Zahnschema - Bezüge zwischen Zähnen und Organen

Wechselbeziehungen zwischen Zahn-Mund-Kiefer-Gebiet und dem Organismus

Hier finden Sie Bezüge der Zähne (inkl. Zahnfleisch und Knochen) zu Organen und Strukturen, die bei der Erklärung von Krankheiten und bei deren ursächlichen Behandlung helfen können. Diese erstmals von den Ärzten Voll und Kramer entdeckten Zusammenhänge ergeben sich aus der Zuordnung der Zähne zu den fünf Funktionskreisen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Dr. (Med. Univ. Budapest) Edith Nadj-Papp, M.A., MBA
"Ganzheitliche Zahnmedizin heißt für mich, den Menschen als Ganzes zu sehen. Denn hinter jedem Zahn steht ein ganzer Mensch."
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Wechselbeziehungen zwischen Zahn-Mund-Kiefer-Gebiet und dem Organismus

Rechte Gebisshälfte

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Rechte Gebisshälfte unten

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Linke Gebisshälfte

Linke Gebisshälfte oben

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Linke Gebisshälfte unten

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Die Bezeichnung der Zähne – So lesen Sie die Zahnformel

Wenn Zahnärzte von bestimmten Zähnen sprechen, benutzen sie meist die sog. Zahnformel. Diese zweistellige Zahl sagt dem Zahnarzt genau, um welchen Zahn es sich handelt.

Dabei gibt die erste Ziffer den Quadranten an, in dem sich der Zahn befindet. Der erste Quadrant liegt vom Patienten aus gesehen oben rechts, der zweite oben links, der dritte unten links, und der vierte unten rechts. Wenn Sie einen Menschen von vorn betrachten, laufen die Ziffern beginnend an dessen rechtem Oberkiefer im Uhrzeigersinn im Kreis.

Nummerierung der Quadranten bei der Zahnformel

Erste ZifferQuadrant
1rechter Oberkiefer
2linker Oberkiefer
3linker Unterkiefer
4rechter Unterkiefer

Die zweite Ziffer bezeichnet die genaue Position bzw. den genauen Zahn, um den es sich handelt. Dabei gilt folgende Zuordnung:

Nummerierung der einzelnen Zähne

Zweite ZifferZahn
1mittlerer Schneidezahn
2seitlicher Schneidezahn
3Eckzahn
4erster Backenzahn (Prämolar)
5zweiter Backenzahn (Prämolar)
6erster Mahlzahn (Molar)
7zweiter Mahlzahn (Molar)
8Weisheitszahn

Wenn der Zahnarzt z.B. von dem „8er“ spricht, meint er also den Weisheitszahn.
Und in der Kombination mit der Ziffer für den Quadranten bezeichnet z.B. 18 den Weisheitszahn des rechten Oberkiefers.

Wie entstand das Zahnschema?

Das heute bekannte Zahnschema geht auf die Arbeiten der beiden Ärzte Voll und Dr. Kramer zurück. Der deutsche Arzt Reinhold Voll (1909–1989) wurde in der Ganzheitsmedizin vor allem durch seine Arbeiten zur Elektroakupunktur bekannt, die schließlich zur Entwicklung der noch heute verbreiteten Elektroakupunktur nach Voll (EAV) führten. Aus dieser Arbeit waren dem Allgemeinarzt Dr. Voll die Verläufe und Organbezüge der in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) beschriebenen Meridiane (sog. „Energieleitbahnen“) bestens vertraut. Schließlich gelang es ihm und seinem zahnärztlichen Kollegen Dr. Fritz Kramer (1920–2001), die Bezüge zwischen Zähnen und Meridianen weiter aufzuklären. Darin spielen auch die aus der TCM bekannten Funktionskreise und Elemente eine wichtige Rolle. Basierend auf diesen Ergebnissen konnte der HNO-Arzt Dr. Jochen Gleditsch später weitere Zusammenhänge ausmachen und die Mundakupunktur entwickeln.

Bezüge zwischen Elementen, Meridianen, Funktionskreisen, Organen und Zähnen

Bezüge zwischen Elementen, Funktionskreisen und Zähnen

ElementFunktionskreisYin-OrganeYan-OrganZähne
WasserNiere-BlaseNiereBlaseSchneidezähne
HolzLeber-GalleLeberGallenblaseEckzähne
MetallLunge-DickdarmLungeDickdarmBackenzähne im Oberkiefer (!), Mahlzähne im Unterkiefer (!)
ErdeMagen-Milz/PankreasMilz/PankreasMagenBackenzähne im Unterkiefer (!), Mahlzähne im Oberkiefer (!)
FeuerHerz-DünndarmHerzDünndarmWeisheitszähne

Über die Elemente und die Funktionskreise bzw. Meridiane können den Zähnen zugleich Organe zugeordnet werden. Bemerkenswert ist, dass Backen- und Mahlzähne im Ober- und Unterkiefer gewissermaßen ihre Bezüge tauschen. Während im Oberkiefer die Backenzähne dem Element Metall und damit dem Lungenmeridian und dem Dickdarmmeridian zugeordnet werden, gehören sie im Unterkiefer dem Element Erde und damit dem Funktionskreis Magen-Milz/Pankreas an. Die entsprechenden Bereiche sind im Zahnschema zu Beginn dieses Beitrags gelb unterlegt.

Darüber hinaus lassen sich Bezüge zu Sinnesorganen und Gelenken feststellen, wie sie in der obigen Abbildung ebenfalls dargestellt sind.

Zähne beeinflussen Organe und umgekehrt

Über die Meridianverbindungen können Zähne Organe beeinflussen und umgekehrt Organe auf Zähne wirken. Wenn Belastungen innerhalb eines Funktionskreises bestehen, versucht der Organismus diese aus Sicht der TCM zunächst innerhalb dieses Funktionskreises auszugleichen. Auf diese Weise kann ein Zahnstörfeld Beschwerden in anderen Bereichen des Meridians hervorrufen. Ein Beispiel hierfür wären wiederkehrende Blasenentzündungen, die auf ein Zahnstörfeld im Bereich der Schneidezähne zurückgehen.
Als mögliche Störfelder können z.B. tote Zähne, eiternde oder wurzelbehandelte Zähne, Narben von gezogenen Zähnen, mit unverträglichen Fremdmaterialien aufgefüllte oder überkronte Zähne, Implantate sowie Zahnfleischentzündung bzw. Parodontitis wirken. All diese Dinge können den Meridian, auf dem sie liegen, so belasten, dass die mit diesem Meridian verbundenen Organe ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden.

Umgekehrt kann ein geschwächtes oder krankes Organ auf Zähne wirken, die über den Meridian mit ihm in Beziehung stehen. Der Grundgedanke ist aus Sicht der TCM der gleiche. Der Organismus versucht zunächst innerhalb des Meridians die Störung auszugleichen. Dadurch kann der betreffende Zahnbereich in Mitleidenschaft gezogen werden.

Meridiane gelten als Energieleitbahnen. Entzündete Zähne, Narben usw. können den Energiefluss innerhalb des Meridians blockieren und so alle Organe und Zähne entlang dieses Meridians beeinträchtigen.

In unserer Zahnarztpraxis beobachten wir immer wieder, dass die Mahlzähne besonders stark von Karies und Parodontitis betroffen sind. Diese stehen in Bezug zu Dickdarm und Pankreas (Bauchspeicheldrüse). Möglicherweise ist hier ein Bezug zu der weiten Verbreitung von Darmstörungen und Diabetes zu sehen, die aus ganzheitsmedizinischer Sicht sicher auch durch schlechte Ernährungsgewohnheiten mitbedingt sind.

Weitere Bezüge zwischen Zahn, Mund, Kiefer und dem restlichen Körper

Unabhängig von den Meridianen und damit jenseits des Zahnschemas können sich Störungen im Zahn-Mund-Kieferbereich vielfältig auf unseren gesamten Körper auswirken. Hier einige Beispiele:

  • Patienten mit Parodontitis haben ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Frühgeburten und Diabetes.
  • Tote und wurzelbehandelte Zähne belasten den Organismus permanent mit Entzündungsfaktoren und Giftstoffen (u.a. beim Eiweißzerfall entstehende Leichengifte).
  • Unverträgliche oder gar giftige Zahnersatzmaterialien können u.a. zu Allergien, Autoimmunerkrankungen und Nervenstörungen führen.
  • Bissstörungen (Craniomandibuläre Dysfunktion) können über Muskeln, Knochen und Gelenke zu verschiedensten Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparates, aber auch Kopfschmerzen, Ohrgeräusche (Tinnitus) usw. führen.

Es lohnt sich also, gut auf Zähne, Zahnfleisch und Biss zu achten!

Kommentare

Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, 24.06.2019:
Sehr geehete/r VeWe,
ohne den Zahn und die passende Röntgenaufnahme gesehen zu haben, kann man keine Aussage treffen. In der Regel empfiehlt kein/e Zahnarzt/in eine Extraktion ohne Grund. Ich würde vertrauen und bereits vor der Entfernung der Zahnes die anschließende Versorgung besprechen.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
VeWe, 21.06.2019:
Sehr geehrte Frau Dr. Nadj-P app,
bei mir ist der letzte Backenzahn oben rechts bis unter das Zahnfleisch abgebrochen. Der Zahn wurde provisorisch mit einer Füllung versorgt. Nun soll der Zahn vollständig gezogen werden. Gibt es noch andere Möglichkeit an zur Erhaltung des Zahnes?
Der Zahn war vorher bereits durch eine Füllung versorgt. Die Füllung hielt nicht. Es bestünden keine Schmerzen während der Zeit ohne Füllung (4 Tage)
Vielen Dank
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, 07.06.2019:
Sehr geehrte Eva,
ein Eiterzahn ist nie gut für die Allgemeingesundheit. Wenn der Zahn entzündet ist und Ihr Zahnarzt bereits die Entfernung empfohlen hat, dann würde ich seinem Rat folgen. Ihr Körper wird es Ihnen danken. Sie sollten darauf achten, die Entfernung unter ganzheitlichen/biologischen Gesichtspunkten durchführen zu lassen.Ob der 27 ersetzt werden sollte, hängt von der gesamten Bisslage ab. In der Regel versuchen wir jeden Zahn zu ersetzen. Am Besten durch ein Zirkon-Implantat. Lassen Sie sich von dem ganzheitlich arbeitenden Zahnarzt/ der Zahnärztin beraten.
Mit freundlichen GrüßenDr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Eva, 07.06.2019:
Schönen guten Tag,ich würde Sie gerne etwas fragen. Ich bin 52 Jahre alt. Mein Kiefer hat sich verschoben. Bin in zahnärtzlicher Behandlung. Ich bin schon lange Jahre zahnknirscher und habe seit 35 Jahre starke Rückenschmerzen und oftmals starke Kopfschmerzen. Noch nie war ich richtig fit in meinem Leben obwohl ich mich gesund ernähre und viel bewege. Ein zahn, 27, stört jetzt mächtig im Biss, so dass das Essen schwierig ist und sich eine eitrige Entzündung gebildet hat, die nicht weichen will. Mein Zahnarzt rät zum zahnziehen. Könnte vielleicht auch schmerzlindernd für meine chronischen Schmerzen sein. Meine frage nun. Zu welchem Organ steht 27. Lunge Dickdarm? Hat es Nachteile einen Zahn zu entfernen? Und was macht es mit dem Verlauf der energieleitbahnen? Was raten Sie mir? Ist es nicht immer das beste einen Zahn zu erhalten?Ich würde mich so sehr über einen Rat freuen. Herzlichen Dank Eva
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, 26.05.2019:
Sehr geehrter Herr Ricardo,
eine chronische Entzündung wirk sich immer negativ auf die Gesundheit aus. Lassen Sie den Zahn in einer chirurgisch professionell arbeitenden, ganzheitlichen, biologischen Praxis entfernen. Dort werden Sie optimal beraten.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA
Ricardo, 23.05.2019:
Hallo Frau Edith Nadj-Papp,

ich stehe vor der Enscheidung, meine Weisheitszähne entfernen zu lassen oder nicht. Unten links ist das Zahnfleisch über dem Zahn nicht ganz zu und die Tasche entzündet sich ein paar mal jährlich. Meine Zahnärztin riet mir, ihn rauszunehmen und gleich alle weiteren auch. Ich lese soeben viel über die Rolle dieser Zähne in den Energiebahnen des Körpers. Gerade Zusammenhänge des betroffenen Zahns (Wut u.a.) sind ein Thema bei mir. Würde die Entfernung sich eher positiv oder negativ auf die Energiebahn auswirken? Sollte ich nicht wenn überhaupt nur den betroffenen Zahn entfernen lassen?

