Windpocken

Windpocken

Windpocken sind eine der klassischen Kinderkrankheiten. Seit 2004 gehört die Impfung gegen Windpocken zu den von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Schutzimpfungen. Vor diesem Zeitpunkt geborene Kinder machten die in der Regel harmlose, von juckendem Hautausschlag und Fieber begleitete Virusinfektion meist in der Kindergarten- oder Grundschulzeit durch und waren danach lebenslang immun.

Einleitung

Windpocken verlaufen bei Kindern fast immer gutartig. Daher ist die Impfung gegen diese Kinderkrankheit für ein körperlich und seelisch gesundes Kind so unnötig – man könnte sogar meinen ähnlich schädlich – wie viele andere gut gemeinte “Schutzmaßnahmen” – etwa übermäßig warmes Anziehen oder Überbehütung gegen Hinfallen und ähnliches. Der Wunsch, das Kind vor Erkrankungen zu bewahren, ihm etwas zu “ersparen”, beraubt es einer wichtigen Möglichkeit, seine Lebens- und Abwehrkräfte durch Gebrauch zu stärken und so zu einer reifen, gesunden Persönlichkeit heranzuwachsen.

Viel ist gewonnen, wenn Eltern Vertrauen in die Kraft ihrer Kinder haben und ihr Augenmerk weniger auf Ängste und Bedrohungen, sondern mehr auf die Stärkung von Körper und Psyche richten. Für ein gesundes, kräftiges Kind sind Windpocken ein bald ausgestandener Bagatellinfekt, aus dem – anders als aus einer Impfung – eine lebenslange Immunität resultiert.

Das Durchmachen der Erkrankung in der Kindheit ist für gesunde Kinder in jeder Hinsicht die beste Lösung. Selbst die Stiftung Warentest kam 2012 in einer Stellungnahme zu den Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission zu der Auffassung, die Impfung im Kindesalter berge das Risiko einer Verschiebung der Erkrankung ins Jugend- oder Erwachsenenalter, wo Windpocken häufig einen wesentlich weniger harmlosen Verlauf nehmen. Zudem können Windpocken-Infektionen während der Schwangerschaft, kurz vor oder nach der Entbindung für das Ungeborene oder Neugeborene durchaus sehr gefährlich sein.

Für Frauen mit Kinderwunsch, die noch keine Windpockenerkrankung durchgemacht haben, empfiehlt sich daher ein Test des Immunstatus und gegebenenfalls eine Nachimpfung. Abwehrgeschwächte Kinder und Erwachsene sind durch die Komplikationen einer Windpocken-Infektion gefährdet und sollten ebenfalls die Impfung erhalten.

Definition

Windpocken werden durch den Varizella-Zoster-Virus ausgelöst. Das Virus gehört zur Familie der Herpesviren und koexistiert seit Jahrhunderten mit dem Menschen. Varizella Zoster hat sonst keinen anderen Wirt. Windpocken sind hoch ansteckend – neun von zehn Personen, die dem Virus ausgesetzt sind, infizieren sich und erkranken. Aus diesem Grund steckten sich, bevor die Windpockenimpfung als Empfehlung in den Impfkalender aufgenommen wurde, die meisten Menschen während regelmäßiger Windpocken-Ausbrüche bereits im Kindesalter an. Damals trat die Erkrankung überwiegend zwischen dem dritten und zehnten Lebensjahr auf.

Die Viren werden sowohl durch Kontakt mit dem Hautausschlag Erkrankter (Schmierinfektion) als auch durch Einatmen (Tröpfcheninfektion) übertragen. Außerhalb des Körpers ist das Virus nur für etwa zehn Minuten überlebensfähig. Daher ist die Ansteckung über Bettwäsche, Kleidung oder Gegenstände sehr unwahrscheinlich. Hier sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Der Name „Windpocken“ weist darauf hin, dass die Ansteckung über die Luft auch ohne direkten Kontakt mit einer infizierten Person möglich und häufig ist. Die Bezeichnung „Pocken“ spielt auf den bläschenförmigen Hautausschlag an, der allerdings mit den viel größeren Blasen und Pusteln, die sich bei einer Infektion mit den gefährlichen, praktisch ausgerotteten echten Pocken bilden, auch optisch nur wenig gemein hat.

Wie sein Verwandter, das Herpes-Simplex-Virus, verbleibt Varizella Zoster nach durchgemachter Erkrankung in den Zellen des Nervensystems, wird jedoch vom Immunsystem an der Vermehrung und Verbreitung gehindert. Bei geschwächtem Immunstatus ist es möglich, dass dieser Schutz temporär versagt, und die Viren reaktiviert werden. Eine solche Wiedererkrankung tritt nicht in Form von Windpocken, sondern als Gürtelrose auf.

Wer einmal eine Windpockeninfektion durchgemacht hat, hat ein gewisses Risiko, im Laufe seines Lebens auch an einer Gürtelrose zu erkranken – gewöhnlich nach dem 40. Lebensjahr. Dabei tritt ein meist streifenförmig begrenzter Hautausschlag über den betroffenen Nerven auf, der selbst schmerzt und von starken Nervenschmerzen begleitet ist. Fieber, Abgeschlagenheit und andere allgemeine Krankheitssymptome fehlen. Menschen, die nicht gegen Varizella Zoster immun sind, können sich durch direkten Kontakt mit einer Gürtelrose mit Windpocken infizieren.

