Amalgam fachmännisch entfernen

Amalgam fachmännisch entfernen

Wer Amalgamfüllungen hat und diese entfernen lassen möchte, sollte darauf achten, dass dies auch fachmännisch geschieht. Denn gerade beim Entfernen des Amalgams ist die Belastung mit dem hochtoxischen Quecksilber besonders hoch.

Dirk Heißmeyer - Zahnarzt und Heilpraktiker
Praxis für Ganzheitliche Zahnmedizin und Ästhetik

Praxis für Ganzheitliche Zahnmedizin und Ästhetik
Tel: 05155-7687
Hauptstraße 52
31860 Emmerthal

Amalgam fachmännisch entfernen

Nachdem sich inzwischen unter kritischen Patienten herumgesprochen hat, dass Amalgam gesundheitlich höchst bedenklich ist, fragen uns immer mehr Patienten nach einer Amalgamentfernung bzw. Amalgamsanierung. Da gerade bei der Amalgamentfernung viel toxisches Quecksilber frei wird, das Patient und Praxismitarbeiter gleichermaßen belastet, legen wir großen Wert auf eine sorgfältige, fachmännisch durchgeführte Amalgamentfernung. Hier zeige ich, wie wir die Entfernung von giftigem Amalgam mit größtmöglicher Sicherheit durchführen.

1. Der richtige Zeitpunkt

Falls eine Schwangerschaft geplant ist, sollte die Amalgamentfernung und -ausleitung am besten noch vor der Empfängnis erfolgen. Der Fötus nimmt Schwermetalle besonders gut auf und würde durch bei der Entfernung freigesetztes Quecksilber unnötig belastet werden. Stillende Mütter sollten mit der Amalgamentfernung bis nach der Stillzeit warten, um ihr Kind nicht unnötig zu belasten.

2. Frischluft

Um die Belastung mit Quecksilberdämpfen während der Sanierung zu reduzieren, achten wir auf Frischluftzufuhr: Im Sommer sorgen geöffnete Fenster für frische Luft, im Winter eine Raumluftausaugung. So entlasten wir Patienten und Personal gleichermaßen.

Bio-Spirulina, Bildquelle: Dirk Heißmeyer
Bildquelle: Dirk Heißmeyer

3. Spirulina

Wir lassen unsere Patienten zunächst für ca. eine Minute den Mund mit Bio-Spirulina spülen. Spirulina wird dafür in ozonisiertem Wasser aufgelöst. Es bindet Quecksilber und verringert das Verschlucken während der Behandlung.

4. Aktivkohle

Unsere Patienten bekommen vor und nach der Behandlung einen Drink mit medizinischer Aktivkohle. Sie bindet im Magen und Darm die Giftstoffe, die dann damit ausgeschieden werden. Aktivkohle ist ein lange bewährtes Mittel zur Entgiftung und zudem nebenwirkungsfrei.

5. Betäubung auf Wunsch

Für eine völlig schmerzfreie Injektion benutzen wir ein spezielles Gerät aus den USA. Zuerst wird der Bereich mit einem Gel vorbetäubt und danach erfolgt die Betäubung unter Anwendung des Gerätes. Unsere Patienten sind immer wieder erstaunt, dass die Spritze überhaupt nicht wehtut.

6. Kofferdam

Für eine absolute Abdichtung gegenüber Amalgampartikel legen wir eine Folie über die zu behandelnden Zähne, die den gesamten übrigen Mundraum gegenüber dem Arbeitsbereich abgrenzt. Je dicker diese Folie (latexhaltig oder auch latexfrei) ist, desto besser ist die Abdichtung. Bei Bedarf wird der Übergang zu den Zähnen zusätzlich mit Oraseal (Zellulose) abgedichtet. Dadurch wird verhindert, dass feinste Amalgampartikel sich in die Schleimhaut einbohren, dort später als dunkelgraue Tätowierungen sichtbar sind und den Körper weiter mit dem giftigen Quecksilber belasten.

Da auch andere Füllmaterialien nicht unproblematisch sind, wenden wir in unserer Praxis Kofferdam grundsätzlich für alle Füllungstherapien zur Qualitätsverbesserung an. Die meisten unserer Patienten möchten nicht mehr darauf verzichten, wenn sie es einmal kennengelernt haben, da die Behandlung dadurch auch wesentlich angenehmer ist.

