Burnout-Syndrom und StressKrankheitsursachen und Wege aus der Burnout-Krise

Burnout-Syndrom und Stress

Bin ich nur ständig müde und leer oder schon ernsthaft erkrankt? Das fragen sich Betroffene und Angehörige. Dr. Vinzenz Mansmann, Chefarzt der Naturamed Kliniken in Bad Waldsee und Deutschlands bekanntester Burnout und Stress Experte, zeigt auf, dass Burnout kein vorübergehendes Stimmungstief, sondern eine ernst zu nehmende Erkrankung ist. Hier stellt er die häufigsten Ursachen für Erschöpfungszustände vor und verrät bewährte Wege, wie die Krankheit zu erkennen und erfolgreich zu behandeln ist.

Dr. med. Vinzenz Mansmann, FA. für Allgemeinmedizin aus Bad Waldsee
Dr. med. Vinzenz Mansmann
FA. für Allgemeinmedizin
Mehr Infos im Experten-Profil
Chefarzt der NaturaMed Vitalclinic für BurnOut-Behandlung

NaturaMed
Tel: 07524-990100
Badstrasse 31 c
88339 Bad Waldsee

Definition

Erfolg im beruflichen Karrierestreben oder auch die Mehrfachbelastung einer berufstätigen Frau, Mutter und Elternpflegerin verlangen oft vom Körper ihren Tribut, lassen ihn schneller altern als nötig und können ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen. Folge sind Gefühle von Ausgebranntsein, innerer Leere und psychosomatische Erkrankungen. Manchmal ist es zu spät, die Früchte der harten Arbeit zu genießen. Das Gefühl von einem Sinn erfüllten und glücklichen Leben ist verschwunden und hat einer totalen Erschöpfung und Antriebslosigkeit Platz gemacht.

Experten schätzen, dass zirka 1,6 Millionen Bundesbürger von dem Burnout-Syndrom betroffen sind. Offensichtlich erkranken Frauen etwa doppelt so häufig wie Männer.

Ein Hinweis auf das Burnout-Syndrom ist z.B., wenn nach einem dreiwöchigen Urlaub keine anhaltende Regeneration von einem halben Jahr eingetroffen ist. Besonders gefährdet sind die Berufsgruppen der Ärzte, Therapeuten, Lehrer, Lokführer, Polizisten sowie Pflegepersonal. Mindestens 20 % der Mediziner leiden an einem Burnout-Syndrom, bei Lehrern sind 24 % aller Frühpensionierungen auf psychische Überforderungsprobleme zurückzuführen. Während in anderen Berufen des öffentlichen Dienstes im Schnitt nur 17 % der Mitarbeiter vorzeitig ausscheiden, ist es bei den Lehrern fast jeder Zweite.

Typische Symptome

Immer mehr Menschen kommen mit der wachsenden Reizüberflutung und Arbeitsbelastung nicht mehr zurecht. Wird zu lange mit Körper und Psyche unachtsam umgegangen, ist es nicht mehr weit zum totalen Zusammenbruch. Die Symptome können vielfältig sein. Hier sind die wesentlichen Burnout-Symptome für einen ersten Überblick zusammengestellt:

Körperliche Burnout-Symptome können sein:

  • Erschöpfung mit Leistungsabfall, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit und Erholungsunfähigkeit
  • Schlaflosigkeit, nächtliches Herzklopfen
  • Nackenverspannungen mit ausstrahlenden Schmerzen in die Schultern und morgendlicher Pelzigkeit bis in die äußeren Finger
  • Übersäuerung mit morgendlichen gichtartigen Gliederschmerzen in Ellbogen (evtl. Tennisarm), Handgelenk, Knie oder Hüften, evtl. mit beginnender Arthrose
  • häufige Kreuzschmerzen infolge stehenden Berufes, manchmal mit ins Bein ausstrahlenden Ischiasschmerzen
  • nervöse Magen- und Leber-Galle-Beschwerden mit häufigen Blähungen bei starker Fettunverträglichkeit und chronischer Verstopfung
  • stressbedingte Abwehrschwäche mit Infektanfälligkeit, Lippen-Herpes, ständigen Stirnkopfschmerzen infolge verschleppter Stirnhöhlenentzündung mit Verschleimung und Reizhusten
  • chronische Stimmbänderentzündung mit Heiserkeit als Folge der Verschleimung
  • Kreislaufbeschwerden mit Wetterfühligkeit, kalten Händen und Füßen
  • Nebenwirkungen durch viele Antibiotikabehandlungen mit Immunschwäche (Zerstörung der Darmflora, die 70 % des unspezifischen Abwehrsystem produziert), Darmkrämpfen, Durchfällen sowie langfristig Darmpilzerkrankung (Candida albicans)

Die psychischen Symptome äußern sich durch:

  • nervliche Überreiztheit mit innerer Unruhe
  • Abschaltprobleme mit Einschlafstörungen
  • depressive Verstimmungen mit Antriebslosigkeit
  • Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit
  • erhöhtes Harmoniebedürfnis
  • schlechtes Gewissen mit Versagensängsten wegen Leistungsabfall
  • zunehmende Störungen im privaten Bereich

Nur im Zusammenspiel zwischen körperlichen und seelischen Aspekten kommt man den Folgekrankheiten auf den Grund.

