Zahnschema – Bezüge zwischen Zähnen und Organen

Wechselbeziehungen zwischen Zahn-Mund-Kiefer-Gebiet und dem Organismus

Hier finden Sie Bezüge der Zähne (inkl. Zahnfleisch und Knochen) zu Organen und Strukturen, die bei der Erklärung von Krankheiten und bei deren ursächlichen Behandlung helfen können. Diese erstmals von den Ärzten Voll und Kramer entdeckten Zusammenhänge ergeben sich aus der Zuordnung der Zähne zu den fünf Funktionskreisen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Dr. (Med. Univ. Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA, M.Sc., M.Sc.
"Ganzheitliche Zahnmedizin heißt für mich, den Menschen als Ganzes zu sehen. Denn hinter jedem Zahn steht ein ganzer Mensch."
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Wechselbeziehungen zwischen Zahn-Mund-Kiefer-Gebiet und dem Organismus

Rechte Gebisshälfte

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Linke Gebisshälfte

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Linke Gebisshälfte unten

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Die Bezeichnung der Zähne – So lesen Sie die Zahnformel

Wenn Zahnärzte von bestimmten Zähnen sprechen, benutzen sie meist die sog. Zahnformel. Diese zweistellige Zahl sagt dem Zahnarzt genau, um welchen Zahn es sich handelt.

Dabei gibt die erste Ziffer den Quadranten an, in dem sich der Zahn befindet. Der erste Quadrant liegt vom Patienten aus gesehen oben rechts, der zweite oben links, der dritte unten links, und der vierte unten rechts. Wenn Sie einen Menschen von vorn betrachten, laufen die Ziffern beginnend an dessen rechtem Oberkiefer im Uhrzeigersinn im Kreis.

Nummerierung der Quadranten bei der Zahnformel

Erste ZifferQuadrant
1rechter Oberkiefer
2linker Oberkiefer
3linker Unterkiefer
4rechter Unterkiefer

Die zweite Ziffer bezeichnet die genaue Position bzw. den genauen Zahn, um den es sich handelt. Dabei gilt folgende Zuordnung:

Nummerierung der einzelnen Zähne

Zweite ZifferZahn
1mittlerer Schneidezahn
2seitlicher Schneidezahn
3Eckzahn
4erster Backenzahn (Prämolar)
5zweiter Backenzahn (Prämolar)
6erster Mahlzahn (Molar)
7zweiter Mahlzahn (Molar)
8Weisheitszahn

Wenn der Zahnarzt z.B. von dem „8er“ spricht, meint er also den Weisheitszahn.
Und in der Kombination mit der Ziffer für den Quadranten bezeichnet z.B. 18 den Weisheitszahn des rechten Oberkiefers.

Wie entstand das Zahnschema?

Das heute bekannte Zahnschema geht auf die Arbeiten der beiden Ärzte Voll und Dr. Kramer zurück. Der deutsche Arzt Reinhold Voll (1909–1989) wurde in der Ganzheitsmedizin vor allem durch seine Arbeiten zur Elektroakupunktur bekannt, die schließlich zur Entwicklung der noch heute verbreiteten Elektroakupunktur nach Voll (EAV) führten. Aus dieser Arbeit waren dem Allgemeinarzt Dr. Voll die Verläufe und Organbezüge der in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) beschriebenen Meridiane (sog. „Energieleitbahnen“) bestens vertraut. Schließlich gelang es ihm und seinem zahnärztlichen Kollegen Dr. Fritz Kramer (1920–2001), die Bezüge zwischen Zähnen und Meridianen weiter aufzuklären. Darin spielen auch die aus der TCM bekannten Funktionskreise und Elemente eine wichtige Rolle. Basierend auf diesen Ergebnissen konnte der HNO-Arzt Dr. Jochen Gleditsch später weitere Zusammenhänge ausmachen und die Mundakupunktur entwickeln.

Bezüge zwischen Elementen, Meridianen, Funktionskreisen, Organen und Zähnen

Bezüge zwischen Elementen, Funktionskreisen und Zähnen

ElementFunktionskreisYin-OrganeYan-OrganZähne
WasserNiere-BlaseNiereBlaseSchneidezähne
HolzLeber-GalleLeberGallenblaseEckzähne
MetallLunge-DickdarmLungeDickdarmBackenzähne im Oberkiefer (!), Mahlzähne im Unterkiefer (!)
ErdeMagen-Milz/PankreasMilz/PankreasMagenBackenzähne im Unterkiefer (!), Mahlzähne im Oberkiefer (!)
FeuerHerz-DünndarmHerzDünndarmWeisheitszähne

Über die Elemente und die Funktionskreise bzw. Meridiane können den Zähnen zugleich Organe zugeordnet werden. Bemerkenswert ist, dass Backen- und Mahlzähne im Ober- und Unterkiefer gewissermaßen ihre Bezüge tauschen. Während im Oberkiefer die Backenzähne dem Element Metall und damit dem Lungenmeridian und dem Dickdarmmeridian zugeordnet werden, gehören sie im Unterkiefer dem Element Erde und damit dem Funktionskreis Magen-Milz/Pankreas an. Die entsprechenden Bereiche sind im Zahnschema zu Beginn dieses Beitrags gelb unterlegt.

Darüber hinaus lassen sich Bezüge zu Sinnesorganen und Gelenken feststellen, wie sie in der obigen Abbildung ebenfalls dargestellt sind.

Zähne beeinflussen Organe und umgekehrt

Über die Meridianverbindungen können Zähne Organe beeinflussen und umgekehrt Organe auf Zähne wirken. Wenn Belastungen innerhalb eines Funktionskreises bestehen, versucht der Organismus diese aus Sicht der TCM zunächst innerhalb dieses Funktionskreises auszugleichen. Auf diese Weise kann ein Zahnstörfeld Beschwerden in anderen Bereichen des Meridians hervorrufen. Ein Beispiel hierfür wären wiederkehrende Blasenentzündungen, die auf ein Zahnstörfeld im Bereich der Schneidezähne zurückgehen.
Als mögliche Störfelder können z.B. tote Zähne, eiternde oder wurzelbehandelte Zähne, Narben von gezogenen Zähnen, mit unverträglichen Fremdmaterialien aufgefüllte oder überkronte Zähne, Implantate sowie Zahnfleischentzündung bzw. Parodontitis wirken. All diese Dinge können den Meridian, auf dem sie liegen, so belasten, dass die mit diesem Meridian verbundenen Organe ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden.

Umgekehrt kann ein geschwächtes oder krankes Organ auf Zähne wirken, die über den Meridian mit ihm in Beziehung stehen. Der Grundgedanke ist aus Sicht der TCM der gleiche. Der Organismus versucht zunächst innerhalb des Meridians die Störung auszugleichen. Dadurch kann der betreffende Zahnbereich in Mitleidenschaft gezogen werden.

Meridiane gelten als Energieleitbahnen. Entzündete Zähne, Narben usw. können den Energiefluss innerhalb des Meridians blockieren und so alle Organe und Zähne entlang dieses Meridians beeinträchtigen.

In unserer Zahnarztpraxis beobachten wir immer wieder, dass die Mahlzähne besonders stark von Karies und Parodontitis betroffen sind. Diese stehen in Bezug zu Dickdarm und Pankreas (Bauchspeicheldrüse). Möglicherweise ist hier ein Bezug zu der weiten Verbreitung von Darmstörungen und Diabetes zu sehen, die aus ganzheitsmedizinischer Sicht sicher auch durch schlechte Ernährungsgewohnheiten mitbedingt sind.

