IgG-Nahrungsmittelallergien

IgG-Nahrungsmittelallergien ganzheitlich behandeln

Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen, Neurodermitis, häufige Infekte und übermäßige Müdigkeit gehören zu den möglichen Folgen einer Nahrungsmittelallergie. Der Ganzheitsmediziner Dr. Peter Vill stellt hier ein in seiner Praxis bewährtes Konzept zur Behandlung von Nahrungsmittelallergien vor.

Autor/en dieses Beitrages:
Dr. med. Peter Vill, FA. für Allgemeinmedizin aus Erlangen

IgG-Nahrungsmittelallergien ganzheitlich behandeln

Nahrungsmittelallergien haben viele Gesichter. Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen, Neurodermitis, häufige Infekte und übermäßige Müdigkeit gehören zu den möglichen Folgen einer Nahrungsmittelallergie. In diesem Artikel stellt der Ganzheitsmediziner Dr. Peter Vill ein in seiner Praxis bewährtes Konzept vor, mit dem eine Nahrungsmittelallergie ganzheitlich behandelt werden kann.

Nahrungsmittelallergien können die unterschiedlichsten Symptome bei Patienten hervorrufen, so dass sie als Ursache für deren Beschwerden häufig übersehen werden. Bei folgenden Symptomen finden sich jedoch besonders häufig Nahrungsmittelallergien als alleinige oder hauptsächliche Ursache.

  • Reizdarmsyndrom mit Blähungen, Durchfall und Verstopfung im Wechsel, Völlegefühl, Aufstoßen, etc.
  • Übergewicht, starke Gewichtsschwankungen
  • Infektanfälligkeit im HNO- und Lungen-Bereich (à Texte zu Bronchitis, Schnupfen)
  • Dermatosen der verschiedensten Art, insbesondere Neurodermitis (atopische Dermatitis)
  • Migräne und Spannungskopfschmerzen.
  • chronisch rezidivierende Müdigkeitsphasen mit Konzentrationsproblemen u.v.a. (- > Text zum Burnout-Syndrom)

IgG-Nahrungsmitteltest zur Abklärung von Nahrungsmittelallergien

Klarheit darüber, ob eine Nahrungsmittelallergie besteht, liefert ein IgG-Nahrungsmitteltest, wie er von verschiedenen Labors angeboten, in der Regel aber von den Kassen nicht übernommen wird. Im Gegensatz zu IgE-Allergietests, die eine sofortige meist sehr eindrucksvolle Reaktion des Immunsystems belegen, sind die IgG-Antikörper Ausdruck einer verzögerten Antwort des Immunsystems auf die verschiedensten Allergene. Die Reaktionszeit ist von 30 Minuten bis zu 72 Stunden denkbar, so dass eine Verknüpfung der Beschwerden mit dem gegessenen Lebensmittel für den Patienten in der Regel nicht mehr möglich ist. In diesen Fällen kann der IgG-Nahrungsmitteltest helfen, die die Nahrungsmittelallergie auslösenden Allergen herauszufinden. (siehe unten Abb. 1)

Befund eines IgG-Nahrungsmitteltests mit 5 verschiedenen Reaktionsstufen von 0 bis 4. Der 78jährige Patient hat zunächst nur die Testungsstufen stark und sehr stark gemieden und damit eine deutliche Verbesserung seiner die Darmschleimhaut betreffenden Darmproblematik (Blähungen, Stuhlunregelmäßigkeiten, Schmerzen) erfahren. Seine Herzrhythmusstörungen und depressiven Verstimmungen jedoch besserten sich erst, als er zusätzlich auch die glutenhaltigen Getreidearten aus der Ernährung eliminierte. Es macht also Sinn auch die schwachen Reaktionen zu beachten um den optimalen Erfolg aus dieser Diagnostik schöpfen zu können.

Man sollte sich jedoch der Tatsache bewusst sein, dass hinter erhöhten IgG-Antikörper-Titern gegen Nahrungsmittel eine behandlungsbedürftige Fehlsteuerung des Immunsystems steht. Daher muss es unser wichtigstes therapeutisches Bestreben sein, die immunologische Gleichgewichtslage des Patienten wieder herzustellen. Aus meiner täglichen Praxiserfahrung weiß ich aber, dass dies bei einer Nahrungsmittelallergie nur dann gelingt, wenn gleichzeitig eine konsequente Ernährungsumstellung nach dem IgG-Nahrungsmitteltest erfolgt.

