Interview Impfen

Interview Impfen mit dem Kinderarzt Dr. Martin Hirte

Erfahren Sie im Interview mit dem Kinderarzt Dr. Martin Hirte, welche Impfungen er befürwortet, welche er besonders skeptisch sieht, in welchem Dilemma sich Ärzte beim Impfen befinden und inwieweit Hühnereiweißallergien bei Impfungen kritisch sind.
Dr. Hirte ist Mitglied des Vereins "Ärzte für Individuelle Impfentscheidung" und Autor des Buches "Impfen - Pro & Contra".

Lesen Sie auch unseren 6-teiligen Artikel von Frau Bross zum Thema Impfen

Manche Fragen zum Impfen kann niemand schlüssig beantworten

Wer fast eine Million Seiten bei Google vorfindet, die sich mit dem Thema Impfen befassen, ist spätestens nach den ersten 20 schwer verunsichert. Muss bei all den Argumenten, die beide Seiten anführen können, da am Ende nicht eine Bauchentscheidung stehen?

Das sehe ich auch so - die wesentlichen Informationen wie etwa zum Langzeit-Nutzen oder den Langzeit-Risiken des Impfens stehen für eine fundierte rationale Entscheidung nicht zur Verfügung.

Welche der von der STIKO empfohlenen Impfungen können Sie, vielleicht sogar uneingeschränkt, gutheißen? Andersherum gefragt: Gibt es unter diesen empfohlenen Impfungen welche, die Sie ganz ablehnen?

Ich lehne Impfungen nicht grundsätzlich ab. Ich frage mich aber zum Beispiel, was die Impfung gegen eine hauptsächlich durch Geschlechtsverkehr und unsauberes Spritzbesteck übertragbare Erkrankung wie Hepatitis B im Impfkalender für Säuglinge zu suchen hat. Auch die Windpocken-Impfung für alle Kinder ist unnötig und riskant, da sie eine harmlose Kinderkrankheit in das komplikationsgefährdete Erwachsenenalter verschiebt. Ich halte die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio für wichtig. Auch die Masern-Erkrankung kann man unter den heutigen Bedingungen der Gesellschaft nicht mehr zumuten, weil immer mehr Erwachsene und Säuglinge daran erkranken, mit hohem Komplikationsrisiko. Gegen Masern sollte meiner Meinung nach jedes Kindergarten-Kind und jedes Kind, in dessen Familie eine Geburt ansteht, geimpft sein.

Wie kann man sich einen alternativen Impfplan vorstellen, nach dem Kinder aus Ihrer Sicht sinnvoll geimpft werden könnten? Es geht ja bei der individuellen Impfentscheidung nicht nur darum weniger mit evtl. anderen Präparaten zu impfen, sondern auch um den Zeitplan von Impfungen. So müsste nicht gegen jede Krankheit im von der STIKO empfohlenen Alter geimpft werden.

Jede Impfentscheidung sollte individuell getroffen werden. Für mich ist nicht so sehr das Ergebnis der Entscheidung wichtig, sondern der Prozess des Sich-Entscheidens: Sich informieren, das Problem mit anderen diskutieren, es durchdenken und auch überschlafen und dann nach bestem Wissen und Gewissen für sein Kind eine Entscheidung fällen. Und dann wieder zur normalen Tagesordnung übergehen - es gibt im Leben Wichtigeres als Impfen oder Nicht-Impfen!


Warum bekommen Eltern nicht automatisch die Beipackzettel der Impfstoffe mit? Kann man den vom Arzt verlangen?

Sie können jeden Beipackzettel im Internet einsehen.


Welche Stoffe in Impfstoffen halten Sie für kritisch?

Problematisch ist vor allem das Aluminiumhydroxid. Es hat giftige Eigenschaften und ist ein Risiko für die neurologische Entwicklung junger Säuglinge. Es kann außerdem das Gleichgewicht des Immunsystems stören und dadurch Infektanfälligkeit und die Entstehung allergischer und wahrscheinlich auch autoimmuner Krankheiten begünstigen. Aluminiumhydroxid ist in allen Tetanus- und Tetanus-Kombinationsimpfstoffen in unterschiedlicher Menge enthalten. Die in Deutschland zugelassenen Einzelimpfstoffe Tetanol pur und Tetanus-Impfstoff Mérieux enthalten mit 0,5 bzw. 1,25 mg einen relativ hohen Anteil des Elements Aluminium. Andere Impfstoffe zum Vergleich: Prevenar 13: 0,1 mg. Tetravac, Pentavac: 0,3 mg. Revaxis, Td-rix: 0,35 mg. Td-pur, Synflorix, Infanrix-IPV-Hib: 0,5 mg. Infanrix-Hexa: 0,7 mg. Die Einzelimpfstoffe gegen Hib (Act-Hib) und Polio (IPV-Mérieux) kommen ohne Aluminium aus.


