Diabetes mellitus

Diabetes mellitus oder die Zuckerkrankheit wird gesamtgesellschaftlich ein immer größeres Problem. Auch der sogenannte „Altersdiabetes“ betrifft immer jüngere Menschen. Doch Diabetes ist kein unabwendbares Schicksal. Der Artikel zeigt auf, wie Sie mit der Erkrankung umgehen und welche Therapiemöglichkeiten es gibt auf ganzheitlichem Gebiet. 

Einführung

Das Leben ist süß. Durch die Süße des Fruchtwassers und der Muttermilch sind wir Menschen von klein auf darauf eingestellt. Unsere Vorfahren waren auf ihren Geschmackssinn angewiesen, so signalisierte „Bitter“ oft giftige Pflanzen, während der süße Geschmack den vorzeitlichen Jägern eher Positives signalisierte, nämlich Kalorien in Form von Kohlenhydraten. Was damals ein wichtiger Nährstoff zum Überleben war, liegt uns heute Jahrtausende später im Zuge der industriellen Massenproduktion in Form von Einfachzucker im Überfluss vor. Unser Haushaltszucker, chemisch ein sogenannter Doppelzucker und als Saccharose bezeichnet; besteht zu je einem Molekül Glukose (Traubenzucker) und Fruktose (Fruchtzucker).

Die Lebensmittelindustrie macht sich unsere Süßvorliebe zu Nutze. Sie versteckt Zuckerbomben unter Decknamen wie Glukose, Fruktose, Dextrose, Maltose, oder Laktose. Dabei handelt es sich, genau wie bei Gerstenmalz, Apfelsaftkonzentrat oder Molkepulver letztendlich um Zucker.

Ein beständiges Zuviel an Zucker kann genauso wie ein Übermaß an allen anderen Nährstoffen unseren Körper überlasten.
Zucker ist jedoch kein „Bösewicht“. Bei der Ernährung kommt es wie immer auf das richtige Maß an. Unsere Billionen von Körperzellen benötigen den Grundbaustein „Glukose“ (Traubenzucker) um zuverlässig ihre unzählbaren Stoffwechselvorgänge zu erledigen, damit wir überhaupt leben und atmen können.

Gerät - wie beim Diabetes - der Blutzucker aus dem Gleichgewicht, können durch überhöhte Blutzuckerwerte Schäden am Gefäßsystem entstehen, die sich insbesondere an Augen, am Herzen, an den Nieren, Nerven und Füßen bemerkbar machen können.

Diabetes ist zwar eine chronische Erkrankung, aber glücklicherweise kann durch das eigene Handeln ein starker positiver Einfluss auf den Verlauf genommen werden. Dieses macht eine Auseinandersetzung mit den Ursachen auf seelischer und körperlicher Ebene sehr wertvoll.

Diabetes als Zivilisationskrankheit

Diabetes mellitus kann als Volkskrankheit Nummer 1 bezeichnet werden. Über 8.Mio. Diabetiker gab es bereits 2012 in Deutschland. Zudem wissen viele Betroffene nichts von ihrer Erkrankung, so dass insgesamt etwa 10% der Bevölkerung unter Diabetes leiden.

Rund 90% der Betroffenen weisen den Typ-2-Diabetes auf und ca. 5% den Typ-1-Diabetes. Die restlichen 5% entfallen auf seltenere Diabetesformen, aber auch auf die immer weiter steigende Anzahl von Schwangerschaftsdiabetes.

Eine erbliche Vorbelastung begünstigt das Ausbrechen eines Diabetes. Ein Großteil der Typ-2 Diabetes-Erkrankungen ist jedoch tatsächlich „selbstgemacht“, und zwar durch eine ungesunde Lebensweise, die den Ausbruch der Krankheit forciert. Die drastische Zunahme von Übergewicht, dem Verzehr von stark bearbeiteten und denaturierten Nahrungsmitteln mit geringem Nährwert und hohem Kaloriengehalt, in Kombination mit Bewegungsmangel begünstigen den Ausbruch eines Diabetes Typ 2. So verschiebt sich zudem die Altersgrenze eines Typ-2-Diabetes immer weiter nach unten, so dass übergewichtige Kinder von heute die Diabetiker von morgen werden können.