Erhebungen aus den USA zeigen leider, dass sich dort das Risiko für Varizellen-Träger, an einer Gürtelrose zu erkranken, seit der flächendeckenden Durchführung der Impfung bei Kindern erhöht hat. Der Grund: Durch die Impfung fällt der Kontakt mit an Windpocken erkrankten Kindern fast vollständig weg. Dieser erneute Kontakt mit dem Erreger ist aber hilfreich, um die körpereigene Abwehr fit zu halten.

Verlauf und Symptome

Der Verlauf einer Windpocken-Erkrankung ist durch eine relativ lange Inkubationszeit (zwischen 10 und 21 Tagen) und eine normalerweise in wenigen Tagen überstandene eigentliche Krankheitsphase charakterisiert. Erste Krankheitszeichen sind unspezifisch: leichtes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Bereits am nächsten Tag zeigen sich meist die ersten Hautsymptome. Der Windpocken-Ausschlag besteht aus etwa linsengroßen roten Flecken, aus denen bald Knötchen, später rotumrandete, sekretgefüllte Bläschen entstehen, die schließlich platzen, verkrusten und abheilen. Die ersten Pusteln erscheinen am Rumpf, im Gesicht und auf der Kopfhaut, später und weniger stark sind auch die Gliedmaßen betroffen. Wesentlich seltener zeigen sich Hauterscheinungen auf den Schleimhäuten von Mund und Nase, auf der Bindehaut des Auges oder an den Genitalien.

Da der Ausschlag im Verlaufe einiger Tage an immer wieder neuen Stellen entsteht, ist das Nebeneinander von Flecken, Knötchen, Bläschen und Schorf für das Hautbild bei Windpocken typisch – Kinderärzte sprechen vom “Sternenhimmel” der Varizellen-Erkrankung. Unangenehm ist der starke Juckreiz.

Das Fieber dauert meist drei bis fünf Tage an, ebenso lange bilden sich neue Bläschen. Der Hautausschlag ist nach zehn bis vierzehn Tagen vollständig ausgeheilt. Ist es nicht durch Aufkratzen der Bläschen zu Verletzungen oder bakteriellen Superinfektionen gekommen, fallen die Krusten im Normalfall ab, ohne eine Narbe zurückzulassen.

Ansteckend ist die Erkrankung bereits einen oder zwei Tage vor dem Erscheinen des Hautausschlags (dann sind schon Viren in der Atemluft enthalten). Der Inhalt der sekretgefüllten Bläschen ist hochinfektiös – Schmierinfektionen sind daher möglich, bis das allerletzte Bläschen verkrustet ist.

Bei Windpocken im Erwachsenenalter dauert die Krankheitsphase länger, und es treten bedeutend mehr Pusteln auf. Hier ist auch das Risiko von Komplikationen höher.

Der Kinderarzt Dr. Scheel ergänzt zu den Symptomen von Windpocken: "In der Regel sind Windpocken harmlos (auch wenn ich in meiner Uni-Zeit erleben musste, wie ein Kind an hämorrhagischen Varicellen verblutet ist – allerdings im Zusammenhang mit vielen Vorschädigungen), obwohl es auch mit Eiterungen verbundene (sog. purulente) und mit Haut- und/oder Schleimhautblutungen verbundene (sog. hämorrhagische) Windpocken gibt.
Diagnosesichernd ist bei ähnlichen Hautveränderungen die Tatsache, dass zumindest an einer Reaktionsstelle auch ein flüssigkeitsgefülltes Bläschen zu entdecken ist.
Windpocken können sowohl an der Haut, als auch am den Schleimhäuten (Mund, Atemwege, gesamter Verdauungstrakt) auftreten – meist allerdings sind sie auf die Haut begrenzt.
Das „sternenkartenähnliche“ Aussehen ergibt sich aufgrund der zeitlich unterschiedlichen Verläufe von Auftreten und Abheilen der einzelnen Effloreszenzen."

Komplikationen bei Windpocken

Komplikationen des Krankheitsverlaufs sind bei Windpocken im Kindesalter extrem selten, und auch bei Erwachsenen nicht häufig. Generell ereignen sie sich so gut wie ausschließlich bei Patienten in schlechtem Abwehr- und Allgemeinzustand: Immungeschwächte, gestresste, fehlernährte Erwachsene, Kinder in suboptimalem Ernährungs- und Entwicklungszustand, die in unsauberen Verhältnissen leben. Für diese Gruppen kann eine Impfung der beste Weg sein, die zusätzliche Belastung durch eine schwere Erkrankung zu vermeiden. Daraus abzuleiten, dass die Impfung allgemein sinnvoll ist, wäre eine unzulässige Verallgemeinerung.

Mitunter kann es zu bakteriellen Superinfektionen durch den Virenbefall geschwächter Organe kommen: Bei etwa einem von 500 erkrankten Erwachsenen entsteht so eine bakterielle Lungenentzündung. Äußerst selten treten Infektionen des zentralen Nervensystems (Enzephalitis, Meningitis), Leberentzündungen, Herzmuskelentzündungen oder Gelenkentzündungen auf.