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Kommentare

Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, MSc, 28.08.2020:
Sehr geehrte/r Vombatulus,
Nichtanlagen kommen vermehrt bei den letzten Zähnen einer Zahngruppe vor. Somit betrifft es in der Regel den 2.,5.,8. Zahn in jedem Quadranten. Vermehrt auch familiär bedingt. Die Ursache dafür liegt neben einer Veranlagung auch in den modernen veränderten Lebens- und Essverhalten. Der Körper baut alles ab, was nicht ausreichend benutzt wird.
Aus Ihrer Schilderung geht leider nicht hervor, welche Zähne genau betroffen sind. Sicherlich profitieren Sie, wenn Sie die zu den fehlenden Zähnen passenden Meridiane ganzheitlich unterstützen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Vombatulus, 26.08.2020:
Hallo,vielen Dank für die interessanten Infos, die man hier findet. Mich interessiert, was es im Rahmen des ganzheitlichen Ansatzes bzw. der Chinesischen Medizin bedeutet, wenn man sieben Nichtanlagen hat. Was kann das für Auswirkungen haben? Die Zahnreihen sind aufgrund eines sehr kleinen Kiefers und einer festen Zahnspange in der Kindheit geschlossen. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.Viele GrüßeVombatulus
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, MSc, 13.08.2020:
Sehr geehrte Frau Schnietz, Sehr geehrter Herr Schnietz,
Sie werden sicherlich verstehen, dass ich ohne eine körperliche Untersuchung und weitere Diagnostik nur eine allgemeine Meinung dazu geben kann.
Sollte sich im Rahmen einer Herddiagnostik ein Verdacht bestätigen, kann es natürlich Sinn machen, sich von so einem Zahn zu trennen. Bitte lesen Sie dazu meine an Talina gerichtete Antwort.
Ich finde es wichtig, sich an biologische Richtlinien zu halten und noch vor der Extraktion sich auch intensiv mit dem anschließenden Ersatz zu befassen. Oft scheint die beste Alternative eine Sofortimplantation mit einem Vollkeramik-Implantat zu sein. Es wäre sehr schade, diese Option bei der Entscheidungsfindung nicht mit einzubeziehen.
Mit freundlichen Grüßen aus Ditzingen bei Stuttgart
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, MSc,, 12.08.2020:
Liebe Talina,
Sie werden sicherlich verstehen, dass ich ohne klinischen und röntgenlogischen Untersuchungen nur eine allgemeine Meinung dazu geben kann. Ihre Ängste in Zusammenhang mit einer Extraktion verstehe ich sehr gut. Dennoch sehe ich die Entfernung eines kaputten Weisheitszahnes in der Regel als eine gute Entscheidung. Nur dann, wenn der operativer Eingriff mit sehr hohen Risiken einer Verletzung der Nachbarstrukturen in Verbindung steht, würde ich die Entscheidung nochmals Abwegen. Suchen Sie sich eine Praxis, die sich auf ängstliche Patienten spezialisiert hat. Es gibt heute einige sehr gute Möglichkeiten, in einer entspannten Situation die Behandlung professionell durchzuführen,.
Aus ganzheitliches Sicht ist die Voraussetzung für eine gute Wundheilung:
- vorausgehende Entgiftung (Detoxifikation),
- gesunde pflanzliche Ernährung,
- ausreichende Versorgung an Vitaminen und Mineralstoffen (nach einer gezielten Blutanalyse und Feststellung von bestimmen Mängel, eventuelle zusätzliche gezielte und kontrollierte Einnahme)
- gute Darmflora (Mikrobiom),
- ausgewogene Lebensweise
- ausreichende Bewegung
- schonende Zahnentfernung mit
- biologischem Wundverband.
Bezüglich des kaputten 27: Wenn der Zahn unter überschaubaren Umständen restauriert werden kann, würde ich das mit einem biologischen Material (Keramik) empfehlen und so den Zahn erhalten.
Sobald der Nervkanal betroffen ist, sehe ich das differenziert. Wenn Sie unter chronischen Erkrankungen leiden oder präventiv auf Nummer sicher gehen möchten, würde ich in der Regel auch die Entfernung vorziehen (unter den o.g. optimalen Rahmenbedingungen und Planung eines biologischen Zahnersatzes, in der Regel eines Vollkeramik-Implantats).
Wenn Ihr Immunsystem stabil ist, können Sie sicherlich eine Wurzelkanalbehandlung wagen. Wichtig dabei ist daran zu denken, dass bei dieser Behandlung nie alle Wurzelkanalbereiche erreicht werden können - weder bei der Reinigung, noch bei der Desinfektion oder bei der Wurzelkanalfüllung. D.h. es werden in der Regel Bereiche Bleiben, die nicht vollständig behandelt, desinfiziert oder abgefüllt werden können (je komplexer die Wurzelanatomie, umso größer die Wahrscheinlichkeit). In diesen Bereichen können sich Eiweißreste oder Krankheitserreger ansammeln, durch ihren Giftstoffen (Toxinen) das Immunsystem fortlaufend belasten und sogar durch die umliegende Blutversorgung auch in anderen Körperteilen chronische Entzündungen verursachen. Sollten Sie sich für den Zahnerhalt entscheiden, würde ich darauf Wert legen, dass die Rahmenbedingungen ideal sind. Im Vorfeld würde ich Ihnen unbedingt ein 3D-Röngenbild (DVT) ans Herz legen (eine herkömmliches 2D-Röntgenverfahren reicht bei komplexen Wurzelstrukturen absolut nicht aus), und mich an eine ganzheitlich denkende und arbeitende Zahnarztpraxis wenden, die durch ihr Wissen und ihre Erfahrung so eine mikrochirurgische Behandlung auch unter systematischen und umweltzahnmedizinischen Aspekten durchführen kann.
Wichtig für Sie: denken Sie bitte unbedingt bei eventuellen späteren chronische Erschöpfungszuständen, systematischen Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen an diesen Zahn und lassen ihn dann als potentielles Störfeld untersuchen und gegebenenfalls entfernen.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen bei Stuttgart
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Talina, 10.08.2020:
Sehr geehrte Frau Dr. Nadj-Papp,ich habe mir Anfang des Jahres den Weisheitszahn links unten (38) abgebrochen, der Zahn ist nun während des Lockdowns immer weiter zerfallen, das Röntgenbild zeigte aber, dass der Nerv noch nicht angegriffen ist. Mir wurde nun dennoch geraten, ihn zu ziehen, da man Weisheitszähne nicht ordentlich behandeln könne und eine Füllung wohl nicht viel bringen würde. Habe viel Angst vorm Zahnziehen. Kann mich nicht zum Ziehen entschließen, obwohl es schon sehr weh tut. Beim Röntgen wurde auch ein weiterer infizierter Zahn entdeckt, links oben Nr 7 (27), wo Karies bis in den Nerv vorgedrungen ist. Auch da wurde mir die Extraktion empfohlen, obwohl evtl eine Wurzelbehandlung möglich wäre. Muss mich nun entscheiden: Beide ziehen lassen, beide wurzelbehandeln, oder eine Wurzelbehandlung in 27 und Füllung in 38 oder 27 wurzelbehandeln und 38 raus. War bei 3 Zahnärzten und alle haben mir etwas anderes geraten. Bin sehr verwirrt, da ich Angst vorm Ziehen und Einwirkungen auf die Organe nach dem Ziehen habe und eigentlich beide erhalten möchte. Würden Sie sagen, dass eine Wurzelbehandlung eindeutig dem Ziehen vorzuziehen ist? Herzlichen Dank, liebe Grüße, Talina
W. Schnietz, 28.07.2020:
Guten Morgen, ich leide unter Asthma und einer exokrinen Pankreasinsuffizienz. Mein 4.4er ist wurzelbehandelt und somit tot. Ich überlege diesen ziehen zu lassen, da eine Dunkelfeldmikroskopie ergab, dass nach Unterspritzen des Zahnes eine wesentlich besseres Blutbild ergab. Ein vorher zu sehender Pfortaderstau war nicht mehr zu sehen. Darf ich um Ihre geschätze Meinung bitten? Vielen Dank vorab! W. Schnietz
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, MSc, 20.07.2020:
Liebe Frau Christina,
die Entscheidung, sich bei einem neuen ganzheitlich arbeitenden Zahnarzt behandeln zu lassen oder bei dem Hauszahnarzt, der nicht ganzheitlich arbeitet, kann ich Ihnen nicht nehmen. Fakt ist, dass eine chronische Kieferentzündung (unabhängig davon ob Sie akute Schmerzen haben oder nicht) weder schulmedizinisch noch ganzheitlich gesehen eine gute Lösung ist. Solche Zähne sollten unbedingt entfernt werden.
Hitzewallungen können unterschiedliche Ursachen haben. Es bedarf einer umfangreichen interdisziplinäre Diagnostik und einer ursachengerechten Therapie.
Mit herzlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp,
Christina, 19.07.2020:
Liebe Frau Dr. Nadj-Papp,
Ich bin 50 Jahre alt und habe vor einigen Jahren auch die letzte Amalgamfüllung durch eine Kunststofffüllung ersetzen lassen, als ich von dem Amalgamthema hörte. Im Jugendalter sind mir alle Weisheitszähne, die noch nicht ausgebildet waren, nacheinander herausoperiert worden. Seit ca. 25 Jahren habe ich zwei wurzelbehandelte Zähne, die in einer Uniklinik behandelt worden sind. Bei dem unteren Zahn handelt es sich um einen Backenzahn (neben dem Weisheitszahn rechts), bei dem oberen wurzelbehandelten Zahn um einen oberen Schneidezahn (Mitte, links – wenn ich Ihren Ausschnitt richtig gelesen habe). Im Februar dieses Jahres hat mein Zahnarzt aufgrund von dortigen Beschwerden eine Wurzelspitzenresektion bei dem oberen Schneidezahn vorgenommen. Seit Kurzem habe ich an diesem wieder Probleme bekommen und mein Zahnarzt meinte, eine weitere Resektion würde er nicht empfehlen und der Zahn müsse gezogen werden. Der Abdruck für eine provisorische Prothese ist Ende letzter Woche gemacht worden. Nun habe ich für Ende der kommenden Woche einen Termin zum Zahnziehen. Diesen habe ich bei einer Ärztin der Praxis, da sich mein Zahnarzt im Urlaub befindet. Momentan schmerzt mein Zahn weniger stark.
Seit Langem beschäftige ich mich allgemein mit dem Thema ‚Zusammenhang zwischen Körper, Geist und Seele‘ und seitdem die Tatsache, dass der Zahn gezogen werden muss, im Raum steht, auch wieder vermehrt mit dem Zusammenhang zwischen Zähnen und Körper. Ich habe mich bei meinem Zahnarzt immer gut aufgehoben gefühlt und bin bereits bei seinem Schwiegervater in Behandlung gewesen, doch praktiziert er nicht ganzheitlich, was mir zunehmend wichtiger wird. Für Donnerstag habe ich einen Termin bei einem ganzheitlich praktizierenden Zahnarzt gemacht, um mich allgemein beraten zu lassen. Macht es in Ihren Augen Sinn, den oberen Zahn entfernen zu lassen, eben weil er wurzelbehandelt ist, auch wenn er zwischendurch nicht ganz so stark schmerzt, einfach wegen der Auswirkungen, die damit zusammenhängen? Und macht es, aus Ihrer Sicht Sinn, wenn ich alles bei dem ganzheitlichen Zahnarzt machen lasse, wenn er mir zusagt, und meinen bereits vereinbarten Termin bei der Zahnärztin meiner derzeitigen Praxis erstmal absage? Ich möchte kein Durcheinander verursachen.
Seit ca. 10 Jahren habe ich auch bereits Hitzewallungen. Können diese auch mit den Zähnen zusammenhängen?
Vielen Dank schon jetzt für Ihre Bemühungen und Ihre Zeit!
Christina
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, MSc, 10.07.2020:
Sehr geehrter Jannis!
Bezüglich Ihrer Darmprobleme: Ich würde immer zuerst nach lokalen Ursachen suchen. In Ihrem Fall Ernährung, Bewegung, Verdauung, Darmflora, Nährstoffe, Medikamente, Allergien und Unverträglichkeiten etc. Die Basis für ein gut funktionierendes Immunsystems liegt im Darm. Chronische Erschöpfungszustände können auch damit in Zusammenhang stehen.
Bezüglich Ihrer Zahnprobleme: Auch hier gilt, zuerst im Mundbereich suchen. Weisheitszähne die keinen Platz haben und sich immer wieder entzünden, sollten entfernt werden. Natürlich können auch andere Störfelder aus dem Mundbereich eine systemische Wirkung haben. Da Sie bei einem biologisch arbeitendem Zahnarzt*in in Behandlung sind, empfehle ich Ihnen das Thema dort anzusprechen. Ich bin mir sicher, Sie werden individuell optimal beraten.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen bei Stuttgart
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Dr. Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, MSc, 05.07.2020:
Antwort zur Frage von Gernot vom 04.07.2020