Kofferdam, Bildquelle: Dirk Heißmeyer
Kofferdam, Bildquelle: Dirk Heißmeyer
Kofferdam, Bildquelle: Dirk Heißmeyer
Kofferdam, Bildquelle: Dirk Heißmeyer

7. Sauerstoff (und Lachgas)

Zwar bietet die Kofferdamfolie einen wichtigen Schutz, z.B. gegen das Verschlucken von Amalgamstückchen, doch die besonders giftigen Quecksilberdämpfe können sie dennoch hindurchdringen. Deshalb bekommen unsere Patienten während der Behandlung reinen medizinischen Sauerstoff über eine Maske zugeführt, um das Einatmen der Dämpfe zu vermeiden.

Immer mehr unserer Patienten nehmen zusätzlich zu dem Sauerstoff noch Lachgas, was gleichzeitig über die Atemmaske appliziert wird. Dadurch haben sie während der Behandlung das Gefühl einer absoluten Entspanntheit. Viele Patienten sind dann traurig, dass die Behandlung schon zu Ende ist, weil es so angenehm ist.

Zur Sicherheit werden wird während der Behandlung der Sättigungsgrad des Blutes mit Sauerstoff ständig überwacht. Der Sauerstoffgehalt sollte dabei nicht unter 96 % gehen.

8. Schutzbrille

Damit nichts vom Amalgam während der Entfernung in die Augen kommen kann, bekommen unsere Patienten zusätzlich eine Schutzbrille. Auf Wunsch kann auch eine Videobrille getragen werden und während der Behandlung ein Film gesehen werden oder auch nur entspannende Musik gehört werden.

9. Behandlerschutz

Damit unser Team während der Behandlung möglichst wenig von den giftigen Dämpfen einatmet, tragen wir einen goldbeschichten Atemschutz. Dieser bindet das Quecksilber aus der Luft nahezu vollständig.

10. Absaugung

Um möglichst viel Quecksilberdampf zu binden, verwenden wir zusätzlich eine Absaugung.

11. Entfernung des Amalgams in wenigen Stücken

Je weniger das Amalgam beschliffen wird, desto geringer ist auch die Belastung durch Dämpfe beim Entfernen. Wichtig ist zudem, dass das Amalgam in möglichst wenigen, großen Stücken entfernt wird.

Für den Fall, dass später eine Ausleitung des Restamalgams oder eine Testung der Restbelastung gewünscht ist, benötigen wir hierfür eine Probe des entfernten Amalgams. Diese wird in einem Glasgefäß gesammelt. So können wir das Material unseren Patienten bequem mitgeben, wenn die Ausleitung bei einem anderen Therapeuten durchgeführt werden soll.

Entfernung des Amalgams in wenigen Stücken, Quelle: Dirk Heißmeyer
Entfernung des Amalgams in wenigen Stücken, Quelle: Dirk Heißmeyer

12. Spezieller Bohrer

Über die Wahl des richtigen Bohrers und der richtigen Drehzahl lässt sich die Belastung der Patienten wesentlich reduzieren. Für die Entfernung der Amalgamfüllungen verwenden wir daher speziell für diesen Zweck entwickelte Hartmetallbohrer. Diese benutzen wir nur einmal, da sie stumpf werden und dann nicht mehr gut hobeln, sondern das Amalgam wegschleifen würden. Dadurch würde mehr Hitze entstehen und somit mehr schädliche Dämpfe frei werden.

13. Langsamer Bohrer

Um die Hitzeentwicklung beim Bohren niedrig zu halten, verwenden wir nur sehr langsam drehende Antriebsmotoren und keinesfalls sog. Turbinen mit extrem hoher Drehzahl.

14. Gute Wasserkühlung

Zur weiteren Vermeidung der Wärmeerzeugung ist möglichst viel Wasser zum Kühlen notwendig.

15. Optimale Absaugung im Mund

Über den zu behandelnden Zahn wird eine spezielle Einmalabsaugkappe gestülpt. Dadurch wird der Zahn zusätzlich gegenüber dem Mund abgedichtet und giftige Dämpfe und Amalgam besonders kräftig abgesaugt.

Optimale Absaugung im Mund, Bildquelle: Dirk Heißmeyer
Bildquelle: Dirk Heißmeyer

16. Schutz des Nachbarzahnes

Um den Nachbarzahn beim Bohren nicht zu beschädigen, legen wir zum Schutz ein Metallplättchen zwischen die Zähne.