Abb. 1: Befund eines IgG-Nahrungsmitteltests bei Nahrungsmittelallergie
Abb. 1: Befund eines IgG-Nahrungsmitteltests bei Nahrungsmittelallergie

Ganzheitiche Behandlung

Um das immunologische Gleichgewicht bei einer IgG-vermittelten Nahrungsmittelallergie wieder herzustellen, habe ich in meiner Praxis folgendes Therapiekonzept entwickelt:

  • Entlastung des Immunsystems durch konsequentes Meiden aller im IgG-Test gefundenen Allergene
  • Restaurierung der immunologischen Gleichgewichtslage durch bewährte Methoden der Komplementärmedizin, insbesondere mit Hilfe einer Mikrobiologischen Therapie inklusive Behandlung mit Autovaccinen (Diese Autovaccine sind „Impfstoffe“, die aus den patienteneigenen Coli-Bakterien angefertigt werden, um die Immunaktivität wieder zu normalisieren.)
  • informelle Desensibilisierung durch potenzierte allergieauslösende Bestandteile (Allergene) oder biophysikalische Informationstherapie (= Bioresonanz-Therapie)
  • Wiedereinführung aller im Test auffällig gewesenen Nahrungsmittel, wobei ihr täglicher Genuss im Übermaß auch in der Zukunft vermieden werden sollte.

Der Heilpraktikerin Sabine Czermak ist die Abgrenzung der Nahrungsmittelallergien zu den Nahrungsmittelunverträglichkeiten wichtig: "Unverträglichkeitsreaktionen können bereits beim ersten Kontakt mit dem betreffenden Nahrungsmittel auftreten. Die Intensität der Reaktion ist hier dosisabhängig. Zum Beispiel hat ein Patient mit Milchunverträglichkeit keine Probleme, wenn er Speisen isst, zu deren Zubereitung Milch verwendet wurde. Unverträglichkeiten sind oft leichter zu behandeln als echte Allergien, deshalb ist mir diese Unterscheidung für die Prognose wichtig.
Während der Behandlung sollte das entsprechende Nahrungsmittel natürlich in jedem Falle gemieden werden. Bei einem entsprechenden Verdacht teste ich per kinesiologischem Muskeltest, welche Stoffe der Patient toleriert und welche nicht. Ich suche nach den Regeln der klassischen Homöopathie das zum jetzigen Zeitpunkt angezeigte Einzelmittel, um den Organismus insgesamt zu stärken. Gleichzeitig empfehle ich eine reizarme Schonkost mit viel dampfgegartem Gemüse, um die Verdauungsorganie zu entlasten und den Körper in ein ausgewogenes Milieu zu bringen. Sehr viel Wert lege ich auch auf die Verbesserung der Esskultur. Das heißt sich Zeit nehmen, genießen und vor allem gut und gründlich kauen!!! Eine begleitende Behandlung mit Darmbakterien oder Darmnosoden kann hilfreich sein."

Ernährungsumstellung

In einem ausführlichen Beratungsgespräch versuche ich jeden Patienten mit einer Nahrungsmittelallergie von der Notwendigkeit eines vorübergehenden Verzichts auf die ausgetesteten Nahrungsmittelallergene zu überzeugen.

Ein spürbarer Erfolg setzt in der Regel schnell ein: bei Beschwerden an den Schleimhäuten bereits in der ersten Woche, bei anderen Symptomen (z.B. bei einer Migräne) im Verlauf der nächsten Wochen.