Sehr geehrter Gernot,
verlagerte Zähne sollten in der Regel entfernt werden. Nur in ganz wenigen Ausnahmefällen werden sie belassen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Jannis, 05.07.2020:
Liebe Frau Dr. Nadj-Papp,
ich leider seit ca. zwei Jahren unter Verdauungsprobleme und damit einhergehend an permanenter Kraftlosigkeit und Erschöpfung. Vorher war ich topfit. Alle möglichen Ärzte konnten mir nicht weiterhelfen, weil sie nichts finden konnten.
Jetzt bin ich bei einer biologisch arbeitenden Kieferchirurgin in Behandlung, die mir vor 2 Monaten eine NICO im Bereich 48 und den Zahn 47 entfernt und ein Keramikplantat eingesetzt hat. Der Zahn hatte eine stark entzündete Wurzel und war beschädigt. Ich hatte gehofft, dass mit diesem Eingriff meine Probleme besser würden, aber der Eingriff ist jetzt zweieinhalb Monate her und mein Zustand nicht besser. Könnten Sie mir sagen, wie es lange es ca./durchschnittlich braucht, bis eine Besserung nach einer solchen OP eintritt?
Denn ich befürchte, dass das Ausbleiben der Besserung ein klarer Hinweis darauf ist, dass die NICO und der Zahn 47 nicht die Ursache waren.
Daher überlege ich jetzt, ob ich auch die beiden Weisheitszähne im oberen Kiefer entfernen lassen sollte (Die beiden unteren sind bereits in meiner Jugend entfernt worden.), da ich von diesen Zähnen ausgehend schon häufiger Entzündungen am/im Zahnfleisch hatte.
Können die Zähne 18 und 28 die oben genannten Symptome auslösen oder kämen dafür eher andere Zähne in Betracht? Oder ist es auch möglich, dass ein nicht funktionierendes Verdauungssystem die Zähne kaputtmacht, so dass es eine umgedrehte Kausalität gibt?
Vielen Dank für Ihre Mühe und Antworten!
Viele Grüße
Jannis
Gernot, 04.07.2020:
Guten Tag Frau Dr.
Ich wollte fragen was sie dazu sagen. Ich habe noch einen Weisheitszahn (48) der quer(von aussen nach innen gewachsen) liegt im Kieferknochen! Kann das sein das ich dadurch dauernd müde und kraftlos bin und Schmerzen habe...da der ja auf dem Herz/ Dünndarm Meridian liegt? Empfehlen Sie den zu entfernen? Ich bin 52 Jahre alt.
Lg.Gernot
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, MSc, 04.06.2020:
Liebe Annika,
lassen Sie sich durch einen erfahrenen Zahnarzt für CMD beraten.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Annika, 03.06.2020:
Liebe Frau Dr. Nadj-Papp,

ich finde es wirklich toll das sie immer so schnell antworten. Vielen herzlichen Dank dafür.
Zum Glück sind es nicht die letzten Zähne - nur die beiden hinteren. 36/37. Deswegen meinte ich das es in der Region keine weiteren Zähne zum ziehen gibt.
Ich war letzte Woche nochmal zur Ozonbehandlung und hatte danach tatsächlich für 24 Stunden keine Beschwerden mehr. Nur dann kamen sie zurück.
Haben Sie noch einen Tipp oder eine Idee zu wem man nun noch gehen kann? Ich bin erst 34 und möchte nicht dauerhaft mit diesen Beschwerden leben - zumal ich so in dem Bereich ja auch nichtmal über Zahnersatz nachdenken kann :-(
Herzliche Grüße, Annika
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, MSc, 26.05.2020:
Liebe Annika,
es tut mir sehr leid, dass Sie immer noch Probleme haben. Der Befund war von Anfang an nicht klar. Auch deshalb ist die Diagnostik nicht einfach.
Wenn ich es richtig verstehe, waren das Ihre letzten zwei Zähne? Mit welchem Zahnersatz sind die anderen versorgt?
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Annika, 26.05.2020:
Liebe Frau Dr. Nadj-Papp, ich melde mich nochmal bezüglich des Zahnes 37. Dieser wurde nun vor vier Wochen gezogen. Beim ziehen wurde etwas entzündliches Gewebe entfernt aber sonst keine besonderen Auffälligkeiten gefunden. Der Zahn wurde etwas über 2 Wochen mit einem Streifen behandelt, der alle zwei Tage gewechselt wurde. Die Wunde ist nun so langsam zu und die Schmerzen, die ich vor dem ziehen hatte, sind zurück :-( Ich bin so verzweifelt und verstehe die Welt nicht mehr. Es pocht immer mal wieder, es fühlt sich so pelzig/taub an. Ich fühle mich auch körperlich sehr schlecht und bin echt verzweifelt weil es ja nun auch keine Zähne mehr gibt zum ziehen. Was würden sie empfehlen was wohin ich noch gehen kann? Mein Zahnarzt ist ratlos. Viele Grüße
Dr. Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, MSc, 09.05.2020:
Liebe Jenny,
durch eine Zahnregulierung soll eine verbesserte Statik des gesamten Körpers erreicht werden. Es ist nicht zu erwarten, dass die Spange eine negative Auswirkung auf die Kurzsichtigkeit hat. Was ich Ihnen empfehlen würde, ist auch bei dieser Behandlung auf den ganzheitlichen Ansatz Wert zu legen. Eine unterstützende physiotherapeutische-osteopathische Behandlung, kombiniert mit regelmäßigen Übungen zu Hause halte ich für unbedingt sinnvoll.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen bei Stuttgart
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Jenny, 08.05.2020:
Sehr geehrte Frau Dr. Nadj-Papp, mein Sohn ist kurzsichtig und soll nun eine feste Zahnspange bekommen. Kann sich die Spange negativ auf die Kurzsichtigkeit auswirken, d.h. diese verstärken? Mfg Jenny
Dr. Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, MSc, 19.04.2020:
Liebe Annika,
dass ein Orotox-Test gemacht wurde, habe ich leider nicht aus Ihren Beschreibungen herausgelesen. Es hängt natürlich davon ab, wie hoch die Konzentration war. Das kann von Bedeutung sein, wenn Sie sich unsicher sind, wie Sie weiterverfahren möchten. Wenn die Entscheidung sowieso steht, ist das natürlich überflüssig. Soweit ich aus Ihrer Beschreibung verstanden habe, geht Ihr Zahnarzt davon aus, dass es sich nicht um eine chronische Kieferentzündung handelt. Interessant wäre zu wissen, ob es sich hierbei um einen Kollegen/in handelt, der/die klassisch oder biologisch arbeitet. Das ist nämlich in der Regel die Problematik, wenn Sie unterschiedliche Praxen aufsuchen. Die Praxen, die nach den ganzheitlichen Gesichtspunkten arbeiten, haben strengere Vorschriften, an die sie sich halten.
Bezüglich der muskulären Verspannungen. Sie können sich an eine Praxis wenden, die sich auf dem Gebiet der Kraniofazialen Orthopädie weitergebildet hat. Es gibt auch eine Fachgesellschaft, wo Sie nach einem erfahrenem Zahnarzt suchen können. Vielleicht hilft Ihnen das weiter.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen bei Stuttgart
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp,
Annika, 18.04.2020:
Liebe Frau Dr. Nadj-Papp,

