Ayurveda-Medizin

Die Ayurveda-Medizin

Ayurveda, „Wissen vom Leben“, ist das alte Gesundheitsystem Indiens, beschreibt ein komplettes Lebenskonzept. Leben bedeutet im Ayurveda das Zusammenwirken von Körper, Seele, Geist und Umwelt. Lassen Sie sich von Kerstin Rosenberg in die Welt des Ayurveda einführen ...

Autor/en dieses Beitrages:
Kerstin Rosenberg, Ayurveda Ernährungs- und Gesundheitsberater aus Birstein-Obersotzbach

Einführung

Marmamassage
Marmamassage

Ayurveda ist das 3500 Jahre alte schriftlich überlieferte Gesundheitssystem Indiens, das ein komplettes Lebenskonzept beschreibt. Ayurveda lässt sich übersetzten mit „Wissen vom Leben“. Leben bedeutet im Ayurveda das Zusammenwirken von Körper, Seele, Geist und Umwelt. Ayurveda ist eine ganzheitliche Lehre, die auf den drei „Doshas“, Vata, Pitta und Kapha, beruht, die die Regulationssysteme des Körpers charakterisieren. Sind die Doshas im Gleichgewicht, ist der Mensch gesund, ihr Ungleichgewicht (verursacht durch Klima, Emotionen, Lebensweise, Lebensalter, Ernährung, Veranlagung etc.) führt zu einem schleichenden Krankheitsprozess. Ayurveda setzt auf den eigenverantwortlichen Menschen, der begreift, dass Gesundheit ein Zustand ist, für den er selbst aktiv werden muss. Behandelt wird über eine gesunde Ernährung, Pflanzenheilmittel, Ganzkörper-Ölmassagen, Wärmedampfbäder, Einläufe, Aderlass, aber auch Yoga-Übungen und Meditation.

Ayurveda, das tiefgründige Wissen um das harmonische Zusammenspiel von Körper, Sinnesorganen, Geist und Seele, ist bestrebt, die Gesundheit von Gesunden zu erhalten und Krankheiten Erkrankter zu heilen. Ursprünglich stand der präventive Aspekt deutlich im Vordergrund, was angesichts der zunehmenden Krankheitsentwicklung von großer Bedeutung ist. Nach traditioneller Vorstellung wurde das Ayurvedische Wissen vor vielen Tausend Jahren in meditativer Einkehr von den sog. Rishis, den Sehern im Himalaya empfangen und ist demnach nicht das Produkt intellektuellen menschlichen Handelns. Im Laufe der Jahrhunderte trugen berühmte Ärzte dazu bei, diese Medizin zu erweitern und den gegebenen Bedürfnissen anzupassen. Bereits vor 3000 Jahren existierte eine hochentwickelte medizinische Wissenschaft. Sushruta beschrieb Operationsmethoden, die noch heutzutage in der westlichen Chirurgie Anwendung finden. Gleichermaßen ist es heute notwendig, die im Ayurveda beschriebenen Naturgesetzmäßigkeiten auf die modernen soziokulturellen Bedingungen anzupassen, um somit bestmögliche Ergebnisse zu erreichen.

Seit Jahren wächst im Westen die Unzufriedenheit über die zunehmende Hilflosigkeit der modernen Medizin chronischen und funktionellen Erkrankungen gegenüber. Die westliche Trennung der Wissenschaft in einen "geistigen" und einen "naturwissenschaftlichen" Bereich führte im Laufe der Jahre zu einer sehr physisch und organisch orientierten Medizin, die leider häufig den Menschen als Ganzes nicht mehr zu betrachten und behandeln vermag. Der Ayurveda hingegen beschreibt eine holistische Wissenschaft, die sowohl aus grobstofflichen (physisch-materiellen), feinstofflichen (energetisch-mentalen) sowie unvergänglich spirituellen Werten besteht. Die Trennung dieser einzelnen Aspekte zerstört holistische Wissenschaft grundlegend.

