Schilddrüse

Schilddrüse

Die Schilddrüse liegt in der vorderen Halsgegend, unterhalb des Adamsapfels und besteht aus zwei Lappen, die über einen Strang in der Mitte miteinander verbunden sind und der beim Schlucken vom Therapeuten gut ertastet werden kann.

Einführung

In der Schilddrüse werden die Hormone Thyroxin (T4), Trijodthyronin (T3) und Thyreocalcitonin hergestellt. Letzteres ist am Calciumstoffwechsel beteiligt und benötigt Jod, sowie eine bestimmte Aminosäure. Die Schilddrüse kann Jod, das über die Nahrung aufgenommen wird, speichern, denn sie braucht es, um ihre Hormone produzieren zu können.

Die Schilddrüsenhormone sind wichtig für das Wachstum, die Hirnentwicklung und fördern den Abbau von Cholesterin in der Leber. Sie sind für die Wärmeproduktion des Körpers maßgeblich und bewirken, dass der Stoffwechsel beschleunigt und der Energieumsatz gesteigert wird. Sie sind also an wichtigen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt und stehen mit dem Nervensystem über einen so genannten Regelkreis in Verbindung: Das Zwischenhirn meldet über das Hormon TRH (engl.:tyreotropine releasing hormone) an die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), dass zu wenig Schilddrüsenhormone im Blut vorhanden sind. Dann veranlasst die Hypophyse, dass TSH (thyreoideastimulierendes Hormon) ausgeschüttet wird und dieses wiederum regt die Schilddrüse an, T3 und T4 zu produzieren. Ist eine „Sättigung“ erreicht, stellt das Zwischenhirn die Produktion von TRH ein, solange bis wieder Bedarf besteht. Wenn dieser Regelkreis gestört wird, kann es zu verschiedenen Erkrankungen kommen.

Bei allen Schilddrüsenerkrankungen muss immer mitgedacht werden, dass die Schilddrüse eine hormonproduzierende Drüse ist und in diesem Fall mit dem vegetativen Nervensystem in Verbindung steht. Das heißt wiederum, dass bei allen Prozessen die Psyche eine entscheidende Rolle spielt, denn der sympathische Anteil des vegetativen Nervensystems lässt sich willentlich nicht beeinflussen.

Die Fragen, die allen Therapien vorangehen sollten:

  • Welche Erwartungen habe ich als Patient in Bezug auf meine Krankheit und an den von mir befragten A/TH/HP?
  • Welche Eigenverantwortung bin ich bereit zu übernehmen?

Und im Sinne unserer bevorzugten Herangehensweise, wünscht der Patient

  • In erster Linie eine Beseitigung der Symptome?
  • Die Wiederherstellung der körperlichen Funktionstüchtigkeit?
  • Und/oder geht es ihm darum, die Ursachen aufzuheben?

Anja Müller:
Naturheilkundliche Herangehensweise:

Eine naturheilkundliche Behandlung bietet sich an, da mit ihr nicht nur die Symptome, sondern auch die Ursachen der Erkrankung beeinflusst werden. Hierbei kann die Medikation beibehalten, reduziert bzw. ganz abgesetzt werden. Dieser Weg ist oft langwierig. Die Therapie sollte durch die gängigen Diagnoseverfahren überprüft werden. Zwei fundamentale Erkenntnisse lehrte Dr. Max Otto Bruker(siehe Literatur), sowohl Patienten als auch Gesunden: Der Mensch wird krank, weil er sich falsch ernährt, und der Mensch wird krank, weil er falsch lebt. Weil Dr. Max Otto Bruker sich nicht mit einer symptomatischen Linderungsbehandlung zufrieden gab, betrieb er eine ursächliche Heilbehandlung. Dr. Bruker unterteilt die Lebensmittel in "Lebendige Lebensmittel" und "tote Nahrungsmittel". Alle Lebensmittel sollten aus kontrolliert-biologischem Anbau stammen. Hitzebehandelte oder industriell verarbeitete Lebensmittel sollen gemieden werden. So würden sich alle Zivilisationskrankheiten heilen/vermeiden lassen. Dabei ist gerade auch bei Schilddrüsenerkrankungen zu berücksichtigen, dass Körper und Seele untrennbar eine Einheit bilden. Die Störung der Schilddrüse ist, wie er es ausdrückt, lebensbedingt. Körperlicher Zusammenhang: Falsche Ernährung, Jodverwertungsmangel, körperliche, hormonelle Umstellungen, Allergien, bakterielle Herde, Ekzeme, Immunverschiebungen, erbliche Disposition, Umweltbedingungen können zur Störung der Schilddrüsentätigkeit beitragen.

Kropf (Struma) - Definition

Welche Symptome treten auf?

Der Kropf an sich beschreibt zunächst einmal nur das Symptom, nämlich eine Vergrößerung der Schilddrüse oder Teile davon. Unabhängig davon, ob der Kropf knotig, ob er noch gut- oder schon bösartig ist, ob er nach innen oder außen wächst. Der Kropf selber macht zunächst einmal wenig Beschwerden, denn er entwickelt sich in der Regel langsam. Die Symptome sind meist schleichend und diffus, ähneln der Schilddrüsenunterfunktion (siehe unten) und können deswegen auch andere Ursachen haben. Eine genaue laborärztliche Bestimmung der Schilddrüsenwerte ist deshalb wichtig.

Ursachen

Die Bezeichnung „blande struma“ umfasst eine sehr große Gruppe an Struma, die auf unterschiedlichste Ursachen zurückzuführen sind. Es kann einen Kropf bei ausgeglichener Schilddrüsenfunktion oder einen Kropf wegen unterschiedlichen Funktionsstörungen beschreiben. Zuerst einmal aber sagt ein Kropf allein, nichts über Gut-oder Bösartigkeit aus. Es gibt einige Gründe, warum er entstehen kann: aus Jodmangel, aufgrund von Zysten, bei Schilddrüsentumoren, bei Gewebeneubildung aufgrund eines Hormonungleichgewichts, wegen Überfunktion, wegen Unterfunktion, aufgrund von Enzymdefekten, wegen der so genannte Autonomie (selbständiges Gewebe, das auf die Steuerfunktion des TSH nicht mehr reagiert) oder bei Entzündungen der Schilddrüse (Thyreoiditiden) usw. Die häufigste Kropfart ist aber immer noch die aus Jodmangel. Wenn wenig Jod über Nahrung und Wasser in den Körper gelangt, wächst die Schilddrüse. Sie versucht, durch Größe den Hormonbedarf sicherzustellen, was aber nicht hilft und deshalb der Kropf immer größer wird (siehe unten: Kontoverse Jodversorgung).

Therapie

Symptombeseitigung und hilfreiche Unterstützung beim Gesundungsprozess

Was der Therapeut tun kann
In der Vielfältigkeit der Ursache liegt die Gefahr eines Kropfes. Da der Tastbefund allein nicht ausreicht, kann der Therapeut zwar fühlen, wie groß der Kropf ist oder ob er Schluck- und Atembeschwerden macht, letztendlich aber muss der ganze Mensch einer gründlichen Anamnese und einer körperliche Untersuchung unterzogen werden. Das schließt die Blutuntersuchung und einen Schilddrüsenhormontest mit ein, um zu einer eindeutigen Diagnose zu gelangen.

Schulmedizinisch: wird beim Jodmangelkropf zuallererst Jod in Tablettenform zugeführt und beobachtet, ob sich der Kropf zurückbildet, danach kann es ausreichen, über jodreiche Ernährung das Defizit zu beheben. Eine Klimakur an der Nordsee kann ebenfalls hilfreich sein.

Naturheilkunde: Durch Blasentangpulver versucht die Phytotherapie der Einnahme von Tabletten vorzubeugen. Dieses Pulver gibt es standardisiert und demnach präzise dosiert. Die Homöopathie arbeitet beispielsweise symptombezogen über die Mittel: Ammonium bromatum, Calcium jodatum, Fucus vesiculosus und Spongia (Quelle: Natur & Heilen, 1997), Calcium carbonicum, Barium jodatum, Thyreoidinum (Kriemhilt Waldenmaier) oder aber auch über spezifischen Konstitutionsmittel, wobei es dem erfahrenen Therapeuten überlassen bleiben muss, welches Mittel und in welcher Potenz er dieses verabreicht. Von einer Eigenmedikation raten wir dringend ab. Schüssler-Salze: in dem Buch von V.H.Haiduk: Gesund durch Schüssler-Salze nimmt die Autorin Bezug auf das Salz Nr. 1: Calcium fluoratum: „Macht Weiches hart und Hartes weich.“. Dieses Salz ist dem Dreifach-Erwärmer (Schilddrüse) zugeordnet und nimmt u.a. Einfluss auf verhärtete Drüsen. Da dies aber nur ein vereinzeltes Symptom beschreibt, muss der A/TH/HP abklären, ob tatsächlich ein Mangel von diesem Salz beim Betroffenen vorherrscht und in welcher Dosierung die Behandlung eingesetzt wird. Ebenso kann das Schüssler-Salz Nr.8, Natrium chloratum: „Zur Regulation des Wasser und Salzhaushaltes“, zur Anwendung kommen, denn es wird dem Dickdarm Meridian zugeordnet, der in direkter Verbindung mit dem Dreifach-Erwärmer steht. Eingesetzt wird es beispielsweise u.a. bei allen Stoffwechselstörungen.

Vorbeugung und Selbsthilfe: Was der Betroffene selbst tun kann

Ernährung:
Um dem Jodmangelkropf vorzubeugen, empfiehlt die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) 200 µg Jod, pro Tag, für Erwachsene aufzunehmen. Aufgrund der kontrovers geführten Debatte empfiehlt der „Arbeitskreis Jodmangel“ (www.jodmangel.de) aber, höchstens 100 µg Jod aufzunehmen, was keiner künstlichen Jodzusätze bedarf. Gute Lieferanten sind Champignons, Bohnen, Zwiebeln, Broccoli, Spinat, Radieschen, Rettich, Spargel, Gartenkresse, Petersilie und Schnittlauch. Allerdings sind diese (siehe Beitrag unten: Kontroverse Jod Versorgung) durch Bio- oder Kunstdünger mit künstlichem Jod versetzt.

Anja Müller:Bei Jodbedarf: Lebertran, Kabeljau, Schellfisch, Lachs oder Algen zu sich nehmen.“

Sollten diese Anwendungen zum Erfolg führen, wäre demnach die Funktion wiederhergestellt und auch die Ursache beseitigt, wenn und das wird letztendlich immer der individuelle Fall zeigen, auch das seelische Stimmungsbild im Lot ist.
Hierzu Kriemhilt Waldenmaier:Als Therapeutin achte ich auf besondere Lebensphasen, wie Pubertät, Schwangerschaft, so genannte Wechseljahre und auch auf belastende Konfliktsituationen.“ Siehe auch: Krankheit und ihre Bedeutung (Über- oder Unterfunktion)

Phytotherapie: Heilkräuter für einen Schilddrüsentee:
Jodhaltig: Blasentang, Isländisches Moos
Schilddrüse beruhigend: Wolfstrapp, Lavendel, Baldrian, Hopfen, Weinraute
Herz/Kreislauf beruhigend: Herzgespann, Salbei, Galgant, Weißdorn, Mistel, Bärlauch, Melisse
Hilft bei Schlafstörungen: Hafer, Hopfen, Maisbart, Passionsblume, Ackersalatblüten, Melisse, Baldrian,
Insgesamt den Menschen stärkend: Meisterwurz, Angelikawurzel, Eisenkraut, Rhapontikum
Stärkung der Leber: Wermut, Beifuß, Berberis-Rinde, Schafgarbe, Löwenzahnwurzel und -kraut, Heiligenbasilikum, Mariendistel, Schöllkraut
Mineralstoffreich, zur Entgiftung: Brennnessel, Hohlzahn, Schachtelhalm, Walnuß, Birkenblätter
Bei Zysten: Klette
Kräutermischung nach Dorisa Schadow, Heilpraktikerin (siehe Literatur): „Zwei Schilddrüsenspezifische Pflanzen (je nach Symptom), ein bis zwei beruhigende bzw. anregende Pflanzen, zwei Leberpflanzen, eine Ausleitungspflanze.“

Dieter Berweiler: „Da die Ursachen sehr heterogen sind, kann von einem allgemeinen Schilddrüsentee für jeden nie gesprochen werden. Die optimale Kombination der individuell zusammengestellten Kräuter ist mit entscheidend für den phytotherapeutischen Erfolg.“

Die psychische Bedeutung des Organs

Hierzu Anja Müller: „Demütigungen, besonders in der Pubertät; sich immer zurückstellen, nicht aussprechen spontaner Gefühle; Schweigen, besonders in der Kindheit, bis der Druck im Hals stecken bleibt ( clio - Die Zeitschrift für Frauengesundheit - Nr. 53 "Hormone"). Große Anspannung; starke Ängste, Stress in der Arbeit, meist durch Unterforderung, durch Unterdrücktsein in der eigenen Kraft und geringe Wertschätzung. Überforderung, z.B. hohe Ansprüche an sich selbst und, wenn diese nicht einzulösen sind, Frustration und Resignation bei eigener innerer Enttäuschung. Verringerter Selbstwert und Selbstmut mit der Hoffnung, die Rettung kommt von außen. Die Schilddrüse als Temperamentsdrüse braucht den Ausdruck, das Sich-Zeigen, das Sprechen. Hilfreiche Sätze könnten je nach Befindlichkeit sein: „Ich lasse die alten Begrenzungen hinter mir und gestatte mir nun, mich frei und schöpferisch auszudrücken (Louise L. Hay: Heile Deinen Körper“ oder auch „Gesundheit für Körper und Seele). Oder: Wie kann ich mich selbst mehr engagieren für das eigene Glück, die eigene Kraft in meinem Leben?“

Was ist eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)

Symptome

Die Schilddrüse produziert bei einer Überfunktion zuviel T3 und T4. Diese erhöhen den Energieumsatz im Körper was dazu führt, dass dem Betroffenen ständig warm ist und die Haut feucht. Gesteigerter Appetit schlägt sich nicht im Gewicht nieder, der Mensch neigt zu Durchfällen. Das Herz schlägt schneller. Der Betroffene ist nervös, nicht belastbar, weil er ständig auf Hochtouren läuft, was auf Dauer das Herz schädigt. 90% der Betroffenen haben einen Kropf, viele leiden unter Haarausfall. Die häufigste Ursache einer Überfunktion ist die Basedow´schen Krankheit, die die Symptome einer Überfunktion zeigt, plus die typischen „Froschaugen“ (Exophthalmus) und einem ausgeprägt schnellem Herzschlag (Tachykardie), der zu einer Herzschädigung führen kann. Hier wiederum wird als Ursache von einer Autoimmunreaktion des Körpers ausgegangen. Andere Formen der Überfunktion sind: aufgrund von Entzündungen der Schilddrüse, die so genannte Autonomie (hier macht sich das Gewebe der Schilddrüse selbständig und koppelt sich vom Regelkreis ab), Neuwucherungen, auch bösartige, Hypophysenfehlfunktion u.a.

Wie wird eine Überfunktion diagnostiziert?

  • über die Laborparameter
  • über Ultraschall und das Szintigramm, bei dem radioaktive Substanzen gegeben werden, die sich dann in der Schilddrüse anreichern, um verschiedene Arten von Knoten (heiß/kalt) darstellen zu können
  • oder über Zytodiagnostik, d.h. ein Gewebestück der Drüse wird untersucht

Ursachen

Schulmedizinisch betrachtet, ist die häufigste Ursache einer Überfunktion die Basedow´sche Krankheit, als Form der manifesten Überfunktion. Diese gilt als eine Autoimmunthyreoiditis, also als eine Entzündung der Schilddrüse aufgrund einer Autoimmunkrankheit. Hier finden wir eine familiäre Häufung, eine so genannte genetische Disposition und diese betrifft Frauen sechs Mal häufiger als Männer. Ebenso werden Virusinfektionen als Ursache diskutiert. Laut Medicine Worldwide bildet sich das Krankheitsbild Morbus Basedow bei bis zu 50% der Patienten spontan zurück, kann aber erneut nach mehreren Jahren wieder auftreten. Als weitere Ursache werden die disseminierte Autonomie der Schilddrüse, d.h. die Abkopplung der Schilddrüse aus dem Regelkreis der Hypophyse, sowie das autonome Adenom (Epithelgewebe der Drüse, das entarten kann), angeführt. Die häufigste Ursache der Autonomie scheint der Mangel an Jod zu sein, der zu einer Vergrößerung (Struma) und knotigen Veränderung der Schilddrüse führt. Was die wirklichen Ursachen dieser Erkrankungen betreffen, bleiben Antworten offen. Wenn sich eine Überfunktion schon manifestiert hat und der Betroffene begibt sich in naturheilkundliche Hände, wird der Therapeut am ehesten versuchen, begleitend tätig zu werden und ursächlich an die Erkrankung heranzukommen.

Dieter Berweiler: “Die Ursachen liegen eben nicht ausschließlich in der genetischen Struktur, sondern auch auf der systemischer Ebene. Das heißt, dass die familiäre Anamnese, das soziale Umfeld und die Persönlichkeitsstruktur in die Behandlung miteinbezogen werden müssen.“ Festzustellen bleibt, dass die Hyperthyreose häufig in hormonellen Umstellungszeiten, wie Pubertät, Schwangerschaft und Klimakterium auftritt. Dazu noch Kriemhilt Waldenmaier: „Wer massiver Jodzufuhr ausgesetzt ist, die Pille nimmt oder tief greifende seelische Erschütterungen erlebt, kann ebenfalls dem Risiko ausgesetzt sein, an einer Überfunktion zu erkranken.“

Therapie

Symptombeseitigung und hilfreiche Unterstützung beim Gesundungsprozess

Was der Therapeut tun kann
Schulmedizinisch:
Medikamente, die die Schilddrüsenhormonproduktion hemmen (Thyreostatika). Nachteil: dadurch kann eine künstliche Unterfunktion mit Kropfbildung entstehen.

Hierzu Dr. Scheel: „Meiner Meinung nach liegt das ursächliche Problem nicht in der Schilddrüsenüberfunktion, sondern in dem Ungleichgewicht zwischen Be- und Entlastung des Menschen. Ein Mensch, der häufig Stressfaktoren ausgesetzt ist, oder dazu neigt, Stress aufzubauen, dessen Schilddrüse kann beispielsweise eher in die Schilddrüsenüberfunktion rutschen, als jemand, der in der Lage ist, Stressfaktoren konstruktiv umzusetzen. Er kann mit entsprechender Reaktion eine Entlastung, auch organisch gesehen, herbeiführen. Die Persönlichkeit spielt meiner Meinung nach, eine weit größere Rolle als gedacht.“

Naturheilkundlich: in leichten Fällen, ansonsten als begleitende Maßnahmen:

Phytotherapie: Zubereitungen aus Lycopus (Bärlapp), Herzgespann und Baldrian. Um übermäßige Schweißbildung zu hemmen kann Salbei gegeben werden. Ebenso kommt Wolfsrapp, Maiglöckchen und Melisse, Lavendel, Hopfen und Baldrian zum Einsatz. Kräutertee aus Eichenrinde, Isländisches Moos und Ehrenpreis

Dieter Berweiler: „Wobei Wolfstrapp hier das entscheidende Phytotherapeutikum darstellt. Alle anderen ordnen sich dem unter. Wolfstrapp ist generell als ein „Harmonisierer“ der Drüsenfunktionen anzusehen. Wenn ursächlich der Darm im Vordergrund steht: Wermut, Kampfereberraute, Angelika, Matiko, Erdmandel. Wenn ursächlich die Leber an erster Stelle steht: Matriendistel, Schöllkraut, Heiligenbasilikum, Angelika, Thymian. Wenn ursächlich die Nieren einer Unterstützung bedürfen: Brennessel, Löwenzahn, Brahmi, Glaskraut, Bruchkraut, Himbeerblätter, Chin Tragant, chin. Senna, Girsch“

Akupunktur und Ohrakupunktur als begleitende Maßnahmen

Vorbeugung und Selbsthilfe: Was der Betroffene selbst tun kann

  • Halswickel mit Quark, Heilerde oder Kohlblätter
  • Kalte Armgüsse
  • Auf der Arbeitsebene, delegieren lernen
  • Stressfaktoren abbauen, Entspannungstechniken erlernen
  • Jod meiden
  • Beruhigende Atemübungen durchführen
  • Hochgebirge, Sonnenbäder meiden
  • Ausreichend schlafen
  • nicht zu warme Bäder mit Melisse und Baldrian
  • Salbei bei starkem Schwitzen

Ernährung:
Hierzu Kriemhilt Waldenmaier: „Die Ernährung sollte basisch sein und reich an langsam resorbierbaren Kohlehydraten. Keine jodhaltigen Nahrungsmittel (siehe Abschnitt oben: Ursachen des Kropfs) zu sich nehmen, wenig würzen und Kaffee, schwarzen Tee, Cola und Alkohol, so gut es geht, meiden“.