Diabetes, umgangssprachlich als Zuckerkrankheit bezeichnet, ist ein Sammelbegriff für verschiedene Stoffwechselstörungen, die durch einen erhöhten Blutzucker gekennzeichnet sind.

Das Hormon Insulin wird in den Langerhansschen Inseln der Bauchspeicheldrüse produziert und bewirkt, dass Zucker (Glukose) aus dem Blut in die Körperzelle transportiert werden kann. Bei Diabetikern ist dieser Mechanismus gestört, so dass es zu einem Anstieg des Blutzuckers kommt und gleichzeitig den Körperzellen der Zucker zur Energiegewinnung fehlt.

Diabetes Typ 1

Der Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, die bevorzugt im Kindes- und Jugendalter auftritt, aber auch im Erwachsenenalter ausbrechen kann. Die insulinproduzierenden Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse werden durch ein fehlgeleitetes Immunsystem zerstört. Die Ursache hierfür ist bisher nicht geklärt. Diskutiert werden neben einer genetischen Disposition, Umweltfaktoren wie Infektionen und Ernährungseinflüsse. Nach der Zerstörung der Beta-Zellen wird kein Insulin mehr produziert - eine Insulintherapie ist erforderlich.

Diabetes Typ 2

Bei dieser Form des Diabetes besteht in der Regel eine Insulinresistenz. Die Körperzellen reagieren zunehmend weniger auf das Hormon Insulin. Zudem gibt es Störungen bei der Insulinausschüttung in den Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse. Sie geben das Insulin zu langsam ab, so dass der Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit zu stark ansteigt. Zunächst versucht der Körper diese Beeinträchtigung der Insulinwirksamkeit zu kompensieren, indem er immer größere Mengen an Insulin produziert. Später reicht aber diese Mehrproduktion auch nicht mehr aus. Zudem erschöpfen sich die insulinproduzierenden Zellen immer mehr. Vererbung spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung eines Diabetes Typ-2. Allerdings entwickelt er sich überwiegend dann, wenn ein ungünstiger Lebensstil hinzukommt.

Gestationsdiabetes

Der Schwangerschaftsdiabetes ist eine erstmals während der Schwangerschaft auftretende Glukosetoleranzstörung. Er verursacht meistens keine Symptome und es sollte im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge ein Screening erfolgen.

Symptome

Ein Typ-1-Diabetes wird für den Betroffenen spürbar häufig mit Diabetes-Anzeichen wie vermehrtem Harndrang, starkem Durstgefühl, Müdigkeit oder Gewichtsabnahme bis hin zu einem diabetischen Koma mit Bewusstseinsverlust und wird in der Regel recht schnell diagnostiziert. Der Körper versucht die erhöhten Blutzuckerwerte zu reduzieren, indem Glukose vermehrt mit dem Urin über die Nieren ausgeschieden wird. Daher rührt auch der lateinische Begriff „Diabetes mellitus, der mit „honigsüßer Durchfluss“ übersetzt werden kann.

Dagegen entwickelt sich ein Typ 2 Diabetes schleichend und verursacht zunächst kaum Beschwerden. Die oben genannten oder weitere unspezifische Symptome wie z.B. trockene, juckende Haut, sind zunächst nicht oder nur sehr schwach ausgeprägt. Die Diagnose erfolgt häufig erst Jahre später, wenn bereits erste Folgeerkrankungen aufgetreten sind.