Das Wissen vom gesunden Leben und vom Heilen hat im Ayurveda viele Facetten. Grundlage der gesamten Gesundheitsprävention ist eine gesunde und auf die individuelle Konstitution abgestimmte Ernährungs- und Lebensweise. Darauf aufbauend werden viele therapeutische Maßnahmen der Diätetik, Massage und Körperpflege zur Stärkung der Körperfunktionen und zum Ausgleich der psychischen Belastungen verabreicht. Die Ayurveda-Medizin erzielt äußert beeindruckende Behandlungserfolge mit der holistischen Anwendung von intensiven Ausleitungsverfahren (Panchakarma), inneren und äußeren Öltherapien sowie ausgewählten Rezepturen und alchimistischen Verfahren mit Heilkräutern, tierischen und mineralischen Substanzen.

So kann die ayurvedische Heilkunde sowohl zur Gesundheitsprävention sowie zur Therapie eingesetzt werden. Der Unterschied liegt allein in der Intensität und rezeptiven Auswahl ihrer Anwendung. Im Ayurveda unterscheidet sich eine gesunde Lebensempfehlung und eine therapeutische Behandlung immer dadurch, dass den medizinischen Maßnahmen immer eine eingehende Diagnose vorausgeht. Alle Empfehlungen, Rezepturen und Therapieanleitungen werden primär auf die Krankheiten und ihre Symptome ausgerichtet.

Ganzheitliche Gesundheit aus ayurvedischer Sicht

Stirnguss
Stirnguss

Ayurveda beschreibt Ursachen für Gesundheit, Symptome für Gesundheit und Maßnahmen, die die Gesundheit erhalten und fördern. Ebenso werden die Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten von Krankheiten beschrieben.

Hierbei wird das Wissen um die Gesundheit und Krankheit des Menschen in den drei Aspekten von Ursachen (hetu), Symptomen (linga) und Maßnahmen (aushadha) unterschieden, welche jeweils auf Gesundheit und Krankheit der individuellen Persönlichkeit bezogen werden.

Die ayurvedischen Definitionen von Gesundheit und Krankheit sind bemerkenswert. Unter Gesundheit versteht der Ayurveda mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit. Der ayurvedische Ausdruck für einen gesunden Zustand ist „Svasta“, ein Sanskrit-Begriff, der sich aus den zwei Wörten „sva“ und „stha“ zusammensetzt, die „Selbst“ bzw. „bleiben“ oder „verweilen“ bedeuten. Folglich bezeichnet Svastha jemanden, der in seinem eigenen Selbst verweilt. Im Ayurveda stellt das Leben die Manifestation der interdependenten Vereinigung von Seele (Selbst), Geist und Körper dar. Von diesen dreien verbleiben der Körper und der Geist stets anfällig für Störungen, während die Seele immer frei davon ist. Folglich ist von diesen drei Ebenen nur diejenige der Seele mit Gesundheit gleichzusetzen. Wenn jemand diese Ebene erlebt, erfreut er sich absoluter Gesundheit und absoluten Glücks.

Natürlich stellt diese Definition einen Idealzustand dar, der hypothetisch erscheint, weil gerade der letzte Punkt (absolute Freude) so schwer zu verwirklichen ist. Doch die ganzheitlichen Empfehlungen und Übungen des Ayurveda schenken dem beharrlich Strebenden eine langsame Verwirklichung seiner wahrhaften Bemühungen und bringen ihn dem Ziel Schritt für Schritt näher.

Krankheit definiert man im Ayurveda als die Disharmonie des inneren Gleichgewichts und als den Kontakt mit Schmerz. Diese Leiden können sowohl physischer wie psychischer Natur sein. Als ätiologische Faktoren werden vor allem der exzessive oder unpassende Gebrauch der Sinne und Handlungen genannt. Ebenso stellen eine falsche Ernährung, ungesunde Lebensgewohnheiten, übermäßige Stressbelastungen und klimatische, Jahreszeiten bedingte Faktoren die Hauptverursacher für Krankheiten aller Art dar. All dies stellt ab einem gewissen Maß eine Überforderung für den Organismus dar, welche unweigerlich zu einer Störung der strukturellen und funktionellen Anteile im Körper führt.

