Rheuma

Rheuma

Rheuma? – Die meisten denken bei Rheuma an die für eine rheumatoide Arthritis typischen geschwollene Gelenke und Schmerzen. Der Heilpraktiker Dr. Bringmann zeigt, was aus schulmedizinischer und ganzheitlicher Sicht hinter Rheuma steckt und welche naturheilkundlichen Verfahren Rheuma-Patienten im Kampf gegen Gelenkschmerzen und Bewegungseinschränkungen für sich nutzen können.

Dr. Markus Bringmann - Unser Experte für Rheuma
„Rheuma ist mehr als eine Autoimmunerkrankung. Umso wichtiger ist aus meiner Sicht ein ganzheitlicher Ansatz, der Darm, Bindegewebe, Mitochondrien und Säure-Basen-Haushalt mit einschließt.“
Kontakt und weitere Infos im Experten-Profil
Fragen Sie den Experten

Was ist Rheuma?

Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, wie man meint. Die meisten Menschen verbinden mit Rheuma schmerzende, entzündliche Gelenke, um die es in diesem Beitrag auch vorrangig gehen soll. Tatsächlich umfassen die „Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises“, wie Rheuma von Medizinern genannt wird, an die 200 bis 400 verschiedene Erkrankungen, die z.T. gar nicht so leicht zu unterscheiden sind.

Vom Rheuma betroffen sein können:

  • Gelenke – Knochen, Knorpel
  • Wirbelsäule
  • Weichteile – Muskeln, Bänder, Sehnen (z.B. Fibromyalgie)
  • Bindegewebe (wie beim Lupus erythematodes)
  • Blutgefäße (z.B. Vaskulitiden)

Kennzeichnend für Rheuma sind stets fließende, reißende und ziehende Schmerzen am Stütz- und Bewegungsapparat. Rheuma zählt nach heutigem Verständnis zu den Autoimmunerkrankungen, bei denen sich die körpereigene Abwehr fälschlicherweise gegen körpereigene Strukturen wie z.B. Knorpel in den Gelenken richtet. Die häufigste der entzündlichen Rheumaformen ist mit geschätzten 530.000-660.000 Betroffenen in Deutschland die rheumatoide Arthritis.

Rheumatoide Arthritis

Bei der rheumatoiden Arthritis (RA; chronische Polyarthritis, cP) sind verschiedene Gelenke von Entzündungen betroffen. Etwa 2/3 der Betroffenen sind Frauen. Auch Kinder und sogar Säuglinge können unter rheumatoider Arthritis leiden (sog. juvenile Form).

Fakten zur rheumatoiden Arthritis

  • chronisch entzündliche Gelenkerkrankung
  • betrifft meist nicht nur die Gelenke, sondern den ganzen Menschen (Allgemeinbefinden, evtl. innere Organe)
  • oft spät diagnostiziert
  • verläuft meist in Schüben
  • gilt in der Schulmedizin als unheilbare, aber relativ gut behandelbare Autoimmunerkrankung

Symptome – Woran erkenne ich Rheuma?

Typische Symptome von Rheuma im Allgemeinen sind:

  • Schmerzen
  • Schwellungen
  • Ergüsse an den Gelenken

Symptome bei rheumatoider Arthritis

Die Frühsymptome einer rheumatoiden Arthritis sind oft unscheinbar und unspezifisch:

  • Müdigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • leichtes Fieber

Typische Symptome im weiteren Verlauf sind:

  • Entzündungszeichen an Gelenken: Rötung – Schwellung – Wärme – Schmerz
  • Steifigkeit der Gelenke, v.a. am Morgen („Morgensteifigkeit“) mind. 30 min. anhaltend
  • symmetrischer Befall der Gelenke z.B. beide Handgelenke, Fingergrundgelenke links und rechts
  • häufig an Fingern und Zehen
  • allmählicher oder plötzlicher Beginn
  • mit der Zeit: abnehmende Beweglichkeit durch Verformung entzündeter Gelenke
  • Schmerzen in Ruhe (nachts) schlimmer, bessern sich bei Bewegung (Ruheschmerz, Nachtschmerz)
  • Überwärmungs-/Hitzegefühl
  • Kühlen bessert
  • schubförmiger Verlauf
  • Rheumaknoten v.a. an Fingern und Ellenbogen (jeder 5. Patient)

Im Laufe der Zeit werden Gelenke und die gelenknahen Knochen zunehmend zerstört. Daraus entwickeln sich die gefürchteten Spätfolgen des Rheumas wie Fehlstellungen, Verformungen und Funktionsverlust der Gelenke.

Begleiterscheinungen bei rheumatoider Arthritis

  • Müdigkeit
  • allgemeines Krankheitsgefühl, Abgeschlagenheit
  • Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust
  • Lustlosigkeit bis hin zu Depression
  • geringere Leistungsfähigkeit (im Schub)
  • erhöhte Temperatur bis leichtes Fieber (im Schub)

Je nach Einzelfall können neben den Gelenken andere Bereiche betroffen sein. Beispiele hierfür wären Sehnenscheidenentzündungen und Schleimbeutelentzündungen (v.a. am Ellenbogen). Gefürchtet ist die Ausbreitung der Entzündung auf Organe wie Augen, Rippenfell, Herz(-beutel) (Perikarditis), Lunge, Nerven, Blutgefäße und Lymphsystem. Diese können mitunter sogar lebensbedrohlich sein.

