Wechseljahre der Frau

Wechseljahre Frau

Das Klimakterium oder die Wechseljahre bringen körperliche Erscheinungen mit sich, mit denen sich Frauen in ihrer Lebensmitte auseinandersetzen müssen. Mit Hilfe verschiedener Therapeuten werfen wir einen ganzheitlichen Blick auf die Wechseljahre der Frau.

Einführung

Aus dem Griechischen von „klimakter“: kritischer Punkt im menschlichen Leben hergeleitet, sprechen wir heute von Klimakterium oder von den Wechseljahren und meinen damit die körperlichen Erscheinungsbilder, mit denen sich heutzutage Frauen in ihrer Lebensmitte auseinandersetzen müssen. Gemeint ist aber auf einer übergeordneten Ebene ein Wendepunkt, der erstens nicht nur Frauen betrifft und zweitens, ein Wendepunkt an dem es gilt, Bilanz für ein halbes Leben zu ziehen.

Auch bei diesem Artikel werden wir versuchen, dem ursächlichen Geschehen näher zu kommen und die körperlichen Symptome als das zu sehen, was sie sind: Erscheinungsbilder, als Wegweiser hilfreich für die Gesundung des Einzelnen. Dazu Rüdiger Dahlke: „Symptome (in diesem Lebensabschnitt) zeigen die offen gebliebenen Themen“. „Archaischen Völkern gilt die Zeit der Lebensmitte häufig sogar als Höhepunkt, was auch noch in unserem Begriff Klimax mitschwingt. Physische und damit äußere Kraft- und Machtentfaltung geht zu Ende zugunsten innerer Entfaltung.“ (DAHLKE, Krankheit als Sprache der Seele, S. 398).

Wir beabsichtigen also nicht, den sonst üblichen Weg zu gehen, der den natürlichen Alterungsprozess verzögern oder gar verleugnen will, indem wir unser Hauptaugenmerk auf die vergangene Jugend und Schönheit und die damit verbundene Fruchtbarkeit richten. Wir wollen versuchen, diesem Lebensabschnitt die Würde und die Chance zur Entwicklung zu geben, die ihm gebührt. Die Kräfte, die einer Frau nach einem bewussten „Wechsel“ zuwachsen können, sind unserer Meinung nach eine Bereicherung für das bisher gelebte Leben. Dieser Wechsel birgt auch die Chance, in die Rolle der „weisen Frau“ hineinzuwachsen.

Ursache Wechseljahrbeschwerden

Der Körper der Frau setzt mit dem Ausbleiben der Monatsblutung ein deutliches Zeichen, dass nun die zweite Hälfte des Lebens beginnt. Ab welchem Alter dies nun geschieht, darüber gibt es unterschiedliche Angaben, die weiteste Spanne liegt bei 45-55 Jahren. Die Wechseljahre bezeichnen das allmähliche Sinken des weiblichen Hormonspiegels (hauptsächlich Östrogen) ab dem 40., bis zum endgültigen Erlöschen der Östrogenproduktion in den Eierstöcken um das 65. Lebensjahr. Gleichzeitig verändert sich auch die Hormonproduktion, die über den Hypothalamus gesteuert wird und andere Hormone werden im Gegenzug vermehrt ausgeschüttet. So kommt es dadurch auch manchmal zu einer Funktionssteigerung der Schilddrüse und der Nebennierenrinde.

Symptome

Um den Zeitpunkt des letzten Eisprungs verändert sich das Gewebe und die Eierstöcke bilden sich zurück. Die körperliche Umstellung wird im besten Falle bemerkt, im schlechtesten Falle leiden Frauen physisch, als auch psychisch unter diesem Einschnitt. In der Schulmedizin werden Beschwerden zu dieser Zeit auf der rein körperlichen Ebene als eine typische „Trias“ (Dreiheit, Pschyrembel) aus Hitzewallungen, Schwindel und Schweißausbrüchen beschrieben, die dem Abfallen des Östrogenspiegels zuzuordnen sind. Zudem kann das Herz rasen und die Brüste spannen, da Wasser ins Gewebe eingelagert wird. Weitere Beschwerden sind auch dem allmählichen Absinken des Östrogenspiegels zuzuschreiben: Als „psychonervöse“ oder „neurovegetative Störungen“ werden beispielsweise Reizbarkeit, Lustlosigkeit, Leistungsabfall, Schlafstörungen, depressive Verstimmungen usw. genannt, die jedoch genauso schwer wiegen. Später können sich die Genitalorgane und Brüste zurückbilden, Fettleibigkeit und Osteoporose (Knochenentkalkung) auftreten. Die Haut wird trocken, ebenso die Schleimhäute, was zu schmerzhaften Geschlechtsverkehr führen kann. Ebenso kann es zu verstärktem Haarausfall kommen. Durch die hormonell bedingte Bindegewebsschwäche verliert das Gewebe insgesamt an Spannkraft und unwillkürlicher Harnabgang ist eine mögliche Folgeerscheinung. Die Liste der Schreckenssymptome ist lang und Frau wird vermutlich schon bei der Vorstellung von Ängsten geplagt. Besonders im Fall Osteoporose wird mit den möglichen Folgen, wie Behinderung und Pflegebedürftigkeit, gedroht. Solch eine Vorgehensweise ist aus unserer Sicht unnötig. Wie alles, müssen auch diese Symptome realistisch gesehen werden, sie stellen die gebündelten Extremsituationen dar, die eintreten können, aber nicht müssen.

