Arteriosklerose

Arteriosklerose

Arteriosklerose hat viele Gesichter. Sie kommt schleichend. Wenn der Patient sie bemerkt, ist schon ein kritischer Zustand erreicht. Oft steht der Patient dann vor der Entscheidung für eine Operation. Wie eine ganzheitliche Behandlung aussehen kann, die nachhaltiger wirkt, als eine Operation, zeigt dieser Artikel.

Dr. med. Dipl. Med. Thomas B. Fischer - Arztpraxis für Klinische Zellbiologie
Dr. med. Dipl. Med. Thomas B. Fischer
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Präsident der Ärztegesellschaft für Klinische Metalltoxikologie

Arztpraxis für Klinische Zellbiologie
Tel: 0211-451845
Königsallee 94
40212 Düsseldorf

Einführung

Herr H. (Name des Patienten geändert) betritt schwer atmend meine Praxis. Schon im Sitzen fällt ihm das Atmen schwer. Das Leben ist mühsam geworden. Vor vier Jahren ging er nach einer Arteriosklerose-Diagnose zum ersten Mal in die Klinik. In einer schweren Operation wurden vier Bypässe gelegt. Drei Monate lang lag er auf der Intensivstation, weitere Klinikaufenthalte folgten. Ein Jahr später führten ihn schwere Herzrhythmusstörungen erneut in die Klinik. Zwei der vier Bypässe waren wieder verschlossen. Die Spezialisten der Klinik erklärten ihm, dass keine Therapie mehr möglich ist. Dieses Urteil teilten die Spezialisten mit einer weiteren Fachklinik für Bypass-Chirurgie.

Die Beschwerden hielten nach wie vor an. Auf der Suche nach einer Lösung unterzog sich Herr H. ein Jahr später in einer Schweizer Spezialklinik einer zu diesem Zeitpunkt neuartigen Laser-Behandlung des Herzmuskels. Ein weiteres Jahr später wurden zwei weitere Bypässe gelegt.

Insgesamt war er jetzt in 10 Krankenhäusern – immer wieder Operationen und Akutbehandlungen. Die Beschwerden halten an. Er will alternative Behandlungskonzepte angehen. Gemeinsam besprechen wir einen möglichen Weg der Behandlung … (Fortsetzung am Ende des Textes).

Herz-Kreislauferkrankungen sind die häufigste Todesursache in der Bundesrepublik Deutschland. Fast 40 % aller Sterbefälle gehen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes auf diese Erkrankungen zurück. Jeder zweite Arztbesuch ist direkt oder indirekt auf die Folgen von Arteriosklerose zurückzuführen. Bei der Hälfte der Bevölkerung sind oft schon ab dem 40. Lebensjahr erste Anzeichen der Erkrankung sichtbar.

Arteriosklerose hat viele Gesichter und kann durch völlig unterschiedliche Faktoren ausgelöst werden. Oft wird sie zufällig entdeckt weil der Patient wegen Bluthochdruck, reduzierter Leistungsfähigkeit, Störungen der Organe, einem Raucherbein oder im hochakuten Fall eines Herzinfarktes oder Schlaganfalles einen Arzt aufsucht.

Der Begriff "Arteriosklerose" geht zurück auf die beiden griechischen Begriffe "arteria - Schlagader" und "skleros - hart, starr". Umgangssprachlich wird oft von "Arterienverkalkung" gesprochen, was in die Irre führt, denn entgegen der allgemein üblichen Sicht ist es mitnichten Kalk, der die Adern "verstopft" (siehe Abschnitt „Wie entsteht die Arteriosklerose“).

Arterien oder Schlagadern transportieren sauerstoffreiches Blut mit den nötigen Nährstoffen vom Herzen in die Organe und Peripherie des Körpers. Dabei fließen pro Tag bis zu 7.000 Liter Blut durch die Schlagadern. Der ungehinderte Durchfluss ist lebenswichtig. Wird er behindert oder kommt er ganz zum Erliegen, werden dahinter liegende Organe nicht mehr mit Sauerstoff versorgt und geschädigt. Herzinfarkt und Schlaganfall sind die dramatischsten Beispiele.

Arterien verzweigen sich in immer kleinere Gefäße bis zu den Haargefäßen (Kapillaren).

Definition und Symptome

Arteriosklerose ist eine chronische Gefäßkrankheit, die immer den ganzen Körper betrifft, auch wenn sie sich zunächst lokal zeigt, dort wo die Arterien am stärksten geschädigt sind. Sie wird oft am Herzen, als Einengungen der Halsschlagadern oder als Durchblutungsstörungen in den Beinen diagnostiziert. Ab dem 65. Lebensjahr leidet etwa jeder Zehnte an einer Einengung der Halsschlagader. Sie sind also nicht allein mit Ihrem Problem.

Die Erkrankung entwickelt sich schleichend über viele Jahre und Jahrzehnte.

