Untersuchungen hart erkämpfen.Ich könnte hier noch viel mehr aufzählen, aber ich denke, Sie wissen, was ich meine...Ich habe schon mal überlegt, weil wieder ein Zahn nach dem anderen kaputt geht und der Zahn mit der Wurzelspitzenresektion sich wieder lockert und im Eiter steht (so wie es vor der Resektion war), alle Zähne entfernen zu lassen und ein vollständiges Gebiss zu bekommen.Aber da habe ich noch Manschetten vor...Oder kann man das Problem anders lösen, als gleich alle Zähne zu entfernen? Obwohl mir nun auch der Zahn, der bisher NIE Probleme gemacht hat, abbröckelt...Was können Sie mir da aus Ihren Erfahrungen heraus empfehlen? Würde das auf Grund einer speziellen Diagnose von der Krankenkasse aus gemacht? Macht das überhaupt jeder Zahnarzt?Ich habe morgen einen Termin bei meinem Zahnarzt und werde mit ihm darüber sprechen.Es wäre schön, wenn ich heute noch eine Antwort von Ihnen bekommen könnte. Ich weiß, Sie haben sicher sehr viel zu tun, aber meine Beschwerden lassen mich kaum agieren und meinen Alltag schaffen...ich finde, es muss endlich mal etwas geschehen, damit es mir endlich besser geht.Eigentlich hab ich bisher net so richtig gelebt...immer nur gelitten...Also, wenn Sie es schaffen könnten, mir eine kurze Einschätzung zu geben, wäre das schon mehr als es je ein Zahnarzt gemacht hat.MfG Olga
  • Karin Pflügl, am 08.10.2015
    Guten Tag
    Zur Zeit habe ich zwei wurzelbehandelte Zähne. Bei dem oberen Backenzahn braucht ich 3 mal Antibotika. Immer wieder wurde die Einlage gewechselt und provisorisch Verschlossen. Nach drei Monaten fix zugemacht mit Almangan. 2 Tage später geschollene Backe und der Zahn wurde wieder "aufgemacht". Dieser ist zur Zeit offen.
    Beim Backenzahn unten fast das gleiche Spiel. Wurzelbehandlung, provisorisch zugemacht
  • Zahnarzt Dirk Heißmeyer, am 30.06.2015
    Sehr geehrte Frau Touray, sehr geehrter Al,

    wenn man tote Zähne (vorerst) im Kiefer belässt, ist das in der Regel nur als vorübergehende Lösung anzusehen. Wenn man ansonsten gesund ist, kann man die toten Zähne im Mund belassen. Aber spätestens, wenn chronische Krankheiten (wie z.B. Morbus Alzheimer) auftreten oder Entzündungswerte des Blutes ohne erkennbaren Grund erhöht sind, sollte man tote Zähne entfernen lassen.
    Ein CT (Computertomatografie) sagt nichts über den Entzündungsgrad aus. Noch weniger kann man aus einem CT-Befund schließen, ob ein wurzelbehandelter Zahn ein Herd ist oder nicht. Ein CT-Befund sagt nur wenig über die tatsächlichen Auswirkungen aus. Um diese Zusammenhänge zu klären, sind unbedingt weitere Untersuchungen notwendig.
    Genauso wenig Aussagekraft hat ein Röntgenbild nach einer Wurzelspitzenresektion zur Beurteilung des Behandlungserfolges. Um den Erfolg einigermaßen beurteilen zu können, ist eine Untersuchung des Gewebes notwendig. Dazu müsste aber der Zahn zunächst gezogen werden. In meiner zahnärztlichen Praxis war es aber so, dass bislang JEDER von mir gezogene tote Zahn im histologischen Befund einen krankhaften Befund aufwies. Oftmals ist dies eine Zyste.
    Oft spüren Patienten bereits nach dem Ziehen des wurzelbehandelten Zahns eine Besserung ihres allgemeinen Zustandes. Das ist aber natürlich keine Garantie für jede Behandlung.
    Wichtig ist, beim Entfernen des Zahnes auch den infizierten Knochen um die Zahnwurzel herum zu entfernen sowie alles Ergänzende zu machen, damit aus der Extraktionswunde kein Störfeld wird.
    Jeder tote Zahn gibt die gleichen Gifte an den Körper ab wie bspw. ein diabetischer Fuß. Ohne Amputation des Fußes stirbt man daran und kein Chirurg käme auf die Idee, dieses Giftdepot auch nur teilweise zu belassen. Eine Wurzelspitzenresektion ändert nichts an der Giftbelastung durch den toten Zahn.
    Wenn nur noch ein bis zwei Zähne im Kiefer bleiben, ist es nach meiner Erfahrung die sinnvollste Alternative, in dem Kiefer eine metallfreie Teleskopprothese anfertigen zu lassen. Oder aus Kostengründen ggf. eine komplette Prothese. Zahnersatz mit verträglichen Implantaten empfinden die meisten Menschen aber als wesentlich angenehmer als eine komplette Prothese.

