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		<title>Naturheilmagazin.de: Aktuelles</title>
		<link>http://www.naturheilmagazin.de/</link>
		<description>Letzte News vom Naturheilmagazin</description>
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			<title>Naturheilmagazin.de: Aktuelles</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 03 May 2012 09:07:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Komplementärmedizin ist kosteneffektiv</title>
			<link>http://www.naturheilmagazin.de/nachrichten/artikel/komplementaermedizin-ist-kosteneffektiv-homoeopathie-ist-deutlich-guenstiger-als-konventionelle-me.html</link>
			<description>Komplementärmedizin ist kosteneffektiv - Homöopathie ist deutlich günstiger als konventionelle...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Forschungsergebnisse aus der Schweiz bestätigen erneut die Kosteneffektivität ärztlicher Homöopathie. Ziel der Studie mit dem Titel „Comparison of Swiss Basic Health Insurance Costs of Complementary and Conventional Medicine“ (Forschende Komplementärmedizin 2011;<br />18:315–320) war eine Analyse der Wirtschaftlichkeit der Komplementärmedizin auf Basis der Daten der Schweizer Grundversicherer für die Jahre 2002 und 2003. Es wurden Kostendaten von 562 ärztlichen Grundversorgern mit und ohne komplementärmedizinischer Expertise analysiert und mit behandlungsbezogenen Ergebnissen verglichen, die von den Patienten aufgezeichnet worden waren. Mittels linearer Modelle wurden die Praxiskosten von Komplementärmedizin und konventioneller Medizin unter Berücksichtigung unterschiedlicher Patientenpopulationen und struktureller Charakteristika der Arztpraxen geschätzt. 
Das Ergebnis: Komplementärmedizin kostet insgesamt etwas weniger als die konventionelle Medizin. Die Kosten für Homöopathie liegen sogar um 15,4 Prozent niedriger als die der konventionellen Medizin. Patienten von komplementärmedizinischen Ärzten dokumentierten eine bessere Qualität der Arzt-Patienten-Beziehung und weniger unerwünschte Arzneimittelwirkungen. Im Ergebnis ist Komplementärmedizin wirtschaftlicher als konventionelle Medizin im Schweizer Gesundheitssystem. Private Zusatzleistungen, die nicht über die Krankenkassen abgerechnet werden, sind in der Studie jedoch nicht erfasst. Erneut wird gezeigt, dass Komplementärmedizin innerhalb des Krankenkassensystems nicht teurer ist als konventionelle Medizin. Für die Niederlande liegen ähnliche Ergebnisse vor (vgl. HN August 2011).<br /><br />Das Abstract zur Studie finden Sie unter: <link http://www.informationen-zur-homoeopathie.de/ _blank external-link-new-window www.informationen-zur-homoeopathie.de>www.informationen-zur-homoeopathie.de</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 09:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Mit Kindern ab in die Sonne - aber richtig</title>
			<link>http://www.naturheilmagazin.de/nachrichten/artikel/mit-kindern-ab-in-die-sonne-aber-richtig.html</link>
			<description>02.05.2012, Dipl. oec. troph. Hildegard Debertin, Pressestelle, Stiftung KindergesundheitDie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>02.05.2012, Dipl. oec. troph. Hildegard Debertin, Pressestelle, <br /><link http://www.kindergesundheit.de/ _blank external-link-new-window "Stiftung Kindergesundheit">Stiftung Kindergesundheit</link></i><br /><br /><b>Die Stiftung Kindergesundheit gibt Tipps, wie Kinder und Eltern mit heiler Haut durch den Sommer kommen. Wärme und UV-Licht im Frühjahr bewirken einen Stimmungsaufschwung, regen den Kreislauf an und produzieren in der Haut das lebenswichtige Vitamin D. Kinderhaut ist empfindlich. Um sie vor Sonneneinstrahlung zu schützen ist der richtige Sonnenschutz unerlässlich, denn ein Sonnenbrand kann schwere Folgen nach sich ziehen.</b>
&quot;Die alte Behauptung, wonach Kinder mehr Sonne vertragen als Erwachsene, ist ein gefährlicher Aberglaube&quot;, sagt der Münchner Kinder- und Jugendarzt Professor Dr. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit. &quot;Ihre Haut ist keineswegs weniger empfindlich. Kinder ziehen sich an der See oder im Hochgebirge sogar besonders leicht einen Sonnenbrand zu&quot;.<br />Kinderhaut ist viel dünner, durchlässiger und empfindlicher als die von Erwachsenen. Ihre Eigenschutzzeit beträgt bei intensiver Sonnenbestrahlung nicht mehr als bis zu zehn Minuten, danach droht bereits ein Sonnenbrand. Die Schutz- und Reparaturmechanismen der Kinderhaut kommen erst nach und nach in Gang, ihre Entwicklung dauert bis zur Pubertät.<br /><br /><b>Die Haut von Kindern vergisst nichts!</b><br />Wissenschaftliche Studien zeigen: Je häufiger die Haut verbrennt, desto größer ist die Gefahr, dass sie dauerhaft geschädigt wird. Die Anzahl der Neuerkrankungen beim weißen Hautkrebs hat sich seit den 1960er Jahren alle 10 Jahre verdoppelt. Heftige Sonnenbrände im Kindesalter erhöhen ganz besonders das Risiko, später an einem Melanom, dem bösartigsten Hautkrebs zu erkranken, warnt die Stiftung Kindergesundheit. Denn die Haut vergisst nichts: Je früher mit dem Sonnenkonsum begonnen wird, desto mehr Defekte summieren sich im Laufe der Jahre in der Haut.<br />Offenbar ist auch die Häufigkeit der Sonnenurlaube von Bedeutung: Wer in der frühen Kindheit sechsmal einen mehrwöchigen Urlaub im Süden verbrachte, hat später ein doppelt so hohes Krebsrisiko wie jemand, der im gleichen Zeitraum nie im Süden war.<br />Deshalb dürfen Babys und kleine Kinder die Sonne nur sehr dosiert genießen. Babys dürfen im ersten halben Jahr überhaupt nicht in die pralle Sonne und auch später nur minutenweise. Der Kinderwagen oder die Liegedecke sollte sich immer im Schatten befinden oder der Wagen mit einem Sonnenschirm ausgestattet sein. Selbst im Schatten sollten Babys durch Hemdchen mit langen Ärmeln und Hütchen mit breiter Krempe geschützt werden.<br /><br /><b>Gesicht und Nacken schützen</b><br />Kommt ein Kleinkind in die Sonne, muss es an den unbedeckten Körperstellen im Gesicht, am Nacken, an den Händen und Füßen mit speziellen für die Kinderhaut entwickelten Sonnenschutzmitteln mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) geschützt werden. Auch größere Kinder sollten erst allmählich länger in der Sonne bleiben und bei intensiver Sonnenbestrahlung über mehr als 10 Minuten mit einem Sonnenschutzmittel vor den sengenden Strahlen geschützt sein.<br />Wichtig ist dann auch das Tragen eines Sonnenhutes mit Gesicht- und Nackenschutz. Generell gilt auch für größere Kinder und Erwachsene: Weite Kleidung, Hüte mit breiter Krempe und Schatten sind immer noch der beste Sonnenschutz. Doch selbst die Kleidungsstücke lassen meist immer noch eine Restmenge der UV-Strahlung durch.<br />Ein Übermaß an Sonne schwächt zunächst das Immunsystem. Viren haben es dann leichter, sich durchzusetzen (wer das Herpesvirus in sich trägt, der weiß, dass sich die Lippenbläschen am Strand oder im Hochgebirge besonders schnell melden).<br />Schlimmer allerdings sind die Schäden, die die kurzwelligen, unsichtbaren Ultraviolett-Strahlen in der Haut anrichten. Sie sind im Süden und am Meer besonders intensiv. An den Stränden der Kanarischen Inseln zum Beispiel ist die UV-Strahlung doppelt so stark wie in Hamburg.