Pseudodemenz

Nebenwirkungen von Arzneimitteln führen in die Irre

Pseudodemenz

November 2014, Pressemitteilung Infozentrum Inkontinenz

Demenz gehört zu den zentralen Themen unserer Gesellschaft. Weithin wird akzeptiert, dass der alte Mensch irgendwann einmal auch an Demenz leidet. Zur Demenz gehören neben Ver-wirrtheit und Gedächtnisschwäche auch Probleme mit Blasenschwäche, so das Infozentrum Inkontinenz. Allerdings steckt nicht immer eine echte Demenz dahinter, wenn Senioren plötz-lich geistig nachlassen. Experten beobachten mitunter auch eine sogenannte Pseudodemenz, die durch Nebenwirkungen von Medikamenten hervorgerufen werden kann.

Vor allem Angehörige sollten deshalb auf ihre Eltern achten: Steckt hinter plötzlich auftretender Verwirrung wirklich eine Demenz oder sind es vielleicht nur die Nebenwirkungen eines neuen Medikaments? Gerade Medikamente, die vorwiegend Älteren verschrieben werden, können Verwirrtheit und eben auch Inkontinenz auslösen. Dazu gehören Blutdrucksenker, Parkinson- und Entwässerungsmedikamente, Herzmittel, Antidepressiva und Schlaftabletten. Angehörige sollten solche Beobachtungen nicht als „alterstypische Probleme“ hinnehmen, sondern mit ei-nem Arzt darüber sprechen. Gut übrigens, wenn die betagten Eltern ihren besorgten Kindern dann beizeiten auch entsprechende Vollmachten eingeräumt haben.

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Inkontinenz gehört zu den Tabu-Themen unserer Gesellschaft. Dabei ist jeder zehnte Bürger betroffen: Alte, Junge, Männer und Frauen. Die meisten leiden still, aber ihnen könnte geholfen werden. Das Infozentrum Inkontinenz hat es sich zur Aufgabe gemacht, über das Thema Inkontinenz zu informieren. Mehr unter www.infozentrum-inkontinenz.de. Folgen Sie uns: www.twitter.com/InfoInkontinenz und bei www.facebook.com/InfoInkontinenz.