Die Heilpraktikerin Sabine Czermak gibt zu bedenken: "Da die ersten hinweisenden Symptome wie Durst, Polyurie und Gewichtsabnahme erst relativ spät auftreten können, besteht ein Diabetes oft lange Zeit unentdeckt und es sind bei Diagnosestellung bereits Folgeschäden entstanden. Auch häufig wiederkehrende Harnwegsinfekte oder therapieresistente Mykosen können auf den Boden einer diabetischen Stoffwechsellage zurückzuführen sein."

Diagnose

Durch seine deutlichen Symptome wird ein Typ-1-Diabetes meist schnell diagnostiziert. Der schleichende Beginn eines Typ-2-Diabetes hingegen kann durch eine regelmäßige Kontrolle des Blutzuckers frühzeitig erkannt werden. Der Normwert des Blutzuckers liegt nüchtern unter 110mg/dl und steigt nach dem Essen (2h postprandial) nicht höher als 140mg/dl an.

Ein Nüchternblutzucker ≥7,0mmol/l, bzw. ≥126mg/dl weist auf einen Typ-2-Diabetes hin. Unser Körper ist lange Zeit in der Lage, den Blutzucker zu kompensieren. Daher besteht die Gefahr, dass eine gestörte Glukosetoleranz bei der Messung des Nüchtern-Blutzuckers nicht entdeckt wird. Eine Belastungssituationen ist hier aussagekräftiger: Bei einem standardisierten, oralen Glukosetoleranztest bzw. Zuckerbelastungstest mit 75g Glukose wird der Blutzucker nüchtern und dann zwei Stunden nach dem Trunk gemessen. Ist der Wert nach 2h ≥200mg/dl, bzw. ≥11,1mmol/l, liegt ein manifester Diabetes vor.

Menschen mit einer gestörten Glukosetoleranz weisen bei diesem Belastungstest nach 2h Werte zwischen ≥140 und ≤200mg/dl, bzw. ≥7,8 und ≤11,1mmol/l auf und gelten als Risikopersonen für Diabetes mellitus.

Der Laborparameter HBA1c ist ein Gykohämoglobin, das Zucker bindet und so Rückschlüsse auf die Höhe des Blutzuckers in den letzten sechs bis acht Wochen erlaubt. Ein Diabetes liegt vor, wenn der HbA1c ≥6,5% bzw. ≥48mmol/l ist.

Standard-Therapie in der Schulmedizin

Da beim Typ-1-Diabetes ein absoluter Insulinmangel besteht, ist zur Behandlung eine Insulinbehandlung unabdingbar. Allerdings können auch hier Betroffene durch eine vitalstoffreiche Ernährung und einen gesunden Lebensstil die Insulinmenge beeinflussen.

Anders sieht es beim Typ-2-Diabetes aus: Diabetes ist eine chronische Erkrankung, die nach schulmedizinischem Verständnis nicht heilbar ist. Zur Prävention als auch als beste Wahl zur Behandlung dieses Diabetes hat allerdings eine Veränderung der Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten in der absoluten Mehrzahl der Fälle eine entscheidende Bedeutung. Bei Übergewicht kann durch eine Gewichtsabnahme leicht eine Verbesserung der Insulinresistenz erreicht werden. Dabei können sich auch die Blutzuckerwerte wieder in einem physiologischen Bereich einpendeln.

Wenn Lebensstil-Änderungen nicht mehr ausreichen oder nicht umgesetzt werden, stehen verschiedenste Medikamente mit unterschiedlichen Wirkmechanismen zur Verfügung, die beispielsweise die Insulinproduktion anregen oder die Insulinresistenz herabsetzen mit dem Ziel den Blutzucker zu senken. Erst im weiteren Verlauf kann eine Insulintherapie nötig werden.

Folgeerkrankungen

Die Häufigkeit und Dauer eines erhöhten Blutzuckerwertes lässt die Gefahr ansteigen, dass Gefäße „verzuckern“ und dadurch Schaden nehmen. Dieses betrifft vor allem auch die keinen Blutgefäße. So sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sehr wichtig. Nach der Diagnose Diabetes werden regelmäßig der Augenhintergrund, die Nieren- und Blutfettwerte, die Nerven, der Blutdruck und die Füße kontrolliert, um mögliche Folgeerkrankungen frühzeitig zu entdecken. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft hat hierfür einen patienteneigenen „Gesundheitspass Diabetes“ erstellt, indem der Terminablauf als auch Ergebnisse dieser Untersuchungen dokumentiert werden.