Vielen Dank vorab und herzliche Grüße,Ricardo
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, 09.05.2019:
Sehr geehrte Frau Eckhard,
ohne Röntenaufnahmen und körperlicher Untersuchung kann ich Ihnen nur allgemein antworten. Wenn Sie Schmerzen haben und sich auch Eiter bildet, vermute ich nicht, dass Ihre Beschwerden vom Knirrschen ausgehen, sondern durch eine chronische Entzündung entstehen. Mögliche Ursachen:
- Abgestorbener oder wurzelkanalbehandelter Zahn
- Tiefe Parodontaltasche
Durch eine klinische Untersuchung (Taschenmessung, Sensibilitätstest etc.) und einer 3D-Röntegenaufnahme lässt sich das in der Regel klären.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Annemarie Eckhard aus Österreich, 08.05.2019:
Sehr geehrte Frau Dr. Nadj-Papp,

ich habe mehrere überkronte Zähne im Ober- und Unterkiefer, die mir absolut keine Probleme machen. Vor 7 Monaten habe ich die letzten beiden Kronen bekommen, dabei wurde mir bei meinem 37er (links unten der letzte Zahn, denn ich habe keine Weisheitszähne) die Füllung erneuert. Seitdem habe ich regelmäßig und in ganz kurzen Abständen einen Eiterherd am äußern Zahnfleisch. Die Stelle wird rot, dick und dann beginnen heftige Schmerzen, bis das Eiter abgeflossen ist. Trotz intensiver Mundpflege bekomme ich das Problem nicht in den Griff. Manchmal ist der Backenzahn total locker, festigt sich dann aber wieder. Meine Zahnärztin ist ratlos, denn am Röntgenbild zeigt sich der Zahn gesund. Bei meiner letzten Kontrolle vor 3 Tagen meinte sie, es hätte sich bereits eine Zahntasche gebildet. Sie fragte mich ob ich nachts Zähne knirsche, da der Zahn durch irgend etwas immer wieder gereizt würde. Sie hat mir auch schon die Füllung abgeschliffen, um sicher zu gehen, dass der Zahn nicht immer wieder unnötig starken Kaubelastungen ausgesetzt ist. Ich bin ratlos und die immer wiederkehrenden Schmerzen zermürben mich. Was könnten Sie mir bitte raten?

Danke für Ihre Antwort!

Mit freundlichen Grüßen
Annemarie Eckhard
Online-Redaktion, 07.05.2019:
Liebe Helga,
einen ausführlichen Artikel zum Thema Wurzelbehandlung finden Sie unter https://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/zahnmedizin/wurzelbehandelter-zahn-film.html
Ihre Online-Redaktion
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, 06.05.2019:
Sehr geehrte Helga,
wir sehen die Kiefergelenke/Biss als Fortsetzung der Wirbelsäule. Als eine Einheit können sie sich gegenseitig beeinflussen. An Ihrer Stelle würde ich eine Zahnarztpraxis aufsuchen, die sich im Bereich der kraniofazialen Orthopädie gut auskennt.
Bezüglich der wurzelkanalbehandelten Zähne möchte ich Sie auf die hier bereits ausgetauschten Informationen hinweisen. Zusammenfassend: Wurzelkanalbehandelte Zähne sind immer eine immunologische Belastung. Jeder Mensch geht zu jedem Zeitpunkt damit anders um. Inwiefern Ihr Immunsystem das schafft zu kompensieren und mit welchem Opfer (Hinweis auf chronische Erkrankungen), kann ohne eine ausführliche individuelle Anamnese und Untersuchung nicht beantwortet werden. Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema suchen, können Sie sehr gerne auch auf unserer Homepage nachschauen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Helga, 05.05.2019:
Welche Auswirkungen auf die Zähne gibt es bei einer Skoliose? Vermutlich hat sich diese bei mir ausgebildet, nachdem ich von 6 - 13 Monaten eine Gipsspreizhose tragen musste und dadurch das Aufrichten schwierig war (Grund war eine evtl. Hüftluxation). Ich hatte wiederholt Zahnwurzelprobleme, auch nach einer Entgiftungskur. Gibt es da auch einen Zusammenhang?
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, 30.04.2019:
Sehr geehrter Herr Thomas,
eine systemische Unterstützung ist bei chronischen Zahn-, Zahnfleisch und Kieferentzündungen immer sinnvoll, denn sie schwächen nachhaltig das Immunsystem und können zur Überlastung/Übermüdung führen. Sollten die Zähne die einzige Ursache für Ihre Beschwerden sein, werden sich diese auch in absehbarer Zeit bessern. Sollten andere Erkrankungen mit eine Rolle spielen, wird in der Regel eine fachübergreifende Betreuung notwendig. Ein ganzheitlich arbeitender Zahnarzt wird Sie optimal beraten.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, 27.04.2019:
Sehr geehrte Frau Best,
ohne die Schäden zu sehen, ist eine Aussage über die Ursache leider nicht möglich.
Wenn die Zahnoberflächen angegriffen sind, müssen diese unbedingt behandelt werden. Bei einem Kind mit 18 Monaten kann die Behandlung nur in Vollnarkose durchgeführt werden.
Für die Zukunft: Die Zähne müssen nach jedem Essen geputzt werden und von zucker- und säurehaltigen Getränken rate ich dringen ab.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Thomas R, 27.04.2019:
Hallo Frau Nadja-PappWie lange dauert es ihrer Erfahrung nach bis die Beschwerden nach der Herdbeseitigung weg sind?Kurz mein Verlaufab 2018/08 Schmerzen rechte Plantarsehneab 2018/10 Schmerzen und knirschen linkes Knie vorn(beides ist "mechanisch" im Top Zustand)ab 3/2019 Schmerzen Hand außen Die letzten Wochen kamen Erkältungsgefühle und geschwollen Lymphknoten dazu.Meine Körpertemperatur lag immer bei 36,7 seit vielen Wochen aber immer bei 37,2. Ich kann mich schwer auf komplexes konzentrieren.Es wurde Rheuma im Blut ausgeschlossen.Auch Entzündungswerte waren OK.Bin zum Zahnarzt ohne direkt Schmerzen im Mund zu verspüren.Röntgenbild zeigte -Zahn 18 sehr tief und drückt. Ebenso der andere obere Weisheitszahn fragwürdig. (habe nur 2 oben)-Wurzelkanal unter Krone entzündet-Große Zyste über Zahn 16,17,18mit Durchbruch in die Nebenhöhle.Die Zyste und die Zähne, sowie die Zahnentzündung wurde vor 2 Tagen entfernt.Ich nehme für 1 Woche Antibiotika.Die Körpertemperatur ist wieder bei 36,7. Lymphknoten normal.Knie und Plantar auf jeden Fall unverändert.Wie lange sollte ich das beobachten?Kann ich unterstützen?Vielen lieben Dank vorab.
Evelyn Best, 26.04.2019:
Hallo, meine Tochter ist jetzt 1,5 Jahre alt. Sie hat Schmelzdefekte an dem oberen Rand der oberen Schneidezähne und Entmineralisierung der Backenzähne. Sie hat Epilepsie und nimmt seir sie 8 Monate alt ist Apydan in niedriger Dosierung. Ich frage mich, wo diese schlimmen Defekte her kommen. Meine übrigen 3 Kinder haben gute Zähne und keinerlei solche Schäden. Was ist Ihre Meinung dazu? Eine Vollnarkose wollte ich eigentlich gerne umgehen, da sie bereits 2mal wegen MRT in Narkose war...Vielen Dank
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, 12.04.2019:
Sehr geehrte Claudia,
Müdigkeit und Erschöpfungszustände sind Allgemeinsymptome, die bei jeder systemischen Erkrankung bzw. Operation auftreten können. Ob sie in Ihrem Fall in Verbindung mit dem Zahn stehen, kann ohne Diagnose nicht mit Sicherheit beantwortet werden. Nehmen Sie sich Zeit für sich und für die Genesung. Unterstützen Sie Ihr Immunsystem, trinken und schlafen Sie viel. Das hilft in der Regel schnell wieder auf die Beine zu kommen.
Mit herzlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Claudia, 12.04.2019:
Guten Tag, Frau Dr. Nadj-Papp,
am Montag wurde mir der entzündete und extrem verlagerte Weisheitszahn 48 operativ entfernt. Ich bin seit 4 Monaten wegen Erschöpfungszustand erkrankt. Kann es einen Zusammenhang zwischen dem entzündeten Weisheitszahn und meiner Erschöpfung geben? Viele Grüße
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 16.03.2019:
Liebe/r Exner,
wenn Sie Schmerzen und auch allgemeine Beschwerden haben, würde ich den wurzelkanalbehandelten Zahn unter ganzheitlichen und biologischen Gesichtspunkten entfernen lassen. Wie bereits beschrieben, mit den passenden Vor- und Nachbehandlungen in einer dafür spezialisierten Praxis. Diese wird dann die entsprechende Endversorgung mit Ihnen abstimmen können.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Exner, 15.03.2019:
Sehr geehrte Frau Dr. Nadja-Papp,Hatte Anfang Dezember 2018 einen Wurzelkanalbehandlung (3Sitzungen) im Oberkiefer links am 3. Backzahn von hinten. 2 Tage nach der Behandlung hatte ich hohen Blutdruck bis 180 mit Panikattaken und massiven Herzkreislaufbeschwerden. Hatte noch nie Herzkreislaufprobleme und auch keinen hohen Blutdruck. Nach der letzten Wurzelbehandlung am 21.1.19, hat es sich für ca 6 Wochen etwas beruhigt. Jetzt habe ich seit ein paar Tagen wieder diese Panikattaken und Herzprobleme. Der Wurzelbehandelte Zahn ist auch klopfempfindlich. Ich habe auch immer einen leichten Druck im Oberkiefer an der Stelle des behandelten Zahnes. Was würden Sie mir raten. Sollte ich den Zahn entfernen lassen. Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.Beste Grüße
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 15.03.2019:
Liebe/r so4,
diese Zähne sollten professionell unter ganzheitlichen, biologischen und interdisziplinären Gesichtspunkten behandelt bzw. entfernt werden. Das beinhaltet auch bestimmte Vor- und Nachbehandlungen, wie Ausgleich des Mineralstoffmangels, Unterstützung des Meridiansystems nach den Gesichtspunten der Traditionellen Chinesischen Medizin und anderen systemischer Behandlungsmethoden. Dadurch wird der gesamte Organismus und somit auch die Organe unterstützt. Suchen Sie eine spezialisierte Praxis für orale Medizin, Zahnmedizin auf. Dort werden Sie bestens betreut.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen bei Stuttgart
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
so4, 13.03.2019:
Hallo

