Dr. med. Rüdiger Dahlke: Peace-Food

Peace-Food

Hier erklärt Dr. Rüdiger Dahlke, warum eine Ernährung mit Fleisch den Hunger in anderen Ländern befördert und welche gesundheitlichen Vorteile die vegetarsiche Ernährung aus seiner Sicht und jahrzehntelangen Erfahrung hat.

Autor/en dieses Beitrages:
Dr. med. Ruediger Dahlke, Arzt/in aus Gamlitz

siehe auch www.dahlke.at

Peace-Food

„Peace-Food – wie Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt“

Ernährung bleibt solange ein Thema, wie Menschen verhungern und andere daran erkranken. Gerade verhungern wieder einmal mehr Menschen als wir gewohnt sind – diesmal in Ostafrika. Viele haben sich im satten Teil der Welt an solches Elend gewöhnt. Über unsere Ernährung sind wir leider daran beteiligt und so mitverantwortlich, denn aus Hunger-Ländern, werden Fleisch und Futtermittel exportiert, um in unseren reichen Ländern Menschen und Schlachttiere zu mästen.

Inzwischen zeigen Forschungsergebnisse, wie sehr das nicht nur den Menschen dort und den Tieren überall, sondern auch uns hier gesundheitlich schadet. Studien vor allem von US-Ernährungs-Papst Prof. Colin Campbell zeigen, in welchem Ausmaß Fleisch und Milch(produkte) die gefährlichsten Krankheitsbilder unserer Zeit fördern: Herzkrankheiten, Krebs, Diabetes, Allergien, Alterskrankheiten wie Alzheimer und Demenz… Das Fazit ist erschreckend einfach und die Botschaft von „Peace-Food“: Tierisches Eiweiß richtet uns zugrunde.

Natürlich ist es furchtbar zu erfahren, dass Milch(produkte) den Weg in Krebs und Osteoporose pflastern. Aber es ist nie zu spät, umzudenken bei so überzeugenden Indizien. In Ländern fast ohne Milchkonsum wie Japan ist Osteoporose weitgehend unbekannt, in Ländern mit noch höherem als bei uns wie Finnland ist dagegen eine Volksseuche.

Wir können uns all das ersparen und dabei noch ungeheuer gewinnen. Statt viel hochwertige Kohlenhydrate an Tiere zu verfüttern für wenig gefährliches Tiereiweiß, ließe sich mit Verzicht darauf das Leben enorm voranbringen. Wer aufhört, die Angst mitzuessen, die im Fleisch gequälter und unter Todespanik geschlachteter Tiere steckt, ist sofort angstfreier. Seit 40 Jahren meide ich Fleisch und fühle mich leistungsfähig, energiegeladen und froh, dass ich an all dem Elend von Tier-Zucht-Häusern über Tiertransporte bis zu Großschlachthöfen keinen Anteil mehr habe und so den Hunger in der Welt wenigstens nicht mehr fördere. Seit einem guten Jahr lebe ich ganz ohne Tiereiweiß und genieße die daraus folgenden Geschenke: es ist viel leichter, sein Gewicht zu halten, Bewegung macht mehr Freude, Körperausdünstungen lassen nach und werden angenehmer, man hat mehr und bessere Energie, fühlt sich leichter und immer öfter gehobener Stimmung. So wichtig die Seele im Sinne von "Krankheit als Symbol" bleibt, die andere Hälfte der Medaille ist der Körper, das Haus in dem sie lebt. Wir sollten gut zu ihm und uns sein und helfen dabei noch so vielen anderen. Und das schönste, wir haben beide Möglichkeiten, uns als Seelenwesen im Sinne von "Krankheit als Symbol" ernst zu nehmen und uns zugleich optimal um den Körper zu kümmern.

Literatur:

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