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Krank durch wurzelbehandelte Zähne

Wurzelbehandlungen dienen dem Zahnerhalt. Doch was viele nicht wissen: Wurzelbehandelte Zähne sind eine dauerhafte Belastung für den ganzen Organismus und können mitunter für schwere Erkrankungen verantwortlich sein. Film-Interview und Artikel mit/von Zahnarzt und Heilpraktiker Dr. Graf.

Autor/en dieses Beitrages:
Dr. med. dent. Karlheinz Graf, Zahnarzt/in aus Straubing-Ittling

Redaktion: Dr. rer. nat. Inge Ziegler

Film: Krank durch wurzelbehandelte Zähne?

Einführung

Während früher abgestorbene oder in ihrem Inneren entzündlich veränderte Zähne einfach gezogen wurden, können sie heute in vielen Fällen mit Hilfe einer Wurzelbehandlung erhalten werden. Was viele nicht wissen: Wurzelbehandelte Zähne sind eine dauerhafte Belastung für den ganzen Organismus und können mitunter für schwere Erkrankungen verantwortlich sein. Mehr dazu im Artikel von Dr. Graf, ganzheitlich arbeitender Zahnarzt und Heilpraktiker.

Auch wenn man es ihnen von außen nicht ansieht: Zähne sind keine toten Objekte, sondern in ihrem Inneren voll mit Leben: Nerven, Blutgefäße und Bindegewebe durchziehen den Zahn von der Höhle in seinem Zentrum, der Pulpa, bis in die Wurzelspitze, wo sie aus dem Zahn austreten. Dabei verzweigen sich wenige Hauptäste in immer feinere Verzweigungen – ähnlich der Wurzel eines Baumes, die sich immer weiter verzweigt.
Durch Unfälle und andere mechanische Belastungen, durch eingedrungene Bakterien, übermäßige Reizung des Nervs beim Ausbohren und Befüllen tiefer kariöser Defekte und chemische Substanzen, z.B. aus Zahnfüllmaterialien, kann der Zahnnerv absterben.
Dass der Zahn tot ist, merkt der Patient bisweilen daran, dass nach einer mitunter sehr schmerzhaften Absterbephase, endlich Ruhe einkehrt. Das ist jedoch kein Grund zur Freude, sondern erst Recht ein Grund, den Zahnarzt aufzusuchen, um einen Vitalitätstest durchführen zu lassen. Dabei übt der Zahnarzt gezielt einen Kältereiz auf den Zahn aus. Spürt der Patient den Kältereiz nicht, wird der Zahn für „nervtot“ erklärt. Nicht selten bemerkt der Patient allerding nicht einmal das Absterben des Zahnes.
Bleibt der tote Zahn unversorgt, beginnt sich das Gewebe im Zahninneren langsam zu zersetzen. Die daran beteiligten Bakterien und Giftstoffe belasten ständig den Körper. Um dem entgegen zu wirken, wurde die Wurzelbehandlung entwickelt.

Abb. 1: Wurzelbehandelter Zahn im Röntgenbild (Quelle: Dr. Graf)
Abb. 1: Wurzelbehandelter Zahn im Röntgenbild (Quelle: Dr. Graf)

Was ist eine Wurzelbehandlung?

Um möglichst viel Zahnsubstanz erhalten zu können, wird häufig versucht, nervtote Zähne durch eine Wurzelbehandlung – oder genauer gesagt eine Wurzelkanalbehandlung – zu „retten“. Bei einer solchen Wurzelbehandlung wird zunächst das Gewebe im Inneren des Zahnes so weit wie möglich entfernt. Der Nerv wird gezogen, die Hauptkanäle werden möglichst gründlich von Geweberesten gereinigt und dann mit Füllmaterial verschlossen. Im Idealfall können so aufbereitete Zähne noch über Jahrzehnte ihre Kaufunktion erfüllen.