Veränderung auf allen Ebenen

Das A und O eines guten „Wechsels“ liegt sicherlich in der Einstellung dazu begründet. Der natürliche Lauf der Dinge sieht diese Umstellungsphase des Frauenkörpers vor. Das Klimakterium ist demnach keine Krankheit, sondern eine körperliche Veränderung, die auf allen Ebenen greift. D. h. seelische Reifungsprozesse sollen nicht ausbleiben, sondern sind erwünscht. Wenn Frauen beispielsweise verinnerlichen, dass der Abschied aus einem fruchtbaren Leben auch Trauer beinhalten darf, wird nicht jede Veränderung zur Depression führen. Wenn zu dieser Zeit die Kinder gerade das Haus verlassen, der Mann noch voll im Erwerbsleben steht und die eigenen Eltern womöglich pflegebedürftig werden, muss auch ein Wechsel in sozialer und seelischer Hinsicht geleistet werden. Dies für sich selbst positiv umzuwerten, darin liegt die eigentliche Aufgabe in dieser Zeit. Frauen verabschieden sich in dieser Zeit von ihrer Fruchtbarkeit. Das hat auch Auswirkungen, die traurig machen können. Vor der Freude auf einen neuen Lebensabschnitt steht die Trauerarbeit. Wenn diese geleistet wurde, dann ist die Frau frei, Ziele für sich neu zu definieren und die Kraft, die der Körper nicht mehr aufbringen kann oder muss, in geistige Kräfte zu investieren. Zukunftspläne schmieden, ganz nach sich selbst schauen und Ruhe finden. Auf allen Ebenen können sich Frauen neu orientieren und konzentrieren auf das ursprüngliche Ich, das es auch vor Partnerschaft, Familie und Kinder gab. Deshalb kann die Unterstützung auf psychotherapeutischer Ebene und mit pflanzlichen Präparaten, gerade bei depressiven Verstimmungen, eine echte Hilfestellung sein.

Lesen Sie auch im Naturheilmagazin: Osteoporose

Schulmedizin

Schulmedizinische Begleitung:

Schulmedizinisch wird in der Regel mit der Hormonersatztherapie (HRT) gearbeitet, wenn die gemessenen Werte der Knochendichte abnehmen. Osteoporose als alleinige Indikation für eine HRT ist allerdings heute nicht mehr zulässig. Ziel der HRT ist es, die durch den Hormonabfall auftretenden Beschwerdebilder mit Kombinationspräparaten aus Östrogen und Gestagen entgegenzuwirken. Östrogene können das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut fördern und bei einer Überdosierung zu einer Erhöhung des Krebsrisikos führen. Gestagene hingegen wirken diesem Prozess entgegen. Deshalb wurde über lange Jahre in der Schulmedizin relativ bedenkenlos Hormonkombinationspräparate verschrieben, weil sie den Symptomen, wie Hitzewallungen, Schweiß und seelischen Verstimmungen entgegenwirken sollten. Dahinter stand die Einstellung, dass dadurch der deutliche Einschnitt der Wechseljahre und damit der Abschied von den fruchtbaren Jahren leichter wird. Was dadurch an seelischen Prozessen verloren geht, wurde nicht berücksichtigt.

Die WHI Studie

Dann kamen die Ergebnisse der WHI (Women´s Health Initiative) Studie aus Amerika, die zeigten, dass das Risiko durch HRT, an Herz-Kreislauf Erkrankungen zu erkranken, anstieg. Das galt ebenso für Thrombose, Alzheimer, Parkinson und Brustkrebs und zwar je häufiger die Medikamentengabe, umso eher. Dafür ging die Anfälligkeit für Osteoporose und Darmkrebs zurück. „Ziel der Studie war es, die Vor- und Nachteile der Hormonersatztherapie auszuloten, vor allem das Risiko von Herzkreislauferkrankungen, Brust- und Dickdarmkrebs im Zusammenhang mit der Hormongabe zu analysieren, sowie die Auswirkungen auf die Osteoporose zu erforschen.“ (www.br-online.de, Umwelt und Gesundheit) Tatsache ist, dass die Studie, an der ca. 16.000 Frauen im Alter zwischen 50 und 79 Jahren (Durchschnittsalter 63 Jahre) teilnahmen, im Jahr 2002 vorzeitig, nach 5,2 Jahren beendet wurde. Begründet wurde der Abbruch damit, dass „eine Zwischenauswertung ein ungünstiges Nutzen/Risiko -Verhältnis ergeben habe, insbesondere wegen der zusätzlich diagnostizierten Mammakarzinome (Brustkrebs) bei den Frauen, die mit CEE/MPA (Kombinationspräparat Östrogen/Progesteron) behandelt wurden.“ (www.menopause-gesellschaft.de; Stellungsnahme zu den Ergebnissen)

