5. Argumente absoluter Impfgegner

Argumente absoluter Impfgegner

Absolute Impfgegner zweifeln
den Sinn von Impfungen
grundsätzlich an. Hier finden Sie Argumente von Impfgegnern zur Notwendigkeit, Wirkung, Sicherheit und zum Nutzen von Impfungen. Zum Schluss haben wir für Sie die 20 wichtigsten Argumente von Impfkritikern zusammengefasst.

Einführung

Diskutieren Sie pro und contra auch in unserem Blog.

Absolute Impfgegner zweifeln den Sinn von Impfungen grundsätzlich an. Zu ihnen zählen wir Hans Tolzin, da er alle bisher bei uns eingesetzten Impfungen ablehnt. Auf seinen Internetseiten www.impf-report.de und www.impfkritik.de finden Sie zahlreiche Argumente gegen das Impfen. Nach seiner Ansicht basiert die offizielle Impfpolitik auf vier Säulen. Dies sind

  • 1. die Notwendigkeit zu impfen,
  • 2. die Wirksamkeit der Impfungen,
  • 3. die Sicherheit der Impfungen und
  • 4. die Beobachtung, dass Infektionskrankheiten nach der Einführung von Impfungen zurückgegangen sind.

Die Frage ist nun, wie tragfähig die einzelnen Säulen tatsächlich sind. Tolzin zweifelt an, dass die Notwendigkeit, Wirksamkeit und Sicherheit von Impfungen überhaupt belegt sind. Wir haben ihn nach seinen Argumenten gefragt.

[Vier Säulen der Impfpolitik, Quelle: impf-report Nr. 76/77]
[Vier Säulen der Impfpolitik, Quelle: impf-report Nr. 76/77]

1. Notwendigkeit von Impfungen

Zweifel an der Gefährlichkeit der Infektionskrankheiten

Eine Impfung erscheint vor allem dann sinnvoll, wenn die Krankheit besonders häufig ist, besonders schwerwiegend verläuft und Alternativen der Behandlung fehlen.
Die Statistiken zur Häufigkeit von Komplikationen hält Tolzin in vielen Fällen nicht für aussagekräftig. Als Beispiel nennt er eine Telefonbefragung bei niedergelassenen Kinderärzten zu Komplikationen bei Windpocken. Bei einer so angelegten Studie sei mit einer Auslese (Selektion) der Krankheitsfälle auf verschiedenen Ebenen zu rechnen.

  • Nicht alle Eltern gehen mit ihrem an Windpocken erkrankten Kind zum Kinderarzt. Dies ist insbesondere bei leichten Verläufen zu erwarten.
  • Nicht jeder Arzt hat an der Studie teilgenommen.
  • Schwere Verläufe dürften den Ärzten eher im Gedächtnis geblieben sein. Wenn die Ärzte aber bevorzugt schwere Fälle eher aus ihrer Kartei heraussuchen und diese in eine Studie aufgenommen werden, wird das Ergebnis verzerrt.

Ein anderes Beispiel ist die Grippe. Während das statistische Bundesamt auf jährliche Duzend Menschen mit der labortechnisch bestätigten Todesursache „Influenza“ käme, schätze das RKI durchschnittlich 10.000 Fälle pro Jahr. Die ergebe sich aus der erhöhten Sterberate der kalten Jahreszeit, die pauschal der Grippe zugeordnet werde.

Komplikationen durch Medikamente statt Infekte?

Bei jedem schweren Verlauf bzw. jeder Komplikation sollte man hinterfragen, ob sie womöglich gar nicht auf die Krankheit selbst, sondern auf Medikamente zurückgehen, die das Kind im Rahmen des Infektes bekommen hat. Eine solche Differenzierung gäbe es in der Regel nicht.

Vorsorgen statt Impfen

Um abzuschätzen, wie gefährlich eine Infektionskrankheit ist, sollte man auch die Risikofaktoren für schwere Verläufe kennen. So wäre es z.B. gut zu wissen, ob eine schlechte Ernährung oder rauchende Eltern das Risiko für Komplikationen erhöht. Studien dazu gebe es jedoch nicht. Bedauerlicherweise, denn dann ließe sich die Komplikationsrate von Infektionskrankheiten verringern. Die Notwendigkeit von Impfungen könnte gesenkt werden.
Auch durch verbesserte Behandlungsmöglichkeiten, könnte das Risiko einer Infektionskrankheit gesenkt werden. Eine Impfung wäre dann eher unnötig. Hier gäbe es vermutlich ebenfalls noch Potenzial.

Gesundheitlicher Nutzen von Infektionskrankheiten

Studien belegten, dass Menschen, die Kinderkrankheiten natürlich durchstanden hätten, langfristig gesundheitlich stabiler seien. Auch mit Entwicklungsschüben, würden Kinderkrankheiten in Verbindung gebracht. Hier wäre eine Impfung eher hinderlich.

2. Wirkung von Impfungen

Fehlende Kontrollgruppen bei Impfstudien

Laut Tolzin gibt es keine wissenschaftlichen Studien, die sicher zeigen, dass geimpfte Kinder gesünder sind als ungeimpfte. Um sicher nachzuweisen, dass gegen eine bestimmte Krankheit geimpfte Kinder seltener an dieser Krankheit erkranken als ungeimpfte Kinder, benötige man zufallsgesteuerte, placebo-kontrollierte, doppelblinde Studien. Diese gäbe es jedoch aus ethischen Gründen nicht. Die Begründung laute, dass man ungeimpften Kindern den gesundheitlichen Vorteil einer Impfung nicht vorenthalten könne. Allerdings gäbe es auch für Tiere keine entsprechenden Vergleichsstudien, wohl aber Studien mit Placebos, bei denen man sehr wohl den „segensreichen Nutzen“ der Impfung einigen Patienten vorenthalte.
(Mehr zur Kritik der unzureichenden Studiendaten)

Zweifel am Nachweisverfahren

Um den Erfolg einer Impfung nachzuweisen, misst man i.d.R. die Menge von Antikörpern im Blut nach einer Impfung (sog. Antikörpertiter). Impfgegner sehen darin keinen ausreichenden Nachweis für den Impfschutz. Es gäbe keine Studien, die bewiesen, dass Menschen mit einem höheren Antikörpertiter seltener an der entsprechenden Krankheit erkrankten.