Bei Kindern kann es in seltenen Fällen zu einer Sepsis, einer bakteriellen Blutvergiftung, kommen, wenn Bakterien über aufgekratzte Pusteln massiv in den Körper eindringen. Diesem Risiko ist niemand schutzlos ausgeliefert: Einfachste Hygienemaßnahmen wie Händewaschen, das Schneiden der Fingernägel oder das Tragen sauberer Kratzhandschuhe, zusammen mit Maßnahmen, die den Juckreiz lindern, reichen aus, um es zu bannen.

Schwere Windpockenkomplikationen treten dank wesentlich verbesserter Ernährungslage heute so gut wie gar nicht mehr “aus dem Blauen” auf. Nur bei ohnehin schlechtem Gesundheitszustand und weiteren chronischen oder akuten Erkrankungen ist bei einer Windpockeninfektion noch mit Komplikationen zu rechnen. Nur etwa jede 25.000ste Erkrankung endet tödlich, und hier sind überwiegend die beschriebenen Probleme mitverantwortlich.

Eltern gesunder, gut entwickelter Kinder können eine Windpockeninfektion ganz gelassen nehmen. Unterstützen Sie die Selbstheilungskräfte des Körpers mit Bettruhe und vitaminreicher Ernährung, und die Krankheit ist in wenigen Tagen ausgestanden.

Schulmedizinische Therapie

Auch die Schulmedizin lässt einer Windpockeninfektion in der Regel ihren Lauf. Bei abwehrgeschwächten Patienten kann dem Komplikationsrisiko mit der Gabe von Virostatika begegnet werden. Diese Medikamente verringern die Viruslast und können so den Verlauf der Krankheit abmildern.

Starker Juckreiz wird durch die Gabe von Antihistaminika gelindert. Fiebersenkende Medikamente sind nicht unüblich. Nicht gegeben werden dürfen aber Medikamente, die Acetylsalicylsäure enthalten, da diese bei Kindern die Entwicklung des seltenen, aber sehr gefährlichen Rye-Syndroms begünstigen können.

Vom naturheilkundlichen Standpunkt ist der Einsatz fiebersenkender Medikamente kritisch zu sehen: Fieber spielt eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung der Infektion und ist damit nicht das Problem, sondern ein Bestandteil der Lösung.

Naturheilkundliche Therapie

Homöopahie und Phytotherapie

Bei Virusinfektionen unterstützt die Urtinktur von Melisse (Melissa officinalis) den Körper bei der Bekämpfung der Infektion. Melisse ist ein pflanzliches Virostatikum und damit eine natürliche Alternative zu pharmazeutischen Wirkstoffen, die die Virenvermehrung bremsen.

Die Melissenurtinktur kann innerlich und äußerlich während der gesamten Krankheitsphase gegeben werden. Im Frühstadium des Hautausschlags wird sie oft mit homöopathischen Präparaten von Belladonna, im Bläschenstadium mit Rhus toxicodendron und im Krustenstadium mit Antimonium crudum kombiniert. Die homöopathische Behandlung sollten Sie jedoch mit einem Homöopathen oder entsprechend geschulten Kinderarzt abstimmen.

Zur Unterstützung der Hautregeneration empfiehlt sich Betupfen der abheilenden Pusteln mit der Urtinktur vom Stiefmütterchen (Viola tricolor).

Der Kinderarzt Dr. Scheel empfiehlt zur Behandlung bei Windpocken: "Der Juckreiz kann bei Windpocken manchmal sehr stark sein – Kratzen sollte aber möglichst vermieden bis verhindert werden, damit keine stärkeren Entzündungen mit eventuell narbiger Abheilung entstehen. Dafür bieten sich geeignete Pulver oder Lotionen von biologischen Firmen (z.B. Weleda Wundpuder) und/oder Globuli (z.B. Rhus toxicodendron D12) oder/und Tropfen (z.B. pro all) sowie natürlich eigene Möglichkeiten (Aktivierung des Thymus, der Nebenniere und Hypohyse über die Reflexzonen, Einläufe …) usw. an.
Wenn die einzelnen Windpocken sich stark entzünden oder gar eitrig-entzündlich verändern, kann eine Therapie mit Arnica D12 (antientzündlich) und Apis D12 (abschwellend) und Hepar sulfuris D12 (wirkungsvoll bei Eiterungen) sehr erfolgreich sein."

Orthomolekulare Medizin

Zur Unterstützung des Immunsystems empfiehlt der Heilpraktiker Dieter Berweiler:

  • Zink, bei Kindern 100 mg täglich
  • Vitamin B-Komplex
  • Vitamine A und E

Selbsthilfe

Windpocken sind bei normalem Verlauf (das heißt, das Fieber hält nicht länger als fünf Tage an, nach dieser Zeit zeigen sich auch keine neuentstandenen Pusteln) eine Erkrankung, deren Behandlung Eltern sehr gut in Eigenregie und medikamentenfrei bewältigen können.

Sorge tragen sollten Sie insbesondere für ein rasches, komplikationsloses Austrocknen und Ausheilen der Pusteln. Bei Wickelkindern empfiehlt es sich, nasse Windeln rasch zu wechseln und Beinchen und Po in regelmäßigen Abständen für einige Zeit der Luft auszusetzen. Das fördert das Austrocknen der Bläschen.