Anja Müller: „Bei Flatterigkeit und Erregtsein stärken Kürbis, Kartoffeln, Möhren, Süßkartoffeln, Sellerie, Hirse, Dinkel, Mandeln und Miso, die Mitte des Menschen. Damit ist gemeint, dass der Mensch seine Mitte findet und zur Ruhe kommt. (Anmerk. der Redaktion) Vitamin A: in Möhren, Süßkartoffeln, Paprika, Avocado, Butter und Milch. Fastfood, Dosenkost und zu viel tierisches Eiweiß meiden. Viel Rohkost und bittere Salate essen, wie zum Beispiel Endivien, Frisee, Radicchio, Zuckerhut, Chicoree oder Wildkräutersalate wie Löwenzahn, Schafgarbe, Beifuß, Pimpinelle, Gundermann und Girsch. Gute Pflanzenöle wie: Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl, Sesamöl, Nachtkerzenöl, Traubenkernöl, Distelöl und Olivenöl etc verwenden.“(www.ffgz.de, clio - Die Zeitschrift für Frauengesundheit - Nr. 53 „Hormone“)

Wiederherstellung der Funktion

Was der Therapeut tun kann:
Radiojodtherapie: das radioaktive Jod 131 wird durch eine Kapsel verabreicht und zerstört das Schilddrüsengewebe. Diese Behandlung geht mit einem stationären Aufenthalt einher und bedeutet auch, dass von der behandelten Person definitiv eine radioaktive Strahlung ausgeht. Da aber diese Art von Jod eine geringe Halbwertszeit besitzt und zusätzlich über den Urin ausgeschieden werden kann, soll die Belastung für den Rest des Körpers relativ gering sein. In etwa so hoch wie bei einer gründlichen Röntgenaufnahme. Allerdings müssen beim Aufenthalt strenge Strahlenschutzbedingungen eingehalten werde, was auch bedeutet, dass Besucher die Station nicht besuchen dürfen. Die Aussichten, nach der Operation mit einer normal funktionierenden Schilddrüse zu leben sind wohl ganz gut (83% laut Quelle) allerdings ist das Risiko, wenn man unter der Basedow´schen Krankheit gelitten hat, nicht gering, danach unter einer Unterfunktion zu leiden und auf Medikamente angewiesen zu sein. Laut Quelle kommt es zu keinen Erbgutveränderungen. (Quelle: Forum Schilddrüse e.V.)

Operation: operiert wird erst, wenn die Schilddrüsenstoffwechsel sich durch die entsprechenden Medikamente so normalisiert hat, dass der Kropf ganz oder teilweise entfernt werden kann. Danach ist ebenfalls eine Unterfunktion nicht ausgeschlossen.

Homöopathie: hier wird beispielsweise mit Lycopus virginicus, Jodum, Thyreoidium, Aconitum, Magnesium carbonicum, Phosphorus gearbeitet, je nach individueller Lage entscheidet der Therapeut über Dosierung und Potenz. Auch hier sei noch mal erwähnt, nicht eigenmächtig zu homöopathischen Mitteln zu greifen, da das richtige Mittel sonst nicht wirken kann.

Ursachen finden und beseitigen

Was der Therapeut und der Betroffene selbst, tun können:
Wenn sich bei den genannten Maßnahmen, eine Besserung oder gar eine Beseitigung der Störung einstellt, dann kann der versierte A/TH/HP auf der psychosomatischen Ebene versuchen, mit dem Betroffenen eine dauerhaften Genesung zu erreichen. Dazu Dr. Rüdiger Dahlke in seinem Buch „Krankheit als Symbol“, in dem er bei dem Stichwort Schilddrüsenüberfunktion den Aspekt des körperlichen Angetriebenseins mit einbezieht und vermitteln möchte, diesen konstruktiv zu nutzen.

Bearbeitung: „Sich der zum Teil unbewußten Wachstums- und Expansionswünsche bewusst werden, um sie umzusetzen: das Leben in Schwung bringen, das Tempo erhöhen, sich vom eigenen Herzen Beine machen lassen; wach sein, um alle Gelegenheiten beim Schopf zu packen; den Kampf um die Spitze wagen, den Autoritäten den (Konkurrenz-)Kampf ansagen; zu sich und seinen ehrgeizigen Ansprüchen stehen lernen; die Widersprüche zwischen Todesangst und enormer Leistungsbereitschaft anerkennen; Psychotherapie; hochfliegende Träume an der Realität messen; seelischen Knoten auflösen, der oben und unten voneinander abtrennt; Lebenspanik eingestehen, Pan begegnen und den Kampf bestehen.“ (Pan = griech. Hirtengott und symbolisiert den Urheber plötzlichen Schreckens und der unerklärlichen Panik: Anmerk. der Redaktion)

Die Bedeutung der Krankheit
Die Bedeutung der Krankheit liegt schon in ihrer Bezeichnung begründet. Die Überfunktion betrifft in vielen Fällen den „überfunktionierenden“ Menschen. Ein vegetativer Alarmzustand, vielleicht mit der Botschaft, sich von allem zu trennen, was beengt und den inneren Fortschritt hemmt. (clio - Die Zeitschrift für Frauengesundheit - Nr. 53 "Hormone") Die Symptome der Überreaktion lassen über die körperliche Ebene die seelische erschließen. Beispiel Wärme: versucht der Mensch auszugleichen, was im Umfeld zuwenig vorhanden ist? Der Appetit ist hoch, schlägt sich aber nicht im Gewicht nieder: der Mensch wird nicht satt, von dem, was er zu sich nimmt. Bekommt der Betroffene zuwenig seelische Zuwendung, die ihn letztendlich nicht befriedigt?

Obwohl man mit solchen Fragestellungen sehr vorsichtig umgehen muss, kann es natürlich auch hilfreich sein, sich mit diesen zu konfrontieren.

Für die Betroffenen körperlich spürbar steht die Überforderung, die ihr eigener Körper produziert. Zurückzuschauen in die eigene Kindheit, um zu überprüfen, ob der Betroffene früh Verantwortung übernehmen musste oder wollte, macht Sinn. Sicherlich liegt es aber in den Händen eines erfahrenen Therapeuten, dem individuellen Schicksal behutsam nachzugehen. www.alcea.info

Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)

Eine Schilddrüsenunterfunktion kann angeboren oder erworben sein, mit oder ohne Kropf vorkommen. Dabei kann man eine angeborene Unterfunktion nicht immer gleich diagnostizieren, denn wenn die Kinder gestillt werden, erhalten sie über mehrere Wochen noch die Hormone über die Mutter. Neugeborenengelbsucht, Trinkfaulheit, Verstopfung und Bewegungsarmut können dann aber Symptombilder sein. Dazu kommen die Fälle, bei denen die Schilddrüse fehlt oder nur in Teilen vorhanden ist. Hier sind die Chancen eingeschränkt, da die Störung schon im Mutterleib eingesetzt hat und nach der Geburt höchstens eine Besserung der Symptome erreicht werden kann. Eine dauerhaft bestehende Unterfunktion kann schwere geistige und körperliche Folgen haben, die zum Teil nicht mehr rückgängig zu machen sind. Deshalb ist eine frühzeitige Diagnose wichtig und relativ einfach. Die Formen der erworbenen Unterfunktion sind ähnlich vielfältig, wie die der Überfunktion: die entzündliche (Autoimmunkrankheit), durch einen Kropf bedingte, nach Strahlentherapien, postoperativ, bei Schilddrüsentumoren u.a. Generell kommen Unterfunktionen weniger häufig vor als Überfunktionen, wobei hier die regionalen Gegebenheiten eine Rolle spielen. Im Alter allerdings wird eine Unterfunktion oftmals verkannt oder die Beschwerden älterer Leute nicht ernst genommen, da die Symptome mit dem Alter in Verbindung gebracht werden.

Wie wird die Unterfunktion diagnostiziert?

Ebenso wie die Überfunktion über die Laborparameter, Ultraschall, evt. Szintigramm und bei Neugeborenen in der Früherkennungsuntersuchung; Mütter erinnern sich oft mit Schrecken an den so genannten „Fersentest“ am fünften Tag, bei dem über das Blut die kindlichen Hormone bestimmt werden.

Symptome

Bezeichnend ist die Antriebsarmut, ein Kälteintoleranzgefühl, Gewichtszunahme, trotz geringen Appetits und Nahrungszufuhr, Neigung zu Verstopfung, Haarausfall, Zahnverlust, heisere Stimme, niedriger Blutdruck, teigiges, aufgeschwemmtes Gesicht, hervorgerufen durch Ablagerungen im Unterhaut- und Muskelgewebe, Ödeme, die keine Delle nach einem Drucktest hinterlassen, Verlangsamung der Reflexe, Verlangsamung des Herzschlags, mit der Möglichkeit der Herzerweiterung u.a. und ähneln den Symptomen beim Jodmangelkropf. Zusätzlich ist “die Unterfunktion eine bekannte Ursache von Kinderlosigkeit,“ so Kriemhilt Waldenmaier.

Ursachen

Bei der Frage nach den Ursachen der Unterfunktion bleibt vieles ungelöst. Die verschiedenen Formen erklären nicht deren Ursache. Die entzündliche zählt zu den Autoimmunkrankheiten, die Ursache muss individuell abgeklärt werden. Bei der postoperativen Unterfunktion und der nach einer Strahlenbehandlung liegt die Ursache am Eingriff selbst. Das ist in diesem Fall schlecht für den Patienten, zählt aber zum normalen Operationsrisiko. Die Unterfunktion, die durch einen Kropf ausgelöst wurde, klärt nicht deren Ursache. Warum Kinder mit einer Unterfunktion auf die Welt kommen, wird mit der Tatsache erklärt, dass entweder die Mutter zuviel oder zuwenig Jod zu sich genommen hat. Zu anderen Erklärungen zu finden, damit hat nicht nur die Medizin Schwierigkeiten.

Symptombeseitigung und hilfreiche Unterstützung beim Gesundungsprozess

Was der Therapeut tun kann:

Schulmedizinisch: Schilddrüsenhormone geben. Dabei werden meist die Symptome verschwinden. Wenn allerdings bei Kindern die Therapie zu spät erfolgt, sind geistige Entwicklungsschäden nicht reversibel.

Ernährung: Meeresalgen, Selengaben

Homöopathie: z.B. Calcium carbonicum, Thyreoidium, Jodum, Aurum jodatum, Calcium fluoratum, Spongia in entsprechender Dosierung und Potenz und nicht eigenmächtig

Akupunktur

Vorbeugung und Selbsthilfe: Was der Betroffene selbst tun kann

Wenn durch einen Kropf bedingt: Jodmangelsituation durch Phytotherapie beheben: Tabletten oder die genannten Heilmittel der Kropftherapie:

  • Meerbäder
  • Sonnenbäder
  • Aufenthalt an der See
  • Fastenkuren

Anregende Maßnahmen, wie:

  • Wechselduschen
  • wechselwarmes Fußbad
  • Bürstenmassage
  • Rosmarinbäder

Dazu Anja Müller: „Grundsätzlich gilt: Jod ist ein Medikament und gehört in die Hand und Überwachung des Arztes. Deshalb betrachte ich eine eigenmächtige Jod-Supplementierung in Form von Tabletten sehr kritisch. Auch die unkontrollierte Zufuhr von Jod über angereicherte LM (Jodsalz, Düngung, Tierfütterung etc.) ist meiner Ansicht nach, kritisch zu sehen. Um die Schilddrüse zu unterstützen, kann der Betroffene selbst durch Singen (auch Jodeln) und Atemtherapie seinen Teil zur Aktivierung beitragen.”

Ernährungsempfehlungen von unseren Therapeuten:

Dr. Scheel: „Egal, unter welcher Krankheit der Betroffene leidet, er sollte immer zuerst den Darm entlasten, beispielsweise einen Einlauf machen. Könnten Sie die genaue Vorgehensweise beschreiben? Schauen und nachforschen, welche individuelle Ernährungslage für ihn die beste ist und in bestimmten Fällen, für einige Tage unter therapeutischer Aufsicht, fasten.“

Salzarme, kalorienarme, aber vitaminreiche Kost essen. Alle Zwiebel- und Lauchgemüse, alle Kressesorten und gute Lieferanten, wie Champignons, Bohnen, Broccoli, Spinat, Radieschen, Rettich, Spargel, Petersilie und Schnittlauch zu sich nehmen.

Anja Müller:
Anfeuern der Vitalität durch: Senfölhaltige Pflanzen wie: Knoblauch, Bärlauch, Zwiebeln, Meerrettich, Senf
Eisenhaltige Nahrung wie: Brennnessel, Löwenzahn, Schnittlauch.
Stärkung der Leber und Lebenskraft durch: Mariendistel, Schöllkraut, Heiligenbasilikum, Wolfstrapp, Schafgarbe, Löwenzahn, Radicchio, Chicoree, Pampelmuse
Heißblütige Gewürze und Kräuter wie: Rosmarin, Thymian, Ysop, Paprika, Curcuma
Nahrungsmittel  die roh und in großen Mengen gegessen, die Bildung von Schilddrüsenhormon blockieren

  • Kohl
  • Sojabohnen
  • Erdnüsse
  • Pinienkerne
  • Hirse

Menschen mit einer trägen Schilddrüse sollten diese Nahrungsmittel  (wenn überhaupt) nur in gekochtem Zustand essen.

Nahrungsmittel die sehr jodhaltig sind

  • Meeresfrüchte (Muscheln, Austern, Hummer)
  • Sardinen
  • Süßwasserfische
  • Seetang
  • Meersalz

Eine träge SD führt oft zu einer leichten Anämie (Blutarmut), weil die Eisen- und Folsäureversorgung gestört ist.

Deshalb eisen- und folsäurehaltige Nahrungsmittel essen:

Eisenreich sind:

  • Austern
  • Sojamehl
  • Leber (Kalb, Rind)
  • Linsen
  • Hirse
  • Weiße Bohnen
  • Hafer- und Roggenflocken
  • Unpolierter Reis
  • Trockenobst
  • Fleisch
  • Ei
  • Eierteigwaren
  • Weizenvollkornbrot
  • Karotten
  • Zucchini

Folsäurereich sind:

  • Weizenkeime
  • Rote Bohnen
  • Weizenkleie
  • Spinat
  • Kalbsleber
  • Brokkoli
  • Hühnerei
  • Sojabohnen
  • Bierhefe
  • Rote Beete

Eine SD-Unterfunktion erhöht außerdem die Cholesterin- und Blutfettwerte. Deshalb sind gesättigte Fette in Form von tierischen Fettquellen meiden. Überdies wird durch die Unterfunktion der Stoffwechsel verlangsamt. Daher ist eine sehr bewusste Kalorienzufuhr nötig. (Burgersteins Handbuch Nährstoffe, siehe Literatur)

Ursachen finden und beseitigen

Die Bedeutung der Krankheit

Bei diesem Krankheitsbild drängt sich der Gedanke der Antriebsarmut auf. Innerer Rückzug, Anlegen einer „dickeren Haut“, eine zu große Ruhe macht sich breit. Vor was will der Mensch sich schützen, wieso möchte er den absoluten Ruhezustand erreichen? Jedoch sollte man hier, wie bei allen Deutungen, vorsichtig sein. Wobei es die psychogene Hypothyreose bei Kindern gibt. Bei Scheidung oder Trennung der Eltern können Kinder mit dieser Störung reagieren. Die Fragen lohnen sich, müssen jedoch von dem individuellen Hintergrund gesehen werden. (www.alcea.info) Hierzu noch Rüdiger Dahlke in Krankheit als Symbol: "Sich auf sich selbst zurückziehen, hinter dicken Mauern Zuflucht suchen: Rückzug in eine klösterliche , meditative Lebenssituation erwägen; bewusst geschehen lassen, was geschehen muss; alles Alte sterben lassen; Auseinandersetzung mit dem Tod“. Dahlke versucht auch hier, ähnlich wie die Homöopathie zu arbeiten, also Ähnliches mit Ähnlichem heilen. Der Mensch, der antriebsarm ist, seelisch in die klösterliche Ruhe zu zwingen, d.h. die körperlichen Symptome wieder auf die seelische Ebene zu heben und dort zu bearbeiten, wo die ursprüngliche Störung begonnen hat. Der Körper soll nicht weiter die krankhafte Aufgabe bewältigen, sondern die Seele muss die Lösung der Aufgabe finden.

Kommentar:

Die hormonellen Zusammenhänge sind auf der medizinischen Ebene noch lange nicht geklärt. Wir wissen bloß, wie das System funktioniert, aber in welchem Ausmaß die Psyche die entscheidenden Vorgaben macht, wissen wir nicht.
„Ursache unbekannt, Autoimmunkrankheit, erblich bedingt“ sind häufige Antworten im Bereich von Schilddrüsenerkrankung und zeigen, dass sich die Medizin schwer tut, zu einer Antwort zu finden. Die Hormonvorgänge sind komplex und deswegen spielen die psychischen Faktoren eine Rolle, so dass sich die Therapie im schulmedizinischen Sektor in vielen Fällen auf eine Medikation und Symptomlinderung beschränkt. Wobei es sicher sträflicher ist, jede Hauterkrankung mit Cortison zu behandeln, als bei einer Unterfunktion Schilddrüsenhormone zu geben. Hier spielen aber auch rechtliche Fragen eine Rolle, weshalb es immer wichtig ist, einen Schilddrüsenhormontest durchführen zu lassen, denn die Folgen einer unerkannten Über- oder Unterfunktion können für die Betroffenen lebensbedrohlich werden. Ist dieser Sachverhalt geklärt, kann sich der naturheilkundliche Therapeut auf eine alternative Methode zur Behandlung einlassen. Es kann hilfreich sein, den Betroffenen beispielsweise zu signalisieren, dass auch die Naturheilkunde nicht alle Antworten parat hat und der Patient allein immer noch den Schlüssel zum Tor der Genesung besitzt.

Kontroverse: Jod-Versorgung

Beitrag aus Natur und Heilen von 2001, indem vor einer „Jodhysterie“ gewarnt wird: Dadurch, dass seit 1995 alle Mineralstoffgemische, auch in der biologischen Landwirtschaft, künstlich jodiert werden, kann sich der Verbraucher nicht mehr für oder gegen Jodierung entscheiden, sondern wird „zwangsjodiert“. Das bedeutet, dass die Futtermittelindustrie, Mineralstoffgemische beifügen darf, die Jod enthalten. Dieses wird über den Kot der Tiere, als organischer Dünger, dem Boden wieder zugefügt und die Tiere nehmen die Jodierung aus dem „natürlichen“ Futter zusätzlich auf. Oder über den Kunstdünger in der konventionellen Landwirtschaft, der ebenfalls Jod enthält. So dass nur noch Baumobst frei von Jodierungszusätzen ist. Ebenfalls ausgenommen ist „das Obst und Gemüse aus Italien, Spanien, Israel, Ungarn, Neuseeland und Südafrika. Das Rindfleisch aus Argentinien, Fleisch, Eier, Milch und Milchprodukte aus Italien, Frankreich, Polen, Ungarn und Türkei, da deren Produkte frei von künstlichen Jodierungen sind.“ Hierzu muss auch noch erwähnt werden, dass das Bundesumweltamt schon 1994, die Aussage „Deutschland ist ein Jodmangelgebiet“, in Frage gestellt hat, indem es auf den Zusammenhang zwischen Jod und Nitrat, bzw. Huminsäuren hinwies. Dadurch, dass die Nitratwerte in den Böden gestiegen sind und dass das Grundwasser Huminsäuren enthält, entwickelt sich ein ganz anderer Prozess. Der Körper entscheidet sich nämlich im Zweifelsfalle für die Aufnahme von Nitrat, statt Jod und daraus kann dann ein Jodmangel entstehen. Und Huminsäuren binden Jodid im Magen-Darm Kanal, so dass das Jod nicht mehr aufgenommen werden kann. Deswegen kann sich auch hier ein Kropf infolge von Jodmangel bilden. In beiden Fällen ist die Ursache aber eine ganz andere, als die von der Medizin beschriebenen. Ebenfalls nicht außer Acht zu lassen ist der Hinweis, dass „Jod die Nitrosaminbildung um das Sechsfache erhöht.“ Nitrosamine sind sehr aggressive Krebsauslöser. Wenn Jod auf Thiozyanat, das im Speichel enthalten ist oder auf Chlorogensäure, die im Kaffe vorkommt, trifft, dann können sich diese Krebsauslöser sechsmal so schnell bilden, was die Entscheidung auf künstliche Jodierung zu verzichten, entschieden einfacher macht.