Impfung von Säuglingen

Gerade die Impfung von Säuglingen hält Tolzin nicht für plausibel: Man wisse heute, dass Kleinkinder bis Ende des zweiten Lebensjahres gar nicht in der Lage seien, eigene Antikörper zu erzeugen.

Impfungen irritieren das Immunsystem

Angriffspunkt ist u.a. der unnatürliche Infektionsweg beim Impfen. Während der natürliche Infektionsweg also vor allem über die Schleimhäute (insb. von Mund und Nase) verläuft, gelangen die Impfstoffe bei der Impfung direkt ins Gewebe. Die natürliche Schutzschicht von Haut oder Schleimhaut wird völlig umgangen.
Hinzu kommt, dass das Impfkonzept nur auf die spezifische, Antiköper-vermittelte Immunreaktion des Körpers zielt. Die unspezifische, sog. zelluläre Immunantwort werde beim Impfen außer Acht gelassen. Diese erste Hürde unseres Immunsystems werde durch frühkindliche Impfungen sogar unterdrückt.
Mehrfachimpfungen sind ebenfalls ein unnatürliche Reiz für das Immunsystem, der das Immunsystem unnötig belaste.

3. Sicherheit von Impfungen

Fehlende Sicherheitsstudien zu Zusatzstoffen

Tolzin kritisiert das Fehlen von Sicherheitsstudien zu Zusatzstoffen. Für einige Zusatzstoffe von Impfstoffen, wie z.B. Aluminiumhydroxid und Formaldehyd ist bekannt, dass sie in höherer Konzentration gesundheitsschädlich sind. Dass diese Stoffe in der in Impfstoffen verwendeten Konzentration ungefährlich seien, werde zwar behauptet, sei jedoch nicht belegt. Dazu fehle es an Studien. Zwar werden bei der Zulassung von Impfstoffen Studien gefordert, in denen Nebenwirkungen und Komplikationen erfasst werden. Doch diese gewährleisten nicht, dass auch alle negativen Folgen der Impfung erfasst werden. Die wichtigsten Gründe hierfür liegen in

  • der begrenzten Laufzeit der Impfstudien (Langzeitschäden werden nicht erfasst) und
  • der begrenzten Zahl der Studienteilnehmer.

Laut Tolzin kann selbst eine Studie mit 20.000 Probanden nur solche Ereignisse sicher erfassen, die mit einer Wahrscheinlichkeit bis zu 1:3000 auftreten. Ob seltenere Komplikationen und Nebenwirkungen der Impfung während der Zulassungsstudie aufträten, hänge letztendlich vom Zufall ab.
Weitere Problem seien Scheinplacebos und das Meldesystem, das eine hohe Dunkelziffer erwarten lasse. (Mehr dazu im Kapitel „Unzureichende Meldung von Impfnebenwirkungen“ sowie zur strittigen Placebos unter „Kritische Substanzen in Impfstoffen“.

4. Rückgang von Seuchen durch Impfungen

Bei der Diskussion um Impfungen wird immer wieder auf deren Erfolgsgeschichte verwiesen. Geht die Häufigkeit einer Krankheit nach Einführung einer entsprechenden Impfung zurück, ist dies ein möglicher Hinweis auf die Wirksamkeit der Impfung. Ein solcher zeitlicher Nachweis allein ist jedoch kein hinreichender Wirksamkeitsnachweis. Ein Beispiel: In Deutschland ging die Zahl der Störche zeitgleich mit der Zahl der Geburten zurück (zeitlicher Zusammenhang). Damit lässt sich jedoch nicht nachweisen, dass Störche die Kinder bringen (kausaler Zusammenhang).
Laut Tolzin lasse sich noch nicht einmal bei allen Impfungen ein zeitlicher Zusammenhang mit dem Rückgang der Krankheit feststellen. Das Beispiel Pocken: Nachdem die Erkrankungszahlen 1871 und 1872 (85.000 und 77.000 Fälle) den absoluten Höhepunkt erreichten (sicher als Folge des Krieges von 1870 – 1871), ging die Zahl der Pockenfälle 1872 und 1873 stark zurück, sogar unter den Vorkriegswert (auf 13.000 und 3.500 Fälle)! Die Zwangsimpfung gegen Pocken wurde jedoch erst 1874 mit dem Reichsimpfgesetz eingeführt!

Selbst in Fällen, bei denen dieser zeitliche Zusammenhang bestehe, müsse man z.T. besondere Aspekte berücksichtigen. Als Beispiel nannte er die Polioimpfung. Nach Einführung der Polioimpfung sank die Zahl der Poliofälle. Zeitgleich wurde jedoch im Rahmen der Einführung des Bundesseuchengesetzes auch die Erfassung der Poliofälle in Deutschland geändert. Damit sei die Statistik nicht mehr aussagekräftig.

Zweifelsohne haben auch andere Faktoren, wie eine bessere Hygiene und Ernährung zu einem Rückgang von Infektionskrankheiten und deren Folgen geführt. Entsprechend sind auch nichtbeimpfte Infektionskrankheiten zurückgegangen. Auch die Scharlachzahlen seien seit Jahrzehnten rückläufig. Ganz ohne Impfung.

Die englisch-sprachige Seite "The informed parent" präsentiert als Beispiel den Rückgang der Sterberate an Masern in England. Diese war bereits vor Einführung der MMR-Impfung drastisch zurückgegangen (s. Grafik aus dem Buch "The Role of Medicine).