vielen Dank für Ihre Antwort bezüglich der Frage zu den Zähnen 36 und 37. Meine Entscheidung, den Zahn ziehen zu lassen, ist gefallen.
Mich würde jetzt aber doch noch interessieren wie sich eine muskuläre Ursache ausschließen lässt? Ich war bereits beim Osteopathen. Die Beschwerden waren nach den Terminen etwas besser aber kamen immer wieder. Da ich mittlerweile jeden Tag ein kribbelndes, beißendes Gefühl um den Zahn herum habe möchte ich das er gezogen wird. Mein Zahnarzt hat allerdings wenig Hoffnung das meine Beschwerden dann weg sind. Deswegen nochmal mein Interesse ob es ein bestimmtes Verfahren gibt das muskuläre auszuschließen? Der Oro Test hatte ja eindeutig Leichengifte angezeigt die ja prinzipiell nicht von einer Muskelverspannung kommen können? :-( Alles echt verwirrend.
Viele Grüße, Annika
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, MSc, 17.04.2020:
Liebe Paula,
um Literatur zu empfehlen, wäre es hilfreich gewesen zu wissen, für welches Studium Sie es brauchen. Deshalb nur eine allgemeine Information. Die Grundidee stammt von Voll/Kramer. Wenn Sie aus dem zahnmedizinischen Bereich kommen, kann ich Ihnen Dr. Gleditsch Mundakupunktur empfehlen. Die Basis ist dennoch die klassische Akupunktur. Ohne das TCM-Fundament ist es schwer, sich einzuarbeiten und man kann auch die Methode nicht voll nutzen. Im professionellen Bereich ist unbedingt eine Fort-/Weiterbildung notwendig, um auch die manuelle Seite der Methode zu erlernen. Zahnmedizin lebt von den Händen. Bitte daran denken, dass die Mundakupunktur laut der Berufsordnung nur Zahnmedizinern vorbehalten ist. Für die Allgemeininformation finden Sie Bilder und Grafiken überall im Internet und können von dort aus Ihre Auswahl treffen.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen bei Stuttgart
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Paula, 16.04.2020:
Zu den Zusammenhängen zwischen Zähnen und Organen.
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp. MA. MBA. MSc, MSc, 07.04.2020:
Liebe Paula,
zu welchem Thema und für welches Studium suchen Sie die Literatur?
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Paula, 07.04.2020:
Liebe Frau Dr. Edith Nadj-Papp,
können Sie zu diesem Thema Literatur empfehlen? Ich finde es wahnsinnig interessant und würde gern mehr darüber lesen um es mit dem Studium verbinden zu können.
Vielen Dank!
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, MSc, 05.04.2020:
Sehr geehrter Rainer,
eine Ausleitung ist auch durch Orthomolekularia möglich. Wichtig dabei ist, dass Sie sich ballaststoffreich, zuckerfrei, glutenfrei und frei von tierischem Eiweiß ernähren sowie die optimale Darmaufnahme dieser Stoffe sicherstellen. Lassen Sie sich unbedingt von einem erfahrenen Therapeuten beraten und begleiten. Von einer Selbstbehandlung ist dringend abzuraten.
Mit besten Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Rainer, 02.04.2020:
Sehr geehrte Frau Dr. Nadj-Papp,
Ich habe eine Frage zur sanften Entgiftung von Schwermetellen:Ich habe in meinen Zähnen kein Amalgan. Wenn die Werte der Blutuntersuchungen bei den Zähnen (Rantes, Mercaptane und Thioether) jeweils im Refernzbereich sind und alle wichtigen Vitalstoffe ausreichende Werte aufweisen, ist dann eine Ausleitung von Schwermetellen (Blei und Quecksilber) mit Hilfe von Taurin/Vitamin C sukzessive möglich, ohne dass Schwermetalle zurück ins Gehirn/Bindegewebe wandern?Danke für die Rückantwort.
Stefanie Dressler, 02.04.2020:
Sehr geehrte Frau Dr. Nadj-Papp,
ich hatte gerade den totalen AHA-Effekt.
ich habe mir alle Weißheitszähne vor vielen Jahren entfernen lassen, jedoch an der Stelle im rechten Unterkiefer ist noch ab und zu ein Ziehen zu Spüren. Seit einigen Tage wurde dieses Ziehen schlimmer. Jedoch aufgrund der aktuellen Krise (Covid-19) und da ich nicht starke Schmerzen habe, suche ich den Zahnarzt erst in einigen Wochen auf. Jetzt habe ich in ihrer Grafik entdeckt, dass diese Stelle mit der Plantar-Sehne zusammenhängt. Was sehr spannend ist, da ich seit fast einem Jahr eine Plantar-Sehnen-Entzündung habe. Ich werde das weiter beobachten und sollte ich die Schmerzen/das Ziehen im rechten Unterkiefer wegbekommen, verschwindet diese Entzündung an der Plantar-Sehne vielleicht auch schneller. Da ich schon sehr viel am Fuß probiert habe, ist das ein kleiner möglicher Lichtblick. :)
Alles Liebe
Stefanie Dressler
Dr. Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, MSc, 27.03.2020:
Liebe Silke,
ob sich die Zähne tatsächlich erst jetzt entzündet haben oder sich dort seit einem längeren Zeitraum eine chronische Entzündung befand, die jetzt akut wurde, ist ohne individuelle Unterlagen schwer zu beurteilen. Manchmal ist es auch für die Patienten nicht ganz klar, ob es sich um eine Entzündung handelt, die ihre Ursachen im Bereich der Zähne oder im Bereich des Zahnhalteapparates hat. Die subjektiven Beschwerden sind oft sehr ähnlich. Dazu kommt, dass der Zustand des Zahnfleisches in der Regel die aktuelle allgemeine gesundheitliche Situation widerspiegelt. Auch deshalb würde ich Ihnen einen Besuch in einer Praxis für interdisziplinäre Zahnmedizin nahe legen.
Mit herzlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Silke, 26.03.2020:
Guten Tag,
ich habe gerade den Artikel gelesen. Meine Mutter 70 Jahre alt, hat im letzten Jahr 6 Zähne gezogen bekommen. Gerade ist wieder einer entzündet und sie bekommt Antibiotika. Ist das normal in dem Alter, dass die Zähne nun "plötzlich" entzünden und entfernt werden müssen, oder kann das Ganze auch andere Gründe haben? Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir einen Rat geben könnten.
Danke
Silke
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, MSc, 19.03.2020:
Liebe Mona,
je länger Sie warten, umso größer wird der Knochendefekt und aufwändiger eine spätere erneute Implantation. Ganz abgesehen von der zusätzlichen Belastung für den Körper, bedingt durch die chronische Entzündung.
Lassen Sie sich das Implantat baldmöglichst in einer biologisch, ganzheitlich arbeitenden Zahnarztpraxis entfernen.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen bei Stuttgart
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Mona, 18.03.2020:
Sehr geehrte Frau Dr Edith Nadj-Papp.
Mir wurde nahegelegt das Zahnimplantat 37 nach 10 Jahren entfernen zu lassen, da sich dort eine Periimplantitis festgesetzt hat. Vor einem Jahr wurde schon eine Schleimhauttransplantation durchgeführt. Diese brachte keinen Erfolg, da die Schleimhaut dort in dem Bereich zu instabil ist.Was würden Sie mir empfehlen.Ich habe große Angst vor dieser ExplantationVielen Dank für eine kurze Rückmeldung
Dr. Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, MSc, 15.03.2020:
Liebe Annika,
aus der Sicht der ganzheitlichen Zahnmedizin ist die Entfernung der Zähne und eine entsprechende Versorgung durch ein Zirkonimplantat die Versorgung, die wir mit gutem Gewissen empfehlen können.
Gleichzeitig möchte ich darauf hinweisen, dass Schmerzen auch durch muskulären Verspannungen auftreten können, die durchaus einen "Zahnschmerz" simulieren können (bekannt als myofaziale Schmerzen). Auch deshalb ist eine interdisziplinäre Diagnostik unbedingt zu empfehlen.
Den gleichzeitig auftretenden Zahn- und Bauchschmerzen würde ich im ersten Moment nicht viel Aufmerksamkeit schenken. Wir wissen alle, dass wir durch Angst auch Bauschmerzen bekommen können. Die Zahnschmerzen können Angst vor dem Ungewissen und somit auch Bauschmerzen verursachen.
Sie sollten sich entscheiden, welchen Weg Sie gehen möchten und nicht erwarten, dass Schulmediziner der gleichen Meinung sind, wie biologisch arbeitende Ärzte. Lassen Sie sich von einem weiteren ganzheitlich arbeitenden Zahnarzt beraten, wenn Sie sich unsicher sind.
Mit besten Grüßen aus Ditzingen bei Stuttgart
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Annika, 11.03.2020:
Hallo, nach langem Suchen nach einer Lösung bin ich gerade auf ihrer Seite gelandet. Zahn 36 und 37 machen mir seit zwei Jahren große Probleme. 36 wurde mehrfach wurzelbehandelt, Wurzelspitze entfernt und schlussendlich gezogen. Da weiterhin Beschwerden blieben ging das gleiche an 37 weiter. Auf jeglichen Aufnahmen ist nichts zu erkennen außer das die Füllung super ist und keine Entzündung zu sehen. Der ganzheitliche Zahnarzt sagt sofort raus mit dem Zahn da er Leichengifte festgestellt hat. Der andere Zahnarzt sagt abwarten oder Wurzelbehandlung wiederholen. Die Schmerzen sind nicht dauerhaft, immer in Phasen. Dazu kommen während der Schmerzen immer starke Bauchschmerzen. Es macht mich wahnsinnig aber der Zahnarzt sagt das auch bei einem Implantat die Schmerzen bleiben können da man ja jetzt nichts sieht. Und mit Anfang 30 will ich mir irgendwie nicht einfach so zwei Zähne ziehen lassen. Gibt es noch einen Ansatz oder eine Idee die Ihnen dazu einfällt? Da der eine Zahn schon weg ist und ich trotzdem weiterhin Probleme habe tue ich mich mit der Entscheidung echt schwer. Viele Grüße
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, MSc, 24.02.2020:
Liebe Angie,
durch die lange Behandlung und Anästhesie kann die richtige Bisshöhe bzw. Bisslage nicht immer sofort eingestellt werden. Es hat sich bewährt, nach 1-2 Wochen einen Kontrolltermin auszumachen, um die neue Krone noch etwas anzupassen. Wenn die Krone zu hoch ist, kann die Überbelastung Schmerzen verursachen. Suchen Sie die Praxis erneut auf, damit Ihnen geholfen werden kann.
Mit freundlichen Grüßen aus Ditzingen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Angie, 23.02.2020:
Hallo, ich habe vor vier Wochen eine Cerec Krone bekommen, oben links Zahn 7.
Soweit war alles ok , außer beim Kauen kann ich den Zahn noch nicht voll belasten. Seit letzter Woche habe ich Beschwerden, wenn ich in irgendeiner Weise den Kopf stärker schüttele oder bei leichter Erschütterung, zB.wenn ich Sport mache. Kann das der Nerv sein?
Danke für eine Antwort .
LG Angie
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, MSc, 12.02.2020:
Sehr geehrte Frau Sarah,
Sie können beruhigt sein. Zahn- und Kieferfehlstellungen können keinen Lichen auslösen.
Mit besten Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Sarah, 12.02.2020:
Sehr geehrte Frau Dr. Nadj - Papp, ich leide seit einiger Zeit an der Autoimmunerkrankung Lichen sclerosus, mein Kiefer hat seit Kindesalter einen Vorbiss und die Zähne meines Unterkiefers sind nach innen gerichtet. Kann dies zum Auslösen einer Autoimmunerkrankung wie dieser beitragen? Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank, Sarah
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, MSc, 30.01.2020:
Liebe Frau Böck,
ohne Röntgenaufnahmen, Fotos und Modellen ist so Frage schwer zu beantworten. Prinzipiell bin ich für die sanften Methoden und den einfachsten Weg. In diesem Fall, würde ich wahrscheinlich den Milchzahn so lange behalten bis der Zahn fest im Kiefer verankert ist und später implantieren. Ob das bereits mit 18 ist oder später, hängt von den Wurzelverhältnissen ab. Die Lücke mit den natürlichen Zähnen zu schließen, würde eine sehr aufwändige KFO-Behandlung mit einigen Kompromissen mit sich ziehen. Hängt natürlich auch davon ab, ob der verlagere Eckzahn das einzige Problem ist oder noch weitere Fehlstellungen behandelt werden müssen.
Zu Ihrer zweiten Frage, ob festsitzend oder Aligner. Nicht alle Fehlstellungen lassen sich mit Aligner beheben. Wenn der Kieferorthopäde mit einer Aligner-Therapie das gewünschte Ziel erreichen kann, würde ich aus mehreren Gründen den Aligner vorziehen.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen bei Stuttgart
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Astrid Böck, 30.01.2020:
Guten Morgen! Meine Tochter (12 J.) hat einen querliegenden 3er rechts oben. (Habe schon von 3 Zahnärzten gehört, dass es nicht möglich ist, ihn einzugliedern). Jetzt muss ich viele Dinge entscheiden: Zahn rausoperieren oder drin lassen? Implantat mit 18 (Milchzahn soll dann entfernt werden) oder die restlichen oberen Zähne vorschieben und der 4er auf einen 3er zuschleifen? Fixe Zahnspange oder Invisalign? Mit bestem Dank und freundlichen GrüßenAstrid
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, MSc, 24.01.2020:
Liebe Frau Schmuhl!
Die Spanne ist sehr groß und somit ist die Belastung für 23 und 27 erheblich. In der Vergangenheit mussten wir auf diese Art von Versorgung zurückgreifen, da es keine besseren gab. Heute ziehen wir Vollkeramik-Implantate vor, um auch keine zusätzlichen Schäden an z.B. 23 zu verursachen.
24 Sofortimplantat, 25 26 verzögerte Implantate mit anschließender Vollkeramik-Kronenversorgung 24,25,26,27 unser Therapievorschlag. Es ist biologisch, ästhetisch, langlebig und nachhaltig.
Mit herzlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Sonja Schmuhl, 23.01.2020:
Heute habe ich den Röntgenbefund erhalten, das mein 2.4 extrahiert werden muss. Zur Zeit habe ich noch von 2.4 bis 2.7 eine Brücke, d.h. 2.5 und 2.6 fehlen schon.Ist es nach der Extraktio überhaupt sinnhaft eine neue Brücke, dann von 2.3 bis 2.7, zu erwägen? Bin total ratlos, ob drei fehlende Zähne dafür auch in Frage kommen???Danke für eventuelle Hilfe
Dr. Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, MSc, 12.01.2020:
Liebe Frau Spanberger,
