6. Gibt es Alternativen zur Impfung?

Gibt es Alternativen zur Impfung?

Auch wer sich gegen eine
oder verschiedene Impfungen
entscheidet, kann etwas tun. Hier finden Sie Tipps zur Vorbeugung und Behandlung von „impfrelevanten“ Krankheiten sowie Hinweise auf alternative Impfkonzepte.

Krankheiten vermeiden statt Impfen

Bei der Vermeidung von Krankheiten hilft zunächst einmal ein gutes Immunsystem. Hier bietet die Naturheilkunde zahlreiche Möglichkeiten. Einiges davon können Sie auch leicht selbst tun:

  • Bewegen Sie sich regelmäßig an der frischen Luft (kein Leistungssport!).
  • Achten Sie auf eine ausgewogene, ballaststoff-, vitamin- und nährstoffreiche Ernährung, am besten Biokost.
  • Stärken Sie Ihre Abwehr mit Wasseranwendungen nach Kneipp, wie z.B. Wechselduschen. Auch Saunabesuche können die Abwehrkraft stärken.
  • Meiden Sie belastende Umweltfaktoren (Schadstoffe aus Nahrung und Umgebung, Elektrosmog).
  • Vermeiden Sie Stress und sorgen Sie für ausreichenden Ausgleich und Schlaf (z.B. durch Entspannung). Denn Stress hemmt die körpereigene Abwehr.
  • Achten Sie auf einen gesunden Darm (z.B. mit Probiotika, Colon-Hydro-Therapie, Mikrobiologischer Therapie).
  • Lassen Sie sich keine Angst einjagen. Angst schwächt das Immunsystem.

Auch über die Beachtung allgemeiner Hygieneregeln lassen sich Krankheiten vermeiden.

Frau Dr. Papadopoulou verweist zudem auf die Bedeutung von Vitamin D zur Vorbeugung von Erkrankungen bzw. zur Stärkung des Immunsystems. Während unser Körper im Sommer Vitamin D mit Hilfe der Sonne selber in der Haut bildenkann, empfiehlt die Ärztin im Herbst und Winter die Einahme von Vitamin D-Präparaten.
Ergänzend zu einer ausgewogenen Ernährung setzt Frau Dr. Papadopoulou in Ihrer Praxis zudem auf natürliche Nahrungsergänzungsmittel.

Auch Dr. Mutter betont die Bedeutung von Vitamin D für unsere Abwehr: "Vitamin D ist für unser Immunsystem, besonders den Fresszellen (Makrophagen) zur Krankheitsabwehr unentbehrlich." Und: "Der beste Schutz vor Infektionserkrankungen sind eine ausreichende Versorgung mit allen Nähr- und Vitalstoffen, ausreichend Schlaf und wenig/keine Gifte im Körper." Zudem  verweist er auf einen Zusammenhang unserer Abwehrkraft mit dem Blutzucker: "Wenn er zu niedrig ist, dann ist das Abwehrsystem auch geschwächt und kann eindringende Erreger nicht mehr bekämpfen. Ein zu niedriger Blutzucker tritt immer nach dem Verzehr von Kohlenhydraten auf, die zu schnell ins Blut gelangen können. Zuerst steigt zwar der Blutzuckerwert steil an, durch eine reaktive hohe Insulinausschüttung nimmt der Blutzucker aber bald zu tiefe Werte an (Hypoglykämie)." Demnach bieten langsam resorbierbare Kohlenhydrate, wie sie z.B. in Vollkornprodukten vorkommen, einen klaren Vorteil.

Alternative Impfkonzepte

Von einigen Therapeuten werden homöopathische Impfungen mit Nosoden empfohlen. Deren Wirkung ist jedoch sehr umstritten.

Eine Alternative zur STIKO-Empfehlung sind sicherlich modifizierte Impfpläne, die die individuelle Situation berücksichtigen. Insbesondere ist dabei zu überlegen, ob Impfungen vom Säuglings- in ein höheres Alter verschoben werden können. Bei Reisen kann das Risiko für einige Krankheiten wie z.B. Diphtherie, Polio oder Masern deutlich erhöht sein. Allergien gegenüber Hühnereiweiß oder Antibiotika können dazu führen, dass bestimmte Impfungen nicht möglich sind.