Entstehung

Ein Burnout-Syndrom entsteht nicht einfach von heute auf morgen. Vielmehr steht ein jahrelanger Prozess dahinter, in dem sich das Burnout-Syndrom Schritt für Schritt entwickelt. In der folgenden Grafik hat Dr. Mansmann die Entstehung des Burnout-Syndroms in 12 Schritten für Sie zusammengefasst:

Entstehung des Burnout-Syndroms in 12 Schritten

Die 10 Erschöpfungstypen und Ursachen

Als Ratsuchender in Sachen Erschöpfung stehen Sie an einer Kreuzung mit zehn Wegweisern. Diese führen zu den 10 Erschöpfungstypen, die Dr. Mansmann in seiner langjährigen Arbeit ausgemacht hat.

Die 10 Erschöpfungstypen

1. Das „Depressive Schwäche-Syndrom“

Dieser Erschöpfungstyp hat seine Ursache in psychischen Dauerbelastungen, Trauer, Sorgen und Ängsten sowie Schockerlebnissen. Eine Depression ist das typische Krankheitsbild.

Was hilft? Bewegungstherapie nach Dr. Trager, UV-Strahlung, Homöopathie. Sind Hormonstörungen in den Wechseljahren oder Leberstörungen die Ursache, sind diese entsprechend zu behandeln.

2. Das „Nervöse Überforderungs-Syndrom“

Überforderung durch Stress – das leuchtet ein. Doch ganz so einfach ist das mit dem Stress nicht! Völlig frei von Stress würden wir verkümmern. Stress erzeugt heilsame Spannkraft und hält uns in "normaler Dosis" elastisch. Das Herzflattern vor einem Rendezvous ist ein Beispiel für positiven Stress, auch Eu-Stress genannt. Ärger, Hass, Wut, Eifersucht oder Neid sind Beispiele für negativen Stress oder Dys-Stress. Eine psychische Erschöpfung tritt dann ein, wenn Stress länger anhält und Geist und Körper sich nicht daran gewöhnen können. Die Widerstandskraft sinkt deutlich unter das normale Maß und Krankheiten heilen nicht mehr von alleine aus: Sie nisten sich ein und werden chronisch. Jetzt können dauerhafte Schäden entstehen.

Was hilft? Baldrian und Kava-Kava zur Unterstützung. Bewegungstherapie nach Dr. Trager, Manuelle Muskeltherapie, Shiatsu-Massage, Dauerbrause. Planen Sie den Tag und nehmen Sie sich dafür täglich 15 Minuten Zeit, Entspannungsphasen einplanen, Sport und Geselligkeit pflegen. Mediations- und Yogakurse, verschiedene Anti-Stress-Techniken.

3. Das „Abwehrschwäche-Syndrom“

Die Gesetze von Eu-Stress und Dys-Stress gelten nicht nur für den Körper im Gesamten. Jedes einzelne Organ lässt sich unter diesem Blickwinkel betrachten. Ursachen dieses Erschöpfungstyps können geschwächte Organe, psychische Ursachen oder Störungen des Immunsystems im Darm sein, wie z.B. Darmpilze oder Folgeschäden von Antibiotika (Dysbiose).

Was hilft? Symbioselenkung im Darm, tägliche Frischedusche, Ausdauersport, wöchentliche Saunabesuche, weniger Süßigkeiten essen. Zur Kurztherapie eignen sich immunsteigernde pflanzliche Mittel (Echinacea) oder Bienenprodukte (Blütenpollen, Gelee-Royal, Propolis).

4. Das „Kreislaufschwäche-Syndrom“

Symptome dieses Erschöpfungstyps sind morgendliche Anlaufprobleme, Schwindel beim Aufstehen, nach dem Bücken oder bei längerem Stehen, Neigung zu Kopfschmerzen, Wetterfühligkeit, Konzentrationsstörungen am frühen Morgen oder Lernschwierigkeiten in den ersten Schulstunden.

Was hilft? Maiglöckchentabletten (Miroton®), Ginseng, Guarana, Mate, Enzyme, Echinacea, Blütenpollen, Gelee-Royal, Propolis.

5. Das „Hormonstörungs-Syndrom“

Chronische Müdigkeit kann Symptom einer Schilddrüsenunterfunktion sein, deren Ursache im harmlosesten Fall ein ernährungsbedingter Jodmangel ist. Stimmungstiefs in den Wechseljahren können auf eine nicht erkannte schleichende Eierstockentzündung mit Mangel an weiblichen Hormonen hinweisen. Eine sehr seltene Ursache können Störungen der Nebennieren (Addison-Krankheit) oder der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) wie z.B. das Cushing-Syndrom sein.

Was hilft? Die genaue Ursache kann nur Ihr Therapeut feststellen. Je nach Ursache sind zu empfehlen: Traubensilberkerze, Johanniskraut, Gelee-Royal, zweimal wöchentlich Meeresfisch essen, jodhaltige Algentabletten.

6. Das „Stoffwechselschwäche-Syndrom“

Alle an der Verdauung beteiligten Organe tragen dazu bei, aus der Nahrung Energie zu gewinnen. Gesundheitliche Störungen an diesen Organen haben einen Energiemangel (Erschöpfung) zur Folge. Insbesondere die Funktion von Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse oder Darm sind bei diesem Erschöpfungstyp gestört.

Was hilft?