Wann behindern sich Impfstoffe gegenseitig?

Bei gleichzeitiger Verabreichung wahrscheinlich immer ein wenig. Zum Beispiel verringert die Kombination von Hib - und Keuchhusten antigen im gleichen Impfstoff die Wirksamkeit der Hib-Komponente, das macht aber offensichtlich nicht viel aus. Auch die medikamentöse Fiebersenkung bei einer fieberhaften Impfreaktion kann die Wirkung der Impfung einschränken.

Gibt es für Menschen mit Allergie gegen Hühnereiweiß Impfstoffe gegen jede der Kinderkrankheiten, für die die STIKO eine Impfung empfiehlt?

Nein. Alle Masernimpfstoffe sind auf Hühnerzellen ("Fibroblasten") angezüchtet, die meisten Hühnereiallergiker vertragen das aber offensichtlich. Bei schweren allergischen Reaktionen auf Hühnerei (allergischer Schock) wäre ich aber mit der Masernimpfung zurückhaltend. Dasselbe gilt für die FSME-Impfung. Grippeimpfstoffe sind mit Hühnerei hergestellt und dürfen bei Hühnerei-Allergikern nicht geimpft werden.

Gibt es, bezogen auf die Wirkung von Impfstoffen, einen Grenzwert, ab dem ein Impfstoff vom Markt genommen wird – und ist es nicht ein Zeichen für die vielfach angezweifelte Objektivität der STIKO, wenn diese etwa von Tuberkulose-Impfungen für Kinder abrät, weil ungewiss sei, wie wirksam der Impfstoff ist.

Es gibt keinen Grenzwert, im Prinzip wird jeder Impfstoff zugelassen, bei dem eine Wirkung belegt werden kann. Die Wirkung ist auch nicht das Problem, die ist bei den modernen Impfstoffen - außer beim Grippe-Impfstoff - sicher vorhanden. Die Frage muss anders lauten: Brauchen wir den Impfstoff überhaupt? Ist er ökonomisch sinnvoll oder kann man die (begrenzten) Ressourcen woanders besser einsetzen? Hat er Vorteile gegenüber dem Nicht-Impfen? Wie schnell verpufft seine Wirkung, wenn er – wie etwa die Pneumokokken, Rotavirus oder HPV-impfstoffe – nur gegen einen Teil der jeweiligen Erreger-Gruppen wirkt? Und was sind die möglichen Langzeitfolgen der Impfung? Werden dadurch nicht vielleicht andere schwere oder chronische Krankheiten (Asthma, Diabetes, Tumore) häufiger? Hier wäre noch viel Forschungsarbeit zu leisten.

Impfstoffe werden ohne eingehende Prüfung zugelassen und öffentlich empfohlen, in aller Regel allein auf der Grundlage von Studien der Hersteller. Das erlaubt dem Arzt und dem Impfling nicht die nötige Risiko-Abwägung. Der Staat verstößt nach Ansicht des Verfassungsrechtlers Rüdiger Zuck mit den öffentlichen Impfempfehlungen gegen die ihm obliegenden grundrechtlichen Schutzpflichten.  

Warum gibt es bei Impfstoffen keine Generika?

Die Produktion von Impfstoffen ist so spezialisiert und aufwändig, dass der Impfmarkt die Domäne einige weniger Global Player geworden ist. Die haben riesige finanzielle und personelle Ressourcen, mit denen sie die Zulassung und Vermarktung ihrer Produkte betreiben. Dem hält keine Impfkommission stand, auch nicht die der Weltgesundheitsorganisation. In allen Gremien findet man Leute, die eng mit den Impfstoffherstellern kooperieren.

Welche Studien beweisen, dass Amalgam und Impfstoffe die Hauptursache für Autismus sind?

Die amerikanischen Forscher Mark und David Geier haben diesen Zusammenhang aus den Zahlen des Meldesystems für Impfnebenwirkungen errechnet.

Gibt es alternative Impfstoffe ohne Quecksilber und Aluminium?