Je nach Auftreten der Engstellen zeigen sich Symptome:

  • In den Beinen spürt der Patient Schmerzen im Gehen. Immer öfter bleibt er stehen und wartet bis der Schmerz nachlässt. Da er hier oft vor Schaufenstern stehen bleibt, heißt diese Facette der Arteriosklerose auch "Schaufensterkrankheit" (Claudicatio intermittens).
  • Tritt die Verengung im Herz auf, wird er Patient kurzatmig, es zeigt sich die typische Brustenge (Angina pectoris) mit Schmerzen vorn, in der Mitte des Brustkorbs, manchmal aber auch in der linken Schulter, im Oberbauch oder im Rücken.
  • Durchblutungsstörungen in der Zentralarterie der Netzhaut führen zu kurzzeitigen Sehstörungen (Amaurosis fugax), z. T. mit kompletter Dunkelheit.
  • Durchblutungsstörungen im Gehirn lassen den Patienten müde werden, er spürt Schwindel oder Seh-, Hör- oder Schlafstörungen. Es folgen schwindelbedingte Stürze und Altersdemenz.

Diese Symptome verstärken sich, so wie die Erkrankung fortschreitet. Davon abzugrenzen sind lebensgefährliche Symptome.

Lebensgefährliche Folgen

Starke Schmerzen und eine deutliche Einschränkung der Funktion einzelner Organe sind dringende Zeichen, sich umgehend in ärztliche Behandlung zu begeben.

Herzinfarkt: Plötzlicher, in dieser Schwere bisher nicht bekannter, mindestens 5 Minuten anhaltender Schmerz und Enge im Brustkorb; in Hals, Unterkiefer, Schulter, Rücken oder Bauch ausstrahlend, verbunden mit Todesangst, Atemnot, Schwitzen, Übelkeit oder Erbrechen

Schlaganfall:
Plötzliche, meist halbseitige Lähmungen der Gliedmaßen, einseitig herabhängender Mundwinkel, Sprach- und Gefühlsstörungen, Benommenheit bis zur Bewusstlosigkeit

Achtung: In beiden Notsituationen müssen nicht immer alle Symptome vorhanden sein!
Wenn Sie diese Symptome an sich oder anderen registrieren, alarmieren Sie sofort den Notarzt!

Wie entsteht die Arteriosklerose

Adern werden hinlänglich als starre Röhren gesehen – stabil und unveränderlich. Man stellt sich vor, dass sich wie in einer Wasserleitung "Kalk ablagert" – daher auch der Begriff "Arterienverkalkung". Doch der Schein trügt. Arterien sind im gesunden Zustand dehnbar, biegsam, flexibel. Durch ihren Aufbau sollen sie den Blutdruck des Menschen weitgehend stabil halten. Je nach aktueller Belastung des Menschen dehnen oder verengen sie sich und regeln damit den Blutdurchfluss.

Eine Schlagader besteht aus drei Schichten:

  • der äußeren Schicht (Tunica externa), bestehend aus einem elastischen Bindegewebe, kleinen Adern, die die Schlagader selbst versorgen, und Nerven
  • der mittleren Schicht (Tunica media), aufgebaut aus elastischen Muskelschichten, und
  • der inneren Schicht an der Strömungsseite der Arterie (Tunica intima – auch Intima genannt), aus einer speziellen, auf die Funktion abgestimmten Zellart, den Intimazellen.

Die Intima spielt eine Schlüsselrolle bei der Entstehung einer Arteriosklerose. Sie ist extrem wichtig für den Blutstrom, sehr dünn und leicht verletzlich.

  • Sie reguliert den Stoffaustausch zwischen Gewebe und Blut.
  • Sie produziert eine wichtige Substanz, mit deren Hilfe der Blutdruck geregelt wird, das Stickstoffmonoxid (NO). Stickstoffmonoxid spielt eine Schlüsselrolle im Arteriosklerosegeschehen (siehe Abschnitt "Ganzheitliche Therapie unter Vermeidung einer Operation")
  • Sie beeinflusst die Fließfähigkeit des Blutes, u. a. durch Hemmung oder Aktivierung von Gerinnungsprozessen.
  • Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Viren und Bakterien und bei der Bildung neuer Blutgefäße.

Intimazellen reagieren sehr schnell auf jede kleinste Änderung im Blutstrom. Auf der einen Seite benötigen sie selbst ausreichend Nährstoffe und Sauerstoff. Auf der anderen Seite sind sie durch den direkten Kontakt zum fließenden Blut all den im Blut gelösten Schadstoffen, Viren und Bakterien ausgesetzt.

Ursachen für Durchblutungsstörungen

Durchblutungsstörungen und eine Einengung der Arterien entstehen also am Ende durch eine Schädigung der Intima und die Störung ihres Stoffwechsels.

Verantwortlich dafür ist die Einwirkung freier Radikale. Diese werden begünstig durch folgende Risikofaktoren: Schadstoffbelastungen, z. B. Rauchen, Schwermetalle (siehe unten im Abschnitt Schwermetallbelastungen), Medikamente, angeborene oder erworbene Fettstoffwechselstörungen, chronische Erkrankungen wie z. B. Diabetes mellitus oder Rheuma, Bluthochdruck, Mangel an Vitalstoffen, psychischer oder physischer Stress, Hormonveränderungen, Bewegungsmangel oder Übergewicht, Strahlentherapie, aber auch Folgen von Unfällen oder Operationen.

Damit ist Arteriosklerose eine lebensstilbedingte Erkrankung, kein unabwendbares Schicksal.