Kurz geschnittene Fingernägel, saubere Hände, bei Bedarf auch Kratzhandschuhe aus Baumwolle verhindern das Aufkratzen und die bakterielle Infektion der Pusteln. Kühle Raumluft und luftige Baumwollkleidung tun der Haut gut. Zur Stillung des manchmal sehr heftigen Juckreizes sind kühle Umschläge mit Kamillentee oder Kamillenurtinktur sinnvoll. Sind die allgemeinen Krankheitssymptome schon weitgehend abgeklungen, hilft ein lauwarmes Bad mit Natriumbicarbonat oder – wenn Sie Ihren kleinen Patienten dazu überreden können – eine kühle oder kalte Dusche gegen das kratzige Gefühl.

Ist die Mundschleimhaut befallen, lindert das Gurgeln mit Salzwasser den Juckreiz (einen Teelöffel Speisesalz in einem Glas Wasser lösen).

Windpockenpatienten sollten Ruhe einhalten: Bei hohem Fieber gehören sie ins Bett, und auch bei abklingenden Krankheitssymptomen sind ausgedehnte Ruhephasen noch wichtig. Kinder mit Windpocken dürfen keine Gemeinschaftseinrichtungen besuchen. Auch zu Hause sollten sie erst wieder mit anderen Kindern spielen, wenn die Bläschen verschorft und weitgehend abgeheilt sind.

Der Heilpraktiker Dieter Berweiler empfiehlt: "Die Pusteln zunächst mit Melissenurtinktur abtupfen – der Juckreiz hört innerhalb von Sekunden auf. Anschließend mit Megamin, Lellolite, Luvos Heilerde oder Ähnlichem abpudern – so trocknen sie sehr schnell ab. Beides zusammen lässt die Abheilung in drei Tagen geschehen."

Ernährung

Die Ernährung bei Windpocken sollte, wie bei jeder Kinderkrankheit, dem herabgesetzten Appetit der kleinen Patienten Rechnung tragen und leicht verdaulich sein: Frisches Obst, Kompott, leichte Gerichte und viel trinken sind während der kurzen akuten Phase der Erkrankung das Sinnvollste.

Die essentielle Aminosäure Lysin wirkt antiviral und ist daher eine wertvolle Unterstützung bei der Behandlung einer Windpockeninfektion. Lysinreiche Lebensmittel sind Milch, Eier, Hülsenfrüchte und Fleisch. Als Nahrungsergänzungsmittel gibt es Lysin auch in der Apotheke. Der tägliche Lysinbedarf eines Erwachsenen wird auf 16 mg pro Kilogramm Körpergewicht geschätzt.  Heranwachsende brauchen die Aminosäure in größeren Mengen: Kinder sollten täglich 44 mg/kg zu sich nehmen, Kleinkinder 58 mg/kg und Säuglinge 103 mg/kg.

In diesem Zusammenhang weist der Heilpraktiker Dieter Berweiler allerdings auf Schwierigkeiten bei der Verdauung von Kuhmilch hin. Er rät daher generell – und insbesondere bei Virusinfekten – von Kuhmilch ab.

Wichtiger als die Ernährung bei Windpocken ist die alltägliche Ernährung vor dem Ausbruch der Erkrankung, da sie für den Zustand der Immunabwehr entscheidend ist. Frische, vitalstoffreiche Kost, am besten vollwertig aus dem Bioladen, sowie viel Obst und Gemüse sind wichtig. 

Psychosomatik

Kinderkrankheiten verursachen typischerweise Symptome auf der Haut und symbolisieren damit die Überschreitung von Grenzen, die Ausdehnung, den Durchbruch von etwas Neuem, die das äußere und innere Wachstum einer kleinen Persönlichkeit immer begleiten.

Dieser Prozess der Reifung und Entwicklung kann nicht immer glatt und harmonisch verlaufen – zu ihm gehören krisenhafte Stadien, die dem Finden eines neuen Gleichgewichts, der Beherrschung neuer Kräfte und Fähigkeiten vorangehen. Eine Kinderkrankheit ist eine solche Gesundheitskrise, aus der das Immunsystem des Kindes gestärkt hervorgeht. Statt die Krise durch Impfen zu unterdrücken, tut man einem gesunden, normal entwickelten Kind mit guter Ernährung, liebevoller Zuwendung und Ruhe während der Auseinandersetzung mit der Krankheit einen viel größeren Gefallen.
 
Ein Kind, das sich mit Windpocken infiziert hat, spürt vielleicht, wie neue Impulse es auf der inneren Ebene „jucken und reizen“. Bevor es diese seelische Entwicklung angehen kann, hinterlässt die Herausforderung erst einmal auf körperlicher Ebene ihre Spuren und wird auf der Haut, dem “Spiegel der Seele”, symbolhaft bewältigt. Nach überstandener Infektion gehen Kinder, so lässt sich oft beobachten, mit mehr Lebenskraft, unternehmungslustiger und interessierter auf Herausforderungen zu, denen sie vor der Erkrankung vielleicht noch mutlos gegenüberstanden. Sehen Sie die Kinderkrankheit nicht als lästige Störung Ihres normalen, durchgeplanten Alltags, sondern als klärendes Krisenereignis mit tiefem, wertvollem Sinn für die Entwicklung Ihres Kindes!