Dazu Anja Müller: „Viele Nahrungsmittel sind künstlich mit Jod versetzt, was zu einer unkontrollierbaren Zufuhr sorgt. Dies ist vor allem für die ca. 20% Jod-Allergiker in Deutschland ein großes Problem. Ernährungswissenschaftler Richard Fuchs schreibt in seinem Buch „Funktional Food“ (Berlin 1999): „Die Aufnahme von zu viel Jod kann sogar die Kropfbildung begünstigen, darum ist eine Verwendung von jodiertem Speisesalz (ungekennzeichnet) in Backstuben unverantwortlich.“Die „Zwangsmedikation“ mit Jod verletzt das Grundgesetz und gewährleistet nicht das Recht auf körperliche Unversehrtheit.“

Udo Pollmer, prominenter Ernährungswissenschaftler geht sogar noch weiter. In einer Ausgabe des wissenschaftlichen Informationsdienst des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E.) e.V. (www.das-eule.de) warnt er die Hersteller von Nahrungsmitteln vor ungekennzeichneter Jodzugabe. Dies sei ein Fall für die „Produkthaftung“. Zu der Frage „Was kann der Hersteller tun?“ meint er: „Sollte man die Jodierung von Ihnen verlangen, wenden Sie sich an die zuständige Krankenkasse. Bitten Sie die verantwortliche Oekotrophologin und den zuständigen Mediziner um eine Unterschrift für die rechtsverbindliche Übernahme aller Kosten, die im Falle einer Produkthaftungsklage auf Sie zukommen. Und vergessen Sie nicht die merkantilen Folgen Ihres Imageverlustes, den ein geschädigter Kunde mit Hilfe der Medien erreichen könnte. Wenn die gesundheitlichen Vorteile der Jodierung tatsächlich so eindeutig überwiegen, werden Sie das gewünschte Dokument sicher ohne Zögern erhalten.“

Kommentare

hannelore, 26.11.2010, 15:24

hallo,
bin verzweifelt auf der suche nach einer schilddrüsenknoten-therapie / einem arzt (in berlin), der sich damit auskennt?
alle schilddrüsenärzte / endokrinologen raten, bzw. drängen geradezu, das organ schilddrüse komplett zu entfernen (da die knoten im gewebe bösartige werden können und man knoten angeblich nicht behandeln / wegbekommen kann) ?
das würde bedeuten, ich müsste mein leben lang ohne schilddrüse leben und stattdessen hormone in form von tabletten einnehmen.
gibt es ganzheitlichen methoden, knoten zu heilen?
kann jemand einen arzt oder eine therapie empfehlen?
wäre sehr sehr dankbar für eine antwort / empfehlung!!!
: )
hannelore

Dr. med. Wolfgang Scheel, 02.12.2010, 08:56

Liebe Hannelore!
Natürlich sollten Sie die übliche "Rausreißmentalität" (Polypen raus, Mandeln raus, Galle raus, Schilddrüse raus...) nicht über sich ergehen lassen.
Es ist nicht so, dass das Wunderwerk Mensch, die Organe oder die einzelnen Zellen "spinnen" und wir zu leiden haben, sondern uns Menschen wird gezielt vorenthalten, wie wichtig und einfach zugleich ein täglich bewußter Umgang mit uns, unserem Körper und uns als ganzheitlich seelisch-geistig-sozial-körperliches Wesen ist.
Menschen werden fehlinformiert, manipuliert und mit dem Geschäft mit der Angst zu Dingen getrieben, wovor sie ihr natürlicher Menschenverstand wie Ihre Intuition sie eigentlich bewahren könnte und sollte.
So haben Sie auch glücklicherweise das richtige Gefühl, einen anderen Weg gehen zu wollen - KLASSE!
Ihre Situation der Schilddrüse ist ein Zustand, der ganz individuell komplexe Ursachen hat, die im Einzelnen diagnostiziert und abgestellt werden sollten und natürlich auch zur Heilung führen können.
(Kein Mensch kommt auf die Idee, die rote Warnleuchte im Auto einfach zu entfernen in der Hoffnung, dass damit das von dieser angezeigte Problem gelöst ist!!!)
Unabhängig von der bestehenden Symptomatik muss immer bei jedem Menschen jede nur mögliche Störung ausgeschlossen werden (Darm/Ernährung, Durchblutung, Lymphfluss, Atmung, geopathische Belastung, Haltung, Verspannung, Stress, Psyche, Krankheitsherde wie Zähne, Nasennebenhöhlen, Narben... usw. usf.....und nicht zuletzt psychische oder mentale Heilungsblockaden!!!).
Sie sollten sich einen Arzt suchen, der kein "Spezialist" für irgendein Organbereich ist, sondern der sich um eine ganzheitliche Ursachendiagnostik und Heilung mit den Organismus (und Sie!) unterstützenden (und keinen ANTI-Mitteln!) Hilfen bemüht.
Sie dürfen mich für weitere Unterstützung gerne anrufen.
Mit allen guten Wünschen!
Dr. med. W. Scheel

ergänzt und kommentiert von:
Dr. med. Wolfgang Scheel, aus Steinheim an der Murr
Dieter Berweiler, aus Stuttgart-Mühlhausen
Kriemhilt Waldenmaier, aus Hemmingen
Anja Müller-Hesse, aus Köln

Kommentare

Wolfgang Dr. med.+Scheel aus Steinheim, 19.07.2016:
Liebe Frau Scholz,
herzlichen Dank für den sehr ausführlichen Beitrag.
Mit recht haben Sie entsprechende Bedenken, wenn Sie an einen operativen Eingriff denken.
Hilft es wirklich, Warzen, Lipome, Zysten, Polypen, Tonsillen, Exostosen usw. zu entfernen, ohne darüber nachzudenken, wann, wo und warum diese entstanden sind?
Kluge Menschen wissen, dass jegliche Reaktion unseres Organismus (Wunderwerk!) einen ganzheitlichen Sinn hat.
So wäre es logischer Weise für uns Therapeuten wie auch Patienten immer sinnvoll wie zielführend, nicht die Symptome oder Veränderungen im Körper isoliert zu betrachten, sondern in ihrer ganzheitlichen Funktionalität.
Deshalb bitte ich Sie, sich nicht auf die Knoten oder Laborwerte oder alle möglichen Empfehlungen, sondern auf sich selbst und einen offensichtlich möglichen wie nötigen noch besseren Umgang mit sich selbst in allen seelisch-geistig-sozial-körperlichen Bereichen Ihrer Existenz zu konzentrieren (Haltung, Entspannung, Durchblutung, Lymphfluss, Atmung, Ernährung und Nahrungsverwertung, gesamtenergetische Situation (auch Bettstelle!), emotionale Gegebenheiten, Lebensfreude und -ziele usw.).
Ihr Organismus ist ständig bemüht, wieder in einen optimalen Zustand zurückzukommen (wenn wir überlegen, welche Zeiten des Schlafes wir ihm dafür zur Verfügung stellen - von 100 Jahren ca 40!) - wir sollten eben diese Wunder nur einfach geschehen lassen...
Die Materie beeinflusst nicht den Geist, sondern unsere Gedanken beeinflussen unser Sein in allen Bereichen von Gesundheit, Glück und Erfolg.
Leider sind wir massiv negativ "programmiert" (Herbst und Grippe, Pollen und Heuschnupfen, Mikroben und Krankheit, Milch und Calcium, Fleisch und Leistung usw.).
Mit der Kraft positiver Ge-dank-en, einer möglichen positiven Beeinflussung des Unterbewusstseins, dem Ausgleich von mentalen Blockaden und der Vermeidung von negativen Emotionen mit deren Auswirkung auf die Organe (z. B.: Angst-Niere, Sorgen-Magen, Frust-Galle, Traurigkeit-Lunge usw.) ist Heilung möglich!
Sehr gerne sende ich Ihnen zur Unterstützung umfangreiche Unterlagen über Ihre Mail-Adresse.
Sie sind ein Siegertyp (bei dem Bemühen der Befruchtung einer Eizelle Ihrer Mutter gab es unglaublich viele Mitbewerber - und Sie haben sich durchgesetzt; also: was man/frau w i r k l i c h will...), Sie sind ein Wunderwerk (höchstkomplizierte Vorgänge in unserem Organismus laufen ständig ohne unser bewusstes Zutun ab...), Evolution ist der Begriff dafür, dass eigentlich jegliches Sein mit dem Ziel der Weiterentwicklung existiert...!
Kommen Sie zur Ruhe und hören Sie auf die innere Stimme bzw. Ihre ureigene und aktuelle Wahrheit - und lassen Sie sich von Niemand und Nichts davon abbringen,
selbst wenn die gesamte Welt Sie nicht versteht. Was für Sie gut ist, ist auch für die Welt gut! Bei Unsicherheiten können Sie ALLES selbst kinesiologisch testen!!!
Mit allen guten Wünschen und dem Gefühl, dass Sie auch diese von Ihnen selbst im Interesse eines weiteren Lernprozesses ausgewählte Herausforderung meistern werden!
Dr. med. W. Scheel
Christina Scholz aus Berlin, 19.07.2016:
Vor 9 Jahren wurden bei mir kalte Knoten entdeckt und sollten beobachtet werden. Anfang diesen Jahres bat ich meine Internistin, mich zur Untersuchung zu schicken. Die Szintigrafie beim Nuklearmediziner ergab, dass ich kalte und warme Knoten habe und die Schilddrüse links 4-fach vergrößert ist und rechts 2-fach. Ich habe sehr viele kalte Knoten, aber 2 davon sind schon sehr groß. Die gesamte SD soll entfernt werden. Ich hatte auch eine Zweitmeinung bei einem anderen Nuklearmediziner mit dem gleichen therapeutischen Ansatz der kompletten Entfernung der SD. Ob die kalten Knoten bosärtig sind, kann erst der Pathologe bei einer OP feststellen! Meine Schilddrüsenwerte sind ansonsten in Ordnung. Seit längerer Zeit spüre ich einen Kloß im Hals.
Die Diagnose einer OP macht mir große Sorge bzw. die Tatsache, dass ich mein ganzes Leben Schilddrüsentabletten einnehmen soll. Natürlich sitzt die Angst jetzt auch tief, dass der Knoten ev. doch bösartig sein könnte.
Gerne möchte ich Informationsmaterial über Alternativmethoden haben. Meine Internistin rät mir davon ab und sagt, dass sie an Homöopathie u.ä. glaubt, aber in diesem Fall dringend davon abraten würde.
Ich hatte auch beide Nuklearmediziner angesprochen, da es in Deutschland viele unnötige OP's der SD gibt. Das wurde mir auch bestätigt, aber aufgrund meiner vielen kalten Knoten und auch der Größe von 2 Knoten sowie der Gesamtgröße meiner Schilddrüse sei eine OP unumgänglich! Außerdem solle ich nicht zu lange warten und spätestens im Herbst die Operation durchführen lassen. Das macht nicht viel Mut.
Trotz allem suche ich nach Alternativen bzw. möchte Sie fragen, sehr geehrter Herr Dr. Scheel, wie Sie das sehen.

Vielen Dank für eine Antwort.

Herzliche Grüße
Christina
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 06.07.2016:
Sehr geehrte Frau Friedrich!

Ich verstehe Ihre berechtigte Unzufriedenheit.
Leider konzentrieren Sie sich wie die meisten Therapeuten auf die Ihnen bekannten Laborwerte. Während meiner etwa 10-jährigen Tätigkeit an Universitätskliniken haben wir meist auch die Laborwerte therapiert und nicht die Menschen.
Es ist doch nicht so, dass unsere Laborwerte verändert sind und wir dann körperlich oder ganzheitlich leiden. Es ist schlichtweg umgekehrt! Wir realisieren in einigen Bereichen unserer ganzheitlichen Existenz nicht unsere einmalige Wahrheit, die Organe können deren Bemühen um optimale Funktion nicht verwirklichen und daraus resultieren dann logischer Weise Reaktionen unseres Organismus und die damit verbundenen Veränderungen der Laborwerte.
Konzentrieren Sie sich bitte auf sich und ein Leben in allen Bereichen, wie Sie es sich wirklich wünschen und dann sind natürlich fundamental wichtig: Ernährung, Atmung, Haltung, Entspannung, Durchblutung, Lymphfluss, energetische Situation! (auch Bettstelle!), seelische Situation, Lebensinhalt und Lebensziele, richtiger Beruf, erfüllte Partnerschaft...
Wenn Sie mir eine Mail senden, schicke ich Ihnen zahlreiche ausführliche Unterlagen zur Unterstützung Ihrer Bemühungen um wirkliche Heilung (es gibt nicht "die Krankheit" und "die Diagnose" und "die Therapie" - eigentlich ist es vordergründig unwesentlich, wie ein Mensch reagiert, sondern warum er reagiert, welche komplex-individuellen Ursachen die Veränderungen auslösen...!).
Ich wünsche Ihnen schon jetzt viel Erfolg bei der anzustrebenden Selbstfindung und Selbstverwirklichung!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Theresia Friedrich aus Ulm, 30.06.2016:
Hallo,
ich bin 42 Jahre jung und leide an Hashimoto, seit 2001 ist das bekannt. Ich nehme in letzter Zeit ständig zu, mein TSH ist erhöht, Wert: 3,7. Ich esse nicht viel (und das ist tatsächlich so, das rede ich mir nicht ein!), bewege mich und nehme trotzdem stetig zu. Allmählich macht mir das Angst. Wissen Sie mir einen Rat, wie ich meinen TSH-Wert senken kann und sich mein Hormonhaushalt wieder einpendeln kann? ft3 und ft4 scheinen im Moment (das schwankt regelmäßig bei mir) in Ordnung zu sein. Vielen Dank!
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 07.06.2016:
Liebe Frau Saher!
Es tut mir sehr leid, welche Erfahrungen Sie mit Ärzten durchleben mussten.
Sicher hilft es Ihnen nicht weiter, ob die Ursachen dieser ärztlichen Fehlverhalten aus Unvermögen oder Lustlosigkeit entstand.
Leider haben wir Ärzte während unserer schulmedizinischen Ausbildung nicht annährend - der eigentlichen Notwendigkeit entsprechend - gelernt, den Menschen/Patienten in seiner seelisch-geistig-sozialen und körperlichen Ganzheit zu sehen, zu beachten und zu therapieren.
Nur mit - oft unangebrachten Medikamenten - die Symptome zu unterdrücken oder die Beschwerden zu verschieben ist natürlich weder eine Lösung, noch eine gebotene Therapie.
Somit sind die Patienten genötigt, auf sich selbst zu hören und dem jeweiligen Befinden nach zu entscheiden, was richtig oder eben nicht richtig ist.
Und Sie haben das ja auch selbst gut beschrieben, dass es Ihnen ohne Medikamenteneinnahme deutlich besser ging.
Ich kann meine Empfehlung nur immer wieder erneuern:
Wir dürfen nicht die Beschwerden oder die Symptome isoliert von dem gesamten Menschen in seiner kompletten schon beschriebenen Einheit betrachten.
Wir sollten lernen, jedem Menschen - unabhängig von den konkreten Beschwerden - eine ausreichende Hilfestellung anzubieten, der jeweiligen und ganz individuellen Wahrheit entsprechend not-wendige Verbesserungen in der täglichen Lebensweise zu erkennen und auch umzusetzen.
(Dabei ist z. B. eine selbst zu realisierende kinesiologische Testung ALLER Fragestellungen einfach genial)
Ich möchte Ihnen insgesamt sehr gerne helfen.
Wenn Sie mir Ihre Mail-Adresse oder die Heimatadresse zusenden (dr-wolfgang-scheel@naturheilmagazin.de)schicke ich Ihnen umfangreiche Unterlagen, mit deren Hilfe Sie ganz sicher einen guten und Ihren Weg zur Erreichung aller angestrebten und auch gesundheitlichen Ziele finden wie gehen können.
Mit lieben Grüßen und allen guten Wünschen!
Dr. med. W. Scheel
Gerlind Saher, 01.06.2016:
Hallo!
Ich hoffe sie haben einen guten Rat für mich.
Ich nehme seit 4-5 Jahren L-Thyroxin und seither geht es mir körperlich sehr viel schlechter als vorher.
Damals war ich beim Arzt, weil ich mich häufig schlapp gefühlt habe und als mein damaliger Hausarzt die Blutwerte vor sich hatte, war seine ungefähre Diagnose "Es könnte sein, dass sie eine unterschwellige Schilddrüsenunterfunktion haben. Ihr T4-Wert(oder T3 ich weiss es nicht mehr genau) ist ganz leicht erhöht, das könnte ein Hinweis darauf sein, dass ihre Schilddrüse nicht genügend produziert und da sie ja auch Übergewichtig sind, passt das doch!"
Nun wie gesagt, seither geht es mir stetig schlechter und die Abgeschlagenheit von damals ist nicht annähernd Vergleichbar, mit der Müdigkeit unter der ich heute u.a. leide, z.B. habe ich seit Monaten sehr starken Haarausfall.
Außerdem habe ich seit dem ich die Tabletten nehme stetig zugenommen, obwohl sich mein Essverhalten nicht verändert hat, vorher hatte ich zwar schon zu viel, aber vor den Tabletten habe ich mein Gewicht gehalten!
Auch hatte ich damals im Vergleich zu heute einen regen Stoffwechsel, eine richtig aktive, funktionierende Verdauung.
Nun habe ich vor einiger Zeit von einer Ärztin erfahren, dass fast alle Übergewichtigen Menschen einen leicht erhöhten T4-Wert haben, aber deswegen noch lange nicht alle unter einer Schilddrüsenunterfunktion leiden.
Ich würde die Tabletten sehr gerne absetzen nur habe ich da inzwischen Angst vor, weil ich die Tabletten letztes Jahr ca. einen Monat nicht genommen habe, weil ich einfach vergessen habe mich um ein Rezept zu kümmern und weil es mir halt auch überhaupt nicht schlecht geht wenn ich sie nicht nehme. Allerdings habe ich in diesem einen Monat fast 10kg zugenommen und daher traue ich mich nicht die Tabletten abzusetzen, weil ich befürchte mein Stoffwechsel jetzt wohl Abhängig von der Zufuhr durch die Tabletten ist.
Ich hoffe sie haben einen Rat für mich, bei bisherigen Versuchen das Problem mit Ärzten zu klären wurde ich nicht ernst genommen, von wegen "Eigendiagnose" und sie sind Übergewichtig, alles was sie an Beschwerden haben, selbst ihr Schnupfen, kommt weil sie Übergewichtig sind und ich bin es einfach Leid.
Vielen Dank für ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Gerlind Saher
Hannelore Kirsch aus Bad Kreuznach, 10.05.2016:
Ganz verstehe ich das hier gesagt nicht, bei mir ist alles umgekehrt: Vor ca. 20 Jahren eine Schilddrüsenoperation wegen Überfunktion, die Drüse fast ganz weggenommen. 2 bis 3 Jahre der radiologische Befund: nicht erschrecken, sie haben jetzt 3 Schilddrüsen, wie der Urmensch. Mit 100er Thyroxintabletten ging es mir gut aber alle Schulmediziner wollen die Dosis verringern, womit ich evtl. Unterfunktion bekomme mit allen unangenehmen psychischen wirkungen einer Überfunktion. Wie kann das sein und wie bekomme ich die Dosis die mir bekommt? Wissen Sie dazu einen Rat? Viele Grüße
Online-Redaktion, 26.04.2016:
Liebe Katrin,
noch als Nachtrag zu Antwort von Dr. Scheel:
Eine Übersicht zu den Beiträgen von Dr. Scheel in unserem Portal finden Sie auf http://www.naturheilmagazin.de/profil/wolfgang-scheel.html
Und vielleicht hilft Ihnen unsere Adresssuche (Ärzte: http://www.naturheilmagazin.de/nc/aerzte.html; Heilpraktiker: http://www.naturheilmagazin.de/nc/therapeuten.html) bei der Suche nach einem ganzheitlichen Therapeuten weiter.
Viel Erfolg wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 26.04.2016:
Liebe Katrin!
Ich kann mich in Ihre Situation sehr gut hineinversetzen und wünsche Ihnen bereits jetzt eine rasche wie zufriedenstellende Verbesserung Ihrer Gesamtproblematik.Dabei ist es aber wichtig, nicht diesen aus meiner Sicht entscheidenden Fehler zu begehen, einen Experten für SD zu suchen.
Ein guter Therapeut wird sich niemals nur auf die lokalen Beschwerden, Probleme oder Veränderungen konzentrieren ("die Neurodermitis" ist kein Thema der Haut, "das Asthma" bedingt zwar Atemnot in der Lunge, hat aber seine sehr individuell-komplexen Ursachen in anderen Bereichen der seelisch-geistig-körperlich-sozialen Existenz der/des Betroffenen, "das Rheuma" ... usw.).
Leider betrachten viel zu viele Therapeuten allein das Symptom bzw. Beschwerdebild das Patienten, weshalb (un-)natürlich auch nur eine symptomatische Therapie, aber niemals eine Heilung möglich ist.
Suchen Sie bitte (das Internet ist in diesen Zusammenhang ein Geschenk) einen Therapeuten in Ihrer Nähe, der Sie wirklich ganzheitlich betrachtet.
Einen Tipp noch zur Auswahl: Ein guter Therapeut wird sich nicht in Spezialisierungen verlieren, sondern bestrebt sein, die breite Palette naturheilkundlicher Diagnostik- wie Therapiemethoden zu beherrschen.
Wenn ein Therapeut z. B. Regulationsdiagnostik (wie Decoderdermographie) und Irisdiagnostik und Elektro-Akupunktur und Homöopathie und Kinesiologie und ...,also mehrere Methoden beherrscht, wird er sehr wahrscheinlich auch einen tatsächlichen Beitrag zur wirklichen Heilung leisten können.
Fundamental wichtig zur Erreichung Ihrer Ziele sind natürlich Ihre Bemühungen um eine tägliche Verwirklichung Ihrer Wahrheiten in allen Lebensbereichen.
In vielen Beiträgen habe ich die Bedeutung der Ernährung, Haltung, Entspannung, Durchblutung, Atmung, gesamtenergetischen (auch Bettstelle!) wie emotionalen Situation, Lebenseinstellung und -gestaltung, Zielvorstellung usw. usf. beschrieben.
Sehr gern schicke ich Ihnen für Sie auch in diesem Zusammenhang anleitende wie hilfreiche Unterlagen, wenn Sie mir eine Mail-Adresse senden.
Ihr Interesse wie Bemühen (Goethe Faust: "wer strebend sich bemüht, den können wir erlösen") sind für mich überzeugend, dass Sie auf den richtigen Weg sind und mit ein wenig Geduld und vielmehr Konsequenz wie Eigenliebe Ihr Ziel der Heilung erreichen.
Dabei wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen alles erdenklich Gute!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Katrin, 25.04.2016:
Sehr geehrter Herr Dr. Scheel,
bei mir wurden vor ca. 20 Jahren autonome Adenome festgestellt. Ich habe mich tiefgreifend mit meiner eigenen Geschichte auseinandergesetzt und sehe durchaus Zusammenhänge für die Entstehung der Adenome. Es hat in meinem Leben immer wieder Phasen gegeben, wo Herzrasen und zittrige Hände auftraten, obwohl ich es mir durch die äußeren Umstände nicht habe erklären können. Auch esse ich sehr viel und auch hier gibt es ( überwiegend der Fall) Phasen, wo ich kein Gramm zunehme. Ist es möglich, dass die Adenome innerhalb der 20 Jahre immer mal wieder zu viele Hormone produziert haben, so dass ich mal eine Überfunktion habe und mal im normalen Bereich bin?Vor einigen Tagen bekam ich folgenden Befund: links betonte Struma multinodosa mit unveränderten Nachweis der bekannten beiden autonomen Adenome links im mittleren und unteren Drittel. Diskretes Wachstum eines der Knoten links. Unverändert kleinknotig bis kleinzystische Veränderungen rechts. Jetzt latente Hyperthyreose, hier Befundverschlechterung. Wir empfehlen daher längerfristig primär die Schilddrüsen-OP. Freies T4: 12,7 pg/ml;Freies T3: 5,2 pg/ml; TSH-basal <0,16 mU/l; TPO-AK:<30 U/ml. Ich bin verwirrt und weiß mir keinen Rat. Das Herklopfen ist sehr belastend und zudem leide ich unter starkem Haarausfall. Ich möchte mir nicht einfach blindlings die SD entfernen lassen. Derzeit versuche ich es mit Zinnkrautdunstwickeln nach Maria Treben. Können Sie mir weiterhelfen? Ggf. auch einen Schulmediziner und Heilkundler in Berlin nennen, der auf SD spezialisiert ist und nicht gleich zum Messer greifen möchte? Was kann ich machen?Herzlichen Dank im Voraus und großes Lob für diese Seite!!
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 05.04.2016:
Sehr geehrte Frau Dräger!
Die Beschreibung Ihrer "Krankheitsgeschichte" bzw. Bemühungen Ihres Organismus um Heilung verdeutlicht die Wichtigkeit, immer den gesamten Menschen und nicht nur den Bereich der Beschwerden zu betrachten.
Ihre wochenlange Erkältung war für Sie ja bereits ein sehr deutlicher Hinweis, dass einiges in Ihrem Leben nicht so optimal gelaufen ist.
Gleichzeitig hatten Sie die Empfindung, dass sich die Halsschmerzen immer mehr nach unten verlagerten...
Damit beschreiben Sie die Funktion des Halses und des Lymphsystems zur Reaktion auf die Probleme der oberen Atemwege und auch die der Schilddrüse, angesichts der chronischen Mehrbelastung auch mehr leisten zu müssen.
Eine Mehrbelastung eines Organes kann natürlich zu einer entsprechenden Vergrößerung und damit entsprechender Labor- oder sonstiger Untersuchugs-Parameter führen (der Radrennfahrer fährt kein Radrennen, weil er ein großes Herz hat, sondern das Herz wird größer, weil er Radrennen fährt und das Herz mehr leisten muss...).
Dann kann die Schilddrüse ihrer erhöhten Anforderung natürlich nur gerecht werden, wenn sie ihre gebildeten Inhaltsstoffe auch freisetzen kann - dabei ist das Entspannt-Sein der betreffenden Person natürlich Voraussetzung.
So erklärt sich auch ganz leicht, wieso Cysten oder Knoten etc. entstehen, wenn die Drüse mehr Inhaltsstoffe produziert, aber nicht freisetzen kann.
Leider sind wir zivilisierte Menschen von den chronischen Widersprüchen geplagt, immer mehr leisten zu wollen und müssen und gleichzeitig immer weniger für unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit tun zu können, zu dürfen, zu wollen...
Wir sollten nie vergessen, dass unser Organismus als tatsächliches Wunderwerk stets um optimale Funktion, Regulation und Regeneration bemüht ist - wir müssen ihm eben aber auch hierzu die fundamentalen Möglichkeiten bieten:
Streßbewältigung, vernünftiges Verhältnis von Leistung und Regeneration, Haltung und Entspannung, Durchblutung, Lymphfluß, Atmung, Ernährung, energetische Situation (Bettstelle!, Elektrosmog...), emotionale Ausgeglichenheit, Lebensfreude und -ziele usw. usf.
Sie haben schon selbst erkannt, dass die Medikamente der Symptom-Unterdrückung natürlich mehr belasten als zur Heilung beizutragen.
Bei jeder normalen Schürfwunde sind sicher alle Menschen ohne Bedenken überzeugt, dass diese von selbst heilt bzw. unser Organismus die Heilung selbständig und ohne die Notwendigkeit einer bewussten Aktivität unsererseits ermöglicht und bewältigt.
Warum haben wir denn nicht auch bei anderen körperlichen Symptomen und Beschwerden dieses Urvertrauen?
Wir müssen diese unglaublich komplexen wie genialen Bemühungen unseres Organismus nur zulassen (s. o.) und nicht dagegen steuern - schon gar nicht mit Anti-Mitteln.
Ich habe Ihnen in Kenntnis Ihrer Mail-Adresse zahlreiche Unterlagen gesendet, die Ihnen ganz sicher bei den Bemühungen um zufriedenstellende Gesundheit helfen werden.
Mit allen guten Wünschen!
Dr. med. W. Scheel
Fatma aus Berlin, 04.04.2016:
Hallo,

