Abwehrschwäche und wiederkehrende Infekte

Abwehrschwäche und wiederkehrende Infekte

Eine Erkältung oder Blasenentzündung nach der anderen? Da liegt der Verdacht auf eine Abwehrschwäche nahe. Der Facharzt für Innere Medizin, Homöopathie, Akupunktur und Naturheilverfahren Dr. Thomas Heintze stellt hier eine Vielzahl von Möglichkeiten vor, welche die Naturheilkunde als Alternative oder Ergänzung zu Antibiotika & Co. bereitstellt.

Autor/en dieses Beitrages:
Dr. med. Thomas Heintze, FA. für Innere Medizin aus Marburg-Bauerbach

Abwehrschwäche ganzheitlich betrachtet

Wenn immer wieder Erkältungen, Blasenentzündungen oder andere Infekte auftreten, steckt womöglich eine Abwehrschwäche dahinter. Die typischen Beschwerden dieser wiederkehrenden Infekte sind lästig und mitunter quälend. Dabei steckt im Sinne der ganzheitlichen Medizin meist eine durchaus sinnvolle Reaktion des Körpers hinter den Symptomen. Dies möchte ich am typischen Fall einer 46-jährigen Patientin veranschaulichen. In die Praxis kam sie wegen deutlich gehäufter Infekte bzw. ihrer Abwehrschwäche. In den letzten Jahren hatte sie im Durchschnitt pro Jahr 5-8x Atemwegsinfekte – mit steigender Tendenz. Entsprechend häufig war sie mit Antibiotika behandelt worden, seitdem fühlte sie sich energetisch schlechter. Sie hatte dauernd kalte Füße und öfter „die Nase voll“. Dieses ist als körperliche Äußerung, als Signal zu verstehen, dass sie etwas ändern sollte.

Aus Sicht der ganzheitlichen Medizin ist eine Infektion eine Heilreaktion, ebenso wie Fieber. Der Körper versucht mit Hilfe dieser Aufwallungen, die gestörte Harmonie wiederzugewinnen.

Das kann mit unangenehmen Symptomen einhergehen. Die Symptome immer nur zu unterdrücken, löst jedoch nicht das Grundproblem und geht nicht an die Ursachen heran. Die Gefahr dabei ist, dass eine Verschiebung der Probleme von außen nach innen, von leichter zu schwerwiegender resultieren kann.

Jeder von uns kennt die typischen Symptome eines Atemwegsinfektes: Die Nase läuft bei Schnupfen, wir haben Halsweh bei einer Entzündung des Rachens oder Husten bei einer Bronchitis. Beim Husten ist zu unterscheiden zwischen einem Reizhusten ohne Auswurf, der durch entzündliche Reize an Bronchialschleimhaut und Luftröhrenschleimhaut hervorgerufen wird, und einem sogenanntem „produktivem Husten“. Produktiver Husten produziert Auswurf. Das Abhusten von Schleim soll den Körper entlasten. Beim Besuch beim Therapeuten fragt dieser in der Regel, ob der Auswurf klar, grün, gelb oder blutig ist, um dem Husten auf die Spur zu kommen.

Wiederkehrende Infektionen können jedoch auch andernorts stattfinden: z.B. als wiederholte Entzündungen der Harnblase. Hier will ich mich jedoch im Wesentlichen um wiederkehrende Atemwegsinfekte bei einer Abwehrschwäche kümmern. Schwerwiegende Krankheiten, die ursächlich eine Rolle spielen können, wie eine Krebserkrankung, ein Mangel an Immunglobulinen (Antikörpern), ein schlecht eingestellter Diabetes mellitus und andere Erkrankungen sind vom Therapeuten diagnostisch abzuklären.

Mögliche Ursachen für eine Abwehrschwäche

Kehren wir zurück zu der eingangs erwähnten 46-jährigen Patientin. In ihrem Fall konnte ich gleich eine ganze Fülle von Risiko- und Belastungsfaktoren für eine Abwehrschwäche ausmachen:

Die leicht übergewichtige Frau hatte Stress im Beruf und in der Ehe. Sie rauchte 5 bis 10 Zigaretten pro Tag. Ihre Ernährung war „nicht gesund“ und sie bewegte sich nach eigenen Angaben im Alltag zu wenig .Sie hatte fünf Amalgamfüllungen neben einigen Goldkronen und Kunststofffüllungen. Außerdem hatte die Frau bereits eine Mandeloperation und eine Blinddarmoperation hinter sich. Geplagt wurde sie neben den Infekten von Ein- und Durchschlafstörungen, in letzter Zeit war sie häufiger niedergeschlagen. Auf Nachfragen kommen noch weitere belastende Faktoren zur Tage: Klimaanlage im Büro, sie arbeitet am PC, ist von Elektrogeräten umgeben (Elektrosmog).

Wesentliche Faktoren, die das Immunsystem beeinträchtigen können, sind:

  • ungesunde Lebensführung, u.a. mit mangelndem Training der Hautdurchblutung (fehlender Wechsel von kalter und heißer Luft), Wärmestau durch zu warme Kleidung, nasenfeindliche trockene Heizungsluft ...
  • Fehl- oder Mangelernährung, Zivilisationskost
  • Nikotin, Alkohol und andere Genussmittel
  • Medikamente, die das Immunsystem schwächen
  • Störfelder wie Zahnherde, Narben
  • Darmdysbiose, d.h. eine krankhaft zusammengesetzte Darmbakterienflora
  • Bewegungsmangel
  • seelische Belastungen: zu viel Stress, Reizüberflutung, chronische ungelöste Konflikte, Mangel an Selbstliebe, Mangel an geliebt werden, Ängste, Einsamkeit, depressive Verstimmung
  • Geopathien (Belastungen durch Erdstrahlen/Verwerfungen, Wasseradern usw.), Elektrosmog
  • Belastungen durch Pestizide oder Giftstoffe aus Industriechemikalien wie chlorierte Kohlenwasserstoffe, Benzol, Schwermetalle (z.B. Quecksilber in Amalgam; Blei; Cadmium aus Düngemitteln)

Unsere übliche Zivilisationslebensweise und noch viele andere Ursachen bedingen eine Infektanfälligkeit, Übersäuerung, Gift- und Schlackenbelastung des Organismus.