    Mit besten Grüßen
    Dirk Heißmeyer
  • Margit Touray, am 27.06.2015
    Ich hab ein Problem und steh vor einer Entscheidung punkto Toter Zähne raus. Im Oberkiefer habe ich nur mehr tote Zähne bis auf einen lebenden Backenzahn. Die rechte Seite keine Zähne mehr. Gesundheitszustand hat sich verschlechtert habe ständig Kopfschmerzen ständig Herpes ständig müde und abgeschlagen und Alzheimer macht sich bemerkbar. Der Chirurg empfiehlt Extraktion der restlichen Zähne und Imediatprothese will aber noch eine Zusage von einem Zahnarzt die ich einholen muss. Danke und warte auf Nachricht von ihnen.
  • Al, am 26.05.2015
    Ist ja super, dass hier die Redaktion und auch andere Aerzte auf Kommentare antworten. Vielleicht kann man mir auch helfen, u.U. ist mein Problem etwas speziell.. Ich wohne allerdings im Ausland, sollte ich vielleicht zuerst erwaehnen.
    Seit ca. einem halben Jahr bekomme ich etwa alle zwei Wochen eine Sinusitis oder Erkaeltung. Nach etlichen Tests und CTs scheint die Ursache an einem behandelten (toten) Backenzahn, bzw. zwei, zu liegen. Sie sind die oberen Zaehne 2 und 3 von hinten und wurden vor ca. 10 Jahren behandelt und verkront (mit Keramik). Auf dem CT-Bild sah man, dass die Wurzelspitzen entzuendet sind. Nun zu den Behandlungsmoeglichkeiten:
    Hier wird Extraktion empfohlen, woanders hab ich gelesen, man sollte idR versuchen, den Zahn so lange wie moeglich zu erhalten. Der Oralchirurg bei dem ich war erklaerte, dass es drei Wege gibt:
    1. Kronen entfernen und Wurzelspitzen durch den Zahn reinigen, dann erneut verkronen
    2. Resektion (Operation durch das Zahnfleisch/Knochen)
    3. Extraktion (Zahn ziehen)

    Probleme:
    zu 1: a. Weniger Erfolgschancen im Vergleich zu den anderen Behandlungen. b. Risiko dass bei der Behandlung der Zahn bricht und gezogen werden muss (=3) c. 1500 Euro teure Kronen durch neue 1500 Euro teure Kronen ersetzen (klar koennte man auch billige Metallkronen nehmen, will ich aber lieber nicht).
    zu 2: a. ca. 10 taegiger Krankenhausaufenthalt (ca. 1000 Euro hier, dazu weitere 500 Euro oder so die ich wg. Arbeitsunterbrechung verliere) b. Keine Garantie, dass in Zukunft die Infektion nicht wieder kommt.
    zu 3: Bruecke notwendig. Das bedeutet, die anliegenden Zaehne 1 und 4 muessen geschliffen werden um die Bruecke zu tragen. Das koennte zukuenftige Schmerzen bedeuten, da die Nerven durch das Schleifen nah an der Oberflaeche sind. Um dem vorzubeugen, heisst das wiederum auch diese Zaehne toeten und verkronen (haette dann 7 Kronen im Alter von 34..). Keramikbruecke/Krone fuer 4 Zaehne=ca. 4000 Euro!
    Ehrlich gesagt scheint mir Extraktion die unguenstigste Loesung zu sein, und ich tendiere zur OP... wuerde mich aber interessieren was andere (vor allem die Experten natuerlich) denken.
  • Dirk Heißmeyer, Zahnarzt und Heilpraktiker, am 21.05.2015
    Sehr geehrte Frau Gutewort,

