Interview - Die heilsame Kraft der Sprache

Interview - Die heilsame Kraft der Sprache

Ein Interview mit der
Referentin, Frau Mechthild R.
von Scheurl-Defersdorf. Darin erklärt die Sprachwissenschaftlerin: „Die Wirkung der geordneten klaren Sprache auf die innere Haltung ist einfach faszinierend. Menschen blühen mit einer wohltuenden Sprache auf, wenn sie ihrem Wesen entspricht.“

Interview mit der Sprachwissenschaftlerin Mechthild R. von Scheurl-Defersdorf

Lesen Sie auch unseren Bericht über den Vortrag „Die heilsame Kraft der Sprache“ von Frau von Scheurl-Defersdorf


Nach Ihrer Ansicht hat unsere Sprache auch die Kraft Gesundheit und Krankheit zu beeinflussen. Wie ist das möglich?

Sprache kann uns aufbauen und Sprache kann uns herunterziehen. Sie kennen sicher Menschen, die Sie als anstrengend empfinden. Nach einem Gespräch mit ihnen fühlen Sie sich erschöpft. Das hat oft etwas mit ihrer Art zu tun, wie sie Dinge darstellen. Es gibt andere, in deren Umgebung fühlen Sie sich außergewöhnlich wohl. Das hat auch etwas mit deren Sprache zu tun.
Es ist für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden bedeutsam, dass wir eine Sprache sprechen, die uns gut tut. Es gibt viele Wörter, die bei regelmäßigem Sprachgebrauch regelrecht krank machen können. Dazu gehören z.B. „die Nase voll haben“, „einen dicken Hals bekommen“, dass einem etwas „an die Nieren geht“. So finden sich Symptome in der Sprache wieder. Mit dem entsprechenden Sprachgebrauch laden wir uns die entsprechenden Störungen ein oder halten sie aufrecht. Ich glaube, dass wir mit einem bewussten Wortschatz und Satzbau aktiv etwas für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit tun können. Viele Menschen gebrauchen Redewendungen, die der Gesundheit abträglich sind. Und sie machen sich dies in keiner Weise bewusst.

Ich zeige dies am Beispiel einer Frau, die auf dem Zahnfleisch kriecht: Eine Junge Frau von Mitte 20 hatte die Angewohnheit häufig zu sagen, dass sie noch irgendwann auf dem Zahnfleisch angekrochen kommt. Wenn sie am Montag zur Arbeit kam, sagte sie oft: „Ich krieche heute wieder einmal auf dem Zahnfleisch.“ Ihrer Chefin war das unangenehm. Sie hörte das immer wieder bei ihr. Das Entsetzen der Chefin war groß, als die Mitarbeiterin eines Tages eine große Zahnlücke hatte. Ihr mussten zwei Zähne gezogen werden. Da kam sie wirklich auf dem Zahnfleisch daher. Der Mitarbeiterin war der Zusammenhang zwischen ihrem Sprachgebrauch und ihrem Erleben nicht bewusst. Die Chefin sagte: „Darf ich Dich auf etwas ansprechen? Du sagst doch immer: ‚Ich komme auf dem Zahnfleisch dahergekrochen.’ Jetzt tust Du es wirklich! Behalte Deine anderen Zähne. Lass diese krankmachende Redewendung und sage ‚Ich bin müde’, ‚Ich komme an meine Grenzen’, ‚Ich bin erschöpft’ oder ‚Ich hatte ein anstrengendes Wochenende’. Nur lass bitte Deine Zähne heil!“
Diese gleiche Mitarbeiterin gebrauchte auch die Redewendung: ‚Ich kriege so einen Hals.Sie hatte tatsächlich eine krankhaft vergrößerte Schilddrüse.
Wenn wir ein Störungsbild oft genug denken und es als Sprachbild aktivieren, so wird sich der Körper mit der Zeit daran orientieren.

Ich kenne eine ältere Dame, die hatte es sich zur Gewohnheit gemacht, zu sagen „Ach vergessen wir’s“, und sie wurde Alzheimer-krank. Dieses ‚Vergessen wir’s’ hat sich verselbstständigt. Sie hat mit der Zeit alles vergessen. Diese Redewendung war sicher nicht die alleinige Ursache für die Erkrankung. Doch hat sie sicher ihren Teil dazu beigetragen. So bin ich außerordentlich achtsam mit Redewendungen, die der Gesundheit schaden können.

