Film: Krank durch wurzelbehandelte Zähne?

Wurzelbehandlungen dienen dem Zahnerhalt. Doch was viele nicht wissen: Wurzelbehandelte
Zähne sind eine dauerhafte Belastung für den ganzen Organismus und können mitunter für
schwere Erkrankungen verantwortlich sein. Film-Interview und Artikel mit/von Zahnarzt und
Heilpraktiker Dr. Graf.

Autor/en dieses Beitrages:
Dr. med. dent. Karlheinz Graf, aus Straubing-Ittling

Einführung

Während früher abgestorbene oder in ihrem Inneren entzündlich veränderte Zähne einfach gezogen wurden, können sie heute in vielen Fällen mit Hilfe einer Wurzelbehandlung erhalten werden. Was viele nicht wissen: Wurzelbehandelte Zähne sind eine dauerhafte Belastung für den ganzen Organismus und können mitunter für schwere Erkrankungen verantwortlich sein. Mehr dazu im Artikel von Dr. Graf, ganzheitlich arbeitender Zahnarzt und Heilpraktiker.

Auch wenn man es ihnen von außen nicht ansieht: Zähne sind keine toten Objekte, sondern in ihrem Inneren voll mit Leben: Nerven, Blutgefäße und Bindegewebe durchziehen den Zahn von der Höhle in seinem Zentrum, der Pulpa, bis in die Wurzelspitze, wo sie aus dem Zahn austreten. Dabei verzweigen sich wenige Hauptäste in immer feinere Verzweigungen – ähnlich der Wurzel eines Baumes, die sich immer weiter verzweigt.
Durch Unfälle und andere mechanische Belastungen, durch eingedrungene Bakterien, übermäßige Reizung des Nervs beim Ausbohren und Befüllen tiefer kariöser Defekte und chemische Substanzen, z.B. aus Zahnfüllmaterialien, kann der Zahnnerv absterben.
Dass der Zahn tot ist, merkt der Patient bisweilen daran, dass nach einer mitunter sehr schmerzhaften Absterbephase, endlich Ruhe einkehrt. Das ist jedoch kein Grund zur Freude, sondern erst Recht ein Grund, den Zahnarzt aufzusuchen, um einen Vitalitätstest durchführen zu lassen. Dabei übt der Zahnarzt gezielt einen Kältereiz auf den Zahn aus. Spürt der Patient den Kältereiz nicht, wird der Zahn für „nervtot“ erklärt. Nicht selten bemerkt der Patient allerding nicht einmal das Absterben des Zahnes.
Bleibt der tote Zahn unversorgt, beginnt sich das Gewebe im Zahninneren langsam zu zersetzen. Die daran beteiligten Bakterien und Giftstoffe belasten ständig den Körper. Um dem entgegen zu wirken, wurde die Wurzelbehandlung entwickelt.

Abb. 1: Wurzelbehandelter Zahn im Röntgenbild (Quelle: Dr. Graf)
Abb. 1: Wurzelbehandelter Zahn im Röntgenbild (Quelle: Dr. Graf)

Was ist eine Wurzelbehandlung?

Um möglichst viel Zahnsubstanz erhalten zu können, wird häufig versucht, nervtote Zähne durch eine Wurzelbehandlung – oder genauer gesagt eine Wurzelkanalbehandlung – zu „retten“. Bei einer solchen Wurzelbehandlung wird zunächst das Gewebe im Inneren des Zahnes so weit wie möglich entfernt. Der Nerv wird gezogen, die Hauptkanäle werden möglichst gründlich von Geweberesten gereinigt und dann mit Füllmaterial verschlossen. Im Idealfall können so aufbereitete Zähne noch über Jahrzehnte ihre Kaufunktion erfüllen.

5-fach-Belastung durch wurzelbehandelte Zähne

Bei der Wurzelbehandlung können lediglich die Hauptkanäle gereinigt werden. Das riesige verzweigte Netz feinster Kanäle im Zahn (Abb. 2) bleibt dabei für die Reinigung unzugänglich. Durch vielfältige Methoden, wie z.B. der Reinigung der Kanäle unter dem Mikroskop, der Bedampfung mit Ozon oder Laserbestrahlung, kann man zwar zusätzliches Gewebe entfernen und Bakterien abtöten, doch kann beides aufgrund der feinen Verzweigung nie vollständig gelingen. Folglich verbleiben in jedem nervtoten (devitalen) und wurzelbehandelten Zahn Reste von Gewebe und Bakterien. Diese belasten den Organismus in 5-facher Weise:

1. Entstehung von Giftstoffen beim Gewebszerfall

Beim Gewebszerfall, insbesondere dem Zerfall von Eiweißen, entstehen zahlreiche Giftstoffe. Hierzu gehören vor allem Leichengifte, die durch die feinsten Kanälchen in den Körper gelangen und ihn erheblich belasten können. Diese haben eine giftige Wirkung auf Nerven (neurotoxisch) wirken degenerativ. Verbinden sich solche Eiweißstoffe mit Quecksilber, das z.B. aus (früheren) Amalgamfüllungen in das Zahnmaterial eingewandert ist oder sich aus verschiedenen Quellen im Organismus abgelagert hat, entsteht über Mercaptan schließlich das extrem giftige Dimethylquecksilber. Dimethylquecksilber ist eines der stärksten Nervengifte, das zudem leicht die das Gehirn schützende Blut-Hirnschranke durchdringt.
Interessant sind Versuche, in denen wurzelbehandelte Zähne von chronisch Kranken sterilisiert und dann unter die Haut von Kaninchen eingepflanzt wurden. Das erschreckende Ergebnis: Nach kurzer Zeit litten die Kaninchen unter den gleichen Beschwerden wie die chronisch kranken Spender der wurzelbehandelten Zähne. Nachdem die Zähne wieder entfernt worden waren, wurden auch die Kaninchen wieder gesund. Da die wurzelbehandelten Zähne vor der Transplantation sterilisiert worden waren, waren offensichtlich nicht Keime für die „Übertragung der Beschwerden“ verantwortlich, sondern Giftstoffe aus den wurzelbehandelten Zähnen. Da Antibiotika ebenfalls nur Bakterien töten, aber keine Giftstoffe entfernen können, können auch sie die krankmachende Wirkung wurzelbehandelter Zähne nicht verhindern.

2. Giftstoffe aus Zahnfüllmaterialien

Auch wenn man bemüht ist, möglichst unschädliche Zahnfüllmaterialien einzusetzen, muss man wissen: Unschädliche Materialien für Zahnwurzelfüllungen gibt es nicht! Alle Füllmaterialien (sog. Sealersysteme) sind mehr oder minder

  • gewebsreizend,
  • allergen,
  • zytotoxisch (d.h. sie wirken giftig auf die Zelle) und
  • regulationshemmend.

Die speziell für Milchzähne verwendeten Füllmaterialien haben zwar auf den ersten Blick weniger schädliche Effekte, dafür aber ein anderes Handycap: Bevor die Milchzähne ausfallen, wird die Zahnwurzel resorbiert, um das Ausfallen der ersten Zähne zu erleichtern. Wird nun aber die Wurzel eines wurzelbehandelten Zahnes resorbiert, können die Füllmaterialien ungehindert in den Organismus übergehen.

3. Bakterien in allen wurzelbehandelten Zähnen

Alle toten Zähne – und das gilt auch für alle wurzelbehandelten Zähne – sind permanent mit Bakterien infiziert. Da das Zahninnere nicht mehr durch Blutgewebe mit Sauerstoff versorgt wirde, entsteht ein sauerstofffreies (anaerobes) Milieu, in dem sich abseits jeder körpereigenen Abwehr anaerobe Bakterien tummeln können. All diese krankmachenden Bakterien bilden extrem hohe Mengen an Giftstoffen (Toxinen), die den Körper belasten. An den Wurzelspitzen wurzelbehandelter Zähne, wo die Bakterien noch auf durchblutetes Gewebe stoßen, kommt es zudem zu einer Abwehrreaktion. Hier lassen sich Entzündungsreaktionen nachweisen.

4. Belastung des ganzen Körpers

Jeder wurzelbehandelte Zahn ist ein Infektionsherd mit hauptsächlich anaeroben, d.h. in Abwesenheit von Sauerstoff lebenden Bakterien. Diese Infektion führt dazu, dass an der Spitze des wurzelbehandelten Zahns Entzündungen des umgebenden Knochengewebes entstehen (apikale Ostitis, Abb. 3). Durch die permanente Belastung können diese Entzündungen nicht ausheilen.

5. Energetische Belastung aus wurzelbehandelten Zähnen

Unsere Zähne sind nicht isolierter Bestandteil unseres Mundes. Seit langem ist bekannt, dass Zähne Wechselwirkungen zu Meridianen der Traditionellen Chinesischen Medizin  und Organen aufweisen. Ein aus diesen Zusammenhängen entwickeltes Zahnschema finden Sie hier. Auf diesen Zusammenhängen basiert u.a. die von Dr. Jochen Gleditsch entwickelte Mundakupunktur. Wurzelbehandelte Zähne stören uns sowohl auf informativer als auch auf energetischer Ebene und können so zu Beschwerden an den unterschiedlichsten Stellen in unserem Körper führen. So können z.B. Magenschmerzen im Einzelfall auf einen wurzelbehandelten Backenzahn zurückgehen.

Abb. 2: Verzweigung der Wurzelkanäle (Quelle: Graf, Störfeld Zahn, 1. Aufl. 2010, © Elsevier GmbH, München)
Abb. 2: Verzweigung der Wurzelkanäle (Quelle: Graf, Störfeld Zahn, 1. Aufl. 2010, © Elsevier GmbH, München)
Abb. 3: Entzündung an der Wurzelspitze eines wurzelbehandelten Zahns, erkennbar an der Abdunkelung (Quelle: Dr. Graf)
Abb. 3: Entzündung an der Wurzelspitze eines wurzelbehandelten Zahns, erkennbar an der Abdunkelung (Quelle: Dr. Graf)

Löst die Wurzelspitzenresektion das Problem?

Wenn sich an der Wurzelspitze eines wurzelbehandelten Zahns eine Entzündung gebildet hat, wird häufig eine Wurzelspitzenresektion durchgeführt. Dabei verschafft man sich von der Seite her durch den Kiefernknochen Zugang zur Wurzelspitze und schneidet diese ab. Das Problem dabei: Bei jeder Wurzelspitzenresektion gelangen aus der Schnittstelle Eiweißgifte und Wurzelfüllmaterial in das umliegende Gewebe. Konnte der Körper das Problem bis dahin noch halbwegs lokal in Form einer lokalen Entzündung (Granulom) begrenzen, werden diese Abwehrversuche des Körpers nun zunichte gemacht.

Wann wird der wurzelbehandelte Zahn zum Problem?

Wann bzw. bei wem ein wurzelbehandelter Zahn zum gesundheitlichen Problem lässt sich nicht immer sicher vorhersagen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Frage, welchen Belastungen der Mensch über welchen Zeitraum insgesamt ausgesetzt war/ist.
Um die Zusammenhänge zu veranschaulichen benutze ich gerne das Bild vom „Fass der Belastungen“. Jeder Mensch kommt mit einem unterschiedlich großen Fass der Belastungen auf die Welt. Im Laufe der Zeit wird es nach und nach durch die zahlreichen Belastungen gefüllt, denen wir ausgesetzt sind. Zugleich verfügt jeder Mensch über eine individuelle, z.T. genetisch festgelegte Entgiftungskapazität, die durch äußere Maßnahmen wie ausreichendes Trinken von klarem Wasser, Sport usw. unterstützt werden kann.
Unsere heutigen Belastungen reichen vom Stress, über Schadstoffe aus Umwelt und Nahrung bis hin zu chronischen Entzündungen wie z.B. Nasennebenhöhlenentzündungen (Sinusitis), Zahnherden usw. Diese Belastungen addieren sich jedoch nicht einfach. Gerade in der Umweltmedizin können verschiedene Schadstoffe in Kombination leicht deutlich stärkere Wirkung haben (überadditiver Effekt). So wird aus 1 und 1 leicht mal Faktor 15 statt 2.
Das Problem bei den meisten Umweltbelastungen ist Folgendes: Sie erreichen uns in unterschwelligen Dosen. Unser Körper merkt also zunächst nichts davon und leitet auch keine Abwehrmaßnahmen ein. Im Laufe der Zeit sammeln sich immer weitere Belastungen, vor allem in Form von Schadstoffen, in unserem Körper an und hinterlassen ihre Spuren. Das Fass der Belastungen füllt sich immer weiter – bis es schließlich überquillt. In diesem Stadium werden die Selbstheilungskräfte des Körpers überfordert. Erste Symptome machen sich breit. Wo genau diese Beschwerden auftreten, hängt von den individuellen Schwachpunkten eines Menschen ab. Während der eine eher zu Magenschmerzen neigt, leidet der andere unter Kopfschmerzen, Infekten usw. Alle diese Beschwerden sollten, insbesondere wenn sie häufiger auftreten oder gar chronisch werden, unbedingt ernst genommen werden. Durch ein individuell angepasstes, ganzheitliches Sanierungskonzept können die Belastungen bei den meisten Menschen gesenkt und im Idealfall wieder unter die Schwelle des überlaufenden Fasses zurückgebracht werden.

Abb. Fass der Belastungen (Quelle: Dr. Graf)
Abb. Fass der Belastungen (Quelle: Dr. Graf)

Fazit

Jeder wurzelbehandelte Zahn beeinträchtigt unseren Organismus auf fünffache Weise:

  • durch giftige Eiweißzerfallsprodukte aus dem Kanalsystem des Zahnes
  • durch die Wurzelfüllmaterialien im Zentralkanal
  • durch die in jedem wurzelbehandelten Zahn vorhandene bakterielle Infektion
  • durch die daraus resultierende Entzündung an der Wurzelspitze
  • als informatorisches und energetisches Störfeld.

Inwieweit diese Belastung zu Beschwerden führt, hängt von der Gesamtbelastung und Regulationsfähigkeit des jeweiligen Menschen ab. Ziel muss es daher sein, die Gesamtbelastungen möglichst gering zu halten und im Einzelfall abzuwägen, inwieweit die zusätzliche Belastung durch einen wurzelbehandelten Zahn noch toleriert werden kann. Diese Abwägung fällt bei einem chronisch Kranken anders aus als bei einem Gesunden. Entsprechend individuell sollte die Entscheidung für oder gegen eine Wurzelbehandlung gefällt werden. Leider sind auch die Alternativen zur Wurzelbehandlung wie Implantate und Brücken nicht frei von Belastungen, die stets in die Überlegung mit einbezogen werden müssen. Doch trotz dieser Schwierigkeiten sollten chronisch Kranke nach meiner Erfahrung keine Wurzelbehandlung durchführen lassen und bereits vorhandene wurzelbehandelte Zähne im Zweifelsfall lieber entfernen lassen.
Sollten sich früher oder später nach einer Wurzelbehandlung neue Beschwerden einstellen oder andere verschlechtern, sollte man den wurzelbehandelten Zahn immer als mögliche (Mit-)Ursache mit im Hinterkopf behalten und ihn ggf. entfernen.

Literaturquellen

Redaktion: Dr. rer. nat. Inge Ziegler

Kommentare

Dr. Karlheinz Graf aus 94315 Straubing, 15.06.2018:
Antwort zu den Leserbrief von Patrizia Santomauro, 13.6.2018

Liebe Frau Santomaro,

Auf einer Röntgenaufnahme kann man keine Entzündung als solche, sondern nur die Folgen einer Entzündung erkennen: Die Folge einer jeden Zahnwurzelbehandlung ist eine chronische, in der Regel nicht schmerzhafte Entzündung im umgebenden Knochenbereich. Die Folge dieser Entzündung ist Knochenabbau im entzündeten Gebiet. War eine Zahnwurzelentzündung also lange und intensiv genug, dann hat sich nach einiger Zeit so viel Knochen abgebaut, dass der Defekt dann auch auf der Röntgenaufnahme erkennbar ist. Man sieht auf einer Röntgenaufnahme somit nicht die Entzündung selbst, sondern nur eine Folge der Entzündung.

Für Sie bedeutet das: Sie haben auf jeden Fall eine Entzündung im Bereich des wurzelbehandelten Zahnes mit schon möglichen sichtbaren Folgen am Knochen. Sofern Sie gesund sind, kann unter diesen Bedingungen (Schmerzfreiheit) Ihr Zahn bleiben.

Strengere Regeln sollten Sie allerdings anlegen, wenn Sie chronisch gesundheitliche Beschwerden haben.

Mit lieben Grüßen aus Straubing/Niederbayern
Karlheinz Graf



Antwort zu den Leserbrief von Barbara aus Österreich, 13.6.2018

Liebe Barbara,

Leider muss ich Sie enttäuschen: Zahnmedizin ist auf Werkstoffe angewiesen und es gibt leider keinen absolut biologischen Werkstoff. Es gilt in der Regel patientenkonform (Gesundheitszustand) „das geringste Übel“ zu wählen.
Wenn Ihr Kind gesund ist, werden bei Milchzähnen in der Regel Kunststoff- oder Zementfüllungen gemacht. Die toxische Belastung aus diesen Materialien ist auch bei Kindern vertretbar.
Keramikfüllungen werden eher bei bleibenden Zähnen angewandt.

