Vortragende: Prof. Dr. med. Karin Kraft, Rostock
Redaktion: Dr. Inge Ziegler
Die Lehrstuhlinhaberin für Naturheilkunde an der Universität Rostock und Kennerin der Phytotherapie Frau Prof. Dr. Kraft wies zunächst darauf hin, dass das Reizdarm-Syndrom eine Ausschlussdiagnose ist, d.h. andere Erkrankungen müssen nach einer gründlichen Untersuchung beim Facharzt ausgeschlossen werden, bevor die Diagnose Reizdarm-Syndrom gestellt werden kann. Bei der Behandlung des Reizdarm-Syndroms sollte aus ihrer Sicht die Regulation der Darmmotilität, d.h. die Bewegungsfähigkeit bzw. Beweglichkeit des Darms, im Vordergrund stehen. Da die Motilität des Darms sehr komplex gesteuert ist, ist sie auch häufig gestört. In der Komplexität dieser Steuerung sieht Prof. Dr. Kraft auch den Grund, warum chemische und pflanzliche Einzelmittel in der Regel nicht so gut beim Reizdarm-Syndrom wirken. Pflanzenkombinationen sind daher bei der Behandlung des Reizdarm-Syndroms gegenüber Einzelmitteln zu bevorzugen.
Die Themen:
Pflanzliche Mittel beim Reizdarm-Syndrom
Studien zur Wirkung von Phytotherapeutika beim Reizdarm-Syndrom
Welche Pflanze bei welchem Reizdarm-Syndrom?
Literatur- und Linktipps zum Reizdarm-Syndrom
Bei der Medizinischen Woche wurden weitere Möglichkeiten zur Therapie des Reizdarm-Syndroms vorgestellt. Lesen Sie dazu:
- Vortrag von Prof. Dr. med. Peter Gündling zum Thema „Ernährungstherapie und Fasten beim Reizdarm-Syndrom“
- Vortrag von PD Dr. med. Jost Langhorst zum Thema „Ordnungstherapie und Entspannungsverfahren beim Reizdarm-Syndrom“
- Vortrag von Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Hubert Mönnikes zum Thema „Neuro(bio)logische und psychologische Grundlagen des Reizdarm-Syndroms“





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