Naturheilkundliche Behandlung

Die wesentliche Behandlung eines Diabetes liegt in der Ernährungstherapie. Naturheilkundliche Behandlungen können positiv unterstützen.

Regelmäßige körperliche Aktivität wirkt den Fettdepots entgegen und senkt die Insulinresistenz mit der Folge, dass das körpereigene Insulin wieder besser wirken kann und erhöhte Blutzuckerwerte sinken. Als Ausdauersport eignen sich Schwimmen, Walken, Joggen, Radfahren – insgesamt können es gerne 150 Minuten pro Woche sein, aufgeteilt auf drei oder besser fünf Tage pro Woche. Die Belastungsintensität richtet sich nach der jeweils eigenen Kondition. Bevor ein Ausdauer- oder moderates Krafttraining begonnen wird, sollte der betreuende Arzt „grünes Licht“ dazu geben. Wird der Diabetes mit Medikamenten behandelt, muss während einer Aktivität einer Unterzuckerung vorgebeugt werden.

Heilpflanzen können bei der Diabetes-Therapie eine unterstützende Rolle spielen. Dieser begleitende Einsatz und Auswahl der jeweiligen Dosierungsform gehört in die Hände eines Heilpraktikers oder Arztes. Hier eine Auswahl von Beispielen:

Artischocke (Cynara scolymus): Neben ihrer positiven Effekte auf die Verdauung haben die enthaltenen Inhaltsstoffe in Artischocken-Präparaten einen günstigen Einfluss auf den Glukosestoffwechsel.

Ingwer (Zingiber officinale): Die enthaltenen Gingerole können die Aufnahme von Glukose in die Muskelzelle unterstützen.

Mariendistel (Carduus marianus): Der Wirkstoff Silymarin kann zu einer Verbesserung der Insulinresistenz führen.

Wegwarte (Cichorium intybus): Die Bitterstoffe wirken regulierend auf die Leber und auch den Zuckerstoffwechsel.

Ein Diabetes kann auch über einen Schock oder ein Trauma ausgelöst werden. Nicht zwingend muss der Anlass dem Betroffenen bekannt sein. Begleitend zu allen Interventionen auf der körperlichen Ebene, empfehlen wir deshalb auch Trauma-Arbeit mit einem Psychologen, Psychokinesiologen oder Coach.

Dr. Bachmann hält aus naturheilkundlicher Sicht therapeutisches Fasten für sinnvoll: "Therapeutisches Fasten (Heilfasten) bei Typ 2 kann zur Medikamentenreduzierung in manchen Fällen zur Medikamentenbsetzung und zur Normalisierung weiterer metabolischer Parameter (wie Fette, Harnsäure, Blutdruck, Gewicht) und somit zu einer Reduzierung des Risikos führen. Stationäre Überwachung ist während der Therapie erforderlich!"

Als unverzichtbar muss nach Dr. Bachmann auch die Zufuhr basischer Valenzen (z.B. als bilanzierte Diät) gelten. Er weißt in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Bauchspeicheldrüse sehr basophil (pH 8 !) ist.  

Die Heilpraktikerin Sabine Czermak sieht weitere Möglichkeiten der Naturheilkunde: "Wie bei vielen anderen Erkrankungen empfiehlt es sich auch beim Diabetes Typ II, über eine ganzheitliche Therapie die Ursachen der Krankheit zu behandeln. Dafür stellt begleitend zur schon erwähnten Ernährungsoptimierung und Gewichtsreduzierung die klassische Homöopathie eine interessante Alternative dar.