Diagnose

Die schulmedizinische Diagnose basiert auf:

  • Anamnese
  • körperliche Untersuchung
  • Entzündungsparameter im Blut
  • Antikörpernachweis (nicht hinreichend)
  • Rheumafaktor (nicht immer vorhanden)
  • Bestimmung genetischer Marker im Blut (nicht hinreichend)
  • Bildgebenden Verfahren (Ultraschall, Röntgen, Computertomografie, Magnetresonanztomografie und Szintigrafie)

Die bildgebenden Verfahren helfen dem Arzt, den Verlauf der Erkrankung zu beurteilen und das Krankheitsstadium zu bestimmen. So können z.B. mit Röntgen Knochenschäden und mit Ultraschall Gelenkergüsse sichtbar gemacht werden.

Eine gewisse Orientierung bieten Entzündungszeichen im Blut (erhöhte Blutsenkung, c-reaktives Protein – CRP-ultrasensitiv). Allerdings sind diese Werte bei einem Drittel der Patienten mit rheumatoider Arthritis zunächst unauffällig.

Das Vorliegen einer rheumatoiden Arthritis gilt als gesichert, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

  • Entzündung an mind. 3 Gelenken
  • Symptome bestehen länger als 6 Wochen
  • Nachweis des Rheumafaktors
  • Nachweis typischer Antikörper

Die ganzheitliche Diagnostik in der naturheilkundlichen Praxis kennt eine ganze Reihe weiterer Verfahren. Dazu gehören z.B. die Augendiagnose, die Pulsdiagnose, die Kinesiologie und eine Reihe gerätegestützter Verfahren. Ich selbst arbeite in meiner Praxis bevorzugt mit einem bestimmten Gerät, das mir nach meiner Erfahrung besonders zuverlässig Auskunft über die Hintergründe der rheumatischen Erkrankung gibt (sog. NLS-Diagnostik). Dazu gehören insbesondere Belastungen mit Krankheitserregern, Schwermetallen, Entzündungsherde, Organbelastungen (Darm!) und Übersäuerung. Ergänzt werden diese Untersuchungen in meiner Praxis durch Laboruntersuchungen des Blutes und des Stuhls. Zusätzlich zum Blutbild kommen Leber-, Nieren-, Nährstoff- und Cholesterinwerte hinzu, die mir einen Einblick in den Stoffwechsel, die Funktion der Organe und die Versorgungslage des Patienten erlauben. Die Blutanalyse ist für mich ein wichtiges Instrument zum Nachweis von Nährstoffmängeln, Lebensmittelallergien sowie von Belastungen mit freien Radikalen. Ergänzend zur NLS-Diagnostik kann im Einzelfall eine Urinuntersuchung auf Schwermetalle sinnvoll sein, der jedoch, um zuverlässige Ergebnisse zu bekommen, eine Ausleitungsprovokation vorausgegangen sein sollte.

Darüber hinaus kann mit Hilfe einer Stuhlprobe geklärt werden, ob ein Leaky Gut (erhöhte Permeabilität der Dünndarmschleimhaut – „undichter Darm“) vorliegt, der Darm entzündet ist oder die Bauchspeicheldrüse gestört ist. Zusammen mit den Ergebnissen der körperlichen Untersuchung und der Anamnese verschafft mir die NLS-Diagnostik einen umfassenden Überblick über die Gesundheit des Patienten und die möglichen Hintergründe seiner Rheumaerkrankung.

Ursachen & Risiken

Risikogruppen – Wer erkrankt an Rheuma?

Auch wenn Rheuma gern als Erkrankung der Älteren gesehen wird: betroffen sein können Menschen jeden Alters, auch Kinder und junge Erwachsene. Am häufigsten betroffen von rheumatoider Arthritis sind Menschen zwischen 50 und 70.

Neben einer erblichen Veranlagung gibt es einige Risikofaktoren, die man durchaus beeinflussen kann: Raucher und Menschen, die in ihrer frühen Kindheit öfter Antibiotika erhalten haben, haben ein deutlich höheres Risiko, später an Rheuma zu erkranken. Je länger jemand raucht, desto größer das Risiko, an einer rheumatoiden Arthritis zu erkranken. Zumindest bei Frauen scheint auch das Gewicht eine Rolle zu spielen, wobei Übergewicht das Risiko für eine rheumatoide Arthritis erhöht.

Immunsystem – Rheuma als Autoimmunerkrankung

Nach derzeitigem Stand gilt Rheuma als Autoimmunerkrankung – wie es dazu kommt, bleibt dabei ungewiss. Fest steht aber: Rheuma geht mit mitunter schweren Entzündungsreaktionen einher, die das ohne gestörte Immunsystem zusätzlich belasten. Damit betrifft Rheuma keineswegs nur die Gelenke, sondern immer den ganzen Menschen.