Literaturtipps

Linktipps

  • www.tinussmits.com
    Homepage des Arztes Dr. Tinus Smits 
  • www.impfkritik.de: Portal für unabhängige Impfinformation von dem Journalist und Herausgeber Hans Tolzin, Herausgeber der Zeitschrift impf-report

Kommentare

Gumprecht, 16.02.2011, 11:13

Ich hoffe, dass sie dieses Forum nicht ernst meinen! Windpocken sind eine extrem ansteckende Krankheit. Vielleicht wäre ihre Zeit besser damit verbracht sich einmal anzuschauen wie ein Kind mit einem massiven Hirnschaden nach einer durchgemachten Windpockenerkrankung aussieht. Sagen sie dann doch noch einmal den Eltern (das kind hat nämlich meist nicht mehr die Fähigkeit es zu verstehen) wie sehr die Persönlichkeit des betroffenen Kindes dadurch gestärkt wurde. Falls sie dies löschen wollen, müssen sie sich selbst eingestehen, dass sie keine Kritik an ihrer Aussage zulassen.
Viel spaß mit ihrer zukünftigen Gürtelrose!
Gumprecht

Dr. med. Wolfgang Scheel, 17.02.2011, 08:44

Lieber Herr (liebe Frau?) Gumprecht!
Herzlichen Dank für Ihren Beitrag zum Thema Windpocken.
Natürlich gibt es nicht die geringste Veranlassung, diesen zu löschen.
Selbstverständlich tut es mir als Arzt wie natürlich auch als Mensch sehr leid, wenn Sie im Zusammenhang mit den Windpocken so schlechte persönliche Erfahrung haben.

Ich möchte (auch) Ihnen folgende Gedanken widmen:
Ganz sicher haben Sie gehört, dass in einer Familie mit mehreren Kinder eines dieser an Windpocken erkrankte, ohne aber seine Geschwister "angesteckt" zu haben.

Sicher erleben Sie täglich, wie ganz unterschiedliche Menschen auf ganz unterschiedliche Reize individuell eben auch unterschiedlich reagieren.
Menschen in einem guten, ausgeglichenen, zufriedenen Zustand mit einem täglichen Bemühen um eine gesunde Lebensführung reagieren auf Reize, Belastungen und auch Kontakte mit "Krankheiten" völlig anders, als Menschen, die sich ihrer Eigen-Verantwortung für Glück, Erfolg und Gesundheit wohl nicht bewußt sind oder solche, die - aufgrund welcher Ursachen auch immer - in einem geschwächten, belasteten oder sogar vorgeschädigten Zustand sind.
Sicher haben Sie sich auch schon einmal Gedanken darüber gemacht, wieso wir Ärzte nicht ständig krank sind, obwohl wir täglich intensivst mit Kranken und "ansteckenden" Krankheiten zu tun haben.

Sicher können sie nachvollziehen, dass der Mensch als geniales Wunderwerk unglaublich viele Belastungen verkraftet, toleriert, kompensiert, reguliert, ohne gleich seelisch, geistig, körperlich krank zu werden - so sind natürlich auch bei der Gürtelrose weder die "Erreger" von Windpocken noch irgendein Kontakt mit einem Kranken die alleinige Ursache der Problematik.

Sicher stimmen wir darin überein, dass wir uns nicht den Gedanken hingeben sollten, ohnmächtig den äußeren Umständen ausgeliefert zu sein und (ausschließlich) mit Impfungen und Anti-Mitteln sich derer erwehren zu müssen.
Sehr gern bin ich zu weiteren - auch telefonischen oder sogar persönlichen - Gedankenaustauschen bereit.

Mit freundlichen Grüßen und allen guten Wünschen!

Dr. Inge Ziegler, Redaktion, 24.02.2011, 12:11

Ergänzung zum Thema Gürtelrose:
Der Schluss des Kommentars von „Gumprecht“ wirft aus meiner Sicht die Frage auf, ob eine Windpockenimpfung auch gegen Gürtelrose schützt. Das Robert-Koch-Institut teilte uns hierzu auf Anfrage mit: „Die bisher mit der Impfung in den USA gesammelten Erfahrungen zeigen, dass gegen Varizellen geimpfte Personen einem geringeren Risiko unterliegen an Zoster zu erkranken und dass ein durch das Impfvirus ausgelöster Zoster meist leichter verläuft, so dass nach Impfung ein individueller Schutz gegenüber einer schwereren Verkaufsform des Zoster besteht.“ Zugleich heißt es aber auch: “Da durch die Impfung aller Kinder die natürliche Boosterung in Zukunft wegfallen wird, ist die mittelfristige Auswirkung auf die Häufigkeit der Zostererkrankungen derzeit noch nicht endgültig abschätzbar.“

Dr. Hirte, Befürworter einer individuellen Impfentscheidung und Autor des Buches „Impfen – Pro & Contra“, glaubt nicht an eine Abnahme der Gürtelrose durch die Windpockenimpfung: „Durch immer wiederkehrenden Kontakt mit dem Windpockenvirus sinkt die Wahrscheinlichkeit für eine Zostererkrankung im Alter.“ Entsprechend sei beim „Wegimpfen“ der Windpocken mit einer Zunahme der Zosterfälle unter alten Menschen zu rechnen – mit allen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen.

