Organon 2010

Organon 2010

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Organon 2010 – ist ein medizinisches Lehrbuch nach 200 Jahren noch aktuell?

Quelle: Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte, www.welt-der-homoeopathie.de

Organon*, Quelle: DZVhÄ
Organon*, Quelle: DZVhÄ

Zum 200-jährigen Jubiläum des Grundlagenwerks der Homöopathie führt der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) im Jahr 2010 eine Veranstaltungsreihe an verschiedenen Orten in Deutschland durch. Die Veranstaltungen richten sich an Ärzte, Politiker, Journalisten und interessierte Laien und beschäftigen sich mit den wichtigsten Grundlagen der Homöopathie. Ein Ziel dabei ist es aufzuzeigen, welche Relevanz die vor 200 Jahren von Samuel Hahnemann formulierten Gedanken heute noch für die Medizin – auch über die homöopathische Medizin hinaus – haben. Der DZVhÄ führt diese Veranstaltungen gemeinsam mit verschiedenen medizinischen Fachinstitutionen und Wissenschaftlern aus Österreich, Schweiz und Deutschland durch.

Das Organon der Heilkunst

1810 erschien die erste Ausgabe Samuel Hahnemanns Organon der rationellen Heilkunde, ab der zweiten Ausgabe hieß es dann Organon der Heilkunst. Bis zum Jahr 1833 erschienen insgesamt fünf Auflagen des Grundlagenwerks der Homöopathie, das Hahnemann seinen gebildeteren Patienten zum Lesen mit gab. Ein Jahr vor seinem Tod 1843 vollendete er das Manuskript der sechsten Auflage, die allerdings erst 1921 veröffentlicht wurde. Hahnemann skizziert auf etwa 300 Seiten in 291 Paragrafen die Prinzipien des Heilens und die Grundgedanken der Homöopathie. Am Beginn der Entwicklung der Homöopathie steht die Forderung nach einer rationalen Medizin. In Paragraf 2 des Organon fordert er als Voraussetzung jeder Medizin: „Das höchste Ideal der Heilung ist schnelle, sanfte, dauerhafte Wiederherstellung der Gesundheit, oder Hebung und Vernichtung der Krankheit in ihrem ganzen Umfange auf dem kürzesten, zuverlässigsten, unnachtheiligsten Wege, nach deutlich einzusehenden Gründen.“ Die Forderung nach einer rationalen Begründung der Arzneitherapie stellte Hahnemann als einer der Ersten in der Medizin auf – die damalige Medizin beruhte auf spekulativen Grundlagen; obwohl die Grundlagenforschung (Anatomie, Physiologie) teilweise schon naturwissenschaftlich geprägt war.

Weitere Informationen finden Sie auf www.organon2010.de.

Quelle: Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte, www.welt-der-homoeopathie.de

*Ein Organon (griechisch „Werkzeug“, „Methode“) ist eine Sammlung von Schriften, in der die Kunst der Logik als Werkzeug der Wissenschaft beschrieben wird.

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