Darm und Darmflora

Der Darm ist nicht nur der zentrale Ort unserer Nährstoffaufnahme, sondern zugleich eines unserer wichtigsten Immunorgane. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Darmflora, deren Funktion durch die neueren Ergebnisse der Mikrobiomforschung wir immer besser verstehen. So wissen wir heute, dass unsere Darmflora Entzündungsreaktionen in unserem Körper beeinflussen kann. Ist die Bakterienvielfalt im Darm im Gleichgewicht, können wir auch Entzündungen besser unter Kontrolle halten.

Fehlbesiedlungen im Darm führen zu Blähungen und belasten uns mit entsprechenden Stoffwechselgiften.

Durch eine undichte Darmschleimhaut (Leaky Gut) können Nahrungsbestandteile ins Blut gelangen, die dafür eigentlich nicht vorgesehen sind. Diese reizen zusätzlich das Immunsystem und fördern Entzündungen. Ein Beispiel hierfür wären unvollständig verdaute Eiweiße, die normalerweise im Darm verbleiben würden, beim Leaky Gut ins Blut gelangen und dort eine Abwehrreaktion des Körpers (Antikörperbildung) hervorrufen können. Solche gegen an sich harmlose Eiweiße gerichtete Antikörper können mitunter auch körpereigene Strukturen erkennen. Auf diese Weise kann ein undichter Darm durchaus eine Autoimmunerkrankung nach sich ziehen.

Übersäuerung

Auch eine Übersäuerung bzw. Störung des Säure-Basen-Gleichgewichts wird aus naturheilkundlicher Sicht eng in Verbindung mit Rheuma gesehen. Die Ursache der Übersäuerung ist vor allem in unserem Lebensstil zu suchen: Stress, Süßigkeiten, Kaffee, Alkohol und Fleisch hinterlassen jeden Tag ihre „Säurelast“ in unserem Bindegewebe. Das Problem: Die Übersäuerung behindert Diffusionsprozesse in dem Raum, der die Zellen umgibt. Das stört sowohl die Versorgung der Zellen mit Nährstoffen und Energie, als auch den Abtransport von Abfallstoffen, wie sie im normalen Stoffwechsel der Zelle und besonders in entzündetem Gewebe entstehen. Zugleich steigen im sauren Milieu unsere Schmerzempfindlichkeit und die Entzündungsbereitschaft.

Geschwächte Mitochondrien

Viele der hier bereits angesprochenen Ursachen von Rheuma sollten meines Erachtens auch vor einem größeren Zusammenhang betrachtet werden, nämlich der Mitochondriopathie. Was bedeutet das? Heute verstehen wir immer besser, welche Rolle Mitochondrien, die „Kraftwerke der Zelle“, bei der Entstehung chronischer Erkrankungen spielen. Ohne hier näher ins Detail gehen zu wollen, sollten Sie wissen, dass unsere Mitochondrien stark unter unserem modernen Lebensstil, Krankheitserregern, inneren Entzündungen usw. leiden. Sind die Mitochondrien zu sehr geschwächt, fühlen wir uns nicht nur müde und erschöpft – auch der oxidative Stress in unserem Körper nimmt zu.

Maßgeblich zum Verständnis dieser Zusammenhänge beigetragen hat in den 1990er Jahren der Arzt Dr. med. Heinrich Kremer. Er begründete seinerzeit die Cellsymbiosistherapie zur Regeneration der Mitochondrien, von der sich viele Elemente in der nachstehend vorgestellten naturheilkundlichen Therapie bei Rheuma wiederfinden.

Therapie

Um Langzeitfolgen – insbesondere Deformierungen – zu verhindern, sollte möglichst zeitig mit der Therapie begonnen werden. Die aktuellen Leitlinien sehen dafür einen Zeitraum von 12 Wochen vor. Tatsächlich vergingen im Jahr 2015 jedoch 11 Monate bis ein Rheumapatient erstmals beim Rheumatologen vorstellig wurde.

Ziel einer umfassenden Rheuma-Therapie ist es:

  • Schmerzen zu lindern bzw. zu beseitigen
  • die Beweglichkeit so gut wie möglich wieder herzustellen bzw. zu erhalten
  • Spätfolgen zu vermeiden bzw. vorzubeugen!

Krankheitsverlauf

Lange Zeit galt die chronische Polyarthritis in der Schulmedizin als unheilbar. In den letzten Jahren ist in dieser Hinsicht ein Wandel spürbar, wird doch zunehmend die vollständige Remission, also das vollständige Verschwinden aller Krankheitszeichen, als Ziel proklamiert. Besonders glücklich schätzen dürfen sich die 10 % der Betroffenen, bei denen die Erkrankung ohne Therapie zum Stillstand kommt. Ansonsten geht man aktuell davon aus, dass bei frühzeitigem Behandlungsbeginn etwa bei der Hälfte der Patienten mit rheumatoider Arthritis eine vollständige Remission erreicht werden kann.
Für eine gute Prognose spricht, wenn die Erkrankung früh diagnostiziert und behandelt wird – am besten solange noch möglichst wenige irreversible Schäden entstanden sind.

Für den einzelnen Patienten gilt jedoch nach wie vor, dass der Krankheitsverlauf der rheumatoiden Arthritis individuell sehr verschieden und schwer vorherzusagen ist.