Ursachen und ätiologische Faktoren von Krankheiten

Als ganzheitliche Medizin richtet Ayurveda seine vordergründige Aufmerksamkeit immer auf das Erkennen der Ursachen und ätiologische Faktoren von Krankheiten (hetu), um diese anschließend mit seinen holistischen Therapieansätzen zu eliminieren.

Neben den spezifischen Ursachen der jeweiligen Krankheiten beschreibt der Ayurveda die grundsätzlichen Mechanismen, durch die Krankheiten ausgelöst werden. Diese Beschreibungen klingen auf den ersten Blick recht allgemein, haben aber den Vorteil, dass sie auf jeden Krankheitsfall anwendbar sind. So läßt sich allumfassend sagen, dass ein übermäßiger, zu geringer oder falscher Gebrauch von Geist, Rede, Körper oder Sinnen sowie die übermäßige, abnorme oder mangelnde Ausprägung der Jahreszeiten und ihrer Qualitäten zu Krankheiten führen können. Und umgekehrt begünstigen der rechte Gebrauch von Geist, Rede, Körper oder Sinnen sowie die normale Ausprägung der Jahreszeiten Gesundheit.

Konkret bedeutet dies, dass viele Arbeits- und Lebensbedingungen unserer heutigen Zeit ausgeprägte Krankheitsursachen darstellen. So gehören zum Beispiel das übermäßige Betrachten von kleinen Objekten, wie es die Arbeit am Computer auslöst oder das andauernde Sprechen wie es Lehrer, Verkäufer oder Mitarbeiter im Telefonmarketing leisten müssen zu den häufigsten Krankheitsursachen bei Vata-Störungen. Ganz zu Schweigen von dem Schaden, den die modernen Medien mit ihren abstoßenden Horrorfilmen und Gewaltvideos anrichten können.

Das viele Reisen und die damit verbundene Veränderung von Klima und Jahreszeit wie sie Piloten oder international tätige Manager haben, stellt ebenfalls eine große Belastung für den Organismus dar. So sollte bei der Auswahl von Urlaubs- und Reisezielen immer mit berücksichtigt werden, dass eine extreme Klima- und Zeitverschiebung den Körper eher krank macht als erholt und entspannt.

Ebenso wichtige Ursachen für Krankheiten sind die mentalen Faktoren in der Entstehung von Krankheiten und Beschwerden. Zum einen ist das Denken immer maßgeblich an der Krankheitsentstehung beteiligt, da die geistigen Lebenskonzepte zu praktischen Gewohnheiten führen und Handlungen veranlasst, die ihrerseits körperliche Krankheiten verursachen können. Zudem entstehen mentale Störungen meist aufgrund falschen Denkens. Entsprechen bestimmte Lebensbilder und Vorstellungen nicht der Realität, so führt dies zu einer Selbstentfremdung und zu Handlungsweisen entgegen der eigenen Natur (prakriti).

Nicht umsonst ist das Studium der Philosophie und der Geisteswissenschaften eines der Hauptfächer beim Erlernen des Ayurveda. Durch die richtige Funktion des Geistes kann das Leben in seiner ganzen Wahrheit und seinen kausalen Zusammenhängen begriffen und bei Bedarf verändert werden. Die falsche Lebensphilosophie führt nicht nur zu Leid und Chaos, sondern verhindert auch Heilung und Lebenserneuerung im weitesten Sinne.

Therapiekonzepte des Ayurveda

Gewürze
Gewürze

Der Sanskrit-Begriff für therapeutische Maßnahmen lautet aushadha. Diese Maßnahmen werden generell in zwei Kategorien unterteilt: Einerseits Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit, andererseits therapeutische Möglichkeiten zur Beseitigung von Krankheiten. Grundsätzlich bevorzugt der Ayurveda Vorbeugung und möglichst frühes therapeutisches Eingreifen.

Die wichtigsten Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit sind die Tagesroutine zur Gesundheitserhaltung, Maßnahmen zur Ausgleichung jahreszeitlicher Einflüsse oder Empfehlungen, die dem Alterungsprozess vorbeugen.

