Reflexbefunde

Reflexbefunde

Untersuchungen des Reflexverhaltens beim Patienten werden vorwiegend in der neurologischen (Nerven-) Diagnostik verwendet.

Autor/en dieses Beitrages:
Dr. med. Wolfgang Scheel, FA. für Kinder- und Jugendmedizin aus Steinheim an der Murr
Pulsbefunde
Pulsbefunde

Reflexbefunde

Untersuchungen des Reflexverhaltens beim Patienten werden vorwiegend in der neurologischen (Nerven-) Diagnostik verwendet.

Gerüche

Nicht nur die Ausscheidungen der Menschen können nach wahrzunehmenden Gerüchen beurteilt werden, sondern natürlich auch die jeweiligen Patienten selbst. Bekannt sind z.B. der Mund- bzw. Atzetongeruch bei Magen-Darm-Beschwerden oder anderen Übersäuerungen, der stinkende Schweiß bei starken Entgiftungsreaktionen über die Haut, die extremen Nikotinausdünstungen von Rauchern, für die das Rauchen besonders schädlich ist, die spezifischen Ausdünstungen bei Stoffwechselerkrankungen usw.

Hörbefunde

Insbesondere Herz- und Lungenfunktion werden zunächst mit unserem Hörsinn beurteilt. Aber auch mittels Klopfschallveränderungen sind organische Störungen zu erkennen.

Pulsbefunde

Einfache Pulsdiagnostik ermöglicht Aussagen über Herzfrequenz, Herzleistung und Durchblutung in den jeweiligen Körperregionen – sowie natürlich über entsprechende Störungen. Die chinesische Medizin lehrt darüber hinaus die Pulsdiagnostik zur genialen Möglichkeit perfekt-individueller Organdiagnostik.

Tastbefunde

Tastbefunde lassen schmerzhafte Veränderungen, Vergrößerungen oder Verkleinerungen von Organen und Organbereichen, aber natürlich auch untypische Befunde wie z.B. Cysten (Wasseransammlungen), Lipome (Fettgeschwulste), Tumore (Wucherungen), Prellungen, Verstauchungen, Brüche etc. erkennen. Eine weitere Form eines Tastbefundes ist die Kiblersche Hautfalte. Über ein Verschieben der Haut auf dem Rücken und die Reaktion von darunter sitzenden Reflexzonen können Rückschlüsse z.B. über Erkrankungen der Bandscheiben gezogen werden.

ergänzt und kommentiert von:
Dr. med. Reimund Wagner, aus Mühlacker

Kommentare

Wolfgang Dr. med. Scheel aus Steinheim, 26.09.2014:
Sehr geehrte Frau Bühler!
Lipome sind schlicht Fettablagerungen, die auch in Ihrem Fall aufgrund vielfältiger individueller Ursachen entstanden sind.
Achten Sie bitte auf eine geeignete Ernährung: wenig Fette, bewusst und langsam essen, nach dem Essen entspannend kurz sitzen bleiben (die Galle und anderen Verdauungssäfte fließen lassen), keinen Kaffee, kein Schwarztee, keinen Industriezucker, wenig tierisches Eiweiß, und als Flüssigkeit wertvolles Wasser aus Glasflaschen ohne Kohlensäure ...
Der Gallen- und Fettstoffwechsel wird natürlich auch durch Stress, Verspannungen und emotionalen Frust belastet - auch da bitte ich Sie, mit sich selbst gut umzugehen.
Sie können in diesem Zusammenhang mit Akupressur sehr viel erreichen: Akupressur in der Mitte der Oberlippe reduziert den Stress und aktiviert alle Organmeridiane und -funktionen, Akupressur beider Schläfen reduziert möglichen Frust und aktiviert den Gallenmeridian und damit die Gallenfunktion.
Die Schwimmhäute zwischen den Fingern und Zehen entsprechen den Lymph-Reflezonen - diese dürfen nicht gestaut/geschwollen sein.
Sie können diese ausstreichen, bis Sie nur noch einer Hautfalte entsprechen. Da die Lymphe auch am Fett-Transport beteiligt sind, können Sie quasi über diese Lymphdrainage die Rückbildung Ihres Lipomes beschleunigen (wenn man den Körper in vier Quadranten einteilt, entspricht die rechte Hand dem rechten Oberkörper, der linke Fuß dem linken Unterkörper ...).
Sie können sich vorstellen, dass es kein Zufall ist, wo das Lipom sich befindet - entsprechend dem Meridianverlauf kann dann eine eindeutige Organbeziehung gefunden werden.
Natürlich sind auch Haltung, Atmung, Durchblutung und ein generell positiver Tagesablauf für Ihre Zielsetzung wichtig. Klären Sie bitte auch Ihre Bettstelle ab.
Mit der Kraft der Gedanken (schlecht: ich habe ein Lipom / gut: ich habe pro Tag das ganze Leben einer Eintagsfliege Zeit, dass sich das Lipom zurückbildet), mit einer positiven Programmierung des Unterbewusstsein, mit einer Löschung mentaler und emotionaler Blockaden (diese Methoden sind in anderen Artikeln des Naturheilmagazins beschrieben) werden Sie den Erfolg optimieren und beschleunigen.
Ihr Lipom ist nichts zum Herausschneiden, sondern für Sie eine Information und Motivation, mit sich selbst noch liebevoller umzugehen. Und dabei wünsche ich Ihnen von Herzen viel Erfolg!
Dr. med. Wolfgang Scheel
Ulrike Bühler aus Mannheim, 16.09.2014:
wie behandle ich selbst meine Lipome...durch Massage etc?
Kommentar hinzufügen



Mailadresse dient möglichen Rückfragen durch die Redaktion.
Sie wird nicht veröffentlicht.


Wichtiger Hinweis:

Diese Inhalte dienen der Information und Orientierung. Sie können und sollen unter keinen Umständen den Besuch eines Arztes und die Konsultation medizinischer Beratung oder professioneller ärztlicher Behandlung ersetzen.
Der Inhalt von naturheilmagazin.de kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen zu beginnen. Im Übrigen verweisen wir auf die Geltung unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen AGB

Krankheiten A-Z