Zusammenfassung

Über diese Studie streitet sich seit dieser Zeit die Fachwelt. Die einen sagen, dass das hohe Alter der Frauen allein es mit sich bringt, an Gefäßerkrankungen zu leiden. Die anderen pflichten dem bei und fügen hinzu, dass es sowieso falsch sei, über einen so langen Zeitraum nur ein Medikament zu geben und noch dazu die Dosierung beizubehalten. Wieder andere sagen, die Studie zeige eindeutig, dass die Ergebnisse, was Thrombose und Mammakarzinome (Brustkrebs) und Embolien (Embolie: Gefäßverschluss aufgrund eines Blutgerinnsels; Pschyrembel) angeht, so aussagekräftig sind, dass hierzulande keine „Studien von vergleichbarer Aussagekraft vorliegen, die geringere Risiken, bzw. ein günstigeres Nutzen-Schaden-Verhältnis belegten.“ (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). D.h. im Klartext, andere Produkte mit den gleichen Inhalten bergen das gleiche Risiko. Insgesamt ist es nicht mehr üblich, dass die gängigen Präparate zur Vorbeugung gegeben werden, sie werden jedoch bei starken Wechseljahresbeschwerden eingesetzt. Und damit rückt der Aspekt, wie kann man konstruktiver, also mit weniger Medikamenten und dafür mehr mit natürlichen Ressourcen arbeiten, wieder in den Vordergrund.

Naturheilkunde

Naturheilkundliche Behandlung durch den Therapeuten:

von Kriemhilt Waldenmaier: „Meistens bewirkt eine naturheilkundliche Therapie nach einigen Wochen eine vegetative Stabilisierung und eine Stimmungsaufhellung. Aber auch eine psychologische Unterstützung mit einer evtl. Neuorientierung, die ein Anheben des Selbstwertgefühls zur Folge hat, kann hilfreich sein.“

Homöopathie

Durch geschulte Therapeuten, z.B. Vermiculite: homöopathisches Arzneimittel in D6: mineralreiches Vulkangestein, wird bei degenerativen und entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt. Gilt als Nahrungsergänzungsmittel bei Osteoporose.

Akupunktur / Ohrakupunktur Hauptsächlich gegen psychonervöse Symptome.

Dazu Kriemhilt Waldenmaier, HP: „Nach der TCM (traditionellen chinesischen Medizin) hängen Unwohlsein und Erkrankungen im Urogenitalbereich mit einer Störung der Lebensenergie Chi zusammen. Sie werden dem Funktionskreis, den Meridianen Blase/Niere zugeordnet. Klimakterische Beschwerden sind Mangelsyndrome, besonders die Niere leidet unter dem Yin Mangel. Die psychovegetativen Symptome, wie Schlaflosigkeit, Hitzewallungen und Reizbarkeit sind gut behandelbar. Die Auswahl der Punkte richtet sich nach den Symptomen und ich rechne mit 10 Sitzungen, einmal die Woche, um einen therapeutischen Effekt zu erreichen.“

Phytotherapie

von Kriemhilt Waldenmaier

  • Cimicifuga (Traubensilberkerze oder Schlangenkraut) besitzt östrogenartige Wirkstoffe, die vor Osteoporose (Knochenschwund) schützen können, ebenso die Gefäße vor Arteriosklerose und positiv auf emotionaler Ebene wirken.
  • Hopfen: leicht östrogene Wirkung, wirkt beruhigend;
  • Rhapontikrhabarber: schwach östrogene Wirkung;
  • Salbei: nicht heiß trinken, gut gegen Schweißausbrüche;
  • Ginseng hat tonisierende Wirkung
  • Weißdorn bei nachlassender Herzleistung;
  • Johanniskraut: ausgleichende Wirkung, bei leichten Verstimmungen und leichten Depressionen;
  • Schafgarbe: wirkt auf Beckenorgane;
  • Frauenmantel: entspannende und beruhigende Wirkung;
  • Melisse und Baldrian: bei Schlaflosigkeit und Nervosität
  • Pflanzliche Östrogene, Isoflavone, aus Soja und Rotklee

Allgemeines zur Phytotherapie:

Die Phytotherapie zählt zu den ältesten Therapieverfahren überhaupt. Dabei werden Beschwerden mit Hilfe von Pflanzenwirkstoffen behandelt. Zum Einsatz kann die ganze Pflanze, als Droge oder als Extrakt, kommen. Daraus werden Tees, Kapseln, Tropfen oder Salben hergestellt. Hinsichtlich der Wirksamkeit und der Art der Verarbeitung gibt es bei den einzelnen Pflanzen, als auch bei den Endprodukten große Unterschiede. Ebenso spielen die Aufzuchtkriterien, Behandlungsweise und Herstellerrichtlinien, was die Wirkung angeht, eine große Rolle.

Die eigenverantwortliche Einnahme von Kapseln, Tropfen, usw. wird von unseren Therapeuten kritisch betrachtet. Auch sollten sie, wie alle pflanzlichen Mittel, dazu zählen auch Tees, nicht länger als sechs bis acht Wochen angewendet werden, da es sonst zu einer Wirkstoffgewöhnung des Körpers kommen kann. Die Rücksprache mit dem eigenen A/HP wird empfohlen.