Auch das Alter des Patienten spielt eine Rolle, denn auch die Schlagadern altern.  Aber auch hier spielen Lebensfaktoren eine entscheidende Rolle.
Die genannten Risikofaktoren stören vor allem den Zellstoffwechel der Intima-Zellen und beeinträchtigen damit ihre Funktion. Es entwickelt sich ein Teufelskreis aus Belastungen des noch gesunden Intima-Gewebes, z. B. durch Bluthochdruck, und der daraus folgenden zunehmenden Funktionsstörung der Intima, die wiederum Bluthochdruck erzeugt. So geht im Wechselspiel aus Belastung und Funktionsstörung eine zunächst noch intakte Funktion der Schlagadern zunehmend verloren.

Sonderfall Schwermetallbelastung

Umweltmediziner gehen bei einem großen Anteil der Bevölkerung von einer chronischen Schwermetallvergiftung aus – ohne, dass es der Betroffene selbst merkt. Es gibt in unserer modernen Welt zahlreiche Einfallstore für chronische Schwermetallvergiftungen. Sie werden über die Ernährung (z. B. Fisch) aufgenommen, eingeatmet (Auto- und Flugverkehr, Flugschneisen), gelangen über Impfungen in die Blutbahn oder stammen aus Zahnmaterialien (z. B. Amalgam – auch wenn das bereits entfernt wurde). Diese Schwermetalle lagern sich in den Zellen ab und sind deshalb in den meisten Fällen nicht im Blut nachweisbar. Sie verbleiben dort über Jahre und Jahrzehnte. So finden sich heute bei 60-Jährigen noch die Bleireste verbleiten Benzins, das bis Mitte der 1980-Jahre benutzt wurde.

Erst wenn der Körper Gewebe abbaut, z. B. durch Alterungsprozesse, Krankheit oder Bettlägerigkeit, gelangen diese Schwermetalle wieder in Umlauf.

Schwermetalle schädigen die Intima nachhaltig.

Eine anhaltende Bleibelastung erhöht den oxidativer Stress und führt zu einem Stickstoffmonoxyd-Mangel. Zur Erinnerung:  Die Intima erzeugt Stickstoffmonoxyd und benötigt es für dringend für einen ausgeglichenen Zellstoffwechsel.

Eine erhöhte Belastung mit Blei führt zu Nervenstress, erhöht den Blutdruck und begünstigt Wucherungen der Intima-Zelle. Forschungen haben gezeigt, dass es einen direkten Zusammenhang gibt zwischen der Belastung mit Blei und der Schwere arteriosklerotischer Erkrankungen wie koronarer Herzkrankheit, Schlaganfall, peripherer arterieller Verschlusskrankheit und der Sterblichkeit an diesen Leiden.

Auch von Quecksilber ist bekannt, dass es schon in geringsten Mengen die Sterblichkeit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.

Kritisch sind außerdem erhöhte Belastungen mit Eisen, Aluminium, Kadmium, Platin und Palladium.

Die Toxizität eines Metalls erhöht sich überproportional, wenn mehrere Schwermetalle kombiniert im Körper auftreten.

Ein Krimi in vier Akten: die Verengung der Arterie

Inzwischen ist sehr genau bekannt, was bei einer Arteriosklerose passiert. In vielfachen Studien wurde der Prozess sehr genau beobachtet.

Verengung der Arterie
Copyright: Dr. med. Th. B. Fischer, Düsseldorf

Der Stoffwechsel der Intima wird durch die genannten Risikofaktoren empfindlich gestört. Sie kann nicht mehr adäquat auf Schadstoffe, Viren, Bakterien oder mechanische Belastungen (z. B. durch zu hohen Blutdruck) reagieren.

Halten die Schädigungen weiter an, werden die ersten Intima-Zellen zerstört.
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Halten die Schädigungen weiter an, werden die ersten Intima-Zellen zerstört. Der Körper will den Defekt reparieren und es wandern Immunzellen in das Gewebe der Schlagaderwand ein.

Halten die Risikofaktoren weiter an, breitet sich das entzündete Gewebe („wildes Fleisch“) in der Schlagaderwand und nach außen aus und verengt die Arterie.
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Halten die Risikofaktoren weiter an, breitet sich das entzündete Gewebe ("wildes Fleisch") in der Schlagaderwand und nach außen aus und verengt die Arterie.

Im Spätstadium der Arteriosklerose ist die Schlagader um 70-90% verengt. Erst jetzt treten die ersten Symptome auf und der Patient geht zum Arzt.
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Im Spätstadium der Arteriosklerose ist die Schlagader um 70-90 % verengt. Erst jetzt treten die ersten Symptome auf und der Patient geht zum Arzt.

Dieser Prozess entwickelt sich über viele Jahre und Jahrzehnte. Er beginnt oft schon im Alter von ca. 40 Jahren und erst 20 Jahre später – ca. ab 60 Jahren spürt der Patient die ersten Symptome.

Mikrostenosen – kaum beachtet

Die hier beschriebenen Vorgänge betreffen nicht nur die großen Schlagadern (Makroangiopathie), sie betreffen in gleichem Maße auch die kleinsten Verzweigungen des Arteriensystems (Mikroangiopathie). Auch hier verhindert der zunehmende Arterienverschluss eine optimale Sauerstoffversorgung der betroffenen Organe und Gewebe. Das führt zu einer zunehmenden Versäuerung des umliegenden Gewebes. So ist es zu erklären, dass Patienten z. B. nach einer Bypass-Operation noch immer Schmerzen haben und nicht an ihre alte Leistung vor der Erkrankung anknüpfen können. Die Operation erreicht immer nur die großen Gefäße.