Alle Kinderimpfstoffe kommen heute ohne Quecksilber aus. Es gibt jedoch außer dem Hib- und Polio-Einzelimpfstoff keine Totimpfstoffe ohne Aluminiumzusätze. Lebendimpfstoffe (gegen Masern, Mumps, Röteln, Windpocken) enthalten kein Aluminium.

Manche Ärzte empfehlen, keine Mehrfachimpfung vornehmen zu lassen. Gibt es auch Einzelimpfungen gegen die gewöhnlich mit Hilfe von Mehrfachimpfstoffen geimpften Krankheiten? Und sind diese Ihrer Ansicht nach besser verträglich? Und umgekehrt: Steigt nicht durch die Einzelimpfungen unnötig die Belastung der Kinder mit Zusatzstoffen? Viele Eltern fürchten, dass das Immunsystem mit einer Mehrfachimpfung überfordert ist – und eine natürlich erfolgende gleichzeitige Infektion mit sechs derartigen Keimen dürfte wohl quasi ausgeschlossen sein. Wie sehen Sie das?

Ich frage erst nach, welche Impfungen die Eltern wollen, dann schlage ich Kombinationen vor, falls es solche auf dem Markt gibt. Ich würde im Zweifelsfall immer kombinieren, um das Kind nicht zu sehr mit Pieksern und Zusatzstoffen zu belasten.

Stimmt die Behauptung, die Meldepflicht von Impfkomplikationen sei bei vielen Ärzten immer noch unbekannt?

Ich denke, den meisten Ärzten ist die Verpflichtung bekannt, nur scheuen sie den Aufwand. Ein Arzt muss auch eine psychologische Barriere überwinden, wenn er zugeben soll, dass er einem Kind möglicherweise geschadet hat. Nur 5 % aller Ärzte haben jemals eine Medikamenten-Nebenwirkung gemeldet. Die Dunkelziffer von Impfkomplikationen ist daher ziemlich hoch.

Inwieweit ist es realistisch, dass ein Arzt in seinem straff organisierten Alltag den Patienten umfassend über kurz- und langfristige Nebenwirkungen von Impfungen informiert?

Das ist vor allem in Kassenpraxen unrealistisch, deswegen behelfen sich viele Ärzte mit Informationsschriften, leider meist aus dem Fundus der Impfstoffhersteller. Am besten wäre, sie würden selber einen Text verfassen, dann müssen sie sich auch mehr mit der Thematik auseinandersetzen. [Zu den Informationspflichten des Arztes gelangen Sie hier]

Kann ein „normaler“ Kinderarzt das Für und Wider von Impfungen ohne Studium der Biochemie, Pharmazie ... überhaupt beurteilen und ist er nicht schlicht auf die Empfehlungen und Studien der entsprechenden Institute und auf die Informationen von Pharmareferenten angewiesen?

Jeder Arzt hat Biochemie oder Pharmazie in seinem Studium absolviert und versteht es, Zulassungsstudien zu lesen. Die Beurteilung ist wieder etwas anderes, denn Studien können manipuliert werden, oft sind sie auch zu klein oder erfassen zu kurze Zeiträume. Studien mit ungünstigen Resultaten werden oft gar nicht erst veröffentlicht, Vergleichsuntersuchungen zwischen Geimpften mit Ungeimpften gibt es praktisch nicht.

Für die Beurteilung von Zulassungsstudien gibt es aber gute Fachjournale, etwa das Arznei-telegramm, das jeder Arzt abonniert haben sollte. Auch das unabhängige Cochrane-Institut bewertet Studien und hat zum Beispiel den Studien zur Grippeimpfung die Note sechs gegeben.

Pharmareferenten sind die denkbar schlechtesten Ratgeber.

Inwieweit sind Impfungen für Ärzte wirtschaftlich interessant?

Impfungen werden außerhalb des Praxis-Budgets honoriert und sind damit sehr lukrativ.

Kann ein Arzt, der Eltern empfiehlt nicht zu impfen, verklagt werden, wenn das Kind an der entsprechenden Kinderkrankheit schwer erkrankt und bleibende Schäden davonträgt?

Prinzipiell ja. Jeder Arzt muss auf die STIKO-Empfehlungen hinweisen, er darf aber dazu seine eigene abweichende Meinung äußern, wenn er "gute Gründe" dafür hat. Außerdem sollte er sich durch eine Unterschrift von den Eltern bestätigen lassen, wenn sie tatsächlich keine Impfung wollen.

Haben Sie selbst in Ihrer Praxis schon Kinder mit schweren Impfschäden erlebt, bzw. Kinder, die, nicht geimpft, schwere Krankheitsfolgen zu tragen hatten?