<br /><br /><b>Rechtzeitig aus der Sonne gehen</b><br />Ein vernünftiger Umgang mit den UV-Strahlen ist also unumgänglich. Professor Koletzko: &quot;Unsere sonnenverwöhnten Nachbarvölker an den Küsten des Mittelmeers haben dazu die in Jahrtausenden bewährte Kulturtechnik der Siesta entwickelt. Zwischen 11.00 und 15.00 Uhr ist nämlich die Sonneneinstrahlung am stärksten, die Filterwirkung der Ozonschicht dagegen sehr gering&quot;. Deshalb gehören Kinder und Erwachsene, insbesondere Urlauber aus den sonnenschwachen Ländern in dieser Zeit im südlichen Sommer, am Meer und im Hochgebirge in den Schatten, besser noch ins Haus.<br />In der Nähe des Äquators, am Meer und in den Bergen scheint die Sonne besonders stark. Dort ist auch bei bewölktem Himmel oder im Schatten Vorsicht geboten: Eine dünne Wolkendecke reduziert die Strahlung nur um maximal 20 Prozent, ein Sonnenschirm allenfalls um die Hälfte. Selbst im Wasser darf man sich nicht völlig sicher wähnen: Die UV-Strahlen können noch mehrere Zentimeter unter der Wasseroberfläche ihre schädliche Wirkung entfalten.<br /><br /><b>Lichtschutzfaktor: Wer braucht wie viel?</b><br />In unseren Breiten strahlt die Sonne am stärksten zwischen Ende Mai und Ende Juli. Wer in dieser Zeit mit seinen Kindern Urlaub macht, sollte unbedingt auf Lichtschutzprodukte mit sehr hohem Faktor (LSF) achten, betont die Stiftung Kindergesundheit. Besonders gefährdet sind blasse und sommersprossige Menschen mit rötlichen oder blonden Haaren und grauen oder grünen Augen. Dunkelhaarige, braunäugige Menschen vertragen die Sonne etwas länger. Im Durchschnitt liegt aber die Sonnenbrandschwelle der meisten erwachsenen Nord- und Mitteleuropäer bei rund 20 Minuten. Wer diese Frist ungeschützt überschreitet, gefährdet seine Haut.<br />Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie lange jemand in der Sonne bleiben kann, ohne sich zu verbrennen. Ein Beispiel: Die Haut rotblonder Frauen und Männer kann sich ungeschützt bereits nach zehn Minuten röten. Mit einem Lichtschutzfaktor zehn können solche Menschen zehnmal so lange in der Sonne bleiben, also etwa eineinhalb Stunden sonnenbaden. Am besten wechselt man jedoch bereits nach zwei Drittel der &quot;erlaubten&quot; Zeit in den Schatten, um die Haut nicht übermäßig zu strapazieren. Bei Kindern gilt es, noch vorsichtiger zu sein.<br />Kinder benötigen einen Sonnenschutz mit einem LSF von 25 bis 30. Für Erwachsene mit normal empfindlicher Haut empfehlen sich Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor zehn bis 15. Wichtig ist dabei, dass das Mittel die Haut sowohl vor den langwelligen UV-A-Strahlen als auch vor den kurzwelligen UV-B-Strahlen schützt.<br /><br /><b>Sonnenschutzmittel richtig einsetzen</b><br />Die Stiftung Kindergesundheit empfiehlt:
<ul><li> Geizen Sie nicht mit dem Sonnenschutzmittel, sondern tragen sie es immer ausgiebig auf. In diesem Fall stimmt es wirklich: Viel hilft viel. Der auf den Tuben angegebene Lichtschutzfaktor gilt nämlich nur für eine reichlich aufgetragene Menge.</li><li>Der Schutz von &quot;wasserfesten&quot; Mittel geht beim Baden teilweise verloren. Auch durch das Abtrocknen mit einem Handtuch wird der Schutz entfernt. Cremen Sie deshalb Ihr Kind nach dem Aufenthalt im Wasser immer wieder reichlich ein. Die Schutzdauer lässt sich zwar durch mehrfaches Eincremen nicht verlängern, hilft aber, den Schutz aufrecht zu erhalten.</li><li>Werden gleichzeitig Sonnenschutz und Mückenabwehr benötigt, sollte stets das Sonnenschutzmittel zuerst aufgetragen werden und erst 15 bis 30 Minuten später das Anti-Mücken-Mittel, um die Wirkung des Sonnenschutzes nicht zu gefährden.</li><li>Besonders Sonnenbrand gefährdete Stellen, zum Beispiel Nase, Lippen und Ohren nicht vergessen!</li></ul>
Sonnenschutzprodukte, die ausschließlich physikalisch wirken, also keine chemischen Substanzen enthalten, sind mit Hinweise wie &quot;chemical free&quot;, &quot;ohne chemische Filter&quot; oder &quot;reines Mikropigment&quot; gekennzeichnet. Je kleiner das Kind, desto wichtiger ist der Lichtschutz auf der Basis von Mikropigmenten wie z.B. Zinkoxid oder Titandioxid, betont die Stiftung Kindergesundheit. Chemische Lichtschutzfilter sind deshalb weniger empfehlenswert, weil sie in die empfindliche Haut kleiner Kinder eindringen und unerwünschte Wirkungen entfalten können.<br /><br /><b>Bei Sonnenschäden richtig handeln</b><br />Nützlich ist alles, was der Haut ihre Feuchtigkeit wieder zurückgibt und sie kühlt. Bei leichtem Sonnenbrand helfen kühlende Lotionen und Umschläge mit kühlem, verdünntem schwarzen Tee. Wenn die Haut spannt und brennt, hilft eine einfache Creme oder eine Spezialsalbe gegen Sonnenbrand aus der Apotheke. Quark- und Joghurtwickel oder mit Essigwasser getränkte Tücher beruhigen ebenfalls die durch den Sonnenbrand gereizte und schmerzende Haut. Bei einem schweren Sonnenbrand gehört das Kind zum Arzt.<br />Wenn sich die Haut nach einem Sonnenbrand abgeschält hat, ist die neu gebildete Haut dünn und besonders empfindlich für UV-Strahlen. Das Kind sollte deshalb nach einem Sonnenbrand die Sonne so lange meiden, bis sich die Haut vollständig erholt hat und nicht mehr gerötet ist.<br />Die Stiftung Kindergesundheit warnt jedoch davor, die Kinder aus übertriebener Angst vor Sonnenschäden unverhältnismäßig zu behüten: „Um von den gesundheitlichen Vorteilen der Sonne zu profitieren, sollten sich alle Kinder regelmäßig unter freiem Himmel aufhalten und zwar in Bewegung mindestens eine halbe Stunde am Tag“, empfiehlt Professor Koletzko.<br /><br /><b>Vorbeugen ist besser als heilen.</b><br />Deshalb setzt sich die 1998 gegründete Stiftung Kindergesundheit für eine verbesserte Gesundheitsvorbeugung ein, fördert die hierzu notwendige Forschung und die Verbreitung wissenschaftlich gesicherter Informationen für Ärzte und Familien mit Kindern. Unser Engagement gilt nicht nur Kindern mit besonderen gesundheitlichen Problemen. Die gewonnenen Erkenntnisse kommen allen Kindern und ihren Familien zugute.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 08:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Solarien: Hautkrebsgefahr wird massiv unterschätzt</title>
			<link>http://www.naturheilmagazin.de/nachrichten/artikel/solarien-hautkrebsgefahr-wird-massiv-unterschaetzt.html</link>
			<description>Deutsche Krebshilfe und ADP fordern regelmäßige Kontrollen in Solarien</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>24.04.2012 Christiana Tschoepe, Pressestelle, <link http://www.krebshilfe.de/ _blank external-link-new-window www.krebshilfe.de>Deutsche Krebshilfe e.V.</link></i>
