Blasenentzündung aus naturheilkundlicher Sicht

Blasenentzündung

50-70 % aller Frauen leiden mindestens einmal im Leben unter einer Blasenentzündung (auch Blasenkatarrh oder Zystitis genannt). 10-20 % aller Frauen haben einmal im Jahr mit einer Blasen- oder Harnwegsentzündung zu tun. Der Arzt für Naturheilverfahren Peter Hansen Volkmann hat für Sie seine Erfahrungen und Empfehlungen zur naturheilkundlichen Behandlung von Blasenentzündungen zusammengefasst.

Peter-Hansen Volkmann - FA. für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Sportmedizin
Peter-Hansen Volkmann
FA. für Allgemeinmedizin
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"Arzt für das Ökosystem Mensch, der im Zentrum von Krankheit Darm und Ernährung sieht. Hat in den 90-er Jahren kybernetische Zusammenhänge chronischer Krankheiten erkannt und die hypoallergene orthomolekularen Therapie – hoT, die reinste Variante der Orthomolekularen Medizin – als effektive Behandlungsoption entwickelt."

Internationale Arztpraxis für Naturheilkunde und Sport
Tel: 0451-302310
Kücknitzer Hauptstraße 53
23569 Lübeck

Einführung

Die Harnblase ist ein muskuläres Hohlorgan, das innen mit einer Schleimhaut ausgekleidet ist und teilweise direkt an die Scheide angrenzt. Entzündet ist bei einer Blasenentzündung (Zystitis) normalerweise die Blasenschleimhaut (sog. Blasenkatarrh). In seltenen, schwereren Fällen kann die gesamte Wand der Harnblase entzündet sein (Panzystitis) und auf die Scheidenwand sowie auf den Enddarm übergreifen. Meist wird die Blasenentzündung durch Bakterien verursacht, die durch die Harnröhre aufsteigen und so in die Harnblase gelangen. Das kann sich an einer oft sehr schmerzhaften Harnröhrenentzündung mit brennenden Schmerzen zeigen. Da Frauen mit 2,5-5 cm eine deutlich kürzere Harnröhre als Männer (etwa 20-25 cm) besitzen, treten Harnwegsinfekte bei Frauen wesentlich häufiger auf. Besonders häufig erkranken Frauen in der Schwangerschaft und in den ersten Wochen nach der Geburt. Auch Kinder sind häufiger von Blasenentzündungen betroffen. So begünstigt z. B. das Tragen von Windeln das Verschleppen von Fäkal-Keimen in die Harnröhre mit daraus resultierenden Zystitiden. Bei Männern bekommen vor allem die über 50-Jährige eine Blasenentzündung, wenn sie eine vergrößerte Prostata haben. Drückt diese auf die Harnwege, wird der Harnabfluss behindert und damit die Vermehrung von Keimen im Restharn begünstigt. Insgesamt gehören Harnwegsinfekte zu den häufigsten bakteriellen Infektionen im ambulanten Bereich. Wird eine Blasenentzündung nicht rechtzeitig behandelt, können die Krankheitserreger von der Harnblase über den Harnleiter weiter zu den Nieren aufsteigen und dort eine gefürchtete Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) oder bei Übergreifen auf die Niere eine Nephritis (Nierenentzündung) auslösen.

Zwar werden Blasenentzündungen heute noch häufig antibiotisch behandelt, doch gibt es ausgezeichnete naturheilkundliche Therapiemöglichkeiten, die deutlich schonender wirken und Resistenzbildungen bei den beteiligten Bakterien wie MRSA verhindern.

Symptome einer Blasenentzündung

Typische Symptome einer akuten Blasenentzündung sind:

  • (krampfartige) Schmerzen / Brennen beim Wasserlassen (Algurie)
  • ausgeprägter ständiger Harndrang, obwohl nur wenig Harn kommt (sog. Pollakisurie), häufiges Wasserlassen
  • schwächerer Harnstrahl als sonst, erschwerte Entleerung der Blase (Dysurie)
  • auch unwillkürlicher (d. h. unkontrollierter) Abgang kleiner Harnmengen (leichte Inkontinenz) z. B. beim Husten, Lachen oder Niesen

Als weiteres Symptom kann noch Blut im Urin hinzukommen und der Urin kann sehr unangenehm und scharf riechen. Das Allgemeinbefinden sollte bei einer normalen Zystitis nicht wesentlich beeinträchtigt sein.

ACHTUNG: Treten Fieber oder Schmerzen im seitlichen unteren Rücken auf (sog. Flankenschmerz), spricht das dafür, dass die Keime weiter von der Blase in Richtung Niere gewandert sind und womöglich schon eine Nierenbeckenentzündung (Pyelitis oder Pyelonephritis) entstanden ist. In diesem Fall sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen.

Anders als eine akute Zystitis zeigt sich eine chronische Blasenentzündung meist weit weniger deutlich. Manchmal spüren die Betroffenen lediglich ein leichtes Stechen im Blasenbereich, wenn sie z. B. zu wenig getrunken oder viel geschwitzt haben.

Diagnose

Ein wichtiger Hinweisgeber bei einer Blasenentzündung ist der Urin. Ein gesunder Harn ist keimfrei und riecht „wie frische Kalbsbrühe“, sagt das Labor-Fachbuch.

Selber Testen mit Urinteststreifen

Wenn Sie den Verdacht haben, an einer akuten Blasenentzündung zu leiden, können Sie selbst einen ersten Test machen. In der Apotheke erhalten Sie Urinteststreifen, mit denen Bakterien, weiße und rote Blutkörperchen im Harn nachgewiesen werden können.

Wichtig ist, dass der Test richtig durchgeführt wird. Am besten geeignet ist dafür der Morgenurin, da dieser besonders konzentriert ist und sich Bakterien, die sich während der Nacht vermehrt haben, damit besonders gut nachweisen lassen. Falls der Test im Laufe des Tages durchgeführt wird, sollte die Blase zuvor mindestens drei bis vier Stunden nicht geleert worden sein.
Verunreinigungen sollten Sie vorbeugen, indem Sie vor der Sammlung des Urins die Hände waschen. Um möglicherweise in der Harnröhre befindliche Verunreinigungen von Eiweiße oder Bakterien auszuspülen, wird der anfängliche Harnstrahl (ca. 50 ml) verworfen und dann der sogenannte Mittelstrahlurin für die Untersuchung verwendet. Dabei sollte der Harnstrahl nicht unterbrochen werden! Die restliche Harnmenge wird wieder verworfen.
Anschließend wird der Schnelltest entsprechend der Anleitung auf dem Beipackzettel durchgeführt. Dazu wird der Teststreifen in den Urin, der zuvor in einem sauberen Gefäß gesammelt wurde, oder auch direkt in den Mittelstrahlurin gehalten. Teststreifen vorsichtig abstreifen, ohne die Testfelder zu berühren. Binnen einer Minute verfärben sich die Testfelder entsprechend des Befundes. Ein Vergleich mit den Farben auf der Packung verrät sofort das Ergebnis. Ist der Test positiv, sind also Bakterien oder vermehrt weiße/rote Blutkörperchen im Urin, liegt ziemlich sicher eine Blasenentzündung vor. Andernfalls könnte eine Blasenverkrampfung bzw. eine Reizblase hinter den Beschwerden stecken.

ACHTUNG: Die Urinuntersuchung sollte unbedingt vor einer Antibiotikaeinnahme durchgeführt werden, da der Test sonst nicht mehr aussagekräftig ist!

Das macht der Arzt

Über Teststreifen hinaus kann der Arzt den Verdacht auf eine Blasenentzündung über labordiagnostische Blut- und Harnanalysen abklären. Mit Blutuntersuchungen (Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit – BKS/BSG, weiße Blutkörperchen im Blutbild, CRP) lassen sich Entzündungen im Körper gut nachweisen.

Trübungen oder ein ungewöhnlicher Geruch können auf die Besiedlung der Harnwege mit Bakterien hinweisen. Doch nicht immer steckt gleich eine Infektion dahinter. So gilt ein Nachweis von Bakterien im Urin älterer Menschen – soweit sie keine Beschwerden haben – als normal und ohne Krankheitswert! Bei Männern riecht der Urin natürlicherweise meist intensiver als der von Frauen, während Trübungen wiederum bei Frauen häufiger vorkommen und oft ein Hinweis auf eine zu geringe Trinkmenge sind. Um gesund zu bleiben, sollte man täglich mindestens 2 Liter reines Trinkwasser zu sich nehmen – wobei Tee, Kaffee oder Bier und Wein KEIN Wasser sind!

Ist der Urin trüb, sollte weiter nach dem Grund geforscht werden. Einen ersten Anhaltspunkt erhält man nach dem Stehenlassen des Urins. Bleibt er nach mehreren Stunden noch trüb, deutet das auf einen bakteriellen Befall hin.

Mit Hilfe einer Urinkultur kann der Arzt herauszufinden, welche Keime hinter der Entzündung stecken und welche Antibiotika – sofern erforderlich – im Einzelfall wirksam sind.

Bei besonders hartnäckigen oder ständig wiederkehrenden (rezidivierenden) und chronischen Blasenentzündungen werden bildgebende Verfahren (Ultraschall, Röntgen) eingesetzt, um zu prüfen, ob anatomische Gegebenheiten bzw. andere mechanische Faktoren (z. B. Harnsteine) den Harnfluss bzw. die Blasenentleerung behindern. Ein typisches Beispiel hierfür wäre eine vergrößerte Prostata bei Männern über 50. Bei einem Zystogramm wird dem Patienten zunächst ein wasserlösliches Kontrastmittel verabreicht, dessen Verteilung dann im Röntgenbild kontrolliert wird. So können Funktionsstörungen der Nieren oder Abflussbehinderungen der ableitenden Harnwege sichtbar gemacht werden. Seltener zum Einsatz kommt die Blasenspiegelung (Zystoskopie). Sie wird z. B. angewendet, wenn ein Verdacht auf einen Blasentumor oder eine blutige Entzündung der Blasenschleimhaut (hämorrhagische Zystitis) besteht.