  • bei Lebererkrankungen: Mariendistel-Kapseln, ausdauernde homöopathische Behandlung
  • bei Gallenschwäche: Gallentees, Knoblauch und Artischockenpräparate
  • bei chronischer Verstopfung: pflanzliche Abführtees, Kleie, Alfalfa-Tabletten und Spaziergänge

7. Das „Mangelernährungs-Syndrom“

Trotz Wohlstand mehren sich wieder die Fälle von Mangelernährung und die dafür typischen Erschöpfungszustände. Fast Food, überdüngte Landwirtschaft sowie eine Zubereitung der Speisen durch Mikrowelle oder langes Warmhalten (Kantinenessen) führen dazu, dass Vitamine verkocht werden. Besonders betroffen sind ältere Menschen, die sowieso nur kleine Portionen essen und dadurch insgesamt wenig Vitamine zu sich nehmen.

Was hilft? Ernährungsberatung, Obst- und Gemüsekautabletten, Geriaticum-Kapseln für Ältere, Verzicht aufs Rauchen, gemäßigter Alkoholkonsum.

8. Das „Vergiftungs- und Allergie-Syndrom“

Ursache dieses Erschöpfungstyps sind Belastungen unseres Immunsystems durch Wohngifte, wie Schadstoffe in Teppichklebern oder Wandfarben, Holzschutzmittelgifte sowie Nebenwirkungen von Medikamenten oder allergische Reaktionen auf bestimmte Lebensmittel. Dies führt zu Abwehrschwäche und leichter Ermüdbarkeit.

Was hilft?

  • bei Vergiftung: Ausleitung z.B. mit homöopathischen Mitteln, Giftbelastungen im Wohnbereich entfernen lassen [Anm. d. Red.: Interessant ist hier auch eine Panchakarmakur, die zugleich Entspannung und Ausleitung fördert und bei Burnout zu neuer Energie und Lebensfreude verhelfen kann.]
  • bei Allergien: Calcium, Homöopathie, Symbioselenkung, immunanregende Methoden

9. Das „Syndrom chronischer Erkrankungen“

Die Ursachen dieses Erschöpfungstyps werden in der Dauerbelastung durch chronische Krankheiten, wie z.B. Diabetes, Blutarmut (Anämie), Arteriosklerose oder andere chronisch verlaufenden Darm-, Lungen- oder Herzkrankheiten gesehen.

Ohne genaue Diagnose des Arztes ist hier keine Therapieempfehlung möglich.

Was hilft?

  • bei Diabetes: Mariendistel, Akupunktur bei Augenproblemen, Ginkgo zur Durchblutungsförderung
  • bei Eisenmangel: homöopathische Mittel

10. Das „chronische Müdigkeits-Syndrom (CFS)“

Diese Diagnose ist ein Sammelbegriff. Hierunter werden Erschöpfungszustände eingereiht, die bestimmte typische Kriterien erfüllen, aber nicht eindeutig einer Krankheit zugeordnet werden können.

Was hilft? Ohne genaue Diagnose des Arztes ist hier ebenfalls keine Therapieempfehlung möglich.

Welcher Erschöpfungstyp bin ich?

Sie wissen nun ungefähr, wohin die Wege führen, doch welcher ist für Sie der richtige? Bei dieser Entscheidung möchte Ihnen Dr. Mansmann mit seinem Selbsttest helfen.

Die 10 Erschöpfungstypen
Quelle: www.naturamed.de

Diagnose

Schulmedizinische Methoden wie Belastungs-EKG, Lungenfunktions-diagnostik, Ultraschall und internistisches Labor sollten immer die Grundlage der Untersuchungen bilden. Ob Krankheiten seelische Ursachen haben, wie stark sie sich auswirken und inwieweit eine begleitende psychologische Behandlung sinnvoll ist, sagen uns diese Methoden jedoch nicht. Dafür stehen verschiedene psychologische Testverfahren zur Verfügung, die sich über lange Zeit bewährt haben.
Daneben gibt es viele ganzheitsmedizinische Diagnoseverfahren, die frühere und sogar genauere Aussagen zu bestimmten Krankheiten ermöglichen. Hier stellt Dr. Mansmann einige der Methoden vor, die für das Burnout-Syndrom bedeutsam sind.

Thermoregulationsdiagnostik

Die Thermoregulationsdiagnostik, bei der mit elektronischen Temperaturfühlern ein "Temperaturmuster" der Haut erstellt wird, kann beispielsweise bisher unbekannte Ursachen chronischer Verdauungsprobleme, Blähungen oder Durchfälle aufzeigen. So können auch versteckte Entzündungsherde (Focus) gefunden werden.

Bio-Dynamisches Eiweißprofil

Das Bio-Dynamische Eiweißprofil, bei dem 52 Eiweißstoffe des Blutserums gemessen werden, kann versteckte Organkrankheiten aufdecken. Es kann helfen, viele Zivilisationskrankheiten und Risikofaktoren schon im Anfangsstadium zu entdecken.

Störfeldmessung AMSAT-HC

Bei der Störfeldmessung AMSAT-HC werden Metallplatten auf die Haut gelegt, zwischen denen ein schwacher pulsierender Strom fließt, der die individuellen Messwerte – verglichen mit den Normwerten – auf einem Messgerät anzeigt.
Dadurch können psychosomatische Dauerbelastungen und innere wie äußere Störfelder erkannt werden. Der Arzt versucht so Hinweise auf den Energiehaushalt und die Belastbarkeit des Patienten für die Weiterbehandlung zu erhalten.