Schulmedizinische Therapie bei Abwehrschwäche

Bei Schnupfen wird häufig ein abschwellendes Nasenspray/Nasentropfen gegeben, welche zwar das Symptom bessern, jedoch den Körper hindern, die belastenden Giftstoffe über Schleimbildung der Nasenschleimhäute loszuwerden.

Meines Erachtens werden immer noch zu früh und zu häufig Antibiotika gegeben bei meist virusbedingtem Schnupfen. Bei Viruserkrankungen helfen Antibiotika nicht.

Bei Fieber bekommen die Patienten oft fiebersenkende Mittel. Das ist zwar gut gemeint, jedoch wird dem Körper dadurch die Möglichkeit der Stärkung des Immunsystems genommen bzw. diese wird beeinträchtigt, denn das Fieber stärkt auf breiter Basis die gesamte Kaskade der körpereigenen Abwehr. Statistiken zufolge bekommt nur eins von zweihundert Kindern bei hohem Fieber einen Fieberkrampf, insofern muss nicht gleich ein fiebersenkendes Zäpfchen gegeben werden. Kurzfristige Kontrollen durch den Arzt und eine Überwachung des Allgemeinzustandes ermöglichen oft, die körpereigene Abwehr ungestört arbeiten zu lassen. Bei hohem Fieber können Wadenwickel die Temperaturen senken helfen. Die Temperatur ist im Verlauf typischerweise morgens etwas niedriger, steigt bis gegen abends 18:00 Uhr an, um dann wieder abzusinken. Die Fiebermessung ergibt im Enddarm höhere Werte als unter der Zunge, die niedrigsten Werte werden in der Achsel gemessen. Um vergleichen zu können, sollte man immer an derselben Stelle messen.

Bei Husten ohne Auswurf, der zu Schlaflosigkeit führt, ist ein kodeinfreier Hustendämpfer akzeptabel. Bei zähem Auswurf werden schleimlösende Medikamente helfen. Die Antibiotika sind nach meiner Erfahrung nur bei wenigen Patienten in schlechtem Allgemeinzustand mit grünem oder gelbem Auswurf notwendig, wenn die eigenen Maßnahmen der Patienten und naturheilkundliche Mittel nicht hinreichend helfen.

Naturheilkundliche Therapie bei Abwehrschwäche

Ernährung bei Abwehrschwäche

Meinen Patienten mit Abwehrschwäche empfehle ich eine individuell bekömmliche, der Konstitution angepasste gesunde Ernährung, die sich an den Richtlinien der Hayschen Trennkost orientiert. Diese stimme ich immer auf den Einzelfall ab.

Besonders wichtig für ein gut funktionierendes Immunsystem sind frisches Obst, frisches Gemüse und frische Salate. Diese enthalten zahlreiche immunstärkende Substanzen und wirken so einer Abwehrschwäche entgegen. Besonders effektiv immunstärkend sind Knoblauch und Zwiebeln.

Eine vollwertige an Basenbildnern und sekundären Pflanzenstoffen reiche Kost ist auf jeden Fall empfehlenswert. Gemieden werden sollten dagegen denaturierte Nahrungsmittel, wie wir sie von Fertigprodukten kennen.

Grundsätzlich ist auf eine ausreichende Trinkmenge zu achten. Im Rahmen eines akuten Infektes ist meist der Appetit verringert. Es ist klug, auf den eigenen Körper zu hören und dann auch wenig zu essen. Besorgte junge Mütter sollen hier auf die Instinkte ihrer Kinder achten. Die Energie, die der Körper nicht in die Verdauung stecken muss, kann das Immunsystem zu diesem Zeitpunkt gut gebrauchen.

Bewegung für eine starke Abwehr

Ideal ist ein regelmäßiger, aber mäßiger Ausdauersport. Er dient der Gesundheit wie auch der angemessenen Entspannung. Anders dagegen ist Hochleistungssport zu bewerten. Er kann eine Abwehrschwäche sogar noch fördern.

Orthomolekulare Medizin bei Infektanfälligkeit

Das Immunsystem braucht eine ausreichende Versorgung mit den Vitaminen und Mineralstoffen wie Zink sowie den bioaktiven Substanzen wie die sekundären Pflanzenstoffe.

Studien zeigen, dass Nahrungsergänzungsmittel im oben genannten Sinne zu einer deutlichen Senkung von Arbeitsunfähigkeiten durch Infekte führen. Außerdem können sie die Beschwerden bei bereits bestehenden akuten Infekten bessern und die Infektdauer verkürzen.

Das natürliche Nahrungsintegral, so wie Gott es uns schenkt in Form von Obst und Gemüse, wirkt besser als einzelne Nährstoffe. Jedoch helfen die Nährstoffe auch.

  • Zink

    Als Zinkpräparate empfehlen sich z.B. Unizink, Zinkorotat-POS oder hypo-A-Zink.
  • Vitamin C

    Besonders preiswert ist 100 g Vitamin C Pulver (Ascorbinsäure-Pulver) welches 3-4x 2 Messerspitzen in Wasser einzunehmen ist. Allerdings sollte man bedenken, dass natürliches Vitamin C, z.B. Vitamin C aus der Acerola-Kirsche, besser ist als das synthetisch hergestellte. Bei akuten Infekten sollte Vitamin C mit 500-1000 mg pro Tag und Zink mit 10-25 mg dosiert werden.
  • Vitamin D

    Weit über 1500 Vitamin-D-Bestimmungen in den letzten 4 Jahren haben gezeigt, dass besonders im Winterhalbjahr von Oktober bis März 90-95 % aller Patienten einen Vitamin-D-Mangel, nicht wenige von ihnen sogar einen schweren Vitamin-D-Mangel hatten. Die empfohlene Mindestdosierung von 800 IE/Tag ist meiner Erfahrung nach noch oft zu niedrig dosiert. Die Dosierung hängt vom Laborwert ab, ist also individuell zu wählen. Somit brauchen fast alle Patienten hierzulande von Oktober bis März Vitamin D!