5-fach-Belastung durch wurzelbehandelte Zähne

Bei der Wurzelbehandlung können lediglich die Hauptkanäle gereinigt werden. Das riesige verzweigte Netz feinster Kanäle im Zahn (Abb. 2) bleibt dabei für die Reinigung unzugänglich. Durch vielfältige Methoden, wie z.B. der Reinigung der Kanäle unter dem Mikroskop, der Bedampfung mit Ozon oder Laserbestrahlung, kann man zwar zusätzliches Gewebe entfernen und Bakterien abtöten, doch kann beides aufgrund der feinen Verzweigung nie vollständig gelingen. Folglich verbleiben in jedem nervtoten (devitalen) und wurzelbehandelten Zahn Reste von Gewebe und Bakterien. Diese belasten den Organismus in 5-facher Weise:

1. Entstehung von Giftstoffen beim Gewebszerfall

Beim Gewebszerfall, insbesondere dem Zerfall von Eiweißen, entstehen zahlreiche Giftstoffe. Hierzu gehören vor allem Leichengifte, die durch die feinsten Kanälchen in den Körper gelangen und ihn erheblich belasten können. Diese haben eine giftige Wirkung auf Nerven (neurotoxisch) wirken degenerativ. Verbinden sich solche Eiweißstoffe mit Quecksilber, das z.B. aus (früheren) Amalgamfüllungen in das Zahnmaterial eingewandert ist oder sich aus verschiedenen Quellen im Organismus abgelagert hat, entsteht über Mercaptan schließlich das extrem giftige Dimethylquecksilber. Dimethylquecksilber ist eines der stärksten Nervengifte, das zudem leicht die das Gehirn schützende Blut-Hirnschranke durchdringt.
Interessant sind Versuche, in denen wurzelbehandelte Zähne von chronisch Kranken sterilisiert und dann unter die Haut von Kaninchen eingepflanzt wurden. Das erschreckende Ergebnis: Nach kurzer Zeit litten die Kaninchen unter den gleichen Beschwerden wie die chronisch kranken Spender der wurzelbehandelten Zähne. Nachdem die Zähne wieder entfernt worden waren, wurden auch die Kaninchen wieder gesund. Da die wurzelbehandelten Zähne vor der Transplantation sterilisiert worden waren, waren offensichtlich nicht Keime für die „Übertragung der Beschwerden“ verantwortlich, sondern Giftstoffe aus den wurzelbehandelten Zähnen. Da Antibiotika ebenfalls nur Bakterien töten, aber keine Giftstoffe entfernen können, können auch sie die krankmachende Wirkung wurzelbehandelter Zähne nicht verhindern.

2. Giftstoffe aus Zahnfüllmaterialien

Auch wenn man bemüht ist, möglichst unschädliche Zahnfüllmaterialien einzusetzen, muss man wissen: Unschädliche Materialien für Zahnwurzelfüllungen gibt es nicht! Alle Füllmaterialien (sog. Sealersysteme) sind mehr oder minder

  • gewebsreizend,
  • allergen,
  • zytotoxisch (d.h. sie wirken giftig auf die Zelle) und
  • regulationshemmend.

Die speziell für Milchzähne verwendeten Füllmaterialien haben zwar auf den ersten Blick weniger schädliche Effekte, dafür aber ein anderes Handycap: Bevor die Milchzähne ausfallen, wird die Zahnwurzel resorbiert, um das Ausfallen der ersten Zähne zu erleichtern. Wird nun aber die Wurzel eines wurzelbehandelten Zahnes resorbiert, können die Füllmaterialien ungehindert in den Organismus übergehen.

3. Bakterien in allen wurzelbehandelten Zähnen

Alle toten Zähne – und das gilt auch für alle wurzelbehandelten Zähne – sind permanent mit Bakterien infiziert. Da das Zahninnere nicht mehr durch Blutgewebe mit Sauerstoff versorgt wirde, entsteht ein sauerstofffreies (anaerobes) Milieu, in dem sich abseits jeder körpereigenen Abwehr anaerobe Bakterien tummeln können. All diese krankmachenden Bakterien bilden extrem hohe Mengen an Giftstoffen (Toxinen), die den Körper belasten. An den Wurzelspitzen wurzelbehandelter Zähne, wo die Bakterien noch auf durchblutetes Gewebe stoßen, kommt es zudem zu einer Abwehrreaktion. Hier lassen sich Entzündungsreaktionen nachweisen.

