ElektrosmogWie können wir uns schützen

Was ist Elektrosmog? Was macht Elektrosmog mit unserem Körper? Wie können wir uns gegen Elektrosmog schützen? Diese und andere Fragen stehen heute im Mittelpunkt unserer Sendung der Gesundheitslounge Berlin. Im Studio zu Gast sind Dr. Dietrich Klinghardt und der Heilpraktiker Matthias Cebula.

Elektrosmog

Auf WLAN, Funkwecker oder Handy können und wollen heutzutage die wenigsten Menschen verzichten. Dass wir dadurch aber – ob wir wollen oder nicht – dem Einfluss von künstlichen elektromagnetischen Feldern ausgesetzt sind, ist nur den Wenigsten bewusst. Sei es der Radiowecker, die Mikrowelle oder das schnurlose Telefon – alle diese Geräte senden elektromagnetischen Strahlen aus, welche unser alltägliches Leben beeinflussen können. Wie diese Strahlen, welche von Spezialisten auch als „schmutzige Elektrizität“ bezeichnet werden, auf unseren Körper und unsere Gesundheit wirken können, besprechen heute zwei Experten in der Gesundheitslounge zum interessanten Thema „Elektrosmog“.

Bevor Moderatorin Silke Samel den renommierten Arzt und Psychologen Dr. med. Dietrich Klinghardt und den Heilpraktiker Matthias Cebula im TV-Studio begrüßt, erklärt Dr. Magda Havas von der Trent University in Toronto, wie in diversen Studien festgestellt werden konnte, dass Menschen tatsächlich auf Elektrosmog reagieren können. Nicht nur bei Patienten, die an Multipler Sklerose erkrankt sind, konnte durch die Eliminierung der schmutzigen Elektrizität in ihrem Umfeld eine Linderung der Symptome hervorgerufen werden, sondern auch bei Diabetikern, deren Blutzucker sich zu normalisieren begann.

Dr. med. Dietrich Klinghardt erklärt, dass der Elektrosmog fatale Folgen für die Gesundheit haben kann. Vor allem das menschliche Gehirn wird durch die schmutzige Elektrizität anfällig für Krankheiten. Die für die Gesundheit des Gehirns sehr wichtige Blut-Hirn-Schranke verhindert normalerweise, dass Gifte, Bakterien oder Viren in das Gehirn eindringen und es schädigen können. Wird diese Schranke durchbrochen, beispielsweise durch Handystrahlung, ist das Gehirn anfällig für Krankheiten, wie beispielsweise Alzheimer. Klinische Studien beweisen diese erschreckende Tatsache. Auch längere Arbeit am Computer kann der Gesundheit schaden und macht den Körper anfällig für Schlaganfälle oder Herzinfarkte. Hinzu kommen Schlafstörungen und die damit verminderte Produktion des Hormons Melatonin, welches sehr wichtig für die Hirnleistung ist.

Nicht nur die bereits von Dr. Klinghardt angesprochenen Krankheiten können durch Elektrosmog auftreten, sondern auch weitere Beeinträchtigungen, wie beispielsweise Allergien oder eine Histmainunverträglichkeit, erklärt der Heilpraktiker Matthias Cebula, welcher in seiner Praxis häufig Patienten mit derartigen Beschwerden therapiert. Durch private negative Erfahrungen mit der schmutzigen Elektrizität entschied sich er sich, die elektromagnetische Strahlung im Umfeld seiner Patienten bei der Behandlung zu berücksichtigen.

Um sich vor den elektromagnetischen Strahlen zu schützen, gibt es spezielle Geräte, welche im Schlafzimmer installiert werden können und die gefährliche Elektrizität eliminieren. Aber auch das Ausschalten des WLAN-Netzes, das Telefonieren über den Handylautsprecher und das Vermeiden von Schnurlostelefonen kann die schädliche Strahlung reduzieren. Wer sich auch außerhalb seiner Wohnung im Alltag vor der schmutzigen Elektrizität schützen möchte, kann spezielle Wäsche und Kleidung tragen, welche durch eingearbeitete Silberfäden abschirmt.

Vielleicht sollten wir auch ab und zu einfach mal wieder einen Brief schreiben, anstatt in unser Handy zu tippen. Das freut nicht nur den Empfänger sondern auch unsere Gesundheit.

Autor/en dieses Beitrages:
Dr. med. Dietrich Klinghardt, FA. für Allgemeinmedizin aus Glottertal
Matthias Cebula, Heilpraktiker/in aus Bamberg

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