4. Argumente impfkritischer Ärzte und Forscher

Argumente impfkritischer Ärzte und Forscher

Hier finden Sie Argumente
und Einwände von impfkritischen
Ärzten und Wissenschaftlern. Problematisch gesehen werden z.B. bestimmte Substanzen in Impfstoffen, die unnatürliche Belastung von Säuglingen durch Mehrfachimpfungen, die unzureichende Studienlage und die Verschiebung von Krankheiten ins Erwachsenenalter.

Abhängigkeiten von der Pharmaindustrie

Diskutieren Sie pro und contra auch in unserem Blog.

Problematisch und wahrscheinlich kaum der Objektivität dienlich ist, dass Ärztezeitschriften von Anzeigen der Pharmaindustrie finanziell abhängig sind.

Mitglieder der Ständigen Impfkommission STIKO werden vom Bundesministerium für Gesundheit gemeinsam mit den obersten Landesgesundheitsbehörden für drei Jahre berufen. Sie beeinflussen mit ihren Entscheidungen einen milliardenschweren Markt. Sie sollen die gesundheitlichen Interessen der Krankenversicherten vertreten, stehen aber im Mittelpunkt der Lobbyarbeit der Pharmaindustrie.

Eine echte Unabhängigkeit sowohl der Mitglieder der STIKO als auch der EMA in London gibt es nicht. Es gibt dagegen gravierende Interessenkonflikte von STIKO-Mitgliedern, die von Impfstoffherstellern Vortragshonorare kassieren und in Beiräten sitzen, die von der Pharmaindustrie finanziert werden. Ganz allgemein wird medizinische Fortbildung und Forschung in erschreckendem Maß von Pharmaherstellern über Sponsoring gesteuert. Abhilfe schaffen kann nur eine industrieunabhängige Forschung.

Wie unabhängig sind die Mitglieder der STIKO?

Die STIKO spielt eine Hauptrolle in einem milliardenschweren Markt. Diese ist im April 2007 noch gewichtiger geworden, denn durch die Einführung der Kostenübernahme der von der STIKO empfohlenen Impfungen in der Gesundheitsreform am 1. April 2007 haben ihre Empfehlungen einen noch größeren Einfluss auf die Kosten des Gesundheitssystems und den Umsatz von Arzneimitteln. Der Gemeinsame Bundesausschuss wacht zwar über die Leistungen der Kassen und kann die empfohlenen Impfungen genehmigen oder ablehnen, muss die Ablehnung aber begründen. Meist werden die die STIKO-Vorschläge durchgewinkt. (Bei der HPV-Impfung dagegen - siehe Extra-Beitrag im Naturheilmagazin - hat der Gemeinsame Bundesausschuss eine neue Bewertung der Studien durch das Robert-Koch-Institut verlangt.) Immerhin fällt auf, dass sich der Impfkalender immer weiter füllt: 2004 wurde die umstrittene Windpocken-Impfung für alle Kleinkinder aufgenommen, 2006 die Pneumokokken- und Meningokokken-Impfung. Und die jüngste Impfung für 12- bis 17-jährige Mädchen gegen Papillomviren (HPV) kam 2007 dazu und verursacht seither, so umstritten sie auch nach wie vor sein mag, immense Kosten: Beide Hersteller von HPV-Impfstoffen kassieren exakt die gleiche Summe von rund 480 Euro pro Impfling – ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Fest steht: So teuer war noch kein Impfstoff.

Seit der Gesundheitsreform des Jahres 2007 ist die Arbeit der STIKO noch mehr ins öffentliche Interesse gerückt. Jahrelang war von vielen Seiten vehement eine bessere Verfahrenstransparenz gefordert worden was die Berufung der Mitglieder, die Geschäftsordnung, die Offenlegung von möglichen Interessenkonflikten, aber auch die Methoden zur Erarbeitung von Empfehlungen angeht. Seit 2004 veröffentlicht die STIKO ausführliche Begründungen zu ihren neuen Impf-Empfehlungen. Betroffene Kreise und Fachgesellschaften werden vor der Beschlussfassung beteiligt. Darüber hinaus sind unter anderem Vertreter des Bundesministeriums für Gesundheit und der obersten Landesgesundheitsbehörden als Gäste bei den Sitzungen der STIKO anwesend, seit Februar 2007 auch der Gemeinsame Bundesausschuss.

