Hilfe bei Hochbegabung mit der PSE

Hilfe bei Hochbegabung mit der PSE

Hochbegabte und hochsensible Kinder und Jugendliche sind einfach anders. Gleichwohl ein ungeheures Potenzial in ihnen schlummert, haben sie und ihre Eltern häufig mit vielen Problemen zu kämpfen. Hier zeigt die Allgemeinärztin Heike Fischer wie die Psychosomatische Energetik (PSE) beim Erkennen und dem Umgang mit der Hochbegabung helfen kann.

Heike Fischer, Hausärztin
Therapeutennetzwerk Psychosomatische Energetik
Autorin Heike Fischer:
„Sobald wir Hochbegabung als eine Chance ansehen und es verstehen, die dazu gehörigen Potenziale dieser jungen Menschen zu entwickeln, wächst nicht nur deren Lebensqualität und die ihrer Familien. Sie werden auch zu einer enormen gesellschaftlichen Bereicherung.“
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Wir danken dem Verlag AKOM.media dafür, dass er uns den diesem Beitrag zugrundeliegenden Fachartikel von Frau Fischer zur Verfügung gestellt hat. 

Zusammenfassung 

Weil Hochbegabte und Hochsensitive einfach anders sind, werden sie vermehrt Opfer von Ausgrenzung und Mobbing. Unerkannt kann dies zu vielen psychischen Belastungen und Krankheiten wie z. B. Depressionen führen. In vielen Fällen kann die PSE helfen, die seelische Balance wiederherzustellen und dazu beitragen, dass diese Kinder ihr enormes Potenzial entfalten und später zum Wohle aller sinnvoll einsetzen können. 

Psychosomatische Beschwerden bei Kindern und Jugendlichen 

In meiner Berliner Hausarztpraxis behandele ich regelmäßig Kinder und Jugendliche – darunter viele mit psychosomatischen Beschwerden. Zu den typischen Beschwerden mit denen sie in meine Praxis kommen, gehören Bauch- und Kopfschmerzen, ständige Infekte, Schlafstörungen, Allergien, Hauterkrankungen und Ängste. Die Erfahrung zeigt, dass man als Therapeut gerade bei solchen psychosomatischen Beschwerden allein mit herkömmlichen Therapien schnell an seine Grenzen kommt.  

Warum dies so ist, erklärt die Bedürfnishierarchie nach Maslow, die in Abb. 1 vereinfacht als Pyramide dargestellt ist. Der Psychologe Maslow (1908-1970) ging davon aus, dass Bedürfnisse einer Hierarchie unterliegen. Demnach strebt der Mensch immer zuerst danach, die in der Pyramide unten stehenden Basisbedürfnisse zu befriedigen, bevor er sich der nächsthöheren Ebene zuwendet. 

Abb. 1: Vereinfachte Darstellung der Bedürfnishierarchie nach Maslow
Abb. 1: Vereinfachte Darstellung der Bedürfnishierarchie nach Maslow

Konkret bedeutet das, dass zuerst überlebenswichtige Bedürfnisse wie Essen, Trinken, Schlafen, Wärme usw. im Vordergrund stehen. Dann rücken Sicherheitsbedürfnisse wie Wohnen, Arbeit und Schutz der Person in den Fokus. Glücklicherweise können wir heute davon ausgehen, dass diese Grundbedürfnisse bei den meisten Kindern und Jugendlichen hierzulande ausreichend befriedigt werden. 

Deutlich anders sieht es bei Bedürfnissen wie Freundschaft, Zugehörigkeitsgefühl, Gruppenzugehörigkeit, Liebe, Familie, Anerkennung und positive Beachtung aus. Viele Kinder und Jugendliche fühlen sich heute nicht richtig anerkannt oder zugehörig. Ihnen mangelt es an Zuneigung und Wertschätzung. Ist das Defizit zu groß, gelingt es ihnen immer weniger, Ideen umzusetzen und ihre Persönlichkeit zu entfalten. Ihr natürliches Bedürfnis nach Wachstum und Selbstverwirklichung bleibt damit unbefriedigt – was wiederum zu psychischen und psychosomatischen Störungen führen kann. 

