Depression – Hilfe durch Psychosomatische Energetik

Depression – Hilfe durch Psychosomatische Energetik (PSE)

Depressionen hat man, aber man spricht nicht darüber. Vor allem, wenn man ein Mann ist. Gut 16–20 % der Bevölkerung leiden in ihrem Leben mindestens einmal an einer Depression – eine erschreckende Zahl, wenn man bedenkt, wie sehr Depressionen die Lebensqualität beeinträchtigen. Erfahren Sie mehr zu den Hintergründen und Symptomen einer Depression und wie die Psychosomatische Energetik (PSE) helfen kann.

Dr. med. Reimar Banis, Therapeutennetzwerk Psychosomatische Energetik
Autor: Dr. med. Reimar Banis, Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren
"Bei leichten bis mittelschweren Depressionen ist die Psychosomatische Energetik (PSE) ein wunderbares Verfahren, um dahinter stehende Konflikte und Energieblockaden zu lösen."

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Einleitung

Gerade in schwierigen Zeiten oder nach Schicksalsschlägen sind Phasen der Trauer und Niedergeschlagenheit absolut normal. Wenn diese aber allzu lange anhalten und partout kein Licht mehr am Ende des Tunnels zu erkennen ist, steckt möglicherweise eine Depression dahinter.

Rund 6,2 Millionen Menschen sollen in Deutschland jedes Jahr von einer Depression betroffen sein. Doch nur ein Teil von ihnen bekennt sich zu seinem Problem – oft aus Furcht, nicht ernst genommen oder als „psychisch krank“ stigmatisiert zu werden. Andere schämen sich ihrer Gefühle und Hilflosigkeit. Doch Schuldgefühle sind völlig unangebracht: Keiner kann etwas für seine Depressionen!

Durchhalteparolen nutzen wenig. Sie können die Situation sogar verschlechtern. Besser ist es, aktiv zu werden und einen vertrauensvollen Therapeuten aufzusuchen. Er kennt erfolgsversprechende Therapien wie die Psychosomatische Energetik (PSE), durch deren Hilfe viele Patienten wieder zu neuer Lebensfreude finden können.

Definition: Was ist eine Depression?

Eine Depression ist eine psychische Erkrankung, die durch Traurigkeit, Interesselosigkeit, Schuldgefühle, geringes Selbstwertgefühl und weitere Symptome geprägt ist. Von einer Depression spricht man, wenn eine gewisse Anzahl von Symptomen über wenigstens 2 Wochen vorliegt.
Je nach Ausprägung unterscheidet man:

  • leichte Depressionen
  • mittelschwere Depressionen
  • schwere Depressionen.

Diese Einteilung spielt insbesondere bei der Therapie eine große Rolle. Während Patienten mit einer leichten Depression den weiteren Verlauf durchaus noch etwas abwarten können, sollten Patienten mit schweren Depressionen zu ihrer eigenen Sicherheit baldmöglichst einen Arzt aufsuchen.

Während manche Patienten anhaltend unter ihrer Depression leiden, schwanken andere zwischen Euphorie (Manie) und Verzweiflung (manisch-depressiv). Wiederum andere haben aufgrund des Lichtmangels v.a. in der dunklen Jahreszeit mit Niedergeschlagenheit zu kämpfen („Winterdepression“).

Depression Symptome: Woran erkenne ich eine Depression?

Die wichtigsten Symptome einer Depression (Hauptsymptome) sind:

  • Interesselosigkeit
  • gedrückte, traurige/depressive Stimmung
  • wenig Freude/Genuss
  • Antriebsmangel
  • erhöhte Ermüdbarkeit

Hinzukommen können folgende Depressions-Symptome (Nebensymptome):

  • Schlafstörungen
  • schlechtere Konzentrationsfähigkeit
  • Appetitmangel
  • sich wertlos oder schuldig fühlen
  • wenig Selbstvertrauen
  • übertriebene Zukunftsangst, „Schwarzsehen“
  • Selbstverletzungen bis hin zu Selbstmordgedanken

Mitunter gesellen sich auch körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen und Kreislaufbeschwerden hinzu. Auch Diabetes und eine koronare Herzkrankheit treten häufiger bei Depressiven auf.