Wenn es lebensgefährlich wird

Der Körper versucht, den Schadensbereich vom Blutstrom abzuschirmen. Dafür bedeckt er den betroffenen Bereich mit einer dünnen Kappe aus Immunzellen und Bindegewebe. Unter der Kappe besteht die Entzündung weiter und entwickelt sich fort. Die Arterie verengt sich zunehmend.

Für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall sind die Stenosen jedoch NICHT verantwortlich.

Erst, wenn die Kappe einreißt oder die Intima selbst beschädigt wird, kommt das durchströmende Blut mit einer offenen Wunde in Berührung. Der Körper reagiert an der Innenwand der Arterien wie bei einer äußeren Verletzung: Er versucht mit Blutplättchen die Wunde sofort zu verschließen. Der eigentlich geniale Mechanismus der Natur, mit Hilfe des Zusammenklebens der Blutplättchen eine Wunde zu verschließen, wird in den Adern zur Gefahr für das Leben des ganzen Körpers. Nämlich dann, wenn der Schorfklumpen so groß wird, dass er die Ader von innen verschließt. Der Blutstrom kommt an dieser Stelle zum Stillstand.

Arteriosklerose
Copyright: Dr. med. Th. B. Fischer, Düsseldorf
Arteriosklerose
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Die Folge ist eine akute Sauerstoffnot im umliegenden Gewebe, die sich im Herz als Herzinfarkt und im Gehirn als Schlaganfall manifestiert.

In diesem Fall geht es um Minuten und der Patient sollte den Notarzt rufen.

Es sind also zwei Fälle deutlich voneinander abzugrenzen:

Infarkte und Schlaganfälle sind Notfälle, die der sofortigen Krankenhauseinweisung bedürfen.

Im Gegensatz dazu sind Stenosen das Ergebnis der über Jahre an der Intima abgelaufen Stoffwechselstörungen und Entzündungsprozesse. Ihre Behandlung kann in Ruhe geplant werden und will wohl überlegt sein.

Diagnose

Am Anfang ist die Verdickung in der Arterie nicht messbar. Erst im weiteren Fortschreiten sind die Verengungen der Arterien (Stenosen) wahrnehmbar.

Die auslösenden Faktoren aufdecken

Individuell für jeden Patienten ist es wichtig, die Ursachen für die Entzündungsprozesse in der Schlagader aufzudecken.

Ein ausführliches Gespräch gibt meist schon einen Hinweis auf erste Risikofaktoren. Neben dem anamnestischen Erfassen aller Beschwerden erhebt der Arzt einen Ganzkörperbefund. Blasse und bläuliche Hautverfärbungen sind ein Hinweis auf eine Unterversorgung mit Sauerstoff im betroffenen Bereich.

Der Knöchel-Arm-Index (ancle-brachial-index – ABI) wird durch Ultraschall und Blutdruckmessung bestimmt. Der Index ergibt sich aus dem Quotient des Blutdrucks am Unterschenkel und dem Blutdruck am Oberarm. Der Wert gibt einen Hinweis darauf, wie stark der Körper insgesamt von der Arteriosklerose betroffen ist.

Für die Bestimmung der Intima-Media-Dicke (intima-media-thickness – IMT) wird mit dem Ultraschall an der Halsschlagader der Abstand zwischen der inneren Blutstromgrenze - der Intima - und der äußeren Grenze der mittleren Schicht der Arterie gemessen. Je größer dieser Wert ist, desto weiter ist die Arteriosklerose bereits fortgeschritten.

Dieser Wert wird auch zur Verlaufskontrolle genutzt, um den Erfolg einer Arteriosklerose-Behandlung beobachten zu können.  

Aussagen aus Laborbefunden

Auch Blutbefunde geben Auskunft über eine mögliche Arteriosklerose. Typischerweise wird das kleine und das große Blutbild erhoben. Folgende Werte werden ermittelt:

Risikofaktoren für den weiteren Verlauf:

  • High sensitive C-reaktive Proteine weist auf Entzündungen im Körper hin,
  • Lipoprotein(a) – transportiert Cholesterin im Blut, kann bei zu hoher Konzentration  entzündliche Prozesse in den Blutgefäßen hervorrufen,
  • Homocystein – in hoher Konzentration verursacht es die Produktion von sehr aggressiven Sauerstoffradikalen und vermindert die körpereigene Produktion von Stickstoffmonoxid,
  • NT-proBNP – ist ein Eiweiß, das im Herzen gebildet wird und die Nieren anregt, Flüssigkeit auszuscheiden, erhöhte Werte sind ein Hinweis auf eine Herzmuskelschwäche.

Parameter des Zellstoffwechsels:

  • Mangel oder Überschuss essentieller, in der Zelle vorhandener Mineralstoffe und Spurenelemente wie z. B. Magnesium, Kalium, Calcium, Natrium, Zink, Selen, Kupfer und Eisen
  • Intracelluläres ATP-Profil – ein Maß für die verfügbare Energie in den Zellen
  • Glutathion-Profil – Glutathion gehört zu den wichtigsten als Antioxidans wirkenden Stoffen im Körper und ist ein Maß für die Vitalität, Gesundheit und den Alterungszustand der Körperzellen.
  • Vitamin D – ist an einer Vielzahl von Regulierungsvorgängen im Körper beteiligt. Unter anderem wirkt der Vitamin-D-Spiegel auf den Blutdruck. Ein zu niedriger Vitamin-D-Spiegel erhöht das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden.
  • Hormonprofil: dazu gehören die Schilddrüsenhormone und die männlichen und weiblichen Sexualhormone.