Um solche Defizite aufzudecken, ist es wichtig, dass der behandelnde Arzt oder Heilpraktiker gezielt nachfragt: „Wie ist es in der Schule/Familie?“ – „Hast Du Freunde?“ – „Wie wohl fühlst Du Dich in Deiner Klasse / im Verein …?“. Oftmals werden dabei schmerzhafte körperliche oder seelische Erfahrungen zu Tage gefördert, die sich negativ auf die Beziehung zu den Mitmenschen auswirken können. Typische Beispiele dafür sind 

  • eine Trennung der Eltern,
  • Gewalterfahrungen, 
  • Verlusterfahrungen, 
  • Ausgrenzung/Mobbing. 

Kinder, die sich anders als der „Durchschnitt“ verhalten, werden besonders schnell ausgegrenzt und gemobbt.  

Besonders schwer haben es Kinder und Jugendliche, deren „Anderssein“ nicht richtig greifbar ist. Dies gilt u.a. für solche mit  

  • Hochbegabung, 
  • Hochsensitivität, 
  • Asberger-Syndrom, 
  • AD(H)S.  

Hochbegabte sind anders – Typische Eigenschaften 

Hochbegabte zeichnen sich typischerweise aus durch: 

  • Hohe intellektuelle Fähigkeiten – Hochbegabte verfügen über einen hohen Intelligenzquotienten (IQ über 130) und können komplexe Informationen schnell und vollumfassend durchdringen.  
  • Kreativität – Hochbegabte haben ein ausgeprägtes Gespür für Probleme und ihre Lösungen. Zudem verfügen sie über ein selbstständiges, produktives komplexes Denkvermögen. 
  • Motivation – Hochbegabte lieben selbstbestimmte Aufgaben (Glückskomponente), die sie oft mit großem Engagement angehen. Sie streben ihre Ziele an und planen gern (kognitive Komponente). Dabei zeigen sie ein überdurchschnittlich hohes Durchhaltevermögen. 
Hochbegabung

Kommen diese drei Faktoren zusammen, sprechen wir nach Renzulli (1978) von Hochbegabung. Später nahm der niederländische Entwicklungspsychologe Mönks (2000) noch die Faktoren Schule, Familie und Freunde hinzu. Diese Umweltfaktoren beeinflussen ein Leben lang die psychische Entwicklung – und damit auch die Hochbegabung.  

Hochbegabung erkennen – Typische Eigenschaften von Hochbegabten 

  • IQ über 130 
  • großer Wissensdurst
  • komplexe Informationen werden schnell und vollumfassend durchdrungen 
  • komplexes Denkvermögen 
  • hohe Kreativität 
  • außergewöhnliche Vorstellungskraft 
  • hohe Produktivität 
  • große Feinfühligkeit 
  • Selbstständigkeit 
  • selbstbestimmtes Arbeiten 
  • Zielstrebigkeit 
  • Neigung zu Perfektionismus 
  • hohes Durchhaltevermögen 

Mögliche Schattenseiten der Hochbegabung 

Damit Hochbegabte ihr Potenzial voll entfalten können, brauchen sie günstige Umweltbedingungen. Doch genau diese sind selten gegeben, weil Hochbegabte gerade aufgrund ihres „Andersseins“ vermehrt Probleme mit ihrer Umwelt haben. 

  • Durch ihre höhere Schwingungsfähigkeit nehmen Hochbegabte die Realität anders wahr. Sie denken, handeln, fühlen anders. 
  • In ihrer geistigen Entwicklung und in ihren Denk- und Gedächtnisleistungen sind sie Altersgenossen oft weit voraus. Deshalb werden sie häufig als altklug empfunden. 
  • Als „Wanderer zwischen den Welten“ werden sie von Gleichaltrigen oft ausgegrenzt, zugleich aber von älteren Kindern nicht ernst genommen. Denn ihre motorischen Fähigkeiten entsprechen natürlich ihrem biologischen Alter. Sie fühlen sich zwar öfter zu älteren Kindern hingezogen, sind aber in deren Augen einfach noch „zu klein“. 
  • Von ihrem sozialen Umfeld werden sie oft nicht verstanden, erfahren keine ausreichende Wertschätzung. 

Normalerweise geht jeder Mensch davon aus, dass andere die Realität ähnlich wahrnehmen wie er selbst. Wenn andere anderes reagieren, stößt das eher auf Unverständnis. Bei hochbegabten Kindern führt das z. B. dazu, dass sie nicht nachvollziehen können, warum der Lehrer (aus ihrer Sicht) unangemessen reagiert oder Mitschüler Dinge nicht verstehen. Das erzeugt bei Hochbegabten oft Frustration. In sich gekehrte Kinder reagieren darauf gern mit Langeweile und Rückzug bis hin zu Schulverweigerung, Extrovertierte eher mit „altklugem“ Auftreten, Aggression und (Über-)Aktivität.  

