Schilddrüse

Schilddrüse

Die Schilddrüse liegt in der vorderen Halsgegend, unterhalb des Adamsapfels und besteht aus zwei Lappen, die über einen Strang in der Mitte miteinander verbunden sind und der beim Schlucken vom Therapeuten gut ertastet werden kann.

Einführung

In der Schilddrüse werden die Hormone Thyroxin (T4), Trijodthyronin (T3) und Thyreocalcitonin hergestellt. Letzteres ist am Calciumstoffwechsel beteiligt und benötigt Jod, sowie eine bestimmte Aminosäure. Die Schilddrüse kann Jod, das über die Nahrung aufgenommen wird, speichern, denn sie braucht es, um ihre Hormone produzieren zu können.

Die Schilddrüsenhormone sind wichtig für das Wachstum, die Hirnentwicklung und fördern den Abbau von Cholesterin in der Leber. Sie sind für die Wärmeproduktion des Körpers maßgeblich und bewirken, dass der Stoffwechsel beschleunigt und der Energieumsatz gesteigert wird. Sie sind also an wichtigen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt und stehen mit dem Nervensystem über einen so genannten Regelkreis in Verbindung: Das Zwischenhirn meldet über das Hormon TRH (engl.: tyreotropine releasing hormone) an die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), dass zu wenig Schilddrüsenhormone im Blut vorhanden sind. Dann veranlasst die Hypophyse, dass TSH (thyreoideastimulierendes Hormon) ausgeschüttet wird und dieses wiederum regt die Schilddrüse an, T3 und T4 zu produzieren. Ist eine „Sättigung“ erreicht, stellt das Zwischenhirn die Produktion von TRH ein, solange bis wieder Bedarf besteht. Wenn dieser Regelkreis gestört wird, kann es zu verschiedenen Erkrankungen kommen.

Bei allen Schilddrüsenerkrankungen muss immer mitgedacht werden, dass die Schilddrüse eine hormonproduzierende Drüse ist und in diesem Fall mit dem vegetativen Nervensystem in Verbindung steht. Das heißt wiederum, dass bei allen Prozessen die Psyche eine entscheidende Rolle spielt, denn der sympathische Anteil des vegetativen Nervensystems lässt sich willentlich nicht beeinflussen.

Die Fragen, die allen Therapien vorangehen sollten:

  • Welche Erwartungen habe ich als Patient in Bezug auf meine Krankheit und an den von mir befragten Arzt/Therapeuten/Heilpraktiker?
  • Welche Eigenverantwortung bin ich bereit zu übernehmen?

Und im Sinne unserer bevorzugten Herangehensweise, wünscht der Patient

  • In erster Linie eine Beseitigung der Symptome?
  • Die Wiederherstellung der körperlichen Funktionstüchtigkeit?
  • Und/oder geht es ihm darum, die Ursachen aufzuheben?

Anja Müller:
Naturheilkundliche Herangehensweise:

Eine naturheilkundliche Behandlung bietet sich an, da mit ihr nicht nur die Symptome, sondern auch die Ursachen der Erkrankung beeinflusst werden. Hierbei kann die Medikation beibehalten, reduziert bzw. ganz abgesetzt werden. Dieser Weg ist oft langwierig. Die Therapie sollte durch die gängigen Diagnoseverfahren überprüft werden. Zwei fundamentale Erkenntnisse lehrte Dr. Max Otto Bruker (siehe Literatur), sowohl Patienten als auch Gesunden: Der Mensch wird krank, weil er sich falsch ernährt, und der Mensch wird krank, weil er falsch lebt. Weil Dr. Max Otto Bruker sich nicht mit einer symptomatischen Linderungsbehandlung zufrieden gab, betrieb er eine ursächliche Heilbehandlung. Dr. Bruker unterteilt die Lebensmittel in "Lebendige Lebensmittel" und "tote Nahrungsmittel". Alle Lebensmittel sollten aus kontrolliert-biologischem Anbau stammen. Hitzebehandelte oder industriell verarbeitete Lebensmittel sollen gemieden werden. So würden sich alle Zivilisationskrankheiten heilen/vermeiden lassen. Dabei ist gerade auch bei Schilddrüsenerkrankungen zu berücksichtigen, dass Körper und Seele untrennbar eine Einheit bilden. Die Störung der Schilddrüse ist, wie er es ausdrückt, lebensbedingt. Körperlicher Zusammenhang: Falsche Ernährung, Jodverwertungsmangel, körperliche, hormonelle Umstellungen, Allergien, bakterielle Herde, Ekzeme, Immunverschiebungen, erbliche Disposition, Umweltbedingungen können zur Störung der Schilddrüsentätigkeit beitragen.

Kropf (Struma) - Definition

Welche Symptome treten auf?

Der Kropf an sich beschreibt zunächst einmal nur das Symptom, nämlich eine Vergrößerung der Schilddrüse oder Teile davon. Unabhängig davon, ob der Kropf knotig, ob er noch gut- oder schon bösartig ist, ob er nach innen oder außen wächst. Der Kropf selber macht zunächst einmal wenig Beschwerden, denn er entwickelt sich in der Regel langsam. Die Symptome sind meist schleichend und diffus, ähneln der Schilddrüsenunterfunktion (siehe unten) und können deswegen auch andere Ursachen haben. Eine genaue laborärztliche Bestimmung der Schilddrüsenwerte ist deshalb wichtig.

Ursachen

Die Bezeichnung „blande struma“ umfasst eine sehr große Gruppe an Struma, die auf unterschiedlichste Ursachen zurückzuführen sind. Es kann einen Kropf bei ausgeglichener Schilddrüsenfunktion oder einen Kropf wegen unterschiedlichen Funktionsstörungen beschreiben. Zuerst einmal aber sagt ein Kropf allein, nichts über Gut-oder Bösartigkeit aus. Es gibt einige Gründe, warum er entstehen kann: aus Jodmangel, aufgrund von Zysten, bei Schilddrüsentumoren, bei Gewebeneubildung aufgrund eines Hormonungleichgewichts, wegen Überfunktion, wegen Unterfunktion, aufgrund von Enzymdefekten, wegen der so genannte Autonomie (selbständiges Gewebe, das auf die Steuerfunktion des TSH nicht mehr reagiert) oder bei Entzündungen der Schilddrüse (Thyreoiditiden) usw. Die häufigste Kropfart ist aber immer noch die aus Jodmangel. Wenn wenig Jod über Nahrung und Wasser in den Körper gelangt, wächst die Schilddrüse. Sie versucht, durch Größe den Hormonbedarf sicherzustellen, was aber nicht hilft und deshalb der Kropf immer größer wird (siehe unten: Kontoverse Jodversorgung).

Therapie

Symptombeseitigung und hilfreiche Unterstützung beim Gesundungsprozess

Was der Therapeut tun kann
In der Vielfältigkeit der Ursache liegt die Gefahr eines Kropfes. Da der Tastbefund allein nicht ausreicht, kann der Therapeut zwar fühlen, wie groß der Kropf ist oder ob er Schluck- und Atembeschwerden macht, letztendlich aber muss der ganze Mensch einer gründlichen Anamnese und einer körperliche Untersuchung unterzogen werden. Das schließt die Blutuntersuchung und einen Schilddrüsenhormontest mit ein, um zu einer eindeutigen Diagnose zu gelangen.

Schulmedizinisch: wird beim Jodmangelkropf zuallererst Jod in Tablettenform zugeführt und beobachtet, ob sich der Kropf zurückbildet, danach kann es ausreichen, über jodreiche Ernährung das Defizit zu beheben. Eine Klimakur an der Nordsee kann ebenfalls hilfreich sein.

Naturheilkunde: Durch Blasentangpulver versucht die Phytotherapie der Einnahme von Tabletten vorzubeugen. Dieses Pulver gibt es standardisiert und demnach präzise dosiert. Die Homöopathie arbeitet beispielsweise symptombezogen über die Mittel: Ammonium bromatum, Calcium jodatum, Fucus vesiculosus und Spongia (Quelle: Natur & Heilen, 1997), Calcium carbonicum, Barium jodatum, Thyreoidinum (Kriemhilt Waldenmaier) oder aber auch über spezifischen Konstitutionsmittel, wobei es dem erfahrenen Therapeuten überlassen bleiben muss, welches Mittel und in welcher Potenz er dieses verabreicht. Von einer Eigenmedikation raten wir dringend ab. Schüssler-Salze: in dem Buch von V. H. Haiduk: Gesund durch Schüssler-Salze nimmt die Autorin Bezug auf das Salz Nr. 1: Calcium fluoratum: „Macht Weiches hart und Hartes weich.“. Dieses Salz ist dem Dreifach-Erwärmer (Schilddrüse) zugeordnet und nimmt u.a. Einfluss auf verhärtete Drüsen. Da dies aber nur ein vereinzeltes Symptom beschreibt, muss der Arzt/Heilpraktiker abklären, ob tatsächlich ein Mangel von diesem Salz beim Betroffenen vorherrscht und in welcher Dosierung die Behandlung eingesetzt wird. Ebenso kann das Schüssler-Salz Nr. 8, Natrium chloratum: „Zur Regulation des Wasser und Salzhaushaltes“, zur Anwendung kommen, denn es wird dem Dickdarm-Meridian zugeordnet, der in direkter Verbindung mit dem Dreifach-Erwärmer steht. Eingesetzt wird es beispielsweise bei allen Stoffwechselstörungen.

Vorbeugung und Selbsthilfe: Was der Betroffene selbst tun kann

Ernährung:
Um dem Jodmangelkropf vorzubeugen, empfiehlt die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) 200 µg Jod, pro Tag, für Erwachsene aufzunehmen. Aufgrund der kontrovers geführten Debatte empfiehlt der „Arbeitskreis Jodmangel“ (www.jodmangel.de) aber, höchstens 100 µg Jod aufzunehmen, was keiner künstlichen Jodzusätze bedarf. Gute Lieferanten sind Champignons, Bohnen, Zwiebeln, Broccoli, Spinat, Radieschen, Rettich, Spargel, Gartenkresse, Petersilie und Schnittlauch. Allerdings sind diese (siehe Beitrag unten: Kontroverse Jod-Versorgung) durch Bio- oder Kunstdünger mit künstlichem Jod versetzt.