Quelle: Buch "The Role of Medicine", Thomas McKeown
Quelle: Buch "The Role of Medicine", Thomas McKeown

Die 20 wichtigsten Impfkritiker-Argumente

[Quelle: Impfreport März/April 2011]

  • 1. Um die angebliche Notwendigkeit von Impfungen zu begründen, werden die Erkrankungsrisiken von den Behörden systematisch aufgebauscht!
  • 2. Alternative Vorsorgemöglichkeiten, die Impfungen unnötig machen könnten, bleiben in der Regel unberücksichtigt!
  • 3. Die gesundheitlichen Vorteile, die das natürliche Durchleben von Infektionskrankheiten mit sich bringen kann, bleiben in der Regel unberücksichtigt!
  • 4. Bei der Zulassung von Impfstoffen wird kein echter Wirkungsnachweis in Form von Nichterkrankung, sondern nur ein unzuverlässiger Blutwert verlangt!
  • 5. Das Ethik-Argument, mit dem ein echter Wirkungsnachweis (durch vergleichende Studien) abgelehnt wird, ist aus mehreren Gründen nicht plausibel!
  • 6. Ein Schutz gegen Wild-Erreger durch Impf-Antikörper ist nicht plausibel!
  • 7. Die Impfung von Säuglingen ist nicht plausibel!
  • 8. Die Begründung für den Einsatz von Immunverstärkern ist nicht plausibel!
  • 9. Die Lektionen, die das Immunsystem angeblich lernen soll, sind aus mehreren Gründen nicht plausibel!
  • 10. Vergleichende Studien zur Impfstoffsicherheit fehlen!
  • 11. Das Meldesystem für Impfkomplikationen ist unzureichend, die Dunkelziffer der unerwünschten Impfnebenwirkungen ist laut PEI nicht abzuschätzen!
  • 12. Durch die Verwendung von Schein-Placebos in neueren Studien werden bewusst Impfrisiken verschleiert!
  • 13. Die Behauptung, die einzelnen Zusatzstoffe seien sicher, ist mangels fehlender (vergleichender) Sicherheitsstudien nicht plausibel!
  • 14. Die Überwachungssysteme für zugelassene Impfstoffe erweisen sich bei konkreter Nachfrage als unzureichend bzw. als nicht existent!
  • 15. Dass der Rückgang der Seuchen durch Impfungen verursacht wurde, ist unwahrscheinlich!
  • 16. Die (anonymisierten) Daten der Zulassungsstudien werden wie ein Staatsgeheimnis behandelt, die Ergebnisse sind somit nicht überprüfbar!
  • 17. Die Unabhängigkeit der „Impf-Experten“ ist nicht gewährleistet!
  • 18. Die Behauptung, dass Antikörper vor einer Erkrankung schützen können, ist nicht anhand klinischer Studien belegt!
  • 19. Laborgestützte Diagnosen von Infektionskrankheiten haben aufgrund fehlender Standards für ihre Eichung weder einen therapeutischen noch einen statistischen Wert!
  • 20. Die Rolle der Erreger ist immer noch ungeklärt, da Ansteckungsexperimente unter natürlichen Bedingungen regelmäßig fehlschlagen!

Literaturquellen

Verwendete Literatur:

Die genannten Quellen zeigen einen Querschnitt zum Thema und stellen kein Qualitätsmerkmal dar.

Bücher/Zeitschriften:

  • Martin Hirte: Impfen – Pro & Contra, Droemersche Verlagsanstalt, München
  • Friedrich Hofmann: Impfen, Droemer/Knaur
  • Anita Petek-Dimmer: AEGIS Schweiz: „Geschichte der Impfungen“
  • F. und S. Delarue: „Impfungen der unglaubliche Irrtum“, Müller & Steinicke
  • Gerhard Buchwald: „Impfen – Das Geschäft mit der Angst“, EMU Verlag
  • Karl Krafeld & Stefan Lanka „Impfen – Völkermord im dritten Jahrtausend“, Klein-Klein-Verlag
  • Stefan Lanka & Veronika Widmer: „Alles über die Grippe, die Influenza und die Impfungen
  • Claus Köhnlein & Torsten Engelbrecht: "Virus-Wahn", EMU
  • Lübecker Impfunglück/Andreas Jens Reuland: „Menschenversuche in der Weimarer Republik
  • „Macht Impfen Sinn?“ Infoheft Juli 2005 vom Klein-Klein-Verlag
  • Arznei-telegramm: Monatsschrift mit kritischer Berichterstattung über Arzneimittel
  • Hans Tolzin: „impf-report“, impfkritische Monatszeitschrift, www.impf-report.de
  • Ines Kristensen, P. Aaby und H. Jensen, ,,Routine vaccinations and child survival: follow up study in Guinea Bissau, West Africa", BMJ 2000; 321:1435 (9. Dezember 2000)
  • Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie(BMBF): Forschungsinfo, Bonn, 07.08.1995 Nr. 24/95
  • R Prymula et al. : Effect of prophylactic paracetamol administration at time of vaccination on febrile reactions and antibody responses in children: two open-label, randomised controlled trials. Lancet 2009; 374: 1339

DVD:

  • „Lehr-DVD – Impfen“, klein-klein-verlag

Internet-Quellen:

Barbara Bross
Redaktion: Dr. rer. nat. Inge Ziegler

Lesen Sie anschließend weiter: 6. Gibt es Alternativen zur Impfung?

Kommentare

gabriele, 05.08.2015:
Wer Kinder nicht impfen lassen will, weil er das Impfen als Körperverletzung ansieht und der Meinung ist impfen schadet, der schaue doch einfach einmal vom Menschen weg auf die Tierwelt, deren Kreaturen den meisten Menschen weit weniger bedeuten als Menschenkinder.Ich arbeite seit vielen Jahren im Tierschutz und, ja, auch hier sind ansteckende und tödliche Seuchen wie z.B. die Staupe, Tollwut oder Katzenschnupfen und andere mehr, durch einfache Impfungen weitestgehend vermeidbar. In Ländern, in denen die Leute zu arm sind um ihre Tiere zu impfen, zu schützen, ist die Krankheitsrate noch immer erschreckend hoch. Ein klarer Beweis: Impfungen nutzen.
In dem Falle sogar auch dem Menschen. Viele Tierseuchen sind übertragbar. Alle Tiere da vorsorglich auszurotten, statt der Krankheiten, dürfte keine Alternative sein, oder?
Online-Redaktion, 04.05.2015:
Liebe Josephine,

vielen Dank für Ihren Kommentar, den wir gerne veröffentlichen, weil Sie sich sachlich und konstruktiv mit dem Thema auseinandersetzen. Genau darum geht es uns ja bei unserem 6-teiligen Beitrag: Dass sich Betroffene aktiv mit dem Thema beschäftigen und sich selbst eine Meinung bilden, so wie Sie es für sich getan haben.