Da die Zähne mit den Organen zusammenhängen, was kann ich machen, wenn mein Zahn abgestorben ist für meine Organe? Damit die weiterhin gut funktionieren?

liebe grüße
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 20.02.2019:
Liebe Frau Mery,
ich habe leider Ihre Nachricht übersehen und möchte mich dafür entschuldigen.
Dass ein Zahn nach der Füllung schmerzt, kann in der Regel mehrere Ursachen haben:
Entweder durch die Bearbeitung (in dem Fall wird er sich beruhigen) oder weil die Füllung zu hoch ist (passiert, wenn Sie z.B. durch die Betäubung kein Gefühl hatten und der Zahnarzt den Biss nicht irhctig überprüfen konnte) bzw. die Karies bereits tief fortgeschritten war und dadruch der Nerv betroffen war (In diesem Fall könnte es sein, dass sich der Zahn nicht beruhigt und eine weitere Behandlung benötigt – Wurzelkanalbehandlung?).
Ihre Erkältung kann auch eine Rolle spielen. Nämlich dann, wenn es sich um einen oberen Backenzahn handelt. In dem Fall liegt es nicht an dem Zahn, sondern an der Erkältung bzw. Druck in der Kieferhöhle. Durch das Kauen drücken die oberen Wurzeln in en Kieferhöhlenbereich und lösen den Schmerz aus. Sollte das die Ursache sein, würd sich alles wieder beruhigen, wenn die Erkältung vorbei ist.
Bezüglich der Zahnhälse: Sie können nicht nur durch eine falsche Putztechnik und Parodontitis entstehen, sondern auch durch einen starken Biss-Druck. Das steht in der Regel mit Stress in Zusammenhang und den damit verbundenen Muskelverspannungen. Sowohl die Parodontitis als auch die Muskelverspannungen müssen behandelt werden, um längerfristigen Schaden zu vermeiden.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, 19.02.2019:
Sehr geehrter Herr Philipp,
wir empfehlen auch alle vier Weisheitszähne zu entfernen und den Biss durch eine kieferorthopädische Behandlung zu regulieren. Ein gleichmäßiger Biss ist die Voraussetzung für eine gute Körperhaltung und Statik. Die Weisheitszähne haben in der Regel wenig Platz und können Entzündungen auslösen.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Philipp, 19.02.2019:
Hallo,
ich komme grad vom (schulmedizinischem) Zahnarzt und hätte gerne eine weitere Meinung: Ich bin 26Jahre und mir wird empfohlen alle Weisheitszähne raus zunehmen und meine Zähne mit einer Zahnspange zu richten. Zwei der vier Weisheitszähne haben Löcher, drei von vieren sind nicht symmetrisch und stören wohl. Hinter einem Weisheitszahn ist wohl auch schon eine Art Mulde, wo sich Bakterien leicht ansammeln können, da diese Ecke nur sehr schwer mit der Bürste zu erreichen ist.
Macht es aus ganzheitlicher Sicht Sinn, die Zähne zu entfernen, um mit einer Spange alle anderen Zähne zu richten, oder macht es mehr Sinn, die natürlichen Zähne drin zu lassen und dann ein leichten Überbiss und ein wenig schiefe Zähne zu haben?
Wie sehr kommen die Organe aus dem Gleichgewicht, wenn man nur eine Seite (links) behandelt und rechts die Zähne stehen lässt?
Danke fürs Lesen und vielleicht sogar antworten :)
liebe Grüße,
philipp
Mery, 18.02.2019:
Sehr geehrte Frau Nadj-Papp,

Ich war vor zwei Wochen bei einem mir bisher unbekannten Zahnarzt zur Zahnreinigung und Vorsorgeuntersuchung. Es wurden zwei Löcher entdeckt (oberer hinterer Mahlzahn links und unterer zweiter Mahlzahn links). Nach der Zahnreinigung hatte ich mindestens einen Tag lang Zahnschmerzen. Die Löcher wurden dann vor sechs Tagen gebort und gefüllt. Ich habe bei der Zahnarztpraxis meine Angst vor einer Wurzelbeschädigung deutlich gemacht und mir wurde versichert dass dies nicht eintreffen wird. Seit der Behandlung habe ich starke Schmerzen beim Kauen beziehungsweise kann nur noch mit der rechten Seite kauen. Mich macht das total fertig. Seit zwei Tagen ist meine Nase auch so dicht, dass ich kaum schlafen kann. Hat das möglicherweise etwas damit zu tun? Morgen habe ich einen Termin bei einer Zahnarztpraxis die mit Umwelt Zahnmedizin arbeitet. Nun habe ich aber mein ganzes Vertrauen gerade verloren. Gibt es denn Ärzte, die mit mir an der wirklichen Ursache arbeiten? Bei meinen vorderen Backenzähnen unten liegen auch die Zahbhälse frei und seit vier Jahren habe ich Atembeschwerden/Enge im Brustkorb, aber weder der Lingenfacharzt noch der Hno-Arzt oder der Ostheopath konnten mir helfen. Vielleicht haben Sie ja noch eine Idee, wie ich weiterkomme?!
Ich finde ihre Seite ganz toll und bin beeindruckt davon, dass sie jedem hier so hilfreich antworten.

Herzliche Grüße aus Bremen,
Mery
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen bei Stuttgart, 18.02.2019:
Sehr geehrter Herr Becker,
die Entscheidung, den Zahn 46 zu entfernen ist sicherlich richtig. Sie erleichtern die Gesamtsituation für Ihr Immunsystem. Ob dadurch Ihre Hautbeschwerden verschwinden, kann im Vorfeld nicht geklärt werden. Ich würde mich freuen, wenn Sie uns nach der Zahnentfernung Ihre Erfahrung dazu mitteilen könnten.
Mit besten Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
C. Becker, 17.02.2019:
Sehr geehrte Damen und Herren,Mein Backenzahn 4/6 wurde bereits 2 mal wurzelbehandelt, zuletzt vor 1,5 Jahren. Seitdem besteht permanent ein leichter Aufbissschmerz. Das aktuelle Röntgenbild zeigt eine „zystische Formation am Knochenseptum/ Zahnbifurkation.Nun leide ich seit 1 Jahr an einer schweren Nesselsucht unbekannter Ursache. Der Zusammenhang dieser Erkrankung mit einem zB durch einen chronischen Entzündungsprozeß belasteten Immmunsystem ( Dickdarm !? ) ist ja bekannt.Eine erneute Wurzelbehandlung wurde abgelehnt, also erwäge ich nun ein Implantat. Ich erhoffe mir dadurch eben auch einen möglichen Rückgang der Urtikaria.Was meinen Sie?Ganz herzlichen Dank!GrüsseHerr C. Becker
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 21.12.2018:
Sehr geehrte Frau Kombarch,
die Schilddrüse ist den Zähnen 16 und 26 zugeordnet; nicht 15 und 25. Der Körper ist sehr komplex aufgebaut. Deshalb kann der Zusammenhang zwischen einem Implantatsverlust/Vitaliätsverlust nicht so einfach hergeleitet werden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Alina Kombach aus Lissendorf, 15.12.2018:
Sehr geehrte Frau Dr. Nadj-Papp,

ich habe ein Autonomes Adenom mit Hyperthyreose.
Kann es sein, dass wenn ich entgifte (Capilarex), also dann weniger Quecksilber im Körper/Schilddrüse habe, die Schilddrüse das noch nicht so schnell kapiert und dann auf ihre Zahnstelle/n (z.B. 15, 25) "durchschlägt" und damit ein Keramik-Implantat löst (es ist herausgefallen)?
(D.h. wenn an dieser Stelle noch ein lebender Zahn vorhanden wäre, wäre evtl. die Zahnwurzel abgestorben?)

Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 14.12.2018:
Sehr geehrte Frau Kombach,
dDie Zähne 16 und 26 sind der Schilddrüse zugeordnet.
Mit freundlichen Grüßen Dr. med. univ. Edith Nadj-Papp
Alina Kombach aus Lissendorf, 12.12.2018:
Sehr geehrte Frau Dr. Nadj-Papp,zu welchem Zahn hat denn die Schilddrüse eine besondere Beziehung?Grüße Alina
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 11.12.2018:
Sehr geehrte Frau Neer,
verbliebene Milchzähne können durchaus unempfindlich sein und trotzdem vital. Aus ganzheitlicher Sicht könnte unter Umständen eher der verlagerter Eckzahn von Interesse sein. Es wird in der Regel empfohlen, verlagerte Zähne operativ zu entfernen. Lassen Sie es in einer interdisziplinär ausgerichteter Zahnarztpraxis abklären.
Mit freundlichen Grüßen aus Ditzingen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Xu Neer aus Sulzberg, 08.12.2018:
Hallo, ich bin 32 Jahre alt, weiblich und habe noch einen Milchzahn im linken oberen Eckzahn. Dies liegt daran, dass der richtige Eckzahn quer im Kiefer steht. Der Milchzahn scheint tot zu sein, da bei seiner Behandlung (bohren) ich keinen Schmerz empfunden habe. Was würden Sie empfehlen? Sollte ich den toten Milchzahn ziehen lassen und statt dessen einen Implantat einsetzen?
Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Herzlichst XU
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 26.11.2018:
Sehr geehrter Herr Cremer,
wenn der Weißheitszahn bereits eine Füllung hat, ist die Entfernung sicherlich leichter als bei einer Verlagerung. Somit gehen wir von den gleichen Voraussetzungen, wie bei der Entfernung eines anderen Zahnes aus.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Dieter Cremer aus Trier, 26.11.2018:
Sehr geehrte Frau Dr. Nadj-Papp,nachdem mein Weisheitszahn oben links vor ca. 1.5 Jahren mit einer Füllung saniert wurde, ist mir jetzt auf den Innenseite ein Stück des Zahnes herausgebrochen. Füllung steht noch, sagte meine Zahnärztin. Aber nun soll dieser Zahn entfernt werden. In verschiedenen Foren lese ich die reinsten Horrorgeschichten, was mir große Angst macht. Kann dieser Zahn nicht wie jeder Andere gezogen werden? Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Dieter Cremer
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 11.09.2018:
Liebe Frau Maike,
jede Infektion belastet den Körper, es können sich unterschiedliche Symptome entwickeln. Wenn Ihr Weißheitszahn entfernt werden muss, dann würde ich das in Angriff nehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Maike, 11.09.2018:
Hallo!habe seit kurzem zu hohen Blutdruck und hin und wieder links im Kiefer schmerzen die in Hals und ohr ziehen. Kann das alles vielleicht mit meinem weisheitzahn den ich noch im Zahnfleisch links unten habe zu tun haben? Über eine schnelle Antwort würde ich mich freuen. Lg Maike
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 10.09.2018:
Liebe Beila,
prinzipiell versuchen wir die Zähne und die Wurzeln operativ zu entfernen. Am besten suchen Sie einen chirurgisch erfahrenen ganzheitlich arbeitenden Zahnarzt/Zahnärztin auf und lassen Sie sich diesbezüglich beraten.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
bella, 08.09.2018:
Hallo :) Vor 3 Jahren wurde mir der Weisheitszahn im rechten Oberkiefer gezogen, die Wurzel wurde nicht entfernt. ( er bekam sie nicht raus) wenige Tage später bekam ich Magen-Darm Probleme die bis heute anhalten.Die Ärzte tippen auf Reizdarmsyndrom. Könnte es da einen Zusammenhang geben? Und wenn ja was kann ich tun?
Online-Redaktion, 25.07.2018:
Liebe Kati,
Frau Dr. Nadj-Papp hat in Ihrem Kommentar auf die Problematik wurzelbehandelter Zähne aus ganzheitlicher Sicht hingewiesen. Mehr dazu erfahren Sie unter https://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/zahnmedizin/wurzelbehandelter-zahn-film.html
Viel Erfolg wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 24.07.2018:
Liebe Kati,
eine 2-D-Aufnahme (Kleinröntgen oder OPG) gibt nur bedingt eine Auskunft über die Wurzel-Knochenverhältnisse. Eine 3-D-Aufnahme (DVT) gibt hier deutlich mehr Informationen, weil man unter anderem auch die Anzahl der Wurzelkanäle und deren Verlauf erkennen kann. Zusätzlich spielt das klinische Bild eine Rolle. Die Frage ist, warum diese Zähne überhaupt wurzelkanalbehandelt worden sind. Oft kommt es vor, dass sie keinen Defekt hatten und trotzdem schmerzen. In solchen Fällen werden Zähne wurzelkanalbehandelt, obwohl es sich um eine andere Ursache handelt, z.B. ausstrahlende Muskelschmerzen (Projektionsschmerzen bei Verspannungen). Sollte das der Fall sein, bringt die Wurzelkanalbehandlung keinen langfristigen Erfolg, bzw. die Schmerzen werden nach einer kurzen Zeit wieder aufflammen. Ganz abgesehen davon, sieht die ganzheitliche Zahnmedizin wurzelkanalbehandelte Zähne generell als ein Problem an. Bevor Sie die Zähne chirurgisch behandeln, würde ich die Zahnentfernung mit einer sofortigen Implantation (metallfrei) auch in Erwägung ziehen.
Mit herzlichen Grüßen aus Stuttgart
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
KATI, 24.07.2018:
Hallo! Ich habe einen wurzelbehandelten Zahn(1,5), welcher im April vom Endodontologen behandelt wurde. Bis Ende Mai war der Zahn ruhig und bis jetzt aufbissempfindlich. Röntgenbild wurde erneut gemacht, alles unauffällig. Seit nun zwei Wochen habe ich Schmerzen die sich bis zum Unterkiefer (4,6 Zahn) ziehen. Habe schon einen Oralchirurgen aufgesucht. Auch er sieht nichts im Röntgenbild. Gleichzeitig habe ich ein kurzes Stechen auf der rechten Schläfe. Würde eine WSR was bringen oder soll ich den Zahn ziehen lassen? Wie kann ein Zahn der im Oberkiefer ist auch Schmerzen im Unterkiefer verursachen? Bin verzweifelt!
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 20.07.2018:
Sehr geehrte Frau Wagner,
eine Füllung hat eine Schutzfunktion. Sie schützt die Zahnsubstanz vor biologischen (Bakterien und Viren), thermischen (Kalt, Warm), chemischen (Säuren) und mechanischen Reize (Reibung durch Nahrung und Putzen), verhindert die Ansammlung von Essensresten (somit wirkt gegen die Gefahr Zahnfleischentzündungen an dieser Stelle zu bekommen) und stützt die Statik (verhindert die Bewegung der Nachbarzähne in diese Richtung und somit Verschiebung des Bisses mit daraus resultierenden Folgen für das gesamte Halteapparat - Nacken, Schulter, Rücken, Hüfte, Knie, Spunggelenk). Kurzum, den Zahn so ohne Füllung zu belassen, ist keine gute Idee. Ich würde Ihnen je nach Größe des Defekts ein Vollkeramik-Inlay oder -Teilkrone empfehlen. Das Material gilt als besonders körperfreundlich, hygienisch, stabil und langlebig.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen bei Stuttgart
Dr. (med. univ. Budapest) Edith Nadj-Papp
Betty Wagner aus Odenthal, 12.07.2018:
Was für eine informative Seite!
Ich hätte tatsächlich auch eine Frage.
Mir ist eine, vor 4 oder 5 Jahren, gelegte Füllung aus dem vorletzten Mahlzahn unten links rausgefallen. Weisheitszähne sind gezogen worden, als ich 16 Jahre alt war. (Schon länger her)
Ich habe keine Schmerzen und finde es nicht schlimm das mir jetzt ein Stück Zahn fehlt.
Ich ernähre mich vegan mit hohem Rohkostanteil(ca. 90 %). Achte auf Mineralstoffe und nehme viel Geünes zu mir.
Esse kein Gluten und auch keinen Zucker.
Muss ich den Zahn behandeln lassen, wenn er keine Beschwerden verursacht?
Ich möchte keine Fremdmaterialien mehr im Mund haben, bzw. Neu eingesetzt bekommen.
Vielen lieben Dank für Ihre Mühe.
Lieben Gruss
Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 01.05.2018:
Liebe Theresa,
ich kann Ihnen empfehlen, eine Zahnarztpraxis aufzusuchen, die sich auf ganzheitliche Zahnmedizin spezialisiert hat.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen bei Stuttgart
Ihre Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Theresa, 29.04.2018:
Guten Tag. Ich habe im Jänner meine Tochter entbunden und hatte seitdem 4 Curettagen aufgrund Plazentaresiduen. Vor 2 Wochen hatte ich akute Zahnschmerzen und es wurde eine Wurzelbehandlung li 1er Zahn durchgeführt. Kann hierbei ein Zusammenhang bestehen?
Antonino Morosi aus Kr. München+ Gräfelfing, 11.04.2018:
Hallo seit sechs woche ständig entzündungen und jetzt nebenhoden entzündung kann sein ich habe ein tozer zahn und ein ist mir die würzel behandlung
Grüsse ninuzzu
Edith Nadj-Papp aus Ditzingen bei Stuttgart, 07.03.2018:
Sehr geehrte Frau Schwarze,
wenn ein Zahn unter einer Brücke Schmerzen verursacht, müssen Sie bitte zum Zahnarzt gehen. Auch Ihre Bauchschmerzen brauchen eine professionelle Abklärung. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an Ihren Hausarzt oder Internisten. Aus der Ferne eine Diagnose zu stellen, geht leider nicht.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Kerstin Schwarze aus Neustadt, 06.03.2018:
Hallo,
ich habe auf der rechten Seite eine Brücke.Nun ist es schon paarmal vorgekommen,das mir die Brücke beim drauf drücken von außen Schmerzen verursacht.ZU gleicher zeit habe ich auch schmerzen im Bauchbereich,unterhalb der Rippen.Es ist wie ein Druck.Hat das etwas mit der Brücke zu tun?MfG K.Schwarze
Edith Nadj-Papp aus Ditzingen bei Stuttgart, 02.03.2018:
Sehr geehrter Herr Richter,
chronische Entzündungen, egal welcher Art, belasten und schwächen das Immunsystem. Das trifft auf entzündete Zähne, Wurzelkanäle, Zahnfleisch, Zahnhalteapparat genauso wie auf Knochen zu. Bei Patienten, die ein schwaches Immunsystem haben oder chronisch krank sind, ist es wichtig, das Immunsystem so weit wie nur möglich zu entlasten. Am besten suchen Sie einen ganzheitlich arbeitenden Zahnarzt auf. Er/Sie wird Sie optimal beraten und bei der Entscheidungsfindung behilflich sein.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Johann Richter aus Leipzig, 02.03.2018:
Guten Tag,