Während hochbegabte Jungen eher zu Aggression neigen, reagieren hochbegabte Mädchen eher mit Rückzug und Depression. 

Von ihrem Umfeld werden Hochbegabte entsprechend häufiger als verhaltensauffällig oder aufmerksamkeitsgestört (ADS/ADHS) wahrgenommen, was die betroffenen Kindern und Jugendlichen zusätzlich frustriert. 

Mögliche „Risiken“ der Hochbegabung 

  • Ablehnung, Ausgrenzung und Mobbing als Folge des Andersseins 
  • Reizüberflutung 
  • Unsicherheit, Selbstwertprobleme 
  • Angst 
  • Frustration, Langeweile 
  • Aufmerksamkeitsstörungen (ADS/ADHS) 
  • Probleme im Sozialverhalten, Verhaltensauffälligkeiten: Aggressivität, Stören, Rückzug, Leistungsverweigerung, altkluges bis überhebliches Verhalten 
  • psychosomatische Beschwerden wie Bauch- und Kopfschmerzen 
  • Depressionen 
  • Neigung zur Selbstzerstörung 

Parallelen zur Hochsensitivität  

Vieles, was wir von Hochbegabten kennen, finden wir auch bei Hochsensitiven. Letztere verfügen über besonders feine Antennen, nehmen höhere Schwingungsfrequenzen auf allen Ebenen (Energiefelder) wahr. Licht, Geräusche, Gerüche und Berührungsreize – alles wird schneller, feiner und intensiver aufgenommen. Auch die Intuition ist bei Hochsensitiven stärker ausgeprägt. Da Hochsensitive den vielen Reizen schutzlos ausgesetzt sind, droht ihnen Reizüberflutung.  

Ihr Denken vollzieht sich in Bildern, Tönen, Farben, Musik oder Gefühlen. Ähnlich wie Hochbegabte denken, fühlen und handeln sie anders als ihre Altersgenossen. Entsprechend werden auch sie oft als „komisch“ wahrgenommen und aufgrund ihres Andersseins ausgegrenzt und gemobbt. 

In Erziehung, Schule und sozialem Umfeld fallen hochbegabte und hochsensitive Kinder gern durch alle Raster. Sie lernen anderes als es in unserem heutigen Schulsystem erwartet wird, wobei sie auch komplexe Dinge leicht begreifen können. Dauernde Unterforderung kann bei Hochbegabten zu Motivationseinbrüchen, Leistungseinbußen und Schwierigkeiten im Sozialverhalten führen und an ihrem Selbstwertgefühl nagen. Leider werden die besonderen Anforderungen und Ansprüche dieser Kinder in unseren Schulen immer noch zu wenig berücksichtigt, so dass Schulprobleme vielfach vorprogrammiert sind.  

Auch außerhalb der Schule stoßen Hochsensitive häufig auf Unverständnis und erfahren ähnlich wie Hochbegabte wenig Wertschätzung. Ihr natürliches Bedürfnis nach Anerkennung, Gruppenzugehörigkeit und Selbstverwirklichung bleibt unerfüllt. 

Bei den vielen Parallelen zwischen Hochbegabung und Hochsensitivität stellt sich letztendlich die Frage, ob die Hochbegabung möglicherweise nur eine Inselbegabung mit erhöhtem IQ ist oder ob wir es vielleicht mit einer global erhöhten Schwingungsfähigkeit des Gehirns zu tun haben, bei der die Hochbegabung nur als Teil der ganzen Wahrheit in den Vordergrund tritt. Eine offene Frage, der man in der Zukunft nachgehen sollte. 

Hochbegabung und Hochsensitivität als Krankmacher 

Hochbegabung und Hochsensitivität können zu vielen psychischen Belastungen und Krankheiten führen. Da ihre sozialen und individuellen Bedürfnisse nicht richtig befriedigt werden, können sie sich nicht richtig selbstverwirklichen. Zugleich nehmen sie Ausgrenzung und Mobbing – wie alle andere Reize auch – besonders intensiv wahr und leiden entsprechend stark darunter. Dauerhaft führt dies vermehrt zu:  

  • Selbstwertproblemen
  • Angst 
  • Unsicherheit 
  • Frustration 
  • Aggression 
  • Leistungsverweigerung 
  • Depressionen 

Damit haben Hochbegabte und Hochsensitive ein deutlich höheres Risiko für psychische und psychosomatische Beschwerden. Die Folgen reichen von Bauch- und Kopfschmerzen über Rückzug und Verweigerung bis hin zu schwerer Selbstzerstörung. Das spiegelt sich auch in einer signifikant erhöhten Selbstmordrate wider. Um rechtzeitig gegensteuern zu können, sollte eine Hochbegabung frühzeitig erkannt werden. 