Mit lieben Grüßen aus Straubing/Niederbayern
Karlheinz Graf
Barbara aus Österreich, 13.06.2018:
Sehr geehrter Herr Dr. Graf,
meinem Sohn (7,5 Jahre) steht leider die erste Milchzahnfüllung bevor und es scheint so, als würde sich kein Zahnarzt für die Verträglichkeit interessieren.
Haben Sie eine Empfehlung für eine verträgliche Milchzahnfüllung? Kunststoff ist alles andere als gesund, und bestimmte Zemente geben Fluoride ab und halten zudem nicht lange. Gibt es für Kinder denn Keramikfüllungen? Hier kommt man aber auch dem Kleber nicht aus. Wir sind ratlos.
Vielen Dank und freundliche Grüße,
Barbara
Patrizia Santomauro aus Stuttgart, 13.06.2018:
Sehr geehrter Herr Dr. Graf,
danke für die Ausführungen. Die Thematik ist mir bewusst.
Ich habe folgende Frage: vor einem Jahr wurde bei mir der 2.7
wurzelbehandelt. Jetzt im Urlaub tat dieser Zahn sehr weh - bei jeder Berührung...Ich ging dort zum Zahnarzt. Er machte ein Röntgenbild und stellte eine Entzündung fest. Er gab mir Antibiotikum und bot mir an den Zahn zu ziehen, falls diese nicht anschlüge. Da es tat, blieb der Zahn drin und nach einer Woche war ich schmerzfrei. Zuhause ließ sich mein Zahnarzt das Bild schicken und konnte eine Entzündung nicht eindeutig erkennen. Er ließ ein 2. Bild machen und auch dieses ließ keine Entzündung am wurzelbehandelten und umliegende Zähnen erkennen. Was tun? Warten? Was könnte es sein? Entzündungen auf dem Röntgenbild zu erkennen, ist wohl schwierig. Kann ich etwas tun? Danke. Patrizia
Dr. Karlheinz Graf aus D-94315 Straubing, 04.06.2018:
Antwort zu den Leserbriefen von Robert, 18.5. und 20.05.2018

Lieber Robert,
gerne versuche ich, Ihre Fragen zu beantworten:
1.Wird ein Zahn nervtot, dann baut sich das Gewebe nicht ab, sondern um, im Wesentlichen zu Mercaptan und Thioäther (Leichengifte), die hochtoxisch auf unseren Organismus wirken. Die Minidosen, die der Körper dadurch stetig erfährt dürften lebenslang anhalten. Exakte Untersuchungen dazu gibt es aber nicht.
2.Siehe 1. Der Zahn zersetzt sich in der Regel nicht, wird aber spröde.
3.Ein unbehandelter Zahn hat mengenmäßig deutlich mehr abgestorbenes Gewebe in den Wurzelkanälen und -kanälchen als ein wurzelbehandelter.
4.Jeder nervtote Zahn, unabhängig davon, ob schmerzhaft oder nicht, weist auch eine Entzündung (ursächlich bakteriell und toxisch) auf, die Knochenabbau im entzündeten Gebiet hervorruft. Besteht diese Entzündung lange genug, dann wird irgendwann so viel Knochen abgebaut sein, dass dieses Resultat der Entzündung auch auf einer Röntgenaufnahme zu sehen ist. Das heißt: Nicht jede Entzündung ist auf einer Röntgenaufnahme zu sehen!
5.Welche „innere Versiegelung“ meinen Sie?? Wichtig wäre eine „Versiegelung“ zwischen Wurzelaußenseite und Kieferknochen, um die Leichengifte und Bakterien am Übertritt in den Organismus zu hindern. Das ist aber nicht möglich.

Mit lieben Grüßen aus Niederbayern
Karlheinz Graf
Robert, 20.05.2018:
Sehr geehrter Herr Dr. Graf,
mit Interesse habe ich Ihren Film gesehen.
Dabei taten sich einige Fragen für mich auf.
Es wäre sehr nett, wenn Sie mir diese beantworten könnten:
1. Wie lange dauert es (Monate, Jahre?), bis alles Gewebe im Inneren des abgestorbenen, NICHT wurzelbehandelten Zahnes von den Bakterien abgebaut wird?
2. Wenn alles Gewebe abgebaut ist, wird dann auch die verbleibende Zahnstruktur des NICHT wurzelbehandelten Zahnes zersetzt? Falls ja, welche Gifte entstehen dabei?
3. Wie hoch ist die Belastung des Organismus durch einen unbehandelten toten Zahn im Vergleich zu einem wurzelbehandelten toten Zahn?
4. Kann eine Entzündung, hervorgerufen durch einen toten Zahn, grundsätzlich IMMER auf dem Röntgenbild erkannt werden?
Für Ihre Antwort bedanke ich mich im voraus.
Robert, 18.05.2018:
Guten Tag,
besteht ein Unterschied in der Belastung zwischen einem toten Zahn und einem toten und wurzelbehandelten Zahn? Ist aufgrund der inneren Versiegelung des wurzelbehandelten Zahns die Belastung nicht deutlich geringer? Danke und Grüsse
Dr. Karlheinz Graf aus D-94315 Straubing, 16.05.2018:
Antwort zum Leserbrief von Karin, 13.05.2018

Liebe Karin,
vorausgesetzt Ihr empfindlicher Zahn ist vital – und das kann leicht überprüft werden – dann könnte es sich um eine vorübergehende Überempfindlichkeit handeln, die sich in der Regel wieder gibt.

Mit lieben Grüßen aus Niederbayern
Karlheinz Graf
Dr. Karlheinz Graf aus D-94315 Straubing, 16.05.2018:
Antwort zum Leserbrief von Tabea Olfert, 10.05.2018

Liebe Frau Olfert,
Ihr bedauerlicher Gesundheitszustand dürfte nicht alleine auf eine einzige Ursache zurück zu führen sein. Ihr Zahn ist aber sicherlich ein Hemmnis für Ihr Immunsystem. Insofern stimme ich Ihrem Chiropraktiker zu. Eine Zahnentfernung müsste jeder zahnärztlich-chirurgisch tätige Zahnarzt durchführen können.

Wenn Sie eine Implantatversorgung für diese Lücke anstreben, dann wäre ein nichtmetallisches Implantat sicherlich die bessere Alternative. Zu beachten ist aber bei einer bestehenden Chemikalien-Unverträglichkeit, dass auch Befestigungszemente, mit denen ja dann eine Krone am Implantat befestigt werden muss, aus Chemikalien bestehen, die vertragen werden.

Mit lieben Grüßen aus Niederbayern
Karlheinz Graf
Karin, 13.05.2018:
Nach einer Wurzelbehandlung am unteren Backenzahn habe ich nun an einem Zahn in der oberen Zahnreihe das Problem das dieser auf Kälte und Wärme empfindlich reagiert. Kann ich davon ausgehen, das sich das wieder legt bis der wurzelbehandelte Zahn vollständig erholt hat oder kann es sein, das mir nun das Gleiche mit dem oberen Zahn bevorsteht?
Tabea Olfert aus 32657 Lemgo, 10.05.2018:
Sehr geehrter Dr. Graf,
ich bin seit kurzem bei einem amerikanischen Chiropraktiker in Behandlung, der mir dringend dazu rät, mir meinen wurzel behandelten Backenzahn entfernen zu lassen. Im Jahr 2009 wurde die Wurzelbehandlung durchgeführt. Seit 2012 habe ich jeden Monat um meine Regel herum oder bei kleinstem Stress Schübe, die ca. 2 Wochen andauern mit völliger Erschöpfung und ein sehr schwaches Immunsystem. Vor der Erkrankung hatte ich ein sehr starkes Immunsystem und war auch sehr Leistungsfähig. Ich bin 31 Jahre alt und seit 4 Jahren arbeitsunfähig und bekomme seit 1 Jahr die Rente.
Ich würde den Zahn gerne entfernen lassen. Sollte ich da einen Spezialisten aufsuchen? Muss bei der Entfernung bzg. Bakterien usw. etwas beachtet werden? Mundhygiene? Muss ich bevor /nachdem der Zahn gezogenen wurde etwas beachten? Mein Chiropraktiker empfiehlt mir ein Implantat aus Zirkon. Ist das aus Ihrer Sicht zu empfehlen? Oder soll ich lieber eine Zahnlücke in Kauf nehmen, da es eh der hintere vorletzte Zahn ist. Ich habe außerdem auch eine Chemikalienunverträglichkeit.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichem Gruß
Tabea Olfert
Edith Nadj-Papp aus Ditzingen bei Stuttgart, 08.05.2018:
Liebe Gabriele,
Implantate legen wir erst im Erwachsenenalter. D.h. frühestens ab 18 bei Mädchen (bei Jungs würde ich bis 21 warten). Ich würde mich mit dem Kieferothopäden beraten; es spricht einiges dafür, die Lücke zu schließen. Dennoch würde ich mir Gedanken machen, wie es zu so einem gravierenden Zahnschaden in so jungen Jahren kommen konnte. Bitte Ernährung und Pflege überprüfen. Es geht auch um die anderen Zähne, die man möglichst lange erhalten möchte. Die ganzheitliche Zahnmedizin legt in erster Linie Wert auf Vorbeugung, denn Schäden zu reparieren ist immer mit Kompromissen verbunden.
Herzlichst,
Ihre Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Gabriele aus Greifswald, 07.05.2018:
Guten Tag,meine Tochter 13 Jahre alt soll am oberen Backenzahn eine Wurzelbehandlung bekommen. Aus den zuvor genannten Gruenden kommt diese Behandlung nicht in Frage. Ist es moeglich die Luecke mit einem Keramikimplantat zu schliessen und ist eine Zahnspange noetig? Beste Gruesse
Dr. Karlheinz Graf aus 94315 Straubing, 06.05.2018:
Antwort zum Leserbrief von Nadia M., 04.05.2018

Liebe Nadia M.,
Sie haben ja gelesen (und im Film gesehen), welche Mehrfachbelastungen man sich mit einem wurzelbehandelten Zahn „einkauft“. So lange Sie keine chronische Krankheit haben, kann so ein Zahn aber durchaus mit dieser Methode noch erhalten werden.
Wenn Sie lieber eine Extraktion des Zahnes möchten und statt dessen ein Implantat, so ist auch das machbar. Sie sollten sich aber besser vorher noch unter http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/zahnmedizin/titan.html über diese Problematik informieren.

Mit lieben Grüßen aus Niederbayern
Karlheinz Graf
Nadia M. aus Dresden, 04.05.2018:
Hallo Dr. med. dent. Graf,
mir steht eine Wurzelkanalbehandlung des rechten unteren Backenzahns bevor. Dieser war von innen heraus kariös, bis irgendwann ca. 1/4 des Zahns wegbrach. Da es mir vorerst keine größeren Beschwerden bereitete, ließ ich alles so, da ich Angst hatte damit zum Zahnarzt zu gehen, weil ich wusste, dass mir nur eine WKB blühen würde. Vor 2 Wochen fing der Zahn nun doch an zu Schmerzen. Die Schmerzen wurden dann so schlimm, dass ich zum Zahnarzt (und vorher in die Notaufnahme) musste. Der Zahn ist jetzt "provisorisch" verarztet. Das obere entzündete Gewebe wurde entfernt und die offene Stelle verschlossen.
Nun bin ich am überlegen, ob ich den Zahn u.U. gleich komplett ziehen lasse, da der Zahnarzt sagte, dass der Zahn komplett tot ist. Meine Ansicht ist, warum sich erst der WKB unterziehen, die das Risiko einer späteren Entzündung offen lässt und damit eine weitere Behandlung (Resektion) erforderlich macht, als gleich den Zahn zu ziehen und Ruhe zu haben. (und evtl ein Implantant setzen zu lassen?)
Wie sehen Sie meinen Fall?
Ich werde auch noch einmal meinen behandelnden Zahnarzt (Uni-Professor) dazu fragen. Gern würde ich aber auch eine Zweitmeinung eines anderen Zahnarztes wissen, der auch im Gebiet der Naturheilkunde aktiv ist.

Vielen Dank im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Nadia M.
Dr. Karlheinz Graf aus D-94315 Straubing, 06.04.2018:
Antwort zum Leserbrief von Franz, 05.04.2018

Lieber Franz,
die Leichengifte aus einem wurzelbehandelten Zahn können sich leicht mit Quecksilber (z. B. aus Amalgam-Füllungen oder anderen Umweltgiften) verbinden und es entsteht dadurch Dimethyl-Quecksilber – ein Schadstoff, der bis zu 200 Enzyme im Organismus blockieren kann. Es ist somit immunologisch immer noch ungünstiger als ohnehin schon, Amalgam-Füllungen und wurzelbehandelte Zähne im Mund zu haben.

Ein umwelt-zahnmedizinisch korrektes Vorgehen wäre deshalb:
1.Schonende Amalgam-Entfernung mit metallfreier Zwischenversorgung,
2.längere Amalgam-Ausleitung (zur Leerung der Körperdepots)
3.metallfreie Endversorgung nach mehreren Monaten bis Jahren (je nach Belastung)

Metalle im Mund, auch wenn sie unter einer Porzellanverblendung sind, sind aus mehreren Gründen immunologisch ungünstig.

Beim Vorliegen von chronisch-gesundheitlichen Problemen, unabhängig von der Symptomatik, sollte auch immer der Sinn einer Erhaltung von wurzelbehandelten Zähnen hinterfragt werden.

Mit lieben Grüßen aus Niederbayern
Karlheinz Graf
Franz, 05.04.2018:
Habe seit meiner wurzelbehandlung umd anschliessnder überkronung mit einer Keramikzahnkrohne mit Metalluntergrund probleme auf dem rechten Ohr, permanenter Tinnitus, zudem leicht angeschlagen und appetitlos.
Wurzelbehandlung war zwar links oben vor ca. 4 Wochen.
Weiter wurde noch vorne eine 6er Brücke aus Zirkon ohne wurzelbehandlung gemacht.
Besteht die möglichkeit eines zusammenhanges zwischen dem Tinnitus und diesem toten Zahn?
Könnte dieser tote neu überkronte Zahn in 2 Wochen schon gezogen werden?
Klar steht für mich ein zusammenhang zwischen dieser Behandlung und vorallem dem Tinnitus.
Werde mir in 2 Wochen 2 Amalgamfüllungen entfernen lassen und diese überkronen lassen. Dabei besteht die möglichkeit den toten Zahn zu bearbeiten.
Danke im voraus und freundliche Grüsse
Dr. Karlheinz Graf aus 94315 Straubing, 16.03.2018:
Antwort zum Leserbrief von Monika, 14.03.2018

Liebe Monika,

wenn Sie Ihre nervtoten Zähne entfernen möchten, dann entlasten Sie damit Ihr Immunsystem. Es wäre nicht das erste Mal, wenn es damit auch zur Verbesserung von chronischen Leiden kommt. Das hängt aber von verschiedenen Voraussetzungen ab. Eine chronische Krankheit (wie z.B. Rheuma) ist nach den Erfahrungen in unserer Praxis eine Kontra-Indikation für wurzelbehandelte Zähne.
Wenn Sie sich Sofort-Implantate setzen lassen wollen, dann würden Sie nach dem probiotischen Konzept in unserer Praxis ca. 2 Wochen lang primär immunologisch stabilisiert, bevor die zerstörten Zähne entfernt und die vollkeramischen Implantate eingebracht werden. Eine immunologische Stabilisierung sollte eigentlich auch Ihre Probleme mit Herpes, Aphten, chronischen Halsschmerzen etc. positiv beeinflussen. Bezüglich Ihres Mundbrennens sollte vielleicht auch noch überprüft werden, ob dafür Empfindlichkeiten z.B. auf zahnärztliche Werkstoffe mitverantwortlich sein könnten.
Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
Karlheinz Graf


Karlheinz Graf Dr. aus 94315 Straubing, 15.03.2018:
Antwort zum Leserbrief von Melanie aus Frankfurt, 13.03.2018

Liebe Melanie,
wie Sie dem Video entnehmen konnten, hat jeder wurzelbehandelte Zahn immunologische „Nebenwirkungen“. Diese kann wiederum eine individuell höchst verschiedenartiger Symptomatik hervorrufen.
Inwieweit Ihr Zahn für Ihre gesundheitlichen Probleme mit verantwortlich ist kann ich aus der Ferne nicht beurteilen – es wäre aber nicht das erste Mal, dass nervtote Zähne mitverantwortlich sind für chronisch-gesundheitliche Probleme.

Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
Karlheinz Graf
Monika, 14.03.2018:
Sehr geehrter Herr Dr. Graf,

vielen Dank für den tollen Artikel.
Ich habe auch 2 wurzelbehandelte Zähne, einer davon ist seit 24 Jahren wurzelgefüllt, die ich gern durch Sofortimplantate ersetzen ließe.
Ich habe seit mehreren Jahren Rheuma und seit mehreren Monaten Probleme mit Herpes, Aphten, Mundbrennen, chronischen Halsschmerzen.
Das alles obwohl ich schon lange mein Immunsystem mit sehr guten Nahrungsergänzungsmitteln und Vitamin D stärke, auf Anraten meines Heilpraktikers.
Können all diese Beschwerden von den toten Zähnen kommen?
Meine wichtigste Frage:
Stören denn Herpes und Aphten sowie das Mundbrennen das Einheilen von Sofortimplantaten? Ist das eine Kontraindikation?
Es könnte zwar sehr gut passieren, dass nach der Entfernung der toten Zähne die Beschwerden weggehen, sicher bin ich mir aber nicht.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

Gruß
Monika
Melanie aus Frankfurt, 13.03.2018:
Hallo Herr Dr. Graf,
ich wäre Ihnen mehr als dankbar für einen Rat. Im September 2017 habe ich mich einer Wurzelbehandlung unterzogen (großer Backenzahn unten, linke Seite). Während der Behandlung hat der Zahn bereits Probleme gemacht. Bis heute fühlt er sich so an, als würde er nicht zu mir gehören, wodurch darauf beißen oder schlafen unmöglich ist. Seit dem o.g. Zeitpunkt der Behandlung leide ich unter starkem Harndrang. Urologen, Hausarzt und Gynäkologe konnten nichts finden. Keine Bakterien waren nachzuweisen und die Organe sind gesund. Lediglich das Blutbild zeigt, dass mein Körper gegen etwas ankämpft. Antibiotika greifen nicht. Ich war gestern bei meiner Zahnärztin. Röntgen hat nichts ergeben und sie streitet ab, dass Zähne etwas mit dem Rest des Körpers zu tun haben. Ich möchte den Zahn entfernen lassen, habe jedoch Angst davor. Vor allem, weil die Zahnärztin so strikt dagegen ist. Was denken Sie? Könnte ich Recht damit haben, dass es der Zahn ist? Wenn ich auf diesen beiße fühlt es sich so an, als würde ein Stift darin stecken. Absolut fremd also. Ich weiß mir einfach keinen Rat mehr und war dankbar, auf Ihr Video zu stoßen. Daher wäre ich für Ihren Rat dankbar.
Vielen Dank vorab!
Viele Grüße, Melanie
Karlheinz Graf Dr. aus 94315 Straubing, 11.03.2018:
Antwort zum Leserbrief von Ina aus Plaidt, 07.03.2018

Liebe Ina,

ein keramisches Sofort-Implantat wird, wie der Name schon sagt, sofort nach einer Zahnextraktion in die offene Zahnwunde eingebracht.
Es muss mit einer bestimmten Primärfestigkeit im Kiefer festgeschraubt werden.

Damit ein Implantat ohne Antibiotika und Cortison eingebracht werden kann, bedarf es einer Ozonbehandlung der Wunde und einer probiotischen Vortherapie von bestimmten Nahrungsergänzungen. Nur so wird der Organismus voll auf Heilung getrimmt und auf diese Art kommt es nur sehr selten zu einer Nicht-Einheilung eines vollkeramischen Implantats.

Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
Karlheinz Graf
Ina aus Plaidt, 07.03.2018:
Guten Tag,
auch ich möchte mich für diesen sehr aufschlussreichen Beitrag und die Antworten auf vorherige Kommentare bedanken - sie konnten mir schon einige Fragen beantworten. Ich befinde mich im Moment mitten in einer Stiftzahn-Behandlung eines nun wurzeltoten Zahnes und gedenke eventuell doch zu einem Keramik-Implantat zu greifen.
Wie wird eine (Sofort)Implantat befestigt- mit Zahnzement?
Was tun, wenn das Implantat nicht einheilt und raus muss?
Vielen Dank im Vorraus
Dr. Karlheinz Graf aus 94315 Straubing, 23.02.2018:
Antwort zum Leserbrief von Tanja, 16.02.2018

Liebe Tanja,
aufgrund der Mehrfachbelastungen, die von jedem wurzeltoten Zahn auf das Immunsystem ausgehen, ist es immer eine sehr individuelle Entscheidung für den Patienten: Zahnerhalt um den Preis eines möglichen immunologischen Defizits – oder Zahnextraktion mit metallfreiem Zahnersatz.
Nach meiner persönlichen Praxiserfahrung sollte sich jeder Patient bei einer chronischen Erkrankung, wo ja das individuelle Immunsystem besonders gebraucht wird, sich diese Frage stellen. Der Preis für einen Zahnerhalt um jeden Preis kann manchmal hoch sein.
Sehr wichtig wäre bei der Entscheidung für eine Zahnentfernung auch die Entscheidung für einen metallfreien Zahnersatz, ob Implantat-, Brücken- oder Prothesenversorgung.
Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
Karlheinz Graf
Dr. Karlheinz Graf aus 94315 Straubing, 23.02.2018:
Antwort zum Leserbrief von Theresa, 14.01.2018

Liebe Theresa,
ohne zahnärztlichen Befund ist es schwierig, auf Ihre Frage einzugegen:
Vielleicht haben Sie noch einen Zahn, von dem die Mercapatane her kommen, vielleicht noch eine NICO von einem ehemals beherdeten Zahn. Ich kann es nur aufgrund Ihrer Aussagen so nicht sagen.
Chemisch neutralisieren kann man, soweit ich es weiß, Mercaptan nicht.
Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
Karlheinz Graf
Tanja T., 16.02.2018:
Sehr geehrter Herr Dr. Graf,
Ihr Beitrag hat mir Angst gemacht, aber auch Hoffnung. Vor über 30 Jahren wurden die Wurzeln einiger meiner Zähne behandelt. Vor ca. 4 Jahren hat sich mein Zahnfleisch an einem toten Zahn entzündet. Da es nicht weh tat, ließ ich mir viel zu lange Zeit zum Zahnarzt zu gehen. Gestern begann die erste Wurzelbehandlung. Heute habe ich Ihr Video gehört und ich frage mich natürlich, ob es nicht Sinn machen würde, den toten Zahn zu entfernen - denn: Mein Körper ist seit genau dieser Zeit, der letzten 4 Jahre, an einigen Stellen zerstört. Ich frage mich und speziell Sie, ob es tatsächlich damit zusammenhängen könnte. Das schlimmste ist die Atrophie meines linken Temporallappens und die zunehmende Aufweitung des ipsilateralen Temporalhorns (das ist über meinem toten Zahn und der zerstörten Zahnwurzel). Zusätzlich habe ich Lymphknotenschwellungen unter den Achseln (nur dort). Sollten diese Dinge tatsächlich mit meinen Zähnen zusammenhängen, würde ich mir alle sofort rausreißen lassen, den nichts ist so tragisch wie die Wortfindungsstörungen, die sehr plötzlich und zu gleichen Zeit aufgetreten sind und natürlich immer schlimmer werden. Ich wäre sehr, sehr dankbar von Ihnen zu hören.
Mit freundlichem GrußTanja
Theresa, 14.01.2018:
Sehr geehrter Herr Dr. Graf!
Ihr Video hat mich sehr angesprochen. Ich darf Ihnen daher eine Frage dazu stellen. Ich habe vor 20 Jahren mein Gebiß von Quecksilber befreien und mit Keramik und Gold versorgen lassen. Anscheinend aufgrund eines zu steilen Bisses habe ich mir 3 von 4 Prämolaren zu Tode gepresst. Diese wurden, da sie sich nicht wurzelfüllen ließen, wurzelspitzenreseziert, dann in weitere Folge aber gezogen, da die Schmerzen nicht weggingen und sich auch jeweils Ostidien im Kieferknochen gebildet hatten. Diese wurden sowohl bei den WSR als auch bei der Zahnextraktion mitrausoperiert. Des Weiteren wurden auch die zwei noch verbleibenden beherdeten 8er entfernt. Es wurde also schon Viel getan. Derzeit wird aber noch bei dem zuletzt operierten Zahn Mercaptan getestet. Die Frage ist, ob das ein Überbleibsel ist oder ob leider doch noch eine Entzündung des Kieferknochens besteht. Wir leiten mit Chlorella, MSM etc derzeit aus. Ich bin leider nicht chemisch bewandert, aber vielleicht wissen Sie das: Kann man Leichengift im Kieferknochen mit Injektion eines bestimmten Mittels neutralisieren? Es müsste doch irgendetwas geben, was das Mercaptan bindet, oder. Danke für Ihre Antwort, schöne Grüße Theresa
Dr. Karlheinz Graf aus D-94315 Straubing, 04.01.2018:
Antwort zum Leserbrief von Holger, 30.12.2017
Lieber Holger,
natürlich sind immer mehrere Ursachen zusammen die Ursache für schlechtes Immunsystem und ein Krebsgeschehen. Bei einer so schweren Vorerkrankung wie der Ihren sind meiner Meinung nach Ihre vielfachen wurzelbehandelten Zähne aufgrund der Mehrfachbelastung daraus für Ihr Immunsystem mit (mit der Betonung auf MIT) ein Grund dafür. Lassen Sie sich von einem erfahrenen Arzt einmal ganzheitlich beraten. Dieser sollte aber auch Ihre Zähne mit im Visier haben.
Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
Karlheinz Graf
Online-Redaktion, 31.12.2017:
Liebe Holger,
vielen Dank für Ihren Bericht. Vor jeder Therapie steht die genaue - schulmedizinisch oder naturheilkundliche - Diagnose. Eine solche lässt sich aber gerade bei komplexen und chronischen Erkrankungen nur auf Basis einer sorgfältigen körperlichen Untersuchung + Anamnese erstellen. Falls Sie hierfür einen ganzheitlichen Therapeuten suchen, finden Sie in unserer Arztsuche entsprechende Adressen:
Ärzte: http://www.naturheilmagazin.de/aerzte.html
Heilpraktiker: http://www.naturheilmagazin.de/therapeuten.html
Ganzheitliche Zahnärzte: http://www.naturheilmagazin.de/zahnaerzte.html
Viel Erfolg wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion
Holger, 30.12.2017:
Ich habe aufgrund von einer zurückliegenden Chemotherapie und Bestrahlung kein Backenzähne mehr die noch Gesund sind bzw. alle einer Wurzelkanalbehandlung unterzogen wurden. Teilweise auch schon seit Jahren überkront. Einer dieser wurde mir Anfang Dezember gezogen, da ich hier schon über längere Zeit Schmerzen hatte. Nachdem er gezogen wurde, sah man an dem Zahn deutlich das sich zwischen den Wurzel ein weiß aussehende rundes (Entzündung) gebildet hatte. Der Zahn reichte auch in die Kieferhöhle da der "Atemtest" durch die Nase es belegte. Der Zahnarzt hat es nähen müssen, allerdings ist noch ein kleines Loch im Zahnfleisch zu fühlen. Ich hoffe dieser Zahn erklärt auch mein Nasenbluten was ich auf der linken Seite oftmals hatte und der HNO nichts finden konnte.
Nun seit ca. 3 Jahren und einem Coxsacki Virus habe ständig neue Entzündungen im Körper (Magenschleimhautentzündung, Blasenentzündung, aktuell gerade Bronchitis). Alleine in diesem Jahr war ich 5 mal Krank geschrieben. Aktuell nehme ich nach einem einfachen Husten, der nicht wegging und sich auf die Bronchien legte das dritte Antibiotikum um das Fieber in den Griff zu bekommen. Ansonsten fühle ich ständig abgeschlagen, schwindelig und kann mich schlecht konzentrieren. Ich bin mir nun nicht sicher was ich tun soll bzw. welche Alternativen es gibt.
Karlheinz Graf Dr. aus 94315 Straubing, 19.12.2017:
Antwort zum Leserbrief von Gabi Schreiber vom 13.12.2017:

Liebe Anja,

zuallererst müsste Ihre Problematik von einem fachspezifischen Orthopäden untersucht werden.

Kommt der Orthopäde zu keinem eindeutigen Befund, dann wäre die von Ihnen aufgezeigten Zusammenhänge mit einem wurzelbehandelten Zahn nach unseren Erfahrungen durchaus denkbar. Leider ist ein eindeutiger Beweis für diesen Zusammenhang aber kaum zu erbringen.

Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
Karlheinz Graf
Anja, 13.12.2017:
Ich habe seit ca. 2 Jahren zunehmende Schmerzen in beiden Händen. V.a. Handflexoren und Handballen. Ich belaste meine Hände zwar berufsbedingt schon sehr (Physiotherapeutin), finde die Symptomatik mit Mitte 30 jedoch schon ausergewöhnlich. Zeitweise behindern mich die Schnerzen so stark, das ich mir Gedanken über eine Umschulung gemacht habe. Das möchte ich aber unter alles Umständen vermeiden.
Nun ist mir aufgefallen, das tatsächlich ein halbes Jahr vor Beginn dieser Beschwerden eine Wurzelbehandlung stattfand. Kann das wirklich die Ursache für meine Schmerzen sein? Sollte ich das abklären oder ist es zu weit hergeholt und doch eher belastungsbedingt?
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
Beste Grüße
Karlheinz Graf Dr. aus D-94315 Straubing, 06.12.2017:
Karlheinz Graf Dr. aus D-94315 Straubing, 06.12.2017:
Antwort zum Leserbrief von Gabi Schreiber vom 06.12.2017:

Sehr geehrte Frau Schreiber,

ein wurzelbehandelter Zahn kann durchaus neuralgiforme Beschwerden, in Ausnahmefällen auch Taubheitsgefühle auslösen. Die normale Röntgenaufnahme muss dabei nicht unbedingt einen Befund zeigen. In so einem Fall sollte an eine Extraktion gedacht werden.

In Ihrem Fall sollten Sie aber unbedingt auch noch abklären lassen, ob eine NICO eventuell der Verursacher Ihrer Beschwerden ist. NICOs sind nekrotische Kavernen im Kieferknochen, die bestimmte Entzüdungsmediatoren (Botenstoffe) beinhalten. Auch diese Knochenbefunde können in der Regel nicht durch eine normale Röntgenaufnahme, sondern nur durch eine DVT oder Magnet-Resonanz hinreichend sicher diagnostiziert werden.

Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
Karlheinz Graf
Gabi Schreiber aus Neubrandenburg, 06.12.2017:
Sehr geehrter Dr. Graf,
mit großem Interesse habe ich Ihr Video angeschaut. Seit 4 Jahren in Folge quäle ich mich mit Taubheitsgefühlen in der rechten Gesichtshälfte herum. Heute stellte meine Hausärztin fest, dass es eine Entzündung im Oberkiefer sein könnte. Dort befindet sich ein Zahn , der vor ca. 5 Jahren eine Wurzelbehandlung erhielt. Sofort lAs ich im Internet nach und fand Ihren sehr aufschlussreichen Artikel. Irgendwie weiß ich nicht, wie ich mich nun verhalten soll. Röntgenaufnahmen beim meinem Zahnarzt brachten das Ergebnis: alles in Ordnung. Das war vor einigen Monaten. Am liebsten würde ich den Zahn sofort ziehen lassen. Bin aber unsicher,da es keine klare Diagnose gibt. Ist es ratsam, dem Zahnarzt diesen Vorschlag zu machen?
Mit freundlichen Grüßen Frau Schreiber
Karlheinz Graf Dr. aus D-94315 Straubing, 27.11.2017:
Antwort zum Leserbrief von Lili vom 25.11.2017:

Liebe Lili,

Ihre Fragen können schnell beantwortet werden:
Als festsitzenden Ersatz eines verloren gegangenen Zahnes gibt es 2 Varianten: Brücke oder Implantat. Ein Implantat ist also nicht zwingend nötig.

Wenn Sie ein Implantat machen lassen möchten, dann ist die weitere Überlegung:
Aus welchem Material soll das Implantat sein – dazu gibt es 3 Möglichkeiten:
1.Aus Titan: Lesen Sie dazu http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/zahnmedizin/titan.html
2.Aus Kunststoff: Es gibt kaum noch Langzeiterfahrungen mit Kunststoff-Implantaten. Prinzipiell gilt aber, dass es meiner Kenntnis nach keinen Kunststoff gibt, der (wegen möglicher Korrosion) keine toxische (giftige) Komponente hat – ich wäre deshalb eher sehr vorsichtig mit diesem Material
3.Aus Vollkeramik: Das ist meiner Meinung nach die beste, weil biologischste Variante

Als weitere Frage gilt es dann zu klären: Spät- oder Sofort-Implantat:
Aus den Erfahrungen aus unserer Praxis hat ein Sofort-Implantat aus Keramik mehrere überzeugende Vorteile zu einer Spätimplantation.
Die wesentlichsten sind: Ein üblicher Knochenschwund nach einer Extraktion kann kaum stattfinden, so dass eventuelle (teure) Knochenaufbauten überflüssig werden und:
Sie haben mindestens 3 Monate früher Ihre Gesamtversorgung abgeschlossen.
Aus diesen Gründen bevorzugen wir in unserer Praxis zu 98 % die Sofortimplantationen.

Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
Karlheinz Graf
Dr. Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 26.11.2017:
Hallo Lili!
Nach Stand der Wissenschaft und langjähriger Erfahrung würde ich ausschließlich zu Zirkon-Implantaten raten. Diese sind biologisch unbedenklich, ästhetisch, hygienisch und stabil. Auch aus der Sicht der chinesischen Medizin (Meridiane) können Sie beruhigt sein.
Mit freundlichen Grüßen aus Ditzingen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA
Lili, 25.11.2017:
Hallo
Ich werde demnächst ein wurzelbehandelter Zahn ziehen, der ein Störfeld darstellt.
Kopf/Nackenschmerzen.
Ist es sinnvoll ein Kunstoffimplantat einzusetzen wenn man bedenkt, das dann der Meridian auch gestört werden kann? Sofortimplantat oder später?
Karlheinz Graf Dr. aus D-94315 Straubing, 25.11.2017:
Antwort zum Leserbrief von Sehnaz Kutlualp Asar aus Berlin vom 20.11.2017:

Sehr geehrte Frau Sehnaz Kutlualp Asar,

es war sicher richtig, dass Sie Ihr Kind lange gestillt haben – etwas besseres konnten Sie für Ihr Kind nicht tun. Die Süße der Muttermilch ist sicher kein Problem für die Gesundheit Ihres Kindes!

Es ist sicher auch nicht falsch gewesen, Ihrem Kind nur wenig Kuhmilch zu geben. Kuhmilch ist nicht der Kalziumspender, wie es uns die Werbung glauben machen will.

Wichtig, nicht nur für Ihr Kind, wäre eine ausgewogene vitalstoffreiche Vollwertkost mit viel knackig gedünstetem Gemüse ergänzt mit unterschiedlichen Vollgetreidesorten wie z.B. Vollreis, Hirse, Quinoa, Dinkel, Hafer etc. und Kartoffeln, alles möglichst aus biologischem Anbau wegen der Schadstoffarmut in diesen Lebensmitteln. Damit sichern sie dem Körper eine ausreichenden Zuführung von Vitaminen und Spurenelementen in biologisch verwertbarer Form.
Wichtig wäre auch eine ausreichend gute Zerkleinerung der Nahrung durch gute Kauarbeit, damit die Speisen gut verdaut werden können. Insbesondere das Buch „Unsere Nahrung – unser Schicksal“ von Dr. Bruker (EMU-Verlag) würde Ihnen bei diesem Thema gut weiter helfen.

Wenn Süßigkeiten (als Ausnahme) bei Kindergeburtstagen oder ähnlichen Gegebenheiten genascht werden, ist das dann unter diesen Ernährungsvoraussetzungen sicherlich kein Problem für die Gesundheit Ihres Kindes. Der rote Faden in der Ernährung (wie oben beschrieben) sollte aber stimmen, das wäre wichtig. So wäre dann auch der Säure-Basen-Haushalt besser im Lot und damit der gesamte Stoffwechsel.

Übrigens: Zahnseide könnte auch bei Ihrer Tochter angewandt werden. Wichtig ist aber vor allem eine gründliche Zahnpflege nach jeder Mahlzeit, nicht nur abends.

Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
Karlheinz Graf
Sehnaz Kutlualp Asar aus Berlin, 20.11.2017:
Sehr geehrter Herr Dr. Karlheinz Graf,
Herzlichen Dank für Ihre Antwort. Ich werde mir die Bücher besorgen.
Dennoch hätte ich einige Fragen an Sie.
Meine Tochter Ernährt sich ausgewogen. Sie ist selltend Süssigkeiten. Schokolade mag Sie nicht.
Ich habe Sie bis zum 2 Lebensjahr gestillt. Wir haben Abends Zähne geputzt, aber in der Nacht ist Sie öffters wieder an die Brust gegangen. Nach dem ich abgestillt habe, haben wir Ihr seltend Milch gegeben. Sie hat eher Milchprodukte bekommen, wie Schafskäse oder Joghurt. Weil wir gelesen hatten, dass Milchprodukte gesünder sind als Milch selber. Doch heute ist meine Frage war das lange Stillen falsch für die Zähne, da Muttermilch auch Zucker hat. Und könnte es sein, dass unser Kind zu wenig Kalzium bekommen hat, weil Sie nicht regelmäßig Milch getrunken hat?
Soll Sie täglich Milch trinken?
Ich traue mich nicht mit Zahnseide an die Zähne meiner Tochter zu gehen. Sollte ich das? Soll Sie garkeine Süssigkeiten mehr essen? Bei Geburtstagen der Freunde ist es unvermeidlich.

Vielen Dank für Ihre Kostbare Zeit.
Viele liebe Grüsse aus Berlin.