Studien haben gezeigt, dass in ca. 80 % der Fälle Nachbarzähne durch das Bohren beschädigt werden. Dadurch entwickelt jeder zweite angeschliffene Zahn langfristig Karies. Das merkt der Patient nicht und wundert sich später über den faulen Zahn.

Metallplättchen zum Schutz des Nachbarzahnes, Bildquelle: Dirk Heißmeyer
Metallplättchen zum Schutz des Nachbarzahnes, Bildquelle: Dirk Heißmeyer
Angeschliffenes Metallplättchen nach der Behandlung. Diese Bohrschäden wären ohne den Schutz am Nachbarzahn entstanden. Bildquelle: Dirk Heißmeyer
Angeschliffenes Metallplättchen nach der Behandlung. Diese Bohrschäden wären ohne den Schutz am Nachbarzahn entstanden. Bildquelle: Dirk Heißmeyer

17. Mikroskop

Mit Mikroskop sieht man etwas, ohne Mikroskop arbeitet man fast blind. Darum führen wir alle Arbeiten unter Mikroskop-Kontrolle durch.

Für eine bessere Übersicht ist es sinnvoll, auch eine leistungsfähige Lupenbrille zu verwenden. Deshalb wechseln wir während der Behandlung zwischen Mikroskop und Lupenbrille.

18. Kontrolle der vollständigen Kariesentfernung  

Mit einer speziellen Farblösung (sog. „Caries Detektor“) lässt sich Restkaries nachweisen. Die Lösung basiert auf einer Lebensmittelfarbe. Die aufgetragene Farblösung wird nach einigen Sekunden wieder mit Wasser abgesprüht. Die eingefärbten Stellen zeigen Bereiche, wo noch Karies vorhanden ist. An diesen Stellen muss noch kariöse Zahnsubstanz entfernt werden, damit der Zahn nicht weiter zerstört wird. Diese Schritte werden solange wiederholt, bis keine Farbe mehr haftet und somit keine zu entfernende Karies mehr nachgewiesen werden kann.

Kontrolle der vollständigen Kariesentfernung, Bildquelle: Dirk Heißmeyer
Kontrolle der vollständigen Kariesentfernung, Bildquelle: Dirk Heißmeyer

19. Amalgamtätowierung des Zahnes

Nach der Entfernung der Amalgamfüllung sieht man sehr häufig nach eine grau-schwarze Einlagerung von Quecksilber in der Zahnsubstanz. Diese Einlagerung sollte möglichst vollständig entfernt werden. Dazu ist unbedingt die Nutzung eines Mikroskops zu empfehlen, damit wirklich nur soweit wie notwendig entfernt wird und nicht unnütz gesunde Zahnsubstanz verloren geht.

Ein zu tiefes Bohren sollte unbedingt vermieden werden, damit es nicht zum Absterben des Zahnes kommt.

Die Amalgamtätowierung spiegelt auch den Zustand der Amalgameinlagerung im Körper wieder, ähnlich wie beispielsweise die Lunge bei Rauchern. Darum ist auch eine anschließende Ausleitung des Amalgams aus dem Körper nach Entfernung aus allen Zähnen dringend zu empfehlen.

20. Aufsaugen des Amalgams aus dem Zahn

Ähnlich wie Ölbindepulver bei ausgelaufenem Öl verwenden wir Bio-Spirulina zum Aufsaugen möglichst aller Quecksilberreste aus dem Zahn. Spirulina-Algen, die das Quecksilber binden, bleiben für einige Minuten im Zahn und werden dann wieder abgesprüht und abgesaugt.

Grünliches Spirulina in der Zahnkavität, Bildquelle: Dirk Heißmeyer
Grünliches Spirulina in der Zahnkavität, Bildquelle: Dirk Heißmeyer

21. Plasma-Ozon zur Keimabtötung

Nach Entfernung von Füllung und Karies wird für ca. eine Minute Plasma-Ozon zur Keimelimination appliziert. Wenn ein Bakterium mit einem Sauerstoffatom in Berührung kommt, bewirkt das die sofortige Abtötung der Bakterien – und das vollkommen nebenwirkungsfrei.