Anders als Menschen, die einfach nur sehr betrübt sind, beklagen sich Depressive oft darüber, dass sie gar nichts mehr empfinden. Sie fühlen sich einfach leer und bedeutungslos.

Diagnose

Das Gespräch ist das wichtigste Mittel der klassischen Diagnose. Dabei werden nach und nach die Symptome einer Depression abgefragt. Die Einstufung des Schweregrades einer Depression hängt dabei davon ab, wie viele Haupt- und Nebensymptome länger als 2 Wochen auftreten.

Depressionstest

Bin ich schon depressiv? – Die Grenze zwischen Traurigkeit und Depression

Ein geliebter Mensch stirbt. Der Schmerz ist schwer zu ertragen. Die Trauer überwältigend. Doch was ist, wenn dieses Gefühl einfach nicht besser wird? Steckt schon eine Depression dahinter?
Gegen eine Depression spricht, wenn Sie

  • nach 2 Monaten eine gewisse Besserung verspüren
  • Sie zwar traurig sind, aber noch leben wollen, sich freuen können und Ihr Selbstwertgefühl erhalten geblieben ist.

Im Zweifelsfall hilft ein ganz einfacher Depressionstest. Beantworten Sie für den Depressionstest einfach folgende beiden Fragen:

  1. Haben Sie sich in den letzten 2 Wochen häufig niedergeschlagen, traurig, bedrückt oder hoffnungslos gefühlt?
  2. Hatten Sie in den letzten 2 Wochen spürbar weniger Interesse oder Freude an Ihren Tätigkeiten?

Wenn Sie beide Fragen mit Ja beantworten, besteht eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit, dass Sie an einer Depression leiden. In diesem Fall sollten Sie dem Problem unbedingt nachgehen und einen Arzt aufsuchen.

Ursachen und Risikofaktoren

Depressionen haben viele Ursachen, die mitunter auch gemeinsam wirken. Manchmal stecken auch organische Erkrankungen oder hormonelle Störungen dahinter, die dann entsprechend zu behandeln sind. Darüber hinaus lassen sich bestimmte Risikogruppen ausmachen:

Risikogruppen – Wer ist besonders gefährdet?

Frauen haben mit 10,2 % ein etwas häufiger eine Depression als Männer (6,1 %).
Wer glaubt, die unbeschwerte Jugend sei eher vor Depressionen gefeit als gebrechliche ältere Menschen, der täuscht sich gewaltig: Den Höhepunkt erreichen Depressionen zwischen 18 und 29 Jahren (Frauen: 11,8 %, Männer: 8 %). 70- bis 79-Jährige (7,7 bzw. 4,2 %) sind deutlich seltener betroffen.

Wer unter schlechteren sozialen/wirtschaftlichen Bedingungen lebt oder arbeitslos ist, erkrankt rein statistisch gesehen häufiger an einer Depression. Eine familiäre bzw. genetische Veranlagung erhöht ebenso das Depressionsrisiko wie Alkohol-, Tabletten- oder Drogenabhängigkeit.

Und schließlich spielt sogar der Wohnort eine Rolle: Das geringste Depressionsrisiko hat, wer in einer Kleinstadt mit 5.000-20000 Einwohnern lebt.

Was schützt vor Depressionen?

Eine gewisse Schutzwirkung haben z.B.

  • eine intakte Partnerschaft
  • eine sichere Arbeitsstelle

Schulmedizinische Therapie

Bei mittelschweren und schweren Depressionen setzt die Schulmedizin v.a. auf Medikamente (Antidepressiva) und Psychotherapie. Diese werden je nach Schweregrad der Depression abgestuft eingesetzt.