Der richtige Umgang mit Kranken - Komplikationen begegnen

Komplikationen können zu einem gewissen Grad durch den richtigen Umgang mit einer Krankheit vermieden oder reduziert werden. Dr. Soldner empfahl in einem Vortrag ("Impfen - Ja oder Nein, Nov. 09) auf folgende Maßnahmen im Zusammenhang mit Masern:

  • guter Ernährungszustand (verringert das Komplikationsrisiko)
  • möglichst Verzicht auf fiebersenkende Mittel
  • medienfreie Ruhe
  • ausreichende Rekonvaleszenz
  • homöopathische Unterstützung

Muss das Fieber doch gesenkt werden, z.B. weil der Patient nicht mehr trinken kann oder die Abwehr zu stark geschwächt ist, empfahlen die Referenten:

  • Wadenwickel (vom Zeh bis zum Knie, mit Seitenwechsel; mit Essig oder Zitrone drin), Bauchwickel; Achtung: nicht bei Säuglingen, nicht kalt
  • alle 2-4 Stunden eine Darmspülung mit einem Klistier (dabei ein Einlauf mit einer knapp körperwarmen physiologischen Kochsalzlösung durchgespült und der Darm entleert).
  • fachkundige homöopathische Begleitung (z.B. mit Arnika in der richtigen Potenz gegen schwere Kopfschmerzen bei hohem Fieber)

Naturheilkundliche Betrachtung und Behandlung von Infektionskrankheiten

Unabhängig davon, für welche Impfung Sie sich entscheiden, ist es gut zu wissen, was Sie tun können, wenn Ihr Kind krank ist. Dr. med. Scheel hat für Sie aus seiner langjährigen Erfahrung als Kinderarzt einige naturheilkundliche Behandlungsempfehlungen zusammengefasst. Dr. Scheel stellt Ihnen einige Dinge vor, die Sie selbst bei allen genannten Infektionskrankheiten zur Beschleunigung bzw. Ermöglichung der Heilung selbst durchführen können. Im Anschluss zeigt er Ihnen, welche Möglichkeiten die Naturheilkunde bei einigen dieser Krankheiten im Speziellen bereithält.

Verständnis von Kinderkrankheiten

Dr. Scheel: „Das, was wir bei einer Krankheit in Form von Symptomen erleben, ist stets Ausdruck von Heilungsvorgängen in unserem Körper. Der menschliche Organismus ist ein wahres Wunderwerk, das bei Störungen zunächst einmal natürlich und sinnvoll reagiert, um die Körperfunktionen zu erhalten oder wieder herzustellen. Deshalb sollten bei allen Maßnahmen oder Therapien keine Anti-Mittel (also Mittel, die sich gegen die Reaktion des Körpers richten, diese blockieren oder sogar umkehren), sondern solche Mittel eingesetzt werden, die den Organismus in seinem eigenständigen Bemühen um Heilung unterstützen. Ich verstehe Krankheit als Hilfe- und Lernprozess. Demnach erinnern uns Krankheiten mit Fieber, Haut-, Schleimhaut- und sonstigen Reaktionen daran, dass wir uns in einen ganzheitlich gesehen deutlich besseren Zustand bringen sollten und hinter der Krankheit stehende Probleme zu lösen sind. In diesem Sinne verstehe ich Kinderkrankheiten auch als Auflösung von Miasmen. Die Kinderkrankheit stellt uns demnach vor die Aufgabe, von unseren Eltern, Großeltern und sonstigen Vorfahren vererbte/mitgegebene Belastungen aufzuarbeiten.“ [Mehr zur Bedeutung von und zum Umgang mit Krankheiten finden Sie im Naturheilmagazin in der Rubrik „Körper/Seele/Geist“]

Allgemeine Maßnahmen zur Behandlung bei Infektionskrankheiten

Mit den folgenden einfachen Maßnahmen können Sie die Genesung Ihres Kindes oder eines Erwachsenen bei allen Kinderkrankheiten bestens unterstützen.
[Hinweis: Damit eine Heilbehandlung einen optimalen Erfolg erzielen kann, sollte sie im Einzelfall konkret ausgetestet werden. Insofern können hier nur Möglichkeiten einer erfolgversprechenden Therapie vorgestellt werden, die individuell zu überprüfen sind.]