Anja Müller:Bei Jodbedarf: Lebertran, Kabeljau, Schellfisch, Lachs oder Algen zu sich nehmen.“

Sollten diese Anwendungen zum Erfolg führen, wäre demnach die Funktion wiederhergestellt und auch die Ursache beseitigt, wenn und das wird letztendlich immer der individuelle Fall zeigen, auch das seelische Stimmungsbild im Lot ist.
Hierzu Kriemhilt Waldenmaier:Als Therapeutin achte ich auf besondere Lebensphasen, wie Pubertät, Schwangerschaft, so genannte Wechseljahre und auch auf belastende Konfliktsituationen.“ Siehe auch: Krankheit und ihre Bedeutung (Über- oder Unterfunktion)

Phytotherapie: Heilkräuter für einen Schilddrüsentee:
Jodhaltig: Blasentang, Isländisches Moos
Schilddrüse beruhigend: Wolfstrapp, Lavendel, Baldrian, Hopfen, Weinraute
Herz/Kreislauf beruhigend: Herzgespann, Salbei, Galgant, Weißdorn, Mistel, Bärlauch, Melisse
Hilft bei Schlafstörungen: Hafer, Hopfen, Maisbart, Passionsblume, Ackersalatblüten, Melisse, Baldrian,
Insgesamt den Menschen stärkend: Meisterwurz, Angelikawurzel, Eisenkraut, Rhapontikum
Stärkung der Leber: Wermut, Beifuß, Berberis-Rinde, Schafgarbe, Löwenzahnwurzel und -kraut, Heiligenbasilikum, Mariendistel, Schöllkraut
Mineralstoffreich, zur Entgiftung: Brennnessel, Hohlzahn, Schachtelhalm, Walnuss, Birkenblätter
Bei Zysten: Klette
Kräutermischung nach Dorisa Schadow, Heilpraktikerin (siehe Literatur): „Zwei Schilddrüsenspezifische Pflanzen (je nach Symptom), ein bis zwei beruhigende bzw. anregende Pflanzen, zwei Leberpflanzen, eine Ausleitungspflanze.“

Dieter Berweiler: „Da die Ursachen sehr heterogen sind, kann von einem allgemeinen Schilddrüsentee für jeden nie gesprochen werden. Die optimale Kombination der individuell zusammengestellten Kräuter ist mit entscheidend für den phytotherapeutischen Erfolg.“

Die psychische Bedeutung des Organs

Hierzu Anja Müller: „Demütigungen, besonders in der Pubertät; sich immer zurückstellen, nicht aussprechen spontaner Gefühle; Schweigen, besonders in der Kindheit, bis der Druck im Hals stecken bleibt ( clio - Die Zeitschrift für Frauengesundheit - Nr. 53 "Hormone"). Große Anspannung; starke Ängste, Stress in der Arbeit, meist durch Unterforderung, durch Unterdrücktsein in der eigenen Kraft und geringe Wertschätzung. Überforderung, z.B. hohe Ansprüche an sich selbst und, wenn diese nicht einzulösen sind, Frustration und Resignation bei eigener innerer Enttäuschung. Verringerter Selbstwert und Selbstmut mit der Hoffnung, die Rettung kommt von außen. Die Schilddrüse als Temperamentsdrüse braucht den Ausdruck, das Sich-Zeigen, das Sprechen. Hilfreiche Sätze könnten je nach Befindlichkeit sein: „Ich lasse die alten Begrenzungen hinter mir und gestatte mir nun, mich frei und schöpferisch auszudrücken (Louise L. Hay: Heile Deinen Körper“ oder auch „Gesundheit für Körper und Seele). Oder: Wie kann ich mich selbst mehr engagieren für das eigene Glück, die eigene Kraft in meinem Leben?“

Was ist eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)?

Symptome

Die Schilddrüse produziert bei einer Überfunktion zuviel T3 und T4. Diese erhöhen den Energieumsatz im Körper was dazu führt, dass dem Betroffenen ständig warm ist und die Haut feucht. Gesteigerter Appetit schlägt sich nicht im Gewicht nieder, der Mensch neigt zu Durchfällen. Das Herz schlägt schneller. Der Betroffene ist nervös, nicht belastbar, weil er ständig auf Hochtouren läuft, was auf Dauer das Herz schädigt. 90% der Betroffenen haben einen Kropf, viele leiden unter Haarausfall. Die häufigste Ursache einer Überfunktion ist die Basedow´schen Krankheit, die die Symptome einer Überfunktion zeigt, plus die typischen „Froschaugen“ (Exophthalmus) und einem ausgeprägt schnellem Herzschlag (Tachykardie), der zu einer Herzschädigung führen kann. Hier wiederum wird als Ursache von einer Autoimmunreaktion des Körpers ausgegangen. Andere Formen der Überfunktion sind: aufgrund von Entzündungen der Schilddrüse, die so genannte Autonomie (hier macht sich das Gewebe der Schilddrüse selbständig und koppelt sich vom Regelkreis ab), Neuwucherungen, auch bösartige, Hypophysenfehlfunktion u.a.

Wie wird eine Überfunktion diagnostiziert?

  • über die Laborparameter
  • über Ultraschall und das Szintigramm, bei dem radioaktive Substanzen gegeben werden, die sich dann in der Schilddrüse anreichern, um verschiedene Arten von Knoten (heiß/kalt) darstellen zu können
  • oder über Zytodiagnostik, d.h. ein Gewebestück der Drüse wird untersucht

Ursachen

Schulmedizinisch betrachtet, ist die häufigste Ursache einer Überfunktion die Basedow´sche Krankheit, als Form der manifesten Überfunktion. Diese gilt als eine Autoimmunthyreoiditis, also als eine Entzündung der Schilddrüse aufgrund einer Autoimmunkrankheit. Hier finden wir eine familiäre Häufung, eine so genannte genetische Disposition und diese betrifft Frauen sechs Mal häufiger als Männer. Ebenso werden Virusinfektionen als Ursache diskutiert. Laut Medicine Worldwide bildet sich das Krankheitsbild Morbus Basedow bei bis zu 50% der Patienten spontan zurück, kann aber erneut nach mehreren Jahren wieder auftreten. Als weitere Ursache werden die disseminierte Autonomie der Schilddrüse, d.h. die Abkopplung der Schilddrüse aus dem Regelkreis der Hypophyse, sowie das autonome Adenom (Epithelgewebe der Drüse, das entarten kann), angeführt. Die häufigste Ursache der Autonomie scheint der Mangel an Jod zu sein, der zu einer Vergrößerung (Struma) und knotigen Veränderung der Schilddrüse führt. Was die wirklichen Ursachen dieser Erkrankungen betreffen, bleiben Antworten offen. Wenn sich eine Überfunktion schon manifestiert hat und der Betroffene begibt sich in naturheilkundliche Hände, wird der Therapeut am ehesten versuchen, begleitend tätig zu werden und ursächlich an die Erkrankung heranzukommen.

Dieter Berweiler: “Die Ursachen liegen eben nicht ausschließlich in der genetischen Struktur, sondern auch auf der systemischer Ebene. Das heißt, dass die familiäre Anamnese, das soziale Umfeld und die Persönlichkeitsstruktur in die Behandlung miteinbezogen werden müssen.“ Festzustellen bleibt, dass die Hyperthyreose häufig in hormonellen Umstellungszeiten, wie Pubertät, Schwangerschaft und Klimakterium auftritt. Dazu noch Kriemhilt Waldenmaier: „Wer massiver Jodzufuhr ausgesetzt ist, die Pille nimmt oder tief greifende seelische Erschütterungen erlebt, kann ebenfalls dem Risiko ausgesetzt sein, an einer Überfunktion zu erkranken.“

Therapie

Symptombeseitigung und hilfreiche Unterstützung beim Gesundungsprozess

Was der Therapeut tun kann
Schulmedizinisch:
Medikamente, die die Schilddrüsenhormonproduktion hemmen (Thyreostatika). Nachteil: dadurch kann eine künstliche Unterfunktion mit Kropfbildung entstehen.

Hierzu Dr. Scheel: „Meiner Meinung nach liegt das ursächliche Problem nicht in der Schilddrüsenüberfunktion, sondern in dem Ungleichgewicht zwischen Be- und Entlastung des Menschen. Ein Mensch, der häufig Stressfaktoren ausgesetzt ist, oder dazu neigt, Stress aufzubauen, dessen Schilddrüse kann beispielsweise eher in die Schilddrüsenüberfunktion rutschen, als jemand, der in der Lage ist, Stressfaktoren konstruktiv umzusetzen. Er kann mit entsprechender Reaktion eine Entlastung, auch organisch gesehen, herbeiführen. Die Persönlichkeit spielt meiner Meinung nach, eine weit größere Rolle als gedacht.“

Naturheilkundlich: in leichten Fällen, ansonsten als begleitende Maßnahmen:

Phytotherapie: Zubereitungen aus Lycopus (Bärlapp), Herzgespann und Baldrian. Um übermäßige Schweißbildung zu hemmen kann Salbei gegeben werden. Ebenso kommt Wolfsrapp, Maiglöckchen und Melisse, Lavendel, Hopfen und Baldrian zum Einsatz. Kräutertee aus Eichenrinde, Isländisches Moos und Ehrenpreis

Dieter Berweiler: „Wobei Wolfstrapp hier das entscheidende Phytotherapeutikum darstellt. Alle anderen ordnen sich dem unter. Wolfstrapp ist generell als ein „Harmonisierer“ der Drüsenfunktionen anzusehen. Wenn ursächlich der Darm im Vordergrund steht: Wermut, Kampfereberraute, Angelika, Matiko, Erdmandel. Wenn ursächlich die Leber an erster Stelle steht: Matriendistel, Schöllkraut, Heiligenbasilikum, Angelika, Thymian. Wenn ursächlich die Nieren einer Unterstützung bedürfen: Brennessel, Löwenzahn, Brahmi, Glaskraut, Bruchkraut, Himbeerblätter, Chin Tragant, chin. Senna, Girsch“

Akupunktur und Ohrakupunktur als begleitende Maßnahmen

Vorbeugung und Selbsthilfe: Was der Betroffene selbst tun kann

  • Halswickel mit Quark, Heilerde oder Kohlblätter
  • Kalte Armgüsse
  • Auf der Arbeitsebene, delegieren lernen
  • Stressfaktoren abbauen, Entspannungstechniken erlernen
  • Jod meiden
  • Beruhigende Atemübungen durchführen
  • Hochgebirge, Sonnenbäder meiden
  • Ausreichend schlafen
  • nicht zu warme Bäder mit Melisse und Baldrian
  • Salbei bei starkem Schwitzen

Ernährung:
Hierzu Kriemhilt Waldenmaier: „Die Ernährung sollte basisch sein und reich an langsam resorbierbaren Kohlehydraten. Keine jodhaltigen Nahrungsmittel (siehe Abschnitt oben: Ursachen des Kropfs) zu sich nehmen, wenig würzen und Kaffee, schwarzen Tee, Cola und Alkohol, so gut es geht, meiden“.