Einige wichtige Differenzialdiagnosen

Abzugrenzen ist eine Blasenentzündung (mit in der Regel bakterieller Beteiligung) von einer meist sterilen Blasenreizung, wie sie z. B. durch Verkrampfungen bei chronischem Stress oder durch Fehlernährung mit unverträglichen Nahrungsmitteln entstehen kann. Bei der Abgrenzung können Urinteststreifen helfen.

Wichtig ist es abzuklären, ob es sich nur um eine Blasenentzündung oder womöglich bereits um eine Nierenbeckenentzündung (Pyelitis, Pyelonephritis) handelt.

Wenn Fieber, Flankenschmerzen und ein schlechtes Allgemeinbefinden hinzukommen, dürften die Nieren bereits mitbetroffen sein. Allerdings kann eine Nierenbeckenentzündung durchaus auch unspektakulär verlaufen. Dann klagt der Patient vielleicht nur über Kopfschmerzen, dumpfe Rückenschmerzen und fühlt sich müde.

Um die Schmerzempfindlichkeit im Bereich der Nieren zu überprüfen, legt der Arzt seine eine Hand flach etwas unterhalb der unteren Rippen auf den Rücken und klopft mit seiner anderen, zur Faust geballten Hand darauf. Dieser Test wird auf beiden Seiten durchgeführt (sogenanntes Abklopfen der Nierenlager). Ein deutlicher Klopfschmerz lässt eine Nierenbeckenentzündung vermuten.

Naturheilkundliche Diagnostik

In vielen Fällen verrät mir schon ein einfacher Blick auf den Patienten viel über seine gesundheitlichen Probleme und damit über mögliche Hintergründe der Blasenentzündung. Beispielsweise kann eine links höher stehende Schulter (sogenannter Schulterhochstand) als Hinweis auf eine chronische Darmstörung gewertet werden, die durchaus wiederkehrende und chronische Blasenentzündungen zur Folge haben kann (s. auch weiter unten unter Darmsanierung).

Im Gespräch mit dem Patienten (Anamnese) und bei der körperlich / internistischen Untersuchung achte ich zudem darauf, wo sonst noch Beschwerden auftreten. Hat der Patient vielleicht weitere Beschwerden im Verlauf des Blasenmeridians? Gibt es Narben, Zahnherde oder ähnliches, welche die Blasenfunktion stören können? Leidet die Patientin häufig unter Ausfluss? – All dies gibt mir wertvolle Informationen für meine spätere, ganzheitlich ausgerichtete Therapie.

Um den Hintergründen einer Erkrankung auf den Grund zu gehen, arbeite ich in meiner Praxis ergänzend zu schulmedizinischen Methoden gerne mit der Applied Kinesiology (AK). Diese Muskelteste erlauben einen Blick hinter die Fassade des Patienten und geben mir Auskunft über Störungen und Ursachen-Zusammenhänge, die mir mit den üblichen schulmedizinischen Methoden verborgen blieben.

Ursachen einer Blasenentzündung

Hauptursache von Blasenentzündungen ist eine lokale Immunschwäche mit aufsteigenden Infektionen durch verschiedene Bakterienarten. In 80 % der Fälle ist Escherichia coli der Übeltäter. Darüber hinaus können Enterokokken, Staphylococcus aureus, Pilze, Chlamydien, Viren usw. hinter einer Blasenentzündung stecken. Auch chemische Reize (z. B. bei einer Chemotherapie oder unverträgliche Nahrungsbestandteile) und mechanische Auslöser können zu einer Blasenentzündung führen. Mechanische Ursachen spielen (neben einer Verschleppung von Keimen) z. B. bei Patienten eine Rolle, die einen Blasenkatheter tragen müssen sowie bei Frauen, die nach dem Geschlechtsverkehr wiederholt eine Blasenentzündung bekommen (sog. Honeymoon-Zystitis).

Allgemein bekannt ist, dass kalte, nasse Füße vermehrt zu Blasenentzündungen führen können, wie auch längeres Sitzen auf einer kalten Unterlage, z. B. auf einer Steinbank. Weniger bekannt ist, dass chronische Blasenreizungen, die sich wie eine Entzündung anfühlen können, durch Nahrungsmittelintoleranz oder Unverträglichkeit von E-Stoffen in der modernen Ernährung ausgelöst und unterhalten werden können.

Daneben gibt es nicht wenige Frauen, die bevorzugt im Zusammenhang mit ihrer Regelblutung unter wiederkehrenden Blasenentzündungen leiden. Auch in den Wechseljahren treten Blasenentzündungen häufiger auf, weil die Schleimhäute in dieser Lebensphase anfälliger sind.

Psychischer Stress kann ebenfalls eine Rolle bei der Entstehung von Blasenentzündungen spielen. Durch die Daueranspannung wird die Blase nicht vollständig entleert. Im Restharn können sich dann zurückgebliebene Bakterien vermehren und zur Zystitis führen.

Begünstigt werden können Blasenentzündungen durch ungenügendes Trinken, wie es insbesondere bei älteren Menschen verbreitet ist. Werden die Harnwege nicht richtig durchgespült, haben Bakterien leichteres Spiel.

Treten immer wieder Blasenentzündungen auf, können auch andere Erkrankungen dahinter stecken. Beispielsweise erkranken Diabetiker oder Personen mit Immunstörungen öfter an Blasenentzündungen. In solchen Fällen muss abgeklärt werden, ob mechanische Harnabflussbehinderungen oder Stoffwechselkrankheiten für die wiederkehrenden (rezidivierenden) und chronischen Blasenentzündungen verantwortlich sind. Ist dies der Fall, muss zunächst die Grunderkrankung entsprechend behandelt werden.

Wichtige schulmedizinische Ursachen einer Zystitis im Überblick

  • Infekte (v. a. bakterielle)
  • chemische / physikalische Reize (z. B. Chemotherapie, Bestrahlung, Kälte, Katheter ...)
  • anatomische Veränderungen / mechanische Behinderungen des Harnabflusses (z. B. Harnsteine, Harnröhrenverengungen, vergrößerte Prostata, Tumore)
  • Stoffwechselstörungen (Gicht, Diabetes), welche eine Zystitis begünstigen können
  • hormonelle Faktoren (z. B. Antibabypille, Menstruation, Wechseljahre, Schwangerschaft)
  • allgemeine Abwehrschwäche (z. B. Säuglinge, Kleinkinder, chronisch Kranke, regelmäßig Einnahme von Cortison, HIV)
  • Vitamin- und Spurenelemente-Mangel aufgrund einseitiger Ernährung oder chronischer Magen-Darm-Probleme
  • psychischer Stress

Ursachen aus ganzheitlicher Sicht

Die Ganzheitsmedizin kennt viele Vernetzungen zwischen verschiedenen Organsystemen. Dementsprechend ist auch eine Blasenentzündung nicht isoliert, sondern als Teil eines Geschehens zu sehen, das den ganzen Menschen betrifft.

Interessant in diesem Zusammenhang sind z. B. die Meridiane, die wir aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) kennen (Siehe auch: Lehre der Meridiane, Akupunktur). Treten im Verlauf eines Meridians Störungen bzw. energetische Blockaden auf, hat das Konsequenzen für alle Organe, die im Verlauf des Meridians liegen. Auf diese Weise können energetische Störungen an Muskeln, Hautarealen oder Organen im Bereich des Meridians jede andere Stelle des Meridians belasten und dort zu Beschwerden führen.

Im Zusammenhang mit der Blase ist insbesondere der Blasenmeridian interessant, der von der Stirn, über den Kopf und dann am Rücken auf beiden Seiten des Körpers bis zu den kleinen Zehen verläuft.

Auch gestörte Reflexzonen (z. B. Fußreflexzonen, Headsche Zonen) können in Zusammenhang mit Problemen eines Organs wie der Harnblase stehen. Die Fußreflexzone für die Blase befindet sich unterhalb vom Innenknöchel, etwa beim Übergang von der Fußsohle zur Seite des Fußes, wo das Fußgewölbe in den Fersenbereich übergeht. Schmerzen oder sonstige Veränderungen in diesem Bereich können auf eine energetische oder funktionelle Störung der Blase ebenso hinweisen wie auf strukturelle Probleme von Bändern und Gelenken der Region.

Nicht zuletzt können Zahnprobleme (z. B. tote bzw. wurzelbehandelte Zähne, Narben oder verbliebene Wurzelreste nach dem Ziehen von Zähnen) zu Beschwerden an Organen führen. Dabei steht die Blase in Verbindung mit den oberen und unteren Schneidezähnen, die oft bei jungen Mädchen Probleme verursachen.

Ein weiterer wichtiger Faktor, der gerade bei chronischen oder immer wiederkehrenden Harnwegsinfekten eine Rolle spielt ist das Milieu in Darm und Scheide. Ob sich in der Scheide krankmachende (pathogene) Keime ausbreiten können, hängt u.a. vom pH-Wert in der Scheide und von den dort lebenden Bakterien ab. Sind Scheiden- und Darmflora intakt, haben Pilze und pathogene Bakterien keinen Nährboden. Umgekehrt hat eine gestörte Scheiden- und Darmflora Folgen über diese Organe hinaus, u.a. weil von dort aus Keime zur Harnröhre verschleppt werden können und die Abwehr insgesamt geschwächt wird. Entsprechend sollten die Darm- und Scheidenflora bei rezidivierenden und chronischen Blasenentzündungen immer mitsaniert werden (mehr dazu siehe unter Therapie bei „Orthomolekulare Darmsanierung“ und „Probiotische Vaginalzäpfchen“).