Diesen Sprachgebrauch übernehmen bereits Kinder von ihren Eltern. Eine 4-Jährige bekam ihre Kindergartentasche nicht zu. Sie sagte weinend: „Ich krieg die Krise.“ Und alles lachte außen um sie herum. Hätte Sie gesagt, ‚Bitte helft mir mit meiner Kindergartentasche’, hätte sie Hilfe erfahren statt Gelächter. Sie konnte nichts für das Gelächter. Was ist daran lustig, wenn ein Mädchen seine Kindergartentasche nicht zubringt und seine Not signalisiert? Lustig war für die Erwachsenen die übertrieben wirkende Redewendung. Doch hatte das Mädchen diese Ausdrucksweise vorher gehört und entsprechend gelernt. So wuchs das Mädchen mit dem Denken und Fühlen von Krisen auf. Dieses hat auf Dauer eine destabilisierende Wirkung. Ich halte den Aspekt der Redewendungen zum Thema Gesundheit und Krankheit für ein wichtiges Kapitel in der Gesundheiterziehung. Ich wünsche mir, dass er schon im Kindergarten Beachtung findet. Dies bedeutet, dass Erzieherinnen in ihrem eigenen Sprachgebrauch darauf achten und dass sie Eltern dafür sensibel machen. Hier gibt es einen großen Bedarf!
Zu der Frage, wie Sprache unsere Gesundheit und Krankheit beeinflusst, gehören auch die Themen, von denen Menschen sprechen. Ich erlebe es oft, dass vor allem ältere Menschen miteinander im Cafe sitzen und dort von ihren Krankheiten und Medikamenten sprechen. Sie erzählen einander in lebhaften Farben, wer schon welche Ersatzteile hat oder wer bald welche bekommt. Ich wünsche diesen Menschen, dass sie lieber Schönes austauschen und dieses aktivieren, statt ihre Krankheiten zu aktivieren. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Das ist pure Physik. Sprache ist Schwingung. Wir gestalten mit unserem Sprechen und Denken unser Leben.
Wir können mit Sprache unsere Gesundheit beeinflussen, wir können uns Krankheiten wirklich herbei reden. Umgekehrt zeigt die individuelle Ausdrucksweise wiederum Krankheiten, die dieser Mensch hat oder die jemand in seiner Familie hat oder mit der er sich beruflich als Arzt, Therapeut oder Pflegender intensiv befasst. Der Neurologe hat dabei eine andere Sprache als der Allergologe usw.
Mir ist es wichtig hervorzuheben, dass es bei dem Lingva Eterna® Sprachtraining nicht primär darum geht, dass die Kommunikation besser wird. Dies ist nur eine Folge. Es geht immer wieder darum, wie unsere Sprache auf uns selbst wirkt und ob sie uns gut tut. Gleichzeitig geht es darum, welches sprachliche Vorbild wir unseren Kindern und Mitarbeitern und Kollegen geben. Es färbt ab. Wer den Sprachgebrauch eines anderen Menschen übernimmt, der übernimmt damit auch dessen Denk- und Handlungsstrukturen. Wenn jemand z.B. mit vielen Passivsätzen aufwächst, dann wächst er mit dem Denken der Fremdbestimmung auf. Er wird als Patient die Verantwortung allzu leicht abgeben. Das Wort "Patient" kommt vom lateinischen "pati" und heißt "leiden".


In Ihrem Vortrag haben haben Sie anhand von Karten die Zuhörer die Kraft der Sprache unmittelbar erleben lassen. Wie können uns die Karten darin unterstützen, unsere Sprache zu wandeln?