    im Alter von 27 Jahren ein Implantat zu bekommen, ist sicher recht früh. Bei einem wurzelbehandelten Zahn haben Sie mit den entstehenden Leichengiften im toten Zahn und dem Wurzelfüllmaterial zu tun. Die meisten Wurzelfüllmaterialien enthalten u.a. Spuren von Cadmium und andere Stoffe, die gesundheitsschädlich sein können.
    Bei Implantaten haben Sie nur ein Material. In den Anfängen der Implantologie gab es nur Titan. Titan geht teilweise in Lösung. Man findet es dann im Knochen und anderen Geweben. Dies kann zu Entzündungsreaktionen im ganzen Körper führen. Außerdem wirkt es ideal als Antenne aufgrund der Form und des Materials. Bei der Nähe zum Gehirn und der oftmals intensiven, uns umgebenden Strahlung kann das zu zentralen Gesundheitsstörungen führen.
    Bezüglich der Verträglichkeit ist es meistens besser, ein Implantat aus Keramik zu nehmen. Diese gibt es mittlerweile seit fast 20 Jahren und haben sich bewährt, was auch die Haltbarkeit betrifft. Seit etlichen Jahren gibt es auch einen speziellen Kunststoff für Implantate. Diese Implantate aus PEEK werden erfolgreich seit vielen Jahren in der Chirurgie verwendet. Und nun seit einigen Jahren auch in der Zahnmedizin.
    Generell ist es ratsam, Material grundsätzlich vor Verwendung auf individuelle Verträglichkeit zu testen. Dazu eignen sich die Tests mittels Blut (LTT) und die Bioresonanz. Beide Tests ergänzen sich sehr gut.
    Wie lange ein Implantat hält, lässt sich nicht voraussagen. Wichtig ist ein gesunder Knochen in dem Bereich. Der liegt üblicherweise bei wurzelbehandelten Zähnen nicht vor. Sehr oft sind die Werte in diesem Knochen für Rantes deutlich erhöht. Rantes ist u.a. auch ein Risikofaktor für Brustkrebs. Deshalb sollte der Knochen um den ehemaligen toten Zahn saniert werden, d.h. der infizierte Knochen möglichst schonend abgetragen werden. Der gesunde Knochen ist dann eine gute Basis für einen langen Halt des Implantates, ggf. auch lebenslang. Wichtig ist auch gute Pflege des Implantates. Dazu sollte man flauschige Zahnseide verwenden.
    Ein weiterer Vorteil eines Implantates gegenüber keinem Zahn an der Stelle ist der Erhalt des Kieferknochens.
    Sollte es irgendwann notwendig sein, das Implantat zu entfernen, so ist es fast immer möglich, dann ein neues Implantat einzusetzen. Grundsätzlich ist aber die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Implantat Jahrzehnte halten kann.
    Einen wurzelbehandelten Zahn zu belassen, sehe ich nur als Übergangslösung für eine gewisse Zeit. Sofern KEINE anderen Symptome/Krankheiten bestehen, ist es vertretbar einen wurzelbehandelten Zahn zu belassen, aber meistens nicht gut. Ein einfacher Test zur Überprüfung der Belastung durch einen toten Zahn, ist der kinesiologische Arm-Muskeltest. Dadurch erhält man schnell einen Anhaltspunkt für weitere Diagnostik und Therapie. Bei den Patienten in meiner Praxis geht von ca. 70-80% der wurzelbehandelten Zähne eine Belastung unterschiedlicher Stärke aus.