Psychologische Fotodiagnostik

Die psychologische Fotodiagnostik misst über Silbermetallplatten die Akupunktur-Resonanzpunkte und Reflexzonen der Hände und macht so auf einem Farbfoto die aktuelle psychischen Verfassung sichtbar.
So erkennt der Arzt oder Psychologe sofort aktuelle Ängste, Depression, Denkfähigkeit, Einstellung zur persönlichen Zukunft, Aggressionen oder perfektionistische Prägungen aus der Lebensgeschichte, Eigenliebe, Vertrauensfähigkeit, Misstrauen, Reaktionsweise auf äußere Störungen, Kommunikationsverhalten, Nächstenliebe bis zum Helfersyndrom, Engagement im Alltag oder Beruf, gefühlsmäßige Stimmung oder geistige Interesselosigkeit.
Dieser Test eignet sich gut für die wöchentliche Verlaufskontrolle im ärztlichen Einzelgespräch. Es gibt kein gutes oder schlechtes Bild, sondern die Bewältigung eines Problems bedeutet gleichzeitig inneres Wachstum und eine Bewusstseinserweiterung.

Das Candida-Immun-Profil*

Dieses neuartige Verfahren zur Diagnose von Pilzerkrankungen im Blut, seit 1994 verfügbar, stammt aus den USA. Mit einem hochspezifischen ELISA-Immuntest können Zellbestandteile, Pilze (Candida-Antigene) und Eiweiße, die der Körper zur Abwehr der Pilze produziert (Candida-IgA, Candida-IgG und Candida-IgM-Antikörper), gemessen werden.
Sind diese Bestandteile nachweisbar, so findet ein innerer Kampf gegen Pilze statt. Die Pilze stellen dann eine Belastung für den Körper dar und machen eine Therapie erforderlich.
*Quelle: „Total erschöpft“ von Dr. Mansmann

Der Immun-Hauttest*

Mit diesem Test wird die Antwort des Immunsystems auf sieben verschiedene Reizstoffe überprüft. Die Testsubstanzen werden auf die Haut aufgetragen, nach 48 Stunden ist das Resultat an auftretenden Hautrötungen ablesbar. Der Test zeigt an, wie stark das Immunsystem reagiert und ob immunsteigernde Maßnahmen nötig sind.*Quelle: „Total erschöpft“ von Dr. Mansmann

Sind Sie Burnout und Stress gefährdet? – Machen Sie den Stress-Check!

Abgeschlagen, müde, gereizt. – Macht Sie der Stress krank? Dr. Mansmann hat einen Test zusammengestellt, mit dem Sie der Frage auf die Spur kommen.

Hier geht’s zum Stress-Check!

Bevor der Körper nicht mehr kann – 8 Punkte zur Burnout-Prävention

Vorsorge ist besser als Nachsorge. Am Besten ist es, wenn es gar nicht erst zum Burnout-Syndrom kommt. Eine gesunde Lebensführung ist die Basis der Burnout-Prävention. Hier finden Sie 8 Säulen einer gesunden Lebensführung:

1. Genügend Schlaf

Ein berufstätiger Mensch mit 10–12 Stunden Arbeitspensum einschließlich Mittagspause und Weg zur Arbeit und zurück braucht 7½–8 Stunden, um seine Leistungsfähigkeit auf Dauer zu erhalten. Unsere Schlafmangelgesellschaft (Fernsehen bis 24 Uhr, Aufstehen 6:30) züchtet selbst die so genannte „reizbare Schwäche“ mit Müdigkeit, Mattheit und Abgeschlagenheit nach außen sowie innerer Unruhe, Nervosität und Angespanntheit im Inneren, was zunehmend zu Reizbarkeit und gelegentlicher Explosivität bzw. Aggressivität führen kann.

2. Ausreichend körperliche Aktivität

Am besten täglich 30 Minuten Bewegung draußen bei Tageslicht im Wald mit Nordic-Walking oder auch Fahrradfahren, Schwimmen, Gymnastik.

3. Gesunde Ernährung

Das bedeutet: viel Obst und Gemüse, Nüsse als Gehirnnahrung, wenig rotes Fleisch, mindestens 1,5 l Flüssigkeit am Tag.

4. Aufputschmittel in Maßen und Suchtmittel streng meiden

Zwei Tassen Kaffee am Tag schaden meist nichts, ab sechs Tassen besteht Kaffee-Sucht. Kleine Mengen Alkohol schützen sogar die Blutgefäße und verringern die Gefahr von Cholesterinablagerungen. Bei Männern gilt die Regel: ¼ l Wein oder ein ½ l Bier, bei Frauen sollte es wegen der geringeren Muskelmasse (Alkoholabbau) die Hälfte sein. Übrigens: Nikotin plus Pille bedeutet erhöhte Schlaganfallgefahr ab 40 Jahren, wobei die Frauen bereits die Männer überholt haben und gerade dabei sind, auch beim Herzinfarkt gleichzuziehen.

5. Ruhephasen einplanen

Im Beruf aber auch am Abend oder Wochenende müssen echte Ruhephasen – nicht unter zwei Stunden – eingeplant werden, damit eine wirkliche Regeneration eintreten kann. Schützen Sie Ihre Erholungszeiten vor dem Zugriff von Freunden, Familie oder Verwandtschaft!

6. Entspannung lernen

Lernen Sie auch Meditation, Yoga, Autogenes Training oder einfach Faulenzen. Damit sollte man nicht lange warten. Günstig ist es, wenn Sie diese Techniken bereits beherrschen, wenn Sie diese im Burnout Fall dringend benötigen.