Eigenbluttherapie zur Abwehrstärkung

Eigenbluttherapie mit niedrig dosiertem Ozon wirkt immunstimulierend und verbessert die gesamte Regulation. Es bietet sich eine Serie von Eigenblutspritzen, beginnend einige Wochen vor der Infektsaison an. Die Infektsaison dauert von Oktober bis März. Dadurch kann man meiner Erfahrung nach den Patienten häufig die typischen Atemwegsinfeke im Winter ersparen.
Mikrobiologische Therapie für eine stärkere Abwehr

Als unspezifische Immunmodulation wirkt die mikrobiologische Therapie vorbeugend gegen chronisch wiederkehrende Infekte. Ziel der mikrobiologischen Therapie ist es in diesem Fall, über einer Verbesserung der Darmflora die Abwehrschwäche zu bessern.

Die Darmflora bessert sich durch eine naturgemäße Ernährung. Die zusätzliche Gabe von gesunden Darmsymbionten wie z.B. Symbiolact comp, Colibiogen oder der Serie Pro Symbioflor/Symbioflor 1/Symbioflor 2 ist erfolgversprechend. Bei Laktoseintoleranz ist z.B. Symbiolact plus zu empfehlen.

Physikalische Therapie fürs Immunsystem

Physikalische Therapie wie Bewegungstherapie, Kneipp’sche Güsse und Sauna verbessern die Abwehrlage.

Phythotherapie

Allgemein bekannt ist Echinacea zur Abwehrstärkung. Es ist z.B. enthalten in Immudynal, Echinacin (Firma Madaus) oder in Toxi loges Saft.

Entsäuerung bei Abwehrschwäche

Entsäuerung durch eine an Basenbildnern reiche Ernährung, falls im Einzellfall notwendig – was häufig der Fall ist – zusätzlich Basenpräparate wie Bullrichs Vital, Neukönigsförder Mineraltabletten, Basosyx bzw. Basosyx Hepa oder Pascoe Basentabs. Die Dosierung wird an den pH-Messwert des Urins angepasst. Ziel ist es, einmal täglich einen Urin-pH-Wert um 7,4 zu erreichen.

Homöopathie bei Abwehrschwäche

Bewährte Mittel bei grippalen Infekten sind Aconitum in der beginnenden stürmischen fieberhaften Phase, bei Schüttelfrost oder trockenem Fieber, bei großer Angst bis hin zur Todesangst, großer Unruhe, Herzklopfen, hartem Puls, heftigem Durst, schlimmer abends als nachts und schlimmer durch Wärme.

Belladonna
ist angebracht bei plötzlich beginnenden Fieberzuständen, hochrotem Kopf, pulsierendem Kopfschmerz, Schüttelfrost, trockenen Schleimhäuten, Schüttelfrost, Schweiß, hochrotem Rachenring und Mandeln, weiten Pupillen sowie Verschlechterung durch Kälte, Zugluft und Aufregung.

Dulcamara
hilft bei charakteristischem Gefühl der Erkältung, starkem Kältegefühl, Schnupfen, kurzem bellendem Husten sowie Erkältung als typische Folge von Nässe und Kälte; Wärme verbessert.

Eupatorium hilft bei Fieber mit starkem Zerschlagenheitsgefühl in Gliedern und Knochen, trockenen Husten, der so stark schmerzt, dass die Brust gehalten werden muss, starker Fließschnupfen, großer Durst.

Ferrum phosphoricum hilft besonders bei beginnendem Fieber, bei vollblütigem oder bleichem Gesicht, kalten Füßen, großer Schwäche und dem Bedürfnis sich hinzulegen, Durst. Schlechter durch Ruhe, mäßige Bewegung bessert.

Gelsemium wirkt besonders bei Fieber mit Schüttelfrost, kein Durst, allgemeines Zerschlagenheitsgefühl, Benommenheit und Schläfrigkeit, zittrige Schwächen, heftiger Blutandrang mit dunkelrotem Gesicht und Schmerzen im Kopf. Reichlicher Harnabgang bessert Kopfschmerz. Schlechter durch Wärme, Sonne, Bewegungen und jede Erregung.

Bewährte homöopathische Komplexmittel sind z.B. Gripp-Heel, Infigripp sowie Hevertotox Erkältungstabletten SL.

Wichtig: Wenn die pflanzlichen oder homöopathischen Mittel offensichtlich keine Besserung bewirken, ist unbedingt eine Kontrolle durch den Arzt notwendig.

Sonstige naturheilkundliche Therapien bei Abwehrschwäche

  • Ätherische Öle, die auf die Region zwischen den Schulterblättern und beidseits seitlich des Brustbeins gegeben werden, haben sich bei Bronchitis sehr bewährt.
  • Die Elektroneuraltherapie verbessert das Energieniveau und unterstützt dadurch das Immunsystem.
  • Enzyme: Bei Entzündungen und Verschleimungen können Enzyme zum Einsatz kommen, z.B. hilft Bromelain POS 2x1 nach meiner Erfahrung, Infektionen besser zu überstehen. Die Enzyme wirken gegen Entzündung und schleimlösend.