Die richtige Lebensroutine (dinacarya) beinhaltet ein Leben gemäß der normalen und natürlichen Rhythmen des Lebens. Dies beinhaltet rechtzeitige Ruhepausen, eine passende Arbeit innerhalb der Grenzen unserer Fähigkeiten, Schlaf und Wachen zur rechten Zeit, rechtzeitige Nahrungsaufnahme in guter Qualität, die Nicht-Unterdrückung der natürlichen Dränge sowie gut balanciertes emotionales Verhalten. Auch die Ernährung ist Teil von dinacarya und beinhaltet ein außergewöhnliches Konzept des Ayurveda. Gesunde Nahrung nährt die Körpergewebe vernünftig und liefert grundlegendes Baumaterial für ihre Instandsetzung und Regeneration. Eine auf ayurvedischen Prinzipien basierende Ernährung verhindert außerdem die Akkumulation von Abfallprodukten in den Geweben, die für das Altern verantwortlich sind.

Krankheiten und ihre Behandlungsmöglichkeiten werden im Ayurveda mit einem sehr komplexen Ansatz betrachtet. Dieser beinhaltet nicht nur rationale Behandlungen, sondern auch einige nicht erklärbare Maßnahmen. Mit ihren rationalen, spirituellen und geistigen Therapieformen ist die ayurvedische Heilkunde in der Lage für jede Krankheit eine Antwort zu finden und zumindest das damit verbundene Leid zu verringern. Im Mittelpunkt jeder Behandlung steht immer der Mensch und nicht die Krankheit. Selbst wenn er an einer unheilbaren Krankheit erkrankt sein sollte, so gibt es andere Bereiche in denen er Hilfe, Linderung und Befreiung erlangen kann.

Traditionelle Therapieformen

Gesichtsmassage
Gesichtsmassage
Aromablüten
Aromablüten
Meditation
Meditation

Ein Schwerpunkt der traditionellen und alt überlieferten Therapieformen in der ayurvedischen Heilkunde liegt auf der spirituellen und geistigen Behandlung. In der gleichen Tradition wie die Schamanen, die in allen Kulturen und Zeitaltern in der Verbindung der geistigen und sichtbaren Welt Menschen auf ihrem Lebensweg begleiten und heilen können, so arbeiten auch die ayurvedischen Eingeweihten Vaidyas.

Mehr als zweidrittel der ayurvedischen Medizin werden von Behandlungsformen der spirituellen Therapie Devavyapashraya und geistigen Heilungsformen Sattvavajaya bestimmt. Die rationalen Therapien Yuktivyapashraya wie z.B. die manuelle Therapie, Panchakarma oder Pflanzenheilkunde, sind diejenigen, die im Westen vor allem mit Ayurveda in Verbindung gebracht werden. Ihr Heilungsansatz ist vor allem auf die beeinträchtigten Körperkomponenten abgestimmt und bezieht in der ganzheitlichen Durchführung auf vielen Ebenen die feinstofflichen Therapieformen mit ein.

Devavyapashraya Cikitsa

Mit den spirituellen Therapien werden Menschen behandelt, die unter Krankheiten leiden, die nicht auf eine konventionelle Behandlung ansprechen. Liegt die Krankheitsursache auf der spirituellen Ebene (unverarbeitete Traumata, negative Informationen verstorbener Familienmitglieder, Karma usw.) so ist der Ansatz von devavyapashraya sehr hilfreich. Er beinhaltet Mantras, Gebete und bestimmte Rituale zur Intensivierung spiritueller Gefühle und Denkweisen. Es ist schwer zu erklären, wie diese Prozeduren bei der Behandlung helfen. Ähnliche Dinge werden jedoch allgemein in jeder menschlichen Gesellschaft praktiziert. Im Jahr 1988 wurde von der Universität in San Francisco eine Studie an Patienten einer Intensivstation für Koronarpatienten durchgeführt, um die Wirkung von führsprechenden Gebeten zu untersuchen. Dabei wurde ein Doppelblind-Protokoll verwendet. Im Ergebnis zeigte die Gruppe der Patienten, für die gebetet wurde, weniger Komplikationen. Sie benötigten vergleichsweise weniger Behandlungen, obwohl alle Patienten klinisch den gleichen Bedingungen ausgesetzt waren.