Anja Müller: „Bei Flatterigkeit und Erregtsein stärken Kürbis, Kartoffeln, Möhren, Süßkartoffeln, Sellerie, Hirse, Dinkel, Mandeln und Miso, die Mitte des Menschen. Damit ist gemeint, dass der Mensch seine Mitte findet und zur Ruhe kommt. (Anmerk. der Redaktion) Vitamin A: in Möhren, Süßkartoffeln, Paprika, Avocado, Butter und Milch. Fastfood, Dosenkost und zu viel tierisches Eiweiß meiden. Viel Rohkost und bittere Salate essen, wie zum Beispiel Endivien, Frisee, Radicchio, Zuckerhut, Chicoree oder Wildkräutersalate wie Löwenzahn, Schafgarbe, Beifuß, Pimpinelle, Gundermann und Girsch. Gute Pflanzenöle wie: Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl, Sesamöl, Nachtkerzenöl, Traubenkernöl, Distelöl und Olivenöl etc verwenden.“ (www.ffgz.de, clio - Die Zeitschrift für Frauengesundheit - Nr. 53 „Hormone“)

Wiederherstellung der Funktion

Was der Therapeut tun kann:
Radiojodtherapie: das radioaktive Jod 131 wird durch eine Kapsel verabreicht und zerstört das Schilddrüsengewebe. Diese Behandlung geht mit einem stationären Aufenthalt einher und bedeutet auch, dass von der behandelten Person definitiv eine radioaktive Strahlung ausgeht. Da aber diese Art von Jod eine geringe Halbwertszeit besitzt und zusätzlich über den Urin ausgeschieden werden kann, soll die Belastung für den Rest des Körpers relativ gering sein. In etwa so hoch wie bei einer gründlichen Röntgenaufnahme. Allerdings müssen beim Aufenthalt strenge Strahlenschutzbedingungen eingehalten werde, was auch bedeutet, dass Besucher die Station nicht besuchen dürfen. Die Aussichten, nach der Operation mit einer normal funktionierenden Schilddrüse zu leben sind wohl ganz gut (83% laut Quelle) allerdings ist das Risiko, wenn man unter der Basedow´schen Krankheit gelitten hat, nicht gering, danach unter einer Unterfunktion zu leiden und auf Medikamente angewiesen zu sein. Laut Quelle kommt es zu keinen Erbgutveränderungen. (Quelle: Forum Schilddrüse e.V.)

Operation: operiert wird erst, wenn die Schilddrüsenstoffwechsel sich durch die entsprechenden Medikamente so normalisiert hat, dass der Kropf ganz oder teilweise entfernt werden kann. Danach ist ebenfalls eine Unterfunktion nicht ausgeschlossen.

Homöopathie: hier wird beispielsweise mit Lycopus virginicus, Jodum, Thyreoidium, Aconitum, Magnesium carbonicum, Phosphorus gearbeitet, je nach individueller Lage entscheidet der Therapeut über Dosierung und Potenz. Auch hier sei noch mal erwähnt, nicht eigenmächtig zu homöopathischen Mitteln zu greifen, da das richtige Mittel sonst nicht wirken kann.

Ursachen finden und beseitigen

Was der Therapeut und der Betroffene selbst, tun können:
Wenn sich bei den genannten Maßnahmen, eine Besserung oder gar eine Beseitigung der Störung einstellt, dann kann der versierte A/TH/HP auf der psychosomatischen Ebene versuchen, mit dem Betroffenen eine dauerhaften Genesung zu erreichen. Dazu Dr. Rüdiger Dahlke in seinem Buch „Krankheit als Symbol“, in dem er bei dem Stichwort Schilddrüsenüberfunktion den Aspekt des körperlichen Angetriebenseins mit einbezieht und vermitteln möchte, diesen konstruktiv zu nutzen.

Bearbeitung: „Sich der zum Teil unbewußten Wachstums- und Expansionswünsche bewusst werden, um sie umzusetzen: das Leben in Schwung bringen, das Tempo erhöhen, sich vom eigenen Herzen Beine machen lassen; wach sein, um alle Gelegenheiten beim Schopf zu packen; den Kampf um die Spitze wagen, den Autoritäten den (Konkurrenz-)Kampf ansagen; zu sich und seinen ehrgeizigen Ansprüchen stehen lernen; die Widersprüche zwischen Todesangst und enormer Leistungsbereitschaft anerkennen; Psychotherapie; hochfliegende Träume an der Realität messen; seelischen Knoten auflösen, der oben und unten voneinander abtrennt; Lebenspanik eingestehen, Pan begegnen und den Kampf bestehen.“ (Pan = griech. Hirtengott und symbolisiert den Urheber plötzlichen Schreckens und der unerklärlichen Panik: Anmerk. der Redaktion)

Die Bedeutung der Krankheit
Die Bedeutung der Krankheit liegt schon in ihrer Bezeichnung begründet. Die Überfunktion betrifft in vielen Fällen den „überfunktionierenden“ Menschen. Ein vegetativer Alarmzustand, vielleicht mit der Botschaft, sich von allem zu trennen, was beengt und den inneren Fortschritt hemmt. (clio - Die Zeitschrift für Frauengesundheit - Nr. 53 "Hormone") Die Symptome der Überreaktion lassen über die körperliche Ebene die seelische erschließen. Beispiel Wärme: versucht der Mensch auszugleichen, was im Umfeld zuwenig vorhanden ist? Der Appetit ist hoch, schlägt sich aber nicht im Gewicht nieder: der Mensch wird nicht satt, von dem, was er zu sich nimmt. Bekommt der Betroffene zuwenig seelische Zuwendung, die ihn letztendlich nicht befriedigt?

Obwohl man mit solchen Fragestellungen sehr vorsichtig umgehen muss, kann es natürlich auch hilfreich sein, sich mit diesen zu konfrontieren.

Für die Betroffenen körperlich spürbar steht die Überforderung, die ihr eigener Körper produziert. Zurückzuschauen in die eigene Kindheit, um zu überprüfen, ob der Betroffene früh Verantwortung übernehmen musste oder wollte, macht Sinn. Sicherlich liegt es aber in den Händen eines erfahrenen Therapeuten, dem individuellen Schicksal behutsam nachzugehen. www.alcea.info

Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)

Eine Schilddrüsenunterfunktion kann angeboren oder erworben sein, mit oder ohne Kropf vorkommen. Dabei kann man eine angeborene Unterfunktion nicht immer gleich diagnostizieren, denn wenn die Kinder gestillt werden, erhalten sie über mehrere Wochen noch die Hormone über die Mutter. Neugeborenengelbsucht, Trinkfaulheit, Verstopfung und Bewegungsarmut können dann aber Symptombilder sein. Dazu kommen die Fälle, bei denen die Schilddrüse fehlt oder nur in Teilen vorhanden ist. Hier sind die Chancen eingeschränkt, da die Störung schon im Mutterleib eingesetzt hat und nach der Geburt höchstens eine Besserung der Symptome erreicht werden kann. Eine dauerhaft bestehende Unterfunktion kann schwere geistige und körperliche Folgen haben, die zum Teil nicht mehr rückgängig zu machen sind. Deshalb ist eine frühzeitige Diagnose wichtig und relativ einfach. Die Formen der erworbenen Unterfunktion sind ähnlich vielfältig, wie die der Überfunktion: die entzündliche (Autoimmunkrankheit), durch einen Kropf bedingte, nach Strahlentherapien, postoperativ, bei Schilddrüsentumoren u.a. Generell kommen Unterfunktionen weniger häufig vor als Überfunktionen, wobei hier die regionalen Gegebenheiten eine Rolle spielen. Im Alter allerdings wird eine Unterfunktion oftmals verkannt oder die Beschwerden älterer Leute nicht ernst genommen, da die Symptome mit dem Alter in Verbindung gebracht werden.

Wie wird die Unterfunktion diagnostiziert?

Ebenso wie die Überfunktion über die Laborparameter, Ultraschall, evt. Szintigramm und bei Neugeborenen in der Früherkennungsuntersuchung; Mütter erinnern sich oft mit Schrecken an den so genannten „Fersentest“ am fünften Tag, bei dem über das Blut die kindlichen Hormone bestimmt werden.

Symptome

Bezeichnend ist die Antriebsarmut, ein Kälteintoleranzgefühl, Gewichtszunahme, trotz geringen Appetits und Nahrungszufuhr, Neigung zu Verstopfung, Haarausfall, Zahnverlust, heisere Stimme, niedriger Blutdruck, teigiges, aufgeschwemmtes Gesicht, hervorgerufen durch Ablagerungen im Unterhaut- und Muskelgewebe, Ödeme, die keine Delle nach einem Drucktest hinterlassen, Verlangsamung der Reflexe, Verlangsamung des Herzschlags, mit der Möglichkeit der Herzerweiterung u.a. und ähneln den Symptomen beim Jodmangelkropf. Zusätzlich ist “die Unterfunktion eine bekannte Ursache von Kinderlosigkeit,“ so Kriemhilt Waldenmaier.

Ursachen

Bei der Frage nach den Ursachen der Unterfunktion bleibt vieles ungelöst. Die verschiedenen Formen erklären nicht deren Ursache. Die entzündliche zählt zu den Autoimmunkrankheiten, die Ursache muss individuell abgeklärt werden. Bei der postoperativen Unterfunktion und der nach einer Strahlenbehandlung liegt die Ursache am Eingriff selbst. Das ist in diesem Fall schlecht für den Patienten, zählt aber zum normalen Operationsrisiko. Die Unterfunktion, die durch einen Kropf ausgelöst wurde, klärt nicht deren Ursache. Warum Kinder mit einer Unterfunktion auf die Welt kommen, wird mit der Tatsache erklärt, dass entweder die Mutter zuviel oder zuwenig Jod zu sich genommen hat. Zu anderen Erklärungen zu finden, damit hat nicht nur die Medizin Schwierigkeiten.

Symptombeseitigung und hilfreiche Unterstützung beim Gesundungsprozess

Was der Therapeut tun kann:

Schulmedizinisch: Schilddrüsenhormone geben. Dabei werden meist die Symptome verschwinden. Wenn allerdings bei Kindern die Therapie zu spät erfolgt, sind geistige Entwicklungsschäden nicht reversibel.

Ernährung: Meeresalgen, Selengaben

Homöopathie: z.B. Calcium carbonicum, Thyreoidium, Jodum, Aurum jodatum, Calcium fluoratum, Spongia in entsprechender Dosierung und Potenz und nicht eigenmächtig

Akupunktur

Vorbeugung und Selbsthilfe: Was der Betroffene selbst tun kann

Wenn durch einen Kropf bedingt: Jodmangelsituation durch Phytotherapie beheben: Tabletten oder die genannten Heilmittel der Kropftherapie:

  • Meerbäder
  • Sonnenbäder
  • Aufenthalt an der See
  • Fastenkuren

Anregende Maßnahmen, wie:

  • Wechselduschen
  • wechselwarmes Fußbad
  • Bürstenmassage
  • Rosmarinbäder

Dazu Anja Müller: „Grundsätzlich gilt: Jod ist ein Medikament und gehört in die Hand und Überwachung des Arztes. Deshalb betrachte ich eine eigenmächtige Jod-Supplementierung in Form von Tabletten sehr kritisch. Auch die unkontrollierte Zufuhr von Jod über angereicherte LM (Jodsalz, Düngung, Tierfütterung etc.) ist meiner Ansicht nach, kritisch zu sehen. Um die Schilddrüse zu unterstützen, kann der Betroffene selbst durch Singen (auch Jodeln) und Atemtherapie seinen Teil zur Aktivierung beitragen.”

