Entspannung und Meditation in der Schwangerschaft

Keine Angst vor der Geburt

Keine Angst vor der Geburt

05.02.2013, Pressemitteilung von: Gabi Steinbach-Winkler, Hebamme/Entspannungspädagogin   

Ein unter Schwangeren weitverbreitetes Gefühl ist die Sorge oder Angst vor der Geburt. Der unbekannte Tag X. Gerade beim ersten Kind kommt das Ungewisse, das noch nicht Erfahrene als Stressfaktor hinzu. Angst im Körper zu spüren hat immer mit Enge zu tun. Davon leitet sich auch das Wort „Angst“ ab. Ängstliche Gefühle machen eng in der Brust, oder Druck im Magen oder Kloßgefühl im Hals. Dies führt zu einer Muskel-Anspannung vor allem deshalb, weil wir Widerstand leisten. Hinzu kommen häufig noch Kommentare von Mitmenschen, die von „ihrer Geburt“ erzählen wollen und dabei ohne zu reflektieren ihre Erfahrungen mitteilen. Nicht immer sind das positive Aspekte. Seltsamerweise neigen Menschen immer wieder dazu, Negatives hervorzuheben und die positiven Dinge eher randständig sein zu lassen. Eine positive Einstellung zu Schwangerschaft und Geburt macht vieles einfacher und Beschwerden erträglicher. Stattdessen ist es häufig so, dass die im Körper getragene Sorge oder Angst im Kopf zirkuliert und sehr viel innere Anspannung erzeugt . Hier die Aufmerksamkeit und Wahrnehmung vom Denken heraus ins Fühlen hineinzubringen, kann äußerst hilfreich sein. Vom Kopf in den Bauch zu. Hier setzt die positive Wirkung der Entspannung an. Entspannen heißt loslassen. Unnötige Anspannung einfach loslassen. Das was fest ist, weichwerden lassen. Das, was blockiert in die Durchlässigkeit bringen.

Entspannung, Ruhe und gezieltes Loslassen können helfen, die Enge in Weite und Gelassenheit zu verwandeln. Die Aufmerksamkeit weg von den stetig kreisenden Gedanken zum Baby hinzuleinken wirkt Wunder und stabilisiert Vertrauen und Zuversicht. Wenn die Wahrnehmung nach innen – zum Kind geht, kann der Atem wieder besser fließen und eine zusätzliche Enge durch unnötige Muskelanspannung wird verhindert.

Das Loslassen vom Außen fördert eine intensive Mutter-Kind-Bindung und stärkt das Teamgefühl für die Geburt. Regelmäßiges Entspannen wirkt wunderbar lösend und die Nähe zum Baby trägt so manche Sorge einfach hinweg, wenn auf einen tiefen Atemzug der Mutter als Antwort ein sanftes Anschmiegen des Babys an die Bauchwand erfolgt. Hilfreiche Entspannungstechnicken sind das Autogene Training, die Muskelrelaxation nach Jacobson und Yoga. Aber auch geführte Meditationen oder Phantasiereisen können die Entspannung fördern. So wird schon in der Schwangerschaft die Entspannungsfähigkeit für die Geburt gefördert.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Gabi Steinbach-Winkler
Hebamme/Entspannungspädagogin
Hauptstraße 69a
97941 Tauberbischofsheim
www.vom-Kopf-in-den-Bauch.de
www.sanft-entspannt.de
Hebamme seit 1993
Entspannungspädagogin seit 2003