Schulmedizin

Die Schulmedizin sieht ein stufenweises Vorgehen mit verschiedenen Medikamenten vor. Die wichtigsten Gruppen von Medikamenten sind:

  • Antirheumatika (z.B. Naproxen, Diclofenac, Kortison)
  • Schmerzmittel (z.B. Metamizol, Paracetamol, Tramadol, Oxycodon)
  • Immunsuppressiva (z.B. Methotrexat, Azathioprin und Ciclosporin A)
  • Biologika (durch Biotechnologie hergestellte, spezifisch wirkende Medikamente wie z.B. TNF-Alpha-Blocker, die bei rheumatoider Arthritis v.a. eingesetzt werden, um Entzündungen durch die Blockade entsprechender Botenstoffe im Körper einzudämpfen)
  • weitere Rheuma-Basismedikamente wie die sog. „Kleinen Moleküle“ (small molecules), die über eine Hemmung bestimmter Enzyme der Entzündung entgegenwirken.

Welche Medikamente wie gut wirken, lässt sich im Einzelfall leider nur bedingt vorhersagen. Der Arzt wird entsprechend Schritt für Schritt vorgehen und bei Bedarf andere Medikamente wählen oder hinzunehmen.

Bedingt durch eine in der Regel langfristige Einnahme, leiden nicht wenige Rheuma-Patienten mehr oder weniger stark unter Nebenwirkungen. Ein Beispiel wäre eine erhöhte Infektanfälligkeit, wie sie nicht nur bei Immunsuppressiva, sondern z.B. auch bei den zudem sehr teuren Biologika auftreten kann.

Ergänzt wird die medikamentöse Therapie häufig durch physikalische Therapie, wie z.B.

  • Wärme, Kälte ⇒ Schmerzlinderung
  • Krankengymnastik ⇒ Muskeln aufbauen, Beweglichkeit erhalten
  • Ergotherapie ⇒ Eigenständigkeit erhalten, Umgang mit Hilfsmitteln, Schonung der Gelenke

Die mehrmalige Ganzkörperanwendung der Krypotherapie, bei der der Patient Temperaturen bis zu  -160°C ausgesetzt wird, kann die Durchblutung verbessern, Entzündungen reduzieren, Schmerzen verringern und Heilungsprozesse in den Gelenken beschleunigen. In welcher Form Wärme oder Kälte am wirksamsten sind, muss man für jeden Patienten ausprobieren.

Operationen wie der Einsatz von Prothesen können im Einzelfall helfen, Spätfolgen der Erkrankung abzumildern.

Naturheilkundliche Intervention

Ergänzend zur Schulmedizin bietet die Naturheilkunde ein ganzes Portfolio an Therapiemöglichkeiten. Dabei geht es vor allem darum, die aus ganzheitlicher Sicht bestehenden Ursachen und Hintergründe der rheumatischen Erkrankung zu behandeln.

Darmsanierung

Die Behandlung des Darms richtet sich nach den Ursachen. Eine Reinigung des Dickdarms im Rahmen der Colon-Hydro-Therapie kann ein erster Schritt zur Entlastung des Darms sein.

Wenn die Leber oder Bauchspeicheldrüse (Pankreas) den Darm belastet, indem sie z.B. zu wenig Galle und  Verdauungsenzyme bildet, gilt es diese durch eine Leberreinigung oder leber- und pankreasstärkende Präparate zu unterstützen.

Probiotika helfen, die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Wenn ein Mangel an Verdauungsenzymen den Darm belastet, sollten die beteiligten Organe (Leber, Bauchspeicheldrüse) gestützt werden. Unverträgliche Nahrungsmittel müssen strikt gemieden werden. Eine Ernährungsumstellung entlastet den Dünndarm und bahnt einer gesunden, ausgewogenen Darmflora den Weg.

Entsäuerung

Keine Rheumatherapie ohne Entsäuerung! Mittel der Wahl sind für mich basische Ganzkörperwickel in Kombination mit einem medizinischen Spezialgerät, die die Säuren regelrecht aus dem Gewebe ziehen und neutralisieren. Dabei wird der Patient zunächst mit einem basischen Gel eingerieben und anschließend mit feuchten, in basischer Flüssigkeit getränkten, elastischen Bandagen eingewickelt.

Einen besonderen Vorteil einer solchen Entsäuerung mit basischen Wickeln sehe ich darin, dass die im Gewebe befindlichen Säure-Träger, die Wasserstoff-Kationen (Protonen) durch einen in physiologischer Stärke angelegten Mikrostrom mobilisiert werden. Säuren, die auf diese Weise an die Hautoberfläche geschleust werden, werden dort unmittelbar durch die basische Umgebung neutralisiert. Auf diese Weise trägt der Mikrostrom dazu bei, den Raum zwischen den Zellen und das Bindegewebe zu entsäuern. Darüber hinaus soll sich diese Therapie günstig auf das Immunsystem und die Leistungsfähigkeit der Mitochondrien auswirken, wovon Rheuma-Patienten ebenfalls maßgeblich profitieren.