Therapie

Die gute Nachricht vorneweg: Blasenentzündungen lassen sich in den allermeisten Fällen bestens rein naturheilkundlich effektiv behandeln. Unkomplizierte Fälle sollten nach 3-7 Tagen ausgeheilt sein. Weit mehr Probleme bereiten dagegen wiederkehrende Blasenentzündungen, unter denen besonders Frauen oft sehr stark leiden. Zum Glück bietet die Naturheilkunde auch in diesem Bereich vielversprechende Möglichkeiten.
Unabhängig davon, wie man behandelt, ist es wichtig, dass die Therapie ausreichend lange fortgesetzt wird, damit die Entzündung nicht verschleppt wird und möglichweise eine chronische Blasenentzündung oder eine Nierenbeckenentzündung daraus wird. Die Therapie also nicht gleich nach dem Verschwinden der Symptome beenden, sondern erst dann, wenn mindestens 3 Tage völlige Beschwerdefreiheit besteht und alle Felder auf dem Urinteststreifen (s. o.) im „grünen Bereich“ liegen, das heißt, keine Auffälligkeiten mehr bestehen.

Schulmedizinische Behandlung bei Blasenentzündung

Je nach Symptomen hält die Schulmedizin bei einer Blasenentzündung schmerzlindernde und entkrampfende Arzneimittel sowie Antibiotika bereit. Manche Schmerzmittel wirken zugleich antientzündlich und fiebersenkend. Bei dieser schulmedizinischen Behandlung geht es also darum, die Symptome der Blasenentzündung zu lindern bzw. zu beseitigen. Tiefergehende Ursachen bleiben hier unberücksichtigt.

Das gilt auch für die bei Zystitiden immer wieder gern verordneten Antibiotika. Diese sind v. a. wegen der Bildung von Resistenzen und der massiven Störung der Darmflora umstritten. Bekannt ist auch, dass wiederholte Antibiotikatherapien häufig weitere Harnwegsinfektionen nach sich ziehen. Hier droht ein Teufelskreis. Nicht ohne Grund haben inzwischen sowohl die WHO als auch die Regierungschefs der G7-Staaten einen sparsamen Einsatz von Antibiotika angemahnt. Zum Glück lassen sich gerade bei unkomplizierten Harnwegsinfekten leicht Antibiotika einsparen, da es ausgesprochen gute, effektive Alternativen gibt.

Je nach Fall richtet sich die schulmedizinische Behandlung nach der Ursache (z. B. Diabetes). Bei Fehlbildungen der Harnwege kann in sehr seltenen Fällen eine Operation sinnvoll sein.

Naturheilkundliche Behandlung bei Blasenentzündung

Die Naturheilkunde hält ein breites Spektrum an Therapien gegen Blasenentzündungen bereit. Meiner Erfahrung nach lässt sich damit der Einsatz von Antibiotika so gut wie immer vermeiden.

Homöopathie bei Blasenentzündung

Aus der klassischen Homöopathie kennen wir verschiedene Mittel, die häufiger bei Blasenentzündungen angezeigt sind. Dabei gibt es – wie in der klassischen Homöopathie üblich – nicht das Mittel für die Zystitis. Vielmehr wählt der Behandler das passende homöopathische Mittel stets anhand der individuellen Beschwerden und Gegebenheiten aus. Typische homöopathische Einzelmittel bei Blasenentzündung sind z. B.:

  • Dulcamara (Folge von Verkühlung und Nässe, wenn nasse Badekleidung nicht gewechselt wurde, Besserung der Beschwerden durch Wärme)
  • Belladonna (plötzlich auftretende , krampfartige Schmerzen beim Wasserlassen, Harndrang; hochrotes Gesicht, Fieber, oft kalte Hände/Füße)
  • Cantharis (schneidende, brennende Schmerzen während und nach dem Wasserlassen, dauernder Harndrang, es kommt nur wenig Urin)
  • Sarsaparilla (Blasenkrämpfe, brennende Schmerzen am Ende bzw. nach dem Wasserlassen, dünner Urinstrahl)
  • Solidago (abklingender Harnwegsinfekt, Nachbehandlung)
  • Pulsatilla (Reizblase, wiederkehrende Harnwegsinfekte, Folge von Unterkühlung, krampfartige Schmerzen, vermehrter Harndrang, weinerliche Stimmung)

Neben speziell auf den Patienten und das akute Stadium abgestimmten homöopathischen Einzelmitteln können homöopathische Komplexmittel, also Kombinationen aus verschiedenen, bei Blasenentzündung bewährten homöopathischen Mitteln, eingesetzt werden. In meiner Praxis habe ich bei Blasenentzündungen besonders gute Erfahrungen mit dem homöopathischen Komplexmittel Sabal Pentarkan gemacht.

Potenziertes Eigenblut

In meiner Arztpraxis arbeite ich immer wieder gern mit dem sogenannten Potenzierten Eigenblut (PEB). Dabei wird dem Patienten nach intravenöser Gabe z. B. von Traumeel zunächst etwas venöses Blut entnommen und dieses dann homöopathisch aufbereitet, d. h. verdünnt und verschüttelt mit Präparaten für die Leber, die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) und die Niere, bevor die Mischung dem Patienten an Akupunkturpunkte und Reflexzonen von Organen im Sinne der Neuraltherapie verabreicht wird.

Dabei können zusätzlich antientzündliche homöopathische Mittel eingesetzt werden. Bei Blasenentzündungen habe ich sehr gute Erfahrungen damit gemacht, dass ich suprapubisch (d. h. oberhalb des Schambeins) an 5 Punkten ein Nierenpräparat nach Austestung (z. B. Heweberberol injekt oder Rheuma-Hewert N) spritze.

Diese Reiztherapie entkoppelt oft kurzfristig die sich selber unterhaltenden Schmerz- und Entzündungsreize vor allem bei chronischer Blasenentzündung und regt dadurch die Selbstheilung an.

Akupunktur / Akupressur bei Zystitis

Wenn energetische Ungleichgewichte innerhalb von Meridianen für eine Blasenentzündung verantwortlich zeichnen, können diese neben der PEB z. B. mit Akupunktur oder auch im Rahmen einer Selbstbehandlung der Patienten mit Akupressur an speziellen Meridianpunkten behandelt werden.

Phytotherapie bei Blasenentzündung

Auch die Heilpflanzenkunde hält einige durchaus wirksame Möglichkeiten zur Therapie einer Zystitis bereit. Zu den wichtigsten Heilpflanzen bei Blasenentzündung zählen:

  • Goldrute (Solidago virgaurea) – wirkt leicht krampflösend, zur Durchspülung der Harnwege (diuretisch), antientzündlich
  • Kapuzinerkresse (Tropaeolum maius) – wirkt leicht antibiotisch
  • Meerrettich (Armoracia rusticana) – wirkt ebenfalls keimhemmend
  • Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense) – bakterielle und entzündlichen Harnwegserkrankungen, erhöht die Harnmenge und wirkt antientzündlich
  • Birke (Betula) – zur Durchspülung bei bakteriellen und entzündlichen Harnwegserkrankungen (wirkt diuretisch)
  • Brennnessel (Urtica dioica) – zur Durchspülungstherapie
  • Erdrauch (Fumaria officinalis) – wirkt mild entkrampfend auf die ableitenden Harnwege

Für die Zubereitung kommen Tees, Frischpflanzenpresssaft oder pflanzlich-homöopathische Urtinktur (z. B. von Ceres Solidago comp., 2- bis 3-mal 3-5 Tropfen/Tag) in Frage. Einige Kombinationen sind auch als bewährte Phytotherapeutika im Handel (z. B. Solidagoren, Cystinol). Fertige Tees erhalten Sie in der Apotheke. Nach folgender Rezeptur können Sie aber auch einen Tee mischen lassen:

  • Goldrutenkraut 60 g
  • Schachtelhalmkraut 25 g
  • Erdrauchkraut 20 g
  • Brennnesselblätter 15 g

3-4x täglich 2 gehäufte Teelöffel mit heißem Wasser übergießen (große Tasse, nicht mehr kochendes Wasser), 10-12 Minuten zugedeckt ziehen lassen [s. Gerhard; von Ganski: Die neue Pflanzenheilkunde für Frauen]

Orthomolekulare Therapie

Ein gut mit essenziellen Mikronährstoffen versorgter Körper wird in der Regel gut mit bakteriellen und viralen Angriffen von außen fertig. Fehlen die entsprechenden Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und ungesättigten Fettsäuren, leiden u.a. die Abwehr und die Funktion der Schleimhäute – mit unmittelbaren Folgen für die Blase und ableitenden Harnwege. Ist die Schleimhaut dort geschwächt, können sich krankmachende Keime leichter einnisten und vermehren.

Wichtig für die allgemeine Schleimhautpflege sind vor allem

  • die Vitamine A, B5, C, D3 und E
  • die Spurenelemente Zink und Selen
  • Magnesium sowie
  • Omega-3-Fettsäuren.