Ich habe zwei wurzelbehandelte Zähne, die sich stark entzündet hatten, einer Wurzelkanalrevision unterziehen lassen. In der Hoffnung, dass sich mehrere physische Probleme beruhigen. Konkret eine Magenschleimhautentzündung und starke Kreislaufabsacker. Ich hab das Gefühl, dass im System etwas nicht stimmt und überlege, die teuer wurzelrevisierten Zähne letztendlich entfernen zu lassen. Kann die Gastritis und die Krrislaufprobleme mit mitunter Synkopen auf die Zahnsituation zurückgeführt werden.
Zähne sind:
+ oben links, der vorletzte
+ unten rechts, letzter Backenzahn
Vielen Dank für Ihren Rat.
Mit freundlichen Grüßen
Johann Richter
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen bei Stuttgart, 22.02.2018:
Sehr geehrte Frau Traiser,
seit jüngerer Zeit gibt es die Erkrankung MIH (Molar-Inzisivi-Hypomineralisation). Sie geht mit einer gestörten Schmelzbildung und daraus resultierender hohen Kariesanfälligkeit hervor. Momentan gibt es keine wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Ursache. Im naturheilkundigen Bereich wird über eine eventuelle Gluten-Unverträglichkeit gesprochen; belegt ist das jedoch meines Wissens nach nicht. Ich bin mir nicht sicher, ob sich bei Ihrem Sohn um dieses Krankheitsbild handelt, deshalb müssen Sie sich bitte bei Ihrem Zahnarzt beraten lassen. Sollte es der Fall sein, ist es wichtig für Sie (für Ihren Sohn), dass Sie sich an eine strikte zahnfreundliche Ernährung und optimalste Zahnpflege halten. Dazu regelmäßige zahnärztliche Untersuchungen (alle 3 Monate meiner Meinung nach) mit eventueller professioneller Zahnreinigung. Sollten die Schmelzdefekte großflächig oder tief sein, bzw. Ihr Sohn Schmerzen haben, müssen diese Zähne zahnärztlich versorgt werden (je nach Beschwerden, mit Füllung, Teilkrone, Krone etc.) Aus ganzheitlicher Sicht ist zu überlegen, eine Mineralstoff-Analyse durchzuführen, um zu schauen ob eventuell ein Mangel an Vitaminen oder Spurenelementen vorliegt. Mit Schüssler-Salzen und homöopathischen Mitteln wäre ich wegen des Milchzuckers vorsichtig; wenn, dann nur in viel Wasser aufgelöst; nie pur.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest)Edith Nadj-Papp
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen bei Stuttgart, 22.02.2018:
Sehr geehrte Frau Beumer,
Sicherlich ist die erste Frage, ob es der Milz "nur" funktionell schlecht geht oder organische Schäden vorhanden sind. Ich habe mich auf Zahnmedizin spezialisiert, deshalb würde ich Ihnen vorschlagen einen guten Kinderarzt aufzusuchen und sich dort beraten zu lassen.
Mit herzlichen Grüßen
Dr.(med. univ. Budapest) Edith Nadj-Papp
Tatjana Beumer aus Stockach, 21.02.2018:
Guten Tag, meine Tochter 9 Jahre hat bereits beide Unterkiefer Backenzähne Nummer 5 gezogen bekommen, da sie karies hatten. Die Heilpraktikerin hat festgestellt, dass Ihre Milz stark angegriffen ist. seit mehreren Monaten verzichtet sie auf Kohlenhydrate und Süßigkeiten, aber die Milz wird immer schlechter. Nun habe ich Angst, wenn die Erwachsenen Zähne kommen, dass die auch gezogen werden müssen. Wie kann man der Milz helfen? Vielen Dank im voraus.
Melanie Traiser aus Wiesbaden, 20.02.2018:
Hallo Frau Dr.,
mein Sohn (6 Jahre) leidet seit einiger Zeit unter Karies an Milchzähnen mit Fistelbildung, die jeweils einmal auftraten. Anfangs wurde nichts unternommen, der neue Zahnarzt machte erst Wurzelbehandlung, jetzt zieht er vier Zähne. Weitere werden gebohrt und gefüllt. Nur leider hat er auch Zahnschmelzdefekte an den neuen Zähnen. Haben Sie eine Erklärung für die Kariesproblematik und die Zahnschmelzdefekte? Es betreffen nur die Backenzähne 4er, 5er als Milchzahn und 6er neue Backenzähne). Die neuen Schneidezähne sehen so aus als ob er zu wenig Schmelz habe. Über ein Feedback würde ich mich freuen.
Liebe GrüßeMelanie
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 29.01.2018:
Sehr geehrte Sabine,
in der Medizin gibt es keine Dogmen. Jeder von uns ist anders und zu jedem Zeitpunkt anders. Wir arbeiten alle mit Wahrscheinlichkeiten. Auch die wissenschaftlichen Studien sind auf Mehrheiten ausgelegt und sie geben keine Garantie, dass diese oder jene Vorgehensweise zu einem bestimmten Ergebnis führt. D.h. man muss immer vielseitig denken und alle Perspektiven berücksichtigen. Deshalb reden wir auch über eine "ganzheitliche" Zahnmedizin. Ihre Idee, einen ganzheitliche arbeitenden Zahnarzt und einen ganzheitliche arbeitenden Allgemeinarzt aufzusuchen, finde ich toll. Denn nur Hand in Hand kann Ihnen optimal in Ihrer Entscheidungsfindung geholfen werden.
Mit besten Grüßen aus Ditzingen bei Stuttgart
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Sabine, 28.01.2018:
Hallo Frau Dr. Nadj-Papp,