Mit starken Stimmungsschwankungen ging ich Ende Februar zu meinem HA. Ich hatte irgendwie im Gefühl, dass die Stimmungsschwankung und Gewichtzunahme etwas mit meiner Schilddrüse zusammenhängen müssten. Mein HA schaute per Ulltraschall meine SD an und meinte ich habe viele Knoten in der SD. Darauhin verwies er mich zu einem SD Spezialisten,welcher Blut abnahm und eine Szintigraphie machte.
Lt. Blutbefund war alles im grünen Bereich,allerdings wurden einige kalte Knoten unter 1cm gefunden und ein großer im linken Schilddrüsenlappen, leider größe unbekannt. Und ein versprengtes Gewebe. Lösung:OP lt. Ärzte
Ich muss hinzufügen dass ich zeitgleich erkàltet war. Um die 4 wochen..dennoch war ich arbeiten und habe mich nicht aukuriert.die Halsschmerzen verlagerten sich jedoch immer weiter nach unten. Ich kann,wenn ich die Schmerzen habe weder mein Hals bewegen,noch mein Kopf nach hinten beugen,noch meinen Hals anfassen. Ich dachte wirklich, dass mein Hals kurz vorm explodieren ist. Irgendwann hab ichs nicht mehr ausgehalten,aspirin uvm. halfen nicht mehr, so bin ich ins Krankenhaus(21.3.16).
Diagnose:theroditis de quervin. Nuvominsulfon bekommen, die einzige schmerztablette die half.
Meine T3+T4 Werte sind sehr hoch. Sowie der Entzündungswert. Ich habe also momentan durch die Entzündung eine Überfunktion. Ich merke wie sehr mein Herz rast,vor allem beim liegen oder reden, ich bin kurzatmig geworden,habe Schlafprobleme. Ich bekomme meine Menstruation nicht. Ich spüre wie mein Körper schreit. Ich habe Stimmungsschwankungen,bin dann so unglücklich,sodass ich nicht weiß wohin mit mir.
Meine Schilddrüsenärztin hat mir Kortison verschrieben. Habe die Tablette nur 1mal genommen und mich dann wg.NW dagegen entschieden,weil meine Schmerzen auch nicht mehr sehr stark sind. Ich kann sie mittlerweile aushalten. Stattdessen bekam ich Ibu 600mg,um die Entzündung zu hemmen.
Meine Frage: was habe ich für Möglichkeiten? Meine neue Ärztin rät mir von der OP im Mai zunächst ab. Ich soll warten bis die Entzündung zurückgeht. Mein Wert liege bei 98.
was hat es mit dem versprengten Gewebe auf sich?
Noch wichtiges ist mir ihr Rat bzw. ihr Input zu meinem Krankheitsbild.
Vielen Dank im Voraus

F.Dräger
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 01.04.2016:
Liebe Frau Schneider!
NATÜRLICH IST ES MÖGLICH, DASS DIE ZYSTE ZURÜCKGEHT!
Sie mit Ihren unbegrenzten seelisch-geistigen Möglichkeiten und Ihr geniales Wunderwerk (Organismus) sind gemeinsam in der Lage, Störungen auszugleichen und in einen ausgewogenen Gesundheitszustand zurückzukehren...!Warum schlafen wir denn eigentlich so außergewöhnlich viel (ein 100-Jähriger hat ca. 40 Jahre Schlaf hinter sich!)? Weil wir uns selbst diese Möglichkeit geben, uns auch über Nacht zu regenerieren - und das im ganzheitlichen Sinne.
Unser Körper hat wie eine "Blaupause", also ein Abbild von dem, wie er eigentlich perfekt sein kann und bei Störungen immer wieder werden will!Allein das Beachten der WHO-Definition von Gesundheit (seelisch-geistig-sozial-körperliches Wohlbefinden)ist gegebene Grundlage, eigentlich ein Leben lang gesünder werden zu können (seelisch weise, geistig klug, sozial zunehmend gut und besser integriert und körperlich weitestgehend fit...).
Und dann sind wir noch in die universelle Evolution, also der vorgesehenen Weiterentwicklung allen Seins integriert...!
Vielleicht haben Sie schon einmal von der - absolut gesicherten - Tatsache gehört, dass es querschnittsgelähmten und an einen Rollstuhl gefesselten Menschen gelungen ist, wieder laufen zu können.
Warum? Weil diese ganz konsequent das Problembewusstsein (ich bin querschnittsgelähmt) gegen den unbeugsamen Willen (laufen zu können) getauscht, eine intensive Vorstellung der Nutzung der dann eintretenden Möglichkeiten und unbeschreiblichen Glücksgefühle vor- und gelebt haben.
"Der Wille versetzt Berge!" Warum hören wir nicht auf uns und unsere geniale (Ur-) Sprache?!
Jedes Problem, jede "Krankheit" ist ein Regulativ, also eine Hilfestellung an uns, zu überlegen, in welchen Bereichen der eigenen Wahrheit wir eben dieser wieder gerecht werden können und sollten.
Der hohe Anteil von Flüssigkeit unseres Organismus ist jedem bewusst - genauso die Tatsache, dass eben diese Flüssigkeit auch fließen muss.Und wenn diese nicht ausreichend fließt, gibt es logischerweise Flüssigkeitsansammlungen wie z.B. Zysten, die in den unterschiedlichsten Organen sein können (ähnliches kennen wir z. B. auch von "Lipomen" - Fettgewebsansammlungen, die auch in unterschiedlichen Bereichen des Körpers auftreten können).
Nun ist der Ort des Auftretens von Veränderungen natürlich von besonderer Bedeutung als Hinweis, dass das entsprechende Organ (aufgrund vieler komplexer individueller Störungen) nicht optimal funktionieren kann.
Stress, Anspannung, Durchblutungsstörungen, Lymphstau, Ernährungsfehler,psychosomatische Faktoren usw. usf. sind mögliche Faktoren.
Aber auch energetische Blockaden werden leider meist nicht beachtet(z.B. geopathische oder Belastungen aufgrund von "Elektrosmog":
Direkt über die Schilddrüse verläuft ein Akupunkturmeridian, also eine Energieleitbahn. Und wenn diese Energie nicht fließt, kann konsequenterweise auch die Schilddrüse nicht regelrecht funktionieren.
Wenn z. B. der Energiefluss des Gallenmeridian auf der Außenseite unseres Körpers blockiert ist, können die Betreffenden allein dadurch massive Sprunggelenks-, Knie-, Hüft-. Schulterbeschwerden usw. haben. Die Operationen, die dann erfolgen, widersprechen der not-wendigen Realität in dramatischster Weise.
Geben Sie sich und Ihrem Gesamtorganismus die vielfältigen Chancen der Heilung, indem Sie Ihr Leben überdenken und realisieren, in welchen Teilbereichen Sie mit sich und Ihrem aktuellen Zuhause (Körper) noch besser umgehen können.
Bei jeder normalen Verletzung haben wir das Urvertrauen in die Heilung, ohne weiter darüber nachzudenken! Warum fehlt uns oft dieses Vertrauen bei vielen anderen körperlichen Störungen in die genialen Fähigkeiten und Bemühungen unseres Wunderwerkes?
Wir müssen die täglichen Wunder einfach nur zulassen!
Die Idee mit dem Fasten ist als (sehr guter) Teilaspekt genial, weil sich eben der Mensch - embryonal gesehen - aus dem Darm entwickelt:
Wenn wir unseren Darm belasten (das Falsche und /oder zu schnell essen, die Nahrung nicht richtig verwerten...), belasten wir den gesamten Organismus und wenn wir unseren Darm entlasten, beschleunigen wir die Heilung bei allen Problemen (Leben und Gesundheit wie Heilung, aber auch Krankheit und... kommen über den Darm).
"Glaube keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast!" soll irgendwann irgendjemand gesagt haben.
Da bedauerlicher Weise sehr viele Leidende nicht oder nur ungenügend bereit sind, ihrer Eigenverantwortung bei der Realisierung der persönlichen Gesundheit gerecht zu werden, sind diese Statistiken für Sie unrealistisch.
Bei Ihnen habe ich den erfreulichen Eindruck, dass Sie 1. WIRKLICH gesund werden wollen und 2. auch gewillt sind, das Not-Wendige dafür zu tun.
So sehe ich IHRE Statistik als 100%igen Heilungserfolg!
(Wenn Sie mir Ihre Mail-Adresse zukommen lassen - Mail an mich - bin ich gerne bereit, Ihnen einige hilfreiche Unterlagen zu schicken.)
Mit allen guten Wünschen!
Dr. med. Wolfgang Scheel
martina Kallinger aus 94110 Wegscheid, 26.03.2016:
Hallo zusammen! Auch ich bin hier im forum ge landet da ich 4 kalte Knoten in der Schilddrüse habe. Ich hatte urplötzlich ein starkes glo bus Gefühl im Hals worauf ich zum SZ gegangen bin. Mein Arzt riet mir zunächst Jod und Hormone zu nehmen was ich dankend ablehnte da ich mich schon seit Jahren mit naturheilkundlichen Mitteln befasse.Ich recherchierte und kam auf schüssler salze Nr 1 und auf labkrauttee und siehe da. ...ich habe seit mehreren Wochen kein glo bus Gefühl mehr...mal sehn was das nächste SZ für Ergebnisse bring.Allen gute Besserung mit ihrer irritieren Schilddrüse und ein besonderer Dank gilt dr. Scheel für die guten Kommentare. .
Mara Schneider aus Erfurt, 25.03.2016:
Schönen Guten Tag

Ich habe seit einem dreiviertel Jahr eine Zyste in dem rechten Schilddrüsenlappen. Punktion unauffällig und gutartig. Sie ist leicht größer geworden und stört optisch und beim entsprechenden Liegen und Schlucken.
Nun meine konkrete Frage: IST ES MÖGLICH DAS DIESE ZYSTE ZURÜCKGEHT. (Einmal bereits per Nadel angestochen und Gewebeflüssigkeit abgesaugt, jedoch hat sie sich wieder entsprechend auf die gleiche Größe gefüllt). Wie ist die entsprechende Erfahrung / Statistik ????
Kann eine Zyste - viell. sogar durch Fasten von mind. 14 Tagen (was mir leicht fallen würde , da ich es schon oft gemacht habe vor Jahren) von allein zurückgehen - überhaubt zurückgehen??? Eine OP möchte ich vermeiden. IST DIES MÖGLICH ????

Vielen Dank im Voraus & schöne Grüße an das tolle Team.
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 26.02.2016:
Anfrage von Nour Marci
Es ist immer abzuklären, warum ein Organ und in dem Fall die Schilddrüse wann, wie und warum re-agiert, also die ihr zugeführten Belastungen versucht zu kompensieren, auszugleichen, zu heilen ... Wie wir bei Schmerzen nicht einfach Schmerzmittel (Anti-Mittel) nehmen, sondern den Grund bzw. die Gründe der Schmerzen hinterfragen, so ist es auch bei jeder Störung unseres Organismus not-wendig. Ein guter naturheilkundlich-ganzheitlich ausgerichteter Therapeut sollte Ihnen helfen können. Allein Ihre Gewichtszunahme verdeutlich doch, dass mit der simplen Gabe von vermeintlich guten Medikamenten allein keine Heilung zu erreichen ist (selbst die symptomatische Gabe pflanzlicher oder homöopathischer Mittel ohne die zugrundeliegenden Ursachen des Problems zu klären, ist nicht zielführend). Es gibt sicher auch in Ihrer Wohnumgebung Therapeuten, die sich Ihrer und der wirklichen und zu behebenden individuellen wie kombinierten Ursachen der Schilddrüsenveränderung annehmen.
Für die Suche zu einem erfolgversprechenden Therapeuten und dann einer möglichen Heilung wünsche ich Ihnen viel Erfolg!
Mit allen guten Wünschen!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Elisabeth von Schönfeld aus Dorfen, 26.02.2016:
Sehr geehrter Herr Dr. Scheel,

ihre Antworten und Kommentare finde ich großartig! Ihre Einstellung zu Krankheit und Gesundheit teile ich als Heilpraktikerin voll! Die Allopathie hat sich als ein Geschäft mit der Angst entpuppt.
Für diese meine Sicht werde ich leider von vielen Menschen, die als Heilung nur das Beseitigen von Symptomen, egal, mit welchen Mitteln, verstehen, für "verrückt" gehalten.
Es tut gut, sich durch das Lesen Ihrer Gedanken bestätigt fühlen zu können.
Herzlichen Dank, schön, daß es Sie gibt!

