25 Jahre biologische Krebsabwehr

25 Jahre biologische Krebsabwehr

Bericht zu einem Vortrag von Dr. med. G. Irmey, ärztlicher Direktor der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr, 2007 anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Gesellschaft bei der Medizinischen Woche gehalten hat. Dabei sprach er u.a. zu Alternativen zur Chemotherapie.

Übersicht: Krebs

Autor/en dieses Beitrages:
Kerstin Disse, Heilpraktiker/in aus Stuttgart

25 Jahre biologische Krebsabwehr

Dr. med. G. Irmey, ärztlicher Direktor der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr, der alljährlich den Tagesvorsitz des Krebskongresses auf der medizinischen Woche innehat…..

…….. wirkt zurückhaltend, verfügt jedoch der über einen außerordentlichen Schatz an Zitaten, die er gerne in seine Reden einflicht und so Vorträge für seine Zuhörer recht vergnüglich gestaltet, z.B.:

 „ Die Natur heilt dreiviertel unserer Krankheiten und spricht nicht über Kollegen.“
 
In diesem Jahr feiert die Gesellschaft für biologische Krebsabwehr ihr 25 jähriges Bestehen und Dr. Irmey berichtet in dieser Pressekonferenz über die doch vor allem für Krebspatienten so wichtige Einrichtung:

 „Die Aufklärungsarbeit, die wir seit 25 Jahren betreiben, fiel bei unseren Patienten auf fruchtbaren Boden und Interesse, was uns natürlich sehr freut. Bei der Ärzteschaft, v.a. im universitären Bereich, sind wir weniger erfolgreich. Das liegt leider u.a. auch daran, dass mir  Kollegen berichten, dass ihnen der Geldhahn abgedreht würde, wenn sie alternative Heilmethoden anwenden würden und deshalb nicht vom vorgegebenen Therapieschema mit Medikamenten abweichen könnten.“

Alternativen zur Chemotherapie

Das sind leider keine schönen Nachrichten. Jedoch:  „Die Ärzte, die im niedergelassenen Bereich arbeiten, zeigen sich aufgeschlossener“(Irmey)“. Irmey meint damit auch die Ärzte, die zwar noch klassisch schulmedizinisch arbeiten, jedoch die Komplementärmedizin nicht gänzlich ablehnen. Naturheilkundlich alternativ arbeitende Ärzte, die natürlich hier auf dem medizinischen Kongress zahlreich vertreten sind, bieten häufig Alternativen zur Chemo- oder Strahlentherapie an oder sie arbeiten  „komplementär“, also ergänzend zur herkömmlichen Krebstherapie. Was von den Kassen mittlerweile unterstützt wird, sind die alternativen oder besonderen Therapierichtungen, wie sie von den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) genannt werden. Darunter fallen die Homöopathie, die Anthroposophische Medizin und die Phythotherapie, sowie deren Arzneimittel. Jedoch muss man genauer hinschauen, denn nicht alles wird auf Rezept verordnet. Als alternative Therapie ist allein die Misteltherapie, und das kann man in der Sonderausgabe zum Jubiläum der Gesellschaft in einer Extramitteilung vom Oktober 2005 nachlesen, verordnungsfähig. D.h. nicht nur die Arzneimittel der anthroposophischen Therapierichtung sind in jedem Stadium einer Tumorerkrankung auf Rezept zu bekommen, sondern auch die therapeutische Intervention ist kassenärztlich anerkannt.
In der phythotherapeutischen Therapierichtung z.B. können Arzneimittel auf Rezept „nur noch“ in der Palliativmedizin verordnet werden, d.h. für „Sterbenskranke."
„Zur Wirksamkeit der Misteltherapie bei Tumorerkrankungen wurden bislang 47 klinische Studien durchgeführt, von denen 45 für die Wirksamkeit sprachen.“ Diese Ergebnisse werden in der Praxis von Ärzten und auch Patienten bestätigt, leider „ wird sie aber von der herrschenden Lehrmeinung der Universitäten häufig nicht anerkannt und als wirkungslos dargestellt.“(Jubiläumsausgabe).

Die Arbeit der Berater

Die Gesellschaft für biologische Krebsabwehr ist allein schon deshalb so wichtig, weil sie über entsprechende Informationen aus dem Fachbereich der Onkologie verfügt, sie belegen kann und auch an die Hilfesuchenden weitergibt. Außerdem arbeitet sie unabhängig von der Pharmaindustrie. Die innere Einstellung der dort arbeitenden Menschen geht von der Überzeugung aus, dass Krebs nicht eine lokale Erkrankung des Körpers ist, sondern den ganzen Menschen auf allen Ebenen betrifft und daher ganzheitlich behandelt werden muss. Durch biologische Zusatztherapien kann sich die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und auch Heilungschancen werden möglich. Die in dieser Organisation tätigen Wissenschaftler und Ärzte versuchen unabhängig und undogmatisch zu beraten. Sie wollen den Ratsuchenden helfen, die manchmal unübersichtlichen Therapieschritten verstehen zu lernen und können damit den Patienten wiederum das Gefühl und auch die Möglichkeit geben, eigenverantwortlich zu entscheiden und entsprechend zu handeln. Integrieren, statt konfrontieren, so könnte man den Ansatz der Intervention bezeichnen. Die Therapeuten kritteln nicht an der Entscheidung Chemotherapie herum, sondern beraten den Patienten, was an alternativen Begleitmaßnahmen noch möglich ist. Ausschlaggebend ist, auf was sich der Patient einlassen kann.
Die Gesellschaft verschickt mittlerweile 100.000 kostenlose Broschüren pro Jahr, hat über 20.000 Mitglieder und Förderer und gilt als die größte ganzheitliche Beratungsorganisation im deutschsprachigen Raum, die sich ausschließlich über Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert. (Jubiläumsausgabe).

Auswirkungen

„Wenn heute der renommierte Universitätsprofessor und ehemaliger Direktor der medizinischen Poliklinik in Heidelberg Hunstein  öffentlich darüber spricht, dass er seine Krebsheilung  nicht der Chemotherapie, sondern dem Trinken von grünem Tee verdankt, dann wäre das so vor einigen Jahren nicht möglich gewesen.“
Wobei sicher vermutet werden kann, dass noch mehr als der Tee zur Heilung  beigetragen hat. Dr. Irmey führt die zunehmende Aufgeschlossenheit der Menschen auch auf die ausdauernde Aufklärungsarbeit der Gesellschaft zurück, die schon in den 80er Jahren damit anfing, Ernährung, seelische Stärkung über Entspannungsverfahren, Visualisierungsverfahren, körperliche Aktivität u.v.m. in den Mittelpunkt der Behandlung zu stellen. Es gibt manches, was die konventionelle Medizin in der Zwischenzeit aufgegriffen hat, z.B. den Zusammenhang zwischen Krebs und Ernährung herzustellen. Oder dass die seelische Verarbeitung der Erkrankung wesentliche Auswirkungen auf den Verlauf des Krankheitsbildes hat. Und doch bewegt sich für Irmey immer noch zu wenig beim einzelnen Arzt. Seine Erfahrung ist, dass Konkurrenz gesehen wird, wo ein Brückenschlag zwischen den verschiedenen Therapien hilfreicher für den Patienten wäre.

Wir hoffen, dass in dieser Zeit, in der es für Arzt und Patienten gleichermaßen wichtig geworden ist, sich zu informieren und orientieren, die Gesellschaft für biologische Krebsabwehr viele Mitstreiter findet, die sie unterstützen und ihr Wissen weitertragen kann.

siehe auch www.biokrebs.de

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