Film - Integrative Medizin bei Krebs

In der integrativen Onkologie bzw. integrativen biologischen Krebstherapie geht es in erster Linie um eine an den Patienten angepasste, individuelle Krebstherapie. In diesem Film berichtet Dr. Heinz Mastall, Vizepräsident der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V., aus seiner langjährigen Erfahrung, was die Kombination von klassischer Schulmedizin und komplementärer Verfahren für Krebspatienten so wertvoll macht und was es dabei zu beachten gilt. (Länge: 4:00 min) 

Übersicht: Krebs

Was bedeutet integrative Krebsmedizin / Onkologie?

Integrative biologische Krebsmedizin oder Integrative Onkologie bedeutet die individuelle, auf den Patienten angepasste Krebstherapie. 
Ich selbst habe seit Jahrzehnten an tausenden von Krebspatienten gesehen, dass dieses integrative Konzept, das meiste für den Patienten bringt. Integrative Onkologie bedeutet sowohl als auch. Wir brauchen die Schulmedizin auf jeden Fall. Wir brauchen die operativen Techniken, die so ausgefeilt sind. Man kann heute Operationen machen, von denen man vor zehn Jahren noch geträumt hätte. Wir brauchen die Chemotherapien, wir brauchen die Strahlentherapien bis hin zu den neuen Verfahren, wie Cyberknife, Protonentherapie, Schwerionentherapie. Und wir brauchen monoklonale Antikörper, wir brauchen diese. Aber wenn wir sie verwenden, sollten wir komplementär immer onkologisch begleiten. 

Chemotherapie komplementär begleiten

Die Chemotherapien sollten aber nur eingesetzt werden, wenn sie auch einen therapeutischen Nutzen für den Krebspatienten haben. Da gibt es molekular-onkologische Diagnoseverfahren, wie Chemosentensivitäts-Testoren, die schon voraussagen können, ob eine Chemotherapie nützt oder nicht. Chemotherapeutika sollten individuell und nicht nach dem Gießkannenprinzip ausgeschüttet werden. Sie sollten immer komplementär-onkologisch begleitet werden. 
Was bedeutet Komplementär-Onkologie? Man wird einen Krebspatienten natürlich anders behandeln, der Krebs hat oder der Krebs hatte. Insofern wird man vorrangig bei einem Krebspatienten, der zum Beispiel Metastasen hat, zu den laufenden Therapien immunwirksame Maßnahmen zusätzlich einsetzen. Zum Beispiel in den Chemopausen. Mistel, Thymus, Selen, wenn Zinkmangel da ist Zink, Vitamin D. Eben Stoffe zuführen, die im Labor nachweißlich fehlen.

Der Arzt sollte Ihnen zuhören

Der Therapeut oder der Arzt ist wahrscheinlich nicht der Richtige, der dem Patienten gleich bei der ersten Konsultation ein fertiges Konzept verkaufen will. Der richtige Arzt, der richtige Therapeut, ist der, der sich erstmal die Befunde in aller Ruhe anschaut. Der richtige Therapeut ist der, der zuhören kann und zuhört. Der richtige Therapeut wird der sein, der mit dem Patienten zusammen anhand der vorliegenden Befunde ein sinnvolles Konzept entwickelt.

Die individuelle Krebstherapie, die individuelle, auf den Krebspatienten abgestimmte Therapie, ist die Onkotherapie der Zukunft! 

Quelle des Films: 
Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V.
Zentrale Beratungsstelle
Voßstraße 3
69115 Heidelberg
Telefon (06221) 13 80 20
E-Mail: info@biokrebs.de 
Internet: www.biokrebs.de 

Autor: Dr. med. Heinz Mastall, Facharzt für Allgemeinmedizin, Sportmedizin, Venenheilkunde, Umweltmedizin und spezielle Schmerztherapie/Akupunktur, Mitbegründer der GfBK, Redaktion: Dr. rer. nat. Inge Ziegler

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