die Entfernung der Weisheitszähne wird in der ganzheitlichen Zahnmedizin befürwortet. Insbesondere, wenn sie bereits Entzündungen nachweisen. Ich würde eine Praxis für ganzheitliche Zahnmedizin in Ihrer Region aufsuchen, die den chirurgischen Eingriff mit biologischen Methoden begleiten kann.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Maria Spanberger, 08.01.2020:
Guten Tag,
Ich habe eine Frage. Ich bin 20 und habe 4 Weisheitszähne. Diese wollte ich anfangs erst nicht entfernen, da ich zunächst abwarten wollte. Sie haben mir trotzdem alle paar Monate Beschwerden bereitet wie zb. Kiefer Schmerzen. Seit ein paar Tagen habe ich wieder Kieferschmerzen beim Kauen. Ich überdenke mir gerade sie rauszuholen... Ist das sinnvoll? Hat es Auswirkungen auf meine Gesundheit wenn ich es tuh also Organe zb. Weil ich habe oft gehört das man sie lieber drinne lassen soll. Und wenn ja haben sie Tipps für nach der OP und für die OP die auf Naturheilkunde basieren?
Online-Redaktion, 16.12.2019:
Sehr geehrte Frau von Stein,
einen Artikel zur ganzheitlichen Sicht auf die Blasenentzündung finden Sie bei uns unter https://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis-z/blasenentzuendung.html
Alles Gute wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, MSc, 16.12.2019:
Sehr geehrte Frau von Stein,
Blasendentzündungen können auf ein momentan geschwächtes Immunsystem hindeuten, aber auch z.B. anatomische Ursachen haben. Durch den Zahndurchbruch ist das Immunsystem etwas geschwächt. Die lokale Reinigung ist wichtig, aber wichtig wäre auch das Immunsystem zu stärken. Sprechen Sie bitte Ihren Kinderarzt darauf an.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen bei Stuttgart
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Ruth von Stein, 15.12.2019:
Guten Tag, meine 11 Monate alte Tochter hat nun zum zweiten Mal eine Blasenentzündung, die mit Antibiotika behandelt werden muss. Nun bin ich auf der Suche nach den möglichen Ursachen - außer Hygiene, Anfälligkeit etc. Aktuell zahnt sie wieder, die unteren beiden Schneidezähne hat sie schon und nun kommen im Oberkiefer Schneide- und Eckzähne zeitgleich. Auf der Suche nach möglichen Ursachen, bin ich nun auf diese Seite gestoßen und frage mich, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Zahnen und der Anfälligkeit für die Blasenentzündung geben kann/könnte. Dies würde zum einen erleichternd sein und uns für die Zukunft helfen, so dass wir bei den weiteren Zähnen besonders auf sie achten können. Ich bin gespannt und freue mich auf eine Antwort. Viele Grüße
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, MSc, 29.11.2019:
Sehr geehrte Frau Shiva,
in der Regel werden alle vier Weisheitszähne gleichzeitig entfernt. Es wäre schön, wenn die Entfernung der Zähne unter ganzheitlichen, biologischen Gesichtspunkten erfolgen würde. Bedeutet, einen optimal eingestellten Mineralstoffhaushalt, rein pflanzliche Ernährung ohne Gluten und Zucker, biologischer Wundverschluss hergestellt aus Eigenblut und Unterstützung der Heilung durch z.B. Akupunktur, Homöopathie, Aromatherapie, Phytotherapie, Lymphdrainage etc.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen bei Stuttgart
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Shiva, 28.11.2019:
Guten Tag
Ich bin auf der Suche nach Hilfe: mir wurde vor zwei Wochen oben links der Weisheitszahn gezogen, da mir gesagt wurde er hat Karies verursacht. Bei der Kontrolle wurde mir gesagt es sei Präventiv gewesen, was mich enttäuscht da ich ihn nicht hätte ziehen lassen, schließlich hat er nie Probleme gemacht. Das gleiche soll jetzt oben rechts auch gemacht werden. Die Weisheitszähne unten hätten genug Platz, seien außerdem so verwurzelt dass der Eingriff komplizierter seien würde. Jetzt habe ich das Gefühl dass das Gleichgewicht total gestört wurde. Obschon alles super verheilt ist ist mit schwindelig und es fühlt sich komisch an auf der einen Seite einen Zahn weniger zu haben. Haben sie einen Rat für mich? Würde es ein Gleichgewicht wieder herstellen rechts oben auch zu ziehen? Nachts beiße ich oft Zähne und grundsätzlich fühlt es sich eher voll, teils gedrückt an mit so „vielen“ Zähnen im Mund. Über einen Ratschlag wäre ich sehr dankbar!
Liebe Grüße
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, MSc, 19.11.2019:
Sehr geehrte Frau Schelhorn,
wir empfehlen immer die Entzündungen zeitnah zu behandeln. So auch in Ihrem Fall. Lassen Sie bitte den Zahn behandeln bzw. entfernen.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen bei Stuttgart
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Christina Schelhorn, 18.11.2019:
Hallo...ich habe links unten einen wurzelspitzenrezessierten zahn..der vorm Weisheitszahn..daran ist nun eine zyste. Ich habe keine Schmerzen mir schwillt nur ab und an der Lymphknoten im Kiefer an....nun meine Frage soll ich ihn raus tun lassen...lg
Enibas, 04.11.2019:
Hallo!
Ich habe gerade über die Zusammenhänge Schneidezähne und Blase/Niere gelesen (im Rahmen der TCM). Kann es sein, dass meine dreimonatige Harnwegsentzündung nicht so richtig ausheilt, weil meine Schneidezähne besonders unter meinem nächtlichen Zähnepressen leiden?
Können Sie mir, wenn Sie das so nicht beantworten können, vielleicht andere Recherchemöglichkeiten geben?
Danke!
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, MSc, 01.11.2019:
Sehr geehrte Frau Palik,
es ist eine sehr komplexe Frage, und für eine individuelle Beratung reichen die Informationen ohne Röntgenaufnahmen, Modell-Auswertungen etc. nicht aus. Deshalb kann ich darauf nur eine allgemeine Antwort geben.
Die Möglichkeiten einer KFO- Behandlung nur mit herausnehmbaren Geräten zu arbeiten ist mit 14 Jahren, insbesondere in so einer Situation wo der Eckzahn horizontal verlagert ist, meiner Meinung nach, erschöpft. In der Regel werden solche Fälle viel früher angegangen, nämlich vor dem Durchbruch der kleinen Backenzähne oder sehr gerne auch viel, viel früher, wenn auf die Entwicklung des gesamten Zahn-Haltesapparates Einfluss genommen werden kann (ganzheitliches Konzept). In diesen Phasen kann u.a. durch den Zahnwechsel im Backenzahnbereich, Platz gewonnen werden der dem Eckzahn zu Gute kommt. Wenn alle Backenzähne bereits am Platz sind, geht eine „Verschiebung“ der Backenzähnen nach hinten, tatsächlich nur mit einem sehr großen Aufwand.
Dass weder Sie noch Ihr Sohn sich über eine feste Spange freuen, leuchtet mir ein. Leider hilft dabei das persönliche Gefühl, dass "das Gebiss sonst ziemlich gerade ist“, nicht unbedingt weiter. Um die Biss-Situation, Kiefergelenke, Muskulatur, den Zahnhalteapparat und den Kieferknochen langfristig stabil zu halten, ist eine gleichmäßige Abstützung aller Zähne notwendig. Das kann nur mit entsprechendem Fachwissen beurteilt werden.
Trotzdem würde ich an Ihrer Stelle das Potential der ganzheitlichen Zahn-Medizin, als Begleitmaßnahmen, nutzen. Die orthomolekulare und Ernährungs-Medizin, Akupunktur, Homöopathie, Bachblüten, Physiotherapie, Logopädie etc. sind wertvolle Unterstützer. Auch hier meine Empfehlung, eine Praxis für ganzheitliche Zahnmedizin (mit KFO- Erfahrung) aufzusuchen, die Sie und Ihren Sohn auf diesem Gebiet optimal behandeln, beraten und begleiten können.
Mit herzlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Ute Palik, 31.10.2019:
Hallo, mein Sohn (14) hat noch 2 Milchzähne (Milchbackenzahn rechts oben und Eckzahn links oben) und der zweite Eckzahn ist angelegt und auf dem Röntgenbild sieht man, dass er quer liegt... nun meinte ein Kieferorthopäde, mein Sohn sollte unbedingt eine feste Klammer tragen mit Aussenbogen, um Platz für den neuen Eckzahn zu schaffen - eventuell sogar mit Freilegen des Eckzahns oben!
Mein Sohn möchte nicht wirklich eine feste Spange und ich bin auch noch nicht wirklich glücklich und auf der Suche nach Alternativen... gibt es eine adäquate Lösung für diesen oberen Eckzahn? Das Gebiss ist ansonsten ziemlich gerade.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort ☺️
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA, MSc, 17.10.2019:
Sehr geehte/r Aki,
es besteht die Möglichkeit, durch bestimmte Diagnostik-Verfahren (z.B. Mundakupunktur) einen eventuellen Störfeld im Weisheitszahn-Bereich zu diagnostizieren. Die Weisheitszähne befinden sich auf dem Herz-Meridian. Jegliche Störung des Energie-Kreislaufs kann eine Auswirkung auf die anderen Mitglieder der Gruppe und somit auf das gesamte System haben. Es müssen nicht immer die Zähne sein. Ebenso können das Zahnfach, Narben, Knochengewebe, Zahnfleisch etc. stören. Sogar die Stelle eines entfernten Zahnes, auch wenn der Zahn bereits vor Jahren entfernt wurde. Um herauszufinden, ob bei Ihnen eine Störung des Systems aus dem Mundbereich ausgeht, wäre ein Besuch bei einem Spezialisten sinnvoll.
Mit freundlichen GrüßenDr. med. univ. (Bp.) Edith Nadj-Papp
Aki, 17.10.2019:
Sehr geehrte Frau Dr. Nadj-Papp,aus eigenem Interesse würde mich interessieren, welche Erfahrung/welchen Zusammenhang Sie mit Zähnen (Weißheitszähnen) und Herzrhythmusstörungen sehen (insbesondere AV-Block, "vagal" getriggert)? Auf der Suche nach wahren Ursachen für Funktionsänderungen im Körper, bin ich durch das Lesen Ihrer Seite neugierig geworden. Sehen Sie einen Zusammenhang, auch wenn keine Zahnschemrzen bestehen? Vielen Danke und Grüße. Aki
Online-Redaktion, 15.10.2019:
Liebe Leserin, lieber Lesser Ratlos123,
einige wertvolle Tipps zur Zahnfleischpflege finden Sie hier: https://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/zahnmedizin/zahnfleischentzuendung-was-tun.html
Darüber hinaus möchten wir Ihnen einen Artikel zur Parodontitis nahelegen, der einige wichtige Zusammenhänge erläutert: https://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/zahnmedizin/zahnmedizin-parodontitis/parodontitis-orthomolekular.html
Alles Gute wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion
Ratlos123, 14.10.2019:
Hallo,
Ich brauche dringend ihren Rat.
Ich bin 23 Jahre jung, bin Vegetarierin, esse viel Obst und Gemüse, rauche und trinke nicht und habe einen allgemein gesunden Lebensstil. Trotzdem ist mein Zahnfleisch schon seit längerer Zeit entzündet, sehr rot, geschwollen, das Zahnfleisch ist an einigen Stellen schon sehr zurück gegangen, jedoch blutet es nicht beim Zähne putzen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es an mangelnder Zahnhygiene liegt. Ich putze regelmäßig, lange, mit milder Zahncreme und elektrischer Zahnbürste. Habe schon alles mögliche versucht, aber es hilft nichts. Können Sie mir helfen? Trage bereits eine Schiene gegen Zähneknirschen und eine Erkrankung ist mir nicht bekannt. Bitte um Hilfe!
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, 24.06.2019:
Sehr geehete/r VeWe,
ohne den Zahn und die passende Röntgenaufnahme gesehen zu haben, kann man keine Aussage treffen. In der Regel empfiehlt kein/e Zahnarzt/in eine Extraktion ohne Grund. Ich würde vertrauen und bereits vor der Entfernung der Zahnes die anschließende Versorgung besprechen.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
VeWe, 21.06.2019:
Sehr geehrte Frau Dr. Nadj-P app,
bei mir ist der letzte Backenzahn oben rechts bis unter das Zahnfleisch abgebrochen. Der Zahn wurde provisorisch mit einer Füllung versorgt. Nun soll der Zahn vollständig gezogen werden. Gibt es noch andere Möglichkeit an zur Erhaltung des Zahnes?
Der Zahn war vorher bereits durch eine Füllung versorgt. Die Füllung hielt nicht. Es bestünden keine Schmerzen während der Zeit ohne Füllung (4 Tage)
Vielen Dank
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, 07.06.2019:
Sehr geehrte Eva,
ein Eiterzahn ist nie gut für die Allgemeingesundheit. Wenn der Zahn entzündet ist und Ihr Zahnarzt bereits die Entfernung empfohlen hat, dann würde ich seinem Rat folgen. Ihr Körper wird es Ihnen danken. Sie sollten darauf achten, die Entfernung unter ganzheitlichen/biologischen Gesichtspunkten durchführen zu lassen.Ob der 27 ersetzt werden sollte, hängt von der gesamten Bisslage ab. In der Regel versuchen wir jeden Zahn zu ersetzen. Am Besten durch ein Zirkon-Implantat. Lassen Sie sich von dem ganzheitlich arbeitenden Zahnarzt/ der Zahnärztin beraten.
Mit freundlichen GrüßenDr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Eva, 07.06.2019:
Schönen guten Tag,ich würde Sie gerne etwas fragen. Ich bin 52 Jahre alt. Mein Kiefer hat sich verschoben. Bin in zahnärtzlicher Behandlung. Ich bin schon lange Jahre zahnknirscher und habe seit 35 Jahre starke Rückenschmerzen und oftmals starke Kopfschmerzen. Noch nie war ich richtig fit in meinem Leben obwohl ich mich gesund ernähre und viel bewege. Ein zahn, 27, stört jetzt mächtig im Biss, so dass das Essen schwierig ist und sich eine eitrige Entzündung gebildet hat, die nicht weichen will. Mein Zahnarzt rät zum zahnziehen. Könnte vielleicht auch schmerzlindernd für meine chronischen Schmerzen sein. Meine frage nun. Zu welchem Organ steht 27. Lunge Dickdarm? Hat es Nachteile einen Zahn zu entfernen? Und was macht es mit dem Verlauf der energieleitbahnen? Was raten Sie mir? Ist es nicht immer das beste einen Zahn zu erhalten?Ich würde mich so sehr über einen Rat freuen. Herzlichen Dank Eva
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, 26.05.2019:
Sehr geehrter Herr Ricardo,
eine chronische Entzündung wirk sich immer negativ auf die Gesundheit aus. Lassen Sie den Zahn in einer chirurgisch professionell arbeitenden, ganzheitlichen, biologischen Praxis entfernen. Dort werden Sie optimal beraten.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA
Ricardo, 23.05.2019:
Hallo Frau Edith Nadj-Papp,