Schwermetallprovokationstest

Wie im Abschnitt "Sonderfall Schwermetallbelastung" dargestellt, stören Schwermetalle den Stoffwechsel der Intima empfindlich. Da Schwermetalle sich im Allgemeinen in den Zellen ablagern und nicht im Blut nachweisbar sind, arbeitet man im Schwermetallprovokationstest mit sogenannten Chelatoren. Das sind Bindemittel, an die sich die Metalle anlagern. Dann werden diese über die Nieren ausgeschieden und sind im Urin nachweisbar.

Es wird geprüft auf Blei, Quecksilber, Eisen, Aluminium, Kadmium, Platin, Palladium und andere.

Vorbeugung und Selbsthilfe, Hinweise zur Ernährung

Die Arteriosklerose wird verursacht und bedingt durch Faktoren, die auf den Lebensstil des Patienten zurückgehen. Das ist unbequem. Die gute Nachricht ist: Sie haben viel in der Hand, um eine Arteriosklerose zu vermeiden bzw. bei den ersten Beschwerden umgehend zu reagieren.

Die Empfehlungen dafür unterscheiden sich nicht wesentlich von anderen Ratschlägen zur gesunden Lebensführung: Ernähren Sie sich gesund und vitalstoffreich – am besten mit biologischen Lebensmitteln. Kochen Sie selbst. Damit vermeiden Sie eine Vielzahl an für Ihren Körper wenig förderlichen Zusatzstoffen, die in Fertigprodukten zur Herstellung und Lagerung notwendig sind. Ganz nebenbei schont das Ihren Geldbeutel.

Sie sollten max. 3-mal pro Woche Fleisch konsumieren. Wählen Sie mageres Fleisch. Achten Sie darauf, dass Sie weniger gesättigte Fettsäuren zu sich nehmen (enthalten in allen tierischen Lebensmitteln). Besser sind ungesättigte Fettsäuren wie z. B. Olivenöl, Maiskeimöl oder Kürbiskernöl. Sie können sich an der mediterranen Kostform mit wenig Fleisch und viel Gemüse orientieren.

Bauen Sie Übergewicht ab, denn Fettegewebe erzeugt Entzündungsstoffe im Körper und bildet damit einen zusätzlichen Risikofaktor.

Bewegen Sie sich viel an frischer Luft. Wählen Sie Sportarten, die Ihnen Freude bereiten oder arbeiten Sie im Garten. Meiden Sie Schadstoffe (z. B. Zigarettenrauch) und trinken Sie Alkohol nur in Maßen zum Genuss.

Wichtig ist, Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu identifizieren. Sie stören den Stoffwechsel nachhaltig. Hier reagiert jeder Patient individuell.

So geben Sie Ihren Arterien die Chance, gesund zu bleiben oder zu werden.

Übliche Standard-Therapien

Im Frühstadium der Erkrankung empfiehlt auch die klassische Medizin eine Lebensstiländerung. Darüber hinaus kommen medikamentöse Therapien und operative Techniken zum Einsatz.

Medikamentöse Therapie

In der medikamentösen Therapie werden Blutdrucksenker (ACE-Hemmer) oder Cholesterinsenker (CSE-Hemmer) verschrieben. Sie sollen das Fortschreiten der Arteriosklerose verlangsamen. Andere Wirkstoffe senken die Blutfettwerte.

Im fortgeschrittenen Stadium werden Medikamente verordnet, die die Blutgerinnung reduzieren (z. B. Acetylsalicylsäure), um das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall zu minimieren.

Operative Maßnahmen: Ballondilatation, Stent oder Bypass

Kommen Patienten mit oben genannten Beschwerden zum Arzt, diagnostiziert dieser regelmäßig im zugehörigen Schlagadersystem mehr oder weniger ausgeprägte Stenosen (Einengungen), die scheinbar offensichtlich für die Beschwerden verantwortlich sind. Dieser direkte Zusammenhang verführt dazu, die Symptome durch möglichst schnelle - das heißt, operative Beseitigung oder Umgehung der Stenosen -, zu mindern.

Die bekanntesten Operationstechniken sind die Ballondilatation, der Stent oder der Bypass.

Die Ballondilatation wird benutzt, um mit Hilfe eines flüssigkeits- oder luftgefüllten Ballonkatheters eine Engstelle in der Arterie (Stenose) aufzudehnen. Dazu wird der Kunststoffkatheder über ein Blutgefäß in der Leiste bis zur Engstelle geschoben. Die Intervention gilt als risikoarm, da sie ohne Narkose ausgeführt wird. Tatsächlich wird hier nur kurzzeitig ein Symptom beseitigt. Es besteht die Gefahr, dass die Intima durch die Dehnung weiter verletzt wird und sich durch die Reparaturbemühungen des Körpers an dieser Stelle nun erst Recht ein Verschluss bildet.