Ernährungsempfehlungen von unseren Therapeuten:

Dr. Scheel: „Egal, unter welcher Krankheit der Betroffene leidet, er sollte immer zuerst den Darm entlasten, beispielsweise einen Einlauf machen. Könnten Sie die genaue Vorgehensweise beschreiben? Schauen und nachforschen, welche individuelle Ernährungslage für ihn die beste ist und in bestimmten Fällen, für einige Tage unter therapeutischer Aufsicht, fasten.“

Salzarme, kalorienarme, aber vitaminreiche Kost essen. Alle Zwiebel- und Lauchgemüse, alle Kressesorten und gute Lieferanten, wie Champignons, Bohnen, Broccoli, Spinat, Radieschen, Rettich, Spargel, Petersilie und Schnittlauch zu sich nehmen.

Anja Müller:
Anfeuern der Vitalität durch: Senfölhaltige Pflanzen wie: Knoblauch, Bärlauch, Zwiebeln, Meerrettich, Senf
Eisenhaltige Nahrung wie: Brennnessel, Löwenzahn, Schnittlauch.
Stärkung der Leber und Lebenskraft durch: Mariendistel, Schöllkraut, Heiligenbasilikum, Wolfstrapp, Schafgarbe, Löwenzahn, Radicchio, Chicoree, Pampelmuse
Heißblütige Gewürze und Kräuter wie: Rosmarin, Thymian, Ysop, Paprika, Curcuma
Nahrungsmittel  die roh und in großen Mengen gegessen, die Bildung von Schilddrüsenhormon blockieren

  • Kohl
  • Sojabohnen
  • Erdnüsse
  • Pinienkerne
  • Hirse

Menschen mit einer trägen Schilddrüse sollten diese Nahrungsmittel  (wenn überhaupt) nur in gekochtem Zustand essen.

Nahrungsmittel die sehr jodhaltig sind

  • Meeresfrüchte (Muscheln, Austern, Hummer)
  • Sardinen
  • Süßwasserfische
  • Seetang
  • Meersalz

Eine träge SD führt oft zu einer leichten Anämie (Blutarmut), weil die Eisen- und Folsäureversorgung gestört ist.

Deshalb eisen- und folsäurehaltige Nahrungsmittel essen:

Eisenreich sind:

  • Austern
  • Sojamehl
  • Leber (Kalb, Rind)
  • Linsen
  • Hirse
  • Weiße Bohnen
  • Hafer- und Roggenflocken
  • Unpolierter Reis
  • Trockenobst
  • Fleisch
  • Ei
  • Eierteigwaren
  • Weizenvollkornbrot
  • Karotten
  • Zucchini

Folsäurereich sind:

  • Weizenkeime
  • Rote Bohnen
  • Weizenkleie
  • Spinat
  • Kalbsleber
  • Brokkoli
  • Hühnerei
  • Sojabohnen
  • Bierhefe
  • Rote Beete

Eine SD-Unterfunktion erhöht außerdem die Cholesterin- und Blutfettwerte. Deshalb sind gesättigte Fette in Form von tierischen Fettquellen meiden. Überdies wird durch die Unterfunktion der Stoffwechsel verlangsamt. Daher ist eine sehr bewusste Kalorienzufuhr nötig. (Burgersteins Handbuch Nährstoffe, siehe Literatur)

Ursachen finden und beseitigen

Die Bedeutung der Krankheit

Bei diesem Krankheitsbild drängt sich der Gedanke der Antriebsarmut auf. Innerer Rückzug, Anlegen einer „dickeren Haut“, eine zu große Ruhe macht sich breit. Vor was will der Mensch sich schützen, wieso möchte er den absoluten Ruhezustand erreichen? Jedoch sollte man hier, wie bei allen Deutungen, vorsichtig sein. Wobei es die psychogene Hypothyreose bei Kindern gibt. Bei Scheidung oder Trennung der Eltern können Kinder mit dieser Störung reagieren. Die Fragen lohnen sich, müssen jedoch von dem individuellen Hintergrund gesehen werden (www.alcea.info). Hierzu noch Rüdiger Dahlke in Krankheit als Symbol: "Sich auf sich selbst zurückziehen, hinter dicken Mauern Zuflucht suchen: Rückzug in eine klösterliche , meditative Lebenssituation erwägen; bewusst geschehen lassen, was geschehen muss; alles Alte sterben lassen; Auseinandersetzung mit dem Tod“. Dahlke versucht auch hier, ähnlich wie die Homöopathie zu arbeiten, also Ähnliches mit Ähnlichem heilen. Der Mensch, der antriebsarm ist, seelisch in die klösterliche Ruhe zu zwingen, d.h. die körperlichen Symptome wieder auf die seelische Ebene zu heben und dort zu bearbeiten, wo die ursprüngliche Störung begonnen hat. Der Körper soll nicht weiter die krankhafte Aufgabe bewältigen, sondern die Seele muss die Lösung der Aufgabe finden.

Kommentar:

Die hormonellen Zusammenhänge sind auf der medizinischen Ebene noch lange nicht geklärt. Wir wissen bloß, wie das System funktioniert, aber in welchem Ausmaß die Psyche die entscheidenden Vorgaben macht, wissen wir nicht.
„Ursache unbekannt, Autoimmunkrankheit, erblich bedingt“ sind häufige Antworten im Bereich von Schilddrüsenerkrankung und zeigen, dass sich die Medizin schwer tut, zu einer Antwort zu finden. Die Hormonvorgänge sind komplex und deswegen spielen die psychischen Faktoren eine Rolle, so dass sich die Therapie im schulmedizinischen Sektor in vielen Fällen auf eine Medikation und Symptomlinderung beschränkt. Wobei es sicher sträflicher ist, jede Hauterkrankung mit Cortison zu behandeln, als bei einer Unterfunktion Schilddrüsenhormone zu geben. Hier spielen aber auch rechtliche Fragen eine Rolle, weshalb es immer wichtig ist, einen Schilddrüsenhormontest durchführen zu lassen, denn die Folgen einer unerkannten Über- oder Unterfunktion können für die Betroffenen lebensbedrohlich werden. Ist dieser Sachverhalt geklärt, kann sich der naturheilkundliche Therapeut auf eine alternative Methode zur Behandlung einlassen. Es kann hilfreich sein, den Betroffenen beispielsweise zu signalisieren, dass auch die Naturheilkunde nicht alle Antworten parat hat und der Patient allein immer noch den Schlüssel zum Tor der Genesung besitzt.

Hashimoto-Thyreoiditis

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Entzündung der Schilddrüse, die auf eine Abwehrreaktion des Körpers gegen die eigenen Schilddrüsenzellen zurückgeht. Damit gehört die Hashimoto-Thyreoiditis aus schulmedizinischer Sicht zu den Autoimmunerkrankungen. Langfristig führt die Autoaggression zu einer Zerstörung von Schilddrüsengewebe und damit mit zu einer Hypothyreose (s.o.).

Während die Schulmedizin vor allem auf die Substitution von Schilddrüsenhormonen setzt, ohne die eigentliche Erkrankung heilen zu können, verfolgt der Ayurveda ein ganzheitliches Konzept, das an den Ursprüngen der Erkrankung im Sinn des Ayurveda ansetzt.

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Kontroverse: Jod-Versorgung

Beitrag aus Natur und Heilen von 2001, indem vor einer „Jodhysterie“ gewarnt wird: Dadurch, dass seit 1995 alle Mineralstoffgemische, auch in der biologischen Landwirtschaft, künstlich jodiert werden, kann sich der Verbraucher nicht mehr für oder gegen Jodierung entscheiden, sondern wird „zwangsjodiert“. Das bedeutet, dass die Futtermittelindustrie, Mineralstoffgemische beifügen darf, die Jod enthalten. Dieses wird über den Kot der Tiere, als organischer Dünger, dem Boden wieder zugefügt und die Tiere nehmen die Jodierung aus dem „natürlichen“ Futter zusätzlich auf. Oder über den Kunstdünger in der konventionellen Landwirtschaft, der ebenfalls Jod enthält. So dass nur noch Baumobst frei von Jodierungszusätzen ist. Ebenfalls ausgenommen ist „das Obst und Gemüse aus Italien, Spanien, Israel, Ungarn, Neuseeland und Südafrika. Das Rindfleisch aus Argentinien, Fleisch, Eier, Milch und Milchprodukte aus Italien, Frankreich, Polen, Ungarn und Türkei, da deren Produkte frei von künstlichen Jodierungen sind.“ Hierzu muss auch noch erwähnt werden, dass das Bundesumweltamt schon 1994, die Aussage „Deutschland ist ein Jodmangelgebiet“, in Frage gestellt hat, indem es auf den Zusammenhang zwischen Jod und Nitrat, bzw. Huminsäuren hinwies. Dadurch, dass die Nitratwerte in den Böden gestiegen sind und dass das Grundwasser Huminsäuren enthält, entwickelt sich ein ganz anderer Prozess. Der Körper entscheidet sich nämlich im Zweifelsfalle für die Aufnahme von Nitrat, statt Jod und daraus kann dann ein Jodmangel entstehen. Und Huminsäuren binden Jodid im Magen-Darm Kanal, so dass das Jod nicht mehr aufgenommen werden kann. Deswegen kann sich auch hier ein Kropf infolge von Jodmangel bilden. In beiden Fällen ist die Ursache aber eine ganz andere, als die von der Medizin beschriebenen. Ebenfalls nicht außer Acht zu lassen ist der Hinweis, dass „Jod die Nitrosaminbildung um das Sechsfache erhöht.“ Nitrosamine sind sehr aggressive Krebsauslöser. Wenn Jod auf Thiozyanat, das im Speichel enthalten ist oder auf Chlorogensäure, die im Kaffe vorkommt, trifft, dann können sich diese Krebsauslöser sechsmal so schnell bilden, was die Entscheidung auf künstliche Jodierung zu verzichten, entschieden einfacher macht.