Die Entscheidung, ob Protokolle der STIKO-Sitzungen mit Hilfe des Internets an die Öffentlichkeit gehen sollen, ist laut einer Pressesprecherin des RKI noch offen. Seit August 2008 aber legen die Mitglieder der STIKO nach jahrelangem Drängen verschiedener Organisationen ihre potenziellen Interessenkonflikte auf der Website der STIKO offen. Die aktuellen Angaben zeigen, dass etliche STIKO-Mitglieder mehr oder minder intensive Kontakte, darunter auch bezahlte Tätigkeiten, zu den wichtigsten Herstellern von Impfstoffen haben. Mal werden STIKO-Mitglieder mit hoch dotierten Forschungsauszeichnungen der Pharmaindustrie bedacht, mal wechseln sie von der STIKO gleich ganz in die Pharmaindustrie, wie der frühere STIKO-Vorsitzende Heinz-Josef Schmitt, der seit Ende 2007 für Novartis arbeitet. Beim unabhängigen Arznei-Telegramm kann man es nicht fassen, dass eine öffentlich besetzte Kommission „Geld von Firmen annimmt, über deren Produkte sie entscheidet."

In der Süddeutschen Zeitung vom 25. Januar 2008, schreibt Christina Berndt über einige der Verflechtungen: „So hat Frank Falkner von Sonnenburg (Universität München) den Vorsitz im Fachbeirat ‚Forum Impfen’ inne, das von zwei Impfstoffherstellern finanziert wird. Dabei sind hier neben Friedrich Hofmann auch Wolfgang Jilg, Christel Hülße und Ursel Lindlbauer-Eisenach .... Bei der ‚Arbeitsgemeinschaft Meningokokken’, die von drei Impfstoffherstellern gesponsert wird, ist Jan Leidel aus der Stiko dabei, und in der ‚Arbeitsgemeinschaft Masern und Varizellen’ arbeiten Rüdiger von Kries und Klaus Wahle mit Geld von Glaxo und Sanofi.“ Die Mehrheit der Stiko-Mitglieder, folgert die Autorin der Süddeutschen Zeitung, arbeite offenbar mit der Impfstoffindustrie zusammen – und erkenne selbst kein Problem darin. Dabei dürfen laut Geschäftsordnung der STIKO Mitglieder, bei denen Befangenheit vorliegt, nicht an den entsprechenden Beratungen teilnehmen. Der Auskunft einer RKI-Pressesprecherin zufolge erklärten sich Mitglieder „gelegentlich“ für befangen und nähmen nicht an Sitzungen teil.

Doch der damalige STIKO-Vorsitzende Prof. Friedrich Hofmann verteidigte sich und seine Kollegen im Interview mit der Süddeutschen Zeitung mit dem Hinweis, dass die STIKO-Mitglieder selbstverständlich alle Kontakte zur Pharmaindustrie hätten, schließlich sei es ja ihre Aufgabe den Markt zu kennen. Sein Urteil, so Prof. Hofmann, werde aber von Honoraren der Pharmaindustrie nicht beeinträchtigt. Das größte Problem, so Hofmann weiter, sei doch schlicht, dass man aus Geldmangel nicht selbst Studien durchführen könne und daher sehr abhängig sei von jenen der Pharmaindustrie: „Solange wir kein Geld für eigene Studien haben, müssen wir eben mit den Pharmafirmen zusammenarbeiten.“ Außerdem ist immer wieder das Argument zu hören, dass die STIKO keinen speziellen Impfstoff empfehle, sondern lediglich die Impfung gegen bestimmte Krankheiten propagiere.

Kritiker bleiben dabei: Sie fordern bereits seit längerem die vollständige finanzielle Unabhängigkeit der STIKO-Mitglieder von Impfherstellern, die gesetzlich jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Druck von Behörden und Industrie

Weil Impfprogramme nur wirklich erfolgreich sein können, wenn möglichst viele Menschen teilnehmen, verfolgen Behörden und Industrie geradezu eine Strategie der Angsterzeugung: „Ein ganzer Forschungszweig“, so Dr. Hirte, beschäftige sich mit der Frage, welches ‚Angstniveau’ für diesen Zweck optimal sei. Dazu komme, dass Ärzte von der Pharmaindustrie mit kostenlosen Zeitschriften und Werbung vollkommen einseitig informiert würden.

Gegen Ärzte, die (manchen) Impfungen gegenüber kritisch eingestellt sind, werden immer wieder berufsrechtliche Schritte gefordert und Sanktionen angedroht. Ärzte, die den Empfehlungen der STIKO uneingeschränkt folgen, sind rechtlich dagegen auf der sicheren Seite. Der Staat haftet für mögliche Gesundheitsschäden aufgrund empfohlener Impfungen. Kommt ein Kind dagegen durch eine Krankheit zu Schaden, gegen die der Arzt trotz STIKO-Empfehlung nicht geimpft hat, kann er zur Haftung herangezogen werden.

