Ernährungsrichtungen

Ernährungsrichtungen

Wir alle kennen Menschen, die sich vollwertig oder vegetarisch ernähren, wenn nicht sogar als Rohköstler leben. Warum tun sie dies? Was heißt es, vegetarisch zu leben? Was versteht man unter einem veganen Essen? Was verbirgt sich hinter dem Wort Vollwertkost? Und was sind Rohköstler? Welche Ernährungsweise ist denn die richtige?

Einführung

Täglich verlangen wir unserem Körper Höchstleistungen ab. Ob im Beruf oder privat. Wir können uns heute kaum noch Schwächen leisten. Unser Chef verlangt unsere absolute Präsenz. Und auch unsere Familie und Freunde wollen nicht zu kurz kommen. Sie fordern einen fröhlichen, gesunden, fitten und ausgeglichenen Menschen. Finden Sie sich wieder? Und dann gaukelt uns die Werbung der Fast-Food-Ketten und „Maggi-Kochstudios“ noch ein leichtes und gesundes Leben aus der Tüte vor.

"Eure Lebensmittel sollen Heilmittel
Und Eure Heilmittel Lebensmittel sein."

Paracelsus

So wie nicht jeder Mensch die gleiche Schuhgröße besitzt, gibt es auch nicht die Ernährungsempfehlung für jedermann. So wie wir alle Individuen sind, reagiert unser Körper auch individuell auf Ernährungsformen. Energie tankt der Körper nicht aus chemisch behandelten Lebensmitteln.

Doch - welche Ernährungsweise ist für mich die richtige? Schmeckt alternative Kost überhaupt? Geißele ich mich mit einer solchen Ernährungsweise nicht nur selbst? Und wie hoch ist denn der tägliche Aufwand einer solchen Ernährung? Kann ich mit meinen Freunden noch Feste feiern, ohne als Außenseiter zu gelten?

Wollen Sie wissen, welche Ernährungsformen es gibt? Wir haben für Sie einen Überblick über alle Ernährungsrichtungen zusammengestellt.

Wenn wir heute von alternativen Ernährungsformen reden, so sind diese Ernährungsformen gar nicht so alternativ, sondern eher ein Zurückbesinnen auf Altes. Vor 200 Jahren lebte noch ein großer Teil der Bevölkerung zwangsläufig überwiegend von natürlichen Lebensmitteln, wie

  • Brot,
  • Kartoffeln, Gemüse und Obst,
  • Fleisch,
  • Milch, Käse und Eiern,

die unverarbeitet vom Erzeuger direkt zum Verbraucher gelangten. Erst seit ca. 100 Jahren kann man Zucker billig herstellen – vorher wurde wenig gesüßt und wenn, dann mit Früchten oder Honig. Es sind auch erst 100 Jahre her, seitdem Weißmehl industriell hergestellt wird. Vorher wurde immer das ganze Korn gemahlen. Seit 50 Jahren wird Fleisch industriell gemästet, seit Anfang der 80er Jahre gibt es H-Milch und werden Öle auf chemischem Weg gewonnen.

Nahrung kann den Körper stärken! Viele alternative Heilmethoden schließen die Ernährungslehre als untrennbaren Bestandteil mit ein. So lassen die Hildegard-Medizin, Ayurveda oder die Traditionell Chinesische Medizin (TCM) Nahrung zur Heilkost werden.

Wie fange ich an?

Informieren Sie sich über alle Ernährungsrichtungen und entscheiden Sie sich dann für eine, die Ihnen am meisten zusagt. Egal, ob Sie mit einer Fastenkur beginnen oder nicht. Beginnen Sie so, wie Sie es für richtig halten. Sie müssen sich dabei wohlfühlen – und: Lassen Sie es sich schmecken. Alternative Kost schmeckt!

"Machen wir unser Essen zu einem gesunden Genuss. Wer nicht genießt, ist ungenießbar."
(Irmela Erckenbrecht)

Schon bald, nachdem Sie Ihre Ernährung umgestellt haben, wird Ihnen Ihr Körper positive, kraftvolle Signale senden.

Literaturquellen

  • MAX O. BRUKER Unsere Nahrung unser Schicksal.; Emu; Auflage: 38., Aufl. (2005)
  • NORBERT MESSING: „Alternative Kostformen im Überblick“ in Natur und Heilen 5/2002;

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