Kommentare

Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 14.08.2018:
Liebe Frau Adam,
Sie verdeutlichen mit Ihrem umfassenden Beitrag im Naturheilmagazin, dass Ihre sogenannten Abwehrkräfte ganzheitlich deutlich verbessert werden sollten.
Ich möchte Ihnen gleich zu Beginn die Freude bereiten: es ist ganz einfach!
Schulmedizinisch wird ja meist das Immunsystem mit vorhandenen Antikörpern und der Zahl wie Qualität entsprechender Zellen in Korrelation gesetzt.
Wenn wir aber an die in der Regel traumhafte Gesamtsituation eines oder einer "Frischverliebten" denken, wird deutlich, dass eine vermeintlich wissenschaftliche und damit komplizierte Erklärung unseres Gesundbleibens interessant, aber doch kaum notwendig ist.
Vergessen Sie bitte alles, was Sie in der Aufzählung dargestellt haben.
Leben Sie im Jetzt und stellen Sie sich intensiv vor, wie es Ihnen ab jetzt gehen soll!
Sie haben in sich unvorstellbare Möglichkeiten, gesund zu werden und dann auch gesund zu bleiben - wenn Sie Ihr Leben Ihrer Wahrheit entsprechend positiv verwirklichen.
Jeder Mensch ist ein Wunderwerk. Unser Organismus ist ständig optimal bemüht, uns gesund, erfolgreich und glücklich sein zu lassen.
Denken Sie an ein Neugeborenes: es wird gestillt und gewindelt - ALLES ANDERE GESCHIEHT VON SELBST! Sie sind zwar kein Baby mehr, aber ein ebensolches Wunderwerk, weil Sie eben nicht daran denken müssen, wie die höchstkomplizierten Körper-, Organ- und Zellfunktionen ablaufen sollen.
Es geschieht alles ganz automatisch -von selbst!
Wir müssen die Wunder nur geschehen lassen und nicht mit schlechter Ernährung, Haltung, Atmung, Durchblutung, Lymphfunktion, emotionaler und energetischer Situation (auch Bettstelle!), Lebenseinstellung und Lebensgestaltung blockieren...!
Wir entstehen embryonal aus dem Darm und somit ist jede diesbezügliche Belastung (das falsche zu schnell essen und nicht ausreichend verwerten) eine wahre Katastrophe, weil damit sofort der gesamte Organismus belastet wird!
Für Sie dürfte es auch besonders wichtig sein zu wissen, dass die Darmschleimhaut und die Schleimhaut der Nasennebenhöhlen identisch sind und bei Belastung wechselseitig reagieren.
Eine weitere oft nicht bedachte Belastung für die Nase sind Daunenzudecken.
Ich möchte Ihnen abschließend erneut Mut bringen mit meiner Behauptung, dass einerseits jedes gesundheitliche Probleme eine Botschaft von uns selbst an uns zur Möglichkeit der Korrektur nicht geeigneten Verhaltens ist und ein liebevoller Umgang mit sich selbst ein sicherer wie schneller Weg zur gewünschten wie bleibenden Gesundheit ist.
Über die dargestellten wichtigen Punkte hinaus können Sie die unglaubliche Kraft der (positiven) Gedanken, die Möglichkeiten der sinnvollen Aktivierung des Unterbewusstseins, die Aufhebung negativer Hirnblockaden und die genialen Möglichkeiten der Akupressur nutzen.
(Bei Bedarf kann ich Ihnen einige sehr hilfreiche Unterlagen senden.)
Wenn Sie sich mit Kinesiologie beschäftigen (einfach selbst zu realisieren!) , werden Sie auf alle Ihrer Lebensfragen exakte - nämlich Ihre - Antworten finden und sich von möglichen falschen Beeinflussungen bis Manipulationen befreien.
Ihre aktuelle Situation ist für Sie eine Riesenchance, dem Leben seinen eigentlichen Sinn, also die Weiterentwicklung Ihrer Persönlichkeit über Problembewältigung, zu geben.
Vergessen Sie niemals: was Sie wirklich wollen, werden Sie auch schaffen, wenn Sie Ihr Leben Ihrer einmaligen wie aktuellen Wahrheit verwirklichen!
Viel Erfolg und alles erdenklich Gute!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Jennifer-Katharina Adam aus NEUMÜNSTER, 13.08.2018:
Hallo
Ich War im März den ganzen Monat krank immer wiederkehrende Infekte. Habe bis ende Juli ein FSJ im Kindergarten absolviert seit November 17 nach einer Verkäuferinausbildung. Davor war ich seltener krank nur mal nach einer Prüfung. Und ein mal noch.Im Juli war ich ich für zwei Wochen im Jugendfilmcamp. Da schlafen wir in alten umgebaute Zugwaggons. Da hatte ich eine Woche so einen Husten der nicht weg wollte und meine Nase war nicht so richtig frei. Hustensaft und Wick hilften so das ich Filmen konnte. Dann war ich eine Woche Zuhause und eine Woche im Zeltlager. Da war gar nichts. Außer das meine Nase dauernd zu war. Aber raus kam nichts. In der letzten Woche wurden 2 Kariusbehandlungen gemacht und 2 xProvisorium für 2 Kronen gemacht. Kronen bekomme ich Donenrstag. Ich bin 23 Jahre alt. Habe nicht so gute Zähne weil ich durch Stress mit meinem Autismus ect gerne viel Süßes esse. Treibe viel Sport. Ich mache auch Wechselduscheln nach sport bzw jeden Tag und beende mit kalt den Tag. Ich esse gerne Nudeln und das esse ich oft. Im Moment ist schwer was anders zu essen weil ich wegen den Provisorien nicht richtig kauen darf weil sie sonst rausfallen. Den Druck von den spritzen und der Behandlung merke ich noch. Oben Rechts und unten links war. Ich habe eine Zugfahrten hinter mir und heute eine Fährenfahrt. Bin total übermüdet und meine Nase füllt sich weiterhin dick an und nur Wasser kommt raus. Kein Schnotter. Ich gehe auch Blutspenden. Darf aber erst am 12.9 wieder weil ich letztens vor den Wochen war. Am 20.8 beginnt die Schule und da möchte ich fit sein aber wie kommt es das meine Nase andauernd zu ist oder ich das Gefühl habe das sie dauernd läuft? Woran liegt das bei mir? Bitte helfen ich verzweifel sonst. Weiß nicht was mit mir los ist. Zu welchem Arzt soll ich? Wer kann mir helfen, es nervt das dauernde krank sein.