Von Heilpraktikerin Sabine Czermak stammt folgender Hinweis zum Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittelallergene: "Es gibt Hinweise, dass vor allem ein überhöhter Eiweißkonsum, aber auch ein Zuviel an raffinierten Nahrungsmitteln oder synthetischen Zusatzstoffen das Auftreten von Allergien und Unverträglichkeitsreaktionen begünstigen können. Deshalb erarbeite ich mit meinen Patienten Wege, um sich ihrer Ernährungsgewohnheiten bewusst zu werden und sie ggf. zu verbessern. Ob dies spontan geschieht, oder in mehreren Schritten, ist individuell sehr unterschiedlich.
Dass Nahrungsmittel, auf die der Organismus allergisch reagiert, sofort und konsequent weggelassen werden sollten, liegt auf der Hand. Allerdings ist darauf zu achten, dass bei all dem Weglassen die Ernährung möglichst ausgewogen und vielseitig bleibt. Denn oft sind es gerade Nahrungsmittel, die in großen Mengen verzehrt werden, auf die ein sensibler Organismus Intoleranzen entwickelt. Auf diese Weise kann aus einer Kuhmilchunverträglichkeit/-allergie durch bloße Substitution durch beispielsweise Ziegenmilch mit der Zeit dieselbe Sensibilität gegenüber dem neuen Nahrungsmittel entstehen."

Wiederherstellung des immunologischen Gleichgewichts

TH1-TH2-Ungleichgewicht im Immunsystem bei Nahrungsmittelallergien

In der Regel ist das Vorhandensein einer Allergie immer das Symptom einer immunologischen Schieflage zwischen TH1 und TH2-Aktivität. Immungesunde zeigen ein ausgeglichenes Verhältnis der beiden Untergruppen von Lymphozyten. Bei vielen chronischen Krankheiten kommt es zu einer Verschiebung von TH1 zu TH2.

Auch bei Patienten mit einer IgG-Nahrungsmittelallergie liegt eine TH2-Dominanz vor. Wie kommt es dazu?
Verschiedene Einflüsse (z.B. Antibiotika, Chemotherapie, chronischer Stress, schlechte Ernährung oder auch ein konstitutioneller Luft-Energiemangel im Sinne der 4-Elemente-Medizin) können die Mikroökologie des Darms so negativ beeinflussen, dass sich häufig eine Fehlbesiedlung des Darms mit Candida und eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut entwickeln, was dann zu der oben beschriebenen Störung der Immunbalance führt.
Selbstverständlich können auch andere Faktoren unterschiedlichster Art, bis zu seelischen Dysbalancen, das Immunsystem in eine Schieflage bringen; hier müssen dann andere Diagnose- und kausal orientierte Therapieverfahren zur Anwendung kommen.

Ungleichgewicht der 4 Elemente bei Nahrungsmittelallergien

Eine Allergie kann nach der 4-Elemente-Medizin eine Gegenregulation zu einem nicht anderweitig ausgeglichenem konstitutionellen Feuer-Energiemangel sein. Sie ist in diesem Fall also Ausdruck einer energetischen Kompensation zum individuellen Gleichgewicht. Eine erfolgreiche Immun-Therapie setzt in solch einer Situation die systematische Zufuhr von anderen Feuer-Energie-Äquivalenten etwa in Form von täglicher Bewegung, Stress, phasenweiser Ansäuerung des Milieus, bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) auch das Schilddrüsenhormon Thyroxin u. a. unabdingbar voraus. Im Fall eines Mangels an Luftenergie ist der Meridian Lunge-Dickdarm beeinträchtigt. Hier bietet sich eine Mikrobiologische Therapie mit Probiotika an.

Mikrobiologische Therapie bei Nahrungsmittelallergien

Um das Immunsystem bei einer Nahrungsmittelallergie wieder in seine Balance zu bringen, hat sich in der naturheilkundlichen Praxis das Konzept der Mikrobiologischen Therapie seit vielen Jahren bestens bewährt.

Hierfür muss zunächst einmal durch eine Stuhluntersuchung in Erfahrung gebracht werden, in welchem Zustand sich die Darmflora und die Grenzfläche der Darmschleimhaut befindet. (siehe unten Abb. 2) Je nach Lage des Befundes können dann gezielt Sanierungsmaßnahmen ergriffen werden. Dabei ist es wichtig, die Patienten darüber aufzuklären, dass eine Sanierung nicht kurzfristig möglich ist. Meistens benötigt man einen Zeitraum von ca. 6 Monaten bis zu 2 Jahren. Diese Zeit ist umso kürzer, je besser der Patient mitarbeitet, soll heißen, je genauer die unverträglich getesteten Nahrungsmittel gemieden und je regelmäßiger die angesetzten Medikamente eingenommen werden.