Berlin (sts) – Jährlich erkranken 224.000 Menschen neu an Hautkrebs, 26.000 davon am besonders gefährlichen malignen Melanom. Der so genannte „schwarze“ Hautkrebs wird zunehmend bei jüngeren Menschen diagnostiziert, insbesondere bei Frauen. Experten machen häufige Solarienbesuche für diesen Trend verantwortlich. Das Risiko, durch regelmäßige Solariengänge an einem malignen Melanom zu erkranken, ist bedeutend höher, als bisher angenommen wurde. „Wir werden die Bevölkerung daher noch stärker über die Risiken der Solariennutzung aufklären“, betont Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, am 24. April 2012 auf einer Pressekonferenz in Berlin. „Zudem müssen die Solarien dringend regelmäßig kontrolliert werden, damit die seit Januar geltende UV-Schutz-Verordnung auch tatsächlich umgesetzt wird.“<br /><br />„Das Risiko, an einem malignen Melanom zu erkranken, steigt auf fast 200 Prozent, wenn Solarien bis zu einem Alter von 35 Jahren regelmäßig genutzt werden“, so Professor Dr. Eckhard Breitbart, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP). Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie französischer und italienischer Wissenschaftler, die am 23. April 2012 im Rahmen des internationalen EUROSKIN-Workshops 'Health Risks of Sunbed Use – Needs, Regulations and Perspectives' in Berlin vorgestellt wurde.<br /><br />Deutsche gelten als Europameister im künstlichen Bräunen. Jetzt hat das Mannheimer Institut für Public Health (MIPH) der Universität Heidelberg mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Krebshilfe 4.800 Bundesbürger zu ihren Solarien-Nutzungsgewohnheiten befragt. Die 'SUN STUDY 2012' belegt, dass Menschen unter 36 Jahren sich besonders häufig künstlich bräunen. Derzeit nutzen etwa 3,5 Millionen unter 36-Jährige Sonnenbänke. „Bei den Solarien¬gängern konnten wir eine typische 'Viel-Nutzer-Gruppe' identifizieren, die entsprechend besonders gefährdet ist: Es sind Frauen im Alter von 18 bis 25 Jahren“, erläutert Professor Dr. Sven Schneider vom MIPH. „Frauen dieser Altersgruppe gehen etwa doppelt so häufig auf die Sonnenbank wie Männer.“ Ein weiteres Ergebnis ist besonders schockierend: Etwa 167.000 der derzeitigen Solariennutzer sind minderjährig. Nach geltendem Recht sind die Betreiber verpflichtet, Jugendlichen den Zugang zu Solariengeräten zu verbieten. Sie riskieren seit März 2010 Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 Euro.<br /><br />Deutschland stellt mit der seit Anfang diesen Jahres geltenden UV-Schutz-Verordnung strenge Qualitätsanforderungen an die Betreiber von Solarien. So wird beispielsweise eine fachliche Qualifikation für das Personal von Sonnenstudios gefordert und eine einheitliche Bestrahlungsstärke von maximal 0,3 Watt pro Quadratmeter vorgeschrieben. Die Wirksamkeit der Verordnung wird jedoch davon abhängen, wie die einzelnen Bundesländer das Einhalten der Vorgaben in der Praxis kontrollieren. „Kontinuierliche Interventionen der Solarienindustrie auf europäischer Ebene drohen bereits jetzt, den Erfolg zu verhindern“, warnt Dr. Rüdiger Greinert, Generalsekretär von EUROSKIN. „Die Industrie versucht, durch das Erstellen eigener Ausbildungsmaterialien die geforderte unabhängige Ausbildung des Fachpersonals für Solarien zu unterlaufen.“ Damit würde die unabhängige fachliche Beratung der Besucher in Solarien gefährdet. Ein weiterer beunruhigender Trend sei, dass die Sonnenstudios verstärkt mit therapeutischen Angeboten werben. „UV-Therapien dürfen nur unter ärztlicher Aufsicht nach einer klaren Nutzen-Risikoabwägung für den Patienten durchgeführt werden“, betont Professor Breitbart, „denn UV-Strahlen sind ein Karzinogen und erhöhen das Hautkrebsrisiko.“<br /><br />Ausführliche Informationen, Ratgeber und Plakate zum Schutz der Haut vor zu viel UV-Strahlen und zu den Risiken durch Solarien können bei der Deutschen Krebshilfe e. V., Postfach 1467, 53004 Bonn, unter der Telefonnummer 02 28/7 29 90-0 und im Internet unter www.krebshilfe.de kostenlos bestellt werden.<br /><br />Hintergrund-Information: Forderungen zum Gesundheitsschutz in Solarien<br /><br />Am 23. April 2012 fand in Berlin der internationale Workshop der European Society of Skin Cancer Prevention, EUROSKIN, 'Health Risks of Sunbed Use – Needs, Regulations and Perspectives' statt. Die Experten erarbeiteten folgenden Forderungskatalog:
<ul><li> Regelmäßige Kontrollen der Betreiber von Solarien hinsichtlich der Einhaltung der UV-Schutz-Verordnung durch die zuständigen Behörden der Bundesländer.</li><li>Abschaffung unbeaufsichtigter „Münzsolarien“.</li><li>Erstellung der Ausbildungsrichtlinien für Solarienfachpersonal durch unabhängige Experten.</li><li>Keine Ausbildung des Solarienfachpersonals durch industrieabhängige oder -nahe Institute.</li><li>Durchführung von UV-Therapien nur in medizinischen Einrichtungen.</li><li>Solarien sollen grundsätzlich nicht zur Deckung des Vitamin-D-Bedarfs genutzt werden.</li></ul>
Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.euroskin.de.<br /><br />Interviewpartner auf Anfrage!<br /><br />Bonn, 24. April 2012<br /><br />Abdruck honorarfrei<br />Beleg erbeten]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 18:47:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Von der panischen Angst vorm leeren Kühlschrank</title>
			<link>http://www.naturheilmagazin.de/nachrichten/artikel/von-der-panischen-angst-vorm-leeren-kuehlschrank.html</link>
			<description>Quelle: Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V., April 2012
Aachen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>Quelle: Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V., </i><i>April 2012</i>
<b>Aachen (fet) – Obwohl wir in einer Gesellschaft des Lebensmittelüberflusses leben, erwecken unsere Vorräte den Eindruck, wir horten für Hungerzeiten. Unsere Kühlschränke sind oft mit mehr gefüllt, als wir brauchen, nur um auf jedes Appetitgefühl vorbereitet zu sein. Dabei werfen wir scheinbar lieber weg, als auf etwas potenziell verzichten zu müssen.</b><br /><br />Für viele waren die Osterfeiertage wieder Tage der Schlemmerei und des reichhaltigen Genusses. Verwunderlich ist es nicht, lässt das hiesige Lebensmittelangebot kaum einen kulinarischen Wunsch unbefriedigt. Wie sonderbar mutet da das regelmäßig vor Feiertagen zu beobachtende Szenarium im Supermarkt an. In Scharen strömen Menschen in die Einkaufshallen, um die zwei hintereinander folgenden geschlossenen Tage ohne Entbehrungen zu überstehen. Dabei verfügen viele Deutsche über Vorräte, mit denen sie mindestens zwei bis drei Wochen problemlos versorgt wären. Alte Brötchen, ein paar Konserven für den „Notfall“ oder die eingefrorenen Überbleibsel einer längst vergessenen Mahlzeit finden sich in den meisten Haushalten.&nbsp;<br /><br />Etwa drei Generationen ist es her, dass die kriegsgeplagte Bevölkerung um jedes genießbare Lebensmittel dankbar war und aus dem trockensten Brot noch eine brauchbare Mahlzeit zauberte. Seitdem mussten wir nie wieder Hunger leiden. Dennoch horten wir in unseren Kühlschränken Lebensmittel für „Notzeiten“: unvorhersehbare Appetite. Und noch bevor sich die Vorräte dem Ende neigen, sorgen wir wieder für Nachschub. Auf die Frage „Was esse ich denn jetzt?“ lockt das knackige Neue mehr als das schon etwas trockene Alte. Dabei landen nicht nur leicht verderbliche Lebensmittel im häuslichen Müll. Auch Dauerprodukte wie Gewürze oder Konserven, deren Haltbarkeitsdatum beim Kauf noch weit in der Ferne lag, sind plötzlich abgelaufen, wenn wir sie dann doch mal brauchen.