Ein Stent ist ein entfaltbares Drahtgeflecht. Er wird über die Schlagader der Leiste bis zur Engstelle geführt und zu einer Hülse entfaltet. Das Drahtgeflecht verankert sich an dieser Stelle und das "wilde Fleisch" der Engstelle wird nach außen gedrängt. Das Blut kann zunächst wieder ungehindert fließen. Bei der Hälfte aller Stents ist bereits nach einem Jahr der Durchfluss erneut wieder stark eingeengt. Im Zuge des weiter laufenden Entzündungsprozesses wuchert das "wilde Fleisch" durch die Maschen des Drahtgeflechts hindurch wieder in den Blutstrom hinein. Der Stent ist für die Arterie zunächst ein Fremdkörper, der durch den mechanischen Eingriff die Intima verletzt. An ihnen bilden sich besonders leicht Verklumpungen der Blutplättchen. So tritt die am meisten gefürchtete Komplikation, die Stent-Thrombose, sowohl als Sofortereignis, als auch später auf und führt häufig zum Tode. Deshalb werden dem Patienten nach der Operation lebenslang Kombinationen verschiedener Gerinnungshemmer verordnet.

Das Ziel einer Bypass-Operation ist es, die Engstelle durch ein neues Blutgefäß zu umgehen. Dem Patienten wird aus dem Unterschenkel eine Vene entnommen. Die betroffene Arterie wird vor und nach der Engstelle geöffnet und die Vene an diesen Stellen eingenäht. Der Blutstrom strömt jetzt durch das "neue" Blutgefäß. Damit soll das Risiko eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls reduziert werden.

Doch Studien zeigen, dass nur bei einem Drittel der Herzinfarktpatienten das Infarktgefäß die Ader mit der schwersten Einengung war. Der gewünschte Effekt wird oft nicht erreicht. Durch die Verletzungen der Operation engen sich die Schlagaderwände 10-mal häufiger wieder ein als nicht operierte Gefäße.

Operative Maßnahmen sind mit hohen Risiken verbunden und verzeichnen oft keinen anhaltenden Nutzen.

Alle diese Verfahren gehen nicht an die Ursache der Arteriosklerose und verhindern damit nicht, dass diese sich weiter im Gesamtorganismus fortsetzt. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis erneut Beschwerden auftreten.

Ganzheitliche Therapie unter Vermeidung einer Operation

Lange Zeit herrschten die Überzeugung, Arteriosklerose und ihre Folgen, wie Verengungen der Schlagadern, seien irreversibel. Das stimmt nach aktuellen Forschungen und meiner Erfahrung mit einer Vielzahl von Patienten so nicht mehr.

Eine Arteriosklerose muss dort behandelt werden, wo sie entsteht: an der Schlagader-Innenwand – der Intima. Alle Therapien sollten darauf ausgerichtet werden, den natürlichen Stoffwechsel der Intima wieder herzustellen und die Entzündungsprozesse in der Intima wieder zu stoppen.

Ursächliche Therapie –  Intima-Regenerationstherapie (IRT)

Die Intima-Regenerationstherapie fußt auf zwei wichtigen Bausteinen:

  • einer konsequenten Entgiftung und
  • dem Ausgleich des Körpers mit notwendigen Vitalstoffen.

Diese werden über Infusionen verabreicht, um die volle Wirksamkeit zu erreichen.

Schwermetall-Entgiftung mittels Chelattherapie:

Als eine maßgebliche Ursache für die Schädigung des Stoffwechselns der Intima wurden Schwermetalle erkannt. Die körpereigenen Entgiftungssysteme sind in der Regel überlastet, sodass sich Schadstoffe im Körper anreichern.

Zur Entgiftung werden Chelatbildner (Komplexbildner) eingesetzt. Die Chelatbildner werden im Körper nicht verarbeitet. Während der Passage durch den Körper binden sich Schwermetalle an. Die Nieren filtern die Chelatbildner mit den angelagerten Schwermetallen aus dem Blut. Über den Urin werden beide ausgeschieden.  

Der in der Therapie von Durchblutungsstörungen am häufigsten eingesetzte Chelatbildner ist Natrium-EDTA (Natrium-Ethylendiamintetraacetat). Na-EDTA bindet sehr effektiv Metalle, wird in der Medizin sowohl in der Diagnostik, als auch in der Therapie angewandt und ist zur Behandlung von Metallvergiftungen zugelassen.

In Studien bis 2007 zeigte die Auswertung von Langzeitbeobachtungen, dass bei Hochrisikopatienten mit Durchblutungsstörungen mit Hilfe der Metallausleitung die Rate von Stent- oder Bypass-Operationen um 88,24 % gesenkt werden konnte. Keiner der mit Metallausleitung behandelten Patienten erlitt im Beobachtungszeitraum nach der Therapie einen Herzinfarkt. In weiteren 19 Studien bis 1993 wurden insgesamt 22.765 Patienten beobachtet. Dabei besserte sich bei 87 % der Patienten die Durchblutung der Herzkranzgefäße. Von 65 zunächst für eine Bypass-OP vorgesehenen Patienten war nach Ende der Therapie bei 58 Patienten kein Bypass mehr nötig, bei 24 von 27 ursprünglich für eine Fuß oder- Beinamputation vorgesehene Patienten konnte diese nach EDTA-Metallausleitung unterbleiben.

Andere Chelatbildner sind DMPS (Dimercaptopropansulfonsäure), welche bevorzugt zur Quecksilberentgiftung eingesetzt wird, oder DMSA (Dimercaptobernsteinsäure), die ergänzend bei  hohen Belastungen mit Blei oder Quecksilber oder bei Unverträglichkeiten gegen DMPS zum Einsatz kommt.