E.v. Schönfeld
Nour Marci, 25.02.2016:
Liebes Team "Naturheilmagazin",
Ich nehme seit ca. 1 1/2 Jahren Kaliumiodidtabletten 200, da in der linken Hälfte meiner Schilddrüse ein Knoten mit eine 5cm großen Durchmesser diagnostiziert worden ist. Die Tabletten die ich seitdem nehme haben dafür gesogt, dass ich 10,5kg im genannten Zeitraum zugenommen habe (ohne sonderlich meine Ernährung geändert zu haben). Ich habe aus ähnlichen Fallen in meinem Umfeld gehört, dass diese Personen nach der gleichen OP aufgehört haben diese Medikamente zu nehmen und um es salop auszudrücken: die Personen leben immer noch. Ich möchte meinem Körper aber nichts entziehen, wenn er etwas braucht. Gibt es Alternativen zu den genannen Medikamente. Möglicherweise sogar aus der Naturheilkunde? Vielen Dank im Voraus!
Wolfgang Dr. med.+Scheel aus Steinheim, 16.02.2016:
Sehr geehrte Frau Seibe!
Natürlich tut es uns leid, dass Ihr momentaner Gesamtzustand so unerfreulich wie belastend ist. Sie haben es eigentlich sehr treffend selbst beschrieben, wie einige - auch seelisch-geistige - Faktoren zu dieser gegenwärtigen Situation geführt haben.
So ist die mögliche und deutliche Verbesserung Ihrer gesundheitlichen Situation eben auch nur unter Berücksichtigung aller Sie belastender Gegebenheiten realisierbar.
Eine Hormontherapie ist weder Lösung noch Heilung, selbst wenn sie auch nur vorübergehend durchgeführt wird.
Den von mir auf dieser Seite formulierten Antworten auf gestellte Fragen können Sie entnehmen, welche Bemühungen auch für Sie im Interesse einer Heilung wichtig sind - nehmen Sie sich bitte die Zeit für eine sicher sehr hilfreiche Unterstützung Ihrer Vorhaben für eine möglichst schnelle Verbesserung Ihrer Gesundheit und Lebensfreude.
Mit allen guten Wünschen!
Dr. med. W. Scheel
Anke Seibe aus Müchen, 05.02.2016:
Ich leide an einer Unterfunktion mit Symptomen wie extremer Müdigkeit, die in richtigen Attacken kommt (auch ein ausgeprägter Eisenmangel wurde schon behandelt), Zungenbrennen, Gewichtszunahme, wiederkehrender Urtikaria, starke depressiven Verstimmungen, die ebenfalls in Wellen kommen und dann wieder verschwinden. Knoten habe ich zum Glück keine, auch keine Vergrößerung der SD. Anscheinend ist sie sogar eher aussergewöhnlich klein. Das Ganze begann mit der Trennung meiner Eltern, verschlimmerte sich dann nach dem Tod meines Vaters und wird seitdem in den letzten Jahren immer schlimmer. Ich arbeite an meiner seelischen Situation, aber die Symptome werden (noch?) nicht besser. Ich hatte so gehofft ohne Hormontherapie auszukommen, jedoch machen mir die Symptome wirklich hart zu schaffen. Ich habe Tage an denen es mir schwerfällt aufzustehen oder an dene ich im Auto vor der Tür einschlafe, damit ich die Kraft hate die Treppe zur Wohnung hochzusteigen. Wenn ich anfange mit der Hormontherapie, gehe ich denn richtig in der Annahme, dass ich nicht wieder davon loskomme? Ich hätte meinem Körper das so gern erspart. Können sie mir etwas raten?
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 29.10.2015:
Sehr geehrte Frau Sonja We aus München!
Unser Organismus funktioniert auf der Grundlage von sogenannten kybernetischen Regelkreisen. In diesem Sinne sind die Hirnanhangsdrüse, die Schilddrüse, die Nebenniere und auch zahlreiche andere Drüsen in verschiedenen Organen in ihrer den Stoffwechsel, den Hormonhaushalt, das Immunsystem usw. beeinflussenden Wirkung aufs Engste miteinander verbunden. So kompensieren die jeweils anderen Drüsen bei Funktionseinschränkung bis -ausfall einer der Drüsen in diesen aufeinander abgestimmten Regelkreisen weitestgehend die Aufgabe und Funktion der betreffenden.
Sie wissen sicher, dass der Körper außergewöhnlich komplex aufgebaut ist, was auch an der Tatsache deutlich wird, dass seine Funktionen an vielen Stellen im Verlauf der Meridiane (Energieleitbahnen) oder/und Reflexzonen beeinflusst wie angeregt werden können.
In der Hand- und Fußmitte können Sie allein mithilfe entsprechender Massage (mittelstarkes Reiben z.B. mit den Daumen in Richtung Handballen bzw. Ferse die Nebenniere sowohl mit ihren spezifischen Funktionen, als auch den Einflüssen auf die anderen Organe und deren kompensatorische Funktion bei Fehlleistung oder Ausfall anderer Drüsen beeinflussen.
Die Daumen und die Ohrläppchen sind die Reflexzonen des Kopfes - wenn Ihr Mann z. B. seine Ohrläppchen massiert, aktiviert er nicht nur vierfach die Kopfdurchblutung, die Gehirnaktivität, die Funktion der Hypophyse als zentrales Steuerorgan, sondern damit auch über zentrale Impulse die Funktions- und Stoffwechselaktivitäten des Körpers mit gleichzeitigem Kompensationsbemühungen für die eingeschränkt funktionierenden oder ausgefallenen Drüsen.
Die Blutwerte mit den spezifischen Laborparametern sind die in der Regel beachteten Kriterien zur Beurteilung einer Organ- oder Drüsenfunktion.
Unberücksichtigt wird eben dabei oft einerseits die individuell komplexe Ursächlichkeit von Veränderungen und eben - wie oben beschrieben - das geniale Ausgleichs- wie Regulationsvermögen des Gesamtorganismus.
Ich hoffe, Ihnen ein wenig verdeutlicht haben zu können, zu welchen tollen wie regulierenden und ausgleichenden Funktionen unser Organismus (Wunderwerk!) fähig ist und wie Sie oder Ihr Mann diese Fähigkeiten mit dem Wissen der Stimulations- und Aktivierungsmöglichkeiten anregen und unterstützen können.
Ich wünsche Ihnen beiden eine zunehmende wie bleibende Zufriedenheit!
Mit freundlichen Grüßen!
Dr. med. Wolfgang Scheel
sonja we aus münchen, 26.10.2015:
Guten Tag
Gibt es denn naturheilkundliche Alternativen wenn bereits eine SD-Entfernung stattgefunden hat? Die SD meines Mannes wurde im Jahr 1998 wegen kalter Knoten fast komplett entfernt. Er nimmt Thyronajod 125 und thybon 20. Nun stellt sich uns die Frage was ist wenn es diese Medikamente aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr gibt oder man nicht an sie heran kommt? Was könnte man in diesem Fall tun?
Mit freundlichen Grüßen Sonja
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 09.10.2015:
Liebe Frau Widmann!
Herzlichen Dank für Ihre Anfrage im Naturheilmagazin.
Der menschliche Organismus ist wie ein Riesengetriebe mit unzähligen Zahnrädchen, also Regelkreisen. So ist natürlich auch die Funktion der Schilddrüse bzw. der verbliebene Teil davon komplex auch von den Funktionen aller anderen Organe Ihres Körpers abhängig (ganz wesentlich natürlich auch vom Darm, weil sich aus diesem - embryonal betrachtet - der gesamte Köper, Organ für Organ entwickelte; die Bedeutung der Ernährung und Nahrungsverwertung wird leider meist sträflichst ignoriert).
Also lohnt es sich, selbst im Interesse nur eines Organes ganz konsequent und liebevoll mit allen Organen, unserem gesamten Körper umzugehen. Wesentliche Kriterien sind dabei - wie schon oft ausgeführt - Ernährung, Atmung, Haltung und Entspannung, Durchblutung, Lymphfluß (die Schwimmhäute zwischen den Fingern und Zehen dürfen nicht gestaut, geschwollen oder schmerzhaft sein!) gesamtenergetische und Bettstellensituation, psychische Ausgeglichenheit, Lebenseinstellung und -freude, Aufgaben, Vorhaben und Lebensziele...
Gesundheit ergibt sich nun eben aus allen seelischen, geistigen, sozialen und dann (eigentlich sich daraus resultierenden) körperlichen Umständen.
Natürlich können Sie mit geeigneten Mitteln (die Sie aber Ihrer Wahrheit entsprechend - selbst kinesiologisch möglich - testen sollten) die noch bestehenden Drüsenanteile unterstützen, wobei ganz sicher das Vermögen unseres Körpers genial ist, auch das Vorhandensein reduzierter Organanteile ganzheitlich kompensatorisch auszugleichen.
Sie sind ein Siegertyp (bei der Befruchtung der Eizelle Ihrer Mutter haben Sie sich gegen 'zig Millionen Konkurrenten durchgesetzt), Sie sind ein Wunderwerk und Evolution bedeutet auch für uns eigentlich die Möglichkeit einer kontinuierlichen Weiterentwicklung/Gesundung.
So werden Sie alle Ziele erreichen, wenn Sie Ihre Wahrheiten verwirklichen und an sich glauben - viel Erfolg dabei!
Herzlichst!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Wolfgang Dr. med. Scheel, 09.10.2015:
Hallo Werner,
es ist schon sehr positiv, wenn Sie energetisch denken (Materie ist verdichtete Energie und der Geist ist über der Materie und nicht umgekehrt).
Darüber hinaus sollten wir uns auch bemühen, uns in die entsprechenden Organe hineinzuversetzen. Die Schilddrüse ist nun eng mit dem Stoffwechsel und den Leistungsanforderungen an unseren Organismus verbunden. Gleichzeitig ist jede Drüse darauf angewiesen, die in ihr produzierten Inkrete auch zu Sekreten werden zu lassen, also ungehindert ausscheiden bzw. absondern zu können.
Dabei gibt es nun zahlreiche Möglichkeiten wie Stress und Anspannung (Verkrampfung der Drüse), Energieblockaden und Störungen durch belastende Reize von außen, Beeinträchtigungen des
Flusses der Meridiane, Störungen der hormonellen Regelkreise, Veränderungen in der ganzheitlichen und wechselseitig abhängigen Funktionen des Körpers, Problembewusstsein..., die Störungen auch der Schilddrüse mit oft unterschiedlichen Reaktionen selbst bei gleichen komplexen Ursachen bedingen.
Nicht unser Organismus produziert negative Veränderungen und wir haben die Auswirkungen zu verkraften, sondern umgekehrt dürfen wir entstandene Probleme als Hilfestellung und Regulativ verstehen,
der eigenen Wahrheit und dem Umgang mit uns selbst wieder gerechter zu werden.
Immer ist die Suche und Ausschaltung der komplex ursächlichen Gründe der Störungen für eine wirkliche und mögliche Heilung notwendig. Alle anderen Maßnahmen sollten das Regenerierungsvermögen unterstützen, wobei diese dann auch nicht in Frage gestellt werden sollten - im Zweifelsfalle ist das Finden der eigenen aktuellen Wahrheit kinesiologisch leicht möglich (nicht jede liebevolle Bemühung oder positive Therapie ist allgmeingültig für jeden Menschen gleich wirkungsvoll, wie die beste Therapie enttäuschend ausfallen wird, wenn ich diese bewusst oder unbewusst infrage stelle).
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Suche und Realisierung Ihrer Wahrheiten auf dem Weg zur Heilung!
Herzlichst!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Online-Redaktion, 09.10.2015:
Liebe Frau Widmann,

Ziel dieses Portals ist es, allgemeine Informationen zu verschiedenen Gesundheitsthemen anzubieten. Leider können und dürfen wir keine individuellen Diagnosen und Therapieempfehlungen aussprechen. Dazu bedarf es einer Untersuchung durch einen Arzt oder Heilpraktiker.

Vielleicht hilft Ihnen unsere Adresssuche (Ärzte: http://www.naturheilmagazin.de/nc/aerzte.html; Heilpraktiker: http://www.naturheilmagazin.de/nc/therapeuten.html) bei der Suche nach einem ganzheitlichen Therapeuten weiter.

Viel Erfolg wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion
Sabinne Widmann aus Feldkirchen, 09.10.2015:
Grüß Gott,
ich wurde im Jahre 2009 bei der Schilddrüse operiert, ein kleiner teil wurde noch belasse. Nehme Tyrex 75 mq. Möchte gerne von der Tablette wegkommen. Habe mir Salicornia Jodpulver gekauft. Meine Frage wäre, reicht dieses für mich aus?
Wäre dankbar für eine Info.
Mfg. Sabinne
Werner, 09.10.2015:
Hallo an alle Experten und SD-Erfahrene,

bei mir männlich (in Rente) wurde im Juni beim Radiologen ein großer kalter Knoten (Struma nodosa) von 84ml (5,3x4x4cm) im linken SD-Lappen mit Sono + Szintigraphie festgestellt. Der Knoten drückt etwas auf die Luftröhre (bei starken Anstrengungen im Sport bemerkbar) und habe leichte Schluckbeschwerden. Es wurde zu OP geraten was ich wegen den Risiken nicht möchte. Bei mir wurde bisher u.a. nur der TSH-Wert mit 1,46 und CRP mit 0,8 bestimmt. Hat jemand Erfahrungen oder Kenntnisse mit der Thermoablation (Mikrowellen, Radiofrequenz- oder hochfokusierende Ultraschalltherapie) gemacht? Auch beschäftige ich mich mit energetischem Heilen wie u.a. Reiki. Hat da jemand damit positive Erfahrungen gemacht? Gibt es Alternativen zu einer Operation, Naturheilmittel oder ganzheitlich Behandlungen?
Ich bin für jede Rückantwort sehr dankbar.
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 07.10.2015:
Hallo Bianca,
herzlichen Dank für Ihre Anfrage.
Wir Ärzte geben Symptomen und Beschwerden der Menschen Krankheitsnamen, die aber der Realität nicht gerecht werden...
Aus meiner Sicht gibt es nicht "die Neurodermitis" und "das Asthma" oder "den Hashimoto" - es gibt Atemnotzustände, die selbst bei gleichem Erscheinungsbild und gleichen Untersuchungsbefunden bei jedem Betroffenen ganz individuell-komplex-vielfältige Ursachen haben; so ist es bei allen anderen "Krankheiten" (Regulationsbemühungen oder Blockaden der Funktionen) unseres Organismus auch; alle Hautprobleme haben eigentlich ursächlich mit der Haut nichts zu tun - der Körper hat es not-wendig, die Haut als Ausscheidungs- wie Entgiftungsorgan zu nutzen, weil... auch in dem Zusammenhang können die Patienten exakt gleiche
Hautveränderungen erleben, obwohl zu diesen individuell ganz unterschiedliche Ursachen geführt haben;
sinngemäß verhält es sich genauso auch bei den Auffälligkeiten im Zusammenhang mit der Schilddrüse.
Im Umkehrschluss sollten wir nicht mit akademischen und wenig hilfreichen Methoden die Berechtigung zur Festlegung eines Krankheitsnamen anstreben, sondern vielmehr dem konkreten Betreffenden helfen, im ganzheitlichen Umgang mit sich selbst zu seiner Wahrheit und Selbstverwirklichung zurückzufinden.
Ich habe extremen Respekt wie grenzenlose Dankbarkeit angesichts der unglaublichen Bemühungen, Leistungen und Funktionen unseres Organismus, der selbst bei ausgeprägt schlechtem Umgang unsererseits mit ihm (die meisten Menschen gehen mit ihrem Auto weit liebevoller um, als mit sich selbst!) immer wieder Probleme toleriert, ausgleicht, reguliert...
Störungen oder "Krankheiten" ergeben sich aus meiner Sicht erst dann, wenn wir es unserem Organismus wirklich langfristig und maßlos unmöglich werden lassen, die genialen ständigen Funktionen und Regulationen zu realisieren.
So betrachte ich natürlich wie logischer Weise jede Störung als heilbar, wenn der Betreffende rechtzeitig und konsequent seiner eigenen Wahrheit wie Sinnhaftigkeit im Leben wieder gerecht wird.
Es ist mehr als erstaunlich, wenn Menschen mit gesundheitlichen Störungen mit den Erwartungen zum Arzt gehen, dass dieser deren Gesundheit zu realisieren hat, während sie selbst weiter genauso wie bisher (gegen sich selbst) leben können!
"Krankheit" ist aus der Sicht des Organismus ein Regulations- wie Heilungsbemühen und aus der Sicht des betreffenden Menschen Regulativ wie Hilfestellung, gelebte Fehler zu korrigieren.
Jeder Autofahrer wird das Aufleuchten einer roten Warnlampe als Hinweis oder Notwendigkeit zum entsprechenden wie ganz spezifischen Handeln akzeptieren - in der berechtigten Erwartung des Erlöschens der Lampe nach sinnvollem wie notwendigen Reagieren ...
So können natürlich auch Sie wieder eine zufriedenstellende Gesundheit erlangen, wenn Sie Ihre Wahrheiten in allen Lebensbereichen realisieren (jeder Mensch ist doch einmalig und sollte nicht den pauschalen Empfehlungen von Experten, sondern seinen individuell-komplexen Wahrheiten folgen).
Zusammenfassend ist es auch gar nicht so schwer: Haltung, Entspannung, Atmung, Ernährung, energetische Situation (Leistung/Erholung, Bettstelle!), Durchblutung, Lymphfluss, emotionale Situation, Partnerschaft(en), Ziele haben usw. ...
In all diesen Bereichen haben Sie eben ihre ganz spezifischen Wahrheiten, deren Sie sich bewusst werden und die Sie verwirklichen sollten-selbst wenn Sie die "Masse der Menschen" oder sogar niemand versteht. Was für Sie als Individuum wirklich gut und richtig ist, ist dann auch gleichzeitig für uns alle und die gesamte Welt gut...
Hören Sie auf sich selbst, verwirklichen Sie Ihren einmaligen Lebensplan!
Dabei wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen Mut, Erfolg und Zufriedenheit!
Mit freundlichen Grüßen und allen guten Wünschen!
Dr. med. W. Scheel
Bianca, 07.10.2015:
Hallo,

ich finde die Beiträge super, aber ich habe leider nichts zu Hashimoto gefunden. Wie verhält sich das ganze bei Hashimoto, zurzeit habe ich eine Schilddrüsenunterfunktion? Welche Therapieansätze helfen und ob man Hashimoto heilen kann?

Gruß Bianca
Online-Redaktion, 07.10.2015:
Liebe Kathrin,

vielen Dank für Ihr Vertrauen in unser Portal! Ihre Sorge ist absolut verständlich. Schließlich ist die OP ein nicht rückgängig zu machender Schritt, der u.U. Ihr ganzes Leben prägen kann. Ihnen allein aufgrund Ihrer Darstellung zur oder gegen die OP zu raten, wäre jedoch weder fundiert möglich, noch zulässig. Sicher wäre es gut, wenn Sie sich bei einem - vielleicht eher ganzheitlich orientierten - Arzt oder Heilpraktiker eine Zweitmeinung einholen würden.
Vielleicht hilft Ihnen dabei unsere Adresssuche (Ärzte: http://www.naturheilmagazin.de/nc/aerzte.html; Heilpraktiker: http://www.naturheilmagazin.de/nc/therapeuten.html)
Unabhängig davon, wie Ihre Entscheidung ausfällt, können Sie selbst viel für Ihre Gesundheit tun. Einiges davon finden Sie ihn diesem allgemeinen Beitrag: http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-leben/koerper-seele-geist/wege-zur-gesundheit.html
Viel Erfolg auf Ihrem Weg wünscht Ihnen Ihre
Online-Redaktion
Kathrin, 07.10.2015:
Trotz guter normaler Blutwerte, habe ich eine Erkrankung der Schilddrüse. Bei mir wurden größere Knoten, kalt und heiß, festgestellt. wir reden hier um ca. 3 cm Durchmesser. Aufgefallen ist es mir, durch ein unangenehmes Gefühl bzw. etwas Druck auf der Luftröhre. Möglicherweise hängt mein ständiges räuspern müssen und Hustenattacken damit zusammen. Die Ärztin, welche die Untersuchung durchführte riet mir zu einer OP. Es wurden keine Alternativen angeboten, nur eine OP. Mit dieser Möglichkeit bin ich sehr unglücklich und ich habe Angst, etwas herausschneiden zu lassen, was möglicherweise auch anders behandelbar wäre. Ich möchte auch nicht lebenslang von Tabletten abhängig sein. Dadurch, dass es sich um so große Knoten handelt und sie unangenehm sind, weiß ich nicht, was machbar wäre.
Bitte geben Sie mir einen Rat.
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 07.07.2015:
Liebe Angie!
Vielen Dank für Ihre Anfrage und das Interesse an den Bemühungen von uns im naturheilmagazin.
Ihre Geschichte ist leider keine Seltenheit und damit ein bedauerliches Ergebnis der fehlenden naturheilkundlich-ganzheitlichen Ausbildung der ärztlichen Therapeuten.
Wie kommen wir denn auf die seltsame Idee, dass der menschliche Organismus, dieses geniale göttliche/universelle Wunderwerk von sich aus "spinnt" und uns damit leiden lässt?!
Was bedeutet "Autoimmunkrankheit"? Fällt auch die vom Himmel oder gibt es dort wie auf Erden Verteilerstellen, die uns derartige Probleme vermitteln, zu(ver)ordnen...?!
Der Körper besteht aus unendlich vielen kybernetischen Regelkreisen mit wiederum vielen Absicherungen und Kompensationsmöglichkeiten, um optimale Funktionen auch unter stärksten Belastungen zu ermöglichen bzw. von uns begangene Fehler auszugleichen, zu korrigieren.
Leider haben wir zivilisierten Menschen verlernt, mit uns unserer Wahrheit entsprechend gut bis optimal umzugehen.
Das sich Hingeben an den alltäglichen Kampf mit den gesellschaftlichen, aber auch privaten Problemen von Partnerschaften, Erziehung und Glaubensfragen (oft Krieg der Geschlechter, Generationen und Religionen) mit dem gleichzeitig unzureichendem Bemühen, sich selbst zu verwirklichen bringt natürlich vielfältige wie eben auch individuell differenzierte Probleme.
Nicht die Laborwerte sollten therapiert werden, sondern Sie benötigen eine vertrauenswürdig-menschliche Hilfe, die mit Ihnen die einzelnen Fassetten Ihre Lebens (körperlich: Ernährung, Haltung, Entspannung, Atmung, Durchblutung, Lymphfluss .../ seelisch: täglich motivierend-erfüllende Ziele haben.../ geistig: positive Auseinandersetzung mit Ihren Vorstellungen bezüglich des jetzigen Lebens.../ sozial: zufriedenstellende Integration in Familie, Umfeld, Gesellschaft bzw. notfalls ausreichender Schutz davor.../ energetisch: sinnvolles Verhältnis von Ent- zu Belastung, auch Überprüfung eines erholsam-regenerierenden Schlafes nachts und mittags - Bettstelle!...usw.) beleuchtet wie korrigiert.
Sie kennen die Aussagen und Meinungen von Experten, der Herbst bedinge Grippe, die Pollen Heuschnupfen, Krankheitserreger Krankheiten, Wechseljahre bei Frauen Hormonstörungen bei Männer Prostataprobleme, wir benötigen KUH-Milch wegen Calcium, Fleisch wegen Eisen oder Vitamin B usw, usf.
Leider schleppen viele Therapeuten diese ihnen gelehrten oder suggerierten falschen Tatsachen durch Ihren gesamten Berufsalltag und haben dann logischerweise auch entsprechende Probleme, Veränderungen von Laborwerten richtig zu deuten wie diesen dann auch richtig zu begegnen.
Sie, liebe Angie, haben das Glück, dass Sie nicht in 5 Jahren Medizinstudium und weiteren 5 Jahren Facharztausbildung ständig mit der Schul- und Lehrmeinung konfrontiert, von dieser beeinflusst bis manipuliert sind!
Sie haben das Glück, dass Sie frei in Zeiten der Ruhe und Be-sinn-ung
zu sich und Ihrer Wahrheit und einen noch besseren Umgang mit sich selbst in der EINHEIT mit den tollen Möglichkeiten unseres Lebens auf dieser wunderschönen Erde finden können...
Hierzu möchte ich Sie jetzt und heute ermutigen!
Über diese Antwort hinaus bin ich gern bereit, Ihnen auch weiter auf diesen für Sie lohenden und sicher erfolgreichen Weg zu helfen.
Mit lieben Grüßen und allen guten Wünschen!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Angie, 06.07.2015:
Grüß Gott
Ich habe seit meiner 2ten Schwangerschaft 2013 eine Schilddrüsenunterfunktion. Laut Arzt ist der Grund die Hormonelle Umstellung gewesen.
Ich bekam erst jodtabletten, dann Thyronajod 100 nach der Geburt Thyronajod 50 , dann wieder 75. ich nahm 30kg zu, ohne sie jemals wieder loszuwerden
Nach meiner dritten Schwangerschaft hat sich leider nichts gebessert
Im Moment sieht es so aus als ob ich eine Autoimmun Erkrankung bekommen hätte ( der Grund kann auch eine falsche Medikamntöse Behandlung sein )
Allerdings ist das für mich sehr fragwürdig ...!
Ich soll jetzt hormontabletten (lthyroxin 50) bekommen die ich auf Lebenszeit einnehmen müsste
Also habe ich beschlossen, mich schlau zu machen und natürliche Mittel anzuwenden ( die Hormontabletten laufen mir nicht davon)
Ich Gurgle abwechselnd mit Zinn- und Labkraut
Und trinke 1,5 l Schluckweise über den Tag Tee ( Ringelblume, Schafgarbe, Brennessel zu gleichen Teilen)
Misteltee wäre vielleicht noch gut für meinen Hormonhaushalt