Sie sprechen einige Diskrepanzen zwischen den Argumenten der Impfgegner und den Kommentaren unserer Redaktion an. Uns (= der Redaktion) ging es darum, - gewissermaßen als Moderation - verschiedene Positionen zum Thema Impfen darzustellen. Und dazu gehören auch die Argumente von Impfgegnern, die ja nur den 5. von 6 Teilen des Beitrags ausmachen. Das heißt aber nicht, dass wir alle Argumente der Impfgegner teilen!!

Jeder sollte die Freiheit haben, die unterschiedlichen Argumente für sich zu prüfen und dann für sich zu entscheiden. Einen Überblick über die verschiedenen Teile des Beitrag, der unbedingt als Ganzes gesehen werden sollte, finden Sie hier: http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-wachsen/kinderzeit/impfen.html

Ihre Online-Redaktion
Josephine, 03.05.2015:
Liebe Online-Redaktion,

bei Ihren Argumenten/denen der Impfgegner gegen Impfungen widersprechen Sie sich oft selbst. Einerseits behaupten Sie unter "Die 20 wichtigsten Impfkritiker-Argumente" unter Punkt 15: "Dass der Rückgang der Seuchen durch Impfungen verursacht wurde, ist unwahrscheinlich!", d.h. sie bezweifeln die Wirksamkeit der Impfungen, andererseits schreiben Sie in Ihrem Komentar an Frau Schubert vom 13.10.2014, "dass es auch Nicht-Geimpfte gibt, die gerne auf den 'Schutz' durch andere Geimpfte verzichten würden. Beispielsweise verschiebt sich durch die geringere Verbreitung von Krankheiten deren Auftreten leicht in ein höheres Alter, in dem dem dann schwerere Verläufe wahrscheinlicher sind (Bsp. Windpocken)." Mit dieser Aussage bestätigen Sie aber die gängige Lehrmeinung, dass die Impfungen eine Wirksamkeit haben, denn Sie führen die geringere Verbreitungen der Krankheiten auf das Impfen zurück, mit dem man den Nicht-Geimpften die Möglichkeit einer früheren Erkrankung nimmt. Gleichzeitig widersprechen Sie mit dieser Aussage Punkt 6 in Ihren 20 Argumenten: "Ein Schutz gegen Wild-Erreger durch Impf-Antikörper ist nicht plausibel!" Ja was denn nun? Sind Sie bzw. die Impfgegner jetzt der Meinung, dass Impfstoffe wirken oder, dass sie nicht wirken, Sie bzw. die Impfgegner sollten sich da schon entscheiden, welche Meinung sie nun vertreten. Wenn man schon eine Behauptung aufstellt, sollte man schon logisch argumentieren und nicht, wie es einem gerade passt, je nachdem ob man seine eigene Meinung verteidigen will oder eine andere widerlegen möchte.

Das trifft übrigens auch auf Ihr Diagramm unter "Rückgang von Seuchen durch Impfungen" zu. Dieses zeigt lediglich, dass die Sterberate von Kindern unter 15 Jahren an Masern von 1850 bis 1970, dem Einführungsjahr der Masernschutzimpfung, deutlich zurückgegangen ist, sagt aber nichts über die Häufigkeit der Masernerkrankung aus. Es ist selbstverständlich, dass die Todesfälle, die durch Masern verursacht wurden von 1850 (!) bis 1970 rückläufig sind, schon allein durch die deutlich bessere medizinische Versorgung und Möglichkeiten, die es in früheren Zeiten einfach nicht gab, z.B. Antibiotika, die bei vielen Komplikationen der Masern zum Einsatz kommen (Lungenentzündung...), weil wegen dem geschwächten Immunsystem, gerne bakterielle Infektionen hinzukommen. An Antibiotika o.a. war 1850 und noch lange Zeit danach aber nicht zu denken. Sie argumentieren jedenfalls mit einer, auf andere Faktoren zurückzuführenden, bis zu Impfeinführung gesunkenen Sterberate für Ihre Theorie, dass die Erkrankung auch ohne Impfungen von selbst zurückgegangen ist. Wenn sie also ein Diagramm zu Hilfe nehmen wollen, so sollte es schon das richtige sein. Und selbst wenn die Masern von selbst rückläufig sind (verbesserte Lebensbedingungen...), so ist die Krankheit doch nicht ausgerottet und nach wie vor gefährlich, v.a. für Säuglinge, denn sie sind es, die am häufigsten später von SSPE betroffen sind und die abstruse Behauptung, das natürliche Durchleben der Infektion, hätte einen gesundheitlichen Vorteil (Punkt 3 der "Argumente") ist ein Schlag ins Gesicht der Betroffenen, denen u.U. viel zu früh das Leben genommen wird, und ihrer Familien.

Von mir aus können sich alle Impfgegner mit Masern und Co. absichtlich infizieren wenn sie meinen, sie hätten Vorteile davon. Aber ich und der Großteil der Bevölkerung möchten auf diese "gesundheitlichen Vorteile" gerne verzichten. Und so wie sie Respekt für ihre Entscheidung fordern, fordere ich und auch andere, dass unsere Entscheidung auch respektiert wird. Wenn sie, liebe Impfgegner, ihre Kinder nicht impfen wollen, dann halten Sie diese bitte von Säuglingen fern, da diese ganz einfach noch zu jung für die Masern- und andere Impfungen sind. Und so wie sie selbst darüber entscheiden wollen, ob ihre Kinder einen Impfschutz haben oder nicht und gegen Impfzwang sind, so wollen auch wir darüber entscheiden und möchten nicht, dass uns diese Entscheidung durch Ungeimpfte abgenommen wird. Ab ca. 1 Jahr können Babys gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft werden. Halten sie doch bitte, liebe Impfgegner, bis dahin ihre ungeimpften Kinder von ihnen fern, denn Masern bspw. sind bereits 1 Woche vor Ausbruch der Erkrankung ansteckend und wenn sie den Verdacht haben, ihre Kinder könnten an Masern erkrankt sein, so sagen sie das bitte schon beim Anruf ihres Kinderarztes, damit die Praxis geeignete Vorsorgemaßnahmen treffen kann, um weitere Ansteckungen zu verhindern und respektieren damit die Einstellung anderer Eltern, die nicht möchten, dass ihre Kinder mit Masern o.ä. angesteckt werden. Oder sie bitten den Kinderarzt um einen Hausbesuch, bei Masern sollte das doch möglich sein.