Ein weiterer Vorteil dieser Methode: Durch den sanften Druck, den die Wickelbandagen auf das Gewebe ausüben, wird der Lymphfluss und damit der Abtransport von Säuren und anderen Stoffen über die Lymphe angeregt.

Unverzichtbar ist für mich auch eine basische Ernährung mit viel Obst und Gemüse, weniger Fleisch, Kaffee, Alkohol und kein Weißmehl, Zucker und deren Produkte. Bei Patienten, deren Blut übersäuert ist – was wegen der dortigen Puffersysteme recht selten der Fall ist – können zusätzliche Baseninfusionen den Säure-Basen-Ausgleich im Körper beschleunigen.

Ausleitung

Schwermetalle können Rheuma-Patienten in vielerlei Hinsicht belasten. Zu nennen sind hier u.a. das Immunsystem, Enzyme (Stoffwechsel, Verdauung …) und die Energiegewinnung in den Mitochondrien.

Bei ausgeprägten Schwermetallbelastungen ist eine Chelattherapie Mittel der Wahl. Dazu bekommt der Patient Infusionen mit schwermetall-fangenden Verbindungen, sogenannten Chelaten. Da Chelate nie absolut selektiv Schwermetalle binden, erwischen sie stets auch essentielle Mineralstoffe und Spurenelemente wie Zink oder Selen. Daher sollte bei einer Chelattherapie stets die allgemeine Nährstoffversorgung im Blick behalten und ggf. entsprechende Nährstoffe zugeführt werden.

Die Naturheilkunde kennt darüber hinaus einige pflanzliche Mittel zur Schwermetallausleitung wie Bärlauch, Koriander, Spirulina- und Chlorella-Algen. Diese sollten aber stets nur unter therapeutischer Anleitung angewendet werden.

Für die Ausleitung weiterer Toxine kommen unter anderem bestimmte Fettsäuren, Mineralien und Eiweiße in Frage.

Wichtig bei all diesen Ansätzen: Viel trinken! Am besten möglichst reines, stilles Wasser.

Nährstoffzufuhr – Orthomolekulare Therapie

Patienten mit ausgeprägter rheumatoider Arthritis weisen häufiger einen Mangel auf an

  • Calcium, Magnesium, Kupfer, Selen, Zink
  • Folsäure (v.a. bei Einnahme von Methotrexat)
  • Vitamin B6, C und E

Welche Nährstoffe im Einzelfall fehlen, kann eine entsprechende Blutanalyse zeigen. Erste Hinweise auf entsprechende Mängel liefert mir in vielen Fällen schon die Testung mit der NLS-Diagnostik. Neben den typischen Mangelstoffen bei Rheuma habe ich besonders Nährstoffe im Blick, die für die Energiegewinnung in den Mitochondrien nötig sind. Denn ohne Energie läuft nichts in unserem Körper.

Bei Rheumapatienten achte ich besonders auf

  • die Mineralstoffe Kalium und Eisen
  • die Spurenelemente Chrom, Lithium, Mangan und Molybdän
  • die Vitamine A, B1, B12, D und K
  • die Antioxidantien Glutathion und Coenzym Q10 (Ubiquinon), Coenzym Q1 (NADH)
  • essentielle Aminosäuren (Bausteine von Eiweißen) wie Arginin, Lysin, Taurin, Cystein und Carnithin
  • Omega-3-Fettsäuren und Phospholipide

Auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole, die z.T. Entzündungen entgegen wirken, können zum Einsatz kommen.

Um den Patienten möglichst rasch mit gut verfügbaren Nährstoffen zu versorgen, setze ich in meiner Praxis vor allem auf Injektionen und Infusionen. Bei Patienten, die langfristig mit Nährstoffen versorgt werden sollen, kann auch eine längere orale Therapie, bei der die Mittel über den Mund eingenommen werden, sinnvoll sein.

Oxidativen Stress reduzieren

Oxidativer Stress macht chronisch krank. Zahlreiche Erkrankungen von Arteriosklerose bis Krebs werden inzwischen mit oxidativem Stress in Verbindung gebracht. Dahinter stecken aggressive freie Sauerstoffradikale, die regelmäßig in unserem Stoffwechsel anfallen. Und zwar insbesondere bei der Energiegewinnung in den Mitochondrien, aber auch bei Entzündungen – womit wir wieder bei der rheumatoiden Arthritis und anderen entzündlichen Rheumaformen wären. Neben den natürlicherweise im Stoffwechsel anfallenden Radikalen, sorgen äußere Umstände für jede Menge oxidativen Stress. Allen voran das Rauchen, aber auch Giftstoffe (Pestizide), Medikamente, intensive Sonnenbäder (UV-Licht), psychischer Stress und Bewegungsmangel sorgen für jede Menge oxidativen Stress und überfordern unsere körpereigenen Schutzmechanismen. Die logischen Maßnahmen sind:

  • oxidativen Stress reduzieren
  • Antioxidantien zuführen, um die Wirkung der freien Radikale zu minimieren

Zu letzteren gehören z.B. Glutathion, Coenzym Q10, Kupfer, Mangan, Selen, Zink, Vitamin B2, C, E sowie Olivenöl-Polyphenole.