Dieser exemplarische Stuhlbefund zeigt bei leicht alkalischem Milieu eine erhebliche Verminderung der wandständigen Schutzflora (Protektivflora), auch verminderte Anzahlen für die immunmodulierenden Colis und Enterokoken, Wachstum von unerwünschten Enterobacter cloacae und – für die Allergie besonders bedeutsam – überhöhtes Wachstum von Candida albicans. Dieser Patient bedarf einer konsequenten längerfristigen mikrobiologischen Therapie mit Einnahme von entsprechenden Probiotika, anfänglich gepaart mit Nystatin für ca. 3 Wochen. Eine Candidabesiedlung im Darm sollte schon zu Beginn der Mikrobiologischen Therapie mit Hilfe von geeigneten Präparaten unter therapeutischer Aufsicht zurückgedrängt werden, da hinlänglich bekannt ist, dass eine Candidabesiedlung des Darms nachhaltig eine TH2-Dominanz und damit die Allergiebereitschaft des Immunsystems fördert. Schulmedizinisch wird hier häufig Nystatin, naturheilkundlich z.B. Myrrhinil Intest oder Nosoden eingesetzt.Für einen dauerhaften Behandlungserfolg bei einer Nahrungsmittel-allergie benötigen wir auch eine Autovaccine aus den intestinalen Colikeimen des Patienten.

Erst mit einer Autovaccine (sh. unten Abb. 3), in der Abbildung eine Injektions-Autovaccine, gelingt es bei einer Nahrungsmittelallergie eine Balance der immunologischen Aktivitäten zwischen TH1 und TH2 wieder herzustellen. Nach meinen Erfahrungen ist ohne die Autovaccine-Therapie eine erfolgreiche Behandlung einer Nahrungsmittelallergie nicht erreichbar.

Die Autovaccine wird aus Colibakterienstämmen der Darmflora des jeweiligen Patienten angefertigt.
Die Coli-Autovaccine ist eine höchst individuelle Therapie, ähnlich wie eine Eigenbluttherapie, wirkt aber nach meinen Praxiserfahrungen intensiver auf das Immunsystem, weil die eine Immunantwort auslösenden Oberflächenstrukturen der Colibakterien nach ihrer besonderen Aufbereitung im Labor eine schnellere und tiefer greifende Immunantwort hervorrufen als natives (unbehandeltes) Eigenblut.
Für eine erste sichtbare Verbesserung der Nahrungsmittelallergie reichen oft schon zwei hohe Verdünnungsstufen aus. Um einen längerfristigen Behandlungserfolg zu erzielen, hat es sich jedoch bewährt, eine Anschlussautovaccine in den nächst konzentrierteren Verdünnungsstufen anzuwenden. Eine Autovaccine-Immuntherapie dauert somit ca. 6 bis 9 Monate.

Zusätzliche Maßnahmen bei Nahrungsmittelallergien

Nicht selten besteht bei Allergikern eine dauerhafte Übersäuerung des Bindegewebes und ein Mikronährstoffmangel. Beides wird mit Umstellung der Ernährung und Verbesserung der Darmökologie, d.h. der Darmflora und des gesamten Darmmilieus, langsam besser. Zu Beginn einer Therapie bei Nahrungsmittelallergie hat es sich jedoch bewährt, die fehlenden Stoffe entweder oral, d.h. über den Mund, oder – noch besser – parenteral, z.B. als Infusion, zuzuführen. Für den ersten Fall ist eine Basen-Procain-Infusion sehr hilfreich, wobei diese meist nur ein- bis dreimal durchgeführt werden muss um einen Ausgleich herbeizuführen. [Anm. d. Redaktion: Procain ist ein Lokalanästhetikum, d.h. ein lokales Betäubungsmittel, das in verschiedenen naturheilkundlichen Therapien zum Einsatz kommt.]