Ich hoffe, Sie respektieren meine Einstellung genauso, wie Sie fordern, dass ich Ihre respektieren soll und setzen meine, wie auch die Kinder anderer Eltern, nicht einer Erkrankung aus, gegen die wir unsere Kinder nicht bzw. noch nicht impfen können.

Dafür würde ich Ihnen danken.
Horst, 02.04.2015:
[...]
Muss erst ein Mensch der eigenen Angehörigen sterben, dass man lernt, wie wertvoll es ist, dass man durch Impfungen gegen Viren viel erreichen kann? Kann man damit leben, die Gefahr zu sein, und sei es durch das eigene ungeimpfte Kind, einen Säugling mit Masern anzustecken und die Gefahr in Kauf zu nehmen, dass dieser daran sterben wird?

Schade, dass naturwissenschaftliche Bildung mittlerweile so rar ist. Genau diese fehlt bei Disskusionen der sogenannten Impfgegner. Hier werden sich auf empirisch nicht nachgewiesenen Behauptungen gestürzt, nur weil irgend einer es behauptet.

[...]

Geimpfte Grüße
Ich Lebe aus Deutschand, 22.03.2015:
Danke das ich in Deutschlannd Geboren wurde und Geimpft Wurde Sonst würde ich nicht mehr Leben! Wehr seine Kinder nicht Impft geferdet andere(und gehört Bestraft)
Franz Sartorius aus Pullach, 02.03.2015:
Bei zunehmder Globalisierung wird ein Impfschutz immer wichtiger. Das Risiko ist geringer als der Nutzen. Die Kinderlähmung in Deutschland wurde nicht durch Nichtimpfer und deren Ideologie beseitigt. Viele Länder wären glücklich, wenn sie durch Impfungen vermeidbare Erkrankungen und Epidemien verhindern könnten.
Es ist an der Zeit die Diskussion auf wissenschaftliches Niveau anheben.
Online-Redaktion, 02.03.2015:
Sehr geehrter Herr Würz,

danke für Ihre Stellungnahme. Hierzu vielleicht folgende Anmerkung: Diese Seite ist Teil 5 eines 6-teiligen Beitrags zum Impfen. Anders als die anderen 5 Teile, widmet sich diese Seite bewusst den Argumenten der Impfgegner. Er sollte unbedingt in Verbindung mit den anderen Teilen gesehen werden, die andere Blickwinkel und Meinungen aufzeigen. Eine Übersicht über alle Teile finden Sie hier: http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-wachsen/kinderzeit/impfen.html
Wie Sie sehen werden, ist der Beitrag ohnehin schon sehr ausführlich. Damit möchten wir möglichst breit die Argumente von Impfbeführwortern und -skeptikern aufzeigen. Er hat eher den Charakter eines Ratgebers und nicht einer wissenschaftlichen Arbeit. Das würde den Rahmen einfach sprengen. Nichtsdestotrotz haben wir uns um sorgfältige Recherche bemüht, auch wenn die Literaturstellen nicht im Einzelnen genannt werden. In der rechten Spalte finden Sie unter Linktipps einige Internetseiten (wie RKI, PEI, aber auch die von Impfkritikern) und Bücher, auf die wir u.a. zurückgegriffen haben und in/auf denen Sie ausführlichere Informationen zu Studien etc. finden.

Ihre Online-Redaktion
Sven Würtz aus Berlin, 28.02.2015:
Der Artikel stellt Studien und Befragungen in Frage und verweist auf eine Argumentation (nicht alle Eltern..., nicht alle Ärzte...), die unabhängig vom Thema einer Umfrage immer gestellt werden können, da sie jeder Studie innewohnen. De facto werden Behauptungen aufgestellt, die keinerlei repräsentative Aussagekraft innehaben, zumindest werden die Aussagen ohne jedwede Quellen oder Nennung der Grundlagen dargestellt. Dieser religiös anmutende Ansatz spiegelt in keinster Weise die Bedeutung des Themas wieder.
Schade!
Karin Hönig-Kaack aus Fleckeby, 26.02.2015:
Was ist eigentlich mit den "Non-Respondern". Diese Gruppe reagiert nicht auf Impfungen. Leider wird der Impferfolg auch nicht überprüft. Also wissen wir nicht wirklich, wie viele nach einer Impfung "geschützt" sind. Ich schlage vor, dass jeder Mensch selbst entscheiden kann, was er mit sich und seinem Körper macht. Es ist gut, dass Menschen der Medizin gegenüber kritisch sind. Man erzählt uns doch viel über die angeblich sehr wichtige Einnahme von Medikamenten oder die Notwendigkeit von Operationen. Den Ärzten ist mit der Einführung der "Leitlinien-Medizin" die Entscheidung für eine individuelle Therapie längst genommen worden. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die Todesursache Nr. 1 gefolgt von Krebskrankheiten. Beide Gruppen werden nach den Leitlinien behandelt und siehe da, sie sterben (woran?). Warum sollte man also die angepriesenen Impfungen kritiklos durchführen lassen. Ist Medizin wirklich eine Wissenschaft?
Online-Redaktion, 16.11.2014:
Lieber Martin,