Eine besondere Rolle unter den Radikalen, die intrazellulären Stress verursachen, kommt den Stickstoffmonoxid-Molekülen (NO) zu, die im Körper normalerweise unter Beteiligung von Vitamin B12 neutralisiert werden. Fallen zu viele von ihnen an, sprechen Experten vom sogenannten nitrosativen Stress. Er fördert die Entzündungsbereitschaft, führt zu erhöhter Infektanfälligkeit und stört Entgiftungsprozesse im Körper – alles Faktoren, die gerade Rheumatiker gar nicht gebrauchen können.

Immunsystem unterstützen

Wenn das Immunsystem wie bei Rheuma aus der Bahn geworfen ist und sich gegen körpereigene Strukturen richtet, reicht einfaches Stärken des Immunsystems nicht aus. Das könnte unter Umständen sogar den gegenteiligen Effekt haben und die Lage noch verschlimmern. Zunächst einmal muss das Immunsystem wieder in Balance gebracht werden, so dass ein gesundes Gleichgewicht zwischen Abwehr und überschießender Immunantwort entsteht.

Helfen kann der naturheilkundlich versierte Therapeut dennoch – mit

  • Substanzen, die die Belastung mit Krankheitserregern verringert (z.B. Rizole, Propolis)
  • Zistrosentee (Cistus invanus) mit seiner antioxidativen Wirkung
  • ausreichendem Nachtschlaf (Licht und Elektrosmog meiden)
  • regelmäßiger Bewegung
  • Eigenblut-Therapie

Homöopathie

Welche homöopathischen Mittel bei Rheuma-Patienten in Frage kommen, kann der behandelnde Therapeut individuell auf Basis einer ausführlichen homöopathischen Anamnese herausfinden. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Testverfahren, die dem Therapeuten helfen können, dem „richtigen“ homöopathischen Mittel möglichst schnell und zuverlässig auf die Spur zu kommen. Ich selbst nutze in meiner Praxis beispielsweise einen gerätegestützten Test, der mir anzeigt, welches Mittel in welcher Potenz bei diesem Patienten am vielversprechendsten ist.

Akupunktur

Obwohl Akupunktur gerade in der Schmerztherapie weit verbreitet ist, konnten Studien bislang noch nicht hinreichend belegen, dass Patienten mit rheumatoider Arthritis spürbar von einer Therapie mit Akupunktur oder Elektroakupunktur profitieren. Dagegen berichten erfahrene chinesische Therapeuten durchaus von guten Erfolgen.

Phytotherapie

Belegt ist die Wirksamkeit folgender Pflanzen bei Rheuma:

  • Weihrauch
  • Weidenrinde
  • Brennnesselblätter/-kraut und Brennnesselfrüchte
  • Cayennepfeffer (topisch)
  • Teufelskrallenwurzel
  • Wacholderbeeren
  • Rosmarinblätter
  • Mistelkraut

Hinzukommen können je nach Einzelfall entzündungshemmende oder schmerzlindernde Pflanzen.

Elektrosmog beseitigen

Bei chronisch Kranken sollte stets der Elektrosmog mit im Blick behalten werden. Sollte die Testung Hinweise auf eine entsprechende Belastung geben, sollten der Schlafplatz und ggf. andere Orte, an denen Sie sich regelmäßig länger aufhalten, überprüft und bei Bedarf angepasst werden. Oft genug reicht es schon, dass Bett an einen anderen Platz im Schlafzimmer zu stellen. Zur Unterstützung der körpereigenen Zellregeneration setze ich bei entsprechend belasteten Patienten gern noch die Magnet-Resonanz-Stimulations-Therapie ein.

Störfelder beseitigen

Bei Hinweisen auf Störfelder, sollten diese unbedingt saniert werden. Falls die Störung von Zähnen ausgeht, sollte möglichst ein ganzheitlicher Zahnarzt hinzugezogen werden. Weitere mögliche Störfelder sind z.B. entzündete Mandeln, Narben sowie Entzündungen der Nasennebenhöhlen, die mit den entsprechenden naturheilkundlichen Verfahren ursächlich behandelt werden können. Mögliche Blockaden im craniosakralen Bereich können mit entsprechenden manuellen Verfahren behoben werden. Hier sollte bei Bedarf ein Chiropraktiker hinzugezogen werden.

Heilfasten

Heilfasten kann bei einer Reihe von Patienten vorübergehend zu einer deutlichen Besserung der rheumatoiden Arthritis führen. Durchgeführt werden sollte das Heilfasten in jedem Fall unter fachkundiger Anleitung. Wissen sollte man dabei auch, dass es nach dem Fasten vereinzelt zu Rheumaschüben kommen kann.

Hilfe für die Psyche

Psychologische Unterstützung kann Rheuma-Patienten insbesondere beim Umgang mit Schmerz helfen und die Genesung beschleunigen.

Fragen Sie den Experten

Was Sie selbst bei Rheuma tun können

Es gibt vieles, was Rheuma-Patienten für ihr Wohlbefinden tun können. Neben regelmäßiger, an die individuellen Möglichkeiten angepasster Bewegung, gehört eine gesunde Ernährung ebenso dazu wie Stressreduktion und ausreichend Schlaf. Zudem sollten Rheumatiker unbedingt mit dem Rauchen aufhören. Denn Rauchen verschlechtert nachweislich den Verlauf und Therapieerfolg bei rheumatoider Arthritis.