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 03.05.2018:
Liebe Anna,
ich möchte Ihnen im Zusammenhang mit Ihrer Aussage, dass Ihnen niemand helfen kann, widersprechen! Ich und auch Sie kennen jemand, der Ihnen wirklich helfen kann: das sind Sie!
Nicht der Therapeut, sondern wir selbst heilen uns - indem wir uns den jeweils gegebenen Bedingungen und Umständen unserer einmaligen Wahrheit entsprechend ver-wirklich-en.
Eigentlich haben Sie die grundlegende Diagnose und die daraus resultierende Therapie selbst bereits beschrieben.
Die Verschlechterung Ihres Gesundheitszustandes ergab sich im Zusammenhang mit dem Umzug in eine große Stadt...
Wollen Sie da wirklich leben? Wie sind die neuen Lebensbedingungen? Verwirklichen Sie dennoch den ausgleichenden Kontakt zur Natur? Fühlen Sie sich dort einsamer auch aufgrund weniger Kontakte mit guten Freunden? Haben Sie daran gedacht, dass Ihr Bett dort womöglich geopathisch/energetisch (Erdstrahlen, Elektrosmog usw.) belastet ist?
Dies sind einige Impulse für Sie, sich den neuen Umständen entsprechend auch neu zu orientieren.
Aber: wahres Glück ist bedingungslos und wir haben allen Grund, dankbar wie glücklich zu sein (Frieden, Freiheit, Lebens-Mittel, Kleidung, Schlafstelle,
Licht/Luft/Wasser/Erde, Leistung unseres wunderbaren Körpers mit seinen unendlich fleißigen Organen usw. usf.).
Suchen Sie die Erfüllung nicht außerhalb von sich und überlegen Sie, in welchen Bereichen Sie sich noch besser verwirklichen können (Haltung, Entspannung, Atmung, Ernährung, Durchblutung, Lymphfluss, emotionales wie gesamtenergetische Gleichgewicht, Dankbarkeit, Liebe in und zur Ein-Heit, Lebenseinstellung und-ziele...).
Sie sind ein Siegertyp (gemeinsam mit Ihnen wollten 'zig Millionen die Eizelle Ihrer Mutter befruchten und SIE haben gewonnen-einfach unglaublich wie genial!), Sie sind ein Wunderwerk (lassen Sie die Wunder geschehen!) und schließlich sind wir alle eingebettet in die tollen Möglichkeiten der Evolution (positiven Weiterentwicklung).
Gesundheit bedeutet seelisches-geistiges-soziales u n d körperliches Wohlbefinden (seelisch dürfen wir - auch im Zusammenhang mit Problembewältigungen - reifen, geistig immer klüger werden, sozial uns zunehmend in auch diese Gesellschaft integrieren und notfalls vor Teilen dieser immer erfolgreicher schützen und körperlich wirklich fit bleiben...).
Belohnen Sie sich mit einem tollen positiv gestimmten Tagesanfang, einigen guten Vorhaben als Ausgleich für die täglichen Pflichten und räumen Sie sich ganz fest eine bestimmte Zeit am Tag ein, in der Sie gesichert ungestört sich ganzheitlich regenerieren können - wie wäre es auch mit tanzen, singen, lachen, wirkliche Lebensfreude freudig aus-leben, anstatt nur zu funktionieren...?
Alles erdenklich Gute! Was Sie wirklich wollen, schaffen Sie auch!
Herzlichst!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Anna, 01.05.2018:
Hallo liebe Online-Redaktion.
Ich bin 38 und war immer top fit. Habe sehr viel Sport gemacht, mich ausgewogen ernährt (vegan/vegetarisch). Seit meinem Umzug in eine grosse Stadt fing alles an. Ich hatte immer Halsschmerzen, hinzu kamen Ohrenschmerzen. Seit 2 Jahren bin ich einfach total infektanfällig. Das hatte ich früher nie! Anfang März hatte ich einen grippalen Infekt (aber keine Grippe, das wurde untersucht) und seit dem geht es mir nicht gut. Ich habe ein Brennen in der Brust, mir ist schwindelig, manchmal noch Hals-und Ohrenschmerzen. Ich habe meinen Darm saniert (mit Flohsamenschalen, Heilerde und Probiotika), ich war bei allen HNO-Ärzten, Zahnarzt, sogar im Krankenhaus, bei einem Heilpraktiker. Keiner kann mir helfen. Ich habe weder Allergien, noch sonstige Befunde, alle Bluttests sind ok. Ich fühle mich seit 2 Monaten schlecht und keiner kann mir helfen. Wüssten Sie noch einen Rat für mich? Vielen Dank.
Dr. med. Wolfgang Scheel aus Steinheim, 05.04.2018:
Liebe Frau Stechmann,
gleich zu Beginn meiner Antwort möchte ich Ihnen von ganzem Herzen eine schnellstmögliche Besserung Ihrer Situation wünschen, weil viele Menschen in ähnlicher Situation allein aufgrund der psychischen Problematik dann irgendwann in den sogenannten "Teufelskreis" abrutschen. Wenn wir an die Glückseeligkeit und ganzheitliche Harmonie und Beschwingtheit der oder des Frischverliebten denken, wird uns bewusst, welche grundlegende Bedeutung der seelische Zustand hat. Schauen Sie nicht nach hinten, freuen Sie sich ganz bewusst darauf, dass es Ihnen ab jetzt sofort Tag für Tag besser geht, weil Sie einfach sich selbst in allen Bereichen Ihrer Existenz noch mehr verwirklichen, sich von äußeren Umständen befreien und sich jeden Tag aufs neue freuen, wie gut es uns eigentlich geht (Frieden, Freiheit, Nahrung, Kleidung, Bett, die geniale Leistungen unseres Wunderwerk-Körpers...).