ich stehe vor der Enscheidung, meine Weisheitszähne entfernen zu lassen oder nicht. Unten links ist das Zahnfleisch über dem Zahn nicht ganz zu und die Tasche entzündet sich ein paar mal jährlich. Meine Zahnärztin riet mir, ihn rauszunehmen und gleich alle weiteren auch. Ich lese soeben viel über die Rolle dieser Zähne in den Energiebahnen des Körpers. Gerade Zusammenhänge des betroffenen Zahns (Wut u.a.) sind ein Thema bei mir. Würde die Entfernung sich eher positiv oder negativ auf die Energiebahn auswirken? Sollte ich nicht wenn überhaupt nur den betroffenen Zahn entfernen lassen?

Vielen Dank vorab und herzliche Grüße,Ricardo
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, 09.05.2019:
Sehr geehrte Frau Eckhard,
ohne Röntenaufnahmen und körperlicher Untersuchung kann ich Ihnen nur allgemein antworten. Wenn Sie Schmerzen haben und sich auch Eiter bildet, vermute ich nicht, dass Ihre Beschwerden vom Knirrschen ausgehen, sondern durch eine chronische Entzündung entstehen. Mögliche Ursachen:
- Abgestorbener oder wurzelkanalbehandelter Zahn
- Tiefe Parodontaltasche
Durch eine klinische Untersuchung (Taschenmessung, Sensibilitätstest etc.) und einer 3D-Röntegenaufnahme lässt sich das in der Regel klären.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Annemarie Eckhard aus Österreich, 08.05.2019:
Sehr geehrte Frau Dr. Nadj-Papp,

ich habe mehrere überkronte Zähne im Ober- und Unterkiefer, die mir absolut keine Probleme machen. Vor 7 Monaten habe ich die letzten beiden Kronen bekommen, dabei wurde mir bei meinem 37er (links unten der letzte Zahn, denn ich habe keine Weisheitszähne) die Füllung erneuert. Seitdem habe ich regelmäßig und in ganz kurzen Abständen einen Eiterherd am äußern Zahnfleisch. Die Stelle wird rot, dick und dann beginnen heftige Schmerzen, bis das Eiter abgeflossen ist. Trotz intensiver Mundpflege bekomme ich das Problem nicht in den Griff. Manchmal ist der Backenzahn total locker, festigt sich dann aber wieder. Meine Zahnärztin ist ratlos, denn am Röntgenbild zeigt sich der Zahn gesund. Bei meiner letzten Kontrolle vor 3 Tagen meinte sie, es hätte sich bereits eine Zahntasche gebildet. Sie fragte mich ob ich nachts Zähne knirsche, da der Zahn durch irgend etwas immer wieder gereizt würde. Sie hat mir auch schon die Füllung abgeschliffen, um sicher zu gehen, dass der Zahn nicht immer wieder unnötig starken Kaubelastungen ausgesetzt ist. Ich bin ratlos und die immer wiederkehrenden Schmerzen zermürben mich. Was könnten Sie mir bitte raten?

Danke für Ihre Antwort!