richtig ist, dass Herr T., auf den Sie sich beziehen, kein Arzt ist. Sein Wissen bezieht er aus einer mehr als 10-jährigen intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema. Hinter den hier dargestellten Informationen stecken viele Jahre Recherche und kritische Auseinandersetzung mit dem Thema. Herr T. ist mit seiner kritischen Meinung nicht allein. Er ist einer von vielen impfkritischen Autoren – darunter viele Ärzte. Viele ganzheitliche Ärzte sehen die Impfungen vor allem wegen der zugesetzten Zusatzstoffe sehr kritisch. Diese Ärzte haben täglich mit schwer chronisch erkrankten Menschen zu tun, wurden oft erst Impfkritiker mit der intensiven Auseinandersetzung um die Auswirkungen der Impfungen und können helfen unter anderem mit ihrem Verständnis um die Impfproblematik.
Die Impfdiskussion wird – wie die Homöopathie- und Amalgamdiskussion oft mit sehr vielen Emotionen und wenigen Fakten geführt. Dazu beispielhaft nur ein Zitat „…Jahr 2002…: Dr. Thomas Jefferson, Leiter der Impfstoffbereiches der international anerkannten Cochrane-Vereinigung, der von der Europäischen Kommission beauftragt war, die Sicherheit von Impfstoffen zu analysieren, kam zu einem unschönen Urteil: Es existierten keine glaubhaften Studien, welche die Sicherheit von Impfstoffen bei Kindern belegten. Das heißt, es ist nicht ausreichend geprüft, ob durch die Impfstoffe nicht auch Krankheiten ausgelöst werden.“ (Quelle: Dr. med. Joachim Mutter: „Gesund statt chronisch krank“). Hier noch ein anderes Zitat zum Thema: „Im Jahr 2012 wurde im hochrangigen British Medical Journal über ein 16-jähriges Mädchen berichtet, deren Eierstöcke in direktem Zusammenhang mit der HPV-Impfung unwiderruflich versagten. Offenbar waren der Impfstoff und die darin enthaltenen Zusatzstoffe von der Firma nicht im Hinblick auf ihre Wirkungen auf die weiblichen Fortpflanzungsorgane überprüft worden.“ (Quelle: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/sicherheit-der-hpv-impfung-zur-verhutung-von-gebarmutterhalskrebs/)
Es gibt nach wie vor einen großen Forschungsbedarf. Viele Studien der Impfstoffhersteller werden unter Verschluss gehalten. Es gab auch Vergleichsstudien zu geimpften und ungeimpften Kindern. In einer Meta-Studie wurden z.B. die Daten der KiGGs-Studie ausgewertet, die 17.641 Kinder erfasst hatte. Danach sind geimpfte Kinder häufiger von chronischen Krankheiten betroffen als ungeimpfte.
Einen Kurzbericht dazu lesen Sie hier: www.zentrum-der-gesundheit.de/ungeimpfte-kinder-sind-gesuender-ia.html.
Das Anliegen unseres Artikels war, beide Seiten gegenüber zu stellen und damit eine Grundlage für eine kritische Auseinandersetzung der Eltern mit der Problematik zu schaffen. Einen Überblick finden Sie auf der Seite http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-wachsen/kinderzeit/impfen.html. Die Argumente der absoluten Impfgegner gehören für uns für eine breite Auseinandersetzung mit dem Thema dazu – unabhängig davon, ob man diese Argumente teilt.
Jetzt ist es an den Eltern, sich ihr Urteil zu bilden. Unsere Hoffnung ist, dass über den Informationsbedarf der Eltern auch staatliche Forschungsmittel unabhängig von der herstellenden Industrie zur Klärung der Sachlage zur Verfügung gestellt werden. Dann wären wir alle der Wahrheit ein Stück näher.

Ihre Online-Redaktion
Martin, 08.11.2014:
Es ist übel, dass einem gelernten Molkereifachmann ohne medizinische Ausbildung [Anm. d. Red.: Hier bezieht sich Martin auf Herrn T., dessen Namen für aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen hier nicht angeben.] hier ein Forum gegeben wird und dass dieser und Hinz und Kunz ohne wissenschaftliche Belege durch Schilderung von nicht bewiesenen "Einzelschicksalen" den Eindruck erweckt, man würde seinem Kind durch das Impfen etwas ganz schreckliches antun.
So viele Mediziner sind doch auch Eltern und wollen nur das Beste für ihre Kinder!!!! Da wird einer ganzen Berufsgruppe ausschließlich finazielles Interesse unterstellt. Das ist total unlogisch, dass ALLE Ärzte nur ihren eigenen Geldbeutel als Grund für eine Proimpfungseinstellung haben!! Desinformation durch medizinische Laien oder ideologische und nicht sachliche Gründe z.T. gepart mit mangelndem Sachverstand ist - wenn es um Menschenleben geht - ganz, ganz gefährlich. Guckt Euch doch mal die Lebensläufe der Impfgegner an oder recherchiert die dort zitierten Quellen!!! Es exisitert häufig ein "Zitierkartell" oder die Studien halten einer Plausibilitätsprüfung nicht stand. Das hat folgendes zur Folge: Den (jahrelang) in Medizinfragen ausgebildeten Medizinern wird nicht geglaubt, weil es ja die Argumente der Imfgegener gibt. Deren Richtigkeit wird einfach ungeprüft als wahr unterstellt. Puren Behauptungen (Schilderung von Einzelschicksalen: "Ich kenne da jemanden, der kennt jemand, der kennt jemanden und der hatte mal nach einer Impfund.... ) wird mehr Glauben geschenkt als handfesten Beweisen. Diese bleiben die Imfpgegner fast immer schuldig. Jedwede Erkrankung wird auch sogleich als "Impfschaden" (fern)diagnostiziert. Das ist ebenfalls so unlogisch! Menschen werden nun mal im Laufe ihres Lebens krank.
Ob die Argumente der Imfgegener zutreffen oder aus medizinischer Sicht überhaupt logisch sind, wird bedauerlicheweise nicht mehr geprüft.
Wenn ein aus bloßem Egoismus und bloßer Blödheit der Eltern zur ordungsgemäßen Recherche über Impfungen ein ungeimpftes Kind einem Kind/Säugling oder Erwachsenen, welcher/s aus gesundheitlichen Gründen oder weil es zu früh ist nicht geimpt werden kann, mit eine tödliche Erkrankung ansteckt, dann habt Ihr, liebe "Ich bin ja ach so klug und aufgeklärt und weiss es besser als Leute, die es studiert haben"-Eltern den Tod eines Menschen verursacht!! Zu Recht wird immer häufiger angedacht, impfgegnerische Ärzte in Haftung zu nehmen!
Online-Redaktion, 30.10.2014:
Lieber Stefan,