22. Schwefelhaltige Lösung

Jetzt wird der Zahn nochmal mit einer schwefelhaltigen Lösung gespült, um noch mögliche Reste von Quecksilber aufzunehmen.

23. Füllen des Zahnen

Wenn möglich, füllen wir den Zahn mit einem verträglichen, auf Wasserbasis angemischten Zement. Wir benutzen dafür einen wasseranmischbaren Glasionomer-Zement, der eine geringe Säurebelastung und hohe Biokompatibilität besitzt. Dieser ist das neutralste Material, welches die Ausscheidung von Quecksilber nach dem Ausbohren am wenigsten stört. Es sollte für einige Monate im Zahn bleiben, bis die Quecksilberbelastung auf ein erträgliches Maß gesunken ist. Dies lässt sich messen.

Dann erfolgt der Austausch gegen ein dauerhaft im Zahn bleibendes Material. Wenn mehrere Zähne zu behandeln sind, kann man auch jeden Zahn einzeln mit größeren Abständen behandeln.

Das zu verwendende Füllmaterial sollte vorher ausgetestet werden. In der Regel ist eine Kombination aus Zement und Keramik am verträglichsten. Möglichst verträgliche Kunststoffe können auch zum Einsatz kommen.
Anstatt einer Übergangsfüllung mit Zement ist es möglich, gleich die definitive Behandlung durchzuführen. Dies ist abhängig vom Einzelfall und nicht die von uns bevorzugte Vorgehensweise.

Grundsätzlich sollten alle Materialien Nanopartikelfrei sein, da die Risiken dadurch überhaupt nicht absehbar sind.

24. Wiederholte Spülung mit schwefelhaltiger Lösung

Es können immer noch Quecksilberreste auf der Mundschleimhaut sein. Deshalb sollte der Mund nochmal mit schwefelhaltiger Lösung gespült werden, um die Reste zu binden.

25. Behandlungsabschluss mit medizinischer Aktivkohle

Aus größtmöglichen Sicherheitsgründen lassen wir unsere Patienten zum Abschluss der Behandlung eine Lösung mit Aktivkohle trinken.

26. Versiegelung mit fluoridfreier Paste auf Mineralbasis

Eine spezielle Paste schützt den Zahn durch Einlagerung von Mineralien – ohne gesundheitsgefährdendes Fluorid.

27. Amalgamausleitung

Nach einer Amalgamentfernung empfehlen wir unseren Patienten grundsätzlich eine Amalgamausleitung. Mit ihr sollen möglichst große Mengen des noch im Körper befindlichen Quecksilbers und andere Schwermetalle aus dem Körper ausgeleitet werden, damit sie dort keinen Schaden mehr anrichten können.

Kommentare

Dirk Heißmeyer aus Emmerthal, 22.02.2016:
Sehr geehrte Frau Wilke-Gutz,
grundsätzlich sollte der Körper auf die sehr hohe zusätzliche Belastung bei der Entfernung giftigem Quecksilber vorbereitet werden. Die Ausscheidungsorgane sollte alle in einem stabilen, leistungsfähigen Zustand sein.Das benötigt manchmal Wochen.Beim Entfernen wie bei Ihnen, wird ein erheblicher Teil verschluckt und gelangt in den Darm. Die normale Darmfunktion wird dadurch erheblich beeinträchtigt. Noch schlimmer ist der Quecksilberdampf, der beim Herausbohren entsteht. Messungen mit dem Gerät Jerome 431-x mercury vapor analyzer in meiner Praxis haben ergeben, dass der Wert in der Luft bis zu einem 1000fach höheren Wert ansteigen kann. Auch beim Zähneputzen ist der Wert erhöht. Diese Dämpfe gelangen problemlos ins Gehirn und ins Blut. Dort kann das Quecksilber leichter methyliert werden. Gerade der Dampf bewirkt oft zahlreiche Symptome bis hin zur akuten Quecksilbervergiftung. Daher kann man davon ausgehen, dass Ihre Beschwerden von der stark erhöhten Quecksilberbelastung kommen. Ggf. können kurzfristig entgiftende Infusionen helfen, die ich auch standardmäßig an drei aufeinanderfolgenden Tagen bei der Amalgamentfernung gebe. Chlorella hilft auch zur Ausscheidung des Quecksilbers.
Es ist auch nicht zu empfehlen, metallhaltige Kronen als Ersatz zu nehmen, allenfalls nach einer mehrmonatigen Karenzzeit.
Es mag sein, dass die Zähne in Ihrem Fall Kronen benötigen. Oftmals ist das eher im Interesse des Zahnarztes, insbesondere, wenn so vorgegangen wird wie bei Ihnen.
Ich wünsche Ihnen eine baldige Genesung.

