Patientinnen fordern Aufklärung über CAM-Verfahren

Brustkrebs

Patientinnen fordern Aufklärung über CAM-Verfahren

Januar 2013, Quelle: Homöopathische Nachrichten

Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, haben ein besonders hohes Interesse an komplementärer und alternativer Medizin (CAM). Doch nur selten sprechen sie ihren Gynäkologen oder Onkologen darauf an. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Freiburg (European Journal of Cancer 2012; 48: 3133). Es gibt demnach einen dringenden Wunsch der Patientinnen nach mehr Wissen und qualitativ hochwertigen Informationen zum Thema: Denn 93 Prozent würden gerne bereits im Rahmen der stationären onkologischen Therapie Informationen zu den Möglichkeiten von CAM-Verfahren erhalten. – Doch nur 20 Prozent brachten das Thema in der ambulanten Versorgung bei ihrem Gynäkologen auf den Tisch, beim Onkologen sogar nur 11 Prozent.

Die Studie ergab, dass 63 Prozent der Brustkrebspatientinnen bereits CAM-Therapien nutzen. Rund 30 Prozent setzen dabei auf Homöopathie. Überwiegend sind es jüngere Frauen mit einem hohen Bildungsgrad. Was sind ihre Motive? Nach eigenen Angaben wollen sie ihren Allgemeinzustand verbessern, Selbstheilungskräfte wecken, aktiv etwas zu ihrer Gesundheit beitragen, die konventionelle Therapie unterstützen sowie gegen Energieverlust und Fatigue ankämpfen.

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