Mit freundlichen Grüßen
Annemarie Eckhard
Online-Redaktion, 07.05.2019:
Liebe Helga,
einen ausführlichen Artikel zum Thema Wurzelbehandlung finden Sie unter https://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/zahnmedizin/wurzelbehandelter-zahn-film.html
Ihre Online-Redaktion
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, 06.05.2019:
Sehr geehrte Helga,
wir sehen die Kiefergelenke/Biss als Fortsetzung der Wirbelsäule. Als eine Einheit können sie sich gegenseitig beeinflussen. An Ihrer Stelle würde ich eine Zahnarztpraxis aufsuchen, die sich im Bereich der kraniofazialen Orthopädie gut auskennt.
Bezüglich der wurzelkanalbehandelten Zähne möchte ich Sie auf die hier bereits ausgetauschten Informationen hinweisen. Zusammenfassend: Wurzelkanalbehandelte Zähne sind immer eine immunologische Belastung. Jeder Mensch geht zu jedem Zeitpunkt damit anders um. Inwiefern Ihr Immunsystem das schafft zu kompensieren und mit welchem Opfer (Hinweis auf chronische Erkrankungen), kann ohne eine ausführliche individuelle Anamnese und Untersuchung nicht beantwortet werden. Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema suchen, können Sie sehr gerne auch auf unserer Homepage nachschauen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Helga, 05.05.2019:
Welche Auswirkungen auf die Zähne gibt es bei einer Skoliose? Vermutlich hat sich diese bei mir ausgebildet, nachdem ich von 6 - 13 Monaten eine Gipsspreizhose tragen musste und dadurch das Aufrichten schwierig war (Grund war eine evtl. Hüftluxation). Ich hatte wiederholt Zahnwurzelprobleme, auch nach einer Entgiftungskur. Gibt es da auch einen Zusammenhang?
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, 30.04.2019:
Sehr geehrter Herr Thomas,
eine systemische Unterstützung ist bei chronischen Zahn-, Zahnfleisch und Kieferentzündungen immer sinnvoll, denn sie schwächen nachhaltig das Immunsystem und können zur Überlastung/Übermüdung führen. Sollten die Zähne die einzige Ursache für Ihre Beschwerden sein, werden sich diese auch in absehbarer Zeit bessern. Sollten andere Erkrankungen mit eine Rolle spielen, wird in der Regel eine fachübergreifende Betreuung notwendig. Ein ganzheitlich arbeitender Zahnarzt wird Sie optimal beraten.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, 27.04.2019:
Sehr geehrte Frau Best,
ohne die Schäden zu sehen, ist eine Aussage über die Ursache leider nicht möglich.
Wenn die Zahnoberflächen angegriffen sind, müssen diese unbedingt behandelt werden. Bei einem Kind mit 18 Monaten kann die Behandlung nur in Vollnarkose durchgeführt werden.
Für die Zukunft: Die Zähne müssen nach jedem Essen geputzt werden und von zucker- und säurehaltigen Getränken rate ich dringen ab.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Thomas R, 27.04.2019:
Hallo Frau Nadja-PappWie lange dauert es ihrer Erfahrung nach bis die Beschwerden nach der Herdbeseitigung weg sind?Kurz mein Verlaufab 2018/08 Schmerzen rechte Plantarsehneab 2018/10 Schmerzen und knirschen linkes Knie vorn(beides ist "mechanisch" im Top Zustand)ab 3/2019 Schmerzen Hand außen Die letzten Wochen kamen Erkältungsgefühle und geschwollen Lymphknoten dazu.Meine Körpertemperatur lag immer bei 36,7 seit vielen Wochen aber immer bei 37,2. Ich kann mich schwer auf komplexes konzentrieren.Es wurde Rheuma im Blut ausgeschlossen.Auch Entzündungswerte waren OK.Bin zum Zahnarzt ohne direkt Schmerzen im Mund zu verspüren.Röntgenbild zeigte -Zahn 18 sehr tief und drückt. Ebenso der andere obere Weisheitszahn fragwürdig. (habe nur 2 oben)-Wurzelkanal unter Krone entzündet-Große Zyste über Zahn 16,17,18mit Durchbruch in die Nebenhöhle.Die Zyste und die Zähne, sowie die Zahnentzündung wurde vor 2 Tagen entfernt.Ich nehme für 1 Woche Antibiotika.Die Körpertemperatur ist wieder bei 36,7. Lymphknoten normal.Knie und Plantar auf jeden Fall unverändert.Wie lange sollte ich das beobachten?Kann ich unterstützen?Vielen lieben Dank vorab.
Evelyn Best, 26.04.2019:
Hallo, meine Tochter ist jetzt 1,5 Jahre alt. Sie hat Schmelzdefekte an dem oberen Rand der oberen Schneidezähne und Entmineralisierung der Backenzähne. Sie hat Epilepsie und nimmt seir sie 8 Monate alt ist Apydan in niedriger Dosierung. Ich frage mich, wo diese schlimmen Defekte her kommen. Meine übrigen 3 Kinder haben gute Zähne und keinerlei solche Schäden. Was ist Ihre Meinung dazu? Eine Vollnarkose wollte ich eigentlich gerne umgehen, da sie bereits 2mal wegen MRT in Narkose war...Vielen Dank
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, 12.04.2019:
Sehr geehrte Claudia,
Müdigkeit und Erschöpfungszustände sind Allgemeinsymptome, die bei jeder systemischen Erkrankung bzw. Operation auftreten können. Ob sie in Ihrem Fall in Verbindung mit dem Zahn stehen, kann ohne Diagnose nicht mit Sicherheit beantwortet werden. Nehmen Sie sich Zeit für sich und für die Genesung. Unterstützen Sie Ihr Immunsystem, trinken und schlafen Sie viel. Das hilft in der Regel schnell wieder auf die Beine zu kommen.
Mit herzlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Claudia, 12.04.2019:
Guten Tag, Frau Dr. Nadj-Papp,
am Montag wurde mir der entzündete und extrem verlagerte Weisheitszahn 48 operativ entfernt. Ich bin seit 4 Monaten wegen Erschöpfungszustand erkrankt. Kann es einen Zusammenhang zwischen dem entzündeten Weisheitszahn und meiner Erschöpfung geben? Viele Grüße
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 16.03.2019:
Liebe/r Exner,
wenn Sie Schmerzen und auch allgemeine Beschwerden haben, würde ich den wurzelkanalbehandelten Zahn unter ganzheitlichen und biologischen Gesichtspunkten entfernen lassen. Wie bereits beschrieben, mit den passenden Vor- und Nachbehandlungen in einer dafür spezialisierten Praxis. Diese wird dann die entsprechende Endversorgung mit Ihnen abstimmen können.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Exner, 15.03.2019:
Sehr geehrte Frau Dr. Nadja-Papp,Hatte Anfang Dezember 2018 einen Wurzelkanalbehandlung (3Sitzungen) im Oberkiefer links am 3. Backzahn von hinten. 2 Tage nach der Behandlung hatte ich hohen Blutdruck bis 180 mit Panikattaken und massiven Herzkreislaufbeschwerden. Hatte noch nie Herzkreislaufprobleme und auch keinen hohen Blutdruck. Nach der letzten Wurzelbehandlung am 21.1.19, hat es sich für ca 6 Wochen etwas beruhigt. Jetzt habe ich seit ein paar Tagen wieder diese Panikattaken und Herzprobleme. Der Wurzelbehandelte Zahn ist auch klopfempfindlich. Ich habe auch immer einen leichten Druck im Oberkiefer an der Stelle des behandelten Zahnes. Was würden Sie mir raten. Sollte ich den Zahn entfernen lassen. Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.Beste Grüße
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 15.03.2019:
Liebe/r so4,
diese Zähne sollten professionell unter ganzheitlichen, biologischen und interdisziplinären Gesichtspunkten behandelt bzw. entfernt werden. Das beinhaltet auch bestimmte Vor- und Nachbehandlungen, wie Ausgleich des Mineralstoffmangels, Unterstützung des Meridiansystems nach den Gesichtspunten der Traditionellen Chinesischen Medizin und anderen systemischer Behandlungsmethoden. Dadurch wird der gesamte Organismus und somit auch die Organe unterstützt. Suchen Sie eine spezialisierte Praxis für orale Medizin, Zahnmedizin auf. Dort werden Sie bestens betreut.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen bei Stuttgart
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
so4, 13.03.2019:
Hallo

Da die Zähne mit den Organen zusammenhängen, was kann ich machen, wenn mein Zahn abgestorben ist für meine Organe? Damit die weiterhin gut funktionieren?

liebe grüße
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 20.02.2019:
Liebe Frau Mery,
ich habe leider Ihre Nachricht übersehen und möchte mich dafür entschuldigen.
Dass ein Zahn nach der Füllung schmerzt, kann in der Regel mehrere Ursachen haben:
Entweder durch die Bearbeitung (in dem Fall wird er sich beruhigen) oder weil die Füllung zu hoch ist (passiert, wenn Sie z.B. durch die Betäubung kein Gefühl hatten und der Zahnarzt den Biss nicht irhctig überprüfen konnte) bzw. die Karies bereits tief fortgeschritten war und dadruch der Nerv betroffen war (In diesem Fall könnte es sein, dass sich der Zahn nicht beruhigt und eine weitere Behandlung benötigt – Wurzelkanalbehandlung?).
Ihre Erkältung kann auch eine Rolle spielen. Nämlich dann, wenn es sich um einen oberen Backenzahn handelt. In dem Fall liegt es nicht an dem Zahn, sondern an der Erkältung bzw. Druck in der Kieferhöhle. Durch das Kauen drücken die oberen Wurzeln in en Kieferhöhlenbereich und lösen den Schmerz aus. Sollte das die Ursache sein, würd sich alles wieder beruhigen, wenn die Erkältung vorbei ist.
Bezüglich der Zahnhälse: Sie können nicht nur durch eine falsche Putztechnik und Parodontitis entstehen, sondern auch durch einen starken Biss-Druck. Das steht in der Regel mit Stress in Zusammenhang und den damit verbundenen Muskelverspannungen. Sowohl die Parodontitis als auch die Muskelverspannungen müssen behandelt werden, um längerfristigen Schaden zu vermeiden.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, 19.02.2019:
Sehr geehrter Herr Philipp,
wir empfehlen auch alle vier Weisheitszähne zu entfernen und den Biss durch eine kieferorthopädische Behandlung zu regulieren. Ein gleichmäßiger Biss ist die Voraussetzung für eine gute Körperhaltung und Statik. Die Weisheitszähne haben in der Regel wenig Platz und können Entzündungen auslösen.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Philipp, 19.02.2019:
Hallo,
ich komme grad vom (schulmedizinischem) Zahnarzt und hätte gerne eine weitere Meinung: Ich bin 26Jahre und mir wird empfohlen alle Weisheitszähne raus zunehmen und meine Zähne mit einer Zahnspange zu richten. Zwei der vier Weisheitszähne haben Löcher, drei von vieren sind nicht symmetrisch und stören wohl. Hinter einem Weisheitszahn ist wohl auch schon eine Art Mulde, wo sich Bakterien leicht ansammeln können, da diese Ecke nur sehr schwer mit der Bürste zu erreichen ist.
Macht es aus ganzheitlicher Sicht Sinn, die Zähne zu entfernen, um mit einer Spange alle anderen Zähne zu richten, oder macht es mehr Sinn, die natürlichen Zähne drin zu lassen und dann ein leichten Überbiss und ein wenig schiefe Zähne zu haben?
Wie sehr kommen die Organe aus dem Gleichgewicht, wenn man nur eine Seite (links) behandelt und rechts die Zähne stehen lässt?
Danke fürs Lesen und vielleicht sogar antworten :)
liebe Grüße,
philipp
Mery, 18.02.2019:
Sehr geehrte Frau Nadj-Papp,

Ich war vor zwei Wochen bei einem mir bisher unbekannten Zahnarzt zur Zahnreinigung und Vorsorgeuntersuchung. Es wurden zwei Löcher entdeckt (oberer hinterer Mahlzahn links und unterer zweiter Mahlzahn links). Nach der Zahnreinigung hatte ich mindestens einen Tag lang Zahnschmerzen. Die Löcher wurden dann vor sechs Tagen gebort und gefüllt. Ich habe bei der Zahnarztpraxis meine Angst vor einer Wurzelbeschädigung deutlich gemacht und mir wurde versichert dass dies nicht eintreffen wird. Seit der Behandlung habe ich starke Schmerzen beim Kauen beziehungsweise kann nur noch mit der rechten Seite kauen. Mich macht das total fertig. Seit zwei Tagen ist meine Nase auch so dicht, dass ich kaum schlafen kann. Hat das möglicherweise etwas damit zu tun? Morgen habe ich einen Termin bei einer Zahnarztpraxis die mit Umwelt Zahnmedizin arbeitet. Nun habe ich aber mein ganzes Vertrauen gerade verloren. Gibt es denn Ärzte, die mit mir an der wirklichen Ursache arbeiten? Bei meinen vorderen Backenzähnen unten liegen auch die Zahbhälse frei und seit vier Jahren habe ich Atembeschwerden/Enge im Brustkorb, aber weder der Lingenfacharzt noch der Hno-Arzt oder der Ostheopath konnten mir helfen. Vielleicht haben Sie ja noch eine Idee, wie ich weiterkomme?!
Ich finde ihre Seite ganz toll und bin beeindruckt davon, dass sie jedem hier so hilfreich antworten.