Den Infusionen werden weitere Bestandteile zugesetzt, um die Wirkung zu erhöhen:

  • Procain ist ein ungiftiges und gewebefreundliches örtliches Betäubungsmittel. Es verbessert die Venenverträglichkeit der Infusionslösung und entspannt die Muskulatur der mittleren Schicht der Arterie – der Media. Dadurch erhöht es die Durchblutung der Arterien und senkt den Blutdruck.
  • Natriumhydrogencarbonat bindet Säuren und regeneriert den Säure-Basen-Haushalt. Es gleicht vor allem dort aus, wo die Arteriosklerose eine Gewebeübersäuerung verursacht.

Da die Chelate alle Metalle im Körper binden – auch die, die der Körper für einen gesunden Stoffwechsel benötigt, ist es essentiell, einen eventuellen Mangel an notwenigen Spurenelementen zu überwachen und zu ergänzen.

Ausgleich von Vitalstoffen

Kalium und Magnesium
Kalium und Magnesium sorgen für die elektrische Stabilität der Körperzellen. Magnesium wirkt entspannend und entkrampfend. Damit fördert es die Durchblutung und senkt den Blutdruck. Bei leichten Herzrhythmusstörungen reicht oft allein die Magnesium-Kalium-Zufuhr.

B-Vitamine
Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 spielen eine wichtige Rolle beim Abbau des Risikofaktors Homocystein (siehe Laboruntersuchungen). In hoher Konzentration produziert Homocystein aggressive Sauerstoffradikale und vermindert die körpereigene Produktion von Stickstoffmonoxid, was wiederum essentiell ist für einen gesunden Stoffwechsel der Intima. Vitamin B12 neutralisiert direkt Sauerstoffradikale in der Intima.

Ascorbinsäure – Vitamin C
Auch Vitamin C dient der Reduktion von Sauerstoffradikalen im Organismus. Besonders wichtig ist Vitamin C für die Intima-Zellen, weil es die Intima bei der Stickstoffmonoxid (NO)-Gas-Regulation unterstützt. Auf diese Weise wirkt Vitamin C in den Intima-Zellen bei der Immunabwehr und der Blutdruckregulation mit.

L-Arginin
L-Arginin ist ein Eiweiß und bildet die Vorstufe für Stickstoffmonoxid (NO). Es erweitert die Blutgefäße und wirkt damit blutdrucksenkend. Außerdem reduziert es die Verklumpung von Blutkörperchen. Längerfristige Gaben von L-Arginin vermindern die Arteriosklerose im Körper.

Weitere Vitalstoffe:

  • Glutathion reguliert die Zellteilung und unterstützt bei der Regeneration der Intima-Zellen.
  • Zink-D-Gluconat: Zink wird für den Stoffwechsel der Intima benötigt, ist beteiligt beim Zellwachstum und im Immunsystem. Zink reduziert Entzündungen.

Je nach diagnostischem Ausgangszustand beim Patienten werden noch Vitalstoffe wie z. B.: L-Carnitin, Taurin, L-Lysin, Natriumselenit oder naturidentische Hormone wie z. B. Progesteron und Estradiol zugeführt.

Zur Regeneration des Stoffwechsels wird die Einnahme von pflanzlichen Wirkstoffen (Polyphenole) empfohlen. Das können z. B. sein: Rezepturen mit Curcuminextrakt, Traubenkernextrakt, Granatapfelextrakt, Reisprotein, Mandelpilze, Anthocyane, Reservatrol, Quercetin, Lycopin oder auch Heilpilze wie Reishi, Maitake und Shiitake.

Unterstützung der Therapie mit Heilpflanzen

Die Therapie mit Heilpflanzen unterstützt den Heilungsprozess. Sie erfolgt mit Hilfe von Urtinkturen oder alkoholischen Auszügen.

  • Knoblauch: wirkt entzündungshemmend. Er wird als gefriergetrocknetes Präparat in hohen Dosen eingenommen.
  • Weißdornblätter und -blüten: Sie sollten über einen längeren Zeitraum von mindestens 6-8 Wochen eingenommen werden.
  • Ginkgo biloba: verbessert die Durchblutung vor allem im kapillaren Bereich
  • Artischocke: reduziert erhöhte Blutfettwerte

Darüber hinaus kann grüner Tee den Heilungsprozess unterstützen.

Fazit

Mit den beschriebenen Therapieoptionen zeigt sich die Wirkung im gesamten Organismus nicht nur lokal wie bei einer Operation. Die Arteriosklerose wird ursächlich behandelt.

Mit den empfohlenen Lebensstiländerungen hat der Patient die Chance noch lange Jahre mit gesunden Arterien durchs Leben zu gehen.

Herr H. betritt meine Praxis. Er ist noch etwas außer Atem, er ist die vier Etagen zu meiner Praxis zu Fuß hinauf gestiegen. Seit Behandlungsbeginn sind 13 Jahre vergangen. Herr H. ist heute 85 Jahre alt. Er fühlt sich gut und ist komplett beschwerdefrei. Ein Krankenhaus hat er seit dem nur noch von außen gesehen.