durch eine Recherche bin ich hier auf dieser Seite gelandet, denn ich suche schon seit einiger Zeit nach einer Lösung für meine vielen wurzelbehandelten Zähne und Überkronungen. Habe auch gelesen, dass wurzelbehandelte Zähne nicht so gut für den Organismus sind. Leider habe ich den Fachzahnärzten u. ihr Wissen darüber in der Vergangenheit vertraut und nun mache ich mir große Gedanken darüber was ich tun soll? Ich kann mir doch deswegen nicht alle Zähne ziehen lassen. Manche Zähne sind wohl auch leichtfertig gezogen und auch wurzelbehandelt worden, so dass ich jetzt das Ergebnis habe. Ich habe keinerlei gesundheitlichen Störungen, da ich mich aber sehr bewußt ernähre, kommen schon leichte Zweifel was ich in dieser Situation tun soll? Vorbeugung ist ja im gewissen Sinne besser als Nachsicht. Würden Sie sagen, dass ich mich einem Holistischen Arzt anvertrauen sollte um erst einmal abzuklären was die nä. Schritte sind?
Vielen Dank für eine Antwort von Ihnen
Online-Redaktion, 30.11.2017:
Liebe Maike, lieber Willi,
ganzheitliche Zahnärzte finden Sie bei uns im Portal unter http://www.naturheilmagazin.de/zahnaerzte.html
Viel Erfolg wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 29.11.2017:
Liebe Frau Maike,
tote Zähne, Entzündungen, Materialunverträglichkeiten etc. können die Allgemeingesundheit beeinträchtigen. Ein Zusammenhang kann nur nach einer ausführlichen Diagnostik, durch einen erfahrenen ganzheitlich arbeitenden Zahnarzt erstellt werden.
Bitte suchen Sie eine entsprechende Praxis auf.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 29.11.2017:
Sehr geehrter Herr Willi,
wie Sie bereits bei den u.g. Kommentaren gesehen haben, muss bei chronischen Erkrankungen stets eine umfangreiche Diagnostik betrieben werden.
Suchen Sie bitte eine ganzheitlich arbeitende Zahnarztpraxis auf. Sie wird Sie optimal beraten können.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA
Maike aus Reutlingen, 28.11.2017:
Sehr geehrte Frau Dr. Nadj-Papp, mein Mann (30 Jahre alt) leidet seit mehreren Jahren an einer Blasenschwäche. Im Detail sieht es so aus, dass er manchmal einen plötzlichen Handdrang bekommt den er kaum unterdrücken kann. Dadurch kam es auch schon häufig zum ungewollten Harnabgang. Seine Organe sind laut Urologe in Ordnung. Nur sein Beckenboden sei wohl sehr stark ausgeprägt. Da seine Symptomatik allerdings nicht besser wird, habe ich mich nun gefragt ob hier nicht auch ein Zusammenhang zu den Zähnen bestehen kann. Als Kind verlor mein Mann durch einen Sturz die Hälfte seines rechten oberen Schneidezahnes. Seit jeher ist dieser Zahn mit etwas künstlichem nachmodelliert worden. Ich kann leider nicht genau sagen welches Material hier zum Einsatz kam. Ist es möglich, dass dieser "defekte Zahn" mit eine Rolle bei seiner Symptomatik spielt? Über eine Antwort freue ich mich und bin sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen, Maike aus Reutlingen
Willi, 06.11.2017:
Sehr geehrte Frau Dr. Edith Nadj-Papp, ich habe einige Symptome die ich nun seit ca. 9 Jahren mal mehr oder weniger ausgeprägt mit mir herum trage. Laufende Nase, Zucken des linken Augenoberlids, juckende/nässende Kopfhaut(vor allem im Bereich des linken musculus temporales), nächtliches Zähne knirschen, rechts geschwollenes Knie. Vor ca. 10/11 Jahren Wurzelbehandlung des 24er... Für mich als Medizinisch tätigen Menschen mit detektivischem Eifer und Leidensdruck könnte da ein Zusammenhang bestehen. Ich wäre über einen Ratschlag Ihrerseits jedoch sehr dankbar.
Freundlichen Gruß Willi
Dr. Edith Nadj-Papp aus Ditzingen bei Stuttgart, 12.10.2017:
Sehr geehrte Frau Vanessa,
es gibt mehrere Möglichkeiten einen Störfeld im Mundbereich zu diagnostizieren. Die Methoden werden in der Regel kombiniert. Zuerst bedarf es einer klinischen Untersuchung des gesamten Mundraums mit den Zähnen, danach wird eine 3D-Röntgenaufnahme (DVT) erstellt und schlussendlich eine Kombination von Mundakupunktur und Neuraltherapie angewendet. Es gibt Zahnärzte, die auch noch eine Schall-Untersuchung durchführen. Damit Sie optimal betreut werden, ist wichtig, dass Sie jemanden aufsuchen, der mit diesen Techniken vertraut ist und langjährige Erfahrung hat.
Mit herzlichen GrüßenDr. (Med. Univ. Budapest) Edith Nadj-Papp
Vanessa, 09.10.2017:
Liebe Frau Dr. Edith Nadj-Papp,
Ich habe seit April eine Odysse an Zahnarztbesuchen hinter mir. Laut einem Röntgenbild hätte ich oben links den letzten Zahn und unten links den vorletzten Zahn mit Karies befallen. Ich habe nur unten links noch einen Weissheitszahn. Alle anderen kamen nicht. Der Zahn bleibt laut den Ärzten auch erstmal drin da er Platz zum drücken hat (mir fehlt ein Zahn- nach einem Milchzahn kam kein richtiger).
So gut soweit habe ich nun zuerst oben links den letzten füllen lassen. Leider hat er sich entzündet und es musste eine WZB gestartet werden die auf zwei Sitzungen lief und dann provisorisch verschlossen wurde. Der Zahn ging leider ziemlich schmerzhaft "hoch" und wurde dann runter geschliffen. Dann wurde die Karies am letzten unten sowie eine alte Füllung links oben der vorletzte ausgetauscht.
Die Zähne schmerzten weiterhin. Daraufhin wurde unten links der vorletzte noch gegen Karies behandelt und gefüllt. Im Juli wurde endlich auch mein wurzelbehandelter Zahn richtig verschlossen. 2 wochen später hatte ich die Rechte Zunge inkl. Zahnfleisch rechts voll mit Herpes.
Ab und zu merke ich die Zähne immer noch. Aber meistens sind sie nun ruhig. Ich hab noch 2 offene zahnhälse.
Jetzt leide och aber seit 4 Wochen an Herzrasen (wurde durch ein Langzeit EKG festgestellt), war stationär in Behandlung. Ebenso an Atemnot und Druck auf dem Brustkorb. Mein Puls steigt immer wieder auf bis zu 150 pro Minute.
Im August hatte ich dazu noch einen Unfall mit meinem Sprunggelenk.....Nachdem im Krankenhaus ein herz-ultraschall, herz-mrt, lungen-ct gemacht wurde und nicht festgestellt werden konnte woher es kommt, befinde ich mich nun beim Ostephat und in der Akupunktur.
Hier kam der Hinweis, dass dies von den Zähnen kommen kann oder auch vom Sprunggelenk.
Im Blutbild konnte mam jedoch keine Bakterien erkennen. Wie kann der Zahnarzt feststellen ob dies wirklich mit den Zähnen zusammen hängt? Und welcher es ist? Ich will ungern einen Zahn ziehen lassen und weiterhin die Probleme haben.
Vielen Dank.
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 28.09.2017:
Sehr geehrte Frau Gerhard-Eiben,
eine massive Parodontitis hat immer eine Auswirkung auf den Gesamtorganismus. Deshalb kann ich Ihnen nur raten, Ihre Zahnärztin nochmals darauf anzusprechen, bzw. einen Spezialisten für parodontale Erkrankungen aufzusuchen. Am besten mit ganzheitlichem Hintergrund, denn es muss sicherlich nach der Ursache gesucht werden.
Mit freundlichen Grüßen aus Ditzingen
Dr. med. univ. (Bp.) Edith Nadj-Papp
Meike Gerhard-Eiben aus Twistetal, 28.09.2017:
Guten Tag.
Ich bin 64 Jahre alt. Vor ca. 38 Jahren bekam ich am Oberkiefer rechts eine Brücke: vom letzten Backenzahn über dem davor fehlenden Zahn bis zu dem davor. Also ein Zahn wurde gezogen und der davor und der dahinter wurde mit einer Brücke überkront. Ca. 1 Jahr danach hatte sich alles entzündet. Damals wurde nicht versucht, irgendetwas zu retten. Es würde "kurzer Prozess" gemacht. Heißt: die Brücke würde zersägt. Der Zahn, der mir damals gezogen wurde, fehlte danach wieder. Gemacht wurde das, weil die Brücke zu tief eingesetzt wurde, und das Zahnfleisch nur noch entzündet war. Im Jahr 2000 würde ich bzgl. einer massiv fortgeschrittenen Zahnhalsparodontose operiert. Seither hatte ich eigentlich keine Probleme mehr. Ich gehe regelmäßig alle 4 Monate zur Zahnsteinentfernung. Aber seit ca. 2 Jahre habe ich massive Probleme mit dem einen überkronten Zahn, dem sogenannten "Augenzahn" (aus der Brücke). Ich bin ja froh und dankbar, dass ich eine Zahnärztin habe, die meine Zähne so lange wie möglich erhalten will. Aber ich bin der Meinung, dieser Zahn - oder das, was unter der Krone davon übrig ist - gezogen werden müsste. Aber meine Zahnärztin winkt ab, obwohl ich immer wieder Entzündungen in dem Bereich habe. Der Zahn bewegt sich, wenn ich mit der Zunge dagegen drücke. Es bilden sich immer wieder Arten im Oberkieferbereich. Ich benutze täglich Salviagalen-Zahncreme, Salviathymol zum Spülen und Salviagalen-Spray für die entzündete Stelle. Es hilft aber nur kurzfristig.Seit längerer Zeit habe ich Probleme mit meinem Blutdruck und mit der Nierentätigkeit (Filtration). Jetzt frage ich mich, ob hier ein Zusammenhang bestehen könnte zwischen dem Augenzahn und Herz-Kreislauf- und Nierensystem? Haben Sie eventuell eine Antwort für mich? Übrigens war erst vor ein paar Tagen ein Bericht im Fernsehen über einen ganzheitlichen Zahnarzt.
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen bei Stuttgart, 26.09.2017:
Liebe Frau Natalja!
Ohne die Röntgenaufnahmen gesehen zu haben, ist eine Therapieempfehlung nicht möglich. Dazu kommt, dass jeder Therapeut eine andere Meinung hat. Aus eigener Erfahrung würde ich die Zähne, wenn sie nur eine minimale Karies haben, behalten. Mit 13 hat Ihre Tochter bestimmt schon die 7-er, oder sie stehen kurz vor dem Durchbruch. In diesem Fall bedeutet das ein gewisses Risiko und die Behandlung ist mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden. Sollten die 6-er tatsächlich kaputt sein, würde ich die Extraktion überlegen.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Natalja aus Hamburg, 25.09.2017:
Sehr geehrte Frau Dr. Nadj-Papp,
es geht um meine Tochter (13 Jahre). Sie hat schiefe Zähne oben und unten, allgemein ist es kein Platz in den Kiefern, um alle vorhandenen Zähne mittels Zahnspange gerade zu platzieren. Außerdem sieht man im Röntgenbild alle vier Weissheitszähne, die auf die Zähne daneben drücken. Beschwerden hat sie aber nicht. Unser Kieferorthopäde hat vorgeschlagen, alle vier 6er Zähne (drei davon haben schon kleine Füllungen wegen Karies) zu ziehen, um Platz zu schaffen. Dann Zahnspange tragen, um alle 7er Zähne an die Stelle von 6er zu schieben, und mit der Hoffnung, dass Weissheitszähne dann daneben gut durchbrechen. So ist der Plan. Ich kann mich aber nicht entscheiden und meinem Kind vier Zähne entfernen lassen, die nicht weh tun. Aber später muss man dann eventuell doch die Weissheitszähne ziehen lassen. Und wegen Zähne-Organe-Verbindung, wie wird das auf Organismus wirken, wenn alle 6er weg sind? Haben Sie vielleicht Erfahrung mit solchen Situationen? Ist es überhaupt sinnvoll?
Für Ihre Antwort wäre ich sehr dankbar.
Dr. Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 06.09.2017:
Liebe Stefanie,
ich verstehe, dass Sie gerne alle Weisheitszähne behalten wollten. So ein Eingriff macht einen nachdenklich. Ich kann ohne Röntgenaufnahmen und klinische Untersuchung keine individuelle Therapieempfehlung aussprechen. Wenn Ihr Zahnarzt eine Entfernung empfiehlt, würde ich alle 4 auf einmal entfernen lassen. Wegen der Kieferentwicklung ist es wichtig, die gleiche Anzahl der Zähne in allen vier Quadranten zu haben. Ich wünsche Ihnen alles Gute!
Herzliche Grüße
Edith Nadj-Papp
Dr. Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 01.09.2017:
Sehr geehrte Frau Witzke,
ich kann die Empfehlung Ihres Zahnarztes nur unterstützen. Weisheitszähne haben keine Funktion. Es besteht kein Grund, an Ihnen festzuhalten. Im Gegenteil: durch die Entfernung haben Sie den Vorteil, dass Sie den letzten Backenzahn besser reinigen können. Gleichzeitig haben chronische Entzündungen eine negative Auswirkung auf das gesamte Organismus.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen bei Stuttgart
Edith Nadj-Papp
Stefanie, 29.08.2017:
Liebe Frau Dr. Nadj-Papp,
Ich habe regelmäßig Probleme mit meinem Weißheitszahn links unten. Das Zahnfleisch entzündet sich immer und der Kiefer tut leicht weh, nach 2/3 Tagen hat es sich auch wieder beruhigt. Die restlichen Weißheitszähne merke ich nicht. Mir wurde vom Zahnarzt empfohlen alle Weißheitszähne rauszunehmen, aber am liebsten würde ich alle drin lassen. Ich bin übrigens 18 Jahre.
Birgit Witzke aus 03048 Cottbus, 23.08.2017:
Sehr geehrte Frau Dr. Nadj - Papp, mein Zahnarzt empfiehlt mir die Entfernung des Weisheitszahnes oben rechts. Das Zahnfleisch hat sich bereits zurückgebildet und zum Zahn davor bildete sich ein Hohlraum, der sehr schlecht zu reinigen ist.
Meine Frage lautet, ob ich den Zahn bzw. das Zahnfleisch mit Hilfe des Ölziehens, Reinigen mit Bürstchen und Mundspülungen in diesem Zustand erhalten könnte oder ob die Zahnentfernung die einzige und beste Lösung wäre.
Für einen Rat wäre ich Ihnen sehr dankbar. Freundliche Grüße!
B.Witzke
Dr. Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 23.07.2017:
Sehr geehrter Herr Faller,
eine Überempfindlichkeit über so einen langen Zeitraum ist ein Zeichen dafür, dass das Gewebe um den Zahn herum noch nicht zur Ruhe gekommen ist. Sie haben zwei Möglichkeiten:
1. Schulmedizinisch würde man zuerst eine 3D-Aufnahme machen, um anzuschauen, ob alle Wurzelkanäle vollständig in der richtigen Länge und Breite abgefüllt sind und wie der Knochen um den Zahn aussieht. Wenn hier Handlungsbedarf festgestellt wird, kann das eine erneute Wurzelkanalbehandlung mit sich ziehen. Wenn Sie privatversichert sind, übernimmt die Versicherung in der Regel diese Behandlung. Kassenpatienten zahlen die Behandlung aus eigener Tasche, denn Revisionen übernimmt die GKV nicht.
2. Naturheilkundig werden wurzelkanalbehandelte Zähne generell als bedenklich eingestuft, weil man weiß, dass sich auch bei einer "vollständigen Wurzelfüllung" ein erheblicher Anteil an Mini-Kanälen nicht erreichen lässt. Diese bieten Schlupflöcher für Bakterien. Die Folge: zersetzter Eiweiß und Giftstoffe belasten das Immunsystem permanent.
Seit einigen Jahren verwenden wir sehr erfolgreich Zirkonimplantate. Deshalb sehe ich es auch so, dass die Entfernung des Zahnes die bessere Alternative ist.
Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart
Dr. (Med. Univ. Budapest) Edith Nadj-Papp
Hans-Ulrich Faller aus Bad Krozingen, 19.07.2017:
Habe am 15.12. 16 eine Wurzelbehandlung am oberen ersten rechten Frontzahn erhalten. Dies war laut des Zahnartztes wegen eines Kariesloches das ausgebohrt werden musste nötig. Nun ist der Zahn seither klopfempfindlich, und auch beim zubeißen etwas empfindlich. Ist das normal für einen Wurzelbehandelten Zahn, oder sollte man ihn besser ziehen, und ein Zirkon-Implantat einsetzen lassen.
Dr. Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 15.07.2017:
Sehr geehrter Herr Yilmaz,
Ein Zahnarzt mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Umweltzahnmedizin ist der richtige Asprechpartner für Sie. Eine Liste bekommen Sie bei der Deutschen Gesellschaft für Umweltzahnmedizin.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. (Med. Univ. Budapest) Edith Nadj-Papp
Dr. Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 15.07.2017:
Sehr geehrte Frau Barbara,
eine chronische Darmerkrankung kann mehrere Ursache haben. Aus dem zahnmedizinischen Bereich wäre ein wurzelkanalbehandelter Zahn denkbar. Um alle Möglichkeiten abzuklären, empfehle ich Ihnen einen Besuch bei einem Zahnarzt/-in, der sich auf die ganzheitliche, biologische Zahnmedizin spezialisiert hat. Er/ Sie wird Sie optimal witerbetreuen und auch die notwendigen Überweisungen zu den entsprechenden Fachärzten tätigen.
Herzliche Grüße aus Stuttgart
Dr. (Med. Univ. Budapest) Edith Nadj-Papp
Metin Yilmaz aus Dortmund, 12.07.2017:
Ich habe nach einer sehr großen Zahnfüllung (Kunststoff, oben rechts)einen erhöhten CRP-Wert (2,3; Normbereich: <0,5)Ich musste mich nach der Zahnfüllung 3x übergeben. Ich habe stark den Verdacht, dass der erhöhte CRP mit der letzten Zahnfüllung zusammenhängt. Der Zahn tut nicht weh und reagiert auf Kälte. Um den CRP Wert zu senken habe ich von meinem Hausarzt Antibiotika (Amoxillin 1000) bekommen. Der Wert ging zwar kurzfristig runter, aber nach einpaar Wochen war er schon wieder hoch. Mein HNO-Arzt hat eine Entzündung im Hals-Nasen-Ohren Bereich ausgeschlossen.Mein Zahnarztz meint dazu der CRP Wert komme nicht von der Zahnfüllung. Meinen Wunsch den Zahn zu ziehen lehnte er ab.Ich bin sehr verunsichert.
barbara, 11.07.2017:
ich habe entzündungen im darm - noch nicht ganz gesicherte morbus crohn diagnose - was kann ich bei den zähnen machen?
Dr. Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 08.07.2017:
Sehr geehrter Herr Friedrich,
Dr. Jochen Gürtler in St. Johann.
Viele Grüße
Edith Nadj-Papp
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 06.07.2017:
Guten Tag Frau Yilmaz,
jeder Entwicklungsschritt ist ganz individuell. Sie können ganz beruhigt sein, wenn Ihr Baby die Zähne etwas später bekommt, hat es keinen Nachteil.
Mit freundlichen Grüßen aus Ditzingen
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 06.07.2017:
Sehr geehrte Michaela,
wenn die Zyste klein ist, kann unter Umständen auch eine Wurzelspitzenresektion durchgeführt werden. Dabei ist zu beachten, dass wurzelkanalbehandelte Zähne keine vollwertigen Zähne sind und aus systemischer Sicht als bedenklich gelten. Die von Ihrem Zahnarzt empfohlene Entfernung des Zahnes ist eine nachhaltige Lösung. Eine Implantation ist nur in einem absolut „sauberen“ Knochen möglich, d.h. jedliche Entzündung bzw. Zyste muss ausgeheilt sein. In jedem Fall ist eine DVT-Diagnostik vorab sinnvoll.
Mit freundlichen Grüßen aus Ditzingen bei Stuttgart
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Michaela aus Köln, 04.07.2017:
Sehr geehrte Frau Dr. Edith Nadj-Papp,
Mein Mann hat seit vielen Jahren eine Zyste unter einem Schneidezahn im Unterkiefer. Diese macht keine Beschwerden, sie wurde einmal chirurgisch entfernt ist aber wieder gekommen.Gibt es eine Behandlungsmöglichkeit ohne Zahnextraktion? Diese wurde ihm vom Zahnarzt geraten, ist das denn eine Garantie für das Ausheilen der Zyste? Ist bei Vorhandensein einer Zyste eine Versorgung mit einem Zirkon-Implantat möglich?
Vielen Dank vorab
Michaela
Ceyda Yilmaz aus Reutlingen, 02.07.2017:
Guten Tag
Neulich habe ich gehört, dass das frühe oder späte Zahnen bei Babys eine Bedeutung haben soll?
Ist das wirklich so? Welche Bedeutung hätte dies für die Entwicklung, wäre dem so?
VG
Ceyda Yilmaz
Frederick K aus Sistrans, 29.06.2017:
Sehr geehrte Frau Dr. Nadj-Papp!
Vielen Dank für ihre ausführliche, freundliche Antwort! Wissen Sie vielleicht noch einen guten ganzheitlichen Zahnarzt im Raum Innsbruck (AUT)?
Vielen Dank.
MfG,
Frederick
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen bei Stuttgart, 20.06.2017:
Sehr geehrter Herr Frederick,