4. Belastung des ganzen Körpers

Jeder wurzelbehandelte Zahn ist ein Infektionsherd mit hauptsächlich anaeroben, d.h. in Abwesenheit von Sauerstoff lebenden Bakterien. Diese Infektion führt dazu, dass an der Spitze des wurzelbehandelten Zahns Entzündungen des umgebenden Knochengewebes entstehen (apikale Ostitis, Abb. 3). Durch die permanente Belastung können diese Entzündungen nicht ausheilen.

5. Energetische Belastung aus wurzelbehandelten Zähnen

Unsere Zähne sind nicht isolierter Bestandteil unseres Mundes. Seit langem ist bekannt, dass Zähne Wechselwirkungen zu Meridianen der Traditionellen Chinesischen Medizin  und Organen aufweisen. Ein aus diesen Zusammenhängen entwickeltes Zahnschema finden Sie hier. Auf diesen Zusammenhängen basiert u.a. die von Dr. Jochen Gleditsch entwickelte Mundakupunktur. Wurzelbehandelte Zähne stören uns sowohl auf informativer als auch auf energetischer Ebene und können so zu Beschwerden an den unterschiedlichsten Stellen in unserem Körper führen. So können z.B. Magenschmerzen im Einzelfall auf einen wurzelbehandelten Backenzahn zurückgehen.

Abb. 2: Verzweigung der Wurzelkanäle (Quelle: Graf, Störfeld Zahn, 1. Aufl. 2010, © Elsevier GmbH, München)
Abb. 2: Verzweigung der Wurzelkanäle (Quelle: Graf, Störfeld Zahn, 1. Aufl. 2010, © Elsevier GmbH, München)
Abb. 3: Entzündung an der Wurzelspitze eines wurzelbehandelten Zahns, erkennbar an der Abdunkelung (Quelle: Dr. Graf)
Abb. 3: Entzündung an der Wurzelspitze eines wurzelbehandelten Zahns, erkennbar an der Abdunkelung (Quelle: Dr. Graf)

Löst die Wurzelspitzenresektion das Problem?

Wenn sich an der Wurzelspitze eines wurzelbehandelten Zahns eine Entzündung gebildet hat, wird häufig eine Wurzelspitzenresektion durchgeführt. Dabei verschafft man sich von der Seite her durch den Kiefernknochen Zugang zur Wurzelspitze und schneidet diese ab. Das Problem dabei: Bei jeder Wurzelspitzenresektion gelangen aus der Schnittstelle Eiweißgifte und Wurzelfüllmaterial in das umliegende Gewebe. Konnte der Körper das Problem bis dahin noch halbwegs lokal in Form einer lokalen Entzündung (Granulom) begrenzen, werden diese Abwehrversuche des Körpers nun zunichte gemacht.

Wann wird der wurzelbehandelte Zahn zum Problem?