Je nach Schweregrad der Depression folgt die Therapie in der Regel folgendem Schema:

  • leichte Depression: Psychotherapie ggf. nach einer 2-wöchigen Beobachtungsphase, normalerweise keine Antidepressiva
  • mittelschwere Depression: Psychotherapie oder Antidepressiva
  • schwere Depression: Psychotherapie plus Antidepressiva

Ergänzend kommen mitunter Johanniskraut, Licht-, Schlafentzugs-, Bewegungs-, Ergo- oder eine Elektrokrampftherapie zum Einsatz.

Antidepressiva sind nicht ganz unumstritten. Nur gut die Hälfte der Patienten (50–60 %) zeigt unter ihrer Einnahme nach 12 Wochen eine Besserung. Bei Scheinmedikamenten (Placebos) liegt die Erfolgsquote immerhin bei 20–30 %. Damit Antidepressiva wirken, müssen sie ausreichend lange in ausreichend großer Menge eingenommen werden. Manchmal kombinieren Ärzte bewusst verschiedene Antidepressiva, damit sich der Patient besser fühlt. Damit steigt natürlich das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen.

Letztendlich muss individuell abgewogen werden, welche Medikamente in welcher Dosierung zum Einsatz kommen. Während man bei schweren Depressionen kaum ohne Antidepressiva auskommen wird, gibt es bei leichten bis mittelschweren Depressionen durchaus wirkungsvolle Alternativen wie die Psychosomatische Energetik, die z.T. auch ergänzend eingesetzt werden können.

Psychosomatische Energetik (PSE) bei Depressionen

Depression als Störung der Lebensenergie

Aus ganzheitlicher Sicht steckt hinter einer Depression eine Störung der Lebensenergie. Die Lebensenergie ist die Quelle von Gesundheit und Wohlbefinden. Ist sie gestört, werden wir krank und fühlen uns unwohl.
Mit einem speziellen Testgerät lassen sich solche Störungen der Lebensenergie und hierfür verantwortliche energetische Blockaden sogar messen.

In der Psychosomatischen Energetik (PSE) , die unter anderem auf Erkenntnissen fernöstlicher Heilsysteme basiert, unterscheiden wir 4 Energieebenen:

  • Vitalebene
  • Emotionalebene
  • Mentalebene
  • Kausalebene

Die Messung mit dem Reba®-Testgerät zeigt dem Therapeuten genau, auf welcher dieser 4 Ebenen die Lebensenergie gestört ist. Die Messung, bei der das Testgerät in Kombination mit einem kinesiologischen Armlängentest eingesetzt wird (Abb. 1), zeigt schnell: Bei depressiven Patienten ist die Lebensenergie meist auf der Emotionalebene gestört. Häufig liegen die Emotionalwerte bei 10–20 % (100 % wären normal). Diese niedrigen Emotionalwerte könnten durchaus dafür verantwortlich sein, dass Depressive oftmals nichts mehr fühlen, sich als leer und bedeutungslos empfinden.

Im Gegensatz dazu erleben Menschen mit einer weitgehend normalen Emotionalenergie zwar auch Phasen großer Traurigkeit, erreichen aber anders als Depressive nach einiger Zeit wieder den Normalzustand.

Depression Messung mit Testgerät
Abb. 1: Die Psychosomatische Energetik (PSE) kombiniert die Messung mit einem speziellenTestgerät mit dem kinesiologischen Armlängentest. (Quelle: Dr. Banis)

Konflikte als Räuber der Lebensenergie

Aus Sicht der PSE sind es v.a. Konflikte, die als Energieblockade wirken und die Lebensenergie stören. Insgesamt 28 solcher Konflikte kennt die PSE. Für jeden dieser Konflikte gibt es spezielle Testampullen (Emvita® 1-28), die der PSE-Therapeut im zweiten Schritt der Messung nach und nach austestet. Das Testergebnis zeigt ihm, welcher Konflikt aus energetischer Sicht als primäre Blockade wirkt. Bei depressiven Patienten ist dies häufig ein „Wut-Konflikt“. Gelingt es, diesen Konflikt aufzulösen, kann sich die Lebensenergie wieder normalisieren, der Mensch wird wieder zuversichtlich und fühlt sich wieder lebendiger.