Schwere Krankheitsfolgen durch "impfpräventable" Krankheiten habe ich bei eigenen Patienten Gottseidank noch nicht erlebt. Ich habe einige schwere und auch anerkannte Impfschäden gesehen, allerdings nicht bei Patienten, die ich selber geimpft habe. Einer meiner Patienten hat drei Monate nach einer Polio-Impfung ein Anfallsleiden und parallel dazu eine Zuckerkrankheit entwickelt. Die behandelnden Ärzte halten es nicht für ausgeschlossen, dass die Impfung bei ihm einen Autoimmunprozess in Gang gesetzt hat. Die Anerkennung als Impfschaden wurde ihm allerdings verweigert, da der Abstand zur Impfung zu groß war.

Welche Internet-Seiten sind Ihrer Ansicht nach geeignet für Eltern, die sich selbst weiter informieren wollen?

Redaktion: Barbara Bross
Interview mit dem Kinderarzt Dr. Martin Hirte, München

Kommentare

Online-Redaktion, 07.11.2016:
Sehr geehrter Herr Vogt,

eine gute Übersicht zu den Inhaltsstoffen von Impfstoffen findet sich bei den Ärzten für Individuelle Impfentscheidung. Nach unserer Prüfung enthalten von den dort gelisteten Impfstoffen nur Priorix und Priorix-Tetra Hühnereiweiß. Wenn Sie auf der Seite individuelle-impfentscheidung.de zunächst auf den Punkt "Impfen" und dann auf "Inhaltsstoffe" gehen, öffnet sich das entsprechende PDF. Nährere Angaben zur Herstellung sind in dieser Tabelle jedoch nicht zu finden. Unabhängig davon sollten Sie das Problem unbedingt vor der Impfung beim behandelnden Arzt ansprechen.
Ihre Online-Redaktion
Hans-Wilhelm Vogt aus 38855 Wernigeroe, 03.11.2016:
Meine Frau ist allergisch gegen Hühner-Eisweiß. Sie braucht aber Impfstoff Tetanus/Keuchhusten der nicht auf Eiweis-Basis hergestellt wurde. Welche Firma stellt solche Impfstoffe her? Danke für die Antwort!!
Online-Redaktion, 06.09.2016:
Liebe Frau Böhme,

vielen Dank für Ihr Vertrauen. Bitte haben Sie aber Verständnis dafür, dass wir hier keine individuelle Impfberatung durchführen dürfen. Wir können lediglich allgemeine Informationen zu diesem sehr kontrovers diskutieren Thema zur Verfügung stellen. Vielleicht hilft Ihnen für Ihre individuelle Entscheidung ein Gespräch mit einem ganzheitlich orientierten Arzt oder Therapeuten weiter. Unter http://www.naturheilmagazin.de/aerzte.html und http://www.naturheilmagazin.de/therapeuten.html finden Sie unter dem Stichwort "Beratung Impfentscheidung" entsprechende Kontakte. Weitere Kontaktdaten finden Sie z.B. bei den Ärzten für individuelle Impfentscheidung e.V. unter https://www.individuelle-impfentscheidung.de/index.php/impfberatung-mainmenu-24/arztsuche-mainmenu-46

Viel Erfolg bei Ihrer Suche wünscht Ihnen Ihre Online-Redaktion
Michaela Böhme aus Alfeld, 29.08.2016:
Hallo, Mein Sohn neigt zu Neurodermitis und deshalb habe ich ihn spät impfen lassen. Er ist mit Pentavac im 14. und 15. Monat geimpft worden. Leider hat er auf die Impfung reagiert und die Neuro ist ausgebrochen. Jetzt ist er 4,5 Jahre und die Frage ist. Hat er einen Impfschutz mit den 2 Impfungen und muss er noch eine bekommen? Und dann welche, wenn er Tetanus, Polio und Diphterie braucht? Und was ist mit Keuchhusten? Die MMR-Impfung hat er besser vertragen, liegt das an dem Lebendimpfstoff? Wäre für ein Antwort sehr dankbar!
Mandy Richter aus Berlin, 25.05.2016:
Liebes Team,