Die Karten aus dem Kartensatz (sh. rechts) „Die Kraft der Sprache“ machen den Leser für den alltäglichen Sprachgebrauch sensibel. Jede Karte greift eine übliche Redewendung heraus und bietet eine sprachliche Alternative an. Auf der Rückseite der Karten findet sich jeweils eine Erklärung. Auf der einen Karte steht beispielsweise: „Ich habe ein Attentat auf Sie vor.“ Darauf folgt die Antwort: „Schießen Sie los!“. Die Alternative ist: „Ich habe einen Wunsch an Sie. Haben Sie einen Moment Zeit für mich?“ Diese Karten regen an, den gewohnten Sprachgebrauch zu hinterfragen und erst die gewohnte Redewendung und danach die Alternative auf sich wirken zu lassen. Auf der Karte von der wir eben sprachen, steht auf der Rückseite: „Die Kriegsprache ist am Arbeitsplatz weit verbreitet. Pflegen Sie eine friedliche Sprache.“ Bei den Kommentaren wird dem Leser eine Dimension der Sprache bewusst, auf die er normalerweise nicht achtet.
Die Karten bieten die Möglichkeit, selbst immer wieder neue Redewendungen und deren tiefe Bedeutung zu entdecken und so sein sprachliches Wissen zu vertiefen. Ebenso lassen sie sich schön weiter schenken, auch einzeln.
Die Karten haben eine leichte, spielerische Komponente. Sie machen es dem Leser leicht, Schritt für Schritt die eigene Sprache zu entdecken und bei Bedarf zu wandeln. Bei den 80 Karten in dem Kartensatz "Die Kraft der Sprache" sind bestimmt 50 Karten dabei, die den Einzelnen ansprechen. Das Umstellen der Sprache und der Denkstrukturen braucht etwa ein ¾ Jahr. Jeder kann sich eine Karte auswählen, die ihn anspricht. Ich empfehle, dass jeder Leser sich eine Woche mit einem Wort befasst. Ich empfehle, sich die Karte eine Woche lang hinzustellen oder an einem Faden oder Magnetseil aufzuhängen. Ich empfehle, sie dort aufzuhängen oder aufzustellen, wo Sie oft hinschauen und sich immer wieder spielerisch an Ihr Wort der Woche erinnern. Ich wünsche Ihnen Leichtigkeit, Humor und Freude, Ihre eigene Sprache und deren Wirkung zu entdecken. Ich wünsche mir, dass Menschen damit beginnen, eine Sprache zu entwickeln, die wirklich ihrem Wesen entspricht und die ihnen gut tut, und dass sie dabei Spaß haben! Ich wünsche mir auch, dass Menschen – beispielsweise in einer Praxis – eine Karte bis zum nächsten Termin mit nach Hause nehmen dürfen. Sie werden sie in ihrem Umfeld zeigen und mit anderen davon sprechen. Es ist bekannt, dass eine Therapie dann greift, wenn das Umfeld mit im Boot ist. Dies gilt auch für das Wandeln der gewohnten Sprache und der damit einhergehenden Denk- und Verhaltensmuster. Der Wandel der Denkstrukturen greift dann richtig, wenn das Umfeld mitgehen darf. Die Karten helfen dabei.
Jede Karte ist eine in sich geschlossene Lerneinheit. Sie sind einladend und auf eine gute Weise ansteckend. Ich bezeichne die Karten gerne als ‚Impulskarten’.


Bei der Wirkung von Wörtern berücksichtigen Sie auch deren Herkunft. Im Laufe der Zeit kann sich die Bedeutung eines Wortes wandeln. Ändert sich damit nicht auch seine Wirkung? Das Bombenwetter hat für Jugendliche, die Krieg nie selbst erlebt haben, sicher keine bedrohliche Wirkung.