  • Forschen Sie nach den tiefer liegenden Krankheitsursachen. Was veranlasst den Organismus dazu, mit der jeweiligen Krankheit bzw. den jeweiligen Symptomen zu reagieren? Auch wenn es nicht ganz einfach ist: Versuchen Sie die Ursachen der Krankheit zu erkennen und auszuschalten.
  • Schaffen Sie für den Patienten Ruhe – im Idealfall Bettruhe. Dann kann der Körper am besten genesen.
  • Entlasten Sie den Darm. In der embryonalen Phase entwickelt sich der gesamte Organismus aus einem sogenannten „primären Darmrohr“. So ist der Spruch „Leben und Gesundheit, aber auch Krankheit wie Heilung kommen über den Darm“ tatsächlich charakteristisch für diesen zentralen Teil unseres Organismus. Der Darm ist als großes Abwehrorgan an jeder Infektion mit beteiligt. Gerade bei Kindern können Sie als Eltern oft beobachten, dass der Bauch bei Infektionskrankheiten mit reagiert. Eine Diät bzw. Fasten und/oder ein Einlauf entlasten den Darm und fördern so die Heilung.
  • Wichtig ist auch der richtige Umgang mit Fieber. Fieber ist zunächst einmal eine gute und sinnvolle Reaktion des Körpers. Es verdeutlicht einen aktivieren Stoffwechsel und ist Ausdruck der Bemühungen des Organismus um Heilung. Die Höhe des Fiebers spielt eine untergeordnete Bedeutung – wesentlich ist die Symptomatik, d.h. die Beschwerden des Patienten. Bei starker Pulserhöhung, Kurzatmigkeit oder Bewusstseinstrübung sollte das Fieber angebracht gesenkt werden. Künstliches Herunterdrücken des Fiebers kann zwar scheinbar vorübergehend entlasten, den Heilungsprozess langfristig jedoch behindern. Im ganzheitlichen Sinne hilfreich sind dagegen Einläufe, Wadenwickel oder auch biologische Zäpfchen von Cosmochema (Fieber-Zäpfchen N) oder Weleda (Fieber- und Zahnungszäpfchen)
  • Psychotherapie: Körper, Seele und Geist sind eng verbunden. Daher können Sie auch bei Kinderkrankheiten die Genesung mit Gesprächen, durch Stärkung des Selbstwertgefühls usw. fördern. Bei diesem Prozess kann Ihnen auch eine Bachblütentherapie helfen.
  • Atmen Sie bewusst – auch in die Bereiche der Störung. Das entspannt, fördert die Sauerstoffversorgung und die Selbstheilung.
  • Lymphdrainage: Sie können den Lymphfluss und damit die Heilung auch durch Ausstreichen der „Schwimmhäute“ zwischen den Fingern oder Zehen fördern. Nehmen Sie dazu die Schwimmhäute zwischen Zeigefinger und Daumen und ziehen Sie sie unter sanftem Druck nach außen hin aus. Am besten wirkt die Lymphdrainage, wenn Sie sie in dem betroffenen Quadranten des Körpers durchführen. D.h. die obere, linke Körperhälfte behandeln Sie an der linken Hand, die untere linke Körperhälfte am linken Fuß usw.
  • Reflexzonenmassage: Diese können Sie an Händen, Füßen und an den Ohrläppchen durchführen.
  • Mit gezielter Akupressur lassen sich Beschwerden lindern und die Abwehr aktivieren. Welche Akupunkturpunkte genau in Frage kommen, können sie entsprechenden Übersichtstafeln entnehmen. Eine übersichtliche Darstellung finden Sie z.B. auf http://akupressurpunkte-liste.de. Einen besonders guten Effekt erreichen Sie an Akupunkturpunkten, die sowohl das Organ, als auch den Energiefluss und sogar noch die dazugehörige Funktion beeinflussen. Hier einige Beispiele für diese „Erfolgspunkte“:
    Augenbrauen innen:
    Blase, Blasenmeridian, Emotion: Unsicherheit
    Schläfenmitte:
    Galle, Gallenmeridian, Emotion: Frust
    Wangenmitte:
    Magen, Magenmeridian, Emotion: Sorgen
    Schlüsselbeingruben: Niere, Nierenmeridian, Emotion: Angst.
    Ein genialer Punktbefindet sich in der Mitte der Oberlippe. Es ist der sog. Stresspunkt mit dem allein alle Meridiane und demzufolge alle entsprechenden Organe aktiviert werden.
  • Durch positive Programmierung Ihres Unterbewusstseins auf die Heilung hin können Sie Ihre Selbstheilungskräfte aktivieren.
  • Mit Hilfe der Edukinesiologie können Sie in sich liegende Blockaden lösen.
  • Zur langfristigen Gesundung gehört auch die Lebensgestaltung. Achten Sie auf einen gesunden Umgang mit Stress, pflegen Sie Selbsterkennung und Selbstverwirklichung, entwickeln Sie Ziele für Ihr Leben, denn Leben heißt Ziele haben.