Im Zusammenhang mit Blasenentzündungen sind zudem die antientzündlich wirkenden und abwehrstärkenden Mikronährstoffe (z. B. Vitamin C, Vitamin D, E, Zink, Omega-3-Fettsäuren) besonders relevant. Ebenso sollten unbedingt solche Mikronährstoffe in ausreichender Menge vorhanden sein, die oxidativen Stress – wie er stets bei Entzündungen auftritt – verringern. Das gilt unter anderem für Vitamin A, C, E und Selen.

Sind all diese und andere Nährstoffe trotz ausgewogener und gesunder Ernährung nicht ausreichend vorhanden, empfehle ich entsprechende orthomolekulare Reinstoffpräparate zur Nahrungsergänzung. Für meine Patienten kombiniere ich die oben genannten und weitere wichtige Mikronährstoffe gern mit probiotischen Keimen, die im Rahmen der orthomolekularen Darmsanierung oder zur Vaginalpflege eingesetzt werden.
Dabei kommen für meine Patienten in der Entzündungsbehandlung besonders hohe Dosierungen zur Anwendung zur Stärkung des Immunsystems und zur schnellen Abräumung von Stoffwechselschlacken: Acerola-Zink z. B. bis zu 1000 mg Vitamin C und 100 mg Zink pro Tag für 4-8 Tage, kombiniert mit ADEK 3x 2-3 Kapseln pro Tag als Schleimhautschutz.

Orthomolekulare Darmsanierung

In meiner Praxis habe ich die besten Erfahrungen mit der orthomolekularen Darmsanierung gemacht. Dabei werden lebenswichtige Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Omega-Fettsäuren mit Symbionten für Dünn- und Dickdarm kombiniert.

Bei wiederkehrenden und chronischen Harnwegsinfekten empfehle ich grundsätzlich eine dreimonatige Kur, die in drei Schritten aufgebaut ist.

  • Im ersten Schritt werden die wichtigsten Defizite aufgefüllt und die körpereigene Regulation verbessert, d. h. Entgiftung, Entschlackung und Ausleitung chronisch belastender Stoffwechselschlacken aus dem Körper neben einer Abdichtung des Darmes bei sogenanntem Leaky Gut (undichter Darm).
  • Im zweiten Schritt folgt eine Dünndarmsanierung mit Symbionten und Vitaminen.
  • Im dritten dann eine Dünndarmpflege in Kombination mit einer umfassenden Dickdarmsanierung. D. h neben einem breiteren Symbiontenspektrum werden Vitamine und Omega-Fettsäuren zur Milieutherapie eingesetzt.

Wichtig bei jeder Darmsanierung ist, dass

  • die probiotischen Keime in ausreichend hoher Zahl vorhanden sind (mindestens 10 hoch 9)
  • keine belastenden Zusatzstoffe enthalten sind (z. B. Magnesiumstearat, Aromastoffe, Farbstoffe usw.)
  • die Darmsanierung ausreichend lange durchgeführt wird.

Mit einer erfolgreichen Darmsanierung werden

  • Krankheitserreger biologisch durch zugeführte lebensfähige Symbionten zurückgedrängt und über den Enddarm ausgeschleust
  • das Milieu (z. B. pH-Wert) im Darm stabilisiert
  • die örtliche und allgemeine Abwehr des Körpers gestärkt sowie
  • die Darmschleimhaut stabilisiert und abgedichtet und dadurch
  • die Leberentgiftung sowie die Nierenbelastung durch Ausleitung giftiger Stoffwechselschlacken reduziert
  • das wiederum reduziert einen erhöhten Durchtritt freier Flüssigkeit aus dem Darm in die Bauchhöhle und mindert möglichen basischen Ausfluss (siehe Abb.).
Ausfluß Schemata
Sammelt sich zu viel freie Flüssigkeit in der Bauchhöhle, kann diese über die Eileiter und die Scheide nach außen abfließen Folge ist ein basischer vaginaler Ausfluss, der das Milieu in Scheide und Intimbereich stört und dort Infektionen begünstigt

Noch ein Tipp: Wenn Blasenentzündungen immer wieder nach dem Geschlechtsverkehr auftreten (Jungverheirateten-Zystitis), spricht das dafür, dass auch beim Partner ein gestörtes Milieu vorliegt. In diesem Fall sollte die Darmsanierung zeitgleich von beiden Partnern durchgeführt werden, um ständige wechselweise Neuinfektionen zu vermeiden.

Probiotische Vaginalzäpfchen

Scheidenzäpfchen bei einer Blasenentzündung? Ja, durchaus!
Im Speziellen setze ich von mir entwickelte probiotische Scheidenzäpfchen mit Schleimhaut stabilisierenden Vitaminen und Spurenelementen gern bei Frauen mit wiederkehrenden Harnwegsinfekten und chronischer Blasenentzündung ein. Nachgewiesenermaßen zeigen betroffene Frauen regelmäßig Veränderungen ihrer Scheidenflora. Bei diesen Frauen treten vermehrt Escherichia-coli-Bakterien in der Scheidenflora auf, während Wasserstoffperoxid-bildende Milchsäurebakterien unterdurchschnittlich vertreten sind. Das Problem dabei: Die besagten (in zu geringer Zahl vertretenen) Milchsäurebakterien wirken eigentlich durch ihre sauren Stoffwechselprodukte der Besiedlung mit krankheitserregenden Keimen entgegen.

Das war für Forscher Anlass genug, zu überprüfen, ob umgekehrt mit Hilfe milchsäurebakterien-haltiger Vaginalzäpfchen wiederkehrende Harnwegsinfekte verhindert werden können. Das spannende Ergebnis der placebo-kontrollierten Doppelblind-Studie aus dem Jahr 2011: Frauen, die milchsäurebakterien-haltige Vaginalzäpfchen bekommen hatten, erkrankten nur halb so oft erneut an einer Harnwegsinfektion wie die in der Kontrollgruppe.

Die Bakterien der Scheidenflora schützen demnach nicht nur vor vaginalen Infektionen, sondern auch vor Infekten der anatomisch naheliegenden Harnwege. Probiotische Vaginalzäpfchen, die bestimmte Milchsäurebakterien enthalten, können daher bei wiederkehrenden Harnwegsinfekten erfolgreich zur Vorbeugung eingesetzt werden. Nach Einschätzung der Forscher war der Erfolg der probiotischen Zäpfchen in der Studie durchaus mit der sonst üblichen vorbeugenden Antibiotikagabe vergleichbar.

Deshalb ist eine synergistische Unterstützung dieser Bakteriengruppe auch bei Zystitiden so wichtig.

Bei wiederkehrenden Harnwegsinfekten kann es also durchaus sinnvoll sein, mit probiotischen Vaginalzäpfchen das Scheidenmilieu zu sanieren und zu stabilisieren. Denn letztendlich hängt mit vom Scheidenmilieu ab, ob sich eingeschleppte Bakterien auch wirklich ansiedeln und vermehren können.

Gerade auch bei Frauen in und nach den Wechseljahren, bei denen die Scheide hormonell bedingt trockener ist und die Schleimhäute von Blase und Scheide dünner werden, können sich unliebsame Bakterien leichter den Weg bahnen. Auch hier können probiotische Vaginalzäpfchen eine sanfte, nebenwirkungsfreie Hilfe sein.

Eine Blasenkur zur Milieusanierung lasse ich in meiner Praxis nach dem folgenden Schema durchführen

  • 1.-6. Tag: abends 4Vag, ein probiotisches Vaginalzäpfchen auf Basis von besonders schleimhautfreundlicher Kakaobutter mit Vitaminen und Spurenelementen
  • anschließend über 14 Tage: alle 2 Tage ein Zäpfchen
  • weitere 14 Tage: 2 Zäpfchen pro Woche (z. B. Mittwoch und Sonntag)
  • weitere 5 Wochen: 1 Zäpfchen pro Woche vor dem Schlafengehen.

Ernährung

Mit einer gesunden Ernährung lässt sich unsere Abwehr steigern, die körpereigene Regulation wird verbessert und der Organismus wird insgesamt robuster.

Gesund heißt für mich:

  • viel frisches Bio-Obst und -Gemüse – am besten aus der Region und Jahreszeit
  • Vollkornkost gegenüber Weißmehlprodukten bevorzugen (je nach individueller Verträglichkeit)
  • keine Fertigprodukte
  • Meidung von Zusatzstoffen

Im Fall einer Blasenentzündung können Sie noch mehr tun.

  • Gemieden bzw. in Maßen konsumiert werden sollten Lebensmittel, die die Blase reizen könnten (z. B. Kaffee, Alkohol).
  • Günstig sind dagegen Lebensmittel, die die Harnausscheidung fördern (z. B. Rüben, Brennnessel, Lauchgemüse, Kohl, Karotten, Artischocken, Brunnenkresse, Zinnkrauttee etc.).
  • Wichtig ist v. a. ausreichendes Trinken neutraler Flüssigkeiten (mindestens 2-3 Liter Wasser pro Tag.
  • Sauermilchprodukte, Sauerkrautsaft, Kanne Brottrunk usw. helfen, ein gesundes Milieu im Darm zu schaffen und so Blasenentzündungen vorzubeugen.
  • Ein stark saurer Urin reizt ebenfalls die Blasenschleimhaut. Entsprechend sind basische Lebensmittel (Obst, Gemüse) gegenüber saurem (Fleisch, Fisch) zu bevorzugen.

Was Sie selbst tun können

Vorbeugung (Prophylaxe)

Das Wichtigste, was Sie bei wiederholten Blasenentzündungen tun können, ist die Vorbeugung.