Aromatherapie

Dieter Berweiler: „Aromatherapie  mit Artemisia pallens, eine hormonregulierende Pflanze, Aromaöl „Neustart“ (Fenchelöl, Rosengeranie, Muskatellersalbei, Bergamotte, Rose vetiver zypresse in jojoba maccadamia Mischung) und Ruta graviolens, Weinraute ist östrogenhaltig , sowie Muskatellersalbei bei Hormonumstellungen allgemein. Es bietet sich an, ohne den Rat eines Therapeuten, lieber fertige Mischungen zu kaufen, als selber zu mischen und ansonsten den Therapeuten ein individuelles Öl mischen zu lassen.“

Thema Schleimhäute:

Dieter Berweiler : „Verwenden Sie Rosenkugeln bei trockenen Schleimhäuten - auch beim Geschlechtsverkehr. Sie dienen der Regeneration der Schleimhäute und bringen Eigenflüssigkeit mit. Bei Männern bewirken sie eine Durchblutungsförderung. Bei einer 10-Tageskur soll der körperliche Organismus sanft die Funktionalität wieder aufnehmen. Es kommt zu einer Milieuveränderung der Scheidenflora, wertvolles Rosenöl wirkt ausgleichend und harmonisierend. Eine andere Methode, um das Scheidenmilieu positiv zu beeinflussen sind Joghurtfingerlinge oder Leerzäpfchen aus der Apotheke, die dann im Gefrierfach gelagert werden können.“

Bachblütentherapie
z.B. mit Mustard, Walnut und Scleranthus

Entspannungstechniken:

Qi Gong, Muskelrelaxation nach Jacobson, autogenes Training, Trophotraining nach Dr. Derbolowsky,
dazu Anja Müller: „TrophoTraining ist eingebettet in die Psychopädie - die Lehre der "Seelen-Schulung". Sie wurde von dem bekannten Psychoanalytiker Dr. Udo Derbolowsky ins Leben gerufen und beschäftigt sich in erster Linie mit den Zusammenhängen und Gestaltungsmöglichkeiten von aktuellen Lebens-, Arbeits-, Partnerschafts- und Kommunikationsproblemen. Dieses integrative Konzept wurde u.a. für die Behandlung von Krebserkrankungen entwickelt. Mit sieben einfachen Übungen hat er ein Entspannungstraining zusammengestellt, das zu einer vermehrten Sauerstoffzufuhr führen soll und dazu geeignet ist, die Durchblutung anzuregen. Der Weg zum individuellen Glück führt durch die schmale Gasse der inneren Ruhe und Einsicht, körperlicher Gesundheit und Vitalität. Erst, wenn wir uns selbst wieder als das sehen, was wir sind - ein Mensch mit Fehlern und Schwächen, mit Recht auf Ruhe und Entspannung, mit Zeit für sinnfreie Träumereien und innere Gespräche - können wir unsere anderen Probleme auch wirklich lösen.“

Umstimmende Maßnahmen:

wie Schröpfen oder Baunscheidtieren: hierbei soll der Körper vegetativ beeinflusst werden. Trockene Schröpfbehandlungen im Lenden- und Kreuzbeinbereich; Baunscheidtieren bei Osteoporose wirkt durchblutungsfördernd.

Was die Betroffene selbst tun kann

Lebensführung

Kriemhilt Waldenmaier: „Lebensführung ggf. umstellen, d.h. Kaffeekonsum einschränken, da die Calciumausschwemmung dadurch erhöht wird. Sich viel an der frischen Luft bewegen, weil dadurch die natürliche Vitamin D Produktion angeregt wird. Auf Nikotin verzichten, weil dies das Osteoporoserisiko erhöht. Achten Sie auf Ihr Gewicht und tun Sie alles, was Ihnen Freude macht. Pflegen Sie Freundschaften und Hobbys, das alles kann Lebensenergie zurückbringen.“

Physikalische Therapien:

abends Wechselfußbäder zur vegetativen Umstellung und bei Schlafstörungen, kalte Unterkörperwaschungen bei Libidostörungen, Wärmemaßnahmen zur Anregung der Durchblutung bei Osteoporose: ansteigende Fußbäder, Wechselfußbäder, Heublumensäckchen“

Bewegung

von Anja Müller:„Regelmäßige Bewegung ist jetzt so wichtig wie nie! So kann man folgende Beschwerden mit Bewegung beeinflussen: Depressive Verstimmungen, Gewichtszunahme, Durchblutungsstörungen, Kurzatmigkeit, schmerzende Gelenke und steife Glieder, schnelle Ermüdbarkeit, Inkontinenz, Herz-Kreislauferkrankungen und vor allem Osteoporose. Zwei bis dreimal wöchentlich sollte man (frau) sich ca. 30 Minuten intensiv bewegen. Ideal sind Ausdauersportarten wie Walking, Schwimmen, Wandern, Radfahren, Tanzen und Gymnastik.“

Ein motivierendes Beispiel:

Die Erlanger Fitness und Osteoporose Präventionsstudie Studie www.ofz.uni-erlangen.de kommt nach drei Jahren zu dem signifikanten Ergebnis, dass die 86 Frauen, die viermal in der Woche ein Training absolviert haben, an Lebensqualität gewonnen haben, im Gegensatz zu den 51 Frauen aus der Kontrollgruppe. Dabei war das Sportangebot ein Mix aus Ausdauer-, Kraft- und Beweglichkeitstraining. Nach zwei Jahren standen neben dem körperlichen Gewinn aus Kraft und Ausdauer, die körperlichen Verbesserungen an erster Stelle. Schmerzen in der Lendenwirbelsäule gingen deutlich zurück, die Knochendichte blieb konstant oder nahm zu, die Blutfette sanken und Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und das allgemeine Lebensgefühl wurde positiv beeinflusst.

