Kommentar zur Maserndiskussion

Kommentar zur Maserndiskussion

Kommentar zur Maserndiskussion, bei der Masern-Impfungen oft dringend empfohlen werden. Suggeriert werde dabei häufig, dass Masern lebensgefährlich seien und Impfgegner und Nichtgeimpfteeine Gefährdung für die gesamte Gesellschaft darstellen.

Kommentar zur Maserndiskussion: Masern – ein Geschäft mit der Angst

Masernerkrankungen werden von den Medien immer wieder zum Anlass genommen, Masern-Impfungen für alle dringend zu empfehlen. Suggeriert wurde, dass Masern lebensgefährlich seien und Impfgegner und Nichtgeimpfteeine Gefährdung für die gesamte Gesellschaft darstellen. Im Folgenden möchte ich darstellen, dass dies meiner Meinung nach nicht zutrifft.

Sind Kinderkrankheiten sinnloses Leid im Kindesalter? 

Krankheit ist, in ihrer ersten akut-entzündlichen Phase, ein Heilungsprozess. Fieber, Haut- und Schleimhautreaktionen, Durchfall, Husten, Schmerzen… sind Warnsignale und Reaktionen des Körpers auf individuelle Probleme.
Kinderkrankheiten sind die Möglichkeit, familiär vererbte, gesundheitliche Belastungen aufzuarbeiten. Umso schlimmer ist das Bemühen, alle Kinderkrankheiten um jeden Preis zu bekämpfen. Das Ergebnis ist offensichtlich: Es gibt kaum noch typische Kinderkrankheiten, dafür leiden unsere Kinder immer mehr an „Allergien“, „Heuschnupfen“, „Asthma“, „Neurodermitis“, „Diabetes“, „Hypertonie“, „Adipositas“ usw.… Die Probleme, die mit Hilfe einer Krankheit bewältigt werden könnten, werden verschoben und z.T. verschlimmert.

Sind Viren, Bakterien, Pilze wirklich Verursacher von Krankheiten?

Die vermeintlichen „Krankheitserreger“ werden nicht vor Ausbruch der Erkrankung, sondern in der akut-entzündlichen, also während der Heilungsphase, nachgewiesen. So ist z.B. bei bestimmten Erkrankungen die Vermehrung von Leukozyten (weißen Blutkörperchen) nicht die Ursache, sondern die Antwort des Organismus auf die Krankheitsproblematik. 

Krank werden wir, 

  • weil wir in vielen Bereichen unseres Immunsystems (Darm, Lymphe, Psyche, …) durch verschiedene Belastungsquellen (Elektrosmog, Ernährung, Lebensweise, Stress…) komplex geschwächt sind. 
  • weil wir Krankheit als körperlichen Heilungsprozess (unbewusst) zulassen. 
  • weil wir Krankheit, wie andere Probleme auch zur Bewusstseinentwicklung nutzen können.

Wenn wir durch Wetter, Pollen und Keime krank würden, dann wären Ärzte nur krank, hätten im Herbst alle Grippe, im Frühjahr alle Heuschnupfen, müssten alle Ungeimpften bei Kontakt mit Masern-Erkrankten ebenfalls an Masern erkranken. Es ist aber nicht so.

Auch Masern, selbst bei so genannten „Masern-Partys“, bekommen wir / die Kinder nur dann, wenn die Disposition oder die innere komplexe Bereitschaft besteht - wir gehen dann in Resonanz mit der Problematik.

Zu den aktuellen Masernerkrankungen:

Auch wenn die klassischen Verläufe der Kinderkrankheiten zunehmend variieren, sind bei den gegenwärtigen Masern-Erkrankungen die typischen Zeichen zu erkennen:
Zunächst kommt es zu unspezifischen, grippeähnlichen Symptomen im Nasen-Rachen-Raum mit Schnupfen, eventuellen Halsbeschwerden, trockenem Husten, Bindehautentzündung und Koplik’schen (kleine weiße) Flecken auf der Mundschleimhaut usw.

Die Erkrankung verläuft individuell natürlich sehr unterschiedlich.

Wenn dem Kind geholfen wird mit: 

  •  Liebe, Bettruhe, 
  •  Darmentlastung / Einläufen
  •  leichter Kost / Diät, Lymphdrainage 
  •  Thymusaktivierung (Beklopfen des oberen Brustbereiches mit den Fingern)
  •  guter psychischer Führung, >
  •  kausaler/symptomatischer, biologischer oder klassisch homöopathischer Therapie 

und das Kind sich nicht gegen die Erkrankung wehrt, sondern Sinn, Bedeutung und Nutzen erfährt und begreift, ist der Verlauf auch von Masern völlig problemlos. 