7. Hobbys und Kontakte pflegen

Lebenslanges Lernen, Kreativität und Geselligkeit sind absolut wichtig für eine psychosoziale Gesundheit. Aber bitte nicht am Wochenende statt Ausruhen einen Hobby-Stress entwickeln! Oft wird dieser als Ausgleich für den Frust im Job genutzt, wenn eigentlich Ausruhen angesagt wäre.

8. Die spirituelle Ebene fördern

Nicht jeder wird sich sofort damit identifizieren. Trotzdem ist im Hinterkopf zu behalten: Seien Sie offen, entwickeln Sie im Stressfall neue Lebensstrategien und fragen Sie sich, was die jeweilige Situation Sie lehren will. Dankbarkeit macht zufriedener und fördert die innere Gelassenheit. Geben kann mehr Freude bringen, als immer nur zu fordern und zu nehmen.

8 Punkte zur Burnout-Prävention
Quelle: www.naturamed.de

Burnout-Behandlung und Stress-Therapie

Wie sieht eine schulmedizinische Burnout-Behandlung aus?

In der Schulmedizin wird bei einem Burnout-Syndrom in der Regel eine 3-monatige Psychotherapie angeboten. Zur Regeneration wird z.T. noch Vitamin B12 (z.B. als Vitasprint B12 Trinkampullen, tgl. eine über 4 Wochen) verabreicht. Abgesehen von dieser Unterstützung soll sich der Körper alleine regenerieren.

Was kann die Naturheilkunde bei der Burnout-Behandlung leisten?

Ein ganzheitlicher medizinischer Ansatz kann laut Dr. Mansmann mit einer Kombination von Körpertherapien, Körperwahrnehmungsübungen und Psychotherapie mit zukunftsorientiertem Visions-Coaching innerhalb von 3–4 Wochen ein Burnout-Syndrom wirkungsvoll und auf Dauer beheben. In zeitlich angespannten Fällen kann kurzfristig eine psychologische Help-Woche wieder auf die Beine helfen und eine erste Orientierungshilfe bieten.

Welche Therapien kommen in der naturheilkundlichen Burnout-Behandlung zum Einsatz?

Zur Burnout-Behandlung und zur Therapie aller Arten von Leistungsabfall und Erschöpfungszuständen eignen sich unter anderem die energetische Entspannungstherapie, die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, eine abgestimmte Ernährung (Ernährungsschule), spezielle Übungen im Fitness-Center (Rückenschule), psychologische Selbstorganisations- und Lebensberatung, verschiedene Anwendungen wie die Dauerbrause und die Sandliege, sowie, um Stabilität und Abwehrkräfte zu stärken: Thymus-Milz- und/oder Vitamin B Komplex Injektionen.

Die folgende Übersicht zeigt Ihnen einige Therapieformen mit ihren Anwendungsschwerpunkten

Therapiebesondere Stärken in der Anwendung
OzontherapieLeberinfektionen (auch durch Viren), Durchblutungsstörungen
Sauerstoff-Inhalation nach Prof. Ardenneverbessert die Sauerstoffversorgung, unterstützt viele Therapien
Shiatsu-TherapieErschöpfungszustände, Muskelverhärtungen, Blockaden der Wirbelsäule
DauerbrauseWirbelsäulenprobleme, Lymphstauungen, Stressabbau und Muskelentspannung
SymbioselenkungInfektanfälligkeit, chronische Abwehrschwäche, Darmpilze; insb. bei häufigerer Einnahme von Antibiotika
Thymus-Therapie(Abwehr-)Schwäche im Alter
Mora-Therapiechronische Allergie

Homöopathie beim Burnout-Syndrom

Im Folgenden stellt Ihnen Dr. Mansmann einige für die Burnout-Behandlung besonders wichtige Therapien näher vor.
Wenn kein irreparabler Organschaden besteht, ist die Homöopathie bei fast allen Erkrankungen die Behandlungsweise mit den wenigsten Nebenwirkungen.
Es gibt keine generellen Heilmittel für das Burnout-Syndrom. Vielmehr wird anhand der Symptome für jeden Patienten ein individuelles Mittel ausgewählt. Als Anwendungsgebiete der Homöopathie kommen u.a. in Frage:

  • Alle funktionellen und vegetativen Störungen
  • Immunsteigerung bei Abwehrschwäche
  • Grippale Infekte
  • Chronische Entzündungen
  • Hormonstörungen

Akupunktur beim Burnout-Syndrom*

Die Akupunktur als Mittel für Diagnose und Therapie wurde in China entwickelt und ist über 2000 Jahre alt. Sie beruht auf jahrtausendelanger Beobachtung von Zusammenhängen im menschlichen Körper, auch die Organuhr ist ein Resultat ihrer Erkenntnisse. Die Lehre der Akupunktur geht davon aus, dass Energieströme die 12 Organsysteme des Körpers auf ganz bestimmten Bahnen, den Meridianen, innerhalb von je 2 Stunden durchziehen. Krankheiten werden als Blockaden dieser Energieströme angesehen.
*Quelle: „Total erschöpft“ von Dr. Mansmann

Die chinesische Organuhr gibt die Zeit an, in der ein Organ den maximalen Energiefluss aufweist. Gesundheitsstörungen immer zu einer bestimmten Tageszeit weisen auf das entsprechende Organ hin: Schlafstörungen zwischen 1 und 3 Uhr morgens auf die Leber.
Vor allem Migräne und Schmerzzustände aller Art können mit Akupunktur hervorragend behandelt werden.