Sehnaz Kutlualp Asar
Karlheinz Graf Dr. aus D-94315 Straubing, 16.11.2017:
Antwort zum Leserbrief von Sehnaz Kutlualp Asar aus Berlin vom 14.11.2017:

Sehr geehrte Frau Sehnaz Kutlualp Asar,

wenn Ihr Kind schon in so jungen Jahren so kaputte Milchzähne hat, dass mehrere zur Erhaltung wurzelbehandelt werden mussten, dann liegt hier mit großer Wahrscheinlichkeit ein sehr großes Ernährungsproblem vor, was auf Dauer mit Sicherheit die Gesundheit Ihres Kindes beeinflussen wird. Ich würde deshalb als allererste Maßnahme Ihnen empfehlen, Ihr Kind auf eine gesunde Vitalkost umzustellen. Informative Bücher dazu erhalten Sie aus dem EMU-Verlag, Lahnstein.

Bezüglich der wurzelbehandelten Milchzähne wäre zur weiteren Beurteilung wichtig, ob Ihr Kind eher kerngesund ist, oder eher kränkelnd. Ist es kerngesund, dann sind die wurzelbehandelten Zähne ein temporäres, zeitlich sehr begrenztes Problem, das sich durch das „Herausfallen“ von selbst erledigen wird, vorausgesetzt die bleibenden Zähne bleiben durch gute Zahnpflege und gesunder Ernährung gesund.
Ist Ihr Kind eher kränkelnd, dann wäre wirklich an eine Entfernung der wurzelbehandelten Milchzähne mit der Option eines Platzhalters zu denken, auch wenn dieser aus Metall ist.

Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
Karlheinz Graf
Sehnaz Kutlualp Asar aus Berlin, 14.11.2017:
Lieber Herr Dr. Graf,
ich bin schwer beeindruckt von Ihrem Beitrag. Herzlichen Dank für Ihre ausführliche Aufklärung über einen toten Zahn. Würden Sie in Berlin wohnen, würde ich morgen zu Ihnen rennen. Meine Tochter ist 7 Jahre alt und hat leider mit 5 Jahren 3 Wurzelkanalbehandlungen mit Kronen bekommen. (Wir wollten keine Vollnarkose es war mit Sedierung) Dazu hat Sie auch links oben zwei Zähne nebeneinader vor zwei Jahren Füllüng bekommen gehabt. Nun ist die Füllung der beiden Zähne gefallen und Sie soll jetzt ein Zahn gefüllt bekommen und der andere wieder Wurzelkanalbehandlung mit Krone. Nachdem ich Ihren Beitrag gelesen habe überlege ich Ihr Zahn ziehen zu lassen und Platzhalter reinsetzen zu lassen. Doch Platzhalter ist auch Metall und wird neben den beiden Zähnen befestigt. Ist es dennoch gesünder? Empfehlen Sie es? Ist die Kunststofffüllung für den anderen Zahn auch toxisch?
Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Hilfe?
Ganz liebe Grüsse aus Berlin, Sehnaz Kutlualp Asar
Renate Kremer aus Zirndorf, 13.11.2017:
Hallo alle miteinander, ich bin sehr erstaun was ich da alles gelessen habe. und mir wird immer mehr bewusst,was ein toter Zahn für Auswirkungen mit sich bringt, jetzt kann ich mir gut vorstellen von wo ich meine schmerzen her habe,das heißt auf jedenfall das ich meinen letzten Toten Zahn circa 25 Jahre, auch ziehen lassen werde. ich Franke mich de noch warum machen die Zahnärzte das mit uns???? Die sind für unser Wohlbefinden verantwortlich, Mann sollte darauf aufmerksam gemacht werden, was ein toter Zahn verursachen kann. liebe Zahnärzte seit ehrlich zu euern Patienten. Gruss hanny
Karlheinz Graf Dr. aus 94315 Straubing, 25.10.2017:
Antwort zum Leserbrief von Nicole aus München, 23.10.2017:

Liebe Nicole,
Ihre Behandlung scheint recht unglücklich gelaufen zu sein mit dem Ergebnis, dass Sie jetzt einen nervtoten Zahn mit einer Mehrfachbelastung für Ihr Immunsystem haben. Eine Wurzelspitzenresektion löst Ihr immunologisches Problem („Leichengifte“ und Bakterieninfektion in den Seitenkanälen des Zahnes) wohl eher nicht.
Es ist sehr schwierig, Ihnen aus der Ferne einen Rat zu geben. Falls Sie gesund sind, könnten Sie evtl. abwarten, ob sich Ihre Probleme auch ohne Wurzelspitzenresektion erledigen, falls Sie chronisch krank sind, sollten Sie ernsthaft überlegen, ob Sie diesen Zahn noch weiter erhalten wollen.

Mit lieben Grüßen aus Niederbayern
Karlheinz Graf
Karlheinz Graf Dr. aus 94315 Straubing, 25.10.2017:
Antwort zum Leserbrief von Jana Schweizer aus Rems Murr Kreis, 23.10.2017:

Liebe Frau Schweizer,
die „Leichengifte“ und die Bakterien in den toten Zähnen sind stets eine Mehrfachbelastung für Ihr Immunsystem. Man weiß u.a. auch, dass „Leichengifte“ neurotoxisch sind und insbesondere in Kombination mit Amalgam starke Enzymgifte sein können.
Unsere Praxiserfahrung zeigt, dass ein toter Zahn, auch wenn er keine Schmerzen bereitet, prinzipiell jedes Symptom mit auslösen kann, je nachdem, wie „voll“ bereits ihr „Fass“ ist.

Mit lieben Grüßen aus Niederbayern
Karlheinz Graf
Nicole aus München, 23.10.2017:
Sehr geehrte Damen und Herren Doktoren,
ich habe mir im März prophylaktisch eine alte Krone erneuern lassen.
Nach dieser harmlosen Behandlung hatte ich leichte Zahnschmerzen und war wärmeempfindlich. Die neue Krone wurde nun so arg runtergeschliffen, dass ich die Zunge ein Stück zwischen die Zähne schieben kann. Weiterhin leichte Schmerzen. Nicht schlimm, auszuhalten, aber doch störend.
8 Wochen später wurde dann eine Wurzelbehandlung gemacht. Zahn soll nun tot sein. Leider noch immer das gleiche Gefühl. Es hat sich nichts verändert. Jetzt, vier Monate später war ich bei einem Kieferchirurgen und habe mir ein 3D-Bild machen lassen. Es heißt es muss eine Wurzelspitzenresektion gemacht werden. Alternativ muss der Zahn raus und eine Brücke oder Implantat rein. Alles nur wegen einer Prophylaktischen-Manahme...
Ich bin sehr unsicher, denn mein Bauchgefühl sagt mir "raus mit dem Zahn".
Wenn ich aber an die Kosten denke, hab ich doch jetzt schon für die neue Krone, die Wurzelbehandlung und das 3D-Bild bereits 1.160 € gezahlt. Eine neue Brücke kostet ja auch noch ein paar Tausend.
Es ist der dritte Zahn von hinten (unten). Meinen sie ich kann auch mit Zahnlücke leben? Mir wurde gesagt das ginge nicht, da ich sonst die Zähe von oben kaputt machen würde.
Ich empfinde eine Wurzelspitzenresektion als echt brutalen Eingriff und würde das ganz gerne vermeiden.
Können Sie mir bitte einen Tipp geben.
Herzlichen Dank
Nicole
Jana Schweizer aus Rems Murr Kreis, 23.10.2017:
Sehr geehrter Damen und Herrn! Ich bin Jana und seit 2013 Jahr habe ich symptomatischer Krankheit und habe ein Toter Zahn ohne Schmerzen. Wirkt Toter Zahn auf symptomatischer Körper ( ohne auf Organen angriffen) wie Nervenerkrankung aus? Vielen Danke auf Antwort im Voraus! Vielen Grüße Jana Schweizer
Dr. Edith Nadj-Papp aus Ditzingen bei Stuttgart, 13.10.2017:
Sehr geehrte Frau Bullinger,
bei dieser Verfärbungen ist die bestmögliche Behandlung die mechanische Entfernung. Sicherlich ist eine elektrische Zahnbürste hilfreich, da sie effektiver reinigt als die manuelle Zahnbürste.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. (Med. Univ. Pudapest) Edith Nadj-Papp
Maria Bullinger aus Baden-Württemberg, 04.10.2017:
Hallo zusammen,
meine beiden Kinder 4 und 7 leiden an den sogenannten Chrombakterien (schwarze Verfärbungen an den Zähnen, KEIN KARIES), Black Stain oder Melanodontie genannt. Ich habe bisher außer eine Zahnreinigung nichts hilfreiches gefunden, um diese furchtbar aussehenden Bakterien langfristig zu entfernen. Meine Kinder leiden sehr darunter. Ich bitte alle, die dazu Tips haben oder bewährte Mittel dies gerne mitzuteilen, ich bin inzwischen wirklich sehr verzweifelt und hoffe so sehr, dass jemand etwas gefunden hat, was meine Kids endlich hilft.
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 14.09.2017:
Sehr geehrte Frau Linder,

ohne eine ausführliche Anamnese und eine klinsiche und röntgenologische Untersuchung eine Diagnose zu stellen, ist fast nicht möglich. Die Ursache kann im Zahn, Kiefer, Zahnfleisch oder Muskeln liegen. Fakt ist, dass wurzelkanalbehandelte Zähne sehr wohl Schmerzen auslösen können, nämlich, wenn sie eine Knochenentzündung verursachen. Ihr Zahnarzt wird Sie sicherlich heute bestens beraten und eine Lösung finden.

Mit herzlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Andrea Lindner aus 84427 St. Wolfgang, 13.09.2017:
Hallo,
bin verzweifelt. Habe seit 3 Tagen totale Zahnschmerzen, nehme alle 4 Stunden IBO 600 sonst würde ich wahnsinnig werden. Beim Zahnarzt war ich schon 3 mal und es wird nichts besser. Das Problem ist, dass meine Schmerzen genau in der Mitte meiner Brücke ausstrahlen wo kein Zahn ist. Der hinterste Zahn und der 3. letzte Zahn tut mir nicht weg, auch wenn der Arzt darauf klopft. Jetzt hat er mir schon 3 mal den Brückenrand gesäubert und die Schmerzen lassen nicht nach. Heute hat er noch ein kleines Samenkorn gefunden, dass seiner Meinung eventuell Schuld sein kann, wobei ich ihm aber gesagt habe, dass das wahrscheinlich vom Frühstück ist. Er möchte die Brücke nicht abnehmen, weil er meint, da kann nichts sein, weil beide Zähne wurzelbehandelt sind. Auch kein Karies! HILFE ich weiß nicht mehr weiter, hab morgen wieder einen Termin :-(
Karlheinz Graf Dr. aus 94315 Straubing, 04.09.2017:
Antwort zum Leserbrief von Christian Kellner aus Wildeshausen:

Sehr geehrter Herr Kellner,

wenn Sie bereits mit 18 Jahren so „zusammengeknirschte“ Zähne hatten, dass diese wurzelbehandelt werden mussten, dann scheinen Sie ein sogenannter „Stresstyp“ zu sein – und Stresstypen sind leider prädestiniert für Magen/Darm-Probleme. Stress – und diesen haben Sie ja augenblicklich leider immer noch bedingt durch Ihr kompetitives Studium und erhofften Berufseinstieg ins Consulting - belastet das Immunsystem enorm!

Erschreckend ist für mich zudem, dass Sie bereits 16 wurzelbehandelte Zähne haben, die, wie Sie aus dem Film aus dem NHJ und dem zugehörigen Text erfahren konnten, weitere massive Stressoren für Ihr Immunsystem sind.
Ein wurzelbehandelter Zahn, auch wenn die Behandlung von einem Fachmann durchgeführt wurde, ist immer eine Mehrfachbelastung für Ihr Immunsystem, denn Sie erreichen auch bei optimaler Durchführung nie eine Bakterienfreiheit und eine Freiheit von Mercaptanen (Leichengiften) im Kanalsystem, was insbesondere bei chronisch Kranken relevant ist.
Eine Entfernung von 1 oder 2 wurzelbehandelten Zähnen wird deshalb Ihr Immunsystem wohl nur wenig, meiner Meinung nach zu wenig, entlasten.

Überlegenswert wäre in Ihrem Fall, so weit ich es aus der Ferne beurteilen kann,
-massive Stressreduktion verbunden mit ev. psychotherapeutischer Hilfe
-Biofeedback-Tests zur Erkennung und Stärkung von individuellen Schwachpunkten
-Falls notwendig: immunologische Stressreduktion durch die Entfernung der devitalen Zähne und eventueller anderer dentalen Stressoren

Sollte eine Extraktion von Zähnen notwendig werden, wäre ein Ersatz durch keramische Sofort-Implantate (von Implantaten aus Titan rate ich dringend ab!) als Halteelemente für einen biologischen Zahnersatz mit hohem Tragekomfort die optimale Entscheidung.

Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
Karlheinz Graf
Christian Kellner aus Wildeshausen, 28.08.2017:
Sehr geehrter Herr Dr. Graf,

ich wende mich ähnlich wie der vorherige Kommentar an Sie, da ich nicht mehr weiter weiß. Ich habe 16 wurzelbehandelte Zähne, darunter u.a. die Backenzähne. Die Geschichte wie es dazu gekommen ist, spar ich jetzt mal aus. Nur so viel: Meine Zähne waren völlig gesund, lediglich stark abgeknirscht, daher ist das Ganze umso trauriger. Die meisten Wurzelbehandlungen wurden zwischen meinem 18. und 19. Lebensjahr durchgeführt.

Alle Zähne waren aufgrund schlechter Wurzelbehandlung zunächst extrem entzündet. Der Arzt, der die Entzündungen schließlich entdeckt hat, kommentierte, dass wenn ich nicht so jung wäre, wäre ich schon tot. Bei Entdeckung dieser Tatsache wurden alle Zähne von einem Top 3 Endodontologen in Deutschland neu behandelt. Seitdem sind die Zähne auf dem Röntgenbild unauffällig und die Entzündungen ausgeheilt.

Nichtdestotrotz habe ich mittlerweile einen extremen Reizdarm und eine Fruktoseintoleranz entwickelt (Beginn etwa 1/2 Jahre nach der allerersten ehemals erfolglosen Wurzelbehandlung). Dieser Reizdarm hat sich leider auch seit der Sanierung der wurzelbehandelten Zähne nicht zurückentwickelt. Mein Reizdarm ist so schlimm, dass ich nur mit schwachen Opiaten (Kratom) dem Alltag nachgehen kann. Entspannungstechniken, Probiotika, Sport, und gesundes Essen verschaffen nur minimale Abhilfe (max. 20% Verringerung der Beschwerden) und sind den Aufwand kaum wert. Ohne Opiate habe ich konstant Durchfall und grundsätzlich leide ich unter extremen Blähungen, egal welches Essen. Ich versuche seit mittlerweile zwei Jahren meinen Reizdarm in den Griff zu bekommen, ohne Erfolg. Leider habe ich auch sonst kein stressfreies Leben bedingt durch ein kompetitives Studium und erhofften Berufseinstieg ins Consulting.

Da ich wegen des Reizdarms bei Gastroenterologen, Alternativmedizinern und Ernährungsberatern war, ohne dass sich ein ansatzweiser signifikanter Erfolg eingestellt hat, erwäge ich es nun ein paar der wurzelbehandelten Zähne ziehen zu lassen (möglicherweise die Backenzähne, die nach der Meridianlehre ja mit dem Darm zusammenhängen sollen). Trotzdem beunruhigt es mich, dass die Meridianlehre nie durch die wissenschaftliche Methode bestätigt wurde. Ich möchte nicht nich mehr zerstören und die neuen Wurzelbehandlungen wurden wirklich von einem Top Arzt durchgeführt. Letztendlich war ich ein relativ fitter Teenager als meine Zähne zunächst nacheinander wurzelbehandelt wurden. Seitdem hat sich meine Gesundheit jedoch drastisch verschlechtert. Ich leide zusätzlich unter starker Müdigkeit und regelmäßig auftretender Migräne. Seit der Sanierung hat sich, wie gesagt, bis auf meine Müdigkeit leider keines der Symptome deutlich zurückentwickelt.

Was ist Ihre konkrete Empfehlung (so gut es bei so einer Ferndiagnose geht)?
Ich denke nicht, dass es Sinn macht Hals über Kopf alle wurzelbehandelten Zähne zu ziehen. Aber womöglich 1-2, um dann abzuwarten, ob sich eine Besserung einstellt? Ich weiß wirklich nicht mehr weiter.
Karlheinz Graf aus 94315 Straubing, 02.07.2017:
Antwort zum Leserbrief von Silvia Glück aus A- Mauerkirchen:

Liebe Frau Glück,
wie Sie bereits aus dem obigen Film erfahren konnten, ist jeder wurzelbehandelte Zahn eine mehrfache immunologische Belastung für den Organismus, die verschiedenste Symptome auslösen kann.
Bei Ihrem Sohn Bernhard wurde nun auch noch zusätzlich eine Allergie auf das verwendete Wurzelfüllmaterial festgestellt, das sogar durch Überstopfung in den Kieferknochen gelangt zu sein scheint.

Es wäre ein schwieriges und aufwändiges Unterfangen, dieses Material chirurgisch aus dem Kiefer und endodontisch aus der Zahnwurzel wieder zu entfernen. Es ist auch die große Unwägbarkeit, ob das restlos gelingen kann.
Selbst wenn es gelingen sollte, hat Ihr Sohn mit der Mehrfachbelastung durch den wurzelbehandelten Zahn dann immer noch weiterhin ein immunologisches Mehrfach-Problem und damit möglicherweise eine anhaltende Beeinträchtigung seiner Gesundheit.

Als Therapeut würde ich in so einem Fall aus gesundheitlichen Gründen die Entfernung dieser Zähne und des Wurzelfüllmaterials im Kieferknochen vorschlagen und in der gleichen Behandlungssitzung keramische Sofortimplantate im Bereich der gezogenen Zähne einbringen. Implantate aus Titan wären nach meinem Dafürhalten wegen der Korrosionsgefahr im Kieferknochen dafür nicht geeignet. Damit hätte Ihr Sohn ein immunologisches Problem weniger und eine feste und stabile Sofortversorgung, die nach ca. 3 Monaten mit Kronen versorgt werden kann.