Komplikationen

Die theoretisch möglichen Probleme während des Masern-Verlaufes wie Pneumonie (Lungenentzündung, Otitis media (Mittelohrentzündung), Enzephalitis (Hirnentzündung) sind bei ganzheitlich-ursächlicher Therapieweise auch biologisch heilbar.
Genannte „Komplikationen“ können meiner Meinung nach, ein individuell notwendiger Anteil der Erkrankung sein.
 Wenn gar der tödliche Ausgang als Schreckensnachricht in Aussicht gestellt wird, machen sich die Medien oft schon gar nicht mehr die Mühe zu berichten, ob dies nun wahrscheinlich ist oder nicht - bei 60 Masernfällen in Baden-Würtemberg. Wenn dieser Fall (von 20.000 : 1) dann tatsächlich einmal eintritt, dann wird das entsprechend oft unsachlich dramatisiert und vermarktet.
Bei „komplizierten“ Fällen sind nicht die Masern die Ursache, sondern die Summe der bereits existenten Vorbelastungen des Kindes. Die akute Erkrankung ist dann der berühmte „Tropfen, der das volle Fass zum Überlaufen bringt“… 
 Ich möchte aber vor dem Geschäft mit der Angst warnen! 
 
Ein Beispiel: Carcinophobie (Krebs durch Angst vor Krebs) ist für alle Therapeuten eine klare schulmedizinische Begrifflichkeit. Wer das weiß, sollte Komplikationen bei Kinderkrankheiten zumindest nicht propagieren oder als verbale Waffe zum Erreichen unlauterer Ziele einsetzen.

Entwicklung

Über den ursprünglichen Sinn der Erkrankung hinaus werden Eltern wie Kinder meist erstaunliche Beobachtungen in der körperlichen und/oder seelisch-geistigen Entwicklung des Kindes machen, sowie eine Reifung der gesamtfamiliären Beziehung erleben.
Eine besonders erstaunliche, wie interessante Erfahrung durfte ich selbst während dieser Masern-Erkrankungen gewinnen:
Von den vielen, mir bekannten, ungeimpften Kindern erkrankten 

  • sehr wenige und dann 
  • insbesondere Kinder, die in ihrer bisherigen Entwicklung schon immer sehr positiv aufgefallen waren

Die Frage, die ich mir daraufhin stellte: Haben sie unbewusst diese Chance beschleunigter Entwicklung genutzt?

Schlussfolgerung Profit 

Es ist dramatisch, wenn ungeimpfte Kinder, deren Eltern und Ärzte in den medialen Fokus geraten und (oft von Nichtwissenden) als unverantwortlich abgestempelt werden. Wenn Impfung die Gesundheit der Geimpften wirklich schützt, braucht niemand Nichtgeimpfte oder Impfverweigerer zu fürchten! Bangen müssen eigentlich nur Pharmaindustrie und Impfärzte wegen eventueller finanzieller Einbußen. Wer es noch nicht wusste: Impfleistungen sind - im krassen Gegensatz zu wichtigen Gesprächs- und Beratungsleistungen - unbegrenzt abrechenbar. 

Überlegungen

Sind wir wirklich krankheitsgefährdet bis lebensuntüchtig, wenn wir nicht schon als Säuglinge Vitamin D, Vitamin K, Fluor etc. schlucken und zusätzlich fremdeiweiß- und quecksilberhaltige, z.T genmanipulierte, Mehr- bis Vielfachimpfungen erhalten?

Oder besteht vielmehr die „Gefahr“, dass wir uns ohne all das, gesünder entwickeln würden?

Ich jedenfalls freue mich über Eltern und Kinder, die sich als Wunderwerk Mensch begreifen und sich als Teil der universellen Evolution verstehen. Die sich ihrer unendlichen Möglichkeiten und bewusst-eigenverantwortlicher Fähigkeiten sicher sind und daran glauben, ein Leben lang (ohne Zulieferer für die Pharmaindustrie und Kranken-Kassen zu sein) gesünder werden zu können!