(Bild Organuhr siehe unten)

Nahrungsergänzung beim Burnout-Syndrom

Neben einer individuellen Ernährungsberatung können auch Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein. Beim Burnout-Syndrom haben sich nach der Erfahrung von Dr. Mansmann besonders bewährt:

  • Bromelain und Papain: bei Entzündungsprozessen wie Stirnhöhlenentzündung und Bronchitis, Venenentzündungen, Weichteilrheumatismus und Verletzungen. Bromelain und Papain sind reichlich in Ananas und Papaya enthalten. Für den, der nicht jeden Tag eine ganze Ananas essen möchte, gibt es entsprechende Präparate.
  • Gelee Royal, Propolis und Blütenpollen werden aus dem Bienenstock gewonnen und kommen bei allen körperlichen und geistigen Überlastungen, bei Alters- und Mangelerscheinungen zum Einsatz.
  • Spirulina (Algenpulver) wirkt als Radikalfänger, bei Dauerstress, Leberstörungen und Diabetes. Es steigert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und vermindert Müdigkeit.

Vitamin B-Therapie* beim Burnout-Syndrom

Vitamine aus dem B-Komplex verbessern den Energiestoffwechsel, vor allem den der Leber. Er ist bei Erschöpfungszuständen besonders wichtig.
Die Vitamine B6, B12 und Folsäure dienen der schnellen Regeneration. Vitamin B6 ist wichtig für den Eiweißstoffwechsel und das Nervensystem. Die Bedeutung von Vitamin B12 liegt in der Bildung roter Blutkörperchen, die den Sauerstoff im Blut transportieren.
Die Vitamin B-Therapie wirkt schnell und zuverlässig. Sie empfiehlt sich besonders bei körperlicher und geistiger Leistungsschwäche, zur Erholung nach Krankheiten und Operationen sowie bei Lern- und Konzentrationsstörungen – auch bei Kindern und Jugendlichen.
*Quelle: „Total erschöpft“ von Dr. Mansmann

Phytotherapie beim Burnout-Syndrom

Welche Pflanzen zur Behandlung des Burnout-Syndroms in Frage kommen, hängt vor allem von den Ursachen und Beschwerden ab, die mit der Erschöpfung verbunden sind.

In Frage kommen vor allem:

PflanzeEinsatzmöglichkeiten
Adonisröschen, Maiglöckchen, Oleander, MeerzwiebelKreislaufanregung, v.a. bei Schwindel nach dem Aufstehen
ArtischockeVerdauungsstörungen, Blähungen; Erschöpfungszustände, v.a. nach dem Essen; Cholesterinsenkung
Baldrianinnere Unruhe, Erregungszustände, nervöse Ein- und Durchschlafstörungen
GinsengStärkung bei Müdigkeit und Schwächegefühl, nachlassende Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit
Ginkgo bilboaDurchblutungsförderung
JohanniskrautErschöpfung als Folge depressiver Verstimmungen, bes. in den Wechseljahren
Kava-Kavanervöse Angst-, Spannungs- und Unruhezustände
Knoblauchdurchblutungsbedingte Antriebsschwäche und Konzentrationsstörungen im Alter, Bindung von Schwermetallen
MariendistelStärkung von Leber und Galle
SchwarzkümmelHarmonisierung des Abwehrsystems; vegetative Erschöpfung, Magen-Darm-Probleme, Durchschlafstörungen
Wanzenkraut (Cimicifuga)versch. Wechseljahrsbeschwerden
WeißdornVerbesserung der Durchblutung der Herzkranzgefäße z.B. bei kreislaufbedingter Erschöpfung und Herz-Kreislauf-Belastungen nach Infekten
Organuhr, Quelle: www.naturamed.de
Organuhr, Quelle: www.naturamed.de

Selbsthilfe

Das Burnout-Syndrom ist keine zwangsläufige Diagnose, gegen die man nichts tun kann. 12 Regeln zur Selbsthilfe zeigen Ihnen, was Sie selbst tun können.