Vielleicht ist es da doch sinnvoller, auch im Alter auf eine gute Abwehr zu achten. Schließlich ist bekannt, dass der Ausbruch der Gürtelrose mit einer gewissen Erkrankungsbereitschaft bzw. Abwehrschwäche einhergeht.
Mehr zur Gürtelrose unter http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis-z/herpes-zoster.html


GINA,
16.01.2012, 21:28

Zur Gürtelrose bzw. Herpes-Zoster-Viirus habe ich eine Frage:
Ist es möglich, mehrmals an Gürtelrose zu erkranken? Die Windpocken bekommt man auch nur einmal.

Über eine Antwort würde ich mich freuen.
Lieber Gruß
GINA

GINA, 28.02.2012, 14:28

Nach Aussage von Frau Dr. Ziegler, kann man mehrmals an Gürtelrose erkranken.

Autor: Online-Redaktion

Kommentare

Birgit Bofill Dütsch aus E, 09.06.2016:
Guten Morgen Herr Dr. Scheel,
dann bedanke ich mich herzlich und werde nun gewappnet sein für den Fall der Windpockenerkrankung...
Namaste und schönen Tag noch
Birgit Bofill Dütsch
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 08.06.2016:
Sehr geehrte Frau Birgit Bofill Dütsch!
Ich möchte Ihnen auch gleich auf Ihre Frage bezüglich der Varicellen-Behandlung mit Öl antworten.
Für jegliche Wundheilung sind Licht und Luft nicht nur vorteilhaft und heilungsbeschleunigend, sondern not-wendig.
Sie kennen sicher die Problematik der Tankerunglücke, wenn der Ölfilm ein Sterben im Meer aufgrund des sich dadurch ergebenden Sauerstoffmangels bedingt...
Als Ergänzung zu meiner letzten Antwort noch:
es ist wichtig, dass die Kinder sich nicht kratzen, um eben stärkere Entzündungen mit eventueller Narbenbildung zu vermeiden.
Sollten einige Stellen stark entzündet sein, ist sicher eine Therapie mit Arnica und Apis m. (niedrig potenziert - D6 oder D12) sinnvoll.
Mit freundlichen Grüßen!
Dr. med. W. Scheel
Birgit Bofill Dütsch aus E, 08.06.2016:
Hallo Herr Dr Scheel,
erstmal herzlichen Dank, für die schnelle Antwort.... Bis dato ist unser Sohn noch nicht an Windpocken erkrankt, dennoch beschäftigt mich dies nun. Könnten Sie mir evtl (neben all den Tips und Möglichkeiten zur alternativen Behandlung) dennoch erläutern, warum Sie mit Ölen eher zürückhaltend wären? Vielen lieben Dank vorab und schöne Grüße Birgit Bofill Dütsch
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 07.06.2016:
Hallo, liebe Frau Dütsch!
Wir kennen alle das Phänomen der unterschiedlichen Belastung bei Juckreiz - wenn wir "gut drauf" sind, verkraften wir auch stärksten Juckreiz - wenn wir "am Ende" sind, erscheint selbst minimaler Juckreiz unerträglich.
Eine tolle Wirkung zur Linderung des Juckreizes ist die Aktivierung des Thymus (einfach mehrmals auf den oberen Brustbereich klopfen) - jegliche blockierte Energie (Stress, Anspannung...) wird freigesetzt und wir kommen in einen energetisch optimalen Zustand.
Weitere gute Effekte erzielen wir mit Hände reiben (Reflexzonen: der gesamte Körper wird in seiner Funktion aktiviert) und besonders auch, indem wir die Ohrläppchen massieren (dabei werden über die vierfache Anregung der Hypophyse alle Körperfunktionen gleich 4x aktiviert).
Als lokale Therapie empfehle ich Ihnen lieber das Wecesin Wundpuder von Weleda - mit Ölen wäre ich in dem Zusammenhang eher zurückhaltend.
Im Interesse einer ganzheitlichen Therapie auch der Varicellen sind natürlich Darmentlastung, Atmen, Ruhe, Lymphdrainage (Ausstreichen der Schwimmhäute zwischen den Fingern und Zehen) emotionaler Ausgleich, Lebensfreude/Lebensziele usw. empfehlenswert.
Mit allen guten Wünschen!
Dr. med. W. Scheel
b. Bofill Dütsch aus E, 02.06.2016:
Hallo,
ich hätte eine Frage, da aktuell im kiga unseres Sohnes ein anderes Kind an Windpocken erkrankt ist. Falls er sich angesteckt und die Krankheit ausbricht, könnte ich die Pusteln auch mit dem naturreinen Öl der Palmarosa (Süßgrasgewächs-stark antiseptisch und juckreizstillend) behandeln? Ich habe damit bereits sehr gute Erfahrungen bei zb Stichen und Platzwunden.....denken Sie, dies wäre auch bei den Pusteln der Windpocken zu verwenden?
Vielen lieben Dank vorab und schöne Grüße b.
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 07.07.2015:
Sehr geehrte Frau Elmekawy!
Der menschliche Organismus ist stets um Optimierung bemüht, so auch um eine Narbenrückbildung - selbst wenn meist ein solcher Ist-Zustand als Dauer-Zustand betrachtet, behandelt oder beschrieben wird.
Wir müssen dem Körper nur die ganzheitlichen Voraussetzungen zur Regeneration bieten (Darm-Ernährung, Durchblutung, Lymphfluß, Atmung, Haltung, Entspannung, energetische wie seelisch-geistige Situation...).
Wichtig ist natürlich die Beachtung, in welchen Bereichen und damit Energieleitbahnen die Narben sind - dementsprechend sollten die betreffenden Organe besondere Beachtung finden.
Ausgeprägte Narben können sehr gut mit Bioresonanz behandelt werden. Bei kleinen Narben sind Schüsslersalze (z.B. Silicea) intern und Bepanthen Augensalbe, Original Kieselgel (Hübner), Rescue Creme (Bachblütensalbe) usw. sowie durchblutungsfördernde Maßnahmen für die Haut erfolgreich.
Bei allen Ihren Bemühungen wünschen wir zufriedenstellende Erfolge!
Mit freundlichen Grüßen!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Andrea Elmekawy aus Wien, 05.07.2015:
Hallo,
ich hätte gern fragen, ob irgendwas gibt gegen Narben nach feuchtblattern.Danke Andrea
Online-Redaktion, 05.01.2015:
Liebe Frau Vachenauer,

