Krebs: Alternative Krebstherapie

Biologische Tumortherapie

Nach Herz-Kreislauf-Krankheiten ist Krebs die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Zunehmend fragen betroffene Patienten nach Alternativen oder Ergänzungen zur Schulmedizin. Antworten liefert die alternative Krebstherapie bzw. biologische Tumortherapie. Hier stellt Dr. Heintze einige (nach seiner Erfahrung interessante Möglichkeiten der alternativen Krebstherapie) vor.
Übersicht: Krebs

Dr. med. Thomas Heintze - FA. für Innere Medizin, Homöopathie, Akupunktur, Naturheilverfahren
Dr. med. Thomas Heintze
FA. für Innere Medizin
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"Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe
(nach dem Philosophen Khalil Gibran).
Wir möchten helfen, Ängste zu verringern und die
Lebensqualität zu verbessern."

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Verlauf und Prognose bei Krebs

Jeder Krankheitsverlauf bei Krebs ist individuell. Der Verlauf einer Krebserkrankung hängt von der Art und Ausdehnung des Tumors, dem Lebensalter und den weiteren vorliegenden Erkrankungen (Zahl und Schwere) sowie vom Zelltyp der Krebserkrankung ab.

Es gibt

  • wenig aggressive, langsam wachsende Tumore und
  • hoch aggressive, sehr schnell wachsende Tumore, die schnell Metastasen (Tochtergeschwülste) bilden.

Der Verlauf der Erkrankung ist weiterhin abhängig vom Beginn und von der Art der Therapie sowie von der inneren Einstellung der Betroffenen. Je früher Tumore entdeckt werden und je kleiner sie sind, umso besser ist häufig die Prognose. Tumore im höheren Lebensalter wachsen häufig langsamer.
Die Heilungsrate ist stark abhängig vom jeweiligen Krebstyp.

Schulmedizinische - ganzheitliche / alternative Krebstherapie

Schulmedizinische Krebstherapie

Die gängige sogenannte schulmedizinische Therapie bei Krebs besteht oft aus

  • Operation,
  • Strahlentherapie,
  • Chemotherapie und
  • gegebenenfalls Antihormonbehandlung.

Diese Behandlungen werden nicht selten in Kombination angewandt.
Die bei Strahlen- und Chemotherapie bekannten Nebenwirkungen betreffen insbesondere sich schnell teilende Zellen. Das sind natürlich primär die Krebszellen, aber auch Zellen der Darmschleimhaut so wie die roten und weißen Blutkörperchen und die Blutplättchen.

Somit ist eine häufige wesentliche Nebenwirkung die Beeinträchtigung der körpereigenen Abwehr. Dies ist problematisch, da Stoffwechsel und Immunabwehr von wesentlicher Bedeutung für die betroffenen Patienten sind.

Ganzheitsmedizinische Sicht und alternative Krebstherapie

Aus der Sicht ganzheitsmedizinischer Ärzte kann sich eine Krebserkrankung entwickeln, wenn der Stoffwechsel und die Immunabwehr gestört sind. Sehr oft spielen unverarbeitete seelische Verletzungen und Konflikte eine ganz wesentliche Rolle.

Entscheidende Ziele der alternativen Krebstherapie bzw. biologischen Krebstherapie sind, das Immunsystem zu stärken und den Stoffwechsel zu optimieren.

Ursachen und Krebsentstehung aus ganzheitsmedizinischer Sicht

Ganzheitliche Ärzte sehen im Krebstumor ein Symptom der Krebserkrankung, nicht die Krankheit selber. Die Krebskrankheit entsteht häufig in einem Organismus, in dem ein sogenanntes Tumormilieu und eine Abwehrschwäche vorliegen.
Wesentliche ursächliche Faktoren sind bei etwa 30 %der Krebstodesfälle Tabak, 35 % werden auf Nahrungsmittel und etwa 10 % auf Infektionen zurückgeführt.
Hinzu kommen als wesentliche weitere Ursachen für die Krebskrankheit aus Sicht der alternativen Krebstherapie  Störfelder wie wurzeltote Zähne, Narbenstörfelder, weiterhin eine krankhaft zusammengesetzte Darmbakterien (pathologische Darmflora), chemische und physikalische sowie besonders seelische Belastungsfaktoren neben der angeborenen Konstitution und Organdisposition.

Die alternative Krebstherapie kennt viele mögliche Krebsursachen

  • Rauchen
  • Nahrungsmittel
  • Infektionen (v. a. Viren)
  • Störfelder (z. B. Narben, wurzeltote Zähne, chronisch entzündete Nasennebenhöhlen)
  • gestörte Darmflora
  • chemische und physikalische Belastungen (z. B. Giftstoffe, UV-Licht)
  • Veranlagung (Konstitution, Disposition)
  • usw.

