Eigenurintherapie

Für die meisten Menschen dürfte der Gedanke, den eigenen Urin zu trinken oder in anderer Form zu Heilzwecken zu nutzen, etwas befremdlich erscheinen. Dennoch hat die Eigenurintherapie, auch Eigenharntherapie genannt, vor einigen Jahren unerwarteten Auftrieb bekommen. Wir verraten Ihnen, worum es bei der Eigenurintherapie geht und wie sie angewendet wird.

Seit einigen Jahren ist die in der Volksmedizin schon lange angewandte Eigenurintherapie wieder im Kommen. Schon vor 4000 Jahren schätzten indische Yogis den täglich eingenommenen "gelben Becher" als Lebensverlängerer. Auch hierzulande hat sich die Volksmedizin den Glauben an die Heilkraft des eigenen Urins bewahrt, was solche Aussprüche wie "Piss drauf" zeigen. Urin gilt als Spiegel der Lebensweise und der Vorgänge im Körper – nicht umsonst gehört eine Urinuntersuchung zur ärztlichen Allgemeinuntersuchung. Ein bis zwei Liter Urin entstehen aus den rund 1700 Litern Blut, die jeden Tag von den Nieren gefiltert werden. Im Urin enthalten sind Hormone und deren Abbauprodukte, Harnstoff, Harnsäure, Enzyme, Vitamine, Mineralien, Antikörper und Antigene. Der Eigenurin, ob getrunken, injiziert oder in Form von Wickeln und Einreibungen äußerlich angewandt, soll schmerzhemmend und immunstimulierend und die körpereigenen Regulierung anregend wirken.

Autor/en dieses Beitrages:
Dr. med. Reimund Wagner, FA. für Allgemeinmedizin aus Mühlacker
ergänzt und kommentiert von:
Dr. med. Wolfgang Scheel, aus Steinheim an der Murr

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  • Dr. med. Wolfgang Scheel, am 20.11.2019
    Liebe Frau Meuther,
    ich gehe davon aus, dass auch bei Ihnen und in Ihrer gegebenen Situation eine Eigenurin-Therapie einen positiven Effekt hat.
    Wenn Sie in irgendeiner Frage Ihrer Bemühungen unsicher sind, können Sie die Richtigkeit Ihrer Entscheidung selbst mit Kinesiologie testen.
    Alles erdenklich Gute!
    Dr. med. Wolfgang Scheel
  • Meuther, am 18.11.2019
    Ich bin 59j.und leide an Atherienverkalkung und wzrde vor 6j.ander Bauchatherie Operriert nehme ASS..Darf ich Eigenurin trinken??l.g.Petra
  • Andreas Kaloumenos, am 29.10.2014
    Hatte an den Händen Arthrose Ausschlag der nicht weg gegangen ist. Selbst verordnete Salben haben nicht geholfen. Dann kam ich auf die Idee meinen Eigenurin über die Hände laufen zu lassen und ca. 10Minuten antrocknen zu lassen. Danach, nur mit warmen Wasser abgewaschen. Der Erfolg stellte sich sehr schnell ein und nun habe ich keinen Ausschlag mehr an den Händen.

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