Windpocken-Partys - und darum geht es letztendlich bei Ihrer Frage - sind allein schon aus rechtlicher Sicht nicht harmlos. Vielleicht hilft Ihnen diese Seite dazu weiter: http://www.muetterberatung.de/details/1719/Windpocken_Partys.html
Vertrauen Sie lieber darauf, dass Ihr Kind auch so einen guten Weg findet.

Ihre Online-Redaktion
Daniela Vachenauer aus Übersee, 03.01.2015:
Hallo. Meine beiden Kinder sind komplett ungeimpft. Der Freund meines Sohnes (7jahre) hat Windpocken. Ich weiß, dass Kinder, speziel Kinderkrankheiten nur dann bekommen, wenn der Körper gerade bereit dazu ist oder das Kind aus seiner inneren Mitte gerissen ist. Da es mir natürlich lieber wäre, dass mein Sohn die Windpocken jetzt schon bekommen würde, stell ich mir die Frage, ob es sinnvoll wäre die beiden zusammen zu bringen ?? Was meinen Sie dazu ? Lg
Wolfgang Dr.med.Scheel aus Steinheim, 08.12.2014:
Liebe Fragestellerin!
Sie haben es intuitiv erfasst, dass Ihre Haut als geniales"Entgiftungs"- Organ die Chance der Windpocken für eine Reinigung des Gesamtorganismus nutzt.

Den Juckreiz können Sie deutlich mindern:
- Aktivierung des Thymus (auf oberen Brustbereich klopfen) setzt blockierte Energie frei0
- in einem guten energetischen Zustand erträgt man/frau Juckreiz natürlich besser, als wenn man/frau "am Ende ist und buchstäblich "die Fliege an der Wand stört"
- Hand- oder Fußmitte kräftig massieren (die Nebenniere wird aktiviert und gibt körpereigene heilende Substanzen wie Cortison, Adrenalin..frei)
- intensiv atmen, entspannen, gute Haltung, Darmentalstung mit Diät und Einlauf,
- gute Durchblutung, Lymphdrainage (s. Artikel im Naturheilmagazin)
- lokal können Sie Wecesin Wundpuder (Weleda) auftragen oder von Hübner Original Kieselgel/Kieselsäure (Reformhaus)

Wenn die Stellen sehr entzündet sind, können Sie (wie bei jeder akuten Entzündung!) Arnika+Apis m. Globuli (D12) 5x5 oder auch stündlich einnehmen.
Bei Eiterungen hilft Hepar sulfuris (auch niedrig potenziert) genial.
Mit Baden und Nässe sollten Sie zurückhaltend sein, weil die Stellen natürlich möglichst austrocknen sollten.
Ich wünsche Ihnen eine Ihrer Wahrheit entsprechend optimale Heilung - denn was Ihr Köper gerade erledigt, ist Heilung... Viel Erfolg!