Doch nicht nur unsere scheinbare Angst, im Appetit-Fall nicht das passende zu Hause zu haben, trägt zur deutschlandweiten Lebensmittelverschwendung bei. Auch ein unbewusst in vielen Köpfen verankerter psychologischer Aspekt spielt eine Rolle. „Größer ist gleich besser“ gilt nicht mehr nur für Prestigeobjekte wie Autos oder Fernsehgeräte. Auch im Supermarkt oder beim Außer-Haus-Verzehr verlocken uns Großpackungen und XXL-Angebote. Wer kauft schon zwei Orangen, wenn es auch ein ganzes Netz sein kann? Im Kino wählen wir die Popcorntüte oft eine Nummer zu groß, im Fastfood-Restaurant den größten Colabecher und das „Zwei Joghurts zum Preis von einem“-Angebot nehmen wir auch gerne mit. Hierauf folgt meist beschämt die Erkenntnis, dass die in Kindestagen belächelte Eigenheit von den „Augen, die größer als der Magen sind“, sich nicht verwachsen hat. Zwar schwören wir uns reumütig beim Wegwerfen der Überreste, beim nächsten Mal nicht so gierig zu sein. Doch Hand aufs Herz, gelingt uns das wirklich immer?<br /><br />Dabei wirkt es ähnlich befreiend wie bei einem Frühjahrsputz, den Kühlschrank und den Vorratsschrank regelmäßig zu entleeren, die enthaltenen Lebensmittel komplett zu verbrauchen und Platz für Neues zu schaffen. Das beruhigt nicht nur das Gewissen, sondern spart auch für mindestens eine Woche den Gang zum Supermarkt. Und wer nicht weiß, was er mit den altbackenen Brötchen, den angetrockneten Wurstresten oder der schrumpeligen Paprika anfangen soll, dem sei das Buch „Teller statt Tonne“ von Marianne Reiß und Irina Baumbach empfohlen. Der kleine Ratgeber enthält neben interessanten Fakten zum Umgang mit Lebensmitteln auch viele einfache und schnelle Rezepte, um wenig Ansehnliches in eine leckere Mahlzeit zu verwandeln. Das Taschenbuch ist im Buchhandel und im Medienshop unter <link http://www.fet-ev.eu/ _blank external-link-new-window www.fet-ev.eu>www.fet-ev.eu</link> erhältlich.<br /><br />Redaktion: Dipl.troph. Christine Langer<br /><b>Kontakt:</b><br />Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.<br />Kapuzinergraben 18-22, 52062 Aachen<br />E-Mail: <link presse@fet-ev.eu - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@fet-ev.eu</link> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 17:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ADHS wird zu häufig diagnostiziert: Studie der RUB und der Universität Basel</title>
			<link>http://www.naturheilmagazin.de/nachrichten/artikel/adhs-wird-zu-haeufig-diagnostiziert-studie-der-rub-und-der-universitaet-basel.html</link>
			<description>30.03.2012 11:09Dr. Josef König, Pressestelle, Ruhr-Universität BochumWas Experten und die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>30.03.2012 11:09<br />Dr. Josef König, Pressestelle, <link http://www.ruhr-uni-bochum.de/ - external-link-new-window "Ruhr-Universität Bochum">Ruhr-Universität Bochum</link></i><br /><br /><b>Was Experten und die Öffentlichkeit schon lange vermuten, belegen Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Basel erstmals mit repräsentativen Daten: ADHS, die Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung, wird zu häufig diagnostiziert. Psychotherapeuten und Psychiater für Kinder und Jugendliche fällen ihr Urteil offensichtlich eher anhand von Faustregeln, so genannten Heuristiken, statt sich eng an die gültigen Diagnosekriterien zu halten. Insbesondere bei Jungen stellen sie deutlich mehr Fehldiagnosen als bei Mädchen.</b><br /><br />ADHS wird zu häufig diagnostiziert<br />Forscher der RUB und der Universität Basel liefern erstmals verlässliche Daten<br />Repräsentative Befragung von Psychotherapeuten und Psychiatern für Kinder und Jugendliche<br /><br />Was Experten und die Öffentlichkeit schon lange vermuten, belegen Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Basel erstmals mit repräsentativen Daten: ADHS, die Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung, wird zu häufig diagnostiziert. Psychotherapeuten und Psychiater für Kinder und Jugendliche fällen ihr Urteil offensichtlich eher anhand von Faustregeln, so genannten Heuristiken, statt sich eng an die gültigen Diagnosekriterien zu halten. Insbesondere bei Jungen stellen sie deutlich mehr Fehldiagnosen als bei Mädchen. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie von Prof. Dr. Silvia Schneider und Prof. Dr. Jürgen Margraf (beide RUB) sowie Dr. Katrin Bruchmüller (Universität Basel). Darüber berichtet das amerikanische „Journal of Consulting and Clinical Psychology“ und die deutsche Fachzeitschrift „Psychotherapeut“.<br /><br /><b>Leon hat ADHS, Lea nicht</b><br /><br />Befragt haben die Forscher insgesamt 1.000 Kinder- und Jugendpsychotherapeuten und -psychiater bundesweit. 473 nahmen an der Befragung teil. Sie erhielten je eine von vier unterschiedlichen Fallgeschichten, sollten eine Diagnose stellen und eine Therapie vorschlagen. In drei der vier Fälle lag anhand der geschilderten Symptome und Umstände kein ADHS vor, nur ein Fall war mit Hilfe der geltenden Leitlinien und Kriterien eindeutig als Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung diagnostizierbar. Da die Forscher auch noch das Geschlecht der „Patienten“ variierten, wurden insgesamt acht verschiedene Fälle beurteilt. Daraus ergab sich bei je zwei gleichen Fallgeschichten ein deutlicher Unterschied: Leon hat ADHS, Lea nicht.<br /><br /><b>Männlich und auffällig: der „Prototyp“ macht’s</b><br /><br />Viele Kinder- und Jugendpsychotherapeuten und -psychiater gehen dabei offensichtlich eher heuristisch vor und entscheiden nach prototypischen Symptomen. Der Prototyp ist männlich und zeigt Symptome von motorischer Unruhe, mangelnder Konzentration oder Impulsivität. Die Nennung dieser Symptome löst bei den Diagnostikern in Abhängigkeit vom Geschlecht unterschiedliche Diagnosen aus. Treten diese Symptome bei einem Jungen auf bekommt er die Diagnose ADHS, die identischen Symptome bei einem Mädchen führen jedoch zu keiner ADHS-Diagnose. Es spielt aber auch eine Rolle, wer die Diagnose stellt: Mann oder Frau. Männliche Therapeuten diagnostizierten signifikant häufiger ein ADHS als weibliche.<br /><br /><b>Inflationäre Diagnosen, mehr Medikamente, höhere Tagesdosen</b><br /><br />Fast schon inflationär hieß es in den vergangenen Jahrzehnten bei den „Zappelphilipps“ und schwierigen Kindern: Diagnose ADHS. Zwischen 1989 und 2001 stieg die Anzahl in der klinischen Praxis um unglaubliche 381 Prozent. Die Ausgaben für ADHS-Medikamente haben sich in einem vergleichbaren Zeitraum von 1993 bis 2003 verneunfacht – beispielsweise für das leistungssteigernde Methylphenidat. In Deutschland berichtet die Techniker Krankenkasse für ihre Versicherten der Altersgruppe 6 bis 18 Jahre einen Anstieg der Methylphenidat-Verschreibungen um 30 Prozent in der Zeit von 2006 bis 2010. In diesen Jahren haben sich auch die Tagesdosierungen im Schnitt um 10 Prozent erhöht.