Was sagen Sie? Habe ich so eine Chance ohne Tabletten ? Das Gewicht und die Darmträgheit sowie Leberschmerzen sind mein Hauptproblem
Oder sollte ich diese trotzdem einnehmen?
Vielleicht schüssler?
Ich würde mich sehr über ihren Tipp und Ihre Meinung freuen
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 15.06.2015:
Liebe Frau Strasser!
Vielen herzlichen Dank für Ihren Beitrag im Naturheilmagazin!
Nicht unbedingt die Experten, sondern das Leben selbst verdeutlicht uns die Wahrheiten der Existenz aller wie des Einzelnen...
Besser konnte keine Beobachtung und auch kein Lernprozess sein, als Sie ihn uns allen dankenswerter Weise vermittelt haben.
Unser menschlicher Organismus entspricht einem genialen Wunderwerk, das eigentlich perfekt funktionieren, unsere Fehler im Umgang mit uns und eben auch ihm ausgleichen und sich eigentlich sogar entsprechend der evolutionären Möglichkeiten kontinuierlich positiv weiterentwickeln will.
Ein Auto selbst fährt nicht alleine vor einen Baum- der jeweilige Fahrer fährt es am Baum oder Hindernis vorbei oder eben darauf zu.
So bedingt die Schilddrüse von sich aus kaum Störungen - sie ist darauf angewiesen, dass der jeweilige Mensch auch mit diesem Organ gut umgeht.
Die Schilddrüse produziert stoffwechselregulierende Substanzen. Wenn bei überaktiven oder gestressten Menschen die Tätigkeiten der einzelnen Stoffwechselvorgänge (auch zur Energiegewinnung) stark erhöht sind, ist die Schilddrüse natürlich gezwungen, mehr zu leisten - somit kann eine Vergrößerung oder "Überfunktion" diagnostiziert werden.
Aber die Überfunktion "fällt nicht vom Himmel" und der Betreffende hat dann entsprechende Probleme - vielmehr ist diese eine logische Konsequenz des erhöhten Bedarfes.
(Der Radrennfahrer betreibt diesen Sport nicht, weil er ein vergrößertes Herz hat - vielmehr passt sich das Herz den erhöhten Anforderungen des Leistungssportlers an...!).
Jede Drüse benötigt die Möglichkeit, den von ihr hergestellten "Lebenssaft" auch wirklich dem Bedarf entsprechend freisetzen zu können. Die meisten zivilisierten Menschen sind gestresst und angespannt und die ganzheitliche Verkrampfung der Drüse wirkt sich natürlich auf deren Funktion und Möglichkeit der Freisetzung stoffwechselaktiver Substanzen und schließlich auf die - insgesamt sehr kritisch zu beurteilenden - Laborwerte aus.
Es ist an der Zeit, abzuklären, warum in Ihrer Situation die einzelnen Organaktivitäten nicht dem Bedarf guter Funktionen ihres Körpers entsprechen.
Sie sind für mich ein Genie, weil Sie begriffen haben, dass sowohl die medikamentösen Eingriffe in die komplexen Regelkreise Ihres Organismus ohne Feststellung der den Störungen zugrundeliegenden individuellen vielfältigen Ursachen nichts mit Heilung zu tun haben, als auch Ihr subjektives Befinden wesentlicher ist, als die Laborwerte.
Das ist schon eine wirklich tolle Leistung, die alle Patienten in allen Situationen motivieren sollten!
Wir müssen gemeinsam lernen, auf uns zu hören und unsere aktuelle wie einmalige Wahrheit zu leben...!
Klären Sie bitte Ihre Bettstelle wegen möglicher geopathischer (Erdstrahlen) Belastung - allein die Blockade des Meridians, der über die Schilddrüse läuft, kann umfangreiche Probleme bedingen!
Selbstverständlich dürfen wir den Menschen als Einheit betrachten und verstehen, dass alle Organe wie Zellen von allen anderen abhängig sind und wie ein Getriebe mit lauter Zahnrädchen (kypernetische Regelkreise) funktionieren.
So sollten Sie unbedingt auch den Zustand der anderen Organe, Durchblutung, Lymphfluss, Atmung, Ernährung, Haltung, Entspannung (!), energetische wie emotionale Situation ... beachten.
Im Naturheilmagazin habe ich diese Möglichkeiten der Selbstheilung ausführlich beschrieben, auch diese 4 wichtigen Aktivitäten:
1. Kraft der Gedanken - nicht die Energie, Emotionen und Handlungen in das Problem, sondern in das Ziel der Heilung stecken!
(Der Wille versetzt Berge! Jeder ist seines Glückes Schmied! Wir sind alle ein Siegertyp!...)
2. Ein beachtlicher Großteil unserer Existenz (90-95% ?) wird vom Unterbewusstsein bestimmt - und das können wir über den "emotionalen Programmierungspunkt" (Faustschluss am kleinen Finger) genial positiv beeinflussen!
3. Noch immer steuern wir selbst mit einer Hirnhälfte gegen das, was wir wollen (kaum zu glauben, aber leider wahr!).
Mit Edu-Kinesiologie (Über-Kreuz-Aktivierung) können wir selbst die blockierende Hirnhälfte in eine vernünftige Regulierung bringen!
4. Negative Emotionen wirken sich natürlich beachtlich auf die entsprechenden Organe aus. Mit Akupressur können Sie selbst wie eigenständig (!) die einzelnen Organe in der Funktion positiv beeinflussen, einen besseren Energiefluss der Meridiane erreichen sowie die krankmachenden Emotionen zumindest deutlich reduzieren.
Diese Möglichkeiten sind alle ausführlich im Naturheilmagazin beschrieben - ich bin aber selbstverständlich bereit, Ihnen das auch in einem Telefongespräch detailliert zu erklären.
Sie können sich gar nicht vorstellen, wie toll ich es finde, dass Sie intuitiv die (Ihren Zustand verschlechternde) Medikamente abgesetzt haben und nach Wegen wirklicher Heilung suchen!
Unabhängig von den o. g. Empfehlungen möchte ich Sie bitten, mit sich selbst gut umzugehen, zunehmend mehr Freude am Leben (allein in Frieden, Freiheit, mit Essen und Trinken, Kleidung und Bett usw. usf. auf dieser wunderschönen Erde leben zu dürfen sind tägliche unschätzbare Geschenke) zu finden, täglich einige besonders schöne Ziele zu haben (wir müssen unser Unterbewusstsein "füttern", dass es sich lohnt, gesund zu werden)....
Ich bin felsenfest überzeugt, dass Sie es schaffen, in absehbarer Zeit in einem viel besseren Gesundheits- wie Allgemeinzustand zu sein.
Dazu wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen alles erdenklich Gute und bin wie versprochen bereit, Ihnen auch über diese Antwort hinaus zu helfen.
Viel Erfolg bei all Ihren Bemühungen!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Tamara Strasser, 14.06.2015:
Hallo,

ich habe ein Jahr lang Thyroxin 75 genommen, da ich laut Arzt eine zu kleine Schilddrüse habe die zu wenige Hormone produziert, also eine Unterfunktion. Jetzt hatte ich plötzlich Herzrasen, Herzklopfen, Starken Druck auf dem Brustkorb und bekam keine Luft mehr, Laut Blutwerte hatte ich dann eine Überfunktion, deshalb machte ich eine Pause mit den Tabletten bis ich wieder eine Unterfunktion hatte und ging mit der Dosis runter. Ein Tag nahm ich die Tablette und alles begann wieder. Mir geht es mittlerweile viel besser ohne als mit auch wenn der TSH Wert nicht stimmt, das Problem ist nur dass ich extreme Verstopfungen habe, Müde bin und auch an Gewicht zu nehme, auch in dem Jahr mit Tabletten konnte ich ohne Hilfsmittel nicht auf die Toilette gehen. Ich möchte ich keine Tabletten mehr zu mir nehmen. Ich würde mich sehr freuen, eine Rückmeldung von Ihnen zu erhalten, was ich als Alternative machen kann. Ich bin für alles bereit nur nicht mehr diese Tabletten die mir mein Herz komplett durch den Wind bringen.

lg

Tamara
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 10.06.2015:
Liebe Frau Piest!
Es tut mir sehr leid, dass Sie trotz Ihrer umfangreichen Bemühungen noch zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis gekommen sind.
Ihr Organismus selbst möchte natürlich unabhängig von den medikamentösen Therapien einen guten Funktions- und Gesundheitszustand wieder herstellen.
Dazu ist es aber grundlegend wichtig, dass die einzelnen Organe wie deren Zellen gut ver- und entsorgt werden:
Lassen Sie sich helfen, eine wirklich gute Durchblutung, Atmung und Stoffwechselsituation zu erreichen. Klären Sie ab, dass die Körperfunktionen nicht aufgrund von Lymphstaus blockiert sind.
Sind Ihre energetischen Situationen (Bettstelle, Elektrosmog usw) gesichert positiv geregelt? Die richtige Ernährung ist sehr wichtig - allgemeingültige Wahrheiten gibt es aber auch in diesem Zusammenhang nicht. Versuchen Sie sich so oft und so intensiv wie nur möglich zu entspannen! Lassen Sie sich helfen (z. B. mit Kinesiologie), all die wichtigen Voraussetzungen zur Heilung auf ihren einmalig-individuellen Weg zu klären.
Mit Bachblüten können Sie die verständlicher Weise unbefriedigende psychische Situation ausgleichen. Geben Sie niemals auf und hören Sie auf sich, Ihre Intuition, aber setzen Sie auch konsequent das für Sie notwendige um.
Wenn wir Ihre Mail-Adresse erhalten, schicke ich Ihnen auch gern einige ausführliche Unterlagen, die Ihnen ganz sicher helfen, schnell in einen besseren Gesamtzustand zu kommen. Auch zu telefonischen Beratungen bin ich gern bereit.
Mit lieben Grüßen und allen guten Wünschen!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Silvia PIEST aus Flein, 07.06.2015:
Hallo,

ich habe früher Thyronajod nehmen müssen, mit ständiger steigerung, auch am gewicht. Trotz meines bewegungstypus sagte mir selbiger arzt, abnehmen! Jetzt nehme ich nur noch l- hyroxin 125 ein. beim HP stellte man fest, ich brauche nur eine dosis von 50. Da mir schulmediz. keine verbesserung ausgesprochen wurde, nehme ich nur noch die hälfte. Ernährungsmäßig mache ich so gut wie alles richtig u. man sagte mir, dass es der hauptgrund sit, nicht abzunehmen, schlechter schlaft u. manchmal hippelig zu sein.
Wer kann helfen? Mein knoten hält sich immer bei 1,6. Üblich ft 3- 4.
Ich kann aufgrund meiner erfahrung darüber nicht positiv denken. Ich tue schon soviel für mich. Fange immer mit geist er haltung an u. dann setze ich es um. Und wenn ncihts hilft, was dann?
Silvia P.
Belle aus Berlin, 20.04.2015:
Hallo Susann,

Ich würde gerne mehr über deine Erfahrung mit dem Arzt in Togostr. 1 in Berlin Wedding lesen. Entschuldigung, aber dein Kommentar sieht aus wie eine Werbung und nicht wie eine richtige Erfahrung.

Bei mir ging es nicht so gut: am ersten Tag muss man die AGB unterzeichnen, wo es steht, dass die 1. Beratung 69 € kostet und die weitere Beratungen nur 20 €, was es sehr günstig ist. Aber bei meiner 2. Besuch dort, hat mir den Arzt 5 kleine Packungen von Pflanzen-Tabletten gegeben, ohne mir zu sagen wieviel es kostet. Ein paar Tage später bekomme ich eine Rechnung von fast 200 € zu bezahlen! Ich habe angerufen und gefragt, warum ich über diese Preise nicht vorhin gewarnt wurde, und ich wurde geantwortet: "Ach so... das habe ich nicht gemacht? Ich dachte, ich hatte es mit Ihnen besprochen." Wie kann man solche Sache vergessen, und trotzdem "200 € wert"-Pflanzen-Tabletten zu einem Kunden geben? Ich habe eine Preiseliste angefordert und es wurde mir gesagt, dass sie solche Sache nicht haben!!! Und selbstverständlich hatte ich schon angefangen, die Tabletten zu nehmen also ich muss jetzt kämpfen, um diese Preiseliste zu bekommen oder es ist noch Probleme, weil ich diesen Preis nicht bezahlen kann. Ich habe in Internet geprüft und die Pflanzen-Tabletten kosten in Durchschnitt 5 Mal weniger als was auf der Rechnung steht.

Das ist nur meine Erfahrung. Dann entscheidet jeder für sich selbst.

Liebe Grüße aus Berlin
Belle
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 02.04.2015:
Sehr geehrte Frau Koc!
Es tut mir leid, dass die Medikamenteneinnahme von Ihnen und Ihrer Schwester solche sicher unangenehme Auswirkungen hat.
Diese Tatsache verdeutlicht einmal die Nebenwirkungen derartiger Medikamente und zugleich das Bemühen der Haut als wesentliches Ausscheidung- und Entgiftungsorgan, Sie wie Ihre Schwester in einen besseren Zustand zu bringen.
Gleichzeitig spricht das für Sie wie Ihre Schwester, dass Sie in einem guten Gesundheit- wie Funktionszustand sind - Ihre Körper reagieren und bemühen sich, die Unverträglichkeiten auszuscheiden.
Da unser Organismus ständig mit Belastungen der Umwelt, Ernährung und anderen Tatsachen unseres Alltages beschäftigt ist, lohnt es sich, diesen mit aktiver bewusster Lebensweise zu unterstützen.
Mit einer bewussten Atmung können wir den Zellstoffwechsel in jeder Zelle eines jeden Organes verbessern bis optimieren. Je besser der Zustand des Darmes ist (Ernährung und Nahrungsverwertung), umso besser kann er die Nahrung verwerten und auch für den Organismus belastende Substanzen ausscheiden. Natürlich ist auch der Zustand der Nieren (Trinkmenge, ausreichende Regenerierung, energetische und psychische Situation...) für eine ausreichende Reinigung des Körpers zuständig. Durchblutung, Lymphfluss, gesamtenergetische Situation, Lebensweise und -einstellung usw. beeinflussen selbstverständlich auch unseren Gesundheitszustand.
Wenn Sie und Ihre Schwester sich bemühen, Ihren individuellen Wahrheiten, Vorstellungen und Wünschen des Lebens noch näher zu kommen, ist es möglich, dass Sie trotz dieser Medikamente (über deren Notwendig- und Sinnhaftigkeit man ganz sicher nachdenken sollte!) keinerlei Hautreaktionen mehr haben.
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Schwester auf diesem Wege zu einer stetig zunehmenden Gesundheit viel Erfolg.
Herzlichst!
Dr. med. W. Scheel
Filiz Koc aus Dinslaken, 31.03.2015:
Hallo,
ich habe Schilddrüsenunterfuktio.Dagegen nehme ich L thyroxin 100...Seitdem ich die tabletten einnehme habe ich am Kinn starke pickel bekommen..Das gleiche problem hat meine schwester auch..Es ist keine einbildung das es durch die tabletten kommen.Vor der einnahme hatten meine schwester und ich keine pickel oder unreines haut..Was können wir dagegen tun?
Susann, 23.03.2015:
Hallo Jessica aus Berlin,
habe mit der Ayurveda Arzt Praxis in Berlin Wedding, Togostraße 1, sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Schilddrüse arbeitete nicht mehr und jetzt wieder normal ohne Hormongabe.

LG Susann



www.eifam.eu
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 14.03.2015:
Hallo, Hibba!
Sie sind auf dem richtigen Weg!
Nachdem Sie als Siegertyp im Wettlauf mit vielen Konkurrenten die Eizelle Ihre Mutter befruchtet haben, hat sich diese vielfach geteilt, damit dann daraus ein "primäres Darmrohr" und wiederum daraus Ihr gesamter Organismus entstehen konnte.
Leider ist den wenigsten Menschen diese Tatsache bewusst, wenn man beobachten, wie extrem schlecht und damit selbstzerstörerisch diese sich ernähren.
Alles, was den Darm belastet, belastet den gesamten Körper, Organ für Organ, Zelle für Zelle mit natürlich komplexen weiteren negativen Auswirkungen und Schäden.
Umgekehrt ist natürlich jegliche Entlastung des Darmes von bewusster, individuell richtiger Ernährung und Nahrungsverwertung über Diät bis zu Fastenzeiten ein kompletter körperlicher wie auch seelisch-geistiger Gewinn, also eine unbestreitbare Heilungsunterstützung bzw. Verbesserung bis Optimierung der Lebensqualität.
Nun kommt es selbstverständlich auch hierbei darauf an, sich nicht von "Allwissenden" oder "Experten" beeinflussen oder manipulieren zu lassen, sondern der eigenen aktuellen Wahrheit entsprechend das einzig Richtige zu tun.
So ist auch die Frage der Fastenzeit und -dauer natürlich von Ihrer Gesamtsituation und den gegebenen vielfältigen Biorhythmen anhängig.
Hören Sie bei all dem, was Sie anstreben und realisieren, auf sich, Ihre innere Stimme oder am besten lässt sich jegliche Fragestellung an das Unterbewusstsein (dort finden wir die tatsächliche Wahrheit!)
kinesiologisch testen.
Die Beachtung der grundlegenden Bedeutung der Darmentlastung bzw. Optimierung der Darmfunktion gehört zu den Eigenverantwortungen wie aber auch die Realisierung von Atmung, Durchblutung, Lymphfluss, gesamtenergetischer Situation (auch Bettstelle!), emotionalem Gleichgewicht, strukturierter Tagesablauf, Selbsterkenntnis wie Selbstverwirklichung, Zielsetzungen (Leben heißt Ziele haben!) ....
Vielen herzlichen Dank für Ihren Beitrag, der anderen Besuchern des Portals lebensnah die Bedeutung des Darmes vor Augen führt!
Viel Erfolg bei Ihren Bemühungen für eine morphologisch-strukturell-funktionell optimale Schilddrüse!
Herzlichst!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Hibba, 12.03.2015:
Guten Tag,

ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion mit Knotenbildung.
Die vom Arzt verschriebenen Medikamente nehme ich schon länger nicht,
da jeder Arzt, bei dem ich war, meinte, das ich total falsch eingestellt bin und sogar mal, das ich unter keinen Umständen die Jodtabletten nehmen dürfte!