Stehe für ev. Rückfragen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen aus Niederbayern
Karlheinz Graf
Silvia Glück aus A- Mauerkirchen, 30.06.2017:
Sehr geehrter Herr Dr. Graf!
Wir wenden uns in dieser Form an Sie, da wir keinen Rat mehr wissen.
Es geht um unseren Sohn Bernhard geb. 1990.
Seit Jänner zeigten sich bei ihm unklare Beschwerden, die medizinisch und internistisch genau abgeklärt wurden, ohne Ergebnis. Er wäre organisch gesund, fühlt sich aber hundeelend (extreme Müdigkeit, Sehstörungen, Schwindel, Herzrasen, Ohrensausen, Kreislaufschwäche, Muskel-Gelenkschmerzen …).
Im Zuge dessen ließ er auch seine Zähne kontrollieren. Der Arzt stellte bei 4 Zähnen im Oberkiefer eine Wurzelüberfüllung und eine hochgradige Allergie auf das Rohguttapercha (Wurzelfüllmaterial-LTT Nachweis vom IMD Labor)fest. (1 Zahn wurde 2015 saniert, 3 Zähne wurden erst im März gemacht. Seit dieser Zeit zeigten sich die Beschwerden noch deutlicher.)
Wir haben schon mehrere gute Zahnärzte konsultiert, die sind aber ratlos und wissen keinen Weg, wie unser Sohn dieses Material wieder aus den Wurzel rausbekommt. Sie sagen, sie hätten so etwas noch nicht gesehen, wollen aber die gute Arbeit des Zahnarztes nicht zerstören.
Unserem Sohn geht es immer schlechter, deshalb unsere Bitte, ob Sie ihn nicht untersuchen können und eine Lösung für sein Problem wissen.
Karlheinz Graf Dr. aus 94315 Straubing, 12.05.2017:
Sehr geehrte Frau Christine Wölfinger aus 55118 mainz,

wie Sie aus dem Artikel und dem Film schon erfahren haben, sind wurzelbehandelte Zähne immer eine Dauerbelastung für Ihr Immunsystem, was bedeutet, dass Sie mit einer Entfernung von wurzelbehandelten Zähnen dieses entlasten, so wie es sein soll.
In der Folge kommt es dann oft zu Besserungen der chronischen Erkrankung wie z.B. in Ihrem Fall der Gelenksprobleme. Wenn nicht, was Ihnen keiner versprechen kann, haben Sie zwar Ihr Immunsystem entlastet, aufgrund der vielfachen Ursachen, die Ihr Fass zum Überlaufen gebracht haben, war das aber ev. noch zu wenig und es müßte weiter "geleert" werden. Hinterfragen müssten Sie dazu z.B. die Art der Ernährung, die Stressbelastung, Ihr Säure- Basenhaushalt, Umwelteinflüsse etc.
Wenn Sie nervtote Zähne entfernen lassen sollten Sie gerade bei rheumatischen Symptomen immer darauf achten, dass ein eventuell notwendig werdender Zahnersatz metallfrei sein sollte.

Mit lieben Grüßen aus Niederbayern
Christine Wölfinger aus 55118 mainz, 11.05.2017:
Sehr geehrter Herr Dr. Graf, danke für Ihren Artikel und das Kurzvideo. Kurze Frage: Habe seit über 30 J. nur noch die tote Wurzel des linken Schneidezahns drin, mit einem Stiftzahn, vielleicht noch andere "tote" Zähne, weiß nicht genau. Seit 3 Jahren habe ich zunehmende Gelenkprobleme, Schmerzen in der Hüfte, Knien, Hand- und Fingergelenken, keine genet. Disposition, immer gesunde Lebensführung, bin 60 J. alt. Bin total verzweifelt wegen der zunehmenden und nicht beherrschbaren orthopädischen Beschwerden trotz Nahrungsergänzungsmittel aller Art. Was soll ich tun? Danke für Ihre Antwort, mit freundlichen Grüßen Christine Wölfinger
Karlheinz Graf Dr. aus 94315 Straubing, 11.05.2017:
Karlheinz Graf Dr. aus 94315 Straubing:

Sehr geehrte Frau Selina Liebel aus Esslingen:
Sie haben eine chronische Erkrankung, so dass Sie Ihr "Fass der Belastungen" so gut wie möglich leeren sollten. Nachdem wurzelbehandelte Zähne stets eine Dauerbelastung für das Immunsystem darstellen sollten Sie ernsthaft überlegen, ob Sie diese Zähne auf Dauer erhalten wollen.
Sollten Sie sich zu einer Entfernung der Zähne entschließen, muss eine prothetische Versorgung der Lücken wohl durchdacht sein und sollte auf jeden Fall unter umwelt-zahnmedizinischen Kriterien erfolgen. Eine metallfreie Versorgung wäre in Ihrem Fall das Mittel der Wahl. Diese Empfehlung gilt auch bei einer eventuell angedachten Versorgung durch Implantate.
Herzliche Grüße aus Niederbayern!
selina liebel aus esslingen, 10.05.2017:
hallo, ich wäre sehr dankbar um eine Antwort zu meiner Frage: ich habe 3 wurzelbehandelte Zähne, die in den letzten 3 jahren erst gemacht wurden. teilweise sind sie zwar verfärbt aber ich habe keine schmerzen und das röntgenbild sieht auch gut (ohne entzündungen) aus angeblich. ich habe allerdings seit über zwanzig jahren diabetes2 und hashimoto. beides konnte ich ohne medikamente über sehr gesunde lebensweise in den griff bekommen. nun allerdings sind die schilddrüsenwerte wieder schlecht. diabetes ist bei mir auch direkt damit verbunden. ich möchte aber keine medikamente nehmen da ich es erfolgreich so lange geschafft habe mit urkost und bewusster lebensweise. zur frage: sollen die drei zähne raus? ich denke das fass ist stark übervoll. danke im voraus für eine ehrliche antwort :-)
Online-Redaktion, 08.05.2017:
Liebe Frau Zurmühlen,
wenn ein Zahn intervallartig Schmerzen bereitet, muss natürlich erst einmal geschaut werden, was dahinter steckt. Ist es der Zahn selbst, der Nerv, das Zahnfleisch ...? Bei bestimmten Erkrankungen bzw. in einem gewissem Stadium (irreparabel erkrankter bzw. entzündeter oder gar toter Zahn, der immer wieder zu Beschwerden führt), bleibt in der Regel tatsächlich nur die Wahl zwischen Wurzbehandlung und Ziehen des Zahns. - Ob das in Ihrem Fall nötig ist, kann allein der behandelnde Zahnarzt entscheiden. Leider ist es tatsächlich so, dass sich die eigenen Zähne nicht immer erhalten lassen - auch wenn es noch so wünschenswert wäre. Was Sie anschließend tun können, zeigt Ihnen unser Beitrag zum Thema Zahnersatz: http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/zahnmedizin/zahnersatz.html
Alles Gute für Ihre (Zahn-) Gesundheit wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion
Anneliese Zurmühlen, 07.05.2017:
Wenn Wurzel(kanal)behandlungen und Wurzelspitzenresektionen bzw. entsprechend behandelte Zähne den Organismus schädigen [könnnen], welche Alternative gibt es denn dann überhaupt noch zur Behandlung eines (intervallartige) Schmerzen bereitenden Zahnes - außer der Extraktion bzw. der operativen Entfernung desselben ??
Karlheinz Graf Dr. aus 94315 Straubing, 07.03.2017:
Sehr geehrter Herr Gerting,

aus Ihren Zeilen scheint hervorzugehen, dass Sie ein sehr kariesanfälliges Gebiss haben - das ist meist genetisch bedingt. Die Karies ist aber eine Zivilisationserkrankung, d.h. ernährungsbedingt. Ich würde Ihnen also als Erstes zur Vermeidung von weiteren gravierenden Zahnschäden den Tipp geben, diesen Punkt zu überprüfen und sich diesbezüglich auch ganzheitlich zu informieren.

Die Folgen der Karies mit ihren tiefen "Löchern" sind dann oft leichte bis stärkere Schmerzen (je nach Tiefe der Karies und damit Nähe zum Zahnnerv) und dann weiter, als therapeutische Schmerzbeseitigung und zur Erhaltung des Zahnes, eine Wurzelbehandlung mit all ihren möglichen gesundheitlichen Nebenwirkungen.

So lange Sie sich gesund fühlen, kann eine Wurzelfüllung zum Zahnerhalt sinnvoll sein. Das bedeutet zwar nicht, dass beim Gesunden ein wurzelbehandelter Zahn keine immunologische Belastung darstellt - das Immunsystem eines Gesunden kann aber diese Belastungen in der Regel noch gut kompensieren. Grenzwertig wird die Lage dann, wenn wurzelbehandelte Zähne wieder schmerzhaft werden oder sich stumme Entzündungen bilden. Wurzelspitzenresektionen sind als Therapie dann oft nur Verzögerungen von notwendigen Extraktionen, denn die Ursachen der Entzündungen werden damit nicht eliminiert.

Anders stellt sich die Situation aber dar, wenn ein Patient bereits chronisch krank ist. Insbesondere bei schwer chronisch Kranken ist die Mehrfach-Belastung durch einen wurzelbehandelten Zahn für das Immunsystem oft nicht mehr kompensierbar und so sollte in diesen Fällen ein diesbezüglicher Zahn zur Entlastung des Immunsystems besser obligat entfernt werden.

Bei Zahnverlust wiederum muss in der Regel aus funktionellen Gründen ein prothetischer Ersatz geschaffen werden, der je nach Umfang entweder herausnehmbar (Prothese), oder festsitzend (Brücke oder Implantat) gestaltet werden kann. Bei einer Brücke sollte die Wunde erst vollständig abheilen (ca. 3 Monate), bevor diese angefertigt wird, bei einer Versorgung mit Implantaten kann in den meisten Fällen eine festsitzende Sofortversorgung vorgenommen werden. Wir empfehlen in diesen Fällen aber dann aus umwelt-zahnmedizinischen Gründen speziell Implantate aus Vollkeramik und nicht aus Titan, da Titan im Kiefer korrodiert.

Dr. Karlheinz Graf, 94315 Straubing
kai gerting aus guatemala, 02.03.2017:
Lieber Dr. Graf,

ich bin 34Jahre alt, mir wurden schon 3 Zaehne gezogen, einer davon wurde "ueberbrueckt", also 2 weitere dafuer abgeschliffen (die ersten backenzaehne rechts oben, 14-16). Die anderen 2 die ersten beiden backenzaehne links oben(24, 25). Nun habe ich noch ein paar andere wurzelbehandelte zahne. Einen frisch rechts unten, 2. Backenzahn (44?). Auf der linken Seite reagiert nun schon seit Monaten der naechste Backenzahn (der an die loecher grenzt, 26)auf Druck beim Kauen, sowie auf Kaelte. Roentgenbilder sowie 3D roentgen ergaben, dass dort eine leichte Entzuendung in der Gegend ist, vermutlich als Reaktion auf die gezogenen Zaehne. Die Fluorzahncreme hilft nicht wirklich.. evt reagiert er auch langsam auch auf (laue) Waerme. Ich sehe es kommen, dass man mir nahelegen wird, ihn wurzelzubehandeln..
Seit einigen (10?) Jahren folgt eine Zahnbaustelle auf die andere. Karies, Wurzelbehandlung, drei Wurzelspitzenresektionen und offenbar beginnt nun das Ziehen der Zaehne, was ja womñglich, nachdem was Sie schreiben "gut" ist, aber ich habe das Gefuehl es bleiben bald keine Zaehne mehr uebrig und ich fuehle mich dafuer zu jung.. ausserdem scheinen mir "Loesungen" wie Bruecken fuer mich nicht geeignet, da mein Koerper die "Traumata" scheinbar nicht bewaeltigen kann: seit ich die Bruecke habe (ca.2-3 Jahre) ich Schwierigkeiten: Erst hatte ich monatelang starke Schmerzen im rechten Kieferbereich. Roentgenbilder ergaben nichts, eine Schiene fuer die Nacht auch nicht und als ich schliesslich vor Schmerzen nicht mehr konnte wurde eine Wurzelspitzenresektion vorgenommen, bei dem Eingriff musste ich weinen und konnte nicht mehr aufhoeren (ich erwaehne das, weil ich das sehr ungewoehnlich fand und das noch nie erlebt habe, aber vlt war es auch einfach der Stress dieses ewigen Hin und Hers..) seither habe ich eine taube Stelle in der Gegend und der Schmerz hat langsam aber stetig nachgelassen. Doch gab es anschliessend eine Entzuendung, bis heute. Besonders deutlich bei Druck von der Seite aufs Zahnfleisch. Die Entzuendung wurde 2016 einmal rausgeschnitten, und ist nun nicht so stark wie vorher, aber wieder da. Der Zahnarzt meinte damals, dass der Zahn gezogen werden muesste, wenn die Entzuendung wieder kommt. Damit waere dann die Bruecke hinfaellig..
Ich bin etwas verzweifelt, da ich das Gefuehl habe, ich verliere einen Zahn nach dem anderen und ich weiss nicht, woran es liegt. So schlecht putze ich meine Zaehne nicht und doch gab es haeufiger Karies (unter Fuellungen). Sind es denn die Nachwirkungen der zahnaerztlichen Arbeiten? Da diese Geschichte langwierig ist und gefuehlt "immer schlimmer" wurde, habe ich oefter den Zahnarzt gewechselt, in der Hoffnung, dass ich einen finde, der das Drama stoppen kann. Der letzte, dem ich einigermassen vertraut habe, hat mir dann versehentlich den falschen Zahn gezogen und es bestritten (obwohl der tote, durchgebrochene Zahn ganz offensichtlich noch im Kiefer steckte und der gesunde daneben fehlte..).
Nun wohne ich in Mittelamerika, die Zahnaerzte hier kenne ich noch viel weniger, sie werden allg als eher inkompetent beschrieben (von Europaern, was also auch ein Vorurteil sein kann, allerdings bin ich jetzt auch hier schon beim dritten Arzt, da die ersten beiden das nervenberuhigende Medikament nicht/zu wenig aufgetragen haben und es so zur Wurzelentfernung und schliesslich NachentZuendung kam) und ich werde (teilweise) natuerlich auch hier als "Goldgrube" verstanden. Darum suche ich Rat um einigermassen gut meine Entscheidungen zu treffen.. Andere koerpeliche Symptome die mich in den letzten Jahren begleitet haben, sind Migraene, Knie- und Rueckenschmerzen. Die Migraene ist allerdings deutlich zurueckgegangen seit Magnesiumeinnahme und Knie- u Rueckenprobleme ebenso seit Yoga.. Es waere toll, wenn Sie einmal Ihre Meinung dazu formulieren koennten!
Vielen Dank und mit freundlichen Gruessen,
Kai Gerting
Halit aus Köln, 18.01.2017:
Hallo,
mir wurden vor knapp einem Jahr zwei Zähne wurzelbehandelt und seitdem geht es mir oft schlecht. Will beide Zähne ziehen lassen.

Kennt jemand in Köln oder Umgebung einen Zahnarzt der das macht?
Petra Wagner aus Hüpstedt, 18.01.2017:
Werter Dr.Graf,
ich bin inzwischen schon ein paar Schritte weiter,nämlich im letzten halben Jahr habe ich 6 wurzelbehandelte Zähne entfernen lassen (4 oben rechts,2 oben links)
Jetzt habe ich Ihre Seite hier gefunden,als ich auf der Suche danach war,wie es weitergehen soll:
Ich hatte letzten Sommer massive Beschwerden,hauptsächlich Schmerzen in den Händen plus taube Finger,Schmerzen in Armmuskeln,geschwollene Füße.Letzteres schob ich auf beginnende Wechseljahre.Das andere habe ich von allen denkbaren Ärzten untersuchen lassen,incl.Rheumatologen (Fingerschmerzen),Orthopäde (Nerv eingeklemmt?)bis Physiotherapie (Arme,Hände,Rücken) u.beim Neurologen Diagnose Karpaltunnelsyndrom mit sofortiger OP-Empfehlung.
Bis ein Arzt mal fragte,ob ich "einen toten Zahn hätte"?
Es waren dann SECHS u.alle Beschwerden offenbar Vergiftungserscheinungen (und KEIN Rheuma,Lupus o.ä.,wo schon Immunsupressiva vorgeschlagen wurden)
Ich entschloß mich zur Zahnentfernung,welche nun in 3 Schritten hinter mir liegt,plus 1 weiterer Zahn plus Anfertigung einer Flexitprothese als Übergangslösung bis evtl.Implantatlösung.
Nun bin ich an einem Punkt angelangt,wo ich mir nichtmehr sicher bin,ob das die richtigen Schritte waren....
Obwohl letztenendes meine Beschwerden,Schmerzen weg waren,auch das Taubheitsgefühl in den Händen zu ca.90%,komme ich nun mit dem Einsetzen der Prothese nicht klar,benutze sie fast nie,da ich damit nicht sprechen kann,habe aber jeden Tag im Beruf mit Kundschaft zu sprechen...Seit 1 Woche habe ich wieder beginnende Schmerzen in den Händen u.leicht taube Finger,Schmerzen in beiden Daumen.Meine Zähne sind (seit 7.Zahn gezogen)extrem kalt-heiß-empfindlich,also bei heißen Getränken oder Zähneputzen mit Leirungswasser,beides unmöglich.
Ich weiß,daß mein Kieferknochen mehrere Monate (?)erstmal heilen muß,ebenso das entzündete Zahnflwisch.Ich nehme Antioxidantien u.versuche mit Meereskoralle den Mund zu spülen.
Ich bin übrigens "hochsensitiv"
Karlheinz Graf Dr. aus 94315 Straubing, 16.01.2017:
Antwort zum Leserbrief von Melanie Alonso aus Madrid, 14.01.2017:

Um gesund zu bleiben muss jeder für sich das "Fass der Belastungen" (siehe Text am Anfang der Spalte) so gut wie möglich leeren, oder besser, es gar nicht erst voll werden zu lassen. Dabei sind nicht nur die Zähne von Bedeutung.
Hinsichtlich Ihres Zahnproblemes bleibt aber festzustellen, dass ein nervtoter Zahn ein sehr massives Störfeld für die Gesundheit darstellt und zusammen mit anderen Belastungen prizipiell jedes Symptom auslösen kann. Warum, ist im Textbeitrag ausfürlich erläutert.
Karlheinz Graf Dr. aus 94315 Straubing, 16.01.2017:
Zum Leserbrief von Margret Emmert aus Köln 57690, 14.01.2017:

Sehr geehrte Frau Emmert,
das Problem, das Sie schildern ist nicht durch ein "Festwachsen" des Zahnes am Knochen zu erklären. In Ihrem Fall liegt sicher eine chronische Entzündung des wurzelbehandelten Zahnes vor, die auch durch eine Röntgenaufnahme nicht immer sicher diagnostiziert werden kann.
Üblicherweise wird in so einem Fall schulmedizinisch eine Wurzelspitzenresektion vorgeschlagen, welche zwar die Schmerzproblematik lindern kann, das Problem an sich aber nicht wirklich löst (siehe Film und Text am Anfang dieser Spalte).
Melanie Alonso aus Madrid, 14.01.2017:
Sehr geehrter Herr Dr. Heißmeyer, sehr geehrte Redaktion,
ich habe ebenso vor 2 Monaten eine Wurzelbehandlung machen lassen. Grund war ein Karies. Der Zahn ist schon etwas grau, und ich habe nach allem Berichteten ein ungutes Gefühl. Ich würde gerne Ihre Meinung wissen zum möglichen Zusammenhang mit anderen Symptomen: Ich habe schon etwas länger, auch vor der Behandlung, Kopfschmerzen und einen verspannten Nacken. Außerdem hat mir mein rechtes Auge ganz selten weh getan (Zahn 45, rechter Unterkiefer). Als mir der Zahn stark anfing zu schmerzen, schmerzte das Auge ebenfalls sehr (Druckgefühl, manchmal sieht es sogar etwas kleiner aus). Als der Nerv getötet wurde bei der Behandlung war auch schlagartig der Druck auf dem Auge weg. Weshalb ich hier einen Zusammenhang sehe. Seither habe ich nun aber immer wieder ein Druckgefühl auf dem Auge, nach wie vor Kopf- und Nackenschmerzen, und ein "Schlappheitsgefühl", Konzentrationsstörungen. Das einzige was mich verwirrt: Dass ich die Symptome teilweise auch schon davor hatte-kann das evtl. auf die vorangegangene Karies zurückgeführt werden? Und monatelang davor (ich war schwanger, es fing am Ende der Schwangerschaft an). Denn ich habe das Gefühl es hängt alles zusammen, und finde keine andere Ursache, und bin kurz davor, den Zahn ziehen zu lassen.