Dazu Anja Müller: „Viele Nahrungsmittel sind künstlich mit Jod versetzt, was zu einer unkontrollierbaren Zufuhr sorgt. Dies ist vor allem für die ca. 20 % Jod-Allergiker in Deutschland ein großes Problem. Ernährungswissenschaftler Richard Fuchs schreibt in seinem Buch 'Funktional Food' (Berlin 1999): 'Die Aufnahme von zu viel Jod kann sogar die Kropfbildung begünstigen, darum ist eine Verwendung von jodiertem Speisesalz (ungekennzeichnet) in Backstuben unverantwortlich.' Die 'Zwangsmedikation' mit Jod verletzt das Grundgesetz und gewährleistet nicht das Recht auf körperliche Unversehrtheit.“

Udo Pollmer, prominenter Ernährungswissenschaftler geht sogar noch weiter. In einer Ausgabe des wissenschaftlichen Informationsdienst des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E.) e.V. (www.das-eule.de) warnt er die Hersteller von Nahrungsmitteln vor ungekennzeichneter Jodzugabe. Dies sei ein Fall für die „Produkthaftung“. Zu der Frage „Was kann der Hersteller tun?“ meint er: „Sollte man die Jodierung von Ihnen verlangen, wenden Sie sich an die zuständige Krankenkasse. Bitten Sie die verantwortliche Oekotrophologin und den zuständigen Mediziner um eine Unterschrift für die rechtsverbindliche Übernahme aller Kosten, die im Falle einer Produkthaftungsklage auf Sie zukommen. Und vergessen Sie nicht die merkantilen Folgen Ihres Imageverlustes, den ein geschädigter Kunde mit Hilfe der Medien erreichen könnte. Wenn die gesundheitlichen Vorteile der Jodierung tatsächlich so eindeutig überwiegen, werden Sie das gewünschte Dokument sicher ohne Zögern erhalten.“

Literaturtipps

Kommentare

hannelore, 26.11.2010, 15:24

hallo,
bin verzweifelt auf der suche nach einer schilddrüsenknoten-therapie / einem arzt (in berlin), der sich damit auskennt?
alle schilddrüsenärzte / endokrinologen raten, bzw. drängen geradezu, das organ schilddrüse komplett zu entfernen (da die knoten im gewebe bösartige werden können und man knoten angeblich nicht behandeln / wegbekommen kann) ?
das würde bedeuten, ich müsste mein leben lang ohne schilddrüse leben und stattdessen hormone in form von tabletten einnehmen.
gibt es ganzheitlichen methoden, knoten zu heilen?
kann jemand einen arzt oder eine therapie empfehlen?
wäre sehr sehr dankbar für eine antwort / empfehlung!!!
: )
hannelore

Dr. med. Wolfgang Scheel, 02.12.2010, 08:56

Liebe Hannelore!
Natürlich sollten Sie die übliche "Rausreißmentalität" (Polypen raus, Mandeln raus, Galle raus, Schilddrüse raus...) nicht über sich ergehen lassen.
Es ist nicht so, dass das Wunderwerk Mensch, die Organe oder die einzelnen Zellen "spinnen" und wir zu leiden haben, sondern uns Menschen wird gezielt vorenthalten, wie wichtig und einfach zugleich ein täglich bewußter Umgang mit uns, unserem Körper und uns als ganzheitlich seelisch-geistig-sozial-körperliches Wesen ist.
Menschen werden fehlinformiert, manipuliert und mit dem Geschäft mit der Angst zu Dingen getrieben, wovor sie ihr natürlicher Menschenverstand wie Ihre Intuition sie eigentlich bewahren könnte und sollte.
So haben Sie auch glücklicherweise das richtige Gefühl, einen anderen Weg gehen zu wollen - KLASSE!
Ihre Situation der Schilddrüse ist ein Zustand, der ganz individuell komplexe Ursachen hat, die im Einzelnen diagnostiziert und abgestellt werden sollten und natürlich auch zur Heilung führen können.
(Kein Mensch kommt auf die Idee, die rote Warnleuchte im Auto einfach zu entfernen in der Hoffnung, dass damit das von dieser angezeigte Problem gelöst ist!!!)
Unabhängig von der bestehenden Symptomatik muss immer bei jedem Menschen jede nur mögliche Störung ausgeschlossen werden (Darm/Ernährung, Durchblutung, Lymphfluss, Atmung, geopathische Belastung, Haltung, Verspannung, Stress, Psyche, Krankheitsherde wie Zähne, Nasennebenhöhlen, Narben... usw. usf.....und nicht zuletzt psychische oder mentale Heilungsblockaden!!!).
Sie sollten sich einen Arzt suchen, der kein "Spezialist" für irgendein Organbereich ist, sondern der sich um eine ganzheitliche Ursachendiagnostik und Heilung mit den Organismus (und Sie!) unterstützenden (und keinen ANTI-Mitteln!) Hilfen bemüht.
Sie dürfen mich für weitere Unterstützung gerne anrufen.
Mit allen guten Wünschen!
Dr. med. W. Scheel

ergänzt und kommentiert von:
Dr. med. Wolfgang Scheel, aus Steinheim an der Murr
Dieter Berweiler, aus Stuttgart-Mühlhausen
Kriemhilt Waldenmaier, aus Hemmingen
Anja Müller-Hesse, aus Köln

Autor: Online-Redaktion

Kommentare

Online-Redaktion, 02.03.2015:
Liebe Jessica,

vielleicht werden Sie in unserer Adress-Suche fündig. Dort können Sie u.a. nach Orten und Fachgebieten suchen. Heilpraktiker finden Sie unter http://www.naturheilmagazin.de/nc/therapeuten.html, Ärzte unter http://www.naturheilmagazin.de/nc/aerzte.html. Da Sie gerade noch die TCM ansprechen, kann ich Ihnen noch die Seite http://www.agtcm.de/patienten/index.htm empfehlen. Die AGTCM ist sicher ein hochkarätiger Verband auf diesem Gebiet.

Viel Erfolg bei der Suche wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion
Jessica aus Berlin, 28.02.2015:
Hallo,
ich bin auf der Suche nach einer ganzheitlichen Therapie für meine Shilddrüse. Ich habe weder Über-, noch Unterfunktion, aber viele kalte Knoten und die Ärzte drängen zur Voll-OP- D.h. ich wäre mein Leben lang von Tabletten abhängig, das möchte ich nicht.
Können Sie mir einen guten, vertraulichen und empathischen HeilpraktikerIn in Berlin empfehlen? Gerne auch TCM. Vielen Dank!!
christine Löhn aus Beuerbach, 18.02.2015:
Können Sie mir einen Heilpraktiker empfehlen im Raum Wiesbaden, Limburg, Idstein, die mir helfen können um eine Schilddrüsenzyste und einen Knoten darunter zu beseitigen? Herzlichen Gruß Christine
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 31.01.2015:
Lieber Alexander!
Ihre genannten umfangreichen Probleme sind sicher nicht nur einseitig mit dem Adenom und der Funktion der Nebenschilddrüse zu erklären - auch wenn das oft so vereinfacht dargestellt wird.
Es ergibt sich ja auch die Frage, wieso sich Ihr Organismus (der Mensch ist ein Wunderwerk, das ständig bemüht ist, optimale Leistungen zu erbringen und die aufgrund äußerer Einflüsse oder unseres Verhaltens bedingte Probleme auszugleichen) veranlässt sieht, ein Adenom zu bilden...
Dr. Hamer ("die neue germanische Medizin") hat z. B. aus eigenem Erlebnis heraus sehr wissenschaftlich wie nachvollziehbar die Zusammenhänge von Konflikten und Tumorentstehung dargestellt.
Nur weil das nicht den Vorstellungen und Lehren der Schulmedizin entspricht, wird solchen fundamentalen Tatsachen kaum Beachtung geschenkt.
Trotz dieser genialen Denkleistung, das die Reaktionen des Organismus
eigentlich nicht die Krankheit, sondern das Heilungsbemühen in Reaktion auf entstandene Probleme ist, dürfen diese natürlich nicht nur auf seelische Konflikte reduziert, sondern müssen in ihrer ganzheitlichen seelisch-geistig-sozial-körperlichen und energetischen Problematik erkannt werden.
Ich gehe davon aus, dass auch Sie in einem - welcher Art auch immer - operativen Eingriff logischer Weise nicht die ursächliche Lösung des Problemes sehen. Und dafür möchte ich Sie ausdrücklich loben, weil es schlichtweg eine Katastrophe ist, welche Unmengen von Operationen in vielen Fachbereichen durchgeführt werden, die eindeutig nicht der Lösung von Problemen dienen.
Suchen Sie sich bitte einen ärztlichen oder nichtärztlichen Therapeuten, der sich bemüht und auch hierzu in der Lage ist, die wirklichen komplexen, individuellen wie ursächlichen Problem zu erkennen und Ihnen hilft, diese mit dem Ziel der möglichen Heilung abzustellen.
Geeignte Hilfe erhalten Sie natürlich nur dort, wo die breite Palette der naturheilkundlichen Diagnostik und Therapie beherrscht wird.
Sie können selbst als Patient auch bei den guten Naturheilfirmen Hilfe und Rat einholen.
Das Thema von Statistiken möchte ich bewusst ausklammern, weil ich lange genug in Universitätskliniken war und die Gestaltung von Statistiken in gezieltem (und leider auch zweifelhaftem) Eigen-Interesse
erlebt habe.
Sie haben in sich selbst und mit der Hilfe eines wirklichen Therapeuten alle Möglichkeiten einer Heilung. Dabei wünsche ich Ihnen von Herzen vollen Erfolg!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 31.01.2015:
Sehr geehrte Frau Michels!
Ich verstehe und teile Ihre Sorgen!
Sie sollten sich bemühen, einen Arzt oder Therapeuten zu finden, der Ihre individuellen wie komplexen Ursachen der Symptome und sich daraus ergebenden Laborwertveränderungen erkennt, aufzeigt und mit Ihnen gemeinsam Wege zur wirklichen Heilung findet und realisiert.
Es ist einfach nicht gut, die Probleme nur an dem jeweiligen Organ und dessen Laborparameter festzumachen.
Die ausgeprägte Komplexizität des menschlichen Organismus gebietet es, bei jedem - auch subjektiv organbezogenem - Problem auch immer
den gesamten Menschen in seiner seelischen-geistigen-sozialen und körperlichen Einheit zu betrachten.
Eine wirkliche Hilfe werden Sie somit nur dort erreichen, wo dieser Grundsatz auch wirklich beherzigt wird.
Diese Therapeuten werden demzufolge auch ein breites Spektrum ihrer diagnostischen wie therapeutischen Möglichkeit haben. Sie sind daran zu erkennen, dass sie eben nicht nur Homöopathie oder nur Akupunktur, nur Irisdiagnostik, nur Regulationsdiagnostik, nur Reflexzonendiagnostik usw., sondern eine geeignete Kombination zahlreicher dieser zur wirklichen Hilfe für den Patienten notwendiger Methoden beherrschen.
Da lohnt es sich ganz bestimmt, auch eine weitere Anfahrt in eine solche Praxis in kauf zu nehmen.
Ich wünsche Ihnen viel Glück bei der Suche nach einen für Sie optimalen Therapeuten mit dann einem wirklichen Heilungserfolg!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Antonia Michels aus Trier, 28.01.2015:
Guten Tag,
bei mir wurde im November ein Antikörpertiter der Schilddrüse von >1300 gemessen und ein TSH von 2,49. Die Diagnose meines Arztes lautete: Hashimoto Thyreoiditis.
Ich nehme seit dem 25mg L-Thyroxin. Mittlerweile hatte ich die 3. Blutuntersuchung und die Antiköpertiter liegen noch immer bei >1300. Zusätzlich nehme ich 200mg Selen/Tag, Zink und Vigantoletten bzgl. Vitamin D3-Mangel.
Ich bin mittlerweile sehr beunruhigt, dass sich der Entzündungswert nicht verringert und ich habe hier in Trier keinen guten Haus- oder Facharzt gefunden, der sich in diesem Bereich auskennt. dementsprechend fühle ich mich natürlich auch schlecht beraten. Oft weiß ich auch nicht, ob ich in einer Unter- oder Überfunktion bin.
Ich wäre dankbar für einen Tipp, was ich noch tun kann um den Entzündungswert herunter zu bekommen.
Danke schon jetzt und sende freundliche Grüße
Alexander, 21.01.2015:
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin 41 Jahre alt und bei mir wurde eine Überfunktion der NEBENschilddrüse (primärer Hyperparathyreoidismus) aufgrund eines Adenoms festgestellt. Die Symptome sind Muskel-/Gelenkschmerzen, Ansätze von Nierensteinen, Oberbauchschmerzen, Gedächtnisprobleme, Erschöpfung und eine beginnende Osteoporose. Die Schulmedizin rät zur operativen Entfernung des Adenoms bzw. der erkrankten Nebenschilddrüse. Dies möchte ich gerne vermeiden. Nun habe ich 2 Fragen:

1. Gibt es naturheilkundliche Alternativen zur Behandlung oder gar Heilung einer Nebenschilddrüsenüberfunktion und entsprechende Erfahrungsberichte darüber?
2. Kennen Sie Statistiken über Nebenschilddrüsen-OPs und/oder Erfahrungsberichte bzw. Fälle von Menschen, die sich operiert haben lassen? Wo findet man solche Informationen?

Vielen Dank!

Herzliche Grüße

Alexander
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 18.01.2015:
Sehr geehrter Herr Jungermayr!
Es freut mich, dass es Ihnen mit den genannten Medikamente schon erkennbar besser geht. Die Dauer der Einnahme würde ich mit dem offensichtlich ganzheitlich positiv bemühten Hausarzt abstimmen. Wichtig dabei ist natürlich der erreichte Wirkungseffekt, d.h. Sie sollten sich eben möglich vollständig gesund fühlen.
Von einer Szintigraphie rate ich ebenfalls ab.
Vielmehr sollten Sie sich intensiv um einen konsequent positven Umgang mit sich selbst (gutes Verhältnis von Leistungs- und Regenerierungszeiten, ausreichende Stressbewöltigung und Entspannung, Ernährung, Atmung, Durchblutung, emotionale Ausgeglichenheit...) bemühen.
Oft sind Knoten durch Lymphstaus bedingt. Sie können zu Ihrer Heilung auch mit einer Lymphdrainage sehr viel beitragen. (Allein das Ausstreichen der Schwimmhäute zwischen den Fingern beider Hände aktiviert die Heilung im gesamten Oberkörperbereich, so auch die der Schilddrüse.)
Ich möchte Ihnen sehr empfehlen, die Möglichkeiten der selbst und ohne fremde Hilfe zu realisierenden Kinesiologie zu nutzen - so können Sie jederzeit eine konkrete, individuell richtige Antwort auf sich ergebende Fragen in allen Bereichen Ihres Lebens finden!
Von Herzen wünsche ich Ihnen weitere zufriedenstellende Erfolge auf dem Wege einer möglichen kompletten Heilung!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Eugen-Thomas Jungermayr, 12.01.2015:
Sehr geehrte Damen und Herren,

bei mir wurde aufgrund in starken, monatelangem nächtlichem Schwitzen eine Grenzwerthypertherose festgestellt (Überfunktion) sowie beidseitiges Struma. Die Werte für TSH 3- und TSH4 sind direkt an der Grenze. Herzrasen trat auch immer wieder auf. Stuhl- und Urin sowie 24-h- und Belastungs-EKG waren voll ok.
Mir wurde vom Hausarzt Wolfstrapp Urtinktur und Herzgespann verschrieben, welche ich seit 4 Wochen nehme. Beide Präparate wirken inzwischen sehr gut. Mein Internist möchte jedoch eine Szintigraphie machen lassen. Mein Hausarzt ist dagegen, wegen der Gefahren durch das radioaktive Mittel, welches gespritzt werden würde um den Test zu machen.
Zunächst meine Frage über die Anwendungsdauer beider o.g. Präparate: Über welchen Zeitraum soll ich die beiden Präparate nehmen?
Das vom Internisten verschriebene Dociton 10 nehme ich nicht ein.
Wie sehen Sie die Sache mit der Szintigraphie? Ich fühle an einer Schilddrüsenseite einen sehr kleinen Knubbel, könnte das ein Knoten sein? Schluckbeschwerden hab ich keine- im letzten Sommer hab ich schon gemerkt, dass mein Hals eng wurde, das hab ich dann aber mit einer Druckpunktanwendung nach Liebscher/Bracht wegbekommen und ist seitdem nicht mehr aufgetreten.
Bitte um Antwort.
Vielen Dank!
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 10.12.2014:
Sehr geehrte Frau Pillunat!
Ich habe mich sehr über Ihre Anfrage gefreut - zeigt diese eindrucksvoll, dass es doch noch Menschen gibt, die auf sich, ihre innere Stimme, ihre Eingebung... hören oder sogar intensiver über mögliche Ursachen ihrer Beschwerden nachdenken, als symptomorientierte Therapeuten.
Herzlichen Glückwunsch!
Die Schilddrüse ist natürlich eingebunden in die komplexen und intensiven Regelkreise und somit auch in die der hormonellen ganzheitlichen Regulationen.
Eine Hormonzufuhr beeinflusst diese natürlich - individuell differenziert -
mehr oder weniger intensiv wie dann eben auch das Absetzen nach längerer Einnahme. Und auch da können die Organe wie auch die Schilddrüse individuell unterschiedlich reagieren.
Ich möchte Ihnen empfehlen, das Regenerieren auch der Schilddrüse so zu unterstützen:
- eine (Schild) - Drüse lebt davon, den von ihr produzierten Inhalt
freisetzen zu können
Stressbewältigung, Lockerheit und regelmäßige Entspannung
unterstützen dies natürlich - wie die Schilddrüse generell entlastet wird
- Sie kennen sicherlich die über den Körper verlaufenden
Energiemeridiane - da auch genau über die Schilddrüse einer verläuft,
sollten Sie unbedingt abklären, das keine Blockade dieser
Energieströme vorliegt (Bettstelle!, Beine nicht überkreuzen,
Arbeitsplatz, Elektrosmog...)
- die Schwimmhäute zwischen den Fingern und Zehen sind die
Reflexzonen des Lymphsystems - sollten diese gestaut, verdickt oder
schmerzhaft sein, ergibt sich dadurch eine ausgeprägte Erschwerung
der Regenerierung der Organe (die eigentlich ständig darum bemüht
sind)
- bei ganzheitlicher Denkweise sind natürlich Darmentlastung
(zumindest individuell optimale Ernährung), Atmung, Durchblutung,
emotionale Ausgeglichenheit, mentale Stärke (kein
Problembewusstsein, sondern Konzentration auf das gewünschte Ziel)
usw. wichtig
Ich möchte Sie ermuntern, bei allen auftretenden Fragestellungen diese an Sie selbst zu richten, d.h. mit Kinesiologie Ihre Wahrheit der für Sie optimalen Lebensweise in allen Bereichen und bei allen Entscheidungen herauszufinden.
Natürlich bin ich überzeugt, dass Sie Tag für Tag gesünder werden, wenn Sie eben diese Ihre Wahrheit leben.
Dabei viel Erfolg und bleiben Sie sich treu!
Herzlichst!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Antje Pillunat aus Odenthal, 08.12.2014:
Guten Tag,

bei mir wurde vor Kurzem eine disseminierte Schilddrüsenautonomie festgestellt. Im Artikel zur Hyperthyreose wird auf einen möglichen Zusammenhang mit "hormonellen Umstellungszeiten" verwiesen. Ich habe vor ca. 6 Monaten die Pille wegen Unverträglichkeit abgesetzt (nach über 15 Jahren durchgängiger Einnahme). Könnte das die/eine Ursache sein? Der Arztbericht empfiehlt eine Medikation mit 40mg Thiamazol und später eine Operation oder Radiojod-Therapie. Mir erscheint das etwas "aggressiv".
Ich freue mich auf eine Rückmeldung!
Antje Pillunat
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 06.08.2014:
Liebe Anna!
Wenn wir an die extremen Schlafzeiten des Menschen denken, wird uns bewusst, dass der menschliche Organismus außergewöhnlich viel Zeit zur Verfügung gestellt bekommt, sich zu regenerieren, aber auch sich zu heilen.
Unser menschliches Wunderwerk (Körper) reagiert natürlich immer sinnvoll! Das Herz eines Radrennfahrers ist selbstverständlich beachtlich größer im Vergleich zum Nicht-Leistungssportler, weil es eben mehr leisten muss.
So logisch und klasse ist Ihre 2. Frage: natürlich ist in Stresssituationen der Gesamtstoffwechsel erhöht und selbstverständlich muss dann die Schilddrüse mehr leisten und konsequenterweise wird sie dann eben größer...
Damit beantworten Sie auch die 1. Frage schon selbst:
in dem Maße, wie Ihre Schilddrüse wieder lediglich eine Normalleistung erbringen muss und kann (Entspannung!, gutes Verhältnis von Arbeit und Erholung, Haltung, energetische Gesamtsituation einschließlich der Bettstelle, emotionales Gleichgewicht, Ernährung, Funktionen der anderen Organe...)
wird sich wieder ein Normalbefund einstellen!
(Ich möchte nicht wissen, in welchen Zuständen auch meine Schilddrüse in den Zeiten einer täglichen Praxisarbeit von bis zu 18 Stunden täglich war! Selbst als Arzt gehe ich sehr oft über die Grenzen normaler Leistungsfähigkeit - dann mit den Konsequenzen, das mir mein Körper entsprechende Signale setzt. Was soll ich dann beim Arzt??? Ich weiß, dass ich mit mir besser umgehen, mich wieder regenerieren und über die doch ständig automatisch ablaufenden Bemühungen meiner seelisch-geistig-körperlichen und auch sozialen Einheit heilen
muss!)
Haben Sie Vertrauen zu sich selbst und die genialen Vorgänge in Ihrem Organismus und konzentrieren Sie sich darauf, mit sich selbst- Ihren Wahrheiten entsprechend - gut und zunehmend besser umzugehen!
Dabei wünsche ich Ihnen von Herzen alles erdenklich Gute!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Anna, 05.08.2014:
Sehr geehrte Damen und Herren!

