Vortragender: Prof. Dr. med. Peter W. Gündling, Bad Camberg
Prof. Dr. Gündling ist u.a. Arzt für Naturheilverfahren und Ernährungsmedizin sowie Studiendekan für Naturheilkunde und komplementäre Medizin an der Hochschule Fresenius in Idstein.
Redaktion: Dr. Inge Ziegler
Prof. Dr. Gündling begann seinen Vortrag mit einem Text aus dem altägyptischen Paypyrus Ebers von 2.550 v. Chr.:
„Die meisten Menschen essen zu viel.
Von einem Viertel dessen, was sie verzehren, leben sie,
von den restlichen drei Vierteln leben die Ärzte.“
Das Reizdarm-Syndrom, auch Colon irritable oder Reizkolon genannt, ist die am häufigsten diagnostizierte Erkrankung des Magen-Darm-Traktes. Das Reizdarm-Syndrom ist weltweit verbreitet, tritt aber besonders in den westlichen Industrienationen auf. In Deutschland sollen 6,6-25 % der Bevölkerung betroffen sein, darunter vor allem Frauen. Der Altersgipfel liegt beim Reizdarm-Syndrom zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr.
Die Themen:
Symptome beim Reizdarm-Syndrom
Darmstörungen aus Sicht von FX Mayr
Therapie des Reizdarm-Syndroms
Literatur- und Linktipps zum Reizdarm-Syndrom
Bei der Medizinischen Woche wurden weitere Möglichkeiten zur Therapie des Reizdarm-Syndroms vorgestellt. Lesen Sie dazu:
- Vortrag von Prof. Dr. med. Karin Kraft zum Thema „Phytotherapie beim Reizdarm-Syndrom“
- Vortrag von PD Dr. med. Jost Langhorst zum Thema „Ordnungstherapie und Entspannungsverfahren beim Reizdarm-Syndrom“
- Vortrag von Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Hubert Mönnikes zum Thema „Neuro(bio)logische und psychologische Grundlagen des Reizdarm-Syndroms“





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