Herzliche Grüße aus Bremen,
Mery
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen bei Stuttgart, 18.02.2019:
Sehr geehrter Herr Becker,
die Entscheidung, den Zahn 46 zu entfernen ist sicherlich richtig. Sie erleichtern die Gesamtsituation für Ihr Immunsystem. Ob dadurch Ihre Hautbeschwerden verschwinden, kann im Vorfeld nicht geklärt werden. Ich würde mich freuen, wenn Sie uns nach der Zahnentfernung Ihre Erfahrung dazu mitteilen könnten.
Mit besten Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
C. Becker, 17.02.2019:
Sehr geehrte Damen und Herren,Mein Backenzahn 4/6 wurde bereits 2 mal wurzelbehandelt, zuletzt vor 1,5 Jahren. Seitdem besteht permanent ein leichter Aufbissschmerz. Das aktuelle Röntgenbild zeigt eine „zystische Formation am Knochenseptum/ Zahnbifurkation.Nun leide ich seit 1 Jahr an einer schweren Nesselsucht unbekannter Ursache. Der Zusammenhang dieser Erkrankung mit einem zB durch einen chronischen Entzündungsprozeß belasteten Immmunsystem ( Dickdarm !? ) ist ja bekannt.Eine erneute Wurzelbehandlung wurde abgelehnt, also erwäge ich nun ein Implantat. Ich erhoffe mir dadurch eben auch einen möglichen Rückgang der Urtikaria.Was meinen Sie?Ganz herzlichen Dank!GrüsseHerr C. Becker
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 21.12.2018:
Sehr geehrte Frau Kombarch,
die Schilddrüse ist den Zähnen 16 und 26 zugeordnet; nicht 15 und 25. Der Körper ist sehr komplex aufgebaut. Deshalb kann der Zusammenhang zwischen einem Implantatsverlust/Vitaliätsverlust nicht so einfach hergeleitet werden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Alina Kombach aus Lissendorf, 15.12.2018:
Sehr geehrte Frau Dr. Nadj-Papp,

ich habe ein Autonomes Adenom mit Hyperthyreose.
Kann es sein, dass wenn ich entgifte (Capilarex), also dann weniger Quecksilber im Körper/Schilddrüse habe, die Schilddrüse das noch nicht so schnell kapiert und dann auf ihre Zahnstelle/n (z.B. 15, 25) "durchschlägt" und damit ein Keramik-Implantat löst (es ist herausgefallen)?
(D.h. wenn an dieser Stelle noch ein lebender Zahn vorhanden wäre, wäre evtl. die Zahnwurzel abgestorben?)

Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 14.12.2018:
Sehr geehrte Frau Kombach,
dDie Zähne 16 und 26 sind der Schilddrüse zugeordnet.
Mit freundlichen Grüßen Dr. med. univ. Edith Nadj-Papp
Alina Kombach aus Lissendorf, 12.12.2018:
Sehr geehrte Frau Dr. Nadj-Papp,zu welchem Zahn hat denn die Schilddrüse eine besondere Beziehung?Grüße Alina
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 11.12.2018:
Sehr geehrte Frau Neer,
verbliebene Milchzähne können durchaus unempfindlich sein und trotzdem vital. Aus ganzheitlicher Sicht könnte unter Umständen eher der verlagerter Eckzahn von Interesse sein. Es wird in der Regel empfohlen, verlagerte Zähne operativ zu entfernen. Lassen Sie es in einer interdisziplinär ausgerichteter Zahnarztpraxis abklären.
Mit freundlichen Grüßen aus Ditzingen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Xu Neer aus Sulzberg, 08.12.2018:
Hallo, ich bin 32 Jahre alt, weiblich und habe noch einen Milchzahn im linken oberen Eckzahn. Dies liegt daran, dass der richtige Eckzahn quer im Kiefer steht. Der Milchzahn scheint tot zu sein, da bei seiner Behandlung (bohren) ich keinen Schmerz empfunden habe. Was würden Sie empfehlen? Sollte ich den toten Milchzahn ziehen lassen und statt dessen einen Implantat einsetzen?
Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Herzlichst XU
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 26.11.2018:
Sehr geehrter Herr Cremer,
wenn der Weißheitszahn bereits eine Füllung hat, ist die Entfernung sicherlich leichter als bei einer Verlagerung. Somit gehen wir von den gleichen Voraussetzungen, wie bei der Entfernung eines anderen Zahnes aus.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Dieter Cremer aus Trier, 26.11.2018:
Sehr geehrte Frau Dr. Nadj-Papp,nachdem mein Weisheitszahn oben links vor ca. 1.5 Jahren mit einer Füllung saniert wurde, ist mir jetzt auf den Innenseite ein Stück des Zahnes herausgebrochen. Füllung steht noch, sagte meine Zahnärztin. Aber nun soll dieser Zahn entfernt werden. In verschiedenen Foren lese ich die reinsten Horrorgeschichten, was mir große Angst macht. Kann dieser Zahn nicht wie jeder Andere gezogen werden? Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Dieter Cremer
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 11.09.2018:
Liebe Frau Maike,
jede Infektion belastet den Körper, es können sich unterschiedliche Symptome entwickeln. Wenn Ihr Weißheitszahn entfernt werden muss, dann würde ich das in Angriff nehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Maike, 11.09.2018:
Hallo!habe seit kurzem zu hohen Blutdruck und hin und wieder links im Kiefer schmerzen die in Hals und ohr ziehen. Kann das alles vielleicht mit meinem weisheitzahn den ich noch im Zahnfleisch links unten habe zu tun haben? Über eine schnelle Antwort würde ich mich freuen. Lg Maike
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 10.09.2018:
Liebe Beila,
prinzipiell versuchen wir die Zähne und die Wurzeln operativ zu entfernen. Am besten suchen Sie einen chirurgisch erfahrenen ganzheitlich arbeitenden Zahnarzt/Zahnärztin auf und lassen Sie sich diesbezüglich beraten.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
bella, 08.09.2018:
Hallo :) Vor 3 Jahren wurde mir der Weisheitszahn im rechten Oberkiefer gezogen, die Wurzel wurde nicht entfernt. ( er bekam sie nicht raus) wenige Tage später bekam ich Magen-Darm Probleme die bis heute anhalten.Die Ärzte tippen auf Reizdarmsyndrom. Könnte es da einen Zusammenhang geben? Und wenn ja was kann ich tun?
Online-Redaktion, 25.07.2018:
Liebe Kati,
Frau Dr. Nadj-Papp hat in Ihrem Kommentar auf die Problematik wurzelbehandelter Zähne aus ganzheitlicher Sicht hingewiesen. Mehr dazu erfahren Sie unter https://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/zahnmedizin/wurzelbehandelter-zahn-film.html
Viel Erfolg wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 24.07.2018:
Liebe Kati,
eine 2-D-Aufnahme (Kleinröntgen oder OPG) gibt nur bedingt eine Auskunft über die Wurzel-Knochenverhältnisse. Eine 3-D-Aufnahme (DVT) gibt hier deutlich mehr Informationen, weil man unter anderem auch die Anzahl der Wurzelkanäle und deren Verlauf erkennen kann. Zusätzlich spielt das klinische Bild eine Rolle. Die Frage ist, warum diese Zähne überhaupt wurzelkanalbehandelt worden sind. Oft kommt es vor, dass sie keinen Defekt hatten und trotzdem schmerzen. In solchen Fällen werden Zähne wurzelkanalbehandelt, obwohl es sich um eine andere Ursache handelt, z.B. ausstrahlende Muskelschmerzen (Projektionsschmerzen bei Verspannungen). Sollte das der Fall sein, bringt die Wurzelkanalbehandlung keinen langfristigen Erfolg, bzw. die Schmerzen werden nach einer kurzen Zeit wieder aufflammen. Ganz abgesehen davon, sieht die ganzheitliche Zahnmedizin wurzelkanalbehandelte Zähne generell als ein Problem an. Bevor Sie die Zähne chirurgisch behandeln, würde ich die Zahnentfernung mit einer sofortigen Implantation (metallfrei) auch in Erwägung ziehen.
Mit herzlichen Grüßen aus Stuttgart
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
KATI, 24.07.2018:
Hallo! Ich habe einen wurzelbehandelten Zahn(1,5), welcher im April vom Endodontologen behandelt wurde. Bis Ende Mai war der Zahn ruhig und bis jetzt aufbissempfindlich. Röntgenbild wurde erneut gemacht, alles unauffällig. Seit nun zwei Wochen habe ich Schmerzen die sich bis zum Unterkiefer (4,6 Zahn) ziehen. Habe schon einen Oralchirurgen aufgesucht. Auch er sieht nichts im Röntgenbild. Gleichzeitig habe ich ein kurzes Stechen auf der rechten Schläfe. Würde eine WSR was bringen oder soll ich den Zahn ziehen lassen? Wie kann ein Zahn der im Oberkiefer ist auch Schmerzen im Unterkiefer verursachen? Bin verzweifelt!
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 20.07.2018:
Sehr geehrte Frau Wagner,
eine Füllung hat eine Schutzfunktion. Sie schützt die Zahnsubstanz vor biologischen (Bakterien und Viren), thermischen (Kalt, Warm), chemischen (Säuren) und mechanischen Reize (Reibung durch Nahrung und Putzen), verhindert die Ansammlung von Essensresten (somit wirkt gegen die Gefahr Zahnfleischentzündungen an dieser Stelle zu bekommen) und stützt die Statik (verhindert die Bewegung der Nachbarzähne in diese Richtung und somit Verschiebung des Bisses mit daraus resultierenden Folgen für das gesamte Halteapparat - Nacken, Schulter, Rücken, Hüfte, Knie, Spunggelenk). Kurzum, den Zahn so ohne Füllung zu belassen, ist keine gute Idee. Ich würde Ihnen je nach Größe des Defekts ein Vollkeramik-Inlay oder -Teilkrone empfehlen. Das Material gilt als besonders körperfreundlich, hygienisch, stabil und langlebig.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen bei Stuttgart
Dr. (med. univ. Budapest) Edith Nadj-Papp
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