Für Frau Dr. Gapp-Bauss geht es bei diesen Infektionskrankheiten zunächst darum, Allgemeinbefinden der Patienten zu verbessern. Bei Fieber hat sie mit der stündlichen Gabe von 3-5 Globuli Belladonna schon oft helfen können. Zudem empfiehlt sie Thymuspräparate zur Stärkung der Abwehr.
Frau Dr. Gapp-Bauß geht es vor allem darum, die Ausleitung anzuregen, damit von den Krankheitserregern freigesetzte Giftstoffe (Toxine) ausgeschieden werden können und den Körper nicht mehr belasten. Insbesondere empfiehlt Sie:

  • Obst-Essigabreibungen über 2-3 Tage,
  • Einläufe bei hohem Fieber und schlechtem Allgemeinbefinden, um die Toxine auszuleiten,
  • Quarkwickel an Hals und Brust - je nachdem, wo die Beschwerden auftreten,
  • spezifische Präparate zur Elimination der Erreger, wie sie z.B. von der Firma Sanum angeboten werden.

Zu der Frage, welche Ausleitungsverfahren im Einzelfall sinnvoll sind und wie diese genau durchzuführen sind, wenden Sie sich am besten an einen naturheilkundlich orientierten Therapeuten.

Diphtherie

Der Kinderarzt Dr. Scheel weist darauf hin, dass Diphtherie bei uns äußerst selten vorkommt. Ist es dennoch zu einer Erkrankung mit Diphtherie gekommen, kann der Patient homöopathisch unterstützt werden. Dabei kommen vor allem in Frage:

  • Arnica D12 als antientzündliches Mittel
  • Apis mellifica D12 zum Abschwellen: Das aus der Biene gewonnene Apis ist ein wichtiges Akutmittel, das insbesondere bei Entzündungen und Ödemen wirkt.

Pertussis – Keuchhusten

Zur Behandlung des Keuchhustens eignen sich Pertudoron 1 und Pertudoron 2 (Fa. Weleda). Unterstützen können Sie Ihr Kind durch eine Darmentlastung. Achten Sie darauf, dass der Magen nicht zu stark gefüllt wird. Sinnvoller ist es bei Keuchhusten, öfters kleinere Mahlzeiten zu sich zu nehmen.

Bei Hirnbeteiligung können je nach Symptomatik Hypophysis/Stannum Globuli (Fa. Wala) oder Cerebellum comp. (Fa. Wala) unterstützend gegeben werden.

Tetanus / Polio (Kinderlähmung)

Beide Erkrankungen sind Dr. Scheel in seiner langjährigen Praxis als Kinderarzt noch nie begegnet. Entsprechend finden Sie hier keine speziellen Empfehlungen.