So können also eine entsprechende Veranlagung, eine ungesunde Lebensweise sowie weitere äußere und innere Einflussfaktoren ein Milieu schaffen, in welchem sich eine Krebskrankheit leichter entwickeln kann. Die alternative Krebstherapie  bzw. biologische Tumortherapie zielt darauf ab, das krankhafte Milieu zu verbessern und die eigene Immunabwehr gegen den Krebs zu stärken. Somit ist für ganzheitlich tätige Ärzte die alternative Krebstherapie, neben den schulmedizinischen Behandlungen, eine wesentliche Säule der Krebstherapie.

Durch die Stärkung der Abwehr soll die Lebensqualität von Krebspatienten verbessert, das Tumorwachstum gehemmt werden und ggf. der Tumor sogar zur Rückbildung gebracht werden. Dabei ist es durchaus möglich, dass sich Krebszellen redifferenzieren, also in gesunde Zellen zurückbilden. So können die krankheitsfreie Zeit sowie die Überlebenszeit verlängert werden. Auch Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapie können mit Hilfe der biologischen Tumortherapie deutlich verringert werden.

Wie funktioniert die alternative Krebstherapie bzw. biologische Tumortherapie?

Es sind mehrere Wege, über die die alternative Krebstherapie versucht, den Organismus zu entlasten und zu stärken.

Störfelder sanieren

Herde und Störfelder sind zu sanieren. Hierbei handelt es sich z. B. um tote Zähne, Narben oder chronisch entzündete Nebenhöhlen. Dies entlastet die Abwehrsysteme, so dass der Organismus besser regulieren und auch auf Heilimpulse ansprechen kann.

Darmsanierung

Die pathologisch (d. h. krankhaft) zusammengesetzte Darmflora wird im Rahmen der alternativen Krebstherapie saniert. Wesentlich ist eine vegetarische vollwertige Ernährung unter Meiden von raffinierten Auszugsmehlen, industriell bearbeiteten Ölen, Zucker und unverträglichen oder allergieauslösenden Lebensmitteln. Hinzu kommt eine Symbioselenkung, d. h. mikrobiologische Therapie zum Aufbau einer gesunden Darmflora, die dann als Gesundheitserreger, als Wiege des Immunsystems arbeiten kann. Dann kann sich die Abwehr aus diesem Reservoir wieder erneuern und die Leberbelastung durch die pathologische Darmflora entfällt.

Entsäuerung

Eine häufig bestehende Übersäuerung wird durch Messung des Urin-pH-Wertes im Tagesverlauf objektiviert und durch Zufuhr von Basenbildnern (das sind Obst, Gemüse und Salate) im Rahmen einer gesunden Ernährung sowie durch Gabe von Basenpräparaten zum Neutralisieren überschüssiger Säuren ausgeglichen.

Belastungen reduzieren - körperlich und psychisch

Äußere Belastungsfaktoren wie die Zufuhr von Giften durch Tabak und Alkohol sind zu meiden.
Herausragend wichtig ist das Ausschalten seelischer Dauerbelastungen und die psychische Umstellung zum positivem Denken - hier kann Psychotherapie entscheidend helfen.

Regelmäßige Bewegung

Regelmäßige tägliche körperliche Aktivität durch Bewegen großer Muskelgruppen, z. B. durch strammes Gehen, Radfahren oder Schwimmen im Rahmen der Leistungsgrenze, wirkt sich wissenschaftlich bewiesen sehr günstig aus.

Stoffwechsel unterstützen

Den Stoffwechsel kann man durch vollwertige vegetarische Trennkost unter Zusatz von Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen im Rahmen der orthomolekularen Medizin verbessern.

Immunsystem stärken

Das Immunsystem kann im Rahmen der alternative Krebstherapie gestärkt werden durch:

  • Therapie mit Organextrakten wie z. B. Leber, Thymus, Milz
  • Behandlung mit Pflanzenextrakten wie z. B. Mistel und Echinacea
  • Therapie mit Vitaminen
  • Behandlung mit Enzymen zur Auflösung von Immunkomplexen und um Entzündungen einzudämmen
  • Sauerstofftherapie und hämatogene Oxydationstherapie können das gestörte Redoxpotential der Krebszellen und die gestörte Zellatmung wieder normalisieren. Dadurch wird das Immunsystem gestärkt, Stoffwechsel und Durchblutung werden verbessert.
  • Milchsäurepräparate verbessern den Stoffwechsel.
  • Die Elektroneuraltherapie nach Croon verbessert durch „Wiederaufladen der Batterie“ das Energieniveau.
  • Medikamente, die das Immunsystem beeinträchtigen, werden in der Dosis reduziert und nur eingenommen, wenn dies unbedingt notwendig ist.

Fazit

Die alternative Krebstherapie bzw. biologische Tumortherapie macht die schulmedizinische Krebstherapie nicht überflüssig, sondern beide ergänzen sich in sinnvoller Weise.

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