Nun folgende noch konkretere Fragen:
- da die Wurzelbehandlung gerade vor 2 Monaten gemacht wurde: Soll ich den Zahn so schnell wie möglich ziehen, oder ist es besser, zu warten, wg. der Verheilung?
- ist Ihnen ein naturheilkundlich arbeitender Arzt bekannt in Madrid? Falls nicht: Wie kann ich darauf achten, dass der Arzt - wie Sie schreiben - auch wirklich alles Schlechte "wegschneidet"?
-Wenn der Zahn "freigelegt" ist, sterben die Bakterien in den Kanälen dann quasi ab? Ich erkläre mir nicht ganz den Vorteil bezüglich der Kanäle-hinsichtlich des toten Zahngewebes schon.

Wahrscheinlich haben Sie sehr viele Anfragen. Ich wäre Ihnen dennoch tausendfach dankbar für eine Hilfestellung, da ich nicht weiß an wen ich mich wenden kann (ich war in Madrid in einer naturheilkundlich ausgerichteten Praxis, diese hätte aber ebenso eine Wurzelbehandlung gemacht, wohl nur mit einem bioverträglicherem Füllmaterial - bei mir wurde "normal" gefüllt).
Mit den allerbesten Grüßen aus Madrid.
Margret Emmert aus Köln 57690, 14.01.2017:
Ich habe einen Wurzelbehandelten Zahn der mir Schmerzen bereitet im oder am Knochen dazu folgendes dieser Zahn dient als halterung einer Krone der ist abgeschliefen und auch abgebrochen zur stabeliesirung der Krone wurde ein Stift eingesetzt schon beim einsetzen des Stiftes hatte der Zahn weh getan, jedesmal wenn ich zum Zahnarzt gehe und sage dieser Zahn tut weh und das der Schmerz das Auge in mitleidenschaft zieht und auch Kopfschmerzen verursacht, scheint es mir so als glauben die mir nicht weil der Zahn ja Tod ist. Meine eigentliche Frage ist durch welche Methode kann man erkennen ob der Zahn am Knochen festgewachsen ist Röntgen, CT, Ultaschall, oder sonstiges ich bitte Sie mir zu helfen den ich habe wirklich Schmerzen auch wenn der Zahn Tod ist.
Karlheinz Graf Dr. aus 94315 Straubing, 13.01.2017:
Zum Leserbrief von Joel aus Herne, 18.12.2016:

Liebe Joel,
es sollte zuerst einmal klar diagnostiziert werden, ob die Zähne,oder vielleicht das Zahnfleisch oder die Kieferhöhle die Ursache dieser beschriebenen Beschwerden sind. Sollten es die Zähne sein und diese aber noch eindeutig vital sein, sollte mit aller Kraft (z.B. durch Einlagen, Injektionen etc.) versucht werden, diese (wahrscheinliche) Entzündung der Zahnpulpa (Zahnnerv) wieder abklingen zu lassen. Erst wenn das nicht möglich ist und der Zahnnerv abstirbt, haben wir die (vorab im Film beschriebene) Problematik des nervtoten Zahnes. Bei Gesunden muss es dabei nicht unbedingt eine Zahnextraktion sein, um schmerzfrei zu werden.
Karlheinz Graf Dr. aus 94315 Straubing, 13.01.2017:
Zum Leserbrief von Erica Walser aus Liechtenstein, 18.11.2016:

Von Dr. Karlheinz Graf, 94315 Straubing
Hallo, Frau Walser,
jeder wurzelbehandelte Zahn ist eine chronische (Dauer-)Belastung für das Immunsystem. Solange diese Belastung durch den Organismus kompensiert werden kann, funktionieren die Selbstheilungskräfte und der Zahn stellt (noch) kein Gesundheitsproblem dar.
Anders sieht es aus, wenn eine Person bereits ein chronisches Gesundheitsproblem hat, denn dann sollte ja das Immunsystem eher ent- als weiter be-lastet werden. Beim chronisch Kranken gelten deshalb deutlich strengere Maßstäbe, die es zu berücksichtigen gilt!
Online-Redaktion, 30.12.2016:
Lieber Matthias,
einen guten Zahnarzt zu finden, ist wahrlich nicht so leicht. Dabei ist gerade die Zahnheilkunde ein Bereich, der sehr viel Vertrauen erfordert. Auf offene Ohren dürften Sie hinsichtlich der Problematik der wurzelbehandelten Zähne vor allem bei ganzheitlich orientierten Zahnärzten stoßen. Eine große Auswahl entsprechend arbeitender Zahnärzte finden Sie bei uns unter http://www.naturheilmagazin.de/zahnaerzte.html
Viel Erfolg wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion
Matthias, 29.12.2016:
Guten Tag,
ich suche händeringend einem vertrauensvollen und erfahrenen Zahnarzt, der einen ganzheitlichen und möglichst biologischen Ansatz verfolgt. Im Raum Berlin/ nördliches Brandenburg wäre toll.

Eine kurze Geschichte zu mir: ich habe schlechte Zähne, schon immer. Nachdem ich mittlerweile im mittleren Alter bin, macht sich das deutlich bemerkbar. Ich habe seit einigen Jahren imonatlich neue Beschwerden und es folgten unter anderem Wurzelbehandlungen, kürzlich die operative Entfernung einer Zyste etc etc
Dazu kommt noch meine chronische Erkrankung, Diabetes Typ 1 seit Jugendalter.

Ich bin zufällig auf dieser Seite gelandet. Die Inhalte im Text oben und die Erfahrungsberichte haben mich schockiert und sehr verunsichert - für mich ist das alles ganz neu und KEIN Zahnarzt hat mir dazu je etwas erzählt...

Vielen Dank im Voraus (für die Aufklärung und einen Tip)!
Joel aus Herne, 18.12.2016:
Hallo,
Ich habe seit Jahren Zahnprobleme, bin erst 26 Jahre und mir fehlen schon 4 Zähne, alle davon waren wurzelbehandelt. Ich hatte immer Probleme mit den Wurzelbehandelten Zähnen bis ich sie mir ziehen ließ. Seit dem bin ich auf der linken Seite Beschwerdefrei. Jetz das gleiche Problem im rechten Oberkiefer, es ist immer wieder ein Druck im Gesicht, Ohr und Schläfe, die Zähne kribbeln beim draufdrücken, genau so war es auch auf der anderen Seite, allerdings sind die jetz auf der linken Seite nicht Wurzelbehandelten. Ich war bei sehr vielen Ärtzten und alle wollten mir erzählen das die Zähne nicht entzündet sind, das gleiche sagten sie auch vorher auf der rechten Seite, komischerweise hörten die Schmerzen dort auf als sie gezogen wurden. Das Problem ist das die im rechten Oberkiefer noch nicht Wurzelbehandelt sind und mir Sie so keiner ziehen würde, bei einem Zahn spüre ich besonders dass er entzündet ist, ich habe allen Ärtzten gesagt,dass er gezogen werden soll aber keiner von ihnen hat es getan. Wie kann ich es schaffen oder jemanden klar machen das dieser zahn raus soll?? Es muss doch eine Lösung geben. Ich laufe seit Jahren mit Schmerzen durch die Gegend, ich weiss einfach nicht mehr weiter.
Dr. Karlheinz Graf aus 94315 Straubing, 16.12.2016:
Liebe Anna,

so lange ein wurzelbehandelter Zahn im Kiefer steht, so lange liegt auch eine Mehrfachbelastung für das Immunsystem, verursacht von diesem Zahn, vor. Das ist für gesunde Patienten in der Regel kein vordergründiges Problem. Liegen jedoch chronisch gesundheitliche Probleme, egal welcher Symptomatik, vor, müssen strengere Kriterien angesetzt werden, da ja spätestens dann das individuelle "Fass der Belastungen" geleert werden muss.

Es ist deshalb nie zu spät, unter diesen Voraussetzungen einen wurzelbehandelten Zahn entfernen zu lassen - das Immunsystem wird damit auf jeden Fall entlastet. Liegen chronische Krankheiten jedoch schon längere Zeit vor, kann es sein, dass diese Maßnahme allein nicht ausreichend ist. Es bleibt deshalb abzuwarten, wie Ihre vorliegende Gesundheitsproblematik auf die Entfernung des wurzelbehandelten Zahnes reagiert.
Ist die gesundheitliche Besserung nur unzureichend, könnten durch ein Biofeedback-Screening weitere Schwachpunkte erfasst und ev. stabilisiert werden.
Sollten Sie einen (sofortigen oder späteren) Ersatz dieses Zahnes erwägen, sollte auch hierzu eine Planung nach biologischen Gesichtspunkten erfolgen, um nicht wieder eine neue Belastungssituation zu schaffen.
Anna, 08.12.2016:
Hallo,
meine Wurzelbehandlung ist 19 Jahre her. Schon einige Zeit danach kamen die ersten Beschwerden...Tinnitus, erhöhtere Cholersterinwerte, Infektanfälligkeit, vor paar Jahren eine Autoimmunkrankheit, Probleme mit Darm. Seit dem Suche ich nach Hilfe, Antworten, Ursache...Kein Zahnarzt hat mich bis jetzt nach meinen toten Zahn gefragt und ob ich irgendwelche Beschwerden habe. Auch andere Ärzte, die ich besuchte habe nie nach meinen Zähnen gefragt!, Per Zufall habe ich den Artikel gefunden und mir ist einiges Klar geworden. Ich habe mir Termin bei meinem Zahnarzt gemacht und habe vor ihn auf dieses Thema anzusprechen. Macht es Sinn, auch nach so vielen Jahren den toten Zahn zu entfernen? Ich möchte, dass endlich Ruhe einkehrt und ich
Online-Redaktion, 19.11.2016:
Liebe Frau Carstensen,
die von Dr. Frey angesprochenen Bezüge zwischen Zähnen und Organen finden Sie bei uns im Portal auf der Seite http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/zahnmedizin/ganzheitliche-zahnmedizin/zahnschema.html Die Bezüge zur Psyche sind dort nicht berücksichtigt, ergeben sich aber z.T. über die Organbezüge (mehr dazu finden Sie z.B. in der Literatur von Rüdiger Dahlke).
Ihre Online-Redaktion
Bernhard Dr. Frey aus Marbach am Neckar, 19.11.2016:
Sehr geehrte Frau Maike Carstensen,

mir fehlen fast Die Worte, wenn ich höre,
wie sehr Sie zu all dem, was Sie ohnehin schon
gesundheitlich heimsucht, jetzt noch zusätzlich
durch Ihre Zahnerkrankungen zu leiden haben.

Den Ausführungen von Frau Dr. Ziegler und Herrn Dr. Graf
zu dem Thema der wurzelkanalbehandelten (toten) Zähnen
ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen.
Eines vielleicht.
Der Mensch besteht wesentlich aus Körper - Seele - Geist.
Zwischen diesen Ebenen geschehen vielfältige Wechselwirkungen.
So kann man auch annehmen, dass körperliche Symptome (auch an den Zähnen)
in die Körperlichkeit projizierte Störungen des Gesamtsystems Mensch
sind. Alarmsignale auch für Dysharmonien im Seelisch-geistigen.
Und der Mund-Kiefer-Zahnbereich hat über die ja individuell jedem Meridianpaar (Funktionskreis) zugehörige Psychosomatik eine enorme symbolische Bedeutung.
Das betrifft die Zähne, den Kiefer als Organ/Gewebeschicht an sich
und jeden einzelnen Zahn für sich nochmals.
Bleibt nun diese Thematik/Problematik auf diesen Ebenen im Hintergrund bestehen, wenn auf der materiellen Ebene behandelt wird (z.B. Zahnbehandlung), könnte man sich modellhaft sehr wohl erklären, wie es zu solchen "Zahnkarieren" kommt: Karies - Sekundärkaries - Krone - Wurzelkanalbehandlung - Wurzelspitzenresektion - Extraktion - schlecht ausheilende Wunde - Narben- und Kieferstörfeld - Implantatmisserfolg??.
Wirklich ganzheitliche Zahnheilkunde bezieht diese Ebenen mit ein in die
Therapie. Das trifft in der Regel auf wirklich ganzheitliche, konstitutionelle Therapieverfahren zu. Oder die Therapie wird ergänzt durch Therapieverfahren, die diese Ebenen mit einbeziehen.
Derer gibt es gar nicht so wenige: konstitutionelle Akupunktur,
konstitutionelle Homöopathie, Bachblütentherapie, Radionik und viele andere, was letztlich auch in ein Coaching bezüglich Lebensführung, Lebensstil - Seele - Geist - münden kann.
Dies alles ersetzt aber nicht die Behandlung auf der strukturellen
Ebene von Zähnen und Kiefer!!

Möglicherweise habe ich jetzt mehr neue Fragen aufgeworfen als beantwortet. Leben ist aber komplex.

"Wahre Menschenheilkunde kann sich nicht auf die biologische Ebene beschränken, weil der Mensch im Bios nur wurzelt, nicht wipfelt".
(Herbert Fritsche 1979, zit. nach Alexander Rossaint, 'Medizinische Kinesiologie, Physioenergetik und ganzheitliche Zahnheilkunde'.
Dr. Bernhard Frey, Zahnarzt in Marbach am Neckar
Erica Walser aus Liechtenstein, 18.11.2016:
Habe seit 3 Jahren chronische Dünndarmentzündung mit sehr starker Übelkeit und Bauchschmerzen. Vor etwa einem halben Jahr wurde dann Morbus Crohn diagnostiziert. Nehme seit 2 1/2 Jahren Cortison und seit einem halben Jahr Biologika (Remicade). Vor einer Woche hat mein Zahnarzt per Zufall herausgefunden, dass mein Zahn, C6, (Zahn Nr. 36) tot ist. Jetzt habe ich einen Termin zur Wurzelbehandlung. Bin aber nicht mehr sicher, ob dies die richtige Behandlung ist. Kann meine Beschwerden wirklich von diesem Zahn aus sein??????
Karlheinz Graf Dr., 18.11.2016:
Sehr geehrte Frau Walther,
sie haben die Problematik auf den Punkt gebracht, allerdings gibt es mittlerweile in der biologischen Zahnmedizin Abhilfe dafür:
Die von Ihnen angesprochene Implantatproblematik unterteilt sich in 2 Problembereiche, nämlich
- die Fremdkörperwirkung und
- die Materialproblematik.
Während die Fremdkörperproblematik für alle Implantate zutrifft (aber auch z.B. für Brückenversorgungen), trifft die Materialproblematik insbesondere auf den Werkstoff "Titan" zu, woraus üblicherweise die Zahnimplantate bestehen.
Ein wesentlich biologischeres Material ist die Vollkeramik. Diese korrodiert (im Gegensatz zu Titan) nicht und wird somit im Kiefer bestens integriert - und zwar so gut, dass wir in unserer Praxis mittlerweile überwiegend die Sofortimplanation praktizieren. Das heißt: Zahn raus - Implantat sofort rein und provisorisch versorgt.
Der Vorteil einer Sofortimplantation liegt auf der Hand:
- kein herausnehmbares Provisorium, sondern provisorisch-festsitzende Sofortversorgung
- kein Knochenschwund durch die Heilungsphase und damit günstige Voraussetzung für einen kosmetisch optimalen Ersatz
- kein Abwarten der Heilungsphase, was die Behandlungszeit um ca. 3 Monate verkürzt
- optimale knöcherne Integration dank biologisch günstiger Materialauswahl.
Silvia Walther aus Rudolstadt, 16.11.2016:
Danke für dieses interessante Video.
Mein wurzelbehandelter Zahn, der mir Probleme bereitet liegt im Frontbereich im Oberkiefer. Da fällt die Entscheidung zum Ziehen des Zahnes schon schwerer. Bei einer Brückenversorgung müssen gesunde Zähne abgeschliffen werden und Implantate sind ja energetisch auch nicht so gut .
Kann mir jemand eine Empfehlung geben ?
maike carstensen aus harrislee, 14.11.2016:
hallo,mein name ist maike
ich habe seid september 2011 eine kronisch myeloische leukämie uns seid 1995 meine vier schneidezähne(überkront)nun dachte ich mir ....die Kronen sehen nicht mehr schön aus,das material ist am zahnhals zu sehen und noch einmal schicke zähne haben...das war mein traum wer weiß wie alt ich noch werden darf
april 2013 fing alles an...ich bekomme die vier kronen abgeschliffen und vier schöne vollkeramikkronen gesetzt....ein traum für ein halbe jahr....dann fing der linke schneidezahn an ärger zu machen(es ist ja nur noch ein stift)also meinte meine zahnärztin-da müssen wir eine wurzelresektion machen da der nerv ja schon vor langer zeit gezogen wurde...ok...machen wir...gesagt getan...diese behandlung war für mich extrem schrecklich aber ich habe es geschafft und war für 3 monate schmerzfrei dann kam der schmerz wieder und mir wurde der zahn gezogen....ein halber jahr provisorium und danach wurden auch meine schönen neuen stiftzähne abgeschliffen um eine dreier brücke einzusetzen....im dez.2014 fing dann der rechte schneidezahn an ärger zu machen...gleiches spiel....wurzelbehandlung-wurzelresektion-zahn ziehen...nun mussten meine eckzähne abgeschliffen werden damit die neue brücke auch einen halt hat,wir haben jetzt mai 2015 und ich bin sehr,sehr viel geld losgeworden.....jetzt das schlimme.... bei meinen eckzähnen musste meine zahnärztin schon die nerven ziehen da ich nur schmerzen hatte und nun fängt alles von vornr an...der rechte zahn macht mich wahnsinnig vor schmerzen aber alle tabletten(dolomin,und 7 tage 3 mal täglich metronidazol)haben nichts geholfen und meine zahnärztin will eine wurzelrsetion durchführen....soll ich oder nicht????wird dann auch noch mein eckzahn gezogen und das spiel hört nicht auf????das war ein langer text und ich hoffe man hat mich verstanden....DANKE was soll ich machen?????ich bin so traurig..hat das alles mit meiner erkrankung zu tun?ich bekomme von niemanden eine antwort...das ist frustrierend
Petra Wagner aus Hüpstedt, 12.10.2016:
Aufgrund großen Leidensdrucks bin ich diesen Sommer auf das Thema "Entfernen toter Zähne"gestoßen. Bei mir betrifft es 6 Zähne, 4 wurden bereits in den letzten 5Wochen entfernt... Da es mir mit der Besserung meiner Beschwerden (Hauptproblem taube Finger/Hände) noch nicht vorangeht, habe ich im Internet gesucht u. bin hier gelandet.
Meine mich unterstützenden Ärzte sind Dr. Pöhlmann, Oldisleben sowie der Zahnarzt Dr. Peterseim, Mühlhausen. Dies für alle, die im Raum Thüringen nach"guten"Ärzten suchen.
Madlen Schwarzer aus Berlin, 16.08.2016:
Hallo

Ich habe eine Frage, aktuell habe ich ein geschwollene Gesichtshälfte und keiner weiß woher.