Warum achten wir auf die Etymologie, d.h. auf die Geschichte und Herkunft der Wörter? Mein Anliegen ist es, den einzelnen Wörtern Aufmerksamkeit zu schenken und uns ihre ursprüngliche Bedeutung bewusst zu machen. So gewinnen die Wörter an Kraft und Bedeutung, und wir an Bewusstheit und Klarheit und damit auch an Kraft. Bei Lingva Eterna® geht es um die Kraft der Sprache. Die Etymologie ist ein wichtiges Element dieses Konzepts. Sie erschließt uns die tiefliegende Bedeutung einzelner Wörter und ihrer Ableitungen. Es lohnt sich, die Sprache wörtlich zu nehmen. Das tun wir mit der Etymologie.
Ich bin sicher, dass wir mit jedem Wort alle Bedeutungen reaktivieren, die das Wort jemals hatte. Das Wort lädt sich mit jedem Gebrauch auf. Es ist gleichsam wie ein Warenkorb. Jedes Mal, wenn ich es benutze, gebe ich etwas Neues dazu mit rein. Wir sind bestrebt, wohltuende Wörter zu entdecken und sie dem Einzelnen wieder zugänglich zu machen. Zum Beispiel bedeutet das Wort 'brauchen' in seinem Ursprung 'nutzen, genießen'. Damit verwandt ist auch das Brauchtum. Wir haben daraus Mangel gemacht und benennen das, was wir nicht haben. Wir machen hier die positiven Bedeutungen eines Wortes wieder bewusst.
Und ebenso sind wir bestrebt, Wörter mit einer belastenden Bedeutung bewusst zu machen und sie entsprechend bewusst da zu gebrauchen, wo sie hingehören. Das Wort 'kriegen' leitet sich beispielsweise von 'Krieg' ab. Warum 'kriegen' wir Geschenke und warum 'kriegen' wir Kinder?
Ich sehe den individuellen Sprachgebrauch auch vor einem systemischen Hintergrund (systemische Aufstellung etc.). Ich erlebe immer wieder, dass im Sprachgebrauch das Schicksal vorangegangener Generationen mitschwingt. Ich weiß aus meiner Erfahrung mit Aufstellungsarbeit, wie wichtig es ist, das Schicksal unserer Ahnen zu achten und auch dort zu lassen. Wenn die Kinder und deren Kinder von Bombenopfern immer noch von Bombenwetter sprechen, aktivieren wir immer wieder die Geschichten der Ahnen. Ein systemischer Aufsteller ordnet dann oft auf seine Weise. Wir nehmen den Wortschatz und sagen: „Lass doch mal das Bombenwetter in den 40er Jahren. Gott sei Dank haben wir Friedenszeiten.“ Ich weiß, dass Menschen durch den Gebrauch der Sprache dies als mentales Muster aufrechterhalten. Mir ist es ein Anliegen nachteilige Entwicklungen zu einem Stopp zu bringen. In meinem Buch „In der Sprache liegt die Kraft“ habe ich das Beispiel von einem Kind dargestellt, dass andere Kinder auf dem Pausenhof schlägt. Die Mutter verwendete in ihrer Sprache häufig das Wort „Schlagen“. Ihr Vater hatte sie geprügelt. So scheint es mir ein Wechsel zu sein zwischen Erleben, Sprache Erleben und Sprache. Darum halte ich es für wichtig, achtsam zu sein mit der Sprache und „Bombenwetter“ und „Mordsgaudi“ aus der Sprache zu lassen. Ich finde es wichtig für den Bereich Gewaltprophylaxe. Das gilt auch im Hinblick auf Amokläufe an den Schulen. Manche Lehrer sagen tatsächlich beim Abfragen der Vokabeln: „Dann schieß mal los!“


Wenn wir ständig genau darüber nachdenken, wie wir etwas sagen, verliert unsere Sprache dann nicht an Lebendigkeit?

Ich erlebe, dass die Menschen mit der Kraft der Sprache so richtig lebendig werden. Mein Ziel ist, dass die Menschen die Sprache für sich finden, die ihrem Wesen entspricht. Damit sind sie echt und authentisch. Dann pflegen sie Bilder, die in ihre Sprache passen. Dann wird ein Imker ein andere Sprachbilder pflegen und genießen als ein Maler oder ein Arzt.
Am Anfang reden die Menschen tatsächlich, wie ein Kind, dass neu zu laufen lernt. Die Menschen fangen wieder an 3-Wort-Sätze zu machen, nachdem sie eine akademische Ausbildung mit Promotion haben. Am Anfang ist es wie ein Stolpern.
Die Wirkung der geordneten klaren Sprache auf die innere Haltung ist einfach faszinierend. Dabei bringt sie viel Lebendigkeit und Frische. Dies kommt daher, dass die einzelnen Menschen eine Sprache finden, die ihrem Wesen entspricht und die zu ihnen passt.
Am Anfang entsteht tatsächlich eine Sprachhemmung. Sie kommen aus den Gewohnheiten heraus und entdecken ihre eigene Muttersprache neu. Das ist ganz normal. Nach etwa zwei Monaten gewinnen sie allmählich Sicherheit. Sie erleben in dieser Zeit natürlich auch die ersten Wirkungen ihrer gewandelten Ausdrucksweise. Das beflügelt sie, und so machen sie weiter. Ich habe für diese Phase ein Bild: Ich setze einen Menschen von einem Auto mit 80 PS in ein Auto mit 220 PS. Das bedarf einer größeren Achtsamkeit beim Fahren. Und es ist ein völlig anderes Fahrgefühl. Ebenso ist es mit der Sprache: Ganz am Anfang ist es neu und dann fehlt momentan die Spontaneität. Seien Sie sicher: Die kommt bald wieder.