Kneippen in den Wechseljahren

von Anja Müller:
„Kneippen beinhaltet alles, was der Mensch zur Erholung braucht! Das Immunsystem wird gestärkt, Verspannungen werden gelockert, die Durchblutung gefördert und der Kreislauf wird angeregt.“

Bei der Durchführung ist zu beachten: Zu allen Indikationen gibt es auch Kontraindikationen

  • Kaltes Wasser nur auf einen erwärmten Körper
  • Zeit nehmen und evtl. Nachruhen
  • Die Raumtemperatur sollte angenehm sein. Man darf nicht frösteln.
  • Nicht in direktem Anschluss an das Essen und nicht mit nüchternem Magen durchführen.

Kaltes Armbad

(nennt man auch die „Tasse Kaffee der Naturheilkunde“)
Bei Müdigkeit, Erschöpfung, Hitzewallungen, zur Beruhigung

Wechselsitzbad

Bei Wechseljahresbeschwerden, Senkungsbeschwerden (Inkontinenz), Verstopfung, Blähungen

Kaltes Halbbad

Bei nervöser Übererregbarkeit, Krampfadern, Überhitzung, Einschlafstörungen

Warmes Dreiviertelbad

Bei Nervosität, Unruhe, körperliche und seelische Verspannung, Verschleißerscheinungen am Bewegungsapparat, Schlafstörungen

Warmes Vollbad

Bei Beschwerden bei Arthrose in Wirbelsäule und Gelenken, Verspannung (auch seelisch), Stress, Schlafstörungen

Wechselfußbad

Zur Kreislaufanregung, Infektverhinderung

Wechselarmbad

Bei niedrigem Blutdruck, Durchblutungsstörungen der Arme und Beine, Bluthochdruck, Erschöpfung, Schrunden

Warmes Armbad

Bei nervösen Herzbeschwerden „Herzenge“

Wechselknieguss

Bei Hitzegefühl

Waschungen

(Oberkörper, Unterkörper oder Ganzwaschung) Bei Nervosität, Kreislaufstörungen, Einschlafstörungen, Krampfadern, Verstopfung, schlechte Durchblutung der Haut

Gesichtsguss

Der „Schönheitsguss“

Auch sehr geeignet:

Trockenbürsten

Bei hohem Blutdruck, leichten Krampfadern

Luftbad

Bei depressiver Verstimmung, Nervosität, Unausgeglichenheit

Tautreten

Bei Erschöpfung, nervöser Fehlregulation

Sauna

Bei allgemeinen Beschwerden der Wechseljahre, depressiven Verstimmungen, Muskelverspannungen, Abnutzungserscheinungen der Gelenke, Bluthochdruck, Nervosität

Ernährung

Dazu Anja Müller: „Vollwertige Lebensmittel bevorzugen und tierisches Eiweiß nur noch selten in den Speiseplan einbauen. Z.B. frisches gedünstetes Gemüse oder milchsauer vergorene Produkte (z.B. Sauerkraut, Kartoffeln, Vollkorngetreide). Ideal zur Deckung des Eiweißbedarfs sind Hülsenfrüchte (optimal auch gekeimt). Auch Nüsse ( allerdings ist hier auf den hohen Fettgehalt zu achten) und Soja sind gute pflanzliche Eiweißlieferanten. Frische Kräuter zum Würzen liefern wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.

Hochwertige pflanzliche Öle gehören auf den täglichen Speiseplan. Gerade Olivenöl und Rapsöl wären hier zu favorisieren, wegen den enthaltenen Omega-3-Fettsäuren.

Viel trinken: Zwei bis drei Liter möglichst lauwarmes Wasser oder dünne Kräutertees, wenig Früchtetees.

Bei Gewichtsproblemen: Nur dreimal pro Tag essen (nach dem altbekannten Prinzip Kaiser-König-Bettelmann), nicht an vollwertigen Kohlenhydraten sparen. Möglichst keine Mahlzeit ausfallen lassen, da dies den Körper dazu veranlasst, seinen Grundumsatz runter zu fahren und damit jede zuviel aufgenommene Kalorie in den „Fettspeicher zu packen“. Der Abstand zwischen den Mahlzeiten sollte mind. vier Stunden betragen. In dieser Zeit nur Wasser trinken, da Fruchtsaft, Früchtetees oder Limonaden die Fettverbrennungsphase unterbrechen würden (Näheres dazu, siehe allgemeine Ernährungsberatung im Forum). Kaffe, Tee und Alkohol entziehen den Zellen das dringend für den Stoffwechsel benötige Wasser.