ein bekanntes Beispiel hierfür sind Masern und Grippe, die für die Indianer böse Folgen hatten - weil sie zuvor nie Kontakt mit diesen Krankheiten gehabt hatten und entsprechend keine Antikörper dagegen hatten bilden können.
Zumindestens bei den Masern kommt hier wieder das Argument von Impfkritikern mit ins Spiel, dass deren Verlauf im Vorschulalter leichter als bei Erwachsenen ist [Was nicht heißt, dass sie da ungefährlich wären.] Wer erst im Erwachsenenalter mit dem Masernvirus in Kontakt kommt, muss mit noch schwereren Verläufen rechnen - was bei den Indianern auch eine Rolle gespielt haben dürfte.

Ihre Online-Redaktion
Stefan T, 29.10.2014:
Ich habe gerade im Wartezimmer bei einem Heilpraktiker eine Broschüre der Impfgegner gesehen. - Da ist mir eingefallen, dass ich mal eine Sendung über die Eroberung Mittelamerikas gesehn hatte. Die Spanier hatten ja nicht nur Waffen im Gepäck, sondern hatten auch Krankheiten mitgebracht. - Deshalb waren sie auf ihrem Feldzug erfolgreich. Man sollte also Krankheiten nicht unterschätzen!
Online-Redaktion, 13.10.2014:
Liebe Frau Schubert,
danke für Ihre Position, die gut nachvollziehbar ist. Der Vollständigkeit halber möchte ich aber ergänzen, dass es auch Nicht-Geimpfte gibt, die gerne auf den "Schutz" durch andere Geimpfte verzichten würden. Beispielsweise verschiebt sich durch die geringere Verbreitung von Krankheiten deren Auftreten leicht in ein höheres Alter, in dem dem dann schwerere Verläufe wahrscheinlicher sind (Bsp. Windpocken).
Ihre Online-Redaktion
Andrea Schubert, 12.10.2014:
Der Schaden, der duchrs Nicht-Impfen entstehen kann, ist ungemein höher, als jener, der durchs Impfen entstehen kann. Die möglichen (und teilweise durchaus häufigen!!!) Begleiterkrankungen einer Masernerninfektion (wie Lungenentzündung, Gehirnhautentzündung, subakut sklerosierende Panenzephalitis, welche immer zum Tod führt...) könnten durchs Impfen wirksam verhindert werden.

Dazu kommt, dass durch eine genügend hohe Impfrate in einer Gesellschaft, jene Menschen geschützt werden können, deren Immunsystem nicht intakt ist (immunsuppremierte Menschen nach Organtransplantationen, Menschen mit Erkrankungen des Immunsystems...). Wer nicht impft gefährdet diese Menschen und lebt außerdem "gesund" weil er sich auf dem Schutz durch Geimpfte ausruhen kann.
Online-Redaktion, 16.08.2014:
Lieber Andreas,

danke für den Hinweis.
Die Empfehlungen der Stiko haben wir auf dieser Seite vorgestellt: http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-wachsen/kinderzeit/impfen/offizielle-impfempfehlungen.html.
Bei den einzelnen Krankheiten werden jeweils die Symptome und die Komplikationen der Krankheiten dargestellt, welche letztendlich der Hauptgrund bzw. Hauptargument für eine Impfung darstellen.

Ihre Online-Redaktion
Andreas, 15.08.2014:
Liebe Online-Redaktion,

wenn es Ihnen tatsächlich um die allumfassende Aufklärung der Eltern geht, wäre es doch auch schön, wenn Sie auf die Argumente der Impfbefürworter eingehen. Das RKI hat bspw unter http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen_20_Einwaende.html auf viele Argumente der Impfgegner geantwortet ohne dabei deren berechtigte Einwände zu verschweigen. Die Argumente von Impfbefürwortern werden ja leider von den Impfgegnern oft nicht genannt oder ins lächerliche gezogen. Für eine aufgeklärte Abwägung der Vor- und Nachteile von Impfungen ist jedoch eine detaillierte Kenntnis beider Seiten von Nöten.
Online-Redaktion, 03.07.2014:
Liebe Frau Dutreux,

Wir bedauern die Vorfälle in Ihrem Umfeld. Vor diesem Hintergrund ist Ihre Meinung gut nachvollziehbar. Den von Ihnen geschilderten Fällen stehen zugleich viele Fälle an Impfschäden gegenüber (einige Fälle - bis hin zu einem Kind, dass seit der Impfung gegen Kinderlähmung im Rollstuhl sitzt - sind der Redaktion persönlich bekannt). Leider werden nicht annähernd alle Impfschäden erfasst. So haben beide Seiten ihre Gründe und ihre Berechtigung.
Unser Anliegen ist es, beide Seiten gegenüber zu stellen, so dass Eltern für sich auf Basis möglichst breiter Information Für und Wider eine Impfung ihre Entscheidung treffen können. Die Konstellation ist bei jedem Kind anders und es ist gut, die Entscheidung für oder gegen eine Impfung bewusst zu treffen.
Impfungen sind ein heiß diskutiertes Thema und leider werden Eltern - in beiden Richtungen - viel zu oft unter Druck gesetzt oder gar wegen ihrer Entscheidung ausgegrenzt. Das entspricht nicht unseren Vorstellen. Wir wünschen uns gut informierte Eltern, die frei in ihrer Entscheidung sind - wie auch immer sie ausfallen mag.