Wann bzw. bei wem ein wurzelbehandelter Zahn zum gesundheitlichen Problem lässt sich nicht immer sicher vorhersagen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Frage, welchen Belastungen der Mensch über welchen Zeitraum insgesamt ausgesetzt war/ist.
Um die Zusammenhänge zu veranschaulichen benutze ich gerne das Bild vom „Fass der Belastungen“. Jeder Mensch kommt mit einem unterschiedlich großen Fass der Belastungen auf die Welt. Im Laufe der Zeit wird es nach und nach durch die zahlreichen Belastungen gefüllt, denen wir ausgesetzt sind. Zugleich verfügt jeder Mensch über eine individuelle, z.T. genetisch festgelegte Entgiftungskapazität, die durch äußere Maßnahmen wie ausreichendes Trinken von klarem Wasser, Sport usw. unterstützt werden kann.
Unsere heutigen Belastungen reichen vom Stress, über Schadstoffe aus Umwelt und Nahrung bis hin zu chronischen Entzündungen wie z.B. Nasennebenhöhlenentzündungen (Sinusitis), Zahnherden usw. Diese Belastungen addieren sich jedoch nicht einfach. Gerade in der Umweltmedizin können verschiedene Schadstoffe in Kombination leicht deutlich stärkere Wirkung haben (überadditiver Effekt). So wird aus 1 und 1 leicht mal Faktor 15 statt 2.
Das Problem bei den meisten Umweltbelastungen ist Folgendes: Sie erreichen uns in unterschwelligen Dosen. Unser Körper merkt also zunächst nichts davon und leitet auch keine Abwehrmaßnahmen ein. Im Laufe der Zeit sammeln sich immer weitere Belastungen, vor allem in Form von Schadstoffen, in unserem Körper an und hinterlassen ihre Spuren. Das Fass der Belastungen füllt sich immer weiter – bis es schließlich überquillt. In diesem Stadium werden die Selbstheilungskräfte des Körpers überfordert. Erste Symptome machen sich breit. Wo genau diese Beschwerden auftreten, hängt von den individuellen Schwachpunkten eines Menschen ab. Während der eine eher zu Magenschmerzen neigt, leidet der andere unter Kopfschmerzen, Infekten usw. Alle diese Beschwerden sollten, insbesondere wenn sie häufiger auftreten oder gar chronisch werden, unbedingt ernst genommen werden. Durch ein individuell angepasstes, ganzheitliches Sanierungskonzept können die Belastungen bei den meisten Menschen gesenkt und im Idealfall wieder unter die Schwelle des überlaufenden Fasses zurückgebracht werden.

Abb. Fass der Belastungen (Quelle: Dr. Graf)
Abb. Fass der Belastungen (Quelle: Dr. Graf)

Fazit

Jeder wurzelbehandelte Zahn beeinträchtigt unseren Organismus auf fünffache Weise:

  • durch giftige Eiweißzerfallsprodukte aus dem Kanalsystem des Zahnes
  • durch die Wurzelfüllmaterialien im Zentralkanal
  • durch die in jedem wurzelbehandelten Zahn vorhandene bakterielle Infektion
  • durch die daraus resultierende Entzündung an der Wurzelspitze
  • als informatorisches und energetisches Störfeld.

Inwieweit diese Belastung zu Beschwerden führt, hängt von der Gesamtbelastung und Regulationsfähigkeit des jeweiligen Menschen ab. Ziel muss es daher sein, die Gesamtbelastungen möglichst gering zu halten und im Einzelfall abzuwägen, inwieweit die zusätzliche Belastung durch einen wurzelbehandelten Zahn noch toleriert werden kann. Diese Abwägung fällt bei einem chronisch Kranken anders aus als bei einem Gesunden. Entsprechend individuell sollte die Entscheidung für oder gegen eine Wurzelbehandlung gefällt werden. Leider sind auch die Alternativen zur Wurzelbehandlung wie Implantate und Brücken nicht frei von Belastungen, die stets in die Überlegung mit einbezogen werden müssen. Doch trotz dieser Schwierigkeiten sollten chronisch Kranke nach meiner Erfahrung keine Wurzelbehandlung durchführen lassen und bereits vorhandene wurzelbehandelte Zähne im Zweifelsfall lieber entfernen lassen.
Sollten sich früher oder später nach einer Wurzelbehandlung neue Beschwerden einstellen oder andere verschlechtern, sollte man den wurzelbehandelten Zahn immer als mögliche (Mit-)Ursache mit im Hinterkopf behalten und ihn ggf. entfernen.