<br /><br /><b>Bemerkenswertes Forschungsdefizit</b><br /><br />Nimmt man nur diese Zahlen, so ergibt sich ein erhebliches Forschungsdefizit. „Dem großen öffentlichen Interesse steht eine bemerkenswert geringe Basis an empirischen Studien zu diesem Thema gegenüber“, so Prof. Schneider und Dr. Bruchmüller. Gab es in den 1970er und 1980er Jahren einen „gewissen Aufschwung“ in der Untersuchung von Häufigkeit und Ursachen von Fehldiagnosen, beachtet die Forschung dies seitdem kaum noch. Die aktuelle Studie zeigt: Um eine falsche Diagnose bei ADHS und eine vorschnelle Behandlung zu verhindern, ist es entscheidend, sich nicht auf seine Intuition zu verlassen, sondern sich klar an den festgelegten Kriterien zu orientieren. Das gelingt am besten mit Hilfe von standardisierten Befragungsinstrumenten, zum Beispiel diagnostischen Interviews.<br /><br /><b>Titelaufnahmen</b><br /><br />K. Bruchmüller, S. Schneider: Fehldiagnose Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätssyndrom? Empirische Befunde zur Frage der Überdiagnostizierung. Psychotherapeut 2012, DOI: 10.1007/s00278-011-0883-7<br /><br />K. Bruchmüller, J. Margraf, S. Schneider: Is ADHD Diagnosed in Accord With Diagnostic Criteria? Overdiagnosis and Influence of Client Gender on Diagnosis. Journal of Consulting and Clinical Psychology 2012, DOI: 10.1037/a0026582<br /><br /><b>Weitere Informationen</b><br /><br />Prof. Dr. Silvia Schneider, Arbeitseinheit Klinische Kinder- und Jugendpsychologie, Ruhr-Universität Bochum, Tel. 0234/32-23168, -23600, <link silvia.schneider@rub.de - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">silvia.schneider@rub.de</link><br /><br />Redaktion: Jens Wylkop]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 16:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zu enge Kinderschuhe</title>
			<link>http://www.naturheilmagazin.de/nachrichten/artikel/zu-enge-kinderschuhe.html</link>
			<description>03.04.2012Pressemitteilung von: Orthopäden 2, Dr. med. Alexander Lemmé, Facharzt für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>03.04.2012<br />Pressemitteilung von: Orthopäden 2, Dr. med. Alexander Lemmé,&nbsp;Facharzt für Orthopädie, Fußchirurg</i>
Der Salzburger Sportwissenschaftler Wieland Kunz hat sich mit den Schuhgrößen von 9.245 Kindergartenkindern in vier Ländern beschäftigt und die Zahlen ausgewertet. Die Ergebnisse sind erschreckend. So tragen 40,4 Prozent dieser Kinder zu kleine Straßenschuhe und von den Hausschuhen sind sogar 59,4 Prozent nicht passgerecht. Die richtigen Schuhe für Kinder zu finden, ist oftmals ein schwieriges Unterfangen. Denn viele Kinder sagen, dass ihnen dieser oder jener Schuh gut passt, weil er ihnen gut gefällt. In Wahrheit sind die Schuhe aber dennoch viel zu klein. Oftmals merken Kinder nicht einmal, dass der Schuh zu eng ist, weil ihre Füße noch formbar sind. Ebenso ziehen viele Kinder die Zehen ein, wenn vorn auf den Schuh gedrückt wird. Die Folgen der unpassenden Schuhe sind fatal. So hat Wieland Kunz in früheren Studien herausgefunden, dass drei von vier Kindern Fehlstellungen des großen Zehs haben. Solche Fehlstellungen können sich zu einem Hallux valgus entwickeln. Dabei ist es für Eltern gar nicht so schwer, das richtige Schuhwerk für die Sprösslinge zu finden. &quot;Kinderschuhe sollten mindestens zwölf bis zu 17 Millimeter länger sein als die Füße&quot;, rät Dr. Alexander Lemmé, Spezialist für Hallux valgus Berlin (<link http://www.fusschirurgie2.de/fusschirurgie.html _blank external-link-new-window www.fusschirurgie2.de>www.fusschirurgie2.de</link>). Denn die Füße breiten sich beim Laufen aus. Dieser Platz sorgt auch dafür, dass die Schuhe ein paar Monate passen, denn Kinderfüße wachsen ab dem vierten Lebensjahr pro Monat einen Millimeter. Im häuslichen Bereich empfiehlt es sich, nicht unbedingt Hausschuhe zu tragen, sondern Antirutschsocken. Dadurch können die Füße atmen und sind nicht ganztägig in den starren Strukturen. Doch auch die Schuhindustrie trägt ein bisschen Mitschuld an der häufigen Fehlstellungen bei Kindern. So sind nach Untersuchungen 97 Prozent der Kinderschuhe kleiner als angegeben. Es ist daher empfehlenswert, dass Eltern die Schuhe innen messen. Vorteilhaft ist zudem die Anfertigung einer Pappschablone. Dieser &quot;Nachbau&quot; der Kinderfüße sollte wie bereits erwähnt mindestens zwölf Millimeter länger sein als der Fuß selbst. Diese Schablone sollte beim Kauf in den Schuh gelegt werden, um somit den passgerechten Schuh für die Kinder zu finden. Es bleibt zu wünschen, dass immer mehr Eltern diese Ratschläge beherzigen, um Kindern schmerzhafte Fußfehlstellungen wie den Hallux valgus zu ersparen.<br /><br /><i>Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.</i><br /><br />Orthopäden 2 | Dr. med. Alexander Lemmé | <br />Facharzt für Orthopädie | Fußchirurg<br />Alexander Lemmé<br />Heerstr. 2<br /><br />14052 Berlin<br />Deutschland<br /><br />E-Mail: <link mail@orthopaeden2.de - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mail@orthopaeden2.de<br /></link>Homepage: <link http://www.fusschirurgie2.de/fusschirurgie.html _blank external-link-new-window www.fusschirurgie2.de/>www.fusschirurgie2.de/</link><br />Telefon: 030 - 302 30 91<br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 16:15:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Was ein Kind zum Wachsen braucht</title>
			<link>http://www.naturheilmagazin.de/nachrichten/artikel/was-ein-kind-zum-wachsen-braucht.html</link>
			<description>Dipl. oec. troph. Hildegard Debertin, PressestelleStiftung Kindergesundheit
03.04.2012 Die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>Dipl. oec. troph. Hildegard Debertin, Pressestelle<br /><link http://www.kindergesundheit.de/ _blank external-link-new-window "Stiftung Kindergesundheit">Stiftung Kindergesundheit</link></i>
03.04.2012 <br /><br /><b>Die Stiftung Kindergesundheit informiert über die unentbehrlichen Komponenten einer gesunden Kinderernährung. Kinder wachsen schnell – besonders im Vorschulalter und in der Pubertät. Zu diesem rasanten Aufbau benötigen sie viel energiereiches Essen und wichtige Nährstoffe. Es kommt auf die richtige Zusammensetzung der Ernährung an, um ein ungestörtes Wachstum und eine langfristige Gesundheit zu garantieren.</b><br /><br />Der Münchner Pädiater und Ernährungsexperte Professor Dr. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit, erläutert die komplexen Zusammenhänge an einem Beispiel: „Für die Bildung von stabilen, kräftigen Knochen benötigt der Organismus des Kindes vor allem Kalzium und Phosphor. Die wichtigste Quelle dafür ist die Milch. Zum Aufbau der Knochen und zur Versorgung der Herzmuskeln und des Nervensystems mit Kalzium braucht der Körper aber auch Vitamin D, entweder ebenfalls aus Milch, oder aus Fisch, Eigelb, Leber, Butter oder Margarine. Und aus der Sonne: Ihre ultravioletten Strahlen sorgen für den Aufbau von Vitamin D in der Haut“.<br /><br /><b>Kalzium für Knochen und Zähne</b><br />Die Versorgung mit Kalzium scheint allerdings immer problematischer zu werden. Die Ernährung vieler Familien enthält heute weniger Kalzium als früher. Fastfood und Softdrinks haben Milch- und Milchprodukte, die Hauptlieferanten von Kalzium, verdrängt. Untersuchungen am Forschungsinstitut für Kinderernährung FKE in Dortmund haben gezeigt, dass etwa ein Drittel der Kinder nicht so viel Kalzium bekommt, wie es nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wichtig wäre.<br /><br />Während Babys und Vorschulkinder in aller Regel noch ausreichend mit Kalzium versorgt werden, ist das mit zunehmendem Alter der Kinder immer weniger der Fall. Möglicherweise glauben die Eltern von größeren Kindern, dass die Milch und all das, was man daraus machen kann, nur für kleine Kinder wirklich wichtig sind.