Stress führt bei Frauen ab ca. 40 Jahren mehr denn je in die „Fettfalle“. Durch Stimmungsschwankungen und hektische Lebensweise durch alternde Eltern, berufliche Karriere, Beziehungsprobleme, Kinder im Teenageralter neigen Frauen in dieser Lebensweise zu „unkontrollierter Völlerei“. Diäten aber sind jetzt „reines Gift“ und führen nur zu weiteren Gewichtsproblemen. Frauen im Klimakterium müssen sich wichtiger nehmen als das Essen! („Fettfalle 40“, siehe Literatur: ziemlich amerikanisch, aber sehr aufschlussreich, Anmerk. der Autorin). Bewusstes Essen hilft bei der Kontrolle der Menge und hilft einem, auf das Sättigungsgefühl zu achten.“

Sexualität in den Wechseljahren

Die Wechseljahre können auch als (siehe oben) Neuanfang, verstanden werden. Davon unabhängig können körperliche Veränderungen auch ihren Teil zu einer veränderten Sexualität beitragen. Trockene Schleimhäute können de facto zu schmerzhaftem Geschlechtsverkehr führen. Hier spielt der Umgang mit Sexualität eine entscheidende Rolle. Wie offen wird beispielsweise über Bedürfnisse gesprochen? Wenn dies bisher schwierig war, kann jetzt der Grundstein für neue Verhaltensweisen gelegt werden. Wie können beide Partner trotz möglicher physischer, wie psychischer Hindernisse zu einer erfüllten Sexualität gelangen? Der Schwerpunkt der Sexualität kann sich verändern, die Betonung liegt auf der Zärtlichkeit. Sich von alten Vorstellungen lösen, zum Beispiel, dass Sex immer aufregend und so wie im Film ablaufen muss. Das Schönheitsbild wird sich verändern müssen, denn in allererster Linie ist es wichtig, mit den altersbedingten Veränderungen des Körpers umzugehen. Plötzlich kann das Gefühl der Scham gegenüber dem Partner auftreten, so als wäre alles ganz neu und auch die Beziehung eine ganz andere, was durchaus nicht unüblich ist. Wichtig dabei ist, dies als Prozess und Chance zu begreifen und auch zu wissen, dass es anderen genau so gehen kann. Deshalb ist es auch hilfreich, zu einem individuellen Schönheitsbegriff zu gelangen. Es gilt, den Körper in diesen Lebensabschnitt neu zu entdecken und auch als erregend zu begreifen. Sicherlich sich auch noch mal zu fragen: Äußere ich meine Bedürfnisse gegenüber dem Partner? Was tut mir/uns gut? Hebammen zum Beispiel bringen noch einen ganz nahe liegenden Grund ins Spiel, dass der Geschlechtsverkehr ein ausgezeichnetes Beckenbodentraining darstellt. Zum anderen ist es wie mit der Pflege der Partnerschaft im Allgemeinen, auch Sexualität muss gepflegt und geübt werden. Sie braucht Konstanz. Hier möchten wir noch einmal allen Frauen Mut machen und betonen, dass die Wechseljahre auch immer die Chance für einen guten Neuanfang in der Beziehung darstellen!

Thema Schleimhäute.

Dieter Berweiler : bei schmerzhaften Geschlechtsverkehr: Gleitgels oder Rosenkugeln verwenden.

Zum Thema Verhütung:

Frauen im Klimakterium die noch, wenn auch unregelmäßig menstruieren, sind gut beraten, wenn sie bis zum 50. Lebensjahr verhüten. Bis dahin können immer noch Eisprünge, vermehrt kurz vor der letzten Periode, stattfinden.

Klimakterische Beschwerden - Psychosomatik

Der Mediziner Dahlke geht davon aus, dass die oben beschriebenen Symptome sich auf zwei ungelebte Aspekte konzentrieren: nicht gelebte Lust und Trauer über eine unausgefüllte Teenagerzeit. Hitzewallungen als Symptom bedeuten für ihn ein Mangel an ausgefüllter Sexualität. Ängste und Schlaflosigkeit zeigten ebenfalls einen Erregungszustand, der in der Jugendzeit nicht erlebt wurde und die Bedürfnisse an einer Stelle im Leben aufdeckt, in der der Mensch eigentlich zur Ruhe kommen sollte. Seine Lösung heißt, die Themen bearbeiten und noch mal ins volle Leben, in die Sexualität gehen, um dann bewusst mit der „Übererregung“ abschließen zu können. „Statt Hitze, Warmherzigkeit und andere heiße Themen finden, die nun vorrangig sind; sich auf die neuen Aufgaben des seelischen Heimwegs einstellen: durch das Einsetzen der Periode zur Frau werden, durch ihr Ausbleiben zur Mutter und durch das definitive Ausbleiben zur Großen (spirituellen) Mutter werden; aus der Rolle der Frau und Mutter in die der Großen Mutter und weisen Frau wechseln, die offen gebliebenen Rechnungen (auf übertragenen Ebenen: Was bin ich der ersten Lebenshälfte schuldig geblieben?) begleichen und sich den neuen größeren Themen des Heimwegs widmen.“ (Krankheit als Symbol, S. 343) Das bedeutet auch, dass Frauen es in dieser Umstellungsphase schwer haben können, die Fülle an Ereignissen zu bewältigen. Wie findet man in den Beruf zurück? Wie lebe ich meine Partnerschaft in dieser Phase? Sinnfragen tauchen auf. Unsere Therapeuten dazu: Dr. Scheel „Das Prinzip der Eigenverantwortung rückt ganz stark in den Vordergrund und die Bedeutung einer guten Partnerschaft.“ Anja Müller: „ Hier gilt es auch von Seiten der Therapeuten den salutogenetischen Ansatz (www.wiap.de) zu vermitteln, das heißt z.B., dass ein gebrochener Arm noch lange keinen kranken Menschen macht. Es ist wichtig, herauszufinden, wo jede/r Einzelne Ressourcen, Kraftquellen hat, um potentiell krankmachenden Situationen positiv begegnen zu können, denn nicht jede dieser Situationen muss auch jeden unbedingt krank machen. Hat man seinen Gesundheitsschatz (dazu gehört z.B. auch ein tragfähiges soziales Netz, gute Freunde und ein zufrieden stellendes Wohnumfeld) zur Verfügung, kann man vermeintlichen Krankheitsauslösern viel besser begegnen.“