Wirken nicht einige Wörter, denen Sie mehr Beachtung schenken wollen, auf manchen Hörer ungewohnt, befremdlich oder sogar altmodisch?

Sie haben Recht. Wir beleben mache fast aus dem Sprachgebrauch gekommene Wörter wieder und geben ihnen neuen Glanz. Das Deutsche ist so eine wunderbar reiche Sprache. Doch sind wir dabei, vieles von diesem Reichtum zu vergessen. Viele Menschen sind arm an Wortschatz und auch arm an Grammatik. Wir schenken zum Beispiel gern den Wörtern Aufmerksamkeit, die zu den Werten gehören. In der Zeit eines Wertewandels finde ich dies bedeutsam. Da gehört beispielsweise das Wort 'Tugend' dazu und die 'Gemütlichkeit', die 'Gemächlichkeit' und die 'Mußestunde'. Die brauchen wir nicht den Gegenwörtern ‚Stress’, ‚Hektik’, ‚Hetze’ zu opfern. Die sind in aller Munde, und das hat eine starke Wirkung. Jugendliche und Kinder können wertvolle Wörter nur dann in ihren Wortschatz aufnehmen, wenn ihre Eltern und Lehrer sie aus ihrem passiven Wortgebrauch in den aktiven holen. Sonst hören die Kindern sie nie.
Mit einer bewussten Wortwahl können wir unsere Gedanken und damit auch unsere Sichtweise lenken. Dies hat eine Wirk-ung auf unsere Wirk-lichkeit. Wir empfinden unseren Seminarteilnehmern immer, dass sie ausprobieren, mit welchen Wörtern sie sich wohlfühlen und welche sie als wertvoll erachten. Und die können sie dann in ihre Sprache aufnehmen.


Kann man die Kraft der Sprache allein mit Hilfe von Büchern bzw. Karten entdecken? Wann empfehlen Sie die Teilnahme an Kursen?

Der erste Schritt ist, sensibel zu werden für die Kraft der Sprache und Freude daran zu entwickeln, diese Kraft zu entdecken. Die Karten aus den Kartensätzen ermöglichen manchen Aha-Effekt. Sie sind jeweils eine in sich geschlossene Lerneinheit. Die Bücher ermöglichen einen differenzierten Einblick und zeigen vielerlei praktische Anwendungsbeispiele. Sie eignen sich zum Vorbereiten eines Seminars und auch zum 'Dranbleiben'.
Was ich dem Leser mit den Büchern und Karten nicht zeigen kann, das ist das praktische Erleben. Das geht nur im Seminar. In der Gruppe ist Lingva eterna® noch viel wirksamer als alleine. Denn in der Gruppe können Sie sehen, wie ein Mensch durch eine gewandelte Sprache aufblüht. Ich sage immer: „Zu uns kommen Menschen wie Knospen und sie gehen wie ein Blütenmeer von dannen“. Menschen blühen mit einer wohltuenden Sprache auf, wenn sie ihrem Wesen entspricht. Ein Seminar bringt noch viel mehr Information als das Buch und es geht viel schneller. Im Seminar können die Dozenten auf Schlüsselworte der Teilnehmer achten. Dies kann z.B. „Keine Ahnung“ sein. Das Schlüsselwort ist für uns ein wichtiger Begriff. Ich spreche gerne von einer verbalen Hochpotenz, die wir jemandem anbieten. Und es ist gut, wenn die passt.

Online-Redaktion Naturheilmagazin: Dr. rer. nat. Inge Ziegler

Kommentare

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen



Mailadresse dient möglichen Rückfragen durch die Redaktion.
Sie wird nicht veröffentlicht.


Wichtiger Hinweis:

Diese Inhalte dienen der Information und Orientierung. Sie können und sollen unter keinen Umständen den Besuch eines Arztes und die Konsultation medizinischer Beratung oder professioneller ärztlicher Behandlung ersetzen.
Der Inhalt von naturheilmagazin.de kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen zu beginnen. Im Übrigen verweisen wir auf die Geltung unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen AGB

Krankheiten A-Z