Bei mir wurde vor kurzem ein Schilddrüsenvergrößerung (nur rechter Lappen) mit Knoten der Größe 3,5 cm (rechter Lappen) mit Normalfunktion entdeckt.

Mir wurde von 2 Ärzten eine OP und von 1 nur eine Untersuchung alle 6 Monate empfohlen. Medikamente habe ich keine bekommen, da ich Normalwerte habe und daher auch keine erforderlich seien (lt Arzt).

Meine Frage:
1.
Kann ich das Ganze mit Naturheilmethoden heilen (zumal der Knoten nicht so klein ist)? Ich möchte ehrlich gesagt keine OP, da ich Angst habe, dass danach meine Schilddrüse eine Über/Unterfunktion bekommen könnte und ich erst 22 Jahre alt bin.

2.
Kann es sein, dass das "Ganze" von übermäßigen Stress kommen kann? --> in meinem Fall Doppelstudium, Nebenjob bei dem es stressig zugeht und das damit oft verbundene "Schnelle Essen".

Vielen Dank im Voraus für jegliche Antworten und Hilfestellungen!

Liebe Grüße

Anna
Online-Redaktion, 02.06.2014:
Liebe Frau Bruhns,

Sie schildern Ihren Fall sehr detailliert. Doch auch eine noch so genaue Beschreibung kann und darf eine Untersuchung und einen persönlichen Kontakt nicht ersetzen. Ihnen allein aufgrund Ihrer Beschreibung zu oder gegen eine OP zu raten, wäre fahrlässig.
Sie berichten sehr positiv über Ihre Ärztin. Ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Arzt und Patient ist ein wertvolles Gut. Schön, dass Sie eine liebevolle Ärztin gefunden haben, der Sie vertrauen können. Selbstverständlich fällen letztendlich Sie selbst die Entscheidung - basierend auf der Empfehlung Ihrer Ärztin und Ihrem inneren Gefühl. Vielleicht hilft es Ihnen auch noch, eine zusätzliche Meinung einzuholen. Ganzheitlich denkende und arbeitende Therapeuten finden Sie z.B. in unserer Adresssuche. Die Links finden Sie in der Antwort an Gisela direkt über diesem Kommentar.
Unabhängig davon, wie Ihre Entscheidung ausfällt, können Sie selbst viel für Ihre Gesundheit tun. Einiges davon finden Sie ihn diesem allgemeinen Beitrag: http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-leben/koerper-seele-geist/wege-zur-gesundheit.html
Viel Erfolg auf Ihrem Weg wünscht Ihnen Ihre
Online-Redaktion
Online-Redaktion, 02.06.2014:
Liebe Gisela,
bei Schilddrüsenknoten sollten Sie sich auf keinen Fall auf die Selbstbehandlung verlassen. Das bedarf der regelmäßigen Kontrolle und Therapie durch einen Therapeuten. Vielleicht werden Sie ja in unserer Adresssuche fündig: Unter http://www.naturheilmagazin.de/nc/aerzte.html (Ärzte)
und
http://www.naturheilmagazin.de/nc/therapeuten.html (Heilpraktiker und andere Therapeuten)
finden Sie viele ganzheitlich denkende und arbeitende Therapeuten. Hier können Sie auch als Diagnose- und Therapieverfahren "Schüssler Salze" auswählen, falls Ihnen diese Methode besonders zusagen sollte.
Viel Erfolg wünscht Ihnen Ihre
Online-Redaktion
Claudia Bruhns aus Hamburg, 31.05.2014:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe noch eine weitere Frage. Da ich erhöhten Bluthochdruck habe, nehme ich im Moment die Tablettenn Candecor 8 mg ein. Hat der kalte Knoten in der Schilddrüse einen Einfluß auf den Bluthochdruck und kann es sein, dass daher manchmal nicht so gut schläft?
Gerne höre ich von Ihnen. Mit freundlichen Grüßen
Claudia Bruhns
Claudia Bruhns aus Hamburg, 30.05.2014:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe mich schon ein wenig eingelesen.
Ich habe seit längerer Zeit einen kalten Knoten im linken Schildrüsenflügel, so dass die linke Seite entfernt werden soll. Diese ist schon 3,5 cm, aber ich spüre kaum etwas, vielleicht manchmal doch ein wenig, aber er drückt noch nicht auf die Stimmenbänder.
Innerhalb der zwei Jahre ist der Knoten gewachsen.
Mein erste Frage ist: Kann der Knoten überhaupt platzen und sich verteilen, da es ein kalter Knoten ist?
Kalte Knoten sind ja bekanntlich bösartig. Nur mir hat man erzählt, da meiner auch, obwohl er kalt ist, gutartig sein könnte, denn ansonsten wäre schon etwas passiert. Er soll ruhig durchblutet sein lt. Aussage meiner Ärztin, die auch sehr lieb ist. Sie ist übrigens die einzige Ärztin, die ich bisher traf, die nicht gleich für eine OP tendierte, nur jetzt rät sie mir eher dazu:)
Und, wie kann ich mich jetzt verhalten?
Kann ein Knoten aufhören zu wachsen oder kann er sich wieder ganz zurückbilden durch hämöopatische Mittel, so dass er ganz verschwunden ist?
Und - könnte sich später auf der rechten Seite auch noch ein kalter Knoten bilden, falls man operiert?
Oder, was halten Sie in diesem Fall von einer Bestrahlung?
Wie sind Ihre Erfahrungswerte? Ich weiß, es sind veile Fragen, aber viell. können Sie mir weiterhelfen.

Gerne höre ich von Ihnen. Mit freundlichen Grüßen
Claudia Bruhns
Gisela, 29.05.2014:
Guten Tag,

seit vielen Jahren habe ich kalte und heißte Knoten in der Schilddrüse, die seit der letzten Untersuchung 2011 noch größer geworden sind. Die Ärztin sprach von Verkalkung und daß man das auch mit Ultraschall nicht genau sehen kann.
Die Blutwerte sind okay, bei großem Streß habe ich Druck und ein Schweregefühl im Hals, manchmal auch Schluckbeschwerden. Damit komme ich irgendwie zurecht, bin aber doch besorgt, daß die Untersuchung gestern eine Vergrößerung der Knoten ergeben hat.
Kann man die Verkalkung mit Naturheilmitteln behandeln?
Kann ich das auf eigene Faust mit Schüssler Salzen machen?

Mit freundlichen Grüßen und danke für einen Rat

Gisela
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 29.04.2014:
Hallo Nathalie!
Eingeschränktes Wohlbefinden deutet immer darauf hin, dass die betreffende Person ihrer individuellen Wahrheit entsprechend mit sich besser umgehen könnte und sollte.
Wir dürfen es unserem Körper, jedem einzelnen Organ täglich ermöglichen, auch wirklich so zu funktionieren, wie es in wundervoller Weise vorgesehen ist.
Und die Schilddrüse ist nun sehr wesentlich zur Regulierung unserer Stoffwechselvorgänge. Bei erhöhten Anforderungen (Mehrleistung, Stress) werden von ihr erhöhte Aktivitäten abverlangt, die aber dann nicht realisiert werden können, wenn die betreffende Person gleichzeitig angespannt bis verkrampft ist (wie soll eine Drüse funktionieren, wenn sie nur eingeschränkt bis gar nicht in der Lage ist, ihren Inhalt freizusetzen?).
Es lohnt sich also, den Tagesablauf so zu gestalten, dass ein zwischenzeitlich bewusstes Loslassen (komplettes Entspannen) eingefügt wird - im Sinne eines guten Verhältnisses von Be- und Entlastung, von An- und Entspannung.
Auch bei Ihnen möchte ich an die Bettstelle, eine gute Ernährung, Durchblutung, Atmung, Lymphsituation erinnern (auf die Schilddrüse bezogen ist es wichtig, dass die Schwimmhäute zwischen den Fingern nicht gestaut sind).
Wenn Sie die Ohrläppchen massieren, werden 4x der gesamte Kopf gut durchblutet, die Regenerierung auch der Schilddrüse sowie aller Körperfunktionen aktiviert.
Nutzen Sie auch die Kraft der Gedanken (intensive Vorstellung, was Sie erreichen wollen), die mögliche positive Programmierung des Unterbewusstsein, die wichtige Lösung von Hirnblockaden (wir wollen ein Ziel erreichen und steuern gleichzeitig mit einer Hirnhälfte gegen das, was wir wollen - unglaublich, aber leider wahr; Sie können die Blockaden mit Edu-Kinesiologie auflösen: einige Male im Wechsel die rechte Hand aufs linke Knie und dann umgekehrt die linke Hand aufs rechte Knie...),die
Befreiung von belastenden Emotionen mit Akupressur (z.B. Oberlippe Stressreduktion/Aktivierung aller Körperfunktionen, Schläfen-Frust, Wangenmitte-Sorgen, Schlüsselbeingrube-Angst usw.).
Im Naturheilmagazin sind diese Möglichkeiten detailliert beschrieben.
Sie haben recht, wenn Sie sich nicht an der mechanistischen Entfernungs- (Rausreis-) Mentalität beteiligen und sich bemühen, die Ursachen der Problematik zu erkennen und abzustellen.
Unser Organismus ist ständig bemüht, sich zu regenerieren und optimal zu funktionieren - wir sollten es nur eben auch unter Berücksichtigung der eigenen individuellen aktuellen Wahrheiten zulassen.
Dabei wünsche ich Ihnen den Erfolg, den Sie sich erhoffen!
Mit allerherzlichsten Grüßen!
Dr. med. W. Scheel
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 29.04.2014:
Sehr geehrte Frau Wilfinger!
Die Vielschichtigkeit Ihrer Beschwerden lässt vermuten, dass grundlegende Probleme bestehen.
Klären Sie bitte unbedingt ab, ob Ihr Bett geopathisch (Erdstrahlen) belastet ist, sorgen Sie für eine gute Durchblutung (Bewegung, Kneipp Anwendungen), für einen guten Lymphfluss (die Schwimmhäute zwischen den Fingern und Zehen dürfen nicht geschwollen sein), für ausreichende körperliche und auch seelisch-geistige Entspannung (die Rückenmuskulatur darf nicht hart sein).
Versuchen Sie so schnell als möglich aus dem Problembewusstsein herauszukommen - nehmen Sie sich schöne Dinge vor und schützen Sie sich vor allen und allem, was Sie belasten könnte.
Sie haben ein Recht, positiv egoistisch zu sein, damit es Ihnen für Sie selbst, die Familie und uns allen bald besser geht.
Ich möchte Ihnen empfehlen, sich wenigstens einmal am Tag mit körperlichen Aktivitäten (allein Kniebeugen oder tänzerische Bewegungen wären schon gut) "auszupowern", um innere Anspannungen abzureagieren - gleichzeitig aber auch wenigstens einmal täglich Entspannungsübungen (Yoga, autogenes Training, 5-Tibeter) realisieren.
Sicher wären auch Bachblüten geeignet und/oder auch biologisch geeignete Medikamente zur seelischen wie nervlichen Stabilisierung.
Vergessen Sie nie: was Sie nur wirklich wollen, schaffen Sie auch!
Dabei wünsche ich Ihnen von Herzen viel Erfolg!
Mit freundlichen Grüßen!
Dr. med. W. Scheel
Online-Redaktion, 27.04.2014:
Liebe Frau Mathys,

vieles von dem, was Herr Dr. Scheel zur Gesunderhaltung und -werdung empfiehlt, finden Sie ausführlicher in folgendem Beitrag vom ihm: http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-leben/koerper-seele-geist/wege-zur-gesundheit.html