Dazu gehört selbstverständlich die richtige Intimhygiene. Verzichten Sie auf alle Chemikalien, die das Milieu im Intimbereich stören könnten. Viele Produkte verändern direkt den pH-Wert und beeinträchtigen damit die Immunität der Schleimhaut. In der Regel reicht warmes Wasser zur Reinigung. Intimsprays, ungeeignete Seifen und Waschlotionen, parfümierte Binden usw. gehören in den Müll und nicht in den Intimbereich.

95 % aller Infekte der unteren Harnwege gehen auf Darmbakterien (v. a. Escherichia coli) zurück. Wegen der großen räumlichen Nähe von Harnröhre und Darmausgang werden Darmkeime leicht zur Harnröhre verschleppt. Ein wichtiger Schritt zur Vorbeugung ist neben der richtigen Toilettenhygiene die tägliche sorgfältige Reinigung des Genitalbereichs mit Wasser. Achten Sie daher bei der Toilettenhygiene immer darauf, von vorne nach hinten abzuwischen, um die Verschleppung von Krankheitserregern vom After aus zur Harnröhre zu vermeiden.

Sinnvoll ist auf jeden Fall das tägliche Wechseln der Unterwäsche, am besten aus Baumwolle, die sich bei mindestens 60 °C waschen lässt. Synthetische Unterwäsche schafft ein feuchtwarmes Klima, in dem sich ungeliebte Bakterien und Pilzen besser vermehren können, die dann bei der Wäsche mit 30 °C nicht zu beseitigen sind.

Frauen, die immer wieder nach dem Geschlechtsverkehr Blasenentzündungen bekommen, sollten die Blase gleich anschließend entleeren und den Intimbereich mit klarem Wasser spülen. So werden eingedrungene Keime möglichst schnell aus der Harnröhre ausgespült, bevor sie sich in der Harnblase ansiedeln können. Kondome beugen nicht nur Blasenentzündungen vor, sondern sie schützen auch vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.

Empfindliche Personen sollten unbedingt Kälte meiden (z. B. Parkbänke im noch kühlen Frühjahr, Rumlaufen im noch nassen Badeanzug, bauch-rückenfreie Kleidung) und das Becken warmhalten (warme Unterwäsche, auch wenn sie etwas aus der Mode geraten sind: Unterhemden tragen!). Kälte verringert die Durchblutung und schwächt damit die lokale Abwehr.

Zur Stabilisierung des Milieus im Intimbereich und Darm empfehle ich meinen Patienten grundsätzlich den Verzicht auf Zusatzstoffe bei der Ernährung, reichlich Frischkost – am besten in Bio-Qualität und aus der Region.

Weitere Tipps zur Vorbeugung:

  • immer ausreichend trinken (mind. 2 l pro Tag, am besten Wasser und Kräutertee; zum Durchspülen der Harnwege und Ausspülen von Krankheitserregern)
  • Stoffe, die die Blase reizen, meiden (Alkohol, Kaffee nur in Maßen, danach viel Wasser trinken)
  • Blase regelmäßig und stets vollständig entleeren (am besten in entspannt nach hinten gelehnter Haltung)
  • überwiegend basisch ernähren – wenig Fleisch und Weißmehlprodukte, viel Obst und Gemüse, am besten Frischkost in Bio-Qualität und aus der Region.

Zur Gesunderhaltung gehört für mich stets eine kontinuierliche Darmpflege. Sie helfen Ihrem Darm, wenn Sie

  • möglichst naturbelassene Kost nach ausreichendem Kauen und Einspeicheln essen: Die gesunde Verdauung beginnt im Mund!
  • auf ausreichend Ballaststoffe achten (mind. 50 g pro Tag)
  • weniger Fett und Fleisch essen
  • auf Vielfalt in der Ernährung achten
  • ggf. den Darm aktiv mit Präbiotika (z. B. Inulin) und Probiotika (z. B. mit Lactobacillus acidophilus, Bifidobacterium lactis, Streptococcus faecium und passenden Vitaminen) unterstützen
  • Antibiotika selten oder nie verwenden (falls sie wirklich unvermeidbar sind, anschließend unbedingt eine Darmsanierung durchführen!)

Darmpflege beginnt übrigens schon in der Schwangerschaft. Wer seinem Kind Gutes tun möchte, sollte

  • während Schwangerschaft besonders auf seinen Darm achten,
  • möglichst natürlich entbinden (weil das Kind über den Geburtskanal mütterliche Keime in der Scheide aufnimmt) und
  • 6 Monate stillen (dabei gelangen kontinuierlich hilfreiche Bifidobakterien in den Darm des Kindes)

Auf diese Weise beugt die Frau zugleich einer eigenen Blasenentzündung während der Schwangerschaft vor und erspart dem Kind womöglich, dass es über die Mutter schon während der Schwangerschaft Antibiotika ausgesetzt ist

Im Akutfall – Was tun bei Blasenentzündung?

Wenn Sie trotzdem eine Blasenentzündung bekommen, sollten Sie unbedingt viel trinken, um möglichst viele Krankheitserreger zügig auszuschwemmen. Bei ansonsten gesunden Erwachsenen sollten es 3-4 Liter täglich sein. Hilfreich sind auf jeden Fall Harn- und Blasentees, die Sie in Ihrer Apotheke bekommen.

Auch Wärme hilft. Wärmflaschen, Kirschkernsäckchen oder Heublumensäckchen können helfen, die Verkrampfungen im Unterleib zu lösen und die Schmerzen zu lindern.

Auch ansteigende Fußbäder, z. B. mit Lavendelöl, sind hilfreich. Dazu benötigen Sie eine größere Schüssel, in die sie bequem ihre Füße stellen können und 2 Kannen mit sehr heißem Wasser. Füllen Sie so viel körperwarmes Wasser ein, dass die Knöchel bedeckt sind. Wenn sich Ihre Füße nach 3-5 Minuten an die Temperatur gewöhnt haben, geben Sie etwas heißes Wasser hinzu (Vorsicht: Füße nicht verbrennen!). Auf diese Weise erhöhen Sie die Temperatur nach und nach bis die Füße richtig heiß und rot sind. Nach 20-30 Minuten können Sie das Fußbad beenden. Danach die Füße warm halten (am besten ins Bett gehen oder dicke Socken anziehen). Im Akutfall 2x täglich anwenden. Ansonsten ist das aufsteigende Fußbad v. a. dann zu empfehlen, wenn Sie merken, dass Sie kalte Füße haben. So kann das Fußbad, das die Abwehr steigert, auch vorbeugend eingesetzt werden.

Durch Akupressur am inneren Augenwinkel können Sie den Heilungsprozess zusätzlich unterstützen.

Psychosomatik

Wie jede Erkrankung ist auch eine Blasenentzündung stets individuell zu bewerten. Neben körperlichen (physischen) Aspekten kann auch die Psyche je nach Fall eine mehr oder weniger große Rolle spielen. Hier sollte jeder für sich selbst bzw. in Zusammenarbeit mit seinem Behandler prüfen, ob bestimmte Dinge zutreffen und mit der Blasenentzündung zusammenhängen können. Hilfreich kann es z. B. sein, auf zeitliche Zusammenhänge zu achten. Tritt die Blasenentzündung vielleicht immer bei großem Stress auf, wenn bestimmte Belastungen anstehen ...? Dann kann es mitunter sinnvoll sein, die Lebensumstände zu überdenken und ggf. zu ändern. Bei Stress aber auch selber seine Ernährungsgewohnheiten hinterfragen. Bei vielen Menschen gilt: Ich habe Stress, deshalb brauche ich Schokolade oder Chips – die dann die Ursache der „stressbedingten“ Zystitis sein können!

Rüdiger Dahlke setzt das Brennen beim Wasserlassen mit für den Patienten schmerzhaftem Loslassen in Verbindung.

Häufig in Verbindung gebracht wird die Blase zudem mit Unsicherheit(en) bzw. mangelndem Selbstvertrauen. Das heißt allerdings bei Weitem nicht, dass jede(r), der regelmäßig unter Blasenentzündungen leidet, ein Problem mit seinem Selbstbewusstsein haben muss. Das ist nur ein möglicher Aspekt von vielen. Nach meiner praktischen Erfahrung spielen gerade bei Immunschwächen wie Blasenentzündungen weit häufiger andere Faktoren (Ernährung, gestörtes Milieu, Darmdysbiosen usw.) eine entscheidende Rolle.