2013 Zahn 22 tot gefüllt mit einem Glasfieberstift und Krone drauf. Alles gut perfekt.

2.8.2016 Zahn 22 bricht mir im Urlaub ab. Krone ab Stift durch gebrochen.
Ich konnte ihn aber immer wieder raufschieben.
Solange bis ich aus Italien wieder zu Hause war. Keine Schmerzen....
12.08.2016 zu meinen Zahnarzt.
Alles sauber gemacht Reste Stift entfernt , Neuer Stift rein Krone drauf fertig perfekt.
13.08 merkte ich nachts das plötzlich mein Gesicht anschwoll. Sehr böse dicke Lippe bis hoch zum Auge.
Antibiotikum angefangen.
15.08.2916 ab zum Zahnarzt Röntgen , nichts zu sehen. Der Zahn alles perfekt.
Anne Reuß aus Witzenhausen, 06.08.2016:
Mich betrifft diese Thematik bei vier Backenzähnen, einen davon will ich - gegen zuerst Widerstand - von meinem normalen Zahnarzt (und Implantologen) jetzt Ende Aug. ziehen lassen. Gut, dass ich Ihre Seite noch gefunden habe und die vielen erschütternden Kommentare lesen konnte. Man kann von Glück sagen, wenn einem die richtigen Empfehlungen zum richtigen Zeitpunkt begegnen!
Ich bin schon seit langem immer auf der Suche nach Alternativen. So rette ich mich mit Vit. C-Infusionen à 7,5 g Vit.C [...], weil meine Hausärztin versteht, dass meine Knöchel dadurch immer wieder abschwellen (=Entgiftung!). Um den Körper zu remineralisiern und die Knochen stabil zu halten, hilft die regelmäßige Einnahme von Schindeles Mineralien (wenn man sie im Handel findet, es wird immer schwerer gemacht, da sie so gut wirken); sie enthalten auch Kieselsäure, dessen Mangel Vereiterungen auslöst. [...]
Dirk Heißmeyer aus Emmerthal, 14.07.2016:
Liebe Frau Ratayczak,

danke für Ihren Bericht und Ihre Anfrage. Bedauerlicherweise geht es es vielen so wie Ihnen nach einer Wurzelbehandlung. Andererseits ist das auch nicht ganz verwunderlich bei über 6 Millionen durchgeführter Wurzelbehandlungen in Deutschland – und das jedes Jahr!

Nico ist ein nicht zu unterschätzendes Risiko, nicht zuletzt auch wegen der möglichen Förderung einer Krebserkrankung. Dass so wenige Zahnärzte davon wissen liegt daran, dass diese Thema – ähnlich wie fast die gesamte ganzheitliche Zahnmedizin – an der Uni nicht gelehrt wird.

Persönlich habe ich schon viele tote Zähne saniert ( = fachmännisch entfernt unter bestmöglichen Schutz- und Begleitmaßnahmen.

Auch bei Zähnen, wo man auf dem 3D-Röntgen nichts Auffälliges sieht, kann man bei den gezogenen Zähnen eine Veränderung um die Wurzel sehen und bei jeder histologischen Untersuchung habe ich einen krankhaften Befund bekommen vom Pathologen. Dies ist leider bei Zahnärzten oft nicht bekannt oder einfach ignoriert. Das liegt auch daran, dass Zahnärzte fast immer zu einer Krone auf einen toten Zahn raten und daran gut verdienen.

Die Giftstoffe der toten Zähne bereiten sich besonders gut im Zwischenzellgewebe im ganzen Körper aus. Dadurch kann jede Körperzelle in Mitleidenschaft gezogen werden und es u.a. zu den von Ihnen aufgezählten Symptomen kommen.

Deshalb ist es besser, sich von toten Zähnen zu trennen, auch wenn es noch nicht zu so schwerwiegenden Beschwerden wie bei Ihnen gekommen ist.

Immer wieder bekomme ich Anfragen, ob ich nicht einen entsprechenden Zahnarzt in der Nähe der Patienten kenne. Das ist leider meistens nicht der Fall. Ihnen würde ich aber Frau Dr. Maubach-Chandra in Mönchengladbach empfehlen. Ich kenne sie persönlich und sie arbeitet auch ganzheitlich. Alles Gute und

Herzliche Grüße nach Aachen

Dirk Heißmeyer
Betina Ratayczak aus Aachen, 10.07.2016:
Ich bin zufällig auf diese Seite geraten weil ich verzweifelt nach einem Zahnarzt suche der mir mal zuhört. Dass es so viele Leute gibt die auch hilflos mit ihren Zahnproblemen allein gelassen werden von den Zahnärzten finde ich furchtbar. Es sollte mehr Wert auf den Einzelfall gelegt werden und nicht so sehr auf Massenabfertigung. Auch ich bin ratlos. 5 Zähne habe ich mir ziehen lassen müssen. 2 auf der re.Seite und 3 auf der li. Seite im Oberkiefer weil meine Zähne von innen her sich entzündet haben. Also von den Wurzeln aus?! Der re. Oberkieferknochen ist nun ok...aber die linke Seite schmerzt wenn ich mit dem Finger drauf drücke. Es scheint eine Entzündung drin zu sein die aber auf einem 3D Röntgenbild auch nicht zu sehen ist. Trotzdem schmerzt der Bereich und der dritte Zahn musste vor 4 Wochen raus weil die Wurzel sich wieder entzündet hatte....so einfach entzündet sich doch keine Wurzel von innen her!? Meine Vermutung ist dass die andauerd fortschreitende Kieferentzündung auf die gesunden Zähne übergreift. Ich habe im Internet gesucht und es gibt für diese Art der Kieferentzündung eine Bezeichnung: NICO..Neuralgie induzierende Kavitäten bildende Osteolyse.....kein normaler Zahnarzt kennt das und ich werde ausgelacht und als Psycho abgestempelt. Ich bin ratlos und habe keine Kraft mehr mich bei den Aerzten durchzufragen und durchzusetzen. Wirklich...ich werde nicht für voll genommen. Aber ich habe immer vermutet dass all meine Beschwerden vom Kiefer kommen. Und als der letzte entzündete Zahn gezogen wurde fühlte ich mich nach ca. 5 Tagen alsob ich Bäume ausreissen könnte und vorher war ich schlapp, kraftlos, hatte Sekundenschwindel, Darmprobleme usw.
Sorry für diesen langen Beitrag und auch sorry für evtl. Tippfehler.
Vielleicht kann mir jemand einen Tip geben oder eine Arztempfehlung.
Vielen Dank.
Giuseppe, 12.06.2016:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich habe insgesamt 3 wurzelbehandelete Zähne von denen einer nun gezogen wurde (unterer rechter Backenzahn). Dieser war derart entzündet das er seitlich am Zahnfleisch direkt unter dem Zahn eine Zyste die sich wie eine Kugel nach außen formte gebildet hatte. Die Entzündung hat sehr viel Knochensubstanz gefordert. Der Implantologe bei dem ich bin sagte mir das die Wunde nun abheilen muß und wir dann schauen ob ein Implantat möglich ist.

1. Wie weiß ich ob der Zahnarzt den infizierten Knochenbereich komplett abgetragen hat bzw. er nicht auf einen noch belasteten Knochen das Implantat setzt?
2. Was wäre die Konsequenz daraus wenn er auf einen belasteten Knochen das Implantat setzt?
3.Welches Material würden Sie empfehlen?-Zirkonium/Zirkonokzid Keramikoder-Peek?
4.Gibt es noch irgendetwas zu beachten beim setzen des Implantats was ein konventionell arbeitender Implantologie meistens nicht beachtet oder berücksichtigt?
5. Was gibt es für Möglichkeiten wenn ein Implantat aufgrund der fehlenden Knochensubstanz nicht möglich ist? Eine Brücke mache keinen Sinn so mein Zahnarzt da die umliegenden Zähne noch "zu gesund/vollständig" sind und diese durch die Brücke stark bearbeitet werden müßten.

In Danke Ihnen vielmals im Voraus
Selma, 16.05.2016:
Hallo,

mir wurde einen wurzelbehandlung durchgeführt und der zahn wurde entzündet und brecht ab und der zahn schadigt nachbar zahn und der nachbar zahn ist auch bischen abgebrochen.Der arzt hat mir einen antibotik aufgeschrieben.nach dem Medikamentien annhemen wird mein zahn gezogen.Wollte fragen ob man doch nicht irgend wie noch das zahn retten kann.Bis das Antibotik angenohmmen habe bleibt beim zahn nichts mehr übrig.Muss ich sofort zum zahnarzt gehen oder ab wahrten bis Antibotik eingenommen habe.
Heike aus Lingen, 12.05.2016:
Hallo und guten Tag, ich benötige Ihre Hilfe. Ich leide seit ca. 4 Jahren unter chronischen Beschwerden (Unterleibsschmerzen, Pilzinfektionen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Muskelticks, Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen u.v.m). Eine Heilpraktikerin gab mir dann den Tipp, mein Amalgam entfernen zu lassen, was ich auch habe machen lassen. Man hat mir Kunststofffüllungen eingesetzt. Danach habe ich noch eine homöopatische Entgiftung gemacht, wobei ich jetzt im nachhinein denke, dass diese viel zu schwach war. Dann hat meine Heilpraktikerin noch eine "alte Borreliose" festgestellt, woraufhin ich auch eine längere Antibiotikatherapie gemacht habe. Die Borreliose wurde vom Arzt noch durch einen LTT-Test bestätigt und nach der Antibiotikatherapie als "schulmedizinisch nicht mehr nachweisbar" bestätigt. Dieser Arzt hat mir dann auch noch weitere Entgiftungsmaßnahmen für das Amalgam verordnet.
Ca. 1/2 Jahr nach der Amalgamentfernung fing es mit den Zahnschmerzen an. Der Arzt hat dann wiederum einen LTT-Test gemacht und eine Allergie auf "BIS-GMA" festgestellt und mir empfohlen, die Kunststofffüllungen entfernen zu lassen und meine insgesamt 3 wurzeltoten Zähne.
Ich bin nun mit den 2 wurzeltoten Zähnen vorne angefangen, wobei ich sagen muss, dass die Schmerzen im Prinzip schlimmer geworden sind. Der ganze Ober- und Unterkiefer schmerzt, bis hin den den Weißheitszähnen (die alle 4 entfernt wurden, aber bis dahin schmerzt es) und teilweise zieht es bis zu den Ohren und ich habe ein Engegefühl im Hals, bzw. als wenn jemand den Hals zuschnürt.
Die Entfernung dieser beiden Zähne ist jetzt ca. 2 Monate her. Der Zahnarzt rät mir nun bzw. meint, dass der letzte wurzelbehandelte Zahn dies noch alles verursachen kann. Ich bin mir so unsicher und würde mich über eine Rückinfo freuen. Denn ich habe unendliche Angst, dass danach noch alles schlimmer ist. Lt. Hausarzt gibt es ansonsten keine Werte die nicht in Ordnung sind, alles ok, außer der Eisenwert ist niedrig.
Vielen Dank. Gruß Heike
Walter Krohn aus Münster, 03.05.2016:
Hallo Herr Winkler,
alle von den Kollegen vorgetragenen Fakten und Argumente sind richtig und treffen dann zu, wenn der Zahn als Störfeld reaktiv die neurologische Störung an der Schläfe auslöst. Sie sollten aber nicht vergessen, dass bei einer ganzheitlichen Betrachtungsweise alle anderen körperlichen Ursachen mit abgewogen werden müssen. So gehört eine allgemeine Anamnese mit zeitlicher Einbeziehung des Auftretens der Taubheit genau so dazu, wie eine Darstellung der bereits erhobenen ärztlichen (insbes.neurologischen) Befunde.
Diese Daten sollten Sie dem behandelnden Zahnarzt zwecks Prüfung zur Verfügung stellen.
Er könnte vor der Entfernung des Zahnes u.a. eine Überprüfung des Störfeldes und seine temporäre Beseitigung durch z.B. eine Umspritzung mit Procain testen.
Eine Testung am zugehörigen Meridian ist ebenfalls möglich.
Das gibt ihm und Ihnen mehr Sicherheit bei der Entscheidung..
Denn es sind differenzialdiagnostisch auch andere lokale Ursachen für die Taubheit möglich. So ist z.B. an eine Erkrankung des Kiefergelenkes durch eine Craniomandibuläre Dysfunktion (nächtliches Zähneknirschen) zu denken, da der
motorische N. facialis auch sensible Fasern führt (wenn auch nur wenige) und in der Nähe des Kiefergelenkes aber auch entlang des Mittelohres (Entzündung, Corda tympani) verläuft.
Bitte bedenken Sie bei der Wahl des Zahnarztes, dass wir alle klinisch auf Zahnerhaltung getrimmt wurden und daher viele Schwierigkeiten beim "Umdenken" haben. Daraus resultiert die Angst einen Zahn fehlerhaft und auf Patientenwunsch zu ziehen, wo sich nach dem Abklingen der Betäubung herausstellen könnte, dass die Symptome fortbestehen....
Ist der Zusammenhang aber sicher, sollte mit der Therapie nicht gezögert werden. Maßnahmen, um aus einem bestehenden Störfeld keine weiteres ("narbiges") Störfeld entstehen zu lassen, sind in diesem Zusammenhang sehr willkommen und müssen mit dem Behandler besprochen werden.
Viel Erfolg: Dr. Krohn
Karlheinz Dr. Graf aus 94315 Straubing, 26.04.2016:
Hallo Marc,
das, was der Kollege Heißmeyer empfiehlt wäre der Platinstandard einer Behandlung, schießt aber in den allermeisten Fällen ziemlich über das Ziel hinaus und produziert Kosten, die beim "Normalpatienten" nicht erforderlich sind. Entscheidend ist immer eine auf die persönlich-individuellen Probleme abgestimmte Diagnostik. Wenn es ausschließlich nur um eine Zahnextraktion geht ist eine "Ausfräsung" des Knochens nur dann indiziert, wenn es bereits zu Erweichungen gekommen ist, und dann nur in sehr eingeschränktem Umfang. Die Toxine von den Leichengiften sitzen beileibe nicht nur in der Umgebung des Zahnes! Durch entsprechende Vor- und Begleit-Behandlung kann dieses Problem anders angegangen werden. Und dann gälte es auch noch zu überlegen, ob der dadurch zu erwartende Knochenschwund nicht besser durch ein keramisches Sofort-Implantat deutlich minimiert werden kann und soll. Das angesprochene PEEK ist Kunststoff, und es gibt meines Wissens nach keinen Kunststoff ohne toxische Komponente. Ganzheitlich-systemische Zahnmedizin sollte eine sehr individuelle, nach den persönlichen Notwendigkeiten des Patienten ausgerichtete Zahnmedizin sein.
Zahnarzt Dirk Heißmeyer aus Emmerthal, 26.04.2016:
Antwort auf die Frage von Marc vom 20.3.2016