Hochbegabung frühzeitig erkennen 

Eine Hochbegabung im Alltag zu erkennen, ist für Laien gar nicht so einfach. Frühes Lesen und Rechnen sind meist kein Zeichen für eine Hochbegabung. Jungen werden schneller entdeckt als Mädchen. Nicht immer bei einer Matheolympiade, sondern eher durch ihr aus der „Norm“ fallendes Verhalten.  

Gespräche mit Schulpsychologen und ein IQ-Test können helfen, eine Hochbegabung zu erkennen. Ein weiteres hilfreiches Instrument ist die Psychosomatische Energetik (PSE). 

Hochbegabung erkennen 

Eine Hochbegabung im Alltag zu erkennen, ist gar nicht so einfach. Frühes Lesen und Rechnen sind meist kein Zeichen für eine Hochbegabung. Jungen werden schneller entdeckt als Mädchen. Nicht immer bei einer Matheolympiade, sondern eher durch ihr aus der „Norm“ fallendes Verhalten. Neben typischen Tests können Messungen im Rahmen der PSE (s.u.) bei der Diagnose helfen. 

Besonderes mit Besonderem erkennen – die PSE-Diagnostik 

Die in den 1990er-Jahren entwickelte Psychosomatische Energetik (PSE) hat sich besonders bei der Diagnose und Therapie psychosomatischer Erkrankungen bewährt. Mittels eines Gerätes wird zunächst die Lebensenergie auf vier Ebenen gemessen. Jede dieser Ebenen hat ihre eigenen Themen: 

  • Vitalebene: Hier geht es um Lebenskraft, die eigene Kraft und Belastbarkeit spüren, Erdung, vitale Leistungsfähigkeit. 
  • Emotionalebene: Hier geht es um Gefühle, Stimmungen, das Abwehrsystem, Lernfähigkeit, Freude, emotionale Ausgeglichenheit. 
  • Mentalebene: Hier geht es um Alltagstauglichkeit, das Bewusstsein für das eigene Ich, Konzentration, Persönlichkeit. 
  • Kausalebene: Hier geht es um Feinfühligkeit, Intuition, Sensitivität, Kreativität, Spiritualität. 

Von der Norm abweichende Werte weisen auf energetische Blockaden, aber auch auf besondere Eigenschaften und Fähigkeiten des Patienten hin. Hochbegabte und hochsensitive Kinder und Jugendliche zeigen häufig folgende Besonderheiten: 

  • Stark erniedrigter Emotionalwert. Dies überrascht wenig, wenn man bedenkt, dass wichtige Grundbedürfnisse bei diesen Kindern oft unbefriedigt bleiben, wie z. B. das Bedürfnis nach Orientierung, Freude, Bindung, Vertrauen und Anerkennung (Selbstwerterhöhung). Da auch das Immunsystem mit der Emotionalebene verbunden ist, kann ein erniedrigter Emotionalwert mit Abwehrschwäche, aber auch mit Allergien und Autoimmunerkrankungen verbunden sein. 
  • Anfänglich normaler, später erniedrigter Mentalwert. Ohne therapeutische Unterstützung sinkt der Mentalwert bei Hochbegabten im Laufe der Jahre häufig, da dauerhafte Ausgrenzung zwangsläufig die Alltagstauglichkeit (Schul-, Arbeitsleistung) mindert und letztlich zu Depressionen führen kann.
  • Stark erhöhter Kausalwert. Dieser spiegelt sowohl die hohe Schwingungsfähigkeit dieser Menschen als auch die hohe Reizaufnahme bis hin zur Reizüberflutung wider. 

Hochbegabte und hochsensitive Kinder sind durch die vermehrte Aufnahme und Verarbeitung von Sinneseindrücken deutlich stärker gefördert als ihre Altersgenossen. 