<br /><br />Lange Zeit war man der Ansicht, Kalzium allein sei genug, damit Knochen und Zähne sich gesund entwickeln. Doch Kalzium benötigt das Vitamin D als Wegbegleiter, damit es ausreichend in den Knochen aufgenommen werden kann. Vitamin D ist (zusammen mit dem so genannten Parathormon) das wichtigste Rädchen im komplizierten Kalziumstoffwechsel. Es steigert die Aufnahme des Kalziums aus der Nahrung und fördert die Einlagerung von Kalziumsalzen in die Knochen.<br /><br />Es scheint, als ob das Sonnenvitamin aber noch mehr kann: Es mehren sich Hinweise auf eine Stärkung des Immunsystems und eine geringes Risiko von Atemwegsinfekten. Besonders eindrucksvoll sind die Ergebnisse einer Studie, in der die Gesundheit von Kindern über 31 Jahre verfolgt wurde. Kinder, die als Babys ausreichende Mengen von Vitamin D erhalten haben, hatten später als Erwachsene ein um 80 Prozent geringeres Risiko, an einem Typ I-Diabetes zu erkranken.<br /><br />„Leider liegt in Deutschland auch die Versorgung mit Vitamin D zum Teil erheblich unter den empfohlenen Werten“, bedauert Professor Koletzko: „Die von internationalen Fachgremien befürworteten Werte für die Nährstoffzufuhr für Vitamin D werden von den meisten Kindern und Jugendlichen jenseits des Säuglingsalters deutlich unterschritten. Besonders niedrige Vitamin-D-Spiegel werden bei 11- bis 13-jährigen Mädchen und bei 14- bis 17-jährigen Jungen gemessen, also ausgerechnet in einer für das Wachstum und den Aufbau der Knochen besonders wichtigen Entwicklungsphase“.<br /><br />Das Problem ist: Nennenswerte Mengen des Vitamins finden sich nur in fettem Seefisch (z. B. Lachs, Hering, Makrele, Lebertran), in Eiern oder Milch. Um den empfohlenen Bedarf von täglich zwischen 400 und 800 I. E. Vitamin D zu decken, müsste man mindestens drei bis vier Fischmahlzeiten pro Woche zu sich nehmen (oder mindestens 10 Eier täglich essen).<br /><br /><b>Kinder zur Sonne, ins Freie</b><br />Das beste Rezept gegen Vitamin-D-Mangel und die Entstehung von Rachitis wäre ein tägliches Sonnenbad. Das ist jedoch in unseren Breiten leider leichter gesagt als getan, beklagt die Stiftung Kindergesundheit: In den Wintermonaten November bis Februar ist die UV-B-Strahlung in Nord- und Mitteleuropa im Allgemeinen zu schwach, um eine ausreichende Produktion von Vitamin D im Körper wie gewünscht anzustoßen.<br /><br />Die Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin DGKJ erweiterte deshalb jüngst ihre bisherigen Empfehlungen und fordert: In Zukunft sollten nicht nur Babys, wie bisher, sondern alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland zusätzliches Vitamin D3 erhalten. Außerdem sollten die Kinder- und Jugendärzte die Eltern darauf hinweisen, wie sinnvoll der Aufenthalt ihrer Kinder unter freien Himmel ist, und zwar in Bewegung mindestens eine halbe Stunde am Tag, am besten mit unbedeckten Kopf und mit freien Armen und Beinen.<br /><br /><b>Eisen für Muskeln, Blut und Nerven</b><br />Für das gesunde Wachstum ebenso unentbehrlich ist der Mineralstoff Eisen. Er wird für die Bildung von Blut und für das Wachstum von Muskeln benötigt. „Am besten verarbeitet der Organismus Eisen aus Fleisch und Fleischprodukten. Leider werden gerade diese Lebensmittel von vielen Kindern nicht gern gegessen“, erklärt Professor Koletzko. Die Folge: In aktuellen Studien aus Bayern weist nahezu die Hälfte der Kinder im Alter zwischen sieben und neun Jahren erhebliche Defizite in der Eisenaufnahme auf.<br /><br />In der DONALD-Studie des Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund erreichen die Kinder im Mittel 80 bis 90 Prozent der empfohlenen Werte für die Eisenversorgung, unter den Mädchen zwischen zehn und 18 Jahren sind das jedoch nur 75 Prozent. Folgen von Eisenmangel können aber Müdigkeit, Blutarmut, Muskelschwäche und Appetitlosigkeit sein, warnt die Stiftung Kindergesundheit.<br /><br /><b>Jod für den Hormonhaushalt</b><br />Auch das natürliche Spurenelement Jod, das eine reibungslose Arbeit der Schilddrüse ermöglicht, zählt zu den für Gesundheit und Wachstum unentbehrlichen Substanzen. Die Schilddrüse ist ein wichtiger Schrittmacher für den Organismus.<br />Ihre beiden Hormone, die für ihre Arbeit Jod benötigen, bestimmen das Tempo des Energiestoffwechsels im Körper. Sie steuern Sauerstoffverbrauch, Körpertemperatur und Muskelaktivität, regen das Wachstum an und senken den Cholesterinspiegel. Sie beeinflussen außerdem alle anderen Hormone bildenden Organe des Körpers.<br /><br />Deutschland zählt zu den jodärmsten Ländern Europas: Unser Trinkwasser, die hier wachsenden Pflanzen und das Fleisch der damit ernährten Tiere enthalten nur wenig von diesem lebenswichtigen Spurenelement. Nennenswerte Mengen von Jod sind nur in Seefischen vorhanden, die ja auch gute Lieferanten von Vitamin D sind. Um Störungen der Schilddrüsenfunktion besser vorzubeugen, sollten Familien im Haushalt jodiertes und am besten auch mit Fluorid und Folsäure angereichertes Speisesalz verwenden. Wichtig ist auch der Kauf von Back- und Wurstwaren, die mit Jodsalz hergestellt wurden.<br /><br /><b>Vitamine für Kraft und Fitness</b><br />Die Wichtigkeit von Vitaminen für die gesunde Entwicklung ist den meisten Eltern bewusst. Schwierig wird es allerdings, die Kinder zum Essen von vitaminreichem Gemüse und Obst zu animieren. Der Hinweis, wie gesund das alles sei, zieht nicht: Die Kinder merken nur, dass sie etwas essen sollen, was sie nicht wollen.<br /><br />Eltern müssen deshalb häufig zu Tricks greifen. Ein Beispiel: Viele Kinder essen rohes Gemüse lieber als gekochtes. In einem solchen Fall sollte im Haushalt immer etwas Obst oder rohes Gemüse, gewaschen und in appetitlichen Happen in erreichbarer Höhe stehen. Eine praktische Faustregel zur benötigten Menge an Obst und Gemüse: Fünf Kinderhände voll Obst und Gemüse über den Tag verteilt. Für ein Vierjähriges sind das zum Beispiel zwei kleine Tomaten, ein paar kernlose Trauben, zwei Stückchen rohe Kohlrabi, eine halbe Banane, ein Stück Gurke.<br /><br />Die von Ernährungsexperten ermittelten Mengen zur optimalen Versorgung von Kindern und Jugendlichen werden leider von vielen Kindern nicht einmal annähernd erreicht. Dazu einige Beispiele:
<ul><li>22 Prozent der Jungen und 30 Prozent der Mädchen im Vorschulalter erhalten nicht einmal die Hälfte der empfohlenen Milchmenge.</li><li>In fast allen Altersgruppen essen die Kinder zu wenig pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Brot, Kartoffeln und andere kohlehydratreiche Beilagen. Dafür wird insbesondere mit zunehmendem Alter zu viel Fleisch und damit auch zu viel Fett konsumiert.</li></ul>
Die in deutschsprachigen Länder empfohlenen D-A-CH-Referenzwerte werden für die Vitamine D und E sowie für Folat, Ballaststoffe, Kalzium und Eisen (bei Mädchen) von den meisten Kindern unterschritten, während der Fleischverbrauch verhältnismäßig hoch und die konsumierten Fette ungünstig sind.<br /><b><br />Wovon mehr, wovon weniger?</b><br />Die Stiftung Kindergesundheit empfiehlt allen Eltern, sich an folgende Regeln zu halten:
<ul><li>Mehr pflanzliche Lebensmittel, vor allem Gemüse, Obst, Brot und Kartoffeln;</li><li>Mehr Vollkornmehl, -brot, -nudeln oder -reis anstelle von hellen Produkten. Brot sollte dick geschnitten und dünn belegt werden;</li><li>Mehr fettreduzierte Milchprodukte anstelle von Vollmilchprodukten;</li><li>Mehr fettarme Wurst- und Fleischsorten anstelle von fettreichen Varianten;</li><li>Weniger Fett- und zuckerreiche Lebensmittel (Speisefette, Süßwaren, Knabberartikel);</li><li>Kinder brauchen viel zu Trinken, im Durchschnitt fünf bis sechs Gläser Flüssigkeit am Tag. Aber bitte lieber als Leitungswasser, Mineralwasser oder ungesüßter Früchtetee anstelle von übersüßten Softdrinks.</li><li>Beim Kochen und Braten lieber Raps- oder Olivenöl anstelle von anderen Ölen und Fetten.</li></ul>
Eltern sollten allerdings der Versuchung widerstehen, das Essverhalten ihrer Kinder streng zu kontrollieren, unterstreicht Professor Koletzko. Besser sei es, ein ausgewogenes Essensangebot bereitzustellen.<br />Dem Kind bleibt dann überlassen, wie viel es davon isst. Auf diese Weise entwickelt das Kind ein natürliches Hunger- und Sättigungsgefühl, und das ist die beste Vorbeugung gegen Überernährung und Übergewicht.<br /><br />Und noch ein Letztes: Kinder lernen auch bei der Ernährung durch Nachahmung ihrer Eltern. Doch die Medaille hat zwei Seiten, gibt die Stiftung Kindergesundheit zu bedenken: Ernähren sich die Eltern gesund, wird auch ihr Kind das (hoffentlich) übernehmen – genau so ist es aber leider auch bei schlechtem Vorbild der Eltern.<br /><br /><b>Vorbeugen ist besser als heilen.</b><br />Deshalb setzt sich die 1998 gegründete Stiftung Kindergesundheit für eine verbesserte Gesundheitsvorbeugung ein, fördert die hierzu notwendige Forschung und die Verbreitung wissenschaftlich gesicherter Informationen für Ärzte und Familien mit Kindern. Unser Engagement gilt nicht nur Kindern mit besonderen gesundheitlichen Problemen. Die gewonnenen Erkenntnisse kommen allen Kindern und ihren Familien zugute.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 16:01:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Lebensmittel aus DL: geringe Rückstände von Pflanzenschutzmitteln</title>
			<link>http://www.naturheilmagazin.de/nachrichten/artikel/lebensmittel-aus-dl-nur-noch-geringe-rueckstaende-von-pflanzenschutzmitteln.html</link>
			<description>Lebensmittel aus Deutschland enthalten nur noch geringe Rückstandsmengen von Pflanzenschutzmitteln</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>12.04.2012, Quelle: Nina Banspach, Pressestelle, <link http://www.bvl.bund.de/DE/Home/homepage_node.html _blank external-link-new-window "Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)">Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)</link></i><br /><br />Ergebnisse aus der BVL-Berichterstattung 2010 bestätigen den positiven Trend der Vorjahre 
<b>Bei in Deutschland produzierten Lebensmitteln werden immer seltener unzulässig hohe Rückstände an Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen. Nur noch bei einem Prozent der untersuchten Erzeugnisse war dies im Jahr 2010 der Fall.</b> „Die Bemühungen von Erzeugern, Wirtschaft und Behörden, die Pflanzenschutzmittel-Rückstände zu minimieren, zeigen Wirkung“, erklärte Dr. Helmut Tschiersky-Schöneburg, Präsident des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), bei der Vorstellung der „Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2010&quot; in Berlin.<br /><br />Bei Produkten aus den übrigen EU-Mitgliedstaaten wurde das niedrige Niveau von Beanstandungen aus dem Vorjahr beibehalten. Erzeugnisse aus Nicht-EU-Staaten fallen hingegen deutlich häufiger auf, obwohl auch hier eine positive Entwicklung erkennbar ist.<br /><br />Nach Einschätzung Tschiersky-Schöneburgs ist die positive Entwicklung bei deutschen Erzeugnissen auch auf die Arbeit der im Jahr 2010 eingerichteten Task Force Pflanzenschutzmittel zurückzuführen. Dort arbeiten Vertreterinnen und Vertreter der Pflanzenschutzdienste und amtlichen Lebensmittelkontrolle der Länder sowie der Wirtschaft unter Vorsitz des BVL zusammen. Die Task Force versucht Ursachen von Höchstwertüberschreitungen aufzuspüren und durch geeignete Maßnahmen abzustellen.<br /><br />Im Jahr 2010 wurde nur noch in 1,0 Prozent der untersuchten Erzeugnisse deutscher Herkunft eine Überschreitung des geltenden Rückstandshöchstgehaltes festgestellt. Der positive Trend der Vorjahre setzte sich damit fort. Im Jahr 2008 hatten die Untersuchungsämter noch in 1,9 Prozent der Proben Überschreitungen der Höchstgehalte gemessen, im Jahr 2009 in 1,6 Prozent der Proben.<br /><br />Bei Lebensmitteln aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) blieb die Überschreitungsquote auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres von 1,5 Prozent der untersuchten Proben. Im Jahr 2008 hatte die Zahl der Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte noch bei 3 Prozent der untersuchten Proben gelegen. Dieses Ergebnis stützt erneut die Annahme, dass die bis 2008 stets höheren Überschreitungs- und Beanstandungsraten bei Erzeugnissen aus anderen Mitgliedstaaten der EU auch auf die unterschiedliche Gesetzeslage in diesen Ländern zurückzuführen waren. Mit dem vollständigen Inkrafttreten der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 gelten seit dem 1. September 2008 EU-weit einheitliche Rückstandshöchstgehalte.<br /><br />Nicht ganz so erfreulich ist die Situation bei Erzeugnissen aus Drittländern. Im Jahr 2010 wurden bei 8,0 Prozent der Proben Rückstände oberhalb der Rückstandshöchstgehalte gemessen. Der Trend ist allerdings auch hier positiv. Im Jahr 2008 lag der Wert noch bei 9,1 Prozent, im Jahr 2009 bei 8,6 Prozent.<br /><br /><b>Besonders positiv fallen auch weiterhin Biolebensmittel auf. Hier konnten bei den weitaus meisten Proben überhaupt keine Rückstände nachgewiesen werden.</b> Bei herkömmlichen pflanzlichen Erzeugnissen ist die Spannbreite groß. Nur wenig beanstandet wurden Kartoffeln, Birnen und Karotten. Zu den häufig beanstandeten Produkten gehören Frische Kräuter, Paprika und Bohnen mit Hülsen.<br /><br />Insgesamt haben im Jahr 2010 die Untersuchungseinrichtungen der amtlichen Lebensmittel- und Veterinärüberwachung der Bundesländer 17.585 Proben von Lebensmitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs sowie von Säuglings- und Kleinkindernahrung auf das Vorhandensein von Pflanzenschutzmittelrückständen untersucht. Dabei wurden mehr als 5,1 Millionen einzelne Analysenergebnisse zu 845 verschiedenen Wirkstoffen ermittelt. Im Durchschnitt wurde jede Probe auf 293 Wirkstoffe untersucht. Unter den 17.585 Proben waren auch 367 Proben, denen konkrete Verdachtsmomente oder Beschwerden zugrunde lagen und die daher nicht in die genannten Auswertungen eingegangen sind.<br /><br />Weitere Hintergrundinformationen finden Sie unter:<br /><link http://www.bvl.bund.de/HInbpsm2010 _blank external-link-new-window http://www.bvl.bund.de/HInbpsm2010>http://www.bvl.bund.de/HInbpsm2010</link><br /><br />Den aktuellen Bericht zur „Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2010“ einschließlich der entsprechenden Tabellen finden Sie unter: <link http://www.bvl.bund.de/nbpsm2010 _blank external-link-new-window http://www.bvl.bund.de/nbpsm2010>http://www.bvl.bund.de/nbpsm2010</link><br /><br />Die Berichte zur „Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände“ einschließlich der entsprechenden Tabellen der Vorjahre finden Sie unter: <link http://www.bvl.bund.de/nbpsm_archiv _blank external-link-new-window http://www.bvl.bund.de/nbpsm_archiv>http://www.bvl.bund.de/nbpsm_archiv</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 13:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Antibiotika bei Kindern: Gefährliche Verordnungspraxis</title>