Impfungen haben einen Sonderstatus

Beim Heilpraktikerkongress des Südens machte Dr. med. Klaus Hartmann, der früher 10 Jahre am PEI für Nebenwirkungsmeldungen zuständig war und heute als Gutachter zu Impfstoffschäden auftritt, seine Zuhörer in seinem Vortrag auf einige Besonderheiten rund um die Impfungen aufmerksam:

  • Bei Impfstoffen gibt es definitionsgemäß keine Generika (d.h. keine Nachbildungen). Das erleichtert es den Impfstoffherstellern, hohe Preise für die Impfstoffe zu durchzusetzen. Bei der HPV-Impfung kostet z.B. eine Ampulle rund 150-160 EUR, 3 davon sind zur Impfung nötig, der Impfschutz ist laut Dr. Hartmann ungewiss.
  • Wird eine Impfung von der STIKO empfohlen, gilt dies als ärztlicher Standard. Dadurch sparen die Firmen Marketingkosten.
  • Krankenkassen müssen die Kosten einer empfohlenen Impfung übernehmen. Bei Einführung der Impfung gegen Windpocken gab es noch eine Diskussion, weil verschiedene Krankenkassen die Kosten nicht übernehmen wollten, weil der Impfschutz ungewiss ist und die Krankheit sehr selten schwer verläuft. Nach einer Gesetzesänderungen müssen die Krankenkassen nun erstatten, auch wenn sie eine Impfung nicht für sinnvoll halten.
  • Impfungen belasten nicht das Budget der impfenden Ärzte.

Unzureichende Studiendaten

Studien zu Impfungen gibt es viele Die Frage ist nur, wie aussagekräftig sie sind. Nach wie vor fehlen wirklich umfassende Untersuchungen und Studien. So vergleicht kaum eine Studie geimpfte mit ungeimpften Gruppen. Auch Studien über Lebensqualität, Lebensdauer, Anfälligkeit für bösartige und chronische Erkrankungen von Geimpften und Nicht-Geimpften gibt es kaum. Außerdem ist die Zahl der Probanden in Studien zu klein, um seltene Impf-Neben-wirkungen zu erfassen und es werden nur solche Nebenwirkungen erfasst, die nach Meinung der Studienleiter einen Zusammenhang mit der Impfung haben können. „Nicht plausible“ Nebenwirkungen werden nicht beachtet.

Der Zeitfaktor ist bei neuen Impfstoffen wichtig. Sie müssen meist schnell vermarktet werden (siehe Schweinegrippe), was dazu führt, dass es kaum Langzeitstudien gibt. Viele Studien beschränken sich auf eine Nachbeobachtungszeit von wenigen Tagen. Spätfolgen können so nicht aufgedeckt werden. Außerdem haben Autoimmunerkrankungen, chronische, neurolo-gische und allergische Erkrankungen und Entwicklungsstörungen bis zu ihrem Ausbruch eine lange Vorlaufzeit. Nur bei wirklichen Langzeitstudien mit 10 bis 20 Jahren Beobachtungszeit könnte ein Zusammenhang mit Impfungen möglicherweise aufgedeckt werden.

Die Entwicklungskosten von Impfstoffen müssen schnell wieder hereingeholt werden. So werden Zulassungen oft zu schnell erteilt – und dann, wie etwa beim FSME-Impfstoff TicoVac im Jahr 2000, wieder zurückgezogen, weil es zu teilweise schweren Nebenwirkungen gekommen ist.

Auch im Bereich der Impfforschung gibt es manipulierte Studien – laut Dr. Hirte wurde eine Studie zum Zusammenhang zwischen dem Impfstoffbestandteil Thiomersal und Autismus nachweislich gefälscht. (Allerdings wurde ganz aktuell, siehe Exkurs Masern, eine 1998 erfolgte Studie zurückgezogen, die einen Zusammenhang zwischen Autismus und der MMR-Impfung behauptet hatte.) Außerdem besteht das Risiko, dass Studien, die von der Pharmaindustrie nicht erwünschte Ergebnisse liefern, nicht zu Ende geführt oder nicht publiziert werden.

Oft entscheiden Details über die Qualität einer Studie, die selbst für Ärzte nur schwer zu erkennen sind. Man sollte also schon sehr genau hinschauen und auch hinterfragen, wer die Studie finanziert hat. Ganz getreu nach dem Motto „Traue keiner Studie, die Du nicht selbst gefälscht hast.“, ist bereits das Studiendesign entscheidend für das Ergebnis. Enthält z.B. das Placebo schädliche Zusatzstoffe des Impfstoffes (Placebo ist in dem Fall gleich dem Impfstoff ohne Antigen), können durch die Zusatzstoffe bedingte Impfnebenwirkungen beim Vergleich mit und ohne Placebo schwerlich auffallen.