Oft erscheint der sogenannte Alltag das Problem der Probleme zu sein - aber nur dann, wenn wir dies zulassen.
Geben Sie sich und allen und allem anderen jeden Tag eine neue Chance.
Fangen Sie den Tag in dem Bewusstsein an, dass Sie nicht die aufgezählten Probleme, sondern 24 Stunden (das Leben einer Eintagsfliege!) Zeit haben, alles zum Guten zu ändern.
Wesentlich dabei sind natürlich:
gute Haltung, Entspannung, vernünftiges Verhältnis von Be- und Entlastung, Atmung, ERNÄHRUNG, Durchblutung, Lymphfluss, gesamtenergetische Situation (auch Bettstelle!), emotionale Ausgeglichenheit, Lebensfreude und -ziele ....
Kein Therapeut heilt - wir heilen uns mit den in uns existierenden unglaublichen Möglichkeiten! Wir müssen sie nur erkennen und ver-wirklich-en.
Nicht die "Krankheitserreger" und auch nicht das Händegeben oder die Anderen sind Ursache unserer Probleme, sondern wir, wie wir mit uns und den gegebenen Tatsachen umgehen. Der Geist beeinflusst die Materie nicht umgekehrt ...
Ich bin überzeugt, dass es Ihnen sicher schnell besser gehen wird, wenn Sie sich die not-wendige Ruhe gönnen, Ihr Leben so zu gestalten, wie Sie es eigentlich möchten und wie es für sie richtig und wichtig ist - völlig unabhängig von der Meinung anderer oder auch der von "Experten".
Sie allein kennen Ihre aktuelle ganzheitliche Wahrheit, die Sie bitte mit der nötigen und richtigen Eigenliebe realisieren.
Sehr gerne sende ich Ihnen auch noch weitere hilfreiche Unterlagen, wenn Sie uns Ihre Mail-Adresse zukommen lassen.
Mit Herzlichen Grüßen und allen guten Wünschen!
Dr. med. W. Scheel
Anna Stechmann aus Bremen, 29.03.2018:
Hallo,
ich melde mich da ich in den letzten 2 Monaten schon zum vierten Mal krank. Ich war immer jeweils 3 Tage krank geschrieben in meinem neuen Job und habe nun Angst diesen zu verlieren. Ich hätte schon beim ersten Infekt länger zu Hause bleiben sollen, wollte aber nicht zu lange auf der Arbeit fehlen. Ich habe jedes Mal ähnliche Symptome wie plötzliche absolute Schwäche, Hitzewallungen, Kältegefühl, Kopf- und Gliederschmerzen und Schnupfen. Nur beim ersten Mal hatte ich 1 Abend 40 Fieber und starke Halsschmerzen. Oft genug habe ich zwischen durch gearbeitet obwohl ich mich noch nicht wieder 100% fit fühlte. Ich schaffe es einfach nicht zu Hause zu bleiben, langweile mich schnell oder hab ein schlechtes Gewissen wenn ich schon wieder "rumlaufen" kann, aber nicht zur Arbeit gehe. Normaler treibe ich viel Sport, jetzt wg. der dauernden Infekte garnicht mehr. Ich leide außerdem seit mehreren Jahren unter Blähungen, Blähbauch, was mich neben meiner Nikotinabhängigkeit sehr belastet (4-10 Zigaretten pro Tag).
Vielen Dank im Voraus für eine Empfehlung! MfG A. Stechmann
Online-Redaktion, 22.02.2018:
Liebe Frau Schneider,
natürlich erfordern Hals- und Ohrenschmerzen nicht immer gleich ein Antibiotikum. Wenn Sie öfter derartige Probleme haben, sollten Sie der Sache aber auf den Grund gehen. Vielleicht gemeinsam mit einem ganzheitlichen Arzt oder Heilpraktiker. Dieser kann dann prüfen, ob bei Ihnen z.B. der Darm gestört ist, Nährstoffe fehlen ... Ganzheitlich arbeitende Ärzte finden Sie bei uns unter http://www.naturheilmagazin.de/aerzte.html, Heilpraktiker unter http://www.naturheilmagazin.de/therapeuten.html.
Zu Hausmitteln finden Sie bei uns verschiedene Beiträge unter http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/naturheilkundliche-methoden/hausmittel.html
Viel Erfolg wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion
silke schneider aus essen, 20.02.2018:
Normalerweise wird die Erkältung bei mir nach 3 Tagen immer besser. Jetzt wird es immer schlimmer letzte Woche fing es an mit starken Halsschmerzen (aber wer geht nur wegen Halsschmerzen zum Arzt?) Am Donnerstag bekam ich, dann noch Ohrenschmerzen dazu und hörte kaum noch was. Mein Arzt meint das kommt von meiner Erkältung, das gleiche hab ich jedes Jahr 1 bis 2 mal. Nun möchte ich nicht jedes mal Chemie Antibiotika usw zu mir nehmen, gibt es nicht natürliche Hausmittel? Würde mir da auch Moringa Peovita helfen? Meine Freundin hat mir Aloe Vera empfohlen, würde mir aber gerne mehrere Meinungen holen was ich da nehmen könnte!
danke für euer Hilfe!!!
Kerstin, 18.08.2017:
Bin seit einiger Zeit immer wieder mit Infekten richtig niedergeschlagen.von jetzt auf gleich kann ich keinen Fuß mehr vor dem andern setzen. Husten mit Auswurf meist weiß manchmal so schaumig schnupfen und richtig matt.Ich bekomme kein Fieber habe aber ständig so hitzewallungen....sind auch oft die lymphBahnen vom Ohr abwärts mit betroffen die schmerzen wie verrückt ich hatte auch schon mehrmals eine kehlkopfentzündung mit sprechverbot...Muss regelmäßig dauer medis nehmen hab eine chronische magenschleimhautentzündung und reflux da geht es ohne magenmittel nicht mehr....Weiß im Moment nichg weiter da es ziemlich anstrengt bin so fertig jedesmal
Paulina, 18.08.2017:
Hallo,