Erwähnen möchten wir jedoch den Hinweis von Dr. Mutter auf Studien von Dr. Benjamin Sandler: "Er hatte an Tieren nachweisen können, dass Polioviren unter anderem nur dann zu einer Erkrankung führen können, wenn kurzfristig zu wenig Blutzucker vorhanden ist. Dies tritt besonders nach dem Verzehr von viel zu schnell vom Darm aufnehmbaren Kohlenhydraten auf, wie z.B. bei raffiniertem Zucker, Auszugsmehlen (auch Graumehl aus Roggen ist ein Auszugsmehl!) und erhitzten Stärkeprodukten, aber auch nach Genuß von Säften und manchen Obstsorten.
Im Rahmen einer von Dr. Sandler in einem U.S.-Bundesstaat initiierten Aufklärungskampagne, in der er über Radio und Zeitungen über seine Forschungsergebnisse berichten durfte, konnte nur dort der Zucker- und Süßigkeitenkonsum bei Kindern stark gesenkt werden. Als Folge reduzierten sich dort die Zahl der Poliofälle drastisch, während in anderen US-Bundesstaaten die zunehmende Polioepidemie Millionen von Kindern erreichte.
"

Haemophilis influenza Typ b (Hib)

Auch wenn es sich um eine bakterielle Infektion handelt, setzt Dr Scheel bei Hamophilus influenza Antibiotika nur in schwertwiegenden Dekompensations-Situationen ein. Da die Therapie individuell nach vorherrschender Symptomatik zu erfolgen hat, können hier keine allgemeinen Empfehlungen über die allgemeinen Maßnahmen hinaus gegeben werden. 

Hepatitis B

Folgende naturheilkundlichen Therapien haben sich nach der Erfahrung von Dr. Scheel bei Hepatitis B besonders bewährt:

  • Hepatodoron Tabletten (Fa. Weleda) zur Anregung der Lebertätigkeit
  • Homöopathisch: Arnica und Apis
  • Lymphtherapie, z.B. mit Hilfe von Lymphomyosot Tabletten (Fa. Dr. Peithner KG)
  • Leberwickel
  • Bachblütentherapie: Leberregion mit Rescue Creme einreiben

[Lesen Sie auch unsere Artikel zur Hepatitis sowie zur Leber.]

Pneumokokken

Die Lunge wird individuell entsprechend der Symptomatik behandelt. Unabhängig davon können die allgemeinen Maßnahmen angewendet werden.

Meningokokken

Die spezifische Behandlung einer Meningokokken-Infektion richtet sich nach der Symptomatik und ist damit individuell auszurichten.

Masern

Die naturheilkundliche Therapie bei richtet sich nach den Symptomen:

  • Bei Lungenreaktionen kommen z.B. Bronchi Plantago Globuli velata (Fa. Wala) oder biologische Hustensäfte, die individuell ausgewählt werden sollten, z.B. Tussamag Hustensaft N (ct-Arzneimittel), Monapax Tropfen (Fa. Cassella med), Hedelix Hustensaft (Fa. Krewel Meuselbach). Bei Lungenentzündung können Pneumodoron 1 und Pneumodoron 2 (Fa. Weleda) helfen.
  • Bei Ohrreaktionen sind Otovowen (Fa. Weber & Weber), Aconit Ohrentropfen (Fa. Wala), eventuell zur Schmerzlinderung auch Traumeel Tabletten oder Salbe (Fa. Heel) sowie Viburcol N Zäpfchen (Fa. Heel).
  • Bei Hirnbeteiligung können je nach Symptomatik Hypophysis/Stannum Globuli (Fa. Wala) oder Cerebellum comp. (Fa. Wala) unterstützend gegeben werden.
  • Bei starkem Juckreiz der Haut können geeignete Puder von Weleda (z.B. Wecesin-Pulver), notfalls Proal spag. Peka N Tropfen (Fa. Pekana) auf natürliche Weise Linderung verschaffen.

Mehr zur naturheilkundlichen Betrachtung von Masern finden Sie hier.

Mumps

Zur Lymphtherapie bei Mumps eignet sich z.B. Lymphomyosot Tabletten (Fa. Dr. Peithner KG).

Zur homöopathischen Behandlung bei Mumps kommen vor allem Arnica und Apis millifica in Frage. Dazu können Sie die betroffen Region mit Traumeel Creme (Fa. Heel) oder mit Rescue Creme aus der Bachblütentherapie einreiben.

Bei Hirnbeteiligung können Sie unterstützend je nach Symptomatik Hypophysis/Stannum Globuli (Fa. Wala) oder Cerebellum comp. (Fa. Wala) geben.

