Mythen über Hämorrhoiden

Fünf hartnäckige Irrtümer über Ursache, Diagnose und Behandlung

Mythen über Hämorrhoiden

25.09.2012, Pressemitteilung von: Praxisklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen    

Hannover im September 2012. Mehr als 50 Prozent aller Menschen über 30 Jahren leiden an vergrößerten Schleimhautpolstern des Afters, den Hämorrhoiden. Doch nur die wenigsten wissen die Anzeichen richtig zu deuten und riskieren so durch falsches Verhalten eine Verschlimmerung des Leidens. Prof. (Univ. Chisinau) Dr. Dr. Stefan Hillejan, Phlebologe und Proktologe von der Praxisklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen in Hannover und Vorsitzender des Berufsverbands Qualifizierter Medizinischer Sachverständiger Deutschlands, klärt die hartnäckigsten Irrtümer über das lästige Volksleiden auf.

Mythos 1: Hämorrhoiden entstehen aufgrund mangelnder Hygiene
Falsch. Mögliche Ursachen liegen hauptsächlich in falscher Ernährung und verkehrtem Stuhlverhalten. „Liegt jedoch bereits ein Hämorrhoidalleiden vor, sollten Betroffene besonders auf sorgfältige Hygiene im Analbereich achten, um wunde Stellen und Entzündungen zu vermeiden“, rät der Experte.

Mythos 2: Hämorrhoiden betreffen nur ältere Menschen
Falsch. Natürlich liegt der Anteil der Betroffenen bei der über 50-jährigen Bevölkerung nachweislich höher, jedoch können auch junge Menschen an Hämorrhoiden erkranken. Ballaststoffarme Ernährung, mangelnde Bewegung sowie Übergewicht stellen in ihrer Gruppe die häufigsten Ursachen dar.

Mythos 3: Abführmittel beugen Hämorrhoidalleiden vor
Stimmt nicht. Zwar wirken Abführmittel einer der Hauptursachen für Hämorrhoiden, nämlich hartem Stuhl, entgegen, stören aber über einen längeren Zeitraum die Darmfunktion und Schließmuskeltätigkeit. „So kann die regelmäßige Einnahme zu einem Erschlaffen des Muskels und sogar zu einer Darminkontinenz führen“, warnt Prof. Hillejan.

Mythos 4: Hämorrhoiden erkennen Betroffene immer an Blutspuren im Stuhl
Nicht immer. Erste Anzeichen von vergrößerten Schleimhautpolstern stellen in der Regel Juckreiz und Brennen im Bereich der Analhaut dar. Befinden sich die Hämorrhoiden bereits in einem fortgeschrittenen Stadium, kann es zudem zu Blutungen kommen. Sie alleine stellen jedoch noch kein eindeutiges Indiz für eine Hämorrhoidalerkrankung dar. In jedem Fall sollten Betroffene zur genaueren Diagnose einen Facharzt aufsuchen.

Mythos 5: Hämorrhoiden-Behandlungen sind schmerzhaft und aufwendig
Heutzutage nicht mehr. Neueste medizinische Therapien wie etwa die Laserhämorrhoidoplastie ermöglichen Patienten eine ambulante und schmerzarme Lösung. „Hierbei führe ich die Lasersonde in das Schleimhautpolster ein und verschließe die erweiterte Hämorrhoidalarterie durch gezielte Wärmeabgabe“, erklärt Prof. Hillejan. In der Folge sinkt der Druck und die erweiterten Gefäße bilden sich von alleine zurück. Kurz nach dem 20-minütigen Eingriff können die Patienten in ihren Alltag zurückkehren.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Prof. (Universität f. Medizin Chisinau) Dr. Dr. med. Stefan Hillejan • Praxisklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen • Berliner Allee 14 (Eingang Königstrasse) • 30175 Hannover • Tel.: 0511/ 3362106 • Fax: 0511/3362107 • E-Mail: info@no_Spam.praxisklinik.com

Seit 2001 besteht die Privatärztliche Praxisklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen in Hannover. Ihr medizinischer Leiter Prof. (Staatsuniv. f. Med. Chisinau) Dr. Dr. Stefan Hillejan und sein Team sind auf fortschrittliche und schonende Behandlungsmethoden im Bereich der Venenheilkunde (Phlebologie) und Enddarmerkrankungen (Proktologie) spezialisiert. Insbesondere die neuartige VNUS-Closure™-Methode bei der Behandlung von Krampfadern sowie die HAL-Methode zur Hämorrhoidenentfernung stehen im Mittelpunkt des breiten Leistungsspektrums. Aber auch Laser- und Sklerosierungsbehandlung (Schaumverödung), CHIVA, Thrombosetherapie, Behandlung von offenen Wunden, Magen-Darm-Spiegelungen, konservative Hämorrhoidenbehandlungen mittels Laser, Verödung oder Ligatur führt der Experte durch. Neben einer medizinischen Versorgung auf höchstem Niveau legt Prof. Hillejan großen Wert auf eine optimierte, nichtinvasive Diagnostik sowie einen individuellen Untersuchungs- und Behandlungsplan. Dafür steht der Praxisklinik eine innovative Ausstattung mit Ultraschallsonografie, Endoskopie, Lasertherapie und Labordiagnostik zur Verfügung. Um den höchsten Ansprüchen gerecht zu werden, bedient sich die Praxisklinik Qualitätssicherungsmaßnahmen und ist nach DIN EN 9002 zertifiziert.