Über das Risiko und die genauen Entstehungsmechanismen von Impfkomplikationen ist kaum etwas bekannt – dafür fehlen Forschungsgelder oder die Motivation.

Wichtige Aspekte wie seltene oder langfristige Nebenwirkungen bleiben aus der Forschung ausgeklammert. Das gilt auch für Langzeitnebenwirkungen durch Mehrfachimpfstoffe. Insbesondere fehlen langangelegte Sicherheitsstudien, z.B. nach Einführung des Impfstoffes.
Die Wirkungen und Nebenwirkungen von Impfungen sind noch lange nicht im Detail erforscht.

Unzureichende Meldung von Impfnebenwirkungen

Seit 2001 gibt es in Deutschland zwar die Meldepflicht bei Impfzwischenfällen. Allerdings wird wahrscheinlich nur ein Bruchteil der Arzneimittelnebenwirkungen dort angezeigt – nicht einmal 4 % aller Ärzte haben jemals eine solche gemeldet. Auf direkte Nachfrage ergeben sich nach der Einführung eines neuen Grippeimpfstoffs in der Schweiz 23 mal mehr Gesichtsnervenlähmungen als zuvor „passiv“ gemeldet worden waren.

Laut Dr. Mutter habe das Robert Koch Institut in Berlin für den Zeitraum von 2001 bis einschließlich 2005 nur 1872 nach dem IfSG gemeldete Impfkomplikationen gemeldet. Von diesen seien 43 Todesfälle und 496 Fälle mit bleibenden Schäden. Es würde allerdings auf eine Melderate von maximal 5 % aller Fälle von Nebenwirkungen verwiesen. Das bedeute, dass nur 5 % aller Fälle an die Behörden gemeldet würden.

Nach Einschätzung von Dr. med. Klaus Hartmann, der 10 Jahre am Paul-Ehrlich-Institut mit der Bewertung von unerwünschten Wirkungen von Impfstoffen zuständig war, sind die gemeldeten Fälle von Impfnebenwirkungen nur die Spitze des Eisberges. Dr. Hartmann bei seinem Vortrag auf dem Heilpraktikerkongress des Südens 2009: „Das System zur Erfassung von Nebenwirkungen ist komplett insuffizient.“

Dazu gibt es Folgendes zu bedenken: In der Praxis wird die offiziell geforderte Aufklärung des Patienten durch den Arzt aus Zeitgründen sicher nur in Ausnahmefällen vollständig durchgeführt. Kommt es nun zu einem Impfschaden, auf dessen Möglichkeit der Arzt den Patienten nicht ausdrücklich hingewiesen hat, kann der Arzt aufgrund der Verletzung seiner Aufklärungspflicht durchaus Probleme bekommen. Der Arzt wird sich also gut überlegen, ob er dem Patienten gegenüber einen Bezug der aufgetretenen Beschwerden zur Impfung einräumt. Zudem ist die Meldung natürlich mit einem gewissen bürokratischen Aufwand verbunden. Auf der anderen Seite gibt es ohnehin keine effiziente Kontrolle der Meldung von Impfschäden, so dass der Arzt bei Nichtmeldung wenig zu befürchten hat.

Kritische Substanzen in Impfstoffen

Impfstoffe werden in Tieren oder Tierzellen gezüchtet. Bestandteile aus den Nährböden wie fötales Kälberserum oder Eiweiß von Hühnerembryonen können bei empfindlichen Menschen Unverträglichkeitsreaktionen hervorrufen.

Impfungen können Allergien auslösen: Vor allem die in Impfstoffen enthaltenen Zusätze wie Antibiotika, Hühnereiweiß, Formaldehyd oder Adjuvantien gelten als Allergieauslöser.