Das sagen andere Therapeuten

Der Kinderarzt Dr. Scheel sieht die Blase im Fall der Zystitis eher als Heilungs- denn als Krankheitsort: „Man kann die Blase auch als ‚Notventil‘, als Reaktionsort oder Reaktionsorgan betrachten. Dann stellt die Blase den Ort der Heilung dar. Sie ist dann entweder stärkstes oder schwächstes Organ des Gesamtsystems. Krankheit an sich ist für mich immer zunächst ein biologisches Bemühen des Wunderwerkes Mensch um Heilung! Denn der menschliche Organismus reagiert in der Regel bei Problemen über die Haut oder die Schleimhaut oder das Bindegewebe.“ Nach seiner Ansicht spielen Bindegewebe und Lymphe eine wichtige Rolle beim Krankheits-/Heilungsprozess: „Es ist unbedingt daran zu denken, dass organische und auch entzündliche Veränderungen immer seltener von warnenden Schmerzen begleitet werden. Zivilisationsbedingte Lymphstauungen im Bindegewebe/Grundsystem nach Pischinger können bedingen, dass die Informationen veränderter oder entzündeter Zellen/Gewebe/Organe nicht, oder in nur sehr fortgeschrittenem Krankheitsstadium, die Nervenendigung und damit das zentrale Nervensystem (ZNS) erreichen. Man spricht dann von einer ‚Verschlackung‘ im Bindegewebe." Nach Auffassung von Dr. Scheel kann jeder viel zur Vorbeugung und Selbsthilfe beitragen: Dazu gehören „Mit sich gut umgehen, sich verwirklichen. Eine gute Haltung einnehmen, für Entspannung sorgen, bewusst atmen, für gute Durchblutung und Durchwärmung sorgen, um Lymphstau zu verhindern. Auf eine gute Ernährung achten, versuchen, seine eigene energetische Gesamtsituation im Gleichgewicht zu halten, Ziele zu haben, sich von Manipulationen und Ängsten zu befreien. Vielleicht auch Psychotherapie, Akupunktur, Akupressur, Reflexzonenmassage, Lymphdrainage (zwischen Zehen) usw." [s. auch hier im Portal: Wege zur Gesundheit]

Heilpraktikerin Kriemhilt Waldenmaier schreibt zur Therapie der Zystitits: „Ich setze gern die Akupunktur und die Ohrakupunktur ein. In der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) werden Erkrankungen der Urogenitalorgane dem Funktionskreis Blase / Niere zugeordnet und deshalb mit einer Störung der Lebensenergie in Zusammenhang gebracht. Bei kalten Füßen und einem Kältegefühl der unteren Körperregion kann man von einem Leerezustand ausgehen. Hier wäre eine Moxabehandlung angebracht (= energiezuführende Therapie, bei der die Akupunkturpunkte mit Hilfe von Beifußkraut in Kegel-, Zigarren- oder Pulverform erhitzt werden). Diese wird meist als sehr angenehm empfunden.

Oder die Fußreflexzonenbehandlung:

Hier wird besonders die Symptomzone Blase behandelt, die i. d. R. auch sehr empfindlich sein wird. Ebenfalls mitbehandelt werden die Hintergrundzonen: Nieren, Harnleiter, Becken, Nasen- Rachenraum und Milz."

Zum Thema Phytotherapie schreibt sie: „Tees, die folgende Pflanzen beinhalten, trinken: Preiselbeeren, Schachtelhalm, Brennnessel, Hauhechel; Birke, zur besseren Durchspülung, Kapuzinerkresse und Meerrettich; Goldrute wirkt krampflösend, Calendula (Ringelblumen), Wacholderbeeren und Ehrenpreis.

Als Säfte empfehle ich, mehrmals täglich einen Esslöffel Selleriesaft oder Holundersaft zu trinken."

Darüber hinaus ist Frau Waldenmaier eine Anhängerin von den bereits angesprochenen Sitzbädern: „Nehmen Sie ein Sitzbad mit möglichst ansteigender Temperatur und legen anschließend einen eiskalten Teewickel auf die Regionen von Leber und Blase, mindestens eine Stunde lang. Es kommt zum starken Temperaturanstieg. Achtung: die Hautregion sollte warm sein, wenn Sie mit dem Wickel beginnen! Feuchtwarme Wickel hingegen über dem Schambein lindern die Schmerzen."

Zur Vorbeugung empfiehlt Frau Waldenmaier Preiselbeersaft: „Preiselbeersaft verhindert, dass sich Bakterien (Coli-Bakt.) an der Blasenwand festsetzen. Deshalb kann man ihn, wenn man zur Blasenentzündung neigt, ein- bis zweimal täglich zur Vorbeugung einnehmen. Ebenfalls hilft, Cranberrys oder grüne Kürbiskerne zu essen. Zur Vorbeugung eignet sich auch eine fünfwöchige Kur mit drei Tassen Tee am Tag aus Birkenblättern, Brennnessel und Ackerschachtelhalm."

Literatur

  • Dethlefsen, Thorwald; Dahlke, Rüdiger: Krankheit als Weg. Goldmann 1994
  • Friedrich, Uwe: Homöopathische Hilfe. Althea Verlag Zürich 1995
  • Kühn, Marion: Repertorium der ganzheitlichen Diagnostik. Foitzick Verlag 2010
  • Ludwig, M.; Hoyme, U.B.; Weidner, W.: Rezidivierende Harnwegsinfektionen der Frau; Der Urologe; 2006. 45(4): 421-428
  • Stapleton, Ann E., et al.: Randomized, placebo-controlled phase 2 trial of a Lactobacillus crispatus probiotic given intravaginally for prevention of recurrent urinary tract infection. Clin Infect Dis. (2011) 52(10): 1212-1217 first published online April 14, 2011 doi:10.1093/cid/cir183
  • Volkmann, Peter-Hansen: Frauenkrankheiten - ganzheitlich integrativ – Broschüre mit Vortragsmitschnitt auf DVD inklusive Vortragsfolien, VBN-Verlag, Lübeck
  • Wiesenauer, Markus: Quickfinder – Homöopathie für Kinder. GU 2007

Buchtipps

Kommentare

Online-Redaktion, 20.10.2016:
Liebe Iris,
danke für Ihre ausführliche Beschreibung. Leider können und dürfen wir allein aus einer schriftlichen Einzelfallbeschreibung keine Diagnose und Therapieempfehlungen ableiten. Vor der Therapie steht immer die Diagnose. Und die kann nur im persönlichen Kontakt (körperliche Untersuchung ...) erfolgen. In unseren Beiträgen können wir lediglich Ideen liefern, was aus ganzheitlicher Sicht hinter einer Erkrankung stehen kann und welche Therapieansätze möglicherweise in Frage kommen. Da sehen wir uns als Informationsquelle und Ideengeber.
Eine wichtige Rolle bei Harnwegsinfekten spielen das Milieu und das Abwehrsystem. Je nachdem, wo im Einzelfall die Ursache liegt, können z.B. eine Darmsanierung, Ernährungsumstellung, gezielte Zufuhr von Mikronährstoffen, eine Eigenblutbehandlung oder Homöopathie sinnvoll sein. Hier hat jeder Therapeut seine eigenen Ansätze. Adressen von ganzheitlich orientierten Therapeuten finden Sie auch bei uns im Portal:
Ärzte unter http://www.naturheilmagazin.de/aerzte.html und Heilpraktiker unter http://www.naturheilmagazin.de/therapeuten.html .
Viel Erfolg wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion
Iris Schruff aus Gloggnitz, 15.10.2016:
Hallo, meine Tochter wird im Jänner 8Jahre und sie leidet seit 4Jahren an chronischen HWI's. Immer ohne Fieber ohne Schmerzen, sie sagt immer nur ihr "Lulu" ist heiss.
Wir haben schon einen EinmalKatheter hinter uns um zu schauen wegen dem Restharn aber das war alles ok. Jetzt sind wir zur Zeit bei einem Homöopathen in behandlung der es schon zweimal geschafft hat das sie über ein Jahr keinen HWI hat. Aber seit einem halben Jahr gehts wieder los. Und das komische dabei ist, das sie meistens vorher einen Tag eine Verkühlung hat und nächsten Tag ist die weg aber dafür ist der HWI da. Sie ist sonst ein super gesundes Mädchen,...
Ich glaube auch das ich ihr das unangenehme verärbt habe eeil ich hab es auch mindestens drei mal im Jahr nur ich lieg flach vor Schmerzen und sie spielt herum wie wenn nix wäre,....
Danke Mit freundlichen Grüßen Iris
Peter-Hansen Volkmann aus Lübeck, 10.08.2016:
Moin Pia!
Leider ist die Anfrage wg. Urlaubs untergegangen – Entschuldigung! Pilze sind im üblichen Comburtest NICHT nachweisbar. Der Stresszusammenhang mit Blasenproblemen löst sich aber oft einfach dadurch auf, dass man sich überlegt, wie das Ernährungsverhalten bei Stress ist. Viele Menschen sind „Frustfresser“ und stopfen von Chips und Fritten über Schokolade und Energiedrinks alles in sich hinein, was krank und Panik macht. Die so zugeführten krankmachenden Chemikalien schädigen dann bei der Ausfuhr über die Niere-Blase die dortigen Schleimhäute und sorgen bei sehr empfindlichen Menschen ggf. auch für Schleimhautblutungen … bis hin zu Blasenkrebs.

Es ist also wenig sinnvoll, dauerhaft Antibiotika zu nehmen! Statt dessen sollte man seinem Ernährungsverhalten konsequent auf den Grund gehen und ggf. Umweltbelastungen von beschichteten Pfannen bis Rapsöl einschließen!