Meine fast 2 1/2 jährige Tochter hat bisher 3 mal den 5 fach Impfstoff Infanrix IPV + Hib erhalten und nun steht noch eine Auffrischung an. Da der Impfstoff derzeit nicht vorrätig ist, empfiehlt uns der Kinderarzt die 4 fach Impfung zusammen mit Meningokokken.
Lilli aus Graz, 18.04.2016:
Sehr geehrtes Team,
nach reiflicher Überlegung und Abwägung der Pros und Cons hat sich nun bei uns die persönliche Entscheidung entwickelt, unsere 2,5 Jahre alte Tochter zu impfen, eine Vierfachimpfung gegen DiTe,Polio und Pertussis. Laut Apotheken in Österreich ist, der zur Grundimmunisierung im Kleinkindalter geeignete Impfstoff, Tetravac nicht mehr erhältlich. Oder doch? Gibt es vielleicht doch noch eine Möglichkeit ihn zu bekommen? Ich wäre sehr dankbar über Informationen. Was wären adäquate Alternativmöglchkeiten bei gewünschter 4-fach Grundimmunisierung? Mit bestem Gruß und Dank
Online-Redaktion, 16.02.2016:
Sehr geehrter Leser,wie Sie richtig sagen, richtet sich die Tetanusimpfung nicht gegen das Bakterium, sondern das von ihm ausgeschüttete Tetanustoxoid. Als Reaktion auf die Impfung soll der Körper Antikörper (Immunglobuline) gegen diesen Giftstoff bilden. Im Fall einer Infektion mit dem Tetanuserreger sollen so schnell Antikörper gegen das Tetanustoxoid ausgeschüttet werden können, die an das Gift binden und dieses unschädlich machen könnten.Mehr zum Thema Tetanus-Impfung finden Sie bei uns im Portal unter http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-wachsen/kinderzeit/impfen/offizielle-impfempfehlungen.htmlIhre Online-Redaktion
ketpoint, 12.02.2016:
Hallo,
Tetanus wird durch das Bakterium Clostridium tetani ausgelöst. Dies sondert unter Sauerstoffabschluss das Toxin Tetanospasmin ab, das die Nervenzellen schädigt. Das ist ja soweit bekannt.
Aber:
Seit wann kann man sich gegen ein Toxin immunisieren?
Was meinen Sie dazu?
Marina, 28.01.2016:
Sehr geehrtes Team,

meine Tochter wurde mit 3 Monaten komplett durch geimpft. Sprich sie hat die komplette Dosis der 6-fach Impfung (4x) bekommen plus Pneumokokken (4x) plus Masern, Mumps, Röteln (2x) und einmal Meningokokken. Heute ist sie 3,5 Jahre alt. Leider waren wir damals nicht gut informiert und hatten unseren Kinderarzt blind vertraut. Unserer Tochter geht es soweit gut. Sie ist allerdings sehr aktiv, ich würde eher sagen hyperaktiv. Kann dies durch die Impfungen hervorgerufen werden? Sie hatte keine Reaktionen nach den Impfungen. Meiner Meinung nach hat sie diese zum Glück alle bestens überstanden. Kann ich jetzt guten Gewissens sagen "Glück gehabt" oder können später noch Nebenwirkungen auftauchen die man heute noch nicht merkt? Ich bin leider sehr ängstlich darüber, weil ich mich inzwischen gut informiert habe und ich unser Vorgehen sehr bereue.

Herzliche Grüße,
Marina Posey
Online-Redaktion, 09.10.2015:
Liebe Madel,

auf der Seite https://www.individuelle-impfentscheidung.de/index.php/impfen-mainmenu-14
finden Sie "Impfen", "Inhaltsstoffe" ein Pdf in dem Impfstoffe und ihre Inhaltsstoffe aufgeführt sind. Wie Sie vielleicht schon der Presse entnommen haben, gibt es derzeit bei einigen Impfstoffen Probleme mit der Verfügbarkeit. Darauf wird unter "Impfstoffverfügbarkeit" eingegangen.
Alle weiteren Details sollten Sie mit einem Arzt Ihres Vertrauens besprechen. Falls Sie eine Zweitmeinung einholgen wollen, finden Sie unter www.naturheilmagazin.de/nc/aerzte.html ganzheitlich orientierte Ärzte. Unter "Diagnose- und Therapieverfahren" können Sie den Punkt "Beratung Impfentscheidung" auswählen.
Ich hoffe, dass wir Ihnen damit weiterhelfen konnten.
Ihre Online-Redaktion
Madel, 09.10.2015:
Hallo,

ich plane derzeit eine Reise nach Asien. Zu diesem Zweck benötige ich eine Hepatitis A Impfung. Da ich aber immer schon von meinem Heilpraktiker vor Impfungen gewarnt wurde und Ihr Artikel noch hinzukommt frage ich mich: Gibt es einen Impfstoff ohne Aluminium? Ich scheue auch nicht davor zurück mir einen solchen aus dem Ausland zu besorgen. Mir wurde vom Arzt jetzt auch vorgeschlagen einen aktiven Impfstoff zu nehmen damit der Wirkstoff kurzfristig aber auch nur temporär schneller wirkt. Hält dieser tatsächlich nur für einige Wochen an und ist dieser auch mit Aluminium versehen?