1. Verleugnen ist Tabu! Vertrauen Sie auf die Intelligenz Ihres Körpers. Gestehen Sie sich den Stress und die Zwänge ein, die sich körperlich, geistig oder emotional manifestiert haben.2. Lebensumstände verändern. Wenn Ihre Arbeit, Ihre Beziehungen, eine Situation oder eine Person Sie unglücklich machen, versuchen Sie, die Umstände zu ändern oder gehen Sie, falls nötig.3. Überengagement vermeiden. Greifen Sie die Bereiche oder Aspekte heraus, in denen Sie sich am heftigsten überengagieren und arbeiten Sie auf einen "Druckabbau" hin.4. Isolation vermeiden. Machen Sie nicht alles allein! Knüpfen oder erneuern Sie enge Beziehungen zu Freunden und Menschen, die Ihnen gut tun.5. Schluss mit Überfürsorglichkeit. Wenn Sie gewohnheitsmäßig anderen Menschen Probleme und Pflichten abnehmen, dann lernen Sie, höflich davon Abstand zu nehmen. Versuchen Sie dafür zu sorgen, dass auch Sie selbst fürsorglich behandelt werden.6. Kürzer treten. Lernen Sie zu delegieren, nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch zu Hause und im Freundeskreis.7. Wertewechsel. Versuchen Sie, die bedeutsamen Werte von den vergänglichen und schwankenden – das Wichtige vom Unwichtigen – zu trennen. Sie sparen Zeit und Energie.8. Der Mut zum "Nein". Sie verringern Ihren übertriebenen Einsatz, wenn Sie für sich selbst eintreten. Das bedeutet, zusätzliche Forderungen oder Ansprüche an Ihre Zeit oder Ihre Gefühle zurückzuweisen.9. Persönliches Tempo. Versuchen Sie, ausgewogen zu leben. Sie verfügen nur über eine begrenzte Menge Energie. Stellen Sie fest, was Sie in Ihrem Leben wollen und brauchen und versuchen Sie dann, Arbeit mit Spiel und Entspannung in ein Gleichgewicht zu bringen.10. Achtung Körper! Lassen Sie keine Mahlzeiten aus, quälen Sie sich nicht mit strengen Diäten, geben Sie Ihrem Schlafbedürfnis nach, halten Sie Arzttermine ein. Achten Sie auf gesunde Ernährung.11. Umgang mit Sorgen und Ängsten. Begrenzen Sie Sorgen, die jeder vernünftigen Grundlage entbehren, möglichst auf ein Minimum. Sie bekommen Ihre Situation besser in den Griff, wenn Sie weniger Zeit mit Grübeln verbringen und stattdessen mehr damit, sich um Ihre wirklichen Bedürfnisse zu kümmern.12. Behalten Sie Ihren Sinn für Humor! Lachen ist das allerbeste Mittel gegen Burnout. Atmen Sie dreimal täglich achtsam ein und aus und lächeln Sie sich beim Ausatmen sanft zu.

Bewegung beim Burnout-Syndrom *

*Quelle: „Total erschöpft“ von Dr. Mansmann

So bewegen sie sich richtig

Bewegungsmangel und psychischer Stress schlagen sich in falscher Körperhaltung und schmerzhaften Muskelverspannungen nieder. Die eingeschränkte körperliche Beweglichkeit zieht geistige Trägheit nach sich. Durch Bewegung können Sie das Gleichgewicht zwischen Körper und Seele wieder herstellen.
Doch wie ein Vergleich von Ausdauer- und Leistungssport zeigt, kann Bewegung im einen Fall abwehrsteigernd wirken, im anderen Fall wird das Immunsystem geschwächt. Was macht diesen Unterschied?

Aerobe und anaerobe Bewegung

Aerob heißt alles, was mit Luft (Sauerstoff) geschieht, anaerob steht für alles, was sich ohne Luft ereignet. Werden große Muskelgruppen über längere Zeit (> 15 Minuten) kräftig bewegt, so bewirkt dies eine tiefere Atmung, einen schnelleren Herzschlag und eine bessere Sauerstoffversorgung der Muskeln. Diese Art der Bewegung nennt man aerob. Sie ist verbunden mit einer deutlichen Stärkung des Immunsystems.
Anders bei Leistungssportarten. Im höheren Leistungsbereich wird – bildlich gesprochen – mehr Sauerstoff in den Muskeln verbraucht als Blut, Herz und Lungen heranschaffen können, so dass eine Unterversorgung – ein anaerober Zustand – eintritt. Er ist verbunden mit einem immunschwächenden Effekt. Deshalb leiden Sportprofis häufig an Abwehrschwäche mit Infekten.

Diese Übungen sind geeignet

Ob zur Entspannung, zur Steigerung der Abwehrkräfte oder zum Abnehmen: als aerobe Bewegung eignen sich beispielsweise die Ausdauersportarten (schnelles) Gehen, Nordic Walking, Laufen, Fahrrad fahren, Rudern und Skilanglauf. Ruhen Sie nicht zu oft aus, aber machen Sie auch keinen Leistungssport daraus! Richtig machen Sie es, wenn Ihr Puls (Schläge pro Minute) für mindestens 30 bis 45 Minuten im Zielbereich oder (noch besser) im Idealbereich Ihrer Altersgruppe liegt.
Betreiben Sie Ihren Ausdauersport zwei- bis dreimal pro Woche. Messen Sie dabei alle 10 Minuten den Puls, idealerweise mit einem Pulsmessgerät.

Burnout - Hilfe

Leichtgradige Erschöpfungszustände können mit gesunder Ernährung, zusätzlichen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen, genügend sportlichem Ausgleich und vor allem ausreichend Urlaub selbst behoben werden. Wenn aber nach einem dreiwöchigen Urlaub keine anhaltende Regeneration eingetroffen ist, sollten Sie sich in professionelle Hände begeben.

Adressen, die Ihnen weiterhelfen können, finden Sie im nächsten Abschnitt.