			<link>http://www.naturheilmagazin.de/nachrichten/artikel/antibiotika-bei-kindern-gefaehrliche-verordnungspraxis.html</link>
			<description>Faktencheck der Bertelsmann Stiftung</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>März 2012, Quelle: Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ), <link http://www.welt-der-homoeopathie.de/ _blank external-link-new-window www.welt-der-homoeopathie.de>www.welt-der-homoeopathie.de</link></i>
Im Jahr 2009 hat jedes zweite Kind zwischen drei und sechs Jahren Antibiotika verschrieben bekommen. Bei Kindern im Alter von null bis zwei Jahren lag die Rate mit 45 Prozent nur unwesentlich niedriger. Und bei Kindern und Jugendlichen bis 17 Jahren sind es noch immer 38 Prozent. Damit schlucken Kinder weit mehr Antibiotika als Erwachsene. Zum Vergleich: 33 Prozent aller Erwachsenen wurde in diesem Zeitraum ein Antibiotikum verordnet. Im Auftrag der Bertelsmann Stiftung untersuchte Prof. Gerd Glaeske vom Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen die möglichen Hintergründe, Ursachen und Folgen<br />der Verordnungspraxis. Besonders häufig werden danach Antibiotika bei akuter Mittelohrentzündung, fiebriger Erkältung und Grippe eingesetzt. Da es sich hierbei aber meistens um Virusinfekte handelt, helfen Antibiotika vielfach gar nicht, da sie nur gegen bakterielle Keime wirken. Werden sie zu häufig und unnötig eingenommen, besteht vielmehr die Gefahr, dass sie keine Wirkung mehr zeigen, wenn sie wirklich notwendig sind. Bereits jetzt stellen resistente bakterielle Erreger in Krankenhäusern ein großes Problem dar. <br />Curt Kösters, Sprecher der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie (WissHom), stellt dazu fest: „Homöopathische Ärzte fordern seit Jahren, den Einsatz von Antibiotika strikt auf Zustände zu beschränken, die ernsthaft lebensbedrohlich sind.“ Die Gefahren einer leichtfertigen Verschreibungspraxis sind Ärzten bekannt: „Antibiotika sind immer toxisch. – Eine selektive Toxizität, die nur Krankheitserreger und nicht den gesunden menschlichen Organismus angreift, gibt es nicht. Sie töten auch die nützlichen Bakterien, beispielsweise die Bakterienflora des Darms. Und letztendlich verursachen Antibiotika Resistenzen und sind damit auf lange Sicht unwirksam.“<br />Der „Faktencheck Gesundheit“ macht eine Reihe von Vorschlägen, wie die häufige Verordnung und Einnahme von Antibiotika eingedämmt werden kann. So sollten Allgemein-, Kinder- und HNO-Ärzte die medizinischen Leitlinien stärker berücksichtigen. Auch eine übergreifende Leitlinie zum Antibiotika-Einsatz wäre zu erwägen. Patienten sollten verstärkt darüber aufgeklärt werden, wann Antibiotika tatsächlich sinnvoll sind und wann ihr Einsatz eher Risiken hervorruft.<br />Hier geht der „Faktencheck Gesundheit“ mit gutem Beispiel voran: Auf der Internetseite bietet er Patiententipps und Informationsmaterialien, etwa eine Elternbroschüre sowie eine Checkliste für den Arztbesuch mit einem Antibiotika-Pass.
Lesen Sie den Artikel „Antibiotika töten“ von Curt Kösters auf dem<br />Wissenschafts-Blog des DZVhÄ: <link http://dzvhae-homoeopathie-blog.de/ _blank external-link-new-window www.dzvhae-homoeopathie-blog.de>www.dzvhae-homoeopathie-blog.de</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 13:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Vor Gericht: Cortison statt Homöopathie</title>
			<link>http://www.naturheilmagazin.de/nachrichten/artikel/vor-gericht-cortison-statt-homoeopathie.html</link>
			<description>Ärztliche Fehlbehandlung</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>März 2012, Quelle: Homöopathische Nachrichten, Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ), <link http://www.welt-der-homoeopathie.de/ _blank external-link-new-window www.welt-der-homoeopathie.de>www.welt-der-homoeopathie.de</link></i>
Am 20. März 2012 meldete die dpa, dass vor dem Amtsgericht Paderborn ein Prozess gegen eine Ärztin aus dem Raum Paderborn anhängig ist. Die Ärztin wird beschuldigt, ihren Patienten über Jahre cortisonhaltige Mittel verabreicht zu haben, während ihre Patienten an eine homöopathische Behandlung glaubten. Den Verdacht, dass die Heilungserfolge nicht mit homöopathischen Mitteln erreicht worden seien, schöpfte eine Ärztin, die ihren Sohn zu der Kollegin geschickt hatte. Misstrauisch über den sehr raschen Erfolg veranlasste sie eine Laboruntersuchung, diese brachte Rückstände eines cortisonhaltigen Mittels zutage. Dem Gericht liegen die Klagen von mehr als 50 Patienten vor. Im Zentrum des Verfahrens stehen mögliche Folgeschäden durch das verwendete Cortison. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft lautet auf Körperverletzung und Betrug. Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) nimmt diesen Vorgang mit außerordentlichem Bedauern zur Kenntnis. Juristisch gilt natürlich zunächst einmal die Unschuldsvermutung. Wenn sich die Vorwürfe bestätigen, ist das ein schwerwiegender Vertrauensmissbrauch gegenüber den betroffenen Patienten und Patientinnen. Bisher ist nicht bekannt, ob es sich hier um eine Ärztin handelt, die eine von der Ärztekammer vergebene Zusatzbezeichnung Homöopathie führt.
Die Klagen beziehen sich auf die Nebenwirkungen von Cortison Ein relevanter Nebenaspekt: Die anhängigen Klagen der Patienten beziehen sich offenbar auf die schweren Nebenwirkungen, die Cortison hervorrufen kann. Daraus ergibt sich derr Vorwurf der Körperverletzung, der des Betrugs aus der verdeckten Behandlung. Begehen Ärzte also Körperverletzung, wenn sie die möglichen Nebenwirkungen von Cortson in Kauf nehmen? Die dpa erwähnt in ihrer Meldung: Osteoporose, Pergamenthaut, Star-Erkrankungen am Auge und Wachstumsstörungen bei Kindern. Darüber hinaus gibt es aus homöopathischer Sicht Bedenken gegen die Verwendung von Cortison, weil die Unterdrückung von Symptomen schwerwiegendere andere Krankheitserscheinungen nach sich ziehen kann. „Auch wenn wir der Meinung sind, dass Cortison zu häufig verwendet wird, gilt grundsätzlich, dass Cortison in ärztlicher Hand ein hochwirksames Arzneimittel ist“, sagt Cornelia Bajic, erste Vorsitzende des DZVhÄ, „das in manchen Fällen – trotz dieser Bedenken – verwendet werden muss.“ In jedem Fall bedenklich ist die Verwendung dieses Mittels ohne Wissen des Patienten, ebenso aber auch die Verwendung in der Selbstbehandlung. Cortison ist in etlichen frei verkäuflichen Arzneimitteln enthalten; die teilweise sogar im Fernsehen beworben werden. „Die Rezeptfreiheit von Cortison – auch in der örtlichen Anwendung als Salbe – muss überprüft werden“, regt Cornelia Bajic an. Die Mehrzahl der genannten Nebenwirkungen kann nur bei oraler Einnahme auftreten. Aber immerhin verursacht Cortison auch bei örtlicher Anwendung dauerhafte Schäden an der Haut – von den Bedenken hinsichtlich der Unterdrückung von Symptomen ganz abgesehen.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 13:20:00 +0200</pubDate>
			
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