Durch eine Überwiegende Rohkost Ernährung hat es sich ein wenig verkleinert, aber meine Schilddrüse ist noch definitiv zu groß.
Momentan faste ich (heute 10. Tag). Ich spüre seid ein paar Tagen auch ein Drücken im Hals. Als ich als Therapie Möglichkeit eine Fastenkur sah, wurde ich sehr neugierig. Über wieviele Tage sollte die Fastenkur gehen und wieviel bringt sie?

Liebe Grüße
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 08.03.2015:
Liebe Frau Fischer!
Ich finde es toll, dass Sie die Möglichkeit der Kinesiologie nutzen.
Denn die intellektuelle Beeinflussung und die Macht der Angst (-Macherei) sind natürlich irritierend wie blockierend.
So empfehle ich Ihnen dringend, jegliche Fragestellung, aber auch jede anstehende Entscheidung sich selbst, also Ihrem Ihre individuelle Wahrheit kennenden Unterbewusstsein abzufragen.
Genauso klasse finde ich Ihre Meinung, Ihrem Organismus (Wunderwerk!) die Heilung zu übertragen wie zu überlassen - denn dieser ist auch ständig bemüht, einen optimalen Gesamtzustand wieder herzustellen.
Wir müssen es ihm aber eben auch ermöglichen: Bettstelle, Haltung, Entspannung, Atmung, Ernährung, Durchblutung, Lymphfluss, mentales wie emotionales Gleichgewicht ....
Angst ist immer ein schlechter Berater! Warum sollten Sie "Krebs" bekommen, wenn Sie mit sich gut umgehen, Konflikte erkennen und lösen bzw. auch die vermeintlich negativen Seiten Ihres Lebens als Ihren Plan der Reifung und Entwicklung erkennen und somit überhaupt nichts als Ihr Leben störenden Konflikt betrachten und vor allem beständig Ihrer Verwirklichung entsprechende Ziele haben...?!
Vermeiden Sie bitte das den meisten Menschen innewohnende Problembewusstsein - die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Wenn wir unsere Energie in den Kampf und Krampf gegen Probleme, "Krankheiten" und Kriege stecken, stärken wir genau das, was wir eigentlich nicht wollen. Es ist so einfach wie erfolgreich und zwangsläufig schön, unsere Energie, Vor-HABEN und Ge-DANKEN in die Gegenwart und Zukunft zu investieren, die wir erleben wollen.
Von ganzem Herzen viel Erfolg, Glück und Zu-frieden-heit bei all Ihren Bemühungen!
Dr. med. Wolfgang Scheel
manuela fischer aus stuttgart, 06.03.2015:
Sehr geehrter Dr Scheel
ich habe in der linken Schilddrüse einen Knoten, ca 5 cm, volumen ca 36 ml.
Enteckt habe ich ihn mit bloßem Auge 2010 und seither ist er langsam auf diese Größe gewachsen.
Der Knoten ist kalt und ich habe keine Beschwerden, nur erhöhte Thyreoglobulin, momentan wieder rückläufig.
Ich beschäftige mich auf der emotionalen Ebene mit der Entstehung des Themas, ernähre mich sehr gesund und habe trotzdem Momente der Angst, wenn ich bei der regelmäßigen Kontrolle höre, daß ich ihn dringend operieren soll, wegen der Krebsgefahr, seiner Größe und seiner Wachstumsneigung.
Es widerstebt mir, ich möchte daß mein Körper sich auch in Zukunft selbst reguliert.Ich bekomme stets den Tipp die Schilddrüsenhormone zu nehmen, meine Heilpraktikerin testet jedoch jedes Mal kinesiologisch ab, daß mein Körper es nicht braucht. Dann frage ich mich wieder, ob es vielleicht doch wichtig wäre, um die Schilddrüse zu entlasten?
Ich freue mich sehr von Ihnen zu hören, denn es gibt Momente, in denen ich speziell nach den Kontrollbesuchen nicht mehr weiß was ich fühle und entscheiden soll und Angst sich breit macht.

Herzliche Grüße,
M. Fischer
Online-Redaktion, 02.03.2015:
Liebe Jessica,

vielleicht werden Sie in unserer Adress-Suche fündig. Dort können Sie u.a. nach Orten und Fachgebieten suchen. Heilpraktiker finden Sie unter http://www.naturheilmagazin.de/nc/therapeuten.html, Ärzte unter http://www.naturheilmagazin.de/nc/aerzte.html. Da Sie gerade noch die TCM ansprechen, kann ich Ihnen noch die Seite http://www.agtcm.de/patienten/index.htm empfehlen. Die AGTCM ist sicher ein hochkarätiger Verband auf diesem Gebiet.

Viel Erfolg bei der Suche wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion
Jessica aus Berlin, 28.02.2015:
Hallo,
ich bin auf der Suche nach einer ganzheitlichen Therapie für meine Shilddrüse. Ich habe weder Über-, noch Unterfunktion, aber viele kalte Knoten und die Ärzte drängen zur Voll-OP- D.h. ich wäre mein Leben lang von Tabletten abhängig, das möchte ich nicht.
Können Sie mir einen guten, vertraulichen und empathischen HeilpraktikerIn in Berlin empfehlen? Gerne auch TCM. Vielen Dank!!
christine Löhn aus Beuerbach, 18.02.2015:
Können Sie mir einen Heilpraktiker empfehlen im Raum Wiesbaden, Limburg, Idstein, die mir helfen können um eine Schilddrüsenzyste und einen Knoten darunter zu beseitigen? Herzlichen Gruß Christine
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 31.01.2015:
Lieber Alexander!
Ihre genannten umfangreichen Probleme sind sicher nicht nur einseitig mit dem Adenom und der Funktion der Nebenschilddrüse zu erklären - auch wenn das oft so vereinfacht dargestellt wird.
Es ergibt sich ja auch die Frage, wieso sich Ihr Organismus (der Mensch ist ein Wunderwerk, das ständig bemüht ist, optimale Leistungen zu erbringen und die aufgrund äußerer Einflüsse oder unseres Verhaltens bedingte Probleme auszugleichen) veranlässt sieht, ein Adenom zu bilden...
Dr. Hamer ("die neue germanische Medizin") hat z. B. aus eigenem Erlebnis heraus sehr wissenschaftlich wie nachvollziehbar die Zusammenhänge von Konflikten und Tumorentstehung dargestellt.
Nur weil das nicht den Vorstellungen und Lehren der Schulmedizin entspricht, wird solchen fundamentalen Tatsachen kaum Beachtung geschenkt.
Trotz dieser genialen Denkleistung, das die Reaktionen des Organismus
eigentlich nicht die Krankheit, sondern das Heilungsbemühen in Reaktion auf entstandene Probleme ist, dürfen diese natürlich nicht nur auf seelische Konflikte reduziert, sondern müssen in ihrer ganzheitlichen seelisch-geistig-sozial-körperlichen und energetischen Problematik erkannt werden.
Ich gehe davon aus, dass auch Sie in einem - welcher Art auch immer - operativen Eingriff logischer Weise nicht die ursächliche Lösung des Problemes sehen. Und dafür möchte ich Sie ausdrücklich loben, weil es schlichtweg eine Katastrophe ist, welche Unmengen von Operationen in vielen Fachbereichen durchgeführt werden, die eindeutig nicht der Lösung von Problemen dienen.
Suchen Sie sich bitte einen ärztlichen oder nichtärztlichen Therapeuten, der sich bemüht und auch hierzu in der Lage ist, die wirklichen komplexen, individuellen wie ursächlichen Problem zu erkennen und Ihnen hilft, diese mit dem Ziel der möglichen Heilung abzustellen.
Geeignte Hilfe erhalten Sie natürlich nur dort, wo die breite Palette der naturheilkundlichen Diagnostik und Therapie beherrscht wird.
Sie können selbst als Patient auch bei den guten Naturheilfirmen Hilfe und Rat einholen.
Das Thema von Statistiken möchte ich bewusst ausklammern, weil ich lange genug in Universitätskliniken war und die Gestaltung von Statistiken in gezieltem (und leider auch zweifelhaftem) Eigen-Interesse
erlebt habe.
Sie haben in sich selbst und mit der Hilfe eines wirklichen Therapeuten alle Möglichkeiten einer Heilung. Dabei wünsche ich Ihnen von Herzen vollen Erfolg!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 31.01.2015:
Sehr geehrte Frau Michels!
Ich verstehe und teile Ihre Sorgen!
Sie sollten sich bemühen, einen Arzt oder Therapeuten zu finden, der Ihre individuellen wie komplexen Ursachen der Symptome und sich daraus ergebenden Laborwertveränderungen erkennt, aufzeigt und mit Ihnen gemeinsam Wege zur wirklichen Heilung findet und realisiert.
Es ist einfach nicht gut, die Probleme nur an dem jeweiligen Organ und dessen Laborparameter festzumachen.
Die ausgeprägte Komplexizität des menschlichen Organismus gebietet es, bei jedem - auch subjektiv organbezogenem - Problem auch immer
den gesamten Menschen in seiner seelischen-geistigen-sozialen und körperlichen Einheit zu betrachten.
Eine wirkliche Hilfe werden Sie somit nur dort erreichen, wo dieser Grundsatz auch wirklich beherzigt wird.
Diese Therapeuten werden demzufolge auch ein breites Spektrum ihrer diagnostischen wie therapeutischen Möglichkeit haben. Sie sind daran zu erkennen, dass sie eben nicht nur Homöopathie oder nur Akupunktur, nur Irisdiagnostik, nur Regulationsdiagnostik, nur Reflexzonendiagnostik usw., sondern eine geeignete Kombination zahlreicher dieser zur wirklichen Hilfe für den Patienten notwendiger Methoden beherrschen.
Da lohnt es sich ganz bestimmt, auch eine weitere Anfahrt in eine solche Praxis in kauf zu nehmen.
Ich wünsche Ihnen viel Glück bei der Suche nach einen für Sie optimalen Therapeuten mit dann einem wirklichen Heilungserfolg!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Antonia Michels aus Trier, 28.01.2015:
Guten Tag,
bei mir wurde im November ein Antikörpertiter der Schilddrüse von >1300 gemessen und ein TSH von 2,49. Die Diagnose meines Arztes lautete: Hashimoto Thyreoiditis.
Ich nehme seit dem 25mg L-Thyroxin. Mittlerweile hatte ich die 3. Blutuntersuchung und die Antiköpertiter liegen noch immer bei >1300. Zusätzlich nehme ich 200mg Selen/Tag, Zink und Vigantoletten bzgl. Vitamin D3-Mangel.
Ich bin mittlerweile sehr beunruhigt, dass sich der Entzündungswert nicht verringert und ich habe hier in Trier keinen guten Haus- oder Facharzt gefunden, der sich in diesem Bereich auskennt. dementsprechend fühle ich mich natürlich auch schlecht beraten. Oft weiß ich auch nicht, ob ich in einer Unter- oder Überfunktion bin.
Ich wäre dankbar für einen Tipp, was ich noch tun kann um den Entzündungswert herunter zu bekommen.
Danke schon jetzt und sende freundliche Grüße
Alexander, 21.01.2015:
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin 41 Jahre alt und bei mir wurde eine Überfunktion der NEBENschilddrüse (primärer Hyperparathyreoidismus) aufgrund eines Adenoms festgestellt. Die Symptome sind Muskel-/Gelenkschmerzen, Ansätze von Nierensteinen, Oberbauchschmerzen, Gedächtnisprobleme, Erschöpfung und eine beginnende Osteoporose. Die Schulmedizin rät zur operativen Entfernung des Adenoms bzw. der erkrankten Nebenschilddrüse. Dies möchte ich gerne vermeiden. Nun habe ich 2 Fragen:

1. Gibt es naturheilkundliche Alternativen zur Behandlung oder gar Heilung einer Nebenschilddrüsenüberfunktion und entsprechende Erfahrungsberichte darüber?
2. Kennen Sie Statistiken über Nebenschilddrüsen-OPs und/oder Erfahrungsberichte bzw. Fälle von Menschen, die sich operiert haben lassen? Wo findet man solche Informationen?

Vielen Dank!

Herzliche Grüße

Alexander
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 18.01.2015:
Sehr geehrter Herr Jungermayr!
Es freut mich, dass es Ihnen mit den genannten Medikamente schon erkennbar besser geht. Die Dauer der Einnahme würde ich mit dem offensichtlich ganzheitlich positiv bemühten Hausarzt abstimmen. Wichtig dabei ist natürlich der erreichte Wirkungseffekt, d.h. Sie sollten sich eben möglich vollständig gesund fühlen.
Von einer Szintigraphie rate ich ebenfalls ab.
Vielmehr sollten Sie sich intensiv um einen konsequent positven Umgang mit sich selbst (gutes Verhältnis von Leistungs- und Regenerierungszeiten, ausreichende Stressbewöltigung und Entspannung, Ernährung, Atmung, Durchblutung, emotionale Ausgeglichenheit...) bemühen.
Oft sind Knoten durch Lymphstaus bedingt. Sie können zu Ihrer Heilung auch mit einer Lymphdrainage sehr viel beitragen. (Allein das Ausstreichen der Schwimmhäute zwischen den Fingern beider Hände aktiviert die Heilung im gesamten Oberkörperbereich, so auch die der Schilddrüse.)
Ich möchte Ihnen sehr empfehlen, die Möglichkeiten der selbst und ohne fremde Hilfe zu realisierenden Kinesiologie zu nutzen - so können Sie jederzeit eine konkrete, individuell richtige Antwort auf sich ergebende Fragen in allen Bereichen Ihres Lebens finden!
Von Herzen wünsche ich Ihnen weitere zufriedenstellende Erfolge auf dem Wege einer möglichen kompletten Heilung!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Eugen-Thomas Jungermayr, 12.01.2015:
Sehr geehrte Damen und Herren,

bei mir wurde aufgrund in starken, monatelangem nächtlichem Schwitzen eine Grenzwerthypertherose festgestellt (Überfunktion) sowie beidseitiges Struma. Die Werte für TSH 3- und TSH4 sind direkt an der Grenze. Herzrasen trat auch immer wieder auf. Stuhl- und Urin sowie 24-h- und Belastungs-EKG waren voll ok.
Mir wurde vom Hausarzt Wolfstrapp Urtinktur und Herzgespann verschrieben, welche ich seit 4 Wochen nehme. Beide Präparate wirken inzwischen sehr gut. Mein Internist möchte jedoch eine Szintigraphie machen lassen. Mein Hausarzt ist dagegen, wegen der Gefahren durch das radioaktive Mittel, welches gespritzt werden würde um den Test zu machen.
Zunächst meine Frage über die Anwendungsdauer beider o.g. Präparate: Über welchen Zeitraum soll ich die beiden Präparate nehmen?
Das vom Internisten verschriebene Dociton 10 nehme ich nicht ein.
Wie sehen Sie die Sache mit der Szintigraphie? Ich fühle an einer Schilddrüsenseite einen sehr kleinen Knubbel, könnte das ein Knoten sein? Schluckbeschwerden hab ich keine- im letzten Sommer hab ich schon gemerkt, dass mein Hals eng wurde, das hab ich dann aber mit einer Druckpunktanwendung nach Liebscher/Bracht wegbekommen und ist seitdem nicht mehr aufgetreten.
Bitte um Antwort.
Vielen Dank!
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 10.12.2014:
Sehr geehrte Frau Pillunat!
Ich habe mich sehr über Ihre Anfrage gefreut - zeigt diese eindrucksvoll, dass es doch noch Menschen gibt, die auf sich, ihre innere Stimme, ihre Eingebung... hören oder sogar intensiver über mögliche Ursachen ihrer Beschwerden nachdenken, als symptomorientierte Therapeuten.
Herzlichen Glückwunsch!
Die Schilddrüse ist natürlich eingebunden in die komplexen und intensiven Regelkreise und somit auch in die der hormonellen ganzheitlichen Regulationen.
Eine Hormonzufuhr beeinflusst diese natürlich - individuell differenziert -
mehr oder weniger intensiv wie dann eben auch das Absetzen nach längerer Einnahme. Und auch da können die Organe wie auch die Schilddrüse individuell unterschiedlich reagieren.
Ich möchte Ihnen empfehlen, das Regenerieren auch der Schilddrüse so zu unterstützen:
- eine (Schild) - Drüse lebt davon, den von ihr produzierten Inhalt
freisetzen zu können
Stressbewältigung, Lockerheit und regelmäßige Entspannung
unterstützen dies natürlich - wie die Schilddrüse generell entlastet wird
- Sie kennen sicherlich die über den Körper verlaufenden
Energiemeridiane - da auch genau über die Schilddrüse einer verläuft,
sollten Sie unbedingt abklären, das keine Blockade dieser
Energieströme vorliegt (Bettstelle!, Beine nicht überkreuzen,
Arbeitsplatz, Elektrosmog...)
- die Schwimmhäute zwischen den Fingern und Zehen sind die
Reflexzonen des Lymphsystems - sollten diese gestaut, verdickt oder
schmerzhaft sein, ergibt sich dadurch eine ausgeprägte Erschwerung
der Regenerierung der Organe (die eigentlich ständig darum bemüht
sind)
- bei ganzheitlicher Denkweise sind natürlich Darmentlastung
(zumindest individuell optimale Ernährung), Atmung, Durchblutung,
emotionale Ausgeglichenheit, mentale Stärke (kein
Problembewusstsein, sondern Konzentration auf das gewünschte Ziel)
usw. wichtig
Ich möchte Sie ermuntern, bei allen auftretenden Fragestellungen diese an Sie selbst zu richten, d.h. mit Kinesiologie Ihre Wahrheit der für Sie optimalen Lebensweise in allen Bereichen und bei allen Entscheidungen herauszufinden.
Natürlich bin ich überzeugt, dass Sie Tag für Tag gesünder werden, wenn Sie eben diese Ihre Wahrheit leben.
Dabei viel Erfolg und bleiben Sie sich treu!
Herzlichst!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Antje Pillunat aus Odenthal, 08.12.2014:
Guten Tag,

bei mir wurde vor Kurzem eine disseminierte Schilddrüsenautonomie festgestellt. Im Artikel zur Hyperthyreose wird auf einen möglichen Zusammenhang mit "hormonellen Umstellungszeiten" verwiesen. Ich habe vor ca. 6 Monaten die Pille wegen Unverträglichkeit abgesetzt (nach über 15 Jahren durchgängiger Einnahme). Könnte das die/eine Ursache sein? Der Arztbericht empfiehlt eine Medikation mit 40mg Thiamazol und später eine Operation oder Radiojod-Therapie. Mir erscheint das etwas "aggressiv".
Ich freue mich auf eine Rückmeldung!
Antje Pillunat
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 06.08.2014:
Liebe Anna!
Wenn wir an die extremen Schlafzeiten des Menschen denken, wird uns bewusst, dass der menschliche Organismus außergewöhnlich viel Zeit zur Verfügung gestellt bekommt, sich zu regenerieren, aber auch sich zu heilen.
Unser menschliches Wunderwerk (Körper) reagiert natürlich immer sinnvoll! Das Herz eines Radrennfahrers ist selbstverständlich beachtlich größer im Vergleich zum Nicht-Leistungssportler, weil es eben mehr leisten muss.
So logisch und klasse ist Ihre 2. Frage: natürlich ist in Stresssituationen der Gesamtstoffwechsel erhöht und selbstverständlich muss dann die Schilddrüse mehr leisten und konsequenterweise wird sie dann eben größer...
Damit beantworten Sie auch die 1. Frage schon selbst:
in dem Maße, wie Ihre Schilddrüse wieder lediglich eine Normalleistung erbringen muss und kann (Entspannung!, gutes Verhältnis von Arbeit und Erholung, Haltung, energetische Gesamtsituation einschließlich der Bettstelle, emotionales Gleichgewicht, Ernährung, Funktionen der anderen Organe...)
wird sich wieder ein Normalbefund einstellen!
(Ich möchte nicht wissen, in welchen Zuständen auch meine Schilddrüse in den Zeiten einer täglichen Praxisarbeit von bis zu 18 Stunden täglich war! Selbst als Arzt gehe ich sehr oft über die Grenzen normaler Leistungsfähigkeit - dann mit den Konsequenzen, das mir mein Körper entsprechende Signale setzt. Was soll ich dann beim Arzt??? Ich weiß, dass ich mit mir besser umgehen, mich wieder regenerieren und über die doch ständig automatisch ablaufenden Bemühungen meiner seelisch-geistig-körperlichen und auch sozialen Einheit heilen
muss!)
Haben Sie Vertrauen zu sich selbst und die genialen Vorgänge in Ihrem Organismus und konzentrieren Sie sich darauf, mit sich selbst- Ihren Wahrheiten entsprechend - gut und zunehmend besser umzugehen!
Dabei wünsche ich Ihnen von Herzen alles erdenklich Gute!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Anna, 05.08.2014:
Sehr geehrte Damen und Herren!

Bei mir wurde vor kurzem ein Schilddrüsenvergrößerung (nur rechter Lappen) mit Knoten der Größe 3,5 cm (rechter Lappen) mit Normalfunktion entdeckt.

Mir wurde von 2 Ärzten eine OP und von 1 nur eine Untersuchung alle 6 Monate empfohlen. Medikamente habe ich keine bekommen, da ich Normalwerte habe und daher auch keine erforderlich seien (lt Arzt).