Ich habe seit ungefähr einem Jahr alle 1-2 Monate eine Erkältung mit Husten der sehr lange anhält, desweiteren leide ich oft unter Migräne, Nervenschmerzen in den Füßen die der Neurologe aber auf den Stress schiebt und habe viele Allergien. Mein Homöopath und ich haben viel versucht aber nichts hilft. Ich weiß nicht ob das alles von meinem permanenten Stress bzw. Druck kommt. Antibiotika habe ich erst 1x genommen. Ich weiß mir langsam nicht mehr zu helfen und meine Arbeit findet es auch nicht toll dass ich so oft krank bin. Würde mir eine Kur vielleicht helfen?
Bernadette Buch aus Regenstauf, 13.08.2017:
Hallo,

Ich habe seit 3 Monaten mit einer ständigen Atemwegsinfektion zu tun.
Sie ist zwar mal ein paar Tage besser, aber dann bekomm ich so Halsschmerzen, dass mich das Sprechen schmerzt und unangenehm ist.
Und die Nase läuft dazu.
Es ist aber nichts entzündliches, Blutwerte und EKG wurde gemacht, alles ok.
Der HNO meinte auch, ausser einer Rötung am Kehlkopf die unbedenklich sein soll.
Da es aber kein grippaler Infekt ist, will ich mich auch gar nicht unbedingt allzu sehr schonen und auch nicht immer wieder in der Arbeit fehlen, da mir die Arbeit auch sehr Spaß macht und das Zuhause sitzen oft schon depressiv macht.
Wahrscheinlich wird es wie hier schon öfter erwähnt, auch mit einem Ungleichgewicht zusammen hängen.
Ich hatte so etwas noch nie so lange.
Vor allem jetzt im Sommer.
Aber es ist doch interessant (wenn auch nicht unbedingt schön) dass man nicht die Einzige in der Hinsicht ist.
Online-Redaktion, 02.08.2017:
Liebe Frau Böhm,
auch Ihr Fall zeigt deutlich, wie man die Darmflora mit maßloser Antibiotikagabe zugrunde richten kann. Aus naturheilkundlicher Sicht hängen Darm und Lunge eng zusammen. Beide stammen entwicklungsbiologisch aus dem gleichen Keimblatt. Gewissermaßen sind beide Einstülpungen der Haut. Eine darmfreundliche Ernährung und Darmsanierung scheint daher dringend geraten. Als Basis zu empfehlen wäre Bio-Kost ohne Zusatzstoffe. Evtl. kann es sinnvoll sein, anfangs mit einer Colon-Hydro-Therapie oder einer F.X.-Mayr-Kur zu beginnen. Hier hat jeder ganzheitliche Arzt oder Heilpraktiker seine eigenen Möglichkeiten. In jedem Fall sollten Sie jemanden suchen, der viel Erfahrung mit Darmsanierungen hat, damit dieser mit Ihnen einen für Sie möglichst gut verträglichen Weg findet.
Viel Erfolg dabei wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion
Online-Redaktion, 02.08.2017:
Liebe Aylin,
dass in bzw. nach fordernden Zeiten wie dem Abitur häufiger Infekte auftreten ist nicht ungewöhnliches, aber das was Sie beschreiben, ist absolut nicht in Ordnung. Nach dem vielfachen Gebrauch von Antibiotika dürfte Ihre Darmflora deutlich gelitten haben. Dafür spricht übrigens auch der Schulterhochstand links, der aus naturheilkundlicher Sicht typischer Ausdruck einer chronischen Darmstörung ist. Hinzu kommt, dass der Darm ein wichtiges Immunorgan ist. Damit die Abwehr richtig funktioniert, brauchen wir eine ausgewogene und gesunde Darmflora.
Vielleicht informieren Sie sich einmal auf den Seiten
http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-leben/ernaehrung/gesundheit-beginnt-im-darm.html
http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis-z/darmstoerungen/film-darmsanierung-funktion.html und
http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis-z/darmstoerungen/darm-und-gesundheit-film.html
über die Zusammenhänge von Darm und Gesundheit. Am besten suchen Sie sich einen ganzheitlich orientierten Arzt oder Heilpraktiker, der Sie zu Details einer möglichen Darmsanierung berät.
Viel Erfolg wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion
Aylin, 01.08.2017:
Guten Tag,

Ich bin 18 Jahre alt und im Juli mit meinem Abitur fertig geworden. Seit letztes Jahr im Herbst bin ich nicht einmal 4 Wochen am Stück gesund gewesen. Es war immer entweder eine Erkältung, Mandelentzündung oder eine Blasenentzündung. Kurz vor meinen Prüfungen hatte ich auch eine Art Heulanfall während ich (mal wieder) eine ziemlich schlimme Blasenentzündung hatte. Dazu kommt, dass ich dieses Jahr umziehe und meine Mutter sich deshalb ständig Sorgen macht, was mich wieder rum unsicher macht. Meine Ärztin verschreibt mir jedes mal Antibiotika, was ich meinem Körper aber nicht länger antun möchte. Zusätzlich habe ich seit kurz nach den Abiturprüfungen kolikenartige Magenkrämpfe, die magensaftresistenten Tabletten dagegen halfen auch nur kurzzeitig.
Zudem ist meine linke Schulter etwas höher als die rechte und eine Physiotherapeutin meinte, dass einer meiner Nackenwirbel leicht nach rechts rausgedrückt wäre.
Was soll/kann ich tun, wo soll ich nach der Ursache meiner Beschwerden suchen? Ich bin scgließlich noch jung, ernähre mich zu 90% gesund und fleischlos und gehe jede Woche ca 3 mal zum Krafttraining. Ich bin langsam leider mit den Nerven am Ende...haben Sie eine Lösungsmöglichkeit für mich?