Literaturquellen

Kommentare

Dirk Heißmeyer, Zahnarzt und Heilpraktiker aus 31860 Emmerthal, 21.05.2015:
Sehr geehrte Frau Gutewort,

im Alter von 27 Jahren ein Implantat zu bekommen, ist sicher recht früh. Bei einem wurzelbehandelten Zahn haben Sie mit den entstehenden Leichengiften im toten Zahn und dem Wurzelfüllmaterial zu tun. Die meisten Wurzelfüllmaterialien enthalten u.a. Spuren von Cadmium und andere Stoffe, die gesundheitsschädlich sein können.
Bei Implantaten haben Sie nur ein Material. In den Anfängen der Implantologie gab es nur Titan. Titan geht teilweise in Lösung. Man findet es dann im Knochen und anderen Geweben. Dies kann zu Entzündungsreaktionen im ganzen Körper führen. Außerdem wirkt es ideal als Antenne aufgrund der Form und des Materials. Bei der Nähe zum Gehirn und der oftmals intensiven, uns umgebenden Strahlung kann das zu zentralen Gesundheitsstörungen führen.
Bezüglich der Verträglichkeit ist es meistens besser, ein Implantat aus Keramik zu nehmen. Diese gibt es mittlerweile seit fast 20 Jahren und haben sich bewährt, was auch die Haltbarkeit betrifft. Seit etlichen Jahren gibt es auch einen speziellen Kunststoff für Implantate. Diese Implantate aus PEEK werden erfolgreich seit vielen Jahren in der Chirurgie verwendet. Und nun seit einigen Jahren auch in der Zahnmedizin.
Generell ist es ratsam, Material grundsätzlich vor Verwendung auf individuelle Verträglichkeit zu testen. Dazu eignen sich die Tests mittels Blut (LTT) und die Bioresonanz. Beide Tests ergänzen sich sehr gut.
Wie lange ein Implantat hält, lässt sich nicht voraussagen. Wichtig ist ein gesunder Knochen in dem Bereich. Der liegt üblicherweise bei wurzelbehandelten Zähnen nicht vor. Sehr oft sind die Werte in diesem Knochen für Rantes deutlich erhöht. Rantes ist u.a. auch ein Risikofaktor für Brustkrebs. Deshalb sollte der Knochen um den ehemaligen toten Zahn saniert werden, d.h. der infizierte Knochen möglichst schonend abgetragen werden. Der gesunde Knochen ist dann eine gute Basis für einen langen Halt des Implantates, ggf. auch lebenslang. Wichtig ist auch gute Pflege des Implantates. Dazu sollte man flauschige Zahnseide verwenden.
Ein weiterer Vorteil eines Implantates gegenüber keinem Zahn an der Stelle ist der Erhalt des Kieferknochens.
Sollte es irgendwann notwendig sein, das Implantat zu entfernen, so ist es fast immer möglich, dann ein neues Implantat einzusetzen. Grundsätzlich ist aber die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Implantat Jahrzehnte halten kann.
Einen wurzelbehandelten Zahn zu belassen, sehe ich nur als Übergangslösung für eine gewisse Zeit. Sofern KEINE anderen Symptome/Krankheiten bestehen, ist es vertretbar einen wurzelbehandelten Zahn zu belassen, aber meistens nicht gut. Ein einfacher Test zur Überprüfung der Belastung durch einen toten Zahn, ist der kinesiologische Arm-Muskeltest. Dadurch erhält man schnell einen Anhaltspunkt für weitere Diagnostik und Therapie. Bei den Patienten in meiner Praxis geht von ca. 70-80% der wurzelbehandelten Zähne eine Belastung unterschiedlicher Stärke aus.

Mit besten Grüßen nach Wolfen
Dirk Heißmeyer
Kristin Gutewort aus Wolfen, 21.05.2015:
Hallo,