Entsprechend droht ihnen eher ein Energiemangel. Als Eltern sollten Sie wissen, dass sich Energiemangel bei Kindern auch in gesteigerter Aktivität äußern kann. Während sich Erwachsene bei Energiemangel gern auf die Couch zurückziehen, toben Kinder eher durchs Haus, weil ihnen die Energie zum Stillsitzen fehlt. Hier ist also in erster Linie Energiezufuhr bzw. das Lösen von Energieblockaden gefragt.  

Gibt es Hinweise auf energetische Blockaden, forscht der Therapeut im nächsten Schritt nach deren Ursachen. Dabei zeigen sich in der Regel ein oder mehrere Konflikte, die über unsere Energiezentren (Chakren) den Energiefluss im Körper blockieren und langfristig als regelrechte Energieräuber wirken. Insgesamt gibt es 28 Konflikte, die im Rahmen der PSE mit homöopathischen Komplexmitteln behandelt werden. (Abb. 2)

Abb. 2
Abb. 2

Wie profitieren Hochbegabte von der PSE? 

Allein schon das Ergebnis der PSE-Diagnostik sorgt bei vielen Hochbegabten bzw. Hochsensitiven und deren oft verzweifelten Eltern für ein Aha-Erlebnis und große Erleichterung. Sie fühlen sich endlich verstanden und in ihrem Anderssein anerkannt. Plötzlich verstehen sie, warum sie anders ticken und Dinge anders wahrnehmen als andere. Die Messung zeigt ihnen, dass nichts Falsches an ihnen ist und dass sie keine Minderwertigkeitsgefühle zu haben brauchen. Oft führt allein schon diese Erkenntnis zu einem Umdenken (Abb. 3). Das Selbstwertgefühlt steigt, die Frustration sinkt und das Ich-Bewusstsein verbessert sich. 

Wie profitieren Hochbegabte von der PSE?
Abb. 3: Durch den PSE-Befund ausgelöster Umdenkprozess

Neben dem geraden in diesen Fällen sehr wichtigen Gespräch mit den Betroffenen, nutzt die PSE individuell ausgetestete homöopathische Komplexmittel, um die energetischen Blockaden zu lösen und die Lebensenergie wieder zum Fließen zu bringen. In den meisten Fällen lassen sich die Betroffenen damit wieder sehr gut in Balance bringen. 

Erfahrungsgemäß sprechen Kinder besonders gut und schnell auf die PSE an.  

Der Gewinn an Lebensfreude zeigt sich dabei nicht nur im Verhalten („Leuchten in den Augen“, Lebendigkeit), sondern auch in einem Anstieg des Emotionalwertes als Ausdruck der emotionalen Energie. Die Kinder gewinnen immer mehr Selbstbewusstsein, lernen wieder zu vertrauen und strahlen vermehrt Freude und Unbeschwertheit aus. 

Das eigene Potenzial ausschöpfen 

Zweifelsohne verfügen Hochbegabte und Hochsensitive über ein außergewöhnliches Potenzial. Das gilt gleichermaßen für ihre 

  • intellektuellen Leistungen,
  • Kreativität, 
  • Kunst, 
  • sozialen Fähigkeiten, 
  • Spiritualität. 

Damit sie ihr Potenzial möglichst gut ausschöpfen und zum Nutzen aller einsetzen können, sollten alle Beteiligten darauf achten, dass ihre sozialen und individuellen Bedürfnisse befriedigt werden. Eine Möglichkeit, Kontakt zu Gleichgesinnten zu knüpfen, sind z. B. Hochbegabten-Camps (z. B. bildungscamp-christes.de), Hochbegabten-Gruppen in Schulen und außerschulisch, in denen die Kinder oft erstmals erleben, wie es sich anfühlt, „normal“ zu sein. Solche Erfahrungen können dem Selbstbewusstsein einen enormen Auftrieb geben.  

Wenn wir Hochbegabung als Chance begreifen und es uns gelingt, das volle Potenzial dieser Menschen zu entfalten, bedeutet das nicht nur für sie selbst einen enormen Gewinn an Lebensqualität, sondern eine Bereicherung für unsere ganze Gesellschaft.  

Literatur  

Banis, Reimar: Lehrbuch Psychosomatische Energetik, Verlag Haug Fachbuch, 1. Aufl. 2015 

Schwabe, Volkmar: Chronisch krank? Lebens- und Heilungsberichte über die Wirksamkeit der Energiemedizin mittels Psychosomatischer Energetik – PSE, Verlag Via Nova, 1. Aufl. 2018 

Fischer, Heike: Psychosomatische Energetik bei Hochbegabung und Hochsensitivität. AKOM 12/2017

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