Inhalationstherapie 

Die Inhalationstherapie dient der Behandlung von Erkrankungen der unteren und oberen Atemwege. Dr. Thomas Höhn ist Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren und Sportmedizin in Berlin und spricht im Film über Ablauf und Wirkung der Therapie sowie über deren Anwendungsgebiete.

Transkript zum Video

Dr. med. Thomas Höhn:

Mit unserer Form der Inhalationstherapie, wird durch das Gerät die Raumluft so verändert, dass zusammen, mit dem, was zusätzlich inhaliert wird - bei uns meist ätherische Öle - die Sauerstoffaufnahme im Körper verbessert und die Atemwege unmittelbar behandelt werden. Wobei chronische und akute Erkrankungen betroffen sind und auch Atemnot, die allerdings eher chronisch ist. Die akute Atemnot behandeln wir selbstverständlich schon medizinisch.

 

Patientin:

Ich mache die Energiebehandlung, weil ich Ende September einen Infekt hatte und eine Lungenentzündung verbunden mit starken Kopfschmerzen und Schnupfen. Durch die Energiebehandlung sind die Kopfschmerzen besser geworden und die verstopfte Nase hat sich auch wieder aufgelöst.

 

Dr. med. Thomas Höhn:

Wir können damit selbstverständlich gerade Kinder behandeln, weil es eine völlig harmlose, gefahrlose Therapieform ohne bisher mir bekannten Nebenwirkung ist. Den Kindern macht das auch Spaß, wenn sie an einem Schlauch sitzen und inhalieren. Sie sitzen dann da relativ still, das kriegen wir bei uns ganz toll hin. Wir haben auch sehr viele Kinder wegen der Neurodermitis Behandlung. Oft ergänzen wir es damit und die Atemwege sind auch sehr oft betroffen. Deswegen kombinieren wir oft die Behandlung der Neurodermitis mit dieser Form der Atemwegs Behandlung, weil immer die Atemwege bei Allergenen mit betroffen sein können.

 

Die Inhalation mit dem ätherischen Öl, stimmen wir natürlich darauf ab, ob derjenige dieses auch verträgt. Am besten täglich, bis zu 2–3 Mal, wäre ideal. Wir haben Sportler bei denen wir das einsetzen, wo wenn sie wirklich die Zeit mal haben ein bis zweimal zu kommen die Leistungsfähigkeit sich einfach verbessert. Wir nehmen an durch die Verbesserungen der Durchlässigkeit der Atemwege, der Durchgängigkeit der Atemwege, der geringeren Entzündungen in den Atemwegen der Nebenhöhlen vor allen Dingen, eventuell aber auch durch dieses

konzentriertere atmen, dass man unwillkürlich bei so einer Inhalationstherapie eher macht, dass das sich auch fortsetzt. Bei diesen Personen stehe ich daneben und sage ihnen wie sie atmen sollen, sodass sie das dann wahrscheinlich auch im Laufe des Tages und in den nächsten Tagen machen.

 

Dies habe ich aus dem autogenen Training entnommen, diese Atembehandlung, die derjenige auch immer selber mit macht. Das ist also eine Therapieform, bei der nicht das Gerät, sondern in erster Linie die richtige Atmung im Mittelpunkt steht.

Autor/en dieses Beitrages:
Dr. med. Thomas Höhn, FA. für Allgemeinmedizin aus Berlin
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