Viele Grüße
Dirk Heißmeyer
Kathleen Wilke-Gutz aus Neubrandenburg, 18.02.2016:
Guten Tag,
mir wurden am Dienstag 4 Zähne (links oben, von hinten angefangen) für eine Überkronung vorbereitet. Alle Zähne waren tief und komplett mit Amalgam gefüllt, unter den Füllungen Karies bis zum Nerv. Es musste noch dazu chirurgisch etwas gemacht werden (Kronenverlängerung), es schmerzt heute noch. Allerdings zu den Schmerzen kommen ganz komische Beschwerden.....mir ist seit dem Tag danach übel und ich habe starke Kreislaufprobleme. Die Füllungen wurden einfach so entfernt (mit Betäubung), allerdings war mein gesamter Mundinnenraum voll mit einer grauen Schicht versehen, vieles schluckte ich, weil man sich beim absaugen auf die Blutungen konzentriert hat. Es war auch schwierig auszuspülen. Die ganze Behandlung dauerte 2 Stunden. Ist es möglich, dass es mir von der Freisetzung des Amalgams so schlecht geht ? Ich kenne sowas sonst nicht, allerdings wurde sonst auch nur ein Zahn gemacht und jetzt gleich 4 vollverfüllte Zähne, mit sehr großen Füllungen. Ich kann mir meinen Zustand gar nicht so recht erklären.
MfG Kathleen Wilke
Zahnarzt Dirk Heißmeyer aus Emmerthal, 20.04.2015:
Sehr geehrte Frau W.,

wenn viele Amalgamfüllungen auf einmal entfernt werden, ist das oft eine zu große Belastung für den Körper. Die Ausscheidungsorgane sollten in der Regel vorbehandelt und stabilisiert werden.
Beim Entfernen von Amalgamfüllungen bilden sich Quecksilberdämpfe und Methylquecksilberverbindungen. Diese sind besonders giftig und werden sehr leicht vom Körper aufgenommen. Das Quecksilber wird in den verschiedenen Geweben eingelagert, besonders auch in fetthaltigen Geweben und im Gehirn. Außerdem auch in der Hypophyse. Die Hypophyse ist das Hauptsteuerorgan für viele Stoffwechselvorgänge im Körper. Dadurch lassen sich auch zahlreiche Symptome einer Amalgambelastung erklären.

Ihr Dirk Heißmeyer
Karin W., 20.04.2015:
Sehr geehrter Herr Heißmeyer,
bis vor einigen Jahren hatte ich sehr viele Amalgam Füllungen welche von meinem damaligen Zahnarzt alle an einem Tag ohne Schutz entfernt wurden. Es wurden im Oberkiefer 2 Titanimplantate gesetzt. Das ist jetzt knapp 3 Jahre her. Seit einem Jahr habe ich ständig irgendwelche Entzündungen. Entweder eine beidseitige Bursitis am Oberschenkel oder wie aktuell seit Dezember 2014 im rechten Handgelenk.
Die Entzündung will einfach nicht abklingen. Kann hier ein Zusammenhang bestehen?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen und danke schön im Voraus.
A Witt aus Hamburg, 29.01.2015:
Mir hat ein Zahnarzt 12 Amalgamfüllungen zwischen 10 und 18 Jahren eingelegt. Mit 40 hatte ich chronische Krankheiten die nach der Entfernung des Amalgam verschwanden. Eine Speichelprobe ergab zuvor eine vielfach erhöhte Belastung. Beim Entfernen hat der ganzheitliche Zahnarzt alle Backenzähne durch Bohrschäden zerstört ich habe teils keine Substanz mehr. Zahnersatz ist nur durch Nanopartikelkleber und Keramik zu haben. Was kann man da tun?
Dr. med. dent. Alexander Neubauer, 02.06.2014:
Amalgam ist (unter über 14 000 Studien stützen diese Ansicht!) kritisch zu sehen- allerdings: bei der Entfernung muss allerdings größte Sorgfalt angewandt werden!
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