    Mit besten Grüßen nach Wolfen
    Dirk Heißmeyer
  • Kristin Gutewort, am 21.05.2015
    Hallo,

    ich bin 27 und stehe jetzt vor der Entscheidung Wurzelbehandlung oder Implantat, weil meine Zahnärztin meine Beschwerden nicht ernst nahm und der Karies zu spät entdeckt wurde. Natürlich weiß ich um die globale Belastung durch einen wurzelbehandelten Zahn. Über die Risiken eines Implantats bin ich noch nicht ausreichend informiert. Und mit Ende 20 bereits ein Implantat zu haben, macht mir ein mulmiges Gefühl. Wie lange hält ein solchen Implantat überhaupt? Ich bin wirklich sehr unsicher, wie ich mich entscheiden soll ....
  • Lena Moschner, am 30.04.2015
    Vielen Dank für den Text und die Information,
    ich habe ähnliches erlebt: Nach jahrelangen, immer heftiger werdenden Beschwerden (stetig steigende Entzündungswerte, Knochen- und Gelenkschmerzen bis hin zu Rheuma (!) mit 29 Jahren) klärte mich eine Heilpraktikerin über Wurzelbehandlungen auf und sagte, ich müsse dringend zwei wurzelgefüllte Backenzähne entfernen lassen. Mein Zahnarzt hat mich daraufhin "vom Hof gejagt" - so einen Unsinn hätte er noch nie gehört. Ich habe dann einen anderen Zahnarzt gefunden, der die Sache genauso sah, wie die Helpraktikerin und hat sofort die beiden Zähne gezogen. Lange Rede, kurzer Sinn: Rheumafrei, beschwerdefrei, keinerlei Schmerzen oder ungewöhnliche Entzündungswerte mehr festzustellen - es war die beste Entscheidung!
  • Michaela Heinemann, am 20.04.2015
    Nachdem ich heute nur meine Zahnschmerzen abklären wollte,fing die Ärztin gleich an,die Krone zu entfernen,um die darunterliegende Karies zu behandeln.
    Sie musste sehr tief bohren u unterhielt sich mit der Assistentin im Fachjargon-
    diese erwiderte plötzlich,das man das vorher noch "sagen" müsse. Werkzeug raus und mir kurz mitgeteilt,der Nerv müsse gezogen werden. Ich war entsetzt und sagte,dass ich das überhaupt nicht möchte. Heftige Diskussion-sie müsse jetzt aber weitermachen,da das Loch sehr tief wäre.Ich wollte den Zahn lieber gezogen haben. Jetzt möchte sie auch noch eine Brücke drauf machen. Ich bin völlig ratlos und erbost über diese Behandlung. Was soll ich jetzt tun?
    Habe eine chronische Lebererkrankung und mache seit Jahren homöopathische und ganzheitliche Therapien.
  • Peter, am 08.01.2015
    Danke für den Film! Ich bin Opfer dieser Behandlugnsmethode und finde keinen Zahnarzt, der mir hilft das Gift wieder los zu werden. [...]
  • Dr. Alexander Neubauer, am 14.10.2014
    In unserer ganzheitlichen Zahnarztpraxis sehen wir sehr häufig, dass Beschwerden, Unverträglichkeiten, Allergien oder neurologische Störungen sich deutlich verbessern oder sogar verschwinden, nachdem tote Zähne entfernt wurden.
  • Online-Redaktion, am 25.09.2014
    Zu Suhas Kommentar vom 8.9.:

    Diesem Argument für die zeitliche Begrenzung steht die Erfahrung gegenüber. Sie spielt bei der Beurteilung und Arbeit auch eine wichtige Rolle. Immerhin kann nur ein langjähriger Zahnarzt persönliche Langzeiterfahrungen haben. Das kann ihm helfen, ein besseres Gespür dafür zu bekommen, was für welchen Patienten die optimale Lösung ist.