Aluminium kommt in Form von Aluminiumhydroxid oder -phosphat in fast allen Totimpfstoffen als Adjuvans zum Einsatz. Adjuvantien dienen dazu, die Reaktion des Körpers auf das im Impfstoff enthaltene Antigen zu verstärken. Aluminium reguliert gewissermaßen das Immunsystem hoch. Die genaue Wirkung von Aluminium auf das Immunsystem ist dabei noch nicht geklärt. Aluminium kann zur Entstehung von chronisch-allergischen Erkrankungen beitragen. Nach erhöhter Aluminiumaufnahme sind bei Erwachsenen u.a. Verhaltensstörungen, Gedächtnisschwäche oder Depressionen bekannt geworden. Manche Wissenschaftler gehen davon aus, dass 10-15 % aller Kinder genetisch anfällig sind gegenüber Stoffen wie Aluminium. Gestritten wird auch über einen Zusammenhang von Aluminium-Hilfsstoffen und der immensen Zunahme solcher Störungen wie Autismus und ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit- und hyperkinetisches Syndrom). Dr. Hartmann sieht einen Zusammenhang zwischen den genannten Erkrankungen und den Aluminiumverbindungen. Er kritisierte in seinem Vortrag, dass Studien zum Teil mit Aluminium-haltigen Kontrollpräparaten als Placebo durchgeführt würden und so Autoimmuneffekte nicht sichtbar werden könnten. Dies sei z.B. bei Studien zu HPV-Impfung der Fall gewesen.

Dr. Mutter verweist auf Studien, in denen Aluminium aus Impfstoffen mit zahlreichen, z.T. sehr schweren Erkrankungen in Verbindung gebracht würden. Dazu gehörten z.B. die Parkinson Krankheit, ALS (Amyothrophe Lateralsklerose), das Golf Kriegs Syndrom (GWS), Autoimmunerkrankungen, das chronische Müdigkeitssyndrom, Muskel-, bzw. Gehirnentzündungen, Muskelschmerzerkrankungen, ADHS, Autismus und Alzheimer. Zudem verstärke Aluminium im Gehirn die Giftigkeit von Glutamat. Ein anderes großes Problem von Aluminium in Impfstoffen sei, dass Aluminium die Giftigkeit von Quecksilber stark erhöhe. [Einen Vortrag über das Zusammenspiel von Aluminium und Quecksilber bei der Anti-Zensur-Koalition (AZK) 2009 können Sie über Youtube anschauen.]

Zu den kritischen Inhaltsstoffen von Impfstoffen gehört auch das quecksilberhaltige Thiomersal. Die Verbindung steht im Verdacht, das Risiko für neurologische Erkrankungen zu erhöhen (Young 2008). Mehr zu Thiomersal finden sie hier.

Als weitere Fremdstoffe, die in Impfungen enthalten sein können, nennt Dr. Mutter noch:

  • Amoniumsulfat
  • Polymyxin B
  • Ethylglykol
  • Phenol (Konservierungsmittel).

Gerade Kinder sind durch Impfstoffe gefährdet

Das kindliche Immunsystem entwickelt sich nur allmählich und ist erst gegen Ende des ersten Lebensjahres teilweise ausgereift. Das spricht ebenso gegen Massenimpfungen in den ersten Lebenswochen wie die Tatsache, dass das geringe Körpergewicht von Säuglingen eine höhere Konzentration von potentiell krankmachenden Zusatzstoffen zur Folge hat. Dazu kommt, dass bei Säuglingen und noch bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres die wie eine Schutzbarriere des zentralen Nervensystems fungierende Blut-Hirn-Schranke noch sehr durchlässig ist, was fremden Stoffen das Eindringen erleichtert.

Das kindliche Abwehrsystem kann in der westlichen Welt durch mangelnden Kontakt mit Krankheitserregern, durch Breitbandantibiotika und Impfungen möglicherweise aus der Balance gebracht werden.

Kinderkrankheiten unterstützen die Entwicklung

Von Impfkritikern wird auch immer wieder darauf hingewiesen, dass Kinder während einer Krankheit wie den Masern wichtige Entwicklungsschübe durchmachen, die durch eine Impfung verhindert würden. Der Redaktion ist jedoch keine Studie hierzu bekannt.

Akute fieberhafte Infekte trainieren das Immunsystem

Bei einem Informationsabend der Ärzte für Individuelle Impfentscheidung e.V. im Nov. 2009 berichtete der anthroposophische Kinderarzt Dr. Georg Soldner aus München über den Nutzen fieberhafter Erkrankungen. Er zeigte das am Beispiel von chronischem Asthma, an dem jährlich 1-2 Kinder von 100.000 sterben. Akute Entzündungen mit Fieber über 39,5°C senken nachhaltig das Risiko für Asthma. In einer großen Studie² konnte nachgewiesen werden, dass eine regelmäßige Gabe von Paracetamol, welches häufig zur Fiebersenkung eingesenkt wird, im 1. Lebensjahr das Asthmarisiko im 7. Lebensjahr um 46 % erhöht. Das junge unausgereifte Immunsystem wird durch hochfieberhafte Infekte trainiert.