Vielen Dank im Voraus.
LG,
Aylin
Diana Böhm aus Bochun, 01.08.2017:
Hallo, Seit einem Jahr etwa habe ich ständig einen Infekt, beginnend durch eine Nasebnebenhölenentzündubg..Nach einem CT stellte sich heraus, dass ich operiert werden muss, damit der gelbe eitrige Schleim bEsser ablaufen kann...gesagt getan...Von 6 Monaten habe ich mich dann Operieren lassen ( wurde während meines Infekte operiert und mit einem starken Infekt entlassen) und gehofft, dass ich danach Ruhe hsbe! Ich habe vor der OP bereits mindestens. 5 mal Antibiotika bekommen, da sie immer vermutet haben es sei einfach nur ein gripaler Infekt...Jetzt nach der Operation bin ich jedoch weiterhin alles 6 Wochen krank...Ich sollte kortisonhaltiges Nasenspray nehmen und zwischendurch abschwellendes Spray und Nasenspühkung machen...habe alles befolgt und bin immer noch alle sechs Wochen krank...Ich bin tital verzweifelt...Ich habe wieder mindestens 5 mal Antibiotika bekommen..Also insgesamt 10 mal in einem Jahr...Meinen letzten Infekt hatte ich vor einer Woche und lag sogar im Krankenhaus, da ich so oft Antibiotika bekam haben sie mir Antibiotika über die Vene gegeben 1500 mg...5 Tage lang..Jetzt wo ich Zuhause bin muss ich noch eine Woche antibiotikum in Tablettenform 500 mg nehmen...Ich bin Zuhause und bekomme langsam Todesangst...Ich fühle mich immer noch tital schlapp und krank...Meine Bronchen sind zu, spucke Schleim und bin ausgepowert...Mein Darm ist glaub ich auch nicht in Ordnung...Habe nach jedem essen leichte Krämpfe und breiigen Stuhl...Und Magenprobleme mit Reflux...Habe bereits versucht meinen Darm aufzubauen mit Symbioflor..Pro Symbioflor war super jedoch Symbioflor 1 habe ich nicht vertragen...Einen Riesen blähbsuch bekommen und Bauchschmerzen..verdtopfung und Durchfalle im wechsel...Seit zwei Monaten hsbe ich auch Kapseln genommen mit Vitamin C Vitamin D und Zink..Alles hilft nicht...HaBen sie einen Rat für mich
Online-Redaktion, 29.05.2017:
Lieber Herr Kalken,
ständig wiederkehrende Infekte können in der Tat eine große Belastung darstellen. Wie Sie im Beitrag von Dr. Heintze sehen können, gibt es eine ganze Reihe von naturheilkundlichen bzw. ganzheitsmedizinischen Dingen, die man dagegen tun kann. Was im Einzelfall sinnvoll ist, muss der Arzt oder Heilpraktiker nach einem persönlichen Gespräch und einer körperlichen Untersuchung entscheiden. Pauschalrezepte mögen im Einzelfall bei akuten Problemen Hilfe bringen, gerade bei längerfristigen Problemen, geht es aber darum zunächt zu erkennen, auf welcher Ebene / in welchem Organbereich ... die Ursachen der Beschwerden/Infektanfälligkeit liegen.
Daher empfehle ich Ihnen, zunächst einen ganzheitlich arbeitenden Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen, der der Sache auf den Grund geht.
Adressen finden Sie bei uns unter http://www.naturheilmagazin.de/aerzte.html und http://www.naturheilmagazin.de/therapeuten.html
Gute Fortschritte dabei wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion
Mike Kalken aus Magdeburg, 24.05.2017:
Hallo.
Ich habe den Beitrag mit großem Interesse gelesen. Ich leide auch häufig unter meist Halsschmerzen und leichten Schnupfensymptomen. 3 bis 4 mal im JAHR gesellt sich meist noch eine Bronchitis dazu. Ich bin 40 Jahre alt, verh. und Vater von 2 Kinder. Auch wenn diese einen Infekt mit nach Hause bringen..... Bin ich der erste der es auch hat. Kann es an meiner Angsterkrankung (Hypochondrische) das es mich häufiger erwischt. Fühle mich auch häufiger gestresst...... Aber es gibt doch genug Leute die mehr Stress haben und nie erkranken, wenn dann nur leicht. Blutbild und Röntgen war bisher immer i. O. Noch zu meiner Person: Nichtraucher seit 10 Jahren, Übergewicht, 1 bis 2 mal. die Woche Kraftsport im normalen Bereich. Haben Sie evtl. mehr Infos oder Tipps? Besten Dank im voraus!
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 17.05.2017:
Liebe Frau Bagci,
es ist schon ein wichtiger Schritt, dass Sie sich wie beschrieben um eine bessere Gesundheit bemühen.
Natürlich ist unser Wohlbefinden sehr komplex von vielen Faktoren abhängig:
Eine Belastung der Darmschleimhaut (falsche Nahrung und/oder ungenügende Nahrungsverwertung, aber auch Stress etc.) bedingt eine Störung des Immunsystems und eine Mitreaktion der Atemwege.
Daunen-Bettwäsche kann zu einer ständigen Belastung von Lunge und Nasennebenhöhlen führen wie natürlich auch seelische Probleme (Traurigkeit, "die Nase voll haben" usw.).
Erschöpfungszustände stehen sehr oft auch im Zusammenhang mit der Niere und unseren Umgang mit diesem Organ (Partnerschaft, Ruhe/Erholung, Trinkmenge, Durchwärmung, Atmung, Ängste...).
Versuchen Sie, sich aus dem offensichtlichen Tief zu befreien - überlegen Sie in allen Bereichen Ihres Lebens, was Sie eigentlich anders gestalten möchten oder wie Sie mit sich selbst besser umgehen sollten (ganz gleich, was andere davon halten - was für Sie gut ist, ist für die Welt gut!).
Beachten Sie bitte auch die für eine zufriedenstellende Gesundheit wichtige Bemühungen wie Haltung, Entspannung, Atmung, Durchblutung, Lymphfluss, energetische Situation (auch Bettstelle!), innere Zufriedenheit und Lebensziele (Freude und Vorfreude...).
Ich kann Ihnen auch gerne an Ihre Mail-Adresse unterstützende Unterlagen zusenden.
Mit lieben Grüßen und allen guten Wünschen!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Yeliz Bagci aus NEU- ULM, 16.05.2017:
Hallo

Ich habe auch ständig Atemwegserkrankungen mit allem drum herum und mit ständiger Erschöpfung.
Ich habe schon viel versucht Probiotik, Vitaminpräparate verschiedener Firmen. Eigenbluttherapie, Basentabletten, Aufbaukuren, war 1 Jahr lang bei einer Heilpraktikerin, auch Verschiedenes ausprobiert
Ich habe leider keine Erfolge gesehen. bin ziemlich verzweifelt was ich noch machen könnt
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