Seelische Konflikte und ihre Verbindung zu den 7 Chakren

Die meisten haben sicher schon von den 7 Energiezentren – sog. Chakren – gehört, die wir u.a. aus dem Yoga kennen. Wie Abb. 2 zeigt, lassen sich alle aus der PSE bekannten emotionalen Konflikte einem der 7 Hauptchakren zuordnen. Ihr energetischer Zustand kann ähnlich bei den einzelnen Konflikten im Rahmen der PSE mit speziellen Testampullen (Chavita® 1-7) überprüft werden.

Depression in der PSE: Störung in Chakra 3, Wut als Konflikt 9
Abb. 2: Zuordnung der 28 aus der PSE bekannten seelischen Konflikte zu den 7 Hauptchakren (nach Dr. med. Reimar Banis, Quelle: Rubimed AG)

PSE bei der Behandlung von Depressionen

Typisch für Depressionen ist eine Störung im 3. Chakra, das sich im Bereich des Oberbauches befindet (s. Abb. 2). Der wichtigste Konflikt bei Depressionen ist „gestaute Wut“ (aufgestaute Gefühle, Explodieren, Aggression). Damit decken sich die Erkenntnisse der PSE in vielen Fällen mit der Sicht der Tiefenpsychochologie, bei der Depressionen als gehemmte Aggression gedeutet werden. Interessanterweise merkt man diesen Menschen ihre Wut oft gar nicht an. Im Gegenteil: Sie zeigen sich häufig sehr einfühlsam und mitfühlend, freundlich und besonders anpassungsbereit. Ihre Aggression wurde so weit ins Unbewusste verdrängt, dass sie ohne ein Hilfsmittel wie das Reba®-Testgerät kaum noch zu erkennen ist. Die gestaute Aggression kann sich weder nach außen entladen noch auflösen und blockiert so den Energiefluss im Menschen.

Um den Konflikt – hier also die Wut – aufzulösen, verabreicht der Therapeut ein speziell auf den jeweiligen Konflikt abgestimmtes homöopathisches Komplexmittel (Emvita® 1–28). Erfahrungsgemäß sorgt es innerhalb einiger Monate dafür, dass sich der Konflikt auflöst und die damit verbundene Energieblockade verschwindet. Zusätzlich unterstützen kann man den Heilungsprozess durch das dem betroffenen Energiezentrum zugeordnete Chakramittel.

Üblicherweise werden im Heilungsverlauf einer komplexen Erkrankungen wie der Depression stets mehrere Konflikte nacheinander aufgedeckt und mit den jeweils passenden Konfliktmitteln aufgelöst (s. Abb. 3 in unserem Beitrag zur PSE).

Obwohl Wut bei Depressionen eine wichtige Rolle spielt, ist sie mitnichten immer beteiligt. So gibt es durchaus Patienten, bei denen im gesamten Behandlungsverlauf mit der PSE keinerlei Wut-Konflikt auftaucht. Dies bestätigt wieder einmal, wie wichtig die individuelle Testung und darauf abgestimmte Therapie ist. Das gilt für die PSE ebenso wie für jedes andere ganzheitliche Verfahren.

Erfolgskontrolle mittels PSE

Der Reba®-Test eignet sich nicht nur zur Diagnose, sondern auch zur Erfolgskontrolle. Im Idealfall zeigen die Messungen dabei, wie die Lebensenergie auf der belasteten Ebene immer weiter zunimmt.
Darüber hinaus zeigt das Gerät deutlich, wenn im Laufe des Heilungsprozesses ein anderer Konflikt in den Vordergrund getreten ist. Dann kann die Therapie leicht angepasst werden.