Liebe Grüße!
Peter-Hansen Volkmann
Peter-Hansen Volkmann, 08.08.2016:
Moin Nicole!
Im Zeitraum der Entgiftung und Ausleitung werden logischerweise Schlacken und Gifte, die in den Bindegeweben lagern und z. B. auch für Cellulite verantwortlich sind, ausgeleitet.
Das läuft sowohl über den Darm durch vermehrten Leber-Gallefluss mit weichen Stühlen bis zum Durchfall als auch z. B. über die Blase, die mit extrem giftigen Urin belastet wird. Das wichtigste Lösungsmittel im Körper ist Wasser! Wenn in solchen Phasen gelegentlich bis zu 5 Litern reines Wasser pro Tag getrunken werden, dann gibt es selbst in schwierigen Vergiftungsfällen kaum Blasenprobleme, wie ein schöner Film zur Urtikaria / Nesselsucht auf YouTube unter VBNVERLAG zeigt (https://www.youtube.com/watch?v=lVhZWV9tik8&list=PLdttRkTRsSr9NyJgaIeXeJFaz5hgGI2Hq). Dort ist zu sehen, wie eine "Wunderheilung" bei einer mehr als 4 Jahre schwer kranken jungen Frau zu Stande kam. Der dazugehörige Kurzfilm mit meinen Erklärungen veranschaulicht die Zusammenhänge umfassend und allgemein verständlich.
Medizin ist oft einfach und IMMER LOGISCH! Dass Mediziner das zunehmend nicht verstehen, ist ein Problem der Neuzeit!
Eine schöne Woche und liebe Grüsse!
P. - H. Volkmann
Nicole, 06.08.2016:
Guten Abend!
Mich würde interessieren, ob eine Blasenentzündung auch durch eine Entgiftung/Entschlackung des Körpers ausgelöst werden kann! Es kommt mir zwar logisch vor, dass die Giftstoffe vom Körper durch das Ausscheiden verteilt werden können, aber was sagt die Wissenschaft bzw. die Ärzte dazu?
Danke, lg Nicole
pia krafczick aus dahn, 16.07.2016:
hallo Leute Be.sind bei mir schon seit 20 Jahren ein Thema mittlerweile nach Dauer Antibiotikabeschuss Scheidenflora kaputt,chronischwr Candida Glabrata der multiresistent ist,die Blase ist mein Angstorgan,hab in der Psychothereapie gelernt dass meine Blase auf grossen Stress und Angst reagiert dann ist immer Blut im Urin manchmal auch Leukozyten.Keine Bakterien allerdings würde mich interessieren ob man Pilze auch durch den Combur Stäbchen test finden kann,und falls nicht wie kann man einen Pilzbefall im Urin nachweisen? Liebe Grüsse
Veronika aus Starnberg, 09.07.2016:
Guten Tag Herr P.-H. Volkmann

ich habe mich riesig gefreut als ich diese Web Seite gefunden habe. Und Sie auch!
Ich habe ein grosses Problem. Ich bin 40Jahre alt und ich habe Staphylococcus aureus und Escherichia coli Bakterien. Ich habe Staphylo über 2 Jahren und E. Coli seit ein halbes Jahr. Ich habe schon über 10 Antibiotikum eingenommen. Halsabstichmacht macht immer HNO Arzt. Jetzt gibt der Arzt kein Medikament mehr. Ich habe auch schon mein Magern untersuchen lassen. Dort war ein Ergebniss Antrum gastritis, Duodenitis, Rexlux und Cardia insuff. Wenn ich Apfelkuchen, Gulasch oder Salzernüsse esse brennt mein Magern. Gastro Arzt meint ich soll nur Magernsaftresistente Tablette einnehmen. Aber dann geht es mir richtig schlecht. Kann sein das bei mir die Bakterien im Magren alles kautt machen? Nach dem essem 1 Tag später bekomme ich Gliederschmerzen, Fieber, Nachtschweiss, Magernbrennen, Blasenentzündung, Durschfall und Husten. Was eigentich die Bakterien verursachen. Ich habe immer Schleim am Hals und wenig Stimme. Vor zwei Monaten habe ich so viel Schleim gehabt das ich Luftrohr enzündung bekommen habe. Also, meine Frage an Sie: Wie kann ich die 2 Bakterien loswerden???????? Wer kann mir helfen???? Bitte Antworten Sie mir auch per Email. Meine Frage kann auf die Webseite drauf. Vielen Dank für die Infos! Veronika
P.-H, 06.07.2016:
Moin Gudrun!

Zur von mir entwickleten Orthomolekularen Darmsanierung gehören 3 Schritte. Zunächst wird mit dem Reha1 Paket, ggf. erweitert um ADEK als Antioxidanzienkombination die Entgiftung und Ausleitung bei dem zumeist gestörten chronisch kranken Darm angeregt. Das merken Patienten unter anderem am streng riechenden Stuhlgang und Urin in der ersten Wochen der Therapie: Es riecht, weil Aromaten wie Benzol oder Toluol-Verbindungen als Farb- und Aromastoffe ausgeschieden werden. Daran schließt sich die ODS 1A miit unter anderem lebensfähigen Symbionten an mit dem Ziel, den Dünndarm wieder in eine reguläre Funktion zu überführen. Abschließend pflegen wir mit der ODS 2 den Dünndarm weiter und sanieren noch vorhandene Dysbiosen im Dickdarm. Wie umfassend diese Vitamin-Symbiontenzufuhr wirkt, sehen Betroffene unter anderem am deutlichen Rückgang oder an der Abheilung von Ekzemen, Neurodermitis, Normalisierung des Stuhlgangs, an der Straffung schlaffer Bindegewebe usw. Nicht zuletzt an der Zunahme physischer und psychischer Aktivität und Belastbarkeit spiegelt sich der ganzheitliche Ansatz dieses in allen Körperzellen aktivierenden Therapieansatzes.

Wenn Sie sich tiefergehend mit ganzheitlicher Therapie befassen möchten, ist dieser Filmlink vielleicht hilfreich: https://www.youtube.com/watch?v=zSepHvIO_7k

Auf der hypo-A Seite findet sich eine Therapeutenliste, in der man nach Plz sortiert Therapeuten auch in Süddeutschland finden kann.

Liebe Grüße und gute Besserung!
P.-H. Volkmann
Gudrun aus Dresden, 04.07.2016:
Habe auch immer mit Blasenbeschwerden zu tun und würde gern einmal eine Darmsanierung durchführen, weiß aber nicht wie? Hat jemand Erfahrungen mit der Europa-Darmkur von Wolfgang Müller? Würde gern die Darmsanierung von Herrn P.H. Volkmann durchführen, aber leider wohne ich nicht in Lübeck. Oder gibt es da auch eine Möglichkeit, diese zu Hause durchzuführen?
P.-H, 22.06.2016:
Jacqueline aus Bielefeld, 19.06.2016:

Moin Jacqueline!
Im Reformhaus finden Sie D-Mannose, die bei HWI oft sehr gut hilft. Bei der Substanz handelt es sich um einen Birkenzucker, der auch unter dem Namen Xylit im Handel ist. Die D-Mannose ist natürlichen Ursprungs aus Birken- oder Lärchenrinde und kann vom Menschen nicht verstoffwechselt werden. An die Zuckermoleküle, die über die Blase weitgehend unverändert ausgeschieden werden, heften sich in der Blase befindliche Bakterien an, die dann mit einer entsprechenden Urinmenge ausgeschieden werden. Sie sollten jedoch auf eine korrekte Dosierung achten und mindestens 1 Woche lang behandeln.
Die Anfangsdosierung liegt bei einem gehäuften Teelöffel auf ca. 150 ml Wasser alle 2-3 Stunden, d.h. 4-5 Einnahmen pro Tag für die ersten 2--3 Tage.
Nach der Einnahme eine Trinkpause von ca. 1 Stunde einhalten, dann ca. 0,75 – 1 Liter reines Wasser aus der Glasflasche oder aus dem Wasserhahn je nach lokaler Wasserqualität trinken, um die Bakterien schnell auszuspülen. Der Urin riecht kann gelegentlich einen fremden Geruch annehmen, was mit Stoffwechselumstellungen der Darmbakterien-Flora und der Verdauung zusammenhängt.
Nach den ersten Tagen auf 2-3 Einnahmen für einige Tage reduzieren. In chronischen Fällen können längerfristig 1-2 Teelöffel Xylit pro Tag zum Schutz eines reinen Blasenmilieus zugeführt werden.
Je nach Geschmack kann Xylit auch als dünner Ingweraufguss mit heißem Wasser aufgenommen werden.
Allerdings sollten Sie sich fragen, wo die Ursache Ihrer Harnwegsinfekte liegt. Dazu lesen Sie bitte im obigen Text und überdenken sowohl Ihre Ernährung als auch mögliche äußere Ursachen wie Kleidung, Intimpflege und Geschlechtspartner usw. Wer sich gesund biologisch ernährt und einen gesunden Darm hat, der leidet normalerweise nicht an wiederholten Infekten.
Liebe Grüße und gute Gesundheit!
P.-H.Volkmann
Jacqueline aus Bielefeld, 19.06.2016:
- Harnwegsinfekt ohne Symptome -
Wie so oft wurde bei mir zufällig durch den Arzt ein Infekt der Harnwege festgestellt.
Ich muss weder häufig zur Toilette, noch habe ich Brennen oder Schmerzen in der Blasengegend.
Ich fühle mich lediglich extrem abgeschlagen.
Der Arzt konnte mir bisher nur sagen, dass Enterokokken im Urin gefunden wurden, er wird aber derzeit noch weiteruntersucht.

Kennt das jemand oder weiß jemand ein homöopathisches Mittel, was ich einnehmen kann? Die gängigen sind ja nur bei Beschwerden einzunehmen.
Ich finde es extrem blöd, einen regelmäßig einen Infekt zu haben, von dem ich nichts weiß.

