Akupressur gegen Rückenschmerzen

Entspannung ist ein wichtiger Faktor für Gesundheit und Wohlbefinden. Hier finden Sie Griffe aus der Akupressur, die Ihnen Ruhe spenden und Sie mit frischer Kraft und Energie versorgen.
 

 

Akupressur sorgt für Entspannung

Bei allem Training und den vielen Tipps für eine ausgewogene Ernährung darf eines nicht vergessen werden: Auch die Entspannung spielt eine sehr große Rolle, wenn es um das körperliche und seelische Heil geht. In dieser Hinsicht können wir viel von den fernöstlichen Lehren lernen – gerade der Rücken ist dankbar für jede Wohltat.

Aus der traditionellen chinesischen Medizin kennen wir die Akupressur, aus Japan das Shiatsu. Bei beiden handelt es sich um Druckpunktmassagen, die das Wohlbefinden fördern. Hintergrund ist ein ganzheitliches Bild des Körpers, der mit Energiebahnen, so genannten Meridianen, durchzogen ist. Durch sie fließt die positive Energie, die wir zum Leben brauchen – Stress und andere schädliche äußere Einflüsse blockieren diese Bahnen. Die Folgen sind rasch spürbar: Der Mensch fühlt sich müde, ausgebrannt, unwohl. Schnell gerät er in einen Teufelskreis aus Schlaflosigkeit, Fehl- und Schonhaltungen sowie Muskelschmerzen, gerade der Rücken macht sich dann bemerkbar. Um die rechte Balance wieder herzustellen, können Spezialisten mit der Druckpunktmassagen die Blockaden lösen und die Energie wieder zum Fließen bringen. Es gibt allerdings auch Akupressurgriffe zur Selbstanwendung, die schnell gelernt sind, jederzeit an jedem Ort vorgenommen werden können und für rasche Energiezufuhr sorgen.

Das Tal der Ruhe

Das „Tal der Ruhe“ liegt auf dem Handrücken, direkt unterhalb des Daumenknochens. Dort ist deutlich eine Einbuchtung zu spüren – drücken Sie zunächst mit dem rechten Daumen diese Stelle auf dem linken Handrücken, halten Sie den Druck zehn Sekunden lang aufrecht. Lassen Sie dann nach und wiederholen Sie den Vorgang direkt noch einmal. Dies ist der SOS-Griff gegen Stress! Empfehlenswert sind drei Wiederholungen auf jeder Seite.
(Quelle: Nicolas Olonetzky)

Das Meer der Kraft

Der Druckpunkt „Meer der Kraft“ liegt circa drei Querfinger breit unterhalb des Nabels. Drücken Sie rund drei bis fünf Minuten mit Zeige- und Mittelfinger auf diese Stelle, und atmen Sie dabei tief ein und aus. Versuchen Sie, sich auf den Atem zu konzentrieren, der bis tief in den Bauch fließen sollte. Diese Übung ist ideal, wenn Sie sich ausgepowert und kraftlos fühlen.

Tausend chinesische Trommelwirbel

Für den schnellen Energieschub sorgen die „tausend chinesischen Trommelwirbel“ auf dem Kopf. Setzen Sie alle Fingerspitzen rechts und links vom Scheitel auf die Kopfhaut und massieren Sie diese zunächst in kreisenden Bewegungen. Trommeln Sie den Kopf dann sanft von vorn nach hinten und von oben zu den Seiten hin ab. Atmen Sie dabei tief durch die Nase ein und durch den geöffneten Mund laut hörbar wieder aus. Tipp: Der angenehme Effekt lässt sich durch einen Tropfen Rosmarin- oder Minzöl auf der Kopfhaut noch verstärken.

Autor/en dieses Beitrages:
Dr. med. Martin Marianowicz, FA. für Orthopädie aus München

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