Freue mich auf Feedback! :-)
Carin Schaidinger aus Kirchdorf am Inn, 07.10.2015:
Sehr geehrter Dr. Hirte,
unser Enkel ist jetzt 17 Monate alt ( 4 Wochen früher geboren). Er ist noch ungeimpft. Unsere Tochter möchte ihn in der nächsten Zeit Diphterie- Tetanus und Polio impfen lassen. Wir leben in Österreich, grenznahe zu Bayern. Denken Sie, dass die Revaxisimpfung zielführend wäre oder gibt es in Bayern noch einen and. Impfstoff, der noch weniger Aluminiumanteil hat? Herzlichen Dank, Carin Schaidinger
Online-Redaktion, 16.01.2015:
Liebe Helga,

eine konkrete Impfempfehlung für einen Einzelfall möchten und dürfen wir hier nicht aussprechen. Unser Ziel ist es vielmehr, den Leser möglichst breit zu informieren, Vor- und Nachtteile aufzuzeigen, damit er selbst entscheiden kann - gerne auch in Rücksprache mit einem Therapeuten seines Vertrauens.
Vielleicht noch kurz zur (durchaus umstrittenen) MMR-Impfung: An Masern kann man ein Leben lang erkranken und die Risiken sind für ältere eher größer. Röteln sind v.a. während der Schwangerschaft ein Risiko für das ungeborene Kind. Hier wäre also eher die Frage, wie sinnvoll eine Impfung im frühen Kindesalter ist. Und bei Mumps spielt die Zeugungsfähigkeit bei Jungen einen wichtige Rolle. Also auch ein Thema, was durchaus ab 13 noch relevant ist ...
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Krankheiten und Impfungen finden Sie bei uns hier:

Masern: http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis-z/masern.html

Röteln: http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis-z/roeteln.html

Beschreibung versch. Krankheiten Hinweisen zu den Impfungen: http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-wachsen/kinderzeit/impfen/offizielle-impfempfehlungen.html