Zum Weiterlesen:

Das Klimakterium - chinesische Medizin

ergänzt um zahnheilkundliche Aspekte
von Fr. Dr. med. univ. Budapest E. Nadj-Papp

Nach der TCM ist die Menopause im Alter von 49 Jahren physiologisch. Frühzeitiges Einsetzen oder klimakterische Beschwerden gelten in der Schulmedizin als pathologisch.

Ursache

Zunehmender Nieren-Yin-Mangel und dadurch bedingter Füllezustand der Leber in Verbindung mit der Stagnation des Leber Chi und einer Dysbalance von Yin und Yang.

Die Niere

Niere und Blase sind die kälteempfindlichsten Organe. Kalte Füße können eine Reizblase und Nierenschmerzen provozieren. Kälte löst Harndrang und eine Harnflut großer Mengen unkonzentrierten Urins aus. Bei Erkältung stellt sich Schüttelfrost ein und „es läuft einem kalt über den Rücken“. Der Körper zittert, „die Zähne klappern“. Ähnliche Phänomene sind auch bei der Angst zu beobachten. Die Niere wird in der chinesischen Medizin in Bezug zum Gefühl Angst gesetzt. Man ist „starr vor Angst“ oder „schlottert vor Angst“. Viele Redensarten zeugen von den Zuständen und Auswirkungen bei Angst, so z.B. auch „die Angst steckt mir in den Knochen.“

Wandlungsphase Wasser

Die Wandlungsphase Wasser verkörpert das Tiefliegende, Passive, Starre und Harte. Im Winter, der diese Wandlungsphase versinnbildlicht, ruht die Natur. Wasser ist die Lebenszeit der ausgebrachten Lebensenergie, ebenso wie die Phase der ruhenden Gene. Das Greisenalter ist charakterisiert durch Versteifung und Verknöcherung. So werden die Knochen, das Knochenmark, die Zähne, die Haare, die Niere, die Harnblase und das Ohr dieser Wandlungsphase zugeordnet.
Die entsprechende Farbe ist schwarz, der Geschmack des Wassers salzig und der Geruch faulig.

Ein Mangel an Nieren-Yin kann hervorrufen:

Insuffizienz des Leber –Yin, mit erhöhter Spannung des Yang im Kopfbereich und Symptomen, wie Schwindel, Flimmern vor den Augen.

Eine Insuffizienz des Herz-Yin, mit Spannung des Herz-Yang und Symptomen, wie Unruhe und Schlaflosigkeit.

Eine Insuffizienz des Lungen Yin, mit Symptomen, wie trockener Husten, blutiger Auswurf und Nachtschweiß

Die psychischen Veränderungen begleiten die körperlichen. Viele Frauen leiden an traurigen oder gereizten Verstimmungen. Der Wechsel ist eine Zeit vermehrten Stresses, in dem es auch ohne körperliche Umstellung nicht einfach wäre, stabil und im Gleichgewicht zu bleiben. Denn im mittleren Lebensabschnitt zieht fast jeder Bilanz. Die Kinder verlassen das Haus, die Partnerschaft scheint ausgekostet. Frauen, die jetzt wieder in das Berufsleben zurückkehren wollen, erleben manchmal eine herbe Enttäuschung. Denn auf dem Arbeitsmarkt gelten sie als alt und schwer vermittelbar. Jede Frau aber, die „den Wechsel“ bewusst vollzieht, kann auch zielgerichtet und reich an Lebenserfahrung, einen Neuanfang wagen. Gerade deshalb können die Wechseljahre auch eine Chance sein.

Zähne

Die Zähne können unter diesen allgemeinen Veränderungen leiden. Durch die psychische Belastung verändern sich die körpereigenen Abwehrkräfte. Es kann zu vermehrten Entzündungen im Mund- und Zahnfleischbereich kommen. Die Lust auf Körperpflege kann nachlassen und Frustessen setzt sich durch. Eventuell verordnete Psychopharmaka haben auch negative Auswirkungen auf das Zahnfleisch und den Zahnhalteapparat. Vermehrte Plaque-Besiedlung, Zahnfleischbluten und Knochenabbau sind die Folgen. Diese können mit der Zeit zum Zahnverlust führen.

Deshalb gehört zur Therapie:

  • Professionelle Zahnreinigung; alle drei Monate
  • Analyse des Speichels mittels Speicheltest, um das Risiko auf Zahn- und Zahnfleischerkrankungen einzuschätzen.

