Homöopathie genießt Vertrauen

(Auszug aus Pressemitteilung B.A.H.), Bonn, 19. August 2009

Mehr als die Hälfte der Deutschen hat schon einmal homöopathische Arzneimittel verwendet und der Anteil derer, die Homöopathika bewusst anwenden ist in den letzten 40 Jahren stark gestiegen. Das Meinungsbild zu dieser Therapieform ist eindeutig und hat sich in den vergangenen Jahrzehnten weiterhin positiv entwickelt.

Heute kennt fast die gesamte Bevölkerung in Deutschland den Begriff „homöopathische Arzneimittel“ (92 %), darunter in überdurchschnittlichem Anteil Frauen sowie Personen aus den westlichen Bundesländern (94 %). Eine repräsentative Bevölkerungsstudie zur Bekanntheit, Verwendung und Image homöopathischer Arzneimittel durch das Institut für Demoskopie Allensbach, hat zudem ergeben, dass ein Großteil der deutschen Bevölkerung Homöopathika richtig charakterisiert. Gemäß den Studien-Ergebnissen bezeichnen sich insgesamt ein Viertel der Bevölkerung als "überzeugte Verwender" homöopathischer Arzneimittel, d.h. sie nutzen homöopathische Präparate und sind ohne Einschränkung von deren Wirksamkeit überzeugt (25 %). Weitere 26 % nutzen diese Medikamente, enthalten sich aber eines eindeutigen Wirksamkeitsurteils ("pragmatische Verwender"). Dagegen halten lediglich 2 % der Bevölkerung homöopathische Mittel trotz eigener Erfahrungen generell für unwirksam.

Die Nutzer homöopathischer Mittel berichten von der erfolgreichen Anwendung vor allem bei Erkältungen und grippalen Infekten (60 %). Daneben werden homöopathische Arzneien von vielen auch erfolgreich gegen ein breites Spektrum verschiedener Krankheitsbilder eingesetzt: von Magen- und Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit über Nervosität, Hautkrankheiten und Kreislaufstörungen bis hin zu Bronchitis, der Stärkung in der Rekonvaleszenz und der Behandlung von Sportverletzungen.

Zwei Drittel der Bevölkerung bescheinigen homöopathischen Arzneimitteln, kaum Nebenwirkungen zu haben (65 %), gut die Hälfte hält sie ausdrücklich für gut verträglich (52 %). Unerwünschte Kombinationseffekte bei der Einnahme zusammen mit anderen Medikamenten werden kaum befürchtet (10 %), und auch nur eine Minderheit erachtet eine Verschreibung durch den Arzt oder Heilpraktiker für notwendig (26 %).

Dass mittlerweile auch gesetzliche Krankenkassen Wahltarife anbieten, bei denen homöopathische Arzneimittel erstattet werden, ist in der Bevölkerung allerdings kaum bekannt (11 %), auch nicht unter Verwendern homöopathischer Mittel (15 %).

Die Bevölkerungsbefragung wurde von Herstellern homöopathischer Arzneimittel, die sich in einer Arbeitsgemeinschaft im Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller zusammengeschlossen haben, in Auftrag gegeben. Ziel war es, eine objektive Studie zur Bekanntheit, Verwendung und Image homöopathischer Arzneimittel erstellen zu lassen.

Näheres zur Studie unter http://www.bah-bonn.de/...

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