Quellen und Literaturempfehlungen

  • Dr. med. Dipl.-Med. Thomas B. Fischer: IRT – Intima-Regenerationstherapie, Innovatives Konzept zur nichtinvasiven Therapie arterieller Durchblutungsstörungen durch Arteriosklerose – zu beziehen über die Praxis
  • H. Schilcher u.A.: "Leitfaden Phytotherapie"

Kommentare

Dr Michel, 24.08.2011, 14:17

Beschwerden und Symptome treten bei der Atherosklerose sehr spät im Krankheitsprozess auf. Sie eigenen sich also eher schlecht als diagnostisches Indiz.

Die genannten bildgebenden Verfahren eignen sich nicht für den niedergelassen Naturheilpraktiker.

Was also bleibt, ist die Früherkennung der symptomlosen pAVK als Indikator-Erkrankung einer generalisierten Atherosklerose. Das kann relativ einfach über die Bestimmung des "Knöchel-Arm-Index" gemacht werden. Dazu braucht man lediglich ein kleines mobiles Doppler-Gerät (Google-Stichwort: "Hand-Doppler") oder ein vollautomatisches Messgerät, das auch gleich noch die Pulswellengeschwindigkeit als weiteren Indikator der Arteriosklerose bestimmt (Google-Stichwort "Vascassist").

Kommentare

Dr. med. Dipl.-Med. Thomas B. Fischer aus Düsseldorf, 07.09.2016:
Sehr geehrter Herr Zambo,

Ärzte, die sich mit der Chelat-Therapie auskennen, finden auf der Website der Ärztegesellschaft für Klinische Metalltoxokologie.
http://www.metallausleitung.de/für-patienten/arztsuche

Mit besten Grüßen

Dr. med. Dipl. Med. Thomas B. Fischer
Jozsef Zambo aus Nürnberg, 29.08.2016:
Sehr geehrter Herr Dr. med. Dipl. Med. Thomas B. Fischer,

zwei Wochen nach einem 3:18-er Marathon wurden bei mir Herzgefäßverengungen gefunden. Herzkatheter. Die Ärzte planen für mich hier sowohl Stent als auch Bypass.
Ich bin Vegetarier und treibe auch regelmäßig Sport.
Kennen Sie vielleicht Doktors in Nürnberg oder in dessen Umgebung, wer dieses Problem eher natürlicherweise lösen würde, als mit "Schneiden"?

Vielen Dank im Voraus,
MfG,
Jozsef
Online-Redaktion, 08.08.2016:
Lieber Herr Breiter,

beziehen Sie sich mit Ihrer Anfrage auf den Artikel, den Herr Dr. Weber in seinem Kommentar vom 9.5.2015 erwähnt? Dieser liegt unserer Redaktion nicht vor. In seinem Kommentar bietet er jedoch an, den Beitrag bei Anforderung unter nhk-ag@gmx.de zur Verfügung zu stellen.
Alles Gute wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion
Norbert Breiter aus 67824 Feilbingert, 07.08.2016:
Bitte schicken Sie mir den Artikel zur Arteriosklerose Rückbildung.
Mit freundlichem Gruß
Norbert Breiter
Online-Redaktion, 03.08.2016:
Liebe Frau Habich-Weisser,
ich nehme an, Sie beziehen sich mit Ihrer Anfrage auf den Artikel, den Herr Dr. Weber in seinem Kommentar vom 9.5.2015 anspricht. Wie Sie seinem Kommentar entnehmen können, können Sie den Artikel unter nhk-ag@gmx.de anfordern.
Alles Gute wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion
Sabine Habich-Weisser aus 69242 Mühlhausen, 03.08.2016:
Sehr geehrte Damen und Herren,ich bin 51 Jahre alt und weiblich. Es wurde bei. ihr eine Fortgeschrittene Arteriosklerose festgestellt. Bitte senden Sie mir den Artikel über die Möglichkeiten der Rückbildung von Arteriosklerose zu. Vielen Dank.Mit freundlichen Grüßen
S.Habich
Online-Redaktion, 27.06.2016:
Sehr geehrte Frau Felger,
bitte wenden Sie sich bezüglich des Artikels an Herrn Dr. Weber, nhk-ag@gmx.de (sh. Kommentar vom 09.05.15).
Herzliche Grüße
Online-Redaktion
Rosemarie Felger aus Friedberg, 23.06.2016:
Bitte schicken Sie mir den Artikel über Arthrose Rückbildung zu

Danke, R. felger
Online-Redaktion aus Dresden, 04.01.2016:
Sehr geehrter Herr Ruh,

bitte wenden Sie sich bezüglich des Artikels an Herrn Dr. Weber, nhk-ag@gmx.de (sh. Kommentar vom 09.05.15).

Herzliche Grüße von der Online-Redaktion
Karl-Heinz Ruh aus Freiburg, 01.01.2016:
Bitte schicken Sie mir den Artikel zur Arteriosklerose Rückbildung.
Mit freundlichem Gruß
Karl-Heinz Ruh
Bernhard Weber, Dr. med. aus Marburg, 09.05.2015:
Arteriosklerose Rückbildung naturheilkundlich möglich ist das Ergebnis unserer Fallsammlung mit 121 Patienten die wir als Artikel gerne kostenlos zusenden (nhk-ag@gmx.de) In den nächsten Wochen starten wir eine neue Fallsammlung mit einem Kombiantionspräparat für die "Heilung" von Gefäßverkalkung.
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