Online-Redaktion

Kommentare

Elsbeth Schäufele aus Fürth, 23.02.2015:
Vielen Dank für diese klaren Worte!Nach der Geburt meines zweiten Sohnes (1994) habe ich begonnen mich intensiv mit Impfungen zu beschäftigen. Trotz dem was ich in meiner Ausbildung als Krankenschwester gelernt habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass wir unseren Kindern einen großen Gefallen tun, wenn wir es wagen sie nicht impfen zu lassen.
Von unseren acht Kindern wurde nur das erste in den ersten Jahren geimpft, alle anderen gar nicht. Tetanus hätten wir vielleicht impfen lassen, aber nachdem ich im Pschyrembel über die Information gestolpert bin, dass eine durchgemachte Tetanusinfektion keinerlei Immunität hinterlässt und deshalb per Impfung nach der Erkrankung ein "Schutz" aufgebaut werden muss, habe ich den Glauben an die Wirksamkeit dieser Impfung vollständig verloren und halte andere Methoden zur Prophylaxe (wie gute Wundhygiene, Homöopathie etc.) für erfolgversprechender.
Von unseren völlig ungeimpften Kindern hat bisher keines bei einem Infekt ein Antibiotikum gebraucht, keines hat manifeste Allergien, Neurodermitis etc., sie sind selten krank und wenn, dann auch schnell wieder gesund.
Für mich sind die Hauptgründe dafür, dass sie als Babys ausgiebig gestillt wurden, fiebern durften ohne je Fiebersenker zu bekommen und dass sie ungeimpft sind.
Wenn wir es nochmal zu tun hätte würden wir genau die gleiche Entscheidung wieder treffen.
Ariane, 11.02.2015:
:*. Herr Scheel wunderbar.
Als ich von dem Amt, dass die regelmäßigen Aufforderungen zu den U-Untersuchungen schickt mir das zweite Mal an Punkt dem 2. Geburtstag meines Sohnes schrieb, dass ich doch endlich mal die Untersuchung nachweisen sollte war ich doch sehr ungehalten und rief dort an.
Fakt ist weil meine KÄin in einem anderen Bundesland ist unterliegt sie dieser Behörde nicht der Infopflicht... und ich fand es anmaßend noch im Zeitraum der möglichen Untersuchungszeit schon Meckerpost kommt.
Jedenfalls lammentierte die Dame rum und versuchte micht zu beschwichtigen mit den Worten, na es ist auch zum Schutz für ihr Kind, stellen sie sich mal vor es käme mit jemanden infizierten, kranken weil nicht geimpften Kind in Konakt und steckte sich an...
Ich sagte ihr darauf, dass ihrer Theorie nach jeder geimpfte geschützt ist und viel gefährlicher sei der habe die Keime und man sehe sie ihm nicht an und nur die ungeimpften Kinder hätten ein dann "Problem" und "machen" keins.
Manuela, 17.06.2014:
Auch von meiner Seite, vielen Dank für die klaren Worte.
Ich bin Mutter von zwei inzwischen pubertierenden Kindern und Homöopathin. Bis heute bin ich fest davon überzeugt davon, dass es die richtige Entscheidung war, unsere Kinder auch gegen tausend Warnungen, NICHT zu impfen (kleines Eingeständnis: Polio und Tetanus nach dem 1. Lj.)
Was man so alles zu hören bekommt von Kinderärzten und sog. verantwortungsvollen Eltern, ist schon interessant.
In meiner Praxis habe ich bislang viele Kinder behandelt, die eigentlich ganz gesund waren und irgendwann ganz ohne ersichtlichen Grund auf einmal anfingen zu kränkeln, bis hin zu dauerhaften Infekten das ganze Jahr über oder hartnäckigem Dauerhusten... Auf die Frage, ob vorher etwas gewesen sei, wurde fast immer ein mehr oder weniger lange zurück liegender Impftermin genannt. Mit Hilfe von ganz üblichen Mitteln mit ausgewiesener Impfempfindlichkeit bis hin zu den Impfmitteln selbst war das Problem meist schon nach einer Gabe eines dieser Homöopathika wesentlich besser und sogar verschwunden. Auch für mich immer wieder faszinierend.
Meine Meinung: Es ist unglaublich wichtig, dass immer mehr Stimmen laut werden, die all denen Mut machen in der heutigen Zeit unorthodoxe Schritte gehen wollen, aber unsicher sind. Wer will schon krank sein oder seine Kinder krank sehen? Die Erklärung, warum gerade so etwas wie Fieber, Grippe oder Kinderkrankheiten nützlich sein könnten ist so einfach wie schwer verständlich in unserer Zeit, in der wir die Kontrolle haben wollen und scheinbar können ...und wenn ein Doktor schon sagt, das das wichtig ist. Wie vielen Menschen gelingt es da, aufzubegehren, wo wir doch selbst "gar keine Ahnung haben". - Außerdem, nicht zu vergessen: Es ist ja auch viel einfacher.
Danke Herr Dr. Scheel, dass Sie sich stark machen und ihre Patienten und Mitmenschen aufklären. Da könnten sich einige Kollegen eine Scheibe abschneiden!
Feli, 06.06.2014:
Vielen herzlichen Dank für diesen nüchternen und fachlich kompetenten Kommentar, sollten alle Eltern lesen, dann würden sie auch keine Angst mehr vor Masern haben! Ich wünschte, wir hätten mehr Ärzte wie Dr. Scheel!
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