Vorteile der PSE

  • keine Nebenwirkungen
  • schmerzfreie, für den Patienten angenehme Durchführung
  • weniger zeitaufwändig als viele Psychotherapien
  • kann problemlos mit anderen Therapien wie z.B. Antidepressiva kombiniert werden
  • erfordert keine Bereitschaft des Patienten, seine Probleme gegenüber den Therapeuten tiefergehend zu offenbaren
  • im Vorfeld Testung der Präparate → es kommen nur für den jeweiligen Patienten passende Präparate zum Einsatz
  • echte Behandlung der Ursachen
  • häufig gleichzeitige Besserung des Allgemeinzustands
  • fast immer deutliche Verbesserung der Lebensqualität
  • schonender, effektiver und anhaltender Heilungsprozess, bei leichten und mittelschweren Depressionen langfristiger Erfolg möglich

Möglichkeiten und Grenzen der PSE bei Depressionen

Anders als bei vielen anderen Therapieansätzen erfordert die PSE keine tiefergehenden Gespräche zwischen Patient und Therapeut. Daher eignet sich die PSE auch für Patienten, die eine Psychoanalyse, Gesprächstherapie usw. ablehnen oder dazu nicht in der Lage wären (z.B. geistig Behinderte, kleine Kinder, Tiere).

Ungeeignet ist die PSE dagegen für Patienten, die eine Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln prinzipiell ablehnen.

In vielen Fällen werden die Patienten unter der Behandlung wieder offener und zuversichtlicher. Sie fühlen sich wieder lebendiger, der Alltag erscheint ihnen nicht mehr so trist wie zuvor. Das erleichtert natürlich auch parallel durchgeführte psychotherapeutische Maßnahmen. Nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt können Psychopharmaka häufig langsam runterdosiert oder schließlich sogar abgesetzt werden.

Die Hauptdomäne der PSE ist die Behandlung leichter bis mittelschwerer Depressionen. Hier ist die PSE erfahrungsgemäß oft ausreichend und gut wirksam. Bei schweren Depressionen reicht dieses naturheilkundliche Verfahren meist jedoch nicht aus. Hier sollte die PSE nur ergänzend zu Antidepressiva zum Einsatz kommen.

Weitere naturheilkundliche Therapien bei Depressionen

Phytotherapie

Bekannt und bewährt ist der Einsatz von hochdosiertem Johanniskraut bei leichten bis mittelschweren Depressionen. Eine spürbare Wirkung ist erst nach 2–3 Wochen zu erwarten. Wichtig: Verzichten Sie während der Einnahme von Johanniskraut auf Sonnenbäder. Sonst kann es zu sonnenbrandähnlichen Hautausschlägen kommen. Johanniskraut zeigt verschiedene Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Wer die Pille zur Schwangerschaftsverhütung, blutverdünnende Medikamente oder Mittel gegen Epilepsie einnimmt, sollte sich entsprechend beraten lassen. Die Medikamente mit Johanniskraut müssen genügend hoch dosiert werden. Am besten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, welches Präparat am geeignetsten ist.

Lichttherapie

Bei einer Winterdepression kann Licht (z.B. Aufenthalt im Hochgebirge, Lichtbestrahlung, Höhensonne) oder die Gabe des „Sonnenvitamins“ Vitamin D sinnvoll sein. Ähnlich wie Johanniskraut sollte auch Vitamin D ausreichend hoch dosiert werden. Über die genaue Dosis entscheidet der behandelnde Arzt.
Wird eine Lichttherapie mit speziellen Geräten durchgeführt, sitzen die Patienten ohne Sonnenbrille (anders als bei einer Höhensonne) jeden Morgen über 30-40 min mit offenen Augen vor der Speziallampe. Die Erfolge bei einer Winterdepression sind zwar gut (60-90 % innerhalb von 2-3 Wochen), aber leider wenig anhaltend.

Darmsanierung

Die moderne Mikrobiomforschung hat inzwischen viele Zusammenhänge zwischen Darmflora und allgemeiner Gesundheit festgestellt. Das betrifft auch die Psyche. So scheint ein bestimmtes Muster der gestörten Darmflora für depressive Patienten typisch zu sein. Bläh- und Senkbäuche sind klassische Folgen einer solchen Dysbiose im Darm. Darüber hinaus lässt sich die bakterielle Fehlbesiedelung im Darm mit entsprechenden Testampullen im Rahmen der PSE überprüfen. Und tatsächlich lässt sich mit der Verbesserung der Darmflora regelmäßig auch eine Stimmungsaufhellung beobachten. Mehr zum Thema Darm und Gesundheit finden Sie hier bei uns im Portal.