Ein glückliches Händchen bei Ihrer Entscheidung wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion.
Helga aus Graz, 16.01.2015:
Hallo!
Würden Sie eine MasernMumpsRöteln Impfung empfehehlen und wenn ja, hat diese Impfung auch noch mit 13 Jahren Sinn?
Danke im Voraus für Ihre Antwort!
Wolfgang Dr.med.Scheel aus Steinheim, 26.08.2014:
Liebe Christine!
Ich verstehe Ihre Sorgen.
"Die Neurodermitis" ist eine wie bei allen anderen nichtmechanisch bedingten Hauterkrankungen vom betreffenden Organismus in Anspruch genommene Möglichkeiten, den Körper zu entgiften (Reaktionsflächen Haut, Schleimhaut, Bindegewebe).
Wenn die individuellen komplexen Ursachen ausgeschaltet werden, hat es der Organismus auch nicht mehr not-wendig, über die Haut zu reagieren!
Suchen Sie mit Ihrem Kind bitte einen naturheilkundlich-ganzheitlich orientierten Arzt auf, damit Ihr Kind schnellstmöglich gesund wird.
Windpocken wie auch alle anderen "Kinderkrankheiten" sind ebenfalls ein Bemühen des jeweiligen Organismus, in einen besseren ganzheitlichen Zustand zu kommen - also ein Heilungsbemühen!
Dabei sind die Hautreaktionen eben natürlich auch eine entsprechende Entlastung, Ausleitung bzw. Entgiftung.
Ihr Kind entscheidet sich seiner eigenen Wahrheit entsprechend, Windpocken zu bekommen und zu nutzen oder auch nicht - es ist keine Frage, dass andere anstecken oder Schuld an Varicellen sind!
Aus meiner Sicht wäre es sogar ein beschleunigter Heilungsversuch Ihres Kindes mit dem möglichen Verlauf von Windpocken.
Von einer Impfung kann ich nur dringendst abraten!
Sie könne mich aber auch gerne anrufen, damit ich Ihnen auch detailliert helfen kann.
Mit lieben Grüßen und allen guten Wünschen!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Christine, 26.08.2014:
Liebes Team,
ich brauche einen Rat zur Windpocken-Impfung. Unser Sohn hat seit dem 3. Lebens-Monat Neurodermitis. Wir sind am Kämpfen und Positiv-Denken. Unser Kinderarzt empfiehlt bei ihm diese Impfung, weil der Ausbruch von Windpocken bei Neurodermitis-Kindern wohl besonders quälend sein kann. Und ich habe auch, ehrlich gesagt, Angst davor, dass der Juckreiz ihn dann noch mehr quält in der Heilungsphase. Es reicht so schon. Kann man dazu eine Aussage machen??
Online-Redaktion, 13.05.2014:
Sehr geehrte Frau Stallbohm,
die Frage nach der Tetanus-Impfung ist leider deutlich komplexer, als Ihre Frage es zunächst vermuten lässt. Wenn Sie sich für diese Impfung entschieden haben, und so klingt Ihre Anfrage, bleibt die Frage, wann geimpft werden soll. Als Säugling? Im Krabbelalter? Als nächstes dann die Frage: Allein - oder in Kombination? Sind bestimmte Allergien zu beachten? Was soll in Zukunft geimpft werden?
All diese Fragen sollten Sie mit einem Arzt Ihres Vertrauens klären. Wenn das bei Ihrem Arzt nicht gegeben ist, wäre - unabhängig von der Impffrage - zu klären, ob Sie einen anderen Kinderarzt aufsuchen möchten. Gerade zum Thema Impfen gibt es doch sehr unterschiedliche Meinungen. Da brauchen Sie einfach den passenden ärztlichen Partner.
In der Antwort auf die Frage von Frau Heyden finden Sie Hinweise, wo Sie Adressen von Ärzten finden, die für eine kritische Impfberatung in Frage kommen.
Genauere Informationen zu einzelnen Impfungen (darunter auch Tetanus und Diphterie) finden Sie bei uns auf der Seite http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-wachsen/kinderzeit/impfen/offizielle-impfempfehlungen.html.
In der bereits erwähnten Antwort an Frau Heyden vor Ihrer Anfrage auf dieser Seite hatten wir bereits auf die Übersicht zu den Impfstoffen auf der Seite www.individuelle-impfentscheidung.de hingewiesen. Die aktuelle Auflistung von Impfstoffen bieten einen guten Überblick.
Dort finden Sie auch Impfstoffe, die nur gegen Tetanus gerichtet sind (z.B. Tetanol pur, Tetanus Mérieux). Diese beiden Impfstoffe werden in der Liste als "zugelassen für Grundimmunsierung von Säuglingen und Kleinkindern" aufgeführt. Das unterscheidet sie vom Impfstoff Diphtherie NF und die aufgeführten Kombinationsimpfstoffe gegen Diphtherie + Tetanus (z.B. Td pur).
Das heißt, dass Sie zwar durchaus gegen Tetanus allein impfen können, dann aber möglicherweise Probleme bekommen, wenn Sie später im Kindesalter noch gegen Diphtherie nachimpfen wollen. All dies ist zu bedenken und sollte in einem persönlichen Gespräch mit einem Arzt Ihres Vertrauens besprochen werden.
Viel Erfolg dabei wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion
Ina Stallbohm aus Stuttgart, 12.05.2014:
Hallo,
Unsere tochter ist nun 8 Monate alt. Sie wurde bisher noch nicht geimpft. Unser Kinderarzt versucht permanent auf uns einzureden sie doch gleich zu impfen mit allem was es so auf dem Markt gibt. Ich kann dem Mann nur schwer vertrauen. Er behauptet es gäbe keinen Einzelimpfstoff für Tetanus. Den gibt es nur für Erwachsene hieß es dann als ich ihm sagte das das nicht sein kann da Erwachsene die sich verletzt haben auch eine Impfung bekommen. Gibt es also Einzelimpstoffe für Tetanus? wenn ja welchen empfehlen sie da?
Gäbe es auch einen Kombiimpfstoff für Tetanus und Diphterie?
Wie lange dauert es ab der Tetanusimpfung bis ich meine Tochter beruhigt im Sandkasten spielen lassen kann?
Viele liebe Grüße Ina
Online-Redaktion, 12.05.2014:
Liebe Frau Heyden,