Es wäre toll, wenn jemand eine Antwort für mich hätte.
Peter-Hansen Volkmann aus Lübeck, 16.02.2016:
Hallo Lina!
Das Präparat heißt wahrscheinlich Canephron® N von Bionorica und ich empfehle meinen Patientinnen eher die Tropfen als Tabletten wegen der chemischen Zusatzstoffe für die Tablettenherstellung. Diese können zu weiteren Magen-Darm-Blasenbeschwerden beitragen. In Verbindung mit gesunder Bio-Ernährung, ausreichender Trinkmenge von mehr als 2 Litern Frischwasser aus der Leitung oder aus Glasflaschen - bitte NICHT aus Plastik! - und z.B. Acerola-Zink 3-5 mal 2 Kapseln sollte die Entzündung schnell zurückgehen.
Ggf. könnte man noch kombinieren mit URO VAXOM-Kapseln zur weiteren Unterstützung des Immunsystems. Allerdings ist das recht teuer.
Eine gute Fußreflexzonenmassage, eine gute Akupressur oder Akupunktur kann oft auch innerhalb weniger Stunden das Beschwerdebild bessern wie auch eine Potenzierte Eigenblutbehandlung mit Komplexhomöopathika.
Wenn die BE wiederholt auftritt, sollte auch an eine umfassende hypoallergene orthomolekulare Therapie - hoT gedacht werden, um den Darm und die Entgiftung / Ausleitung im Köper zu optimieren.
Lina, 12.02.2016:
Hallo zusammen,
Gottseidank merke ich das ich nicht alleine bin mit meiner Situation. Ich habe zurzeit sogar alle 3-4 Wochen Be und nehme Cameron 3x2 täglich trinke Nieren blasenentzuendung Tee und schlafe nachts mit bettflasche. Ich habe zudem die Pille abgesetzt weil es auch davon kommen kann seit 2 Wochen aber davon merke ich noch nichts. Mein Arzt will mich dagegen spritzen ein urologe aber davor habe ich Angst das es mehr kaputt macht wie heilt würdet ihr es tun? Liebe grüße
Mareli, 05.02.2016:
Vielen Dank für den informativen, gut strukturierten und aspektreichen Artikel. Habe derzeit die 3. starke BE innerhalb von 5 Monaten. Hatte zuvor noch nie eine (bin 33) u. deshalb ein wenig verwirrt. Werde mich nun mal mit ärztlicher Hilfe auf Ursachenforschung begeben :-) Der Artikel ist ein toller Anhaltspunkt.
Daniela Löhnert aus Braunschweig, 26.12.2015:
Vielen Dank für diese gute, logische und informative Aufteilung dieser Seite.
Karin Gruber aus Wien, 10.12.2015:
Guten Tag,

ich leide seit frühester Kindheit an Blasenentzündungen. Hab schon alles versucht, von Schulmedizin über Homöopathie über TCM - bisher leider erfolglos. Mittlerweile sind die BE so aggressiv, dass ich innerhalb von 2 Stunden ein Antibiotikum benötige. Wie heute auch wieder.
Haben sie möglicherweise Kontaktadressen in Wien und/oder Umgebung von einem Therapeuten?

Besten Dank für ihre HIlfe,
Karin
Mira, 19.05.2015:
dieses Buch kann ich SEHR empfehlen: Blasenentzündung von Angela Kilmartin
Mira, 19.05.2015:
Bei Blasenentzüngen nach dem Sex - ist sehr oft die Vaginalschleimhaut zu trocken. [...] Beim Frauenarzt die "Trockenheit" der Vaginalschleimhaut kontrollieren lassen [....]
Online-Redaktion, 06.02.2015:
Liebe Jasmin,
was Sie beschreiben, klingt sehr nach "Honeymoonzystitis", bei der Geschlechtsverkehr eine große Rolle spielt. Im Folgenden gehe ich mal davon aus, dass gesichert Bakterien bei Ihren Infektionen nachgewiesen wurden, was dann zur antibiotischen Behandlung führte.
Der Gang auf die Toilette, den Sie schon berücksichtigen, ist auf jeden Fall zu empfehlen. Vielleicht achten Sie noch drauf, dass Sie vorher ausreichend getrunken haben, damit die Harnröhre wirklich gut gespült wird. Beim Duschen bitte nur Wasser verwenden. Reinigungsmittel könnten die schützende Schleimhaut und Itimflora belasten.
Durch die wiederholte antiotische Behandlung dürften Ihr Immunsystem und Ihr schützende Bakterienflora im Intim- (und Darm-)bereich schon deutlich aus dem Gleichgewicht geraten sein. Haben Sie es schon mal mit einer Darmsanierung zum Wiederaufbau der Darmflora probiert? Dann am besten gleich zusammen mit dem Partner - zumal dieser ebenfalls antibiotisch behandelt wurde. Um das Milieu im Intimbereich zu stabilisieren können auch möglichst natürliche probiotische Vaginalzäpfen sinnvoll sein.
Darüber hinaus können natürlich psychische Faktoren eine Rolle spielen (s. Psychosomatik).
Eine baldige Genesung wünscht Ihnen
Ihre Online-Redaktion
Jasmin, 04.02.2015:
Hallo,

ich leide nun seit Juli 2014 alle 3 Wochen unter einer Blasenentzündung. Kaum habe ich das Antibiotika abgesetzt kommt auch schon die nächste.
Ich habe die Vermutung, dass die Blasenentzündungen bei mir vom Sex kommen.
Allerdings gehe ich jedes Mal nach dem Verkehr direkt auf die Toilette und unter die Dusche.
So langsam geht mir die ständige BE auch an die Psyche. Ich weiß einfach nicht mehr was ich noch machen kann.
Vor gut einen Monat wurde mein Partner ebenfalls vorbeugend mit Antibiotika behandelt. Jetzt habe ich wieder eine BE.
Kann mir hier jemand evt. noch einen Tipp geben?
Online-Redaktion, 22.01.2015:
Liebe Maryla,

Preiselbeeren können bei Blasenentzündungen durchaus interessant sein. Tannine aus Preisel- und Heidelbeeren sind laut Studien bei Blasenentzündungen hilfreich, die durch E-coli-Bakterien (Escherichia coli ) hervorgerufene werden.

Die Online-Redaktion
maryla, 09.12.2014:
Hallo! Mir hat ein Tipp einer urologin geholfen: monatelang Preiselbeeren essen. Habe sie in kapselnform eingenommen. Nach einigen Monaten war endlich Ruhe.
Online-Redaktion, 13.11.2014:
Liebe Frau Rimer,

eine chronische Blasenentzündung ist ganz schön belastend! Viele Patientinnen haben wie Sie die Erfahrung gemacht, dass Antibiotika da schnell helfen können (sofern Bakterien hinter den aktuellen Beschwerden stecken).
Eine dauernde Antibiotikagabe hat aber durchaus ihre Tücken. Da sind zum einen die Resistenzen, die sich daraus entwickeln können, und zum anderen Nebenwirkungen wie eine Störung der Darmflora. Kein Wunder, schließlich töten Antibiotika nicht nur die "bösen" Krankheitserreger, sondern auch "gute" Bakterien im Darm, die für die Verdauung und unsere Abwehr wichtig sind. Das ist vor allem deshalb interessant, weil häufige Blasenentzündungen oft auf eine gestörte Darmflora hinweisen. Diese beeinflusst auch das Milieu in Scheide und Blase, bzw. Harnröhre. Sprich: Mit dem Antibiotikum legen Sie zu einem gewissen Grad gleich die Grundlage für die nächste Blasenentzündung. Ein Teufelskreis! Vielleicht fragen Sie mal einen ganzheitlichen Therapeuten danach . Der könnte Ihnen ggf. mit einer Darmsanierung (und anderen Methoden) nachhaltig helfen.
Ihre Online-Redaktion
Kerstin Moos aus Haiger, 06.11.2014:
Vielen Dank für die tolle ausführliche Beschreibung. Auch ich habe ständig wiederkehrende Blasenentzündungen. Im Moment kämpfe ich wieder mit einer. Ich werde nun auch mal Hilfe bei einem Heilpraktiker suchen. Das Thema mit der Psychosomatik ist sehr interessant, das trifft bei mir auch zu. Ständig die Angst, das nach dem GV doch wieder eine Entzündung kommt. Außerdem habe ich Asthma und muss auch Kortison sprühen, das war mir nicht bekannt, das es auch zu diesem Problem führen kann. Nochmals Danke! LG Kerstin
Kristina rimer aus Augsburg, 04.11.2014:
Hallo zusammen, ich hab leider die chronische blasenentzûndung schon sehr lange :( mir hilft da leider nur noch das Antibiotika Monuril. Monuril ist ein Päckchen Pulver was man im Wasser auflöst. Hilft mir nach 2 min. Ich schaff es nicht mal zum Arzt zukommen, dafür fehlt mir die Kraft und das ständige Wasser lassen stört mich um aus dem Bad rauszukommen. Das Problem ist, ich bekomm das meistens am Abend oder am Wochenende wenn die Ärtze zuhaben. Ich suche nach einer Methode die mir die blasenentzûndung für immer heilt. Ich trinke jeden Tag 1,5 bis 3 ltr Wasser, mein Partner und ich achten auf Hygiene und ich zieh mich warm an. Ich will nicht mehr abhängig von einem Antibiotika sein :( das nächste mal Versuch es mit dem Fußbad. ich leide mit euch :( Gruß Kristina
Biene, 24.08.2014:
Ich danke auch für diese ausführliche Seite. Es gibt so viele Parallelen zu meiner derzeitigen und vergangenen Situation. Habe mal gerade wieder eine Blasenentzündung, habe erst vor Kurzem eine Urosepsis gehabt. Komme einfach nicht auf die Beine, schlittere von einem Infekt in den Nächsten mittlerweile bin ich bei der Blase geendet. Bei mir liegt auch noch eine Stoffwechselerkrankung vor, und ich befinde mich in den geliebten Wechseljahren. Ich bin an Vielen Baustellen dran und "kämpfe" mich mehr oder weniger erfolgreich durch um endlich wieder gesund zu werden in allen Bereichen. Versuche einiges von Ihnen Vorgeschlagene umzusetzen. Nochmals Danke für die ausführlichen Informationen
Mollie Mauser aus entenhausen, 17.08.2014:
Hallo liebe Frauen, zum Thema Blasenentzündung nach dem Sex: Da muss Frau manchmal vielleicht auch den Sexpartner zu mehr Hygiene anhalten. Naja, manche "Männer sind Schweine"! Das wussten schon "Die Ärzte".
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