Mit lieben Grüßen!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Fragenstellerin, 06.12.2014:
Hallo,
Ich frage mich, wie ich meine Haut jetzt am besten pflegen kann.
ich bin 27 J. alt und habe Windpocken (durch Arzt festgestellt). Überall rote Pusteln, spannende und schmerzende Haut (jucken noch im geringeren Rahmen), einige Pusteln haben Eiter, einige sind braun (Schorf?) und ein paar sehen so schwarz-fusselig aus (Dreck?)
Meine Haut ist von Haus aus sehr trocken, ich kriege schnell Exzeme (die auch teils eitern oder bluten, manche Ärzte sagten, ich habe Neurodermitis) und seit ca. einem Dreiviertel Jahr entzündet sich bei mir eigentlich sogar jede Miniatur-Stichwunde.
Was würden Sie empfehlen? Wasser vermeiden damit die Haut nicht austrocknet/ baden damit, Dreck rausgeht ohne dass ich mir Narben ins Gesicht kratze? dreckige Wunden aufmachen oder zulassen? Creme oder Lotion?
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
GINA, 18.10.2014:
Meine Erfahrung zu Windpocken:
Im Alter von 23 Jahren bekam ich die Windpocken (Masern Mumps und Röteln hatte ich auch gehabt) wurde angesteckt durch meine Nichte. Mit Freuden passte ich damals auf sie auf, ohne dabei zu bedenken, dass ich angesteckt werden könnte. Was ich damals durchgemacht habe, wünsche ich keinem Menschen. Im Erwachsenenalter verläuft diese Krankheit viel komplizierter, es war ecklig und mir ging es furchtbar schlecht. Ich kann mich erinnern, dass ich 3 Wochen krank geschrieben war. Jahre später - meine Kinder bekamen die Windpocken, je kleiner das Kind umso leichter war der Krankheitsverlauf. Ich war so froh, dass ich die Windpocken dann schon hinter mir hatte! Also: Windpocken sind hochansteckend! Mein Mann dagegen bekam nie irgend eine Kinderkrankheit, auch zu der Zeit der Windpocken nicht...
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 15.10.2014:
Liebe Nathalie!
Möchten Sie eine schulmedizinische oder eine erfahrungsheilkundliche Antwort?
Aus schulmedizinischer Sicht sind Varicellen (Windpocken) so lange "ansteckend", bis die betroffenen Stellen komplett abgetrocknet sind, also auch unter den eventuellen Krusten.
Aus meiner Sicht ist nichts ansteckend - sonst hätte ich wirklich keine Lust, als Arzt den lieben langen Tag nur mit kranken Menschen zu tun zu haben!!!
Warum bekommen z. B. die Geschwisterkinder eines Windpocken-Kindes nicht automatisch auch Windpocken?
Auch Windpocken sind Heilung (!), Regulierung von vererbten Belastungen (Miasmen), Entwicklungschancen, Reinigung...
Die germanische neue Medizin betrachtet derartige Hautreaktionen auch als Konflikt-Reaktion (Trennungskonflikt).
Ich denke, dass Symptome, "Krankheiten" und menschliche Probleme immer individuelle komplexe Ursachen aus der Persönlichkeit heraus haben.
Ärzte in anderen Menschheitsepochen waren wahrscheinlich mit ihrer Meinung der Wahrheit weit näher als heute: nicht der "Erreger", sondern das "Milieu" (also der ganzheitliche Zustand des Betreffenden) ist entscheidend!
In Kindereinrichtungen, Schulen, Gesundheitsämtern ...wird die Realität oft/meist nicht erkannt und mit der Verbreitung von Angst und Panik erst ein kausales Problem erzeugt.
Die nichtgeimpften Kinder werden in den Kindereinrichtung als Bedrohung für die geimpften Kinder betrachtet - wo ist da die Logik, wo der Verstand!?
Wir leben in einer Welt des Geschäftes mit der Angst!
Befreien Sie sich und Ihr Kind sowie die gesamte Familie von diesem unmeschlichemTreiben!
Alles erdenklich Gute!
Dr. med. W. Scheel
Nathalie, 13.10.2014:
Wie lange sind Windpocken ansteckend und wann darf mein Kind (12 Jahre) wieder zur Schule?
Katharina Scherf aus München, 16.05.2014:
Ich kann nur bestätigen, dass Kinder durch das Impfen kränker und kränker werden!
Meine Große ist fast durchgeimpft und nur krank!
Meine Mittlere ist weniger geimpft und viel weniger Krank.
Mein Sohn ist fast nicht geimpft und sehr selten krank.

Wir haben fast alles an Impfnebenwirkungen durchgemacht und leiten Impfseren nun aus und die Ernährung ist ebenso umgestellt.
Und siehe da, Infekte sind sowas von harmlos geworden!
Wo wir noch vor zwei Jahren 12x im Jahr Scharlach hatten und immer und immer wieder Antibiotika bekamen haben wir seit acht Monaten GAR KEIN Antibiotika oder Penicillin mehr erhalten.

Auf die Natur vertrauen und hochwertige Lebensmittel verwenden. Im Augenblick mag ein Einkauf im Reformhaus Fleisch- und Milchlos teuer erscheinen aber im Endeffekt benötigt man viel, viel weniger Lebensmittel da der Köroer nicht nach Nährstoffen schreit.
Im industriell hergestellten Fertigfutter ist um 80% eine Mangelernährung vorprogrammiert denn der Müll (alias "Lebensmittel") kann nicht verwertet werden. So isst man mehr, schwemmt auf und bläht auf, wird adipös und ist unterernährt, schwach, krank, lustlos und energielos.
Nicht mit vollwertiger, natürlicher Ernährung. Es ist erstaunlich wie das Bedürfnis des Körpers nach "Fressattacken" verschwindet!
Kein Heißhunger auf Schoki, Fleisch, Fettiges, Fertiges!

Weil der Körper hat was er benötigt.
Und meine Kinder sind plötzlich gesund.

Ich mag Impfen nicht mehr. Nie mehr. Weder Formaldehyd noch pH senkende Stoffe, Trägersubstanzen wie Mercurius oder gar Aluminium, tierische Produkte, Antibiotika und Co müssen in Seren für den Menschen sein.
Der Homöopath kann einen durchaus mit Immunglobolinen versorgen, wenn man vor Tetanus Angst hat.
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