Amalgam: Belastungen erkennen

Amalgam Belastungen erkennen

Amalgam besteht zum größten Teil aus Quecksilber (chemisch: Hg). Quecksilber ist eine hochtoxische Substanz und kann bei nahezu allen chronischen Erkrankungen eine Rolle spielen.

 

 

Dirk Heißmeyer - Zahnarzt und Heilpraktiker
Praxis für Ganzheitliche Zahnmedizin und Ästhetik

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Hauptstraße 52
31860 Emmerthal

Amalgam macht krank

Amalgam besteht zum größten Teil aus Quecksilber (chemisch: Hg). Quecksilber ist eine hochtoxische Substanz und kann bei nahezu allen chronischen Erkrankungen eine Rolle spielen. Amalgam, wie es für Zahnfüllungen verwendet wird, enthält etwa zur Hälfte reines Quecksilber! Hinzu kommen andere Metalle (sog. Feilungsmischung), die gemeinsam mit dem Quecksilber zu einer gut formbaren, plastischen Masse vermischt werden, die nach circa 3–5 Minuten hart wird. Das macht das zugleich günstige Amalgam zu einem aus zahntechnischer Sicht attraktiven Werkstoff.

Anders sieht die Bewertung des Amalgams freilich aus, wenn man die gesundheitlichen Risiken betrachtet, die vom Amalgam ausgehen. Nicht nur das hochtoxische Quecksilber gibt zu denken, sondern auch die Zusammensetzung der zugesetzten Feilungsmischung. Sie besteht heutzutage aus mindestens 40 % Silber (Ag), bis zu 32 % Zinn (Sn), bis zu 30 % Kupfer (Cu), bis zu 5 % Indium (In), bis zu 3 % Quecksilber und bis zu 2 % Zink (Zn). Leider bleiben all diese Metalle nicht einfach friedlich und inaktiv in der Amalgamfüllung. Umspült von Speichel, permanenter mechanischer Belastung (insb. an den Kaufflächen) ausgesetzt, gehen die Metalle langsam aber sicher in den Speichel über, von wo werden sie im Körper verteilt. Zugleich wird die metallische Füllung selbst in diesem feuchten Milieu im Laufe der Zeit korrodieren. Reaktionsfreudig wird dieses Gemisch vorwiegend bei Kontakt mit anderem Metall-Zahnersatz.

In diesem Zusammenhang werden u.a. Erschöpfungszustände, Asthma, Kopfschmerzen, Depressionen und Gelenkbeschwerden genannt. Bedauerlicherweise wird diese Wirkungskette sehr oft verharmlost, obwohl z.B. das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) empfiehlt, bei Schwangeren und Nierengeschädigten auf die Verwendung von Amalgam zu verzichten. – Warum wohl?

Den Ursachen auf der Spur

Chronische Erkrankungen nehmen immer mehr zu und sehr oft lässt sich keine Ursache feststellen. Nicht selten haben Patienten eine Odyssee an Untersuchungen und Klinikaufenthalten hinter sich, ohne dass ihnen der Grund für ihre Beschwerden genannt werden könnte. Das liegt u.a. daran, dass sich mit herkömmlichen Methoden, wie z.B. Blutbild, Ultraschall oder Röntgen, viele funktionelle Störungen – gerade in Frühstadien –, nicht feststellen lassen. Deshalb wende ich in meiner zahnärztlichen Praxis zunehmend kinesiologische und biofunktionelle Untersuchungsmethoden an, um möglichen Ursachen auf den Grund zu gehen. Nach meiner Erfahrung ist es wichtig, hier mit großer Akribie vorzugehen.

Hier ein Beispiel: Bei der Behandlung einer Amalgam-/Quecksilberkontamination muss der richtige Zeitpunkt der Entfernung der Ursache ermittelt werden. Ausscheidungsorgane wie Leber, Lunge, Niere, Haut sowie das für das Immunsystem wichtigste Organ, der Darm, müssen in gutem Zustand sein, um den Abtransport der Schwermetalle z.B. aus dem Fettgewebe, leisten zu können.

Bevor mit der Amalgamentfernung und -ausleitung begonnen wird, muss also die Funktionsfähigkeit der Ausscheidungsorgane gesichert sein. Reicht der Status quo nicht aus, kann eine Vorbehandlung nötig sein, die der naturheilkundlich tätige Hausarzt oder Heilpraktiker durchführen kann. Hier ist eine möglichst gute Abstimmung zwischen Arzt/Heilpraktiker und Zahnarzt gefragt.

So behandelte Patienten berichten z.B. davon, dass der Haarausfall aufhört, das Kniegelenk nicht mehr schmerzt, obwohl schon eine Operation angeraten war oder dass das Kind wieder richtig durchisst und vor Lebensenergie „strotzt“.

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