wenn die Karies bis zum Nervkanal fortgeschritten ist, sind die anatomischen Strukturen bereits mit Bakterien infiziert. Ihr Zahnarzt hat die direkte Überkappung gewählt, um dem Zahn eine Chance zu geben. Dabei wird eine desinfizierende Paste auf die offene Stelle gelegt, mit dem Ziel den Nerv zur Bildung eines eigenen Verschlusses anzuregen. Je kleiner der Defekt und je kürzer der Kanal offen ist, umso besser ist die Prognose. In der Regel warten wir 6-8 Wochen ab. Wenn sich der Zahn ruhig verhält und auch weiterhin vital bleibt, wird die provisorische Füllung gegen eine definitive, d.h. dauerhafte, ausgetauscht. Jedoch muss der Zahn weiterhin in Beobachtung bleiben. D.h. ein regelmäßiger Zahnarztbesuch ist unumgänglich. Leider führt die o.g. Vorgehensweise nicht immer zum gewünschten Erfolg. In diesem Fall ist die Anzahl der Bakterien im Kanal bereits so hoch, dass es zu einer dauerhaften Nervreizung kommt. Das macht eine Wurzelkanalbehandlung bzw. Zahnentfernung unumgänglich.

So wie ich das verstanden habe, ist gerade diese Situation bei Ihnen entstanden. Die klassische Therapie (Zahnerhaltung) sieht eine Wurzelkanalbehandlung vor. Dabei werden die Kanäle mechanisch gereinigt und chemisch desinfiziert. Je mehr Wurzelkanäle ein Zahn hat und je diffiziler sie sind, umso schwieriger sind sie zu reinigen und desinfizieren, damit keine Rückstände von Gewebe und Bakterien zurückbleiben. Mehrwurzlige Zähne (so Ihr Zahn 36) haben sehr oft Querverbindungen, die mechanisch nicht erreicht und somit auch nicht behandelt werden können. Diese Gewebereste zersetzen sich, die Bakterien schütten ihre Giftstoffe aus und das führt zu einer dauerhaften, unterschwelligen Belastung des Immunsystems. Je nach Gesundheitszustand kann Sie das mehr oder weniger belasten. Aus diesem Grund sehen einige Protokolle der internistischen, onkologischen und Transplantatmedizin vor, diese Zähne prinzipiell zu entfernen. Zahnärzte, die sich mit funktioneller, systemischer, biologischer Zahn-Medizin beschäftigen setzen diesen Gedanken konsequent um.

Wenn Sie den Zahn entfernen lassen, kann ich Ihnen nur raten, die Lücke auch dauerhaft durch ein Vollkeramik-Implantat (Zirkon) zu versorgen. Aus folgenden Gründen: Erstens der Köper baut Knochen an dieser Stelle ab. Das führt dazu, dass Zähne aus den Nachbarregionen (davor, dahinter und drüber) in die Lücke wachsen und sich dadurch auch weitere Zähne verschieben. Im Extremfall verschiebt sich das komplette Gebiss; mit der Folge, weitere orthopädische Beschwerden nach sich zu ziehen. Zur Behebung dieses Zustandes ist eine sehr aufwändige, langwierige und somit auch kostspielige Behandlung erforderlich. Die zweite Option, nämlich die Lücke durch eine Brücke zu versorgen, bedeutet, dass gesunde Nachbarzähne abgeschliffen werden müssten. Jeglicher Eingriff kann dann zu Nervreizung weiterer Zähne und deren Nervbehandlung/Entfernung führen.

Mit herzlichen Grüßen aus Stuttgart

Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Frederick aus Sistrans, 15.06.2017:
Sehr geehrte Frau Dr.Nadj-Papp!
Ich hatte im Zahn 36 ein tiefes Loch, diese wurde vor 2 Monate bis zur Pulpa aufgebohrt. Ich wollte abwarten ob der Zahn sich erholt und habe ihn überkappen lassen. Jetzt macht er mir Beschwerden, er tut weh beim beißen. Mir ist meine allgemeine Gesundheit sehr wichtig und ich möchte keine Gifte im Körper haben. Ist es ihrer Meinung nach für den Körper/ das Gebiss prinzipiell besser einen Zahn zu entfernen oder wenn möglich Wurzel zu behandeln. Ich will kein Gift im Körper und überlege ob es sinn macht den Zahn zu entfernen. Ich möchte aber auch kein Implantat. Ist eine Lücke in irgendeine Weise problematisch? Ist es schlecht für den Rest des Gebisses z.B. durch vermehrte Abnutzung der restlichen Zähnen?
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen!
MfG,
Frederick
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 22.05.2017:
Sehr geehrter Herr Joshua D.,
so wie ich das verstehe, handelt es sich um den Zahn 75. Eine Nichtanlage ist nicht ihr persönliches Verschulden. Ich würde an Ihrer Stelle Ihre Krankenkasse fragen, wie es mit der Bezuschussung für diese Versorgung aussieht. Danach würde ich die Zusatzversicherung anrufen. Eine Nichtanlage kommt relativ häufig vor. Ich bin mir sicher, dass es dazu klare Regelungen gibt. Lassen Sie sich von Ihrem Zahnarzt beraten, damit Sie Ihre Zähne so schnell wie möglich berhandeln lassen können. Sonst wird der Schaden noch größer.
Herzlichst,
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 22.05.2017:
Sehr geehrte Frau Gebald,
laut Studien werden Wurzelkanäle in besten Fällen nur bis zu 60 % desinfiziert und abgefüllt, 40 % bleiben komplett unversorgt. Durch die vergliebenen Gewebereste und Bakterien mit ihren Giftstoffen können diese Zähne das Immunsystem schwächen. Wenn Kanäle absolut nicht vorschriftsgemäß erreicht und behandelt werden können, ist die Belastung für den Körper dementsprechend größer. Wie Sie aus dem Zahnschema erkennen können, befinden sich die Schneidezähne und die Blase auf dem gleichen Meridian. Ich solchen Fällen liegt die Überlegung nahe, den Zahn zu entfernen und mit einem Zirkon-Implantat sofort zu versorgen. Zirkon hat eine hervorragende Körperverträglichkeit und Ästhetik, und Dank modernster Technik und biologischer Zahnheilkunde ist es möglich in einer Sitzung die komplette Behandlung durchzuführen. Ich kann Ihnen keine Therapieempfehlung geben, da mir die Gesamtsituation nicht bekannt ist, nur die Möglichkeiten aufzeigen und Sie ermutigen, die Optionen mit Ihrer Zahnärztin nochmals zu besprechen. Herzlichst,
Ihre Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Joshua D. aus Wiesbaden, 22.05.2017:
Guten Tag,
ich bin 25 Jahre alt und habe noch einen Milchzahn: aus meiner Sicht unten links, der zweite Backenzahn (wie hieße der? ich komme mit Ihren Abbildungen und zugehörigen Beschreibungen nicht zurecht ... sie widersprechen sich m.E. ... also den Zahn, den ich meine: erst kommt der Eckzahn, dann der erste und dann der erwähnte zweite Backenzahn).
Der Milchzahn ist aber schon seit einiger Zeit stark Karies-befallen, es sind auch schon Stücke - in Richtung Mahlzahn - abgebrochen; ich weiß nicht, ob er tot ist oder nicht. Ich war schon lange nicht mehr beim Zahnarzt (meine übrigen Zähne waren m.E. immer ok, nur der erwähnte Mahlzahn hat jetzt seit ein paar Wochen/Monaten an der Seite zum Milchzahn auch ein wenig Karies bekommen). Das hab ich immer vor mich hergeschoben, weil ich den Milchzahn nicht als defekt oder so diagnostiziert bekommen wollte, um dann eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen und sie hinsichtlich dessen täuschen zu können, um die "Ersetzung" des Zahns dann durch sie finanziert zu bekommen (es kommt ja leider kein zweiter nach und ich bin finanziell "arm"). Denn ich hatte mal bei meiner Kk (Securvita BKK) in den Zahnzusatzversicherungsvertragsbedingungen gelesen, dass nur zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses vorhandene (und intakte?) Zähne ins Leistungspaket mit aufgenommen sind oder so ... und da wusste ich nicht, wie so ein Sonderfall dann eingeordnet wird. Naja, lange Rede - kurzer Sinn: Ich wusste nicht, wie ich mich da richtig erkundige (mein - damaliger - Zahnarzt konnte/wollte mir auch keinen Tipp geben), hatte auch keinen Nerv fürs Lesen/Vergleichen von zig Zahnzusatzversicherungsvertragsbedingungen und stehe halt jetzt vor dem Resultat meiner Verdrängung/Faulheit (im wahrsten Sinne des Wortes). Aber da ich jetzt endlich zum Mann geworden bin - mit Selbstverantwortung und so ;-) -, kümmere ich mich jetzt eben darum. Ich habe mal von einer Mutter erzählt bekommen, dass ihr Sohn Karies diagnostiziert bekommen hatte, aber nachdem er seine Ernährung ein wenig umgstellte, der Karies beim nächsten Zahnarztbesuch verschwunden war. Können Sie mir da irgendwelche Tipps geben (hauptsächlich wegen dem Mahlzahn; der Backenzahn ist wahrscheinlich nicht mehr zu retten)? Können Sie mir zumindest was darüber sagen, was es aus Ihrer ganzheitlichen Sicht mit so einem Backenmilchzahn etc. auf sich hat? (Übrigens noch: Alle vier Weisheitszähne - jeweils mit drei Wurzeln - wurden mir schon herausgebrochen, können also nicht mehr für etwaige ansonsten zu empfehlende Verschiebe- oder Einsetzmöglichkeiten genutzt werden ... *snief*)
Mit für das Lesen des Romans und dessen Beantwortung dankbaren Grüßen ;-)
Joshua D.
Ulrike gebald aus baiersdorf, 21.05.2017:
Guten Tag,
ich habe seit Jahren häufig wiederkehrende, heftige Blasenentzündungen. Vor ca. 20 Jahren wurde mein vorderer oberer 2. Schneidezahn überkront. Nun gibt er seit einigen Monaten keine Ruhe mehr. Vor 8 Wochen wurde eine Wurzelbehandlung begonnen die in der kommenden Woche ihren Abschluss finden soll. Die Zahnärztin findet auf dem Röntgenbild aber die Wurzel nicht. Raten Sie mir zur Fortsetzung der Behandlung oder soll ich lieber gleich ein Implantat machen lassen? Kann der Zahn die ewigen Blasenentzündungen ausgelöst haben?
Dr. Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 17.05.2017:
Liebe Frau Rothenhäusler,