vielen Dank für Ihr Vertrauen in unser Portal.
Eine detaillierte Impfempfehlung dürfen wir Ihnen hier leider nicht bieten. Dazu müsste man im persönlichen Arztkontakt klären, welche Impfungen Sie wünschen bzw. welche in Ihrem Fall sinnvoll erscheinen.
Einige ganzheitlich orientierte Kinderärzte, die für ein derartiges Gespräch in Frage kommen, finden Sie in unserem Portal unter http://www.naturheilmagazin.de/nc/aerzte/profil/items/list.html. Wählen Sie dazu unter Facharzt den Punkt "FA Kinder- und Jugendmedizin" aus.
Eine weitere gute Adresse für derartige Fragen ist aus unserer Sicht die Internetseite http://www.individuelle-impfentscheidung.de. Diese bietet in ihrer Benutzerleiste links auch den Punkt "Arztsuche" an.
Eine gute Übersicht zu Inhaltsstoffen von Impfstoffen bietet ein Pdf, zu dem Sie über die gleiche Seite über die Punkte "Impfen" und "Impfstoffe" gelangen.

Viel Erfolg bei Ihrer Suche und Entscheidung wünscht Ihnen Ihre Online-Redaktion
Jimmy aus Pfalz, 12.05.2014:
So weit ich weiss ist Aluminium-Adjuvans bei jedem Tetanus Impfstoff mit drin. Die Mengen habe ich hier gefunden: http://www.bermibs.de/fileadmin/pdf/impfen-sinn_oder_unsinn/impfstoffe_mit_aluminium-adjuvans.pdf (impfstoffe_mit_aluminium-adjuvans.pdf). Den Rest kann Dir sicherlich jemand anderes beantworten.
Gerrit Heyden aus Herne, 10.05.2014:
Hallo, ich wüsste gerne, welche Impfstoffe den geringsten Aluminium bzw. keinen Aluminium Anteil haben? Und wenn ich mich dazu entscheide diese für mein Kind zu nehmen, muss ich sie dann selber kaufen? Unser Kinderarzt nutzt Infanrix hexa, Synflorix und Priorix. Kann ich auf andere Impfen bestehen, wenn ich das will? Ich habe unserer ersten Tochter einfach alles soweit Impfen lassen, da ich mich mit dem ganzen da noch nicht genug auskannte. Ich würde es gerne jetzt anders machen. Danke schon mal für die bisherigen Infos. Mit freundlichen Grüßen GH
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 21.03.2014:
Liebe Manila!
In diesem Leben und in dieser "zivilisierten" Gesellschaft sollte man/frau gar nichts hinnehmen!
Das Miteinander ist gegenwärtig in allen Bereichen zumindest sehr verbesserungsbedürftig...
So ist auch das Thema Impfen ein skrupelloses Geschäft mit der Angst (gibt es "Krankheitserreger" oder Mikroorganismen in der Einheit allen Seins, kann die unsere Existenz ermöglichende Natur wirklich Ursache von Problemen sein oder schaffen wir diese nicht selbst...?).
So können Sie sich vorstellen, was ich vom Impfen halte.
Es gibt keinen vernünftigen Grund, sich den gesundheitlichen wie ganzheitlichen Gefahren einer Impfung auszusetzen - es gibt aber zahlreiche Gründe, sich täglich um einen verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst und allen und allem zu bemühen.
Es werden laufend neue Impfstoffe hergestellt, so dass es wahrscheinlich selbst den "professionellen" Impfärzten schwer fallen dürfte, einen optimalen Überblick über die Herstellung und Konservierung im Handel erhältlicher Impfstoffe zu haben.
Sollten Sie sich selbst informieren wollen, können Sie im Internet die Seite des Paul-Ehrlich-Institutes bemühen, in der Hoffnung dass man dort diesem Namen auch gerecht wird.
Wenn Ihr Arzt Sie zum Impfen drängt, können Sie von ihm natürlich auch detaillierte Angaben über den eventuell zu verwendenden Impfstoff abverlangen.
Sie können übrigens sehr leicht und eindeutig sich selbst (Ihr nicht manipuliertes Unterbewusstsein) fragen, ob Sie wirklich geimpft werden sollten oder dürften - mittels Kinesiologie.
Ich wünsche Ihnen immer die richtigen Entscheidungen für sich selbst und damit gleichzeitig für uns alle.
Mit freundlichen Grüßen!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Manila, 19.03.2014:
kann man den Arzt (oder wen ?) darum bitten, ohne Aluminium zu impfen ? oder muss man das so hinnehmen ?
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