Aber auch im Erwachsenenalter profitiert das Immunsystem noch: Laut einer Studie senkt Fieber über 38,5°C das Risiko in den folgenden Jahren an einem malignem Melanom (einer bestimmten Hautkrebsform) zu erkranken. Akute Windpocken können laut Dr. Soldner das Diabetes Risiko senken. Fieber ist zunächst einmal eine sinnvolle Reaktion des Körpers auf einen Erreger. Sofern die Abwehr eines Menschen nicht stark geschwächt ist oder sonstige ungünstige Faktoren vorliegen, kann eine fiebrige Erkrankung also einen Beitrag zur langfristigen Gesundheit leisten.

²  R. Graham Barr: Does paracetamol cause asthma in children? Time to remove the guesswork, Lancet 2008; 372: 1011-1012

Angst schwächt das Immunsystem

Einige Impfkritiker werfen der Industrie vor, bewusst die Angst vor Krankheiten zu schüren. Es wird oft viel mehr über die zum Teil sehr seltenen (wenn u.U. auch schwerwiegenden) Komplikationen als über die Krankheiten selbst und wie man Patienten in der Genesung unterstützen kann, gesprochen. Angst steigert jedoch die Empfänglichkeit für Infekte und auch deren Schweregrad. Man sollte sich also keine Angst einjagen lassen, sondern gründlich informieren und sich dann bewusst für oder gegen eine Impfung entscheiden. Und auch im Krankheitsfall gilt es Ruhe zu bewahren. Durch den richtigen Umgang mit der Erkrankung kann auch das Risiko für Komplikationen gesenkt werden. Hierzu gehören vor allem medienfreie Ruhe und ausreichende Rekonvaleszenz.

Verschiebung von Krankheiten ins Erwachsenenalter

Gemäß STIKO-Empfehlung sollen die meisten Impfungen gegen Kinderkrankheiten im Säuglingsalter durchgeführt werden. Während eine durchgemachte Erkrankung in den meisten Fällen lebenslange Immunität hinterlässt, ist das bei Impfungen nicht unbedingt der Fall. Gerade bei den Windpocken sind zahlreiche Infektionen trotz Impfung bekannt. Und selbst bei zunächst erfolgreicher Impfung kann der Impfschutz im Laufe des Lebens so weit absinken, dass doch noch eine Infektion möglich ist (Bsp. Hepatitis B). Hinzu kommt, dass durch die Impfungen auch geimpfte und solche, die eine Krankheit bereits durchgestanden haben, weniger Kontakt mit dem Erreger haben. Erst ein solcher Kontakt könnte aber zu einer Auffrischung der bereits vorhandenen Immunität führen. Durch all diese Faktoren steigt das Risiko, dass Krankheiten, die in jungen Jahren milder verlaufen, wie dies bei den meisten Kinderkrankheiten der Fall ist, in ein höheres Alter verschoben werden, wo dann mit schwereren Verläufen zu rechnen ist.

Unnatürliche Belastung von Säuglingen durch Mehrfachimpfungen

Entsprechend der STIKO-Empfehlung werden die meisten Säuglinge schon früh mit Fünf- oder Sechsfachimpfungen geimpft. Eine solche gleichzeitige Infektion, die zudem direkt die Haut- bzw. Schleimhautbarriere überwindet, dürfte natürlicherweise wohl ausgeschlossen sein. Selbst wenn es sich bei der Impfung um abgeschwächte Erreger handelt, bleibt die Frage, ob das Immunsystem durch solche Mehrfachimpfungen nicht überlastet wird. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Impfstoffe bedenkliche Zusatzstoffe enthalten und das kindliche Immunsystem zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht ausgereift ist.

Gefahr durch fremde Gene

Bei DNA-Impfstoffen fürchten Kritiker Autoimmunerkrankungen und dass körpereigene Gene in ihrer Funktion gestört oder gar ausgeschaltet werden könnten.

Ungeklärt: Sind geimpfte Kinder gesünder?

Ziel des Impfens ist die Vermeidung insbesondere schwer verlaufender Infektionskrankheiten. Letztendlich geht es dabei darum, gesundheitliche Schäden oder sogar den Tod der Geimpften zu vermeiden. Entsprechend müsste an jede Impfung die Fage gestellt werden, ob sie in der Lage ist, die Gesundheit und insbesondere auch die Sterblichkeit der Geimpften zu verringern. Doch leider mangelt es an solchen Studien.

Dr. Mutter hat einiges von dem, was man dennoch weiß, für Sie zusammengetragen:

Erkranken geimpfte Kinder öfter an bestimmten Krankheiten?