Die orthomolekulare Therapie sollte neben einer oralen Basisversorgung mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen besondere Mangelzustände mit einer zusätzlichen Medikation ausgleichen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen bei einer Nahrungsmittelallergie die Vitamine B6, B12, C und E sowie Folsäure, Calcium, Magnesium und Zink.

 

Abb. 2: Stuhlbefund bei Nahrungsmittelallergie
Abb. 2: Stuhlbefund bei Nahrungsmittelallergie
Abb. 3: Autovaccine – wertvoll bei der Behandlung von Nahrungsmittelallergien
Abb. 3: Autovaccine – wertvoll bei der Behandlung von Nahrungsmittelallergien

Informelle Desensiblilisierung

Zur vollständigen und nachhaltigen Behandlung einer Nahrungsmittelallergie gehört neben einer Immuntherapie auch die entsprechende Informationsbehandlung. Dabei gilt in der Komplementärmedizin die Vorstellung, dass sich bei einer Nahrungsmittelallergie die Information eines allergenen Nahrungsmittels als Störfaktor in das Informationsgefüge des Patienten eingebaut hat, die durch eine entsprechende Therapie herausgefiltert werden muss.
Dafür gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, nämlich die Homöopathie oder die biophysikalische Informationstherapie.

  • Für die homöopathische Therapie einer Nahrungsmittelallergie gibt man für 4 bis 8 Wochen 1x täglich 5 Globuli des potenzierten Nahrungsmittelallergens in der Potenz D 30.
  • Zur Biophysikalischen Informationstherapie BIT (= Bioresonanz-Therapie) einer Nahrungsmittelallergie kommt der Patient für jedes Allergen dreimal im Abstand von einer Woche in die Praxis und erhält jedes Mal eine Grundtherapie und anschließend eine spezielle Therapie für das unverträgliche Nahrungsmittel. Je nachdem wie viele Nahrungsmittelallergien bei dem Patienten diagnostiziert worden sind, dauert diese Behandlung also mindestens drei Wochen, evtl. aber ein Vielfaches dieser Zeit.

Wiedereinführung der Lebensmittelallergene in den Speiseplan

Nach vollständigem Abschluss der vorangegangenen Therapieschritte können alle im Test auffällig gewesenen Nahrungsmittel wieder im normalen Umfang gegessen werden.
Wenn die Nahrungsmittelallergie auf einer Candidafehlbesiedlung im Darm, die durch passagere Störeinflüsse entstanden war, beruhte, dann ist mit der Sanierung dieses Störfeldes eine dauerhafte stabile Gleichgewichtslage entstanden, die keine weiteren Vorsichtsmaßnahmen in punkto Ernährung mehr erfordert.
Sollte der Patient jedoch einen konstitutionellen Luft- oder Feuer-Energiemangel haben, so ist davon auszugehen, dass er trotz der durchgeführten Therapieschritte immer wieder – wenn auch in abgeschwächter und nur kurzfristiger Form – auf seine Nahrungsmittelallergene reagiert. Meist handelt es sich dabei um die besonders häufigen Allergene Kuhmilcheiweiß, Weizen, Gluten und Hühnereiweiß. In solchen Fällen ist ein Meiden in häuslicher Umgebung anzuraten, um bei aushäusigem Essen und Einladungen unempfindlicher zu sein. Der Lohn für dieses vorsichtige Verhalten ist eine wesentlich bessere allgemeine gesundheitliche Stabilität.

ergänzt und kommentiert von:
Sabine Czermak, aus Ortenberg-Wippenbach

Kommentare

Online-Redaktion, 19.10.2015:
Liebe Frau Hoedt,

vielen Dank für Ihr Interesse. Leider sind Autovaccine nicht als Stichwort in unserer Therapeutensuche vorgesehen, weil es zu speziell ist. Dort finden Sie eher größere Untergruppen. Ein möglicher Ansprechpartner könnte der Autor sein. Zu seiner Anschrift gelangen Sie über einen Klick auf seinen Namen ganz oben im Beitrag.

Mit besten Grüßen
Ihre Online-Redaktion
Ulrike Hoedt, 14.10.2015:
wo kann man diese Therapie-Autovaccine durchführen?
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