    Ihre Online-Redaktion
  • Online-Redaktion, am 22.09.2014
    Liebe Zahnarzt-Suchende,

    Eure Kommentare zeigen, dass es scheinbar gar nicht so leicht ist, den passenden Zahnarzt zu finden. Vielleicht hilft Euch ja unser Verzeichnis von Zahnärzten weiter. Die meisten arbeiten nach eigenen Angaben ganzheitlich: http://www.naturheilmagazin.de/nc/zahnaerzte.html .

    Viel Erfolg wünscht Euch Eure
    Online-Redaktion
  • Susanne, am 21.09.2014
    Prof. Hürzeler, München
    Prof. Dr.Dr. Thorsten Reichert, Uniklinik Regensburg
    Beide die Besten überhaupt, Kosten erfragen.
  • suha, am 08.09.2014
    jeder zahnarzt sollte nicht länger als 10 jahre als zahnarzt arbeiten dürfen, denn dann würde es nicht zur routine werden, je mehr er zähne behandelt hat er kein respekt mehr vor gesunden zähnen!
  • manu, am 08.09.2014
    dr. kreger in münchen zieht sofort wenn man das möchte
  • Dorothea, am 01.09.2014
    Habe mir diese Woche einen toten Zahn ziehen lassen , mußte bei meiner Zahnärztin unterschreiben , daß es ( aus Ihrer Sicht ) keine medizinische Notwendigkeit dafür gibt. Der (Nieren-) zahn blieb aber nur ruhig, wenn ich fleißig Nierentee getrunken habe und nachdem ich lange Zeit verschiedene gesundheitliche Problematiken hatte , u. a. Schmerzen in den Armen...habe ich mich trotz Protest meiner Ärztin dazu entschlossen.
  • marc, am 30.08.2014
    danke für die info die man von zahnärzten leider nie bekommt, vermutlich weil sonst viel weniger menschen diesen wahnsinn mitmachen würden.

    suche einen za der mir im rhein main gebiet 2 tote zähne entfernen würde, leider behandeln viele ärzte die patienten noch kränker da ein zahn ja immer gerettet werden kann, probleme des patienten sind ja egal die hauptsache die zahnstümmel und die kranken wurzelreste bleiben im kiefer. Schmerzen oder gesundheitliche folge Schäden des Patienten sind ja egal.
  • Karin Kammergruber, am 12.08.2014
    Kann mir jemand einen Zahnarzt in München empfehlen, der mir Zähne entfernt die mir große Schwierigkeiten machen?
  • Andreas Wolff, am 28.04.2014
    Nach Wurzelbehandlungen an meinen Zähnen 2/4, 2/5 und 2/6 hatte ich selbst über einen Zeitraum von 7 Jahren ( 2004 bis 2007 ) eine immer wieder auftretende nächtliche extreme Schmerzproblematik, die aufgrund der immer noch praktizierten sogen. Lehrmeinung von ca. 20 Zahnärzten falsch diagnotiziert und falsch behandelt worden ist.
    Seit der Extraktion der Zähne habe ich k e i n e Schmerzen mehr !!! Es gibt hier keine Alternative zur Extraktion ( ="ziehen" der Zähne)
  • Elisabeth Koch, am 16.04.2014
    Der Bericht hat mich sehr darin bestärkt, einen wurzelbehandelten Zahn ziehen zu lassen. Herzlichen Dank
  • Joanna, am 28.03.2014
    Es ist wirklich super gut erklärt! Was so ein Zahn anrichten kann, ist für jemanden der nicht betroffen ist unvorstellbar.
    Vielen Dank für dieses Video.
  • Sandra, am 01.03.2014
    Auf den Punkt und super verständlich erklärt! Vielen Dank!!!
    Genau mein thema.
    Betroffene Patientin

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