Alles Gute wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion
Nathalie, 23.04.2014:
Bei mir wurde eine knotige Vergrößerung der Schilddrüse diagnostiziert. Ein Knoten (kalt) ist recht groß und soll (angeblich) auf die Luftröhre drücken. Daher hat der Endokrinologe zur Total-OP geraten. Ich habe aber keinerlei Atembeschwerden o.ä.. Zusätzlich habe ich einen erhöhten TPO-Ak-Wert (514 U/ml), die anderen Werte waren alle im Normbereich (TSH; TSH-Rezeptor-Ak; Freies T3, Freies T4). Meine Frage: Gibt es so etwas: Kalte Knoten und ein bisschen Hashimoto?
Ich habe nun in Eigeninitiative auf Gluten verzichtet (evtl. auch Auslöser der erhöhten TPO-Ak-Werte), eine Homöopathische Therapie begonnen und versichte die Schilddrüse manuell (Massage mit Aprikosenkernöl/Wickel mit Gelee royal) zu aktivieren....
Aufgrund des erhöten TPO-Ak-Wertes bin ich mit Jod vorsichtig.
Was meinen Sie dazu?
Haben Sie noch weitere Tipps?
Beatrice Wilfinger, 21.04.2014:
Sehr geehrte Damen und Herren,
vor 12 Jahren wurde bei mir Schildrüsenunterfunktion entdeckt. Nun wurde eine Schildrüsenentzündung diagnostiziert. Die Behandlung dazu: zuerst Predisolon 25mg und auf Grund der Nebenwirkungen (Muskelschwäche und Müdigkeit) wurde das Dosis auf 5 mg reduziert. Nachdem ich gesichert wurde vom Arzt dass bei dieser Dosis keine NW mehr auftreten, habe es genommen und... die Muskelschwäche, Müdigkeit sind wieder da. Kann das sein? Oder bin ich total verrückt geworden. Ich habe starke Halsschmerzen, Heiserkeit (innen und bei Berührung auch aussen), starke intellektuelle Leistungsverlust, Antriebsarmut, Gewichtszunahme, Haarausfall, Zahnverlust, heisere Stimme, niedriger Blutdruck, etc. Ich bin erst 35, verheiratet und habe vor 4 Jahre mit große Probleme ein Kind bekommen. Nun habe das Gefühl dass ich langsam immer dummer und depressiver werde und mein Kind nicht genießen kann. Täglich nehme ich 150 mg euthyrox (begonnen habe ich mit 25mg!). Ich bitte Sie um Rat!
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 18.03.2014:
Sehr geehrte Frau Mathys!
Wie Sie wissen, sind Sie wie Ihr Organismus ein Wunderwerk, das ständig geniale wie sinnvolle Leistungen vollbringt - wenn wir es nur zulassen!
Genauso bewusst ist uns allen die Tatsache, den menschlichen Körper immer als Ganzes erkennen zu dürfen wie betrachten zu müssen.
Konzentrieren Sie sich bitte nicht auf den Knoten rechts, der wohl eigentlich links ist und schon gar nicht auf die übliche Op- (Rausreis-) Empfehlung... sondern auf das stete Bemühen Ihrer organischen Einheit um Heilung.
Diese gelingt ganz sicher (eigentlich sogar ohne Notwendigkeit einer Kontrolle) dann, wenn Sie mit sich Ihrer Wahrheit entsprechend gut umgehen: Bettplatz, Lymphfluß, Durchblutung, Ernährung, Haltung, Entspannung, Atmung, Stressbewältigung wie psychische Ausgeglichenheit, Kraft der Gedanken, Wirkung des Unterbewusstseins, Befreiung von mentalen und emotionalen Blockaden.
Tauschen Sie bitte das gegebene Problembewusstsein in ein notwendiges Erfolgsbewusstsein.
Und wirklich zu Hause sind wir nur in uns; wenn wir tatsächlich in uns sind, werden oder sind wir gesund und natürlich auch frei von jeglichem Heimweh.
Ich wünsche Ihnen einen guten Weg zu stetig wachsender und umfassenderer Gesundheit!
Mit freundlichen Grüßen!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Florina Mathys aus Hemer, 16.03.2014:
Guten Tag,

im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung der Halsschlagader wurde ein Knoten in der Schilddrüse LINKS entdeckt. Ich hatte noch nie Beschwerden, noch ein auffälliges Blutbild. Ich bin 50, frieren tue ich schon mein ganzes Leben und ich war immer schlank (BMI = 20). Ich wohne seit 27 Jahre 250 Km weiter weg vom Meer, als da wo ich geboren und groß geworden bin (habe hin und wieder ganz schön Heimweh?!)

Ich war zum Ultrasschall und Szintigrafie in einer Radiologischen Praxis (der Hausarzt hat mich dorthin verwiesen) und der Radiologe redete die ganze Zeit von einem Knoten RECHTS und empfahl eine OP. Auf dem Szintigramm ist jedoch LINKS eine Vergrößerung und ein "kalter Bereich" zu sehen. Den Arztbericht bekomme ich erst Donnerstag. Ich bin ziemlich verunsichert.
Ich möchte gerne selbst was tun; aber was? Ich bin Physiotherapeutin/Heilpraktikerin für Physiotherapie und arbeite selbst ganzheitlich; kenne mich jedoch mit Schilddrüsenprobleme (noch) nicht aus. Und nun?
Freundliche Grüßen
Florina Mathys
Wolfgang Dr. med.+Scheel aus Steinheim, 01.02.2014:
Sehr geehrte Frau Kenk!
Leider wird bei Neubildungen, Tumoren, Cysten, Lipomen ... usw. viel zu schnell an eine Entfernung gedacht, anstatt sich der Mühe zu unterziehen, nach den komplexen wie individuellen Ursachen zu fragen/suchen, die den betreffenden Organismus veranlassen, so zu reagieren.
Wir sich und seinen Körper beobachtet weiß, dass dieser
stets bemüht ist, sich zu regenerieren und zu heilen; so ist es natürlich naheliegend zu fragen, was bei Ihnen die multifaktoriellen Ursachen sind, die zu einer solchen Reaktion Ihres Organismus/Ihrer Schilddrüse Anlass geben.
Die Problematik Ihrer Mutter und Schwester deutet lediglich darauf hin, dass Sie alle in Teilbereichen Ihrer Gesundheit (körperlich,seelisch, geistig, sozial) ähnliche Konstitutionen/Veranlagungen haben - bedeutet aber nicht, dass Sie ähnliche Knoten entwickeln müssen oder dass alles "schicksalgegeben" ist.
Meine über 4 Jahrzehnte lange Erfahrung erlaubt mir die Sicherheit zu wissen, dass wir (Mensch=Wunderwerk) erstaunlich bis unglaublich viel zu heilen vermögen - auf der Grundlage einer ganzheitlichen Ursachen-Diagnostik und dem Organismus dienlichen Therapie sowie dem eigenen umfangreichen Bemühen (Ernährung, Durchblutung, Atmung, Lymphfluss, energetische Situation ...usw.) sowie einer aktiven positiven Einstellung zur Heilung.
Suchen Sie sich bitte einen Arzt, der Ihnen dabei wirklich dienlich sein kann.
Mit allen guten Wünschen!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Desiree Kenk aus Schwäbisch Hall, 29.01.2014:
Bei mir wurde im Oktober 2000 der recht Schilddrüsenlappen entfernt, da in meiner Familie Schilddrüsenkrebs vorkommt. Mutter und Schwester hatten bösartige Knoten.
Nun habe ich wieder einen kalten Knoten der wächst. Punktion war unauffällig. Natürlich rät der Prof. zur Operation und auf der einen Seite möchte ich das auf der anderen Seite habe ich natürlich Angst. Im August habe ich eine Tochter geboren und hatte nach der Geburt eine starke Depression. Meine Angst ist, das nach der Entfernung der Restschilddrüse die Depression wieder kommt.
Haben Sie Erfahrungen? Können Sie mir was raten?

Herzlichen Dank
Desiree Kenk
Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 10.01.2014:
Sehr geehrte Frau Hammerschmidt!
Jedes Symptom, jede "Krankheit" wie jede Problematik hat immer sehr komplexe individuelle Ursachen.
Eine Denkweise wie "die Krankheit" hat "die Diagnose" und "die Therapie" (z.B. Asthma-Lungendiagnostik-Antiasthmatika) kann natürlich nicht zu einem wirklichen Erfolg, einer tatsächlichen Heilung führen.
Ich kann Ihnen in Ihrem und im Interesse Ihres Kindes nur dringend raten, sich an einen ursächlich-ganzheitlich denkenden, diagnostizierenden und therapierenden Arzt oder Heilpraktiker zu wenden.
Bei der Auswahl eines solchen wäre darauf zu achten, dass dieser sich möglichst mit vielen Bereichen der Naturheilkunde beschäftigt (z.B. Homöopathie+Irisdiagnostik+Akupunktur/Elektroakupunktur+Regulationsdiagostik+...).
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg in diesem Sinne, aber auch ausreichend Kraft und Zielstrebigkeit, die zur Heilung erforderlichen Notwendigkeiten zu erkennen und zu verwirklichen!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Manuela Hammerschmidt aus Ichenhausen/Schwaben/Bayern, 27.12.2013:
Ich leide seit meiner Kindheit an der Hashimoto Schilddrüsenerkrankung. Habe auch als Kind im Alter von 7 Jahren einen Kopletten Verlust aller Körperbehaarungen erlitten. Bis Heute. Die Ursachen für diesen Komplettausfall wurde nie eruiert. Nun meine Frage, könnte diese Ursachen mit der Schilddrüsenunterfunktion zusammenhängen? Auch mein Kind (5) ist seit seinem 2 Lebensjahr an Diabetes Typ1 erkrankt. Was kann man tun, oder sollte ich einen Naturheilpraktiker aufsuchen? Ich habe über einen längeren Zeitraum Schildrüsen Medikamente eingenommen, diese wurden aber durch eine falsche Diagnose wieder abgesetzt und nun habe ich massive Kropfbildung usw. Was soll ich tun oder was kann ich tun.
Vielen Dank
MANUELA hAMMERSCHMIDT
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