Zungendiagnose

Zungendiagnostik

Bei der Zungendiagnose wird die Zunge gemäß ihrer Beziehung zu inneren Organen eingeteilt. An der Zunge lässt sich der gesamte Verdauungstrakt von Mund (Zungenspitze) bis After (Zungengrund) erkennen. Bei entsprechenden Veränderungen ist die Zunge belegt, fleckig, rissig, uneben, unterschiedlich strukturiert, anstatt glatt und zartrosa zu sein.

 

Autor/en dieses Beitrages:
Dr. med. Wolfgang Scheel, FA. für Kinder- und Jugendmedizin aus Steinheim an der Murr
Fachliche Prüfung und Ergänzung durch:
Dr. med. Reimund Wagner, Arzt/in aus Mühlacker

Zungendiagnose

Zungendiagnostik

Zungendiagnose

Eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist eine verlässliche Diagnose. Dabei legt die Naturheilmedizin einen großen Schwerpunkt auf das Suchen nach den Ursachen einer Erkrankung. Die verschiedenen Richtungen der Naturheilmedizin bedienen sich eines umfangreichen Katalogs von Diagnoseverfahren. Selten stehen diese Verfahren allein. In den häufigsten Fällen werden sie in Kombination verwendet und vervollständigt das Bild, das der Therapeut von seinem Patienten gewinnt. Je umfassender untersucht wird, desto sicherer ist der Befund. Nie werden von einem Therapeuten alle Diagnoseformen angewendet und beherrscht.

Es gibt verschiedene Einteilungen der Zunge in Beziehung zu inneren Organen. An der Zunge lässt sich der gesamte Verdauungstrakt von Mund (Zungenspitze) bis After (Zungengrund) erkennen. Bei entsprechenden Veränderungen ist die Zunge belegt, fleckig, rissig, uneben, unterschiedlich strukturiert, anstatt glatt und zartrosa zu sein.

Kommentare

KUNZE, 27.06.2010, 08:18

Nachts wird die Zunge am Zungengrund dick und schmerzt auch etwas. Werde davon wach und merke es auch jetzt morgens noch. Meine Ärztin weiß nichts damit anzufangen.


Dr. med. Wolfgang Scheel
,
30.06.2010, 17:08

Lieber Herr Kunze!

Wie Sie wissen, wiederspiegelt sich an der Zunge der gesamte Verdauungstrakt - von Zungenspitze (Mund) bis Zungengrund (Dick- und Enddarm).
Ihre Beschwerden deuten auf eine Belastung des Dickdarmes hin.
Wichtig zur Regulierung sind eine individuell richtige Auswahl der Nahrung, eine gute Verwertung (Kauen,Durchspeicheln,Genießen)und auch das kurze Entspannen nach jedem Essen (die richtige Nahrung langsam und bewußt essen genügt nicht, wenn die Verdauungssäfte wegen Stress und/oder Anspannung nach dem Essen nicht fließen können).
Für detailliertere und individuellere Hilfen können Sie mich gern anrufen.

Mit freundlichen Grüßen und allen guten Wünschen!
Dr. med. W. Scheel

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