Adressen, die bei Burnout weiterhelfen

  • Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde e.V., Schönbergstr. 11a, 79291 Merdingen
  • Ärztliche Gesellschaft für Physiotherapie, Kneippärztebund, Villa Dr. Baumgarten, 86825 Bad Wörishofen
  • Berufsverband Deutscher Psychologen, Glinkastr. 5-7, 10117 Berlin
  • Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin, Promenadenplatz 1,72250 Freudenstadt
  • Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V., Würmtalstr. 54, 81375 München
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung, Godesbergerallee 18, 53175 Bonn
  • Deutscher Bäderverband, Schuhmannstr. 111, 53113 Bonn
  • Deutscher Zentralverein Homöopathischer Ärzte, Am Hofgarten 5, 53113 Bonn
  • Hufelandgesellschaft für Gesamtmedizin e.V., Chauseestr. 29, 10115 Berlin
  • Internationale Gesellschaft für Chinesische Medizin e.V. (SMS), Franz-Joseph-Str. 38, 80801 München
  • Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Postfach 120264, 10592 Berlin
  • Kneippbund, Adolf-Scholz-Allee 6-8, 86825 Bad Wörishofen
  • NaturaMed Vitalclinic, Deutsche Klinik für naturmedizinische Diagnostik und Erschöpfungstherapie (Privatklinik), Badstr. 31c, 88339 Bad Waldsee, Tel: 07524/990222, E-Mail: sekretariat@naturamed.de, http://www.naturamed.de/
  • NaturaMed-Verein e.V., gemeinnütziger Verein zur Förderung der naturgemäßen körperlichen und geistigen Gesundheit, Badstr. 31, 88339 Bad Waldsee, Anfragen möglichst per Fax: 07524/990 233 oder Post.
  • Rehabilitationskliniken, Arbeitskreis Gesundheit e.V., Am Römerlager 2,53117 Bonn
  • Verband der privaten Krankenversicherungen e.V., Bayenthalgürtel 26, 50968 Köln
  • Verband Deutscher Kneippheilbäder und Kneippkurorte, Wilhelmsplatz 3, 57334 Bad Laasphe
  • Zentrum zur Dokumentation für Naturheilverfahren e.V., Virchowstr. 50, 45147 Essen

Kommentare

Petra, 02.11.2010, 04:09

Hallo,
ich habe nach langer Dauerbelastung ein Burnout, es kam zu einem stationären Kurzaufenthalt und Kaliummangel, welcher mir in der Muskulatur immer noch Beschwerden bringt. Was kann ich hinsichtlich Orthomolekular Medizin einnehmen, da ich meinem Körper etwas gutes tun möchte und ihm Helfen möchte wieder auf die Beine zu kommen. Yoga, Erholung gönne ich ihm schon.
Herzlichst
Petra

blaublut, 17.11.2010, 15:32

Liebe Petra! Ich hatte vor einigen mon auch einen burnout. Die psychoschiene war nichts für mich, ich weiß ja das ich einfach zu viel und zu lange gearbeitet hatte. Ich hatte dann ein Präparat mit Cordyceps genommen, das hat mir gut geholfen. Natürlich nciht alleine, sondern Auszeit, Sport, viel Schlafen, kein Alk und kein Rauchen.
Dannach konnte ich plötzlich auch wieder reden. Aber so als Einstieg wäre reden sprich Psychotherapie nichts für mich gewesen!
Tu waas für dich!
BB

Redaktion: Dr. rer. nat. Inge Ziegler

Kommentare

C s aus Bremen, 22.04.2017:
Bin Hochleistungssportler(15-20 Std./Woche). Bin mir hat es mit einem grippalen Infekt begonnen. Hab mir für dieses Jahr sehr hohe Ziele mit zwei EM- und drei WM-Teilnahmen gesetzt. Durch meinen Ergeiz habe ich leicht weitertrainiert und keine Pause gemacht. Dann kamen Herzstechen dazu und ich dachte gleich an eine Herzmuskelentzündung und ich schwitzte ab diesen Zeitpunkt unter den Achsel auch ohne sportliche Betätigung. Im Krankenhaus wurde ein US, Leistungs- und LangzeitEKG, MRT vom Herz gemacht. Es konnte nichts festgestellt werden. Das Schwitzen und die Müdigkeit und Lustlosigkeit und Schlafstörungen(wachte öfters in der Nacht mit Schweiß auf der Stirn auf) blieben. Die mittlerweile 5 Bluttests waren alle in Ordnung. Auch ein Schilddrüsen und Nebennierentest war in Ordnung. Der Urologe finde eine kleine Veränderung der Prostata(PSA wird noch überprüft) und einen kleinen Nierenstein, der aber seinerseits von selber verschwindet. Mittlerweile habe ich große psychische Probleme und Depressionen da mir kein Arzt sagen konnte was ich habe und das Kind keinen Namen hat. Habe ich wirklich ein Burnout oder wurde ein organischer Schaden übersehen. Bin mittlerweile nur am Krankheiten erfinden. Die EM Ende April habe ich schon absagen müssen. Wenn ich trainiere habe ich ca. um 20 Pulsschläge mehr als normal. Der Ruhepuls ist OK. Die meisten Problem bereitet mir das Schwitzen unter der Achsel und das Krankheiten erfinden und das nicht normal trainieren können. Was können Sie mir raten? Vielleicht wissen Sie eine Lösung?
Online-Redaktion, 05.08.2015:
Sehr geehrter Herr Naser,

Herr Dr. Mansmann hat zwar den Beitrag für unser Portal geschrieben, ist aber nicht Teil der Redaktion. Seine Kontaktdaten finden Sie in unserer Therapeutenliste unter http://www.naturheilmagazin.de/nc/aerzte/profil/items/show/vinzenz-mansmann.html

Alles Gute wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion
Andreas Naser, 05.08.2015:
Guten Tag,
Sie beschreiben eine Menge von mir bekannten Erschöpfungszustände.
Kann ich zu Ihnen kommen mit einer Akuteinweisung vom Arzt? Ich bin bei der AOK Baden-Württemberg und bin privat Zusatz versichert mit Chefarzt, Einzelzimmer und Wahlleistungen.
Bitte um Info.

Vielen Dank

MfG

Naser
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