Was „Frau“ selbst tun kann:

  • „Pingelige“ Mund- und Zahnpflege
  • Kaugummi, um den Speichelfluss zu erhöhen
  • Ernährungslenkung: gezieltes Essen, kohlenhydratarme Kost, viel Wasser/Kräutertee, Ernährung nach TCM, um „die Niere zu wärmen“
  • Stress und Angst abbauen durch Entspannungstechniken, Qi Gong, Musiktherapie
  • Wärmebehandlungen, Lichttherapie, Aromatherapie, Bachblüten
  • Akupunktur

Zahnfleischentzündung Aromatherapie

Mundspülungen mit Teebaum oder Thymian können die infektionsverursachenden Bakterien abtöten. Myrrhe zur Heilung und Orange zur Stärkung des Zahnfleisches dazugeben.

Stress Aromatherapie

Beruhigendes Öl, z. B. Lavendel, Kamille, Rose, Muskatellersalbei ins Badewasser geben oder bei der Massage verwenden. Für kurze Stressphasen empfiehlt sich Rosmarin, Geranie und Pfefferminze.

Zahnpflegeessig
100 ml Apfelessig
2 ml Myrrheöl
1 ml Nelkenöl
2 ml Salbeiöl
1 ml Zimtöl
Parodontose- Essenz
10 ml Weingeist
2 ml Eukalyptusöl
2ml Nelkenöl
1ml Pfefferminzöl
1 ml Terpentinöl
Zahnschmelz- Essenz
55ml Weingeist
2ml Nelkenöl
2ml Muskatnussöl
4 ml Bergamotteöl
10 Tropfen Zimtöl
Anti-Depressionsbad
5ml Basisöl
1ml Vanilleöl
2ml Bergamotteöl
2ml Ylang-Ylang Öl

Kommentar der Redaktion

Wir lassen uns Spritzen verpassen und schlucken fleißig Pillen, legen uns unters Solarium, zur Not auch unters Messer, was soll´s? Wir zahlen. Männer und Frauen und sehen wenigstens gut aus. Diesem Trend zu widerstehen, fällt zugegebenermaßen schwer. Wer möchte denn schon Falten, graue Haare, weniger Muskeln usw. haben? Wer möchte dem Verfall des Körpers tatenlos zusehen? Da wir aus unserer Gesellschaft die Krankheiten und das Elend in die Krankenhäuser verbannt, den Tod in die Pflegeheime delegiert und körperliche Unzulänglichkeiten wegoperieren lassen, meinen wir, unser Leben sei unendlich. Zumindest versuchen wir das Alter so lange zu verleugnen, wie es geht. Ich kenne fast niemanden, der heutzutage „Hurra“ schreit, wenn er älter wird. Dies ist tatsächlich ein gesamtgesellschaftliches, soziales und innerpsychisches Problem. Wir haben es mit einem Phänomen zu tun, das die Menschen in die Negierung treibt. Weg vom Alter, weg vom Tod und damit abbringt vom Weg der Weisheit des Alters. So lange es uns nicht gelingt, die Gegenwart des Todes zu ertragen und anzuerkennen, so lange wird uns das Alter keine Weisheit und vor allem keine Ruhe bringen.

Ausführliche Linktipps

Linktipps:

  • www.menopause-gesellschaft.de ; schulmedizinisch orientiert, aber Stellungnahme zur WHI Studie
  • www.phytotherapie-komitee.de; Komitee Forschung Naturmedizin e.V., Thema Wechseljahre, pflanzliche Alternativen auf dem Prüfstand
  • www.milch-den-kuehen.de; Die Bedeutung von Milch bei der Ernährung kritisch betrachtet
  • www.br-online.de; bayrischer Rundfunk, Rubrik Umwelt und Gesundheit: zur WHI Studie
  • www.isg-info.de: Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit e.V.: relativ offen; schulmedizinisch, gehen vom Krankheitsstandpunkt aus, aber gutes Forum
  • www.ofz.uni-erlangen.de: Osteoporose Präventionsstudie
  • www.netdoktor.de: „Die Ursachen einer brachliegenden Libido sind viel komplexer und nicht nur auf die hormonelle Talfahrt zurückzuführen. Dass sich die weibliche Sexualität durch den Hormonabfall nach der Menopause verändert, sei ein "hartnäckiges Vorurteil", kritisiert Ulrike Brandenburg.
  • www.medicine-worldwide.de Kuratorium Knochengesundheit e.V.; bezeichnet sich selbst als älteste und größte Non-Profit Organisation Deutschlands; Betonung auf Osteoporose als schwere Erkrankung, viel Selbsthilfegruppen Kontakte, sehr rege
  • www.osteoporose-deutschland.de.: Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose e.V.
  • www.wiap.de: Wiesbadener Akademie für Psychotherapie: bei Patienten-Info: salutogenetischer Ansatz

Linktipps von Anja Müller zum salutogenetischen Ansatz:

ergänzt und kommentiert von:
Dr. med. Wolfgang Scheel, aus Steinheim an der Murr
Dieter Berweiler, aus Stuttgart-Mühlhausen
Kriemhilt Waldenmaier, aus Hemmingen
Anja Müller-Hesse, aus Köln
Dr. (Med. Univ. Budapest) Edith Nadj-Papp, MA, MBA, aus Ditzingen

Online-Redaktion Naturheilmagazin

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