Röteln

Die Röteln-Erkrankung ist an sich für das erkrankte Kind völlig harmlos. Eine besondere Therapie ist daher nicht nötig. Mehr zu Röteln in der Naturheilkunde finden Sie hier.

Windpocken

Naturheilkundliche Empfehlungen zur Behandlung bei Windpocken finden Sie hier.

Literaturquellen

Verwendete Literatur:

Die genannten Quellen zeigen einen Querschnitt zum Thema und stellen kein Qualitätsmerkmal dar.

Bücher/Zeitschriften:

  • Martin Hirte: Impfen – Pro & Contra, Droemersche Verlagsanstalt, München
  • Friedrich Hofmann: Impfen, Droemer/Knaur
  • Anita Petek-Dimmer: AEGIS Schweiz: „Geschichte der Impfungen“
  • F. und S. Delarue: „Impfungen der unglaubliche Irrtum“, Müller & Steinicke
  • Gerhard Buchwald: „Impfen – Das Geschäft mit der Angst“, EMU Verlag
  • Karl Krafeld & Stefan Lanka „Impfen – Völkermord im dritten Jahrtausend“, Klein-Klein-Verlag
  • Stefan Lanka & Veronika Widmer: „Alles über die Grippe, die Influenza und die Impfungen
  • Claus Köhnlein & Torsten Engelbrecht: "Virus-Wahn", EMU
  • Lübecker Impfunglück/Andreas Jens Reuland: „Menschenversuche in der Weimarer Republik
  • Benjamin Sandler/Otto Bruker „Vollwerternährung verhütet Kinderlähmung“, Emu-Verlag, Lahnstein
  • „Macht Impfen Sinn?“ Infoheft Juli 2005 vom Klein-Klein-Verlag
  • Arznei-telegramm: Monatsschrift mit kritischer Berichterstattung über Arzneimittel
  • Hans Tolzin: „impf-report“, impfkritische Monatszeitschrift, www.impf-report.de
  • Ines Kristensen, P. Aaby und H. Jensen, ,,Routine vaccinations and child survival: follow up study in Guinea Bissau, West Africa", BMJ 2000; 321:1435 (9. Dezember 2000)
  • Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie(BMBF): Forschungsinfo, Bonn, 07.08.1995 Nr. 24/95
  • R Prymula et al. : Effect of prophylactic paracetamol administration at time of vaccination on febrile reactions and antibody responses in children: two open-label, randomised controlled trials. Lancet 2009; 374: 1339

DVD:

  • „Lehr-DVD – Impfen“, klein-klein-verlag

Internet-Quellen:

Barbara Bross
Redaktion: Dr. rer. nat. Inge Ziegler

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Kommentare

Ashutosh, 25.11.2013:
Wir haben beide unsere Kinder nach Impfplan impfen lassem. Unsere Grosse (5) ist kern gesund und war bis auf 2 Mal Magen-Darm noch nie krank. Unser Kleiner hingegen war immer wieder sehr krank (Lungenentzündung, Mastoiditis ect.) und wir kamen nicht drum herum Antibiotika zu geben. Das schwächte sein Immunsystem zusätzlich immer wieder. Wir sind auch bei einem Homöopathen und TCM und haben alles probiert, aber schliesslich hatten keine Wahl, wir mussten wieder Antibiotika geben, da wir sonst hätten operieren müssten und dabei die Gefahr besteht, das das Gehör beschädigt wird. Nun habe ich Bioresonanz Therapie gemacht und dort haben die Impfungen angegeben. Anscheinend konnte der Körper die Giftstoffe nicht richtig auschaffen, das hat das Immunsystem so belastet, dass er immer wieder krank wurde. Nun konnten wir diese mit Hilfe der Bioresonanz ausleiten und seitdem war er nie mehr krank. Ich habe dann meine Tochter auch testen lassen. Sie hatte alles ausgeschafft. Kinder reagieren ganz unterschiedlich auf Impfungen,kommt auch drauf an in welcher Verfassung sie sich beim Impfen befinden. Ich werde weiter impfen und die Giftstoffe mit Hilfe der Bioresonanz ausleiten lassen.
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