Übergewicht vermeiden

Insbesondere wenn gewichtstragende Gelenke von einer rheumatoiden Arthritis betroffen sind, sollte Übergewicht unbedingt vermieden oder behandelt werden.

Ernährung

Es gibt eine Reihe von Ernährungsempfehlungen, die sich positiv auf eine rheumatische Erkrankung, insbesondere eine rheumatoide Arthritis, auswirken können. Allerdings führt nicht jede Maßnahme bei jedem Patienten zum Ziel. Hier hilft letztendlich nur Ausprobieren.
Ziel einer rheuma-orientierten Ernährung sollte sein:

  1. Entzündungen reduzieren
  2. ausreichend Nährstoffe zuführen
  3. oxidativen Stress durch Antioxidantien abbauen
  4. Säure-Basen-Haushalt ausgleichen
  5. ungünstige Lebensmittel meiden

1. Antientzündliche Ernährung

Neuere Untersuchungen zeigen: Jede Mahlzeit löst im Körper eine kurzzeitige Entzündungsreaktion aus. Patienten mit entzündlichem Rheuma sollten daher nicht so viel zwischendurch essen, sondern sich im Wesentlichen auf die Hauptmahlzeiten beschränken. Unter Umständen kann auch begleitetes Fasten einen guten Impuls setzen.

Antientzündlich wirken zudem ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, wie sie in fettem Seefisch, aber auch Leinöl und Krillöl enthalten sind. Tatsächlich führte die hochdosierte Zufuhr von Fischöl in Studien zu einer spürbaren Verbesserung der Gelenkbeschwerden bei rheumatoider Arthritis.

2. Ausreichende Nährstoffzufuhr

Eine wichtige Basis liefert eine nährstoffreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse, die im Einzelfall auf die individuelle Verträglichkeit abgestimmt werden muss.

3. Antioxidantien

Antioxidantien helfen, die im Rahmen der Entzündungsreaktion bei Rheuma entstehenden freien Radikale abzufangen.

  • Besonders bekanntes Antioxidans ist Vitamin C (Zitrusfrüchte, Paprika, Johannisbeeren, Kohl).
  • Das fettlösliche Vitamin E findet sich z.B. in Nüssen und Pflanzenölen (Mandeln, Haselnüsse, Erdnüsse, Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl.)
  • Die Vitamin-A-Vorstufe Beta-Carotin findet sich, wie der Name schon sagt, in Möhren, aber auch in Kürbis, Tomaten und Melonen. Tomaten haben übrigens noch ein Antioxidans parat: ihren roten Farbstoff Lycopin.
  • Der Selengehalt von Lebensmitteln hängt stark von den Böden ab, auf denen sie wachsen. Besonders viel Selen steckt in Paranüssen.
  • Zink steckt z.B. in Fleisch und Käse.
  • Das Antioxidans Coenzym Q10 findet sich z.B. in fettem Fisch, Spinat und Brokkoli.
  • Polyphenole sorgen nicht nur für Farbvielfalt in Früchten (Kirschen, rote Trauben/Rotwein, Beeren), sondern sind auch noch gesunde Antioxidantien. Wer bei Kakao/Schokolade, Kaffee, grünem und schwarzem Tee schwach wird, darf sich in einer Hinsicht trösten: Alle enthalten wertvolle Polyphenole.

Die Ernährungsumstellung sollte dabei stets an mögliche Lebensmittelunverträglichkeiten des Patienten angepasst werden. Schließlich sind Nüsse, Tomaten, Möhren etc. nicht für jeden Rheuma-Patienten gut verträglich sind. Eine Möglichkeit, dies im Vorfeld individuell festzustellen, ist die in unserer Praxis verwendete NLS-Diagnostik.

4. Basenreiche Ernährung

Als Rheumatiker sollten Sie darauf achten, dass möglichst viele Basenbildner und wenige Säurebildern auf den Tisch kommen. Allerdings sollte stets das Maß gewahrt werden und nicht unnötig, auf ansonsten möglicherweise gesunde Lebensmittel, wie z.B. Fisch, verzichtet werden.

BasenbildnerSäurebildner
Obst, Gemüse, SalatZucker, Weißmehl, aber auch Vollkornprodukte
Kräutertee, WasserKaffee, Schwarztee, Alkohol
Mandeln, Sesam, Erdmandeln Haselnüsse, Paranüsse
Fleisch, Fisch
Eier
Milch-(produkte)
Süßigkeiten

5. Ungünstige Lebensmittel meiden

Wenn sich bei der Testung (s.o.) Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder -allergien ergeben haben, sollten diese, solange das Problem besteht, unbedingt gemieden werden, da sie das ohnehin schon strapazierte Immunsystem unnötig reizen würden. Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis scheint es nach Studien insbesondere solche zu geben, die auf bestimmte Lebensmittel wie Milch- oder Getreideprodukte empfindlich reagieren. Eine generelle Empfehlung zur Meidung dieser Lebensmittel lässt sich daraus jedoch nicht ableiten. Vielmehr ist die optimale Lebensmittelauswahl immer individuell festzustellen.