Bei einer Wurzelkanalbehandlung wird, je nach Anatomie des Zahnes, nur ca. 60% der Kanäle bearbeitet und abgefüllt. D.h. ein beträchtlicher Teil bleibt unversorgt. Das ist in der Regel der Grund dafür, dass Gewebereste, Bakterien und dessen Toxine das Immunsystem ständig in Allarmbereitschaft halten. Unser Immunsystem ist bis zu einem bestimmten Grad "leidensfähig"; d.h. stellt eine gewisse Zahl an Abwehzellen zur Verfügung. Problematisch wird es, wenn mehrere chronische oder akute Erkrankungen und Entzündungen gleichzeitig auftreten. Das kann zur Erschöpfung des Systems führen. An welcher Stelle sich das im Körper bemerkbar macht hängt von vielen Faktoren ab. Das heiß es können entfernte Regionen betroffen sein. Um Ihre Frage zu beantworten bedarf es einer ganzheitlichen, systemischen Untersuchung und Diagnostik. Prinzipiell sind viele Zusammenhänge bekannt und Kombinationen denkbar.

Dass Sie sich für eine implantatgetragene Lösung entschieden haben, finde ich toll. Ich würde Ihnen empfehlen einen Zahnarzt/ Zahnärztin aufzusuchen der/die sich auf die ganzheitliche, biologische Zahnmedizin spezialisiert hat und selber vollkeramik Implantate legt. Es macht Sinn nachzuschauen ob der Zahn 16, der offensichtlich ebenso wurzelkanalbehandelt ist, nicht auch eine Betreuung braucht.
Herzlichst,
Ihre Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp
Angie Rothenhäusler aus Lindenberg im Allgäu, 16.05.2017:
Hallole,
ich habe Zähne überkront und gefüllt.
Die Zähne 14 und 16 sind jeweils überkront, mit je mehrmaliger Wurzelbehandlung und Wurzelspitzenrezesion, welche eine Entzündung im Kiefer über 20-25 Jahre nicht zum Stillstand brachte und bringt. 14 wurde jetzt entfernt und über das Jahr hinweg soll die Entzündung ausheilen und ein Implantat gesetzt werden. Wie bekomme ich die Entzündung dauerhaft ausgeheilt? Weshalb (zum Glück) ist 15 und 17 (überkront) nicht betroffen, obwohl die Entzündung im ganzen Oberkiefer rechts ist? Wird mein Darmleiden (versch. Lebensmittel-Intoleranzen und Unverträglichkeiten, teilweise mit schwerer Colitis Ulcerosa im Dickdarm)auch besser?
Würde mich sehr über eine Rückinfo freuen. (bin 45 Jahre)
Schönen Gruß, Angie
Miriam Keller aus Landau in der pfalz, 12.05.2017:
Guten Tag,
Ich hätte da mal ein paar Fragen!
Wie werden zahnstörfelder diagnostiziert? Können auch Kiefergelenke störfelder sein! Können Sie mir einen guten ganzheitlichen Zahnarzt empfehlen! Würde mich über eine Antwort sehr freuen!
LG
Dr. med. univ. (Budapest) Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 02.05.2017:
Liebe Mona,
ich verstehe, dass Ihnen die Überkronung der Zähne große Sorgen macht, jedoch kann ich Sie beruhigen. Bei den Teilkronen handelt es sich um eine sehr substanzschonende Methode, den Zähnen einen Halt zu geben und gleichzeitig eine Bisserhöhung durchzuführen. Ich würde an Ihrer Stelle Wert auf eine Vollkeramikversorgung legen.
Bezüglich des wurzelkanalbehandelten Zahnes 26 (links oben): Aus ganzheitlicher Sicht und meiner Erfahrung nach, haben Zähne mit einer chronischen Entzündung keine langfristige Prognose. Dazu kommt, dass diese Zähne Auswirkungen auf Ihre Gesundheit haben. Somit tendiere ich dazu, eher den Zahn zu entfernen und die Lücke mit einem Zirkon-Implantat zu versorgen.
Mit herzlichen Grüßen aus Ditzingen
Edith Nadj-Papp
Mona, 30.04.2017:
Guten Tag, mein Zahnarzt möchte 6 Zähne überkronen, jeweils 3 oben und 3 unten, u.a. oben den 16er und 26er, unten 36 und 35 und 46, weil alle Zähne gefüllt sind. Zudem sind die Zähne wie Berg und Tal von den Höhen, er meint, die Kronen müssten höher sein, damit eine vollständige Okklusion möglich ist. Der obere linke Zahn (müsste der 16er sein) ist bereits tot, wurzelbehandelt/ Wurzelresektion und abgebrochen, provisorisch gefüllt. Ich habe keinen Frieden mit 6 Teilkronen, zumal ich noch sehr jung bin (Anfang 30!). Was raten Sie mir? Herzlichen Dank für Ihre Arbeit, Zeit und Antwort!!!
Marina Mutapcic aus München, 04.04.2017:
Liebe Frau Dr. Nadj-Papp,
weil nach etlichen Jahren mir niemand helfen konnte, hat mich mein Hausarzt [...] wegen Migräne und andauernden Kopfschmerzen zum Zahnarzt [...] in München geschickt. Dieser findet anhand von Abtasten der Fußmeridiane oder Reflexzonen oder so Störfelder oder Herde im Kieferbereich gezielt fest. Bereits seit Jahren behandelt er die Herde anhand kleiner Bohrungen im Kieferbereich.
Mir hat es sehr geholfen. Danach bis heute habe ich kaum Kopfsschmerzen.
Wollte nur mal das loswerden:-)
Online-Redaktion, 06.03.2017:
Liebe Frau Orietta,
es tut mir leid, dass ich Ihnen verspätet beanworte. Ich habe Ihre Frage erst jetzt gesehen. Ich kann die Aussage des Heilpraktikers nicht nachvollziehen. Eine Kiefer- bzw. Zahnfehlstellung ist zwar ganzheitlich zu sehen, aber darunter verstehen wir, dass wir an mehreren "Schrauben" drehen. Ich kenne weder aus der Literatur, noch aus der Praxis, dass sich ein Deckbiss nur durch Einlagen behoben hätte. Es erfordert immer eine kieferothopädische Behandlung. Möglichst bei einem ganzheitlich denkendem und handelndem Kieferorthopäden bzw. Zahnarzt, der ein fundiertes Wissen und langjährige Erfahrung auch im Bereich der Kieferorthopädie hat. Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und verbleibe mit herzlichen Grüßen
Dr. med. Univ. Edith Nadj-Papp
Dr. Edith Nadj-Papp aus Ditzingen, 03.03.2017:
Liebe Frau Mutter,

wie Sie bereits festgestellt haben, wird der Zahn 45 den Meridianen Milz-Pankreas/Magen zugeordnet. Ein wurzelkanalbehandelter Zahn kann als Herd/Störfeld dieses System schwächen. Ob Ihre Beschwerden dadurch mituntrestützt werden, kann ich aus der Ferne nicht beantworten. Ich würde Ihnen raten, einen erfahrenen Spezialisten für ganzheitliche Zahnmedizin aufzusuchen.

Mit herzlichen Grüßen aus Stuttgart

Dr. Edith Nadj-Papp
Marion Mutter, 01.03.2017:
Liebe Frau Dr. Nadj-Papp,
auch ich bin gerade durch Zufall auf diese seite gestoßen. Ich habe seit einiger Zeit große Beschwerden im Magen-Speiseröhrenbereich - Globusgefühl im Hals, Reflux, Schluckbeschwerden. Eine Magenspiegelung war unauffällig bis auf einen Zwerchfellbruch. Trotzdem bessern sich die Beschwerden seit Wochen nicht - egal ob Medikamente oder nicht. Ich bin selbst sehr naturheilkundlich orientiert und habe schon länger an meinen überkronten Zahn (45) gedacht, der mir immer wieder Probleme macht mit Entzündungen etc.... Er ist wurzelbehandelt und nur noch ein kleiner Rest übrig, aus diesem Grund sitzt auch die Krone schlecht. Verstehe ich richtig, dass dieser Zahn in Bezug zu Magen/Pankreas steht und könnte hier auch eine Lösung zu suchen sein? Das wäre wirklich spannend.
Vielen Dank!
Orietta, 08.01.2017:
Guten Tag, ich habe einen genetisch bedingten Deckbiss und hatte schon als Kind eine Zahnspange. Die Zähne haben sich allerdings verschoben. Ich war bei einem Kieferorthopäden, der mir eine Zanhspange empfiehlt, da sich die Zähne sonst immer weiter verschieben und eventuell sogar die Eckzähne sich lockern (so jedenfalls die Aussage). Ich bin sehr unschlüssig. Zumal ich bei meinem TCM-Heilpraktiker war und ihn nach seiner Meinung gefragt habe. Er rät mir ab, und sagt, er könnte die Zähne mittels Einlagen für die Schuhe nach und nach wieder richten. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann liegt der Deckbiss seiner Meinung nach mit meiner Haltung zusammen. Kann jemand weiterhelfen? Ich bin nun total unschlüssig....
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