"Leider wurden bisher weder von Gesundheitsbehörden noch den Impfstoffherstellern Studien finanziert, welche den Gesundheitszustand von Geimpften mit demjenigen von Ungeimpften verglichen. Denn es wird argumentiert, dass die ungeimpfte Versuchsgruppe ein zu großes Risiko für gefährliche Infektionen hätte und deshalb die Studien aus ethischen Gründen nicht durchgeführt werden dürften. Falls eine Studie gemacht würde, wäre auch kein Unterschied zu erwarten. Denn die in der zukunftigen Studie Ungeimpften würden auch eine Placebo-Impfung erhalten (ohne Wirkstoff), die hätte aber auch die ganzen Impfbegleitstoffe drin. Und genau diese werden mit den meisten Nebenwirkungen in Verbindung gebracht.
Um aber einen Vorgeschmack zu bekommen, können immerhin ein paar Beobachtungsstudien und Umfrageergebnisse angeschaut werden. Sie wurden aber meist ehrenamtlich durchgeführt und veröffentlicht. Gibt es denn überhaupt Ungeimpfte Menschen? Eltern lassen oft Kinder, die schon schwerkrank oder mit Erbkrankheiten belastet sind, nicht impfen, da sie fürchten, dass durch die Impfung das Grundleiden verschlimmert würde. Es gibt aber auch immer wieder besorgte Eltern, die ihre gesunden Säuglinge und Kinder nicht oder nicht vollständig (z.B. nur gegen Tetanus) impfen lassen. Einer US-amerikanischen Studie zufolge lehnen dabei Eltern mit Hochschulabschluss häufiger Impfungen ab, als solche mit niedrigerem Bildungs- und Einkommensniveau. Die vorliegenden Studienergebnisse, die auf einen deutlich besseren Gesundheitszustand der wenig- oder ungeimpften hindeuten, könnten evtl. auch dadurch bedingt sein, da beispielsweise auch die Ernährung in besser gestellten Familien gesünder ist. Eine in Neuseeland von Kemp und Coautoren durchgeführte Studie konnte aber kein Zusammenhang zwischen "sozioökonomischem Status" (Einkommensniveau) und Gesundheitszustand von Ungeimpfen erkennen. Die Ungeimpften hatten keinerlei Allergien oder Asthma, während 23,1 % der Geimpften an Asthma und 30 % an allergischen Erkrankungen litten.
Eine 1999 in „Lancet“ publizierten schwedische Studie an Walddorfschulen fand bei nicht gegen MMR geimpften Kindern folgendes: Sie hatten dreimal weniger Neurodermitis und über viermal weniger Asthma.
"
Und weiter: "In England wurde von McKeever 2004 eine Untersuchung von 30.000 Kindern durchgefühtrt und im „American Journal of Public Health“ veröffentlicht.  Die gegen DPPT (Diptherie,Keuchhusten, Kinderlähmung und Tetanus) geimpften Kinder litten 14fach häufiger an Asthma und 9,3fach mehr an Hautausschlägen als Kinder, die nicht gegen DPPT geimpft wurden. Die Kinder, die gegen MMR (Masern, Mumps, Röteln) geimpft waren, litten immerhin 3,8mal mehr an Asthma und 4,8mal häufiger an Hautausschlägen."

Mehr zu den Aspekten einzelner Krankheitenfinden Sie im 2. Teil dieses Artikels (Umstritten: Impfnebenwirkungen).

Erhöht Impfen womöglich die Sterblichkeit?

Dr. Mutter: "Die Wissenschaftler um P. Aaby, I. Kristensen und H. Jensen erfassten in einer im "British Medical Journal" veröffentlichten Untersuchung 15.000 Mütter mit ihren Kindern bezüglich Kindersterblichkeit im Zeitraum von 1990-1996. Die gegen DTP geimpften Kinder hatten ein doppelt so hohes Sterberisiko."

"Im Mai 2011 kam noch eine neue Studie, die auf Daten aus 33 hoch entwickelten Staaten basierte, heraus. Miller und Goldmann konnten zeigen, dass in Ländern, die Säuglinge bis zum ersten Lebensjahr häufig impfen, die Todesfälle für plötzlichen Kindstot massiv erhöht ist. Der Impfweltmeister (26 Impfdosen in den ersten 12 Lebensmonaten) ist die USA. Obwohl die USA weltweit die höchsten Gesundheitsausgaben pro Kopf aufweist, sterben hier die meisten Säuglinge. Die Sterblichkeit für plötzlichen Kindstod beträgt 6,2 pro 1000 Lebendgeburten, das ist Weltrekord. Pro Jahr sind das immerhin 28.000 Säuglinge, die am plötzlichen Kindstod versterben. Verglichen dazu ist die Todesrate von schwedischen oder japanischen Säuglingen, die nur 12 Impfungen bis  zum 1. Lebensjahr erhalten, über die Hälfte reduziert. Es ergab sich folgende Gesetzmäßigkeit: Je mehr Impfungen, desto höher die Säuglingssterblichkeit."