Sattvavajaya

Der Geist spielt eine bedeutende Rolle sowohl bei der Verursachung als auch bei der Behandlung von Krankheiten. Eine positive Rolle des Geistes ist hilfreich für schnelle Genesung, während Negativität den Krankheitsprozess beschleunigt.

Sattvavajaya ist definiert durch das Zurückziehen des Geistes von seinen schädlichen Objekten, wie negatives Denken, negative Überzeugungen, negative Erinnerungen und falsche Entscheidungen. Dies kann erreicht werden durch Meditation und yogisches Denken.

Yuktivyapashraya Cikitsa

Dies ist der rationale Ansatz, der entsprechend der beeinträchtigten Körperkomponenten, wie doshas, dhatus, upadhatus, srotas, malas, agnis und ama angewendet wird.

Drei Ansätze ayurvedischen Behandlungen

Thymian
Thymian

1. Vermeidung der Ursache (Nirdana Parivarjanam)

Viele Krankheiten können behandelt werden, indem die Aktivitäten und die Ernährung, welche auf die Krankheit ätiologisch bzw. begünstigend wirkten, vermieden werden. So kann z.B. eine sehr schwierige Erkrankung wie Migräne durch das bloße Vermeiden von sauren, heißen und scharfen Nahrungsmitteln (von der Qualität her) mit beachtlichem Erfolg behandelt werden

2. Reinigung (Samshodhanam)

Die Reinigungstechniken des Ayurveda entfernen schädliche Dinge aus dem Körper. Folglich schließt es das Entfernen von doshas durch bestimmte therapeutische Techniken sowie das chirurgische Entfernen irgendwelcher schädlicher Objekte aus dem Körper mit ein. Durch snehana (Ölung) und svedana (Schwitzen) werden die doshas und andere schädliche Faktoren im ganzen Körper mobilisiert und in den Verdauungskanal zurücktransportiert. Von dort werden sie durch die Reinigungstechniken des panchakarma aus dem Körper ausgeleitet.

3. Besänftigende Therapien (Samshamanam)

Dies sind besänftigende Therapien, die angewendet werden, wenn der Patient unfähig ist, eine samshodhanam-Behandlung durchzuführen. Sie werden überdies auch nach samshodhanam-Therapien eingesetzt. Sie umfassen ahara (gesunde Nahrung), vihara (gesunde Aktivitäten) und aushadha (Medikamente). Die Hauptquelle für Medikamente im Ayurveda sind Pflanzen. Mineralien und tierische Produkte werden ebenfalls verwendet, jedoch im allgemeinen, nachdem sie mit einigen Pflanzen verarbeitet wurden. Im Ayurveda ist all das eine Medizin, was eine Krankheit heilt, ohne eine neue zu verursachen. Folglich existiert nichts auf der Welt, was nicht medizinisch ist, solange man weiß, wie es zu verwenden ist.

Integration und Anwendungsmöglichkeiten der Ayurveda-Medizin

Die ayurvedischen Therapiemethoden und Behandlungsansätze sind ein in sich geschlossenes System, mit dem alle körperlichen und psychischen Beschwerden auf sehr sanfte und wirkungsvolle Weise behandelt werden können. Besonders große Erfolge erzielt Ayurveda bei allen chronischen, vegetativ und stoffwechselbedingten Erkrankungen wie Allergien, Hauterkrankungen, Rheuma, Tinitus u.v.m..

Die Kombination von Ayurveda und Schulmedizin oder anderen Therapieformen ist ebenfalls sehr sinnvoll und wird in der Praxis häufig angewendet.

Somit lässt sich das alte ayurvedische Wissen um die Gesundheit und Krankheit des Menschen auf vielseitigste Weise in die heutige Zeit integrieren:
Als gesunde Lebensweise, die den Alltag des Einzelnen auf freudvolle, sinnliche und energiespendende Weise bereichert und als ganzheitliche Medizin, die immer den ganzen Menschen behandelt und nicht nur die Krankheit.

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