Bei schweren Depressionen sollte die PSE nur ergänzend zu anderen Maßnahmen zum Einsatz kommen.

Was Sie selbst tun können

Ernährung

L-Tryptophanreiche Lebensmittel

Leiden Sie unter Serotoninmangel? Dann sollten Sie öfter L-Tryptophanreiche Lebensmittel wie Nüsse, Cashew-Kerne, Bohnen (v.a. Sojabohnen), Sonnenblumenkerne, Quinoa, Amaranth, Hafer, Hirse und Weizenkeime essen. Damit die Serotonin-Vorstufe Tryptophan keinen Schaden nimmt, sollten die Lebensmittel aber nicht erhitzt werden!

Omega-3-Fettsäuren

Auch eine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren scheint sich günstig auf die Psyche auszuwirken. Ungesättigte Omega-3-Fettsäuren stecken v.a. in Leinöl, Walnüssen und Kaltwasserfischen und sollten ebenfalls nicht erhitzt werden.

B-Vitamine bei Depressionen

B-Vitamine sind „Nervenvitamine“. Sie stecken z.B. in Eigelb, Fleisch und Vollkornprodukten.

Mineralstoffe

Achten Sie auf mineralstoffreiche Lebensmittel. Besonders wichtig ist Magnesium, das z.B. in Vollkornprodukten und Gemüse vorkommt.

Bewegung

Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft tut auch der Psyche gut. Besonders empfehlenswert sind Ausdauersportarten wie Joggen, Nordic Walking, Schwimmen oder Radfahren. Auch Teamsport kann die Stimmung aufhellen.

Es geht dabei um leichte Aktivitäten – keinen Leistungssport. Ermüdung und Antriebslosigkeit lassen sich mit regelmäßiger Bewegung spürbar verbessern.

Sonstiges

Bei leichten Depressionen oder wenn Sie gerade auf den Therapiebeginn warten, können spezielle Programme (z.B. als DVD, Selbsthilfe-Manual, Online-Programm) hilfreich sein. Langfristig kann eine Selbsthilfegruppe wertvoll sein.

Und das Wichtigste: Holen Sie sich rechtzeitig professionelle Hilfe!

Fazit

Depressionen sind eine massive Belastung für Betroffene, Angehörige und Freunde. In Anbetracht der guten Behandlungsmöglichkeiten sollte man sie keinesfalls einfach hinnehmen.

Ein vielversprechender Ansatz, der sich auch für Patienten eignet, die psychotherapeutische Maßnahmen für sich ablehnen, ist die Psychosomatische Energetik. Bei leichten und mittelschweren Depressionen sind die Langzeiterfolge der PSE erfahrungsgemäß sehr gut. Bei schweren Depressionen wird man zusätzlich chemische Medikamente nehmen müssen. Um hier richtig behandelt zu werden, sollte man bei mittelschweren bis schweren Depressionen einen Arzt aufsuchen.

Literatur- und Linktipps

Buchtipps

Literaturquellen

  • Banis, Reimar: Lehrbuch Psychosomatische Energetik. Haug Verlag 2014
  • Banis, Reimar (Hrsg.): Lesebuch der Psychosomatischen Energetik. Bd.1-5
  • Busch MA, et al.: Prävalenz von depressiver Symptomatik und diagnostizierter Depression bei Erwachsenen in Deutschland, Bundesgesundheitsbl 2013, 56:733–739, DOI 10.1007/s00103-013-1688-34
  • Holschuh-Lorang, Birgitt: Depression aus psychoenergetischer Sicht
    Patientenleitlinie zur S3-Leitlinie/Nationalen VersorgungsLeitlinie: Unipolare Depression. 2. Auflage,. 2. Aufl. 2016, Vers. 1

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