Meine Frage:
1.
Kann ich das Ganze mit Naturheilmethoden heilen (zumal der Knoten nicht so klein ist)? Ich möchte ehrlich gesagt keine OP, da ich Angst habe, dass danach meine Schilddrüse eine Über/Unterfunktion bekommen könnte und ich erst 22 Jahre alt bin.

2.
Kann es sein, dass das "Ganze" von übermäßigen Stress kommen kann? --> in meinem Fall Doppelstudium, Nebenjob bei dem es stressig zugeht und das damit oft verbundene "Schnelle Essen".

Vielen Dank im Voraus für jegliche Antworten und Hilfestellungen!

Liebe Grüße

Anna
Online-Redaktion, 02.06.2014:
Liebe Frau Bruhns,

Sie schildern Ihren Fall sehr detailliert. Doch auch eine noch so genaue Beschreibung kann und darf eine Untersuchung und einen persönlichen Kontakt nicht ersetzen. Ihnen allein aufgrund Ihrer Beschreibung zu oder gegen eine OP zu raten, wäre fahrlässig.
Sie berichten sehr positiv über Ihre Ärztin. Ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Arzt und Patient ist ein wertvolles Gut. Schön, dass Sie eine liebevolle Ärztin gefunden haben, der Sie vertrauen können. Selbstverständlich fällen letztendlich Sie selbst die Entscheidung - basierend auf der Empfehlung Ihrer Ärztin und Ihrem inneren Gefühl. Vielleicht hilft es Ihnen auch noch, eine zusätzliche Meinung einzuholen. Ganzheitlich denkende und arbeitende Therapeuten finden Sie z.B. in unserer Adresssuche. Die Links finden Sie in der Antwort an Gisela direkt über diesem Kommentar.
Unabhängig davon, wie Ihre Entscheidung ausfällt, können Sie selbst viel für Ihre Gesundheit tun. Einiges davon finden Sie ihn diesem allgemeinen Beitrag: http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-leben/koerper-seele-geist/wege-zur-gesundheit.html
Viel Erfolg auf Ihrem Weg wünscht Ihnen Ihre
Online-Redaktion
Online-Redaktion, 02.06.2014:
Liebe Gisela,
bei Schilddrüsenknoten sollten Sie sich auf keinen Fall auf die Selbstbehandlung verlassen. Das bedarf der regelmäßigen Kontrolle und Therapie durch einen Therapeuten. Vielleicht werden Sie ja in unserer Adresssuche fündig: Unter http://www.naturheilmagazin.de/nc/aerzte.html (Ärzte)
und
http://www.naturheilmagazin.de/nc/therapeuten.html (Heilpraktiker und andere Therapeuten)
finden Sie viele ganzheitlich denkende und arbeitende Therapeuten. Hier können Sie auch als Diagnose- und Therapieverfahren "Schüssler Salze" auswählen, falls Ihnen diese Methode besonders zusagen sollte.
Viel Erfolg wünscht Ihnen Ihre
Online-Redaktion
Claudia Bruhns aus Hamburg, 31.05.2014:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe noch eine weitere Frage. Da ich erhöhten Bluthochdruck habe, nehme ich im Moment die Tablettenn Candecor 8 mg ein. Hat der kalte Knoten in der Schilddrüse einen Einfluß auf den Bluthochdruck und kann es sein, dass daher manchmal nicht so gut schläft?
Gerne höre ich von Ihnen. Mit freundlichen Grüßen
Claudia Bruhns
Claudia Bruhns aus Hamburg, 30.05.2014:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe mich schon ein wenig eingelesen.
Ich habe seit längerer Zeit einen kalten Knoten im linken Schildrüsenflügel, so dass die linke Seite entfernt werden soll. Diese ist schon 3,5 cm, aber ich spüre kaum etwas, vielleicht manchmal doch ein wenig, aber er drückt noch nicht auf die Stimmenbänder.
Innerhalb der zwei Jahre ist der Knoten gewachsen.
Mein erste Frage ist: Kann der Knoten überhaupt platzen und sich verteilen, da es ein kalter Knoten ist?
Kalte Knoten sind ja bekanntlich bösartig. Nur mir hat man erzählt, da meiner auch, obwohl er kalt ist, gutartig sein könnte, denn ansonsten wäre schon etwas passiert. Er soll ruhig durchblutet sein lt. Aussage meiner Ärztin, die auch sehr lieb ist. Sie ist übrigens die einzige Ärztin, die ich bisher traf, die nicht gleich für eine OP tendierte, nur jetzt rät sie mir eher dazu:)
Und, wie kann ich mich jetzt verhalten?
Kann ein Knoten aufhören zu wachsen oder kann er sich wieder ganz zurückbilden durch hämöopatische Mittel, so dass er ganz verschwunden ist?
Und - könnte sich später auf der rechten Seite auch noch ein kalter Knoten bilden, falls man operiert?
Oder, was halten Sie in diesem Fall von einer Bestrahlung?
Wie sind Ihre Erfahrungswerte? Ich weiß, es sind veile Fragen, aber viell. können Sie mir weiterhelfen.

Gerne höre ich von Ihnen. Mit freundlichen Grüßen
Claudia Bruhns
Gisela, 29.05.2014:
Guten Tag,

seit vielen Jahren habe ich kalte und heißte Knoten in der Schilddrüse, die seit der letzten Untersuchung 2011 noch größer geworden sind. Die Ärztin sprach von Verkalkung und daß man das auch mit Ultraschall nicht genau sehen kann.
Die Blutwerte sind okay, bei großem Streß habe ich Druck und ein Schweregefühl im Hals, manchmal auch Schluckbeschwerden. Damit komme ich irgendwie zurecht, bin aber doch besorgt, daß die Untersuchung gestern eine Vergrößerung der Knoten ergeben hat.
Kann man die Verkalkung mit Naturheilmitteln behandeln?
Kann ich das auf eigene Faust mit Schüssler Salzen machen?

Mit freundlichen Grüßen und danke für einen Rat

Gisela
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 29.04.2014:
Hallo Nathalie!
Eingeschränktes Wohlbefinden deutet immer darauf hin, dass die betreffende Person ihrer individuellen Wahrheit entsprechend mit sich besser umgehen könnte und sollte.
Wir dürfen es unserem Körper, jedem einzelnen Organ täglich ermöglichen, auch wirklich so zu funktionieren, wie es in wundervoller Weise vorgesehen ist.
Und die Schilddrüse ist nun sehr wesentlich zur Regulierung unserer Stoffwechselvorgänge. Bei erhöhten Anforderungen (Mehrleistung, Stress) werden von ihr erhöhte Aktivitäten abverlangt, die aber dann nicht realisiert werden können, wenn die betreffende Person gleichzeitig angespannt bis verkrampft ist (wie soll eine Drüse funktionieren, wenn sie nur eingeschränkt bis gar nicht in der Lage ist, ihren Inhalt freizusetzen?).
Es lohnt sich also, den Tagesablauf so zu gestalten, dass ein zwischenzeitlich bewusstes Loslassen (komplettes Entspannen) eingefügt wird - im Sinne eines guten Verhältnisses von Be- und Entlastung, von An- und Entspannung.
Auch bei Ihnen möchte ich an die Bettstelle, eine gute Ernährung, Durchblutung, Atmung, Lymphsituation erinnern (auf die Schilddrüse bezogen ist es wichtig, dass die Schwimmhäute zwischen den Fingern nicht gestaut sind).
Wenn Sie die Ohrläppchen massieren, werden 4x der gesamte Kopf gut durchblutet, die Regenerierung auch der Schilddrüse sowie aller Körperfunktionen aktiviert.
Nutzen Sie auch die Kraft der Gedanken (intensive Vorstellung, was Sie erreichen wollen), die mögliche positive Programmierung des Unterbewusstsein, die wichtige Lösung von Hirnblockaden (wir wollen ein Ziel erreichen und steuern gleichzeitig mit einer Hirnhälfte gegen das, was wir wollen - unglaublich, aber leider wahr; Sie können die Blockaden mit Edu-Kinesiologie auflösen: einige Male im Wechsel die rechte Hand aufs linke Knie und dann umgekehrt die linke Hand aufs rechte Knie...),die
Befreiung von belastenden Emotionen mit Akupressur (z.B. Oberlippe Stressreduktion/Aktivierung aller Körperfunktionen, Schläfen-Frust, Wangenmitte-Sorgen, Schlüsselbeingrube-Angst usw.).
Im Naturheilmagazin sind diese Möglichkeiten detailliert beschrieben.
Sie haben recht, wenn Sie sich nicht an der mechanistischen Entfernungs- (Rausreis-) Mentalität beteiligen und sich bemühen, die Ursachen der Problematik zu erkennen und abzustellen.
Unser Organismus ist ständig bemüht, sich zu regenerieren und optimal zu funktionieren - wir sollten es nur eben auch unter Berücksichtigung der eigenen individuellen aktuellen Wahrheiten zulassen.
Dabei wünsche ich Ihnen den Erfolg, den Sie sich erhoffen!
Mit allerherzlichsten Grüßen!
Dr. med. W. Scheel
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 29.04.2014:
Sehr geehrte Frau Wilfinger!
Die Vielschichtigkeit Ihrer Beschwerden lässt vermuten, dass grundlegende Probleme bestehen.
Klären Sie bitte unbedingt ab, ob Ihr Bett geopathisch (Erdstrahlen) belastet ist, sorgen Sie für eine gute Durchblutung (Bewegung, Kneipp Anwendungen), für einen guten Lymphfluss (die Schwimmhäute zwischen den Fingern und Zehen dürfen nicht geschwollen sein), für ausreichende körperliche und auch seelisch-geistige Entspannung (die Rückenmuskulatur darf nicht hart sein).
Versuchen Sie so schnell als möglich aus dem Problembewusstsein herauszukommen - nehmen Sie sich schöne Dinge vor und schützen Sie sich vor allen und allem, was Sie belasten könnte.
Sie haben ein Recht, positiv egoistisch zu sein, damit es Ihnen für Sie selbst, die Familie und uns allen bald besser geht.
Ich möchte Ihnen empfehlen, sich wenigstens einmal am Tag mit körperlichen Aktivitäten (allein Kniebeugen oder tänzerische Bewegungen wären schon gut) "auszupowern", um innere Anspannungen abzureagieren - gleichzeitig aber auch wenigstens einmal täglich Entspannungsübungen (Yoga, autogenes Training, 5-Tibeter) realisieren.
Sicher wären auch Bachblüten geeignet und/oder auch biologisch geeignete Medikamente zur seelischen wie nervlichen Stabilisierung.
Vergessen Sie nie: was Sie nur wirklich wollen, schaffen Sie auch!
Dabei wünsche ich Ihnen von Herzen viel Erfolg!
Mit freundlichen Grüßen!
Dr. med. W. Scheel
Online-Redaktion, 27.04.2014:
Liebe Frau Mathys,

vieles von dem, was Herr Dr. Scheel zur Gesunderhaltung und -werdung empfiehlt, finden Sie ausführlicher in folgendem Beitrag vom ihm: http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-leben/koerper-seele-geist/wege-zur-gesundheit.html

Alles Gute wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion
Nathalie, 23.04.2014:
Bei mir wurde eine knotige Vergrößerung der Schilddrüse diagnostiziert. Ein Knoten (kalt) ist recht groß und soll (angeblich) auf die Luftröhre drücken. Daher hat der Endokrinologe zur Total-OP geraten. Ich habe aber keinerlei Atembeschwerden o.ä.. Zusätzlich habe ich einen erhöhten TPO-Ak-Wert (514 U/ml), die anderen Werte waren alle im Normbereich (TSH; TSH-Rezeptor-Ak; Freies T3, Freies T4). Meine Frage: Gibt es so etwas: Kalte Knoten und ein bisschen Hashimoto?
Ich habe nun in Eigeninitiative auf Gluten verzichtet (evtl. auch Auslöser der erhöhten TPO-Ak-Werte), eine Homöopathische Therapie begonnen und versichte die Schilddrüse manuell (Massage mit Aprikosenkernöl/Wickel mit Gelee royal) zu aktivieren....
Aufgrund des erhöten TPO-Ak-Wertes bin ich mit Jod vorsichtig.
Was meinen Sie dazu?
Haben Sie noch weitere Tipps?
Beatrice Wilfinger, 21.04.2014:
Sehr geehrte Damen und Herren,
vor 12 Jahren wurde bei mir Schildrüsenunterfunktion entdeckt. Nun wurde eine Schildrüsenentzündung diagnostiziert. Die Behandlung dazu: zuerst Predisolon 25mg und auf Grund der Nebenwirkungen (Muskelschwäche und Müdigkeit) wurde das Dosis auf 5 mg reduziert. Nachdem ich gesichert wurde vom Arzt dass bei dieser Dosis keine NW mehr auftreten, habe es genommen und... die Muskelschwäche, Müdigkeit sind wieder da. Kann das sein? Oder bin ich total verrückt geworden. Ich habe starke Halsschmerzen, Heiserkeit (innen und bei Berührung auch aussen), starke intellektuelle Leistungsverlust, Antriebsarmut, Gewichtszunahme, Haarausfall, Zahnverlust, heisere Stimme, niedriger Blutdruck, etc. Ich bin erst 35, verheiratet und habe vor 4 Jahre mit große Probleme ein Kind bekommen. Nun habe das Gefühl dass ich langsam immer dummer und depressiver werde und mein Kind nicht genießen kann. Täglich nehme ich 150 mg euthyrox (begonnen habe ich mit 25mg!). Ich bitte Sie um Rat!
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 18.03.2014:
Sehr geehrte Frau Mathys!
Wie Sie wissen, sind Sie wie Ihr Organismus ein Wunderwerk, das ständig geniale wie sinnvolle Leistungen vollbringt - wenn wir es nur zulassen!
Genauso bewusst ist uns allen die Tatsache, den menschlichen Körper immer als Ganzes erkennen zu dürfen wie betrachten zu müssen.
Konzentrieren Sie sich bitte nicht auf den Knoten rechts, der wohl eigentlich links ist und schon gar nicht auf die übliche Op- (Rausreis-) Empfehlung... sondern auf das stete Bemühen Ihrer organischen Einheit um Heilung.
Diese gelingt ganz sicher (eigentlich sogar ohne Notwendigkeit einer Kontrolle) dann, wenn Sie mit sich Ihrer Wahrheit entsprechend gut umgehen: Bettplatz, Lymphfluß, Durchblutung, Ernährung, Haltung, Entspannung, Atmung, Stressbewältigung wie psychische Ausgeglichenheit, Kraft der Gedanken, Wirkung des Unterbewusstseins, Befreiung von mentalen und emotionalen Blockaden.
Tauschen Sie bitte das gegebene Problembewusstsein in ein notwendiges Erfolgsbewusstsein.
Und wirklich zu Hause sind wir nur in uns; wenn wir tatsächlich in uns sind, werden oder sind wir gesund und natürlich auch frei von jeglichem Heimweh.
Ich wünsche Ihnen einen guten Weg zu stetig wachsender und umfassenderer Gesundheit!
Mit freundlichen Grüßen!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Florina Mathys aus Hemer, 16.03.2014:
Guten Tag,

im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung der Halsschlagader wurde ein Knoten in der Schilddrüse LINKS entdeckt. Ich hatte noch nie Beschwerden, noch ein auffälliges Blutbild. Ich bin 50, frieren tue ich schon mein ganzes Leben und ich war immer schlank (BMI = 20). Ich wohne seit 27 Jahre 250 Km weiter weg vom Meer, als da wo ich geboren und groß geworden bin (habe hin und wieder ganz schön Heimweh?!)

Ich war zum Ultrasschall und Szintigrafie in einer Radiologischen Praxis (der Hausarzt hat mich dorthin verwiesen) und der Radiologe redete die ganze Zeit von einem Knoten RECHTS und empfahl eine OP. Auf dem Szintigramm ist jedoch LINKS eine Vergrößerung und ein "kalter Bereich" zu sehen. Den Arztbericht bekomme ich erst Donnerstag. Ich bin ziemlich verunsichert.
Ich möchte gerne selbst was tun; aber was? Ich bin Physiotherapeutin/Heilpraktikerin für Physiotherapie und arbeite selbst ganzheitlich; kenne mich jedoch mit Schilddrüsenprobleme (noch) nicht aus. Und nun?
Freundliche Grüßen
Florina Mathys
Wolfgang Dr. med.+Scheel aus Steinheim, 01.02.2014:
Sehr geehrte Frau Kenk!
Leider wird bei Neubildungen, Tumoren, Cysten, Lipomen ... usw. viel zu schnell an eine Entfernung gedacht, anstatt sich der Mühe zu unterziehen, nach den komplexen wie individuellen Ursachen zu fragen/suchen, die den betreffenden Organismus veranlassen, so zu reagieren.
Wir sich und seinen Körper beobachtet weiß, dass dieser
stets bemüht ist, sich zu regenerieren und zu heilen; so ist es natürlich naheliegend zu fragen, was bei Ihnen die multifaktoriellen Ursachen sind, die zu einer solchen Reaktion Ihres Organismus/Ihrer Schilddrüse Anlass geben.
Die Problematik Ihrer Mutter und Schwester deutet lediglich darauf hin, dass Sie alle in Teilbereichen Ihrer Gesundheit (körperlich,seelisch, geistig, sozial) ähnliche Konstitutionen/Veranlagungen haben - bedeutet aber nicht, dass Sie ähnliche Knoten entwickeln müssen oder dass alles "schicksalgegeben" ist.
Meine über 4 Jahrzehnte lange Erfahrung erlaubt mir die Sicherheit zu wissen, dass wir (Mensch=Wunderwerk) erstaunlich bis unglaublich viel zu heilen vermögen - auf der Grundlage einer ganzheitlichen Ursachen-Diagnostik und dem Organismus dienlichen Therapie sowie dem eigenen umfangreichen Bemühen (Ernährung, Durchblutung, Atmung, Lymphfluss, energetische Situation ...usw.) sowie einer aktiven positiven Einstellung zur Heilung.
Suchen Sie sich bitte einen Arzt, der Ihnen dabei wirklich dienlich sein kann.
Mit allen guten Wünschen!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Desiree Kenk aus Schwäbisch Hall, 29.01.2014:
Bei mir wurde im Oktober 2000 der recht Schilddrüsenlappen entfernt, da in meiner Familie Schilddrüsenkrebs vorkommt. Mutter und Schwester hatten bösartige Knoten.
Nun habe ich wieder einen kalten Knoten der wächst. Punktion war unauffällig. Natürlich rät der Prof. zur Operation und auf der einen Seite möchte ich das auf der anderen Seite habe ich natürlich Angst. Im August habe ich eine Tochter geboren und hatte nach der Geburt eine starke Depression. Meine Angst ist, das nach der Entfernung der Restschilddrüse die Depression wieder kommt.
Haben Sie Erfahrungen? Können Sie mir was raten?

Herzlichen Dank
Desiree Kenk
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 10.01.2014:
Sehr geehrte Frau Hammerschmidt!
Jedes Symptom, jede "Krankheit" wie jede Problematik hat immer sehr komplexe individuelle Ursachen.
Eine Denkweise wie "die Krankheit" hat "die Diagnose" und "die Therapie" (z.B. Asthma-Lungendiagnostik-Antiasthmatika) kann natürlich nicht zu einem wirklichen Erfolg, einer tatsächlichen Heilung führen.
Ich kann Ihnen in Ihrem und im Interesse Ihres Kindes nur dringend raten, sich an einen ursächlich-ganzheitlich denkenden, diagnostizierenden und therapierenden Arzt oder Heilpraktiker zu wenden.
Bei der Auswahl eines solchen wäre darauf zu achten, dass dieser sich möglichst mit vielen Bereichen der Naturheilkunde beschäftigt (z.B. Homöopathie+Irisdiagnostik+Akupunktur/Elektroakupunktur+Regulationsdiagostik+...).
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg in diesem Sinne, aber auch ausreichend Kraft und Zielstrebigkeit, die zur Heilung erforderlichen Notwendigkeiten zu erkennen und zu verwirklichen!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Manuela Hammerschmidt aus Ichenhausen/Schwaben/Bayern, 27.12.2013:
Ich leide seit meiner Kindheit an der Hashimoto Schilddrüsenerkrankung. Habe auch als Kind im Alter von 7 Jahren einen Kopletten Verlust aller Körperbehaarungen erlitten. Bis Heute. Die Ursachen für diesen Komplettausfall wurde nie eruiert. Nun meine Frage, könnte diese Ursachen mit der Schilddrüsenunterfunktion zusammenhängen? Auch mein Kind (5) ist seit seinem 2 Lebensjahr an Diabetes Typ1 erkrankt. Was kann man tun, oder sollte ich einen Naturheilpraktiker aufsuchen? Ich habe über einen längeren Zeitraum Schildrüsen Medikamente eingenommen, diese wurden aber durch eine falsche Diagnose wieder abgesetzt und nun habe ich massive Kropfbildung usw. Was soll ich tun oder was kann ich tun.
Vielen Dank
MANUELA hAMMERSCHMIDT
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