Einen Versuch, den Gesundheitszustand geimpfter und ungeimpfter Kinder und Jugendlichen zu vergleichen machte eine Salzburger Elternstudie. Die folgende Grafik fasst einige Ergebnisse dieser Studie zusammen:

Einen Versuch, den Gesundheitszustand geimpfter und ungeimpfter Kinder und Jugendlichen zu vergleichen machte eine Salzburger Elternstudie. Die folgende Grafik fasst einige Ergebnisse dieser Studie zusammen:

Impfkritiker fordern daher:

  • Alle Impflinge sollten registriert und nachbeobachtet werden, etwa in speziellen Referenzpraxen und über einen längeren Zeitraum. Finanziert werden könnte das durch einen Forschungsfonds, in den die Impfindustrie einzahlt.
  • Interessenkonflikte von Menschen, die mit Impfforschung befasst sind, müssen offengelegt werden.
  • Alle Impfstudien müssen veröffentlicht werden, also auch solche, die gegen einen Impfstoff sprechen.

Literaturquellen

Verwendete Literatur:

Die genannten Quellen zeigen einen Querschnitt zum Thema und stellen kein Qualitätsmerkmal dar.

Bücher/Zeitschriften:

  • Martin Hirte: Impfen – Pro & Contra, Droemersche Verlagsanstalt, München
  • Friedrich Hofmann: Impfen, Droemer/Knaur
  • Anita Petek-Dimmer: AEGIS Schweiz: „Geschichte der Impfungen“
  • F. und S. Delarue: „Impfungen der unglaubliche Irrtum“, Müller & Steinicke
  • Gerhard Buchwald: „Impfen – Das Geschäft mit der Angst“, EMU Verlag
  • Karl Krafeld & Stefan Lanka „Impfen – Völkermord im dritten Jahrtausend“, Klein-Klein-Verlag
  • Stefan Lanka & Veronika Widmer: „Alles über die Grippe, die Influenza und die Impfungen
  • Claus Köhnlein & Torsten Engelbrecht: "Virus-Wahn", EMU
  • Lübecker Impfunglück/Andreas Jens Reuland: „Menschenversuche in der Weimarer Republik
  • „Macht Impfen Sinn?“ Infoheft Juli 2005 vom Klein-Klein-Verlag
  • Arznei-telegramm: Monatsschrift mit kritischer Berichterstattung über Arzneimittel
  • Hans Tolzin: „impf-report“, impfkritische Monatszeitschrift, www.impf-report.de
  • Ines Kristensen, P. Aaby und H. Jensen, ,,Routine vaccinations and child survival: follow up study in Guinea Bissau, West Africa", BMJ 2000; 321:1435 (9. Dezember 2000)
  • Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie(BMBF): Forschungsinfo, Bonn, 07.08.1995 Nr. 24/95
  • R Prymula et al. : Effect of prophylactic paracetamol administration at time of vaccination on febrile reactions and antibody responses in children: two open-label, randomised controlled trials. Lancet 2009; 374: 1339

DVD:

  • „Lehr-DVD – Impfen“, klein-klein-verlag

Internet-Quellen:

Barbara Bross
Redaktion: Dr. rer. nat. Inge Ziegler

Lesen Sie anschließend weiter: 5. Argumente absoluter Impfgegner

Kommentare

Online-Redaktion, 25.02.2015:
Sind Impfstoffe mit menschlichen embryonalen Zellen für Autismus verantwortlich?

Eine neue Studie im Journal of Public Health and Epidemiology setzt die Zunahme von Autismus in Beziehung zu menschlicher embryonaler DNS und retroviralen Hilfsstoffen in Impfstoffen. Hier finden Sie eine Übersetzung der Kurzfassung: http://www.impfkritik.de/pressespiegel/2015011603.html.
Sophia Papadopoulou aus Freiburg, 29.04.2014:
Um sich ein noch umfassenderes Bild über die Hintergründe der Impfungen machen zu können, ist es lohnenswert, sich auch die gerade entstandene DVD "Wir impfen nicht" anzuschauen. Hier kommen Eltern und unabhängige Mediziner zu Wort.
Hier der Trailer dazu: http://vimeo.com/92087162
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