Ernährungstipps bei Rheuma auf einen Blick

Empfehlenswert bei RheumaBei Rheuma meidenIn Maßen verzehren
BasenbildnerSäurebildner
Antioxidantien (buntes Obst, Gemüse)Arachidonsäure (Leber)
Bio-KostPestizide aus konventioneller Landwirtschaft
Selen
Omega-3-Fettsäuren
Nüsse Zucker, Weißmehl
Mineralwasser, SaftKaffee, Schwarztee, Alkohol
fetter Seefischrotes Fleisch, LeberMilch, Käse
viel Obst, GemüseEigelb
pflanzliche Öle (Olivenöl, Sonnenblumenöl)SchweineschmalzButter, Sahne

Fazit

Die gute Nachricht: In den letzten Jahrzehnten hat sich viel in der Rheumatherapie getan. In der komplementären Rheumatherapie gehen dabei Schulmedizin und Naturheilkunde Hand in Hand. Während sich die Schulmedizin vor allem an den Symptomen der Rheumapatienten orientiert, setzt die Ganzheitsmedizin darauf, individuell die Hintergründe der Erkrankung zu erkennen und zu therapieren. Ansatzpunkte dafür bieten unter anderem der Darm, das Immunsystem, der Säure-Basen-Haushalt und die Mitochondrien. Wenn es gelingt, diese Faktoren wieder ins Gleichwicht zu bringen, kann das meiner Erfahrung nach wesentlich dazu beitragen, die Lebensqualität von Rheuma-Patienten deutlich zu verbessern.

Literatur- und Linktipps

Literaturquellen

Blaschek, Wolfgang: Wichtl – Teedrogen und Phytopharmaka. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 6. Aufl. 2016
Lee, MS; Shin, BC; Ernst E: Acupuncture for rheumatoid arthritis: a systematic review. Rheumatology (Oxford). 2008 Dec;47(12):1747-53. doi: 10.1093/rheumatology/ken330. Epub 2008 Aug 18, www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18710899
Ott, Christina: Rheumatoide Arthritis. Remission ist keine Utopie mehr. Ärzte Zeitung online vom 15.7.2015
Robert Koch Institut, Statistisches Bundesamt: Gesundheitsberichterstattung des Bundes., Heft 49, Entzündlich-rheumatische Erkrankungen, 2010
www.rheuma-liga.de
www.rheuma-online.de

Hier im Naturheilmagazin

Erfahrungsbericht Rheuma

Kontaktadressen

Deutsche Rheuma-Liga: www.rheuma-liga.de
Rheumaliga Schweiz: www.rheumaliga.ch

Kommentare

Friedrich Gronau aus Bad Schwalbach, 05.04.2018:
Sehr geehrter Herr Dr. Bringmann,
mein Kompliment zu Ihrem sehr gelungenen Fachartikel. Er ist sehr lehrreich und kompetent.

Vor Jahren bekam ich lästige Schmerzen in den Hand- und Fußgelenken. Mir fällt es jetzt auch ein, dass ich in dieser Zeit stets müde und träge war.
Mein Hausarzt hat mich untersucht und meinte, dass ich aufgrund der erhöhten Marker, unter Rheuma leide und wollte mich mit Kortison behandeln. Da ich sowieso ein wenig übergewichtig bin und Kortison als Notfallmedizin betrachte, hatte ich wenig Lust auf diese Therapie.
Dann bin ich, wie Sie sich sicher noch erinnern können, zu Ihnen gekommen.
Nach einer ausführlichen ganzheitlichen Diagnostik haben Sie mir basische Ganzkörperwickel in Kombination mit Mikrostrom vorgeschlagen. Diese Therapie wurde mit diversen Infusionen und homöopathisch-entzündungshemmenden Injektionen an meinen Gelenken begleitet. Sie haben mir auch die Ernährungsumstellung empfohlen, die ich auch sorgfältig umgesetzt habe. Schon nach wenigen Monaten war ich wieder ganz symptomfrei und fühlte mich wieder gesund.
Dieser zufriedenstellende Zustand dauert bis heute an, wobei ich alle paar Wochen eine Auffrischung der Behandlungen durchführen lasse. Ich bin sehr froh, dass mir Ihre ganzheitlichen Therapien auch bei einer „schulmedizinisch unheilbaren“ Krankheit wie Rheuma so gut helfen konnten.
Ich kann diesen Ansatz nur empfehlen.
Friedrich G.
Kommentar hinzufügen



Mailadresse dient möglichen Rückfragen durch die Redaktion.
Sie wird nicht veröffentlicht.



 

Wichtiger Hinweis:
Diese Inhalte dienen der Information und Orientierung. Sie können und sollen unter keinen Umständen den Besuch eines Arztes und die Konsultation medizinischer Beratung oder professioneller ärztlicher Behandlung ersetzen.
Der Inhalt von naturheilmagazin.de kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen zu beginnen. Im Übrigen verweisen wir auf die Geltung unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen AGB

Krankheiten A-Z