Ihre Online-Redaktion
diane dutreux aus berlin, 21.06.2014:
Mein Vater ist 1947 Dank einem Diphtherie Serum gerettet worden, in extremis! Sein Cousin René, damals 3 Jahre alt , sein täglicher Spielgefährte, war ein paar Tage davor an Diphtherie erkrankt, er starb. Mein Vater konnte nur gerettet werden, weil sein Cousin ein paar Tage davor die typischen Symptome von Diphtherie bekam und bei meinem Vater konnte noch schnell Dank Serum geholfen werden.
Eine Cousine meines Mannes (nicht geimpft) bekam mit 8 Jahren Masern, alles schien in Ordnung, bis sie in die Pubertät kam. Damals entwickelten sich ihre äußerlichen Geschlechts-Organe nicht, die Regelblutung blieb aus... Es wurde dann festgestellt, dass dies auf die Masern Erkrankung zurück zu führen war, eine seltene Spätfolge von Masern... sie wird niemals Kinder bekommen können.
Ich selbst hatte Masern mit 21 Jahren. Ich war nicht geimpft und bin fast gestorben. Es hat mich 3 Jahre meines Lebens gekostet wieder auf die Beine zu kommen, wieder ein normales Leben zu führen. Ich hatte diverse Probleme, vor allem mit dem Gedächtnis, ich konnte mir nichts neues merken, was ein Ende meines Studiums mit sich brachte... In den 3 Jahren nach den Masern hatte ich auch sehr viele Infekte, Infektionen, Entzündungen, allgemeine Gesundheitliche Probleme. Ich leide heute immer noch (20 Jahre danach) an chronische Nebenhöhlen Entzündungen (seit den Masern) und Herpes Labialis habe ich auch seitdem vermehrt. Mein Immunsystem ist in keinster Weise gestärkt! Ich stecke mich sehr schnell mit Krankheiten an (ich habe mindestens 3 Mal im Jahr Magen-Darm Infekte)...
Meine 3 Kinder und mein Mann sind alle durch geimpft! An unserer Schule werden leider nur die hälfte aller Kinder geimpft, viele Eltern sind da deklarierte Impfgegner. Wir haben auch im Schnitt alle 2 Jahre eine Masern Epidemie an unserer Schule, dieses Jahr Keuchhusten seit Februar... Windpocken und Röteln jedes Jahr. Es erkranken aber auch nur Kinder die nicht geimpft sind oder nicht ausreichend geimpft sind (einige Eltern haben sich überzeugen lassen von Impfgegnern, ihre Kinder nicht weiter zu impfen, was zur Folge hat, dass die Kinder dann doch an KK erkranken... was dann wiederum als Impfversagen dargestellt wird...) die korrekt geimpften Kinder erkranken nicht! Ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen einzigen Impfschaden erlebt, aber die panischen Reaktionen von Impfgegnern. Ich wurde von Impfgegnern für Ängstlich, verblödet und schlicht dumm erklärt, weil ich meine Kinder impfe und auch kein Geheimnis daraus mache. Mir wurde auch Grausamkeit vorgeworfen, ich würde meine Kinder langsam aber sicher ermorden. Die Tatsache, dass ich selbst fast an Masern gestorben wäre interessiert keinen Impfgegner! Mir kommt vor, ich habe dann mit Sekten Anhänger zu tun, so wie das Gespräch verläuft! Meine Erfahrung interessiert nicht! Ich wäre dafür, dass eine Impfpflicht eingeführt wird, um Menschen die nicht geimpft werden können (Säuglinge, Immunschwache) zu schützen! Es ist vermutlich nicht der Richtige Weg, aber da Impfgegner überhaupt nicht einsichtig sind, weiß ich auch keine andere Lösung. Ich finde es auch total unverantwortlich seine Kinder nicht zu impfen, es ist nun mal keine persönliche Entscheidung die man da trift, man entscheidet für die eigenen Kinder und auch für alle diese Menschen die nicht geimpft werden können! Man trägt damit eine sehr große Verantwortung. Ist man nicht bereit sich diesen simplen gesellschaftlichen Regeln zu fügen, dann sollte man irgendwo auswandern wo man sicher sein kann, dass man keinem schadet. Ich bekam ja auch die Masern in einem EU Land 1993, weil jemand aus meinem Umfeld nicht geimpft war... aber ich sorge mich mehr um die Menschen, die wehrlos sind.
Thomas, 08.06.2014:
bei allen nicht narbenverursachenden Impfungen bin ich nicht dagegen, aber ich war schon immer ein totaler Impfgegner der BCG (Tuberkulose) Impfung, daran erkranken nur immunschwache Menschen, die Impfung ist in Deutschland nicht wirksam und verursacht eine oder zwei häßliche Impfnarben. Auch gegen die Pocken wurde in Russland und in den Ostblockländern wegen des sinnlosen russischen Biowaffenprogramms noch nach dem 01.01.1980 geimpft, die Bevölkerung von Russland und den anderen ehemaligen Ostblockländern musste diese Rücksichtslosigkeit noch bis zur Abschaffung des russischen Biowaffenprogramms mit den durch die Pockenimpfung verursachen sehr sichtbaren großen tiefen Impfnarben bezahlen.
Carl, 23.03.2014:
Eines unsere Kinder ist an Pertussis gestorben-es hatte sich beim Kinderarzt in der Praxis angesteckt-war noch zu jung um geimpft zu werden! Er hat einfach die Luft angehalten-es war kein plötzllicher Kindstod! das war untersucht worden- Keuchhusten war die Ursache-einer meiner Cousins hatte eine Masern Encephalitis-sein Leben hing am seidenen Faden- ein andere Cousine hat 1963 Poliomyelitis hier in D bekommen und ist im Rollstuhl- was sagen sie uns-Wir sind eine Generation, die am eigenen leib die Strafe der Infektionskrankheiten erlebten,im Wirtschaftswunderland D!-- sind wir ängstlich, sind wir Spinner-weil wir für weltweite Impfungen unentgeltlich und für alle als sinnvoll und überlebensnotwendig einsetzen -was sagen Sie den Eltern deren Säuglinge in der sog."3. Welt" an Tetanus sterben-haben die Pech gehabt, dass die Eltern nicht das Glück hatten hier zu leben und die Kinder hier in der "1. Welt" geboren zu sein- schaut Euch den Film von Edgar Reitz >die andere Heimat<an das war die Realität ganze Dörfer verloren Ihre Kinder an die Diphterie-> was hier von den Leuten von Aegis-Schweiz(Impfreport gehört ja dazu) verlautbart wird --ist unverantwortlich! ....
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