Eigenurintherapie

Eigenurintherapie

Seit einigen Jahren ist die in der Volksmedizin schon lange angewandte Eigenurintherapie wieder im Kommen. Schon vor 4000 Jahren schätzten indische Yogis den täglich eingenommenen "gelben Becher" als Lebensverlängerer. Auch hierzulande hat sich die Volksmedizin den Glauben an die Heilkraft des eigenen Urins bewahrt, was solche Aussprüche wie "Piss drauf" zeigen.

Autor/en dieses Beitrages:
Dr. med. Reimund Wagner, FA. für Allgemeinmedizin aus Mühlacker

Seit einigen Jahren ist die in der Volksmedizin schon lange angewandte Eigenurintherapie wieder im Kommen. Schon vor 4000 Jahren schätzten indische Yogis den täglich eingenommenen "gelben Becher" als Lebensverlängerer. Auch hierzulande hat sich die Volksmedizin den Glauben an die Heilkraft des eigenen Urins bewahrt, was solche Aussprüche wie "Piss drauf" zeigen. Urin gilt als Spiegel der Lebensweise und der Vorgänge im Körper – nicht umsonst gehört eine Urinuntersuchung zur ärztlichen Allgemeinuntersuchung. Ein bis zwei Liter Urin entstehen aus den rund 1700 Litern Blut, die jeden Tag von den Nieren gefiltert werden. Im Urin enthalten sind Hormone und deren Abbauprodukte, Harnstoff, Harnsäure, Enzyme, Vitamine, Mineralien, Antikörper und Antigene. Der Eigenurin, ob getrunken, injiziert oder in Form von Wickeln und Einreibungen äußerlich angewandt, soll schmerzhemmend und immunstimulierend und die körpereigenen Regulierung anregend wirken.

Kommentare

Schlegel, 24.01.2011, 09:44

Erfahrungen mit Eigenurintherapie
Arthrose in den Händen:
Diagnose: Schwellung an Fingergelenken, eingeschränkte Beweglichkeit, Schmerzen
Behandlung: Täglich die Hände 5 Minuten in noch warmen Morgenurin tauchen, anschließend mindestens 30 Minuten in Wollsachen warm halten. Wärmeempfinden und Kribbeln setzt ein. Noch warme Hände anschließend in Schnee oder kaltes Wasser tauchen.
Schon nach wenigen Tagen keine Schmerzen mehr. Nach 2 Wochen - Schwellung an Fingergelenken werden kleiner, Finger werden beweglicher. Therapie läuft bisher 3 Wochen und wird fortgesetzt bis die Beschwerden ganz verschwinden.

Jucken an den Unterschenkeln:

Diagnose: Während der lichtarmen Jahreszeit starkes Jucken an den Unterschenkeln:
Behandlung: 4 x wöchentlich die Unterschenkel mit frischen Eigenurin waschen, nur abtupfen und trocknen lassen - riecht nicht unangenehm.
Schon nach einer Woche Behandlung, kein Jucken mehr.
Jahrelanges behandeln mit verschiedenen Cremen bracht keinen so überzeugenden Erfolg. Die Behandlung wird nach Bedarf fortgesetzt.
Weiterführende Informationen:
www.das-gesundheitsportal.com/sites/urintherapie.html
Übrigens, Urin ("Goldwasser") ist ein sauberer Dünger, siehe:
www.hausgarten.net/gartenforum/obst-und-gemuesegarten/25801-ist-der-menschliche-urin-ein-super-duenger.html

ergänzt und kommentiert von:
Dr. med. Wolfgang Scheel, aus Steinheim an der Murr

Kommentare

Andreas Kaloumenos aus Aschaffenburg, 29.10.2014:
Hatte an den Händen Arthrose Ausschlag der nicht weg gegangen ist. Selbst verordnete Salben haben nicht geholfen. Dann kam ich auf die Idee meinen Eigenurin über die Hände laufen zu lassen und ca. 10Minuten antrocknen zu lassen. Danach, nur mit warmen Wasser abgewaschen. Der Erfolg stellte sich sehr schnell ein und nun habe ich keinen Ausschlag mehr an den Händen.
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