Hier werden, entsprechend der individuellen Allgemein- und Gemütssymptome des jeweiligen Patienten, Einzelmittel verabreicht, mit dem Ziel, den Stoffwechsel positiv zu beeinflussen und Spätschäden vorzubeugen.

Wer die tiefere Bedeutung ´seines´ Diabetes näher verstehen möchte, der sei an die systemische Familienaufstellung verwiesen."

Ernährung

Die Ernährung bei Diabetes unterscheidet sich heute nicht von den Empfehlungen für eine gesunde Ernährung eines Menschen ohne Diabetes. Die Nahrung sollte aus natürlichen und weitgehend unbehandelten Lebensmitteln, wie Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse, Saaten, pflanzliche Öle und Vollkorngetreideprodukte bestehen - in moderaten Mengen auch aus Eiern, Fleisch, Fisch und Milchprodukten. Gefragt ist Qualität statt Menge.

Bei den kohlenhydratreichen Lebensmitteln ist die Art der Kohlenhydrate von Bedeutung. Solche, die schnell ins Blut gehen, sollten nur sehr moderat verzehrt werden, d.h. beispielsweise Zucker, Weißmehlprodukte und alle Lebensmittel, die daraus hergestellt sind. Absolut zu meiden sind zuckerhaltige Getränke.

Kohlenhydrate, die langsam ins Blut gehen, sind zu bevorzugen. Zu ihnen gehören alle ballaststoffhaltigen Lebensmittel, wie Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Obst oder Gemüse. Ballaststoffe sind kein unnützer Ballast sondern wirken günstig auf den Blutzuckerspiegel, in dem sie für eine langsamere Aufnahme des Zuckers ins Blut sorgen. Zudem sättigen Ballaststoffe gut, bringen die Verdauung auf Trab und sind ein guter Nährboden für unsere Darmflora.

Eine gute Faustregel für eine reichliche Ballaststoffaufnahme: Essen Sie täglich fünf Portionen Gemüse und Obst (Beispielsweise 1 Apfel, 1 Portion Himbeeren, Salat, Gemüse als Beilage etc.), dazu über den Tag 2-3 Scheiben Vollkornbrot, bzw. Vollkornreis oder ein ähnliches Vollkornprodukt. Setzen Sie zudem häufiger Hülsenfrüchten auf Ihren Speiseplan. Obst und Gemüse sind Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte. Sie liefern trotz niedrigen Energiegehaltes viele essentielle Nährstoffe. So purzeln die Kilos mit Leichtigkeit.

Über eine gesunde, basenreiche Kost lassen sich viele Vitamine und Mineralstoffe aufnehmen. Über einen ggf. individuellen Mehrbedarf lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt oder Heilpraktiker beraten.

Bei Diabetikern mit einer Insulinbehandlung muss die Insulindosis auf die Menge der Kohlenhydratzufuhr abgestimmt werden.

Die Bedeutung der Erkrankung

Die Diagnose Diabetes ist ein Schock, aber auch eine Chance, sich mit den körperlichen und seelischen Ursachen auseinander zu setzen. Als chronische Erkrankung erfordert der Umgang mit Diabetes ein hohes Maß an Selbstverantwortung und Selbstreflexion. Für diesen Weg heißt es, bereit zu sein. Dafür kann es sich lohnen, sich Unterstützung holen.

Für die symbolische Betrachtung der Erkrankung spielt das Wort „Süß“ eine große Rolle. Beim unbehandelten Diabetes geht der süße Zucker über den Urin verloren und die Zellen öffnen sich nicht für ihn. – analog gesehen, besteht Angst, die Süße des Lebens aufzunehmen.

Dabei gilt es, sich die Süße des Lebens zu erhalten.

Quellen

ergänzt und kommentiert von:
Dr. med Robert M. Bachmann, aus Bad Wörishofen
Sabine Czermak, aus Ortenberg-Wippenbach

Autor: Maren Poggendorf, Diplom-Ökotrophologin aus Hamburg

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