Hallo Marc,

es ist sicher nicht ausreichend, den Zahn einfach nur zu ziehen. Ein toter Zahn ist durch seine feinen Kanälchen mit dem umgebenden Knochen verbunden. Diese Kanäle machen durchaus mehrere Kilometer Gesamtlänge aus. Durch diese Kanäle wandern die Bakterien und Giftstoffe bis in den angrenzenden Knochen. Das Gewebe um den Zahn ist dadurch durchseucht von giftigen zerfallenen Eiweißen und von Bakterien. Deshalb ist eine entsprechende Abtragung um die Alveole zwingend erforderlich. Von Vorteil ist ein speicheldichter Verschluss der Extraktionswunde durch entsprechenden chirurgischem Eingriff während bzw. direkt nach dem Zahnziehen. Außerdem fällt man oft in ein "Loch" direkt hinter der Knochenwand des Zahnfaches. Hier findet man degeneriertes Fettgewebe. Das Vorhandensein dieses ostitischen Areals lässt sich vorher testen mittels Cavitat-Test oder bioenergetischer Untersuchung auf Kombinationstestung von Ampullen von dem entsprechenden Zahn auf fettige Kieferostitis. Ich habe diesbezüglich Testampullen verschiedener Hersteller getestet. Und ich verwende die meiner Erfahrung nach am exaktesten testenden Ampullen.
Der Körper sollte funktionell und energetisch auf die Operation der Zahnentfernung eingestellt werden. Die Gifte der toten Zähne stören u.a. erheblich die lebensnotwendigen Enzyme im Körper.
Grundsätzlich kommt es nach dem Ziehen des Zahnes zu einer erheblichen Störung im energetischen System. Deshalb ist eine Nachbehandlung genauso wichtig unter Berücksichtigung des 5-Elemente-Systems, des Meridians des Zahnes, des zugehörigen Organs. Weiter ist ausreichender Lymphabfluss und die Verhinderung eines Narbenstörfeldes entscheidend.
Unterstützend hilft eine aufbauende sowie entgiftende Infusion während des Eingriffs.
Wenn man an die Stelle des toten Zahnes später bzw. zeitnah ein Implantat haben möchte, ist eine der besten und verträglichsten Lösungen ein individuell hergestelltes, exakt in das Zahnfach passende Implantat aus dem Spezialkunststoff PEEK. Dieses Material hat sich seit 20 Jahren in der Chirurgie bewährt. Aber genau wie alle Materialien sollte natürlich auch PEEK auf Verträglichkeit getestet werden.
Die Erläuterung der sinnvollen Maßnahmen für eine möglichst biologisch optimal ausgeheilte Extraktionswunde ohne Bildung eines neuen Störfeldes ist sicher nicht abschließend.
Ein "guter Zahnarzt" im biologischen Sinne sollte zumindest einige der aufgezählten Punkte von sich aus in die Aufklärung einbeziehen. Wenn man als Patient alles zäh nachfragen muss, hat man wahrscheinlich nicht den passenden Zahnarzt gefunden.
Ich wünsche Ihnen baldige Genesung.
Dirk Heißmeyer
maik winkler aus Hildesheim, 25.04.2016:
Ich habe seit drei Monaten eine taube Stelle rechts an der Schläfe,plus ständig Druck auf dem Ohr.
War schon bei diversen Fachärzten alles bislang ohne Befund.
Kann es sein das mein wurzelbehandelter und schon wieder entzündeter Backenzahn oben rechts mir diese Probleme bereitet?
Mia aus Würzburg, 22.04.2016:
Hallo,
Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen...ich habe vor 2jahren einen Weisheitszahn gezogen bekommen wo eine MAV entstand...zwei Wochen später wurde an der gleichen Seite eine tiefe Karies entfernt (was ziemlich schmerzhaft war) könnte dann auf dieser seit ein paar Wochen lang nicht ordentlich kauen...seid da hab ich Probleme mit der rechten nebenhöle (ständig verstopft, teilweise Druck, komischer Geruch und Geschmack in Mund und Nase)
Ich war bei mehreren Ärzte/ Heilpraktikern/Kinesiologen usw. niemand kann mir helfen...quecksilbertest, stuhlprobe, Blutuntersuchung usw. hab ich hinter mir...jetzt bleibt mir nur ein CT... Aber ich habe Angst, dass man darauf auch nichts erkennt...oder aber sie mich gleich zur OP schicken...mein Gefühl sagt mir es kommt von den Zähnen (diese reagieren manchmal auf Kälte manchmal nicht) auch der Zahnarzt weiß nicht weiter... Vielleicht hat hier jemand einen Rat!?
Mark, 20.03.2016:
Hallo,

ich möchte meine beiden wurzelbehandelten Zähne entfernen lassen, da ich eine Vielzahl an chronischen Beschwerden habe.
Muss dabei der Zahn "nur" gezogen werden oder bedarf es weiterer Maßnahmen (z.b. Abfräsen der toten Wurzeln)?
Da ich aktuell auf der Suche nach einem passenden Zahnarzt bin, würde es mir helfen wenn ich wissen würde, woran ich einen guten Zahnarzt erkennen kann, wenn ich ihn frage wie er die Prozedur durchführen würde.
Besten Dank.
Dr. Karlheinz Graf aus 94315 Straubing, 26.02.2016:
Sehr geehrte Frau Kanobaire,
so, wie Sie mir Ihren "Fall" schildern haben Sie sicherlich eine Mehrfachbelastung des Immunsystems, evtl. sogar kombiniert mit einer eher ungünstigen körperlichen Konstitution (ererbte Schwächen). Demzufolge müssten bei Ihnen nicht nur die wurzelbehandelten Zähne hinterfragt werden, sondern auch die Materialien in Ihrem Mund, Ihre Zähne, Ihre Ernährung, Ihr Lebensumfeld etc. Die Messung einer eventuellen Amalgam-Restbelastung im Organismus würde weitere Aufschlüsse bringen. Eventuell ist auch ein Ganzkörperscreening (wir praktizieren in unserer Praxis dazu das SCIO-Eductor-System) sinnvoll, mit dem eine ganzheitliche Belastungsanalyse und eine Stabilisierung Ihrer ererbten Schwächen erfolgen kann. Letzteres geschieht vielfach mit Homöopathie oder anderen naturheilkundlichen Arzneien.
Um etwas individueller auf Ihre Problematik eingehen zu können, wäre ein Telefonat sicher ergiebiger.
Ich wünsche Ihnen das Erreichen einer guten Gesundheit.
Ihr Karlheinz Graf
Olga Kanobaire aus Lippe, 24.02.2016:
Hallo Dr. med. dent. Graf,ich bin heute auf diese Seite gekommen, weil mir eine Bekannte gesagt hat, dass Wurzelbehandlungen sehr ungesund seien. Das ist eine völlig neue Erkenntnis für mich!Nun, ich beginne mal mit der Zeit, als ich 5 war. Da wurden mir sämtliche Backenzähne und Eckzähne aufgebohrt und offen gelassen. Angeblich, weil es so sein müsse.Diese haben sich schrecklich entzündet und mussten unter Vollnarkose gezogen werden.Ich hatte Eiter im gesamten Kiefer und konnte monatelang nichts mehr essen.Ab da fing es an, meine schlimme Odyssee mit zahnärztlichen Behandlungen und Kieferorthopädie.Mittlerweile bin ich 33, habe 10 Kronen (und wir sind noch laaange net fertig), Schulden ohne Ende, zig Wurzelbehandlungen und eine Wurzelspitzenresektion.Mir geht es schon schlecht, seit ich 5 bin. Ich hatte immer Schmerzen, die mir niemand glauben wollte und ich wurde als wehleidig abgestempelt.Ich habe die Diagnose Fibromylagie und Sponylarthrose im 2. und 3. Nackenwirbel Anfang 2009 bekommen.Dazu leide ich noch unter vielen anderen Symptomen, die mir kein Mediziner je genau erklären konnte.Bisher konnte mir keine Behandlung helfen und auch zig Nahrungsergänzungsmittel schlugen fehl. Ich habe dauernd Entzündungen im Rachenraum mit unangenehmem Geruch und meine Mandeln sind völlig überfordert und es bilden sich immer wieder Mandelsteine.Dazu habe ich mehrfach im Jahr Bronchitis und Nasennebenhöhlenentzündung und Asthma. Meine Galle wurde vor etlichen Monaten entfernt und meine Haare fallen nun seit einigen Jahren auch aus und auch mein Darm spinnt, ich habe die Diagnose Reizdarmsyndrom im Jahr 2006 erhalten.Sie sehen also, dass ich eine Menge in meinem Fass drin habe und leider musste ich mir alle Untersuchungen hart erkämpfen.Ich könnte hier noch viel mehr aufzählen, aber ich denke, Sie wissen, was ich meine...Ich habe schon mal überlegt, weil wieder ein Zahn nach dem anderen kaputt geht und der Zahn mit der Wurzelspitzenresektion sich wieder lockert und im Eiter steht (so wie es vor der Resektion war), alle Zähne entfernen zu lassen und ein vollständiges Gebiss zu bekommen.Aber da habe ich noch Manschetten vor...Oder kann man das Problem anders lösen, als gleich alle Zähne zu entfernen? Obwohl mir nun auch der Zahn, der bisher NIE Probleme gemacht hat, abbröckelt...Was können Sie mir da aus Ihren Erfahrungen heraus empfehlen? Würde das auf Grund einer speziellen Diagnose von der Krankenkasse aus gemacht? Macht das überhaupt jeder Zahnarzt?Ich habe morgen einen Termin bei meinem Zahnarzt und werde mit ihm darüber sprechen.Es wäre schön, wenn ich heute noch eine Antwort von Ihnen bekommen könnte. Ich weiß, Sie haben sicher sehr viel zu tun, aber meine Beschwerden lassen mich kaum agieren und meinen Alltag schaffen...ich finde, es muss endlich mal etwas geschehen, damit es mir endlich besser geht.Eigentlich hab ich bisher net so richtig gelebt...immer nur gelitten...Also, wenn Sie es schaffen könnten, mir eine kurze Einschätzung zu geben, wäre das schon mehr als es je ein Zahnarzt gemacht hat.MfG Olga
Karin Pflügl aus Ybbs, 08.10.2015:
Guten Tag
Zur Zeit habe ich zwei wurzelbehandelte Zähne. Bei dem oberen Backenzahn braucht ich 3 mal Antibotika. Immer wieder wurde die Einlage gewechselt und provisorisch Verschlossen. Nach drei Monaten fix zugemacht mit Almangan. 2 Tage später geschollene Backe und der Zahn wurde wieder "aufgemacht". Dieser ist zur Zeit offen.
Beim Backenzahn unten fast das gleiche Spiel. Wurzelbehandlung, provisorisch zugemacht
Zahnarzt Dirk Heißmeyer aus Emmerthal, 30.06.2015:
Sehr geehrte Frau Touray, sehr geehrter Al,

wenn man tote Zähne (vorerst) im Kiefer belässt, ist das in der Regel nur als vorübergehende Lösung anzusehen. Wenn man ansonsten gesund ist, kann man die toten Zähne im Mund belassen. Aber spätestens, wenn chronische Krankheiten (wie z.B. Morbus Alzheimer) auftreten oder Entzündungswerte des Blutes ohne erkennbaren Grund erhöht sind, sollte man tote Zähne entfernen lassen.
Ein CT (Computertomatografie) sagt nichts über den Entzündungsgrad aus. Noch weniger kann man aus einem CT-Befund schließen, ob ein wurzelbehandelter Zahn ein Herd ist oder nicht. Ein CT-Befund sagt nur wenig über die tatsächlichen Auswirkungen aus. Um diese Zusammenhänge zu klären, sind unbedingt weitere Untersuchungen notwendig.
Genauso wenig Aussagekraft hat ein Röntgenbild nach einer Wurzelspitzenresektion zur Beurteilung des Behandlungserfolges. Um den Erfolg einigermaßen beurteilen zu können, ist eine Untersuchung des Gewebes notwendig. Dazu müsste aber der Zahn zunächst gezogen werden. In meiner zahnärztlichen Praxis war es aber so, dass bislang JEDER von mir gezogene tote Zahn im histologischen Befund einen krankhaften Befund aufwies. Oftmals ist dies eine Zyste.
Oft spüren Patienten bereits nach dem Ziehen des wurzelbehandelten Zahns eine Besserung ihres allgemeinen Zustandes. Das ist aber natürlich keine Garantie für jede Behandlung.
Wichtig ist, beim Entfernen des Zahnes auch den infizierten Knochen um die Zahnwurzel herum zu entfernen sowie alles Ergänzende zu machen, damit aus der Extraktionswunde kein Störfeld wird.
Jeder tote Zahn gibt die gleichen Gifte an den Körper ab wie bspw. ein diabetischer Fuß. Ohne Amputation des Fußes stirbt man daran und kein Chirurg käme auf die Idee, dieses Giftdepot auch nur teilweise zu belassen. Eine Wurzelspitzenresektion ändert nichts an der Giftbelastung durch den toten Zahn.
Wenn nur noch ein bis zwei Zähne im Kiefer bleiben, ist es nach meiner Erfahrung die sinnvollste Alternative, in dem Kiefer eine metallfreie Teleskopprothese anfertigen zu lassen. Oder aus Kostengründen ggf. eine komplette Prothese. Zahnersatz mit verträglichen Implantaten empfinden die meisten Menschen aber als wesentlich angenehmer als eine komplette Prothese.

Mit besten Grüßen
Dirk Heißmeyer
Margit Touray aus Linz, 27.06.2015:
Ich hab ein Problem und steh vor einer Entscheidung punkto Toter Zähne raus. Im Oberkiefer habe ich nur mehr tote Zähne bis auf einen lebenden Backenzahn. Die rechte Seite keine Zähne mehr. Gesundheitszustand hat sich verschlechtert habe ständig Kopfschmerzen ständig Herpes ständig müde und abgeschlagen und Alzheimer macht sich bemerkbar. Der Chirurg empfiehlt Extraktion der restlichen Zähne und Imediatprothese will aber noch eine Zusage von einem Zahnarzt die ich einholen muss. Danke und warte auf Nachricht von ihnen.
Al, 26.05.2015:
Ist ja super, dass hier die Redaktion und auch andere Aerzte auf Kommentare antworten. Vielleicht kann man mir auch helfen, u.U. ist mein Problem etwas speziell.. Ich wohne allerdings im Ausland, sollte ich vielleicht zuerst erwaehnen.
Seit ca. einem halben Jahr bekomme ich etwa alle zwei Wochen eine Sinusitis oder Erkaeltung. Nach etlichen Tests und CTs scheint die Ursache an einem behandelten (toten) Backenzahn, bzw. zwei, zu liegen. Sie sind die oberen Zaehne 2 und 3 von hinten und wurden vor ca. 10 Jahren behandelt und verkront (mit Keramik). Auf dem CT-Bild sah man, dass die Wurzelspitzen entzuendet sind. Nun zu den Behandlungsmoeglichkeiten:
Hier wird Extraktion empfohlen, woanders hab ich gelesen, man sollte idR versuchen, den Zahn so lange wie moeglich zu erhalten. Der Oralchirurg bei dem ich war erklaerte, dass es drei Wege gibt:
1. Kronen entfernen und Wurzelspitzen durch den Zahn reinigen, dann erneut verkronen
2. Resektion (Operation durch das Zahnfleisch/Knochen)
3. Extraktion (Zahn ziehen)

Probleme:
zu 1: a. Weniger Erfolgschancen im Vergleich zu den anderen Behandlungen. b. Risiko dass bei der Behandlung der Zahn bricht und gezogen werden muss (=3) c. 1500 Euro teure Kronen durch neue 1500 Euro teure Kronen ersetzen (klar koennte man auch billige Metallkronen nehmen, will ich aber lieber nicht).
zu 2: a. ca. 10 taegiger Krankenhausaufenthalt (ca. 1000 Euro hier, dazu weitere 500 Euro oder so die ich wg. Arbeitsunterbrechung verliere) b. Keine Garantie, dass in Zukunft die Infektion nicht wieder kommt.
zu 3: Bruecke notwendig. Das bedeutet, die anliegenden Zaehne 1 und 4 muessen geschliffen werden um die Bruecke zu tragen. Das koennte zukuenftige Schmerzen bedeuten, da die Nerven durch das Schleifen nah an der Oberflaeche sind. Um dem vorzubeugen, heisst das wiederum auch diese Zaehne toeten und verkronen (haette dann 7 Kronen im Alter von 34..). Keramikbruecke/Krone fuer 4 Zaehne=ca. 4000 Euro!
Ehrlich gesagt scheint mir Extraktion die unguenstigste Loesung zu sein, und ich tendiere zur OP... wuerde mich aber interessieren was andere (vor allem die Experten natuerlich) denken.
Dirk Heißmeyer, Zahnarzt und Heilpraktiker aus 31860 Emmerthal, 21.05.2015:
Sehr geehrte Frau Gutewort,

im Alter von 27 Jahren ein Implantat zu bekommen, ist sicher recht früh. Bei einem wurzelbehandelten Zahn haben Sie mit den entstehenden Leichengiften im toten Zahn und dem Wurzelfüllmaterial zu tun. Die meisten Wurzelfüllmaterialien enthalten u.a. Spuren von Cadmium und andere Stoffe, die gesundheitsschädlich sein können.
Bei Implantaten haben Sie nur ein Material. In den Anfängen der Implantologie gab es nur Titan. Titan geht teilweise in Lösung. Man findet es dann im Knochen und anderen Geweben. Dies kann zu Entzündungsreaktionen im ganzen Körper führen. Außerdem wirkt es ideal als Antenne aufgrund der Form und des Materials. Bei der Nähe zum Gehirn und der oftmals intensiven, uns umgebenden Strahlung kann das zu zentralen Gesundheitsstörungen führen.
Bezüglich der Verträglichkeit ist es meistens besser, ein Implantat aus Keramik zu nehmen. Diese gibt es mittlerweile seit fast 20 Jahren und haben sich bewährt, was auch die Haltbarkeit betrifft. Seit etlichen Jahren gibt es auch einen speziellen Kunststoff für Implantate. Diese Implantate aus PEEK werden erfolgreich seit vielen Jahren in der Chirurgie verwendet. Und nun seit einigen Jahren auch in der Zahnmedizin.
Generell ist es ratsam, Material grundsätzlich vor Verwendung auf individuelle Verträglichkeit zu testen. Dazu eignen sich die Tests mittels Blut (LTT) und die Bioresonanz. Beide Tests ergänzen sich sehr gut.
Wie lange ein Implantat hält, lässt sich nicht voraussagen. Wichtig ist ein gesunder Knochen in dem Bereich. Der liegt üblicherweise bei wurzelbehandelten Zähnen nicht vor. Sehr oft sind die Werte in diesem Knochen für Rantes deutlich erhöht. Rantes ist u.a. auch ein Risikofaktor für Brustkrebs. Deshalb sollte der Knochen um den ehemaligen toten Zahn saniert werden, d.h. der infizierte Knochen möglichst schonend abgetragen werden. Der gesunde Knochen ist dann eine gute Basis für einen langen Halt des Implantates, ggf. auch lebenslang. Wichtig ist auch gute Pflege des Implantates. Dazu sollte man flauschige Zahnseide verwenden.
Ein weiterer Vorteil eines Implantates gegenüber keinem Zahn an der Stelle ist der Erhalt des Kieferknochens.
Sollte es irgendwann notwendig sein, das Implantat zu entfernen, so ist es fast immer möglich, dann ein neues Implantat einzusetzen. Grundsätzlich ist aber die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Implantat Jahrzehnte halten kann.
Einen wurzelbehandelten Zahn zu belassen, sehe ich nur als Übergangslösung für eine gewisse Zeit. Sofern KEINE anderen Symptome/Krankheiten bestehen, ist es vertretbar einen wurzelbehandelten Zahn zu belassen, aber meistens nicht gut. Ein einfacher Test zur Überprüfung der Belastung durch einen toten Zahn, ist der kinesiologische Arm-Muskeltest. Dadurch erhält man schnell einen Anhaltspunkt für weitere Diagnostik und Therapie. Bei den Patienten in meiner Praxis geht von ca. 70-80% der wurzelbehandelten Zähne eine Belastung unterschiedlicher Stärke aus.

Mit besten Grüßen nach Wolfen
Dirk Heißmeyer
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