ich bin 27 und stehe jetzt vor der Entscheidung Wurzelbehandlung oder Implantat, weil meine Zahnärztin meine Beschwerden nicht ernst nahm und der Karies zu spät entdeckt wurde. Natürlich weiß ich um die globale Belastung durch einen wurzelbehandelten Zahn. Über die Risiken eines Implantats bin ich noch nicht ausreichend informiert. Und mit Ende 20 bereits ein Implantat zu haben, macht mir ein mulmiges Gefühl. Wie lange hält ein solchen Implantat überhaupt? Ich bin wirklich sehr unsicher, wie ich mich entscheiden soll ....
Lena Moschner aus Lennestadt, 30.04.2015:
Vielen Dank für den Text und die Information,
ich habe ähnliches erlebt: Nach jahrelangen, immer heftiger werdenden Beschwerden (stetig steigende Entzündungswerte, Knochen- und Gelenkschmerzen bis hin zu Rheuma (!) mit 29 Jahren) klärte mich eine Heilpraktikerin über Wurzelbehandlungen auf und sagte, ich müsse dringend zwei wurzelgefüllte Backenzähne entfernen lassen. Mein Zahnarzt hat mich daraufhin "vom Hof gejagt" - so einen Unsinn hätte er noch nie gehört. Ich habe dann einen anderen Zahnarzt gefunden, der die Sache genauso sah, wie die Helpraktikerin und hat sofort die beiden Zähne gezogen. Lange Rede, kurzer Sinn: Rheumafrei, beschwerdefrei, keinerlei Schmerzen oder ungewöhnliche Entzündungswerte mehr festzustellen - es war die beste Entscheidung!
Michaela Heinemann aus 84405 Dorfen, 20.04.2015:
Nachdem ich heute nur meine Zahnschmerzen abklären wollte,fing die Ärztin gleich an,die Krone zu entfernen,um die darunterliegende Karies zu behandeln.
Sie musste sehr tief bohren u unterhielt sich mit der Assistentin im Fachjargon-
diese erwiderte plötzlich,das man das vorher noch "sagen" müsse. Werkzeug raus und mir kurz mitgeteilt,der Nerv müsse gezogen werden. Ich war entsetzt und sagte,dass ich das überhaupt nicht möchte. Heftige Diskussion-sie müsse jetzt aber weitermachen,da das Loch sehr tief wäre.Ich wollte den Zahn lieber gezogen haben. Jetzt möchte sie auch noch eine Brücke drauf machen. Ich bin völlig ratlos und erbost über diese Behandlung. Was soll ich jetzt tun?
Habe eine chronische Lebererkrankung und mache seit Jahren homöopathische und ganzheitliche Therapien.
Peter, 08.01.2015:
Danke für den Film! Ich bin Opfer dieser Behandlugnsmethode und finde keinen Zahnarzt, der mir hilft das Gift wieder los zu werden. Nähere Informationen dazu unter http://www.marchert.info/zahnarzt
Dr. Alexander Neubauer, 14.10.2014:
In unserer ganzheitlichen Zahnarztpraxis sehen wir sehr häufig, dass Beschwerden, Unverträglichkeiten, Allergien oder neurologische Störungen sich deutlich verbessern oder sogar verschwinden, nachdem tote Zähne entfernt wurden.
Online-Redaktion, 25.09.2014:
Zu Suhas Kommentar vom 8.9.:

Diesem Argument für die zeitliche Begrenzung steht die Erfahrung gegenüber. Sie spielt bei der Beurteilung und Arbeit auch eine wichtige Rolle. Immerhin kann nur ein langjähriger Zahnarzt persönliche Langzeiterfahrungen haben. Das kann ihm helfen, ein besseres Gespür dafür zu bekommen, was für welchen Patienten die optimale Lösung ist.

Ihre Online-Redaktion
Online-Redaktion, 22.09.2014:
Liebe Zahnarzt-Suchende,

Eure Kommentare zeigen, dass es scheinbar gar nicht so leicht ist, den passenden Zahnarzt zu finden. Vielleicht hilft Euch ja unser Verzeichnis von Zahnärzten weiter. Die meisten arbeiten nach eigenen Angaben ganzheitlich: http://www.naturheilmagazin.de/nc/zahnaerzte.html .

Viel Erfolg wünscht Euch Eure
Online-Redaktion
Susanne, 21.09.2014:
Prof. Hürzeler, München
Prof. Dr.Dr. Thorsten Reichert, Uniklinik Regensburg
Beide die Besten überhaupt, Kosten erfragen.
suha, 08.09.2014:
jeder zahnarzt sollte nicht länger als 10 jahre als zahnarzt arbeiten dürfen, denn dann würde es nicht zur routine werden, je mehr er zähne behandelt hat er kein respekt mehr vor gesunden zähnen!
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